Warum ein Anbieter selten reicht
IT-Systemhäuser kaufen heute selten nur bei einem Distributor ein. Preise ändern sich, Verfügbarkeiten schwanken und Lieferzeiten unterscheiden sich je nach Produkt, Hersteller und Anbieter. Eine aktuelle ITscope-Umfrage unter 240 deutschsprachigen IT-Resellern und Systemhäusern zeigt: 87 Prozent kaufen regelmäßig bei mindestens vier Distributoren ein.
Was bei der Distributorwahl zählt
Der günstigste Anbieter ist nicht automatisch der beste Lieferant für einen Auftrag. Wichtig sind auch Verfügbarkeit, Lieferzeit und Zuverlässigkeit. In der ITscope-Umfrage bewerten Systemhäuser die Zuverlässigkeit als wichtigstes Kriterium bei der Distributorwahl – noch vor dem Preisniveau. Für den Einkauf heißt das: Der passende Distributor hängt immer vom konkreten Auftrag ab.
IT-Distributor-Vergleich: 5 Schritte zur passenden Auswahl
- Bedarf klären: Welche Produkte, Mengen, Liefertermine und Hersteller sind für den Auftrag relevant?
- Sortiment prüfen: Welche Distributoren führen die benötigten Produkte oder passende Alternativen?
- Preise und Marge vergleichen: Welche Einkaufspreise passen zur eigenen Kalkulation und zum Kundenangebot?
- Verfügbarkeit und Lieferzeit bewerten: Wer kann vollständig, schnell und zuverlässig liefern?
- Prozesse und Integration beachten: Lassen sich Bestellung, Auftragsdaten und Belege digital weiterverarbeiten?
Warum Distributor-Shops oft nicht reichen
Ein Distributor-Shop zeigt nur das Sortiment, die Preise und die Verfügbarkeiten eines einzelnen Anbieters. Wer mehrere Lieferanten vergleichen will, muss viele Shops öffnen, Preise prüfen und Daten manuell zusammenführen.
Eine zentrale Plattform spart diesen Aufwand. ITscope vereint über 300 Distributoren auf einer Plattform – mit aktuellen Preisen, Lagerbeständen und Produktdaten. So sehen Systemhäuser schneller, welche Bezugsquelle für einen Auftrag passt.
Wie Systemhäuser neue IT-Distributoren finden
Auch bei der Suche nach neuen Lieferanten spielen Plattformen eine wichtige Rolle. Laut ITscope-Umfrage nutzen 74 Prozent der Befragten Plattformen wie ITscope, um neue Distributoren zu finden.
Das zeigt: Systemhäuser wollen Lieferanten nicht nur kennen, sondern direkt vergleichen können.
Vom Distributorvergleich zum Kundenshop
Nach dem Vergleich beginnt der nächste Schritt: Angebote kalkulieren, Bestellungen auslösen und Daten ins ERP oder in andere Systeme übertragen. Wenn Kunden regelmäßig ähnliche IT-Produkte bestellen, ist ein digitalen Kundenshop für Systemhäuser die eleganteste Lösung – ein individueller B2B Shop mit freigegebenem Sortiment, eigenen Preisen und geschütztem Zugang. Das funktioniert mit ITscope B2B Commerce auch ohne eigene Shopentwicklung, wenn der Shop direkt mit Produktdaten, Preisen und Verfügbarkeiten aus der Plattform verbunden ist.
Warum Integration bei der Lieferantenauswahl zählt
Ein guter Einkaufspreis hilft wenig, wenn Bestellungen anschließend manuell übertragen werden müssen. Für Systemhäuser zählt deshalb auch, wie gut sich ein Distributor in bestehende Prozesse einbinden lässt – etwa über EDI, ERP-Schnittstellen oder zentrale Bestellprozesse. So wird aus dem IT-Distributor-Vergleich nicht nur eine Preisentscheidung, sondern ein effizienter Beschaffungsprozess.
Fazit: Der passende IT-Distributor hängt vom Auftrag ab
Den einen richtigen Distributor gibt es selten. Je nach Auftrag zählen Preis, Verfügbarkeit, Lieferzeit, Sortiment und Zuverlässigkeit unterschiedlich stark. Systemhäuser, die den Markt zentral vergleichen, treffen schneller bessere Einkaufsentscheidungen, sichern ihre Marge und können Kunden zuverlässiger beliefern.
Mehr Einblicke im Whitepaper
Wie kaufen Systemhäuser heute ein? Welche Kriterien zählen bei der Distributorwahl? Und wie finden Unternehmen neue Lieferanten? Die vollständigen Ergebnisse der ITscope-Umfrage finden Sie im Whitepaper: „Zwischen Margendruck und Lieferfähigkeit – Wie Systemhäuser heute Distributoren auswählen und IT-Produkte beschaffen“.







