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Neue Produktkategorie COVID-19 jetzt bei ITscope

 

Sie waren während der Corona-Pandemie zeitweise kaum erhältlich, zählen inzwischen aber mehr oder weniger zum Standardeinkauf: Desinfektionsmittel, Schnelltests oder Alltagsmasken.
In vielen Betrieben ist der morgendliche Selbsttest vor Betreten der Büroräumlichkeiten, sofern Homeoffice nicht möglich ist, inzwischen verpflichtend und Mund- und Nasenschutz zählt ebenfalls zum alltäglichen Bild im Büro.

Seit kurzem bieten wir Ihnen bei ITscope auch Produkte rund um COVID-19 in der neuen, gleichnamigen Kategorie auf der Plattform


Dort finden Sie verschiedene Produkte, um Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Pandemie bestmöglich zu schützen: Neben Desinfektionsmitteln können Sie auch
COVID-Tests sowie Mund- und Nasenschutz bequem über ITscope bestellen.

 

Aufgrund der aktuell sehr hohen Nachfrage kann es zwischenzeitlich zu Lieferengpässen kommen. Sollte der gewünschte Artikel nicht verfügbar sein, schauen Sie einfach zu einem späteren Zeitpunkt erneut nach.

 

28.04.2021|

ITscope Marktbarometer Q1/2021

Krypto-Boom treibt Nachfrage von Grafikkarten und Mainboards nach oben: ITscope Marktbarometer Q1/2021

Das ITscope Marktbarometer Q1/2021 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Bunte Mischung mit Apple on top
  • TFTs: Konkurrenz für Dauerbrenner Dell?
  • Smartphones: Wo bleibt Samsungs Flaggschiff?
  • Tablets: Microsofts Neueinsteiger Surface 7+ spielt vorne mit
  • Grafikkarten: Krypto-Boom macht Grafikkarten zur Mangelware
  • Mainboards: ASRock ist die neue Nummer 1

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1Apple iPhone SE, 64GB, SchwarzMHGP3ZD/A2020-10-143501
# 2Apple 20W USB-C Power AdapterMHJE3ZM/A2020-10-142991
# 3HP 450 G8, 15.6″, i5, 8GB, 256GB2W1G6EA#ABD2020-10-272473
# 4HP E24 G49VF99AA#ABB2020-11-182176
# 5MSI RTX3060 Ti Gaming X, 8GB GDDR6V397-010R2021-01-151947
# 6AMD Ryzen 9 5900X, 12-Core, 3,7 GHz, SMT100-100000061WOF2020-10-101365
# 7Samsung 870 EVO, 500GBMZ-77E500B/EU2020-12-231268
# 8Logitech C505e, 720p960-0013722020-11-101124
# 9Ubiquiti UniFi U6-LR, WiFi6, BTU6-LR2020-12-19603
# 10Microsoft Surface Pro 7+, i5, 256GB1S3-000032020-12-16567
# 11Apple HomePod mini, GrauMY5G2D/A2020-10-15559
# 12Apple MagSafe Charger, 15WMHXH3ZM/A2020-10-14540
# 13Logitech Folio Touch, QWERTZ, für iPad Air 4th Gen920-0099562020-10-25394
# 14Apple Mac mini, M1, 8GB, 256GBMGNR3D/A2020-11-11379
# 15Synology RackStationRS1221+2020-12-25372
# 16Ubisoft Watch Dogs Legion, USK 18, PS52020-11-10368
# 17Apple AirPods MaxMGYH3ZM/A2020-12-09366
# 18Apple Case with MagSafeMHL73ZM/A2020-10-14246
# 19HP LaserJet Enterprise MFP M480f3QA55A#B192020-12-08232
# 20GoPro HERO9 Black, 5K30CHDHX-901-RW2020-10-19193
# 21Fujitsu ScanSnap i X1600PA03770-B4012020-12-17188
# 22HP USB-C Dock G55TW10AA2021-02-22134
# 23MSI MPG Z590 GAMING CARBON WIFI, LGA1200, ATX7D06-001R2021-01-20132
# 24DJI Mavic Mini 2 Fly More ComboCP.MA.00000307.012020-11-06118
# 25Samsung 32GB DDR4 2933MHzM391A4G43AB1-CVF2020-12-07110
# 26Epson EH-TW740, FullHD, LCD, 3300 AnsilumenV11H9790402020-10-01103
# 27Kingston DataTraveler Kyson, 32GB, USB 3.2 Gen1DTKN/32GB2020-10-06100
# 28Cherry KC 4500 ERGOJK-4500DE-22021-01-2595
# 29BROADCOM NetXtreme E-Series P210TP, PCIe, 2x10GbBCM957416A4160C2021-01-0979
# 30ZOTAC ZBOX MAGNUS ONE ECM73070C, i7, RTX3070ZBOX-ECM73070C-BE2021-01-1374

 

20.04.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:


Krypto-Boom treibt Nachfrage von Grafikkarten und Mainboards nach oben: ITscope Marktbarometer Q1/2021

Der explodierte Bitcoin-Kurs sorgt für steigende Preise bei Mining-Zubehör, das iPhone SE erobert sich Platz 1 zurück und Microsoft setzt seinen Erfolgskurs bei den Tablets fort. AMDs neue CPU-Generation überzeugt und PC-Komplettsysteme sind endlich wieder mehr gefragt.

Karlsruhe, 20.04.2021 – Weiterhin ist Zuhausebleiben angesagt und Spielekonsole und PC sorgen immerhin für etwas Abwechslung im Pandemie-Alltag. Doch nicht nur dieser Trend wirkt sich auf die aktuelle Marktsituation aus: Das Interesse an Kryptowährungen wie Bitcoin wächst und die Preise für Mining-Zubehör steigen, wie das ITscope Marktbarometer für Q1/2021 zeigt.

Während der Lockdown Deutschland weiterhin im Griff hat, waren besonders im ersten Quartal des Jahres Spielekonsole und PC ein beliebter Zeitvertreib. Nicht von ungefähr kommt daher auch ein neuer Umsatzrekord im Games-Markt: Insgesamt wurde mit Computer- und Videospielen sowie der dazugehörigen Hardware im Corona-Jahr 2020 ein Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so der game – Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten der Marktforschungsunternehmen GfK und App Annie. 

Waren es bisher eher Firmen, die für digitales Arbeiten aufrüsteten, ziehen jetzt die Privathaushalte nach. Nicht nur Equipment für Homeschooling wird angeschafft, sondern stärker denn je auch in Entertainmentformate wie Konsole und Co. investiert, um die Freizeit während der Pandemie – besonders bei schlechtem Wetter – etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Auch den Markt für Grafikkarten setzt die aktuelle Situation spürbar unter Druck, denn die steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Doch noch ein weiterer Faktor spielt mit: Seit Herbst letzten Jahres ist der Bitcoin-Kurs regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung. Neben einem geeigneten Computer sind dazu auch leistungsstarke Grafikkarten nötig – was die Nachfrage zusätzlich steigen lässt. Und auch bei den Mainboards macht sich der Boom bemerkbar: Mit dem H110 Pro BTC+ erklimmt der sonst kaum vertretene Hersteller ASRock den ersten Platz – und das auch noch mit einem Produkt aus dem Jahr 2017. Wie das? Dank Steckplätzen für bis zu 13 GPUs ist das H110 Pro BTC+ optimal für das Mining geeignet.

In den Highflyer-Charts des ITscope Marktbarometers sind die aussichtsreichsten Neueinsteiger der verschiedenen Kategorien der ITscope-Plattform vertreten, also die Produkte, die erst seit wenigen Wochen auf dem Markt sind und nach Marktstart das größte Interesse in Form von Klicks auf sich ziehen konnten. In diesem Quartal ist AMD mit dem Spitzen-CPU Ryzen 9 5900X und MSI mit der RTX 3060 TI GAMING X vertreten. Platz 3 und 4 sichert sich HP, das Sahnehäubchen on top ist Apple, der mit dem iPhone SE erneut den Spitzenplatz erobert. “Die Mischung aus B2B- & B2C-Produkten in unserem Marktbarometer beweist, dass die Nutzer der ITscope-Plattform auf die Produkte und Lösungen aller Hersteller und Lieferanten zugreifen, um sich den vielschichtigen Anforderungen unseres Marktes zu stellen”, so Oliver Gorges, Head of Channel Development bei der ITscope GmbH. 

Bei der Auswertung der Einzelkategorien liegt der Hersteller mit dem Apfellogo in der Kategorie Smartphones ebenfalls vorne, bei den Tablets hat Microsoft die Oberhand. Bei den TFTs und Notebooks sind weiterhin die Dauerbrenner von Dell und Lenovo an der Spitze, doch die Konkurrenz wird zunehmend stärker. Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage sind in diesem Quartal die Kategorien Webcams und Headsets ganz neu dabei und bei beiden ist Logitech stark. Bei den Prozessoren liegt AMD, wie auch im Vorquartal, vorne, nicht zuletzt auch dank der neuen CPU-Generation AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X.

 

Highflyer: Bunte Mischung mit Apple on top

Nach Einbußen im normalerweise sehr erfolgreichen Weihnachtsquartal sieht es diesmal in den Highflyer-Charts wieder besser aus für Apple: Gleich die ersten beiden Plätze gehen an den Hersteller aus Kalifornien.

Platz 1 geht abermals an das iPhone SE. Das erfolgreiche Budget-Gerät aus der iPhone-Familie bleibt hoch im Kurs. Und auch weiterhin liegt die Corona-Pandemie als Grund für die anhaltende Beliebtheit nahe: Viele Menschen hat die Krise finanziell getroffen – mit dem iPhone SE können auch Apple-Anhänger mit kleinem Geldbeutel dem iPhone treu bleiben.

Dass Apples 20W USB-C Power Adapter Platz 2 der Highflyer-Charts belegt, ist durchaus naheliegend: Alle vier Modelle des iPhone 12 werden ohne das passende Netzteil geliefert – dieses muss separat angeschafft werden. Der neue Adapter wurde zusammen mit dem iPhone 12 vorgestellt und soll das ältere Modell mit 18 Watt ersetzen. Nach und nach soll auch bei anderen Modellen, wie dem iPhone SE, XR und 11, auf den reduzierten Lieferumfang ohne Netzteil und Ladekabel umgestellt werden. Offiziell begründet Apple seine Entscheidung mit Umweltschutzgründen, da die meisten Kunden ohnehin das notwendige Zubehör bereits besitzen. Wer sich ohnehin neues Ladezubehör zulegen muss und sein Device noch komfortabler aufladen möchten, der greift auf den MagSafe Charger von Apple zurück, der es in diesem Quartal auf Platz 12 schafft. Dabei handelt es sich um eine induktive Ladematte, mit der das iPhone 12, 12 Pro und 12 Pro Max kabellos allein durch Auflegen aufgeladen wird. 

Weiter geht es mit dem 3. Platz, den sich diesmal HP mit dem ProBook 450 G8 sichert. Das Business-Laptop ist mit den neuen, leistungsstarken Tiger Lake-Prozessoren bestückt, die auch komplexe Anforderungen effizient bewältigen. Für das nötige Zubehör stellt HP diverse Anschlüsse bereit, unter anderem einen USB Typ-C-Anschluss. Auch ein Fingerabdruckleser sowie eine optionale Gesichtserkennung sind mit von der Partie. Direkt dahinter auf Platz 4 liefert HP mit dem E24 G4 gleich noch den passenden Monitor für das ProBook 450 G8 dazu. Der Full HD Büro-Monitor mit 23,8 Zoll überzeugt vorallem mit einem integrierten Blaulichtfilter, der gerade bei langem Arbeiten am PC nicht nur die Augen schont, sondern auch Farben besonders lebensecht darstellt. 

Mit der MSI RTX3060 Ti Gaming X schnappt sich ein ganz frischer Neueinsteiger Platz 5. Wie auch schon bei der GeForce RTX 3090 Gaming X setzt MSI hier auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Designtechnisch hat sich MSI an der GeForce RTX 3070 Gaming X orientiert – was auch für den einzigen Kritikpunkt sorgt: Gewicht und Größe. Mit 32,5 cm Länge, 14 cm Breite und fast 1,5 kg Gewicht ist die RTX3060 Ti Gaming X alles andere als ein Leichtgewicht.

Auch eine CPU schafft es dieses Quartal in die Highflyer-Top 10: Der AMD Ryzen 9 5900X auf Platz 6. Im Test überzeugt der 12-Kerner mit ausgezeichneten Performance-Werten. Dazu trägt auch die neue Zen-3-Architektur bei, die für schnelle interne Datenübertragung und -verarbeitung sorgt. 

 

TFTs: Konkurrenz für Dauerbrenner Dell?

Das inzwischen sechste Quartal in Folge verteidigt der P2419H von Dell seine Stellung als TFT-Nummer 1. Und das Interesse an dem beliebten 24 Zoll-Monitor scheint kaum abzubrechen, ganz im Gegenteil, das Ergebnis zum Vorquartal hat sich mit fast 14.000 Klicks sogar noch minimal gesteigert.  

Doch HP setzt einiges daran, Konkurrenten Dell die Topplatzierung streitig zu machen: Von Platz 328 direkt auf die 4 springt der E24 G4 von HP, der auch in den Highflyer-Charts vertreten ist. Für ein neues Modell macht er dem bereits seit 2018 gelisteten P2419H definitiv Konkurrenz, denn kostentechnisch liegen die beiden Monitore mit 135 Euro im HEK exakt gleich auf. Und noch ein weiterer Neueinsteiger aus dem HP-Lager schafft in diesem Quartal ziemlich weit nach oben: Der seit November 2020 gelistete E27q G4 von HP, der auf Platz 13 mit einsteigt. 

Auch Lenovo, als im TFT-Segment weniger präsenter Hersteller, kann sich in den Top 10 halten und verbessert sogar seinen Vorquartalsrang vom 9. auf den 7. Platz. Mit dem ThinkVision T24i-20 überzeugt Lenovo vor allem mit dem Zero Frame-Bildschirm, der die 24 Zoll Full HD LED-Bildfläche deutlich größer wirken lässt. 

 

Smartphones: Wo bleibt Samsungs Flaggschiff?

Bei den Smartphones zeigt sich in diesem Quartal ein nahezu unverändertes Bild. Apple behält seine Führungsposition und dominiert weiterhin eindeutig die Top 10. Wieder einmal schnappt sich das iPhone SE den 1. Platz: Apples günstigste iPhone-Variante liegt mit 3.500 Klicks mit großem Abstand an der Spitze. Auch sonst sieht es für den kalifornischen Hersteller extrem gut aus: Das iPhone 12 nimmt neben der “normalen” Variante auf Platz 2 auch in der Pro-, Pro Max- und mini-Version insgesamt sechs Plätze in der Smartphone Top 10 für sich ein.

Das Samsung Galaxy A51 ist mit Listing Ende 2019 nicht nur das älteste Smartphone in der Top 10, sondern auch das einzige Nicht-Apple-Gerät – hält aber nach wie vor wacker an seinem 5. Platz fest. 

Neueinsteiger sind erst deutlich weiter hinten, auf Platz 37 und 38, zu finden. Mit den beiden seit Mitte Januar gelisteten Galaxy S21 5G und Ultra 5G von Samsung landen zwei der drei neuen Modelle aus der S21 5G-Reihe in der Top 40 – da ist also noch deutlich Luft nach oben. 

Die drei Ausführungen sind praktisch baugleich und unterscheiden sich primär in der Displaygröße. Beim Ultra-Modell, dem Flaggschiff der neuen Generation, kommt eine bemerkenswerte Kamera dazu: Eine Hauptlinse, zwei Tele-Linsen und eine Ultraweitwinkel-Linse machen das Galaxy S21 Ultra zum Highlight für Hobbyfotografen. Zwar kommt man preistechnisch mit der Galaxy S21-Reihe deutlich preiswerter weg als mit den Apple-Geräten der neuesten Generation, günstig sind diese mit 700 Euro (Samsung Galaxy S21 5G) und 975 Euro (Samsung Galaxy S21 Ultra 5G) aber leider auch nicht. 

 

Tablets: Microsofts Neueinsteiger Surface 7+ spielt vorne mit

Erneut ein erfolgreiches Quartal für Microsoft: Mit dem Surface Pro 7 mit 256 GB in Platin Grau sichert sich der Hersteller mit über 10.000 Klicks erneut Platz 1. Und auch in anderen Ausführungen ist das Surface Pro 7 in der Top 10 vertreten: Die kleinere Variante mit 128 GB verbessert sich von 5 auf den 3. Platz, das Modell mit i7-Prozessor macht ebenfalls drei Plätze gut und klettert von 8 auf 5. 

Auch ein Neueinsteiger von Microsoft spielt auf Platz 19 mit: Das Microsoft Surface Pro 7+, das ganz neu Mitte Januar 2021 vorgestellt wurde. Da es sich eher um ein kleineres technisches Upgrade zum Surface Pro 7 handelt, entschied man sich für das Plus, anstatt direkt eine neue Generation einzuleiten. Laut Microsoft handelt es sich nämlich vielmehr um eine Variante speziell für Unternehmenskunden und den Bildungsbereich, nicht für den Einzelhandel. Neu ist beim Surface Pro 7+, dass alle Geräte Intel Core i-CPUs der 11. Generation verbaut haben. Die größte Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist allerdings der Akku: Dieser läuft bis zu 15 Stunden, während das Surface Pro 7 nur eine maximale Laufzeit von 11 Stunden erreicht. Wer auf ein Schnäppchen aus ist, macht aber besser einen Bogen um das Surface Pro 7+: Mit einem HEK von fast 1.500 Euro für die Ausführung mit Core i5-Prozessor, 16 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher ist es alles andere als günstig. 

 

Notebooks: ThinkPad-Reihe auf Erfolgskurs

Im letzten Quartal herrschte quasi noch der Ausnahmezustand bei den Notebooks, das hat sich zwischenzeitlich nun etwas normalisiert. Die Klickzahlen der Top 10 fallen von zuletzt noch 49.000 auf “nur” noch 33.500, doch die Nachfrage nach flexiblen Homeoffice-Notebooks bleibt weiterhin auf hohem Niveau. 

Allein 11.000 Klicks gehen auf den All-time-Favorit ThinkPad E15 20RD und sichern dem extrem beliebten Business-Notebook seit inzwischen einem Jahr Platz 1 der Kategorie. Doch auch andere Modelle der ThinkPad-Reihe von Lenovo holen auf – und zwar von ganz weit hinten: So klettert das ThinkPad E15 Gen 2 20TD von Platz 349 auf den dritten Platz und das ThinkPad X1 Carbon (7th Gen) 20QD von Platz 260 direkt dahinter auf den vierten Platz. Letzteres kombiniert als Ultrabook ein leichtes und schmales Gehäuse mit umfangreicher Ausstattung und sorgt dank eines sehr leisen Lüfters für eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Wer das ThinkPad X1 Carbon jedoch sein Eigen nennen möchte, muss ganz schön tief in die Tasche greifen: Mit 1.800 Euro im HEK ist es rund 1.000 Euro teurer als die beiden E15-Kollegen. 

PC-Komplettsysteme: Ein Ende der Durststrecke in Sicht

Auch in diesem Quartal gelingt es den PC-Komplettsystemen, die Nachfrage weiter anzuheizen. Das Lenovo ThinkCentre M720q verbessert sein Ergebnis im Vergleich zum Vorquartal nochmals eine ganze Ecke und von rund 10.000 auf über 12.000 Klicks.

Nach wie vor ist auch die etwas preisgünstigere HP ProDesk-Reihe sehr beliebt und belegt mit dem HP ProDesk 400 G6 Platz 2. Auch der neuere HP ProDesk 400 G6 Mini Desktop will nach oben und erreicht von 132 direkt den 5. Platz. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Mit dem OptiPlex 3080, der seit September 2020 gelistet ist, sorgt auch Dell für frischen Wind in der Top 10. 

 

Webcams: Logitech auf dem Webcam-Olymp

Mit fast 30.000 Klicks in den Top 10 ist auch die Kategorie der Webcams eine der meistgeklickten in diesem Quartal. Eindeutiger Vorreiter: Logitech. Der Zubehör-Hersteller sichert sich die gesamte Top 15 ausschließlich für sich.  

Mit 7.800 Klicks liegt die seit 2015 gelistete Logitech HD Pro Webcam C920 vorne – und das völlig verdient: In Vergleichstests gilt die C920 als sehr gute,  möglicherweise sogar beste aktuell erhältliche Webcam. Kleiner Wermutstropfen: Wie viele andere Webcams auch hat die C920 Probleme mit dunklen Lichtverhältnissen. Im Alltagsgebrauch ist das aber weniger ein Problem, da die meisten Arbeitsplätze recht gut ausgeleuchtet sind. Mit einem HEK von rund 90 Euro liegt die Kamera zwar eher im höheren Preissegment, die technische Ausstattung rechtfertigt den Preis aber allemal. 

 

Headsets: Wer macht das Rennen um den Headset-Thron?

Auch bei den Headsets liegt Logitech vorne, muss sich die Spitzenplätze allerdings mit der Konkurrenz von Jabra, Apple und Poly teilen. Mit dem erstplatzierten Logitech 960 USB erhält man ein preisgünstiges Headset, was speziell für die Nutzung von Skype und Co. konzipiert wurde. Ton-Qualität, Tragekomfort sowie Verarbeitung sind absolut ausreichend – für den HEK von 27 Euro gibt es rein garnichts zu meckern. Mit Listing im Jahre 2008 ist das 960 USB außerdem das mit Abstand älteste Headset der Top 10. Es braucht also nicht immer die allerneueste Technik, um einen Spitzenplatz zu ergattern. 

Ganz ähnlich sieht es auch bei den zweit- und drittplatzierten Headsets von Jabra aus. Das Jabra Evolve 65 MS Stereo, das bereits seit 2014 bei ITscope gelistet ist, zählt ebenfalls nicht gerade zu den neuesten Modellen. Erst mit dem seit 2018 gelisteten Jabra Engage 75 Stereo erscheint ein aktuelleres Headset im Ranking. Beide Headsets verfügen über eine optimale Geräuschunterdrückung und ermöglichen somit störungsfreies Telefonieren auch in lärmintensiven Umgebungen – liegen aber mit 100 Euro (Evolve MS Stereo) beziehungsweise 300 Euro (Engage 75 Stereo) auch preislich auf einem ganz anderen Level.

 

Grafikkarten: Krypto-Boom macht Grafikkarten zur Mangelware

Bei den Grafikkarten wird es diesmal ganz besonders spannend. Der Home Entertainment-Trend wirkt sich deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Seit Ende letzten Jahres steigt die Nachfrage und treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Hinzu kommt das Geschäft mit Bitcoin, Ethereum und Co., deren wachsende Beliebtheit die aktuelle Marktentwicklung zusätzlich beeinflusst, da zur Herstellung der Coins leistungsstarke Grafikkarten zwingend notwendig sind. 

Diese Marktsituation schlägt sich nicht nur in den Klickzahlen, sondern auch im Preis nieder: Im Vergleich zum Vorquartal wurden die Top 10-Grafikkarten rund 75 Prozent mehr geklickt, insgesamt fast 38.000 mal. Mindestens genauso spannend sind die zu beobachtenden Preisentwicklungen: Um 65 Prozent wächst der Durchschnittspreis der Top 10-Grafikkarten im Vergleich zu Q4 2020. 

Grafikkarten-Star MSI lässt sich davon jedoch wenig beeindrucken und baut mit acht Platzierungen innerhalb der Top 10 seine Vormachtstellung weiter aus. Auch ein Neueinsteiger von MSI schafft es in die Top 10: Die RTX3060 Ti Gaming X, die auch in den Highflyer-Charts vertreten ist, ähnelt leistungstechnisch stark der GeForce RTX 3070 auf Platz 7. MSI setzt wie auch bei anderen Modellen erneut auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Sie bietet also mehr oder weniger die gleichen Features wie die RTX 3070, ist jedoch für 630 Euro im HEK etwas günstiger.

 

Mainboards: ASRock ist die neue Nummer 1

Allen voran liegt bei den Mainboards die neue Nummer 1, die von 307 auf den ersten Platz klettert: Das H110 Pro BTC+ – Motherboard von ASRock, einem sonst eher wenig vertretenen Hersteller – und dann auch noch ein Produkt aus dem Jahr 2017. Woher rührt dieses Interesse?

Auch hier dringt der aktuelle Hype um Bitcoin und andere Kryptowährungen durch: In verschiedenen Quellen gilt das H110 Pro BTC+ als eines der besten aktuell erhältlichen Mining-Motherboards. Verglichen mit herkömmlichen Platinen verfügt das H110 Pro BTC+ über keine – in diesem Fall unnötigen – zusätzlichen Chips für Storage und Audio. Zudem sind PCI-Express-Slots entsprechend ersetzt worden. Wie beim Mining üblich, wird in der Ausstattung auf zusätzliche Features verzichtet und lediglich die wichtigsten Schnittstellen und Ports eingebaut.

Der momentane Krypto-Boom macht sich auch beim Preis bemerkbar: Lag der HEK des H110 Pro BTC+ in den letzten Monaten konstant zwischen 30 und 40 Euro, werden zuletzt Spitzenpreise über 250 Euro erzielt.

 

Prozessoren: AMDs neue Dreierriege übernimmt die Führung

AMD ist weiterhin CPU-King: Die neuen Modelle AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X, die seit Oktober bei ITscope gelistet sind, überzeugen auf ganzer Breite und nehmen die Plätze 1, 2 und 4 für sich ein. Damit behält AMD weiterhin die Führung vor Dauerkonkurrent Intel.

