Wie der Distributor mit einem Listing auf ITscope Prozesse verschlankt, Systemhäuser bindet – und warum Projektpreise dabei zum Gamechanger wurden.
Als einer der führenden Distributoren für Telekommunikation und IT in Deutschland war Herweck schon früh auf ITscope vertreten. In den vergangenen Jahren entwickelte es sich zu einem zentralen Element der digitalen Vertriebsstrategie von Herweck. Heute profitieren Systemhäuser von transparenten Projektpreisen und automatisierten Bestellprozessen – und Herweck von engeren Kundenbindungen, weniger manuellem Aufwand und mehr Sichtbarkeit im Channel.
Diese Erfolgsgeschichte zeigt, wie Herweck gemeinsam mit ITscope den entscheidenden Schritt Richtung digitale Zukunft gemacht hat – und warum sich ein Listing auch für andere Distributoren lohnt.

Wenn der Markt plötzlich digital wird: ITscope als strategisches Werkzeug
Herweck war früh dabei: Schon 2012 listete der Distributor erstmals Produkte auf ITscope. Von Beginn an stand dabei die Rolle als Lieferant im Vordergrund – Systemhäuser und Reseller konnten die Herweck-Angebote auf der Plattform vergleichen. Intern nutzten die Mitarbeitenden ITscope zusätzlich, um Marktpreise und Bestände im Blick zu behalten. „Man hat kurz die Zahlen geprüft, das Fenster wieder geschlossen und ist weitergegangen“, erinnert sich Sergio Gagliardi, Category Manager bei Herweck.
Digitalisierungsschub durch Homeoffice-Boom
Über viele Jahre war ITscope für Herweck vor allem ein praktisches Werkzeug im Hintergrund – hilfreich im Alltag, aber noch nicht mit strategischer Bedeutung verbunden. Erst die veränderte Marktsituation durch den massiven Homeoffice-Boom 2020 brachte den entscheidenden Schub: Plötzlich stieg die Nachfrage nach Headsets, Notebooks oder Videokonferenztechnik sprunghaft an. In dieser Phase begann Herweck, die eigenen Prozesse konsequenter zu digitalisieren und Abläufe zu optimieren.
„Wir haben in dieser Zeit angefangen, das Thema Digitalisierung bei uns wirklich groß zu schreiben: Prozesse optimieren, festzurren, weiterentwickeln“, erklärt Gagliardi. Damit entwickelte sich ITscope für Herweck Schritt für Schritt vom simplen Preisvergleich hin zu einem zentralen Baustein für effiziente und digitale Kundenbeziehungen.
Ein Kundenimpuls als Anstoß für mehr Engagement
Der entscheidende Moment kam auf einer Branchenmesse: Ein langjähriger Systemhauskunde sprach Sergio Gagliardi direkt an. „Sag mal, wieso können wir bei anderen Distributoren Projektpreise direkt in ITscope sehen – bei euch aber nicht?“ Diese Frage brachte den Stein ins Rollen. „In dem Moment war klar: Das müssen wir bieten“, erzählt Gagliardi. Er machte das Thema zu seiner persönlichen Mission, setzte die Anpassung des Vertrags gemeinsam mit ITscope um und führte die Projektpreisdarstellung ein.
Individuelle Preise per FTP-Anbindung
Seitdem werden Systemhäuser aktiv an ITscope angebunden: Herweck stellt jedem Reseller auf Anfrage individuelle FTP-Zugangsdaten zur Verfügung. Diese Zugangsdaten werden im entsprechenden Lieferantenprofil hinterlegt, sodass die Plattform automatisch die kundenspezifische Preisliste von Herweck einliest.
Auf diese Weise sieht der Reseller direkt in ITscope nicht nur Marktpreise, sondern auch seine persönlichen Konditionen – ohne manuelle Rückfragen oder separate Preislisten.
„Allein dadurch habe ich in den letzten zwei Jahren bestimmt ein Dutzend Kunden aufgeschaltet“, berichtet Gagliardi. ITscope entwickelte sich damit für Herweck endgültig vom nützlichen Vergleichstool zum strategischen Bestandteil des digitalen Vertriebs.
Digitalisierung, die wirkt: Messbare Vorteile für Kunden und Mitarbeiter
Die Projektpreisdarstellung in ITscope hat sich für Herweck schnell als Wettbewerbsvorteil erwiesen. Systemhäuser sehen ihre individuellen Konditionen direkt in der Plattform – transparent und ohne Umwege. „Wir konnten Kunden halten, weil sie ihre Projektpreise in ITscope abgebildet bekommen haben – und wir haben sogar neue Projekte dadurch gewonnen“, betont Sergio Gagliardi. Ein Beispiel ist Nösse Datentechnik: Das Unternehmen entschied sich, Projektgeschäfte nur noch mit Distributoren abzuwickeln, die Projektpreise in ITscope sichtbar machen.

