Aktuelles2020-07-14T15:45:28+02:00

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Positive Effekte der Krise: Corona als Antrieb für die Digitalisierung

 

Durch die weltweite Corona-Pandemie boomen digitale Angebote, die uns das Leben zu Hause einfacher gestalten. In vielen Bereichen sorgen sie außerdem für einen regelrechten Schub in Richtung Digitalisierung – insbesondere auch in Bereichen, die dabei noch aufholen können.

Anrufe, Meetings, Einkäufe, das Büro, sogar das Fitnessworkout und Konzerte finden seit Mitte März in den heimischen vier Wänden statt. Möglich ist das nur dank vielfältiger digitaler Angebote. Die weltweite Corona-Pandemie hat, neben den vielen damit verbundenen Einschränkungen und gesundheitlichen sowie existenziellen Bedrohungen, hinsichtlich der Digitalisierung eher positive Auswirkungen. Schon jetzt hat die Pandemie unsere Art zu Leben und zu Arbeiten nachhaltig geprägt: Was vor einigen Jahren noch undenkbar oder zumindest sehr exotisch war, ist in den letzten Monaten in etlichen Bereichen zum Alltag geworden. Insbesondere digitalen Lösungen hat COVID-19 einen enormen Antrieb verliehen. 

Homeoffice wird während Corona besonders wichtig

Besonders positiv profitiert das Prinzip des Homeoffice von der Corona-Krise. Notebooks sind gefragter denn je, PC-Komplettsysteme hingegen entwickeln sich regelrecht zu Ladenhütern: Unsere letzte Auswertung der meistgesuchten Artikel auf der ITscope Plattform repräsentierte beispielhaft die aktuelle Situation in der Arbeitswelt. Zwar kehrt langsam wieder die Normalität zurück und die Büros füllen sich allmählich, doch fällt es vielen Arbeitnehmern zusehends schwer, nach den anfänglich vorhandenen Schwierigkeiten im Homeoffice nun wieder an den Büroarbeitsplatz zurückzukehren. Wo hierzulande nun genau diese Rückkehr ins Büro vorbereitet – und vor allem unter Sicherheits- und Hygieneaspekten koordiniert – wird, überraschen die US-amerikanischen Firmen Apple und Google mit der Ankündigung, bis Ende 2020 ihren Angestellten das Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen. Twitter zeigt sich hierbei besonders radikal: Ganz nach dem Motto “Love wherever you work” kündigt der Mikroblogging-Dienst an, allen Beschäftigten fortan freizustellen, ob sie im Büro oder am heimischen Schreibtisch arbeiten möchten. 

Wie die letzten Wochen und Monate gezeigt haben, funktioniert dezentrales Arbeiten aber nicht nur bei den tendenziell in Sachen Digitalisierung fortschrittlicheren IT- und Tech-Firmen gut, sondern auch viele stärker traditionell geprägte Unternehmen haben Beeindruckendes geleistet – und in Sachen New Work einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Maßgeblich daran beteiligt sind, neben dem nötigen technischen Equipment, Videokonferenz- und Collaboration-Tools. Diese haben in der aktuellen Situation immens an Bedeutung hinzugewonnen und sind aus dem Arbeitsalltag mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft nicht mehr wegzudenken. 

Unsere Freizeit wird digital

Doch nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in der Freizeit fallen viele, bisher völlig alltägliche, Aktivitäten von heute auf morgen weg: Kinos und Theater schließen, Konzerte und ähnliche Veranstaltungen können nicht mehr stattfinden. Das erfordert auch im privaten Raum deutliche Umstellungen, insbesondere hinsichtlich der Mediennutzung: So stiegen, neben einer generell gesteigerten Nutzungsdauer von Smartphone, Tablet und Co., beispielsweise Downloads von Onlinespielen deutlich an. Gleiches gilt für Social Media- und Unterhaltungsapps, wie die aktuell extrem gehypte App TikTok, deren Nutzungszeiten nach Ausbruch von COVID-19 deutlich stiegen. Auch sämtliche Streaming- und Download-Portale boomen aktuell und zählen damit klar zu den digitalen Corona-Gewinnern, denn die neu gewonnene Freizeit lässt sich perfekt mit Filmen, Serien, Hörbüchern oder Podcasts verbringen. 

eCommerce, ein Gewinner der Krise?

Auch der Onlinehandel wird als ein Gewinner der Krise wahrgenommen. Man geht davon aus, dass auch treue Einkäufer im stationären Handel durch die aktuellen Begebenheiten zum Onlineshopping wechseln. Dass das jedoch nur teilweise der Wahrheit entspricht, erklärt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh): Demnach ist der Onlinehandel im März 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 20 Prozent eingebrochen. Nur einige wenige Kategorien, die auch schon im Einzelhandel besonders gefragt waren, konnten Zuwächse verzeichnen, darunter Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente und Baumarkt-Sortimente. Andere Produkte werden hingegen deutlich weniger wichtig, wenn man den Großteil seiner Zeit zu Hause verbringt: Uhren und Schmuck sowie Bekleidung und Schuhe mussten deutliche Einbrüche in den Verkaufszahlen verzeichnen. 

Veränderungen im Bildungssektor

Eine 360 Grad-Wendung passiert auch im Bildungssektor: Ist digitales Lernen an Hochschulen und Universitäten, insbesondere in Zeiten von ausschließlich onlinebasierten Fernstudiengängen, noch eher Normalität, war es an Schulen bisher doch sehr ungewöhnlich. Die Beschlüsse zur Schulschließung sorgten allerdings dafür, dass Lehrkräfte quasi über Nacht für Alternativen sorgen mussten. Zwar sind entsprechende Formate ausreichend vorhanden, genutzt werden sie allerdings kaum. Die Vorteile des digitalen Lernens sprechen jedoch für sich, wie eine Studie der Lancaster University zeigt. Unter anderem zeigt diese, dass Schüler vermehrt miteinander und voneinander lernen, sich besser konzentrieren können, motivierter sind und sich aktiver am Unterricht beteiligen. Ideen können besser ausgetauscht werden und der Unterricht wird als abwechslungsreicher beschrieben. Hier kann also noch einiges nachgeholt werden, was die digitale Bildung angeht – und der Anstoß durch Corona führt in die richtige Richtung. 

Festzuhalten ist: Nicht in jedem Fall ist eine örtliche Präsenz und die damit häufig verbundene lange Anreise nötig. Mit dem richtigen Equipment ist vieles auch ganz bequem und unkompliziert von zu Hause aus möglich. Sie möchten passendes IT-Equipment, Preise und Verfügbarkeiten transparent vergleichen? ITscope bietet Ihnen dafür die optimale Plattform. Registrieren Sie sich kostenlos unter: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

03.06.2020|

Neue Produktabbildungen und mehr Standardisierung dank ETIM, eClass und UNSPSC

Mehr zur B2B Suite

Was ist die B2B Suite

Die B2B Suite ermöglicht Ihnen den digitalen Direktvertrieb an Ihre Kunden – ohne dafür aufwändige Shopsysteme aufzusetzen. Mit der ITscope B2B Suite lassen sich kundenindividuelle Shopinstanzen aus der Cloud mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugen – ganz ohne aufwändige Inidividualentwicklung. Auf diese Weise bieten Sie Ihren Bestandskunden aus einer Hand ein vollwertiges eProcurement Portal mit elektronischer Bestellung und integrierten Freigabeprozessen. Dies spart allen Parteien jede Menge Zeit und erhöht gleichzeitig die Kundenbindung – und den Handelsumsatz.

Mehr zur B2B Suite

Sowohl bei der B2B Suite als auch bei der ITscope Plattform gibt es Neuerungen, die den Nutzern und Großhändlern noch mehr Möglichkeiten bieten. Dabei wurden die Elektrokataloge von FEGA & Schmitt, Conrad Electronic, Hama und Adalbert Zajadacz an Verpackungs- und Verkaufseinheiten angepasst, wodurch eine bessere Abbildbarkeit der beiden unterschiedlichen Einheiten erreicht wird. Dazu ein Beispiel: Hat ein Großhändler eine Kabeltrommeln mit 1000 Meter Kabel im Sortiment, welche sich jedoch unterteilen in jeweils 100 Meter lange Abschnitte, dann hat diese Verpackungseinheit 10 Verkaufseinheiten. Damit können Lieferanten nun ihre Produkte besser darstellen und Kunden gleichzeitig ihren Einkauf besser planen und entsprechend bestellen. Auch andere Großhändler können ab jetzt ihren Produktkatalog in Verpackungs- und Verkaufseinheiten darstellen.

ETIM, eClass und UNSPSC für mehr Standardisierung

Neben der Darstellung in Verpackungs- und Verkaufseinheiten unterstützt ITscope jetzt sowohl in der B2B Suite als auch auf der Plattform standardisierte Klassifizierungen wie ETIM, eClass und UNSPSC (Vereinigung zur Vereinheitlichung von Produktdaten auf internationaler Ebene). Die Nutzung von Klassifizierungen birgt enorme Vorteile für Standardisierungsprozesse: Betreiber können die Kategorien ihrer Portale darauf aufbauen oder in den Exporten die Klassifizierung wählen. Als Zielsysteme stehen beispielsweise Mercateo oder Meplato zur Verfügung. Außerdem ist der Austausch von Produktdaten dadurch einfacher und passend zu dem, was der Industriekunde sich wünscht.
Mit den branchenweit genutzten Klassifizierungen garantiert ITscope eine nahtlose Kommunikation zwischen Systemen wie Meplato, SAP Ariba und Mercateo. Den Nutzern wird zusätzlich die Möglichkeit geboten, die entsprechenden Klassifizierungen in ihr System zu exportieren. Außerdem können diese in der der Plattform und der B2B Suite anstelle der von ITscope definierten Kategorien angewendet werden. Voraussetzung für die Nutzung ist allerdings die API 2.1.

25.05.2020|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|

Hama: der Zubehörspezialist jetzt als Hersteller auf ITscope

 

Mit 18.000 Produkten ist die Hama GmbH & Co. KG mit Standort in Monheim (Bayern) weltweit einer der führenden Distributoren von Zubehör. Rund 2.500 Mitarbeiter, die auf 20 Standorte verteilt sind, garantieren hohe Qualität und Service. Um neue Kunden im B2B-Bereich für sich zu gewinnen, hat Hama sich für die ITscope Plattform entschieden.

 

Die Herausforderung: Die Marke Hama ist bereits seit Längerem auf der ITscope-Plattform bekannt – allerdings nur über Distributoren und nicht als Hersteller. Um zu jedem Zeitpunkt einen optimalen Content sowie aktuelle Informationen sicherzustellen, ist der Zubehörspezialist nun selbst auf ITscope vertreten.

Beweggründe für die Zusammenarbeit mit ITscope: Hama verfolgt das Ziel, neue Kunden im B2B-Bereich auf sich aufmerksam zu machen und für sich zu gewinnen – und ITscope erfüllt in dieser Hinsicht sämtliche Anforderungen. Hervorzuheben ist dabei für Hama einerseits die Möglichkeit, direkt über die Plattform zu verkaufen sowie andererseits der optimale Marktüberblick und das umfangreiche Reporting.

Mehrwert für Hama: Über ITscope erreicht Hama nun 7.800 registrierte IT-Dienstleister, Systemhäuser und Reseller. Diese hinzugewonnene Reichweite ist für das zukunftsorientierte Unternehmen besonders wichtig. Außerdem wird die Plattform gezielt zur Analyse von Markt- und Preisentwicklungen genutzt.

Mehrwert für die Kunden: Hama bietet den Kunden direkt auf der Plattform den Original Hersteller-Content sowie das entsprechende Bildmaterial. Kunden haben damit den Vorteil, zuerst über aktuelle Neuheiten informiert zu werden. Dank der Lagerkapazität von 100.000 Paletten-Stellplätzen wird eine maximale Warenverfügbarkeit sichergestellt. Über individuell definierte Sortimente kann zudem gesteuert werden, dass nur die Produkte angezeigt werden, die für einen bestimmten Kunden relevant sind. Da Hama sich auf Projektgeschäfte spezialisiert hat, profitieren Kunden zum Teil von erheblich günstigeren Einkaufskonditionen. Bei entsprechender Menge sind auch Private Label- und No Name-Produkte möglich.

Zukunftsperspektive: Für die Zukunft plant Hama einen kontinuierlichen Ausbau der Zusammenarbeit. Der nächste Schritt wird die Einbindung der Eigenmarken Rapoo, Thomson, SanDisc & Co. sein.

 

 

 

Erfahren Sie mehr über Hama unter: https://de.hama.com/

 

Der Channel stellt sich vor

Sie möchten ebenfalls in unserem Newsletter präsent werden und sich sowie Ihre besonderen Mehrwerte anderen ITscope Nutzern vorstellen? Bei Interesse reicht eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir senden Ihnen alle relevanten Details zu.

19.05.2020|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

 

 

Die Lieferengpässe im Bereich des Homeoffice-Equipments scheinen überwunden: Notebooks sind wieder erhältlich und auch in anderen Kategorien füllen sich die Lager nach dem Tiefpunkt zu Beginn des Corona-Lockdowns. Doch in einer Kategorie bleibt der Bestand weiterhin knapp. Bei beständig hoher Nachfrage sind steigende Preise die unvermeidbare Folge.  

 

Die einen sehen den Peak bereits überstanden, die anderen rechnen mit der zweiten Welle. Fest steht: Trotz erster Lockerungen hat die Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch an der ITK-Branche gehen die damit verbundenen Auswirkungen nicht spurlos vorbei. 

Wie ITscope noch im März berichtete, prägten vor allem Lieferengpässe bei Homeoffice-Equipment die Situation im Bereich der IT-Hardware. Insbesondere Notebooks waren gefragter denn je, aber auch Headsets, Monitore und Webcams gehörten zu den dringend gesuchten Artikeln. 

Der Run auf Produkte dieser Art kam auch nicht von ungefähr, denn zweifellos hat die Intensität der Homeoffice-Nutzung durch COVID-19 einen Höhepunkt erfahren: Laut einer Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation gaben 23% der Befragten an, vor der Corona-Krise mindestens einmal pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Inzwischen ist der Anteil derer, die mindestens mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeiten, auf 39% gestiegen. Rund 26% der Befragten befinden sich derzeit sogar fast ausschließlich im Homeoffice.

 

Abflauende Nachfrage?

Den meisten Unternehmen gelang es, trotz der angespannten Situation auf dem ITK-Markt, ihren Angestellten die kurzfristig benötigte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Wie also sieht die Lage inzwischen aus? Entspannen sich die Lagerbestände im Channel mit der abflauenden Nachfrage eines mehrheitlich gesättigten Marktes? Und ist die Verfügbarkeit von Notebooks und Co. wieder gesichert? 

Eine aktuelle Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform gibt weitestgehend Entwarnung: In den meisten Kategorien des Homeoffice-Equipments steigen die Bestandszahlen seit März stetig an. Doch nicht überall: Eine Produktkategorie wird nach wie vor händeringend gesucht – und deren Preise explodieren.

 

Die Bestandszahlen normalisieren sich

Die positiven Nachrichten zuerst: Der Gesamtlagerbestand ist zwischenzeitlich deutlich stabiler: “Die Situation hat sich vorerst beruhigt. Vom Tiefpunkt Mitte März ziehen die Lagerbestände wieder merklich an. Insbesondere bei den vor Kurzem noch so dringend benötigten Notebooks können wir eindeutig eine Besserung erkennen”, erklärt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Die Entwicklung des Gesamtlagerbestands zeigt: Wer jetzt ein Notebook benötigt, der bekommt auch eines. Das unter den zuletzt besonders beliebten Geräten befindliche Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE), zeigt beispielhaft die Entwicklung während der Corona-Pandemie. Bereits Ende Februar fällt der Lagerbestand auf nahezu Null, im März steigen dann die Preise deutlich an. Auch die Produkt-Klick-Historie innerhalb der ITscope Plattform zeigt im März einen herausstechenden Peak. Erst Ende April normalisiert sich der Bestand und die Preise fallen wieder auf ein reguläres Level.  


Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) Januar bis Mai 2020

 

Ladenhüter Komplettsysteme

In eine ganz andere Richtung entwickeln sich die Lagerzahlen bei den, für das Homeoffice eher ungeeigneten, Komplettsystemen – seit Ende März geht es ununterbrochen nach oben. Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen ist diese Produktkategorie weit entfernt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Komplettsystem

Komplettsysteme entwickeln sich während der Corona-Krise offensichtlich zum Ladenhüter. Zum einen verhalten sich einige Firmen aktuell zögerlich, was größere Infrastrukturprojekte angeht. Zu groß ist noch die Unsicherheit, wie die wirtschaftliche Lage nach COVID-19 aussehen wird. Hinzu kommt auch ein generelles Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten: Das Homeoffice hat durch die Corona-Krise enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks, wo zuvor ein fest installierter PC der Standard war.

Komponenten wie Mainboards und Festplatten hingegen waren zu keiner Zeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst und unterliegen lediglich den üblichen Schwankungen. Im Bereich der TFTs trat einzig Mitte März eine kleine Delle auf, inzwischen sind die Lagerbestände wieder auf dem Normalniveau angelangt. Auch bei den vor kurzem noch stark nachgefragten Headsets führt der Weg in Richtung Stabilisierung. 

 

Webcams im Ausnahmezustand

Eine Produktkategorie hat sich jedoch noch nicht von der Corona-Panik erholt. Sah es bis Mitte März noch völlig normal aus, so hat sich der Gesamtlagerbestand seitdem nicht wirklich erholen können und befindet sich weiter auf dem Tiefstand.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

Die ungebrochen stark nachgefragte Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) wurde vielfach als Paradebeispiel des Angebot und Nachfrage-Prinzips genannt. Das aktuelle Nachfrageverhalten wirkt sich bei der beliebten Webcam auf der ITscope Plattform nicht nur in einer Bestands- und damit Verkaufsflaute, sondern auch in einem immensen Preisanstieg aus. Lag der HEK bis März noch stabil bei rund 50 Euro, erreichte er Anfang Mai mit über 250 Euro sein bisheriges Maximum. 

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 4007680000) Januar bis Mai 2020

Ein Ende scheint frühestens Ende Mai in Sicht: Wie die Preis/Lager/Status-Historie im HEK Trend zeigt, fallen die Preise insgesamt wieder etwas, doch entscheidend ist, wann die großen Broadline-Distributionen wieder liefern können. Diese haben das Preiserhöhungsspiel derzeit nicht mitgemacht und führen die Webcam weiterhin zu einem HEK von zwischen 80 und 100 Euro in ihren Listen, allerdings ohne Verfügbarkeit oder mit Verfügbarkeit “im Zulauf” mit Wareneingang gegen Ende Mai. Es bleibt zu hoffen, dass sich dann auch hier wieder etwas Normalität einstellt, sobald sich die Lager wieder füllen.

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. Sie möchten ebenfalls jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen können? Testen Sie ITscope unverbindlich 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

11.05.2020|

Wie die IT Südwestfalen AG als regionales Systemhaus mit der ITscope B2B Suite ihren Vertrieb digital gestaltet und gleichzeitig die persönliche Betreuung wahrt

Die IT Südwestfalen AG wurde im Jahr 2000 gegründet und hat ihren Sitz in Lüdenscheid. Der IT-Dienstleister, welcher aktuell über 50 Mitarbeiter beschäftigt, vollführt seit einigen Jahren den Wandel vom klassischen Systemhaus auch zum Full Managed Service Provider. Die Situation inmitten der Transformation betrifft mehrere Unternehmensbereiche, darunter allen voran die IT-Infrastruktur, die Informationssicherheit, das Rechenzentrum und die Cloud Services.

Im Interview erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing, wieso sich die IT Südwestfalen AG für den Einsatz der B2B Suite von ITscope entschieden hat und geht unter anderem darauf ein, welche technischen Hürden bei der Implementierung gemeistert wurden und welche Vorteile für die Kunden dadurch entstehen konnten.

 

Benjamin Mund, Geschäftsführer ITscope GmbH (BM): Herr Fischer, vielen Dank, dass Sie Zeit für unser Interview gefunden haben. Starten möchte ich gerne mit der Frage, was Ihr konkreter Anlass war, die B2B Suite bei der IT Südwestfalen AG einzusetzen?

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing IT Südwestfalen AG (DF): Unser Anliegen war in erster Linie, nicht als Großhandel aufzutreten, sondern unsere Dienstleistung sollte bei uns immer im Mittelpunkt stehen. Wir bei IT Südwestfalen bedienen im Prinzip drei Arten von Kunden: Erstens, Kunden, die sowohl Hardware als auch Dienstleistungen beziehen, zweitens, Kunden, die nur Dienstleistungen und Managed Services buchen und drittens, Kunden, die ausschließlich Hardware bei uns beziehen. Jedem unserer Kunden das zu bieten, was für ihn individuell das Richtige ist, ist für uns nicht nur eine Selbstverständlichkeit innerhalb unseres Servicegedankens, unsere Kunden fordern das auch ganz gezielt.

Wir haben vor zwei Jahren angefangen, unseren Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und unsere Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Damit konnten alle Lieferanten in Echtzeit angebunden werden und mittlerweile gehen wir so weit, dass bei Neuaufnahme von Produkten die EDI zu ITscope für neue Lieferanten Voraussetzung ist.

Konkreter Anlass für die Einführung der B2B Suite war, dass wir verschiedene Kunden und auch Kommunen mit unterschiedlichen Sortimenten bedienen wollten. Ein Online Shop war für uns dabei jedoch zu aufwändig und die B2B Suite als System, in dem wir uns weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern mussten, die optimale Lösung. Im Sommer 2019 haben wir ITscope schriftlich beauftragt und im November wollten wir starten. Pünktlich zum geplanten Beginn im November erhielten wir dann den Proof of Concept, für den im Oktober sämtliche Vorbereitungen und das Onboarding durchgeführt wurden.
Unser Hauptziel war, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen, außerdem war uns wichtig, die individuelle Betreuung, die wir unseren Kunden bieten, mit unserer eCommerce-Lösung zu vereinen – und das funktioniert mit der B2B Suite sehr gut. Bei IT Südwestfalen steht der Servicegedanke im Mittelpunkt: Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen. Dafür sortieren wir unser Portfolio entsprechend der Bedürfnisse unserer Kunden, damit Kaufentscheidungen schneller gefällt werden können. Beispielsweise einen USB-Stick von vier Herstellern in vier Größen, verschlüsselt oder unverschlüsselt, oder auch Switche, übersichtlich geordnet nach managed oder unmanaged. Außerdem bieten wir eine Nachbetreuung der Bestellung an: Einer unserer Mitarbeiter sieht sich die Bestellung an und prüft, ob diese so plausibel ist. Unsere Kunden haben damit die Sicherheit, dass ihre Bestellung korrekt getätigt wurde beziehungsweise wir sie darauf hinweisen, falls nicht.

 

BM: Welche Systeme standen in der Entscheidungsphase noch zur Auswahl?

DF: Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde. 

 

BM: Und warum fiel die Entscheidung dann schlussendlich zugunsten der ITscope B2B Suite?

DF: Wir hatten bereits Schnittstellen zur Distribution, alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vertrieb kannten die B2B Suite schon und wir konnten sie in unser vorhandenes ERP-System SelectLine integrieren. Über die SelectLine-Schnittstelle können wir ganz einfach auf Knopfdruck für einzelne Artikel aus ITscope auch die passenden Artikelstammdaten in der SelectLine anlegen und auf Wunsch auch direkt deren Zubehörartikel. Durch die Verknüpfung mit der ITscope Plattform werden täglich Lagerbestände und Preise abgeglichen und in die SelectLine übertragen. Dort angelegte Aufträge können wir vollständig an den ITscope Warenkorb übergeben und dann über das System die Bestellungen durchführen. So haben wir einen durchweg digitalen Workflow ohne manuelle und fehleranfällige Prozesse geschaffen.

Wir starteten mit der Implementierung der B2B Suite Anfang Oktober und es dauerte nicht einmal vier Wochen, bis das Einkaufsportal ausgebaut war. Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern haben uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt. Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt! Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.

 

BM: Wer zählte zu Ihren ersten Kunden?

DF: Unsere ersten Kunden waren Betriebe aus der produzierenden Industrie, Städte und Kommunen sowie Dienstleister. Es waren sowohl Kunden darunter, für die wir nur Dienstleistungen erbracht haben, als auch Kunden, die beides, also Produkte und Dienstleistungen, verlangten.

 

BM: Wie verliefen die Bestellungen?

DF: Wir haben uns bewusst dafür entschieden, die Bestellungen nicht direkt zu unserer Distribution durchzurouten, sondern jede Bestellung auch auf Plausibilität zu prüfen. Beispielsweise fällt uns dadurch auf, wenn ein IGEL Thin Client ohne Betriebssystem bestellt wurde. Somit können wir dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder Bestellung ermöglichen und haben damit einen Mehrwert gegenüber anderen Shops.

Außerdem sind wir in der Lage, unseren Kunden eine größere Produktvielfalt anzubieten. Fragt ein Kunde auf dem klassischen Weg einen 24“-Monitor bei uns an, bieten wir ihm zwei oder drei unterschiedliche Modelle an. In der B2B Suite haben wir da natürlich ein breiteres Produktsortiment und können so die Bedarfe unserer Kunden noch besser erfüllen.

Auch für unsere Kolleginnen und Kollegen, die vor Ort beim Kunden sind, bietet das System Vorteile: Wir können jetzt jeden mit einem eigenen Shop, mit Datenblättern und Empfehlungen ausstatten. Da der gesamte Produktcontent schon in der Plattform enthalten ist, kommen unsere Kunden jetzt auch nicht mehr in die Verlegenheit, Produkte bei Google zu suchen und schlimmstenfalls dann bei der Konkurrenz zu landen.

 

BM: Wie verlief die Implementierungsphase?

DF: Wir haben uns zuerst die gesamte Bestellhistorie je Kunde angesehen, mit den Kunden und dem Vertrieb gesprochen, um dann auf Basis der unterschiedlichen Blickwinkel ein kundenfreundliches und praxisnahes Produktportfolio zu erarbeiten.

Grundsätzlich haben wir ausschließlich Artikel in unser Portfolio aufgenommen, die wir vollständig beraten können. Außerdem wurde die Multimandantenfähigkeit möglich: Damit können wir auch Artikel, die nicht primär zu unserem Angebot zählen, für einzelne Kunden freischalten, die diese Artikel beziehen möchten, und für andere wiederum nicht. 

Innerhalb unseres Produktportfolios können wir Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services anbieten und unseren Kunden auch die gesamte Palette darlegen. Damit liefern wir einen zusätzlichen Mehrwert und können die ganze Bandbreite dessen aufzeigen, was wir alles bieten. Und wir haben dadurch die Chance, zusätzliches Geschäft zu generieren – was sich auch bereits abzeichnet.

 

BM: Welche technischen Hürden wurden gemeistert?

DF: Viele technische Hürden konnten wir glücklicherweise von vornherein umgehen, da wir einen konkreten Ansprechpartner haben, der mit uns ein gut strukturiertes Onboarding durchführte. Mit regelmäßigen Konferenzen zu einzelnen Themen und dem kontinuierlichen Austausch von Ideen konnten wir die eigene Arbeit besser strukturieren und weiterentwickeln. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass technisch alles gut funktioniert. Lediglich einige kleinere Probleme bereitete uns das Branding unter der eigenen Domain und auch die Performance war anfangs problematisch – jetzt läuft es allerdings hervorragend.

 

BM: Welche organisatorischen Herausforderungen gab es im Konstrukt Kunde – IT Südwestfalen – ITscope zu bewältigen? Wie haben Ihre Kunden das Portal angenommen?

DF: Das persönliche und ausführliche Onboarding unserer Kunden war maßgeblich, damit das Konzept eines servicegetriebenen B2B Shops in Abgrenzung zum klassischen Verkauf verstanden wird. Hier muss man sich von Anfang an über die Unterschiede im Klaren sein und sich auch wieder mit Themen, wie beispielsweise der Preisfindung auseinandersetzen. Auf Basis des Multilieferantenkatalogs hatten wir hier natürlich jetzt auch wieder mehr Möglichkeiten, “Schnäppchen” mit geringer Verfügbarkeit zuzulassen, die man im klassischen Angebotsprozess aufgrund der üblichen 14-tägigen Angebotsgültigkeit nicht anbieten kann.

Und das erklären wir unseren Kunden im Onboarding ganz genau, sodass sie das System auch vollumfänglich mit allen Vorteilen nutzen können. Letztlich ist es eine schlanke eProcurement-SaaS-Lösung, die der Kunde mit unserem Portal einführt. Und die ihm weitere Prozessvorteile eröffnet, wie z.B. die Erstellung von Sammlungen für Produktbundles, Freigabeworkflows, geteilte Produktlisten und interne Kollaboration. Dieses Gesamtpaket hat unsere Kunden bisher ausnahmslos überzeugt.

 

BM: Welche weiteren Schritte sind geplant?

DF: Wir möchten die B2B Suite auf wesentlich mehr Kunden ausdehnen: Konkret planen wir, bis Ende des Jahres zwischen 30 und 40 neue Kunden zu erreichen – allerdings geht hier natürlich Klasse vor Masse.

 

BM: Wie sieht es mit der Zufriedenheit der Beteiligten mit dem Projekt aus?

DF: Wir sehen alles sehr positiv: Das Projektgeschäft läuft individuell weiter und wird durch die B2B Suite optimal ergänzt. Wir haben einen Hauptverantwortlichen für Shopbestellungen, Plausibilitätsprüfungen und die Einkaufsübergabe definiert. Für unsere Kunden bedeutet das, dass sie weiterhin feste Vertriebsansprechpartner haben und gleichzeitig der Innendienst entlastet werden kann. Wir haben so deutlich weniger Arbeit, insbesondere in den nachgelagerten Prozessen, und können dennoch einen höheren Umsatz generieren. Der Einkauf ist von Anfang an mit im Boot, wodurch wir eine schlanke Prozesslösung realisieren können.

 

BM: Gibt es schon messbare Erfolge?

DF: Der für uns wichtigste Erfolg war ein Plus von 40% an Bestellungen, die wir ohne das System nicht hätten generieren können. Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen. Wir haben den Proof of Concept intensiv dazu genutzt, weitere Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren – dafür ist uns die Sicht unserer Kunden besonders wichtig, weshalb wir zwölf Kunden hinzugezogen haben, die uns mit ihrer Perspektive dabei unterstützen. Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.

 

Erfahren Sie mehr über die B2B Suite von ITscope

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22.04.2020|

ITscope Marktbarometer Q1/2020

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe

Das ITscope Marktbarometer Q1/2020 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus elf Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Microsoft übernimmt die Highflyer, Apple verliert Dominanz
  • TFTs: Dell bleibt vorne, Samsung Flip 2 gefällt dem Channel
  • Mobiltelefone: iPhone 8 ist top, starke Xcover-Performance
  • Tablets: Notebook-Ersatz ist gefragt
  • Notebooks: Firmen-Laptops für Homejobber verzweifelt gesucht
  • Grafikkarten: MSI überholt PNY „spielerisch“
  • CPUs: Intel vor AMD, bleibt aber der Gejagte


Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 11 Produktkategorien.

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

 

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitQ1 Klicks
# 1Microsoft Surface Pro 7, i5, 256GB, Platin GrauPVR-000032019-10-035021
# 2Lenovo ThinkPad E15 20RD, 15.6″, i5, 8GB, 256GB20RD001FGE2019-11-194815
# 3Apple AirPods ProMWP22ZM/A2019-10-293340
# 4Microsoft Surface Pro Signature Type CoverFFQ-001452019-10-161335
# 5Lenovo ThinkPad Thunderbolt 3 Dock Gen240ANY230EU2019-10-25993
# 6HP Enterprise ArubaJ9151E2020-01-15945
# 7Microsoft SQL Server 2019 Standard228-114772019-10-23879
# 8AMD Ryzen 9 3950X, 16-Core, 3.5 GHz, SMT100-100000051WOF2019-11-08871
# 9HP Color LaserJet Pro MFP M283fdw7KW75A#B192019-10-29825
# 10Samsung Galaxy A51, 128GB, SchwarzSM-A515FZKVEUB2019-12-29743
# 11HP 290 G3, i3 3.6GHz, 8GB, 256GB SSD8VR91EA#ABD2019-12-18701
# 12WD Red NAS Hard Drive, 4TB, 5400 U/MinWD40EFAX2020-01-15581
# 13PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2, 11GB GDDR6VCG2080T11BLPPB2019-10-25557
# 14Intel Next Unit of Computing Kit 10 Performance, i7 10710U BXNUC10I7FNH22019-11-27532
# 15Microsoft Extended Hardware Service Plan9C2-001132019-10-16367
# 16Kingston Canvas Select Plus, microSDHCSDCS2/16GB2019-10-23308
# 17Apple Lightning-KabelMXLY2ZM/A2019-11-14304
# 18Iiyama ProLite B2483HSU-B52020-02-03267
# 19Intel Next Unit of Computing Kit 10 Performance, i7 1.6GHz,
8GB, 256GB SSD
BXNUC10I5FNKPA22019-11-28236
# 20DJI Mavic Mini Fly More Combo, CP.MA.00000124.01CP.MA.00000124.012019-10-30230
# 21Poly SoundStation IP 60002200-15600-0012019-11-12226
# 22HP Color LaserJet Pro M255dw7KW64A#B192020-01-21176
# 23Xiaomi Roborock S5 Max WhiteXM2000182020-01-17176
# 24HP 207X, SchwarzW2210X2019-11-29164
# 25Synology Disk Station DS220jDS220J2020-01-31148
# 26GoPro HERO8 BlackCHDHX-8012019-10-23148
# 27Microsoft HoloLens 2NJX-000032019-10-05143
# 28HP Enterprise ProLiant MicroServerP16006-4212020-02-05142
# 29GLCTEST SFP Transceiver Modul GLCTEST2019-11-08141
# 30Iiyama ProLiteTE5503MIS-B1AG2019-11-29140
22.04.2020|

Neuerungen bei Systemhaus.One und weclapp Außerdem: Neue ITscope-Schnittstelle zu VARIO

Umstellung bei Systemhaus.One

Bei Systemhaus.One gibt es einige Neuerungen zu vermelden: Aktuell ist die Umstellung auf die Version 10 der SAP Business One in vollem Gange. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG ist auch hier dabei, die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt zu integrieren. 

Systemhaus.One unterstützt die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite – dem eProcurement Portal für Systemhäuser – getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One. Somit kann ein vollständiger digitaler Workflow realisiert werden. 

Weiterführende Informationen zur Systemhaus.One Schnittstelle finden Sie hier: https://www.itscope.com/systemhaus-one/

Mit ITscope und weclapp jetzt noch einfacher und schneller Angebote erstellen

Die Schnittstelle zu weclapp fährt ebenfalls mit einigen durchaus neuen Features auf.

Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Bestellungen können direkt aus weclapp getätigt werden: Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Warenkörbe in ITscope angelegt und diese dann anschließend über die Plattform bestellt werden. Die Bestelldaten des Auftrags werden automatisch nach weclapp übermittelt. Bestellungen aus ITscope können in weclapp als “Bestellungen von ITscope” importiert werden.  

 

Die Suchfunktion wurde überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen User eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. 

 

Weitere Informationen zur Schnittstelle zwischen ITscope und weclapp und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier: https://www.itscope.com/weclapp/

 

Jetzt neu: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Die Schnittstelle zu VARIO beinhaltet unter anderem die folgenden Features

  • Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO
  • Nutzung der Artikelkalkulation in VARIO
  • Übertragung von in ITscope getätigten Angeboten und Bestellungen nach VARIO
  • Nutzung weiterer Funktionen des VARIO ERP-Systems – Logistikfunktionen, Fakturierung, CRM mit Aftersales usw.

Sie möchten mehr über die Features und Funktionen der VARIO-Schnittstelle erfahren? Auf unserer Website finden Sie weiterführende Informationen: https://www.itscope.com/vario-schnittstelle/

 

30.03.2020|

Neues aus der B2B Suite – Single-Check Out

Mehr zur B2B Suite

Was ist die B2B Suite

Die B2B Suite ermöglicht Ihnen den digitalen Direktvertrieb an Ihre Kunden – ohne dafür aufwändige Shopsysteme aufzusetzen. Mit der ITscope B2B Suite lassen sich kundenindividuelle Shopinstanzen aus der Cloud mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugen – ganz ohne aufwändige Inidividualentwicklung. Auf diese Weise bieten Sie Ihren Bestandskunden aus einer Hand ein vollwertiges eProcurement Portal mit elektronischer Bestellung und integrierten Freigabeprozessen. Dies spart allen Parteien jede Menge Zeit und erhöht gleichzeitig die Kundenbindung – und den Handelsumsatz.