Im Vergleichstest schneiden alle drei AMD CPUs erstaunlich gut ab. Mit dem “kleinen” Ryzen 5 5600X ist dem Hersteller aus Kalifornien ein großer Erfolg gelungen: Im Vergleich zum (vermeintlich) höher klassifizierten Intel Core i7-10700K, der es im Ranking nur auf Platz 10 schafft, schneidet der Ryzen bei der Einzelleistung der Rechenkerne sowie beim Encodieren eines 4K-Films besser ab als die Konkurrenz. Besonders Gamer haben mit dem Ryzen 5 5600X ihren Spaß, denn Spiele nehmen meist nicht mehr als sechs Kerne in Anspruch, aber die Leistungsfähigkeit der einzelnen Kerne unterstützt die Grafikkarte viel effektiver – und das Spiel läuft flotter. Mit einem HEK von knapp über 300 Euro ist er der günstigste von AMDs neuer CPU-Generation. 

Der größte Bruder der Familie, der Ryzen 9 5900X, gilt als einer der leistungsstärksten CPUs, die es derzeit zu kaufen gibt – was ihm auch völlig verdient eine Platzierung in den Highflyer-Charts sichert. Für Nutzer, die den Prozessor allerdings nur fürs Gaming nutzen, sind zwölf Kerne eher überdimensioniert. Da spart man sich das Geld von mehr als 720 Euro lieber für eine gute Grafikkarte. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.04.2021|

Der Channel im Grafikkarten-Fieber

 

Was haben die Corona-Pandemie und der Bitcoin-Hype gemeinsam? Beide Themen sind in der aktuellen Berichterstattung in aller Munde. Und in beiden Fällen handelt es sich um wichtige Einflussfaktoren im Grafikkarten-Boom, der den ITK-Markt unlängst auf Trab hält.

Karlsruhe, 23.03.2021 – Der andauernde Lockdown zwingt weiterhin zum Zuhausebleiben und macht Spielkonsole und PC zur willkommenen Abwechslung. Doch der Home Entertainment-Trend wirkt sich auch deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Aktuelle Daten der GfK beziffern das Umsatzwachstum im vierten Quartal 2020 in Deutschland mit 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben.

Mehrere Faktoren beeinflussen die Nachfrage

Doch noch ein weiterer Faktor übt Druck auf den Markt aus: Seit Herbst letzten Jahres ist der Kurs für Bitcoins regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung: Neben einem geeigneten Computer ist dazu auch eine leistungsstarke Grafikkarte nötig – was die Nachfrage weiter steigen lässt. Der Markt gerät in Schieflage und Hobbygamer, mit meist deutlich geringerem Budget, haben dabei das Nachsehen. Hersteller wie Nvidia, deren Kunden aus der Gamerszene kaum noch an die Karten kommen, versuchen deshalb, der Nutzung zu Miningzwecken entgegenzuwirken. Grafikkarten mit sehr hoher Leistung, wie die Geforce RTX 3060, werden gezielt so ausgeliefert, dass sie das Mining verlangsamen. 

Eine aktuelle Analyse der ITscope-Plattform bestätigt den Grafikkarten-Boom ebenfalls: Lagen die Klickzahlen zwischen dem ersten und dritten Quartal 2020 innerhalb der Top 10-Grafikkarten der ITscope-Plattform noch bei einem durchschnittlichen Wert von 833 Klicks, wächst dieser in Q4 2020 um 160 Prozent auf rund 2.170 Klicks und in Q1 2021 sogar auf 3.200 Klicks – ein schwindelerregendes Wachstum von mehr als 280 Prozent.

Der Preis bleibt nicht unberührt

Dass diese Entwicklung auch nicht unbemerkt am Preis vorbeigeht, war vorhersehbar: Der HEK der Top 10-Grafikkarten liegt in Q1 und Q2 im Schnitt bei 470 Euro, steigt in Q3 und Q4 jedoch bereits auf 750 Euro. Der Sprung im aktuellen Quartal ist jedoch nochmals eine enorme Steigerung: Der durchschnittliche HEK der letzten Wochen beträgt fast 1.100 Euro – ein weiteres Wachstum um fast 50 Prozent. 

Besonders deutlich wird dieses Bild anhand der seit 2019 gelisteten RX 5700 XT GAMING X von MSI. Hier liegt der HEK bis auf kleinere Ausreißer sehr stabil zwischen 350 und 400 Euro – bis Februar dieses Jahres, wo die Kurve innerhalb kürzester Zeit auf über 1.100 Euro springt. Auch die Produkt-Klick-Historie verdeutlicht das wachsende Interesse an der RX 5700 XT GAMING X ab November letzten Jahres.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI RX 5700 XT GAMING X (Hst.-Nr. V381-032R) April 2020 bis März 2021


Zwar profitieren auch die Neuerscheinungen vom aktuellen Boom im Grafikkarten-Sortiment, noch mehr gilt dies jedoch für ältere Modelle – wie auch die GTX 1050 TI GAMING X 4G
von MSI aus dem Jahr 2016, die trotz ihres fortgeschrittenen Alters zuletzt sehr gefragt ist. Auch in diesem Beispiel klettert der zuvor äußerst stabile HEK von 120 auf aktuell fast 300 Euro.

 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI GTX 1050 TI GAMING X 4G (Hst.-Nr. V335-001R) April 2020 bis März 2021


Die weiter steigenden Infektionszahlen erwecken im Moment nicht den Eindruck, als würde sich hier zeitnah Veränderung einstellen. Sollte der Lockdown jedoch in absehbarer Zeit eingestellt werden, könnten die wärmeren Temperaturen im Frühjahr vermehrt zu Outdoor-Aktivitäten einladen und das Interesse an Home Entertainment wieder abnehmen. Beim Bitcoin hingegen bleibt die Entwicklung weiterhin spannend: Die Krypto-Währung sorgte in den letzten Jahren immer wieder für eine Überraschung.

Mehr zum Thema erfahren Sie im kommenden ITscope Marktbarometer für das erste Quartal 2021, welches Ende April in unserer Mediathek erscheint.

 

23.03.2021|

Neu auf der Plattform: Aktualisierte Adressauswahl

Der Adressauswahl-Dialog hat nicht nur eine neue Optik erhalten, sondern auch einige funktionale Erweiterungen, die das Verwalten und Hinzufügen von Adressen deutlich vereinfachen. Auch besteht nun die Möglichkeit, Adresszusätze direkt für die jeweilige Bestellung zu bearbeiten. Und: Die Auswahl von Firmenadressen ist über das neue Adressbuch möglich. 

Was ist neu?

Auf vorbereiteten Bestellungen haben Sie die folgenden zwei Möglichkeiten, die Rechnungs- und Lieferadresse für Ihre Bestellung anzupassen. 

 

 

Über die Schaltfläche Bearbeiten kann direkt in der vorbereiteten Bestellung die Adresse angepasst werden. Allerdings werden Änderungen auf diesem Weg nicht in das Adressbuch übernommen, sondern werden nur auf die jeweilige Bestellung angewandt. 

Mit der Schaltfläche Aus Adressbuch wählen können Sie auch eine andere Adresse aus Ihrem Firmennetzwerk auswählen und mit Adresse übernehmen für die Bestellung nutzen. Über den Editieren-Button können Sie die Adresse auch direkt bearbeiten – diese Änderung wird dann auch ins Adressbuch übernommen. 

 

 

Bei der Lieferadresse können Sie zusätzlich über das obere Suchfeld Ihr Firmennetzwerk durchsuchen. Tippen Sie hierfür den Namen der Firma ein, die Sie suchen und wählen Sie die Firma aus der Liste aus. Anschließend erscheinen alle Adressen, die Sie für diese Firma im Firmennetzwerk haben. Mit einem Klick auf die entsprechende Zeile können Sie die gewünschte Adresse auswählen. Mit Adresse übernehmen hinterlegen Sie diese für die Bestellung.

Zusätzlich haben Sie bei der ausgewählten Firma die Möglichkeit, die Adressen im Kontaktnetzwerk zu editieren, löschen oder neue Firmenadressen hinzuzufügen.

Wenn Sie direkt einen neuen Firmenkontakt anlegen möchten, tragen Sie den Namen der Firma in das Suchfeld und wählen Sie im Suchergebnis die Option Neuen Firmenkontakt anlegen.

 

Sie haben weitere Fragen oder Feedback zur neuen Adressauswahl? Wir freuen uns über Ihre Nachricht an support@itscope.de

 

23.03.2021|

Neue Listings im Februar

 

Seit Beginn des Jahres ist unser ITscope-Netzwerk erneut um weitere Lieferanten gewachsen. Neben der Inside Trading Bulgaria Ltd. mit Sitz in Bulgarien wurden sechs weitere Distributoren aus Deutschland Teil von ITscope.

Die Katun Germany GmbH in Neuss ist Sitz der deutschen Niederlassung des US-amerikanischen Unternehmens. Seit mehr als 42 Jahren zählt Katun zu den weltweit führenden Anbietern von OEM-kompatiblen Verbrauchsmaterialien, Fotorezeptoren und Ersatzteilen für Kopierer, Drucker, Multifunktionsgeräte und andere Imaging-Geräte. Der Distributor beliefert heute 10.000 Kunden in 116 Ländern.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

 

LandFirmaBestellanbindungLieferung an EndkundenGelistet seit
Katun Germany GmbHEDI in Planung09.02.2021
tease solutions GmbH05.02.2021
Inside Trading Bulgaria Ltd.02.02.2021
DograTEC GmbH28.01.2021
26.01.2021
Cardnova GmbH21.01.2021
Alpha IT Remarketing Inh. Sevil Simsek13.01.2021

 

24.02.2021|

Notebooks, Monitore und Webcams – die “Gewinner” der Krise: ITscope Jahresrückblick 2020

 

Was waren die beliebtesten ITK-Produkte des Jahres? Um das herauszufinden, blickt ITscope auf die vergangenen Monate zurück und hat die gefragtesten Produkte der meistgeklickten Kategorien des Jahres der ITscope-Plattform ausgewertet. Bei Lenovo, Dell und Logitech lief es dabei außergewöhnlich gut.

Karlsruhe, 25.02.2021 – Das Jahr 2020 war ein konstantes Auf und Ab – nicht nur mit Blick auf die steigenden und wieder fallenden Infektionszahlen während der Pandemie oder die sich stetig verändernden Regeln des Lockdowns. Auch der ITK-Channel unterlag in den letzten Monaten deutlichen Schwankungen. Der plötzliche Run ins Homeoffice sorgte für einen massiven Anstieg bei der Nachfrage nach dem nötigen Equipment, um sich in den eigenen vier Wänden bürotechnisch auszustatten. Insbesondere die Zahlen für das vierte Quartal 2020 des ITscope Marktbarometers zeigten: Notebooks, Monitore und Webcams sind die Überflieger des Jahres und die absoluten “Gewinner” der Pandemie. 


Für Lenovo standen 2020 alle Zeichen auf Erfolg: Mit dem ThinkPad E15 erzielte der chinesische Hersteller ein wirklich beeindruckendes Ergebnis. Schon direkt nach der erstmaligen Listung im November 2019 ergatterte das ThinkPad E15 den zweiten Platz der Notebook-Charts – mit fast 5.000 Klicks. Und seitdem ging es immer weiter nach oben: In Q2 war es mit 10.000 Klicks zum Peak der Corona-Pandemie schon der erste Platz, den das beliebte Notebook während des dritten Quartals mit fast 13.000 Klicks hält. Als krönender Abschluss folgt dann das Spitzenergebnis von über 21.000 Klicks im vierten Quartal.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad E15 (Hst.-Nr. 20RD001FGE) Januar bis Dezember 2020

 

Ähnlich gut sieht es bei den Monitoren aus, denn auch sie profitieren als unerlässliches Zubehör ungemein vom Homeoffice-Boom und gehen als klare Sieger aus der Pandemie hervor. Das TFT-Pendant zum ThinkPad E15 ist der P2419H von Dell. Seit dem vierten Quartal 2019 beansprucht der beliebte 24” LED-Monitor den ersten Platz für sich. Doch von Ausruhen an der Spitze kann hier nicht die Rede sein, denn auch der P2419H steigert sein Ergebnis kontinuierlich. Mit knapp 6.000 Klicks in Q1 und Q2 scheint der P2419H nur Anlauf zu nehmen, um in Q3 beeindruckende 9.000 Klicks zu erreichen. Und auch das reicht noch nicht, in Q4 steigert sich die Zahl nochmal auf über 13.000 Klicks – ein wirklich starkes Ergebnis für ein bereits seit 2018 gelistetes Gerät. Verglichen mit der UltraSharp-Reihe beinhaltet die P-Reihe günstigere Budget-Modelle. Der Verdacht liegt nahe, dass für das Zweitgerät im Homeoffice bevorzugt zu den preiswerteren Modellen gegriffen wird.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Dell P2419H (Hst.-Nr. DELL-P2419H) Januar bis Dezember 2020

Auch insgesamt erreichen die topplatzierten Monitore in Q4 beeindruckende Klickzahlen: Lag der durchschnittliche Wert der Top 10 vom ersten bis zum dritten Quartal bei rund 22.000 Klicks, verdoppelt er sich in Q4 nahezu auf über 40.000 Klicks. 

 

Ein wirklich extremes Bild zeichnete sich bei den Webcams ab. Mitte des Jahres herrschte der absolute Ausnahmezustand, in keinem Heimbüro sollte es an den für Videotelefonie unerlässlichen Geräten fehlen. Und das zeigt sich auch in den Klickzahlen: Mit noch rund 26.000 Klicks auf die Top 10-Netzwerkkameras in Q1 wächst das Interesse im Zuge der Corona-Pandemie massiv und gipfelt in Q2 bei schwindelerregenden 72.000 Klicks. In Q3 flachen die Zahlen wieder etwas ab auf rund 36.000 Klicks, bevor zur zweiten Welle in Q4 die Nachfrage mit knapp 58.000 Klicks wieder anzieht. Besonders Logitech profitiert von dem wachsenden Bedarf an Webcams und sichert sich nicht nur beinahe ausnahmslos die Top 10, sondern belegt auch mit der extrem beliebten HD Pro Webcam C920 durchweg den ersten Platz. Im Test überzeugt die Kamera mit scharfen Videos und natürlicher Farbwiedergabe. 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) Januar bis Dezember 2020

 

Genau wie die Webcams sind auch die Headsets momentan nicht mehr vom Schreibtisch wegzudenken. Auch hier verlaufen in Q2 mit fast 40.000 und in Q4 mit rund 33.000 Klicks die Peaks analog zu den Infektionsquellen. Neben Jabra ist Logitech auch in dieser Kategorie äußerst erfolgreich. Das On-Ear PC Headset 960 USB liegt das gesamte Jahr vorne – eine beachtliche Leistung für ein seit über zehn Jahren gelistetes Headset. Dass Logitech im Frühjahr und Sommer mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hatte und die Preise dadurch in die Höhe steigen, zeigt, wie auch bei der Logitech HD Pro Webcam C920, die Preis/Lager/Status-Historie:

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Logitech PC Headset 960 USB (Hst.-Nr. 981-000100) Januar bis Dezember 2020

 

Im Bereich der Tablets ist ebenfalls ein Anstieg der Klickzahlen im vierten Quartal 2020 zu beobachten: Mit durchschnittlich 23.000 Klicks zwischen Q1 und Q3 erreichen die Top 10-Tablets in Q4 insgesamt fast 49.000 Klicks. Apple mit dem 10.2-inch iPad von 2019 sowie ab September mit dem Folgemodell von 2020 und Microsoft mit dem Surface Pro 7 liegen während der Pandemie vorne. Besonders letzteres eignet sich auch optimal für einen flexiblen Wechsel ins Homeoffice, denn es steht einem normalen Notebook leistungstechnisch in nichts nach. 

 

Zwar sind sie nicht zwingend im Homeoffice nötig, so erleichtern Smartphones doch einiges – beispielsweise als praktische und einfach handhabbare Alternative zur Internettelefonie. Das Jahr 2020 war hier in jedem Fall eine Sternstunde für Apple: In Q1 lag noch das iPhone 8 vorne, dicht gefolgt vom iPhone 11, welches sich dann in Q2 den ersten Platz sichert. Schon hier nähert sich auf dem zweiten Platz der Player dem Feld, der den Rest des Jahres mit deutlichem Abstand an erster Stelle stehen wird: das iPhone SE in der zweiten Generation, welches leistungstechnisch absolut mit den Top-Modellen mithalten kann. Seinen Erfolg verdankt das iPhone SE wohl auch der allgemeinen Unsicherheit bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung. Viele, die bisher Apples Premium-Modelle mit Preisen von 1.000 Euro und mehr gekauft haben, setzen nun auf das preisgünstigere iPhone SE und nehmen dafür kleine Abstriche, wie beispielsweise bei der Kamera, in Kauf. 

 

Interessant ist auch das Bild, welches sich bei den Multifunktionsdruckern zeigt. Für einige Angestellte sind sie ein unverzichtbares Werkzeug im Homeoffice, weshalb auch hier die Nachfrage im zweiten Quartal sowie zuletzt im vierten Quartal nochmal anzog. Ganz klar dominiert 2020 hier HP, anfänglich mit dem HP LaserJet Pro M404dn, im dritten und vierten Quartal mit dem HP Officejet Pro 9010 All-in-One. Letzterer eignet sich sowohl für die Büro- oder Homeoffice-Nutzung und ist mit den Funktionen Drucken, Scannen, Kopieren und sogar Faxen ein echter Allrounder. Mit einem HEK von 225 Euro liegt er preislich im günstigeren Drittel. 

 

Die zuletzt noch als Ladenhüter abgestempelten Komplettsysteme scheinen im vierten Quartal 2020 wieder neuen Aufschwung zu erleben. Obwohl die PC-Systeme leider nicht als Homeoffice-Ausstattung punkten können und daher eher als Verlierer aus 2020 gehen, kann sich ein Komplettsystem dennoch in gewisser Weise als Gewinner behaupten: das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, welches durchgängig den ersten Platz der Kategorie einnimmt. Ein kompakter Mini-PC, der auch unter Last leise und stromsparend ist und im CHIP-Test hinsichtlich Preis-Leistung voll überzeugt. 

 

Spannend bleibt, wie sich das Bild in 2021 entwickelt. Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage, insbesondere bei Notebooks und Monitoren, auch 2021 erst einmal nicht nachlassen wird. Unabhängig davon, wie sich die Corona-bedingten Einschränkungen entwickeln, setzen viele Firmen langfristig auf den voll ausgestatteten Zweitarbeitsplatz im Homeoffice.

 

Sie möchten weitere Markteinblicke in die ITK-Branche erhalten? Im ITscope Marktbarometer erfahren Sie alles über die aktuellen Entwicklungen und die neuesten Trends des Quartals. Die Zahlen zur Auswertung sind detailliert je Quartal in den ITscope Marktbarometern des Jahres 2020 zu finden: zur ITscope-Mediathek

24.02.2021|

Digitalisierung kann man nicht lizenzieren: Wie Systemhäuser die digitale Transformation trotzdem meistern

 

Schon lange ist nicht mehr nur der digitale Wandel, sondern eine regelrechte Welle der Digitalisierung vorherrschend, die Systemhäuser und IT-Dienstleister zu überrollen droht. Die Anforderungen, die die Branche stellt, werden zunehmend anspruchsvoller. Doch Lösungen zur Digitalisierung von Beschaffung und Vertrieb sind für Systemhäuser eine große Chance, um dagegen zu bestehen. 

Das Systemhaus der Zukunft gestaltet Ein- und Verkaufsprozesse effizient und bietet gleichzeitig seinen Kunden den Mehrwert einer individuellen Beratung – vollständig digital. Mithilfe von neuen Ansätzen gelingt es, die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, zu skalieren und langfristig zu wachsen.

Zukunftsmodell Anything as a Service

Die Einsatzbereiche von as a Service-Modellen steigen und werden zukünftig Standard sein. Das Systemhaus der Zukunft wird mit einer Plattform arbeiten, auf der eine Integration von Managed Services bzw. Cloud-Lizenzen problemlos möglich ist – sowohl für Vertrieb als auch Einkauf. Wer seinen Kunden jetzt neben Hardware auch Softwarelizenzen, Dienstleistungen und Cloud Lösungen in maßgeschneiderten Paketen anbietet, egal ob zum Kauf, Leasing oder als Managed Service, profitiert in Zukunft enorm: „Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Systemhäuser es ihren Kunden ermöglichen, Software und Services genauso einfach bestellen zu können wie eine Maus“, erklärt Alexander Münkel, Managing Director der ITscope GmbH.

Doch bei der Suche nach einer passenden eCommerce-Lösung stellen Systemhäuser regelmäßig fest, dass diese Anforderungen durch klassische Shopsysteme nicht erfüllbar sind: Sie sind gezwungen, mehrere Plattformen einzusetzen, anstatt alle Vorgänge auf einem System abbilden zu können. Außerdem werden wichtige Anbindungen an nachgelagerte Prozesse vernachlässigt – die mit regulären Shops nur sehr teuer oder gar nicht abbildbar sind. 

Aussicht auf Erfolg haben diejenigen, die ihren Kunden mehr bieten als einen reinen Onlineshop – sonst sind sie leicht austauschbar und haben keine Chance, eine Bindung zu ihren Kunden herzustellen. Da im Normalfall der Onlineverkauf nicht das Kerngeschäft darstellt, sind sie außerdem den eCommerce-Platzhirschen der Branche eindeutig unterlegen. 

Doch Systemhäuser verfügen bereits über einen entscheidenden Vorteil, um im Wettbewerb zu bestehen: die Daten ihrer Kunden. Systematisch erhoben und zielgerichtet ausgewertet bieten diese Daten wertvolle Erkenntnisse für den proaktiven Vertrieb: Welche Produkte können durch bessere oder neuere ersetzt werden? Welche Produkte oder Services wurden in ähnlichen Szenarien genutzt? Welche Services laufen wann aus und können verlängert werden? 

Mithilfe dieses datengetriebenen Vorgehens können Systemhäuser nicht nur ihre Upselling-Potentiale voll ausschöpfen, sondern stärken gleichzeitig auch die Kundenbindung. Ausschlaggebend dafür ist eine Änderung im Mindset des Vertriebs, der nicht als Bestellannahme fungiert, sondern als Business Enabler Mehrwert bietet und die optimale Lösung verkauft. “Wichtig ist, dass der Shop nicht als Konkurrenz zum Vertrieb wahrgenommen wird, sondern als ein Werkzeug, welches es erleichtert, mehr Kunden in kürzerer Zeit zu bedienen – nicht nur auf eingehende Bestellungen reagieren, sondern aktiv dem Kunden das bieten, was er in diesem Moment benötigt,” spricht Alexander Münkel weiter. 

Systemhäuser: Treiber oder Getriebene der Digitalisierung?

Die Anforderungen der Industriekunden werden immer höher: Viele setzen bereits auf Procurement-Systeme und erwarten von ihrem Systemhaus eine elektronische Abwicklung bei der IT-Beschaffung, wie sie es von klassischen Zulieferketten gewohnt sind. “Systemhäuser sehen sich gezwungen, passende Lösungen einzusetzen. Allerdings handelt es sich dabei oft nicht um strategische Entscheidungen, um aktiv die digitale Transformation in ihrem Unternehmen zu gestalten, sondern einzig und allein um eine Reaktion auf Druck ihrer Kunden aus der Industrie,” stellt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei der ITscope GmbH die Situation dar. Möchte ein Systemhaus als digitaler Protagonist auftreten, hat aber selbst überwiegend analoge Prozesse im Einsatz, dann kann das nicht funktionieren

Den Einkauf abschaffen?

Doch eigeninitiativ die Digitalisierung anzugehen, ist nicht so schwer, wie es scheint. Ein erster wichtiger Schritt ist, eigene Prozesse zu reflektieren: Besonders wiederkehrende Vorgänge rund um die Beschaffung kosten viel Zeit und Geld – welches dann wiederum an anderer Stelle fehlt: “Für uns bedeutet Automatisierung, dass alle wiederkehrenden Prozesse von einem System übernommen werden. Zum digitalen Routing an die Distribution gehört auch die Verarbeitung aller Rückantworten sowie Statusmeldung an den ursprünglichen Besteller”, sagt Alexander Münkel. “Damit reduzieren wir den manuellen Aufwand auf ein Minimum – und das bedeutet, in radikaler Konsequenz, den Einkauf abzuschaffen.” 

Digitalisierung kann man nicht lizenzieren

Das beste Werkzeug nützt nichts, wenn der Anwender es nicht einzusetzen weiß: Nur, weil ein Systemhaus eine entsprechende Lösung im Einsatz hat, ist es noch lange nicht digital aufgestellt. Es sind weniger die technischen Aspekte, die mit Aufwand verbunden sind, als das Involvement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Digitalisierung und die damit verbundene Umstellung der Prozesse ist eine Herkulesaufgabe, die eine Transformation des gesamten Unternehmens voraussetzt.

Das erfolgreiche Systemhaus der Zukunft ergreift selbst die Initiative und verankert das Thema strategisch. Für die nachhaltige Umsetzung eines Digitalisierungsprojekts sollten nicht nur die Beteiligten intern, sondern auch Anwender auf Seiten des Kunden frühzeitig miteinbezogen werden. Ein regelmäßiger Austausch über die Anforderungen beider Seiten sowie eine Plattform, die die unkomplizierte Erstellung eines Prototypen erlaubt, ermöglicht ein zielgerichtetes und erfolgversprechendes Vorgehen. 

 

Sie möchten mehr zum Thema XaaS, eProcurement oder Digital Sales erfahren? Kontaktieren Sie uns – wir beantworten Ihnen gerne sämtliche Fragen und zeigen Ihnen, welche Lösungen ITscope zukünftig in diesem Bereich bietet.

 

27.01.2021|

Neueinsteiger bei den ERP-Schnittstellen: Odoo

 

Den automatischen Import von Produktdaten, Preisen, Verfügbarkeiten, Angeboten und umfangreichen Contents in verschiedene ERP-Systeme bietet ITscope mit Hilfe flexibler Schnittstellen bereits für viele Anbieter an. Ganz neu dabei ist seit Januar nun auch die Schnittstelle zum Open Source ERP-System Odoo.

