ITscope Marktbarometer Q3/19: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron

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AMDs Sieg, ungewöhnliche Dockingkonzepte bei Dell und die Rückkehr des iPod

Wer meint, das berühmte Sommerloch sei kaum für Überraschungen gut, sollte sich jetzt lieber anschnallen: Bei den CPUs ist der aktuelle Ryzen 9 als 12-Kerner so eingeschlagen, dass AMD erstmals vor Intel an der Spitze liegt. Genauso hat Apple sich nach langer Zeit bei den Tablets zurück auf Platz 1 gekämpft. Bei Mobiltelefonen klettert Samsungs Outdoor Handy nach oben. Wieder dabei ist die Kategorie 3D-Drucker mit neuen Playern, die nicht nur für Consumer interessant sind, sondern auch für Industrie, Handel, Medizintechnik und andere vertikale Märkte. Unser neues ITscope Marktbaromter Q3/2019 zeigt Ihnen nun die spannendsten Entwicklungen im Hardware-Markt, u. a.:

  • CPU-Sensation: AMD erstmals vor Intel mit dem Ryzen 9 in 7nm Zen-2-Architektur
  • Handwerkers Liebling: Samsungs Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features
  • Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY weiter an der Spitze
  • Notebooks: Apple verliert weiter Boden, Lenovos Low Cost Reihe auf Nr. 1

Karlsruhe, den 30.10.19. In der IT-Welt ist das dritte Quartal im Gegensatz zum vierten oftmals Saure-Gurken-Zeit, da die meisten Neuheiten fürs Weihnachtsgeschäft frühestens ab September erscheinen und so keinen Einfluss auf Rankings nehmen können. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel: Eine davon, die wie eine Bombe einschlägt, ist der „ewige Zweite“ im Desktop CPU Bereich: AMD. Dessen Ryzen Serie auf Basis der hauseigenen Zen-Architektur hat sich schon länger vielversprechend am Markt emporgekämpft. Jetzt aber hat der Ryzen als 12-Kerner im 7nm-Prozess die Sensation geschafft und Intel erstmals den Spitzenplatz abgeluchst. Welche Marken und Produkte im dritten Quartal noch das Rennen machten und welche verloren haben, das erfahren Sie hier.

Highflyer: AMDs „Ryzing Star“ und modulares Dockingkonzept vorne

Platz 1 und „Ryzing Star“ der Highflyer im aktuellen ITscope Marktbarometer ist mit 2.774 Klicks der 12-Kern-Prozessor AMD Ryzen 9 3900x zum HEK von im Schnitt rund 519 Euro. Dieser bringt mit 3,8 GHz mächtig Leistung mit und setzt Intel mit 7nm Prozess weiter unter Zugzwang. Wie deutlich, zeigt die fast panische Reaktion des einstigen Platzhirschs: um das Erstarken von AMD in dem Segment zu stoppen, hat Intel für das Core-i9-Geschwader der im November folgenden 10. Generation laut PC-Welt, schon Preissenkungen von 40 bis 50 Prozent beschlossen. Damit sollen dann für den neuen Core i9 Endkundenpreise von 590 bis 979 Dollar drin sein.

Der zweite Platz der Highflyer im dritten Quartal 2019 hat sich im Bereich Notebook-Zubehör die Dockingstation WD19 von Dell gesichert. Diese ist mit einem Datendurchsatz von 10 Gbit/s, drei USB-3.2-A-Ports (einem vom Typ USB-C), HDMI und zwei DisplayPort-Anschlüssen ausgestattet. Eine Besonderheit ist die modulare Aufrüstbarkeit von Konnektivität und Stromversorgung auf bis zu 210W.

Auf Platz drei hat es das Lenovo ThinkPad L590 mit 15,5“-Display und 256 GB SSD geschafft. Dabei ist das Notebook erst seit Ende Juli 2019 bei ITscope gelistet. Nach dem jahrelangen Trend zu immer kleineren Geräten sind große Displays also doch wieder en vogue – und das zu einem für Händler attraktiven HEK von 770 Euro.

In der Kategorie PC-Systeme hat es diesmal HP mit dem HP ProDesk 400 G6 Micro Tower auf Platz 4 unter den Senkrechtstartern geschafft. Dieser gehört zu einer neuen Serie von Mini-Rechnern mit Intels Sechs-Kern-Prozessoren der 9. Generation, die im Sommer vorgestellt wurden. Das schicke Türmchen bietet einen Intel Core i5-9500 mit 3,0 GHz, eine SSD mit 256 GB vom Typ NVM Express, 8 GB RAM und unter anderem vier USB 3.2 Gen 1 Typ-A Ports.

Den Highflyer in der Kategorie Grafikkarten stellt wieder MSI mit der MSI GeForce RTX 2070 SUPER GAMING X TRIO. Diese präsentiert sich als Bindeglied zwischen Highend und Midrange, zählt aber zum HEK von 509 Euro oder Endkundenpreisen von rund 650 Euro zu den teureren Grafikkarten. Dafür wartet sie mit schnellen 8 GB GDDR6, 1 x HDMI 2.0b und drei DisplayPort-Anschlüssen der Version 1.4 auf.

Interessant wird es dann wieder mit dem Apple iPhone 11 in Schwarz mit 64 GB. Das ist kaum auf dem Markt und hat es doch gleich auf Platz 8 unter den Neueinsteigern geschafft. Damit hat das neue iPhone 11 das Samsung Galaxy S10e, den Highflyer des Vorquartals unter den Smartphones, wieder etwas in den Hintergrund treten lassen.

Virtual Reality (VR) gehört so wie Augmented Reality (AR) zu den Zukunftstrends schlechthin. Entsprechende Brillen, wie die Oculus Rift S auf Platz 13 der neuen ITscope Highflyer, lassen auf einzigartige Weise in virtuelle Welten eintauchen. Das ist nicht nur für Gaming interessant, sondern auch für die Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen, für die Wunschwagen-Konfiguration, für medizinische Operationen und vieles mehr.

Gleich hinter der VR-Brille von Oculus VR, auf Platz 14, hat es mal wieder ein für B2B Plattformen ungewöhnliches Produktsegment von Xiaomi unter die ITscope Highflyer geschafft. Gemeint ist der Saugroboter Xiaomi Mi Roborock S6, der laut Chip-Test im Vergleich zu dem S5 Vorgänger einige Verbesserungen erfahren hat, so in der Navigation, Lautstärke und Geschwindigkeit. Vielleicht greift hier der ein- oder andere Händler auch privat zu diesem Schnäppchen.

Schließlich sei noch der iPod Touch auf Platz 16 der ITscope-Neueinsteiger genannt. Nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ bringt Apple mit diesem Gerät der 7. Generation einen Klassiker zurück ins Rennen, der schon fast abgemeldet schien. Schließlich kann man Musik heute auch mit jedem Smartphone hören. Freizeitsportler werden aber bestätigen, dass das manchmal etwas mühsam ist. Abgesehen davon, versteht sich der iPod Touch mit bis zu 256 GB Speicher nicht nur als MP3-Player, sondern als mediales Multitalent. Denn er unterstützt verschiedene Apps, wie solche für Spiele und den Apple-eigenen Chat-Dienst Facetime.

Sensation bei CPUs: AMD erstmals vor Intel

Das neue CPU-Ranking ist, wie eingangs schon erwähnt, die größte Überraschung im ITscope Marktbarometer Q3/19. Wer hätte vor einigen Monaten noch gedacht, dass AMDs Ryzen doch noch so einschlagen würde?

Dabei haben sich nicht nur etwa die neuen 12-Kerner an dem ehemaligen Langzeitgewinner Intel vorbeigemogelt, sondern auch die mit sechs oder acht Kernen. Bis vor einem Jahr saß Intel noch so fest im Sattel, dass AMD kaum je eine Chance hatte, unter die Top 20 zu gelangen. Jetzt ist AMD mit der Umstellung auf den feineren 7nm Prozess doch glatt an Intel vorbeigezogen, wo man noch mit der Umstellung auf 10nm beschäftigt ist!

Von Platz 105 auf Platz 1 hat sich mit 2.774 Klicks der erst seit Juni 2019 gelistete 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X mit 3,8 GHz raketenartig an die Spitze gesetzt, dicht gefolgt von dem mit 3,6 GHz getakteten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X, der im zweiten Quartal noch auf Platz 415 weit unter ferner liefen war. Die Händlerpreise (HEK) von im Schnitt rund 518 und 300 Euro mögen dabei eine Rolle spielen. Denn der Intel Core i9 9900K mit ebenfalls acht Kernen und 3,6 GHz ist gemäß HEK etwa anderthalbmal so teuer wie der Zweitplatzierte. Dabei scheint er von der Performance her der einzige Prozessor zu sein, der es mit dem neuen Spitzenreiter, dem 12-Kerner von AMD, aufnehmen kann.

Der vorher Zweitplatzierte Intel Core i7-8700 mit sechs Kernen und 3,2 GHz hat sich auf Platz 3 noch wacker geschlagen, ist aber auch mehr als doppelt so teuer wie ein relativ vergleichbarer AMD Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3,4 GHz zum HEK von 134 Euro.

Mobiltelefone: Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features

Aufsteiger des Quartals in der Kategorie Mobiltelefone ist das, erst seit Ende Juni 2019 gelistete, Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32 GB Speicherplatz. Dieses schaffte es in Nullkommanix auf den zwölften Platz und eignet sich aufgrund seiner robusten Verarbeitung besonders fürs Handwerk im Außeneinsatz und die Industrie. Gemäß US-Militärstandard MILSTD 810G2 ist das Rugged Smartphone gegen extreme Temperaturen, mechanische Stöße, Vibrationen, intensive Sonneneinstrahlung und Salzwassernebel geschützt. Das Gerät lässt sich zudem auch mit Handschuhen bedienen, ein großer Vorteil für Outdoor-Arbeiten.

Auf Platz 1 und Platz 2 der Mobiltelefone haben sich zwei Apple-Geräte praktisch die Klinke in die Hand gegeben: Der Vorquartals-Zweite, das iPhone Xr mit 64 GB in Schwarz, hat sich mit 4.417 Klicks an die Spitze gesetzt und das spacegrau iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB Speicherplatz und das auf 3.230 Klicks kam, weit hinter sich gelassen.
Interessant ist, dass Samsung diesmal mit zehn zu neun ein Gerät mehr in die Top 20 gebracht hat als der ewige Händlerfavorit Apple. Von Platz 10 auf Platz 3, hat das schwarze Samsung Galaxy S10 mit 128 GB einen mächtigen Sprung nach vorn gemacht; bei 2.427 Klicks allerdings noch mit großem Abstand zu den beiden Apple-Modellen auf dem Siegertreppchen.

Den steilen Aufstieg verdankt das Galaxy S10 möglicherweise den stark gesunkenen Preisen. Lag der HEK zum Release Anfang März noch bei circa 740 Euro, waren es im September 2019 schon bei deutlich unter 500 Euro.

Huawei ist von den beiden Spitzenreitern weiter auf die hinteren Ränge verwiesen worden. Der chinesische Riese konnte sich aber mit dem Huawei P30 Pro mit 128 GB immerhin um fünf Stellen auf Platz 18 verbessern und sieben Geräte in die Top 40 bringen.

3D-Drucker: „Schmelzer“ für jeden Geldbeutel

Wer glaubt, dass 3D-Drucker noch sehr in der Nische verhaftet sind, der irrt sich. Sie haben sich vor allem im Gaming-Umfeld längst zu einem Massenmarkt entwickelt. Für die Industrie, für die Zahn- und Medizintechnik werden Maschinen für die additive Fertigung, wie SLM Solutions aus Lübeck und EOS aus Krailing bei München, aber auch immer wichtiger.

Neben den genannten, erlauchten Herstellern von Metall oder Keramik verarbeitenden Maschinen, zu denen auch GE Additive gehört, tun sich auch viele Startups in dem Markt hervor. In einem Gruenderszene.de Post über die Internationale Gießereifachmesse GIFA, die Ende Juni 2019 in Düsseldorf stattfand, heißt es sogar: 3D-Druck sei die „ideale Startup-Spielwiese“. Ein chinesisches Startup hat vor Jahren international für Aufsehen gesorgt, weil es sehr erfolgreich Häuser aus dem 3D-Druck angeboten hat.

Die meisten der Startups, obwohl sie sich vielleicht so wie rapidobject längst nicht mehr so sehen, tummeln sich im Bereich der 3D-Datenerstellung und Beratung. Der Name des Dienstleisters aus Rosenheim ist übrigens Programm, denn ein ganz wichtiges Einsatzgebiet von 3D-Druckern ist Rapid Prototyping, das schnelle Erstellen von Prototypen. Diese werden heute noch oft aus Wachs geformt oder aus Holz, beziehungsweise Kunststoff, herausgefräst. Mit dem 3D-Drucker geht es sehr viel schneller.

3D-Formen aus den härtesten Metallen (z.B. Titan), aus Keramik und Hochleistungskunststoff entstehen in der Regel im eigenen Pulverbett durch Schmelzen oder Sintern (Erhitzen bis fast an den Schmelzpunkt) per Laser oder Elektronenstrahlen. Für solche Maschinen oder Anlagen werden allerdings oft sechs- bis siebenstellige Preise ausgerufen.

3D-Drucker Marke Eigenbau für Heimwerker gibt es dagegen zum Teil schon für unter 200 Euro. Diese arbeiten meist mit der Schmelzschichtung oder mit der Schichtung aus Schmelzfäden, Fused Deposition Modeling (FDM) oder Fused Filament Fabrication (FFF) genannt. Sie können in der Regel auch nur Formwachse und Thermoplaste, sprich einfachere Kunststoffe, verarbeiten. Einfach heißt aber nicht, dass diese Kunststoffe nicht robust wären.

Neben dem auch als Bioplastik bezeichneten PLA (Plyactide oder Polymilchsäuren, eine Art Polyester), aus dem viele Kugelschreiberhülsen und Plastikflaschen bestehen, konnten FDM-/FFF-Geräte auch schon früh ABS (Acryl-Butadien-Styrol) verarbeiten. Daraus sind unter anderem Lego-Steine, Motorradhelme und Gehäuse vieler Haushaltsgeräte gefertigt.

Neuere, hochwertige 3D-Drucker aus dem FDM-/FFF-Lager verstehen sich sogar auf Filamente aus HIPS (High Impact Polystyrene), ein durch Kautschuk modifiziertes Polystyrol („Verwandter“ von Styropor), das wegen der hohen Schlagfestigkeit sehr oft in Spielzeug sowie in Gehäusen von Computern und Telefonen Einsatz findet. Das heißt, dass sich damit nicht nur Schlümpfe nachbauen lassen. So manch einer hat es schon geschafft, damit zum Beispiel einen Schlüssel nach zu fertigen.

Die meisten 3D-Drucker im ITscope Marktbarometer gehören zu der letzteren Kategorie der hier der Einfachheit halber kurz „Schmelzer“ genannten FDM-/FFF-Geräte. Diese erfreuen nicht nur Consumer-Herzen, sondern werden, wie gesagt, auch oft für Rapid Prototyping eingesetzt, wenn es das Material erlaubt, aber auch für den Ersatz von fehlenden oder defekten Bauteilen.

Die HEKs unter den ersten 40 3D-Drucker im aktuellen Ranking reichen hier von unter 110 Euro für einen 3-in-1-Systembaukasten von ALLNET bis hin zu über 4.500 Euro für den MakerBot Replicator Z18 mit FFM-Technologie, der sich von Platz 9 auf Platz 4 verbessern konnte.

Obwohl schon seit März 2016 gelistet, hat sich im dritten Quartal der FDM-Vetter Creator Pro von FlashForge zum HEK von 640 Euro von Null auf Platz 1 an die Spitze katapultiert. Dieser kann übrigens auch hochschlagfeste HIPS-Formen hervorbringen. FlashForge (chinesisch: Shanzhu, wörtlich „Blitzguss“) zählt sich als Nummer 3 weltweit, gehört zu den Shootingstars der 3D-Druckerhersteller im B2C-Strom und stellt gleich fünf Geräte der Top 15 im aktuellen ITscope Ranking. Der amerikanische Weltmarktführer MakerBot kommt dagegen nur auf vier der ersten 15 3D-Drucker im aktuellen ITscope Markbarometer. Ein interessantes Angebot scheint übrigens der FlashForge Adventurer 3 zum HEK von rund 313 Euro zu sein. Denn die Händler haben das Gerät gleich mal von Platz 5 auf Platz 3 hochgehievt.

XYZprinting, Teil der New Kinpo Group aus Taiwan, hat zwar mit dem XYZprinting da Vinci 1.0 Pro 3-in-1 für einen HEK von 530 Euro, nach Platz 11 im zweiten Quartal nun den zweiten Platz erobert, konnte sich aber nur mit zwei Geräten in die Top 15 bringen. Ein absoluter Newcomer unter Top 15 ist der ALLNET ANYCUBIC I3 Mega-S Ultrabase, der es gleich auf Platz 12 geschafft hat.

Wachablösung bei Business Tablets

Im B2B Segment war lange Zeit das Surface Pro mit 256 GB von Microsoft an der Spitze. Nun ist es von einem Apple und einem anderem Surface auf den dritten Platz zurückgedrängt worden. Das Apple iPad mit 32 GB (MR7F2FD/A) hat sich um über 940 auf 4.104 Klicks und von Platz 2 auf Platz 1 verbessert. Es hebt sich mit 750 Klicks von dem schwarz gehaltenen Microsoft Surface Pro 6 mit 256 GB ab, das ebenfalls um eine Stelle auf Platz 2 aufgerückt ist.

Dabei liegen die Geräte preislich weit auseinander: Das iPad hat gerademal einen HEK von knapp 280 Euro, das Microsoft-Gerät kommt dagegen mit einem Händlereinkaufspreis von rund 1.025 Euro daher. Beide Modelle sind übrigens schon seit über einem Jahr bei ITscope gelistet.

Aufsteiger der Saison ist das Samsung Galaxy Tab A mit 10-Zoll-Display und 32 GB von März 2019, das sich in der Händlergunst um 30 Stellen auf Platz 5 erheben konnte. Dabei ist es mit einem HEK von rund 175 Euro wesentlich günstiger als alle vier Geräte auf den vorderen Plätzen.

 

TFT-Monitore: HPs EliteDisplay vor Dell

Vorne an der Monitorspitze ist mit 4.170 Klicks zum dritten Mal in Folge das HP EliteDisplay E243i mit der WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten und einem durchschnittlichen HEK von rund 172 Euro.

Auf Platz 2 und 3 sind wieder zwei Geräte von Dell: der Dell P2419H mit FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und blickwinkelstarkem IPS-Panel und der Dell UltraSharp U2415 mit WUXGA-Auflösung, Mini DisplayPort, HDMI, DisplayPort und USB 3.0.

 

 

Notebooks: Lenovo und HP dominieren weiter das Geschehen

Bei den Laptops sind mit 6:6 unter den Top 15 wieder Lenovo und HP die dominanten Player im ITscope Marktbarometer. Microsoft ist gerade mal mit einem Gerät vertreten, Apple mit Zweien.