Mehr zur B2B Suite

 

Die B2B Suite ermöglicht es Systemhäusern, ihren Endkunden den gleichen Komfort zu bieten, den Sie selbst im Einkauf schätzen. Für Kunden, für die mehrere Vorlieferanten sichtbar oder mit Pseudonymen verschlüsselt angezeigt werden, sind individuelle Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich der Lieferanten entscheidend: Ist eine schnelle Lieferung wichtig? Sind große Stückzahlen erforderlich? Spielt der Preis eine ausschlaggebende Rolle? Oder werden einfach verschiedene Artikel benötigt, die nur bei unterschiedlichen Lieferanten zu beziehen sind? 

Für alle beschriebenen Szenarien gibt es nun in der B2B Suite eine Neuerung, die Abhilfe schafft: Dank Single-Check Out kann ab sofort mit einem einzigen Klick die Bestellung bei mehreren Distributoren abgedeckt werden. Die im Warenkorb befindlichen Positionen werden zusammengefasst und simultan geht bei mehreren Lieferanten eine Bestellung ein. Die Zuordnung und Rechnungszuweisung wird dabei automatisch in ITscope abgewickelt und sauber zwischen den einzelnen ERP-Systemen übertragen.  

Praktisch funktioniert der Single-Check Out folgendermaßen: Der Betreiber kann im Portal auswählen, dass ein Kunde bei einem Produkt aus mehreren möglichen Lieferanten wählen kann. Die Positionen verschiedener Lieferanten werden dann in einer Bestellung zusammengefasst und anhand der Position kann man einsehen, bei welchem Lieferant bestellt wurde. Der Vorgang ist vergleichbar mit einer Bestellung bei Amazon, bei welcher bei unterschiedlichen Marketplace-Betreibern eingekauft wird.

Im letzten Newsletter wurde der grundlegend überarbeitete Check Out des Warenkorbs vorgestellt. Die wesentlich kompakteren Neuerungen stehen inzwischen für alle Nutzer auf ITscope zur Verfügung und werden durch den neuen Single-Check Out optimal ergänzt. Bestellungen müssen nicht mehr vorbereitet werden und der neue Check Out-Dialog bietet eine übersichtliche Darstellung aller wichtigen Daten wie Adressen, Bestellnummern und Versandoptionen sowie die Möglichkeit, diese an Ort und Stelle zu bearbeiten. Der neue Check Out kann im Testlabor für den eigenen Nutzer aktiviert werden.

 

Kostenloses Whitepaper: B2B eCommerce in 5 Schritten

Digitalisieren Sie die Beschaffung Ihrer Kunden und gewinnen Sie durch Prozessautomation wertvolle Zeit für Ihre Kernkompetenz: Das Projektgeschäft und erstklassigen Service.

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Ausblick auf weitere Entwicklungen

Schon gewusst? In unserem Feedback-Bereich können Sie jederzeit alle geplanten Entwicklungen der ITscope B2B Suite einsehen und mitverfolgen und bereits live gestellte Funktionen einsehen.

Weitere Informationen zur ITscope B2B Suite finden Sie außerdem hier:

 

Mehr zur ITscope B2B Suite »

30.03.2020|

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

 

Um eine weitere Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen, schicken viele Firmen nach Möglichkeit ihre Angestellten ins Homeoffice. Dies erfordert nicht nur eine hohe Flexibilität auf beiden Seiten, sondern auch die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur. Lösungen zur digitalen Zusammenarbeit müssen eingesetzt und Geräte und Zubehör beschafft werden. An erster und wichtigster Stelle: Notebooks – doch der Lagerbestand der Geräte sinkt stetig. Die Situation im Großhandel verschärft sich, was exklusive Auswertungen der aktuellen Bestandszahlen der ITscope Plattform deutlich zeigen.

Notebooks als Mangelware: Bis Ende Januar war der Gesamtlagerbestand der auf ITscope angebotenen Notebooks noch vergleichsweise stabil, Mitte Februar ist bereits eine starke Abnahme im Bestand erkennbar. Und dieser fällt weiter bis Mitte März: Zu diesem Zeitpunkt ist der Lagerbestand beinahe bei null. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

In Deutschland nimmt der Großteil der Bevölkerung die Bedrohung durch das Corona-Virus ernst und hält sich an die Beschlüsse der Bundesregierung. “Stay at home” lautet die aktuelle Devise, um nicht notwendige soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren: Nicht nur Freizeitaktivitäten, sondern bei immer mehr Firmen auch der Arbeitsalltag, verlagern sich, sofern möglich, in die eigenen vier Wände

Diese Situation verlangt jedem Einzelnen ein hohes Maß an Flexibilität ab, viele Unternehmen sind mit der Bereitstellung des benötigten Equipments für Homeoffice-Tätigkeiten überfordert: Insbesondere Notebooks, aber auch Monitore, Smartphones oder Headsets müssen beschafft werden – was nicht nur mit hohen Kosten, sondern auch Einrichtungsaufwand verbunden ist. 

Arbeitgeber, die bisher weniger stark mit Arbeitsmitteln für Remote-Tätigkeiten aufgestellt waren, bekommen dies besonders schmerzlich zu spüren. Hinzu kommt eine weitere Herausforderung mit ersten Lagerengpässen: Viele Hersteller haben ihre Produktionsstandorte in Asien und der Shutdown der chinesischen Volksrepublik wirkt sich deutlich auf die Produktion und Lieferketten aus. Auch Stimmen aus der Branche Informations- und Kommunikationstechnik bestätigen: “Es gibt aktuell kaum noch Ware am Markt, was Homeoffice-Equipment betrifft”, so Bernadette Jürs, Head of Sales bei der AXRO Bürokommunikation Distribution Import Export GmbH.

Die ITscope GmbH betreibt die gleichnamige Plattform ITscope.com: Mit der B2B Handelsplattform vereinfachen Systemhäuser und ITK-Reseller ihre Verkaufsprozesse und die IT Beschaffung deutlich. Europaweit sind rund 7.800 Reseller und 370 Distributoren mit über 3 Mio. IT Produkten beteiligt – eine optimale Basis also, um Prognosen über die Verfügbarkeit von IT Produkten zu treffen. Und erste Vorabzahlen des ersten Quartals 2020 bestätigen den Verdacht: Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich so auch auf der ITscope Plattform ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice. 

Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich auch in den ersten Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice.


Preis/Lager/Status-Historie Lenovo Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE) Januar bis März 2020

Besonders deutlich werden die Zahlen, wenn man den Verlauf der Lagerbestände in einem längeren Zeitraum betrachtet. Seit Juli 2019 ist der Bestand, trotz saisonaler Schwankungen, weitestgehend stabil, bevor er dann im Februar und vor allem März regelrecht abstürzt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Eine Gegenüberstellung mit Komplettsystemen (mit den gleichen Analyseparametern) zeigt: Hiervon ist noch ausreichend auf Lager.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je System

Auch bei weiterem Equipment, welches für die Arbeit im Homeoffice nötig ist, wie Headsets (hier als Beispiel in der Grafik), Monitoren oder Webcams, zeichnen sich Lagerengpässe ab.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Headsets in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Headset

Auch auf dem Zweitmarkt mit generalüberholten Gebrauchtartikeln sind Notebooks heiß begehrt: “[…] gerade aktuell ist es völlig verrückt, weil sich sämtliche Firmen auf Homeoffice vorbereiten. Ich bin froh, wenn wir wieder im normalen Alltagsgeschäft sind”, so Stimmen aus dem ITK-Channel zur aktuellen Situation. 

Auch wenn diese Eindrücke nicht unbedingt jeden positiv stimmen und besonders bei Firmen, die jetzt für Hardware-Aufrüstung sorgen wollen oder müssen, für Beunruhigung sorgen, besteht kein Grund zur Aufregung. Die ITscope Plattform bietet Händlern die Möglichkeit, Ausweichgeräte zu finden: Am Markt sind immer noch viele Notebooks verfügbar, beispielsweise mit abweichender Ausstattung oder von anderen Herstellern oder Lieferanten. 

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. 

 

24.03.2020|
Pressemitteilungen

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q4/2019

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Apple stürmt im Weihnachtsgeschäft regelrecht die Highflyer Charts, AMD lässt nicht locker und auch Nintendo hat sich unter den Weihnachtsbaum gemogelt.

Karlsruhe, den 21.01.20.  Die Highflyer Charts sind im vierten Quartal 2019 von Apple geradezu im Sturm erobert worden. Nach dem Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 sieht man bis Platz 7 nur die Marke mit dem angebissenen Apfel. Die Strategie, kurz vorher das als Consumer-Tablet positionierte neue 10-Zoll-iPad ins Weihnachtsgeschäft zu schicken, ist offenbar voll aufgegangen. Denn dafür gab es ein Daumen hoch und ein Platz 2 unter den Neueinsteigern in der Händlergunst. Echte Überflieger sind in der Chart-Liste auch die drahtlosen In-Ear-Kopfhörer AirPods Pro auf Platz 3 und die Apple Watch der Serie 5 mit GPS-Funktion auf Platz 5. Bei Letzterer hat Apple wohl etwas in die Marketing-Trickkiste gegriffen, denn diese ist so ziemlich baugleich mit der Apple Watch der Serie 4, die mit dem neuen Release sang- und klanglos eingestellt wurde. Weihnachtstauglicher geworden ist auch der Preis des iPhone 11 mit 64 GB in schwarz auf Platz 4, das zu einem HEK von rund 660 Euro in den Handel kam. Preislicher Ausreißer nach oben unter den Top 10 der Neueinsteiger ist das MacBook Pro mit Intel Core i9 zum HEK von 2.476 Euro auf Platz 6. Abgesehen von den Apple-Produkten war das ITscope Marktbarometer in der Weihnachtszeit auch sonst für einige Überraschungen gut.

Das Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 wurde schon genannt. Der auf Englisch Tiny genannte PC-Mini ist erst seit August 2019 gelistet und trotz seiner Maße von 18 x 18 x 4 cm mit dem Intel Core i5-9400T der neuesten Generation (mit 1,8 GHz) und 8 GB RAM doch so leistungsfähig, dass er am Arbeitsplatz für normale Anwendungen nichts missen lässt. Dass HP mit einem Vergleichsmodell mit einer etwas höheren Taktrate von 2,2 GHz um die Ecke gekommen ist, hat die Händler offenbar nicht gestört.

Nochmal zurück zu den schicken drahtlosen AirPods Pro auf Platz 3 in der Kategorie Headsets. Diese sind nach langer Zeit wieder mal eine echte Innovation im Apple-Universum und stecken voller intelligenter Technik. Das fängt schon bei der aktiven Geräuschunterdrückung an. Mikrofone an der Außenseite nehmen dazu die Umgebungsgeräusche 200-mal pro Sekunde auf und unterdrücken den Schall dann mit einem Gegenimpuls nahezu vollständig. Getrübt wurde die Freude an den neuen Kopfhörern durch Lieferschwierigkeiten. Selbst nach Weihnachten ist es für Händler noch immer schwer, an die AirPods Pro Apple heranzukommen. Apple selbst will den Verkauf der kabellosen In-Ear-Kopfhörer erst im Februar wieder aktiv angehen. Ein mit den Zulieferern gut vernetzter chinesischer Analyst rechnet laut mobilFlip damit, dass das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im ersten Halbjahr 2020 angespannt bleiben wird und erst ein zweiter Auftragsfertiger Linderung bringen könnte.

Platz 8 belegt nach dem Apple-Durchmarsch der Ryzen 9 3950X mit 3,5 GHz. AMD setzt seine Siegesserie in der Kategorie CPUs und unter den Neueinsteigern fort – diesmal sogar mit 16 Kernen auf selben Raum dank der 7-nm-Technologie. Der im November erschienene Prozessor setzt dabei wieder völlig neue Standards in der CPU-Welt. 16 Kerne in einer Architektur mit nur sieben Nanometer (nm) unterzubringen, ist geradezu bahnbrechend. Wollte man eine vergleichbare Leistung haben, so musste man vorher auf eine viel größere CPU zurückgreifen. Diese hätte aber nicht auf Mainboards mit AM4-Sockel verbaut werden können und hohe Mehrkosten nach sich gezogen. Außerdem versteht sich der Ryzen 9 3950X schon auf PCI Express 4.0. Das kann weder das alte Topmodell AMD Ryzen Threadripper 2990WX noch eine Intel-CPU. Der Nachteil ist allerdings ein deutlich höherer Stromverbrauch als bei älteren Modellen und denen von Intel. Hinzu kommt, dass die Preise aufgrund der guten Verfügbarkeit am Sinken sind, was manche Händler nicht freuen dürfte. Nebenbei bemerkt hat AMD auf der CES 2020 in Las Vegas gerade den Threadripper 3990X angekündigt. Damit zielt der ewige Intel-Herausforderer auf das Profi-Segment, das bislang fast ausschließlich von den weit teureren XEON-Prozessoren besetzt war. In manchen Benchmarks hat der 3990X von AMD zu einem Fünftel des Preises (rund 4.000 gegenüber 20.000 Dollar) sogar besser abgeschnitten als das Intel-Flaggschiff in dem Segment.

Auf den 10. Platz schafft es die Kategorie TFTs mit dem Samsung Flip 2. Es handelt sich dabei weniger um einen Monitor, sondern um ein Whiteboard, das in Meeting-Räumen herkömmliche analoge Flipcharts (daran erinnert der Name) mit Papierbögen ersetzen soll. Trotz oder gerade wegen des HEKs von 1.911 Euro hat das Flip 2 mit 55 Zoll großem UHD-Touchscreen über 700 Klicks eingeheimst. Andere Conferencing-Lösungen sind aber tatsächlich viel teurer. Händler sind daher gut beraten, das Samsung Flip 2 für Einsteiger auf den Schirm zu haben, zumal dieses im Gegensatz zum Vorgänger auch ein Office-Paket beinhaltet. Was allerdings fehlt, ist eine integrierte Webcam für Videokonferenzen. Verführerisch ist die leichte Bedienung per Stift oder Finger mit einer Latenz von nur 6,8 Millisekunden.

Auf Platz 11 schaffte es wieder eine Dockingstation in die Highflyer Charts, diesmal vertreten durch HP und der HP USB-C Dock G5. Im letzten Marktbarometer hat es Dell geschafft, mit der Dock WD19 dorthin zu gelangen und besonders durch die modulare Stromversorgung mit bis zu 210W zu überzeugen. HP setzt mit der USB-C Dock G5 vor allem auf Platzsparen und einen modernen Look. Auf gerade mal 12×12 cm bietet die Dockingstation eine Reihe von Anschlüssen, die man nicht missen möchte. Dazu gehören zwei USB-A 3.0, zwei DisplayPort, ein HDMI 2.0, eine RJ45- beziehungsweise Ethernet-Schnittstelle und ein USB-C-Port. Das kompakte Design fordert aber auch seine Kompromisse. So kann die Dockingstation Notebooks nur mit 100 W laden. Allerdings unterstützt sie schon eine 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, was das wieder wettmacht.

Platz 12 ist für Office-Umgebungen weit weniger geeignet als die vorher genannten Highflyer, passte aber sehr gut unter den Weihnachtsbaum. Gemeint ist die Spielekonsole Nintendo Switch, die auch schon in der Cyberwoche um Black Friday und Cybermonday zum Retail- und E-Tail-Schlager wurde. Die Nintendo Switch zeichnet sich durch ihr modulares Design aus: Als Hybrid lässt sich der Nachfolger der Wii U sowohl stationär mit einem externen Bildschirm nutzen als auch stand-alone für Handheld-Spiele. Abnehmbare Bedienelemente namens „Joy-Con“ ermöglichen Spiele in einer dritten Variante, dem sogenannten Tisch-Modus.

Platz 24 schließlich wurde wortwörtlich von einem Highflyer eingenommen. Die Rede ist von dem als Multikopter oder „Active Drone“ zu bezeichnende DJI Mavic Mini in der Flymore Combo mit drei Akkus und drei Ersatzrotoren. In der Variante ist die Drohne noch ganz frisch in der Distribution erst ab Januar 2020 offiziell lieferbar. Das Interesse ist im Vorfeld aber enorm. Das neue Fluggerät des längst etablierten Drohnenherstellers DJI ähnelt dem “großen Bruder” – der Mavic – ist aber deutlich kompakter. Zusammengeklappt ist die voll flugfähige Mini-Drohne kleiner als ein iPhone XR. Dabei wiegt sie auch nur 249 g. Das Gewicht ist jedoch nicht zufällig gewählt, sondern unterschreitet um ein Gramm die Regulierungsgrenze für die Kennzeichenpflicht. Geschickt, denn damit holt DJI mögliche Einsteiger ab, die sonst vielleicht zögern würden, sich so ein Gerät unter den Weihnachtsbaum zu wünschen oder selbst zuzulegen. Würde der Multikopter 2 kg wiegen, wäre für den Halter eine Führerscheinpflicht fällig. Ab 5 kg brauchen die Piloten eine Flugerlaubnis. Zu den Besonderheiten der Mavic Mini gehört eine 12-Megapixel-Kamera mit 2,7-K-Auflösung (2.720 x 1.530 Pixel). Unterstützend kommt wie beim Vorgängermodell auch ein Kamera-Gimbal genannter Bildstabilisator mit kardanischer Aufhängung (Gimbal) zum Einsatz. Profi-Funktionen wie RAW-Aufnahmen und automatische Hinderniserkennung fehlen allerdings. Die Flugzeit mit einer Ladung ist mit beachtlichen 30 Minuten angegeben. Die Anzeige der Live-Bilder erfolgt über das eigene Smartphone, das über eine App auch als Fernbedienung fungiert. Mit an Bord sind Presets, um mit der Drohne verschiedene Flugbahnen auszuprobieren.

 

 

Einzelkategorien im Überblick: Intel und AMD fast gleich auf, Synology setzt Storage-Siegeszug fort

 

TFT-Displays: Dell ist wieder vor HP

Bei den TFT-Displays zeichnet sich ein weiter anhaltender Kampf der PC-Riesen Dell, HP und Lenovo ab. Etablierte Anbieter wie Samsung, LG, BenQ und Co. schauen weiter in die Röhre, haben aber wieder etwas Boden gutgemacht. Im Bereich der Bildschirme löst Dell mit dem seit 2018 gelisteten P2419H das HP Elitedisplay auf Platz 1 ab – und das deutlich, mit mehr als 2.000 Klicks Vorsprung. Zu einem HEK von 128 Euro ist der Dell-Monitor unter den Top 5 der Günstigste im 24“-Segment und er zählt auch zu den günstigsten Modellen der Top 15 im ITscope Ranking für Q4 2019. Die aktuelle Dell-Serie ist mit einem extrem schlanken Rahmen und flachen Fuß äußerst stylisch und lockt ganz business-like mit einer sehr guten Bildqualität.

War Dell im dritten Quartal noch mit sieben Geräten unter den Top 15, sind es diesmal nur noch fünf, aber abgesehen davon schickt das US-Unternehmen immer mehr TFT-Displays ins ITscope-Rennen. HP ist mit vier Modellen dabei, darunter auf Platz 2 und 3, Lenovo und Samsung jeweils mit zwei, BenQ mit nur einem.

Echte Neuerungen gab es diesmal kaum, zumindest nicht unter den Top 25. Zu erwähnen ist noch das unter den Highflyer genannte Samsung Flip 2. Die 55 und 65 Zoll großen Modelle Flip 2 WM55R und Flip 2 WM65R finden sich auf Platz 27 und 28 wieder. Es handelt sich dabei um interaktive Whiteboards oder elektronische Flipcharts mit UHD- oder 4K-Auflösung. Diese sind erst seit August 2019 bei ITscope gelistet und kommen als Lösungen für Konferenzräume zu vergleichsweise günstigen Händlereinkaufspreisen von rund 1.600 und 1.850 Euro auf den Markt. Interessant ist übrigens auch der LG 27UL850 auf Platz 26 denn als einer der wenigen ausgewiesenen Monitore unter den Top 30 verfügt er ebenfalls über die 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten.

Mobiltelefone: Apple bleibt der dominante Player

Anders als im dritten Quartal, indem sich Samsung gut in Szene setzte, dominierte im Jahresendgeschäft wieder Apple das Mobilfunk-Geschehen im ITscope Marktbarometer. Auf Platz 1 ist wie gehabt das iPhone XR mit 64 GB in schwarz, gefolgt von dem vorherigen Zweitplatzierten, dem iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB.

Das iPhone 11 hat von Position 37 kommend einen großen Satz nach vorn gemacht und sich auf Platz 3 gesetzt. Da war diesmal als o2-Angebot das Samsung Galaxy S10, das nunmehr um zwei Stellen auf Platz 5 abgerutscht ist. Den vierten Platz hat sich trotz des hohen HEKs von rund 1.079 Euro das iPhone 11 Pro gesichert. Dieses strotzt aber auch mit 256 GB Speicherplatz. Das Galaxy S10e, das im vorangegangenen Quartal noch auf Platz 11 war, ist auf Platz 17 abgesackt und damit nicht mehr unter den Top 15.

Das Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32GB überrascht einmal mehr. Das Gerät ist noch einmal um fünf Stellen auf Platz 7 aufgerückt. Von einer Eintagsfliege kann also längst keine Rede mehr sein. Das Samsung Galaxy A40 mit 64 GB dagegen ist um drei Stellen auf Platz 8 abgerutscht.

Ansonsten sieht man unter den Top 10 nur Apple. Die Mac Company hat sich mit den neuen Releases im Herbst entsprechend schon mal warmgelaufen. Jenseits der beiden Top-Marken konnte sich mit dem P30 Pro auf Platz 18 nur Huawei wieder unter die Top 20 mischen. Das Gerät bringt attraktive 128 GB Speicher und eine 40-Megapixel-Kamera mit.

Tablets: Microsoft schlägt wieder Apple

Strategisch günstig, hat Apple rechtzeitig das eine oder andere Consumer-Gerät ins Jahresendgeschäft geschickt und damit im ITscope-Rennen um Tablets gut abgeräumt. Aber wie heißt es so schön: Business first. Und da hat Microsoft mit dem Surface Pro 6 in der Mittelklasse mit Core i5-8350U, 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz diesmal die Nase vorne und ist von Platz 2 auf Platz 1 aufgerückt. Als Geräte für den professionellen Einsatz sind die Surface-Modelle bei Systemhäuern überhaupt sehr beliebt. Und diese sind nun mal im Fokus des Marktbarometers.

Interessant ist übrigens die Preisgestaltung von Microsoft für den neuen Klassensieger. Mit einem HEK von gerade noch unter 1.000 Euro liegt es einerseits deutlich über den von Consumer-Tablets wie etwa das im September 2019 lancierte iPad mit 10,2-Zoll-Display der 7. Generation auf Platz 2, das nur mit einem HEK von 300 Euro daherkommt. Andererseits ist das Surface Pro 6 immer noch günstiger als das Apple-Pendant iPad Pro, das vom HEK her mit fast 200 Euro höher ansetzt. Dennoch konnte das iPad Pro von Platz 13 auf Platz 4 gut aufholen, allerdings nicht so fulminant wie der genannte Consumer-Vetter auf Platz 2, der im Vorquartal mit Position 89 noch weit unter ferner liefen war. Der Vorquartalssieger, das iPad mit 9,7-Zoll-Display, 32 GB und 2,4-GHz-Prozessor, ist nach seinem Höhenflug im vergangenen Jahr plötzlich auf Platz 16 abgefallen.

Als echter Senkrechtstarter haben sich diesmal zwei iPads mit 10,2-Zoll-Display, WiFi und 128 GB Speicher erwiesen: Das iPad mit der Modellnummer MW772FD/A schnellte von Position 126 auf Platz 6 hoch, das iPad mit der Modellnummer MW6E2FD/A von Platz 158 auf Platz 13. Samsungs Galaxy Tab A von 2019 mit 10,1-Zoll-Display mit 32 GB Speicher ist von Platz 5 auf Platz 8 leicht abgerutscht. Das Vorgängermodell von 2018 hat sich allerdings von Platz 20 auf Platz 11 gut verbessert, was zeigt, dass die Geräte mit Schnäppchenpreise von unter 200 Euro bei den Verbrauchern wie auch im Handel immer noch sehr beliebt sind.

Notebooks: Lenovo E590 weit, weit vorne

Bei den Laptops wird es im vierten Quartal 2019 spannend. Das Lenovo ThinkPad E590 bleibt weiterhin absolut an der Spitze, und das mit großem Abstand, mit über 10.000 Klicks, das sind 7.500 mehr als das zweitplatzierte HP ProBook 450 G6. Beide Modelle sind mit einem Intel Core i5 mit 1,6 GHz, einem 15,6-Zoll-Display und einer 256 GB großen SSD ausgestattet. Das ThinkPad ist seit Januar 2019 gelistet, hat aber erst im August zum Siegeszug als Klick-König im ITscope Ranking angesetzt.

 

Die genannte Business-Ausstattung hat dazu sicherlich ein Stück weit beigetragen, trotzdem hat das ProBook von HP nicht ähnlich hohe Klickraten. Am Preis kann es kaum liegen, denn die HEKs sind mit 624 Euro respektive 645 Euro ungefähr gleich. Windows 10 Pro 64-Bit und 8 GB RAM haben auch beide Geräte. Was sich aber unterscheidet ist der hier und da noch bestehende IBM-Nimbus und der frühere Erscheinungstermin, sodass die Händlerherzen hier deutlich mehr für Lenovo schlagen.

Auf die beiden Spitzenreitern folgen bis Platz 6 allerdings vier weitere HP-Modelle, darunter vornehmlich ältere mit mehr Power wie zum Beispiel das HP ProBook 470 G5, das von Platz 22 auf Platz 5 vorgetürmt ist und über einen Core-i7-Prozessor mit 1,8 GHz verfügt. Das HP 250 G7 (G7 wie 7. Generation) mit Core-i3-Prozessor ist um zwei Stellen auf Platz 3 aufgerückt.

Unverändert stark auf Platz 4 gehalten hat sich das HP ProBook 470 G5 mit 17,3-Zoll-Display. Unter den Top 15 spielt eigentlich nur noch Microsoft mit zwei Surface Book 2 auf Platz 10 und Platz 11 mit sowie Apple mit dem gerade erst erschienenen MacBook Pro mit Touch Bar, einem 2,3 GHz schnellen Core i9 und MacOS Catalina 10.15. Dieses hat es als absoluter Neuling auf Anhieb auf Platz 13 geschafft. Das MacBook hat zusätzlich noch 16 GB RAM und eine SSD mit 1 TB Speichervermögen zu bieten. Das hat aber auch seinen Preis: Der HEK liegt bei 2.476 Euro, ganz schön teurer für ein Gerät mit 16-Zoll-Display. Da es allerdings erst seit Mitte November 2019 gelistet ist und kaum Zeit hatte, Klicks zu sammeln, wird es möglicherweise im Notebook-Ranking bald auf den ersten drei Plätzen landen. Wenn der Preis noch etwas moderater ausfällt, bestimmt.

PC-Komplettsysteme: Senkrechtstarter Lenovo

Bei den Komplettsystemen ist das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 Mini (oder englisch Tiny) von Platz 69 auf Platz 1 hochgeschnellt. Der kompakte Office-Rechner ist erst seit August 2019 gelistet, hat sich aber mit rund 3.500 Klicks im ITscope Marktbarometer für Q4 2019 deutlich von dem Dell OptiPlex 3060 Micro Tower und dem HP ProDesk 400 G5 abgehoben.

Die beiden Konkurrenzprodukte liegen mit 2.585 und 2.584 Klicks fast gleichauf und landeten auf Platz 2 und 3. Dabei sind sie ähnlich groß und ähnlich ausgestattet wie das ThinkCentre M720q 10T7 an der Spitze.

Dieser wartet mit einem 1,8 GHz schnellen Intel Core i5-9400T, 8 GB RAM und einer SSD mit 256 GB Speicherkapazität auf. Besagter Core-i5-Prozessor gehört schon zu neuesten Generation, ist aber nominell etwas weniger leistungsstark als der bei dem HP-Modell, bei dem ein i5-9500 mit einer Taktrate von 2,2 GHz verbaut ist. Die Händler hat es aber offenbar nicht gestört.

Der Dell OptiPlex 3060 auf Platz 2 kann als direktes Konkurrenzprodukte zum neuen Klassensieger gesehen werden, verfügt aber über einen Core i5-8500 der vorherigen Generation mit 2,1 GHz. Dafür ist er mit einem HEK von 505 Euro zu 541 Euro allerdings auch etwas günstiger. Statt nur Intel kann der Winzling auch eine CPU von AMD aufnehmen, was Händlern neue Angebotsmöglichkeiten eröffnet.

Den beachtlichsten Senkrechtstart der Saison hat bei den PC-Komplettsystemen der Micro Tower HP ProDesk 400 G6 mit 8 GB RAM und einer 256 GB großen SSD hingelegt. Der ist ebenfalls erst seit August 2019 gelistet und von Platz 156 auf Platz 4 mächtig hochkatapultiert. Bei dem Modell hat der Intel Core i5-8500 eine Taktrate von 3 GHz. Da es sich aber wie gesagt um ein CPU der Vorgängergeneration handelt, ist der Preis mit einem HEK von 529 Euro durchaus moderat, was wohl auch den steilen Aufstieg in der Händlergunst erklärt.

Einen Senkrechtstart mit Achtungserfolg hat auch Fujitsu Technology Solutions erlebt. Das vom Rückzug der Japaner vom Produktionsstandort in Augsburg arg gebeutelte Unternehmen konnte mit dem im Sommer 2019 lancierten Esprimo P558 in der Value-for-you Edition mit einem auf 2,9 GHz hochgetunten Core i5-9400 doch noch einen Rechner in die Top 15 bringen, und zwar punktgenau auf Platz 15. Vorher dümpelte der Mini-PC noch auf Platz 347 vor sich hin.

Grafikkarten: PNY behauptet Spitzenposition

Auf Platz 1 bei den Grafikkarten ist abermals unverändert die PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5. Die ist übrigens schon seit Februar 2017 gelistet und gehört damit zu den Oldtimern im Board-Gemenge.

Zweieinhalb Jahre später erst folgte im Juli 2019 die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6. Diese hat sich als Performance Allrounder von Platz 14 auf Platz 2 aber ganz schnell sehr gut in der Händlergunst und im ITscope Marktbarometer gemausert. Das liegt sicherlich nicht zuletzt an der Rechenleistung für Raytracing in Echtzeit, der eingebauten Künstlichen Intelligenz und am programmierbaren Shading. Dabei ist das MSI-Board mit einem HEK von 625 Euro im mittleren Preissegment angesiedelt.

Raytracing ist ein in der Filmtechnik schon lange eingesetztes Render-Verfahren zum Nachverfolgen von Lichtstrahlen (light ray); Shading bezeichnet das Schattieren von Objekten in 3D-Computergrafiken.

 

 

Mainboards: Steiler Aufstieg von MSI

Bei den auch als Motherboards oder Hauptplatinen bezeichneten Mainboards ist der zweimalige Quartalssieger ASUS PRIME Z390-A auf Platz 3 abgerutscht. Haben sich im vorangegangenen Quartal noch ASUS und Gigabyte auf den ersten vier Plätzen abgewechselt, hat sich jetzt ein dritter Player vorne durchgeboxt.

An die Spitze hat es diesmal von Platz 9 kommend MSI mit dem seit Herbst 2018 gelisteten ATX-Board MSI Z390-A PRO mit Sockel LGA 1151 geschafft, auf Platz 2 ebenfalls MSI mit dem MSI MPG Z390 GAMING PLUS, das vorher noch eher glücklos auf Platz 66 war  und sogar noch einen Monat älter ist als der neue Klassensieger. Gaming ist traditionsgemäß das Thema im Weihnachtsgeschäft, das dank reicher Geldgeschenke von Eltern, Oma und Opa in der Regel noch bis Ende Januar anhält. Das spiegelt sich meist auch in dem ITscope Marktbarometer für das erste Quartal wider.

Im Gaming-Strom von Platz 27 auf Platz 5 kräftig zugelegt hat folglich auch das MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON, das mit einem HEK von 170 Euro eher zur oberen Mittelklasse zählt. Dieses Board ist laut Werbung von der Ästhetik der Supercars inspiriert und verspricht mit MSI Mystic Light dank Features wie Core Boost, DDR4 Boost und dem M.2 Shield Frozr mehr Leistung. Dabei unterstützt es mit Sockel LGA Intel-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie DDR4-Taktraten von bis zu 4.400 MHz.

Zu den Key Selling Points gehören zwei Turbo M.2, mehr Kühlfläche zum Verhindern von Überhitzung und Wärmedrosselung, Game Boost und Audi Boost 4 mit NAHIMIC 3 für mehr Sound. Außerdem verfügt das MSI-Board auch über einen Flash BIOS Button, um per USB-Stick im Handumdrehen das BIOS zu flashen. Das ist Fachjargon für das Überspielen der Mainboard-Firmware.

Abgesehen von dem Gaming-Board von MSI hat Gigabyte bei den erst seit 2019 gelisteten Motherboards die Nase vorn. Das fängt an bei dem Micro-ATX-Board Gigabyte B365M DS3H mit Sockel LGA 1151 Socket, das sich von Platz 216 auf Platz 7 so gut gemausert hat wie kein anderes. Auf Platz 9 und 10 sind zwei weitere Neueinsteiger von Gigabyte, während das nächste von MSI erst auf Platz 12 folgt: Das AMD beziehungsweise AM4-Board MSI B450M PRO-VDH MAX ist allerdings erst seit August gelistet und war vorher auf Platz 147, hat also auch einen Riesensprung nach vorn gemacht.

Prozessoren: Kopf-an-Kopfrennen von Intel und AMD

Bei den CPUs hat AMD als ewiger Zweiter lange Zeit Intel gegenüber kaum einen Fuß auf den Boden bekommen. Aber mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und Intel hechelt eher AMD hinterher. Im ITscope Marktbarometer zeichnet sich seit etwa einem Jahr zunehmend ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Rivalen ab.

Allerdings hat AMD den Spitzenplatz wieder abgeben müssen und statt neun diesmal nur noch acht Prozessoren in die Top 20 gebracht. Aus technischer Sicht ist AMD mit der 7-nm-Architektur aber weiterhin spitze, denn Intel verharrt immer noch in der 10-nm-Fertigungstechnik, kann also auf gleichem Raum weniger Transistoren unterbringen.

Der Intel Core i7 9700K mit acht Kernen und 3,6 GHz hat sich jedoch von Platz 5 auf Platz 1 hochgekämpft und damit die neue CPU-Krone auf. Das ist sicherlich auch auf die Preissenkungen im November als Reaktion auf die Kampfpreise von AMD in dem Segment zurückzuführen. Mittlerweile hat Intel den Preis aber wieder etwas angehoben.

AMD ist mit dem Vorquartalssieger AMD Ryzen 9 3900X mit 12-Core und 3,8 GHz auf Platz 2 abgefallen und mit dem vorherigen Zweitplatzierten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X mit 3,6 GHz auf Platz 7. Aber das tut dem Ryzen als neuen Rising-Star unter den CPUs keinen Abbruch. Man darf gespannt sein, wie der Kampf der beiden Kontrahenten weitergeht.

 

HDDs und SDDs: Samsungs 860 EVO schwimmt weiter oben

Bei den Massenspeicherprodukten ist die Samsung 860 EVO so erfolgreich, dass der koreanische Anbieter mit der SSD in der Ausführung mit 250 GB (MZ-76E250B/EU) und mit 500 GB (MZ-76E500B/EU) Speichervolumen abermals die Doppelspitze einnimmt. Auch die Samsung 860 EVO mit 1 TB (MZ-76E1T0B) hat sich auf Platz 4 gut gehalten. Einziger „Störenfried“ in den vorderen Reihen ist die WD Red mit 4 TB Speichervolumen und 5.000 Umdrehungen pro Minute auf Platz 3.

Samsung ist wie gehabt mit acht SSDs unter den Top 15, Western Digital (WD) mit vier, Seagate und HPE jeweils mit einer und dann fehlt da rein rechnerisch noch einer.

Richtig, erstmals ist wieder Intel dabei, genauer mit der Intel Solid-State Drive D3-S4510 Series mit 960 GB Speichervolumen als 2,5-Zöller, die von Platz 47 auf Platz 13 aufgestiegen ist. Auf den hinteren Plätzen finden sich noch Verwandte mit anderen Speicherkapazitäten im ITscope Marktbarometer Q4 2019.

Server: HPE lässt kaum Raum für Andere

HP Enterprise (HPE) beackert weiterhin fast allein das Server-Feld. Auf dem Siegertreppchen sind unverändert drei HPE ProLiant der zehnten Generation: der HPE ProLiant ML350 und der HPE ProLiant DL380 (jeweils mit einer XEON Silver 4110 CPU) sowie der Einsteiger HPE ProLiant MicroServer mit einem Opteron.

Der HPE ProLiant ML350 Gen10 Base mit einem XEON Silver 4210, das Nachfolgemodell des neuen-alten Klassenbesten, hat den Sprung in die Top 5 geschafft, genauer auf Platz 4, nachdem er im vorangegangenen Quartal Platz 18 inne hatte. Was ihn unterscheidet, ist die nur marginal höhere CPU-Taktrate von 2,2  gegenüber 2,1 GHz und der HEK, der bei dem neuen ProLiant ML350 bei rund 1.675 Euro und damit 150 Euro über dem Vorgänger liegt.