Bei Odoo handelt es sich um eine cloudbasierte Software, die sich besonders bei kleinen und mittelständischen Unternehmen großer Beliebtheit erfreut. Dank des intuitiven Interfaces ist Odoo äußerst benutzerfreundlich in der Handhabung. Verschiedene Module gestalten das Tool flexibel und ermöglichen eine optimale Anpassbarkeit an individuelle Nutzerbedürfnisse. Neben dem Unternehmen selbst sorgt außerdem eine Community für die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung von Odoo. 

Eine Schnittstelle zu Ihrem ERP ermöglicht Ihnen, manuelle Prozesse deutlich zu reduzieren und damit Fehler zu minimieren sowie die Qualität Ihrer Daten zu erhöhen.
Mit der von unserem Partner alphasystems entwickelten Schnittstelle zu Odoo können Sie in ITscope Artikel im ERP suchen und anlegen – auch eine zeitsparende Massenanlage (via Export) ist im ERP-System möglich. Außerdem können Kategorien aus ITscope übernommen und Artikel direkt in Angebote im ERP-System eingefügt werden. Gleiches gilt auch für in ITscope kalkulierte VK-Preise, welche ebenfalls übernommen werden können. Ebenfalls praktisch und ganz einfach ist die Übernahme von Datenblättern und Artikelbildern in das ERP.

 

 

Mehr zu Odoo erfahren Sie unter https://www.itscope.com/odoo-schnittstelle/ oder direkt auf der Odoo-Website.

 

Den “Wildwuchs der Systeme” zu bändigen stellt Sie vor eine große Herausforderung? Automatisierung, Strukturiertheit und Transparenz sind nur einige von vielen Vorteilen bei der Integration von Schnittstellen. Erfahren Sie in unserem Schnittstellen-Guide, welche Sie noch für sich gewinnen können. 

 

27.01.2021|

Neues Jahr, neues Office: Wir sind umgezogen!

 

Direkt zum Jahresanfang haben wir bei ITscope Schreibtische ab- und Regale ausgeräumt, Kisten gepackt und verladen. Vor wenigen Tagen fiel der Startschuss zum Umzug und das Team von ITscope nennt nun ein großzügiges und modernes Büro mit Ausblick über die Dächer der Karlsruher Innenstadt sein neues „Zuhause“.

Mit Blick auf das Wachstum von ITscope in den vergangenen Jahren war der Umzug in die neugebauten Räumlichkeiten der nächste Schritt, um der wachsenden Zahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen optimalen Arbeitsplatz zu bieten.

Ab sofort ist ITscope unter der folgenden Adresse erreichbar:

ITscope GmbH
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe
Deutschland

 

Einen kleinen Einblick, wie es im neuen Office aussieht, haben wir natürlich auch schon:


Sollten noch Fragen offen sein, melden Sie sich gerne bei Ihrem persönlichen Ansprechpartner oder bei
marketing@itscope.com – wir freuen uns, Sie hoffentlich bald persönlich vor Ort begrüßen zu können!

 

26.01.2021|
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Pressemitteilungen

Rückblick auf zwei Jahre mit der B2B Suite: Herausforderungen, Erfolge und ein Blick in die Zukunft

 

Im August feierte die B2B Suite zweijährigen Geburtstag: Wir blicken zurück auf zwei Jahre mit unserer eCommerce Lösung, wie wir sie in den letzten Jahren weiterentwickelt haben und welche Pläne für die Zukunft schon jetzt existieren. 

Vor rund zwei Jahren, im August 2018, führten Gespräche mit vielen Systemhäusern zu einer zentralen Feststellung: Obwohl sich die Ausgangssituationen stark unterscheiden, stoßen alle auf ähnliche Herausforderungen bei dem Versuch, Endkunden für den Bestellprozess optimal anzubinden. Denn: Gängige Shopsystem sind für die Anforderungen der ITK-Branche kaum geeignet, egal welche Anpassungen man vornimmt, den Ansprüchen von Systemhäusern an eine integrierte Lösung wird ein solches Shopsystem nicht gerecht. Für uns von ITscope stand also fest, eine eCommerce-Lösung zu entwickeln, die vom Endkunden über das Systemhaus bis zur Distribution alle Parteien auf einer Plattform abbildet.  

 

Grundstein für die Entwicklung der B2B Suite

Was damals noch eine vielversprechende Idee war, ist heute das Ergebnis unserer Entwicklung und seit inzwischen zwei Jahren erfolgreiche Realität: Die B2B Suite erfüllt die Anforderungen von sowohl kleinen und mittelständischen Systemhäusern als auch großen IT-Dienstleistern und ermöglicht es, Endkunden aus der Industrie ein individuelles eProcurement Portal aus der Cloud bereitzustellen. 

Insbesondere den Prozess der Anbindung an Procurement-Systeme von Industriekunden, der in den letzten beiden Jahren perfektioniert wurde, erleichtert die B2B Suite deutlich. 

Im konkreten Fall eines Betreibers wurde die B2B Suite via PunchOut an das SAP-System des Industriekunden angebunden. Damit der Kunde Bestellungen aus dem eigenen SAP-System abwickeln kann, loggt er sich direkt aus SAP per PunchOut in die B2B Suite ein, befüllt den Warenkorb, der dann automatisch in SAP übertragen wird und eine Bestellung im Kundensystem erzeugt. Die Bestelldaten werden wiederum zurück in die B2B Suite übernommen, womit dann der Bestellprozess in Richtung der Distributoren mit einer Bestellautomation fortgeführt werden kann. 

In diesem Fall konnten nach nur zwei Monaten Umsetzungsdauer schon die ersten Bestellungen aus dem SAP-System des Kunden über die Schnittstelle vollautomatisiert übertragen werden. Für den Kunden bietet sich damit der große Vorteil, dass alles in der gewohnten Systemlandschaft bestehen bleibt und keine neuen oder zusätzlichen Systeme aufgesetzt werden mussten. Insbesondere auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung ist eine PunchOut-Anbindung ein häufiger Standard und für Systemhäuser Pflicht, um diese Kunden betreuen zu können.

Dem Betreiber selbst gelingt dank der PunchOut-Anbindung eine vollständige Digitalisierung der Vertriebsprozesse und somit eine deutliche Zeitersparnis bei der Abwicklung von Standard-Kundenaufträgen.

“Über PunchOut-Anbindungen können B2B Suite Betreiber kundenspezifische Warenkörbe zur digitalen Übernahme in das Beschaffungssystem des Kunden anbieten und damit durch eine stets aktuelle Datengrundlage für eine hohe Zufriedenheit bei den Industriekunden sorgen. Bisher haben wir eine Anbindung via PunchOut für SAP, SAP Ariba, Onventis, Coupa, Jaggaer und weitere Procurement-Systeme realisiert – nach und nach sind nun noch mehr Systeme in Planung”, erklärt Andy Görnt, Product Owner eCommerce bei ITscope.

Auch hinsichtlich der Abbildung von Freigabeprozessen wurde die B2B Suite kontinuierlich verbessert. “Erst kürzlich kamen auch die Bestellfreigabe sowie Limits mit Berechtigungssystem auf der B2B Suite hinzu. Damit schaffen wir auf Seiten der Industriekunden die Möglichkeit, ihren Einkauf hierarchisch mit Gruppenberechtigungen und Bestelllimits abzubilden. Firmeninterne Freigabeprozesse werden nun berücksichtigt und die B2B Suite integriert sich noch besser in das Tagesgeschäft”, ergänzt Markus Schwitallik, Product Manager eCommerce bei ITscope.

Die wohl wichtigste Neuerung auf internationaler Ebene ist die Mehrsprachigkeit: Die B2B Suite ist neben Deutsch und Englisch auch auf Französisch, Italienisch, Polnisch und Niederländisch verfügbar. Das gesamte Portal ist inklusive Content out-of-the-box vorhanden und vereinfacht für B2B Suite Betreiber die Anbindung internationaler Industriekunden immens. 

 

Digitale Vertriebslösung statt klassischem Shopsystem

Distributorenshopsysteme, bekannte B2C-Shopsysteme, proprietäre Lösungen oder ganz einfach ein Excel-Sheet sind bei vielen Systemhäusern und IT-Dienstleistern gängige Praxis – und “irgendwie” funktionieren diese Lösungen auch, sind dabei jedoch unflexibel, sehr aufwändig und decken bei weitem nicht sämtliche Anforderungen ab. Die kundenseitig erwartete Datenaktualität kann bei der Excel Sheet-Variante vielleicht bei wenigen Vertragsartikeln mit langfristig verhandelten Preisen noch aufrecht erhalten werden. Spätestens beim Ausloten von Cross- und Upselling-Potenzialen kommt diese Lösung dann aber an ihre Grenzen. 

Sind Distributorenshopsysteme im Einsatz, entstehen Abhängigkeiten gegenüber den Distributoren, da Systemhäuser an das Sortiment eines einzigen Lieferanten gebunden sind – was meist nicht ausreicht. Auch klassische B2C Shopsysteme stellen keine überzeugende Alternative dar, da die Kernanforderungen der Systemhäuser – Anbindung von Distributorendaten samt aktueller Preise und Verfügbarkeiten, Content, Anbindung der Endkundensysteme und des eigenen ERPs sowie der gesamte Bestellprozess mit Rückmeldung an die Distribution – sich nur äußerst aufwändig in bestehende Shopsysteme integrieren lassen. Dadurch entstehen wiederum Abhängigkeiten, in diesem Fall gegenüber der eigenen IT, die meist mit der Umsetzung betraut ist. Hinzu kommen hohe indirekte, vor allem personelle, Kosten, die bei der Herkulesaufgabe eines individuellen Shopprojekts anfallen.

Demgegenüber steht die B2B Suite, als passende Lösung für alle Anforderungen der ITK-Branche. “Mit der B2B Suite haben wir eine enorm umfangreiche technische Basis geschaffen, die alle relevanten Handelsprozesse im Systemhausgeschäft abdeckt. Mit einer Vielzahl an Distributionsanbindungen, Schnittstellen zu den ERP-Systemen der Branche, der Abbildung von Procurement-Prozessen und der Integration von Experten-Content bieten wir der Branche eine einzigartige Automation, von der Endkunden- bis zur Distributionsbestellung und wieder zurück. Dies schließt Statusmeldungen zur Bestellung genauso ein wie den umfangreichen Belegaustausch, inkl. elektronischer Übermittlung von Seriennummern, Lieferscheinen und Rechnungen. Mit der B2B Suite ermöglichen wir durchgängig digitale Prozesse auf allen Ebenen,” benennt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH, die Vorteile der Lösung.

 

Was sich in den letzten zwei Jahren alles getan hat

Rund 50 Systemhäuser und IT-Dienstleister haben sich aus genau diesen Gründen in den letzten zwei Jahren für den Einsatz der B2B Suite entschieden. 

Die Anforderungen an die Lösung, die sich im Laufe der Zeit entwickelten, könnten vielfältiger kaum sein: Für einen Kunden wurde eine Single-Sign-On-Lösung für eine nahtlose Integration in ein existierendes Portal realisiert, für einen anderen die Integration von Katalogen aus dem Elektro-Bereich oder die Realisierung von Standards wie BMEcat. Ein Leasingportal wurde gewünscht und konnte mit der B2B Suite umgesetzt werden, sowie ein Mitarbeiter-Incentive-Portal. Auch die Anbindung kommunaler oder öffentlicher Einrichtungen beschäftigen viele Systemhäuser – genau wie ganz allgemein die Anbindung von Industriekunden sowie deren technische Anforderungen, die mit der B2B Suite einfach und schnell gelingen

Generell konnte auch die Dauer von Vertragsunterzeichnung bis zur Abwicklung erster Bestellungen über die B2B Suite während der vergangenen zwei Jahre noch weiter optimiert werden. Grundsätzlich kann ein Betreiber innerhalb weniger Stunden mit einem ersten Prototypen starten und nach rund einer Woche bereits Bestellungen abwickeln. Es sind aber nicht die technischen Umsetzungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern vielmehr der Change-Prozess, der im Hintergrund mit der Etablierung eines Portals einhergeht: Kunden müssen mit dem Portal vertraut gemacht werden, um ihren Einkauf dort zu tätigen und die eigene Vertriebsmannschaft muss gewohnte Prozesse umstellen. Auch wenn die technische Basis schnell aufgesetzt ist, dauert es im Schnitt drei bis sechs Monate, bis alle Voraussetzungen geschaffen und alle Beteiligten mit im Boot sind. In dieser Zeit werden in agiler Zusammenarbeit von ITscope mit dem zukünftigen B2B Suite Betreiber dann aber auch schon erste wichtige Schritte, wie die Definition von Lieferanten, der Aufbau der Preiskalkulation, Anbindungen an Systeme oder die Individualisierung der Portale abgeschlossen.

 

Erfolge sowohl auf Seiten der Betreiber als auch der Endkunden

Die B2B Suite ermöglicht es, alle Geschäftsmodelle der IT-Branche auf einer Plattform abzubilden. Vielen Betreibern erleichtert die Lösung das Tagesgeschäft bei Standardbestellungen und entlastet dadurch den Vertrieb, der wieder mehr Zeit hat, um sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren. Zudem konnte bei nahezu allen Kunden die Anzahl der Besteller deutlich gesteigert werden. 

Die IT Südwestfalen AG, ebenfalls B2B Suite Betreiber, bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Dank der B2B Suite lernen Endkunden neue Möglichkeiten kennen und IT Südwestfalen generiert gleichzeitig zusätzliches Geschäft.  “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG, das Erfolgsmodell. Und sind die Businesskunden glücklich, sind es auch die Systemhäuser.

 

Digitaler Vertrieb der Zukunft

Die Zukunft des Systemhauses ist hybrid, Hardware und Services gehen Hand in Hand und ergänzen sich gegenseitig. Unabhängig davon, ob als Managed Service, SaaS, Leasingmodell, Laufzeitvertrag oder Pay-per-use, die B2B Suite wird in naher Zukunft alle Leistungen der Systemhäuser digital abbilden und sie verkaufbar machen.

 

Mehr zur B2B Suite erfahren Sie unter https://www.itscope.com/b2b-suite/ 

 

Sie möchten die B2B Suite und alle Vorteile rund um die Digitalisierung Ihres Vertriebs kurz und kompakt kennen lernen? Dann ist unser Whitepaper genau das richtige: Erfahren Sie, welche konkreten Schritte Sie umsetzen können, um mit ­weniger Vertriebsaufwand mehr zu verkaufen. Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an.

30.09.2020|

Digitaler Vertrieb der Zukunft – Hürden und Chancen für den ITK-Channel

 

Die kürzlich erlebten Krisenzeiten zeigten, wie unterschiedlich es um die Digitalisierung in Unternehmen steht. Auch im meist stark digitalisierten ITK-Umfeld herrscht insbesondere im Mittelstand noch Nachholbedarf. Speziell im Vertrieb verhält man sich zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und befürchtet den Verlust des Kundenkontakts. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet und stellt vielmehr eine Chance dar, die es zu ergreifen gilt.

Nicht zuletzt die Corona-Krise und die damit verbundene “Flucht” ins Homeoffice machten deutlich, dass der Digitalisierungsfortschritt ins Deutschland sehr unterschiedliche Level erreicht: War es für einen Großteil der Firmen doch recht unproblematisch möglich, von einem Tag auf den anderen von Bürobetrieb auf Homeoffice umzustellen, kämpfte insbesondere die öffentliche Verwaltung aufgrund von fehlender technischer Ausstattung und Infrastruktur mit der Umstellung. 

Mittelstand hat digital einiges aufzuholen

Auch wenn Digitalisierung das ureigenste Dienstleistungsangebot der Systemhäuser an ihre Kunden darstellt, gibt es auch hier nach wie vor bei den internen Prozessen, insbesondere im Vertrieb, großen Nachholbedarf. Im Branchenvergleich gilt die ITK-Branche als gut aufgestellt und mit Abstand am stärksten digitalisiert. Doch gerade der Mittelstand, zu dem auch der Großteil der Systemhäuser und IT-Dienstleister in Deutschland zählt, hinkt digital noch hinterher: Veraltete IT-Infrastruktur, fehlendes technisches Know-How sowie Engpässe bei personellen und finanziellen Ressourcen bremsen den digitalen Wandel. Speziell auch im Vertrieb sind viele Unternehmen zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und arbeiten lieber, wie bisher gewohnt, analog und mit manuellen Prozessen weiter. Die Sorge, den persönlichen Kontakt zum Kunden zu verlieren, prägt das Vorgehen.  

Doch diese Sorge ist im digitalen Vertrieb völlig unbegründet: Nach wie vor kann und wird die Beratung, als zentrale Komponente des Systemhausvertriebs, persönlich durchgeführt werden. Die Corona-Krise hat fundamental dazu beigetragen, dass die B2B Kommunikation innerhalb kürzester Zeit erheblich offener gegenüber neuen Technologien wurde. Verstärkt durch die zuletzt erlebten Krisenzeiten zeigte sich, dass persönlich nicht zwingend vor Ort bedeuten muss. 

Persönlich, aber digital

… so lautet unter diesen Gesichtspunkten die Devise des Vertriebs der Zukunft: persönlicher Kontakt, direkter Austausch und ein fester Ansprechpartner in Kombination mit digitalen Lösungen

Auch für uns von ITscope ist die Zukunft des Vertriebs digital. Denn: Effiziente Beschaffungsabläufe sind immer digital – aber eben auch persönlich. Ausgehend von diesem Grundsatz haben wir die eCommerce-Lösung B2B Suite entwickelt, die Systemhäusern und ITK-Resellern eine individuelle Betreuung und Beratung von B2B Kunden ermöglicht, aber gleichzeitig auch Prozessvorteile ausspielen kann, die sonst nur große, anonyme Plattformen bieten. Mit einem auf den Kunden individuell zugeschnittenen Sortiment und einem Checkout-Prozess, der gerade so schlank ist, dass der Kunde ungestört bestellen kann, bietet die B2B Suite alles, was man auch von einem klassischen Shopsystem erwartet. Doch diese Systeme sind nicht immer passend für die Anforderungen und Prozesse der ITK-Branche und darüber hinaus auch meist sehr teuer und wartungsintensiv. 

Der Einsatz der B2B Suite hingegen erspart den oftmals hohen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Gleichzeitig bietet die B2B Suite auf Anbieterseite die Möglichkeit, Bestellungen einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen und individuell zu beraten, ob der gewählte Artikel tatsächlich der richtige ist oder ob nicht ein anderer besser zur vorhandenen Infrastruktur beim Kunden passt. Dank dieser persönlichen Betreuung bleibt der Kontakt zum Kunden bestehen und zusätzlich wird ein echter Mehrwert geschaffen.  

Ganz neu ist dabei jetzt auch die Möglichkeit, digitale, firmeninterne Freigabeprozesse in der B2B Suite abbilden zu können: Mit dem neuesten Feature, den Bestelllimits, erfolgt eine budgetbasierte Freigabe von Bestellungen durch einzelne Mitarbeiter des B2B Endkunden und darauffolgend eine limitabhängige Freigabe bei dem Systemhaus selbst. 

 

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21.08.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:

 

Corona-Krise scheint überwunden, Apple auf dem Siegeszug und PC-Systeme im Sinkflug: ITscope Marktbarometer Q2/2020

Karlsruhe, 21.07.2020 – Nachdem das Marktbarometer im ersten Quartal des Jahres 2020 noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie überschattet wurde, hat sich die Situation inzwischen deutlich entspannt. In den meisten Kategorien steigen die Bestandszahlen seit März wieder stetig an – teilweise sogar deutlich mehr als nötig, wie die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des zweiten Quartals 2020 zeigten.

Während das erste Quartal 2020 noch ganz im Schatten der Corona-Pandemie lag, erholt und normalisiert sich die Situation im zweiten Quartal nun ganz deutlich – von Engpässen keine Spur mehr. Homeoffice-Equipment ist zwar größtenteils wieder ohne Probleme erhältlich, in anderen Produktkategorien, die sich für das Arbeiten von zu Hause weniger gut eignen, sieht es wiederum schwierig aus – jedoch in die ganz andere Richtung, denn die Lager sind übervoll. 

Geht es abwärts für PC-Komplettsysteme? Von Lagerknappheit, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt: Die Lager sind voll und die Preise fallen. Es sieht ganz danach aus, als gingen die Komplettsysteme als Verlierer aus der Corona-Krise. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass die Systeme im Vergleich mit Notebooks deutlich unflexibler und im Homeoffice wenig praktisch sind. Dennoch: Lenovo verteidigt mit dem ThinkCentre M720q 10T7 seine Spitzenposition.

Notebooks hingegen sind endlich wieder unproblematisch erhältlich und besonders Lenovo erhält neuen Antrieb: Der chinesische Hersteller startet mit dem ThinkPad E15 jetzt richtig durch. Auch bei Apple sieht es in diesem Quartal hervorragend aus: Die Highflyer-Charts hat der Tech-Gigant in diesem Quartal fest im Griff, angeführt vom neuen iPhone SE der zweiten Generation. Ein praktisches Smartphone, preisgünstig und mit allen nötigen Features für die Nutzung im Business-Bereich. Bereits das Vorgängermodell von 2016 war dank der Kombination aus gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und handlichem Design auf ITscope lange Zeit äußerst beliebt.

In den Produktkategorien wird es insbesondere bei den Tablets, den Notebooks und nicht zuletzt auch wegen des iPhone SE bei den Smartphones interessant. Apple dominiert auch die Mobilfunk-Kategorie und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten. Ähnlich sieht es bei den Tablets aus: Dort setzt der kalifornische Hersteller seinen Siegeszug fort. Konkurrenz macht aber der Neueinsteiger von Samsung, das Galaxy Tab S6 Lite. Bei den Notebooks allerdings wird das vergleichsweise teure MacBook Pro von Lenovo und HP abgehängt.

Highflyer: Apple erobert die Führung erneut für sich

Nachdem Apple im vergangenen Quartal deutlich Klicks einbüßen musste und von der Spitze der Highflyer-Charts verdrängt wurde, ist der kalifornische Hersteller nun mit gleich vier Produkten zurück an der Spitze. Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres scheint sich die Branche weitestgehend von den Auswirkungen der Corona-Krise erholt zu haben. Nur noch selten gibt es Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Produkten. 

Platz 1 nimmt in diesem Quartal das iPhone SE der zweiten Generation ein, das seit April 2020 gelistet ist. Wie auch schon die erste SE-Reihe in vorhergehenden Marktbarometern ist auch das iPhone SE der zweiten Generation rasant an die Spitze geschossen. Die Reihe ist besonders im Business-Bereich sehr beliebt, denn leistungstechnisch kann das iPhone SE durchaus mit den Apple-Flaggschiffen mithalten. An Freizeitfeatures, wie beispielsweise der Kamera, wurde hingegen gespart. Dadurch ist das Smartphone auch zu einem verhältnismäßig günstigen Preis von rund 400 Euro im HEK erhältlich.

Auf Platz 4 schafft es das seit März 2020 gelistete Apple iPad Pro mit 12,9 Zoll und verdrängt damit den Vorquartalssieger, das Surface Pro 7 von Microsoft. Die Pro-Reihe der Apple Tablets kann sich durchaus auch im Business-Bereich sehen lassen. Passend zum iPad gibt es auch noch die richtige Tastatur in den Highflyer-Charts: Auf Platz 2 landet das Magic Keyboard von Apple. Das Gesamtbild erinnert sehr stark an das vergangene Quartal, als Microsoft sowohl mit dem Surface Pro 7 als auch mit der dazu passenden Tastatur an der Spitze stand. Es scheint, als bewähren sich die “Tablet für Business-Lösungen” der beiden Tech-Giganten im Channel. Dazwischen, auf Platz 3, macht das neue MacBook Air die Führung der Highflyer-Charts für Apple komplett. 

Auf den 5. Platz schafft es die WD Red NAS Hard Drive, ein Neuankömmling in der Festplatten-Kategorie. Die SATA Hard Drive mit 4 Terabyte ist speziell für den NAS-Einsatz konzipiert und mit einem Preis von 94 Euro im HEK recht günstig. Besonders im Vergleich zum Vorgängermodell der Reihe ist der erweiterte Festplatten-Cache, der bei der WD Red NAS Hard Drive stolze 256 MB beträgt. Bei der Plattentechnologie setzt die WD Red NAS Hard Drive auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik, eine im Vergleich zur bisher verwendeten Conventional Magnetic Recording (CMR) neuere Aufzeichnungstechnik. Mit SMR lassen sich dank überlappender Datenspuren die Speicherdichte und die Gesamtspeicherkapazität erhöhen. Gleichzeitig kann das aber auch für Leistungseinbußen sorgen, da beim Beschreiben einer Spur auch die anderen Spuren aktualisiert werden müssen, was häufig für Kritik an der SMR-Technik sorgt.

Den 7. Platz schnappt sich der neue Stern am CPU-Himmel von Intel: Der Intel Core i9 10900K, der erst seit Ende April 2020 bei ITscope gelistet ist. Der neueste Prozessor des kalifornischen Herstellers überzeugt mit sehr guter Leistung, auch bei Spielen. Großes Manko ist allerdings der Preis: Mit über 500 Euro im HEK ist der i9 10900K deutlich teurer als vergleichbare CPUs von Dauerkonkurrent AMD.

Direkt dahinter, auf dem 8. Platz, steigt das Jabra Evolve2 40 MS Stereo neu mit ein. Das seit März 2020 gelistete Headset verdankt seinen Erfolg sicherlich auch dem aktuellen Trend zu Homeoffice und Videokonferenzen, wofür Headsets unerlässlich sind. Mit der neuen OnEar Headset-Reihe Evolve2 bietet Jabra mit Geräuschisolierung und Busylight-Funktion ein Headset, das konzentriertes Arbeiten im Büro erleichtern soll – und natürlich auch für das Arbeiten von zu Hause von Vorteil ist. Die neue Serie punktet im Vergleich zu Vorgängermodellen insbesondere mit einer längeren Akkulaufzeit und einer verbesserten Performance. Das Evolve2 40 verfügt über 40 mm große Treiber sowie drei Mikrofone. Außerdem ist es schnurgebunden und unterscheidet sich damit von den beiden anderen Modellen der Reihe – ist aber mit einem HEK von rund 80 Euro auch das günstigste der Evolve2-Familie.