Auf Platz 1 im dritten Quartal 2019 hat es mit 4.331 Klicks, weit vor allen anderen, das Lenovo ThinkPad E590 20NB mit 15,6″-Display geschafft. Diesen bietet einen mit 1,6 GHz getakteten Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD. Damit hat die vorherige Nummer 4 das Lenovo ThinkPad L580 20LW mit Core-i7-Prozessor und 512 GB SSD an der Spitze abgelöst und auf Platz 2 verwiesen. Das HP ProBook 450 G6 mit 8 GB RAM mit Core i5 und 256 GB SSD kam somit nur auf den dritten Platz.

Komplettsysteme: HP vor Lenovo

Bei den PC-Komplettsystemen sind die 2018er Modelle weiterhin stark nachgefragt: Auf Platz 1 ist der HP ProDesk 400 G5 mit 256 GB SSD-Speicher.

Ebenfalls unverändert auf Platz 2 und 3 sind das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, mit 1,7 GHz schnellem Core i5 und 256 GB SSD sowie der HP ProDesk 400 G4 mit einem 2,1 GHz schnellen Core-i5-Prozessor und 256GB NVMe SSD.

Etwas interessanter wird es auf den hinteren Rängen. So hat der HP 290 G1 mit einem mit 3,6 GHz getaktetem Intel Core i3 und 256 GB SSD den Sprung von Platz 25 auf Platz 8 gemeistert. Dabei ist das Gerät schon seit Mai 2018 gelistet. Mit einem HEK von rund 370 Euro aber das günstigste unter den Top 10.

 

Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY bleibt vorn, MSI holt „spielerisch“ auf

PNY bleibt der Spitzenreiter in der Kategorie Grafikkarten mit der PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5-Speicher und ist mit sieben Plätzen unter den ersten Top 15 auch gut vertreten. Die PNY Quadro P4000 mit 8GB GDDR5 ist weiterhin auf Platz 3 und damit immer noch gut im Rennen. Auch die PNY NVIDIA Quadro P620 mit 2GB GDDR5 ist dem Platz 5 treu geblieben.

Asus hat sich derweil komplett aus der Riege der Top 15 verabschiedet. Dabei war das Unternehmen aus Taiwan im zweiten Quartal 2019 noch mit vier Grafikkarten ganz vorne dabei.

Stattdessen hat es nun MSI mit dem NVIDIA-Bord MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO mit 11 GB GDDR6 von Platz 8 auf den zweiten Platz geschafft, und das trotz des stolzen HEKs von rund 1.110 Euro. Das ebenfalls aus Taiwan stammende Unternehmen profitiert überhaupt vom neu entbrannten Gaming-Fieber und konnte in dem Bereich noch drei weitere Bords in die Top 15 „einschmuggeln“.

 

Mainboards: MSI macht mit Gaming-Boards Boden gut

 

Auch bei den Mainboards gab es so gut wie keine Veränderungen, zumal auch hier die meisten Modelle von 2018 sind. Auf Platz 1 ist weiterhin das AMD-ATX-Bord ASUS PRIME Z390-A das bis zu 128 GB an DDR4-SDRAM aufnehmen kann. Die beiden nachfolgenden Boards haben nur ihre Plätze getauscht. Platz 2 belegt jetzt das ATX-Board Gigabyte Z390 DU, LGA1151, Platz 3 das ASUS PRIME X399-A, TR4, E-ATX.

 

Festplatten: Samsungs 860er hält die Spitze

Bei den Massenspeichern, die meisten aus dem SSD-Lager, gab es im letzten Quartal schon kaum Neuzugänge bis auf die Samsung 970 EVO Plus  (siehe ITscope Marktbarometer Q2/19). Entsprechend gab es auch wenig Bewegung im aktuellen ITscope Marktbarometer. Die 970 EVO Plus mit 500 GB hat sich unverändert auf Platz 5 gehalten, ist aber auch schon seit Januar 2019 gelistet.

An der Spitze sind wieder zwei Samsung 860 EVO: Mit 6.125 Klicks beansprucht die Samsung 860 EVO mit 250 GB noch deutlicher den Spitzenplatz für sich als zuvor. Die 860 EVO mit 500 GB muss sich mit 1.201 Klicks mit weniger begnügen. Die HDD WD Red 4TB, 5400 rpm bleibt unverändert auf Platz 3.

Server: HPE lässt kaum Platz für andere Player

Bei den Servern lässt HPE anderen Mitspielern nach wie vor so gut wie keine Luft. Einzig der vorher zwölfplatzierte Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 hat es noch auf den letzten Platz der Top 10 geschafft. Die beiden Spitzenreiter haben sich im Vergleich zum ITscope Marktbarometer Q2/19 lediglich abgelöst: Auf Platz 1 ist jetzt der HP Enterprise ProLiant ML350 Gen10, auf Platz 2 der HPE ProLiant DL380 Gen10 Performance, beide für Intel Xeon Silver ausgewiesen.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
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Fax: +49 721 66 49 91 – 75
Kristina.wlasow@itscope.com
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2019

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Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab

Das sind die Highlights im ITscope Marktbarometer Q2/2019

ITscope Marktbarometer Q1 2019

  • Duell der Smartphone-Giganten: Apple und Samsung lassen Huawei keine Chance
  • Frühlingsluft: Bewegung bei Transceivern durch neue, günstigere GBIC-Variante
  • Machtwechsel: HP luchst Lenovo bei Komplettsystemen die Krone ab
  • Abgefrühstückt: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken
  • Auch im B2B ein Renner: Apples AirPods 2 erobern die Charts im Sturm
  • (Beein)druckend: Neue Printer-Modelle von HP kommen an

Es muss nicht immer gleich ein neuer Smartphone-Coup sein: Auch mit seinen AirPods 2 hat Apple im zweiten Quartal bewiesen, dass es einen absoluten Hit in den Reseller-Charts landen kann. Eine erfrischende Dynamik ist derweil im Bereich Transceiver zu beobachten. HP und Dell duellieren sich weiterhin um die Vorherrschaft im Monitorsegment während Samsung und Apple den gemeinsamen Kontrahenten Huawei in Sachen Mobiltelefone erfolgreich in die Schranken weisen…

Karlsruhe, den 15.07.2019 — Frischer Frühlingswind im Channel: Das 2. Quartal stand ganz im Zeichen der Senkrechtstarter. Selbst in Kategorien, die normalerweise von langen Produktlebenszyklen geprägt sind, sind einige Rising Stars erblüht. Wer machte in Q2/2019 am meisten von sich reden? Welche Marken und Modelle waren im zweiten Quartal besonders gefragt?

Das neue ITscope Marktbarometer analysiert rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller. Einigen von ihnen, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S10e, dürften in eine rosige Zukunft bevorstehen.

Highflyer: Apples AirPods 2 erobern die B2B-Charts im Sturm

Das Frühlingsquartal 2019 hat zahlreiche Shooting Stars über Nacht in den Hardware-Himmel befördert. Anführer der Neueinsteiger sind hierbei ganz klar die kabellosen AirPods der zweiten Generation von Apple. Mit beachtlichen 3.604 Klicks war das Reseller-Interesse an den neuen In-Ear Bluetooth-Hören ausgesprochen hoch — und das trotz des stolzen Preises von 147 Euro im EK. Bemerkenswert ist auch, dass es sich hierbei nicht um ein dediziertes B2B-Produkt, sondern um einen Artikel mit Endkundenfokus handelt. Neben dem verbesserten, klareren Klang dürfte auch die optimierte Steuerung von Siri die Nachfrage der Business-Kunden angekurbelt haben. So kann das iPhone auf Dienstreisen mit dem Auto komplett hands-free gesteuert werden.

Auf Rang 2 der Neueinsteiger hat sich das Aruba Transceiver-Modul von HP Enterprise platziert. Die Produktlebenszyklen in diesem hart umkämpften Markt sind lang und Verkaufserfolge oft durch deutlich günstigere Copycats und Gebrauchtware beeinflusst. Umso größer also der Aufruhr, wenn es nach langer Zeit mal wieder ein Nachfolgemodell gibt. Vergleicht man jedoch die Spezifikationen des neuen Moduls mit dem Vorgängermodell J4858C, fällt auf, dass beide Ausführungen identisch sind. Es scheint sich hierbei also lediglich um ein Rebranding zu handeln, bei dem alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird. Da die neue Ausführung aber sogar noch günstiger ist, setzen Systemhäuser zumindest fürs Neugeschäft nun konsequent auf die neueste Version. Dementsprechend gab’s stattliche 2.057 Klicks für das Transceiver-Modul.

Mit dem Samsung Galaxy S10e mit 128 GB Speicherplatz steht in diesem Quartal ein Smartphone auf dem dritten Treppchen des Highflyer-Podests. Der schnelle Aufstieg des Mobilgeräts ist bei einem solch raschen Preissturz nicht verwunderlich: Lag der HEK zum Marktstart im Februar noch bei 620 Euro, kostet das Smartphone des südkoreanischen Elektronikgiganten Ende Juni nur noch 458 Euro im Einkauf.

Das Treppchen knapp verfehlt hat hingegen das iPad Air in der 64 GB-Version. Mit 1.252 Aufrufen konnte das 10,5’’-Tablet dennoch großes Interesse wecken. Dies dürfte — wie auch beim Drittplatzierten der Highflyer — nicht zuletzt am frühen Preisfall nur zwei Wochen nach Release liegen: Von knapp 444 Euro fiel der HEK für das Device Anfang April immerhin auf 427 Euro. Bei aktuellen Straßenpreisen ab 487 Euro ist hier also durchaus eine Marge zu erwarten, die Resellern ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte.

Wie üblich kommt nach dem Release neuer Chipsätze auch der Grafikkarten Markt in Schwung. Ein Shootingstar dieser Kategorie ist definitiv die MSI GeForce GTX 1660 Ti GAMING X 6G. Sie schaffte es im 2. Quartal auf Platz 5 der Highflyer und liegt mit einem HEK um die 250 Euro im mittleren Preissegment. Unter den 1660er-Karten scheint sie daher mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis punkten zu können.

Ein weiterer, hochinteressante Top-Einsteiger hat sich auf den 8. Platz der Hitlist vorgekämpft. Der erst seit Ende April gelistete HP LaserJet Pro M404dn ist das Nachfolgemodell des M402dne, der aktuell noch die ITscope Marktbarometer-Charts in der Kategorie Drucker anführt. Das Potential zum würdigen Thronfolger hat der Monochrom-Printer schon jetzt, zumal er mit einem HEK von rund 186 Euro zu den günstigsten Modellen im Bereich Laserdrucker zählt.

Bei den CPUs sorgt derweil die AMD Ryzen 9 3900X für Furore. Mit zwölf Kernen und 3.8GHz Taktfrequenz überzeugt der Prozessor vor allem durch seine starke Leistung. Leistung, die allerdings auch ihren Preis hat: 473 Euro kostet die CPU im HEK. Bei Straßenpreisen ab 734 Euro dürfte dieser Einkaufspreis dennoch zu verschmerzen sein. In der Highflyerliste des ITscope Marktbarometers reichte es immerhin für Platz 20.

Der Beginn der Outdoor-Saison machte sich auch diese Jahr in Anfragen der Reseller bemerkbar. Deutlich wird dies bspw. bei der Platzierung der Osmo Action von DJI. DJI ist bekannt für seine Drohnen und den daran montierten, hochauflösenden Kameras — in diesem Bereich ist der Hersteller längst Marktführer. Jetzt gilt es, die Konkurrenz von GoPro im Bereich Action-Cams aufzumischen. Zwei Bildschirme, hochauflösende Videofunktion (4K) und einfache Bedienbarkeit überzeugen dabei. Das bescherte DJI nun Platz 30 in der Highflyerliste.

TFTs: HP trotz Spitzenplatzierung kein Alleinsieger

Unangefochten auf Platz eins bleibt auch in diesem Quartal der EliteDisplay E243i von HP. Im Vergleich zum Vorquartal sind hier die Klickzahlen zwar leicht gesunken, dennoch hält sich das 24” EliteDisplay mit über 1.000 Klicks Vorsprung vor dem zweitplatzierten Dell P2419H klar an der Spitze.

Auf den zweiten Blick ist der Sieg jedoch nur ein halber: Mit fünf Modellen in den Top 10 kann sich Dell sich ebenfalls als absoluten Top-Player des TFT-Segments rühmen. So beansprucht Dell die Ränge zwei, drei, sieben und acht für sich und schaffte zusätzlich mit dem Dell UltraSharp U2719D den Sprung auf Platz 9. Letzterer besticht nicht nur durch seine schicke Optik sondern bringt durch seine QHD 2560 x 1440 Auflösung bei 60 Hz gestochen scharfe Bilder. Mit seinen 354 Euro im HEK ist er allerdings auch der teuerste TFT unter den Top10.

Nochmal interessant wird es im Mittelfeld: Die Top 15 knapp verpasst hat der Samsung UD590 Series U28E590D mit einer Bildschirmdiagonale von 28 Zoll. Dieser konnte sich immerhin von Platz 19 auf Platz 16 vorkämpfen und ist damit der einzige Ultra-HD (3840 x 2160) Bildschirm, der es dieses Quartal in die Top 20 unseres Marktbarometers geschafft hat. Nach einer Marktpräsenz von mittlerweile über vier Jahren ist der Technologie der Durchbruch im Office allerdings immer noch nicht gelungen. Es bleibt abzuwarten, ob das weiter sinkende Preisniveau endlich die Massen anlockt. Die Distribution hat auf jeden Fall schon mal kräftig aufgestockt.

Mobiltelefone: Duell zwischen Apple und Samsung, Huawei außen vor

Kaum zu glauben, aber wahr: Das iPhone 8 mit 64 GB bleibt mit 2.273 Klicks die Nummer 1 der Mobiltelefone und hat auch zehn Monate nach Release der neuen Generation seinen Titel verteidigt. Zwar ist das iPhone Xr mit 64 GB mit nur 23 Klicks weniger dicht auf den Fersen — letztendlich hat es trotzdem nur für Platz 2 gereicht. Beide Smartphones profitieren hierbei nicht nur vom stabilen Markenimage des Apple-Konzerns, sondern auch von den sich langsam in erschwingliche Sphären einpendelnden HEKs.

Bemerkenswert ist auch, dass die Preise für das 8er-Modell wieder anziehen — und das, obwohl das Modell bei eBay bereits ab 409 Euro zu erstehen ist. Fachhändler hingegen müssen immer noch um die 500 Euro pro Gerät hinblättern. Möglich also, dass Apple hier das Ende des großen Abverkaufes erwirken will.

Beachtlich zugelegt hat derweil das Samsung Galaxy S10e. Dieses ist innerhalb eines Quartals von Platz 47 auf den 4. Platz gesprungen. Mit dem Galaxy A50 liefert Samsung außerdem einen weiteren Aufsteiger. Das seit März gelistete Smartphone schafft es von Platz 175 auf den 15. Platz.

Huawei ist in diesem Quartal nicht unter den Top 15 vertreten. Diese sind ausschließlich Apple und Samsung vorbehalten. Die Chinesen schaffen es mit dem Huawei Mate 20 Lite in der 64 GB ausführung aber immerhin auf den 16. Platz des ITscope Marktbarometers und verfehlt damit knapp den Inner Circle der Bestenliste. Außerdem liefert Huawei mit dem P30 Pro in der 128 GB-Ausführung einen echten Aufsteiger: Das seit März geliste Smartphone schießt von Platz 369 auf den 23. Platz.

Tablets: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken

Ein heißer Aufsteiger im Tablet-Segment ist das Apple iPad Air Wi-Fi der 3. Generation. Nach dem erwartungsgemäß erfolgreichen Marktstart im März schaffte das Tablet in Q2 einen beachtlichen Sprung von Platz 157 auf den 6. Rang. Damit liegt es nur knapp hinter dem Samsung Galaxy Tab A, das derzeit den 5 Platz belegt. Auch die Preisentwicklung dürfte sich positiv auf die Nachfrage nach dem iPad Air ausgewirkt haben: Zuletzt konnte das Tablet für rund 427 Euro von der Distribution bezogen werden. Bei Endverbraucherpreisen von circa 490 Euro ist der Verkauf des iPad Air für Reseller durchaus lohnenswert.

Die Top 5 dominiert jedoch weiterhin Erzrivale Microsoft: Mit gleich drei Tablets ist Microsoft vertreten und verteidigt eisern die Plätze eins, drei und vier. An der Spitze steht dabei nach wie vor das Microsoft Surface Pro mit 256GB. Die Preisdiskriminierung innerhalb der Surfaces scheint dabei gelungen: Die HEKs der Top 15 Microsoft Tablets liegen in einem breiten Korridor zwischen 750 und 1.300 Euro.

Notebooks: Das Feld von hinten aufgemischt

In der Kategorie Notebooks gab es im 2. Quartal mächtig Bewegung: Fünf der Top 10-Plätze werden durch Aufsteiger außerhalb der besten zehn aus dem 1. Quartal belegt. HP und Lenovo kämpfen weiterhin um die begehrten Plätze innerhalb der Top 10; an der Spitze durchgesetzt hat sich letztendlich das Lenovo ThinkPad L580 in der 512GB-Ausführung. Damit löst es den Vorquartalssieger von HP ab, der einen tiefen Absturz auf Platz 19 verkraften musste. Beim neuen Spitzenreiter handelt es sich jedoch keineswegs um ein Kampfpreismodell: Das ThinkPad bewegt sich mit 1.014 Euro HEK im mittleren Preissegment und überzeugt vielmehr durch ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

HP zieht mit dem HP ProBook 450 GB auf der Überholspur von Platz 24 auf den 2. Platz und sitzt mit nur 400 Klicks Rückstand der Konkurrenz von Lenovo im Nacken. Verwunderlich ist das nicht: Das Modell hat Mitte März einen erheblichen Preissturz von 720 Euro auf 620 Euro HEK erlebt. Seither können die Einstandspreise der Distribution auch wieder mit den Verbraucherpreisen mithalten.

Den größten Sprung in die ITscope Marktbarometer-Charts legte jedoch das Lenovo ThinkPad E590 hin. Auf Platz 28 im Vorquartal gestartet, landet es nun auf Platz 4. Lenovo setzt bei der neuen E-Serie auf den altbewährten Look und liefert mit dem E590 ein Office-Einsteigermodell für einen HEK von 625 Euro.

Das Apple MacBook Pro, 15.4″, i7 mit 512GB SSD-Speicher schafft es dieses Mal “nur” auf Platz elf. In der Vergangenheit waren Platzierungen innerhalb der Top 3 kurz nach Launch keine Seltenheit bei Apple-Produkten. Ein Grund für den vergleichsweise verhaltenen Start dürfte der saftige Einkaufspreis sein, der mehr als 1.000 Euro über den HEK der besten sieben Produkte in dieser Kategorie liegt. Möglich also, dass Apple sich in diesem Fall mit dem Preis übernommen hat

Im Highend-Bereich ist neben dem MacBook Pro dieses Quartal nur das Microsoft Surface Book 2 in den Top 15. Mit 2.100 Euro HEK ist dieses unwesentlich günstiger als das Macbook Pro und belegt Platz 8 im aktuellen Ranking. Ein heißer Anwärter auf die Top 15 scheint auch das HP 250 G7, 15.6″, i5, 8GB mit 256GB SSD, zu sein. Gesprungen von Platz 187 auf Platz 16 wurde die Hitliste nur knapp verfehlt.