Der Vollständigkeit halber: Der Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 mit einem 3,3 GHz schnellen XEON E3 hat sich um zwei Stellen auf Platz 8 verbessert, das Lenovo ThinkSystem ST50 7Y48 als Server-Tower mit vier Racks und einem Xeon E-2124G mit einer Taktrate von 3,4 GHz sogar von Platz 31 auf Platz 12. Aber ansonsten ist HPE bis Position 26 so ziemlich allein auf weiter Flur bei den Servern im ITscope Marktbarometer.

Storage: Synology baut Führung aus

Speicher- oder Storage-Systeme sind diesmal das Top-Thema im ITscope Marktbarometer. Taiwans Hersteller Synology ist hier weiterhin dominant und bringt noch ein paar Produktneuheiten in die Pole Position.

Nummer 1 ist und bleibt die Synology Disk Station DS218+, und das mit einem großen Vorsprung von 2.088 Klicks, über 1.200 mehr als die Synology Disk Station DS918+ auf Platz 2. Diese ist seit Februar 2019 gelistet, war aber im Vorquartal noch unter ferner liefen auf Platz 148. Dabei ist sie als NAS-Server mit 4 Schächten SATA 6Gb/s / eSATA und 4 GB RAM zum HEK von rund 445 Euro nicht uninteressant.

Die DS218+ zum HEK von 266 Euro auf Platz 1 hat dagegen nur zwei Einschübe. Allerdings nimmt sie ebenfalls SSDs vom Typ M.2 NVMe auf, womit eine hohe Cache-Performance erreicht werden kann. Hinzu kommt auch eine Flexibilität in Bezug auf die Leistung, etwa für zwei parallele Live-Streams mit 4K-Auflösung.

Während Synology sich überwiegend im Umfeld der NAS-Server mit HEKs bis etwa 500 Euro tummelt, visiert HPE mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN und dem HPE Modular Smart Array 2050 SAN ganz klar das B2B-Segment an. Entsprechend hoch sind auch die HEKs von rund 6.072 Euro respektive 4.048 Euro im Quartalsschnitt. Dafür nimmt Ersteres als Array mit 24 Einschüben aber auch Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 616 TB auf. Das 2052er hat sich um drei Stelle auf Platz 11 verbessert, das 2050er um drei Stellen auf Platz 13 verschlechtert. Aber das soll noch nichts heißen.

Bei dem HPE-Flaggschiff 2052 sind zwei SSDs mit insgesamt 1,6 TB verbaut. Der Vorteil gegenüber Festplatten ist ein deutlich schnellerer Speicherzugriff. Händler dürfte freuen, dass der HEK im neuen Jahr auf derzeit 5.200 Euro kräftig gesunken ist. Somit wäre im ITscope Ranking also Luft nach oben. Vielleicht reicht es im Frühjahr ja schon für einen der ersten fünf Plätze.

Als echter Gipfelstürmer könnte sich nochmal die Synology RackStation RS820+ zeigen. Denn die ist seit Erscheinen im September 2019 von 0 auf Platz 14 gut durchgestartet. Zu den Besonderheiten gehören vier 1GbE LAN-Ports mit Bündelung per Link Aggregation sowie Failover genannte Ausfallsicherheit. Das fast baugleiche Modell Synology RackStation RS820RP+ in der Variante mit redundanter Stromversorgung (dafür RP) findet sich erst auf Platz 28, hat aber auch Potenzial als Aufsteiger im ITscope Marktbarometer für die kommenden Quartale.

Mit den beiden Geräten, die jeweils vier Schächte bieten, zielt Synology offenbar auf das Profi-Segment, wo sich bisher die weit teureren etablierten Anbieter breitgemacht haben. Dabei winken die Asiaten hier mit gerade noch SoHo- und B2C-tauglichen HEKs von um die 1.000 Euro. Schon von daher sind sie eine weitere Beobachtung wert.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

21.01.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/19: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

AMDs Sieg, ungewöhnliche Dockingkonzepte bei Dell und die Rückkehr des iPod

Wer meint, das berühmte Sommerloch sei kaum für Überraschungen gut, sollte sich jetzt lieber anschnallen: Bei den CPUs ist der aktuelle Ryzen 9 als 12-Kerner so eingeschlagen, dass AMD erstmals vor Intel an der Spitze liegt. Genauso hat Apple sich nach langer Zeit bei den Tablets zurück auf Platz 1 gekämpft. Bei Mobiltelefonen klettert Samsungs Outdoor Handy nach oben. Wieder dabei ist die Kategorie 3D-Drucker mit neuen Playern, die nicht nur für Consumer interessant sind, sondern auch für Industrie, Handel, Medizintechnik und andere vertikale Märkte. Unser neues ITscope Marktbaromter Q3/2019 zeigt Ihnen nun die spannendsten Entwicklungen im Hardware-Markt, u. a.:

  • CPU-Sensation: AMD erstmals vor Intel mit dem Ryzen 9 in 7nm Zen-2-Architektur
  • Handwerkers Liebling: Samsungs Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features
  • Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY weiter an der Spitze
  • Notebooks: Apple verliert weiter Boden, Lenovos Low Cost Reihe auf Nr. 1

Karlsruhe, den 30.10.19. In der IT-Welt ist das dritte Quartal im Gegensatz zum vierten oftmals Saure-Gurken-Zeit, da die meisten Neuheiten fürs Weihnachtsgeschäft frühestens ab September erscheinen und so keinen Einfluss auf Rankings nehmen können. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel: Eine davon, die wie eine Bombe einschlägt, ist der „ewige Zweite“ im Desktop CPU Bereich: AMD. Dessen Ryzen Serie auf Basis der hauseigenen Zen-Architektur hat sich schon länger vielversprechend am Markt emporgekämpft. Jetzt aber hat der Ryzen als 12-Kerner im 7nm-Prozess die Sensation geschafft und Intel erstmals den Spitzenplatz abgeluchst. Welche Marken und Produkte im dritten Quartal noch das Rennen machten und welche verloren haben, das erfahren Sie hier.

Highflyer: AMDs „Ryzing Star“ und modulares Dockingkonzept vorne

Platz 1 und „Ryzing Star“ der Highflyer im aktuellen ITscope Marktbarometer ist mit 2.774 Klicks der 12-Kern-Prozessor AMD Ryzen 9 3900x zum HEK von im Schnitt rund 519 Euro. Dieser bringt mit 3,8 GHz mächtig Leistung mit und setzt Intel mit 7nm Prozess weiter unter Zugzwang. Wie deutlich, zeigt die fast panische Reaktion des einstigen Platzhirschs: um das Erstarken von AMD in dem Segment zu stoppen, hat Intel für das Core-i9-Geschwader der im November folgenden 10. Generation laut PC-Welt, schon Preissenkungen von 40 bis 50 Prozent beschlossen. Damit sollen dann für den neuen Core i9 Endkundenpreise von 590 bis 979 Dollar drin sein.

Der zweite Platz der Highflyer im dritten Quartal 2019 hat sich im Bereich Notebook-Zubehör die Dockingstation WD19 von Dell gesichert. Diese ist mit einem Datendurchsatz von 10 Gbit/s, drei USB-3.2-A-Ports (einem vom Typ USB-C), HDMI und zwei DisplayPort-Anschlüssen ausgestattet. Eine Besonderheit ist die modulare Aufrüstbarkeit von Konnektivität und Stromversorgung auf bis zu 210W.

Auf Platz drei hat es das Lenovo ThinkPad L590 mit 15,5“-Display und 256 GB SSD geschafft. Dabei ist das Notebook erst seit Ende Juli 2019 bei ITscope gelistet. Nach dem jahrelangen Trend zu immer kleineren Geräten sind große Displays also doch wieder en vogue – und das zu einem für Händler attraktiven HEK von 770 Euro.

In der Kategorie PC-Systeme hat es diesmal HP mit dem HP ProDesk 400 G6 Micro Tower auf Platz 4 unter den Senkrechtstartern geschafft. Dieser gehört zu einer neuen Serie von Mini-Rechnern mit Intels Sechs-Kern-Prozessoren der 9. Generation, die im Sommer vorgestellt wurden. Das schicke Türmchen bietet einen Intel Core i5-9500 mit 3,0 GHz, eine SSD mit 256 GB vom Typ NVM Express, 8 GB RAM und unter anderem vier USB 3.2 Gen 1 Typ-A Ports.

Den Highflyer in der Kategorie Grafikkarten stellt wieder MSI mit der MSI GeForce RTX 2070 SUPER GAMING X TRIO. Diese präsentiert sich als Bindeglied zwischen Highend und Midrange, zählt aber zum HEK von 509 Euro oder Endkundenpreisen von rund 650 Euro zu den teureren Grafikkarten. Dafür wartet sie mit schnellen 8 GB GDDR6, 1 x HDMI 2.0b und drei DisplayPort-Anschlüssen der Version 1.4 auf.

Interessant wird es dann wieder mit dem Apple iPhone 11 in Schwarz mit 64 GB. Das ist kaum auf dem Markt und hat es doch gleich auf Platz 8 unter den Neueinsteigern geschafft. Damit hat das neue iPhone 11 das Samsung Galaxy S10e, den Highflyer des Vorquartals unter den Smartphones, wieder etwas in den Hintergrund treten lassen.

Virtual Reality (VR) gehört so wie Augmented Reality (AR) zu den Zukunftstrends schlechthin. Entsprechende Brillen, wie die Oculus Rift S auf Platz 13 der neuen ITscope Highflyer, lassen auf einzigartige Weise in virtuelle Welten eintauchen. Das ist nicht nur für Gaming interessant, sondern auch für die Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen, für die Wunschwagen-Konfiguration, für medizinische Operationen und vieles mehr.

Gleich hinter der VR-Brille von Oculus VR, auf Platz 14, hat es mal wieder ein für B2B Plattformen ungewöhnliches Produktsegment von Xiaomi unter die ITscope Highflyer geschafft. Gemeint ist der Saugroboter Xiaomi Mi Roborock S6, der laut Chip-Test im Vergleich zu dem S5 Vorgänger einige Verbesserungen erfahren hat, so in der Navigation, Lautstärke und Geschwindigkeit. Vielleicht greift hier der ein- oder andere Händler auch privat zu diesem Schnäppchen.

Schließlich sei noch der iPod Touch auf Platz 16 der ITscope-Neueinsteiger genannt. Nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ bringt Apple mit diesem Gerät der 7. Generation einen Klassiker zurück ins Rennen, der schon fast abgemeldet schien. Schließlich kann man Musik heute auch mit jedem Smartphone hören. Freizeitsportler werden aber bestätigen, dass das manchmal etwas mühsam ist. Abgesehen davon, versteht sich der iPod Touch mit bis zu 256 GB Speicher nicht nur als MP3-Player, sondern als mediales Multitalent. Denn er unterstützt verschiedene Apps, wie solche für Spiele und den Apple-eigenen Chat-Dienst Facetime.

Sensation bei CPUs: AMD erstmals vor Intel

Das neue CPU-Ranking ist, wie eingangs schon erwähnt, die größte Überraschung im ITscope Marktbarometer Q3/19. Wer hätte vor einigen Monaten noch gedacht, dass AMDs Ryzen doch noch so einschlagen würde?

Dabei haben sich nicht nur etwa die neuen 12-Kerner an dem ehemaligen Langzeitgewinner Intel vorbeigemogelt, sondern auch die mit sechs oder acht Kernen. Bis vor einem Jahr saß Intel noch so fest im Sattel, dass AMD kaum je eine Chance hatte, unter die Top 20 zu gelangen. Jetzt ist AMD mit der Umstellung auf den feineren 7nm Prozess doch glatt an Intel vorbeigezogen, wo man noch mit der Umstellung auf 10nm beschäftigt ist!

Von Platz 105 auf Platz 1 hat sich mit 2.774 Klicks der erst seit Juni 2019 gelistete 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X mit 3,8 GHz raketenartig an die Spitze gesetzt, dicht gefolgt von dem mit 3,6 GHz getakteten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X, der im zweiten Quartal noch auf Platz 415 weit unter ferner liefen war. Die Händlerpreise (HEK) von im Schnitt rund 518 und 300 Euro mögen dabei eine Rolle spielen. Denn der Intel Core i9 9900K mit ebenfalls acht Kernen und 3,6 GHz ist gemäß HEK etwa anderthalbmal so teuer wie der Zweitplatzierte. Dabei scheint er von der Performance her der einzige Prozessor zu sein, der es mit dem neuen Spitzenreiter, dem 12-Kerner von AMD, aufnehmen kann.

Der vorher Zweitplatzierte Intel Core i7-8700 mit sechs Kernen und 3,2 GHz hat sich auf Platz 3 noch wacker geschlagen, ist aber auch mehr als doppelt so teuer wie ein relativ vergleichbarer AMD Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3,4 GHz zum HEK von 134 Euro.

Mobiltelefone: Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features

Aufsteiger des Quartals in der Kategorie Mobiltelefone ist das, erst seit Ende Juni 2019 gelistete, Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32 GB Speicherplatz. Dieses schaffte es in Nullkommanix auf den zwölften Platz und eignet sich aufgrund seiner robusten Verarbeitung besonders fürs Handwerk im Außeneinsatz und die Industrie. Gemäß US-Militärstandard MILSTD 810G2 ist das Rugged Smartphone gegen extreme Temperaturen, mechanische Stöße, Vibrationen, intensive Sonneneinstrahlung und Salzwassernebel geschützt. Das Gerät lässt sich zudem auch mit Handschuhen bedienen, ein großer Vorteil für Outdoor-Arbeiten.

Auf Platz 1 und Platz 2 der Mobiltelefone haben sich zwei Apple-Geräte praktisch die Klinke in die Hand gegeben: Der Vorquartals-Zweite, das iPhone Xr mit 64 GB in Schwarz, hat sich mit 4.417 Klicks an die Spitze gesetzt und das spacegrau iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB Speicherplatz und das auf 3.230 Klicks kam, weit hinter sich gelassen.
Interessant ist, dass Samsung diesmal mit zehn zu neun ein Gerät mehr in die Top 20 gebracht hat als der ewige Händlerfavorit Apple. Von Platz 10 auf Platz 3, hat das schwarze Samsung Galaxy S10 mit 128 GB einen mächtigen Sprung nach vorn gemacht; bei 2.427 Klicks allerdings noch mit großem Abstand zu den beiden Apple-Modellen auf dem Siegertreppchen.

Den steilen Aufstieg verdankt das Galaxy S10 möglicherweise den stark gesunkenen Preisen. Lag der HEK zum Release Anfang März noch bei circa 740 Euro, waren es im September 2019 schon bei deutlich unter 500 Euro.

Huawei ist von den beiden Spitzenreitern weiter auf die hinteren Ränge verwiesen worden. Der chinesische Riese konnte sich aber mit dem Huawei P30 Pro mit 128 GB immerhin um fünf Stellen auf Platz 18 verbessern und sieben Geräte in die Top 40 bringen.

3D-Drucker: „Schmelzer“ für jeden Geldbeutel

Wer glaubt, dass 3D-Drucker noch sehr in der Nische verhaftet sind, der irrt sich. Sie haben sich vor allem im Gaming-Umfeld längst zu einem Massenmarkt entwickelt. Für die Industrie, für die Zahn- und Medizintechnik werden Maschinen für die additive Fertigung, wie SLM Solutions aus Lübeck und EOS aus Krailing bei München, aber auch immer wichtiger.

Neben den genannten, erlauchten Herstellern von Metall oder Keramik verarbeitenden Maschinen, zu denen auch GE Additive gehört, tun sich auch viele Startups in dem Markt hervor. In einem Gruenderszene.de Post über die Internationale Gießereifachmesse GIFA, die Ende Juni 2019 in Düsseldorf stattfand, heißt es sogar: 3D-Druck sei die „ideale Startup-Spielwiese“. Ein chinesisches Startup hat vor Jahren international für Aufsehen gesorgt, weil es sehr erfolgreich Häuser aus dem 3D-Druck angeboten hat.

Die meisten der Startups, obwohl sie sich vielleicht so wie rapidobject längst nicht mehr so sehen, tummeln sich im Bereich der 3D-Datenerstellung und Beratung. Der Name des Dienstleisters aus Rosenheim ist übrigens Programm, denn ein ganz wichtiges Einsatzgebiet von 3D-Druckern ist Rapid Prototyping, das schnelle Erstellen von Prototypen. Diese werden heute noch oft aus Wachs geformt oder aus Holz, beziehungsweise Kunststoff, herausgefräst. Mit dem 3D-Drucker geht es sehr viel schneller.

3D-Formen aus den härtesten Metallen (z.B. Titan), aus Keramik und Hochleistungskunststoff entstehen in der Regel im eigenen Pulverbett durch Schmelzen oder Sintern (Erhitzen bis fast an den Schmelzpunkt) per Laser oder Elektronenstrahlen. Für solche Maschinen oder Anlagen werden allerdings oft sechs- bis siebenstellige Preise ausgerufen.

3D-Drucker Marke Eigenbau für Heimwerker gibt es dagegen zum Teil schon für unter 200 Euro. Diese arbeiten meist mit der Schmelzschichtung oder mit der Schichtung aus Schmelzfäden, Fused Deposition Modeling (FDM) oder Fused Filament Fabrication (FFF) genannt. Sie können in der Regel auch nur Formwachse und Thermoplaste, sprich einfachere Kunststoffe, verarbeiten. Einfach heißt aber nicht, dass diese Kunststoffe nicht robust wären.

Neben dem auch als Bioplastik bezeichneten PLA (Plyactide oder Polymilchsäuren, eine Art Polyester), aus dem viele Kugelschreiberhülsen und Plastikflaschen bestehen, konnten FDM-/FFF-Geräte auch schon früh ABS (Acryl-Butadien-Styrol) verarbeiten. Daraus sind unter anderem Lego-Steine, Motorradhelme und Gehäuse vieler Haushaltsgeräte gefertigt.

Neuere, hochwertige 3D-Drucker aus dem FDM-/FFF-Lager verstehen sich sogar auf Filamente aus HIPS (High Impact Polystyrene), ein durch Kautschuk modifiziertes Polystyrol („Verwandter“ von Styropor), das wegen der hohen Schlagfestigkeit sehr oft in Spielzeug sowie in Gehäusen von Computern und Telefonen Einsatz findet. Das heißt, dass sich damit nicht nur Schlümpfe nachbauen lassen. So manch einer hat es schon geschafft, damit zum Beispiel einen Schlüssel nach zu fertigen.

Die meisten 3D-Drucker im ITscope Marktbarometer gehören zu der letzteren Kategorie der hier der Einfachheit halber kurz „Schmelzer“ genannten FDM-/FFF-Geräte. Diese erfreuen nicht nur Consumer-Herzen, sondern werden, wie gesagt, auch oft für Rapid Prototyping eingesetzt, wenn es das Material erlaubt, aber auch für den Ersatz von fehlenden oder defekten Bauteilen.

Die HEKs unter den ersten 40 3D-Drucker im aktuellen Ranking reichen hier von unter 110 Euro für einen 3-in-1-Systembaukasten von ALLNET bis hin zu über 4.500 Euro für den MakerBot Replicator Z18 mit FFM-Technologie, der sich von Platz 9 auf Platz 4 verbessern konnte.

Obwohl schon seit März 2016 gelistet, hat sich im dritten Quartal der FDM-Vetter Creator Pro von FlashForge zum HEK von 640 Euro von Null auf Platz 1 an die Spitze katapultiert. Dieser kann übrigens auch hochschlagfeste HIPS-Formen hervorbringen. FlashForge (chinesisch: Shanzhu, wörtlich „Blitzguss“) zählt sich als Nummer 3 weltweit, gehört zu den Shootingstars der 3D-Druckerhersteller im B2C-Strom und stellt gleich fünf Geräte der Top 15 im aktuellen ITscope Ranking. Der amerikanische Weltmarktführer MakerBot kommt dagegen nur auf vier der ersten 15 3D-Drucker im aktuellen ITscope Markbarometer. Ein interessantes Angebot scheint übrigens der FlashForge Adventurer 3 zum HEK von rund 313 Euro zu sein. Denn die Händler haben das Gerät gleich mal von Platz 5 auf Platz 3 hochgehievt.

XYZprinting, Teil der New Kinpo Group aus Taiwan, hat zwar mit dem XYZprinting da Vinci 1.0 Pro 3-in-1 für einen HEK von 530 Euro, nach Platz 11 im zweiten Quartal nun den zweiten Platz erobert, konnte sich aber nur mit zwei Geräten in die Top 15 bringen. Ein absoluter Newcomer unter Top 15 ist der ALLNET ANYCUBIC I3 Mega-S Ultrabase, der es gleich auf Platz 12 geschafft hat.

Wachablösung bei Business Tablets

Im B2B Segment war lange Zeit das Surface Pro mit 256 GB von Microsoft an der Spitze. Nun ist es von einem Apple und einem anderem Surface auf den dritten Platz zurückgedrängt worden. Das Apple iPad mit 32 GB (MR7F2FD/A) hat sich um über 940 auf 4.104 Klicks und von Platz 2 auf Platz 1 verbessert. Es hebt sich mit 750 Klicks von dem schwarz gehaltenen Microsoft Surface Pro 6 mit 256 GB ab, das ebenfalls um eine Stelle auf Platz 2 aufgerückt ist.

Dabei liegen die Geräte preislich weit auseinander: Das iPad hat gerademal einen HEK von knapp 280 Euro, das Microsoft-Gerät kommt dagegen mit einem Händlereinkaufspreis von rund 1.025 Euro daher. Beide Modelle sind übrigens schon seit über einem Jahr bei ITscope gelistet.

Aufsteiger der Saison ist das Samsung Galaxy Tab A mit 10-Zoll-Display und 32 GB von März 2019, das sich in der Händlergunst um 30 Stellen auf Platz 5 erheben konnte. Dabei ist es mit einem HEK von rund 175 Euro wesentlich günstiger als alle vier Geräte auf den vorderen Plätzen.

 

TFT-Monitore: HPs EliteDisplay vor Dell

Vorne an der Monitorspitze ist mit 4.170 Klicks zum dritten Mal in Folge das HP EliteDisplay E243i mit der WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten und einem durchschnittlichen HEK von rund 172 Euro.

Auf Platz 2 und 3 sind wieder zwei Geräte von Dell: der Dell P2419H mit FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und blickwinkelstarkem IPS-Panel und der Dell UltraSharp U2415 mit WUXGA-Auflösung, Mini DisplayPort, HDMI, DisplayPort und USB 3.0.

 

 

Notebooks: Lenovo und HP dominieren weiter das Geschehen

Bei den Laptops sind mit 6:6 unter den Top 15 wieder Lenovo und HP die dominanten Player im ITscope Marktbarometer. Microsoft ist gerade mal mit einem Gerät vertreten, Apple mit Zweien.

Auf Platz 1 im dritten Quartal 2019 hat es mit 4.331 Klicks, weit vor allen anderen, das Lenovo ThinkPad E590 20NB mit 15,6″-Display geschafft. Diesen bietet einen mit 1,6 GHz getakteten Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD. Damit hat die vorherige Nummer 4 das Lenovo ThinkPad L580 20LW mit Core-i7-Prozessor und 512 GB SSD an der Spitze abgelöst und auf Platz 2 verwiesen. Das HP ProBook 450 G6 mit 8 GB RAM mit Core i5 und 256 GB SSD kam somit nur auf den dritten Platz.

Komplettsysteme: HP vor Lenovo

Bei den PC-Komplettsystemen sind die 2018er Modelle weiterhin stark nachgefragt: Auf Platz 1 ist der HP ProDesk 400 G5 mit 256 GB SSD-Speicher.

Ebenfalls unverändert auf Platz 2 und 3 sind das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, mit 1,7 GHz schnellem Core i5 und 256 GB SSD sowie der HP ProDesk 400 G4 mit einem 2,1 GHz schnellen Core-i5-Prozessor und 256GB NVMe SSD.

Etwas interessanter wird es auf den hinteren Rängen. So hat der HP 290 G1 mit einem mit 3,6 GHz getaktetem Intel Core i3 und 256 GB SSD den Sprung von Platz 25 auf Platz 8 gemeistert. Dabei ist das Gerät schon seit Mai 2018 gelistet. Mit einem HEK von rund 370 Euro aber das günstigste unter den Top 10.

 

Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY bleibt vorn, MSI holt „spielerisch“ auf

PNY bleibt der Spitzenreiter in der Kategorie Grafikkarten mit der PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5-Speicher und ist mit sieben Plätzen unter den ersten Top 15 auch gut vertreten. Die PNY Quadro P4000 mit 8GB GDDR5 ist weiterhin auf Platz 3 und damit immer noch gut im Rennen. Auch die PNY NVIDIA Quadro P620 mit 2GB GDDR5 ist dem Platz 5 treu geblieben.

Asus hat sich derweil komplett aus der Riege der Top 15 verabschiedet. Dabei war das Unternehmen aus Taiwan im zweiten Quartal 2019 noch mit vier Grafikkarten ganz vorne dabei.

Stattdessen hat es nun MSI mit dem NVIDIA-Bord MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO mit 11 GB GDDR6 von Platz 8 auf den zweiten Platz geschafft, und das trotz des stolzen HEKs von rund 1.110 Euro. Das ebenfalls aus Taiwan stammende Unternehmen profitiert überhaupt vom neu entbrannten Gaming-Fieber und konnte in dem Bereich noch drei weitere Bords in die Top 15 „einschmuggeln“.

 

Mainboards: MSI macht mit Gaming-Boards Boden gut

 

Auch bei den Mainboards gab es so gut wie keine Veränderungen, zumal auch hier die meisten Modelle von 2018 sind. Auf Platz 1 ist weiterhin das AMD-ATX-Bord ASUS PRIME Z390-A das bis zu 128 GB an DDR4-SDRAM aufnehmen kann. Die beiden nachfolgenden Boards haben nur ihre Plätze getauscht. Platz 2 belegt jetzt das ATX-Board Gigabyte Z390 DU, LGA1151, Platz 3 das ASUS PRIME X399-A, TR4, E-ATX.

 

Festplatten: Samsungs 860er hält die Spitze

Bei den Massenspeichern, die meisten aus dem SSD-Lager, gab es im letzten Quartal schon kaum Neuzugänge bis auf die Samsung 970 EVO Plus  (siehe ITscope Marktbarometer Q2/19). Entsprechend gab es auch wenig Bewegung im aktuellen ITscope Marktbarometer. Die 970 EVO Plus mit 500 GB hat sich unverändert auf Platz 5 gehalten, ist aber auch schon seit Januar 2019 gelistet.

An der Spitze sind wieder zwei Samsung 860 EVO: Mit 6.125 Klicks beansprucht die Samsung 860 EVO mit 250 GB noch deutlicher den Spitzenplatz für sich als zuvor. Die 860 EVO mit 500 GB muss sich mit 1.201 Klicks mit weniger begnügen. Die HDD WD Red 4TB, 5400 rpm bleibt unverändert auf Platz 3.

Server: HPE lässt kaum Platz für andere Player

Bei den Servern lässt HPE anderen Mitspielern nach wie vor so gut wie keine Luft. Einzig der vorher zwölfplatzierte Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 hat es noch auf den letzten Platz der Top 10 geschafft. Die beiden Spitzenreiter haben sich im Vergleich zum ITscope Marktbarometer Q2/19 lediglich abgelöst: Auf Platz 1 ist jetzt der HP Enterprise ProLiant ML350 Gen10, auf Platz 2 der HPE ProLiant DL380 Gen10 Performance, beide für Intel Xeon Silver ausgewiesen.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

30.10.2019|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2019

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab

Das sind die Highlights im ITscope Marktbarometer Q2/2019

ITscope Marktbarometer Q1 2019

  • Duell der Smartphone-Giganten: Apple und Samsung lassen Huawei keine Chance
  • Frühlingsluft: Bewegung bei Transceivern durch neue, günstigere GBIC-Variante
  • Machtwechsel: HP luchst Lenovo bei Komplettsystemen die Krone ab
  • Abgefrühstückt: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken
  • Auch im B2B ein Renner: Apples AirPods 2 erobern die Charts im Sturm
  • (Beein)druckend: Neue Printer-Modelle von HP kommen an

Es muss nicht immer gleich ein neuer Smartphone-Coup sein: Auch mit seinen AirPods 2 hat Apple im zweiten Quartal bewiesen, dass es einen absoluten Hit in den Reseller-Charts landen kann. Eine erfrischende Dynamik ist derweil im Bereich Transceiver zu beobachten. HP und Dell duellieren sich weiterhin um die Vorherrschaft im Monitorsegment während Samsung und Apple den gemeinsamen Kontrahenten Huawei in Sachen Mobiltelefone erfolgreich in die Schranken weisen…

Karlsruhe, den 15.07.2019 — Frischer Frühlingswind im Channel: Das 2. Quartal stand ganz im Zeichen der Senkrechtstarter. Selbst in Kategorien, die normalerweise von langen Produktlebenszyklen geprägt sind, sind einige Rising Stars erblüht. Wer machte in Q2/2019 am meisten von sich reden? Welche Marken und Modelle waren im zweiten Quartal besonders gefragt?

Das neue ITscope Marktbarometer analysiert rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller. Einigen von ihnen, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S10e, dürften in eine rosige Zukunft bevorstehen.

Highflyer: Apples AirPods 2 erobern die B2B-Charts im Sturm

Das Frühlingsquartal 2019 hat zahlreiche Shooting Stars über Nacht in den Hardware-Himmel befördert. Anführer der Neueinsteiger sind hierbei ganz klar die kabellosen AirPods der zweiten Generation von Apple. Mit beachtlichen 3.604 Klicks war das Reseller-Interesse an den neuen In-Ear Bluetooth-Hören ausgesprochen hoch — und das trotz des stolzen Preises von 147 Euro im EK. Bemerkenswert ist auch, dass es sich hierbei nicht um ein dediziertes B2B-Produkt, sondern um einen Artikel mit Endkundenfokus handelt. Neben dem verbesserten, klareren Klang dürfte auch die optimierte Steuerung von Siri die Nachfrage der Business-Kunden angekurbelt haben. So kann das iPhone auf Dienstreisen mit dem Auto komplett hands-free gesteuert werden.

Auf Rang 2 der Neueinsteiger hat sich das Aruba Transceiver-Modul von HP Enterprise platziert. Die Produktlebenszyklen in diesem hart umkämpften Markt sind lang und Verkaufserfolge oft durch deutlich günstigere Copycats und Gebrauchtware beeinflusst. Umso größer also der Aufruhr, wenn es nach langer Zeit mal wieder ein Nachfolgemodell gibt. Vergleicht man jedoch die Spezifikationen des neuen Moduls mit dem Vorgängermodell J4858C, fällt auf, dass beide Ausführungen identisch sind. Es scheint sich hierbei also lediglich um ein Rebranding zu handeln, bei dem alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird. Da die neue Ausführung aber sogar noch günstiger ist, setzen Systemhäuser zumindest fürs Neugeschäft nun konsequent auf die neueste Version. Dementsprechend gab’s stattliche 2.057 Klicks für das Transceiver-Modul.

Mit dem Samsung Galaxy S10e mit 128 GB Speicherplatz steht in diesem Quartal ein Smartphone auf dem dritten Treppchen des Highflyer-Podests. Der schnelle Aufstieg des Mobilgeräts ist bei einem solch raschen Preissturz nicht verwunderlich: Lag der HEK zum Marktstart im Februar noch bei 620 Euro, kostet das Smartphone des südkoreanischen Elektronikgiganten Ende Juni nur noch 458 Euro im Einkauf.

Das Treppchen knapp verfehlt hat hingegen das iPad Air in der 64 GB-Version. Mit 1.252 Aufrufen konnte das 10,5’’-Tablet dennoch großes Interesse wecken. Dies dürfte — wie auch beim Drittplatzierten der Highflyer — nicht zuletzt am frühen Preisfall nur zwei Wochen nach Release liegen: Von knapp 444 Euro fiel der HEK für das Device Anfang April immerhin auf 427 Euro. Bei aktuellen Straßenpreisen ab 487 Euro ist hier also durchaus eine Marge zu erwarten, die Resellern ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte.

Wie üblich kommt nach dem Release neuer Chipsätze auch der Grafikkarten Markt in Schwung. Ein Shootingstar dieser Kategorie ist definitiv die MSI GeForce GTX 1660 Ti GAMING X 6G. Sie schaffte es im 2. Quartal auf Platz 5 der Highflyer und liegt mit einem HEK um die 250 Euro im mittleren Preissegment. Unter den 1660er-Karten scheint sie daher mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis punkten zu können.

Ein weiterer, hochinteressante Top-Einsteiger hat sich auf den 8. Platz der Hitlist vorgekämpft. Der erst seit Ende April gelistete HP LaserJet Pro M404dn ist das Nachfolgemodell des M402dne, der aktuell noch die ITscope Marktbarometer-Charts in der Kategorie Drucker anführt. Das Potential zum würdigen Thronfolger hat der Monochrom-Printer schon jetzt, zumal er mit einem HEK von rund 186 Euro zu den günstigsten Modellen im Bereich Laserdrucker zählt.

Bei den CPUs sorgt derweil die AMD Ryzen 9 3900X für Furore. Mit zwölf Kernen und 3.8GHz Taktfrequenz überzeugt der Prozessor vor allem durch seine starke Leistung. Leistung, die allerdings auch ihren Preis hat: 473 Euro kostet die CPU im HEK. Bei Straßenpreisen ab 734 Euro dürfte dieser Einkaufspreis dennoch zu verschmerzen sein. In der Highflyerliste des ITscope Marktbarometers reichte es immerhin für Platz 20.

Der Beginn der Outdoor-Saison machte sich auch diese Jahr in Anfragen der Reseller bemerkbar. Deutlich wird dies bspw. bei der Platzierung der Osmo Action von DJI. DJI ist bekannt für seine Drohnen und den daran montierten, hochauflösenden Kameras — in diesem Bereich ist der Hersteller längst Marktführer. Jetzt gilt es, die Konkurrenz von GoPro im Bereich Action-Cams aufzumischen. Zwei Bildschirme, hochauflösende Videofunktion (4K) und einfache Bedienbarkeit überzeugen dabei. Das bescherte DJI nun Platz 30 in der Highflyerliste.

TFTs: HP trotz Spitzenplatzierung kein Alleinsieger

Unangefochten auf Platz eins bleibt auch in diesem Quartal der EliteDisplay E243i von HP. Im Vergleich zum Vorquartal sind hier die Klickzahlen zwar leicht gesunken, dennoch hält sich das 24” EliteDisplay mit über 1.000 Klicks Vorsprung vor dem zweitplatzierten Dell P2419H klar an der Spitze.

Auf den zweiten Blick ist der Sieg jedoch nur ein halber: Mit fünf Modellen in den Top 10 kann sich Dell sich ebenfalls als absoluten Top-Player des TFT-Segments rühmen. So beansprucht Dell die Ränge zwei, drei, sieben und acht für sich und schaffte zusätzlich mit dem Dell UltraSharp U2719D den Sprung auf Platz 9. Letzterer besticht nicht nur durch seine schicke Optik sondern bringt durch seine QHD 2560 x 1440 Auflösung bei 60 Hz gestochen scharfe Bilder. Mit seinen 354 Euro im HEK ist er allerdings auch der teuerste TFT unter den Top10.

Nochmal interessant wird es im Mittelfeld: Die Top 15 knapp verpasst hat der Samsung UD590 Series U28E590D mit einer Bildschirmdiagonale von 28 Zoll. Dieser konnte sich immerhin von Platz 19 auf Platz 16 vorkämpfen und ist damit der einzige Ultra-HD (3840 x 2160) Bildschirm, der es dieses Quartal in die Top 20 unseres Marktbarometers geschafft hat. Nach einer Marktpräsenz von mittlerweile über vier Jahren ist der Technologie der Durchbruch im Office allerdings immer noch nicht gelungen. Es bleibt abzuwarten, ob das weiter sinkende Preisniveau endlich die Massen anlockt. Die Distribution hat auf jeden Fall schon mal kräftig aufgestockt.

Mobiltelefone: Duell zwischen Apple und Samsung, Huawei außen vor

Kaum zu glauben, aber wahr: Das iPhone 8 mit 64 GB bleibt mit 2.273 Klicks die Nummer 1 der Mobiltelefone und hat auch zehn Monate nach Release der neuen Generation seinen Titel verteidigt. Zwar ist das iPhone Xr mit 64 GB mit nur 23 Klicks weniger dicht auf den Fersen — letztendlich hat es trotzdem nur für Platz 2 gereicht. Beide Smartphones profitieren hierbei nicht nur vom stabilen Markenimage des Apple-Konzerns, sondern auch von den sich langsam in erschwingliche Sphären einpendelnden HEKs.

Bemerkenswert ist auch, dass die Preise für das 8er-Modell wieder anziehen — und das, obwohl das Modell bei eBay bereits ab 409 Euro zu erstehen ist. Fachhändler hingegen müssen immer noch um die 500 Euro pro Gerät hinblättern. Möglich also, dass Apple hier das Ende des großen Abverkaufes erwirken will.