Sommerlich-warme Temperaturen spürt man auf Platz 23, den sich der Xiaomi Mi Smart Pedestal Fan 2S sichert. Sowohl im Büro als auch im Homeoffice sorgt der mobile Standventilator bei heißen Temperaturen für einen kühlen Kopf und ist dabei vergleichsweise geräuscharm. 

TFTs: HP und Dell ungebrochen an der Spitze

Im Bereich der TFTs tut sich auch im zweiten Quartal des Jahres nicht viel, die ersten beiden Plätze bleiben gleich: Ungebrochen liegen HP und Dell an der Spitze, gefolgt von Samsung und LG. 

Dell hält mittlerweile das dritte Quartal in Folge die Pole Position mit dem seit 2018 gelisteten P2419H – und das mit über 2.000 Klicks Vorsprung. Mit einem HEK von rund 130 Euro für den 24 Zoll-Bildschirm liegt der P2419H auch im Preis-/Leistungsverhältnis ganz weit vorne. Den dritten Platz hat sich ebenfalls Dell mit dem P2719H gesichert, dem gleichen Modell in der 27 Zoll-Variante. 

Dazwischen bleibt HP mit dem rund 3.000-mal geklickten EliteDisplay E243i auf dem zweiten Platz des Rankings. Erst danach folgen LG und Samsung, auf dem 4. und dem 6. Platz. 

Die vorderen Plätze bleiben nach wie vor von den üblichen Verdächtigen besetzt und ein “Game Changer” im Bereich der TFTs bleibt weiterhin aus: Alle in den oberen Rängen gelisteten Displays sind von 2018 oder noch älter.

 

Mobiltelefone: Apples neues iPhone SE steigt direkt oben mit ein

Bei den Mobiltelefonen wird es in diesem Quartal besonders spannend: Apple dominiert die Mobilfunk-Kategorie deutlich und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten, mit allen Platzierungen von 1 bis 5. Nicht zuletzt ist das dem Ende April erschienenen Neuankömmling der iPhone-Familie zu verdanken. 

Den ersten Platz sichert sich das neue iPhone 11 mit 64 GB und verdrängt damit das iPhone 8 von der Spitze. Die neueste und leistungsstärkste Generation der Apple-Smartphones ist derzeit für knapp 650 Euro im HEK bei ITscope gelistet und schafft über 4.000 Klicks.

Platz 2 nimmt ein echter Aufsteiger ein: Das seit April 2020 gelistete iPhone SE der zweiten Generation springt von Null direkt in die Top-Platzierungen des Rankings. In dem Gerät ist ein A13-Chip und somit der gleiche wie im iPhone 11 Pro verbaut. Auch Speicher und Software sind gleich. In Sachen Leistung hält das iPhone SE also durchaus mit den Top-Modellen mit, gespart wird hingegen bei Kamera und Bildschirmauflösung – Dinge, die im Business-Bereich weniger von Bedeutung sind. Auch das Display ist kleiner und anstatt des modernen Face ID-Systems verfügt das iPhone SE nur über die Touch ID. Schon das Vorgängermodell des “Budget” iPhone SE war im Business-Bereich sehr beliebt: Die erste Generation hielt sich dank gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem handlichen Format als Dauerbrenner in den ITscope-Charts. Doch bereits auf den ersten Blick unterscheidet sich das neue iPhone SE vom vier Jahre älteren Modell, denn es ist mit einer Displaydiagonale von 4,7 Zoll deutlich größer als der Vorgänger mit 4 Zoll. Noch klarer werden die Unterschiede dann in Bezug auf die Technik: Wie zuvor beschrieben, sorgt ein A13 Bionic-Prozessor für eine immens verbesserte Schnelligkeit im Vergleich zum Modell von 2016. Überzeugend ist am iPhone SE aber vor allem der Preis: Wie auch das frühere Modell der SE-Reihe ist die neue Generation mit einem HEK von rund 400 Euro deutlich günstiger als vergleichbare Apple-Smartphones.

Das Samsung Galaxy A51 schafft es immerhin auf den 9. Platz in der Kategorie Mobiltelefone. Das Nachfolgermodell des beliebten Samsung Galaxy A50 spielt damit recht weit oben mit. Nur das Xcover 4s (Platz 6), das Galaxy A40 (Platz 7) und das Galaxy S10 (Platz 10) des südkoreanischen Herstellers haben es neben Apple in die Top 10 der Mobiltelefone geschafft.  

Das Samsung Galaxy S10 Lite, das seit Januar 2020 bei ITscope gelistet ist, springt in diesem Quartal von Platz 107 auf Platz 14. Das Lite-Modell unterscheidet sich preislich zwar nur wenig vom Hauptmodell, kann sich aber hinsichtlich Leistung ebenfalls sehen lassen: Das S10 Lite hat einen performanten Chip verbaut und verfügt über 8 GB Arbeitsspeicher. Für einen HEK von 455 Euro stimmt hier das Preis-/Leistungsverhältnis auf jeden Fall.    

 

Tablets: Samsung Galaxy Tab S6 Lite legt beeindruckenden Einstieg hin

Bei den Tablets kann man in diesem Quartal eher von Stabilisierung als von Veränderung sprechen: Apple und Microsoft sind nach wie vor Spitzenreiter, aber Samsung möchte auch vorne mitspielen. Vor allem Apple liefert in diesem Quartal die Aufsteiger unter den Tablets. 

Auf Platz 1 steht wieder das Apple iPad 10.2 Zoll. Das seit September 2019 gelistete Tablet verdrängt damit den Erstplatzierten des Vorquartals, das Microsoft Surface Pro 7, welches sich den 2. Platz erkämpft. 

Die dritte Stufe des Siegertreppchens belegt das Samsung Galaxy Tab A, das sich mit einem Aufstieg vom 29. Tabellenplatz des Vorquartals enorm verbessert hat. Das Tablet zeichnet sich besonders durch seinen sehr günstigen Preis und das hochauflösende LED-Display aus. Mit einem HEK von rund 200 Euro ist es mit Abstand das günstigste Tablet unter den Top 10. Die starke Nachfrage scheint sich jedoch auf den HEK auszuwirken: Dieser liegt bei dem Tab A jetzt im Durchschnitt 20 Euro höher als noch im Vorquartal.     

Einen beeindruckenden 6. Platz hat sich ein Neueinsteiger von Samsung gesichert, das seit April 2020 gelistete Galaxy Tab S6 Lite. Analog zu den Mobiltelefonen hat Samsung hier eine günstigere Tablet-Variante des Hauptmodells S6 herausgebracht. Mit einem HEK von 360 Euro ist es eine preiswertere Alternative in der Kategorie Tablets. Zwar muss man im Vergleich zum Hauptmodell weniger Leistung sowie einen schwächeren Bildschirm in Kauf nehmen, dafür überzeugt das Galaxy Tab S6 Lite jedoch mit einer soliden Akkuleistung, erweiterbarem Speicher und dem mitgelieferten S-Pen. 

Einen ebenfalls ordentlichen Sprung schafft das seit März 2020 Apple iPad Pro in der 128 GB-Variante: Das Modell mit 12,9 Zoll hüpft von Platz 173 auf die 9, die 11 Zoll-Ausgabe sogar von 190 auf den 8. Platz. Das Tablet, das sich durchaus in einer Business-Umgebung sehen lassen kann und in einer Liga mit dem Surface Pro 7 spielt, verfügt über den neuen A12Z Bionic Chip von Apple. Dieser soll laut Hersteller das Tablet leistungsfähiger machen als so manches Windows-Notebook. Auch anspruchsvolle Aufgaben, wie beispielsweise das Editieren von 4K-Videos und 3D-Modellen, sollen dadurch möglich sein.

 

Notebooks: Lenovo und HP geben den Ton an

Im letzten Marktbarometer war die Kategorie der Notebooks stark geprägt von durch die Corona-Pandemie bedingten Engpässen. Die kurzfristige Flucht ins Homeoffice sorgte dafür, dass sich Notebooks zum besonders begehrten Gut entwickelten. Inzwischen hat sich die Situation jedoch deutlich entspannt und Notebooks sind wieder verfügbar, wie auch die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform zeigt.

Das zuletzt zweitplatzierte Lenovo ThinkPad E15 sichert sich in diesem Quartal die Führung – und das mit einem ordentlichen Abstand. Mit über 10.000 Klicks wurde es mehr als doppelt so häufig aufgerufen wie das zweitplatzierte Notebook von HP. 

Mit den sich seit April wieder normalisierenden Lagerbeständen erholt sich auch der durchschnittliche HEK: Im Zenit der Corona-Krise musste man fast 800 Euro aufbringen, wohingegen das ThinkPad E15 inzwischen für rund 675 Euro im HEK erhältlich ist. Damit ist es preislich ungefähr gleich auf mit der Konkurrenz von HP auf Platz 2, dem HP ProBook 450 G6

Auch Apple schafft es mit seinen Notebooks in die Top 10: So ist das verhältnismäßig teure MacBook Pro von 2019 auf Platz 4 geklettert. Wem bei einem HEK von rund 2.500 Euro nicht schwindelig wird, für den lässt das MacBook garantiert keine Wünsche offen: 1TB SSD Festplatte, IntelCore i9 Prozessor der neuesten Generation, 15,9 Zoll Retina-Display und Touchbar lassen die Konkurrenz auf den oberen Rängen blass aussehen. 

In Bezug auf die Prozessoren wird Intel allerdings in naher Zukunft abgelöst werden: Auf der Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC gab Apple den Wechsel von Intel- auf ARM-Prozessoren bekannt. Innerhalb von zwei Jahren sollen alle Mac-Modelle umgestellt werden, dennoch wird es auch weiterhin Geräte mit Intel-Prozessoren sowie die entsprechende Software dafür geben. 

Günstiger kommt man hingegen mit dem Neuankömmling des kalifornischen Herstellers weg. Das MacBook Air, das seit März 2020 gelistet ist, schafft den Sprung auf den 6. Platz. Die neueste Generation der Air-Reihe beeindruckt mit einem Intel i3 Prozessor und verschiedenen Speichervarianten. Mit einem HEK von 950 Euro ist es zwar kein Schnäppchen, dennoch deutlich günstiger als Geräte aus Apples Pro-Reihe.  

Platz 9 und 12 sichern sich die Neuankömmlinge von HP: Das HP ProBook 450 G7 in der Intel i5- und das HP 250 G7 in der i3-Variante. Beide Geräte sind seit Februar 2020 bei ITscope gelistet und legen als Nachfolgemodell des zweitplatzierten G6 direkt einen guten Start in die Geschäftswelt hin. Wer allerdings schon ein HP ProBook 450 G6 besitzt, für den besteht vorerst kein Grund umzusteigen: Bis auf ein neues Keyboard, einen verbesserten Bildschirm und einigen neuen Features, wie Gesichtserkennung und Fingerabdruck, hat sich nicht allzu viel getan. 

 

PC-Komplettsysteme: Verlierer der Corona-Krise?

Entwickeln sich Komplettsysteme während der Corona-Krise zum Ladenhüter? Auch hier gibt die Auswertung der ITscope Bestandszahlen aufschlussreiche Einblicke: Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt. Ein wahrscheinlicher Grund: Corona führte zu einem generellen Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten. Dabei hat insbesondere das Homeoffice enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks anstelle der deutlich unflexibleren Komplettsystemen.

Hinzu kommt, dass in dieser Kategorie auch kaum neue Modelle auf den Markt kamen – es hat sich also nicht viel getan, die oberen Plätze wechseln lediglich untereinander. Den ersten Platz belegt unverändert das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, das die Konkurrenz chancenlos abhängt. Mit über 6.000 Klicks hat es über dreimal so viele Aufrufe wie der zweitplatzierte ProDesk 400 G6 von HP. Doch trotz stabilem Interesse an diesem Komplettsystem ist ein Einfluss der Corona-Krise dennoch nicht von der Hand zu weisen: Der Preis weist seit Mitte April eine Abwärtstendenz auf und fällt von den bisherigen 540 Euro im HEK auf jetzt nur noch 500 Euro. 

Auch insgesamt zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab: Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Grafikkarten: Stromsparender Office-Newcomer mit drei Displayports

Wie bereits im Vorquartal hält sich die High-End Grafikkarte RTX 2080 Ti GAMING X TRIO von MSI an der Grafikkarten-Spitze. Der hohe Einkaufspreis von über 1.100 Euro tut der Beliebtheit dabei keinen Abbruch. 

Neben dem taiwanesischen Hersteller MSI, der in der Kategorie besonders dominiert und die ersten vier Platzierungen allein für sich beansprucht, hat es auch Gigabyte in die Top 10 geschafft. Die seit August 2019 gelistete GeForce RTX 2070 Super Gaming, die in Q1 noch auf Rang 37 lag, erreicht nun einen stolzen 5. Platz. Zurecht, denn auch im Test überzeugt sie, insbesondere was die Kühlung angeht: Mit drei Kühlern bleibt die GeForce RTC 2070 Super Gaming auch im Stresstest unter 61 Grad, was eine höhere Taktungsrate mit sich bringt.   

Den 7. Platz belegt PNY mit der Quadro P4000. Mit rund 740 Euro im HEK zählt sie eher zu den teuren Modellen, hat aber auch einiges auf dem Kasten: Die GPU zeichnet sich besonders durch eine hohe Taktrate von 1200 MHz aus und verfügt mit über 90 px/s auch über eine gute Pixelrate.  

Auf den 24. Platz schafft den Aufstieg die seit Dezember 2019 auf ITscope gelistete Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse. Dieses Modell besticht besonders durch den geringen Energieverbrauch sowie drei Displayportausgänge – und ist damit für den Einsatz im Office optimal geeignet. Auch der Preis trägt seinen Teil zum Erfolg der Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse bei, denn die Grafikkarte ist ist mit einem HEK von 190 Euro deutlich günstiger als die Top-Produkte der Kategorie. Im Gaming-Bereich ist die Grafikkarte hingegen eher ungeeignet und kämpft schon mit 60 fps (Full-HD), wodurch sie im CHIP-Test nicht überzeugen kann.

 

Mainboards: MSI, Asus und Gigabyte dominieren die Top Ten

Wie auch bereits im Vorquartal haben die drei taiwanesischen Hersteller MSI, ASUS und Gigabyte die Nase vorn, wenn es um leistungsstarke Mainboards geht. 

Den ersten Platz sichert sich in diesem Quartal das MSI B450 TOMAHAWK MAX mit dem klassischen AM4-Sockel. Das seit Juli 2019 bei ITscope gelistete Mainboard besticht besonders durch seinen Preis: Für 120 Euro im HEK bietet das Mainboard nicht nur leistungstechnisch einiges, sondern verfügt laut Testurteil auch über eine vergleichbar kräftige Spannungsversorgung, umfangreiches Bios und glänzt mit seinem schlichten Design ohne viel Schnickschnack.

ASUS schafft es mit dem ROG Strix X570-E Gaming von Platz 49 auf den 11. Platz. Das Mainboard bietet sehr gute Leistungsfähigkeit kombiniert mit erstklassiger CPU-Spannungsversorgung. Zur Ausstattung zählen u.a. acht SATA-6GBit/s-Schnittstellen und neun USB-3.1-Gen2-Buchsen. Eine überzeugende Gesamtperformance hat aber auch mit einem HEK von knapp 270 Euro ihren Preis.

 

Prozessoren: AMD Ryzen wieder auf der Pole Position

Bei den CPUs geht der altbekannte Kampf um die Tabellenführung wieder in die nächste Runde. Dieses Quartal hat AMD die Nase vorn und verdrängt Intel gleich vom ersten und zweiten Platz. Ein klarer Sieger ist aber noch immer nicht erkennbar, die beiden Hersteller schenken sich nichts in Sachen Beliebtheit und wechseln sich von Quartal zu Quartal bei der Spitzenpositionierung ab. 

Ende des Jahres steht allerdings ein Ereignis an, das sich positiv für AMD auszahlen könnte: Zum Jahreswechsel releasen sowohl Microsoft als auch Sony ihre Next Gen-Spielekonsolen, die PS5 und die Xbox Series X. Beide kommen mit speziell für sie angepassten AMD CPUs auf den Markt. Die Besonderheit bei den Konsolenchips ist, dass sie über Jahre hinweg die wachsenden Ansprüche der Spieleindustrie erfüllen müssen. Der letzte Generationswechsel war vor sieben Jahren und schon damals haben Sony und Microsoft auf AMD gesetzt. 

Dieses Quartal lief auch insgesamt betrachtet wirklich gut für AMD: Mit fast 2.500 Klicks sichert sich die AMD Ryzen 7 3700X mit 3.6 GHz und 8 Kernen den 1. Platz. Der seit Juni 2019 gelistete Chip ist mit 275 Euro im HEK ein echter Preis-Leistungs-Sieger und lässt vergleichbare Intel-Produkte alt aussehen – so auch den drittplatzierten Intel Core i7 9700K, der bei vergleichbarer Leistung im HEK 60 Euro teurer ist. 

Intel hat in diesem Quartal allerdings einen Riesen mit ins Spiel gebracht. Der Intel Core i9 10900K, der seit April 2020 gelistet ist, setzt in Sachen Leistung neue Maßstäbe: Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem 9900K, legt Intel hier mit 2 Kernen mehr nach und besticht mit einer höheren Taktrate von 3,7-5,3 GHz sowie einer verbesserten Speichertaktung von 2933 MHz. Mit rund 850 Klicks schafft es der 10900K nur knapp nicht in die Top Ten, landet aber auf einem für den Neueinsteiger sehr passablen 13. Platz. In Intels CPU-Portfolio ist er hingegen der Superstar – das schlägt sich mit über 500 Euro auch im Preis nieder. Den viertplatzierten AMD Ryzen 9 3900X mit 12 Kernen, der sich leistungstechnisch durchaus mit dem 10900K messen kann, bekommt man schon für 100 Euro weniger. 

Generell liegt Intel auch in der Architektur ein ganzes Stück hinter der Konkurrenz von AMD. Der kalifornische Hersteller steckt inzwischen seit sechs Jahren in der 14nm-Architektur fest, während AMD schon längst den Quantensprung auf die 7nm-Architektur gemeistert hat. Ansonsten herrscht nur wenig Bewegung bei den CPUs, in den Top 50 tummeln sich ausschließlich AMD und Intel – für andere Hersteller ein schwieriges Feld. 

 

Server: One-Man-Show von HP Enterprise

Nach wie vor spielt HP Enterprise die Hauptrolle in der Kategorie der Server – und das ganz alleine: Die ProLiant-Serie des amerikanischen Herstellers dominiert fast ausschließlich die Top Ten. Mit knapp 1.000 Klicks schnappt sich der seit April 2019 gelistete HPE ProLiant ML350 Gen10 Base den 1. Platz zwischen seinen “Serienkollegen”.

Fujitsu schafft es dieses Quartal relativ weit nach oben und konkurriert zumindest in den Top 25 mit HP Enterprise: Der seit Januar 2020 gelistete Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 erreicht mit 247 Klicks einen stolzen 18. Platz. Der Tower-Server eignet sich, auch wegen des vergleichsweise günstigen Preises von rund 750 Euro im HEK, besonders für kleine und mittelständische Unternehmen. Er verfügt über die neuesten Prozessoren der Intel Xeon E3-1200 v6 Produktfamilie, Core i3, Pentium und Celeron Prozessoren und eignet sich mit bis zu 64 GB DDR4-Speicher für alle wesentlichen Computing-Anforderungen. 

 

Storage-Systeme: Neueinsteiger von Synology startet durch

Bei den Speicherlösungen hat sich ebenfalls nicht viel getan, Synology und QNAP beherrschen die Top 10. Die ersten vier Platzierungen sind sogar mit den exakt gleichen Systemen wie im Vorquartal besetzt: Mit knapp 2.000 Klicks liegt nach wie vor die seit 2017 gelistete Synology DS218+ ganz vorne, die Synology Disk Station DS918+ folgt mit rund 1.300 Klicks. Auf den Plätzen 3 und 4 liegen die TS-431P und TS-231P des taiwanesischen Herstellers QNAP.

Auf dem 5. Platz wird es dann spannend: Diesen sichert sich quasi aus dem Stand die erst seit Beginn des Jahres gelistete Synology Disk Station DS220j. Die j-Reihe eignet sich optimal für den Einstieg in die Serverwelt von Synology. Mit der Disk Station DS220j hat Synology ein kostengünstiges Einsteigermodell mit der neuesten Technik im Produktportfolio. Der Speicher des Systems ist zwar auf bis zu 32 TB erweiterbar, mit 512 MB Arbeitsspeicher ist es allerdings eher für den Privatgebrauch oder für Kleinunternehmen geeignet. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.07.2020|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

 

Karlsruhe, 07.07.2020 – Während sich einerseits die Lagerbestände im Bereich des Homeoffice-Equipments nach dem Höhepunkt der Corona-Krise wieder stabilisieren, haben einige Produkte mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. PC-Komplettsysteme, die im Vergleich mit leichten und flexiblen Notebooks im Homeoffice eindeutig im Nachteil sind, werden aktuell kaum nachgefragt. In der Folge steigen die Lagerbestände stetig an – mit kritischen Auswirkungen auf den Preis. 

Noch im März sahen die Lagerbestände im Bereich der IT-Hardware beunruhigend aus: Notebooks waren nahezu ausverkauft, Headsets, Monitore und Webcams gleichermaßen dringend gesucht – eben alles, was für die Grundausstattung im Homeoffice benötigt wurde. 

Im letzten Update Mitte Mai zeigte die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform, dass die Lagerbestände wieder ansteigen und sich die Lage normalisiert. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass eine Produktkategorie ganz andere Hürden überwinden muss.

Komplettsysteme auf dem absteigenden Ast

Bei den für das Homeoffice eher ungeeigneten Komplettsystemen entwickelten sich die Lagerzahlen in die gegensätzliche Richtung. Wo bei anderen Produkten die Bestände im Keller waren, ist bei den Komplettsystemen die Tendenz steigend. Was im Mai bereits erahnt werden konnte, wird nun immer klarer: Mit wachsendem Bestand sinken die Preise. Nicht nur herrscht aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage Zögerlichkeit bei Infrastrukturprojekten, auch wurde während der Corona-Krise klar, dass zukünftig Notebooks zum Standardinventar zählen müssen, um Mitarbeitern erhöhte Flexibilität gewährleisten zu können. 

“Das Bild, was sich uns aktuell zeigt, erlaubt uns einen Blick in die Zukunft: Wir vermuten, dass PC-Komplettsysteme mehr und mehr aus dem Office-Bereich verschwinden und durch Notebooks ersetzt werden. Viele Firmen haben während der Corona-Krise erkannt, wie wichtig flexibles Arbeiten ist und wollen das mit dem passenden Equipment unterstützen”, erklärt Oliver Gorges, Vertriebsleiter bei cop software + services, Tochterfirma der ITscope GmbH. 

Diese Tatsache belegen auch die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer für das 2. Quartal 2020. Offensichtlich entwickeln sich Komplettsysteme zum Ladenhüter – und eine Besserung ist aktuell noch nicht in Sicht. 

Volle Lager sorgen für fallende Preise

Im Vergleich der Zahlen des 1. und 2. Quartals 2020 zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab. Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen aus dem 2. Quartal 2019 zeigt zwar, dass auch bei den damaligen Top 10 einzelne Produkte über den Zeitraum von März bis Juli im Preis sanken – allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Von einem saisonalen Phänomen kann man daher nicht ausgehen. Das verdeutlicht auch eine Einzelbetrachtung der aktuellen Top 10.

Top-Produkte zeigen eindeutiges Bild

Der im aktuellen Quartal sowie auch in den beiden Quartalen davor auf Platz 1 befindliche und seit August 2019 in ITscope gelistete Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) ist hier ein besonders anschauliches Beispiel: Unterlag der HEK des PC Systems noch bis April nur minimalen Schwankungen, nimmt er seitdem stetig ab und pendelt sich bei 490 Euro ein – zuvor lag dieser bei weitestgehend konstanten 530 Euro. Grund dafür scheint der steigende Lagerbestand zu seinWaren zuvor maximal 5.500 Artikel seitens der Distribution auf ITscope gemeldet, sind es mit dem aktuellen Höchstwert fast 20.000.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) Oktober 2019 bis Juli 2020

Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei den Komplettsystemen auf Platz 2 und 3 des ITscope Marktbarometers. Bei dem seit Juli 2019 gelisteten, zweitplatzierten HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) ergibt sich die gleiche Kombination aus vollen Lagern und fallenden Preisen. Zwar ist die Summe mit knapp 5.500 Lagerartikeln insgesamt geringer als beim Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, dennoch hat sich der Lagerbestand im Vergleich zu den Vor-Corona Werten fast verdoppelt. Bei diesem Überangebot ist ein fallender HEK die logische Konsequenz: Auch wenn bei diesem System der HEK-Trend nicht ganz so gleichmäßig ist wie beim erstplatzierten von Lenovo und stärkeren Schwankungen unterliegt, lag der HEK vor Corona in Q4 2019 und Q1 2020 nie so tief wie mit den aktuellen rund 500 Euro. 

 

Preis/Lager/Status-Historie HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) Oktober 2019 bis Juli 2020

Außerdem liegt beim HP ProDesk 400 G6 die Verkaufstendenz zwischen Januar und März bei null – denn die Lager sind leer. Eine mögliche Erklärung dafür könnten Lieferengpässe aufgrund des Lockdowns in China sein. Im März folgt dann ein kurzer Ausschlag der Verkaufstendenz und der Bedarf wird nachgeholt. Danach sinken die Verkaufszahlen jedoch rasch wieder und die Lager bleiben gefüllt. Wie es scheint, sollen niedrigere Preise dem sinkenden Absatz nun entgegenwirken.  