Komplettsysteme: HP luchst Lenovo die Krone ab

HP führt in diesem Quartal die Spitze des Charts im Bereich Komplettsysteme eindeutig an. Mit über 2.400 Klicks Vorsprung sichert sich der HP ProDesk 400 G5, i5 3GHz mit 256GB SSD die Führung und verdrängt Lenovo mit seinem ThinkCentre M720q 10T7 auf Platz 2. Das G4-Modell von HPs ProDesk 400 verteidigt derweil seine Bronzemedaille.

Dell macht vier Plätze gut und schafft den Sprung unter die Top 5 mit seinem OptiPlex 3060, i5 2.1GHz, 256GB SSD. Mit einem HEK von 496 Euro bleibt er dabei als einziger in den Top 5 unter der 500 Euro-Marke. Das platzsparende Gehäuse und die vielseitigen Montagemöglichkeiten des Mini-PCs, beispielsweise auch hinter dem Monitor, bringen Pluspunkte und verhelfen Dell mit seinem 3060er-Modell auf Platz 4.

Ein anderer Shootingstar bringt sich währenddessen in den Top 20 in Stellung: Das Apple iMac mit Retina 5K Display schießt von Platz 328 auf den 16. Platz. Im Vergleich zu anderen iMacs ist der Start jedoch relativ verhalten. Der im Juni 2017 erschienene iMac 27’’, ebenfalls mit Retina 5K ausgestattet, schaffte binnen der wenigen im Quartal verbleibenden Wochen den Sprung direkt in die Top 3. Bei einem HEK ab 1.622 Euro scheint so manch einer noch auf fallende Preise zu warten.

Grafikkarten: Kontinuität an der Spitze, Dynamik im Mittelfeld

Zuverlässigkeit bewährt sich: Auch im zweiten Quartal verteidigt die PNY NVIDIA Quadro P2000, 5GB GDDR5, VCQP2000-PB ihre Spitzenposition im Ranking der beliebtesten Grafikkarten. Damit hat sich das seit Februar 2017 gelistete Modul zu einem soliden Dauerbrenner entwickelt. Auf den darauffolgenden Plätzen wurden die Karten jedoch teilweise kräftig gemischt:

Die ASUS TURBO-RTX2080TI-11G, 11 GB GDDR6 macht drei Plätze gut und heftet sich auf Platz 2 an die Fersen des Spitzenreiters PNY. Dabei ist sie erstaunlich gut im Rennen wenn man bedenkt, dass sie mit einem HEK ab 1.045 Euro zum Premiumsegment der Grafikkarten gehört. Das Produktversprechen von einer zweimal längeren Lebensdauer sowie die Kombination von fortschrittlichem VR-Rendering, Echtzeit-Raytracing und künstlicher Intelligenz scheinen jedoch anzukommen.

Von Platz 16 auf den vierten Platz schaffte es die GTX 1660 Ti GAMING X 6G von MSI. Diese ist seit Februar 2019 gelistet und zählt mit einem HEK von rund 250 Euro zu den günstigen Modellen der Produktsparte. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das durchaus auch von Gamern hervorgehoben wird, dürfte das Interesse weiter ankurbeln. Den größten Sprung bei den Grafikkarten machte jedoch ASUS mit der DUAL-GTX1060-O3G: Mit einer Verbesserung von Platz 69 auf den 9. Platz hält auch hier ein äußerst preiswertes Modell Einzug in die Top 10.

Mainboards: Asus und Gigabyte so weit das Auge reicht

Auf dem Treppchen herrscht Beständigkeit: Das mit gut 150 Euro HEK deutlich günstigere ASUS PRIME Z390-A verwies das X399-A-Modell zwar auf Platz 2 der Rangliste, auf dem 3. Platz hält sich jedoch weiterhin das Z390 DU von Gigabyte mit 535 Klicks. Generell dominieren beide Hersteller die Top 15; die Konkurrenz tritt erst auf den Plätzen 18 mit dem ASRock Z370 Pro4 und 19 mit dem MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON in Erscheinung.

Ganz anders sieht es auf den Plätzen 4 bis 10 aus: Hier gab es eine regelrechte Invasion von Aufsteigern und somit einen kompletten Austausch des Rankings — selbstredenderweise durch weitere Modelle von ASUS und Gigabyte. So sprang beispielsweise das ASUS PRIME B360M-C mit 402 Aufrufen von Platz 21 auf Platz 4, das ASUS PRIME Z370-A II machte 5 Plätze gut und sicherte sich mit 373 Klicks Platz 5 und das im EK nur 64 Euro teure Gigabyte B360M DS3H preschte von Platz 18 auf Platz 6 vor.

Ein weiterer Shooting Star ist ganz besonders hervorzuheben: Das erst seit Februar gelistete H310M S2H von Gigabyte schoss von Platz 207 auf den 13. Rang unter den gefragtesten Motherboards. Intel hatte Mitte 2018 Kapazitätsengpässe bei der Herstellung des günstigen H310-Chips für Coffee Lake, fuhr die Produktion der Chips in 22 nm gegen Ende des Jahres aber wieder hoch. Gepaart mit einem vergleichsweise niedrigen HEK von 52 Euro erfreut sich das Mainboard daher großer Beliebtheit unter den Resellern — Tendenz weiter steigend.

CPUs: Intel lässt AMD (fast) keine Chance

An der Spitze bleibt es stabil: Mit 2.508 Produktaufrufen ist und bleibt die Intel Core i7 9700K, 8-Core, 3.6 GHz CPU der unangefochtene Platz 1 unter den Prozessoren. Einen großen Sprung schafft Intel außerdem mit der neuen Vierkerner Intel Core i3 9100F 3.6 GHz. Lange nicht lieferbar und trotzdem hoch gefragt, legte diese einen Senkrechtstart von Platz 848 auf den 20. Platz hin. Wie auch die Intel Core i5-9400F besitzt die Core i3 9100F keinen interne Grafik, was die CPU sehr erschwinglich macht. Mittlerweile kann mit einem EK um die 80 Euro kalkuliert werden.

Konkurrenz in den Top 10 gibt es für Intel lediglich von AMD. Die Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3.4 GHz schafft es immerhin von Platz 6 auf Platz 4; die Ryzen 7 2700X, 8-Core, SMT, 4.35 GHz verbesserte sich um einen Rang auf Platz 9. Für den Moment bleibt Intel also mit Abstand der erfolgreichste Hersteller im CPU-Segment. Spannend dürfte es in Zukunft trotzdem werden: Die neue AMD Ryzen 9 3950X übertraf jüngst im Test alle Benchmarks und liefert dabei mehr Prozessor-Leistung zum halben (Intel-)Preis.

Storage-Systeme: Synology lässt QNAP & Co. nicht viel Platz

Synology ist weiterhin der stärkste Player bei den Storage-Systemen: In den Top 20 kann der Hersteller ganze 14 Plätze für seine Lösungen beanspruchen. Angeführt werden die Charts dabei vom DS218+ NAS Speicherserver mit seinen 20 TB Speicherplatz. Das NAS wurde im 2. Quartal 2.007 mal in ITscope aufgerufen; Platz 2 geht an das DS918+-Modell mit 1.172 Klicks.

Der Shootingstar der Storage-Sparte ist jedoch ein anderer: Die Synology RackStation RS818+ schafft den Sprung von 294 auf den 9. Platz — und das, obwohl sie im HEK knapp 500 Euro teurer ist als der aktuelle Spitzenreiter. Dafür gibt es mehr Leistung und mehr Speicher. Außerdem hat sich der Preis angepasst: Rund 200 Euro weniger muss in die RackStation seit der Lageraufstockung Mitte April kalkuliert werden.

Nicht minder beachtlich ist der Aufstieg des kleinen Bruders Synology RackStation RS819. Dieser schafft den Sprung aus dem Nichts von 0 auf 17 in nur einem Quartal. Im HEK ist sie außerdem noch 250 Euro günstiger als vergleichbare Produkte mit ähnlicher Leistung.

Drucker / Multifunktionsgeräte: (Beein)druckendes von HP

In den mittlerweile eher ruhigen Fahrwassern des Printer-Segments schlägt eine Produktneuheit derzeit hohe Wellen: Obwohl der HP LaserJet Pro M404dn erst Ende April auf den Markt kam, schaffte der Monochrom-Drucker den direkten Einstieg auf Platz 19 und sicherte sich so einen aussichtsreichen Platz in den Top 20.

Bei weitem nicht so steil gestartet, aber dennoch bemerkenswert ist der Einzug des HP LaserJet Enterprise M507dn auf Platz 92. Mit einem Einführungspreis von 500 Euro Mitte April zählt er sicherlich zu den Premiumausführungen der HP LaserJets. Mittlerweile ist der HEK jedoch um rund 20 Prozent gesunken, was sich sicherlich positiv auf die Nachfrage ausgewirkt hat.

Transceiver: Frischer Wind durch neue, günstigere GBIC-Variante von HP

Eine kleine Überraschung noch zum Schluss: Bei den Transceivern kommt nach langer Zeit endlich wieder Schwung ins Spiel. Die Produktlebenszyklen in diesem Bereich sind vergleichsweise sehr lang, weshalb Veränderungen in der Nachfrage meist durch kosmetische Updates oder kleinere Revisionen entstehen und weniger durch echte technische Neuerungen. Nicht verwunderlich also, dass der HPE Aruba – SFP+ LC Multi-Mode mit 3.714 Aufrufen weiterhin an der Spitze thront.

Auf Platz 2 hat sich jedoch ein Senkrechtstarter katapultiert: Das seit März gelistete HPE Aruba – SFP (Mini-GBIC)-Transceiver-Modul hat es mit beachtlichen 2.057 Klicks von Platz 216 bis fast an die Spitze geschafft. Das ermöglicht Systemhäusern eine größere Produktauswahl und mehr Marge als beim Vorgänger, insbesondere bei Neuinstallationen. Sein großer Bruder im LC Single Modus, das HP Enterprise Aruba SFP+-Transceiver-Modul, schaffte mit 835 Klicks immerhin den Sprung von Platz 174 auf den 9. Platz. Das ist beachtlichen, denn mit einem HEK von 946 Euro ist er der teuerste Tranceiver unter den Top 15.

Abgesehen von den Marken HPE Aruba und HP Enterprise hat es aber noch ein anderer Hersteller überraschend in die Top 10 geschafft: Das ProLabs – SFP+-Transceiver-Modul – 10 GigE konnte mit einem großen Satz von Rang 231 auf Platz 7 landen. Dank Kompatibilität mit dem Aruba J9150D und aktuellen Kampfpreisen in der Distribution scheint das wenig verwunderlich. Mit aktuell rund 30 Euro HEK kostet er nur einen Bruchteil des Originals von Aruba. Gut möglich also, dass solche Nachbauten bald salonfähig sein werden.

 

Pressekontakt

Isabel Krohn
Ludwig-Erhard-Allee 20
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

ITscope stellt Erweiterungen seiner ERP-Schnittstellen vor

Automation von Datenflüssen ins ERP-System spart Systemhäusern Zeit und schafft Freiräume für besseren Service

Karlsruhe, den 13.05.2019 — Die Schnittstellen zwischen ITscope und den Branchen-ERP-Lösungen SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden um wichtige Funktionalitäten erweitert. Von der automatischen Übertragung von Produkt- und Auftragsdaten bis hin zur Bestellintegration sind zahlreiche Funktionen implementiert worden, mit denen Systemhäuser manuelle Prozesse einsparen und interne Abläufe optimieren können.

Der automatische Datenaustausch zwischen Warenwirtschaften und Drittsystemen ist ein mächtiger Hebel, mit dem sich zeitaufwändige Prozesse optimieren lassen. Immer mehr Anbieter von ERP-Systemen setzen daher auf die leistungsfähige ITscope-API, um die Stammdatenpflege und Bestellprozesse im schnelllebigen IT-Sektor zu automatisieren. Die Schnittstellen zu SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden nun jüngst weiter ausgebaut.

Übertragung der SAP-Bestellnummer in Systemhaus.One für reibungsloses Matching

Die neumeier AG hat den Datenaustausch zwischen Systemhaus.One und ITscope gleich auf mehreren Ebenen verbessert. So können nun einzelne Produkte und ganze Angebote mit nur einem Klick direkt aus ITscope in die Warenwirtschaft übertragen werden. Neue Artikel samt Stammdaten werden automatisch angelegt, sofern sie noch nicht im ERP existieren. Auch Angebots- bzw. Auftragsdaten wie Status, Stückmengen, Preise oder Artikelbeschreibungen werden automatisch von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Eine weitere, große Erleichterung für Nutzer von Systemhaus.One besteht darin, dass die SAP-Bestellnummer nun auch in ITscope verwendet und somit in beiden Systemen synchron geführt wird. Was vorher stets mit einem manuellen Abgleich verbunden war, funktioniert nun komplett automatisch. Zahlreiche Angebots- und Auftragsdaten wie z. B. Stückmengen, Artikelbeschreibungen und Seriennummern werden damit reibungslos von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Bestellanbindung, Angebots- und Produktanlage für weclapp-Nutzer

Auch die Marburger weclapp GmbH hat ihren Datenaustausch mit ITscope weiter optimiert. Ähnlich wie bei Systemhaus.One können nun auch weclapp-Nutzer Aufträge aus ITscope per Klick nach weclapp übertragen. Einzelne, noch nicht in der WaWi vorhandene Artikel werden automatisch in weclapp angelegt.

Zusätzlich lassen sich beliebige Artikel per Knopfdruck von ITscope in weclapp einspielen. Alle relevanten Stammdaten wie EK-Preise, Lieferanten, Artikelnummern und Zubehörreferenzen werden dabei automatisch an die Warenwirtschaft übermittelt und müssen fortan nicht mehr manuell erfasst werden.

Die größte Neuerung für weclapp-Nutzer dürfte jedoch in der Umsetzung der Bestellanbindung an ITscope bestehen. Hat der Kunde einen Auftrag erteilt, können hierfür ab sofort Warenkörbe in ITscope angelegt werden. Diese lassen sich anschließend über die ITscope-Plattform bei den jeweiligen Lieferanten bestellen. Zugehörige Bestelldaten und weiterführende Informationen wie Seriennummern, Tracking Codes & Co. werden danach automatisch nach weclapp zurückgeführt.

Übertragung von ITscope Live-Angeboten in c-entron.NET

c-entron hat die automatische Übertragung von ITscope Live-Angeboten in die Warenwirtschaft ebenfalls realisiert. Per Klick in ITscope werden alle relevanten Angebotsdaten wie Angebotsnummer, Status, Artikel, Stückzahlen und Preise automatisch an c-entron.NET übermittelt. Artikel, die noch nicht in der Warenwirtschaft vorhanden sind, werden dabei automatisch in c-entron erstellt. Auf diese Weise wird das System punktgenau angereichert ohne, dass der gesamte ITscope-Katalog eingespielt werden muss. Benjamin Mund, Geschäftsführer von ITscope, ergänzt: “Außerdem wird das ERP von reinen Preisanfragen entlastet. Nur Produktdaten zu aussichtsreichen Kundenanfragen, also konkreten Angeboten, werden auf diesem Wege in die Warenwirtschaft überführt.”

B2B Shop-Auftragsimport und Beschaffung zu Projektpreisen in SITE

Die ITscope-Schnittstelle zu SITE ist derweil die erste Anbindung an ITscope, die nun auch Bestellungen aus der ITscope B2B Suite vollautomatisch in die Warenwirtschaft überträgt. Diese werden beim Import direkt als VK-Auftrag angelegt. Fehlende Artikel können automatisch in SITE angelegt und Bezugsquellen im selben Schritt vorbelegt werden. Mit der ITscope B2B Suite können Kunden ihren gesamten IT-Bedarf direkt online und in einer persönlich auf sie zugeschnittenen Einkaufsumgebung beim Systemhaus bestellen — die Schnittstelle zu SITE sorgt dann für den automatischen Auftragsimport in die Warenwirtschaft.

Ausblick: Weitere Bestellanbindung und Integration von Projektpreisen

Um ihren Nutzern noch weiter unter die Arme zu greifen, bauen die Anbieter der Schnittstellen die Module auch in Zukunft aus. So soll es in c-entron in den nächsten Wochen möglich sein, Kundenbedarfe aus c-entron.NET direkt an ITscope zu übertragen und elektronisch zu bestellen. Auch soll der Dokumentenaustausch per EDI vorangetrieben werden. Für Systemhaus.One wird aktuell die Möglichkeit sondiert, Projektpreise und kundenspezifische Rahmenkonditionen aus ITscope ins ERP-System übermitteln zu lassen.

Weitere Informationen zur den jeweiligen Schnittstellen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier:
c-entron | SITE | Systemhaus.One | weclapp

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Isabel Krohn
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Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2019

Pressemitteilung als .pdf
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF-Broschüre
Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Neuerscheinungen von Canon und Synology versprühen Frühlingsluft im Channel

Das sind die Highlights im ITscope Marktbarometer Q1/2010

ITscope Marktbarometer Q1 2019

  • Händeringend gesucht: Hohe Nachfrage nach Smart Keyboard Folio für iPad Pro konnte nicht bedient werden
  • Turbostart: Schnelle Samsung-SSD 970 EVO Plus stürmt den Markt
  • Preis-Leistung überzeugt: Nachfrage nach Lenovo ThinkPad E490 steigt steil
  • Kurvig wird Kult: Macht das Dell UltraSharp U4919DW Mehrmonitor-Arbeitsplätze überflüssig?
  • Storage unlimited: Synology DiskStation DS1819+ mit 8 Slots liegt voll im Trend
  • Rasant: Xiaomi Mi Electric Scooter M365 rollt das Feld von hinten auf

 

Apple ist auch 2019 als Lieblingsmarke der ITK-Händler ins neue Jahr gestartet. Trotzdem kann sich der Hersteller in vielen Disziplinen nicht mehr unangefochten behaupten: Im Tablet-Segment hat sich längst Microsoft an die Spitze gesetzt während Lenovo und HP fast alleine das Laptop-Feld beackern. Die Top-Player bei den TFTs sind derweil nicht mehr Samsung und LG, sondern HP und Dell. Interessante Shootingstars finden sich aber auch im Bereich Komponenten…

Karlsruhe, den 17.04.2019 – Die globalen Stars am Hardwaremarkt scheinen weiterhin hell: Gerade in Produktsegmenten mit längeren Lebenszyklen sind ausdauernde Kämpfer bei der Titelverteidigung zu beobachten. Doch wer mischt den Markt von hinten auf? Das neue ITscope Marktbarometer analysiert das Produktinteresse der Fachhändler rückblickend auf das 1. Quartal und befasst sich dieses Mal intensiv mit den Neueinsteigern aus 11 Produktkategorien. Einige von ihnen, wie z. B. Samsungs neue 970 EVO Plus, dürften in eine rosige Zukunft blicken.