Beachtlich zugelegt hat derweil das Samsung Galaxy S10e. Dieses ist innerhalb eines Quartals von Platz 47 auf den 4. Platz gesprungen. Mit dem Galaxy A50 liefert Samsung außerdem einen weiteren Aufsteiger. Das seit März gelistete Smartphone schafft es von Platz 175 auf den 15. Platz.

Huawei ist in diesem Quartal nicht unter den Top 15 vertreten. Diese sind ausschließlich Apple und Samsung vorbehalten. Die Chinesen schaffen es mit dem Huawei Mate 20 Lite in der 64 GB ausführung aber immerhin auf den 16. Platz des ITscope Marktbarometers und verfehlt damit knapp den Inner Circle der Bestenliste. Außerdem liefert Huawei mit dem P30 Pro in der 128 GB-Ausführung einen echten Aufsteiger: Das seit März geliste Smartphone schießt von Platz 369 auf den 23. Platz.

Tablets: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken

Ein heißer Aufsteiger im Tablet-Segment ist das Apple iPad Air Wi-Fi der 3. Generation. Nach dem erwartungsgemäß erfolgreichen Marktstart im März schaffte das Tablet in Q2 einen beachtlichen Sprung von Platz 157 auf den 6. Rang. Damit liegt es nur knapp hinter dem Samsung Galaxy Tab A, das derzeit den 5 Platz belegt. Auch die Preisentwicklung dürfte sich positiv auf die Nachfrage nach dem iPad Air ausgewirkt haben: Zuletzt konnte das Tablet für rund 427 Euro von der Distribution bezogen werden. Bei Endverbraucherpreisen von circa 490 Euro ist der Verkauf des iPad Air für Reseller durchaus lohnenswert.

Die Top 5 dominiert jedoch weiterhin Erzrivale Microsoft: Mit gleich drei Tablets ist Microsoft vertreten und verteidigt eisern die Plätze eins, drei und vier. An der Spitze steht dabei nach wie vor das Microsoft Surface Pro mit 256GB. Die Preisdiskriminierung innerhalb der Surfaces scheint dabei gelungen: Die HEKs der Top 15 Microsoft Tablets liegen in einem breiten Korridor zwischen 750 und 1.300 Euro.

Notebooks: Das Feld von hinten aufgemischt

In der Kategorie Notebooks gab es im 2. Quartal mächtig Bewegung: Fünf der Top 10-Plätze werden durch Aufsteiger außerhalb der besten zehn aus dem 1. Quartal belegt. HP und Lenovo kämpfen weiterhin um die begehrten Plätze innerhalb der Top 10; an der Spitze durchgesetzt hat sich letztendlich das Lenovo ThinkPad L580 in der 512GB-Ausführung. Damit löst es den Vorquartalssieger von HP ab, der einen tiefen Absturz auf Platz 19 verkraften musste. Beim neuen Spitzenreiter handelt es sich jedoch keineswegs um ein Kampfpreismodell: Das ThinkPad bewegt sich mit 1.014 Euro HEK im mittleren Preissegment und überzeugt vielmehr durch ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

HP zieht mit dem HP ProBook 450 GB auf der Überholspur von Platz 24 auf den 2. Platz und sitzt mit nur 400 Klicks Rückstand der Konkurrenz von Lenovo im Nacken. Verwunderlich ist das nicht: Das Modell hat Mitte März einen erheblichen Preissturz von 720 Euro auf 620 Euro HEK erlebt. Seither können die Einstandspreise der Distribution auch wieder mit den Verbraucherpreisen mithalten.

Den größten Sprung in die ITscope Marktbarometer-Charts legte jedoch das Lenovo ThinkPad E590 hin. Auf Platz 28 im Vorquartal gestartet, landet es nun auf Platz 4. Lenovo setzt bei der neuen E-Serie auf den altbewährten Look und liefert mit dem E590 ein Office-Einsteigermodell für einen HEK von 625 Euro.

Das Apple MacBook Pro, 15.4″, i7 mit 512GB SSD-Speicher schafft es dieses Mal “nur” auf Platz elf. In der Vergangenheit waren Platzierungen innerhalb der Top 3 kurz nach Launch keine Seltenheit bei Apple-Produkten. Ein Grund für den vergleichsweise verhaltenen Start dürfte der saftige Einkaufspreis sein, der mehr als 1.000 Euro über den HEK der besten sieben Produkte in dieser Kategorie liegt. Möglich also, dass Apple sich in diesem Fall mit dem Preis übernommen hat

Im Highend-Bereich ist neben dem MacBook Pro dieses Quartal nur das Microsoft Surface Book 2 in den Top 15. Mit 2.100 Euro HEK ist dieses unwesentlich günstiger als das Macbook Pro und belegt Platz 8 im aktuellen Ranking. Ein heißer Anwärter auf die Top 15 scheint auch das HP 250 G7, 15.6″, i5, 8GB mit 256GB SSD, zu sein. Gesprungen von Platz 187 auf Platz 16 wurde die Hitliste nur knapp verfehlt.

Komplettsysteme: HP luchst Lenovo die Krone ab

HP führt in diesem Quartal die Spitze des Charts im Bereich Komplettsysteme eindeutig an. Mit über 2.400 Klicks Vorsprung sichert sich der HP ProDesk 400 G5, i5 3GHz mit 256GB SSD die Führung und verdrängt Lenovo mit seinem ThinkCentre M720q 10T7 auf Platz 2. Das G4-Modell von HPs ProDesk 400 verteidigt derweil seine Bronzemedaille.

Dell macht vier Plätze gut und schafft den Sprung unter die Top 5 mit seinem OptiPlex 3060, i5 2.1GHz, 256GB SSD. Mit einem HEK von 496 Euro bleibt er dabei als einziger in den Top 5 unter der 500 Euro-Marke. Das platzsparende Gehäuse und die vielseitigen Montagemöglichkeiten des Mini-PCs, beispielsweise auch hinter dem Monitor, bringen Pluspunkte und verhelfen Dell mit seinem 3060er-Modell auf Platz 4.

Ein anderer Shootingstar bringt sich währenddessen in den Top 20 in Stellung: Das Apple iMac mit Retina 5K Display schießt von Platz 328 auf den 16. Platz. Im Vergleich zu anderen iMacs ist der Start jedoch relativ verhalten. Der im Juni 2017 erschienene iMac 27’’, ebenfalls mit Retina 5K ausgestattet, schaffte binnen der wenigen im Quartal verbleibenden Wochen den Sprung direkt in die Top 3. Bei einem HEK ab 1.622 Euro scheint so manch einer noch auf fallende Preise zu warten.

Grafikkarten: Kontinuität an der Spitze, Dynamik im Mittelfeld

Zuverlässigkeit bewährt sich: Auch im zweiten Quartal verteidigt die PNY NVIDIA Quadro P2000, 5GB GDDR5, VCQP2000-PB ihre Spitzenposition im Ranking der beliebtesten Grafikkarten. Damit hat sich das seit Februar 2017 gelistete Modul zu einem soliden Dauerbrenner entwickelt. Auf den darauffolgenden Plätzen wurden die Karten jedoch teilweise kräftig gemischt:

Die ASUS TURBO-RTX2080TI-11G, 11 GB GDDR6 macht drei Plätze gut und heftet sich auf Platz 2 an die Fersen des Spitzenreiters PNY. Dabei ist sie erstaunlich gut im Rennen wenn man bedenkt, dass sie mit einem HEK ab 1.045 Euro zum Premiumsegment der Grafikkarten gehört. Das Produktversprechen von einer zweimal längeren Lebensdauer sowie die Kombination von fortschrittlichem VR-Rendering, Echtzeit-Raytracing und künstlicher Intelligenz scheinen jedoch anzukommen.

Von Platz 16 auf den vierten Platz schaffte es die GTX 1660 Ti GAMING X 6G von MSI. Diese ist seit Februar 2019 gelistet und zählt mit einem HEK von rund 250 Euro zu den günstigen Modellen der Produktsparte. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das durchaus auch von Gamern hervorgehoben wird, dürfte das Interesse weiter ankurbeln. Den größten Sprung bei den Grafikkarten machte jedoch ASUS mit der DUAL-GTX1060-O3G: Mit einer Verbesserung von Platz 69 auf den 9. Platz hält auch hier ein äußerst preiswertes Modell Einzug in die Top 10.

Mainboards: Asus und Gigabyte so weit das Auge reicht

Auf dem Treppchen herrscht Beständigkeit: Das mit gut 150 Euro HEK deutlich günstigere ASUS PRIME Z390-A verwies das X399-A-Modell zwar auf Platz 2 der Rangliste, auf dem 3. Platz hält sich jedoch weiterhin das Z390 DU von Gigabyte mit 535 Klicks. Generell dominieren beide Hersteller die Top 15; die Konkurrenz tritt erst auf den Plätzen 18 mit dem ASRock Z370 Pro4 und 19 mit dem MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON in Erscheinung.

Ganz anders sieht es auf den Plätzen 4 bis 10 aus: Hier gab es eine regelrechte Invasion von Aufsteigern und somit einen kompletten Austausch des Rankings — selbstredenderweise durch weitere Modelle von ASUS und Gigabyte. So sprang beispielsweise das ASUS PRIME B360M-C mit 402 Aufrufen von Platz 21 auf Platz 4, das ASUS PRIME Z370-A II machte 5 Plätze gut und sicherte sich mit 373 Klicks Platz 5 und das im EK nur 64 Euro teure Gigabyte B360M DS3H preschte von Platz 18 auf Platz 6 vor.

Ein weiterer Shooting Star ist ganz besonders hervorzuheben: Das erst seit Februar gelistete H310M S2H von Gigabyte schoss von Platz 207 auf den 13. Rang unter den gefragtesten Motherboards. Intel hatte Mitte 2018 Kapazitätsengpässe bei der Herstellung des günstigen H310-Chips für Coffee Lake, fuhr die Produktion der Chips in 22 nm gegen Ende des Jahres aber wieder hoch. Gepaart mit einem vergleichsweise niedrigen HEK von 52 Euro erfreut sich das Mainboard daher großer Beliebtheit unter den Resellern — Tendenz weiter steigend.

CPUs: Intel lässt AMD (fast) keine Chance

An der Spitze bleibt es stabil: Mit 2.508 Produktaufrufen ist und bleibt die Intel Core i7 9700K, 8-Core, 3.6 GHz CPU der unangefochtene Platz 1 unter den Prozessoren. Einen großen Sprung schafft Intel außerdem mit der neuen Vierkerner Intel Core i3 9100F 3.6 GHz. Lange nicht lieferbar und trotzdem hoch gefragt, legte diese einen Senkrechtstart von Platz 848 auf den 20. Platz hin. Wie auch die Intel Core i5-9400F besitzt die Core i3 9100F keinen interne Grafik, was die CPU sehr erschwinglich macht. Mittlerweile kann mit einem EK um die 80 Euro kalkuliert werden.

Konkurrenz in den Top 10 gibt es für Intel lediglich von AMD. Die Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3.4 GHz schafft es immerhin von Platz 6 auf Platz 4; die Ryzen 7 2700X, 8-Core, SMT, 4.35 GHz verbesserte sich um einen Rang auf Platz 9. Für den Moment bleibt Intel also mit Abstand der erfolgreichste Hersteller im CPU-Segment. Spannend dürfte es in Zukunft trotzdem werden: Die neue AMD Ryzen 9 3950X übertraf jüngst im Test alle Benchmarks und liefert dabei mehr Prozessor-Leistung zum halben (Intel-)Preis.

Storage-Systeme: Synology lässt QNAP & Co. nicht viel Platz

Synology ist weiterhin der stärkste Player bei den Storage-Systemen: In den Top 20 kann der Hersteller ganze 14 Plätze für seine Lösungen beanspruchen. Angeführt werden die Charts dabei vom DS218+ NAS Speicherserver mit seinen 20 TB Speicherplatz. Das NAS wurde im 2. Quartal 2.007 mal in ITscope aufgerufen; Platz 2 geht an das DS918+-Modell mit 1.172 Klicks.

Der Shootingstar der Storage-Sparte ist jedoch ein anderer: Die Synology RackStation RS818+ schafft den Sprung von 294 auf den 9. Platz — und das, obwohl sie im HEK knapp 500 Euro teurer ist als der aktuelle Spitzenreiter. Dafür gibt es mehr Leistung und mehr Speicher. Außerdem hat sich der Preis angepasst: Rund 200 Euro weniger muss in die RackStation seit der Lageraufstockung Mitte April kalkuliert werden.

Nicht minder beachtlich ist der Aufstieg des kleinen Bruders Synology RackStation RS819. Dieser schafft den Sprung aus dem Nichts von 0 auf 17 in nur einem Quartal. Im HEK ist sie außerdem noch 250 Euro günstiger als vergleichbare Produkte mit ähnlicher Leistung.

Drucker / Multifunktionsgeräte: (Beein)druckendes von HP

In den mittlerweile eher ruhigen Fahrwassern des Printer-Segments schlägt eine Produktneuheit derzeit hohe Wellen: Obwohl der HP LaserJet Pro M404dn erst Ende April auf den Markt kam, schaffte der Monochrom-Drucker den direkten Einstieg auf Platz 19 und sicherte sich so einen aussichtsreichen Platz in den Top 20.

Bei weitem nicht so steil gestartet, aber dennoch bemerkenswert ist der Einzug des HP LaserJet Enterprise M507dn auf Platz 92. Mit einem Einführungspreis von 500 Euro Mitte April zählt er sicherlich zu den Premiumausführungen der HP LaserJets. Mittlerweile ist der HEK jedoch um rund 20 Prozent gesunken, was sich sicherlich positiv auf die Nachfrage ausgewirkt hat.

Transceiver: Frischer Wind durch neue, günstigere GBIC-Variante von HP

Eine kleine Überraschung noch zum Schluss: Bei den Transceivern kommt nach langer Zeit endlich wieder Schwung ins Spiel. Die Produktlebenszyklen in diesem Bereich sind vergleichsweise sehr lang, weshalb Veränderungen in der Nachfrage meist durch kosmetische Updates oder kleinere Revisionen entstehen und weniger durch echte technische Neuerungen. Nicht verwunderlich also, dass der HPE Aruba – SFP+ LC Multi-Mode mit 3.714 Aufrufen weiterhin an der Spitze thront.

Auf Platz 2 hat sich jedoch ein Senkrechtstarter katapultiert: Das seit März gelistete HPE Aruba – SFP (Mini-GBIC)-Transceiver-Modul hat es mit beachtlichen 2.057 Klicks von Platz 216 bis fast an die Spitze geschafft. Das ermöglicht Systemhäusern eine größere Produktauswahl und mehr Marge als beim Vorgänger, insbesondere bei Neuinstallationen. Sein großer Bruder im LC Single Modus, das HP Enterprise Aruba SFP+-Transceiver-Modul, schaffte mit 835 Klicks immerhin den Sprung von Platz 174 auf den 9. Platz. Das ist beachtlichen, denn mit einem HEK von 946 Euro ist er der teuerste Tranceiver unter den Top 15.

Abgesehen von den Marken HPE Aruba und HP Enterprise hat es aber noch ein anderer Hersteller überraschend in die Top 10 geschafft: Das ProLabs – SFP+-Transceiver-Modul – 10 GigE konnte mit einem großen Satz von Rang 231 auf Platz 7 landen. Dank Kompatibilität mit dem Aruba J9150D und aktuellen Kampfpreisen in der Distribution scheint das wenig verwunderlich. Mit aktuell rund 30 Euro HEK kostet er nur einen Bruchteil des Originals von Aruba. Gut möglich also, dass solche Nachbauten bald salonfähig sein werden.

 

Pressekontakt

Isabel Krohn
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

15.07.2019|

ITscope stellt Erweiterungen seiner ERP-Schnittstellen vor

Automation von Datenflüssen ins ERP-System spart Systemhäusern Zeit und schafft Freiräume für besseren Service

Karlsruhe, den 13.05.2019 — Die Schnittstellen zwischen ITscope und den Branchen-ERP-Lösungen SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden um wichtige Funktionalitäten erweitert. Von der automatischen Übertragung von Produkt- und Auftragsdaten bis hin zur Bestellintegration sind zahlreiche Funktionen implementiert worden, mit denen Systemhäuser manuelle Prozesse einsparen und interne Abläufe optimieren können.

Der automatische Datenaustausch zwischen Warenwirtschaften und Drittsystemen ist ein mächtiger Hebel, mit dem sich zeitaufwändige Prozesse optimieren lassen. Immer mehr Anbieter von ERP-Systemen setzen daher auf die leistungsfähige ITscope-API, um die Stammdatenpflege und Bestellprozesse im schnelllebigen IT-Sektor zu automatisieren. Die Schnittstellen zu SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden nun jüngst weiter ausgebaut.

Übertragung der SAP-Bestellnummer in Systemhaus.One für reibungsloses Matching

Die neumeier AG hat den Datenaustausch zwischen Systemhaus.One und ITscope gleich auf mehreren Ebenen verbessert. So können nun einzelne Produkte und ganze Angebote mit nur einem Klick direkt aus ITscope in die Warenwirtschaft übertragen werden. Neue Artikel samt Stammdaten werden automatisch angelegt, sofern sie noch nicht im ERP existieren. Auch Angebots- bzw. Auftragsdaten wie Status, Stückmengen, Preise oder Artikelbeschreibungen werden automatisch von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Eine weitere, große Erleichterung für Nutzer von Systemhaus.One besteht darin, dass die SAP-Bestellnummer nun auch in ITscope verwendet und somit in beiden Systemen synchron geführt wird. Was vorher stets mit einem manuellen Abgleich verbunden war, funktioniert nun komplett automatisch. Zahlreiche Angebots- und Auftragsdaten wie z. B. Stückmengen, Artikelbeschreibungen und Seriennummern werden damit reibungslos von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Bestellanbindung, Angebots- und Produktanlage für weclapp-Nutzer

Auch die Marburger weclapp GmbH hat ihren Datenaustausch mit ITscope weiter optimiert. Ähnlich wie bei Systemhaus.One können nun auch weclapp-Nutzer Aufträge aus ITscope per Klick nach weclapp übertragen. Einzelne, noch nicht in der WaWi vorhandene Artikel werden automatisch in weclapp angelegt.

Zusätzlich lassen sich beliebige Artikel per Knopfdruck von ITscope in weclapp einspielen. Alle relevanten Stammdaten wie EK-Preise, Lieferanten, Artikelnummern und Zubehörreferenzen werden dabei automatisch an die Warenwirtschaft übermittelt und müssen fortan nicht mehr manuell erfasst werden.

Die größte Neuerung für weclapp-Nutzer dürfte jedoch in der Umsetzung der Bestellanbindung an ITscope bestehen. Hat der Kunde einen Auftrag erteilt, können hierfür ab sofort Warenkörbe in ITscope angelegt werden. Diese lassen sich anschließend über die ITscope-Plattform bei den jeweiligen Lieferanten bestellen. Zugehörige Bestelldaten und weiterführende Informationen wie Seriennummern, Tracking Codes & Co. werden danach automatisch nach weclapp zurückgeführt.

Übertragung von ITscope Live-Angeboten in c-entron.NET

c-entron hat die automatische Übertragung von ITscope Live-Angeboten in die Warenwirtschaft ebenfalls realisiert. Per Klick in ITscope werden alle relevanten Angebotsdaten wie Angebotsnummer, Status, Artikel, Stückzahlen und Preise automatisch an c-entron.NET übermittelt. Artikel, die noch nicht in der Warenwirtschaft vorhanden sind, werden dabei automatisch in c-entron erstellt. Auf diese Weise wird das System punktgenau angereichert ohne, dass der gesamte ITscope-Katalog eingespielt werden muss. Benjamin Mund, Geschäftsführer von ITscope, ergänzt: “Außerdem wird das ERP von reinen Preisanfragen entlastet. Nur Produktdaten zu aussichtsreichen Kundenanfragen, also konkreten Angeboten, werden auf diesem Wege in die Warenwirtschaft überführt.”

B2B Shop-Auftragsimport und Beschaffung zu Projektpreisen in SITE

Die ITscope-Schnittstelle zu SITE ist derweil die erste Anbindung an ITscope, die nun auch Bestellungen aus der ITscope B2B Suite vollautomatisch in die Warenwirtschaft überträgt. Diese werden beim Import direkt als VK-Auftrag angelegt. Fehlende Artikel können automatisch in SITE angelegt und Bezugsquellen im selben Schritt vorbelegt werden. Mit der ITscope B2B Suite können Kunden ihren gesamten IT-Bedarf direkt online und in einer persönlich auf sie zugeschnittenen Einkaufsumgebung beim Systemhaus bestellen — die Schnittstelle zu SITE sorgt dann für den automatischen Auftragsimport in die Warenwirtschaft.

Ausblick: Weitere Bestellanbindung und Integration von Projektpreisen

Um ihren Nutzern noch weiter unter die Arme zu greifen, bauen die Anbieter der Schnittstellen die Module auch in Zukunft aus. So soll es in c-entron in den nächsten Wochen möglich sein, Kundenbedarfe aus c-entron.NET direkt an ITscope zu übertragen und elektronisch zu bestellen. Auch soll der Dokumentenaustausch per EDI vorangetrieben werden. Für Systemhaus.One wird aktuell die Möglichkeit sondiert, Projektpreise und kundenspezifische Rahmenkonditionen aus ITscope ins ERP-System übermitteln zu lassen.

Weitere Informationen zur den jeweiligen Schnittstellen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier:
c-entron | SITE | Systemhaus.One | weclapp

Pressekontakt

Isabel Krohn
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe
presse [at] itscope.com

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

13.05.2019|
Presseecho

Notebook-Engpässe: Corona zwingt Arbeitnehmer ins Homeoffice

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

#ITfightsCorona – Lieferengpässe im IT-Channel (IT-Business, 23.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Corona-Aktion

Corona-Aktion für Neukunden: ITscope Business 3 Monate kostenlos
Mit ITscope Lagerengpässen ausweichen

ITscope Business-Lizenz kostenlos (ChannelPartner, 17.03.2020)

ITscope Business-Lizenz kostenlos für alle neu registrierten Fachhändler (ChannelBiz, 17.03.2020)

Liquidität, Beschaffung, Sofortprojekte: Corona-Hilfen für den Channel (CRN, 17.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (Elektronikpraxis, 18.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (IT-Business, 18.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q3/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q3/2019: Presseecho

ITscope Marktbarometer Q3/2019: Die Gipfelstürmer unter den ITK-Produkten (IT-Business, 07.11.2019)

ITscope Channel Marktbarometer QIII/2019: Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 04.11.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 30.10.2019)

ITscope: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron (ChannelObserver, 01.11.2019)

08.11.2019|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q2/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q2/2019: Presseecho

ITscope-Marktbarometer Q2/19: Margenträchtige Newcomer und lohnende alte Hasen (IT-Business, 16.07.2019)

Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 17.07.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 18.07.2019)

Studie: Das sind die Top-Notebooks im Channel (ChannelObserver, 24.07.2019)

18.07.2019|Presseecho DE|
Changelog

Release Notes für Update 2020.20

Dieses Release enthält Fehlerbehebungen bezüglich der Warenkörbe, der Kundenliste in der Portalkonfiguration und einiger, anderer Bereiche.

Plattform

  • Im Warenkorb lässt sich nur noch ein Fenster für die Verpackungsinformation öffnen.
  • Wird im Rahmen einer Produktsuche eine Sortierung aus dem Dropdown-Menü ausgewählt, wird nur noch diese Sortierung als aktiv gekennzeichnet.
  • Wir haben sichergestellt, dass Realtime-Lagerbestände in jedem Fall korrekt in die Bezugsquellenliste übertragen werden.
  • Produktkacheln zeigen wieder eine Infozeile an.
  • Wir haben sichergestellt, dass über die Auswahl-Markierung für Warenkorbpositionen, mehrere Positionen gelöscht werden können.

B2B Suite

  • Innerhalb von Portalen wird im Produktkopf kein UVP angezeigt, falls dieser 0 Euro beträgt.
  • Bei Aufträgen aus dem Portalen werden nun zusätzlich die eigenen „Hinweise des Lieferanten“ aus der Portalkonfiguration angezeigt.
  • Wir haben sichergestellt, dass der ABC-Filter in der Kundenliste korrekt funktioniert.
12.05.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.19

Abgesehen von einigen Fehlerbehebungen bringt dieses Update einige Neuerungen bezüglich der B2B Suite mit sich.

Betreiber können Neukunden die Möglichkeit bieten sich eigenständig zu registrieren und einen Lieferanten auswählen dessen UVP im Produktkopf angezeigt wird. Außerdem ist die Kundenliste nach Anfangsbuchstaben filterbar und die Performanz der Liste wurde verbessert.

Plattform

  • Staffelpreise aus der DEFAULT- und gegebenenfalls der CUSTOMER_PRICELIST werden auf der Produktseite geladen und angezeigt.
  • Der Hinweistext im Warenkorb bezüglich des nächsten Liefertermins wurde verständlicher formuliert.
  • Das Aussehen einiger Dialoge, bei denen uns Unstimmigkeiten gemeldet wurden, wurde angepasst.
  • Die Aktionsbuttons auf der Zeile eines Angebots werden korrekt angeordnet.

B2B Suite

  • Portalkunden haben ab sofort die Möglichkeit, sich selbst für ein Portal zu registrieren, sofern die entsprechende Option unter „Einrichtung“ aktiviert wurde. Die Registrierungsseite ist dann über einen Link auf der Login-Seite des jeweiligen Portals erreichbar.
  • Die Kundenliste in der Portalkonfiguration kann nach Anfangsbuchstaben gefiltert werden.
  • Die Performanz der Portalkonfiguration wurde bei langen Kundenlisten verbessert.
  • Beim Hinzufügen eines Produkts mit einem Wert von 0€ (bzw. auf Anfrage), erscheint direkt ein Kontaktformular an den Betreiber.
  • Das Aussehen der CTO-Finder Kacheln wurde überarbeitet.
  • Wir haben sichergestellt, dass Preissummen bei Bestellungen korrekt dargestellt werden.
  • Beim Hochladen von Kundenlogos konnte es vorkommen, dass Logos anderer Kunden überschrieben wurden. Dieser Fehler wurde behoben.
06.05.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.18

Dieses Update enthält einige Fehlerbehebungen und Verbesserungen bezüglich der E-Services und Exporte. Außerdem wurden erste Vorbereitungen getroffen, um eine niederländische Übersetzung zu gewährleisten.

Plattform

  • Lieferanten sind wieder in der Lage die E-Service Konfiguration ihrer Kunden zu sehen.
  • Erste Vorbereitungen wurden getroffen, um die Plattform auf Niederländisch zu übersetzen.
  • Ein Fehler betreffend beim Einklappen des Seitenmenüs wurde behoben.
  • Für den BMEcat-Export können ein Kataloggültigkeitszeitraum ausgewählt werden.
  • Bei Exporten mit berechneten Preisen werden Produkte mit leeren Preisen nicht berücksichtigt.
  • Wir haben sichergestellt, dass sich Produktinfos einer Bezugsquelle und die Beschreibungstexte von Lieferanten nicht mehr überlappen.
  • Der Preis im Export von Sammlungen ist als Zahl und nicht mehr als Text formatiert.

B2B Suite

  • Die Beschreibungen im eService bezüglich der B2B-Bestellungen wurde aktualisiert, um klar zu stellen, dass es sich bei monetären Beträgen stets um Nettobeträge handelt.
  • In Bestellungen wird in Brutto-Portalen zusätzlich der Nettobetrag und in Netto-Portalen zusätzlich der Bruttobetrag angezeigt.
  • In Portalen wird bei Produkten für die noch kein Preis vorliegt in der Produktsuche „a. A.“ angezeigt.
  • Portal Einladungen können auch auf Niederländisch und Italienisch versandt werden.

 

28.04.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.17

Verpackungseinheiten, überarbeitete Pop-up-Dialoge und neu gestaltete Kacheln!

ITscope und die B2B Suite unterstützt ab sofort Verkaufs- und Verpackungseinheiten. Auch visuell hat sich einiges getan. Wir haben die Darstellung unserer Pop-up-Fenster modernisiert und am Aussehen unserer Produktkacheln gefeilt.

Plattform

  • Verkaufs- und Verpackungseinheiten werden auf der Plattform und innerhalb der B2B Suite unterstützt. Diese Einheiten können auch als BMECat-Export Format ausgewählt werden.
  • Die Dashboardkacheln wurden überarbeitet und zeigen die Produktbezeichnung nur noch per Hover an. Außerdem kann die Nummerierung der Kacheln ein- und ausgeblendet werden.
  • Die Pop-up-Fenster wurden generalüberholt. Die verwendeten Icons wurden ausgetauscht, die Größe der Buttons angepasst.
  • Änderungen an E-Service Zugangsdaten und Einstellungen werden bei der Eingabe gespeichert. Die Aktivierung und Deaktivierung eines E-Service erfolgt über einen Schalter im Header.

B2B Suite

  • Für Kunden kann festgelegt werden, ob auf Datenblättern ihr eigenes Logo oder das Logo des Portalbetreibers angezeigt wird.
  • Das Dashboard zeigt nun auch Kacheln für Produkte ohne Preis an. Hier wird der Preis als „a. A.“ dargestellt.
  • Das Teilen von Produktsammlungen via E-Mail ist wieder möglich.
  • Wird in einem Portal mit Bruttopreisen eine Produktsammlung geteilt, werden in der E-Mail die korrekten Bruttopreise angezeigt.
  • Im Bestelldialog wird der Link zu den hinterlegten Bestellkonditionen wieder richtig angeordnet.
23.04.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.16

Momentan arbeiten wir daran, unsere Plattform technisch zu modernisieren. Trotzdem haben wir während der Woche Zeit gefunden, einige Fehler betreffend der B2B-Preislisten, Lieferanten und des Druckens von Angeboten zu beheben.

B2B Suite

  • Wenn ein B2B-Kunde außerhalb der EU liegt, wird ihm keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
  • Wir haben sichergestellt, dass in Portalen keine Preise aus Preislisten geladen werden, die auf „Inaktiv“ gesetzt wurden.
  • In der Lieferantenauswahl innerhalb der Kundengruppe sind nur noch B2B-Preislisten wählbar, die korrekt konfiguriert sind.
  • Im Falle, dass die Lieferanten in einem Portal sichtbar sind, werden in Aufträgen die Lieferkonditionen der echten Lieferanten angegeben.

Plattform

  • Wir haben sichergestellt, dass leere Adressfelder im Angebotsdruck keine leeren Zeilen mehr erzeugen.
15.04.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.15

Diese Woche haben wir uns hauptsächlich der Behebung einiger Fehler gewidmet. Des Weiteren wurde die Mitarbeiteransicht unter „Meine Firma“ um Informationen bezüglich des Registrierungsstatus der Mitarbeiter und der Möglichkeit, erneut Einladungsmails an diese zu versenden erweitert.

B2B Suite

  • Die Nummerierung und Badges auf den Kacheln des Dashboards werden in Portalen ausgeblendet.
  • Im Falle, dass ein alternativer Betreiber Name in der B2B Suite eingetragen ist, wird dieser auch in den PDFs und E-Mails verwendet.
  • Bei Bestellungen werden im Bruttofall auch die Versandkosten als tatsächliche Bruttokosten angezeigt.
  • Die Skalierung von Hintergrundbildern für die Portalkopfzeile wurde verbessert. So füllen auch Bilder mit kleineren Auflösungen die Fläche besser aus.
  • Bei Produkten, die über eine Produktdatei in den Produktkatalog der B2B Suite eingelesen wurden, kam es fälschlicher Weise zu Warnmeldungen. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die Produktsuche innerhalb von Portalen, kann nun auch nach Verfügbarkeit sortiert werden.

Verwaltung

  • Die Mitarbeiterliste unter „Meine Firma“ zeigt nun an, welche Mitarbeiter bereits zu ITscope eingeladen wurden, sich aber noch nicht registriert haben.
  • Außerdem besteht hier die Möglichkeit, an diese Mitarbeiter erneut eine Einladungsmail zu versenden.
07.04.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.14

Die Preislisten innerhalb der Portalkonfiguration zeigen nun genauere Daten bezüglich der Anzahl der Preise und Zeilen. Außerdem können im Fall, dass Kunden Lieferanten zu einer Bestellung zusammenfassen können, die Versandkosten und Mindermengenzuschläge pro Warenkorb vergeben werden.

B2B Suite

  • Im Detailbereich der Preislisten wird angezeigt, wie viele Zeilen beim Einlesen erfasst wurden.
  • Außerdem wird nach dem Einlesevorgang  angegeben, wie viele Preise aktualisiert beziehungsweise hinzugefügt wurden.
  • Versandkosten und Mindermengenzuschläge können auch pro Warenkorb und nicht nur pro Lieferant vergeben werden. Dies ist relevant im Falle, dass Kunden, Positionen bei mehreren Lieferanten zu einer Bestellung zusammenfassen können.

Auftrag & Bestellung

  • Der Status eines Auftrags kann auch per ITscope API anhand eines OpenTrans Dokuments auf „Auftrag bestätigt“, „Versandt“ und „Berechnet“ gesetzt werden.
01.04.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.13

Wir haben diese Woche einige aufregende Neuigkeiten. Eine unserer Neuerungen betrifft den Check Out in B2B Portalen. Hier können Kunden jetzt Bestellungen bei verschiedenen Lieferanten zu einer Bestellung zusammenfassen. Außerdem ist die Portalkopfzeile nun individuell anpassbar. In der Portalkonfiguration kann ein Hintergrundbild für diesen Kopf festgelegt werden.

Momentan arbeiten wir daran innerhalb von Portalen, sowohl Brutto- als auch Nettopreise darstellen zu können.

B2B Suite

  • Portalkunden haben jetzt die Möglichkeit, mehrere Lieferanten zu einer Bestellung zusammenzufassen und zu bestellen. Betreiber können dieses Feature innerhalb der Kundengruppe aktivieren.
  • Unter „Aussehen“, können Betreiber ein individuelles Hintergrundbild für die Kopfzeile des Portals hochladen.
  • Es können auch Artikelnummern aus Produktdateien als alternative Artikelnummern angegeben werden, um beispielsweise Artikelnummern ihrer Kunden im Portal darstellen zu können.
  • Wir haben sichergestellt, dass bei Exporten von B2B-Preislisten alle Preise korrekt exportiert werden.
  • Die Änderung des primären Firmennamen eines B2B Kunden hat ab sofort keine Auswirkungen auf sonstige Adressen.
  • Hat man als Käufer im Warenkorb eine Position, dessen Lieferant nicht mehr verfügbar ist, wird eine entsprechende Warnung angezeigt und das Bestellen der Position ist nicht mehr möglich.
  • Die Preisoptimierung kann innerhalb der Kundengruppe auch bei sichtbaren Lieferanten, komplett ausgeblendet werden.
  • Betreiber können unter Einrichtung (Verwaltung) in der Portalkonfiguration angeben, welche Adresseinstellungen bei neu angelegten Kunden verwendet werden sollen.
  • Im Punchout-Fall werden nun zur besseren Übersichtlichkeit nur noch die eigenen Bestellungen in der Bestellübersicht angezeigt.
25.03.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.12

Um das Arbeiten mit B2B Preislisten und der Lieferantenauswahl einfacher zu gestalten haben wir einige Änderungen an deren Konfiguration vorgenommen. Beide Bereiche haben erklärende Hilfetexte erhalten und zeigen bei Fehlern entsprechende Warnmeldungen.

Unser Fokus liegt momentan darauf, Verpackungs- und Verkaufseinheiten auf unserer Plattform und in den Portalen darzustellen.

B2B Suite

  • Im Falle, dass eine erstellte Lieferantenkonfiguration innerhalb der Kundengruppe nicht funktionsfähig ist, wird der Nutzer durch entsprechende Warnmeldungen darüber informiert.
  • Für Kategorien und lokale Produktfilter sind nur noch Lieferanten wählbar, die innerhalb des Portals konfiguriert wurden.
  • Fehlerhafte B2B-Preislisten werden mit Warnungen markiert.
  • Im Falle einer fehlerhaften Preisliste erscheint auch in der Kundengrunduppe ein Warnsymbol.
  • Portalken, die sich über SingleSignOn (SSO) anmelden, können ab sofort auch Produktdatenblätter über die API abrufen.

 

 

18.03.2020|Changelog DE, Unkategorisiert|
Events

Lernen Sie uns persönlich kennen

Messen, Ausstellungen, Events, Roadshows & mehr

ITscope on Tour

Mehr als 7.800 aktive Kunden, 370 Distributoren und 3 Millionen ITK-Produkte: Auf ITscope.com ist die IT-Branche zu Hause. Natürlich sind wir daher auch auf den großen Events der Branche vertreten. Ob Messen, Partnertage, Roadshows, Fachveranstaltungen oder andere Events – erleben Sie ITscope hautnah & in Ihrer Nähe! Lassen Sie sich die neuesten Funktionen von ITscope vorstellen, stellen Sie Fragen rund um den ITK-Handel und sprechen Sie mit uns über die gemeinsame Zusammenarbeit.