Auch der Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) auf dem 3. Platz, der ebenfalls seit Juli 2019 auf der ITscope Plattform gelistet ist, hat mit fallenden Preisen zu kämpfen. Der Lagerbestand der Distribution mit über 3.000 Artikeln ist vergleichsweise hoch und der HEK von rund 450 Euro entsprechend niedrig. 

 

Preis/Lager/Status-Historie Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) Oktober 2019 bis Juli 2020

Wie wird sich die Situation weiter entwickeln – auch “nach Corona”? Werden die Veränderungen so tiefgreifend sein, dass tatsächlich ein nachhaltiges Umdenken stattfindet, hin zu einer flexiblen Arbeitswelt, die sich räumlich unabhängig abspielt? Oder handelt es sich nur um eine Momentaufnahme und die Nachfrage nach Komplettsystemen steigt wieder, sobald sich die wirtschaftliche Lage entspannt? Es bleibt spannend – und abzuwarten, wie sich die Nachfragesituation weiterhin entwickelt. 

Im vierteljährlich erscheinenden Marktbarometer analysiert ITscope rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller.
Wenn auch Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen möchten, dann testen Sie ITscope – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

07.07.2020|

ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Antworten auf Fragen im Umgang mit Rechnungen während
der Umsatzsteuersenkung ab 01.07.2020 finden Sie in unserem FAQ

Die für Juli 2020 geplante Umsatzsteuersenkung stößt bei weitem nicht nur auf Begeisterung: Soll die Maßnahme einerseits für finanzielle Entlastung sorgen und die Wirtschaft nach den durch Corona verschuldeten Umsatzeinbrüchen wieder ankurbeln, bringt sie insbesondere für B2B-Unternehmen mehr Sorgen als Segen mit sich. Doch ein möglicher Lösungsansatz existiert.

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung Anfang Juni die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln. Was auf den ersten Blick nach einer willkommenen Maßnahme klingt, sorgt jedoch auch für Klärungsbedarf – insbesondere im B2B Geschäft hält sich die Begeisterung stark in Grenzen. Denn im Business to Business (B2B)-Bereich bringt die Reduktion als “durchlaufender Posten” keine Vorteile, sondern im Gegenteil, nur zusätzlichen Aufwand. Speziell die Buchhaltung von Managed Services-Anbietern der IT-Branche, die mit im Voraus bezahlten Abonnements arbeiten, stehen vor einem Berg bürokratischer Arbeit, sollten die derzeit geplanten Maßnahmen nicht rechtzeitig vor dem Inkrafttreten abgemildert werden. Der kurzfristige Umstellungsaufwand verursacht Mehrkosten, die trotz der Senkung in einem halben Jahr voraussichtlich nicht wieder aufgewogen werden können.

Rechnungen aus 2019 korrigieren?

Zwar ist die Maßnahme zeitlich aufs zweite Halbjahr 2020 begrenzt, betroffen sind allerdings nicht nur Rechnungen, die in diesem Zeitraum gestellt werden. Es reicht also, entgegen einer ersten oberflächlichen Betrachtung, nicht, den Umsatzsteuersatz “einfach” zum 01.07. auf 16% einzustellen und im Januar dann wieder zurück auf 19%. Eventuell noch ein Erlöskonto für die Verbuchung bei der Steuerkanzlei anpassen und die Sache ist erledigt? Bei Anbietern von Laufzeitverträgen ist das alles andere als einfach realisierbar, denn auch Zeiträume vor und nach der Umstellung sind betroffen: Im B2B-Bereich gilt die Steuersenkung nach derzeit bekanntem Stand auch für Rechnungen aus der Vergangenheit, die nun rückwirkend korrigiert werden müssten. Denn wie auch ITscope, bieten viele IT B2B-Firmen Software- oder Datenbanklösungen als Abonnements bzw. Laufzeitverträge an, die vom Großteil der Kunden jährlich im Voraus bezahlt werden. Grund dafür ist unter anderem, dass im B2B- und insbesondere im SaaS-Umfeld Rabatt-Modelle üblich sind, bei welchen sich der Preis reduziert, je länger Laufzeit und Abrechnungsperiode sind.

Sollte es keine erleichternde Übergangsregelung geben, wären im Zuge der Steuersenkung sämtliche Jahresrechnungen, die seit August 2019 gestellt wurden, nachträglich falsch, da für die Umsatzsteuer der Leistungszeitraum maßgeblich ist – also z.B. elf Monate mit 19% und ein Monat, der mit 16% abgerechnet werden muss. In der Folge müssten unzählige rückwirkende Anpassungen durchgeführt werden. Und die Rechnungsstellung bei jährlicher Abrechnung wird ab Juli ebenfalls deutlich komplizierter: Verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Artikeln müssen angegeben werden, damit in der Buchhaltung die jeweiligen Erlöskonten angesteuert werden können. Diese werden dann für die entsprechenden Zeiträume mit 16% und 19% verbucht, damit die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erstellt werden kann. Auch hierfür ist bisher keine Sonderregelung absehbar – und die Zeit drängt: Ohne Verlängerungsantrag ist die Umsatzsteuer bis zum 10. des Folgemonats anzumelden.

Ganz abgesehen von der Unsicherheit, ob die Maßnahme nicht auch noch in 2021 verlängert wird – dann geht alles noch einmal von vorne los.

Das Bürokratiechaos kommt

Falls keine begleitende Vereinfachungsvorschrift verabschiedet wird, müssten B2B-Unternehmen theoretisch alle alten Jahresrechnungen der letzten Monate korrigieren und damit sowohl sich selbst und ihren Kunden, als auch den Steuerbehörden erheblichen Aufwand bescheren.
Denn nach §14c Satz 1 UStG sind zwar Firmen dazu verpflichtet, die überhöht in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in voller Höhe abzuführen. B2B-Kunden haben aber theoretisch nicht das Recht, die überhöhte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug zu bringen und müssten daher auf eine geänderte Rechnung bestehen, selbst wenn diese im Jahr 2019 bereits komplett inklusive Vorsteuer abgewickelt wurde.

Vorschlag zur Lösung …

Eine Möglichkeit, die komplexe Situation zu erleichtern, wäre, mit Bezug auf §14c bei der Umsetzung des Vorhabens klarzustellen, dass auch für Empfänger von zu hoch gestellten Rechnungen Rechtssicherheit bzgl. der Umsatzsteuervoranmeldung besteht – zumindest für bereits bezahlte Rechnungen. Dann könnten B2B-Firmen ihre Kunden entsprechend informieren, dass es bei 19% bleibt und nur im Bedarfsfall auf Anfrage eine Korrekturrechnung ausgestellt wird – z.B. für noch nicht bezahlte Rechnungen.

Auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) fordert mehr Klarheit bei der Steuersenkung. Pragmatische Wege müssen gefunden werden, um rechtliche Hürden kurzfristig zu beseitigen. Bei Anbietern von Managed Services greifen die von Bitkom genannten Forderungen jedoch immer noch zu kurz. Hier ist die Umsatzsteuer zwar nur ein durchlaufender Posten, Leistungszeiträume müssen aber zur Einhaltung der Maßnahmen zum jetzigen Stand korrekt abgegrenzt werden. Eine angemessene Vereinfachung müsste zumindest dergestalt erfolgen, dass Vorauszahlungen auf B2B-Abonnements mit dem Steuersatz in Rechnung gestellt werden, der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gilt. Also: Für alle Rechnungen bis 30.06.2020 mit 19%, für alle Rechnungen zwischen dem 01.07. und 31.12.2020 16% Umsatzsteuer – unabhängig davon, ob der Leistungszeitraum nur teilweise in den Steuersenkungszeitraum fällt.

… oder direkt zur radikalen Vereinfachung

Die im innereuropäischen grenzüberschreitenden Handel geltenden Vereinfachungen hingegen wären auch für deutsche Anbieter deutlich angenehmer: Anbieter aus Europa mit Kunden aus Deutschland sind nämlich nicht von der Umstellung betroffen. Im innereuropäischen Handel gilt hier schon lange eine erhebliche Erleichterung: Das Reverse-Charge-Verfahren befreit Unternehmen in Europa von der Pflicht, bei grenzüberschreitendem Handel Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Doch mit den aktuell geltenden Regelungen dreht sich das Umsatzsteuerkarussell stetig weiter: Das europäische System des Vorsteuerabzugs zu staatenweise unterschiedlichen Sätzen steht schon lange dafür in der Kritik, von illegalen Machenschaften organisierter Krimineller ausgenutzt und der Fiskus dadurch regelmäßig um Milliarden geprellt zu werden. Neben dem Abbau von Bürokratie würde ein generelles Reverse Charge-Verfahren also auch bestehende Schlupflöcher schließen und dem Missbrauch entgegenwirken.

19.06.2020|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

 

 

Die Lieferengpässe im Bereich des Homeoffice-Equipments scheinen überwunden: Notebooks sind wieder erhältlich und auch in anderen Kategorien füllen sich die Lager nach dem Tiefpunkt zu Beginn des Corona-Lockdowns. Doch in einer Kategorie bleibt der Bestand weiterhin knapp. Bei beständig hoher Nachfrage sind steigende Preise die unvermeidbare Folge.  

 

Die einen sehen den Peak bereits überstanden, die anderen rechnen mit der zweiten Welle. Fest steht: Trotz erster Lockerungen hat die Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch an der ITK-Branche gehen die damit verbundenen Auswirkungen nicht spurlos vorbei. 

Wie ITscope noch im März berichtete, prägten vor allem Lieferengpässe bei Homeoffice-Equipment die Situation im Bereich der IT-Hardware. Insbesondere Notebooks waren gefragter denn je, aber auch Headsets, Monitore und Webcams gehörten zu den dringend gesuchten Artikeln. 

Der Run auf Produkte dieser Art kam auch nicht von ungefähr, denn zweifellos hat die Intensität der Homeoffice-Nutzung durch COVID-19 einen Höhepunkt erfahren: Laut einer Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation gaben 23% der Befragten an, vor der Corona-Krise mindestens einmal pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Inzwischen ist der Anteil derer, die mindestens mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeiten, auf 39% gestiegen. Rund 26% der Befragten befinden sich derzeit sogar fast ausschließlich im Homeoffice.

 

Abflauende Nachfrage?

Den meisten Unternehmen gelang es, trotz der angespannten Situation auf dem ITK-Markt, ihren Angestellten die kurzfristig benötigte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Wie also sieht die Lage inzwischen aus? Entspannen sich die Lagerbestände im Channel mit der abflauenden Nachfrage eines mehrheitlich gesättigten Marktes? Und ist die Verfügbarkeit von Notebooks und Co. wieder gesichert? 

Eine aktuelle Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform gibt weitestgehend Entwarnung: In den meisten Kategorien des Homeoffice-Equipments steigen die Bestandszahlen seit März stetig an. Doch nicht überall: Eine Produktkategorie wird nach wie vor händeringend gesucht – und deren Preise explodieren.

 

Die Bestandszahlen normalisieren sich

Die positiven Nachrichten zuerst: Der Gesamtlagerbestand ist zwischenzeitlich deutlich stabiler: “Die Situation hat sich vorerst beruhigt. Vom Tiefpunkt Mitte März ziehen die Lagerbestände wieder merklich an. Insbesondere bei den vor Kurzem noch so dringend benötigten Notebooks können wir eindeutig eine Besserung erkennen”, erklärt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Die Entwicklung des Gesamtlagerbestands zeigt: Wer jetzt ein Notebook benötigt, der bekommt auch eines. Das unter den zuletzt besonders beliebten Geräten befindliche Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE), zeigt beispielhaft die Entwicklung während der Corona-Pandemie. Bereits Ende Februar fällt der Lagerbestand auf nahezu Null, im März steigen dann die Preise deutlich an. Auch die Produkt-Klick-Historie innerhalb der ITscope Plattform zeigt im März einen herausstechenden Peak. Erst Ende April normalisiert sich der Bestand und die Preise fallen wieder auf ein reguläres Level.  


Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) Januar bis Mai 2020

 

Ladenhüter Komplettsysteme

In eine ganz andere Richtung entwickeln sich die Lagerzahlen bei den, für das Homeoffice eher ungeeigneten, Komplettsystemen – seit Ende März geht es ununterbrochen nach oben. Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen ist diese Produktkategorie weit entfernt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Komplettsystem

Komplettsysteme entwickeln sich während der Corona-Krise offensichtlich zum Ladenhüter. Zum einen verhalten sich einige Firmen aktuell zögerlich, was größere Infrastrukturprojekte angeht. Zu groß ist noch die Unsicherheit, wie die wirtschaftliche Lage nach COVID-19 aussehen wird. Hinzu kommt auch ein generelles Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten: Das Homeoffice hat durch die Corona-Krise enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks, wo zuvor ein fest installierter PC der Standard war.

Komponenten wie Mainboards und Festplatten hingegen waren zu keiner Zeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst und unterliegen lediglich den üblichen Schwankungen. Im Bereich der TFTs trat einzig Mitte März eine kleine Delle auf, inzwischen sind die Lagerbestände wieder auf dem Normalniveau angelangt. Auch bei den vor kurzem noch stark nachgefragten Headsets führt der Weg in Richtung Stabilisierung. 

 

Webcams im Ausnahmezustand

Eine Produktkategorie hat sich jedoch noch nicht von der Corona-Panik erholt. Sah es bis Mitte März noch völlig normal aus, so hat sich der Gesamtlagerbestand seitdem nicht wirklich erholen können und befindet sich weiter auf dem Tiefstand.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

Die ungebrochen stark nachgefragte Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) wurde vielfach als Paradebeispiel des Angebot und Nachfrage-Prinzips genannt. Das aktuelle Nachfrageverhalten wirkt sich bei der beliebten Webcam auf der ITscope Plattform nicht nur in einer Bestands- und damit Verkaufsflaute, sondern auch in einem immensen Preisanstieg aus. Lag der HEK bis März noch stabil bei rund 50 Euro, erreichte er Anfang Mai mit über 250 Euro sein bisheriges Maximum. 

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 4007680000) Januar bis Mai 2020

Ein Ende scheint frühestens Ende Mai in Sicht: Wie die Preis/Lager/Status-Historie im HEK Trend zeigt, fallen die Preise insgesamt wieder etwas, doch entscheidend ist, wann die großen Broadline-Distributionen wieder liefern können. Diese haben das Preiserhöhungsspiel derzeit nicht mitgemacht und führen die Webcam weiterhin zu einem HEK von zwischen 80 und 100 Euro in ihren Listen, allerdings ohne Verfügbarkeit oder mit Verfügbarkeit “im Zulauf” mit Wareneingang gegen Ende Mai. Es bleibt zu hoffen, dass sich dann auch hier wieder etwas Normalität einstellt, sobald sich die Lager wieder füllen.

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. Sie möchten ebenfalls jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen können? Testen Sie ITscope unverbindlich 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

11.05.2020|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren


eCommerce ist für Systemhäuser oft untrennbar mit einem immensen Aufwand, hohen Kosten sowie der Bindung interner Ressourcen verbunden. Dass das aber auch ganz anders geht, zeigt die IT Südwestfalen: In nur vier Wochen realisiert der IT-Dienstleister eine eCommerce-Lösung – ganz ohne große Herausforderungen und zu überschaubaren Kosten. Und vor allem: mit weiterhin individueller Kundenberatung.

Karlsruhe, den 27.04.2020 – Bei der Umsetzung umfangreicher eCommerce-Projekte stehen Systemhäuser in der Regel vor einem grundlegenden Dilemma: Auf der einen Seite steht der Wunsch, in Sachen Digitalisierung mit gutem Beispiel voranzugehen und Prozesskosten zu reduzieren. Auf der anderen Seite aber auch das Ziel, ihren Endkunden mit persönlicher Beratung und individueller Unterstützung bei der Produktauswahl einen echten Mehrwert im Verkauf zu bieten. Das Selbstverständnis vieler Systemhäuser ist weit entfernt vom reinen “Kistenschieben”, keiner kann und will sich mit großen eTailern oder Online-Riesen wie Amazon messen – das wäre nicht nur hinsichtlich des Preisniveaus eine Herkulesaufgabe.

Stattdessen setzen Systemhäuser auf kundenindividuell vereinbarte Sortimente und Konditionen, kombiniert mit standardisierten Dienstleistungen und Managed Services. Das alles ist mit klassischen Shopsystemen nur mit Individualentwicklungen und entsprechend hohem Aufwand realisierbar. Dazu kommt dann noch die Anbindung der Bestellsysteme der Distribution sowie die Integration und Lizenzierung des Produktcontents. Ein Kraftakt, der schnell alle Budgets sprengt, da schließlich auch die Integration der eigenen ERP-Welt erforderlich ist.

Die IT Südwestfalen AG, ein regionales Systemhaus aus Lüdenscheid mit mehr als 50 Mitarbeitern, stand vor dem selben Szenario – hat jedoch etwas radikal Neues ausprobiert: eCommerce ganz ohne bekanntes Shopsystem, aber mit deutlich geringerem Aufwand, zu überschaubaren Kosten und vor allem mit weiterhin individueller Kundenberatung

Die IT Südwestfalen AG bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Darunter sind sowohl Kunden, für die nur Dienstleistungen erbracht werden, als auch Kunden, die beides, sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, verlangen sowie natürlich auch Kunden, die nur Hardware benötigen. 

Das Hauptziel von IT Südwestfalen ist, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen und die individuelle Betreuung, die das Systemhaus seinen Kunden bietet, mit einer eCommerce-Lösung zu vereinen. “Wir möchten nicht als Großhandel auftreten. Vielmehr sollen unsere Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG. Der Servicegedanke sollte, wie Danny Fischer weiterhin beschreibt, das Herzstück der Lösung sein: “Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen.” 

Für IT Südwestfalen war daher schnell klar: Die passende eCommerce-Lösung musste diese Anforderungen vollständig erfüllen. Ein Webshop auf Basis eines Shopsystems war jedoch zu aufwändig und auch zu kostspielig. Die ITscope B2B Suite hingegen, als eCommerce-Portal, in dem sich Systemhäuser weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern müssen, war für IT Südwestfalen die optimale Lösung.  

“Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde.”

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG 

Bereits vor zwei Jahren begann die IT Südwestfalen damit, den Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Automatisierten Einkauf hatte die IT Südwestfalen also bereits im Einsatz, als der Vertrieb mit der B2B Suite um einen digitalen Kanal ergänzt werden sollte. Gleichzeitig kann die individuelle Betreuung, als maßgebliche Servicekomponente bei IT Südwestfalen, mit der B2B Suite weiterhin sehr gut umgesetzt werden: “Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt”, meint Danny Fischer dazu. Entsprechend ist auch ein ausführliches Onboarding jedes Kunden feste Voraussetzung für die Freischaltung. In diesem erklärt der Key Account Manager Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel geteilte Produktlisten, sodass der Kunde von Anfang an von allen Vorteilen der B2B Suite profitiert. 

Dazu gehört auch, dass IT Südwestfalen in der B2B Suite neben Hardware auch Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services präsentiert. Ein Mehrwert sowohl für Endkunden, die neue Möglichkeiten kennenlernen, als auch für IT Südwestfalen, die dadurch zusätzliches Geschäft generiert. “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer das Erfolgsmodell.

Auch bei der Bestellverarbeitung verfolgt IT Südwestfalen einen kundenzentrierten Ansatz: Anstatt Bestellungen direkt zur Distribution durchzurouten, prüft der Vertriebsinnendienst jede Bestellung auf Plausibilität und Richtigkeit. “Wir bieten dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder einzelnen Bestellung. Das ist ein erheblicher Mehrwert gegenüber anderen Online Shops,” ergänzt Danny Fischer. Und das wissen die Kunden auch zu schätzen: IT Südwestfalen konnte bisher ein Plus von 40% an Bestellungen generieren, die ohne das System nicht entstanden wären. Der Grundsatz, nicht einfach nur Hardware-Geschäft online abzuwickeln, sondern primär die Kundenbindung zu stärken, zahlt sich für IT Südwestfalen also eindeutig aus. 

Und wie sieht die B2B Suite als eCommerce-Portal in der Praxis aus?

Der Einsatz der B2B Suite erspart Systemhäusern den üblicherweise erheblichen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Diese Vorgehensweise ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, da sie weniger eigene IT Ressourcen bindet. Content wird nicht mühsam zusätzlich integriert, Lieferanten nicht umständlich einzeln angebunden und der zeit- und nervenraubende Know How-Aufbau für ein spezielles Shopsystem oder eCommerce-Framework entfällt. Der Bestellprozess ist auf der ITscope Plattform integriert und das Bestellrouting erfolgt nach Freigabe elektronisch an die Schnittstellen der Distribution, sodass deren Rückmeldungen zeitgleich im Kundenportal landen. 

Außerdem kann das Design ganz individuell gestaltet werden – so steht im Handumdrehen das fertige Einkaufsportal. “Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt!”, berichtet Danny Fischer begeistert. “Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.”

Von allen Beteiligten erhält die B2B Suite sehr gutes Feedback: “Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen,” erklärt Danny Fischer zum Projekt, zu dem IT Südwestfalen Kunden hinzugezogen hat, die ihre Sicht auf das System einbrachten. Kleinere Schwierigkeiten zu Beginn, wie das Branding unter der eigenen Domain und die Performance, konnten kurzfristig behoben werden. “Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.” 

 

Für die Nutzung der ITscope B2B Suite ist zuerst ein Plattformzugang zu ITscope.com erforderlich. Systemhäuser erhalten via https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ einen kostenlosen Testzugang. 

Das vollständige Interview mit Danny Fischer können Sie hier lesen.

 

 

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27.04.2020|
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Presseecho

Marktbarometer Q2/2020

Corona-Krise scheint überwunden, Apple auf dem Siegeszug und PC-Systeme im Sinkflug: ITscope Marktbarometer Q2/2020

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Coronakrise im IT-Markt scheint überwunden (CRN, 21.07.2020)

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Apple ist auf dem Siegeszug (IT-BUSINESS, 23.07.2020)

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Coronakrise im IT-Markt scheint überwunden (funkschau, 24.07.2020)

ITscope Marktbarometer: Corona-Krise scheint überwunden (ChannelBiz, 27.07.2020)

De Corona crisis lijkt te worden overwonnen: ITscope Market Barometer Q2/2020 (ITchannelPRO, 05.08.2020)

De Corona crisis lijkt te worden overwonnen, Apple op de triomftocht en PC-systemen op de retour: ITscope Market Barometer Q2/2020 (ChannelConnect, 05.08.2020)

Einkauf von ITK-Hardware: Engpässe – erhöhte Nachfrage und gestörte Lieferketten (Beschaffung aktuell, 12.08.2020)

22.07.2020|Presseecho DE|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

Computer-Hardware: Preise fallen (ChannelBiz, 08.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise – ITscope-Marktbarometer: Desktop-PCs sind Ladenhüter (CRN, 09.07.2020)

Studie: Ladenhüter PC-Komplettsysteme (ChannelObserver, 13.07.2020)

Magazyny są pełne desktopów, ceny lecą w dół. Słaby popyt na komputery stacjonarne powoduje drenaż cen (CRN Polska, 13.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise: PC-Komplettsysteme entwickeln sich zum Ladenhüter (BusinessPartner PBS, 14.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme (IT-BUSINESS, 14.07.2020)

Volle Lager, sinkende Preise: PC-Komplettsysteme sind Ladenhüter (ChannelPartner, 14.07.2020)

09.07.2020|Presseecho DE|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Umsatzsteuer: Steuerwahnsinn nicht nur für MSPs (CRN, 24.06.2020)

Kritik der ITK-Firmen: Lösungsvorschläge für die Mehrwertsteuerproblematik (IT-BUSINESS, 30.06.2020)

30.06.2020|Presseecho DE|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!

ITscope übernimmt cop (ChannelObserver, 19.05.2020)

19.05.2020|Presseecho DE|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Lagerbestände rund um Home-Office-IT: Noch keine Normalisierung (CRN, 11.05.2020)

Homeoffice-Bedarf wieder gedeckt (ChannelBiz, 11.05.2020)

#ITfightsCorona – Das Homeoffice kann wieder aufgerüstet werden (IT-BUSINESS, 13.05.2020)

Dystrybutorzy odbudowują zapasy (CRN Polska, 13.05.2020)

Analyse von ITscope: Home Office-Bedarf kann gedeckt werden (ChannelPartner, 14.05.2020)

Entspannung in Sicht: Lieferengpässe bei Home-Office-Equipment scheinen überwunden (BusinessPartner PBS, 27.05.2020)

Entspannung: Lieferengpässe bei elektronischem Equipment fürs Home-Office überwunden (C.ebra, 27.05.2020)

13.05.2020|Presseecho DE|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

Success Story & Interview mit IT Südwestfalen – eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

eCommerce ohne Shopsystem (ChannelBiz, 28.04.2020)

Digitalen Vertrieb gestalten (ChannelBiz, 28.04.2020)

28.04.2020|Presseecho DE|

Marktbarometer Q1/2020

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

ITscope Marktbarometer Q1/2020: Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe (CRN, 22.04.2020)

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe (ChannelBiz, 22.04.2020)

Sprzęt poszukiwany w dystrybucji (CRN Polska, 22.04.2020)

ITscope Marktbarometer Q1/ 2020: Gestörte Lieferketten und ausverkaufte Notebooks (IT-BUSINESS, 24.04.2020)

 

28.04.2020|Presseecho DE|
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Changelog

Auf dieser Seite wird der wöchentliche Changelog für ITscope veröffentlicht. Verwenden Sie unsere Seite für Feedback & Ideen falls Sie Rückmeldung zu unseren Features geben wollen, hier finden Sie auch die Roadmap für zukünftige Entwicklungen.

