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Was kostet eine B2B-Handelsplattform für IT-Systemhäuser 2026?

Mitarbeiter eines IT-Systemhauses arbeitet mit B2B-Handelsplattform, ERP-Anbindung und digitalem Kundenshop
Published On: August 10th, 2026|Categories: Digitalisierung und Vertrieb in Systemhäusern|

Wovon hängen die Kosten einer B2B-Handelsplattform ab?

Eine B2B-Handelsplattform für IT-Systemhäuser kann rund 50 Euro oder meh­re­re hun­dert Euro pro Monat kos­ten. Der Preis hängt vor allem davon ab, wel­che Abläufe Sie dar­über steu­ern möchten.

Für einen zen­tra­len Vergleich von Preisen und Lagerbeständen benö­ti­gen Sie weni­ger Funktionen als für einen auto­ma­ti­sier­ten Einkauf über Ihr ERP-System. Möchten Sie zusätz­lich eige­ne Kundenshops betrei­ben, steigt der Leistungsumfang weiter.

Der Monatspreis zeigt nur einen Teil der Kosten

Bei der Kalkulation zäh­len neben der Grundgebühr auch wei­te­re Nutzer, Schnittstellen, Transaktionsgebühren und mög­li­che Einrichtungskosten. Hinzu kommt der inter­ne Aufwand. Wenn Mitarbeiter Produktdaten, Bestellungen und Belege wei­ter­hin zwi­schen meh­re­ren Systemen über­tra­gen, ent­ste­hen lau­fend Kosten – auch bei einer güns­ti­gen Software. Eine sinn­vol­le Bewertung ver­bin­det des­halb zwei Fragen: Was kos­tet die Plattform und wel­che manu­el­len Aufgaben ent­fal­len dadurch?

Welche Preismodelle gibt es bei B2B-Handelsplattformen?

Viele Anbieter kom­bi­nie­ren einen monat­li­chen Grundpreis mit Nutzerlizenzen. Andere berech­nen ein­zel­ne Module, Schnittstellen oder Transaktionen sepa­rat. Modulare Modelle ermög­li­chen einen schritt­wei­sen Einstieg. Ein Systemhaus kann zunächst Preise und Verfügbarkeiten ver­glei­chen und spä­ter Funktionen für Einkauf, Vertrieb, ERP oder B2B-E-Commerce ergänzen.

Für einen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Vergleich kommt es daher nicht nur auf den nied­rigs­ten Einstiegspreis an. Entscheidend ist, wel­che Leistungen im jewei­li­gen Paket ent­hal­ten sind.

So finden Sie die passende Handelsplattform für Ihr Unternehmen

Der benö­tig­te Funktionsumfang lässt sich anhand des Arbeitsalltags ein­gren­zen – Stellen Sie sich die­se Fragen:

  • Geht es vor allem um Produktrecherche und Preisvergleich?
  • Wie oft bestellt Ihr Einkauf bei Distributoren?
  • Wie vie­le Kundenangebote erstellt Ihr Vertrieb?
  • Sollen Bestellungen und Belege direkt über das ERP-System laufen?
  • Möchten Sie Ihren Kunden einen Webshop oder ein indi­vi­du­el­les Beschaffungsportal anbieten?

Je mehr die­ser Abläufe über eine Plattform lau­fen, des­to höher fällt in der Regel der Paketpreis aus. Gleichzeitig kann die Automatisierung mehr manu­el­le Arbeit ersetzen.

Welche Shoplösung passt zu Ihrem IT-Systemhaus?

Eigenentwicklung

Aufwand: Hoch
Anpassbarkeit: Sehr hoch
ERP- und Produktdaten: Individuelle Anbindung erfor­der­lich
Skalierbarkeit: Abhängig von Architektur und Entwicklungsressourcen
Geeignet für: Systemhäuser mit eige­nem Entwicklerteam und beson­de­ren Anforderungen

Shopware

Aufwand: Mittel bis hoch
Anpassbarkeit: Hoch
ERP- und Produktdaten: Über Schnittstellen und Integrationsprojekte
Skalierbarkeit: Gut bei pas­sen­der tech­ni­scher Basis
Geeignet für: Systemhäuser mit E‑Commerce-Know-how oder Umsetzungspartner

ITscope B2B Commerce

Aufwand: Niedrig
Anpassbarkeit: Hoch – für indi­vi­du­el­le B2B-Prozesse
ERP- und Produktdaten: IT-Produktdaten vor­han­den, E‑Procurement-Anbindungen las­sen sich direkt ein­bin­den
Skalierbarkeit: Für meh­re­re Kundenportale und indi­vi­du­el­le Anforderungen aus­ge­legt
Geeignet für: Systemhäuser mit indi­vi­du­el­len Kundenshops, eige­nen Sortimenten und Preisen

ITscope Essential Shop

Aufwand: Sehr nied­rig
Anpassbarkeit: Bewusst begrenzt
ERP- und Produktdaten: Sortiment und Produktdaten sind vor­kon­fi­gu­riert
Skalierbarkeit: Für einen schnel­len Einstieg kon­zi­piert
Geeignet für: Kleine Systemhäuser ohne Eigenentwicklung

Wie funktioniert das Preismodell von ITscope?

