ITscope-Umfrage zeigt: Refurbished-Produkte sind für viele Reseller bereits relevant – klare Informationen zu Zustand, Garantie und Preisvorteil werden zum Schlüssel für weiteres Wachstum.

Karlsruhe, 25.08.2026 – Refurbished-Produkte sind im IT-Channel kein rei­nes Nischenthema mehr, aber auch noch kein Selbstläufer. Das zeigt eine aktu­el­le Umfrage von ITscope unter 197 Plattformnutzern aus dem IT-Systemhaus- und IT-Reselling-Umfeld.

Rund 44 Prozent der Befragten bewer­ten wie­der­auf­be­rei­te­te IT-Hardware als rele­vant für ihr Tagesgeschäft. 41 Prozent bie­ten ent­spre­chen­de Produkte aktiv ihren Kunden an. Gleichzeitig erhal­ten rund 37 Prozent bereits kon­kre­te Kundenanfragen nach gebrauch­ten Alternativen.

Refurbished ist relevant, aber erklärungsbedürftig

Viele Reseller set­zen sich bereits aktiv mit dem Thema aus­ein­an­der oder bie­ten ent­spre­chen­de Produkte im Kundengespräch an. Der Markt bleibt jedoch anspruchs­voll: Die größ­ten Hürden lie­gen nicht bei tech­ni­schen Prozessen, son­dern bei Vertrauen, Absicherung und Wirtschaftlichkeit.

„Refurbished-Produkte haben im Channel spür­ba­res Potenzial, aber der Markt funk­tio­niert anders als bei Neuware“, sagt Oliver Charles, Managing Director von ITscope. „Reseller müs­sen ihren Kunden erklä­ren kön­nen, in wel­chem Zustand ein Gerät ist, wel­che Garantie gilt und war­um sich der Kauf lohnt. Ohne die­se Transparenz bleibt Refurbished erklärungsbedürftig.“

Vertrauen entscheidet über den nächsten Wachstumsschritt

Die größ­ten Hürden beim Verkauf von wie­der­auf­be­rei­te­ter IT-Hardware lie­gen bei Vertrauen und Absicherung. Besonders häu­fig nen­nen die Befragten Garantie- und Gewährleistungsbedenken sowie Zweifel an der Produktqualität. Gleichzeitig zei­gen die Antworten, was den Markt vor­an­brin­gen kann: Reseller wün­schen sich genaue­re tech­ni­sche Angaben, kla­re Informationen zum Akkuzustand, Zertifizierungen, trans­pa­ren­te Garantiebedingungen und nach­voll­zieh­ba­re Qualitätsprüfungen.

Preisvorteil und Verfügbarkeit müssen stimmen

Auch der Preis ent­schei­det dar­über, wie gut sich Refurbished-Produkte im Tagesgeschäft plat­zie­ren las­sen. Für Reseller ist wich­tig, dass der wirt­schaft­li­che Vorteil gegen­über Neuware klar erkenn­bar ist und pas­sen­de Produkte zuver­läs­sig ver­füg­bar sind. Wenn Preis, Zustand und Garantie trans­pa­rent zusam­men­pas­sen, wer­den auf­be­rei­te­te Notebooks, PCs oder Smartphones zu einer über­zeu­gen­den Option für kos­ten­be­wuss­te oder nach­hal­tig­keits­ori­en­tier­te Kunden.

Reseller treiben das Thema aktiv mit

Interessant ist das Verhältnis von Angebot und Nachfrage: Während rund 37 Prozent der Befragten ange­ben, dass Kunden aktiv nach Refurbished-Produkten fra­gen, bie­ten 41 Prozent sol­che Produkte bereits aktiv an.

„Viele Reseller war­ten nicht nur auf Nachfrage, son­dern plat­zie­ren pro­fes­sio­nell auf­be­rei­te­te Geräte aktiv als Alternative im Kundengespräch“, sagt Charles. „Das gilt beson­ders dann, wenn Neuware schwer ver­füg­bar ist oder Kunden kos­ten­ef­fi­zi­en­te Lösungen suchen. Entscheidend ist, dass Reseller Zustand, Garantie und Verfügbarkeit klar ein­ord­nen kön­nen – und dass der Preisvorteil genug Spielraum für eine wirt­schaft­li­che Marge lässt.“

Refurbished-Angebote brauchen Vergleichbarkeit

Damit wie­der­auf­be­rei­te­te IT-Hardware im Channel brei­ter ein­ge­setzt wir­den, müs­sen Reseller sie schnell ein­ord­nen und mit Neuware ver­glei­chen kön­nen. Dafür brau­chen sie trans­pa­ren­te Produktdaten, kla­re Angaben zu Preis, Verfügbarkeit und Zustand sowie ver­läss­li­che Anbieterinformationen.

Eine Möglichkeit zum Vergleich bie­tet das in die ITscope-Plattform inte­grier­te Refurbished Portal, in dem Systemhäuser gezielt nach pro­fes­sio­nell auf­be­rei­te­ter IT-Hardware suchen, Angebote ver­glei­chen und dabei Preise, Verfügbarkeiten, tech­ni­sche Spezifikationen und wei­te­re Produktinformationen ein­se­hen können.

Bildmaterial

Refurbished-Relevanz im Channel: Refurbished-Produkte sind relevant für das Tagesgeschäft
Diagramm-Refurbished-Relevanz

Refurbished-Hardware ist bei vie­len IT-Wiederverkäufern bereits im Tagesgeschäft angekommen. 

Größte Hürden beim Verkauf von Refurbished-Produkten in %

Vertrauen und Absicherung sind die zen­tra­len Hürden beim Verkauf von Refurbished-Produkten. 

Dr Oliver Charles

Dr. Oliver Charles, Managing Director von ITscope

Zur Umfrage

ITscope hat im Juli und August 2026 ins­ge­samt 197 Plattformnutzer aus dem IT-Systemhaus- und IT-Reselling-Umfeld zum Thema Refurbished-Produkte befragt. Die Befragten arbei­ten mit IT-Produkten im B2B-Umfeld – etwa in Einkauf, Vertrieb oder Beratung.

Über ITscope

ITscope ist eine füh­ren­de B2B-Plattform für IT-Beschaffung und digi­ta­len Vertrieb. Mehr als 8.000 monat­lich akti­ve Nutzer – dar­un­ter Systemhäuser, Reseller und IT-Einkäufer – ver­glei­chen und beschaf­fen über ITscope mehr als 7 Millionen Artikel mit Preisen und Lagerbeständen von über 300 Distributoren und Herstellern.

Die cloud­ba­sier­te Plattform ver­bin­det IT-Einkauf und digi­ta­len Vertrieb: Neben dem zen­tra­len Marktplatz ermög­licht ITscope den Betrieb von B2B-Shops sowie die naht­lo­se Anbindung an ERP-Systeme, Shops und E‑Procurement-Lösungen. So las­sen sich Beschaffungs- und Vertriebsprozesse effi­zi­ent, trans­pa­rent und auto­ma­ti­siert in bestehen­de IT-Landschaften integrieren.

Pressekontakt

Sylvia Schreiber
ITscope GmbH
sylvia.schreiber@itscope.com
+49 721 6273760

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