Release Notes für Update 2021.20

E-Procurement

  • Wird eine vorbereitete Bestellung zurück in den Warenkorb verschoben, werden die Adressen für die Positionen auch übertragen.
  • Aufgrund eines Fehlers wurden für Bestellungen, welche auf dem Status Teilweise im Versand oder Teilweise berechnet standen, zu häufig E-Mails mit einer Aktualisierung des Bestellstatus versendet. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Falls vorhanden, werden Kontaktdaten (Name, Vorname, E-Mail) jetzt auch in den Bestell-PDFs aufgeführt.

Digitaler Vertrieb

  • Falls vorhanden, wird die Endkundenbestellreferenz bei versendeten B2B-Bestellungen/-Aufträgen nun immer angezeigt.
18.05.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.19

E-Procurement

  • Für alle Kunden, die bei der MEGATECH communication GmbH eine Partnerschaft auf ITscope eingerichtet haben, wird der Bestand jetzt per Realtime E-Service abgefragt. Hierfür sind keine zusätzlichen Zugangsdaten notwendig.
  • In der E-Mail zur Benachrichtigung über eine Statusänderung werden nun für den Status „Teilweise versendet“ die versendeten Positionen in der E-Mail aufgelistet.

Digitaler Vertrieb

  • Die Detailansicht von Angeboten reagierte fehlerhaft beim Umstellen der Schalter für „Bruttopreise anzeigen“ und „Nur Gesamtpreis anzeigen“. Dieser Fehler wurde behoben.

Plattform

  • Wurden mehrere Firmenfilter bei der Firmensuche gesetzt, kam es zu Problemen bei der Anzeige der Filter. Dieses Problem wurde behoben.
11.05.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.18

Digitaler Vertrieb

  • An den Positionen eines Angebots wird nun neben den Preisen der inkludierte bzw. exkludierte Steuerbetrag angezeigt.
  • Die Option, ob die Endkundenreferenz bei Bestellungen angezeigt wird, kann für B2B-Portale zukünftig über die Bestellkonditionen eingestellt werden. Zusätzlich kann auch eingestellt werden, ob das entsprechende Feld ein Pflichtfeld sein soll.
  • Es kann testweise die Stückliste für ein Bundle-Produkt angezeigt werden.
  • Der Bundle-Konfigurator wird ab jetzt innerhalb der ITscope-Anwendung aufgerufen.
  • Es wurde ein Fehler behoben, durch den kein neuer Kategoriebaum erstellt werden konnte.
07.05.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.17

E-Procurement

  • Selektierte Tag-Filter im Detailbereich der Produktsuche ließen sich aufgrund eines Fehlers nicht entfernen. Dieser Fehler wurde behoben.

Digitaler Vertrieb

  • Bei einer steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferung an andere EU-Länder wird in der B2B Suite gem. § 4 Nr. 1b UStG. keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Sofern für beide Geschäftspartner eine USt.-ID hinterlegt ist, wird in der Bestellung und der Proforma-Rechnung somit eine Umsatzsteuer von 0 % ausgewiesen.

Katalog

  • Es wurde ein Fehler behoben, der dazu geführt hat, dass die Angabe von Standard-Verpackungseinheiten (1 Stück) in individuellen Preislisten ignoriert wurde, wenn die Standardpreisliste etwas anderes als die Standardangabe enthielt (z.B. 10 Stück). Diese Fehlerbehebung führt auch zu einer sichtbaren Verhaltensänderung, denn ab sofort ist auch bei der Standardeinheit „1 Stück“ für die Nutzer erkennbar, dass Verpackungseinheiten angegeben wurden. Um zu erreichen, dass keine Symbole auf Verpackungseinheiten hinweisen, müssen in Zukunft alle für Verpackungseinheiten relevanten Mengen mit einer „0“ angegeben werden.
30.04.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.16

E-Procurement

  • Bestellungen an die Katun GmbH können nun per EDI gesendet werden.

Katalog

  • Es wurde ein Fehler behoben, wodurch beim Produktexport dieselben Bilder wiederholt in den Feldern image2-5 ausgegeben werden konnten.

Plattform

  • Durch eine falsche Formatierung von Preisen in einem Angebot konnte es zu fehlenden Nachkommastellen oder Währungssymbolen kommen. Dieser Fehler wurde behoben.
23.04.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.15

E-Procurement

  • Aufgrund eines Fehlers konnten über die Schaltfläche im Einkaufsboard Bestellungen nicht als PDF ausgegeben werden. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Der aktuelle Bestellstatus wird nun nicht nur pro Bestellung, sondern auch für jede Position angezeigt.

Digitaler Vertrieb

  • In den Bestellkonditionen eines B2B-Portals erscheint nun eine Warnung, falls auf Seite des Betreibers keine E-Mail-Adresse für Bestellungen angegeben ist, und in der Firma kein Mitarbeiter mit dem Verkaufsrecht ausgestattet ist, da dies eine ungültige Konfiguration darstellt. Analog dazu wird der Benutzer gewarnt, wenn das Feld „E-Mail Empfänger für Preisanfragen“ leer ist.
16.04.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.14

E-Procurement

  • Beim Hinzufügen von Positionen in einen Warenkorb werden keine archivierten Warenkörbe mehr in der Auswahl angezeigt.

Digitaler Vertrieb

  • Die Anzeige von Herstellerdatenblättern in einem B2B-Portal ist nicht mehr abhängig von der Option „Produkt-IDs anzeigen“. Es wurde hierfür eine eigene Option in der Kundengruppenkonfiguration hinzugefügt („Herstellerdatenblatt anzeigen“).
09.04.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.13

E-Procurement

  • Es wurde ein Fehler behoben, wodurch Preise von B-Ware-Artikeln nicht im Produktheader angezeigt werden konnten.

Digitaler Vertrieb

  • Aufgrund eines Fehlers konnten Aufschläge in einer Preiskalkulation nicht gelöscht werden. Dieser Fehler wurde behoben.

Katalog

  • Im Produktexport wird nun verhindert, dass ein Thumbnail-Bild wiederholt über die Felder image2 bis image5 ausgegeben wird.

Plattform

  • In den Einstellungen für den eigenen Nutzer (Mein Profil » Einstellungen) kann nun der Schalter für Plattformbenachrichtigungen wieder aktiviert/deaktiviert werden.
30.03.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.12

E-Procurement

  • Die erweiterte Adressauswahl für Bestellungen ist nun für alle Kunden auf der Plattform aktiviert. Eine Beschreibung dieser neuen Funktion können Sie auf unserer Hilfeseite finden. Über den entsprechenden Schalter im Testlabor kann diese erweiterte Adressauswahl wahlweise auch wieder deaktiviert werden.
  • Für Produktabrufe über den Export und die API wird nun sichergestellt, dass der Contentanbieter für die einfachen und erweiterten technischen Eigenschaften derselbe ist.
  • Preise auf dem Einkaufsboard und der Warenkorb-Navigationsleiste wurden teilweise nicht konsistent angezeigt. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Bei der Preisoptimierung wurde ein Fehler behoben, wodurch bei der Preisberechnung der Wert falsch angezeigt wurde. Dieser Fehler hatte keine Auswirkung auf das Optimierungsergebnis.

Digitaler Vertrieb

  • Beim Einladen eines Kollegen in ein B2B-Portal spielt die Groß- und Kleinschreibung der Domain der E-Mail-Adresse keine Rolle mehr.
29.03.2021|Changelog DE|
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Events

Lernen Sie uns persönlich kennen

Messen, Ausstellungen, Events, Roadshows & mehr

ITscope on Tour

Mehr als 7.800 aktive Kunden, 420 Distributoren und 3 Millionen ITK-Produkte: Auf ITscope.com ist die IT-Branche zu Hause. Natürlich sind wir daher auch auf den großen Events der Branche vertreten. Ob Messen, Partnertage, Roadshows, Fachveranstaltungen oder andere Events – erleben Sie ITscope hautnah & in Ihrer Nähe! Lassen Sie sich die neuesten Funktionen von ITscope vorstellen, stellen Sie Fragen rund um den ITK-Handel und sprechen Sie mit uns über die gemeinsame Zusammenarbeit.

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Neuer Antrieb für Ihren Managed Services-Vertrieb

Im Webinar erfahren Sie, wie Sie …

  • … auf einer Plattform Ihre gesamte Produktpalette inklusive Managed Services anbieten & erfolgreich vertreiben

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Webinar on Demand mit Systemhaus.One

5 Praxistipps, wie Systemhäuser wiederkehrende Prozesse automatisieren

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  • … Ihre Beschaffungs- und Bestellabwicklungsprozesse automatisieren und damit deutlich vereinfachen sowie Zeit und Ressourcen sparen

  • … manuelle Prozesse und daraus resultierende Fehler auf ein Minimum reduzieren und die Qualität Ihrer Daten erhöhen

  • … eine ERP-Komplettlösung optimal in Ihr Tagesgeschäft integrieren und effizient nutzen

  • … einen Mehrwert für Ihre Kunden schaffen und gleichzeitig Ihren eigenen Umsatz steigern

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Sie haben Fragen zu unseren Events?

Christine Derr
Partner Sales Manager

Neue Produktkategorie COVID-19 jetzt bei ITscope

 

Sie waren während der Corona-Pandemie zeitweise kaum erhältlich, zählen inzwischen aber mehr oder weniger zum Standardeinkauf: Desinfektionsmittel, Schnelltests oder Alltagsmasken.
In vielen Betrieben ist der morgendliche Selbsttest vor Betreten der Büroräumlichkeiten, sofern Homeoffice nicht möglich ist, inzwischen verpflichtend und Mund- und Nasenschutz zählt ebenfalls zum alltäglichen Bild im Büro.

Seit kurzem bieten wir Ihnen bei ITscope auch Produkte rund um COVID-19 in der neuen, gleichnamigen Kategorie auf der Plattform


Dort finden Sie verschiedene Produkte, um Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Pandemie bestmöglich zu schützen: Neben Desinfektionsmitteln können Sie auch
COVID-Tests sowie Mund- und Nasenschutz bequem über ITscope bestellen.

 

Aufgrund der aktuell sehr hohen Nachfrage kann es zwischenzeitlich zu Lieferengpässen kommen. Sollte der gewünschte Artikel nicht verfügbar sein, schauen Sie einfach zu einem späteren Zeitpunkt erneut nach.

 

28.04.2021|

ITscope Marktbarometer Q1/2021

Krypto-Boom treibt Nachfrage von Grafikkarten und Mainboards nach oben: ITscope Marktbarometer Q1/2021

Das ITscope Marktbarometer Q1/2021 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Bunte Mischung mit Apple on top
  • TFTs: Konkurrenz für Dauerbrenner Dell?
  • Smartphones: Wo bleibt Samsungs Flaggschiff?
  • Tablets: Microsofts Neueinsteiger Surface 7+ spielt vorne mit
  • Grafikkarten: Krypto-Boom macht Grafikkarten zur Mangelware
  • Mainboards: ASRock ist die neue Nummer 1

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1Apple iPhone SE, 64GB, SchwarzMHGP3ZD/A2020-10-143501
# 2Apple 20W USB-C Power AdapterMHJE3ZM/A2020-10-142991
# 3HP 450 G8, 15.6″, i5, 8GB, 256GB2W1G6EA#ABD2020-10-272473
# 4HP E24 G49VF99AA#ABB2020-11-182176
# 5MSI RTX3060 Ti Gaming X, 8GB GDDR6V397-010R2021-01-151947
# 6AMD Ryzen 9 5900X, 12-Core, 3,7 GHz, SMT100-100000061WOF2020-10-101365
# 7Samsung 870 EVO, 500GBMZ-77E500B/EU2020-12-231268
# 8Logitech C505e, 720p960-0013722020-11-101124
# 9Ubiquiti UniFi U6-LR, WiFi6, BTU6-LR2020-12-19603
# 10Microsoft Surface Pro 7+, i5, 256GB1S3-000032020-12-16567
# 11Apple HomePod mini, GrauMY5G2D/A2020-10-15559
# 12Apple MagSafe Charger, 15WMHXH3ZM/A2020-10-14540
# 13Logitech Folio Touch, QWERTZ, für iPad Air 4th Gen920-0099562020-10-25394
# 14Apple Mac mini, M1, 8GB, 256GBMGNR3D/A2020-11-11379
# 15Synology RackStationRS1221+2020-12-25372
# 16Ubisoft Watch Dogs Legion, USK 18, PS52020-11-10368
# 17Apple AirPods MaxMGYH3ZM/A2020-12-09366
# 18Apple Case with MagSafeMHL73ZM/A2020-10-14246
# 19HP LaserJet Enterprise MFP M480f3QA55A#B192020-12-08232
# 20GoPro HERO9 Black, 5K30CHDHX-901-RW2020-10-19193
# 21Fujitsu ScanSnap i X1600PA03770-B4012020-12-17188
# 22HP USB-C Dock G55TW10AA2021-02-22134
# 23MSI MPG Z590 GAMING CARBON WIFI, LGA1200, ATX7D06-001R2021-01-20132
# 24DJI Mavic Mini 2 Fly More ComboCP.MA.00000307.012020-11-06118
# 25Samsung 32GB DDR4 2933MHzM391A4G43AB1-CVF2020-12-07110
# 26Epson EH-TW740, FullHD, LCD, 3300 AnsilumenV11H9790402020-10-01103
# 27Kingston DataTraveler Kyson, 32GB, USB 3.2 Gen1DTKN/32GB2020-10-06100
# 28Cherry KC 4500 ERGOJK-4500DE-22021-01-2595
# 29BROADCOM NetXtreme E-Series P210TP, PCIe, 2x10GbBCM957416A4160C2021-01-0979
# 30ZOTAC ZBOX MAGNUS ONE ECM73070C, i7, RTX3070ZBOX-ECM73070C-BE2021-01-1374

 

20.04.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:


Krypto-Boom treibt Nachfrage von Grafikkarten und Mainboards nach oben: ITscope Marktbarometer Q1/2021

Der explodierte Bitcoin-Kurs sorgt für steigende Preise bei Mining-Zubehör, das iPhone SE erobert sich Platz 1 zurück und Microsoft setzt seinen Erfolgskurs bei den Tablets fort. AMDs neue CPU-Generation überzeugt und PC-Komplettsysteme sind endlich wieder mehr gefragt.

Karlsruhe, 20.04.2021 – Weiterhin ist Zuhausebleiben angesagt und Spielekonsole und PC sorgen immerhin für etwas Abwechslung im Pandemie-Alltag. Doch nicht nur dieser Trend wirkt sich auf die aktuelle Marktsituation aus: Das Interesse an Kryptowährungen wie Bitcoin wächst und die Preise für Mining-Zubehör steigen, wie das ITscope Marktbarometer für Q1/2021 zeigt.

Während der Lockdown Deutschland weiterhin im Griff hat, waren besonders im ersten Quartal des Jahres Spielekonsole und PC ein beliebter Zeitvertreib. Nicht von ungefähr kommt daher auch ein neuer Umsatzrekord im Games-Markt: Insgesamt wurde mit Computer- und Videospielen sowie der dazugehörigen Hardware im Corona-Jahr 2020 ein Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so der game – Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten der Marktforschungsunternehmen GfK und App Annie. 

Waren es bisher eher Firmen, die für digitales Arbeiten aufrüsteten, ziehen jetzt die Privathaushalte nach. Nicht nur Equipment für Homeschooling wird angeschafft, sondern stärker denn je auch in Entertainmentformate wie Konsole und Co. investiert, um die Freizeit während der Pandemie – besonders bei schlechtem Wetter – etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Auch den Markt für Grafikkarten setzt die aktuelle Situation spürbar unter Druck, denn die steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Doch noch ein weiterer Faktor spielt mit: Seit Herbst letzten Jahres ist der Bitcoin-Kurs regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung. Neben einem geeigneten Computer sind dazu auch leistungsstarke Grafikkarten nötig – was die Nachfrage zusätzlich steigen lässt. Und auch bei den Mainboards macht sich der Boom bemerkbar: Mit dem H110 Pro BTC+ erklimmt der sonst kaum vertretene Hersteller ASRock den ersten Platz – und das auch noch mit einem Produkt aus dem Jahr 2017. Wie das? Dank Steckplätzen für bis zu 13 GPUs ist das H110 Pro BTC+ optimal für das Mining geeignet.

In den Highflyer-Charts des ITscope Marktbarometers sind die aussichtsreichsten Neueinsteiger der verschiedenen Kategorien der ITscope-Plattform vertreten, also die Produkte, die erst seit wenigen Wochen auf dem Markt sind und nach Marktstart das größte Interesse in Form von Klicks auf sich ziehen konnten. In diesem Quartal ist AMD mit dem Spitzen-CPU Ryzen 9 5900X und MSI mit der RTX 3060 TI GAMING X vertreten. Platz 3 und 4 sichert sich HP, das Sahnehäubchen on top ist Apple, der mit dem iPhone SE erneut den Spitzenplatz erobert. “Die Mischung aus B2B- & B2C-Produkten in unserem Marktbarometer beweist, dass die Nutzer der ITscope-Plattform auf die Produkte und Lösungen aller Hersteller und Lieferanten zugreifen, um sich den vielschichtigen Anforderungen unseres Marktes zu stellen”, so Oliver Gorges, Head of Channel Development bei der ITscope GmbH. 

Bei der Auswertung der Einzelkategorien liegt der Hersteller mit dem Apfellogo in der Kategorie Smartphones ebenfalls vorne, bei den Tablets hat Microsoft die Oberhand. Bei den TFTs und Notebooks sind weiterhin die Dauerbrenner von Dell und Lenovo an der Spitze, doch die Konkurrenz wird zunehmend stärker. Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage sind in diesem Quartal die Kategorien Webcams und Headsets ganz neu dabei und bei beiden ist Logitech stark. Bei den Prozessoren liegt AMD, wie auch im Vorquartal, vorne, nicht zuletzt auch dank der neuen CPU-Generation AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X.

 

Highflyer: Bunte Mischung mit Apple on top

Nach Einbußen im normalerweise sehr erfolgreichen Weihnachtsquartal sieht es diesmal in den Highflyer-Charts wieder besser aus für Apple: Gleich die ersten beiden Plätze gehen an den Hersteller aus Kalifornien.

Platz 1 geht abermals an das iPhone SE. Das erfolgreiche Budget-Gerät aus der iPhone-Familie bleibt hoch im Kurs. Und auch weiterhin liegt die Corona-Pandemie als Grund für die anhaltende Beliebtheit nahe: Viele Menschen hat die Krise finanziell getroffen – mit dem iPhone SE können auch Apple-Anhänger mit kleinem Geldbeutel dem iPhone treu bleiben.

Dass Apples 20W USB-C Power Adapter Platz 2 der Highflyer-Charts belegt, ist durchaus naheliegend: Alle vier Modelle des iPhone 12 werden ohne das passende Netzteil geliefert – dieses muss separat angeschafft werden. Der neue Adapter wurde zusammen mit dem iPhone 12 vorgestellt und soll das ältere Modell mit 18 Watt ersetzen. Nach und nach soll auch bei anderen Modellen, wie dem iPhone SE, XR und 11, auf den reduzierten Lieferumfang ohne Netzteil und Ladekabel umgestellt werden. Offiziell begründet Apple seine Entscheidung mit Umweltschutzgründen, da die meisten Kunden ohnehin das notwendige Zubehör bereits besitzen. Wer sich ohnehin neues Ladezubehör zulegen muss und sein Device noch komfortabler aufladen möchten, der greift auf den MagSafe Charger von Apple zurück, der es in diesem Quartal auf Platz 12 schafft. Dabei handelt es sich um eine induktive Ladematte, mit der das iPhone 12, 12 Pro und 12 Pro Max kabellos allein durch Auflegen aufgeladen wird. 

Weiter geht es mit dem 3. Platz, den sich diesmal HP mit dem ProBook 450 G8 sichert. Das Business-Laptop ist mit den neuen, leistungsstarken Tiger Lake-Prozessoren bestückt, die auch komplexe Anforderungen effizient bewältigen. Für das nötige Zubehör stellt HP diverse Anschlüsse bereit, unter anderem einen USB Typ-C-Anschluss. Auch ein Fingerabdruckleser sowie eine optionale Gesichtserkennung sind mit von der Partie. Direkt dahinter auf Platz 4 liefert HP mit dem E24 G4 gleich noch den passenden Monitor für das ProBook 450 G8 dazu. Der Full HD Büro-Monitor mit 23,8 Zoll überzeugt vorallem mit einem integrierten Blaulichtfilter, der gerade bei langem Arbeiten am PC nicht nur die Augen schont, sondern auch Farben besonders lebensecht darstellt. 

Mit der MSI RTX3060 Ti Gaming X schnappt sich ein ganz frischer Neueinsteiger Platz 5. Wie auch schon bei der GeForce RTX 3090 Gaming X setzt MSI hier auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Designtechnisch hat sich MSI an der GeForce RTX 3070 Gaming X orientiert – was auch für den einzigen Kritikpunkt sorgt: Gewicht und Größe. Mit 32,5 cm Länge, 14 cm Breite und fast 1,5 kg Gewicht ist die RTX3060 Ti Gaming X alles andere als ein Leichtgewicht.

Auch eine CPU schafft es dieses Quartal in die Highflyer-Top 10: Der AMD Ryzen 9 5900X auf Platz 6. Im Test überzeugt der 12-Kerner mit ausgezeichneten Performance-Werten. Dazu trägt auch die neue Zen-3-Architektur bei, die für schnelle interne Datenübertragung und -verarbeitung sorgt. 

 

TFTs: Konkurrenz für Dauerbrenner Dell?

Das inzwischen sechste Quartal in Folge verteidigt der P2419H von Dell seine Stellung als TFT-Nummer 1. Und das Interesse an dem beliebten 24 Zoll-Monitor scheint kaum abzubrechen, ganz im Gegenteil, das Ergebnis zum Vorquartal hat sich mit fast 14.000 Klicks sogar noch minimal gesteigert.  

Doch HP setzt einiges daran, Konkurrenten Dell die Topplatzierung streitig zu machen: Von Platz 328 direkt auf die 4 springt der E24 G4 von HP, der auch in den Highflyer-Charts vertreten ist. Für ein neues Modell macht er dem bereits seit 2018 gelisteten P2419H definitiv Konkurrenz, denn kostentechnisch liegen die beiden Monitore mit 135 Euro im HEK exakt gleich auf. Und noch ein weiterer Neueinsteiger aus dem HP-Lager schafft in diesem Quartal ziemlich weit nach oben: Der seit November 2020 gelistete E27q G4 von HP, der auf Platz 13 mit einsteigt. 

Auch Lenovo, als im TFT-Segment weniger präsenter Hersteller, kann sich in den Top 10 halten und verbessert sogar seinen Vorquartalsrang vom 9. auf den 7. Platz. Mit dem ThinkVision T24i-20 überzeugt Lenovo vor allem mit dem Zero Frame-Bildschirm, der die 24 Zoll Full HD LED-Bildfläche deutlich größer wirken lässt. 

 

Smartphones: Wo bleibt Samsungs Flaggschiff?

Bei den Smartphones zeigt sich in diesem Quartal ein nahezu unverändertes Bild. Apple behält seine Führungsposition und dominiert weiterhin eindeutig die Top 10. Wieder einmal schnappt sich das iPhone SE den 1. Platz: Apples günstigste iPhone-Variante liegt mit 3.500 Klicks mit großem Abstand an der Spitze. Auch sonst sieht es für den kalifornischen Hersteller extrem gut aus: Das iPhone 12 nimmt neben der “normalen” Variante auf Platz 2 auch in der Pro-, Pro Max- und mini-Version insgesamt sechs Plätze in der Smartphone Top 10 für sich ein.

Das Samsung Galaxy A51 ist mit Listing Ende 2019 nicht nur das älteste Smartphone in der Top 10, sondern auch das einzige Nicht-Apple-Gerät – hält aber nach wie vor wacker an seinem 5. Platz fest. 

Neueinsteiger sind erst deutlich weiter hinten, auf Platz 37 und 38, zu finden. Mit den beiden seit Mitte Januar gelisteten Galaxy S21 5G und Ultra 5G von Samsung landen zwei der drei neuen Modelle aus der S21 5G-Reihe in der Top 40 – da ist also noch deutlich Luft nach oben. 

Die drei Ausführungen sind praktisch baugleich und unterscheiden sich primär in der Displaygröße. Beim Ultra-Modell, dem Flaggschiff der neuen Generation, kommt eine bemerkenswerte Kamera dazu: Eine Hauptlinse, zwei Tele-Linsen und eine Ultraweitwinkel-Linse machen das Galaxy S21 Ultra zum Highlight für Hobbyfotografen. Zwar kommt man preistechnisch mit der Galaxy S21-Reihe deutlich preiswerter weg als mit den Apple-Geräten der neuesten Generation, günstig sind diese mit 700 Euro (Samsung Galaxy S21 5G) und 975 Euro (Samsung Galaxy S21 Ultra 5G) aber leider auch nicht. 

 

Tablets: Microsofts Neueinsteiger Surface 7+ spielt vorne mit

Erneut ein erfolgreiches Quartal für Microsoft: Mit dem Surface Pro 7 mit 256 GB in Platin Grau sichert sich der Hersteller mit über 10.000 Klicks erneut Platz 1. Und auch in anderen Ausführungen ist das Surface Pro 7 in der Top 10 vertreten: Die kleinere Variante mit 128 GB verbessert sich von 5 auf den 3. Platz, das Modell mit i7-Prozessor macht ebenfalls drei Plätze gut und klettert von 8 auf 5. 