ITscope goes digital

Kostenlose Webinaraufzeichnung: Wie Sie in vier Wochen kostengünstig und ohne technischen Aufwand ein umsatzsteigerndes eCommerce- und eProcurement-Portal aufsetzen

  • … wie Sie mit ITscope.com als eCommerce Lösung eigene Prozesse radikal optimieren – und gleichzeitig die Kundenbindung stärken

  • … wie Sie individuell gestaltete Portale ohne technisches Know-How aufsetzen und diese in eigene und die eProcurement-Systeme Ihrer Kunden integrieren

  • … anhand von echten Praxisbeispielen, wie andere Systemhäuser die Vorteile des digitalen Direktvertriebs bereits nutzen

  • … wie Sie einen Mehrwert für Ihre Kunden schaffen und gleichzeitig Ihren eigenen Umsatz steigern

Sie haben Fragen zu unseren Events?

Putri Laichinger
Inside Sales Manager

Positive Effekte der Krise: Corona als Antrieb für die Digitalisierung

 

Durch die weltweite Corona-Pandemie boomen digitale Angebote, die uns das Leben zu Hause einfacher gestalten. In vielen Bereichen sorgen sie außerdem für einen regelrechten Schub in Richtung Digitalisierung – insbesondere auch in Bereichen, die dabei noch aufholen können.

Anrufe, Meetings, Einkäufe, das Büro, sogar das Fitnessworkout und Konzerte finden seit Mitte März in den heimischen vier Wänden statt. Möglich ist das nur dank vielfältiger digitaler Angebote. Die weltweite Corona-Pandemie hat, neben den vielen damit verbundenen Einschränkungen und gesundheitlichen sowie existenziellen Bedrohungen, hinsichtlich der Digitalisierung eher positive Auswirkungen. Schon jetzt hat die Pandemie unsere Art zu Leben und zu Arbeiten nachhaltig geprägt: Was vor einigen Jahren noch undenkbar oder zumindest sehr exotisch war, ist in den letzten Monaten in etlichen Bereichen zum Alltag geworden. Insbesondere digitalen Lösungen hat COVID-19 einen enormen Antrieb verliehen. 

Homeoffice wird während Corona besonders wichtig

Besonders positiv profitiert das Prinzip des Homeoffice von der Corona-Krise. Notebooks sind gefragter denn je, PC-Komplettsysteme hingegen entwickeln sich regelrecht zu Ladenhütern: Unsere letzte Auswertung der meistgesuchten Artikel auf der ITscope Plattform repräsentierte beispielhaft die aktuelle Situation in der Arbeitswelt. Zwar kehrt langsam wieder die Normalität zurück und die Büros füllen sich allmählich, doch fällt es vielen Arbeitnehmern zusehends schwer, nach den anfänglich vorhandenen Schwierigkeiten im Homeoffice nun wieder an den Büroarbeitsplatz zurückzukehren. Wo hierzulande nun genau diese Rückkehr ins Büro vorbereitet – und vor allem unter Sicherheits- und Hygieneaspekten koordiniert – wird, überraschen die US-amerikanischen Firmen Apple und Google mit der Ankündigung, bis Ende 2020 ihren Angestellten das Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen. Twitter zeigt sich hierbei besonders radikal: Ganz nach dem Motto “Love wherever you work” kündigt der Mikroblogging-Dienst an, allen Beschäftigten fortan freizustellen, ob sie im Büro oder am heimischen Schreibtisch arbeiten möchten. 

Wie die letzten Wochen und Monate gezeigt haben, funktioniert dezentrales Arbeiten aber nicht nur bei den tendenziell in Sachen Digitalisierung fortschrittlicheren IT- und Tech-Firmen gut, sondern auch viele stärker traditionell geprägte Unternehmen haben Beeindruckendes geleistet – und in Sachen New Work einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Maßgeblich daran beteiligt sind, neben dem nötigen technischen Equipment, Videokonferenz- und Collaboration-Tools. Diese haben in der aktuellen Situation immens an Bedeutung hinzugewonnen und sind aus dem Arbeitsalltag mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft nicht mehr wegzudenken. 

Unsere Freizeit wird digital

Doch nicht nur bei der Arbeit, sondern auch in der Freizeit fallen viele, bisher völlig alltägliche, Aktivitäten von heute auf morgen weg: Kinos und Theater schließen, Konzerte und ähnliche Veranstaltungen können nicht mehr stattfinden. Das erfordert auch im privaten Raum deutliche Umstellungen, insbesondere hinsichtlich der Mediennutzung: So stiegen, neben einer generell gesteigerten Nutzungsdauer von Smartphone, Tablet und Co., beispielsweise Downloads von Onlinespielen deutlich an. Gleiches gilt für Social Media- und Unterhaltungsapps, wie die aktuell extrem gehypte App TikTok, deren Nutzungszeiten nach Ausbruch von COVID-19 deutlich stiegen. Auch sämtliche Streaming- und Download-Portale boomen aktuell und zählen damit klar zu den digitalen Corona-Gewinnern, denn die neu gewonnene Freizeit lässt sich perfekt mit Filmen, Serien, Hörbüchern oder Podcasts verbringen. 

eCommerce, ein Gewinner der Krise?

Auch der Onlinehandel wird als ein Gewinner der Krise wahrgenommen. Man geht davon aus, dass auch treue Einkäufer im stationären Handel durch die aktuellen Begebenheiten zum Onlineshopping wechseln. Dass das jedoch nur teilweise der Wahrheit entspricht, erklärt der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh): Demnach ist der Onlinehandel im März 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um fast 20 Prozent eingebrochen. Nur einige wenige Kategorien, die auch schon im Einzelhandel besonders gefragt waren, konnten Zuwächse verzeichnen, darunter Lebensmittel, Drogeriewaren, Medikamente und Baumarkt-Sortimente. Andere Produkte werden hingegen deutlich weniger wichtig, wenn man den Großteil seiner Zeit zu Hause verbringt: Uhren und Schmuck sowie Bekleidung und Schuhe mussten deutliche Einbrüche in den Verkaufszahlen verzeichnen. 

Veränderungen im Bildungssektor

Eine 360 Grad-Wendung passiert auch im Bildungssektor: Ist digitales Lernen an Hochschulen und Universitäten, insbesondere in Zeiten von ausschließlich onlinebasierten Fernstudiengängen, noch eher Normalität, war es an Schulen bisher doch sehr ungewöhnlich. Die Beschlüsse zur Schulschließung sorgten allerdings dafür, dass Lehrkräfte quasi über Nacht für Alternativen sorgen mussten. Zwar sind entsprechende Formate ausreichend vorhanden, genutzt werden sie allerdings kaum. Die Vorteile des digitalen Lernens sprechen jedoch für sich, wie eine Studie der Lancaster University zeigt. Unter anderem zeigt diese, dass Schüler vermehrt miteinander und voneinander lernen, sich besser konzentrieren können, motivierter sind und sich aktiver am Unterricht beteiligen. Ideen können besser ausgetauscht werden und der Unterricht wird als abwechslungsreicher beschrieben. Hier kann also noch einiges nachgeholt werden, was die digitale Bildung angeht – und der Anstoß durch Corona führt in die richtige Richtung. 

Festzuhalten ist: Nicht in jedem Fall ist eine örtliche Präsenz und die damit häufig verbundene lange Anreise nötig. Mit dem richtigen Equipment ist vieles auch ganz bequem und unkompliziert von zu Hause aus möglich. Sie möchten passendes IT-Equipment, Preise und Verfügbarkeiten transparent vergleichen? ITscope bietet Ihnen dafür die optimale Plattform. Registrieren Sie sich kostenlos unter: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

03.06.2020|

Neue Produktabbildungen und mehr Standardisierung dank ETIM, eClass und UNSPSC

Mehr zur B2B Suite

Was ist die B2B Suite

Die B2B Suite ermöglicht Ihnen den digitalen Direktvertrieb an Ihre Kunden – ohne dafür aufwändige Shopsysteme aufzusetzen. Mit der ITscope B2B Suite lassen sich kundenindividuelle Shopinstanzen aus der Cloud mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugen – ganz ohne aufwändige Inidividualentwicklung. Auf diese Weise bieten Sie Ihren Bestandskunden aus einer Hand ein vollwertiges eProcurement Portal mit elektronischer Bestellung und integrierten Freigabeprozessen. Dies spart allen Parteien jede Menge Zeit und erhöht gleichzeitig die Kundenbindung – und den Handelsumsatz.

Mehr zur B2B Suite

Sowohl bei der B2B Suite als auch bei der ITscope Plattform gibt es Neuerungen, die den Nutzern und Großhändlern noch mehr Möglichkeiten bieten. Dabei wurden die Elektrokataloge von FEGA & Schmitt, Conrad Electronic, Hama und Adalbert Zajadacz an Verpackungs- und Verkaufseinheiten angepasst, wodurch eine bessere Abbildbarkeit der beiden unterschiedlichen Einheiten erreicht wird. Dazu ein Beispiel: Hat ein Großhändler eine Kabeltrommeln mit 1000 Meter Kabel im Sortiment, welche sich jedoch unterteilen in jeweils 100 Meter lange Abschnitte, dann hat diese Verpackungseinheit 10 Verkaufseinheiten. Damit können Lieferanten nun ihre Produkte besser darstellen und Kunden gleichzeitig ihren Einkauf besser planen und entsprechend bestellen. Auch andere Großhändler können ab jetzt ihren Produktkatalog in Verpackungs- und Verkaufseinheiten darstellen.

ETIM, eClass und UNSPSC für mehr Standardisierung

Neben der Darstellung in Verpackungs- und Verkaufseinheiten unterstützt ITscope jetzt sowohl in der B2B Suite als auch auf der Plattform standardisierte Klassifizierungen wie ETIM, eClass und UNSPSC (Vereinigung zur Vereinheitlichung von Produktdaten auf internationaler Ebene). Die Nutzung von Klassifizierungen birgt enorme Vorteile für Standardisierungsprozesse: Betreiber können die Kategorien ihrer Portale darauf aufbauen oder in den Exporten die Klassifizierung wählen. Als Zielsysteme stehen beispielsweise Mercateo oder Meplato zur Verfügung. Außerdem ist der Austausch von Produktdaten dadurch einfacher und passend zu dem, was der Industriekunde sich wünscht.
Mit den branchenweit genutzten Klassifizierungen garantiert ITscope eine nahtlose Kommunikation zwischen Systemen wie Meplato, SAP Ariba und Mercateo. Den Nutzern wird zusätzlich die Möglichkeit geboten, die entsprechenden Klassifizierungen in ihr System zu exportieren. Außerdem können diese in der der Plattform und der B2B Suite anstelle der von ITscope definierten Kategorien angewendet werden. Voraussetzung für die Nutzung ist allerdings die API 2.1.

25.05.2020|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|

Hama: der Zubehörspezialist jetzt als Hersteller auf ITscope

 

Mit 18.000 Produkten ist die Hama GmbH & Co. KG mit Standort in Monheim (Bayern) weltweit einer der führenden Distributoren von Zubehör. Rund 2.500 Mitarbeiter, die auf 20 Standorte verteilt sind, garantieren hohe Qualität und Service. Um neue Kunden im B2B-Bereich für sich zu gewinnen, hat Hama sich für die ITscope Plattform entschieden.

 

Die Herausforderung: Die Marke Hama ist bereits seit Längerem auf der ITscope-Plattform bekannt – allerdings nur über Distributoren und nicht als Hersteller. Um zu jedem Zeitpunkt einen optimalen Content sowie aktuelle Informationen sicherzustellen, ist der Zubehörspezialist nun selbst auf ITscope vertreten.

Beweggründe für die Zusammenarbeit mit ITscope: Hama verfolgt das Ziel, neue Kunden im B2B-Bereich auf sich aufmerksam zu machen und für sich zu gewinnen – und ITscope erfüllt in dieser Hinsicht sämtliche Anforderungen. Hervorzuheben ist dabei für Hama einerseits die Möglichkeit, direkt über die Plattform zu verkaufen sowie andererseits der optimale Marktüberblick und das umfangreiche Reporting.

Mehrwert für Hama: Über ITscope erreicht Hama nun 7.800 registrierte IT-Dienstleister, Systemhäuser und Reseller. Diese hinzugewonnene Reichweite ist für das zukunftsorientierte Unternehmen besonders wichtig. Außerdem wird die Plattform gezielt zur Analyse von Markt- und Preisentwicklungen genutzt.

Mehrwert für die Kunden: Hama bietet den Kunden direkt auf der Plattform den Original Hersteller-Content sowie das entsprechende Bildmaterial. Kunden haben damit den Vorteil, zuerst über aktuelle Neuheiten informiert zu werden. Dank der Lagerkapazität von 100.000 Paletten-Stellplätzen wird eine maximale Warenverfügbarkeit sichergestellt. Über individuell definierte Sortimente kann zudem gesteuert werden, dass nur die Produkte angezeigt werden, die für einen bestimmten Kunden relevant sind. Da Hama sich auf Projektgeschäfte spezialisiert hat, profitieren Kunden zum Teil von erheblich günstigeren Einkaufskonditionen. Bei entsprechender Menge sind auch Private Label- und No Name-Produkte möglich.

Zukunftsperspektive: Für die Zukunft plant Hama einen kontinuierlichen Ausbau der Zusammenarbeit. Der nächste Schritt wird die Einbindung der Eigenmarken Rapoo, Thomson, SanDisc & Co. sein.

 

 

 

Erfahren Sie mehr über Hama unter: https://de.hama.com/

 

Der Channel stellt sich vor

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19.05.2020|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

 

 

Die Lieferengpässe im Bereich des Homeoffice-Equipments scheinen überwunden: Notebooks sind wieder erhältlich und auch in anderen Kategorien füllen sich die Lager nach dem Tiefpunkt zu Beginn des Corona-Lockdowns. Doch in einer Kategorie bleibt der Bestand weiterhin knapp. Bei beständig hoher Nachfrage sind steigende Preise die unvermeidbare Folge.  

 

Die einen sehen den Peak bereits überstanden, die anderen rechnen mit der zweiten Welle. Fest steht: Trotz erster Lockerungen hat die Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch an der ITK-Branche gehen die damit verbundenen Auswirkungen nicht spurlos vorbei. 

Wie ITscope noch im März berichtete, prägten vor allem Lieferengpässe bei Homeoffice-Equipment die Situation im Bereich der IT-Hardware. Insbesondere Notebooks waren gefragter denn je, aber auch Headsets, Monitore und Webcams gehörten zu den dringend gesuchten Artikeln. 

Der Run auf Produkte dieser Art kam auch nicht von ungefähr, denn zweifellos hat die Intensität der Homeoffice-Nutzung durch COVID-19 einen Höhepunkt erfahren: Laut einer Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation gaben 23% der Befragten an, vor der Corona-Krise mindestens einmal pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Inzwischen ist der Anteil derer, die mindestens mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeiten, auf 39% gestiegen. Rund 26% der Befragten befinden sich derzeit sogar fast ausschließlich im Homeoffice.

 

Abflauende Nachfrage?

Den meisten Unternehmen gelang es, trotz der angespannten Situation auf dem ITK-Markt, ihren Angestellten die kurzfristig benötigte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Wie also sieht die Lage inzwischen aus? Entspannen sich die Lagerbestände im Channel mit der abflauenden Nachfrage eines mehrheitlich gesättigten Marktes? Und ist die Verfügbarkeit von Notebooks und Co. wieder gesichert? 

Eine aktuelle Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform gibt weitestgehend Entwarnung: In den meisten Kategorien des Homeoffice-Equipments steigen die Bestandszahlen seit März stetig an. Doch nicht überall: Eine Produktkategorie wird nach wie vor händeringend gesucht – und deren Preise explodieren.

 

Die Bestandszahlen normalisieren sich

Die positiven Nachrichten zuerst: Der Gesamtlagerbestand ist zwischenzeitlich deutlich stabiler: “Die Situation hat sich vorerst beruhigt. Vom Tiefpunkt Mitte März ziehen die Lagerbestände wieder merklich an. Insbesondere bei den vor Kurzem noch so dringend benötigten Notebooks können wir eindeutig eine Besserung erkennen”, erklärt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Die Entwicklung des Gesamtlagerbestands zeigt: Wer jetzt ein Notebook benötigt, der bekommt auch eines. Das unter den zuletzt besonders beliebten Geräten befindliche Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE), zeigt beispielhaft die Entwicklung während der Corona-Pandemie. Bereits Ende Februar fällt der Lagerbestand auf nahezu Null, im März steigen dann die Preise deutlich an. Auch die Produkt-Klick-Historie innerhalb der ITscope Plattform zeigt im März einen herausstechenden Peak. Erst Ende April normalisiert sich der Bestand und die Preise fallen wieder auf ein reguläres Level.  


Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) Januar bis Mai 2020

 

Ladenhüter Komplettsysteme

In eine ganz andere Richtung entwickeln sich die Lagerzahlen bei den, für das Homeoffice eher ungeeigneten, Komplettsystemen – seit Ende März geht es ununterbrochen nach oben. Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen ist diese Produktkategorie weit entfernt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Komplettsystem

Komplettsysteme entwickeln sich während der Corona-Krise offensichtlich zum Ladenhüter. Zum einen verhalten sich einige Firmen aktuell zögerlich, was größere Infrastrukturprojekte angeht. Zu groß ist noch die Unsicherheit, wie die wirtschaftliche Lage nach COVID-19 aussehen wird. Hinzu kommt auch ein generelles Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten: Das Homeoffice hat durch die Corona-Krise enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks, wo zuvor ein fest installierter PC der Standard war.

Komponenten wie Mainboards und Festplatten hingegen waren zu keiner Zeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst und unterliegen lediglich den üblichen Schwankungen. Im Bereich der TFTs trat einzig Mitte März eine kleine Delle auf, inzwischen sind die Lagerbestände wieder auf dem Normalniveau angelangt. Auch bei den vor kurzem noch stark nachgefragten Headsets führt der Weg in Richtung Stabilisierung. 

 

Webcams im Ausnahmezustand

Eine Produktkategorie hat sich jedoch noch nicht von der Corona-Panik erholt. Sah es bis Mitte März noch völlig normal aus, so hat sich der Gesamtlagerbestand seitdem nicht wirklich erholen können und befindet sich weiter auf dem Tiefstand.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

Die ungebrochen stark nachgefragte Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) wurde vielfach als Paradebeispiel des Angebot und Nachfrage-Prinzips genannt. Das aktuelle Nachfrageverhalten wirkt sich bei der beliebten Webcam auf der ITscope Plattform nicht nur in einer Bestands- und damit Verkaufsflaute, sondern auch in einem immensen Preisanstieg aus. Lag der HEK bis März noch stabil bei rund 50 Euro, erreichte er Anfang Mai mit über 250 Euro sein bisheriges Maximum. 

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 4007680000) Januar bis Mai 2020

Ein Ende scheint frühestens Ende Mai in Sicht: Wie die Preis/Lager/Status-Historie im HEK Trend zeigt, fallen die Preise insgesamt wieder etwas, doch entscheidend ist, wann die großen Broadline-Distributionen wieder liefern können. Diese haben das Preiserhöhungsspiel derzeit nicht mitgemacht und führen die Webcam weiterhin zu einem HEK von zwischen 80 und 100 Euro in ihren Listen, allerdings ohne Verfügbarkeit oder mit Verfügbarkeit “im Zulauf” mit Wareneingang gegen Ende Mai. Es bleibt zu hoffen, dass sich dann auch hier wieder etwas Normalität einstellt, sobald sich die Lager wieder füllen.

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. Sie möchten ebenfalls jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen können? Testen Sie ITscope unverbindlich 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

11.05.2020|

Wie die IT Südwestfalen AG als regionales Systemhaus mit der ITscope B2B Suite ihren Vertrieb digital gestaltet und gleichzeitig die persönliche Betreuung wahrt

Die IT Südwestfalen AG wurde im Jahr 2000 gegründet und hat ihren Sitz in Lüdenscheid. Der IT-Dienstleister, welcher aktuell über 50 Mitarbeiter beschäftigt, vollführt seit einigen Jahren den Wandel vom klassischen Systemhaus auch zum Full Managed Service Provider. Die Situation inmitten der Transformation betrifft mehrere Unternehmensbereiche, darunter allen voran die IT-Infrastruktur, die Informationssicherheit, das Rechenzentrum und die Cloud Services.

Im Interview erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing, wieso sich die IT Südwestfalen AG für den Einsatz der B2B Suite von ITscope entschieden hat und geht unter anderem darauf ein, welche technischen Hürden bei der Implementierung gemeistert wurden und welche Vorteile für die Kunden dadurch entstehen konnten.

 

Benjamin Mund, Geschäftsführer ITscope GmbH (BM): Herr Fischer, vielen Dank, dass Sie Zeit für unser Interview gefunden haben. Starten möchte ich gerne mit der Frage, was Ihr konkreter Anlass war, die B2B Suite bei der IT Südwestfalen AG einzusetzen?

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing IT Südwestfalen AG (DF): Unser Anliegen war in erster Linie, nicht als Großhandel aufzutreten, sondern unsere Dienstleistung sollte bei uns immer im Mittelpunkt stehen. Wir bei IT Südwestfalen bedienen im Prinzip drei Arten von Kunden: Erstens, Kunden, die sowohl Hardware als auch Dienstleistungen beziehen, zweitens, Kunden, die nur Dienstleistungen und Managed Services buchen und drittens, Kunden, die ausschließlich Hardware bei uns beziehen. Jedem unserer Kunden das zu bieten, was für ihn individuell das Richtige ist, ist für uns nicht nur eine Selbstverständlichkeit innerhalb unseres Servicegedankens, unsere Kunden fordern das auch ganz gezielt.

Wir haben vor zwei Jahren angefangen, unseren Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und unsere Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Damit konnten alle Lieferanten in Echtzeit angebunden werden und mittlerweile gehen wir so weit, dass bei Neuaufnahme von Produkten die EDI zu ITscope für neue Lieferanten Voraussetzung ist.

Konkreter Anlass für die Einführung der B2B Suite war, dass wir verschiedene Kunden und auch Kommunen mit unterschiedlichen Sortimenten bedienen wollten. Ein Online Shop war für uns dabei jedoch zu aufwändig und die B2B Suite als System, in dem wir uns weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern mussten, die optimale Lösung. Im Sommer 2019 haben wir ITscope schriftlich beauftragt und im November wollten wir starten. Pünktlich zum geplanten Beginn im November erhielten wir dann den Proof of Concept, für den im Oktober sämtliche Vorbereitungen und das Onboarding durchgeführt wurden.
Unser Hauptziel war, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen, außerdem war uns wichtig, die individuelle Betreuung, die wir unseren Kunden bieten, mit unserer eCommerce-Lösung zu vereinen – und das funktioniert mit der B2B Suite sehr gut. Bei IT Südwestfalen steht der Servicegedanke im Mittelpunkt: Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen. Dafür sortieren wir unser Portfolio entsprechend der Bedürfnisse unserer Kunden, damit Kaufentscheidungen schneller gefällt werden können. Beispielsweise einen USB-Stick von vier Herstellern in vier Größen, verschlüsselt oder unverschlüsselt, oder auch Switche, übersichtlich geordnet nach managed oder unmanaged. Außerdem bieten wir eine Nachbetreuung der Bestellung an: Einer unserer Mitarbeiter sieht sich die Bestellung an und prüft, ob diese so plausibel ist. Unsere Kunden haben damit die Sicherheit, dass ihre Bestellung korrekt getätigt wurde beziehungsweise wir sie darauf hinweisen, falls nicht.

 

BM: Welche Systeme standen in der Entscheidungsphase noch zur Auswahl?

DF: Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde. 

 

BM: Und warum fiel die Entscheidung dann schlussendlich zugunsten der ITscope B2B Suite?

DF: Wir hatten bereits Schnittstellen zur Distribution, alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vertrieb kannten die B2B Suite schon und wir konnten sie in unser vorhandenes ERP-System SelectLine integrieren. Über die SelectLine-Schnittstelle können wir ganz einfach auf Knopfdruck für einzelne Artikel aus ITscope auch die passenden Artikelstammdaten in der SelectLine anlegen und auf Wunsch auch direkt deren Zubehörartikel. Durch die Verknüpfung mit der ITscope Plattform werden täglich Lagerbestände und Preise abgeglichen und in die SelectLine übertragen. Dort angelegte Aufträge können wir vollständig an den ITscope Warenkorb übergeben und dann über das System die Bestellungen durchführen. So haben wir einen durchweg digitalen Workflow ohne manuelle und fehleranfällige Prozesse geschaffen.

Wir starteten mit der Implementierung der B2B Suite Anfang Oktober und es dauerte nicht einmal vier Wochen, bis das Einkaufsportal ausgebaut war. Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern haben uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt. Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt! Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.

 

BM: Wer zählte zu Ihren ersten Kunden?

DF: Unsere ersten Kunden waren Betriebe aus der produzierenden Industrie, Städte und Kommunen sowie Dienstleister. Es waren sowohl Kunden darunter, für die wir nur Dienstleistungen erbracht haben, als auch Kunden, die beides, also Produkte und Dienstleistungen, verlangten.

 

BM: Wie verliefen die Bestellungen?

DF: Wir haben uns bewusst dafür entschieden, die Bestellungen nicht direkt zu unserer Distribution durchzurouten, sondern jede Bestellung auch auf Plausibilität zu prüfen. Beispielsweise fällt uns dadurch auf, wenn ein IGEL Thin Client ohne Betriebssystem bestellt wurde. Somit können wir dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder Bestellung ermöglichen und haben damit einen Mehrwert gegenüber anderen Shops.

Außerdem sind wir in der Lage, unseren Kunden eine größere Produktvielfalt anzubieten. Fragt ein Kunde auf dem klassischen Weg einen 24“-Monitor bei uns an, bieten wir ihm zwei oder drei unterschiedliche Modelle an. In der B2B Suite haben wir da natürlich ein breiteres Produktsortiment und können so die Bedarfe unserer Kunden noch besser erfüllen.

Auch für unsere Kolleginnen und Kollegen, die vor Ort beim Kunden sind, bietet das System Vorteile: Wir können jetzt jeden mit einem eigenen Shop, mit Datenblättern und Empfehlungen ausstatten. Da der gesamte Produktcontent schon in der Plattform enthalten ist, kommen unsere Kunden jetzt auch nicht mehr in die Verlegenheit, Produkte bei Google zu suchen und schlimmstenfalls dann bei der Konkurrenz zu landen.

 

BM: Wie verlief die Implementierungsphase?

DF: Wir haben uns zuerst die gesamte Bestellhistorie je Kunde angesehen, mit den Kunden und dem Vertrieb gesprochen, um dann auf Basis der unterschiedlichen Blickwinkel ein kundenfreundliches und praxisnahes Produktportfolio zu erarbeiten.

Grundsätzlich haben wir ausschließlich Artikel in unser Portfolio aufgenommen, die wir vollständig beraten können. Außerdem wurde die Multimandantenfähigkeit möglich: Damit können wir auch Artikel, die nicht primär zu unserem Angebot zählen, für einzelne Kunden freischalten, die diese Artikel beziehen möchten, und für andere wiederum nicht. 

Innerhalb unseres Produktportfolios können wir Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services anbieten und unseren Kunden auch die gesamte Palette darlegen. Damit liefern wir einen zusätzlichen Mehrwert und können die ganze Bandbreite dessen aufzeigen, was wir alles bieten. Und wir haben dadurch die Chance, zusätzliches Geschäft zu generieren – was sich auch bereits abzeichnet.

 

BM: Welche technischen Hürden wurden gemeistert?

DF: Viele technische Hürden konnten wir glücklicherweise von vornherein umgehen, da wir einen konkreten Ansprechpartner haben, der mit uns ein gut strukturiertes Onboarding durchführte. Mit regelmäßigen Konferenzen zu einzelnen Themen und dem kontinuierlichen Austausch von Ideen konnten wir die eigene Arbeit besser strukturieren und weiterentwickeln. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass technisch alles gut funktioniert. Lediglich einige kleinere Probleme bereitete uns das Branding unter der eigenen Domain und auch die Performance war anfangs problematisch – jetzt läuft es allerdings hervorragend.

 

BM: Welche organisatorischen Herausforderungen gab es im Konstrukt Kunde – IT Südwestfalen – ITscope zu bewältigen? Wie haben Ihre Kunden das Portal angenommen?

DF: Das persönliche und ausführliche Onboarding unserer Kunden war maßgeblich, damit das Konzept eines servicegetriebenen B2B Shops in Abgrenzung zum klassischen Verkauf verstanden wird. Hier muss man sich von Anfang an über die Unterschiede im Klaren sein und sich auch wieder mit Themen, wie beispielsweise der Preisfindung auseinandersetzen. Auf Basis des Multilieferantenkatalogs hatten wir hier natürlich jetzt auch wieder mehr Möglichkeiten, “Schnäppchen” mit geringer Verfügbarkeit zuzulassen, die man im klassischen Angebotsprozess aufgrund der üblichen 14-tägigen Angebotsgültigkeit nicht anbieten kann.

Und das erklären wir unseren Kunden im Onboarding ganz genau, sodass sie das System auch vollumfänglich mit allen Vorteilen nutzen können. Letztlich ist es eine schlanke eProcurement-SaaS-Lösung, die der Kunde mit unserem Portal einführt. Und die ihm weitere Prozessvorteile eröffnet, wie z.B. die Erstellung von Sammlungen für Produktbundles, Freigabeworkflows, geteilte Produktlisten und interne Kollaboration. Dieses Gesamtpaket hat unsere Kunden bisher ausnahmslos überzeugt.

 

BM: Welche weiteren Schritte sind geplant?

DF: Wir möchten die B2B Suite auf wesentlich mehr Kunden ausdehnen: Konkret planen wir, bis Ende des Jahres zwischen 30 und 40 neue Kunden zu erreichen – allerdings geht hier natürlich Klasse vor Masse.

 

BM: Wie sieht es mit der Zufriedenheit der Beteiligten mit dem Projekt aus?

DF: Wir sehen alles sehr positiv: Das Projektgeschäft läuft individuell weiter und wird durch die B2B Suite optimal ergänzt. Wir haben einen Hauptverantwortlichen für Shopbestellungen, Plausibilitätsprüfungen und die Einkaufsübergabe definiert. Für unsere Kunden bedeutet das, dass sie weiterhin feste Vertriebsansprechpartner haben und gleichzeitig der Innendienst entlastet werden kann. Wir haben so deutlich weniger Arbeit, insbesondere in den nachgelagerten Prozessen, und können dennoch einen höheren Umsatz generieren. Der Einkauf ist von Anfang an mit im Boot, wodurch wir eine schlanke Prozesslösung realisieren können.

 

BM: Gibt es schon messbare Erfolge?

DF: Der für uns wichtigste Erfolg war ein Plus von 40% an Bestellungen, die wir ohne das System nicht hätten generieren können. Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen. Wir haben den Proof of Concept intensiv dazu genutzt, weitere Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren – dafür ist uns die Sicht unserer Kunden besonders wichtig, weshalb wir zwölf Kunden hinzugezogen haben, die uns mit ihrer Perspektive dabei unterstützen. Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.

 

Erfahren Sie mehr über die B2B Suite von ITscope

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22.04.2020|

ITscope Marktbarometer Q1/2020

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe

Das ITscope Marktbarometer Q1/2020 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus elf Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Microsoft übernimmt die Highflyer, Apple verliert Dominanz
  • TFTs: Dell bleibt vorne, Samsung Flip 2 gefällt dem Channel
  • Mobiltelefone: iPhone 8 ist top, starke Xcover-Performance
  • Tablets: Notebook-Ersatz ist gefragt
  • Notebooks: Firmen-Laptops für Homejobber verzweifelt gesucht
  • Grafikkarten: MSI überholt PNY „spielerisch“
  • CPUs: Intel vor AMD, bleibt aber der Gejagte


Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 11 Produktkategorien.

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

 

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitQ1 Klicks
# 1Microsoft Surface Pro 7, i5, 256GB, Platin GrauPVR-000032019-10-035021
# 2Lenovo ThinkPad E15 20RD, 15.6″, i5, 8GB, 256GB20RD001FGE2019-11-194815
# 3Apple AirPods ProMWP22ZM/A2019-10-293340
# 4Microsoft Surface Pro Signature Type CoverFFQ-001452019-10-161335
# 5Lenovo ThinkPad Thunderbolt 3 Dock Gen240ANY230EU2019-10-25993
# 6HP Enterprise ArubaJ9151E2020-01-15945
# 7Microsoft SQL Server 2019 Standard228-114772019-10-23879
# 8AMD Ryzen 9 3950X, 16-Core, 3.5 GHz, SMT100-100000051WOF2019-11-08871
# 9HP Color LaserJet Pro MFP M283fdw7KW75A#B192019-10-29825
# 10Samsung Galaxy A51, 128GB, SchwarzSM-A515FZKVEUB2019-12-29743
# 11HP 290 G3, i3 3.6GHz, 8GB, 256GB SSD8VR91EA#ABD2019-12-18701
# 12WD Red NAS Hard Drive, 4TB, 5400 U/MinWD40EFAX2020-01-15581
# 13PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2, 11GB GDDR6VCG2080T11BLPPB2019-10-25557
# 14Intel Next Unit of Computing Kit 10 Performance, i7 10710U BXNUC10I7FNH22019-11-27532
# 15Microsoft Extended Hardware Service Plan9C2-001132019-10-16367
# 16Kingston Canvas Select Plus, microSDHCSDCS2/16GB2019-10-23308
# 17Apple Lightning-KabelMXLY2ZM/A2019-11-14304
# 18Iiyama ProLite B2483HSU-B52020-02-03267
# 19Intel Next Unit of Computing Kit 10 Performance, i7 1.6GHz,
8GB, 256GB SSD
BXNUC10I5FNKPA22019-11-28236
# 20DJI Mavic Mini Fly More Combo, CP.MA.00000124.01CP.MA.00000124.012019-10-30230
# 21Poly SoundStation IP 60002200-15600-0012019-11-12226
# 22HP Color LaserJet Pro M255dw7KW64A#B192020-01-21176
# 23Xiaomi Roborock S5 Max WhiteXM2000182020-01-17176
# 24HP 207X, SchwarzW2210X2019-11-29164
# 25Synology Disk Station DS220jDS220J2020-01-31148
# 26GoPro HERO8 BlackCHDHX-8012019-10-23148
# 27Microsoft HoloLens 2NJX-000032019-10-05143
# 28HP Enterprise ProLiant MicroServerP16006-4212020-02-05142
# 29GLCTEST SFP Transceiver Modul GLCTEST2019-11-08141
# 30Iiyama ProLiteTE5503MIS-B1AG2019-11-29140
22.04.2020|

Neuerungen bei Systemhaus.One und weclapp Außerdem: Neue ITscope-Schnittstelle zu VARIO

Umstellung bei Systemhaus.One

Bei Systemhaus.One gibt es einige Neuerungen zu vermelden: Aktuell ist die Umstellung auf die Version 10 der SAP Business One in vollem Gange. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG ist auch hier dabei, die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt zu integrieren. 

Systemhaus.One unterstützt die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite – dem eProcurement Portal für Systemhäuser – getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One. Somit kann ein vollständiger digitaler Workflow realisiert werden. 

Weiterführende Informationen zur Systemhaus.One Schnittstelle finden Sie hier: https://www.itscope.com/systemhaus-one/

Mit ITscope und weclapp jetzt noch einfacher und schneller Angebote erstellen

Die Schnittstelle zu weclapp fährt ebenfalls mit einigen durchaus neuen Features auf.

Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Bestellungen können direkt aus weclapp getätigt werden: Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Warenkörbe in ITscope angelegt und diese dann anschließend über die Plattform bestellt werden. Die Bestelldaten des Auftrags werden automatisch nach weclapp übermittelt. Bestellungen aus ITscope können in weclapp als “Bestellungen von ITscope” importiert werden.  

 

Die Suchfunktion wurde überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen User eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. 

 

Weitere Informationen zur Schnittstelle zwischen ITscope und weclapp und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier: https://www.itscope.com/weclapp/

 

Jetzt neu: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Die Schnittstelle zu VARIO beinhaltet unter anderem die folgenden Features

  • Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO
  • Nutzung der Artikelkalkulation in VARIO
  • Übertragung von in ITscope getätigten Angeboten und Bestellungen nach VARIO
  • Nutzung weiterer Funktionen des VARIO ERP-Systems – Logistikfunktionen, Fakturierung, CRM mit Aftersales usw.