Automatisierte Abläufe im Hintergrund
Die Vorteile spüren nicht nur die Kunden, sondern auch die Mitarbeitenden bei Herweck. Bestellungen, die über ITscope hereinkommen, laufen heute weitgehend automatisiert per EDI ins ERP-System. „Wenn Preis und Verfügbarkeit stimmen, rutscht ein Auftrag komplett bis in die Rechnung durch – ohne dass jemand manuell eingreifen muss“, erklärt Gagliardi. Das reduziert den Aufwand in der Auftragsannahme erheblich und schafft Freiräume für Beratung und Kundenkontakt.
Von iPhones bis TK-Anlagen: was funktioniert, was nicht
Besonders stark profitieren die Produktkategorien, die im Homeoffice-Boom und im täglichen IT-Bedarf unverzichtbar sind. „Headsets sind für uns das Nonplusultra – und auch Apple iPhones laufen sehr viel über ITscope“, sagt Gagliardi. Weniger geeignet sind dagegen komplexe UC- oder TK-Anlagen, die intensive Beratung und Projektabsprachen erfordern.
Digital nah dran und sichtbar für IT-Reseller
Mit seinem Listing auf ITscope erreicht Herweck über 8.000 Fachhändler direkt im täglichen Arbeitsumfeld. Reseller profitieren von tagesaktuellen Produkten, Beständen und individuellen Preisen, während Herweck durch automatisierte Prozesse deutlich entlastet wird. „Alleine durch ITscope haben wir weniger manuellen Aufwand in der Auftragsannahme und Abwicklung“, beschreibt Sergio Gagliardi. Die Gold-Zertifizierung unterstreicht die digitale Professionalität, und Messeauftritte wie auf der Future Work Expo sorgen für zusätzliche Sichtbarkeit und Kundennähe.

Blick nach vorn
Herweck will die digitale Anbindung über ITscope weiter ausbauen – mit individuellen Preislisten, EDI-Integration und automatisierten Abläufen. Auch neue Funktionen wie das Lieferanten- oder Refurbished-Portal sollen getestet werden. Mit einem Augenzwinkern fasst Gagliardi zusammen: „Eigentlich bin ich schon der beste ITscope-Vertriebsmitarbeiter – weil ich selbst so überzeugt bin von der Lösung.“
Eine klare Empfehlung von Herweck an Systemhäuser – und Distributoren
Für Sergio Gagliardi von Herweck steht fest: „Wir empfehlen ITscope vor allem Systemhäusern – für maximale Markttransparenz und digitale Prozessabwicklung.“ Die Plattform bietet Fachhändlern und Resellern direkten Zugriff auf Millionen von Produkten, tagesaktuelle Preise und Bestände – und macht individuelle Projektkonditionen auf einen Blick sichtbar. „Mit ITscope haben wir die gesamte Markttransparenz in einer Maske – vom Marktpreis bis zum Projektpreis“, bringt Gagliardi den Mehrwert auf den Punkt.
Warum sich ein Listing lohnt
Für Distributoren lohnt sich ein Listing doppelt: Sie platzieren ihr Sortiment direkt im Arbeitsumfeld der Zielgruppe und profitieren von automatisierten Prozessen. Preisdaten, Bestände und individuelle Konditionen werden zentral gepflegt, Bestellungen lassen sich optional per EDI voll digitalisiert ins ERP-System übertragen.
Interesse geweckt?
Wenn Sie als Distributor überlegen, Ihr Sortiment auf ITscope zu listen oder mehr über die technischen Möglichkeiten der Anbindung erfahren möchten, nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit dem ITscope-Team auf.