Auch ein Neueinsteiger von Microsoft spielt auf Platz 19 mit: Das Microsoft Surface Pro 7+, das ganz neu Mitte Januar 2021 vorgestellt wurde. Da es sich eher um ein kleineres technisches Upgrade zum Surface Pro 7 handelt, entschied man sich für das Plus, anstatt direkt eine neue Generation einzuleiten. Laut Microsoft handelt es sich nämlich vielmehr um eine Variante speziell für Unternehmenskunden und den Bildungsbereich, nicht für den Einzelhandel. Neu ist beim Surface Pro 7+, dass alle Geräte Intel Core i-CPUs der 11. Generation verbaut haben. Die größte Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist allerdings der Akku: Dieser läuft bis zu 15 Stunden, während das Surface Pro 7 nur eine maximale Laufzeit von 11 Stunden erreicht. Wer auf ein Schnäppchen aus ist, macht aber besser einen Bogen um das Surface Pro 7+: Mit einem HEK von fast 1.500 Euro für die Ausführung mit Core i5-Prozessor, 16 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher ist es alles andere als günstig. 

 

Notebooks: ThinkPad-Reihe auf Erfolgskurs

Im letzten Quartal herrschte quasi noch der Ausnahmezustand bei den Notebooks, das hat sich zwischenzeitlich nun etwas normalisiert. Die Klickzahlen der Top 10 fallen von zuletzt noch 49.000 auf “nur” noch 33.500, doch die Nachfrage nach flexiblen Homeoffice-Notebooks bleibt weiterhin auf hohem Niveau. 

Allein 11.000 Klicks gehen auf den All-time-Favorit ThinkPad E15 20RD und sichern dem extrem beliebten Business-Notebook seit inzwischen einem Jahr Platz 1 der Kategorie. Doch auch andere Modelle der ThinkPad-Reihe von Lenovo holen auf – und zwar von ganz weit hinten: So klettert das ThinkPad E15 Gen 2 20TD von Platz 349 auf den dritten Platz und das ThinkPad X1 Carbon (7th Gen) 20QD von Platz 260 direkt dahinter auf den vierten Platz. Letzteres kombiniert als Ultrabook ein leichtes und schmales Gehäuse mit umfangreicher Ausstattung und sorgt dank eines sehr leisen Lüfters für eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Wer das ThinkPad X1 Carbon jedoch sein Eigen nennen möchte, muss ganz schön tief in die Tasche greifen: Mit 1.800 Euro im HEK ist es rund 1.000 Euro teurer als die beiden E15-Kollegen. 

PC-Komplettsysteme: Ein Ende der Durststrecke in Sicht

Auch in diesem Quartal gelingt es den PC-Komplettsystemen, die Nachfrage weiter anzuheizen. Das Lenovo ThinkCentre M720q verbessert sein Ergebnis im Vergleich zum Vorquartal nochmals eine ganze Ecke und von rund 10.000 auf über 12.000 Klicks.

Nach wie vor ist auch die etwas preisgünstigere HP ProDesk-Reihe sehr beliebt und belegt mit dem HP ProDesk 400 G6 Platz 2. Auch der neuere HP ProDesk 400 G6 Mini Desktop will nach oben und erreicht von 132 direkt den 5. Platz. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Mit dem OptiPlex 3080, der seit September 2020 gelistet ist, sorgt auch Dell für frischen Wind in der Top 10. 

 

Webcams: Logitech auf dem Webcam-Olymp

Mit fast 30.000 Klicks in den Top 10 ist auch die Kategorie der Webcams eine der meistgeklickten in diesem Quartal. Eindeutiger Vorreiter: Logitech. Der Zubehör-Hersteller sichert sich die gesamte Top 15 ausschließlich für sich.  

Mit 7.800 Klicks liegt die seit 2015 gelistete Logitech HD Pro Webcam C920 vorne – und das völlig verdient: In Vergleichstests gilt die C920 als sehr gute,  möglicherweise sogar beste aktuell erhältliche Webcam. Kleiner Wermutstropfen: Wie viele andere Webcams auch hat die C920 Probleme mit dunklen Lichtverhältnissen. Im Alltagsgebrauch ist das aber weniger ein Problem, da die meisten Arbeitsplätze recht gut ausgeleuchtet sind. Mit einem HEK von rund 90 Euro liegt die Kamera zwar eher im höheren Preissegment, die technische Ausstattung rechtfertigt den Preis aber allemal. 

 

Headsets: Wer macht das Rennen um den Headset-Thron?

Auch bei den Headsets liegt Logitech vorne, muss sich die Spitzenplätze allerdings mit der Konkurrenz von Jabra, Apple und Poly teilen. Mit dem erstplatzierten Logitech 960 USB erhält man ein preisgünstiges Headset, was speziell für die Nutzung von Skype und Co. konzipiert wurde. Ton-Qualität, Tragekomfort sowie Verarbeitung sind absolut ausreichend – für den HEK von 27 Euro gibt es rein garnichts zu meckern. Mit Listing im Jahre 2008 ist das 960 USB außerdem das mit Abstand älteste Headset der Top 10. Es braucht also nicht immer die allerneueste Technik, um einen Spitzenplatz zu ergattern. 

Ganz ähnlich sieht es auch bei den zweit- und drittplatzierten Headsets von Jabra aus. Das Jabra Evolve 65 MS Stereo, das bereits seit 2014 bei ITscope gelistet ist, zählt ebenfalls nicht gerade zu den neuesten Modellen. Erst mit dem seit 2018 gelisteten Jabra Engage 75 Stereo erscheint ein aktuelleres Headset im Ranking. Beide Headsets verfügen über eine optimale Geräuschunterdrückung und ermöglichen somit störungsfreies Telefonieren auch in lärmintensiven Umgebungen – liegen aber mit 100 Euro (Evolve MS Stereo) beziehungsweise 300 Euro (Engage 75 Stereo) auch preislich auf einem ganz anderen Level.

 

Grafikkarten: Krypto-Boom macht Grafikkarten zur Mangelware

Bei den Grafikkarten wird es diesmal ganz besonders spannend. Der Home Entertainment-Trend wirkt sich deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Seit Ende letzten Jahres steigt die Nachfrage und treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Hinzu kommt das Geschäft mit Bitcoin, Ethereum und Co., deren wachsende Beliebtheit die aktuelle Marktentwicklung zusätzlich beeinflusst, da zur Herstellung der Coins leistungsstarke Grafikkarten zwingend notwendig sind. 

Diese Marktsituation schlägt sich nicht nur in den Klickzahlen, sondern auch im Preis nieder: Im Vergleich zum Vorquartal wurden die Top 10-Grafikkarten rund 75 Prozent mehr geklickt, insgesamt fast 38.000 mal. Mindestens genauso spannend sind die zu beobachtenden Preisentwicklungen: Um 65 Prozent wächst der Durchschnittspreis der Top 10-Grafikkarten im Vergleich zu Q4 2020. 

Grafikkarten-Star MSI lässt sich davon jedoch wenig beeindrucken und baut mit acht Platzierungen innerhalb der Top 10 seine Vormachtstellung weiter aus. Auch ein Neueinsteiger von MSI schafft es in die Top 10: Die RTX3060 Ti Gaming X, die auch in den Highflyer-Charts vertreten ist, ähnelt leistungstechnisch stark der GeForce RTX 3070 auf Platz 7. MSI setzt wie auch bei anderen Modellen erneut auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Sie bietet also mehr oder weniger die gleichen Features wie die RTX 3070, ist jedoch für 630 Euro im HEK etwas günstiger.

 

Mainboards: ASRock ist die neue Nummer 1

Allen voran liegt bei den Mainboards die neue Nummer 1, die von 307 auf den ersten Platz klettert: Das H110 Pro BTC+ – Motherboard von ASRock, einem sonst eher wenig vertretenen Hersteller – und dann auch noch ein Produkt aus dem Jahr 2017. Woher rührt dieses Interesse?

Auch hier dringt der aktuelle Hype um Bitcoin und andere Kryptowährungen durch: In verschiedenen Quellen gilt das H110 Pro BTC+ als eines der besten aktuell erhältlichen Mining-Motherboards. Verglichen mit herkömmlichen Platinen verfügt das H110 Pro BTC+ über keine – in diesem Fall unnötigen – zusätzlichen Chips für Storage und Audio. Zudem sind PCI-Express-Slots entsprechend ersetzt worden. Wie beim Mining üblich, wird in der Ausstattung auf zusätzliche Features verzichtet und lediglich die wichtigsten Schnittstellen und Ports eingebaut.

Der momentane Krypto-Boom macht sich auch beim Preis bemerkbar: Lag der HEK des H110 Pro BTC+ in den letzten Monaten konstant zwischen 30 und 40 Euro, werden zuletzt Spitzenpreise über 250 Euro erzielt.

 

Prozessoren: AMDs neue Dreierriege übernimmt die Führung

AMD ist weiterhin CPU-King: Die neuen Modelle AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X, die seit Oktober bei ITscope gelistet sind, überzeugen auf ganzer Breite und nehmen die Plätze 1, 2 und 4 für sich ein. Damit behält AMD weiterhin die Führung vor Dauerkonkurrent Intel.

Im Vergleichstest schneiden alle drei AMD CPUs erstaunlich gut ab. Mit dem “kleinen” Ryzen 5 5600X ist dem Hersteller aus Kalifornien ein großer Erfolg gelungen: Im Vergleich zum (vermeintlich) höher klassifizierten Intel Core i7-10700K, der es im Ranking nur auf Platz 10 schafft, schneidet der Ryzen bei der Einzelleistung der Rechenkerne sowie beim Encodieren eines 4K-Films besser ab als die Konkurrenz. Besonders Gamer haben mit dem Ryzen 5 5600X ihren Spaß, denn Spiele nehmen meist nicht mehr als sechs Kerne in Anspruch, aber die Leistungsfähigkeit der einzelnen Kerne unterstützt die Grafikkarte viel effektiver – und das Spiel läuft flotter. Mit einem HEK von knapp über 300 Euro ist er der günstigste von AMDs neuer CPU-Generation. 

Der größte Bruder der Familie, der Ryzen 9 5900X, gilt als einer der leistungsstärksten CPUs, die es derzeit zu kaufen gibt – was ihm auch völlig verdient eine Platzierung in den Highflyer-Charts sichert. Für Nutzer, die den Prozessor allerdings nur fürs Gaming nutzen, sind zwölf Kerne eher überdimensioniert. Da spart man sich das Geld von mehr als 720 Euro lieber für eine gute Grafikkarte. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.04.2021|

Der Channel im Grafikkarten-Fieber

 

Was haben die Corona-Pandemie und der Bitcoin-Hype gemeinsam? Beide Themen sind in der aktuellen Berichterstattung in aller Munde. Und in beiden Fällen handelt es sich um wichtige Einflussfaktoren im Grafikkarten-Boom, der den ITK-Markt unlängst auf Trab hält.

Karlsruhe, 23.03.2021 – Der andauernde Lockdown zwingt weiterhin zum Zuhausebleiben und macht Spielkonsole und PC zur willkommenen Abwechslung. Doch der Home Entertainment-Trend wirkt sich auch deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Aktuelle Daten der GfK beziffern das Umsatzwachstum im vierten Quartal 2020 in Deutschland mit 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben.

Mehrere Faktoren beeinflussen die Nachfrage

Doch noch ein weiterer Faktor übt Druck auf den Markt aus: Seit Herbst letzten Jahres ist der Kurs für Bitcoins regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung: Neben einem geeigneten Computer ist dazu auch eine leistungsstarke Grafikkarte nötig – was die Nachfrage weiter steigen lässt. Der Markt gerät in Schieflage und Hobbygamer, mit meist deutlich geringerem Budget, haben dabei das Nachsehen. Hersteller wie Nvidia, deren Kunden aus der Gamerszene kaum noch an die Karten kommen, versuchen deshalb, der Nutzung zu Miningzwecken entgegenzuwirken. Grafikkarten mit sehr hoher Leistung, wie die Geforce RTX 3060, werden gezielt so ausgeliefert, dass sie das Mining verlangsamen. 

Eine aktuelle Analyse der ITscope-Plattform bestätigt den Grafikkarten-Boom ebenfalls: Lagen die Klickzahlen zwischen dem ersten und dritten Quartal 2020 innerhalb der Top 10-Grafikkarten der ITscope-Plattform noch bei einem durchschnittlichen Wert von 833 Klicks, wächst dieser in Q4 2020 um 160 Prozent auf rund 2.170 Klicks und in Q1 2021 sogar auf 3.200 Klicks – ein schwindelerregendes Wachstum von mehr als 280 Prozent.

Der Preis bleibt nicht unberührt

Dass diese Entwicklung auch nicht unbemerkt am Preis vorbeigeht, war vorhersehbar: Der HEK der Top 10-Grafikkarten liegt in Q1 und Q2 im Schnitt bei 470 Euro, steigt in Q3 und Q4 jedoch bereits auf 750 Euro. Der Sprung im aktuellen Quartal ist jedoch nochmals eine enorme Steigerung: Der durchschnittliche HEK der letzten Wochen beträgt fast 1.100 Euro – ein weiteres Wachstum um fast 50 Prozent. 

Besonders deutlich wird dieses Bild anhand der seit 2019 gelisteten RX 5700 XT GAMING X von MSI. Hier liegt der HEK bis auf kleinere Ausreißer sehr stabil zwischen 350 und 400 Euro – bis Februar dieses Jahres, wo die Kurve innerhalb kürzester Zeit auf über 1.100 Euro springt. Auch die Produkt-Klick-Historie verdeutlicht das wachsende Interesse an der RX 5700 XT GAMING X ab November letzten Jahres.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI RX 5700 XT GAMING X (Hst.-Nr. V381-032R) April 2020 bis März 2021


Zwar profitieren auch die Neuerscheinungen vom aktuellen Boom im Grafikkarten-Sortiment, noch mehr gilt dies jedoch für ältere Modelle – wie auch die GTX 1050 TI GAMING X 4G
von MSI aus dem Jahr 2016, die trotz ihres fortgeschrittenen Alters zuletzt sehr gefragt ist. Auch in diesem Beispiel klettert der zuvor äußerst stabile HEK von 120 auf aktuell fast 300 Euro.

 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI GTX 1050 TI GAMING X 4G (Hst.-Nr. V335-001R) April 2020 bis März 2021


Die weiter steigenden Infektionszahlen erwecken im Moment nicht den Eindruck, als würde sich hier zeitnah Veränderung einstellen. Sollte der Lockdown jedoch in absehbarer Zeit eingestellt werden, könnten die wärmeren Temperaturen im Frühjahr vermehrt zu Outdoor-Aktivitäten einladen und das Interesse an Home Entertainment wieder abnehmen. Beim Bitcoin hingegen bleibt die Entwicklung weiterhin spannend: Die Krypto-Währung sorgte in den letzten Jahren immer wieder für eine Überraschung.

Mehr zum Thema erfahren Sie im kommenden ITscope Marktbarometer für das erste Quartal 2021, welches Ende April in unserer Mediathek erscheint.

 

23.03.2021|

Neu auf der Plattform: Aktualisierte Adressauswahl

Der Adressauswahl-Dialog hat nicht nur eine neue Optik erhalten, sondern auch einige funktionale Erweiterungen, die das Verwalten und Hinzufügen von Adressen deutlich vereinfachen. Auch besteht nun die Möglichkeit, Adresszusätze direkt für die jeweilige Bestellung zu bearbeiten. Und: Die Auswahl von Firmenadressen ist über das neue Adressbuch möglich. 

Was ist neu?

Auf vorbereiteten Bestellungen haben Sie die folgenden zwei Möglichkeiten, die Rechnungs- und Lieferadresse für Ihre Bestellung anzupassen. 

 

 

Über die Schaltfläche Bearbeiten kann direkt in der vorbereiteten Bestellung die Adresse angepasst werden. Allerdings werden Änderungen auf diesem Weg nicht in das Adressbuch übernommen, sondern werden nur auf die jeweilige Bestellung angewandt. 

Mit der Schaltfläche Aus Adressbuch wählen können Sie auch eine andere Adresse aus Ihrem Firmennetzwerk auswählen und mit Adresse übernehmen für die Bestellung nutzen. Über den Editieren-Button können Sie die Adresse auch direkt bearbeiten – diese Änderung wird dann auch ins Adressbuch übernommen. 

 

 

Bei der Lieferadresse können Sie zusätzlich über das obere Suchfeld Ihr Firmennetzwerk durchsuchen. Tippen Sie hierfür den Namen der Firma ein, die Sie suchen und wählen Sie die Firma aus der Liste aus. Anschließend erscheinen alle Adressen, die Sie für diese Firma im Firmennetzwerk haben. Mit einem Klick auf die entsprechende Zeile können Sie die gewünschte Adresse auswählen. Mit Adresse übernehmen hinterlegen Sie diese für die Bestellung.

Zusätzlich haben Sie bei der ausgewählten Firma die Möglichkeit, die Adressen im Kontaktnetzwerk zu editieren, löschen oder neue Firmenadressen hinzuzufügen.

Wenn Sie direkt einen neuen Firmenkontakt anlegen möchten, tragen Sie den Namen der Firma in das Suchfeld und wählen Sie im Suchergebnis die Option Neuen Firmenkontakt anlegen.

 

Sie haben weitere Fragen oder Feedback zur neuen Adressauswahl? Wir freuen uns über Ihre Nachricht an support@itscope.de

 

23.03.2021|

Neue Listings im Februar

 

Seit Beginn des Jahres ist unser ITscope-Netzwerk erneut um weitere Lieferanten gewachsen. Neben der Inside Trading Bulgaria Ltd. mit Sitz in Bulgarien wurden sechs weitere Distributoren aus Deutschland Teil von ITscope.

Die Katun Germany GmbH in Neuss ist Sitz der deutschen Niederlassung des US-amerikanischen Unternehmens. Seit mehr als 42 Jahren zählt Katun zu den weltweit führenden Anbietern von OEM-kompatiblen Verbrauchsmaterialien, Fotorezeptoren und Ersatzteilen für Kopierer, Drucker, Multifunktionsgeräte und andere Imaging-Geräte. Der Distributor beliefert heute 10.000 Kunden in 116 Ländern.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

 

LandFirmaBestellanbindungLieferung an EndkundenGelistet seit
Katun Germany GmbHEDI in Planung09.02.2021
tease solutions GmbH05.02.2021
Inside Trading Bulgaria Ltd.02.02.2021
DograTEC GmbH28.01.2021
26.01.2021
Cardnova GmbH21.01.2021
Alpha IT Remarketing Inh. Sevil Simsek13.01.2021

 

24.02.2021|

Notebooks, Monitore und Webcams – die “Gewinner” der Krise: ITscope Jahresrückblick 2020

 

Was waren die beliebtesten ITK-Produkte des Jahres? Um das herauszufinden, blickt ITscope auf die vergangenen Monate zurück und hat die gefragtesten Produkte der meistgeklickten Kategorien des Jahres der ITscope-Plattform ausgewertet. Bei Lenovo, Dell und Logitech lief es dabei außergewöhnlich gut.

Karlsruhe, 25.02.2021 – Das Jahr 2020 war ein konstantes Auf und Ab – nicht nur mit Blick auf die steigenden und wieder fallenden Infektionszahlen während der Pandemie oder die sich stetig verändernden Regeln des Lockdowns. Auch der ITK-Channel unterlag in den letzten Monaten deutlichen Schwankungen. Der plötzliche Run ins Homeoffice sorgte für einen massiven Anstieg bei der Nachfrage nach dem nötigen Equipment, um sich in den eigenen vier Wänden bürotechnisch auszustatten. Insbesondere die Zahlen für das vierte Quartal 2020 des ITscope Marktbarometers zeigten: Notebooks, Monitore und Webcams sind die Überflieger des Jahres und die absoluten “Gewinner” der Pandemie. 


Für Lenovo standen 2020 alle Zeichen auf Erfolg: Mit dem ThinkPad E15 erzielte der chinesische Hersteller ein wirklich beeindruckendes Ergebnis. Schon direkt nach der erstmaligen Listung im November 2019 ergatterte das ThinkPad E15 den zweiten Platz der Notebook-Charts – mit fast 5.000 Klicks. Und seitdem ging es immer weiter nach oben: In Q2 war es mit 10.000 Klicks zum Peak der Corona-Pandemie schon der erste Platz, den das beliebte Notebook während des dritten Quartals mit fast 13.000 Klicks hält. Als krönender Abschluss folgt dann das Spitzenergebnis von über 21.000 Klicks im vierten Quartal.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad E15 (Hst.-Nr. 20RD001FGE) Januar bis Dezember 2020

 

Ähnlich gut sieht es bei den Monitoren aus, denn auch sie profitieren als unerlässliches Zubehör ungemein vom Homeoffice-Boom und gehen als klare Sieger aus der Pandemie hervor. Das TFT-Pendant zum ThinkPad E15 ist der P2419H von Dell. Seit dem vierten Quartal 2019 beansprucht der beliebte 24” LED-Monitor den ersten Platz für sich. Doch von Ausruhen an der Spitze kann hier nicht die Rede sein, denn auch der P2419H steigert sein Ergebnis kontinuierlich. Mit knapp 6.000 Klicks in Q1 und Q2 scheint der P2419H nur Anlauf zu nehmen, um in Q3 beeindruckende 9.000 Klicks zu erreichen. Und auch das reicht noch nicht, in Q4 steigert sich die Zahl nochmal auf über 13.000 Klicks – ein wirklich starkes Ergebnis für ein bereits seit 2018 gelistetes Gerät. Verglichen mit der UltraSharp-Reihe beinhaltet die P-Reihe günstigere Budget-Modelle. Der Verdacht liegt nahe, dass für das Zweitgerät im Homeoffice bevorzugt zu den preiswerteren Modellen gegriffen wird.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Dell P2419H (Hst.-Nr. DELL-P2419H) Januar bis Dezember 2020

Auch insgesamt erreichen die topplatzierten Monitore in Q4 beeindruckende Klickzahlen: Lag der durchschnittliche Wert der Top 10 vom ersten bis zum dritten Quartal bei rund 22.000 Klicks, verdoppelt er sich in Q4 nahezu auf über 40.000 Klicks. 

 

Ein wirklich extremes Bild zeichnete sich bei den Webcams ab. Mitte des Jahres herrschte der absolute Ausnahmezustand, in keinem Heimbüro sollte es an den für Videotelefonie unerlässlichen Geräten fehlen. Und das zeigt sich auch in den Klickzahlen: Mit noch rund 26.000 Klicks auf die Top 10-Netzwerkkameras in Q1 wächst das Interesse im Zuge der Corona-Pandemie massiv und gipfelt in Q2 bei schwindelerregenden 72.000 Klicks. In Q3 flachen die Zahlen wieder etwas ab auf rund 36.000 Klicks, bevor zur zweiten Welle in Q4 die Nachfrage mit knapp 58.000 Klicks wieder anzieht. Besonders Logitech profitiert von dem wachsenden Bedarf an Webcams und sichert sich nicht nur beinahe ausnahmslos die Top 10, sondern belegt auch mit der extrem beliebten HD Pro Webcam C920 durchweg den ersten Platz. Im Test überzeugt die Kamera mit scharfen Videos und natürlicher Farbwiedergabe. 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) Januar bis Dezember 2020

 

Genau wie die Webcams sind auch die Headsets momentan nicht mehr vom Schreibtisch wegzudenken. Auch hier verlaufen in Q2 mit fast 40.000 und in Q4 mit rund 33.000 Klicks die Peaks analog zu den Infektionsquellen. Neben Jabra ist Logitech auch in dieser Kategorie äußerst erfolgreich. Das On-Ear PC Headset 960 USB liegt das gesamte Jahr vorne – eine beachtliche Leistung für ein seit über zehn Jahren gelistetes Headset. Dass Logitech im Frühjahr und Sommer mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hatte und die Preise dadurch in die Höhe steigen, zeigt, wie auch bei der Logitech HD Pro Webcam C920, die Preis/Lager/Status-Historie:

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Logitech PC Headset 960 USB (Hst.-Nr. 981-000100) Januar bis Dezember 2020

 

Im Bereich der Tablets ist ebenfalls ein Anstieg der Klickzahlen im vierten Quartal 2020 zu beobachten: Mit durchschnittlich 23.000 Klicks zwischen Q1 und Q3 erreichen die Top 10-Tablets in Q4 insgesamt fast 49.000 Klicks. Apple mit dem 10.2-inch iPad von 2019 sowie ab September mit dem Folgemodell von 2020 und Microsoft mit dem Surface Pro 7 liegen während der Pandemie vorne. Besonders letzteres eignet sich auch optimal für einen flexiblen Wechsel ins Homeoffice, denn es steht einem normalen Notebook leistungstechnisch in nichts nach. 

 

Zwar sind sie nicht zwingend im Homeoffice nötig, so erleichtern Smartphones doch einiges – beispielsweise als praktische und einfach handhabbare Alternative zur Internettelefonie. Das Jahr 2020 war hier in jedem Fall eine Sternstunde für Apple: In Q1 lag noch das iPhone 8 vorne, dicht gefolgt vom iPhone 11, welches sich dann in Q2 den ersten Platz sichert. Schon hier nähert sich auf dem zweiten Platz der Player dem Feld, der den Rest des Jahres mit deutlichem Abstand an erster Stelle stehen wird: das iPhone SE in der zweiten Generation, welches leistungstechnisch absolut mit den Top-Modellen mithalten kann. Seinen Erfolg verdankt das iPhone SE wohl auch der allgemeinen Unsicherheit bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung. Viele, die bisher Apples Premium-Modelle mit Preisen von 1.000 Euro und mehr gekauft haben, setzen nun auf das preisgünstigere iPhone SE und nehmen dafür kleine Abstriche, wie beispielsweise bei der Kamera, in Kauf. 