Sie möchten mehr über die Features und Funktionen der VARIO-Schnittstelle erfahren? Auf unserer Website finden Sie weiterführende Informationen: https://www.itscope.com/vario-schnittstelle/

 

30.03.2020|

Neues aus der B2B Suite – Single-Check Out

Mehr zur B2B Suite

Was ist die B2B Suite

Die B2B Suite ermöglicht Ihnen den digitalen Direktvertrieb an Ihre Kunden – ohne dafür aufwändige Shopsysteme aufzusetzen. Mit der ITscope B2B Suite lassen sich kundenindividuelle Shopinstanzen aus der Cloud mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugen – ganz ohne aufwändige Inidividualentwicklung. Auf diese Weise bieten Sie Ihren Bestandskunden aus einer Hand ein vollwertiges eProcurement Portal mit elektronischer Bestellung und integrierten Freigabeprozessen. Dies spart allen Parteien jede Menge Zeit und erhöht gleichzeitig die Kundenbindung – und den Handelsumsatz.

Mehr zur B2B Suite

 

Die B2B Suite ermöglicht es Systemhäusern, ihren Endkunden den gleichen Komfort zu bieten, den Sie selbst im Einkauf schätzen. Für Kunden, für die mehrere Vorlieferanten sichtbar oder mit Pseudonymen verschlüsselt angezeigt werden, sind individuelle Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich der Lieferanten entscheidend: Ist eine schnelle Lieferung wichtig? Sind große Stückzahlen erforderlich? Spielt der Preis eine ausschlaggebende Rolle? Oder werden einfach verschiedene Artikel benötigt, die nur bei unterschiedlichen Lieferanten zu beziehen sind? 

Für alle beschriebenen Szenarien gibt es nun in der B2B Suite eine Neuerung, die Abhilfe schafft: Dank Single-Check Out kann ab sofort mit einem einzigen Klick die Bestellung bei mehreren Distributoren abgedeckt werden. Die im Warenkorb befindlichen Positionen werden zusammengefasst und simultan geht bei mehreren Lieferanten eine Bestellung ein. Die Zuordnung und Rechnungszuweisung wird dabei automatisch in ITscope abgewickelt und sauber zwischen den einzelnen ERP-Systemen übertragen.  

Praktisch funktioniert der Single-Check Out folgendermaßen: Der Betreiber kann im Portal auswählen, dass ein Kunde bei einem Produkt aus mehreren möglichen Lieferanten wählen kann. Die Positionen verschiedener Lieferanten werden dann in einer Bestellung zusammengefasst und anhand der Position kann man einsehen, bei welchem Lieferant bestellt wurde. Der Vorgang ist vergleichbar mit einer Bestellung bei Amazon, bei welcher bei unterschiedlichen Marketplace-Betreibern eingekauft wird.

Im letzten Newsletter wurde der grundlegend überarbeitete Check Out des Warenkorbs vorgestellt. Die wesentlich kompakteren Neuerungen stehen inzwischen für alle Nutzer auf ITscope zur Verfügung und werden durch den neuen Single-Check Out optimal ergänzt. Bestellungen müssen nicht mehr vorbereitet werden und der neue Check Out-Dialog bietet eine übersichtliche Darstellung aller wichtigen Daten wie Adressen, Bestellnummern und Versandoptionen sowie die Möglichkeit, diese an Ort und Stelle zu bearbeiten. Der neue Check Out kann im Testlabor für den eigenen Nutzer aktiviert werden.

 

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Ausblick auf weitere Entwicklungen

Schon gewusst? In unserem Feedback-Bereich können Sie jederzeit alle geplanten Entwicklungen der ITscope B2B Suite einsehen und mitverfolgen und bereits live gestellte Funktionen einsehen.

Weitere Informationen zur ITscope B2B Suite finden Sie außerdem hier:

 

Mehr zur ITscope B2B Suite »

30.03.2020|

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

 

Um eine weitere Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen, schicken viele Firmen nach Möglichkeit ihre Angestellten ins Homeoffice. Dies erfordert nicht nur eine hohe Flexibilität auf beiden Seiten, sondern auch die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur. Lösungen zur digitalen Zusammenarbeit müssen eingesetzt und Geräte und Zubehör beschafft werden. An erster und wichtigster Stelle: Notebooks – doch der Lagerbestand der Geräte sinkt stetig. Die Situation im Großhandel verschärft sich, was exklusive Auswertungen der aktuellen Bestandszahlen der ITscope Plattform deutlich zeigen.

Notebooks als Mangelware: Bis Ende Januar war der Gesamtlagerbestand der auf ITscope angebotenen Notebooks noch vergleichsweise stabil, Mitte Februar ist bereits eine starke Abnahme im Bestand erkennbar. Und dieser fällt weiter bis Mitte März: Zu diesem Zeitpunkt ist der Lagerbestand beinahe bei null. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

In Deutschland nimmt der Großteil der Bevölkerung die Bedrohung durch das Corona-Virus ernst und hält sich an die Beschlüsse der Bundesregierung. “Stay at home” lautet die aktuelle Devise, um nicht notwendige soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren: Nicht nur Freizeitaktivitäten, sondern bei immer mehr Firmen auch der Arbeitsalltag, verlagern sich, sofern möglich, in die eigenen vier Wände

Diese Situation verlangt jedem Einzelnen ein hohes Maß an Flexibilität ab, viele Unternehmen sind mit der Bereitstellung des benötigten Equipments für Homeoffice-Tätigkeiten überfordert: Insbesondere Notebooks, aber auch Monitore, Smartphones oder Headsets müssen beschafft werden – was nicht nur mit hohen Kosten, sondern auch Einrichtungsaufwand verbunden ist. 

Arbeitgeber, die bisher weniger stark mit Arbeitsmitteln für Remote-Tätigkeiten aufgestellt waren, bekommen dies besonders schmerzlich zu spüren. Hinzu kommt eine weitere Herausforderung mit ersten Lagerengpässen: Viele Hersteller haben ihre Produktionsstandorte in Asien und der Shutdown der chinesischen Volksrepublik wirkt sich deutlich auf die Produktion und Lieferketten aus. Auch Stimmen aus der Branche Informations- und Kommunikationstechnik bestätigen: “Es gibt aktuell kaum noch Ware am Markt, was Homeoffice-Equipment betrifft”, so Bernadette Jürs, Head of Sales bei der AXRO Bürokommunikation Distribution Import Export GmbH.

Die ITscope GmbH betreibt die gleichnamige Plattform ITscope.com: Mit der B2B Handelsplattform vereinfachen Systemhäuser und ITK-Reseller ihre Verkaufsprozesse und die IT Beschaffung deutlich. Europaweit sind rund 7.800 Reseller und 370 Distributoren mit über 3 Mio. IT Produkten beteiligt – eine optimale Basis also, um Prognosen über die Verfügbarkeit von IT Produkten zu treffen. Und erste Vorabzahlen des ersten Quartals 2020 bestätigen den Verdacht: Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich so auch auf der ITscope Plattform ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice. 

Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich auch in den ersten Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice.


Preis/Lager/Status-Historie Lenovo Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE) Januar bis März 2020

Besonders deutlich werden die Zahlen, wenn man den Verlauf der Lagerbestände in einem längeren Zeitraum betrachtet. Seit Juli 2019 ist der Bestand, trotz saisonaler Schwankungen, weitestgehend stabil, bevor er dann im Februar und vor allem März regelrecht abstürzt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Eine Gegenüberstellung mit Komplettsystemen (mit den gleichen Analyseparametern) zeigt: Hiervon ist noch ausreichend auf Lager.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je System

Auch bei weiterem Equipment, welches für die Arbeit im Homeoffice nötig ist, wie Headsets (hier als Beispiel in der Grafik), Monitoren oder Webcams, zeichnen sich Lagerengpässe ab.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Headsets in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Headset

Auch auf dem Zweitmarkt mit generalüberholten Gebrauchtartikeln sind Notebooks heiß begehrt: “[…] gerade aktuell ist es völlig verrückt, weil sich sämtliche Firmen auf Homeoffice vorbereiten. Ich bin froh, wenn wir wieder im normalen Alltagsgeschäft sind”, so Stimmen aus dem ITK-Channel zur aktuellen Situation. 

Auch wenn diese Eindrücke nicht unbedingt jeden positiv stimmen und besonders bei Firmen, die jetzt für Hardware-Aufrüstung sorgen wollen oder müssen, für Beunruhigung sorgen, besteht kein Grund zur Aufregung. Die ITscope Plattform bietet Händlern die Möglichkeit, Ausweichgeräte zu finden: Am Markt sind immer noch viele Notebooks verfügbar, beispielsweise mit abweichender Ausstattung oder von anderen Herstellern oder Lieferanten. 

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. 

 

24.03.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q4/2019

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Apple stürmt im Weihnachtsgeschäft regelrecht die Highflyer Charts, AMD lässt nicht locker und auch Nintendo hat sich unter den Weihnachtsbaum gemogelt.

Karlsruhe, den 21.01.20.  Die Highflyer Charts sind im vierten Quartal 2019 von Apple geradezu im Sturm erobert worden. Nach dem Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 sieht man bis Platz 7 nur die Marke mit dem angebissenen Apfel. Die Strategie, kurz vorher das als Consumer-Tablet positionierte neue 10-Zoll-iPad ins Weihnachtsgeschäft zu schicken, ist offenbar voll aufgegangen. Denn dafür gab es ein Daumen hoch und ein Platz 2 unter den Neueinsteigern in der Händlergunst. Echte Überflieger sind in der Chart-Liste auch die drahtlosen In-Ear-Kopfhörer AirPods Pro auf Platz 3 und die Apple Watch der Serie 5 mit GPS-Funktion auf Platz 5. Bei Letzterer hat Apple wohl etwas in die Marketing-Trickkiste gegriffen, denn diese ist so ziemlich baugleich mit der Apple Watch der Serie 4, die mit dem neuen Release sang- und klanglos eingestellt wurde. Weihnachtstauglicher geworden ist auch der Preis des iPhone 11 mit 64 GB in schwarz auf Platz 4, das zu einem HEK von rund 660 Euro in den Handel kam. Preislicher Ausreißer nach oben unter den Top 10 der Neueinsteiger ist das MacBook Pro mit Intel Core i9 zum HEK von 2.476 Euro auf Platz 6. Abgesehen von den Apple-Produkten war das ITscope Marktbarometer in der Weihnachtszeit auch sonst für einige Überraschungen gut.

Das Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 wurde schon genannt. Der auf Englisch Tiny genannte PC-Mini ist erst seit August 2019 gelistet und trotz seiner Maße von 18 x 18 x 4 cm mit dem Intel Core i5-9400T der neuesten Generation (mit 1,8 GHz) und 8 GB RAM doch so leistungsfähig, dass er am Arbeitsplatz für normale Anwendungen nichts missen lässt. Dass HP mit einem Vergleichsmodell mit einer etwas höheren Taktrate von 2,2 GHz um die Ecke gekommen ist, hat die Händler offenbar nicht gestört.

Nochmal zurück zu den schicken drahtlosen AirPods Pro auf Platz 3 in der Kategorie Headsets. Diese sind nach langer Zeit wieder mal eine echte Innovation im Apple-Universum und stecken voller intelligenter Technik. Das fängt schon bei der aktiven Geräuschunterdrückung an. Mikrofone an der Außenseite nehmen dazu die Umgebungsgeräusche 200-mal pro Sekunde auf und unterdrücken den Schall dann mit einem Gegenimpuls nahezu vollständig. Getrübt wurde die Freude an den neuen Kopfhörern durch Lieferschwierigkeiten. Selbst nach Weihnachten ist es für Händler noch immer schwer, an die AirPods Pro Apple heranzukommen. Apple selbst will den Verkauf der kabellosen In-Ear-Kopfhörer erst im Februar wieder aktiv angehen. Ein mit den Zulieferern gut vernetzter chinesischer Analyst rechnet laut mobilFlip damit, dass das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im ersten Halbjahr 2020 angespannt bleiben wird und erst ein zweiter Auftragsfertiger Linderung bringen könnte.

Platz 8 belegt nach dem Apple-Durchmarsch der Ryzen 9 3950X mit 3,5 GHz. AMD setzt seine Siegesserie in der Kategorie CPUs und unter den Neueinsteigern fort – diesmal sogar mit 16 Kernen auf selben Raum dank der 7-nm-Technologie. Der im November erschienene Prozessor setzt dabei wieder völlig neue Standards in der CPU-Welt. 16 Kerne in einer Architektur mit nur sieben Nanometer (nm) unterzubringen, ist geradezu bahnbrechend. Wollte man eine vergleichbare Leistung haben, so musste man vorher auf eine viel größere CPU zurückgreifen. Diese hätte aber nicht auf Mainboards mit AM4-Sockel verbaut werden können und hohe Mehrkosten nach sich gezogen. Außerdem versteht sich der Ryzen 9 3950X schon auf PCI Express 4.0. Das kann weder das alte Topmodell AMD Ryzen Threadripper 2990WX noch eine Intel-CPU. Der Nachteil ist allerdings ein deutlich höherer Stromverbrauch als bei älteren Modellen und denen von Intel. Hinzu kommt, dass die Preise aufgrund der guten Verfügbarkeit am Sinken sind, was manche Händler nicht freuen dürfte. Nebenbei bemerkt hat AMD auf der CES 2020 in Las Vegas gerade den Threadripper 3990X angekündigt. Damit zielt der ewige Intel-Herausforderer auf das Profi-Segment, das bislang fast ausschließlich von den weit teureren XEON-Prozessoren besetzt war. In manchen Benchmarks hat der 3990X von AMD zu einem Fünftel des Preises (rund 4.000 gegenüber 20.000 Dollar) sogar besser abgeschnitten als das Intel-Flaggschiff in dem Segment.

Auf den 10. Platz schafft es die Kategorie TFTs mit dem Samsung Flip 2. Es handelt sich dabei weniger um einen Monitor, sondern um ein Whiteboard, das in Meeting-Räumen herkömmliche analoge Flipcharts (daran erinnert der Name) mit Papierbögen ersetzen soll. Trotz oder gerade wegen des HEKs von 1.911 Euro hat das Flip 2 mit 55 Zoll großem UHD-Touchscreen über 700 Klicks eingeheimst. Andere Conferencing-Lösungen sind aber tatsächlich viel teurer. Händler sind daher gut beraten, das Samsung Flip 2 für Einsteiger auf den Schirm zu haben, zumal dieses im Gegensatz zum Vorgänger auch ein Office-Paket beinhaltet. Was allerdings fehlt, ist eine integrierte Webcam für Videokonferenzen. Verführerisch ist die leichte Bedienung per Stift oder Finger mit einer Latenz von nur 6,8 Millisekunden.

Auf Platz 11 schaffte es wieder eine Dockingstation in die Highflyer Charts, diesmal vertreten durch HP und der HP USB-C Dock G5. Im letzten Marktbarometer hat es Dell geschafft, mit der Dock WD19 dorthin zu gelangen und besonders durch die modulare Stromversorgung mit bis zu 210W zu überzeugen. HP setzt mit der USB-C Dock G5 vor allem auf Platzsparen und einen modernen Look. Auf gerade mal 12×12 cm bietet die Dockingstation eine Reihe von Anschlüssen, die man nicht missen möchte. Dazu gehören zwei USB-A 3.0, zwei DisplayPort, ein HDMI 2.0, eine RJ45- beziehungsweise Ethernet-Schnittstelle und ein USB-C-Port. Das kompakte Design fordert aber auch seine Kompromisse. So kann die Dockingstation Notebooks nur mit 100 W laden. Allerdings unterstützt sie schon eine 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, was das wieder wettmacht.

Platz 12 ist für Office-Umgebungen weit weniger geeignet als die vorher genannten Highflyer, passte aber sehr gut unter den Weihnachtsbaum. Gemeint ist die Spielekonsole Nintendo Switch, die auch schon in der Cyberwoche um Black Friday und Cybermonday zum Retail- und E-Tail-Schlager wurde. Die Nintendo Switch zeichnet sich durch ihr modulares Design aus: Als Hybrid lässt sich der Nachfolger der Wii U sowohl stationär mit einem externen Bildschirm nutzen als auch stand-alone für Handheld-Spiele. Abnehmbare Bedienelemente namens „Joy-Con“ ermöglichen Spiele in einer dritten Variante, dem sogenannten Tisch-Modus.

Platz 24 schließlich wurde wortwörtlich von einem Highflyer eingenommen. Die Rede ist von dem als Multikopter oder „Active Drone“ zu bezeichnende DJI Mavic Mini in der Flymore Combo mit drei Akkus und drei Ersatzrotoren. In der Variante ist die Drohne noch ganz frisch in der Distribution erst ab Januar 2020 offiziell lieferbar. Das Interesse ist im Vorfeld aber enorm. Das neue Fluggerät des längst etablierten Drohnenherstellers DJI ähnelt dem “großen Bruder” – der Mavic – ist aber deutlich kompakter. Zusammengeklappt ist die voll flugfähige Mini-Drohne kleiner als ein iPhone XR. Dabei wiegt sie auch nur 249 g. Das Gewicht ist jedoch nicht zufällig gewählt, sondern unterschreitet um ein Gramm die Regulierungsgrenze für die Kennzeichenpflicht. Geschickt, denn damit holt DJI mögliche Einsteiger ab, die sonst vielleicht zögern würden, sich so ein Gerät unter den Weihnachtsbaum zu wünschen oder selbst zuzulegen. Würde der Multikopter 2 kg wiegen, wäre für den Halter eine Führerscheinpflicht fällig. Ab 5 kg brauchen die Piloten eine Flugerlaubnis. Zu den Besonderheiten der Mavic Mini gehört eine 12-Megapixel-Kamera mit 2,7-K-Auflösung (2.720 x 1.530 Pixel). Unterstützend kommt wie beim Vorgängermodell auch ein Kamera-Gimbal genannter Bildstabilisator mit kardanischer Aufhängung (Gimbal) zum Einsatz. Profi-Funktionen wie RAW-Aufnahmen und automatische Hinderniserkennung fehlen allerdings. Die Flugzeit mit einer Ladung ist mit beachtlichen 30 Minuten angegeben. Die Anzeige der Live-Bilder erfolgt über das eigene Smartphone, das über eine App auch als Fernbedienung fungiert. Mit an Bord sind Presets, um mit der Drohne verschiedene Flugbahnen auszuprobieren.

 

 

Einzelkategorien im Überblick: Intel und AMD fast gleich auf, Synology setzt Storage-Siegeszug fort

 

TFT-Displays: Dell ist wieder vor HP

Bei den TFT-Displays zeichnet sich ein weiter anhaltender Kampf der PC-Riesen Dell, HP und Lenovo ab. Etablierte Anbieter wie Samsung, LG, BenQ und Co. schauen weiter in die Röhre, haben aber wieder etwas Boden gutgemacht. Im Bereich der Bildschirme löst Dell mit dem seit 2018 gelisteten P2419H das HP Elitedisplay auf Platz 1 ab – und das deutlich, mit mehr als 2.000 Klicks Vorsprung. Zu einem HEK von 128 Euro ist der Dell-Monitor unter den Top 5 der Günstigste im 24“-Segment und er zählt auch zu den günstigsten Modellen der Top 15 im ITscope Ranking für Q4 2019. Die aktuelle Dell-Serie ist mit einem extrem schlanken Rahmen und flachen Fuß äußerst stylisch und lockt ganz business-like mit einer sehr guten Bildqualität.

War Dell im dritten Quartal noch mit sieben Geräten unter den Top 15, sind es diesmal nur noch fünf, aber abgesehen davon schickt das US-Unternehmen immer mehr TFT-Displays ins ITscope-Rennen. HP ist mit vier Modellen dabei, darunter auf Platz 2 und 3, Lenovo und Samsung jeweils mit zwei, BenQ mit nur einem.

Echte Neuerungen gab es diesmal kaum, zumindest nicht unter den Top 25. Zu erwähnen ist noch das unter den Highflyer genannte Samsung Flip 2. Die 55 und 65 Zoll großen Modelle Flip 2 WM55R und Flip 2 WM65R finden sich auf Platz 27 und 28 wieder. Es handelt sich dabei um interaktive Whiteboards oder elektronische Flipcharts mit UHD- oder 4K-Auflösung. Diese sind erst seit August 2019 bei ITscope gelistet und kommen als Lösungen für Konferenzräume zu vergleichsweise günstigen Händlereinkaufspreisen von rund 1.600 und 1.850 Euro auf den Markt. Interessant ist übrigens auch der LG 27UL850 auf Platz 26 denn als einer der wenigen ausgewiesenen Monitore unter den Top 30 verfügt er ebenfalls über die 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten.

Mobiltelefone: Apple bleibt der dominante Player

Anders als im dritten Quartal, indem sich Samsung gut in Szene setzte, dominierte im Jahresendgeschäft wieder Apple das Mobilfunk-Geschehen im ITscope Marktbarometer. Auf Platz 1 ist wie gehabt das iPhone XR mit 64 GB in schwarz, gefolgt von dem vorherigen Zweitplatzierten, dem iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB.

Das iPhone 11 hat von Position 37 kommend einen großen Satz nach vorn gemacht und sich auf Platz 3 gesetzt. Da war diesmal als o2-Angebot das Samsung Galaxy S10, das nunmehr um zwei Stellen auf Platz 5 abgerutscht ist. Den vierten Platz hat sich trotz des hohen HEKs von rund 1.079 Euro das iPhone 11 Pro gesichert. Dieses strotzt aber auch mit 256 GB Speicherplatz. Das Galaxy S10e, das im vorangegangenen Quartal noch auf Platz 11 war, ist auf Platz 17 abgesackt und damit nicht mehr unter den Top 15.

Das Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32GB überrascht einmal mehr. Das Gerät ist noch einmal um fünf Stellen auf Platz 7 aufgerückt. Von einer Eintagsfliege kann also längst keine Rede mehr sein. Das Samsung Galaxy A40 mit 64 GB dagegen ist um drei Stellen auf Platz 8 abgerutscht.

Ansonsten sieht man unter den Top 10 nur Apple. Die Mac Company hat sich mit den neuen Releases im Herbst entsprechend schon mal warmgelaufen. Jenseits der beiden Top-Marken konnte sich mit dem P30 Pro auf Platz 18 nur Huawei wieder unter die Top 20 mischen. Das Gerät bringt attraktive 128 GB Speicher und eine 40-Megapixel-Kamera mit.

Tablets: Microsoft schlägt wieder Apple

Strategisch günstig, hat Apple rechtzeitig das eine oder andere Consumer-Gerät ins Jahresendgeschäft geschickt und damit im ITscope-Rennen um Tablets gut abgeräumt. Aber wie heißt es so schön: Business first. Und da hat Microsoft mit dem Surface Pro 6 in der Mittelklasse mit Core i5-8350U, 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz diesmal die Nase vorne und ist von Platz 2 auf Platz 1 aufgerückt. Als Geräte für den professionellen Einsatz sind die Surface-Modelle bei Systemhäuern überhaupt sehr beliebt. Und diese sind nun mal im Fokus des Marktbarometers.

Interessant ist übrigens die Preisgestaltung von Microsoft für den neuen Klassensieger. Mit einem HEK von gerade noch unter 1.000 Euro liegt es einerseits deutlich über den von Consumer-Tablets wie etwa das im September 2019 lancierte iPad mit 10,2-Zoll-Display der 7. Generation auf Platz 2, das nur mit einem HEK von 300 Euro daherkommt. Andererseits ist das Surface Pro 6 immer noch günstiger als das Apple-Pendant iPad Pro, das vom HEK her mit fast 200 Euro höher ansetzt. Dennoch konnte das iPad Pro von Platz 13 auf Platz 4 gut aufholen, allerdings nicht so fulminant wie der genannte Consumer-Vetter auf Platz 2, der im Vorquartal mit Position 89 noch weit unter ferner liefen war. Der Vorquartalssieger, das iPad mit 9,7-Zoll-Display, 32 GB und 2,4-GHz-Prozessor, ist nach seinem Höhenflug im vergangenen Jahr plötzlich auf Platz 16 abgefallen.

Als echter Senkrechtstarter haben sich diesmal zwei iPads mit 10,2-Zoll-Display, WiFi und 128 GB Speicher erwiesen: Das iPad mit der Modellnummer MW772FD/A schnellte von Position 126 auf Platz 6 hoch, das iPad mit der Modellnummer MW6E2FD/A von Platz 158 auf Platz 13. Samsungs Galaxy Tab A von 2019 mit 10,1-Zoll-Display mit 32 GB Speicher ist von Platz 5 auf Platz 8 leicht abgerutscht. Das Vorgängermodell von 2018 hat sich allerdings von Platz 20 auf Platz 11 gut verbessert, was zeigt, dass die Geräte mit Schnäppchenpreise von unter 200 Euro bei den Verbrauchern wie auch im Handel immer noch sehr beliebt sind.

Notebooks: Lenovo E590 weit, weit vorne

Bei den Laptops wird es im vierten Quartal 2019 spannend. Das Lenovo ThinkPad E590 bleibt weiterhin absolut an der Spitze, und das mit großem Abstand, mit über 10.000 Klicks, das sind 7.500 mehr als das zweitplatzierte HP ProBook 450 G6. Beide Modelle sind mit einem Intel Core i5 mit 1,6 GHz, einem 15,6-Zoll-Display und einer 256 GB großen SSD ausgestattet. Das ThinkPad ist seit Januar 2019 gelistet, hat aber erst im August zum Siegeszug als Klick-König im ITscope Ranking angesetzt.

 

Die genannte Business-Ausstattung hat dazu sicherlich ein Stück weit beigetragen, trotzdem hat das ProBook von HP nicht ähnlich hohe Klickraten. Am Preis kann es kaum liegen, denn die HEKs sind mit 624 Euro respektive 645 Euro ungefähr gleich. Windows 10 Pro 64-Bit und 8 GB RAM haben auch beide Geräte. Was sich aber unterscheidet ist der hier und da noch bestehende IBM-Nimbus und der frühere Erscheinungstermin, sodass die Händlerherzen hier deutlich mehr für Lenovo schlagen.

Auf die beiden Spitzenreitern folgen bis Platz 6 allerdings vier weitere HP-Modelle, darunter vornehmlich ältere mit mehr Power wie zum Beispiel das HP ProBook 470 G5, das von Platz 22 auf Platz 5 vorgetürmt ist und über einen Core-i7-Prozessor mit 1,8 GHz verfügt. Das HP 250 G7 (G7 wie 7. Generation) mit Core-i3-Prozessor ist um zwei Stellen auf Platz 3 aufgerückt.

Unverändert stark auf Platz 4 gehalten hat sich das HP ProBook 470 G5 mit 17,3-Zoll-Display. Unter den Top 15 spielt eigentlich nur noch Microsoft mit zwei Surface Book 2 auf Platz 10 und Platz 11 mit sowie Apple mit dem gerade erst erschienenen MacBook Pro mit Touch Bar, einem 2,3 GHz schnellen Core i9 und MacOS Catalina 10.15. Dieses hat es als absoluter Neuling auf Anhieb auf Platz 13 geschafft. Das MacBook hat zusätzlich noch 16 GB RAM und eine SSD mit 1 TB Speichervermögen zu bieten. Das hat aber auch seinen Preis: Der HEK liegt bei 2.476 Euro, ganz schön teurer für ein Gerät mit 16-Zoll-Display. Da es allerdings erst seit Mitte November 2019 gelistet ist und kaum Zeit hatte, Klicks zu sammeln, wird es möglicherweise im Notebook-Ranking bald auf den ersten drei Plätzen landen. Wenn der Preis noch etwas moderater ausfällt, bestimmt.

PC-Komplettsysteme: Senkrechtstarter Lenovo

Bei den Komplettsystemen ist das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 Mini (oder englisch Tiny) von Platz 69 auf Platz 1 hochgeschnellt. Der kompakte Office-Rechner ist erst seit August 2019 gelistet, hat sich aber mit rund 3.500 Klicks im ITscope Marktbarometer für Q4 2019 deutlich von dem Dell OptiPlex 3060 Micro Tower und dem HP ProDesk 400 G5 abgehoben.

Die beiden Konkurrenzprodukte liegen mit 2.585 und 2.584 Klicks fast gleichauf und landeten auf Platz 2 und 3. Dabei sind sie ähnlich groß und ähnlich ausgestattet wie das ThinkCentre M720q 10T7 an der Spitze.

Dieser wartet mit einem 1,8 GHz schnellen Intel Core i5-9400T, 8 GB RAM und einer SSD mit 256 GB Speicherkapazität auf. Besagter Core-i5-Prozessor gehört schon zu neuesten Generation, ist aber nominell etwas weniger leistungsstark als der bei dem HP-Modell, bei dem ein i5-9500 mit einer Taktrate von 2,2 GHz verbaut ist. Die Händler hat es aber offenbar nicht gestört.

Der Dell OptiPlex 3060 auf Platz 2 kann als direktes Konkurrenzprodukte zum neuen Klassensieger gesehen werden, verfügt aber über einen Core i5-8500 der vorherigen Generation mit 2,1 GHz. Dafür ist er mit einem HEK von 505 Euro zu 541 Euro allerdings auch etwas günstiger. Statt nur Intel kann der Winzling auch eine CPU von AMD aufnehmen, was Händlern neue Angebotsmöglichkeiten eröffnet.

Den beachtlichsten Senkrechtstart der Saison hat bei den PC-Komplettsystemen der Micro Tower HP ProDesk 400 G6 mit 8 GB RAM und einer 256 GB großen SSD hingelegt. Der ist ebenfalls erst seit August 2019 gelistet und von Platz 156 auf Platz 4 mächtig hochkatapultiert. Bei dem Modell hat der Intel Core i5-8500 eine Taktrate von 3 GHz. Da es sich aber wie gesagt um ein CPU der Vorgängergeneration handelt, ist der Preis mit einem HEK von 529 Euro durchaus moderat, was wohl auch den steilen Aufstieg in der Händlergunst erklärt.

Einen Senkrechtstart mit Achtungserfolg hat auch Fujitsu Technology Solutions erlebt. Das vom Rückzug der Japaner vom Produktionsstandort in Augsburg arg gebeutelte Unternehmen konnte mit dem im Sommer 2019 lancierten Esprimo P558 in der Value-for-you Edition mit einem auf 2,9 GHz hochgetunten Core i5-9400 doch noch einen Rechner in die Top 15 bringen, und zwar punktgenau auf Platz 15. Vorher dümpelte der Mini-PC noch auf Platz 347 vor sich hin.

Grafikkarten: PNY behauptet Spitzenposition

Auf Platz 1 bei den Grafikkarten ist abermals unverändert die PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5. Die ist übrigens schon seit Februar 2017 gelistet und gehört damit zu den Oldtimern im Board-Gemenge.

Zweieinhalb Jahre später erst folgte im Juli 2019 die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6. Diese hat sich als Performance Allrounder von Platz 14 auf Platz 2 aber ganz schnell sehr gut in der Händlergunst und im ITscope Marktbarometer gemausert. Das liegt sicherlich nicht zuletzt an der Rechenleistung für Raytracing in Echtzeit, der eingebauten Künstlichen Intelligenz und am programmierbaren Shading. Dabei ist das MSI-Board mit einem HEK von 625 Euro im mittleren Preissegment angesiedelt.

Raytracing ist ein in der Filmtechnik schon lange eingesetztes Render-Verfahren zum Nachverfolgen von Lichtstrahlen (light ray); Shading bezeichnet das Schattieren von Objekten in 3D-Computergrafiken.

 

 

Mainboards: Steiler Aufstieg von MSI

Bei den auch als Motherboards oder Hauptplatinen bezeichneten Mainboards ist der zweimalige Quartalssieger ASUS PRIME Z390-A auf Platz 3 abgerutscht. Haben sich im vorangegangenen Quartal noch ASUS und Gigabyte auf den ersten vier Plätzen abgewechselt, hat sich jetzt ein dritter Player vorne durchgeboxt.

An die Spitze hat es diesmal von Platz 9 kommend MSI mit dem seit Herbst 2018 gelisteten ATX-Board MSI Z390-A PRO mit Sockel LGA 1151 geschafft, auf Platz 2 ebenfalls MSI mit dem MSI MPG Z390 GAMING PLUS, das vorher noch eher glücklos auf Platz 66 war  und sogar noch einen Monat älter ist als der neue Klassensieger. Gaming ist traditionsgemäß das Thema im Weihnachtsgeschäft, das dank reicher Geldgeschenke von Eltern, Oma und Opa in der Regel noch bis Ende Januar anhält. Das spiegelt sich meist auch in dem ITscope Marktbarometer für das erste Quartal wider.

Im Gaming-Strom von Platz 27 auf Platz 5 kräftig zugelegt hat folglich auch das MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON, das mit einem HEK von 170 Euro eher zur oberen Mittelklasse zählt. Dieses Board ist laut Werbung von der Ästhetik der Supercars inspiriert und verspricht mit MSI Mystic Light dank Features wie Core Boost, DDR4 Boost und dem M.2 Shield Frozr mehr Leistung. Dabei unterstützt es mit Sockel LGA Intel-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie DDR4-Taktraten von bis zu 4.400 MHz.

Zu den Key Selling Points gehören zwei Turbo M.2, mehr Kühlfläche zum Verhindern von Überhitzung und Wärmedrosselung, Game Boost und Audi Boost 4 mit NAHIMIC 3 für mehr Sound. Außerdem verfügt das MSI-Board auch über einen Flash BIOS Button, um per USB-Stick im Handumdrehen das BIOS zu flashen. Das ist Fachjargon für das Überspielen der Mainboard-Firmware.

Abgesehen von dem Gaming-Board von MSI hat Gigabyte bei den erst seit 2019 gelisteten Motherboards die Nase vorn. Das fängt an bei dem Micro-ATX-Board Gigabyte B365M DS3H mit Sockel LGA 1151 Socket, das sich von Platz 216 auf Platz 7 so gut gemausert hat wie kein anderes. Auf Platz 9 und 10 sind zwei weitere Neueinsteiger von Gigabyte, während das nächste von MSI erst auf Platz 12 folgt: Das AMD beziehungsweise AM4-Board MSI B450M PRO-VDH MAX ist allerdings erst seit August gelistet und war vorher auf Platz 147, hat also auch einen Riesensprung nach vorn gemacht.

Prozessoren: Kopf-an-Kopfrennen von Intel und AMD

Bei den CPUs hat AMD als ewiger Zweiter lange Zeit Intel gegenüber kaum einen Fuß auf den Boden bekommen. Aber mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und Intel hechelt eher AMD hinterher. Im ITscope Marktbarometer zeichnet sich seit etwa einem Jahr zunehmend ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Rivalen ab.

Allerdings hat AMD den Spitzenplatz wieder abgeben müssen und statt neun diesmal nur noch acht Prozessoren in die Top 20 gebracht. Aus technischer Sicht ist AMD mit der 7-nm-Architektur aber weiterhin spitze, denn Intel verharrt immer noch in der 10-nm-Fertigungstechnik, kann also auf gleichem Raum weniger Transistoren unterbringen.

Der Intel Core i7 9700K mit acht Kernen und 3,6 GHz hat sich jedoch von Platz 5 auf Platz 1 hochgekämpft und damit die neue CPU-Krone auf. Das ist sicherlich auch auf die Preissenkungen im November als Reaktion auf die Kampfpreise von AMD in dem Segment zurückzuführen. Mittlerweile hat Intel den Preis aber wieder etwas angehoben.

AMD ist mit dem Vorquartalssieger AMD Ryzen 9 3900X mit 12-Core und 3,8 GHz auf Platz 2 abgefallen und mit dem vorherigen Zweitplatzierten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X mit 3,6 GHz auf Platz 7. Aber das tut dem Ryzen als neuen Rising-Star unter den CPUs keinen Abbruch. Man darf gespannt sein, wie der Kampf der beiden Kontrahenten weitergeht.

 

HDDs und SDDs: Samsungs 860 EVO schwimmt weiter oben

Bei den Massenspeicherprodukten ist die Samsung 860 EVO so erfolgreich, dass der koreanische Anbieter mit der SSD in der Ausführung mit 250 GB (MZ-76E250B/EU) und mit 500 GB (MZ-76E500B/EU) Speichervolumen abermals die Doppelspitze einnimmt. Auch die Samsung 860 EVO mit 1 TB (MZ-76E1T0B) hat sich auf Platz 4 gut gehalten. Einziger „Störenfried“ in den vorderen Reihen ist die WD Red mit 4 TB Speichervolumen und 5.000 Umdrehungen pro Minute auf Platz 3.

Samsung ist wie gehabt mit acht SSDs unter den Top 15, Western Digital (WD) mit vier, Seagate und HPE jeweils mit einer und dann fehlt da rein rechnerisch noch einer.

Richtig, erstmals ist wieder Intel dabei, genauer mit der Intel Solid-State Drive D3-S4510 Series mit 960 GB Speichervolumen als 2,5-Zöller, die von Platz 47 auf Platz 13 aufgestiegen ist. Auf den hinteren Plätzen finden sich noch Verwandte mit anderen Speicherkapazitäten im ITscope Marktbarometer Q4 2019.

Server: HPE lässt kaum Raum für Andere

HP Enterprise (HPE) beackert weiterhin fast allein das Server-Feld. Auf dem Siegertreppchen sind unverändert drei HPE ProLiant der zehnten Generation: der HPE ProLiant ML350 und der HPE ProLiant DL380 (jeweils mit einer XEON Silver 4110 CPU) sowie der Einsteiger HPE ProLiant MicroServer mit einem Opteron.