Zahlreiche Neueinsteiger mit 6 Apple-Produkten – und manchen Überraschungen

Apple-Tastatur mit großen Lieferschwierigkeiten

Apple ist gleich sechsmal unter den Highflyern vertreten und mit zwei Produkten sogar ganz vorne dabei. Der Top-Neueinsteiger, das Smart Keyboard Folio für das iPad Pro mit 12,9 Zoll, wird so stark nachgefragt, dass Apple vor handfesten Lieferschwierigkeiten steht. Selbst beim Online-Versandriesen Amazon war das Keyboard bis Quartalsende mit einer Lieferzeit von zwei bis drei Wochen gelistet. Kein Wunder also, dass der Artikel alleine im letzten Quartal 2.982 Mal aufgerufen wurde. Hier zeigt sich auch, dass das Produkt speziell in der B2B-Nutzerschaft stark gefragt ist.

Die gute Nachricht ist: Seit der zweiten Aprilwoche füllen sich die Lager zaghaft. Vom Ende der Lieferschwierigkeiten kann man allerdings noch lange nicht sprechen. Die Jagd auf das Keyboard dürfte also weitergehen. Im Ranking liegt die Tastatur also sogar noch vor dem eigentlichen Tablet, dem silbergrauen Apple iPad Pro mit 12,9-Zoll-Display und 256 GB Speicher. Das brachte es „nur“ auf 1.751 Klicks – und trotzdem auf Platz 2 in der Händlergunst.

Samsung neue 970 EVO Plus

An dritter Stelle folgt mit 1.444 Klicks die Samsung-SSD 970 EVO Plus mit 500 GB Speichervolumen. Wie das Heise-Magazin c‘t schreibt, macht das Plus gegenüber der bisherigen Pro-Variante tatsächlich einen Unterschied: Dank eines verbesserten Phoenix-Controllers und einem großzügigen SLC (Single-Level Cell)- Cache bietet die neue SSD deutliche Performancesteigerungen, die vor allem bei Schnellzugriffen bemerkbar werden. Die Tester von c’t haben hier sogar fast 3,5 Gbit/s gemessen und denken, dass die Pro-Variante bald zum alten Eisen gehören könnte, wenn die Preise dafür sinken. Das ist bereits geschehen, denn mittlerweile liegt der VK bei nur noch etwa 130 Euro. Die Nachfrage ist groß, entsprechend auch die Freude bei den Distributoren und Händlern.

Intel Core i5-9400F

Unter den CPU-Neueinsteigern ist der Intel Core i5-9400F mit 2,9 GHz und 9 MB Cache ganz vorne mit dabei. Dafür gab es 1.081 Klicks und Platz 4 in der Händlergunst. Das liegt wohl auch an der Preisentwickelung. Seit Verkaufsstart Mitte Januar 2019 ist der HEK binnen zehn Wochen von rund 171 auf 131 Euro kräftig gesunken. Dabei scheint es weder die Händler noch die Kunden oder Systemintegratoren zu stören, dass bei dem Prozessor keine Grafik an Bord ist. Der Ärger um die anfangs schlechte Verfügbarkeit der 14nm-CPUs scheint auch schnell verflogen zu sein.

Lenovo ThinkPad E590

Auf Platz 5 der Highflyer hat sich mit 851 Klicks das Lenovo ThinkPad E590 mit 15,6-Zoll-Display, dem 1,6 GHz schnellen Intel Core i5 und 256 GB SSD gesetzt. So wie beim Vorgänger, dem E580, bleibt der chinesische Hersteller der eigenen Office-Linie treu, KMU und Selbständigen viel Leistung für vergleichsweise wenig Geld zu bieten. Der HEK hat sich nach gewissen lieferbedingten Engpässen und einem kleinen Hoch Ende Februar wieder auf etwa 625 Euro eingependelt und ist Anfang April dann auf etwa 570 Euro kräftig gefallen. Notebook und Mobiles hat den neuen E590 als „Einsteiger-Referenz“-Modell bezeichnet. Allerdings war da zum Endkundenpreis von 638 Euro für die Variante mit 256 GB SSD noch ein Core i3-8145U an Bord. Interessant ist das ThinkPad auf jeden Fall, zumal sich das Display mit der Full-HD-Auflösung komplett „flachlegen“ lässt, was insbesondere beim Mitschreiben in Meetings von erheblichem Vorteil sein kann.

Curved Ultrawide-Display von Dell

Das Curved-Format hat sich bei Fernsehern zwar als ziemlicher Flopp erwiesen, ist aber am Arbeitsplatz durchaus interessant geworden, besonders wenn der Monitor so langgestreckt daherkommt wie der Dell UltraSharp U4919DW auf Platz 6. Die auch als 2K UHD bezeichnete Bildauflösung von 5.120 x 1.440 Pixel bei einer Diagonale von 49 Zoll und einem Seitenverhältnis von 32:9 ist mehr als ungewöhnlich. Sie hat aber den Vorteil, dass sich für Arbeiten mit vielen Tabellen oder für Börsenplätze ein zweiter oder dritter Monitor erübrigt. Das neue Modell von Dell ist somit ein vollwertiger Ersatz für zwei 27‘‘ Monitore. Im vierten Quartal noch nicht unter den Top 15, hat das gebogene Ultrawide-Display schnell die Händlerherzen erobert. Bei Straßenpreisen, die wie Kampfansagen anmuten – Amazon verkauft das Display für umgerechnet 930 Euro – dürften sich viele Händler nach margenfreundlichen Angeboten in der Distribution umgesehen haben: 708 Klicks gab es für Dells Curved Display.

Windows Remote Desktop Services 2019

Rang 7 der Neulinge belegt das mehrsprachige 5-Benutzer-CAL-Paket von Microsoft Windows Remote Desktop Services 2019. Im letzten Quartal hatte bereits das Windows Server 2019 Standard als Einzelplatzlizenz den Sprung in die Newcomer-Charts geschafft, dabei war das Paket damals erst etwa einen Monat alt. Über die angebotene Downgrade-Option ist auch eine Verwendung mit Windows Server 16 möglich. Die Remote-Desktopdienste ermöglichen den Fernzugriff auf sitzungsbasierte Desktops oder Anwendungen im Rechenzentrum innerhalb eines Unternehmensnetzwerks oder über das Internet. Dazu ist allerdings für jeden Nutzer eine Kundenzugangslizenz (CAL) nötig. Dank Downgrade-Option ist auch die Verwendung mit Windows Server 2016 möglich.

MSI-Grafikkarte GTX 1660 Ti Gaming X 6G

Den achten Platz der Highflyer hat sich die MSI GTX 1660 Ti Gaming X 6G geschnappt. In der Liga der GeForce GTX 1660 kann sie die Spezifikationen als eine der wenigen Boards voll ausreizen. Die Grafikkarte richtet sich mit einem HEK von rund 270 Euro dabei vor allem an preisbewusste Computerspieler. Wie bei vielen Produkten in diesen Preisregionen tun sich hier nicht klein zu redende Herausforderung bei der Ausgestaltungen des VKs auf. Daher suchen die Händler vielfach nach alternativen Bezugsquellen. Bei den Benchmarks liegt sie laut PC Games Hardware recht gut im Rennen, auch wenn es natürlich immer noch einen Tick schneller geht. Das Fazit der Tester sieht kleine Schwächen bei den Textur- und Schattendetails, lobt aber die sprichwörtliche „Ruhe im Karton“, weil die GeForce GTX 1660 TI recht leise solide Leistung verspricht und zudem überdurchschnittlich effizient ist.

Sony PlayStation 4 Pro

Die schwarze Sony PlayStation 4 Pro mit 1 TB Speicherplatz belegt Platz 9 der Einsteiger. Nach langer Zeit kam im Oktober 2018 also endlich mal wieder ein Upgrade der PS4 auf den Markt. Der Hersteller wirbt mit atemberaubend detaillierter Grafik dank dynamischem 4K und verspricht ein noch authentischeres Spiel- und Entertainmenterlebnis. „Hauttöne wirken wärmer, Materialien erhalten eine realistische Struktur und Umgebungen erwachen wie nie zuvor zum Leben.“ beschreibt Sony die Vorzüge seines aktuelles Produktes. Auf einem HDR-Fernseher würden PS4-Spiele in unglaublich lebendigen und realistischen Farben wiedergegeben und noch authentischer wirkende Abenteuer bieten. Das Versprechen ist groß. Auffallend ist jedoch, dass die bekannten Broadliner die Konsole nicht anbieten. Wer sie beziehen möchte, wir jedoch bei einigen Distributoren aus dem Telekommunikationssektor fündig – und erhält das Produkt zu durchaus attraktiven Einkaufspreisen ab ca. 330 Euro.

Synology DiskStation DS1819+

Auf Platz 10 der Neueinsteiger ist mit der Synology DiskStation DS1819+ nun ein Storage-System. Der neue NAS-Server bietet Platz für satte acht Festplatten. Das bedeutet: üppige Speicherkapazitäten und flexible, nachträgliche Erweiterbarkeit. Ein Unterschied zur anderthalb Jahre alten 1817+ ist, dass man nun eine SSD vom Typ NVMe (Express) statt vom Typ SATA als Cache einbauen kann, was sich positiv in der Performance bemerkbar machen kann. Mehr herausholen lässt sich auch, wenn man auf 10 GbE aufrüstet oder vier LAN-Ports bündelt. NAS Compares spricht hier von 50 Prozent schnellerer Schreibgeschwindigkeit.

Samsung Galaxy S10 – ein echter Herausforderer

Das Samsung Galaxy S10 auf Platz 11 der Neueinsteiger hat von Anfang an besser reüssiert als das unglückliche S9. Wie die März-Zahlen zeigen, hat das neue Smartphone auch das Zeug auf Augenhöhe mit dem iPhone Xs im Laufe der nächsten Monate einen der ersten zehn Plätze zu ergattern. Aber das hängt natürlich davon ab, ob das derzeitige Hoch nur ein Anfangs-Hype oder dauerhaft ist.

Apple Smart Folio

Auf Platz 12 der Highflyer folgt wieder ein Zubehör für das Apple iPad Pro mit 12,9-Zoll-Display. Anders als die Tastatur auf dem Siegertreppchen ist die Apple Smart Folio genannte Flip-Hülle in Charcoal Grey (anthrazitfarben) in ausreichender Stückzahl vorhanden und sofort lieferbar. Hier bestätigt sich auch die Beobachtung, dass das iPad Pro vorwiegend von Businesskunden verwendet wird, die deutlich häufiger Tastaturen als ‚gewöhnliche‘ Cover andocken möchten. Apple sollte sich diesen Umstand also vermerken und Produktionsmengen für Nachfolgemodelle entsprechend anpassen.

Der neue AVM Fritz! Repeater 3000

Die nächsten zwei Produkte sind ein DDR4-Speicherriegel von Samsung und der HP-Server ProLiant DL20 Gen10. Aber interessant wird es wieder mit dem 11ac- oder Wi-Fi-5-fähigen AVM Fritz! Repeater 3000. Es handelt sich dabei um AVMs schnellsten und ersten Router mit Triband-Technik. Die drei WLAN-Frequenzen mit einem 5-GHz-Modul für die Kommunikation zum Router und einem für die Verbindung mit Endgeräten, bringen viel Tempo und machen den Repeater auch für den Aufbau großer Mesh-Netze interessant. Auf dem Extra-Band bringt der Repeater theoretisch bis zu 1.733 Mbit/s, die anderen beiden Frequenzen bieten laut Computerbild Übertragungsraten von bis zu 866 und 400 Mbit/s.  Den Händlern scheint es zu gefallen, denn so schnell wie das Gerät selbst ist es auch in den ITscope Charts aufgestiegen.

DJI Osmo Pocket Camera 4K

Auf Platz 16 folgt die DJI Osmo Pocket Camera 4K, die zunächst unscheinbar wirkt, es aber in sich hat. Der 3-Achsen-Motor-Stabilisator sorgt auch bei vielen schnellen Bewegungen für ruckelfreie Bilder aus der freien Hand. Da es sich noch um ein sehr junges Produkt handelt, ist es in der Distribution trotz großer Nachfrage von Händlerseite immer noch etwas rar gesät. Aber das kann sich ja ändern.

Canon PIXMA TS705 – ein würdiger IP7250-Nachfolger

Überspringen wir nun die nächsten Neueinsteiger, denn so richtig interessant wird es wieder auf den Positionen 22 und 24. Da ist zunächst der Tintenstrahldrucker Canon PIXMA TS705, der nach sage und schreibe sechs Jahren die Nachfolge des Dauerbrenners PIXMA IP7250 angetreten hat. Für einen HEK von 56 Euro und einen VK von rund 75 Euro gibt es kaum einen günstigeren Printer, der sich auch für den Fotodruck eignet. Hinzu kommen Duplex-Druck, Bluetooth und WLAN oder Wi-Fi n. Wird das neue Produkt dem Erwartungsdruck standhalten, der aufgrund seines erfolgreichen Vorgängers auf ihm lastet? Die Statistik sagt: Es sieht ganz danach aus.

Xiaomi Mi Electric Scooter M365

Auf Platz 24 folgt ein ITK-untypisches Produkt, das sich aber jetzt schon zu einem Händlerliebling gemausert hat. Gemeint ist der schwarze Xiaomi Mi Electric Scooter M365, der es bei einem Gewicht von nur 10 kg auf 25 km/h und eine Reichweite von 30 km in der Spitze bringt. Dabei ist der flinke China-Roller mit VK 399,99 Euro oder einem HEK von unter 300 Euro auch noch günstiger als der neue Segway. Einziger Haken ist die Frage, wie es mit der Straßenzulassung aussieht und ob ein Mofa-Kennzeichen erforderlich ist. Das deutsche Bundeskabinett hat Anfang April 2019 gerade der von Verkehrsminister Andreas Scheuer eingebrachten Verordnung für E-Scooter zugestimmt. Allerdings betrifft die neue Regelung laut Süddeutsche Zeitung nur „Elektrokleinstfahrzeuge“, die zwischen 6 km/h und 20 km/h fahren können. Der Xiaomi Mi M365 müsste dann per Software gedrosselt werden, wie China-Gadget suggeriert. Es bleibt also spannend, wie sich die juristische Frage entwickelt und wie Xiaomi seinerseits softwareseitig reagiert. Wer sich an den bestehenden Ungewissheiten nicht stört, der könnte daher durchaus mit einem Kauf des E-Scooters auf das richtige Pferd setzen.

Apple iMac mit 5K-Retina-Display

Auf Platz 30 findet sich als letzter hier genannter Newcomer Apples neuer All-in-One-Rechner iMac mit 5K-Retina-Display, einem 3 GHz schnellen Intel Core i5, 8 GB RAM und einem Hybrid-Laufwerk mit 1 TB Speichervolumen. 5K steht übrigens hier für eine Bildauflösung von 5.120 x 2.880 Pixel. Außerdem versteht sich der neue iMac auf WLAN gemäß IEEE 802.11ac (Wi-Fi 5) und Bluetooth 4.0. Das Gerät ist gerade erst seit 20. März 2019 gelistet, scheint aber Potenzial zu haben, bald unter den Top 10 zu sein.

 

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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

Interview: Digitale Verzahnung von Vertrieb & Einkauf sichert Systemhäusern Wettbewerbsvorteile

Mit der ITscope B2B Suite hat die Karlsruher ITscope GmbH ein integratives, digitales Tool für Vertrieb und Einkauf bei Systemhäusern entwickelt. Im Interview erläutert ITscope-Mitgründer und Geschäftsführer Benjamin Mund die Herausforderungen des B2B-Vertriebs und wie diese durch Automation und Integration gelöst werden können.

Frage: Sie haben sich mit Ihrer neuen Lösung den speziellen Herausforderungen von Systemhäusern mit B2B-Fokus angenommen. Wie kam es dazu?

Mund: Wir entwickeln seit 15 Jahren digitale Lösungen für den Channel und stehen in einem sehr aktiven Austauschverhältnis mit unseren Kunden. Dabei haben wir beobachtet, dass sich der Vertrieb bei Systemhäusern sehr häufig mit unverhältnismäßig vielen Inbound-Angelegenheiten aufhält. Er benötigt aber vor allem das Outbound-Geschäft, um zu wachsen. Auch sind Folgeabläufe zu einer Bestellung oft mit manueller Arbeit verknüpft, die unnötig Ressourcen schluckt. Einige unserer bestehenden Kunden sind mit genau diesen Problemen zu uns gekommen. Also haben wir kollaborativ ein digitales Verkaufswerkzeug entwickelt, das Systemhäusern einen deutlich effizienteren Vertrieb ermöglicht und die Brücke zur anschließenden Beschaffung digital schlägt.

Frage: Mit der ITscope B2B Suite lassen sich individuelle Kundenshops aufsetzen. Shoplösungen gibt es einige — haben diese etwa ein Problem?

Mund: Gängige Shopsysteme sind meist rein auf die Anforderungen von B2C-Kundschaft ausgelegt und nicht auf die Besonderheiten des B2B-Vertriebs vorbereitet. Die Einbeziehung mehrerer Lieferanten oder individuelle Anforderungen hinsichtlich Compliance oder gar die technische Integration der Kunden sind hier nicht vorgesehen. Außerdem sind Shopsysteme meist mit hohen Implementierungskosten, technischem Spezialwissen und Wartungsarbeiten verbunden. Die Realisierung solcher Projekte kann da schon mal einen fünfstelligen Betrag verschlingen, der fällig ist noch bevor das System überhaupt eingesetzt werden kann.

Frage: Was genau macht ein normales Shopsystem so teuer?

Mund: Abgesehen von Anschaffungs- bzw. Mietkosten benötigt man entweder Softwareentwickler und mindestens einen Systemadministrator — oder alternativ einen Dienstleister, der das entsprechende Know-How mitbringt. Wenn Sie dann je nach Kundengruppen oder Projekt unterschiedliche Shops betreiben möchten, sind Sie schnell bei einem hohen fünfstelligen Betrag. Und dann wollen die Systeme natürlich auch gewartet und gemanagt werden. Produktcontent von Contentanbietern ist oftmals nicht inkludiert, das schlägt auch nochmal zu Buche. All diese Faktoren machen das Ganze auf lange Sicht sehr kostenintensiv.

Frage: Inwiefern hebt sich Ihre neue Lösung von den gängigen Shopsystemen ab?

Mund: Die ITscope B2B Suite ist weitaus mehr als nur ein Shopsystem. Neben der freien Konfigurierbarkeit der B2B Shops je Kunde ist das Beschaffungsbackend von ITscope direkt angeschlossen. Kundenbestellungen über einen ITscope B2B Shop werden automatisch an die Distribution weitergeleitet. Systemhäuser brauchen also nur noch ein einziges Werkzeug, um Vertrieb und Beschaffung digital abzuwickeln. Auch hier unterscheiden wir uns maßgeblich von bestehenden Systemen: Die ITscope B2B Shops sind multilieferantenfähig. D. h., Sie können bis zu 370 ITK-Lieferanten zur Beschaffung heranziehen. Preise und Lagerbestände der ausgewählten Distributoren werden in Echtzeit in den B2B Shops angezeigt und die Bestellungen direkt durchgeroutet. Viele Distributoren sind auch bereits per EDI angebunden. Wenn Sie also die Dropshipment-Funktion verwenden können Sie Ihre Kunden beliefern ohne jemals selbst in die Bestellung eingegriffen zu haben.

Frage: Aber dafür wird doch sicherlich auch ein Softwareentwickler benötigt.

