Durch die weltweite Corona-Pandemie boomen digitale Angebote, die uns das Leben zu Hause einfacher gestalten. In vielen Bereichen sorgen sie außerdem für einen regelrechten Schub in Richtung Digitalisierung – insbesondere auch in Bereichen, die dabei noch aufholen können.

Anrufe, Meetings, Einkäufe, das Büro, sogar das Fitnessworkout und Konzerte finden seit Mitte März in den heimischen vier Wänden statt. Möglich ist das nur dank vielfältiger digitaler Angebote. Die weltweite Corona-Pandemie hat, neben den vielen damit verbundenen Einschränkungen und gesundheitlichen sowie existenziellen Bedrohungen, hinsichtlich der Digitalisierung eher positive Auswirkungen. Schon jetzt hat die Pandemie unsere Art zu Leben und zu Arbeiten nachhaltig geprägt: Was vor einigen Jahren noch undenkbar oder zumindest sehr exotisch war, ist in den letzten Monaten in etlichen Bereichen zum Alltag geworden. Insbesondere digitalen Lösungen hat COVID-19 einen enormen Antrieb verliehen. 

Homeoffice wird während Corona besonders wichtig

Besonders positiv profitiert das Prinzip des Homeoffice von der Corona-Krise. Notebooks sind gefragter denn je, PC-Komplettsysteme hingegen entwickeln sich regelrecht zu Ladenhütern: Unsere letzte Auswertung der meistgesuchten Artikel auf der ITscope Plattform repräsentierte beispielhaft die aktuelle Situation in der Arbeitswelt. Zwar kehrt langsam wieder die Normalität zurück und die Büros füllen sich allmählich, doch fällt es vielen Arbeitnehmern zusehends schwer, nach den anfänglich vorhandenen Schwierigkeiten im Homeoffice nun wieder an den Büroarbeitsplatz zurückzukehren. Wo hierzulande nun genau diese Rückkehr ins Büro vorbereitet – und vor allem unter Sicherheits- und Hygieneaspekten koordiniert – wird, überraschen die US-amerikanischen Firmen Apple und Google mit der Ankündigung, bis Ende 2020 ihren Angestellten das Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen. Twitter zeigt sich hierbei besonders radikal: Ganz nach dem Motto “Love wherever you work” kündigt der Mikroblogging-Dienst an, allen Beschäftigten fortan freizustellen, ob sie im Büro oder am heimischen Schreibtisch arbeiten möchten. 

Wie die letzten Wochen und Monate gezeigt haben, funktioniert dezentrales Arbeiten aber nicht nur bei den tendenziell in Sachen Digitalisierung fortschrittlicheren IT- und Tech-Firmen gut, sondern auch viele stärker traditionell geprägte Unternehmen haben Beeindruckendes geleistet – und in Sachen New Work einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Maßgeblich daran beteiligt sind, neben dem nötigen technischen Equipment, Videokonferenz- und Collaboration-Tools. Diese haben in der aktuellen Situation immens an Bedeutung hinzugewonnen und sind aus dem Arbeitsalltag mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft nicht mehr wegzudenken. 

Unsere Freizeit wird digital

Doch nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in der Freizeit fallen viele, bisher völlig alltägliche, Aktivitäten von heute auf morgen weg: Kinos und Theater schließen, Konzerte und ähnliche Veranstaltungen können nicht mehr stattfinden. Das erfordert auch im privaten Raum deutliche Umstellungen, insbesondere hinsichtlich der Mediennutzung: So stiegen, neben einer generell gesteigerten Nutzungsdauer von Smartphone, Tablet und Co., beispielsweise Downloads von Onlinespielen deutlich an. Gleiches gilt für Social Media- und Unterhaltungsapps, wie die aktuell extrem gehypte App TikTok, deren Nutzungszeiten nach Ausbruch von COVID-19 deutlich stiegen. Auch sämtliche Streaming- und Download-Portale boomen aktuell und zählen damit klar zu den digitalen Corona-Gewinnern, denn die neu gewonnene Freizeit lässt sich perfekt mit Filmen, Serien, Hörbüchern oder Podcasts verbringen. 

eCommerce, ein Gewinner der Krise?

Auch der Onlinehandel wird als ein Gewinner der Krise wahrgenommen. Man geht davon aus, dass auch treue Einkäufer im stationären Handel durch die aktuellen Begebenheiten zum Onlineshopping wechseln. Dass das jedoch nur teilweise der Wahrheit entspricht, erklärt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh): Demnach ist der Onlinehandel im März 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 20 Prozent eingebrochen. Nur einige wenige Kategorien, die auch schon im Einzelhandel besonders gefragt waren, konnten Zuwächse verzeichnen, darunter Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente und Baumarkt-Sortimente. Andere Produkte werden hingegen deutlich weniger wichtig, wenn man den Großteil seiner Zeit zu Hause verbringt: Uhren und Schmuck sowie Bekleidung und Schuhe mussten deutliche Einbrüche in den Verkaufszahlen verzeichnen. 

Veränderungen im Bildungssektor

Eine 360 Grad-Wendung passiert auch im Bildungssektor: Ist digitales Lernen an Hochschulen und Universitäten, insbesondere in Zeiten von ausschließlich onlinebasierten Fernstudiengängen, noch eher Normalität, war es an Schulen bisher doch sehr ungewöhnlich. Die Beschlüsse zur Schulschließung sorgten allerdings dafür, dass Lehrkräfte quasi über Nacht für Alternativen sorgen mussten. Zwar sind entsprechende Formate ausreichend vorhanden, genutzt werden sie allerdings kaum. Die Vorteile des digitalen Lernens sprechen jedoch für sich, wie eine Studie der Lancaster University zeigt. Unter anderem zeigt diese, dass Schüler vermehrt miteinander und voneinander lernen, sich besser konzentrieren können, motivierter sind und sich aktiver am Unterricht beteiligen. Ideen können besser ausgetauscht werden und der Unterricht wird als abwechslungsreicher beschrieben. Hier kann also noch einiges nachgeholt werden, was die digitale Bildung angeht – und der Anstoß durch Corona führt in die richtige Richtung. 

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