Der HPE ProLiant ML350 Gen10 Base mit einem XEON Silver 4210, das Nachfolgemodell des neuen-alten Klassenbesten, hat den Sprung in die Top 5 geschafft, genauer auf Platz 4, nachdem er im vorangegangenen Quartal Platz 18 inne hatte. Was ihn unterscheidet, ist die nur marginal höhere CPU-Taktrate von 2,2  gegenüber 2,1 GHz und der HEK, der bei dem neuen ProLiant ML350 bei rund 1.675 Euro und damit 150 Euro über dem Vorgänger liegt.

Der Vollständigkeit halber: Der Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 mit einem 3,3 GHz schnellen XEON E3 hat sich um zwei Stellen auf Platz 8 verbessert, das Lenovo ThinkSystem ST50 7Y48 als Server-Tower mit vier Racks und einem Xeon E-2124G mit einer Taktrate von 3,4 GHz sogar von Platz 31 auf Platz 12. Aber ansonsten ist HPE bis Position 26 so ziemlich allein auf weiter Flur bei den Servern im ITscope Marktbarometer.

Storage: Synology baut Führung aus

Speicher- oder Storage-Systeme sind diesmal das Top-Thema im ITscope Marktbarometer. Taiwans Hersteller Synology ist hier weiterhin dominant und bringt noch ein paar Produktneuheiten in die Pole Position.

Nummer 1 ist und bleibt die Synology Disk Station DS218+, und das mit einem großen Vorsprung von 2.088 Klicks, über 1.200 mehr als die Synology Disk Station DS918+ auf Platz 2. Diese ist seit Februar 2019 gelistet, war aber im Vorquartal noch unter ferner liefen auf Platz 148. Dabei ist sie als NAS-Server mit 4 Schächten SATA 6Gb/s / eSATA und 4 GB RAM zum HEK von rund 445 Euro nicht uninteressant.

Die DS218+ zum HEK von 266 Euro auf Platz 1 hat dagegen nur zwei Einschübe. Allerdings nimmt sie ebenfalls SSDs vom Typ M.2 NVMe auf, womit eine hohe Cache-Performance erreicht werden kann. Hinzu kommt auch eine Flexibilität in Bezug auf die Leistung, etwa für zwei parallele Live-Streams mit 4K-Auflösung.

Während Synology sich überwiegend im Umfeld der NAS-Server mit HEKs bis etwa 500 Euro tummelt, visiert HPE mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN und dem HPE Modular Smart Array 2050 SAN ganz klar das B2B-Segment an. Entsprechend hoch sind auch die HEKs von rund 6.072 Euro respektive 4.048 Euro im Quartalsschnitt. Dafür nimmt Ersteres als Array mit 24 Einschüben aber auch Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 616 TB auf. Das 2052er hat sich um drei Stelle auf Platz 11 verbessert, das 2050er um drei Stellen auf Platz 13 verschlechtert. Aber das soll noch nichts heißen.

Bei dem HPE-Flaggschiff 2052 sind zwei SSDs mit insgesamt 1,6 TB verbaut. Der Vorteil gegenüber Festplatten ist ein deutlich schnellerer Speicherzugriff. Händler dürfte freuen, dass der HEK im neuen Jahr auf derzeit 5.200 Euro kräftig gesunken ist. Somit wäre im ITscope Ranking also Luft nach oben. Vielleicht reicht es im Frühjahr ja schon für einen der ersten fünf Plätze.

Als echter Gipfelstürmer könnte sich nochmal die Synology RackStation RS820+ zeigen. Denn die ist seit Erscheinen im September 2019 von 0 auf Platz 14 gut durchgestartet. Zu den Besonderheiten gehören vier 1GbE LAN-Ports mit Bündelung per Link Aggregation sowie Failover genannte Ausfallsicherheit. Das fast baugleiche Modell Synology RackStation RS820RP+ in der Variante mit redundanter Stromversorgung (dafür RP) findet sich erst auf Platz 28, hat aber auch Potenzial als Aufsteiger im ITscope Marktbarometer für die kommenden Quartale.

Mit den beiden Geräten, die jeweils vier Schächte bieten, zielt Synology offenbar auf das Profi-Segment, wo sich bisher die weit teureren etablierten Anbieter breitgemacht haben. Dabei winken die Asiaten hier mit gerade noch SoHo- und B2C-tauglichen HEKs von um die 1.000 Euro. Schon von daher sind sie eine weitere Beobachtung wert.

 

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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

21.01.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/19: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
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AMDs Sieg, ungewöhnliche Dockingkonzepte bei Dell und die Rückkehr des iPod

Wer meint, das berühmte Sommerloch sei kaum für Überraschungen gut, sollte sich jetzt lieber anschnallen: Bei den CPUs ist der aktuelle Ryzen 9 als 12-Kerner so eingeschlagen, dass AMD erstmals vor Intel an der Spitze liegt. Genauso hat Apple sich nach langer Zeit bei den Tablets zurück auf Platz 1 gekämpft. Bei Mobiltelefonen klettert Samsungs Outdoor Handy nach oben. Wieder dabei ist die Kategorie 3D-Drucker mit neuen Playern, die nicht nur für Consumer interessant sind, sondern auch für Industrie, Handel, Medizintechnik und andere vertikale Märkte. Unser neues ITscope Marktbaromter Q3/2019 zeigt Ihnen nun die spannendsten Entwicklungen im Hardware-Markt, u. a.:

  • CPU-Sensation: AMD erstmals vor Intel mit dem Ryzen 9 in 7nm Zen-2-Architektur
  • Handwerkers Liebling: Samsungs Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features
  • Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY weiter an der Spitze
  • Notebooks: Apple verliert weiter Boden, Lenovos Low Cost Reihe auf Nr. 1

Karlsruhe, den 30.10.19. In der IT-Welt ist das dritte Quartal im Gegensatz zum vierten oftmals Saure-Gurken-Zeit, da die meisten Neuheiten fürs Weihnachtsgeschäft frühestens ab September erscheinen und so keinen Einfluss auf Rankings nehmen können. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel: Eine davon, die wie eine Bombe einschlägt, ist der „ewige Zweite“ im Desktop CPU Bereich: AMD. Dessen Ryzen Serie auf Basis der hauseigenen Zen-Architektur hat sich schon länger vielversprechend am Markt emporgekämpft. Jetzt aber hat der Ryzen als 12-Kerner im 7nm-Prozess die Sensation geschafft und Intel erstmals den Spitzenplatz abgeluchst. Welche Marken und Produkte im dritten Quartal noch das Rennen machten und welche verloren haben, das erfahren Sie hier.

Highflyer: AMDs „Ryzing Star“ und modulares Dockingkonzept vorne

Platz 1 und „Ryzing Star“ der Highflyer im aktuellen ITscope Marktbarometer ist mit 2.774 Klicks der 12-Kern-Prozessor AMD Ryzen 9 3900x zum HEK von im Schnitt rund 519 Euro. Dieser bringt mit 3,8 GHz mächtig Leistung mit und setzt Intel mit 7nm Prozess weiter unter Zugzwang. Wie deutlich, zeigt die fast panische Reaktion des einstigen Platzhirschs: um das Erstarken von AMD in dem Segment zu stoppen, hat Intel für das Core-i9-Geschwader der im November folgenden 10. Generation laut PC-Welt, schon Preissenkungen von 40 bis 50 Prozent beschlossen. Damit sollen dann für den neuen Core i9 Endkundenpreise von 590 bis 979 Dollar drin sein.

Der zweite Platz der Highflyer im dritten Quartal 2019 hat sich im Bereich Notebook-Zubehör die Dockingstation WD19 von Dell gesichert. Diese ist mit einem Datendurchsatz von 10 Gbit/s, drei USB-3.2-A-Ports (einem vom Typ USB-C), HDMI und zwei DisplayPort-Anschlüssen ausgestattet. Eine Besonderheit ist die modulare Aufrüstbarkeit von Konnektivität und Stromversorgung auf bis zu 210W.

Auf Platz drei hat es das Lenovo ThinkPad L590 mit 15,5“-Display und 256 GB SSD geschafft. Dabei ist das Notebook erst seit Ende Juli 2019 bei ITscope gelistet. Nach dem jahrelangen Trend zu immer kleineren Geräten sind große Displays also doch wieder en vogue – und das zu einem für Händler attraktiven HEK von 770 Euro.

In der Kategorie PC-Systeme hat es diesmal HP mit dem HP ProDesk 400 G6 Micro Tower auf Platz 4 unter den Senkrechtstartern geschafft. Dieser gehört zu einer neuen Serie von Mini-Rechnern mit Intels Sechs-Kern-Prozessoren der 9. Generation, die im Sommer vorgestellt wurden. Das schicke Türmchen bietet einen Intel Core i5-9500 mit 3,0 GHz, eine SSD mit 256 GB vom Typ NVM Express, 8 GB RAM und unter anderem vier USB 3.2 Gen 1 Typ-A Ports.

Den Highflyer in der Kategorie Grafikkarten stellt wieder MSI mit der MSI GeForce RTX 2070 SUPER GAMING X TRIO. Diese präsentiert sich als Bindeglied zwischen Highend und Midrange, zählt aber zum HEK von 509 Euro oder Endkundenpreisen von rund 650 Euro zu den teureren Grafikkarten. Dafür wartet sie mit schnellen 8 GB GDDR6, 1 x HDMI 2.0b und drei DisplayPort-Anschlüssen der Version 1.4 auf.

Interessant wird es dann wieder mit dem Apple iPhone 11 in Schwarz mit 64 GB. Das ist kaum auf dem Markt und hat es doch gleich auf Platz 8 unter den Neueinsteigern geschafft. Damit hat das neue iPhone 11 das Samsung Galaxy S10e, den Highflyer des Vorquartals unter den Smartphones, wieder etwas in den Hintergrund treten lassen.

Virtual Reality (VR) gehört so wie Augmented Reality (AR) zu den Zukunftstrends schlechthin. Entsprechende Brillen, wie die Oculus Rift S auf Platz 13 der neuen ITscope Highflyer, lassen auf einzigartige Weise in virtuelle Welten eintauchen. Das ist nicht nur für Gaming interessant, sondern auch für die Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen, für die Wunschwagen-Konfiguration, für medizinische Operationen und vieles mehr.

Gleich hinter der VR-Brille von Oculus VR, auf Platz 14, hat es mal wieder ein für B2B Plattformen ungewöhnliches Produktsegment von Xiaomi unter die ITscope Highflyer geschafft. Gemeint ist der Saugroboter Xiaomi Mi Roborock S6, der laut Chip-Test im Vergleich zu dem S5 Vorgänger einige Verbesserungen erfahren hat, so in der Navigation, Lautstärke und Geschwindigkeit. Vielleicht greift hier der ein- oder andere Händler auch privat zu diesem Schnäppchen.

Schließlich sei noch der iPod Touch auf Platz 16 der ITscope-Neueinsteiger genannt. Nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ bringt Apple mit diesem Gerät der 7. Generation einen Klassiker zurück ins Rennen, der schon fast abgemeldet schien. Schließlich kann man Musik heute auch mit jedem Smartphone hören. Freizeitsportler werden aber bestätigen, dass das manchmal etwas mühsam ist. Abgesehen davon, versteht sich der iPod Touch mit bis zu 256 GB Speicher nicht nur als MP3-Player, sondern als mediales Multitalent. Denn er unterstützt verschiedene Apps, wie solche für Spiele und den Apple-eigenen Chat-Dienst Facetime.

Sensation bei CPUs: AMD erstmals vor Intel

Das neue CPU-Ranking ist, wie eingangs schon erwähnt, die größte Überraschung im ITscope Marktbarometer Q3/19. Wer hätte vor einigen Monaten noch gedacht, dass AMDs Ryzen doch noch so einschlagen würde?

Dabei haben sich nicht nur etwa die neuen 12-Kerner an dem ehemaligen Langzeitgewinner Intel vorbeigemogelt, sondern auch die mit sechs oder acht Kernen. Bis vor einem Jahr saß Intel noch so fest im Sattel, dass AMD kaum je eine Chance hatte, unter die Top 20 zu gelangen. Jetzt ist AMD mit der Umstellung auf den feineren 7nm Prozess doch glatt an Intel vorbeigezogen, wo man noch mit der Umstellung auf 10nm beschäftigt ist!

Von Platz 105 auf Platz 1 hat sich mit 2.774 Klicks der erst seit Juni 2019 gelistete 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X mit 3,8 GHz raketenartig an die Spitze gesetzt, dicht gefolgt von dem mit 3,6 GHz getakteten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X, der im zweiten Quartal noch auf Platz 415 weit unter ferner liefen war. Die Händlerpreise (HEK) von im Schnitt rund 518 und 300 Euro mögen dabei eine Rolle spielen. Denn der Intel Core i9 9900K mit ebenfalls acht Kernen und 3,6 GHz ist gemäß HEK etwa anderthalbmal so teuer wie der Zweitplatzierte. Dabei scheint er von der Performance her der einzige Prozessor zu sein, der es mit dem neuen Spitzenreiter, dem 12-Kerner von AMD, aufnehmen kann.

Der vorher Zweitplatzierte Intel Core i7-8700 mit sechs Kernen und 3,2 GHz hat sich auf Platz 3 noch wacker geschlagen, ist aber auch mehr als doppelt so teuer wie ein relativ vergleichbarer AMD Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3,4 GHz zum HEK von 134 Euro.

Mobiltelefone: Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features

Aufsteiger des Quartals in der Kategorie Mobiltelefone ist das, erst seit Ende Juni 2019 gelistete, Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32 GB Speicherplatz. Dieses schaffte es in Nullkommanix auf den zwölften Platz und eignet sich aufgrund seiner robusten Verarbeitung besonders fürs Handwerk im Außeneinsatz und die Industrie. Gemäß US-Militärstandard MILSTD 810G2 ist das Rugged Smartphone gegen extreme Temperaturen, mechanische Stöße, Vibrationen, intensive Sonneneinstrahlung und Salzwassernebel geschützt. Das Gerät lässt sich zudem auch mit Handschuhen bedienen, ein großer Vorteil für Outdoor-Arbeiten.

Auf Platz 1 und Platz 2 der Mobiltelefone haben sich zwei Apple-Geräte praktisch die Klinke in die Hand gegeben: Der Vorquartals-Zweite, das iPhone Xr mit 64 GB in Schwarz, hat sich mit 4.417 Klicks an die Spitze gesetzt und das spacegrau iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB Speicherplatz und das auf 3.230 Klicks kam, weit hinter sich gelassen.
Interessant ist, dass Samsung diesmal mit zehn zu neun ein Gerät mehr in die Top 20 gebracht hat als der ewige Händlerfavorit Apple. Von Platz 10 auf Platz 3, hat das schwarze Samsung Galaxy S10 mit 128 GB einen mächtigen Sprung nach vorn gemacht; bei 2.427 Klicks allerdings noch mit großem Abstand zu den beiden Apple-Modellen auf dem Siegertreppchen.

Den steilen Aufstieg verdankt das Galaxy S10 möglicherweise den stark gesunkenen Preisen. Lag der HEK zum Release Anfang März noch bei circa 740 Euro, waren es im September 2019 schon bei deutlich unter 500 Euro.

Huawei ist von den beiden Spitzenreitern weiter auf die hinteren Ränge verwiesen worden. Der chinesische Riese konnte sich aber mit dem Huawei P30 Pro mit 128 GB immerhin um fünf Stellen auf Platz 18 verbessern und sieben Geräte in die Top 40 bringen.

3D-Drucker: „Schmelzer“ für jeden Geldbeutel

Wer glaubt, dass 3D-Drucker noch sehr in der Nische verhaftet sind, der irrt sich. Sie haben sich vor allem im Gaming-Umfeld längst zu einem Massenmarkt entwickelt. Für die Industrie, für die Zahn- und Medizintechnik werden Maschinen für die additive Fertigung, wie SLM Solutions aus Lübeck und EOS aus Krailing bei München, aber auch immer wichtiger.

Neben den genannten, erlauchten Herstellern von Metall oder Keramik verarbeitenden Maschinen, zu denen auch GE Additive gehört, tun sich auch viele Startups in dem Markt hervor. In einem Gruenderszene.de Post über die Internationale Gießereifachmesse GIFA, die Ende Juni 2019 in Düsseldorf stattfand, heißt es sogar: 3D-Druck sei die „ideale Startup-Spielwiese“. Ein chinesisches Startup hat vor Jahren international für Aufsehen gesorgt, weil es sehr erfolgreich Häuser aus dem 3D-Druck angeboten hat.

Die meisten der Startups, obwohl sie sich vielleicht so wie rapidobject längst nicht mehr so sehen, tummeln sich im Bereich der 3D-Datenerstellung und Beratung. Der Name des Dienstleisters aus Rosenheim ist übrigens Programm, denn ein ganz wichtiges Einsatzgebiet von 3D-Druckern ist Rapid Prototyping, das schnelle Erstellen von Prototypen. Diese werden heute noch oft aus Wachs geformt oder aus Holz, beziehungsweise Kunststoff, herausgefräst. Mit dem 3D-Drucker geht es sehr viel schneller.

3D-Formen aus den härtesten Metallen (z.B. Titan), aus Keramik und Hochleistungskunststoff entstehen in der Regel im eigenen Pulverbett durch Schmelzen oder Sintern (Erhitzen bis fast an den Schmelzpunkt) per Laser oder Elektronenstrahlen. Für solche Maschinen oder Anlagen werden allerdings oft sechs- bis siebenstellige Preise ausgerufen.

3D-Drucker Marke Eigenbau für Heimwerker gibt es dagegen zum Teil schon für unter 200 Euro. Diese arbeiten meist mit der Schmelzschichtung oder mit der Schichtung aus Schmelzfäden, Fused Deposition Modeling (FDM) oder Fused Filament Fabrication (FFF) genannt. Sie können in der Regel auch nur Formwachse und Thermoplaste, sprich einfachere Kunststoffe, verarbeiten. Einfach heißt aber nicht, dass diese Kunststoffe nicht robust wären.

Neben dem auch als Bioplastik bezeichneten PLA (Plyactide oder Polymilchsäuren, eine Art Polyester), aus dem viele Kugelschreiberhülsen und Plastikflaschen bestehen, konnten FDM-/FFF-Geräte auch schon früh ABS (Acryl-Butadien-Styrol) verarbeiten. Daraus sind unter anderem Lego-Steine, Motorradhelme und Gehäuse vieler Haushaltsgeräte gefertigt.

Neuere, hochwertige 3D-Drucker aus dem FDM-/FFF-Lager verstehen sich sogar auf Filamente aus HIPS (High Impact Polystyrene), ein durch Kautschuk modifiziertes Polystyrol („Verwandter“ von Styropor), das wegen der hohen Schlagfestigkeit sehr oft in Spielzeug sowie in Gehäusen von Computern und Telefonen Einsatz findet. Das heißt, dass sich damit nicht nur Schlümpfe nachbauen lassen. So manch einer hat es schon geschafft, damit zum Beispiel einen Schlüssel nach zu fertigen.

Die meisten 3D-Drucker im ITscope Marktbarometer gehören zu der letzteren Kategorie der hier der Einfachheit halber kurz „Schmelzer“ genannten FDM-/FFF-Geräte. Diese erfreuen nicht nur Consumer-Herzen, sondern werden, wie gesagt, auch oft für Rapid Prototyping eingesetzt, wenn es das Material erlaubt, aber auch für den Ersatz von fehlenden oder defekten Bauteilen.

Die HEKs unter den ersten 40 3D-Drucker im aktuellen Ranking reichen hier von unter 110 Euro für einen 3-in-1-Systembaukasten von ALLNET bis hin zu über 4.500 Euro für den MakerBot Replicator Z18 mit FFM-Technologie, der sich von Platz 9 auf Platz 4 verbessern konnte.

Obwohl schon seit März 2016 gelistet, hat sich im dritten Quartal der FDM-Vetter Creator Pro von FlashForge zum HEK von 640 Euro von Null auf Platz 1 an die Spitze katapultiert. Dieser kann übrigens auch hochschlagfeste HIPS-Formen hervorbringen. FlashForge (chinesisch: Shanzhu, wörtlich „Blitzguss“) zählt sich als Nummer 3 weltweit, gehört zu den Shootingstars der 3D-Druckerhersteller im B2C-Strom und stellt gleich fünf Geräte der Top 15 im aktuellen ITscope Ranking. Der amerikanische Weltmarktführer MakerBot kommt dagegen nur auf vier der ersten 15 3D-Drucker im aktuellen ITscope Markbarometer. Ein interessantes Angebot scheint übrigens der FlashForge Adventurer 3 zum HEK von rund 313 Euro zu sein. Denn die Händler haben das Gerät gleich mal von Platz 5 auf Platz 3 hochgehievt.

XYZprinting, Teil der New Kinpo Group aus Taiwan, hat zwar mit dem XYZprinting da Vinci 1.0 Pro 3-in-1 für einen HEK von 530 Euro, nach Platz 11 im zweiten Quartal nun den zweiten Platz erobert, konnte sich aber nur mit zwei Geräten in die Top 15 bringen. Ein absoluter Newcomer unter Top 15 ist der ALLNET ANYCUBIC I3 Mega-S Ultrabase, der es gleich auf Platz 12 geschafft hat.

Wachablösung bei Business Tablets

Im B2B Segment war lange Zeit das Surface Pro mit 256 GB von Microsoft an der Spitze. Nun ist es von einem Apple und einem anderem Surface auf den dritten Platz zurückgedrängt worden. Das Apple iPad mit 32 GB (MR7F2FD/A) hat sich um über 940 auf 4.104 Klicks und von Platz 2 auf Platz 1 verbessert. Es hebt sich mit 750 Klicks von dem schwarz gehaltenen Microsoft Surface Pro 6 mit 256 GB ab, das ebenfalls um eine Stelle auf Platz 2 aufgerückt ist.

Dabei liegen die Geräte preislich weit auseinander: Das iPad hat gerademal einen HEK von knapp 280 Euro, das Microsoft-Gerät kommt dagegen mit einem Händlereinkaufspreis von rund 1.025 Euro daher. Beide Modelle sind übrigens schon seit über einem Jahr bei ITscope gelistet.

Aufsteiger der Saison ist das Samsung Galaxy Tab A mit 10-Zoll-Display und 32 GB von März 2019, das sich in der Händlergunst um 30 Stellen auf Platz 5 erheben konnte. Dabei ist es mit einem HEK von rund 175 Euro wesentlich günstiger als alle vier Geräte auf den vorderen Plätzen.

 

TFT-Monitore: HPs EliteDisplay vor Dell

Vorne an der Monitorspitze ist mit 4.170 Klicks zum dritten Mal in Folge das HP EliteDisplay E243i mit der WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten und einem durchschnittlichen HEK von rund 172 Euro.

Auf Platz 2 und 3 sind wieder zwei Geräte von Dell: der Dell P2419H mit FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und blickwinkelstarkem IPS-Panel und der Dell UltraSharp U2415 mit WUXGA-Auflösung, Mini DisplayPort, HDMI, DisplayPort und USB 3.0.

 

 

Notebooks: Lenovo und HP dominieren weiter das Geschehen

Bei den Laptops sind mit 6:6 unter den Top 15 wieder Lenovo und HP die dominanten Player im ITscope Marktbarometer. Microsoft ist gerade mal mit einem Gerät vertreten, Apple mit Zweien.

Auf Platz 1 im dritten Quartal 2019 hat es mit 4.331 Klicks, weit vor allen anderen, das Lenovo ThinkPad E590 20NB mit 15,6″-Display geschafft. Diesen bietet einen mit 1,6 GHz getakteten Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD. Damit hat die vorherige Nummer 4 das Lenovo ThinkPad L580 20LW mit Core-i7-Prozessor und 512 GB SSD an der Spitze abgelöst und auf Platz 2 verwiesen. Das HP ProBook 450 G6 mit 8 GB RAM mit Core i5 und 256 GB SSD kam somit nur auf den dritten Platz.

Komplettsysteme: HP vor Lenovo

Bei den PC-Komplettsystemen sind die 2018er Modelle weiterhin stark nachgefragt: Auf Platz 1 ist der HP ProDesk 400 G5 mit 256 GB SSD-Speicher.

Ebenfalls unverändert auf Platz 2 und 3 sind das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, mit 1,7 GHz schnellem Core i5 und 256 GB SSD sowie der HP ProDesk 400 G4 mit einem 2,1 GHz schnellen Core-i5-Prozessor und 256GB NVMe SSD.

Etwas interessanter wird es auf den hinteren Rängen. So hat der HP 290 G1 mit einem mit 3,6 GHz getaktetem Intel Core i3 und 256 GB SSD den Sprung von Platz 25 auf Platz 8 gemeistert. Dabei ist das Gerät schon seit Mai 2018 gelistet. Mit einem HEK von rund 370 Euro aber das günstigste unter den Top 10.

 

Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY bleibt vorn, MSI holt „spielerisch“ auf

PNY bleibt der Spitzenreiter in der Kategorie Grafikkarten mit der PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5-Speicher und ist mit sieben Plätzen unter den ersten Top 15 auch gut vertreten. Die PNY Quadro P4000 mit 8GB GDDR5 ist weiterhin auf Platz 3 und damit immer noch gut im Rennen. Auch die PNY NVIDIA Quadro P620 mit 2GB GDDR5 ist dem Platz 5 treu geblieben.

Asus hat sich derweil komplett aus der Riege der Top 15 verabschiedet. Dabei war das Unternehmen aus Taiwan im zweiten Quartal 2019 noch mit vier Grafikkarten ganz vorne dabei.

Stattdessen hat es nun MSI mit dem NVIDIA-Bord MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO mit 11 GB GDDR6 von Platz 8 auf den zweiten Platz geschafft, und das trotz des stolzen HEKs von rund 1.110 Euro. Das ebenfalls aus Taiwan stammende Unternehmen profitiert überhaupt vom neu entbrannten Gaming-Fieber und konnte in dem Bereich noch drei weitere Bords in die Top 15 „einschmuggeln“.

 

Mainboards: MSI macht mit Gaming-Boards Boden gut

 

Auch bei den Mainboards gab es so gut wie keine Veränderungen, zumal auch hier die meisten Modelle von 2018 sind. Auf Platz 1 ist weiterhin das AMD-ATX-Bord ASUS PRIME Z390-A das bis zu 128 GB an DDR4-SDRAM aufnehmen kann. Die beiden nachfolgenden Boards haben nur ihre Plätze getauscht. Platz 2 belegt jetzt das ATX-Board Gigabyte Z390 DU, LGA1151, Platz 3 das ASUS PRIME X399-A, TR4, E-ATX.

 

Festplatten: Samsungs 860er hält die Spitze

Bei den Massenspeichern, die meisten aus dem SSD-Lager, gab es im letzten Quartal schon kaum Neuzugänge bis auf die Samsung 970 EVO Plus  (siehe ITscope Marktbarometer Q2/19). Entsprechend gab es auch wenig Bewegung im aktuellen ITscope Marktbarometer. Die 970 EVO Plus mit 500 GB hat sich unverändert auf Platz 5 gehalten, ist aber auch schon seit Januar 2019 gelistet.

An der Spitze sind wieder zwei Samsung 860 EVO: Mit 6.125 Klicks beansprucht die Samsung 860 EVO mit 250 GB noch deutlicher den Spitzenplatz für sich als zuvor. Die 860 EVO mit 500 GB muss sich mit 1.201 Klicks mit weniger begnügen. Die HDD WD Red 4TB, 5400 rpm bleibt unverändert auf Platz 3.

Server: HPE lässt kaum Platz für andere Player

Bei den Servern lässt HPE anderen Mitspielern nach wie vor so gut wie keine Luft. Einzig der vorher zwölfplatzierte Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 hat es noch auf den letzten Platz der Top 10 geschafft. Die beiden Spitzenreiter haben sich im Vergleich zum ITscope Marktbarometer Q2/19 lediglich abgelöst: Auf Platz 1 ist jetzt der HP Enterprise ProLiant ML350 Gen10, auf Platz 2 der HPE ProLiant DL380 Gen10 Performance, beide für Intel Xeon Silver ausgewiesen.

 

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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

30.10.2019|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2019

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab

Das sind die Highlights im ITscope Marktbarometer Q2/2019

ITscope Marktbarometer Q1 2019

  • Duell der Smartphone-Giganten: Apple und Samsung lassen Huawei keine Chance
  • Frühlingsluft: Bewegung bei Transceivern durch neue, günstigere GBIC-Variante
  • Machtwechsel: HP luchst Lenovo bei Komplettsystemen die Krone ab
  • Abgefrühstückt: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken
  • Auch im B2B ein Renner: Apples AirPods 2 erobern die Charts im Sturm
  • (Beein)druckend: Neue Printer-Modelle von HP kommen an

Es muss nicht immer gleich ein neuer Smartphone-Coup sein: Auch mit seinen AirPods 2 hat Apple im zweiten Quartal bewiesen, dass es einen absoluten Hit in den Reseller-Charts landen kann. Eine erfrischende Dynamik ist derweil im Bereich Transceiver zu beobachten. HP und Dell duellieren sich weiterhin um die Vorherrschaft im Monitorsegment während Samsung und Apple den gemeinsamen Kontrahenten Huawei in Sachen Mobiltelefone erfolgreich in die Schranken weisen…

Karlsruhe, den 15.07.2019 — Frischer Frühlingswind im Channel: Das 2. Quartal stand ganz im Zeichen der Senkrechtstarter. Selbst in Kategorien, die normalerweise von langen Produktlebenszyklen geprägt sind, sind einige Rising Stars erblüht. Wer machte in Q2/2019 am meisten von sich reden? Welche Marken und Modelle waren im zweiten Quartal besonders gefragt?

Das neue ITscope Marktbarometer analysiert rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller. Einigen von ihnen, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S10e, dürften in eine rosige Zukunft bevorstehen.

Highflyer: Apples AirPods 2 erobern die B2B-Charts im Sturm

Das Frühlingsquartal 2019 hat zahlreiche Shooting Stars über Nacht in den Hardware-Himmel befördert. Anführer der Neueinsteiger sind hierbei ganz klar die kabellosen AirPods der zweiten Generation von Apple. Mit beachtlichen 3.604 Klicks war das Reseller-Interesse an den neuen In-Ear Bluetooth-Hören ausgesprochen hoch — und das trotz des stolzen Preises von 147 Euro im EK. Bemerkenswert ist auch, dass es sich hierbei nicht um ein dediziertes B2B-Produkt, sondern um einen Artikel mit Endkundenfokus handelt. Neben dem verbesserten, klareren Klang dürfte auch die optimierte Steuerung von Siri die Nachfrage der Business-Kunden angekurbelt haben. So kann das iPhone auf Dienstreisen mit dem Auto komplett hands-free gesteuert werden.

Auf Rang 2 der Neueinsteiger hat sich das Aruba Transceiver-Modul von HP Enterprise platziert. Die Produktlebenszyklen in diesem hart umkämpften Markt sind lang und Verkaufserfolge oft durch deutlich günstigere Copycats und Gebrauchtware beeinflusst. Umso größer also der Aufruhr, wenn es nach langer Zeit mal wieder ein Nachfolgemodell gibt. Vergleicht man jedoch die Spezifikationen des neuen Moduls mit dem Vorgängermodell J4858C, fällt auf, dass beide Ausführungen identisch sind. Es scheint sich hierbei also lediglich um ein Rebranding zu handeln, bei dem alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird. Da die neue Ausführung aber sogar noch günstiger ist, setzen Systemhäuser zumindest fürs Neugeschäft nun konsequent auf die neueste Version. Dementsprechend gab’s stattliche 2.057 Klicks für das Transceiver-Modul.

Mit dem Samsung Galaxy S10e mit 128 GB Speicherplatz steht in diesem Quartal ein Smartphone auf dem dritten Treppchen des Highflyer-Podests. Der schnelle Aufstieg des Mobilgeräts ist bei einem solch raschen Preissturz nicht verwunderlich: Lag der HEK zum Marktstart im Februar noch bei 620 Euro, kostet das Smartphone des südkoreanischen Elektronikgiganten Ende Juni nur noch 458 Euro im Einkauf.

Das Treppchen knapp verfehlt hat hingegen das iPad Air in der 64 GB-Version. Mit 1.252 Aufrufen konnte das 10,5’’-Tablet dennoch großes Interesse wecken. Dies dürfte — wie auch beim Drittplatzierten der Highflyer — nicht zuletzt am frühen Preisfall nur zwei Wochen nach Release liegen: Von knapp 444 Euro fiel der HEK für das Device Anfang April immerhin auf 427 Euro. Bei aktuellen Straßenpreisen ab 487 Euro ist hier also durchaus eine Marge zu erwarten, die Resellern ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte.

Wie üblich kommt nach dem Release neuer Chipsätze auch der Grafikkarten Markt in Schwung. Ein Shootingstar dieser Kategorie ist definitiv die MSI GeForce GTX 1660 Ti GAMING X 6G. Sie schaffte es im 2. Quartal auf Platz 5 der Highflyer und liegt mit einem HEK um die 250 Euro im mittleren Preissegment. Unter den 1660er-Karten scheint sie daher mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis punkten zu können.

Ein weiterer, hochinteressante Top-Einsteiger hat sich auf den 8. Platz der Hitlist vorgekämpft. Der erst seit Ende April gelistete HP LaserJet Pro M404dn ist das Nachfolgemodell des M402dne, der aktuell noch die ITscope Marktbarometer-Charts in der Kategorie Drucker anführt. Das Potential zum würdigen Thronfolger hat der Monochrom-Printer schon jetzt, zumal er mit einem HEK von rund 186 Euro zu den günstigsten Modellen im Bereich Laserdrucker zählt.

Bei den CPUs sorgt derweil die AMD Ryzen 9 3900X für Furore. Mit zwölf Kernen und 3.8GHz Taktfrequenz überzeugt der Prozessor vor allem durch seine starke Leistung. Leistung, die allerdings auch ihren Preis hat: 473 Euro kostet die CPU im HEK. Bei Straßenpreisen ab 734 Euro dürfte dieser Einkaufspreis dennoch zu verschmerzen sein. In der Highflyerliste des ITscope Marktbarometers reichte es immerhin für Platz 20.

Der Beginn der Outdoor-Saison machte sich auch diese Jahr in Anfragen der Reseller bemerkbar. Deutlich wird dies bspw. bei der Platzierung der Osmo Action von DJI. DJI ist bekannt für seine Drohnen und den daran montierten, hochauflösenden Kameras — in diesem Bereich ist der Hersteller längst Marktführer. Jetzt gilt es, die Konkurrenz von GoPro im Bereich Action-Cams aufzumischen. Zwei Bildschirme, hochauflösende Videofunktion (4K) und einfache Bedienbarkeit überzeugen dabei. Das bescherte DJI nun Platz 30 in der Highflyerliste.

TFTs: HP trotz Spitzenplatzierung kein Alleinsieger

Unangefochten auf Platz eins bleibt auch in diesem Quartal der EliteDisplay E243i von HP. Im Vergleich zum Vorquartal sind hier die Klickzahlen zwar leicht gesunken, dennoch hält sich das 24” EliteDisplay mit über 1.000 Klicks Vorsprung vor dem zweitplatzierten Dell P2419H klar an der Spitze.

Auf den zweiten Blick ist der Sieg jedoch nur ein halber: Mit fünf Modellen in den Top 10 kann sich Dell sich ebenfalls als absoluten Top-Player des TFT-Segments rühmen. So beansprucht Dell die Ränge zwei, drei, sieben und acht für sich und schaffte zusätzlich mit dem Dell UltraSharp U2719D den Sprung auf Platz 9. Letzterer besticht nicht nur durch seine schicke Optik sondern bringt durch seine QHD 2560 x 1440 Auflösung bei 60 Hz gestochen scharfe Bilder. Mit seinen 354 Euro im HEK ist er allerdings auch der teuerste TFT unter den Top10.

Nochmal interessant wird es im Mittelfeld: Die Top 15 knapp verpasst hat der Samsung UD590 Series U28E590D mit einer Bildschirmdiagonale von 28 Zoll. Dieser konnte sich immerhin von Platz 19 auf Platz 16 vorkämpfen und ist damit der einzige Ultra-HD (3840 x 2160) Bildschirm, der es dieses Quartal in die Top 20 unseres Marktbarometers geschafft hat. Nach einer Marktpräsenz von mittlerweile über vier Jahren ist der Technologie der Durchbruch im Office allerdings immer noch nicht gelungen. Es bleibt abzuwarten, ob das weiter sinkende Preisniveau endlich die Massen anlockt. Die Distribution hat auf jeden Fall schon mal kräftig aufgestockt.