Mund: Nein. Sie können quasi alles, was Sie konfigurieren möchten, per Klick festlegen. Angefangen beim Logo und Farbschema über die Auswahl von Produkten und Lieferanten bis hin zu individuellen Margenregeln: Man braucht kein technisches Know-How, um einen Kundenshop aufzusetzen. Deshalb sehen wir unsere Lösung auch als Vertriebswerkzeug an: ein Werkzeug für Vertriebler. Alle Konfigurationen können jederzeit geändert werden und sind dann auch direkt im Kundenshop live.

Abb 1.: Das Backend der ITscope B2B Suite ermöglicht die Konfiguration von Kundenshops per Klick.

Frage: Und der Kunde? Wie sieht seine Einkaufsumgebung aus?

Mund: Der Kunde erhält eine professionelle, übersichtliche Einkaufsansicht, die die von Ihnen vorgegebenen Artikel und Lieferanten darstellt. Ausführliches Bildmaterial, Datenblätter und passendes Zubehör sind bereits integriert. Außerdem kann man dem Kunden die verfügbaren Lieferanten auch bspw. pseudonymisiert anzeigen. Der Kunde hat dann die Wahl, ob ihm eine hohe Stückzahl, schnelle Lieferung oder ein niedrigerer Preis lieber ist. Das spart jede Menge Zeit und Rückfragen!.

Abbildung 2: Kunden der ITscope B2B Suite sehen vordefinierte Kataloge mitsamt allen relevanten Informationen zu Preis, Verfügbarkeit, Lieferanten, technischen Daten und mehr.

Frage: Wie bekomme ich als Systemhaus die ganzen Bestelldaten dahin, wo ich sie benötige — nämlich in meine WaWi?

Mund: Ganz einfach über unsere offene API im OpenTrans-Format. Ob Bestell-, Auftrags- oder Produktdaten: Sie können alle Daten automatisch übertragen lassen. Außerdem sind vorgefertigte Schnittstellen zu einer Vielzahl an Branchen-ERPs verfügbar, z. B. zu SITE, c-entron oder weclapp. Ziel ist es, die Übertragung der Bestelldaten aus den B2B Shops in Zukunft ebenfalls sukzessive zu implementieren.

Frage: Viele Unternehmen, insbesondere die größeren, haben eigene eProcurement-Systeme, über die sie die Beschaffung des eigenen Bedarfs abwickeln möchten. Inwiefern lassen sich Kunden technisch in den Bestellvorgang integrieren?

Mund: Solche Systeme verfügen in der Regel über einen sog. “PunchOut”-Mechanismus. Via Punchout kann der Anwender vom Procurement-System aus in den Shop springen, Produkte und Lieferanten zusammenstellen und den so erstellten Warenkorb ganz einfach wieder ins eigene System übernehmen. Dort erfolgt dann die interne Freigabe und danach dann die Bestellung beim Systemhaus.

Frage: Muß das Systemhaus dann auch eine Schnittstelle zum Procurementsystem vorhalten?

Mund: Nein, da die Bestellung in jedem Fall wieder über ITscope läuft und von dort im Standardformat zum Systemhaus übermittelt wird. Das Systemhaus braucht also nur noch ein Format und eine Anbindung. Über diese laufen dann sowohl die Bestellungen zur Distribution als auch die Kundenaufträge. Einfacher geht’s kaum.

Frage: Von der ersten Idee bis hin zur marktfertigen B2B Suite ist gerade mal ein halbes Jahr vergangen. Wie konnten Sie eine derart umfangreiche Lösung so schnell entwickeln?

Mund: Wir sind seit 15 Jahren am Markt und haben uns von Anfang an zum Ziel gesetzt, die Handelsabläufe im Channel durch Automation zu vereinfachen. Für die Vernetzung von Systemen und die Optimierung von Datenflüssen haben wir daher in den letzten Jahren bereits viel Vorarbeit geleistet. So können wir z. B. auch auf 40 bereits fertige EDI Anbindungen zur Distribution aufsetzen, weitere zehn folgen in Kürze. Die ITscope B2B Suite baut auf diese Infrastruktur auf und stellt unser großes Distributornetzwerk von über 370 Lieferanten und 3 Millionen ITK-Artikeln den Systemhäusern zur Verfügung, damit diese für die heutigen —  und künftigen! — Herausforderungen gut gerüstet sind.

Frage: Was müssen Interessenten tun, um das neue Produkt bei sich einzusetzen?

Mund: Unternehmen mit Systemhausgeschäft können sich direkt an unseren Vertrieb wenden und bei weiteren Fragen gerne auch an mich. Da die ITscope B2B Suite ein Cloudservice mit monatlicher Zahlung ist gehen sie hier auch kein finanzielles Risiko ein. Während der Testphase erhalten Kunden ein individuelles Onboarding und können den Funktionsumfang zu diesem Zeitpunkt auch noch maßgeblich mitgestalten. Wir freuen uns über jeden Kunden, der mit unserer B2B Suite einen Durchbruch für seinen Vertrieb erzielen kann.

Auch interessant: Pressemitteilung „Neue Alternative zu Shopsystemen: ITscope stellt digitale Vertriebslösung für Systemhäuser vor“ »

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

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Neue Alternative zu Shopsystemen: ITscope stellt digitale Vertriebslösung für Systemhäuser vor

Kein Aprilscherz — Die ITK-Handelsplattform ITscope stellt heute ihre neue Vertriebslösung für Systemhäuser vor. Mit der ITscope B2B Suite können IT-Dienstleister ab sofort individuelle Shops für ihre B2B-Kunden erstellen und die Bestellungen automatisch an die Distribution weiterleiten lassen. Alle relevanten Produkt- und Bestelldaten lassen sich mit der neuen Lösung sowohl ins eigene ERP-System, als auch in die eProcurement-Systeme der Kunden automatisch überführen.

Karlsruhe, den 1. April 2019: Systemhäuser sind für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mittlerweile ein unerlässlicher Partner, wenn es um das Vollziehen des digitalen Wandels im eigenen Unternehmen geht. In vielen Bereichen fehlt es jedoch den IT-Dienstleistern selbst an effizienten, digitalen Werkzeugen, um diese Transformation zu realisieren.

Um dem Wunsch der Kunden entgegenzukommen, die Beschaffung der eigenen IT digital abzuwickeln, setzen einige Systemhäuser daher auf unterschiedliche Shopsysteme am Markt. Diese sind in der Regel nicht nur teuer und wartungsintensiv — sie arbeiten auch häufig nicht oder nur ungenügend mit anderen Systemen wie dem eingesetzten ERP-System zusammen. Zudem können solche Systeme das automatische Bestellrouting bei mehr als einem Lieferanten bislang nicht abbilden.

Die Karlsruher ITscope GmbH hat seine Plattform nun um eine digitale Vertriebslösung erweitert, die das Dilemma der IT-Dienstleister auflösen soll: Mit der ITscope B2B Suite ist es Systemhäusern ab sofort möglich, die Angebote von bis zu 370 Lieferanten über ein zentrales System an ihre B2B-Kunden zu vertreiben.

Multikunden- und multilieferantenfähig: Digitales Vertriebswerkzeug speziell für das B2B-Geschäft

Mit der ITscope B2B Suite lassen sich in wenigen Minuten und ohne technisches Know-How individuelle Einkaufswelten je Kunde erstellen. Dabei stehen dem Vertriebsmitarbeiter im Systemhaus mehr als 3 Millionen ITK-Artikel von über 370 Lieferanten zur Verfügung, aus denen er kundenspezifische Portfolios zusammenstellen kann. Benjamin Mund, Mitbegründer und Geschäftsführer von ITscope, erläutert:

“Sortimente lassen sich über unser neues Tool einfach und flexibel per Klick zusammenstellen. Da muss niemand aus der IT komplizierte Setups vornehmen. Jeder Vertriebsmitarbeiter kann individuell für seinen Kunden oder Kundengruppen einstellen, welche Produkte im Sortiment sein sollen und von welchen Lieferanten diese bezogen werden. Typische Business Setups wie ‘Monitore von Dell, PCs von Fujitsu und Drucker von HP etc.’ können so ganz einfach nachgebildet werden.”

Lesen Sie hier das gesamte Interview mit Benjamin Mund »

Auch eigene Produktlisten können in das Sortiment integriert werden. Eigene Serviceleistungen und Produktvarianten, wie z. B. individuell maßgeschneiderte PC-Systeme oder Bundles, lassen sich ebenso einspielen wie individuell vergebene Festpreise. Zudem lassen sich Margenregeln sowie Domain, Logo und Design individuell je Kunde definieren. Gerade Unternehmen aus dem Enterprise-Sektor legten großen Wert auf ein konsistentes Markenerlebnis, auch bei den eigenen Mitarbeitern, so Mund.

Umfangreiche Contents & PunchOut unterstützen effizienten Online-Verkauf

Ziel des neuen Tools von ITscope ist es, den Kunden von Systemhäusern eine intuitiv zu bedienende Beschaffungswelt zu ermöglichen, die den Einkaufskomfort von etablierten B2C-Lösungen bietet und gleichzeitig wichtige Bedürfnisse von B2B-Kunden abdeckt. So beinhaltet die Lösung neben umfangreichem Bildmaterial, Herstellerdatenblättern und detaillierte Produktinformationen mit Referenzen auf Zubehörartikel auch eine Anbindung von externen eProcurement-Systemen auf Kundenseite per PunchOut-Mechanismus. Einkäufer können Bestellungen beim Systemhaus daher wahlweise in ihrem individuellen Beschaffungsportal oder über die Oberfläche ihres Procurement-Systems tätigen.

Nahtloses Routing von Kundenbestellungen direkt an die Distribution

Der Bedarf des Kunden wird nach der Bestellung automatisch an die Distribution weitergeleitet. Je Kunde oder Kundengruppe kann vorab auch eine manuelle Prüfung erfolgen. Für Systemhäuser ist dies ein wichtiger Schritt zur Minimierung manueller Aufwände: Statt Bestellungen selbst entgegen zu nehmen und sie dann abermals an die Grossisten weiterzuleiten, muss das Systemhaus hier nicht aktiv werden. Eine solche Automation ist zwar durchaus auch bei dedizierten B2B-Shopsystemen einiger Distributoren zu finden, jedoch ist der Kunde dabei an den jeweiligen Lieferanten gebunden. Erdal Batu, Geschäftsführer der MACSYSTEMS GmbH aus Bielefeld, ist einer der Pilotkunden der neuen ITscope B2B Suite und führt diese Problematik aus:

“Bei MACSYSTEMS erhalten wir jeden Tag eine Vielzahl an Kundenbestellungen. Um diese schnell und effektiv abwickeln zu können setzen wir auf größtmögliche Automation aller Order-Prozesse. Deshalb unterhalten wir B2B Shops für unsere Kunden bei verschiedenen Distributoren. Die Integration ist an sich ganz gut, doch es ist denkbar ungünstig für unsere Kunden, sich in jeden Shop einzeln einloggen zu müssen und die verschiedenen Angebote und Lagerbestände händisch miteinander vergleichen zu müssen.”

Auf der Suche nach einer lieferantenübergreifenden Lösung hat der Apple-Spezialist dann bei ITscope angefragt. “Der Gedanke lag nahe: Wir nutzen die ITscope-Plattform bereits seit längerem und haben hier nicht nur Zugriff auf mehrere hundert Lieferanten gleichzeitig — dank EDI-Schnittstelle zu über 40 Distributoren können wir auch wichtige Funktionen wie Dropshipment nutzen.”

So ist es ITscope-Nutzern wie Batu möglich, den Verkauf an seine Kunden digital und automatisiert abzuwickeln ohne sich mit der Bestellung und ihrer weiteren Verarbeitung direkt beschäftigen zu müssen. “Stattdessen können sich die Nutzer unserer B2B Suite auf ihre eigentliche Stärke konzentrieren: Die persönliche, individuelle Beratung des Kunden und die Pflege von soliden, langfristigen Partnerschaften.”, erklärt Benjamin Mund.

PunchOut-Mechanismus und ERP-Integration sprengen Knoten im Datenfluss

Neben der Anbindung von Kundensystemen per OCI- oder cXML-Schnittstelle stellt die ITscope B2B Suite auch die Übertragung wichtiger Bestelldaten in das ERP-System sicher. “Das ist ein Knackpunkt für unsere Kunden, denn quasi jedes Systemhaus setzt eine Warenwirtschaft ein, mit deren Hilfe Bestellungen verwaltet und Rechnungen gestellt werden.” weiß Benjamin Mund. “Wir erleben leider immer noch sehr häufig, dass Produkt-, Auftrags- und Bestelldaten von Mitarbeitern händisch in ein solches System eingepflegt werden. Da geht viel Zeit verloren, die viel besser in die Kundenberatung investiert wäre als in solche manuelle Abläufe. Daher haben wir in den letzten Jahren den Ausbau von Anbindungen zu gängigen Branchen-ERPs wie bspw. SITE, c-entron oder Systemhaus.One aktiv vorangetrieben.“

Über die offene API im OpenTrans-Format wird daher der Informationskreis

zwischen allen beteiligten Systemen geschlossen: Individuelle Shopfrontends sind im Hintergrund nahtlos an das Bestellbackend von ITscope angebunden, während alle relevanten Informationen in die Kernsysteme von Systemhaus und Kunde gespeist werden.

Weitere Ausbaustufen bereits in der Entwicklung

Derzeit implementieren rund 20 Systemhäuser die ITscope B2B Suite im Rahmen von Pilotprojekten und wirken so bei der weiteren Entwicklung der Suite mit. Erdal Batu von MACSYSTEMS berichtet: “Wir arbeiten aktuell aktiv und eng mit ITscope zusammen, um die Funktionen der B2B Suite weiter auszubauen. Ziel ist es, in den kommenden Wochen die ersten Kundenbestellungen über ITscope abzuwickeln. Dann können unsere Kunden endlich lieferantenübergreifend bei uns einkaufen.”

Künftig soll es weitere Möglichkeiten der Individualisierung geben. So wird derzeit u. a. an einer feineren Anpassung von selbst angelegten Kategorien, der Farbgebung der B2B Shops und des Bestellprozesses entwickelt.

Die ITscope B2B Suite ist ab sofort verfügbar. Systemhäuser, die an der neuen Lösung von ITscope interessiert sind, können sich direkt über vertrieb@itscope.de mit ITscope in Verbindung setzen.

 

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Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

 

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ITscope unterstützt Systemhäuser beim Projektgeschäft

Die Handelsplattform ITscope erweitert ihr Leistungsspektrum für Systemhäuser. IT-Projekte können ab sofort direkt über die Plattform abgewickelt und Artikel zu Projektpreisen und Rahmenkonditionen bestellt werden. Dabei lassen sich Projektbestellungen sowohl über die Weboberfläche als auch über die API aus dem ERP-System hinaus realisieren.

Karlsruhe, den 18.02.19. Systemhäuser stehen häufig vor der Herausforderung, dass neben den Standard-Einkaufspreisen der Distribution projektbezogene Sonderkonditionen berücksichtigt werden müssen, die speziell für einzelne Großkunden oder Kundengruppen vom Hersteller vorgegeben werden. Hierzu zählen z.B. Kommunen, Krankenhäuser, öffentliche Körperschaften und Zielgruppen wie Schüler und Studenten (“Campus”). Deren “Projektpreise” sind zwar oftmals in den Shops der Distributoren verfügbar, können aber von dort nicht mit dem eigenen ERP-System oder Shop verknüpft werden.

Nun ist es Systemhäusern möglich, solche Sonderkonditionen und Rahmenverträge distributorübergreifend auf der Branchenplattform ITscope.com einzusehen und per Programmierschnittstelle (API) an eigene Systeme anzubinden.

Freischaltung von Projektlisten ab sofort möglich

Dazu sind lediglich FTP-Zugangsdaten der Distributoren nötig, die viele Systemhäuser bereits für die Integration der eigenen, individuellen Einkaufspreise hinterlegt haben. Einzige Zusatzvoraussetzung ist, dass der Distributor die Projektpreisliste im Vorfeld freigeschaltet hat.

Die Aktualisierung erfolgt im Nachgang vollkommen automatisch. Michael Ruttmann, Marketingverantwortlicher bei NCS Netzwerke Computer Service, hat bereits Projektpreise via ITscope integriert und erklärt:

Die Campus-Artikel sind bei den Distributoren in Projektpreislisten zusammengefasst. Für uns ist es eine super Erleichterung, die Projektlisten der Distributoren direkt in ITscope einsehen zu können. So haben wir sofort den Überblick pro Projektartikel, bei welchem Distributor noch Kontingent besteht und welcher Lieferant den besten Preis bietet.“

ITscope erweitert seine Handelsplattform regelmäßig um Funktionen, die den Beschaffungsprozess von Systemhäusern und deren Businesskunden besser mit den IT-Systemen der Distribution integriert.

Neben einer Online-Angebotsfunktion, die auf Realtime-Daten der Distribution basiert, wurden bereits 40 Distributoren via EDI-Schnittstelle für die automatisierte Bestellverarbeitung angebunden. Diese wurden nun ebenso für die Übermittlung von Projektpreisen fit gemacht. Benjamin Mund, Geschäftsführer von ITscope:

“Aufgrund unseres guten Drahtes zu den Distributoren konnten wir die Integration der Projektpreise sowohl in die Plattform, als auch in die automatischen Bestellschnittstellen innerhalb weniger Wochen umsetzen. Nun hoffen wir, dass die Freischaltung der Projektlisten bei den Kunden zügig erfolgen kann.”

Bessere Beschaffungsabläufe durch Systemintegration sicherstellen

Es sei klar, dass die Distributoren in ihren proprietären Shops schon viele Informationen anbieten. “Allerdings ist aus dem Shop heraus der Weg in die ERPs der Systemhäuser versperrt. Auch die eProcurement-Systeme der Systemhauskunden, wo die Daten letztendlich benötigt werden, bleiben vom Informationsfluss ausgeschlossen. Hier schaffen wir mit unserer Plattform einen digitalen Vertriebskanal, der alle Parteien und deren IT-Systeme einbezieht, und so immense Vorteile bringt.”, so Mund.

Systemhäuser mit B2B-Kunden wie auch Betreiber von spezialisierten Onlineshops können von genau dieser Integration profitieren.   

Michael Ruttmann von NCS Netzwerke Computer Service resümiert:

Wir bieten Notebooks und Zubehör speziell für Schüler und Studenten zu exklusiven Campus-Preisen an. Durch die ITscope Anbindung können wir die Verfügbarkeit in unserem Onlineshop www.studi-notebooks.de nun automatisch aktualisieren lassen.

Die Anzeige von Projektpreisen ist ab sofort für alle ITscope-Nutzer ohne zusätzliche Kosten verfügbar. Lediglich die Freischaltung der Projektlisten bei der Distribution muss seitens des Systemhauses formlos beantragt werden.

Automatisierung weiterer Use Cases für die Zukunft geplant

Der Ausbau des Services ist bereits geplant. So sollen künftig auch Lizenzartikel und eCarePacks über den elektronischen Weg bestellbar sein. Die Anbindung von Individualprojekten wie Build-To-Order (BTO) oder Configure-To-Order (CTO) Systeme stehen ebenfalls auf der Roadmap des Unternehmens.