ITscope bie­tet vier Pakete: Essential, Essential+, ERP Integration und B2B Commerce. Die Preise star­ten bei 51 Euro im Monat. Die Abrechnung erfolgt jähr­lich. In jedem Paket ist bereits ein Nutzer ent­hal­ten. Weitere Nutzer las­sen sich ergän­zen. Die Pakete ori­en­tie­ren sich an unter­schied­li­chen Anliegen: Markttransparenz, regel­mä­ßi­ger digi­ta­ler Handel, auto­ma­ti­sier­te ERP-Prozesse oder indi­vi­du­el­le B2B-Shops.

Was ist der Unterschied zwischen Core- und Expert-Nutzern bei ITscope?

Nicht jeder Mitarbeiter benö­tigt die­sel­ben Funktionen. Deshalb unter­schei­det ITscope zwi­schen Core- und Expert-Nutzern. So las­sen sich die Zugänge an die Aufgaben im Team anpassen.

Ein Core-Nutzer kann Produkte, Preise und Lagerbestände ver­glei­chen. Außerdem ste­hen ihm pro Vertragsjahr bis zu zehn Bestellungen und zehn Angebote zur Verfügung.

Ein Expert-Nutzer kann unbe­grenzt bestel­len und Angebote ver­sen­den. Er kann außer­dem B2B Shops verwalten.

NutzertypPreis pro NutzerVergleich von Produkten, Preisen & Lager­beständen10 Bestellungen im Vertragsjahr10 Angebote im VertragsjahrUnbegrenzte BestellungenUnbegrenzte AngeboteB2B Shops administrieren
Core20 €
Expert41 €

Sie möchten Preise und Verfügbarkeiten zentral vergleichen

Dann passt ITscope Essential. Das Paket kos­tet 51 Euro pro Monat und ent­hält einen Core-Nutzer. Sie ver­glei­chen Preise und Lagerbestände von mehr als sie­ben Millionen IT-Produkten bei über 300 Distributoren. Dabei sehen Sie auch Ihre indi­vi­du­el­len Einkaufskonditionen.

Zusätzlich kön­nen Sie meh­re­re Warenkörbe für Projekte oder Kundenanfragen anle­gen, bei Distributoren bestel­len und digi­ta­le Angebote ver­sen­den. Pro Vertragsjahr sind bis zu zehn Bestellungen und zehn Angebote ent­hal­ten. Essential eig­net sich damit für Systemhäuser, die vor allem Markttransparenz suchen und ITscope nur gele­gent­lich für Bestellungen oder Angebote einsetzen.

Sie bestellen und kalkulieren regelmäßig über ITscope

Dann passt ITscope Essential+. Das Paket kos­tet 72 Euro pro Monat und ent­hält einen Expert-Nutzer. Bestellungen und Angebote sind nicht mehr auf zehn Vorgänge pro Vertragsjahr begrenzt. Ihr Einkauf kann regel­mä­ßig über die Plattform bestel­len, wäh­rend der Vertrieb belie­big vie­le digi­ta­le Angebote erstellt, ver­sen­det und online mit Kunden abstimmt.

Der wesent­li­che Unterschied zwi­schen Essential und Essential+ liegt damit in der Nutzungshäufigkeit: Essential deckt ein­zel­ne Bestellungen und Angebote ab. Essential+ ist für den lau­fen­den Einsatz im Tagesgeschäft gedacht. Sobald Ihr Team regel­mä­ßig über ITscope bestellt oder Angebote erstellt, passt Essential+ bes­ser zum tat­säch­li­chen Arbeitsablauf.

Sie möchten einfache Kundenbestellungen automatisieren

Auch dafür eig­net sich Essential+. Der Essential Shop ist bereits im Paket ent­hal­ten. Er stellt ein vor­kon­fi­gu­rier­tes Sortiment mit rund 50.000 IT-Produkten bereit. Produktdaten, Bilder und Preise wer­den zen­tral gepflegt. Der Shop lässt sich ohne eige­nes Einrichtungsprojekt aktivieren. 

Kunden kön­nen Standardprodukte wie Mäuse, Tastaturen, Monitore oder Zubehör selbst bestel­len. Dadurch muss der Vertrieb nicht für jede klei­ne­re Bestellung ein indi­vi­du­el­les Angebot erstel­len. Für Bestellungen über Kundenshops berech­net ITscope zusätz­lich ein Prozent des Bestellumsatzes. Die Abrechnung die­ser Gebühr erfolgt monatlich.