Mobiltelefone: Duell zwischen Apple und Samsung, Huawei außen vor

Kaum zu glauben, aber wahr: Das iPhone 8 mit 64 GB bleibt mit 2.273 Klicks die Nummer 1 der Mobiltelefone und hat auch zehn Monate nach Release der neuen Generation seinen Titel verteidigt. Zwar ist das iPhone Xr mit 64 GB mit nur 23 Klicks weniger dicht auf den Fersen — letztendlich hat es trotzdem nur für Platz 2 gereicht. Beide Smartphones profitieren hierbei nicht nur vom stabilen Markenimage des Apple-Konzerns, sondern auch von den sich langsam in erschwingliche Sphären einpendelnden HEKs.

Bemerkenswert ist auch, dass die Preise für das 8er-Modell wieder anziehen — und das, obwohl das Modell bei eBay bereits ab 409 Euro zu erstehen ist. Fachhändler hingegen müssen immer noch um die 500 Euro pro Gerät hinblättern. Möglich also, dass Apple hier das Ende des großen Abverkaufes erwirken will.

Beachtlich zugelegt hat derweil das Samsung Galaxy S10e. Dieses ist innerhalb eines Quartals von Platz 47 auf den 4. Platz gesprungen. Mit dem Galaxy A50 liefert Samsung außerdem einen weiteren Aufsteiger. Das seit März gelistete Smartphone schafft es von Platz 175 auf den 15. Platz.

Huawei ist in diesem Quartal nicht unter den Top 15 vertreten. Diese sind ausschließlich Apple und Samsung vorbehalten. Die Chinesen schaffen es mit dem Huawei Mate 20 Lite in der 64 GB ausführung aber immerhin auf den 16. Platz des ITscope Marktbarometers und verfehlt damit knapp den Inner Circle der Bestenliste. Außerdem liefert Huawei mit dem P30 Pro in der 128 GB-Ausführung einen echten Aufsteiger: Das seit März geliste Smartphone schießt von Platz 369 auf den 23. Platz.

Tablets: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken

Ein heißer Aufsteiger im Tablet-Segment ist das Apple iPad Air Wi-Fi der 3. Generation. Nach dem erwartungsgemäß erfolgreichen Marktstart im März schaffte das Tablet in Q2 einen beachtlichen Sprung von Platz 157 auf den 6. Rang. Damit liegt es nur knapp hinter dem Samsung Galaxy Tab A, das derzeit den 5 Platz belegt. Auch die Preisentwicklung dürfte sich positiv auf die Nachfrage nach dem iPad Air ausgewirkt haben: Zuletzt konnte das Tablet für rund 427 Euro von der Distribution bezogen werden. Bei Endverbraucherpreisen von circa 490 Euro ist der Verkauf des iPad Air für Reseller durchaus lohnenswert.

Die Top 5 dominiert jedoch weiterhin Erzrivale Microsoft: Mit gleich drei Tablets ist Microsoft vertreten und verteidigt eisern die Plätze eins, drei und vier. An der Spitze steht dabei nach wie vor das Microsoft Surface Pro mit 256GB. Die Preisdiskriminierung innerhalb der Surfaces scheint dabei gelungen: Die HEKs der Top 15 Microsoft Tablets liegen in einem breiten Korridor zwischen 750 und 1.300 Euro.

Notebooks: Das Feld von hinten aufgemischt

In der Kategorie Notebooks gab es im 2. Quartal mächtig Bewegung: Fünf der Top 10-Plätze werden durch Aufsteiger außerhalb der besten zehn aus dem 1. Quartal belegt. HP und Lenovo kämpfen weiterhin um die begehrten Plätze innerhalb der Top 10; an der Spitze durchgesetzt hat sich letztendlich das Lenovo ThinkPad L580 in der 512GB-Ausführung. Damit löst es den Vorquartalssieger von HP ab, der einen tiefen Absturz auf Platz 19 verkraften musste. Beim neuen Spitzenreiter handelt es sich jedoch keineswegs um ein Kampfpreismodell: Das ThinkPad bewegt sich mit 1.014 Euro HEK im mittleren Preissegment und überzeugt vielmehr durch ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

HP zieht mit dem HP ProBook 450 GB auf der Überholspur von Platz 24 auf den 2. Platz und sitzt mit nur 400 Klicks Rückstand der Konkurrenz von Lenovo im Nacken. Verwunderlich ist das nicht: Das Modell hat Mitte März einen erheblichen Preissturz von 720 Euro auf 620 Euro HEK erlebt. Seither können die Einstandspreise der Distribution auch wieder mit den Verbraucherpreisen mithalten.

Den größten Sprung in die ITscope Marktbarometer-Charts legte jedoch das Lenovo ThinkPad E590 hin. Auf Platz 28 im Vorquartal gestartet, landet es nun auf Platz 4. Lenovo setzt bei der neuen E-Serie auf den altbewährten Look und liefert mit dem E590 ein Office-Einsteigermodell für einen HEK von 625 Euro.

Das Apple MacBook Pro, 15.4″, i7 mit 512GB SSD-Speicher schafft es dieses Mal “nur” auf Platz elf. In der Vergangenheit waren Platzierungen innerhalb der Top 3 kurz nach Launch keine Seltenheit bei Apple-Produkten. Ein Grund für den vergleichsweise verhaltenen Start dürfte der saftige Einkaufspreis sein, der mehr als 1.000 Euro über den HEK der besten sieben Produkte in dieser Kategorie liegt. Möglich also, dass Apple sich in diesem Fall mit dem Preis übernommen hat

Im Highend-Bereich ist neben dem MacBook Pro dieses Quartal nur das Microsoft Surface Book 2 in den Top 15. Mit 2.100 Euro HEK ist dieses unwesentlich günstiger als das Macbook Pro und belegt Platz 8 im aktuellen Ranking. Ein heißer Anwärter auf die Top 15 scheint auch das HP 250 G7, 15.6″, i5, 8GB mit 256GB SSD, zu sein. Gesprungen von Platz 187 auf Platz 16 wurde die Hitliste nur knapp verfehlt.

Komplettsysteme: HP luchst Lenovo die Krone ab

HP führt in diesem Quartal die Spitze des Charts im Bereich Komplettsysteme eindeutig an. Mit über 2.400 Klicks Vorsprung sichert sich der HP ProDesk 400 G5, i5 3GHz mit 256GB SSD die Führung und verdrängt Lenovo mit seinem ThinkCentre M720q 10T7 auf Platz 2. Das G4-Modell von HPs ProDesk 400 verteidigt derweil seine Bronzemedaille.

Dell macht vier Plätze gut und schafft den Sprung unter die Top 5 mit seinem OptiPlex 3060, i5 2.1GHz, 256GB SSD. Mit einem HEK von 496 Euro bleibt er dabei als einziger in den Top 5 unter der 500 Euro-Marke. Das platzsparende Gehäuse und die vielseitigen Montagemöglichkeiten des Mini-PCs, beispielsweise auch hinter dem Monitor, bringen Pluspunkte und verhelfen Dell mit seinem 3060er-Modell auf Platz 4.

Ein anderer Shootingstar bringt sich währenddessen in den Top 20 in Stellung: Das Apple iMac mit Retina 5K Display schießt von Platz 328 auf den 16. Platz. Im Vergleich zu anderen iMacs ist der Start jedoch relativ verhalten. Der im Juni 2017 erschienene iMac 27’’, ebenfalls mit Retina 5K ausgestattet, schaffte binnen der wenigen im Quartal verbleibenden Wochen den Sprung direkt in die Top 3. Bei einem HEK ab 1.622 Euro scheint so manch einer noch auf fallende Preise zu warten.

Grafikkarten: Kontinuität an der Spitze, Dynamik im Mittelfeld

Zuverlässigkeit bewährt sich: Auch im zweiten Quartal verteidigt die PNY NVIDIA Quadro P2000, 5GB GDDR5, VCQP2000-PB ihre Spitzenposition im Ranking der beliebtesten Grafikkarten. Damit hat sich das seit Februar 2017 gelistete Modul zu einem soliden Dauerbrenner entwickelt. Auf den darauffolgenden Plätzen wurden die Karten jedoch teilweise kräftig gemischt:

Die ASUS TURBO-RTX2080TI-11G, 11 GB GDDR6 macht drei Plätze gut und heftet sich auf Platz 2 an die Fersen des Spitzenreiters PNY. Dabei ist sie erstaunlich gut im Rennen wenn man bedenkt, dass sie mit einem HEK ab 1.045 Euro zum Premiumsegment der Grafikkarten gehört. Das Produktversprechen von einer zweimal längeren Lebensdauer sowie die Kombination von fortschrittlichem VR-Rendering, Echtzeit-Raytracing und künstlicher Intelligenz scheinen jedoch anzukommen.

Von Platz 16 auf den vierten Platz schaffte es die GTX 1660 Ti GAMING X 6G von MSI. Diese ist seit Februar 2019 gelistet und zählt mit einem HEK von rund 250 Euro zu den günstigen Modellen der Produktsparte. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das durchaus auch von Gamern hervorgehoben wird, dürfte das Interesse weiter ankurbeln. Den größten Sprung bei den Grafikkarten machte jedoch ASUS mit der DUAL-GTX1060-O3G: Mit einer Verbesserung von Platz 69 auf den 9. Platz hält auch hier ein äußerst preiswertes Modell Einzug in die Top 10.

Mainboards: Asus und Gigabyte so weit das Auge reicht

Auf dem Treppchen herrscht Beständigkeit: Das mit gut 150 Euro HEK deutlich günstigere ASUS PRIME Z390-A verwies das X399-A-Modell zwar auf Platz 2 der Rangliste, auf dem 3. Platz hält sich jedoch weiterhin das Z390 DU von Gigabyte mit 535 Klicks. Generell dominieren beide Hersteller die Top 15; die Konkurrenz tritt erst auf den Plätzen 18 mit dem ASRock Z370 Pro4 und 19 mit dem MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON in Erscheinung.

Ganz anders sieht es auf den Plätzen 4 bis 10 aus: Hier gab es eine regelrechte Invasion von Aufsteigern und somit einen kompletten Austausch des Rankings — selbstredenderweise durch weitere Modelle von ASUS und Gigabyte. So sprang beispielsweise das ASUS PRIME B360M-C mit 402 Aufrufen von Platz 21 auf Platz 4, das ASUS PRIME Z370-A II machte 5 Plätze gut und sicherte sich mit 373 Klicks Platz 5 und das im EK nur 64 Euro teure Gigabyte B360M DS3H preschte von Platz 18 auf Platz 6 vor.

Ein weiterer Shooting Star ist ganz besonders hervorzuheben: Das erst seit Februar gelistete H310M S2H von Gigabyte schoss von Platz 207 auf den 13. Rang unter den gefragtesten Motherboards. Intel hatte Mitte 2018 Kapazitätsengpässe bei der Herstellung des günstigen H310-Chips für Coffee Lake, fuhr die Produktion der Chips in 22 nm gegen Ende des Jahres aber wieder hoch. Gepaart mit einem vergleichsweise niedrigen HEK von 52 Euro erfreut sich das Mainboard daher großer Beliebtheit unter den Resellern — Tendenz weiter steigend.

CPUs: Intel lässt AMD (fast) keine Chance

An der Spitze bleibt es stabil: Mit 2.508 Produktaufrufen ist und bleibt die Intel Core i7 9700K, 8-Core, 3.6 GHz CPU der unangefochtene Platz 1 unter den Prozessoren. Einen großen Sprung schafft Intel außerdem mit der neuen Vierkerner Intel Core i3 9100F 3.6 GHz. Lange nicht lieferbar und trotzdem hoch gefragt, legte diese einen Senkrechtstart von Platz 848 auf den 20. Platz hin. Wie auch die Intel Core i5-9400F besitzt die Core i3 9100F keinen interne Grafik, was die CPU sehr erschwinglich macht. Mittlerweile kann mit einem EK um die 80 Euro kalkuliert werden.

Konkurrenz in den Top 10 gibt es für Intel lediglich von AMD. Die Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3.4 GHz schafft es immerhin von Platz 6 auf Platz 4; die Ryzen 7 2700X, 8-Core, SMT, 4.35 GHz verbesserte sich um einen Rang auf Platz 9. Für den Moment bleibt Intel also mit Abstand der erfolgreichste Hersteller im CPU-Segment. Spannend dürfte es in Zukunft trotzdem werden: Die neue AMD Ryzen 9 3950X übertraf jüngst im Test alle Benchmarks und liefert dabei mehr Prozessor-Leistung zum halben (Intel-)Preis.

Storage-Systeme: Synology lässt QNAP & Co. nicht viel Platz

Synology ist weiterhin der stärkste Player bei den Storage-Systemen: In den Top 20 kann der Hersteller ganze 14 Plätze für seine Lösungen beanspruchen. Angeführt werden die Charts dabei vom DS218+ NAS Speicherserver mit seinen 20 TB Speicherplatz. Das NAS wurde im 2. Quartal 2.007 mal in ITscope aufgerufen; Platz 2 geht an das DS918+-Modell mit 1.172 Klicks.

Der Shootingstar der Storage-Sparte ist jedoch ein anderer: Die Synology RackStation RS818+ schafft den Sprung von 294 auf den 9. Platz — und das, obwohl sie im HEK knapp 500 Euro teurer ist als der aktuelle Spitzenreiter. Dafür gibt es mehr Leistung und mehr Speicher. Außerdem hat sich der Preis angepasst: Rund 200 Euro weniger muss in die RackStation seit der Lageraufstockung Mitte April kalkuliert werden.

Nicht minder beachtlich ist der Aufstieg des kleinen Bruders Synology RackStation RS819. Dieser schafft den Sprung aus dem Nichts von 0 auf 17 in nur einem Quartal. Im HEK ist sie außerdem noch 250 Euro günstiger als vergleichbare Produkte mit ähnlicher Leistung.

Drucker / Multifunktionsgeräte: (Beein)druckendes von HP

In den mittlerweile eher ruhigen Fahrwassern des Printer-Segments schlägt eine Produktneuheit derzeit hohe Wellen: Obwohl der HP LaserJet Pro M404dn erst Ende April auf den Markt kam, schaffte der Monochrom-Drucker den direkten Einstieg auf Platz 19 und sicherte sich so einen aussichtsreichen Platz in den Top 20.

Bei weitem nicht so steil gestartet, aber dennoch bemerkenswert ist der Einzug des HP LaserJet Enterprise M507dn auf Platz 92. Mit einem Einführungspreis von 500 Euro Mitte April zählt er sicherlich zu den Premiumausführungen der HP LaserJets. Mittlerweile ist der HEK jedoch um rund 20 Prozent gesunken, was sich sicherlich positiv auf die Nachfrage ausgewirkt hat.

Transceiver: Frischer Wind durch neue, günstigere GBIC-Variante von HP

Eine kleine Überraschung noch zum Schluss: Bei den Transceivern kommt nach langer Zeit endlich wieder Schwung ins Spiel. Die Produktlebenszyklen in diesem Bereich sind vergleichsweise sehr lang, weshalb Veränderungen in der Nachfrage meist durch kosmetische Updates oder kleinere Revisionen entstehen und weniger durch echte technische Neuerungen. Nicht verwunderlich also, dass der HPE Aruba – SFP+ LC Multi-Mode mit 3.714 Aufrufen weiterhin an der Spitze thront.

Auf Platz 2 hat sich jedoch ein Senkrechtstarter katapultiert: Das seit März gelistete HPE Aruba – SFP (Mini-GBIC)-Transceiver-Modul hat es mit beachtlichen 2.057 Klicks von Platz 216 bis fast an die Spitze geschafft. Das ermöglicht Systemhäusern eine größere Produktauswahl und mehr Marge als beim Vorgänger, insbesondere bei Neuinstallationen. Sein großer Bruder im LC Single Modus, das HP Enterprise Aruba SFP+-Transceiver-Modul, schaffte mit 835 Klicks immerhin den Sprung von Platz 174 auf den 9. Platz. Das ist beachtlichen, denn mit einem HEK von 946 Euro ist er der teuerste Tranceiver unter den Top 15.

Abgesehen von den Marken HPE Aruba und HP Enterprise hat es aber noch ein anderer Hersteller überraschend in die Top 10 geschafft: Das ProLabs – SFP+-Transceiver-Modul – 10 GigE konnte mit einem großen Satz von Rang 231 auf Platz 7 landen. Dank Kompatibilität mit dem Aruba J9150D und aktuellen Kampfpreisen in der Distribution scheint das wenig verwunderlich. Mit aktuell rund 30 Euro HEK kostet er nur einen Bruchteil des Originals von Aruba. Gut möglich also, dass solche Nachbauten bald salonfähig sein werden.

 

Pressekontakt

Isabel Krohn
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

15.07.2019|

ITscope stellt Erweiterungen seiner ERP-Schnittstellen vor

Automation von Datenflüssen ins ERP-System spart Systemhäusern Zeit und schafft Freiräume für besseren Service

Karlsruhe, den 13.05.2019 — Die Schnittstellen zwischen ITscope und den Branchen-ERP-Lösungen SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden um wichtige Funktionalitäten erweitert. Von der automatischen Übertragung von Produkt- und Auftragsdaten bis hin zur Bestellintegration sind zahlreiche Funktionen implementiert worden, mit denen Systemhäuser manuelle Prozesse einsparen und interne Abläufe optimieren können.

Der automatische Datenaustausch zwischen Warenwirtschaften und Drittsystemen ist ein mächtiger Hebel, mit dem sich zeitaufwändige Prozesse optimieren lassen. Immer mehr Anbieter von ERP-Systemen setzen daher auf die leistungsfähige ITscope-API, um die Stammdatenpflege und Bestellprozesse im schnelllebigen IT-Sektor zu automatisieren. Die Schnittstellen zu SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden nun jüngst weiter ausgebaut.

Übertragung der SAP-Bestellnummer in Systemhaus.One für reibungsloses Matching

Die neumeier AG hat den Datenaustausch zwischen Systemhaus.One und ITscope gleich auf mehreren Ebenen verbessert. So können nun einzelne Produkte und ganze Angebote mit nur einem Klick direkt aus ITscope in die Warenwirtschaft übertragen werden. Neue Artikel samt Stammdaten werden automatisch angelegt, sofern sie noch nicht im ERP existieren. Auch Angebots- bzw. Auftragsdaten wie Status, Stückmengen, Preise oder Artikelbeschreibungen werden automatisch von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Eine weitere, große Erleichterung für Nutzer von Systemhaus.One besteht darin, dass die SAP-Bestellnummer nun auch in ITscope verwendet und somit in beiden Systemen synchron geführt wird. Was vorher stets mit einem manuellen Abgleich verbunden war, funktioniert nun komplett automatisch. Zahlreiche Angebots- und Auftragsdaten wie z. B. Stückmengen, Artikelbeschreibungen und Seriennummern werden damit reibungslos von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Bestellanbindung, Angebots- und Produktanlage für weclapp-Nutzer

Auch die Marburger weclapp GmbH hat ihren Datenaustausch mit ITscope weiter optimiert. Ähnlich wie bei Systemhaus.One können nun auch weclapp-Nutzer Aufträge aus ITscope per Klick nach weclapp übertragen. Einzelne, noch nicht in der WaWi vorhandene Artikel werden automatisch in weclapp angelegt.

Zusätzlich lassen sich beliebige Artikel per Knopfdruck von ITscope in weclapp einspielen. Alle relevanten Stammdaten wie EK-Preise, Lieferanten, Artikelnummern und Zubehörreferenzen werden dabei automatisch an die Warenwirtschaft übermittelt und müssen fortan nicht mehr manuell erfasst werden.

Die größte Neuerung für weclapp-Nutzer dürfte jedoch in der Umsetzung der Bestellanbindung an ITscope bestehen. Hat der Kunde einen Auftrag erteilt, können hierfür ab sofort Warenkörbe in ITscope angelegt werden. Diese lassen sich anschließend über die ITscope-Plattform bei den jeweiligen Lieferanten bestellen. Zugehörige Bestelldaten und weiterführende Informationen wie Seriennummern, Tracking Codes & Co. werden danach automatisch nach weclapp zurückgeführt.

Übertragung von ITscope Live-Angeboten in c-entron.NET

c-entron hat die automatische Übertragung von ITscope Live-Angeboten in die Warenwirtschaft ebenfalls realisiert. Per Klick in ITscope werden alle relevanten Angebotsdaten wie Angebotsnummer, Status, Artikel, Stückzahlen und Preise automatisch an c-entron.NET übermittelt. Artikel, die noch nicht in der Warenwirtschaft vorhanden sind, werden dabei automatisch in c-entron erstellt. Auf diese Weise wird das System punktgenau angereichert ohne, dass der gesamte ITscope-Katalog eingespielt werden muss. Benjamin Mund, Geschäftsführer von ITscope, ergänzt: “Außerdem wird das ERP von reinen Preisanfragen entlastet. Nur Produktdaten zu aussichtsreichen Kundenanfragen, also konkreten Angeboten, werden auf diesem Wege in die Warenwirtschaft überführt.”

B2B Shop-Auftragsimport und Beschaffung zu Projektpreisen in SITE

Die ITscope-Schnittstelle zu SITE ist derweil die erste Anbindung an ITscope, die nun auch Bestellungen aus der ITscope B2B Suite vollautomatisch in die Warenwirtschaft überträgt. Diese werden beim Import direkt als VK-Auftrag angelegt. Fehlende Artikel können automatisch in SITE angelegt und Bezugsquellen im selben Schritt vorbelegt werden. Mit der ITscope B2B Suite können Kunden ihren gesamten IT-Bedarf direkt online und in einer persönlich auf sie zugeschnittenen Einkaufsumgebung beim Systemhaus bestellen — die Schnittstelle zu SITE sorgt dann für den automatischen Auftragsimport in die Warenwirtschaft.

Ausblick: Weitere Bestellanbindung und Integration von Projektpreisen

Um ihren Nutzern noch weiter unter die Arme zu greifen, bauen die Anbieter der Schnittstellen die Module auch in Zukunft aus. So soll es in c-entron in den nächsten Wochen möglich sein, Kundenbedarfe aus c-entron.NET direkt an ITscope zu übertragen und elektronisch zu bestellen. Auch soll der Dokumentenaustausch per EDI vorangetrieben werden. Für Systemhaus.One wird aktuell die Möglichkeit sondiert, Projektpreise und kundenspezifische Rahmenkonditionen aus ITscope ins ERP-System übermitteln zu lassen.

Weitere Informationen zur den jeweiligen Schnittstellen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier:
c-entron | SITE | Systemhaus.One | weclapp

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Isabel Krohn
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presse [at] itscope.com

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

13.05.2019|

Notebook-Engpässe: Corona zwingt Arbeitnehmer ins Homeoffice

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

#ITfightsCorona – Lieferengpässe im IT-Channel (IT-Business, 23.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Corona-Aktion

Corona-Aktion für Neukunden: ITscope Business 3 Monate kostenlos
Mit ITscope Lagerengpässen ausweichen

ITscope Business-Lizenz kostenlos (ChannelPartner, 17.03.2020)

ITscope Business-Lizenz kostenlos für alle neu registrierten Fachhändler (ChannelBiz, 17.03.2020)

Liquidität, Beschaffung, Sofortprojekte: Corona-Hilfen für den Channel (CRN, 17.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (Elektronikpraxis, 18.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (IT-Business, 18.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q3/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q3/2019: Presseecho

ITscope Marktbarometer Q3/2019: Die Gipfelstürmer unter den ITK-Produkten (IT-Business, 07.11.2019)

ITscope Channel Marktbarometer QIII/2019: Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 04.11.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 30.10.2019)

ITscope: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron (ChannelObserver, 01.11.2019)

08.11.2019|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q2/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q2/2019: Presseecho

ITscope-Marktbarometer Q2/19: Margenträchtige Newcomer und lohnende alte Hasen (IT-Business, 16.07.2019)

Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 17.07.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 18.07.2019)

Studie: Das sind die Top-Notebooks im Channel (ChannelObserver, 24.07.2019)

18.07.2019|Presseecho DE|

Release Notes für Update 2020.20

Dieses Release enthält Fehlerbehebungen bezüglich der Warenkörbe, der Kundenliste in der Portalkonfiguration und einiger, anderer Bereiche.

Plattform

  • Im Warenkorb lässt sich nur noch ein Fenster für die Verpackungsinformation öffnen.
  • Wird im Rahmen einer Produktsuche eine Sortierung aus dem Dropdown-Menü ausgewählt, wird nur noch diese Sortierung als aktiv gekennzeichnet.
  • Wir haben sichergestellt, dass Realtime-Lagerbestände in jedem Fall korrekt in die Bezugsquellenliste übertragen werden.
  • Produktkacheln zeigen wieder eine Infozeile an.
  • Wir haben sichergestellt, dass über die Auswahl-Markierung für Warenkorbpositionen, mehrere Positionen gelöscht werden können.

B2B Suite

  • Innerhalb von Portalen wird im Produktkopf kein UVP angezeigt, falls dieser 0 Euro beträgt.
  • Bei Aufträgen aus dem Portalen werden nun zusätzlich die eigenen „Hinweise des Lieferanten“ aus der Portalkonfiguration angezeigt.
  • Wir haben sichergestellt, dass der ABC-Filter in der Kundenliste korrekt funktioniert.
12.05.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.19

Abgesehen von einigen Fehlerbehebungen bringt dieses Update einige Neuerungen bezüglich der B2B Suite mit sich.

Betreiber können Neukunden die Möglichkeit bieten sich eigenständig zu registrieren und einen Lieferanten auswählen dessen UVP im Produktkopf angezeigt wird. Außerdem ist die Kundenliste nach Anfangsbuchstaben filterbar und die Performanz der Liste wurde verbessert.

Plattform

  • Staffelpreise aus der DEFAULT- und gegebenenfalls der CUSTOMER_PRICELIST werden auf der Produktseite geladen und angezeigt.
  • Der Hinweistext im Warenkorb bezüglich des nächsten Liefertermins wurde verständlicher formuliert.
  • Das Aussehen einiger Dialoge, bei denen uns Unstimmigkeiten gemeldet wurden, wurde angepasst.
  • Die Aktionsbuttons auf der Zeile eines Angebots werden korrekt angeordnet.

B2B Suite

  • Portalkunden haben ab sofort die Möglichkeit, sich selbst für ein Portal zu registrieren, sofern die entsprechende Option unter „Einrichtung“ aktiviert wurde. Die Registrierungsseite ist dann über einen Link auf der Login-Seite des jeweiligen Portals erreichbar.
  • Die Kundenliste in der Portalkonfiguration kann nach Anfangsbuchstaben gefiltert werden.
  • Die Performanz der Portalkonfiguration wurde bei langen Kundenlisten verbessert.
  • Beim Hinzufügen eines Produkts mit einem Wert von 0€ (bzw. auf Anfrage), erscheint direkt ein Kontaktformular an den Betreiber.
  • Das Aussehen der CTO-Finder Kacheln wurde überarbeitet.
  • Wir haben sichergestellt, dass Preissummen bei Bestellungen korrekt dargestellt werden.
  • Beim Hochladen von Kundenlogos konnte es vorkommen, dass Logos anderer Kunden überschrieben wurden. Dieser Fehler wurde behoben.
06.05.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.18

Dieses Update enthält einige Fehlerbehebungen und Verbesserungen bezüglich der E-Services und Exporte. Außerdem wurden erste Vorbereitungen getroffen, um eine niederländische Übersetzung zu gewährleisten.

Plattform

  • Lieferanten sind wieder in der Lage die E-Service Konfiguration ihrer Kunden zu sehen.
  • Erste Vorbereitungen wurden getroffen, um die Plattform auf Niederländisch zu übersetzen.
  • Ein Fehler betreffend beim Einklappen des Seitenmenüs wurde behoben.
  • Für den BMEcat-Export können ein Kataloggültigkeitszeitraum ausgewählt werden.
  • Bei Exporten mit berechneten Preisen werden Produkte mit leeren Preisen nicht berücksichtigt.
  • Wir haben sichergestellt, dass sich Produktinfos einer Bezugsquelle und die Beschreibungstexte von Lieferanten nicht mehr überlappen.
  • Der Preis im Export von Sammlungen ist als Zahl und nicht mehr als Text formatiert.

B2B Suite

  • Die Beschreibungen im eService bezüglich der B2B-Bestellungen wurde aktualisiert, um klar zu stellen, dass es sich bei monetären Beträgen stets um Nettobeträge handelt.
  • In Bestellungen wird in Brutto-Portalen zusätzlich der Nettobetrag und in Netto-Portalen zusätzlich der Bruttobetrag angezeigt.
  • In Portalen wird bei Produkten für die noch kein Preis vorliegt in der Produktsuche „a. A.“ angezeigt.
  • Portal Einladungen können auch auf Niederländisch und Italienisch versandt werden.

 

28.04.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.17

Verpackungseinheiten, überarbeitete Pop-up-Dialoge und neu gestaltete Kacheln!

ITscope und die B2B Suite unterstützt ab sofort Verkaufs- und Verpackungseinheiten. Auch visuell hat sich einiges getan. Wir haben die Darstellung unserer Pop-up-Fenster modernisiert und am Aussehen unserer Produktkacheln gefeilt.

Plattform

  • Verkaufs- und Verpackungseinheiten werden auf der Plattform und innerhalb der B2B Suite unterstützt. Diese Einheiten können auch als BMECat-Export Format ausgewählt werden.
  • Die Dashboardkacheln wurden überarbeitet und zeigen die Produktbezeichnung nur noch per Hover an. Außerdem kann die Nummerierung der Kacheln ein- und ausgeblendet werden.
  • Die Pop-up-Fenster wurden generalüberholt. Die verwendeten Icons wurden ausgetauscht, die Größe der Buttons angepasst.
  • Änderungen an E-Service Zugangsdaten und Einstellungen werden bei der Eingabe gespeichert. Die Aktivierung und Deaktivierung eines E-Service erfolgt über einen Schalter im Header.

B2B Suite

  • Für Kunden kann festgelegt werden, ob auf Datenblättern ihr eigenes Logo oder das Logo des Portalbetreibers angezeigt wird.
  • Das Dashboard zeigt nun auch Kacheln für Produkte ohne Preis an. Hier wird der Preis als „a. A.“ dargestellt.
  • Das Teilen von Produktsammlungen via E-Mail ist wieder möglich.
  • Wird in einem Portal mit Bruttopreisen eine Produktsammlung geteilt, werden in der E-Mail die korrekten Bruttopreise angezeigt.
  • Im Bestelldialog wird der Link zu den hinterlegten Bestellkonditionen wieder richtig angeordnet.
23.04.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.16

Momentan arbeiten wir daran, unsere Plattform technisch zu modernisieren. Trotzdem haben wir während der Woche Zeit gefunden, einige Fehler betreffend der B2B-Preislisten, Lieferanten und des Druckens von Angeboten zu beheben.

B2B Suite

  • Wenn ein B2B-Kunde außerhalb der EU liegt, wird ihm keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
  • Wir haben sichergestellt, dass in Portalen keine Preise aus Preislisten geladen werden, die auf „Inaktiv“ gesetzt wurden.
  • In der Lieferantenauswahl innerhalb der Kundengruppe sind nur noch B2B-Preislisten wählbar, die korrekt konfiguriert sind.
  • Im Falle, dass die Lieferanten in einem Portal sichtbar sind, werden in Aufträgen die Lieferkonditionen der echten Lieferanten angegeben.

Plattform

  • Wir haben sichergestellt, dass leere Adressfelder im Angebotsdruck keine leeren Zeilen mehr erzeugen.
15.04.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.15

Diese Woche haben wir uns hauptsächlich der Behebung einiger Fehler gewidmet. Des Weiteren wurde die Mitarbeiteransicht unter „Meine Firma“ um Informationen bezüglich des Registrierungsstatus der Mitarbeiter und der Möglichkeit, erneut Einladungsmails an diese zu versenden erweitert.

B2B Suite

  • Die Nummerierung und Badges auf den Kacheln des Dashboards werden in Portalen ausgeblendet.
  • Im Falle, dass ein alternativer Betreiber Name in der B2B Suite eingetragen ist, wird dieser auch in den PDFs und E-Mails verwendet.
  • Bei Bestellungen werden im Bruttofall auch die Versandkosten als tatsächliche Bruttokosten angezeigt.
  • Die Skalierung von Hintergrundbildern für die Portalkopfzeile wurde verbessert. So füllen auch Bilder mit kleineren Auflösungen die Fläche besser aus.
  • Bei Produkten, die über eine Produktdatei in den Produktkatalog der B2B Suite eingelesen wurden, kam es fälschlicher Weise zu Warnmeldungen. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die Produktsuche innerhalb von Portalen, kann nun auch nach Verfügbarkeit sortiert werden.

Verwaltung

  • Die Mitarbeiterliste unter „Meine Firma“ zeigt nun an, welche Mitarbeiter bereits zu ITscope eingeladen wurden, sich aber noch nicht registriert haben.
  • Außerdem besteht hier die Möglichkeit, an diese Mitarbeiter erneut eine Einladungsmail zu versenden.
07.04.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.14

Die Preislisten innerhalb der Portalkonfiguration zeigen nun genauere Daten bezüglich der Anzahl der Preise und Zeilen. Außerdem können im Fall, dass Kunden Lieferanten zu einer Bestellung zusammenfassen können, die Versandkosten und Mindermengenzuschläge pro Warenkorb vergeben werden.

B2B Suite

  • Im Detailbereich der Preislisten wird angezeigt, wie viele Zeilen beim Einlesen erfasst wurden.
  • Außerdem wird nach dem Einlesevorgang  angegeben, wie viele Preise aktualisiert beziehungsweise hinzugefügt wurden.
  • Versandkosten und Mindermengenzuschläge können auch pro Warenkorb und nicht nur pro Lieferant vergeben werden. Dies ist relevant im Falle, dass Kunden, Positionen bei mehreren Lieferanten zu einer Bestellung zusammenfassen können.

Auftrag & Bestellung

  • Der Status eines Auftrags kann auch per ITscope API anhand eines OpenTrans Dokuments auf „Auftrag bestätigt“, „Versandt“ und „Berechnet“ gesetzt werden.
01.04.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.13

Wir haben diese Woche einige aufregende Neuigkeiten. Eine unserer Neuerungen betrifft den Check Out in B2B Portalen. Hier können Kunden jetzt Bestellungen bei verschiedenen Lieferanten zu einer Bestellung zusammenfassen. Außerdem ist die Portalkopfzeile nun individuell anpassbar. In der Portalkonfiguration kann ein Hintergrundbild für diesen Kopf festgelegt werden.

Momentan arbeiten wir daran innerhalb von Portalen, sowohl Brutto- als auch Nettopreise darstellen zu können.

B2B Suite

  • Portalkunden haben jetzt die Möglichkeit, mehrere Lieferanten zu einer Bestellung zusammenzufassen und zu bestellen. Betreiber können dieses Feature innerhalb der Kundengruppe aktivieren.
  • Unter „Aussehen“, können Betreiber ein individuelles Hintergrundbild für die Kopfzeile des Portals hochladen.
  • Es können auch Artikelnummern aus Produktdateien als alternative Artikelnummern angegeben werden, um beispielsweise Artikelnummern ihrer Kunden im Portal darstellen zu können.
  • Wir haben sichergestellt, dass bei Exporten von B2B-Preislisten alle Preise korrekt exportiert werden.
  • Die Änderung des primären Firmennamen eines B2B Kunden hat ab sofort keine Auswirkungen auf sonstige Adressen.
  • Hat man als Käufer im Warenkorb eine Position, dessen Lieferant nicht mehr verfügbar ist, wird eine entsprechende Warnung angezeigt und das Bestellen der Position ist nicht mehr möglich.
  • Die Preisoptimierung kann innerhalb der Kundengruppe auch bei sichtbaren Lieferanten, komplett ausgeblendet werden.
  • Betreiber können unter Einrichtung (Verwaltung) in der Portalkonfiguration angeben, welche Adresseinstellungen bei neu angelegten Kunden verwendet werden sollen.
  • Im Punchout-Fall werden nun zur besseren Übersichtlichkeit nur noch die eigenen Bestellungen in der Bestellübersicht angezeigt.
25.03.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.12

Um das Arbeiten mit B2B Preislisten und der Lieferantenauswahl einfacher zu gestalten haben wir einige Änderungen an deren Konfiguration vorgenommen. Beide Bereiche haben erklärende Hilfetexte erhalten und zeigen bei Fehlern entsprechende Warnmeldungen.

Unser Fokus liegt momentan darauf, Verpackungs- und Verkaufseinheiten auf unserer Plattform und in den Portalen darzustellen.

B2B Suite

  • Im Falle, dass eine erstellte Lieferantenkonfiguration innerhalb der Kundengruppe nicht funktionsfähig ist, wird der Nutzer durch entsprechende Warnmeldungen darüber informiert.
  • Für Kategorien und lokale Produktfilter sind nur noch Lieferanten wählbar, die innerhalb des Portals konfiguriert wurden.
  • Fehlerhafte B2B-Preislisten werden mit Warnungen markiert.
  • Im Falle einer fehlerhaften Preisliste erscheint auch in der Kundengrunduppe ein Warnsymbol.
  • Portalken, die sich über SingleSignOn (SSO) anmelden, können ab sofort auch Produktdatenblätter über die API abrufen.

 

 

18.03.2020|Changelog DE, Unkategorisiert|

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