Fazit

Mit der Integration von Rahmenverträgen können Systemhäuser nun auch ihr Projektgeschäft über ITscope abwickeln. Nach Freischaltung der eigenen Projektlisten lassen sich Projektartikel elektronisch in ITscope oder über die eigene Warenwirtschaft elektronisch bestellen. Die Integration dieser Vorgänge bedeutet für Systemhäuser einen weiteren Schritt in Richtung Bestellautomation.

 

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Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q4/2018


Pressemitteilung als .pdf
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Microsoft glänzt mit 2019er-Lineup, iPhone-Debakel noch folgenlos, Comeback der Mini-Desktops

Das sind die Highlights im ITscope Marktbarometer Q4/2018

  • Software: Microsofts neues 2019er-Lineup prescht vor
  • Tablets: Surface Pro oder iPad Pro – wer überzeugt die Business Kunden?
  • Smartphones: iPhone 8 trotzt Verkaufsstopp, das beliebteste neue ist ein Xs
  • Komplettsysteme: Tiny, Mini oder Micro ist das Format der Stunde
  • Grafikkarten im Bann der GeForce RTX 2080 TI
  • CPUs: Vorhang auf für Core i9-9900K und die neuen 8-Kerner, AMDs EPYC auf dem Weg nach oben

 

ITscope Q4 2018 Neueinsteiger: Microsofts Office 2019 & Server 2019 dominiert, beliebtestes iPhone Xs identifiziert

Im Weihnachtsgeschäft 2018 konnte sich der Handel wieder über jede Menge interessante Neueinsteiger freuen, von Apple zum Beispiel, aber auch von Microsoft, wobei sich das neue 2019er-Software-Lineup im aktuellen Marktbarometer deutlich abhebt.

Nummer 1 der Highflyer, der sich zudem als weihnachtstauglich entpuppt, ist das Microsoft Office Home & Business 2019 in der Boxversion (T5D-03210) mit satten 6.938 Klicks – weit weg von allen anderen Neueinsteigern. Während der Trend zu Office 365 geht, handelt es sich dabei um eine günstige „on-premise“-Alternative für Kunden, die noch nicht auf den Cloud-Zug springen wollen. Allerdings läuft das Office-Produkt mit neuen Funktionen für Excel etwa nur noch unter Windows 10.

Um bei Microsoft und Software zu bleiben: Recht gut abgeschnitten hat, obwohl erst zwei Monate gelistet, auch der Microsoft Windows Server 2019 in der Standardversion (P73-07790) mit 2.156 Klicks auf Platz 6, ebenso das schwarze Microsoft Surface Pro 6 mit Core i5-8350U, 8GB RAM und 256 GB SSD (LQ6-00018). Das ist mit 2.172 Klicks dicht davor auf Platz 5 gelandet.    

Platz 2 konnte sich mit 2.708 Klicks das space-graue Apple iPhone Xs mit 256 GB Speicherplatz (MT9H2ZD/A) sichern. Die nächstbeliebte Variante mit 64 GB hat im Marktbarometer für Q4/2018 weit weniger gut abgeschnitten. Top 3 unter den Senkrechtstartern ist mit 2.392 Klicks die Intel-CPU i9-9900K (BX80684I99900K) mit einer Taktrate von 3,6 GHz und 16 MB Cache. Nach den Anfangsschwierigkeiten im Vorquartal hat sich der neue Prozessor schließlich noch zum echten Verkaufsschlager entwickelt. Mit der Leistung eines Serverprozessors, ist der 8-Kerner deutlich günstiger bei einem HEK von zuletzt unter 500 Euro. Golem nennt ihn bei „voll ausgefahrenen 4,7 GHz“ die schnellste CPU für weniger als 1.000 Euro.

Ebenfalls gut im Weihnachtsgeschäft 2018 gelaufen ist die Apple Watch Series 4 mit größerem Display und 16 GB in Space-Grau. Sie kam auf 1.602 Klicks und war bei den Wearables der Renner. Gleiches gilt für die spielefreudige Grafikkarte ASUS TURBO-RTX2080TI-11G, die mit 11 GB GDDR6 und für einen HEK von über 1.000 Euro eher im High-End angesiedelt ist und mit 1.555 Klicks gleich dahinter auf Platz 9 landete.

TFT-Monitore: HP gibt Gas und überholt Dell

Bei den Arbeitsplatzbildschirmen stellt der Aufstieg des HP EliteDisplay E2431 von Platz 3 auf Platz 1 mit 3.555 Klicks praktisch eine Revolution dar. Denn lange Zeit hat sich Dell mit gleich mehreren Monitoren an der TFT-Spitze gehalten. HP hat aber wohl verstanden, was im Büro gebraucht wird: 24 Zoll, viel Auflösung und das möglichst günstig. Von einigen Distributoren wurde das Gerät mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten schon für rund 160 Euro angeboten.

Der hausinterne Rivale, das HP EliteDisplay E243 mit nur einfacher 1080p-Auflösung, kann da zwar nicht ganz mithalten, besticht aber mit 2.201 Klicks und klettert zwei Ränge auf Platz 5.

Die meisten anderen 24-Zöller bieten auch nur die 16:9-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel oder sind deutlich teurer, mit einer Ausnahme: Der Dell UlraSharp 2412M, der lange zu den Verkaufsrennern zählte, ist wohl als Reaktion auf den Kampfpreis des neuen Spitzenreiters auch schon für den HEK von etwa 160 Euro erhältlich. Dennoch ist er mit 1.793 Klicks vom sechsten auf Platz 10 abgerutscht. 

Die Lagerbestände des HP EliteDisplay 243 wurden bereits Mitte Oktober vermehrt nachgefragt und nach Aufstockung auch wieder geleert, das deutlich sichtbar vor Weihnachten.

Der Dell UltraSharp 2419H mit 1080p im 16:9-Format hat von Platz 48 auf Platz 6 einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt. Wohin die Reise geht, ist noch offen. Der vorherige Sieger der letzten zwei Quartale, der UltraSharp 2417H, ist im umsatzentscheidenden Weihnachtsquartal jedenfalls auf den achten Platz verwiesen worden. Der Dell UltraSharp U2715H mit der 2,5K- oder Wide-QHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel ist dagegen um zwei Positionen auf Platz 2 hochgerutscht. Ob das schon den Trend gen 27 Zoll Bilddiagonale ankündigt, wird sich zeigen. In dem von 24 Zoll geprägten Spitzenfeld ist der Arbeitsplatzbolide allerdings noch eine Ausnahme.

Curved Breitbildmonitore wie der LG 34UM88C-P – von Platz 28 auf Platz 23 hochgekrabbelt – haben es in der Händler- und Kundengunst weiterhin schwer. Ob es dem Neueinsteiger Dell UltraSharp U4919DW gelingen wird, zu den Top 15 aufzusteigen, ist bei Platz 340 im Weihnachtsgeschäft 2018 noch offen. Interessant ist die Auflösung von 5.120 x 1.440 Bildpunkten allemal, besonders für Heavy Duty Gaming und Börsenplätze etwa. Der Preis ist mit ca. 1.000 Euro netto allerdings weniger heiß, noch zumindest. Das ist fast doppelt so viel wie beim LG-Monitor, der jedoch „nur“ 4K-UHD-Auflösung bietet.

Erstaunlich ist schließlich, dass der zuletzt schon als Neueinsteiger vorgestellte Konferenzmonitor Samsung Flip WM55H mit 4K Touchscreen es von Platz 77 auf Platz 26 geschafft hat – ein Achtungserfolg für so eine Speziallösung!

Tablets: Surface Pro oder iPad Pro – wer überzeugt die Business Kunden?

Bei den Tablet-PCs sind unter den Top 15 besonders die Neueinsteiger zu beachten – vor allem das Ringen zwischen Microsoft und Apple um die Vorherrschaft in der Business Class. Noch sitzen die ersten Reihen wie im Vorquartal fest im Sattel. Das sind das Microsoft Surface Pro mit 256 GB, der Klassensieger, der auf 4.875 Klicks kam, gefolgt vom Apple iPad 32 GB (MR7F2FD/A) und dem Surface Pro LTE mit 256 GB, mit 2.966 Klicks schon deutlich abgeschlagen.

Spannend bleibt, wie sich das neue Microsoft Surface Pro 6 mit Intel Core i5 der achten Generation im Vergleich zum massiv beworbenen Apple iPad Pro Wi-Fi + Cellular schlägt. Beide sind mit hochauflösenden 2,7k-Pixel-Displays und 256 GB Speicher ausgestattet. Das Apple Tablet ist etwas schlanker und leichter, dafür war Microsoft spendabler was die Akkuzkapazität angeht und verspricht 13,5h Videolaufzeit im Vergleich zu 10h Betriebsdauer beim iPad.

Damit scheint das Surface Pro im Microsoft-dominierten Business Umfeld wiederum die Nase vorn zu haben: Bei den Tablets hat es auf Anhieb Platz 6 geschafft, während das iPad Pro nur auf Platz 15 liegt, wobei zu berücksichtigen ist, dass dieses erst seit Ende Oktober Klicks einsammeln konnte.

Besser performen hier derzeit noch aus der vorigen Apple Generation die deutlich günstigeren 64 GB Varianten des iPad Pro WIFI + Cellular (von 16 auf Platz 10 hoch) und iPad Pro Wi-Fi (von 23 auf Platz 13). Microsoft hat wiederum mit dem Aufsteiger Microsoft Surface Go noch ein Pferd im Rennen, das sich von Platz 14 auf Platz 9 verbessert hat.

Von anderen Marken ist im aktuellen Tablet-Ranking kaum eine Spur, sieht man vom Lenovo MiiX 520-12IK8 ab, das es auf Platz 25 geschafft hat.

Mobiltelefone: Samsung mischt Sand ins Apple-Getriebe, der Rest ist Schweigen

Auch wenn es sich im ITscope Marktbarometer in Q4/2018 noch nicht niedergeschlagen hat, ist der Verkaufsstopp für die 2017 lancierten iPhones 7, 8 und X sicherlich das beherrschende Thema im Mobilfunkmarkt. Am 20. Dezember kurz vor Weihnachten hat der Chiphersteller Qualcomm vor dem Landgericht München laut Chip das Recht erwirkt, bei Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von jeweils 668,4 Millionen Euro für zwei Patente den Verkaufstopp in Deutschland vorläufig zu vollstrecken. Apple hatte besagte Geräte vorsichtshalber aus den eigenen Shops genommen. Am 3. Januar 2019 trat das Verkaufsverbot dann offiziell in Kraft. 

Ungeachtet dessen hat sich das space-graue iPhone 8 mit 64 GB Speichervolumen mit 4.453 Klicks weit vor allen anderen Smartphones in der Händlergunst erneut an der Spitze gehalten. Das iPhone X (MQAC2ZD/A), ebenfalls mit 64 GB, ist im Ranking lediglich um eine Position auf Platz 5 abgerutscht. Ob sich das Verkaufsverbot auch auf andere Kanäle als den Apple Shop ausdehnt und wie der Großhandel reagiert, ist ungewiss.

Die Stückzahlen gehen jeweils bereits runter, die Preise sind schon gesunken, das liegt aber wohl mehr an dem Marktstart der neuen Xr- und Xs-Modelle im Oktober. Die Historie für den neuen bzw. alten Klassensieger, besagtes iPhone 8, spricht Bände. Diese ist auch im ITscope Marktbarometer in der Historie gut nachzulesen.

Derweil scheint sich das space-graue Apple iPhone Xs mit 256 GB Speichervolumen, wie schon erwartet, zum absoluten Favoriten bei den Händlern zu entwickeln. Nach Erscheinen Mitte September im Vorquartal noch auf Platz 113, ist es jetzt bereits auf Platz 3 gelandet, womit es die anderen Xr- und Xs-Modelle abgehängt hat. Das größere, im VK aber auch um 100 Euro teurere iPhone Xs Max mit 256 GB hat von Rang 392 auf Platz 9 zwar auch einen kräftigen Satz nach vorn gemacht. Aber 1.349 Euro VK oder rund 1.030 Euro im HEK für besagtes Xs-Modell scheint (selbst für Apple) langsam die Schmerzgrenze zu sein.

 

Insgesamt ist Apple mit zwölf Geräten in den Top 15 gelandet, Samsung nur mit drei Modellen, auffälligerweise aber mit fünf unter den Top 20, während die Mac-Company früher oft ganz allein auf weiter Flur war im Smartphone-Ranking. Das Galaxy S9 mit 64 GB ist um eine Position aufgerückt und liegt nun auf Platz 4, nachdem es im ITscope Ranking anfangs so gefloppt hat. Das Galaxy S8 mit 64 GB hat sich stabil auf dem sechsten Platz gehalten. Von anderen Marken ist bis auf das Huawei P20 lite auf Platz 25 (vorher 28) so gut wie keine Spur. Erst ab Rang 88 folgen drei weitere Spitzenmodelle des chinesischen Anbieters.

Notebooks: Wer die Marktführerschaft gewinnt

Laptops und PC-Komplettsysteme gehören diesmal neben Software zu den absoluten Fokusthemen. Bei den Notebooks hat das Apple MacBook Air mit 13,3-Zoll-Display und Intel Core i5 die Spitzenposition an das 15,6-Zoll-Gerät HP ProBook 450 G5 verloren, das vorher als Neuling noch auf Platz 82 vor sich hindümpelte.

Gleich dahinter auf Platz 3 und 4 folgen zwei 15-Zöller von Lenovo: das ThinkPad E580, vorher auf Platz 2, und das Lenovo ThinkPad L580, das um eine Stelle auf Platz 4 aufgerückt ist, beide mit Intel Core i5-8250U. Der chinesische Riese liefert sich mit HP einen Kampf um die Marktführerschaft im Preis-/Leistungs-Rennen im Bereich 400 bis 800 Euro unter den Top 15. Tatsächlich scheint HP damit schon die Händlerherzen zu gewinnen. Denn das HP 250 G6 und das ProBook 650 G4, vorher auf den Positionen 242 und 58, teilen sich im vierten Quartal Platz 11 und 12. Das HP ProBook 470 G5 schaffte es von Platz 255 auf Platz 15.

Wenn es ans High-End geht, kämpfen Apple, Microsoft und Lenovo um die Krone. Die beliebtesten Laptops aus der Kategorie finden sich auf den Plätzen 5, 6 und 7 und sind der Reihe nach: das Microsoft Surface Book 2 mit 13,5 Zoll und Core i5 (vorher auf Platz 12), das Lenovo ThinkPad X1 Carbon 20KH mit 14-Zoll-Display und Core i7-8550U (vorher Platz 17) und das Apple MacBook Pro mit Touch Bar, 15,4-Zoll-Display und Core i7, das im dritten Quartal als Neueinsteiger noch auf Platz 46 war. Da das besagte Surface Book 2 nur einen i5-Prozessor hat, müsste man für einen fairen Vergleich im HEK-Segment der 2.000-Euro-Klasse sagen, dass das Surface Book 2 mit i7-Prozessor nur auf Platz 21 gelandet ist. Somit hat Apple in der Preisklasse immer noch die Nase vorn, ebenso in HEK-Gefilden von 2.400 bis 2.500 Euro, so zum Beispiel mit dem MacBook Pro mit Core i7 auf Platz 46 für circa 2.400 Euro im Händlereinkauf. Ein bauähnliches Surface Book 2 mit Core i7 findet sich erst auf Platz 40.

Komplettsysteme: Tiny, Mini und Micro ist das beliebte Format

Bei den PC-Komplettsystemen, die hier im Marktbarometer ebenfalls in den Fokus gerückt sind, verschiebt sich das Verhältnis eindeutig in Richtung HP und Lenovo. Die Form der Komplettsysteme wird zunehmend kleiner: Tiny, Mini und Micro ist der neue Trend.

Den Spitzenplatz belegt wieder der HP ProDesk 400 G4 mit Intel Core i5 (3,4 GHz) und 256 GB SSD. Der ist mit 4.068 Klicks weit vorne. Der namensgleiche Vertreter mit 2,1 GHz und 256 GB NVMe SSD ist von Platz 28 auf Platz 2 aufgerückt und hat das Lenovo ThinkCentre M710, i5, 2,4 GHz auf Platz 3 verwiesen.

Von Null auf Platz 4 vorgeprescht ist dagegen der Tiny-PC Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, i5 1.7GHz, 256GB SSD, 10T7004BGE. Was früher als NetTop und Co bezeichnet wurde, heißt bei Lenovo eben Tiny-PC; HP nennt es Desktop-Mini-PC, Dell spricht von Micro. Abgesehen von der anderen Bezeichnung, stimmt jetzt allerdings die Leistung für alle gängigen Büroanwendungen. Ein günstiger Vertreter für einen HEK von etwa 450 Euro ist der HP ProDesk 400 G4, i3 3.1GHz, 256GB SSD, 4CZ91EA#ABD, der von Platz 365 auf Platz 10 regelrecht hochgeschossen ist. Dell hinkt in dem Segment der Minis noch etwas hinterher. So konnte der Dell OptiPlex 3060 – Micro – 1 x Core i5 8500T / 2.1 GHz von Platz 132 auf Platz 30 zwar viel an Boden gutmachen, aber bei den großen Distributoren wie Tech Data und Ingram ist er relativ schwer erhältlich.

Der HP ProDesk 400 G4 mit Intel Core i5 ist mit 4.068 Klicks weit vorne.

Überfliegerpotenzial könnte man den Geräten mit Intels Core-i-Prozessoren der achten Generation bescheinigen. Beliebt ist vor allem der mit 2,8 GHz getaktete Core i5-8400. Wer sich von Fujitsu noch einen entsprechenden Tower Made in Germany sichern will, sollte sich beeilen. Interessant ist hier besonders der Fujitsu ESPRIMO P558/E85+, i5 2.8GHz, 256GB SSD, VFY:P0558PP580DE, zumal er von Platz 514 auf Platz 11 einen wahrhaften Senkrechtstart hingelegt hat, ebenso wie das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, i5 1.7GHz, 256GB SSD, 10T7004BGE, das von Platz 492 auf Platz 14 vorgeprescht ist.

 

Grafikkarten im Bann der GeForce RTX 2080 TI

Die Grafikarten-Story lässt sich fast auf eines verdichten: Alle lechzten im Weihnachtsrummel nach den neuen GeForce RTX 2080TI Boards, für die in der Regel Durchschnitts-HEKs von 700 bis weit über 1.100 Euro aufgerufen werden. Für den neuen Klassensieger, das ASUS TURBO-RTX2080TI-11G, das wie fast alle der rund 60 neuen Boards mit 11 GB GDDR6 Speicher ausgestattest ist, und von Platz 345 kam, sind es sogar knapp 1.124 Euro oder 1.349 Euro im VK, ein echter Hammerpreis!

Von Null auf Platz 7 vorgestoßen ist die im VK sogar um 50 Euro teurere ZOTAC Gaming GeForce RTX 2080 Ti AMP, von quasi Null (Position 941) auf Platz 9 die ähnlich teure MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO. Alle diese 2080er-Boards befinden sich in der Distribution im Zulauf.

Gefragt sind auch weiterhin 2017er-Boards mit GDDR5-Speicher. Denn die PNY Quadro P4000 und P2000 halten hinter dem Sieger nach wie vor Spitzenplätze. Das GeForce-Board MSI GT 710 1GD3H mit 1 GB GDDR3 hat sich nur leicht auf Platz 4 verschlechtert, während sich die Gigabyte GeForce GTX 1060 WINDFORCE OC 6G mit 6 GB GDDR5 um zehn Stellen auf Platz 5 deutlich verbessern konnte.  