Essential oder Essential+: Welches Paket passt besser?

Essential passt, wenn Sie:

  • Preise, Produkte und Lagerbestände zen­tral ver­glei­chen möchten,
  • nur gele­gent­lich über ITscope bestellen,
  • höchs­tens zehn Angebote pro Vertragsjahr versenden,
  • mit einem Core-Nutzer star­ten möchten.

Essential+ passt, wenn Sie:

  • regel­mä­ßig über ITscope bestellen,
  • fort­lau­fend digi­ta­le Angebote erstellen,
  • Angebote online mit Kunden abstimmen,
  • einen sofort ein­satz­be­rei­ten Kundenshop nut­zen möchten,
  • einen Expert-Nutzer benötigen.

Die Unternehmensgröße ist für die Wahl des ITscope Pakets nicht aus­schlag­ge­bend. Ein klei­nes Systemhaus mit vie­len Bestellungen kann Essential+ inten­si­ver nut­zen als ein grö­ße­res Unternehmen, das ITscope haupt­säch­lich zur Recherche einsetzt.

Sie möchten Bestellungen direkt über Ihr ERP-System abwickeln

Dann passt ITscope ERP Integration. Das Paket kos­tet 189 Euro pro Monat und ent­hält einen Expert-Nutzer. Es umfasst die Funktionen von Essential+ und ver­bin­det ITscope mit dem ERP- oder Warenwirtschaftssystem.

Bestellungen las­sen sich elek­tro­nisch aus dem füh­ren­den System her­aus über­mit­teln. Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Rechnungen kön­nen auto­ma­ti­siert zurück­flie­ßen und dort wei­ter­ver­ar­bei­tet werden.

Das Paket rich­tet sich an Systemhäuser, bei denen Mitarbeiter Bestellungen und Belege bis­her mehr­fach erfas­sen. Die Verbindung redu­ziert manu­el­le Übertragungen und erleich­tert die Zusammenarbeit meh­re­rer Kollegen.

Welches ITscope-Paket löst welches Problem?

Essential für 51 Euro

Sie benö­ti­gen einen zen­tra­len Marktüberblick und bestel­len oder kal­ku­lie­ren nur gele­gent­lich über ITscope.

Essential+ für 72 Euro

Einkauf und Vertrieb arbei­ten regel­mä­ßig mit ITscope. Zusätzlich möch­ten Sie einen ein­fa­chen Kundenshop anbieten.

ERP Integration für 189 Euro

Bestellungen und Belege sol­len auto­ma­tisch zwi­schen ITscope und Ihrem ERP-System fließen.

B2B Commerce für 369 Euro

Sie möch­ten indi­vi­du­el­le B2B-Shops und E‑Procurement-Anbindungen für Ihre Kunden bereitstellen.

Wann rechnet sich eine B2B-Handelsplattform für ein Systemhaus?

Der Monatspreis lässt sich dem heu­ti­gen Zeitaufwand gegen­über­stel­len. Wie lan­ge sucht Ihr Einkauf nach Preisen und Verfügbarkeiten? Wie oft über­tra­gen Mitarbeiter Produktdaten, Bestellungen oder Belege von einem System in ein ande­res? Wie vie­le Standardanfragen bear­bei­tet der Vertrieb per E‑Mail?

Eine B2B-Handelsplattform rech­net sich dann, wenn sie häu­fi­ge Aufgaben ver­ein­facht und zum tat­säch­li­chen Nutzungsverhalten passt. Mehr Funktionen brin­gen nur dann einen Vorteil, wenn das Team sie im Arbeitsalltag einsetzt.

Fazit: Welche B2B-Handelsplattform passt zu Ihrem Systemhaus?

Die Kosten einer B2B-Handelsplattform rich­ten sich nach dem gewünsch­ten Funktionsumfang und dem Grad der Automatisierung.

Für Produktrecherche, Preisvergleich und ein­zel­ne Bestellungen genügt ein Einstiegspaket. Regelmäßige Angebots- und Bestellprozesse erfor­dern unbe­grenz­te Vorgänge. ERP-Integrationen und indi­vi­du­el­le Kundenshops erhö­hen den Preis, kön­nen dafür aber deut­lich mehr manu­el­le Arbeit ersetzen.

Das ITscope-Preismodell bil­det die­se Entwicklung über vier Pakete ab. Ausgangspunkt für die Auswahl ist die Frage, wel­ches Problem die Plattform lösen soll: feh­len­de Markttransparenz, begrenz­te digi­ta­le Abläufe, manu­el­le ERP-Prozesse oder ein aus­bau­fä­hi­ger B2B-Vertrieb.

Häufige Fragen zu den Kosten einer B2B-Handelsplattform
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