Mainboard-Markt wie früher: Asus, Gigabyte, MSI

Bei den Motherboards hat sich, vorher nur auf Platz 11, das ASUS PRIME X399-A die Krone geholt. Konnte der Hersteller im Vorquartal noch die ersten drei Plätze für sich beanspruchen, hat sich diesmal an zweiter Stelle gleich das Micro-ATX-Board Gigabyte GA-A320M-S2H gesetzt. MSI ist diesmal wieder mit zwei Hauptplatinen dabei unter den Top 15: mit dem viertplatzierten Intel-Board Z-370-A und dem 7A38-017R für AMDs Sockel AM4, das es als Neueinsteiger von 2018 auf Platz 11 schaffte.

Gleich dahinter ebenfalls als 2018er-Modell ist das ASUS PRIME Z370-P II. Unter den Neulingen erwähnenswert sind das Gigabyte X470 AORUS ULTRA GAMING (der Name ist Programm), das von Position 204 auf Platz 8 hochkatapultiert ist, und das ASUS PRIME X470-PRO, das sich von Platz 180 auf Platz 10 ebenso deutlich verbessern konnte. Anfangs hatten es die Mainboards von 2018 noch schwer, sich im Markt und bei den Fachhändlern durchzusetzen. Das scheint sich nun zu ändern.

Prozessoren: Vorhang auf für Core i9-9900K & Co. und die neuen 8-Kerner

Das CPU-Geschehen war im vierten Quartal geprägt von Intel Core i9 und 8-Core-Prozessoren, wovon wiederum auch AMD profitierte. Der mit 4,35 GHz getaktete Ryzen 7 2700X des ewigen Herausforderers ist im 8-Kern-Aufwind schließlich um sieben Stellen auf Platz 10 aufgerückt.

In den letzten Quartalen fast immer nur maximal mit einer CPU unter den Top 15 vertreten, ist es AMD im Weihnachtsquartal 2018 gelungen, dort gleich noch zwei weitere Ryzen zu platzieren: Der mit 3,4 GHz getaktete 6-Kerner Ryzen 5 2600 konnte sich um zehn Stellen auf Platz 13 verbessern. Der Ryzen 3 2200G mit vier Kernen, integrierter „Radeon Vega 8“-Grafik und einer Taktrate von 3,5 GHz ist von Platz 12 auf Platz 14 leicht abgerutscht, aber immer noch vorne dabei.

Ganz vorne stehen wieder vier Intel-Core-Prozessoren der achten Generation, angeführt von dem mit 3,7 GHz getakteten 6-Kerner Intel Core-i7-8700K, der mit großem Abstand auf 4.594 Klicks kam. Auf den Plätze 5, 8 und 12 finden sich drei Neueinsteiger: Da ist zunächst das Box-Pack des erst im Oktober lancierten Intel Core-i9-9900K mit acht Kernen und 3,6 GHz (im Boost sogar 5,0 GHz) für einen HEK von 449 Euro. Die etwas günstigere OEM-Variante der CPU aus dem aktuellen Coffee Lake Refresh mit 14-nm-Bauweise folgt wie aus dem Nichts drei Plätze dahinter. Und dann ist da noch der im August lancierte Intel Core i7-9700K, gleichfalls mit acht Kernen und einer Taktrate von 3,6 GHz. Gleichzeitig ist der mit einem HEK von über 1.300 Euro offenbar völlig überteuerte ältere 10-Kerner, der Intel Core i9-7900X, von Platz 21 auf Platz 33 abgerutscht. 

Wie Golem feststellt, schlägt der Core-i9700K als erster Prozessor für den neuen Sockel LGA 115x mit acht Kernen den AMD Ryzen 7 2700X zwar locker, und selbst 10-kernige Workstation-CPUs. Dafür seien die Leistungsaufnahme und der Preis aber auch entsprechend üppig. Will man dauerhaft mit 4,7GHz arbeiten, muß man die CPU statt der angegebenen 95W TDP auf knapp 200W Verlustleistung hochfahren!, Der HEK hat sich von rund 715 Euro Anfang Dezember bis Jahresende auf rund 496 Euro eingependelt.

Die Server-Pendants zu Ryzen heißen nicht mehr Opteron, sondern EPYC. Damit bringt AMD vergleichsweise günstige Server-Vertreter mit jeder Menge Kernen auf den Markt, die anfangs aber eher glücklos daher kamen. Das könnte sich nun ändern, denn der AMD EPYC 7351P mit 2,4 GHz, 16 Kernen und 32 Threads für einen HEK von etwa 700 Euro zum Beispiel hat sich von Platz 343 auf Platz 131 vorgekämpft. Der EPYC 7351, der anders als die P-Variante Multi-CPU-Umgebungen unterstützt und daher im Händlereinkauf rund 300 Euro teurer ist, konnte sich von Position 547 auf Platz 223 verbessern. Die günstige EPYC 7251 mit 2,1 GHz und acht Kernen ist von Platz 836 auf Platz 235 aufgerückt. Erwähnenswert sind auch die 24-Kerner wie der AMD EPYC 7401P mit 2,0 GHz auf Platz 244 zum HEK von 999 Euro und einem VK von 1.299 Euro. Bei Intel würde man jeweils locker das Zehnfache hinlegen müssen.

Software: Microsofts neues 2019er-Lineup prescht vor

Mit dem stärkeren Fokus auf Systemhäuser ist Software zum neuen Trendthema geworden. Im Business kommt man da kaum an Microsoft vorbei. Entsprechend sind die ersten 24 Plätze alle von der Gates Company oder mit OEM-Versionen von HP von ihr geprägt. Unter den ersten 15 ragen vor allem die sieben Microsoft-Produkte für 2019 heraus, die alle neu sind und einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt haben.

Während die 2019er-Version schon anklopft und bei den Neueinsteigern den ersten Platz errungen hat, ist an der Spitze zum wiederholten Male Microsoft Office Home & Business 2016 in der Box mit 9.033 Klicks weit vor allen anderen. Die Einzelplatzvariante, die Kunden anspricht, die noch nicht auf den Cloud-Zug mit Office 365 springen wollen, ist mit einem HEK von derzeit etwa 177 Euro durchaus attraktiv, für Freelancer zum Beispiel, zumal auch Outlook dabei ist.

Auf Platz 2 folgt mit 6.983 Klicks das deutsche Windows 10 Pro x64 (FQC-08922) als OEM-Ware mit DVD. Und dann kommt schon besagtes Office Home & Business 2019 (T5D-03210), das Windows 10 voraussetzt, ebenfalls im Box-Pack und mit Einzelplatzlizenz. Der HEK-Aufpreis von knapp 20 Euro gegenüber der 2016er-Box lohnt sich, denn wie bei den Neueinsteigern schon angedeutet, bietet die neue Version auch einige neue Funktionen, Trichterdiagramme für Sales Funnel (englisch für Trichter) in Excel etwa. Damit lässt sich zum Beispiel darstellen, wie aus Ladenbesuchern zahlende Kunden werden.

Von Null auf Platz 5 gelandet ist Office Home and Student 2019 (021-10609), als Einzelplatz-Box-Pack ohne Medien für PC und Mac zum günstigen HEK von rund 100 Euro oder 135 Euro im VK. Enthalten sind die klassischen Office-Anwendungen und OneNote, Outlook, anders als bei der Business-Variante, aber nicht. Auf Platz 5 folgt Microsoft Office Standard 2019 als Open Licence (OPL) für Deutsch zum HEK von rund 373 Euro. Kleine und mittelständische Unternehmen können mit dem Open-Lizenzprogramm besser planen. Von null auf Platz 9 hochgeschnellt ist Microsoft Office Home and Business 2019 (T5D-03183) mit Multi-Language Support als wesentlicher Unterschied zu der Drittplatzierten. Interessanterweise ist die Mehrsprach-Variante mit einem HEK von 192 Euro sogar etwas günstiger als die rein deutsche Version. Auf den Plätzen 14 und 15 sind schließlich der Microsoft Windows Server 2019 als OEM-Produkt (R18-05869) und als Standard-Variante (9EM-00652) gelandet. Gleich dahinter schließt sich, ebenso brandneu, Microsoft Windows Remote Desktop Services 2019 (6VC-03748) an. Aber mit der Einzelplatzlizenz für Deutsch, die sich für zum Beispiel Thin-Clients anbietet, verlassen wir schon die Top 15. Bis Acronis auf Platz 25 und Veeam auf Platz 28 sind übrigens sonst nur Microsoft-Produkte unter den ersten 40.

EET Europarts und ENO telecom vollelektronisch an ITscope angebunden

Integration beschleunigt Bestellabwicklung für Kunden

Karlsruhe, den 12. Dezember 2018: Der internationale Distributor für Videoüberwachung, Ersatzteile und Zubehör EET Europarts ist mit seinen Standorten in Deutschland und Österreich jetzt vollelektronisch an die ITK-Handelsplattform ITscope angebunden. ENO telecom, Spezialdistributor für Telekommunikationstechnologie aus Nordhorn, hat diesen Schritt ebenfalls vollzogen. Alle auf ITscope.com registrierten Fachhändler profitieren nun von einer schnelleren Auftragsverarbeitung bei beiden Lieferanten.

Sichere Bestellabwicklung und elektronische Dokumente

Verbesserungen in der Auftragsabwicklung sind ein mächtiger Hebel für Systemhäuser, um Service und Kundenzufriedenheit zu verbessern: Je schneller und fehlerresistenter diese Prozesse in der Beschaffungskette gestaltet werden, desto schneller kann die Ware an den Endkunden ausgeliefert werden. Die EDI-Anbindung der beiden Distributoren ermöglicht genau das: Eingehende Bestellungen werden nun nicht mehr manuell, sondern automatisch im Bestellsystem der Distributoren erfasst und dort entsprechend weiterverarbeitet. Auch Antwortdokumente können direkt per elektronischem Datenaustausch und somit in Echtzeit an den Kunden zurückgespielt werden.

Jürgen Koel von ENO telecom GmbH erklärt die Vorteile der Anbindung im Detail: “Zu jeder per EDI eingehenden Bestellung senden wir eine automatische Auftragsbestätigung zurück. Unser Kunde hat somit ein direktes Feedback, dass seine Bestellung angekommen und in Bearbeitung ist. Auch die Übermittlung von Versandbenachrichtigungen und Informationen zur Sendungsverfolgung helfen unseren Kunden dabei, den Status ihrer Bestellung jederzeit in Echtzeit einzusehen. So können die Kunden unserer Kunden ebenfalls direkt über den voraussichtlichen Liefertermin informiert werden.”

Soll die Lieferung nicht an den Reseller, sondern direkt an seinen Kunden zugestellt werden, lassen sich abweichende Empfängerinformationen ebenfalls über die Schnittstelle übermitteln. Sowohl ENO telecom als auch EET Europarts ermöglichen den Versand per Dropshipment nun auch im Rahmen ihrer EDI-Anbindung an ITscope. Werner Heinrichsberger, Geschäftsführer von EET Europarts, weiß: “Gerade wenn der Auftraggeber nicht gleichzeitig auch der Empfänger ist kann es bei der manuellen Übertragung von Adressdaten zu Fehlern kommen. Dank elektronischer Übermittlung der Daten per EDI können wir ein solches Risiko ausschließen und eine saubere Übergabe aller Daten sicherstellen.”

Zudem lassen sich Rechnungen und Seriennummern elektronisch an den Kunden übermitteln. Auch Informationen zu Teillieferungen werden nun von den Systemen beider Distributoren elektronisch verarbeitet.

Sinkende Prozesskosten für beide Seiten

Die Vorteile des elektronischen Datenaustausches spiegeln sich nicht zuletzt auf finanzieller Seite wider. So können manuelle Arbeitsabläufe bei der Distribution auf allen Bearbeitungsebenen eingespart werden. Reseller müssen derweil nur eine einzige Anbindung an ITscope vornehmen, um bei allen an ITscope per EDI angeschlossenen Lieferanten vollelektronisch zu bestellen. Zudem haben sie die Möglichkeit, erzeugte Bestellrückantworten direkt im eigenen System zu empfangen. Benjamin Mund, Geschäftsführer von ITscope: “Digitalisierung heißt für uns, unsere Kunden von bürokratischer Fleißarbeit zu befreien und ihnen stattdessen mehr Zeit für das Kerngeschäft zu geben. Gerade bei der Bestellverwaltung gibt es für viele Systemhäuser Verbesserungspotential, was das händische Übertragen von Statusinformationen, Seriennummern und so weiter angeht. Mit unserem “eine API für alle Lieferanten”-Ansatz auf openTRANS-Basis schaffen wir hier eine zukunftssichere Lösung für alle Beteiligten.”

Zudem existieren zahlreiche vorgefertigte Schnittstellen zu etablierten ERP-Lösungen für Systemhäuser, darunter Systemhaus.One, SITE und weclapp.

Mit EET Europarts und ENO telecom haben sich mittlerweile rund 40 ITK-Distributoren vollelektronisch an ITscope angeschlossen. Das Unternehmen baut Umfang und Funktionen der Schnittstelle kontinuierlich aus und bindet sukzessive neue Lieferanten per EDI an. Durch die einheitliche Schnittstelle profitieren Systemhäuser automatisch und ohne zusätzliche Programmierung auch von allen zukünftigen elektronischen Bestellanbindungen der Handelsplattform.

 

Pressekontakt ITscope:

Isabel Krohn, presse@ITscope.com, 0721/627376-0.

Über ITscope:

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Mit multilieferantenfähigen, frei konfigurierbaren B2B-Shops lassen sich individuelle Einkaufswelten je Kunde ohne externes Shopsystem realisieren, und Bestellungen automatisch und vollelektronisch an die Distribution weiterleiten. Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren.

Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

15 Jahre ITscope: Rückblick auf den Channel von 2003 bis heute

Karlsruhe, den 23.11.2018 — “15 Jahre Transparenz und Unabhängigkeit für den Channel“: Unter diesem Leitbild blickt die Karlsruher ITK-Handelsplattform ITscope auf die eigene Firmengeschichte zurück — und dabei auch auf die gesamte ITK-Branche, die sie seit 2003 nachhaltig mitgestaltet hat. Die Geschäftsführer von ITscope skizzieren ihre Anfänge im Channel, lassen zusammen mit Wegbegleitern aus Distribution, ERP und Systemhausgeschäft wichtige Meilensteine Revue passieren und geben Ausblicke auf weitere Entwicklungen der Plattform.

Im Jahrhundertsommer 2003 fing alles an: Drei Freunde aus dem badischen Karlsdorf-Neuthard schmiedeten im Freibad den Businessplan für ein Unternehmen, das die ITK-Branche nachhaltig prägen sollte. 15 Jahre später ist ITscope längst eine etablierte Channel-Größe und vernetzt ITK-Distributoren mit Resellern und Systemhäusern aus ganz Europa.

Die Idee zu einer Handelsplattform für die ITK-Branche kam dabei erst im zweiten Schritt. Nach ersten Gehversuchen im Hardwarehandel erkannten die drei Gründer, dass der Verkauf von Daten deutlich mehr Potential mit sich bringt als der damals ohnehin schon hart umkämpfte Handel mit Hardware.


V. l. n. r.: Benjamin Mund, Stefan Reger und Alexander Münkel 2006

Stefan Reger, Mitbegründer von ITscope, erinnert sich:

“Wir haben für unseren ersten Onlineshop damals Preislisten und Angebote auf vielen unterschiedlichen Wegen, teilweise sogar noch per Fax, von der Distribution erhalten. Das war ziemlich unübersichtlich und mühselig. Benjamin [Mund] und ich befanden uns mitten in unserem Informationswirtschaftsstudium und dachten uns: Das muss auch einfacher gehen!”

Gut ein Jahr lang wurde fokussiert an einer Software entwickelt, die Artikeldaten mitsamt Preisen, Lieferkosten und Lagerbeständen von zunächst knapp 200.000 Produkten bei 119 Lieferanten auf einer Plattform transparent darstellte. Das erste Produkt von ITscope, der MarketViewer, war geboren und wurde Mitte 2005 von den ersten Fachhändlern kostenpflichtig genutzt.

Der ITscope MarketViewer wurde 2005 von ersten Fachhändlern genutzt

 

Entscheidender Durchbruch kam über die Medien

Kurze Zeit später wurde auch die Fachpresse auf das Karlsruher Start-Up aufmerksam und brachte im November 2005 den Ball erst richtig ins Rollen: “Distis ausspioniert” — so titelte ein großes Branchenblatt und sorgte nicht nur für viel Aufruhr bei den Distributoren, sondern machte auch zahlreiche ITK-Reseller auf die Plattform von ITscope aufmerksam. Schlagartig verdoppelte sich die Anzahl der zahlenden Kunden; binnen weniger Wochen registrierten sich zudem weitere 250 Firmen für einen Testaccount.

Quelle: ChannelPartner 45/2005

 
“Der Fachhandel war begeistert, schließlich stellten wir den Resellern ein Werkzeug zur Verfügung, das ihnen die Produkt- und Preisrecherche enorm vereinfachte. Das wurde als echter Mehrwert empfunden.”

erinnert sich Mitbegründer Alexander Münkel zurück. Das Vorhaben hätte aber auch nach hinten losgehen können, so Münkel. “Als ich damals den Artikel über unseren MarketViewer gelesen hatte, dachte ich: ‘Das war’s! Wir können einpacken!’”

Tatsächlich wussten einige der gelisteten Distributoren zum Zeitpunkt der Berichterstattung nichts von ihrer Präsenz auf ITscope und fühlten sich übergangen. “Zwei Lieferanten forderten uns sogar direkt auf, sie aus unserer Datenbank zu entfernen.” erzählt Münkel. “Nachdem wir klargestellt hatten, dass wir die individuellen Preise der großen Distributoren streng vertraulich behandeln und nur den jeweiligen Händlern anzeigen, legte sich die Aufregung”.

Derlei Versäumnisse seitens ITscope in der Lieferantenkommunikation wurden unmittelbar nachgeholt und auch die Distributoren erkannten, dass eine Präsenz auf unserer Plattform zusätzliche Kundschaft für sie bedeutete.

Heute sei das Verhältnis zu den Lieferanten sogar partnerschaftlich, so Münkel. Mit einigen Distributoren stünde man in regelmäßigem Austausch und realisiere gemeinsame Auftritte. “Wir verkaufen seit 12 Jahren erfolgreich über ITscope und haben bereits zweimal zusammen auf der IFA ausgestellt. Auch auf unserer Hausmesse ‘api Home & Business’ ist ITscope regelmäßig mit von der Partie.”

erklärt Christian Peters, Verkaufsleiter bei api Computerhandels GmbH.

 

B2B-Geschäftsmodell in Zeiten von ‘Geiz ist geil’


Die Preistransparenz-Bewegung hatte zum Zeitpunkt der Gründung von ITscope bereits im B2C-Umfeld Einzug gehalten. Spätestens 2002 läutete die “Geiz ist Geil”-Kampagne von Saturn das Ende der hohen Margen im IT-Sektor ein, flankiert von Vergleichsportalen wie geizhals.at. E-Tailer wie Mindfactory und die mittlerweile vom Markt wieder verschwundene HomeOfHardware taten ihr Übriges.

Bei ITscope waren auch diese eTailer schon von Anfang an gelistet, um Händlern den Einblick in die entsprechenden Preisstrukturen zu ermöglichen oder den ein oder anderen Sonderposten ‘mitzunehmen’. Klar war aber auch: Der durch die Preissensibilität der Endkunden entstandene Margendruck würde irgendwann auch den B2B erreichen. Benjamin Mund, Dritter im Bunde der ITscope-Gründer, reflektiert:

“Der E-Tail hatte die Branche ordentlich durchgerüttelt. Das brachte viele Reseller und Systemhäuser in Bedrängnis: Wie wachsen, wenn die Margen immer kleiner werden? Die ‘Schweinepreise’-Debatte hatte verdeutlicht, dass Systemhäuser den Shift von Hardware zum Service vollziehen müssen, um weiter bestehen zu können. Deshalb machten wir uns sehr schnell an den weiteren Ausbau unseres Portals. Ziel war es, den Resellern Tools an die Hand zu geben, die ihnen unnötige, manuelle Arbeiten abnehmen und ihnen so mehr Zeit für die Kundenpflege geben.”

 

Evolution vom Preisvergleich zum Handelsnetzwerk


Differenzierung im Systemhausgeschäft durch besseren Service — da konnte die Zeitersparnis beim Lieferantenvergleich nur der erste Schritt sein. In den Folgejahren wurde der damalige MarketViewer daher um zahlreiche Werkzeuge erweitert, die es Systemhäusern und anderen ITK-Resellern ermöglichte, eine Vielzahl ihrer Prozesse zu automatisieren.

So konnten 2006 umfangreiche Produktcontents wie Produktbilder, Eigenschaften und Marketingtexte von CNET in der Plattform dargestellt und im späteren Verlauf auch in andere Systeme eingespielt werden. Möglich wurde dies durch den Einstieg der DCI AG bei ITscope, die mit CNET bereits einen Vertrag über die Datennutzung abgeschlossen hatte. 2015 wurde das Contentangebot auf ITscope zudem um Daten von Full IceCat erweitert.

Zunächst jedoch stand ab 2007 eine umfangreiche Exportfunktion zur Verfügung, mit der ITscope-Kunden ihre eigene Warenwirtschaft oder ihren Shop befüllen konnten. Benjamin Mund erklärt: “Uns wurde sehr schnell klar, dass der wahre Mehrwert für unsere Kunden darin besteht, ihre Kernsysteme, also ihre WaWi oder ihr ERP, mit ITscope zu verknüpfen und mit unseren Daten und CNET- bw. Icecat-Contents anzureichern.” Daher wurden 2008 auch die ersten Schnittstellen zu Mention und c-entron aktiv unterstützt.

Andreas Schober, Geschäftsführer von aconitas GmbH, erzählt:

Wir haben uns schon vor Jahren für den Einsatz von ITscope entschieden. Ausschlaggebend war für mich neben dem Umfang der angeschlossenen Lieferanten und der automatisierten Bestellung insbesondere auch die Integration in unsere ERP-Lösung c-entron.”

Mittlerweile sind mehr als 15 vorgefertigte ERP-Schnittstellen verfügbar, mit denen Systemhäuser auf Produkt- und Lieferantendaten sowie teilweise auch auf Angebote in ITscope zugreifen können. Viele der Module unterstützen darüber hinaus die Artikelbeschaffung über ITscope direkt aus dem ERP heraus.

Tatsächlich war ab 2012 eine Bestellung bei allen gelisteten Distributoren direkt über ITscope möglich. Schrittweise wurden außerdem EDI-Anbindungen zu mittlerweile mehr als 40 Distributoren, darunter ALSO, api, Ingram Micro, KOMSA und Tech Data, realisiert. Frank Fritsche, Vertriebsleiter bei api, resümiert:

“Durch die EDI-Anbindung an ITscope konnten wir die Abwicklung der über ITscope eingehenden Bestellungen deutlich verbessern. Alle Orders werden vollautomatisch verarbeitet und wir können unsere Kunden gleich am Folgetag beliefern. Das verschafft uns natürlich einen großen Vorsprung in Sachen Kundenzufriedenheit.”

Parallel zur Einführung der Bestellfunktion im Jahr 2012 gab es derweil noch einen weiteren Quantensprung bei ITscope: Mit dem Umzug auf eine rein browserbasierte Lösung wagte das Unternehmen den Sprung weg vom Client und rein in die Cloud. Dieser Schritt sei damals von zahlreichen Ungewissheiten und Risiken geprägt gewesen, erklärt Benjamin Mund. Nachdem man gut eineinhalb Jahre an der Version 3 des ‘MarketViewers’ programmiert hatte und sich 2011 außerdem von DCI als Investor trennte sei es sowohl technologisch als auch strategisch ein Wagnis gewesen, dem damals noch recht jungen Trend in die Cloud zu folgen.

Die Handelsplattform ITscope.com heute: Einkaufsboard mit Multiwarenkorbstruktur und smarter Optimierung

Aus heutiger Sicht setzte das Karlsruher Unternehmen damals jedoch auf das richtige Pferd und konnte sich mit seiner webbasierten Lösung so strategisch im Wettbewerb positionieren. Im selben Zuge trennte man sich auch von der alten Produktmarke und brachte die Namen von Plattform und Unternehmen in Einklang. Seither ist die Handelsplattform ‘ITscope’ unter www.ITscope.com jederzeit und auf jedem Gerät zugänglich und mit mehr als drei Millionen ITK-Artikeln von 370 Lieferanten und 7.400 aktiven Fachhändlern einer der wichtigsten Marktplätze des ITK-Handels.
 

Erfolgskonzept ITscope: Zufall oder mehr?


Die Umsetzung der Idee, Transparenz in den Channel zu bringen, wurde bereits vor der Gründung des Unternehmens von verschiedenen Firmen, u. a. von DCI, versucht. Warum also konnte sich ITscope letztendlich durchsetzen?

Stefan Reger analysiert:

“Der schneller Anklang unter den Resellern war sicherlich darauf zurückzuführen, dass der Einstieg in die Plattform von Anfang an sehr leicht war. Mit einer einfachen Registrierung konnte man direkt starten. Außerdem haben wir von Beginn an viel Wert auf eine größtmögliche Aktualität der abrufbaren Preis- und Lagerdaten gelegt  und sehr schnell die Darstellung individueller Kundenpreise implementiert. Schließlich ist niemandem damit geholfen, Listenpreise zu sehen, wenn er bei einigen Distributoren bereits bessere Konditionen ausgehandelt hat.”

Auch der frühzeitige Umzug in die Cloud sei ein klarer Pluspunkt für die Verbreitung gewesen. So könne die Plattform von überall aus flexibel und ohne vorherige Installation genutzt werden.

Ein weiterer Faktor sei der klare Fokus auf die B2B-Branche gewesen. So wurden alle Funktionen, die im Laufe der Jahre hinzugekommen sind, genau auf die Anforderungen von Systemhäusern und anderen ITK-Resellern abgestimmt. Zugriff auf die Plattform hatte von Anfang an nur, wer sich durch seinen Gewerbeschein als Fachhändler ausweisen kann. Erweiterungen wurden stets in enger Zusammenarbeit mit tatsächlichen Nutzern der Plattform entwickelt, was sich zudem in einer intuitiven Bedienbarkeit der Werkzeuge widerspiegelt.

Die Anforderungen der Systemhäuser hätten sich in den letzten 15 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, so Reger. Darum sei ein kundenzentriertes Vorgehen auch die einzig richtige Art, die Plattform auszubauen. Während es in den Anfangsjahren quasi revolutionär war, die Daten von Lieferanten transparent zu vergleichen, stehen Systemhäuser heute vor den Herausforderungen der Digitalisierung und der Automatisierung von Ein- und Verkaufsabläufen, führt Reger weiter aus. Benjamin Mund ergänzt:

“Der Nutzen von ITscope wäre für unsere Kunden allerdings nur halb so groß, wenn wir uns als Insellösung positioniert hätten. Die Integration von ITscope in ERP-Systeme treiben wir deshalb seit Jahren aktiv voran, sei es über fertige Schnittstellen oder per Anbindung an unsere flexible OpenTrans-API.”

Derzeit gibt es über 15 ‘Out-of-the-box’-Schnittstellen von ERP-Systemen zu ITscope. Diese werden teilweise von den Systembetreibern selbst, teilweise durch Drittunternehmen realisiert. Thomas Neumeier, Geschäftsführer der neumeier AG, erklärt:

“Es war uns wichtig, alle Daten von ITscope auch über unser ERP ‘Systemhaus.One’ zugänglich zu machen. Daher haben wir uns vor drei Jahren entschieden, ITscope über eine Schnittstelle an ‘Systemhaus.One’ anzubinden und die Daten so auch unseren Nutzern zugänglich zu machen. Mittlerweile ist eine Vielzahl von Funktionen implementiert, u. a. die elektronische Bestellung, der Seriennummern-Import während des Einkaufsprozesses, die Übertragung von Artikelstammdaten, Preisen, Verfügbarkeiten, Bildern usw. Ich freue mich darauf, dass wir in Kürze auch die ITscope-Angebote in Systemhaus.One übernehmen können.”

 

Interaktives Branchennetzwerk mit klaren Vorteilen auch für die Distribution


Doch was wäre gewesen, wenn die Distribution nicht mitgespielt hätte? Ein Netzwerk, in dem nur eine Seite des Handels vertreten ist, kann per Definition nicht funktionieren. Daher beschäftigte sich ITscope sehr bald auch mit den Mehrwerten für Lieferanten und Hersteller. Hier baute ITscope ein weiteres Mal auf seine Stärken in Sachen Daten. Zahlreiche Distributoren wie auch einige Hersteller nutzen die Plattform mittlerweile, um Einblicke in verschiedenste Marktbewegungen, z. B. auf Produkt- oder Anbieterebene, zu erhalten. Darüber hinaus stehen den Kunden umfangreiche Analysen und Reportings zur Verfügung.

Dass ITscope über wertvolle Branchendaten verfügt, zeigt das Unternehmen auch auf redaktioneller Ebene. Das seit 2014 quartalsweise erscheinende Marktbarometer bietet stets aktuelle, B2B-spezifische Einblicke in Produkt- und Absatztrends und wird von den Medien wie auch den Distributoren und Herstellern regelmäßig mit Spannung erwartet.

Der vermutlich größte Mehrwert für Distributoren liegt allerdings im Netzwerk an sich. Judith Öchsner, Vertriebsleiterin des Spezialdistributors für Unterhaltungselektronik, Speicherkarten und Computerperipherie dexxIT, zeigt sich zufrieden:

“ITscope ist für uns der perfekte Ort, um unser Kundennetzwerk zu erweitern: tausende potentielle Käufer aus der ITK-Branche in einer Plattform. Seit unserem Start auf ITscope.com haben wir etliche neue Registrierungen erhalten ohne selbst Akquise zu betreiben.”

 

Ausblick: Mit digitalen Vertriebslösungen auf Wachstumskurs

Wie wird sich der Channel im Allgemeinen und das Systemhausgeschäft im Speziellen weiterentwickeln? Von Cloud über SaaS bis Big Data sind viele Konzepte und Ideen im Umlauf — und alle stehen sie unter einem großen Stern: Digitalisierung.

Systemhäuser wie auch ihre Kunden müssen sich den Herausforderungen stellen, die die digitale Transformation mit sich bringt. Für Erstere ist dies vor allen Dingen auch eine Chance: Durch den Einsatz von innovativen Lösungen können sie aufwendige Vorgänge im eigenen Unternehmen wie auch bei ihren Kunden automatisieren und sich auf ihre Stärken im Service konzentrieren.

Firat Güney, Geschäftsführer von Happyware Server Europe GmbH, weiß:

“Gute Kundenbeziehungen sind wichtiger geworden, da die Anzahl der Anbieter gestiegen ist und die Differenzierung zunehmend schwerer fällt. Wer sich heutzutage nicht intensiv um Kundenbindung bemüht, der muss automatisch zum Preiskampf antreten.”

Daher habe er sich auch bereits vor zehn Jahren für ITscope entschieden. “ITscope ist wirklich ein mächtiges Tool, mit dessen Hilfe wir den geänderten Anforderungen unserer Kunden gerecht werden können.”, so Güney weiter.

Insbesondere im Vertrieb müssen die Vorteile der Digitalisierung endlich umgesetzt werden, findet Alexander Münkel von ITscope. “Schon 2016 haben wir mit unseren Live-Angeboten die Verkaufsprozesse unserer Kunden in die Cloud geholt. Jetzt stehen wir kurz vor dem offiziellen Release einer neuen digitalen Vertriebslösung, die wir in Zusammenarbeit mit einigen unserer Kunden entwickelt haben.”

Konkret geht es hierbei um ein multilieferantenfähiges B2B-Shopsystem, mit dessen Hilfe Systemhäuser ihren Kunden individuell zusammengestellte Sortimente anbieten und Bestellungen direkt an die Distribution weiterleiten können. Erste Kunden setzen die neue Lösung bereits im Rahmen eines Pilotprojektes ein. André Nösse, Geschäftsführer von Nösse Datentechnik GmbH & Co. KG erklärt: “Zusammen mit einem großen Kunden haben wir überlegt, wie wir die Beschaffung der internen IT für ihn besser und schneller machen könnten. Dabei ist uns bewusst geworden, dass die Funktionen, die wir selbst in ITscope nutzen, genau diejenigen sind, die wir auch unseren Kunden zur Verfügung stellen möchten.”

Mit multilieferantenfähigen B2B-Shops möchte ITscope den Vertrieb von Systemhäusern digitalisieren.

Drei Monate später konnte dann die erste Kundenbestellung bei Nösse über die neue Funktion von ITscope getätigt werden. Weitere Kunden des Systemhauses sollen die B2B-Shops künftig ebenfalls nutzen. André Nösse zeigt sich zufrieden:

“Es ist unglaublich einfach, einen Kundenshop über ITscope aufzusetzen. In wenigen Minuten ist von Sortiment und Lieferantenauswahl über Margenregeln bis hin zur Individualisierung mit Logo und Design unseres Kunden alles verkaufsbereit. Da muss unser Vertrieb niemanden aus der IT bemühen.”

ITscope möchte die neue digitale Vertriebslösung schnellstmöglich auch weiteren Kunden zugänglich machen. Außerdem steht das Thema Internationalisierung weiter auf der Roadmap des Unternehmens. So soll es in 2019 möglich sein, Bestellungen in verschiedenen Währungen über die Handelsplattform zu tätigen.

Für das weitere Wachstum sucht das Unternehmen unterdessen nach neuen Kollegen in den Bereichen Java-Entwicklung, Vertrieb und Marketing. Viele der aktuellen Mitarbeiter hätten bei ITscope als Student oder Auszubildende angefangen und seien heute fester und wichtiger Bestandteil des Teams, so Benjamin Mund. Dass die Firma außergewöhnliche Talente erfolgreich fördert zeigt sich jüngst an einer besonderen Auszeichnung. Taha Aktas, 23 Jahre alt, schloss seine Ausbildung zum Informatikkaufmann in diesem Sommer erfolgreich ab und wird heute im Rahmen der Landesbestenehrung als ‘Bester Informatikkaufmann Baden-Württembergs’ honoriert.

ITscope-Team im Oktober 2018: Das Unternehmen sucht neue Kollegen für weiteres Wachstum


 

Quo Vadis, Channel? — Stimmen & Meinungen aus der Branche


Als Ankerpunkt der ITK-Branche steht ITscope auch in regelmäßigem Austausch mit Unternehmen im Channel. Zu seinem 15. Geburtstag hat die Firma einige seiner Kunden gefragt: Was bringt die Zukunft? Im Folgenden ein paar Meinungen und Gedanken:

“Während Unternehmen im Enterprise-Sektor noch einige Zeit weiter eigene Rechenzentren betreiben werden, geht der Trend bei den KMUs ganz klar in Richtung Cloud. Auch wird uns im Bereich Server das Thema ‘Big Data’ mit Sicherheit weiterhin beschäftigen. Da unsere Kunden immer größere Datenmengen produzieren und verarbeiten müssen, muss die Infrastruktur ebenfalls mitwachsen.”

— Firat Güney, Geschäftsführer von Happyware Server Europe GmbH

“Die ITK-Branche hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert. Früher eher als ‘Kistenschieber’ gesehen, haben sich Systemhäuser zwischenzeitlich zu ganzheitlichen Dienstleistern gewandelt, die ihren Kunden eine 360°-Betreuung bieten. Auch auf Kundenseite hat sich einiges getan: Unternehmen begreifen IT heutzutage mehr als strategischer Wettbewerbsvorteil und weniger als Kostenblock. Zudem hat sich das Sicherheitsbewusstsein im Umgang mit Daten deutlich verbessert. Es wird entscheidend für den Erfolg der Branche sein, sich von Insellösungen loszusagen und eine ganzheitliche, integrierte Strategie zu verfolgen.”

— Andreas Schober, Geschäftsführer von aconitas GmbH

“Der Konsolidierungsprozess unter den Systemhäusern wird weiter fortschreiten. Kleinere Systemhäuser werden weiterhin erfolgreich sein, wenn sie sich spezialisieren und auf monatliche Roherträge setzen. Die automatisierte Abrechnung von Cloud-Diensten und Managed-Services mit Systemhaus.One ist heute schon wichtig und wird noch wichtiger werden.”

— Thomas Neumeier, Geschäftsführer von neumeierAG

Ein Meilenstein der letzten 15 Jahre im Channel war sicherlich die Umstellung auf das Streckengeschäft. Heute sind alle Abläufe viel prozessorientierter und Postenkäufe auf Lager, wie es sie damals gab, spielen heute keine große Rolle mehr. Auch hat sich der Integrationsgedanke stark etabliert, sowohl auf geschäftlicher Ebene als auch auf technologischer. Gerade ITscope hat es uns durch seine Integration in unser ERP ermöglicht, dass Einkauf und Vertrieb optimal zusammenarbeiten können und unsere Geschäftsprozesse dadurch deutlich beschleunigt.”

— André Nösse, Geschäftsführer von Nösse Datentechnik GmbH & Co. KG

 

Über die ITscope GmbH


Die Karlsruher ITscope GmbH stellt mit der B2B-Handelsplattform ITscope.com einen einzigartigen Marktplatz für Systemhäuser, Distributoren und Hersteller der ITK-Branche bereit. Transparenz und Unabhängigkeit für den Channel: Mit diesem Leitmotiv setzt sich das Unternehmen seit 2003 dafür ein, dass Informationen für alle Teilnehmer der ITK-Branche immer und überall verfügbar sind — und bleibt dabei stets unabhängig.

Alle am ITK-Handel beteiligten Unternehmen können auf ITscope.com mehr als drei Millionen Produkte bei über 370 der wichtigsten deutschen und europäischen Lieferanten einsehen und direkt bestellen. Über die leistungsstarke, flexible API können zudem Warenwirtschaften auf Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr zugreifen. Eine vollelektronische Bestellintegration sowie innovative, digitale Vertriebslösungen ermöglichen es Systemhäusern außerdem, ihre gesamten Verkaufs- und Einkaufsabläufe auf einer einzigen Plattform direkt abzuwickeln.