 

Interessant ist auch das Bild, welches sich bei den Multifunktionsdruckern zeigt. Für einige Angestellte sind sie ein unverzichtbares Werkzeug im Homeoffice, weshalb auch hier die Nachfrage im zweiten Quartal sowie zuletzt im vierten Quartal nochmal anzog. Ganz klar dominiert 2020 hier HP, anfänglich mit dem HP LaserJet Pro M404dn, im dritten und vierten Quartal mit dem HP Officejet Pro 9010 All-in-One. Letzterer eignet sich sowohl für die Büro- oder Homeoffice-Nutzung und ist mit den Funktionen Drucken, Scannen, Kopieren und sogar Faxen ein echter Allrounder. Mit einem HEK von 225 Euro liegt er preislich im günstigeren Drittel. 

 

Die zuletzt noch als Ladenhüter abgestempelten Komplettsysteme scheinen im vierten Quartal 2020 wieder neuen Aufschwung zu erleben. Obwohl die PC-Systeme leider nicht als Homeoffice-Ausstattung punkten können und daher eher als Verlierer aus 2020 gehen, kann sich ein Komplettsystem dennoch in gewisser Weise als Gewinner behaupten: das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, welches durchgängig den ersten Platz der Kategorie einnimmt. Ein kompakter Mini-PC, der auch unter Last leise und stromsparend ist und im CHIP-Test hinsichtlich Preis-Leistung voll überzeugt. 

 

Spannend bleibt, wie sich das Bild in 2021 entwickelt. Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage, insbesondere bei Notebooks und Monitoren, auch 2021 erst einmal nicht nachlassen wird. Unabhängig davon, wie sich die Corona-bedingten Einschränkungen entwickeln, setzen viele Firmen langfristig auf den voll ausgestatteten Zweitarbeitsplatz im Homeoffice.

 

Sie möchten weitere Markteinblicke in die ITK-Branche erhalten? Im ITscope Marktbarometer erfahren Sie alles über die aktuellen Entwicklungen und die neuesten Trends des Quartals. Die Zahlen zur Auswertung sind detailliert je Quartal in den ITscope Marktbarometern des Jahres 2020 zu finden: zur ITscope-Mediathek

24.02.2021|

Digitalisierung kann man nicht lizenzieren: Wie Systemhäuser die digitale Transformation trotzdem meistern

 

Schon lange ist nicht mehr nur der digitale Wandel, sondern eine regelrechte Welle der Digitalisierung vorherrschend, die Systemhäuser und IT-Dienstleister zu überrollen droht. Die Anforderungen, die die Branche stellt, werden zunehmend anspruchsvoller. Doch Lösungen zur Digitalisierung von Beschaffung und Vertrieb sind für Systemhäuser eine große Chance, um dagegen zu bestehen. 

Das Systemhaus der Zukunft gestaltet Ein- und Verkaufsprozesse effizient und bietet gleichzeitig seinen Kunden den Mehrwert einer individuellen Beratung – vollständig digital. Mithilfe von neuen Ansätzen gelingt es, die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen, zu skalieren und langfristig zu wachsen.

Zukunftsmodell Anything as a Service

Die Einsatzbereiche von as a Service-Modellen steigen und werden zukünftig Standard sein. Das Systemhaus der Zukunft wird mit einer Plattform arbeiten, auf der eine Integration von Managed Services bzw. Cloud-Lizenzen problemlos möglich ist – sowohl für Vertrieb als auch Einkauf. Wer seinen Kunden jetzt neben Hardware auch Softwarelizenzen, Dienstleistungen und Cloud Lösungen in maßgeschneiderten Paketen anbietet, egal ob zum Kauf, Leasing oder als Managed Service, profitiert in Zukunft enorm: „Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Systemhäuser es ihren Kunden ermöglichen, Software und Services genauso einfach bestellen zu können wie eine Maus“, erklärt Alexander Münkel, Managing Director der ITscope GmbH.

Doch bei der Suche nach einer passenden eCommerce-Lösung stellen Systemhäuser regelmäßig fest, dass diese Anforderungen durch klassische Shopsysteme nicht erfüllbar sind: Sie sind gezwungen, mehrere Plattformen einzusetzen, anstatt alle Vorgänge auf einem System abbilden zu können. Außerdem werden wichtige Anbindungen an nachgelagerte Prozesse vernachlässigt – die mit regulären Shops nur sehr teuer oder gar nicht abbildbar sind. 

Aussicht auf Erfolg haben diejenigen, die ihren Kunden mehr bieten als einen reinen Onlineshop – sonst sind sie leicht austauschbar und haben keine Chance, eine Bindung zu ihren Kunden herzustellen. Da im Normalfall der Onlineverkauf nicht das Kerngeschäft darstellt, sind sie außerdem den eCommerce-Platzhirschen der Branche eindeutig unterlegen. 

Doch Systemhäuser verfügen bereits über einen entscheidenden Vorteil, um im Wettbewerb zu bestehen: die Daten ihrer Kunden. Systematisch erhoben und zielgerichtet ausgewertet bieten diese Daten wertvolle Erkenntnisse für den proaktiven Vertrieb: Welche Produkte können durch bessere oder neuere ersetzt werden? Welche Produkte oder Services wurden in ähnlichen Szenarien genutzt? Welche Services laufen wann aus und können verlängert werden? 

Mithilfe dieses datengetriebenen Vorgehens können Systemhäuser nicht nur ihre Upselling-Potentiale voll ausschöpfen, sondern stärken gleichzeitig auch die Kundenbindung. Ausschlaggebend dafür ist eine Änderung im Mindset des Vertriebs, der nicht als Bestellannahme fungiert, sondern als Business Enabler Mehrwert bietet und die optimale Lösung verkauft. “Wichtig ist, dass der Shop nicht als Konkurrenz zum Vertrieb wahrgenommen wird, sondern als ein Werkzeug, welches es erleichtert, mehr Kunden in kürzerer Zeit zu bedienen – nicht nur auf eingehende Bestellungen reagieren, sondern aktiv dem Kunden das bieten, was er in diesem Moment benötigt,” spricht Alexander Münkel weiter. 

Systemhäuser: Treiber oder Getriebene der Digitalisierung?

Die Anforderungen der Industriekunden werden immer höher: Viele setzen bereits auf Procurement-Systeme und erwarten von ihrem Systemhaus eine elektronische Abwicklung bei der IT-Beschaffung, wie sie es von klassischen Zulieferketten gewohnt sind. “Systemhäuser sehen sich gezwungen, passende Lösungen einzusetzen. Allerdings handelt es sich dabei oft nicht um strategische Entscheidungen, um aktiv die digitale Transformation in ihrem Unternehmen zu gestalten, sondern einzig und allein um eine Reaktion auf Druck ihrer Kunden aus der Industrie,” stellt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei der ITscope GmbH die Situation dar. Möchte ein Systemhaus als digitaler Protagonist auftreten, hat aber selbst überwiegend analoge Prozesse im Einsatz, dann kann das nicht funktionieren

Den Einkauf abschaffen?

Doch eigeninitiativ die Digitalisierung anzugehen, ist nicht so schwer, wie es scheint. Ein erster wichtiger Schritt ist, eigene Prozesse zu reflektieren: Besonders wiederkehrende Vorgänge rund um die Beschaffung kosten viel Zeit und Geld – welches dann wiederum an anderer Stelle fehlt: “Für uns bedeutet Automatisierung, dass alle wiederkehrenden Prozesse von einem System übernommen werden. Zum digitalen Routing an die Distribution gehört auch die Verarbeitung aller Rückantworten sowie Statusmeldung an den ursprünglichen Besteller”, sagt Alexander Münkel. “Damit reduzieren wir den manuellen Aufwand auf ein Minimum – und das bedeutet, in radikaler Konsequenz, den Einkauf abzuschaffen.” 

Digitalisierung kann man nicht lizenzieren

Das beste Werkzeug nützt nichts, wenn der Anwender es nicht einzusetzen weiß: Nur, weil ein Systemhaus eine entsprechende Lösung im Einsatz hat, ist es noch lange nicht digital aufgestellt. Es sind weniger die technischen Aspekte, die mit Aufwand verbunden sind, als das Involvement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Digitalisierung und die damit verbundene Umstellung der Prozesse ist eine Herkulesaufgabe, die eine Transformation des gesamten Unternehmens voraussetzt.

Das erfolgreiche Systemhaus der Zukunft ergreift selbst die Initiative und verankert das Thema strategisch. Für die nachhaltige Umsetzung eines Digitalisierungsprojekts sollten nicht nur die Beteiligten intern, sondern auch Anwender auf Seiten des Kunden frühzeitig miteinbezogen werden. Ein regelmäßiger Austausch über die Anforderungen beider Seiten sowie eine Plattform, die die unkomplizierte Erstellung eines Prototypen erlaubt, ermöglicht ein zielgerichtetes und erfolgversprechendes Vorgehen. 

 

Sie möchten mehr zum Thema XaaS, eProcurement oder Digital Sales erfahren? Kontaktieren Sie uns – wir beantworten Ihnen gerne sämtliche Fragen und zeigen Ihnen, welche Lösungen ITscope zukünftig in diesem Bereich bietet.

 

27.01.2021|

Neueinsteiger bei den ERP-Schnittstellen: Odoo

 

Den automatischen Import von Produktdaten, Preisen, Verfügbarkeiten, Angeboten und umfangreichen Contents in verschiedene ERP-Systeme bietet ITscope mit Hilfe flexibler Schnittstellen bereits für viele Anbieter an. Ganz neu dabei ist seit Januar nun auch die Schnittstelle zum Open Source ERP-System Odoo.

Bei Odoo handelt es sich um eine cloudbasierte Software, die sich besonders bei kleinen und mittelständischen Unternehmen großer Beliebtheit erfreut. Dank des intuitiven Interfaces ist Odoo äußerst benutzerfreundlich in der Handhabung. Verschiedene Module gestalten das Tool flexibel und ermöglichen eine optimale Anpassbarkeit an individuelle Nutzerbedürfnisse. Neben dem Unternehmen selbst sorgt außerdem eine Community für die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung von Odoo. 

Eine Schnittstelle zu Ihrem ERP ermöglicht Ihnen, manuelle Prozesse deutlich zu reduzieren und damit Fehler zu minimieren sowie die Qualität Ihrer Daten zu erhöhen.
Mit der von unserem Partner alphasystems entwickelten Schnittstelle zu Odoo können Sie in ITscope Artikel im ERP suchen und anlegen – auch eine zeitsparende Massenanlage (via Export) ist im ERP-System möglich. Außerdem können Kategorien aus ITscope übernommen und Artikel direkt in Angebote im ERP-System eingefügt werden. Gleiches gilt auch für in ITscope kalkulierte VK-Preise, welche ebenfalls übernommen werden können. Ebenfalls praktisch und ganz einfach ist die Übernahme von Datenblättern und Artikelbildern in das ERP.

 

 

Mehr zu Odoo erfahren Sie unter https://www.itscope.com/odoo-schnittstelle/ oder direkt auf der Odoo-Website.

 

Den “Wildwuchs der Systeme” zu bändigen stellt Sie vor eine große Herausforderung? Automatisierung, Strukturiertheit und Transparenz sind nur einige von vielen Vorteilen bei der Integration von Schnittstellen. Erfahren Sie in unserem Schnittstellen-Guide, welche Sie noch für sich gewinnen können. 

 

27.01.2021|

Neues Jahr, neues Office: Wir sind umgezogen!

 

Direkt zum Jahresanfang haben wir bei ITscope Schreibtische ab- und Regale ausgeräumt, Kisten gepackt und verladen. Vor wenigen Tagen fiel der Startschuss zum Umzug und das Team von ITscope nennt nun ein großzügiges und modernes Büro mit Ausblick über die Dächer der Karlsruher Innenstadt sein neues „Zuhause“.

Mit Blick auf das Wachstum von ITscope in den vergangenen Jahren war der Umzug in die neugebauten Räumlichkeiten der nächste Schritt, um der wachsenden Zahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen optimalen Arbeitsplatz zu bieten.

Ab sofort ist ITscope unter der folgenden Adresse erreichbar:

ITscope GmbH
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe
Deutschland

 

Einen kleinen Einblick, wie es im neuen Office aussieht, haben wir natürlich auch schon:


Sollten noch Fragen offen sein, melden Sie sich gerne bei Ihrem persönlichen Ansprechpartner oder bei
marketing@itscope.com – wir freuen uns, Sie hoffentlich bald persönlich vor Ort begrüßen zu können!

 

26.01.2021|
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Rückblick auf zwei Jahre mit der B2B Suite: Herausforderungen, Erfolge und ein Blick in die Zukunft

 

Im August feierte die B2B Suite zweijährigen Geburtstag: Wir blicken zurück auf zwei Jahre mit unserer eCommerce Lösung, wie wir sie in den letzten Jahren weiterentwickelt haben und welche Pläne für die Zukunft schon jetzt existieren. 

Vor rund zwei Jahren, im August 2018, führten Gespräche mit vielen Systemhäusern zu einer zentralen Feststellung: Obwohl sich die Ausgangssituationen stark unterscheiden, stoßen alle auf ähnliche Herausforderungen bei dem Versuch, Endkunden für den Bestellprozess optimal anzubinden. Denn: Gängige Shopsystem sind für die Anforderungen der ITK-Branche kaum geeignet, egal welche Anpassungen man vornimmt, den Ansprüchen von Systemhäusern an eine integrierte Lösung wird ein solches Shopsystem nicht gerecht. Für uns von ITscope stand also fest, eine eCommerce-Lösung zu entwickeln, die vom Endkunden über das Systemhaus bis zur Distribution alle Parteien auf einer Plattform abbildet.  

 

Grundstein für die Entwicklung der B2B Suite

Was damals noch eine vielversprechende Idee war, ist heute das Ergebnis unserer Entwicklung und seit inzwischen zwei Jahren erfolgreiche Realität: Die B2B Suite erfüllt die Anforderungen von sowohl kleinen und mittelständischen Systemhäusern als auch großen IT-Dienstleistern und ermöglicht es, Endkunden aus der Industrie ein individuelles eProcurement Portal aus der Cloud bereitzustellen. 

Insbesondere den Prozess der Anbindung an Procurement-Systeme von Industriekunden, der in den letzten beiden Jahren perfektioniert wurde, erleichtert die B2B Suite deutlich. 

Im konkreten Fall eines Betreibers wurde die B2B Suite via PunchOut an das SAP-System des Industriekunden angebunden. Damit der Kunde Bestellungen aus dem eigenen SAP-System abwickeln kann, loggt er sich direkt aus SAP per PunchOut in die B2B Suite ein, befüllt den Warenkorb, der dann automatisch in SAP übertragen wird und eine Bestellung im Kundensystem erzeugt. Die Bestelldaten werden wiederum zurück in die B2B Suite übernommen, womit dann der Bestellprozess in Richtung der Distributoren mit einer Bestellautomation fortgeführt werden kann. 

In diesem Fall konnten nach nur zwei Monaten Umsetzungsdauer schon die ersten Bestellungen aus dem SAP-System des Kunden über die Schnittstelle vollautomatisiert übertragen werden. Für den Kunden bietet sich damit der große Vorteil, dass alles in der gewohnten Systemlandschaft bestehen bleibt und keine neuen oder zusätzlichen Systeme aufgesetzt werden mussten. Insbesondere auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung ist eine PunchOut-Anbindung ein häufiger Standard und für Systemhäuser Pflicht, um diese Kunden betreuen zu können.

Dem Betreiber selbst gelingt dank der PunchOut-Anbindung eine vollständige Digitalisierung der Vertriebsprozesse und somit eine deutliche Zeitersparnis bei der Abwicklung von Standard-Kundenaufträgen.

“Über PunchOut-Anbindungen können B2B Suite Betreiber kundenspezifische Warenkörbe zur digitalen Übernahme in das Beschaffungssystem des Kunden anbieten und damit durch eine stets aktuelle Datengrundlage für eine hohe Zufriedenheit bei den Industriekunden sorgen. Bisher haben wir eine Anbindung via PunchOut für SAP, SAP Ariba, Onventis, Coupa, Jaggaer und weitere Procurement-Systeme realisiert – nach und nach sind nun noch mehr Systeme in Planung”, erklärt Andy Görnt, Product Owner eCommerce bei ITscope.

Auch hinsichtlich der Abbildung von Freigabeprozessen wurde die B2B Suite kontinuierlich verbessert. “Erst kürzlich kamen auch die Bestellfreigabe sowie Limits mit Berechtigungssystem auf der B2B Suite hinzu. Damit schaffen wir auf Seiten der Industriekunden die Möglichkeit, ihren Einkauf hierarchisch mit Gruppenberechtigungen und Bestelllimits abzubilden. Firmeninterne Freigabeprozesse werden nun berücksichtigt und die B2B Suite integriert sich noch besser in das Tagesgeschäft”, ergänzt Markus Schwitallik, Product Manager eCommerce bei ITscope.

Die wohl wichtigste Neuerung auf internationaler Ebene ist die Mehrsprachigkeit: Die B2B Suite ist neben Deutsch und Englisch auch auf Französisch, Italienisch, Polnisch und Niederländisch verfügbar. Das gesamte Portal ist inklusive Content out-of-the-box vorhanden und vereinfacht für B2B Suite Betreiber die Anbindung internationaler Industriekunden immens. 

 

Digitale Vertriebslösung statt klassischem Shopsystem

Distributorenshopsysteme, bekannte B2C-Shopsysteme, proprietäre Lösungen oder ganz einfach ein Excel-Sheet sind bei vielen Systemhäusern und IT-Dienstleistern gängige Praxis – und “irgendwie” funktionieren diese Lösungen auch, sind dabei jedoch unflexibel, sehr aufwändig und decken bei weitem nicht sämtliche Anforderungen ab. Die kundenseitig erwartete Datenaktualität kann bei der Excel Sheet-Variante vielleicht bei wenigen Vertragsartikeln mit langfristig verhandelten Preisen noch aufrecht erhalten werden. Spätestens beim Ausloten von Cross- und Upselling-Potenzialen kommt diese Lösung dann aber an ihre Grenzen. 

Sind Distributorenshopsysteme im Einsatz, entstehen Abhängigkeiten gegenüber den Distributoren, da Systemhäuser an das Sortiment eines einzigen Lieferanten gebunden sind – was meist nicht ausreicht. Auch klassische B2C Shopsysteme stellen keine überzeugende Alternative dar, da die Kernanforderungen der Systemhäuser – Anbindung von Distributorendaten samt aktueller Preise und Verfügbarkeiten, Content, Anbindung der Endkundensysteme und des eigenen ERPs sowie der gesamte Bestellprozess mit Rückmeldung an die Distribution – sich nur äußerst aufwändig in bestehende Shopsysteme integrieren lassen. Dadurch entstehen wiederum Abhängigkeiten, in diesem Fall gegenüber der eigenen IT, die meist mit der Umsetzung betraut ist. Hinzu kommen hohe indirekte, vor allem personelle, Kosten, die bei der Herkulesaufgabe eines individuellen Shopprojekts anfallen.

Demgegenüber steht die B2B Suite, als passende Lösung für alle Anforderungen der ITK-Branche. “Mit der B2B Suite haben wir eine enorm umfangreiche technische Basis geschaffen, die alle relevanten Handelsprozesse im Systemhausgeschäft abdeckt. Mit einer Vielzahl an Distributionsanbindungen, Schnittstellen zu den ERP-Systemen der Branche, der Abbildung von Procurement-Prozessen und der Integration von Experten-Content bieten wir der Branche eine einzigartige Automation, von der Endkunden- bis zur Distributionsbestellung und wieder zurück. Dies schließt Statusmeldungen zur Bestellung genauso ein wie den umfangreichen Belegaustausch, inkl. elektronischer Übermittlung von Seriennummern, Lieferscheinen und Rechnungen. Mit der B2B Suite ermöglichen wir durchgängig digitale Prozesse auf allen Ebenen,” benennt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH, die Vorteile der Lösung.

 

Was sich in den letzten zwei Jahren alles getan hat

Rund 50 Systemhäuser und IT-Dienstleister haben sich aus genau diesen Gründen in den letzten zwei Jahren für den Einsatz der B2B Suite entschieden. 

Die Anforderungen an die Lösung, die sich im Laufe der Zeit entwickelten, könnten vielfältiger kaum sein: Für einen Kunden wurde eine Single-Sign-On-Lösung für eine nahtlose Integration in ein existierendes Portal realisiert, für einen anderen die Integration von Katalogen aus dem Elektro-Bereich oder die Realisierung von Standards wie BMEcat. Ein Leasingportal wurde gewünscht und konnte mit der B2B Suite umgesetzt werden, sowie ein Mitarbeiter-Incentive-Portal. Auch die Anbindung kommunaler oder öffentlicher Einrichtungen beschäftigen viele Systemhäuser – genau wie ganz allgemein die Anbindung von Industriekunden sowie deren technische Anforderungen, die mit der B2B Suite einfach und schnell gelingen

Generell konnte auch die Dauer von Vertragsunterzeichnung bis zur Abwicklung erster Bestellungen über die B2B Suite während der vergangenen zwei Jahre noch weiter optimiert werden. Grundsätzlich kann ein Betreiber innerhalb weniger Stunden mit einem ersten Prototypen starten und nach rund einer Woche bereits Bestellungen abwickeln. Es sind aber nicht die technischen Umsetzungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern vielmehr der Change-Prozess, der im Hintergrund mit der Etablierung eines Portals einhergeht: Kunden müssen mit dem Portal vertraut gemacht werden, um ihren Einkauf dort zu tätigen und die eigene Vertriebsmannschaft muss gewohnte Prozesse umstellen. Auch wenn die technische Basis schnell aufgesetzt ist, dauert es im Schnitt drei bis sechs Monate, bis alle Voraussetzungen geschaffen und alle Beteiligten mit im Boot sind. In dieser Zeit werden in agiler Zusammenarbeit von ITscope mit dem zukünftigen B2B Suite Betreiber dann aber auch schon erste wichtige Schritte, wie die Definition von Lieferanten, der Aufbau der Preiskalkulation, Anbindungen an Systeme oder die Individualisierung der Portale abgeschlossen.

 

Erfolge sowohl auf Seiten der Betreiber als auch der Endkunden

Die B2B Suite ermöglicht es, alle Geschäftsmodelle der IT-Branche auf einer Plattform abzubilden. Vielen Betreibern erleichtert die Lösung das Tagesgeschäft bei Standardbestellungen und entlastet dadurch den Vertrieb, der wieder mehr Zeit hat, um sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren. Zudem konnte bei nahezu allen Kunden die Anzahl der Besteller deutlich gesteigert werden. 

Die IT Südwestfalen AG, ebenfalls B2B Suite Betreiber, bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Dank der B2B Suite lernen Endkunden neue Möglichkeiten kennen und IT Südwestfalen generiert gleichzeitig zusätzliches Geschäft.  “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG, das Erfolgsmodell. Und sind die Businesskunden glücklich, sind es auch die Systemhäuser.

 

Digitaler Vertrieb der Zukunft

Die Zukunft des Systemhauses ist hybrid, Hardware und Services gehen Hand in Hand und ergänzen sich gegenseitig. Unabhängig davon, ob als Managed Service, SaaS, Leasingmodell, Laufzeitvertrag oder Pay-per-use, die B2B Suite wird in naher Zukunft alle Leistungen der Systemhäuser digital abbilden und sie verkaufbar machen.

 

Mehr zur B2B Suite erfahren Sie unter https://www.itscope.com/b2b-suite/ 

 

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30.09.2020|

Digitaler Vertrieb der Zukunft – Hürden und Chancen für den ITK-Channel

 

Die kürzlich erlebten Krisenzeiten zeigten, wie unterschiedlich es um die Digitalisierung in Unternehmen steht. Auch im meist stark digitalisierten ITK-Umfeld herrscht insbesondere im Mittelstand noch Nachholbedarf. Speziell im Vertrieb verhält man sich zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und befürchtet den Verlust des Kundenkontakts. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet und stellt vielmehr eine Chance dar, die es zu ergreifen gilt.

Nicht zuletzt die Corona-Krise und die damit verbundene “Flucht” ins Homeoffice machten deutlich, dass der Digitalisierungsfortschritt ins Deutschland sehr unterschiedliche Level erreicht: War es für einen Großteil der Firmen doch recht unproblematisch möglich, von einem Tag auf den anderen von Bürobetrieb auf Homeoffice umzustellen, kämpfte insbesondere die öffentliche Verwaltung aufgrund von fehlender technischer Ausstattung und Infrastruktur mit der Umstellung. 

Mittelstand hat digital einiges aufzuholen

Auch wenn Digitalisierung das ureigenste Dienstleistungsangebot der Systemhäuser an ihre Kunden darstellt, gibt es auch hier nach wie vor bei den internen Prozessen, insbesondere im Vertrieb, großen Nachholbedarf. Im Branchenvergleich gilt die ITK-Branche als gut aufgestellt und mit Abstand am stärksten digitalisiert. Doch gerade der Mittelstand, zu dem auch der Großteil der Systemhäuser und IT-Dienstleister in Deutschland zählt, hinkt digital noch hinterher: Veraltete IT-Infrastruktur, fehlendes technisches Know-How sowie Engpässe bei personellen und finanziellen Ressourcen bremsen den digitalen Wandel. Speziell auch im Vertrieb sind viele Unternehmen zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und arbeiten lieber, wie bisher gewohnt, analog und mit manuellen Prozessen weiter. Die Sorge, den persönlichen Kontakt zum Kunden zu verlieren, prägt das Vorgehen.  

Doch diese Sorge ist im digitalen Vertrieb völlig unbegründet: Nach wie vor kann und wird die Beratung, als zentrale Komponente des Systemhausvertriebs, persönlich durchgeführt werden. Die Corona-Krise hat fundamental dazu beigetragen, dass die B2B Kommunikation innerhalb kürzester Zeit erheblich offener gegenüber neuen Technologien wurde. Verstärkt durch die zuletzt erlebten Krisenzeiten zeigte sich, dass persönlich nicht zwingend vor Ort bedeuten muss. 

Persönlich, aber digital

… so lautet unter diesen Gesichtspunkten die Devise des Vertriebs der Zukunft: persönlicher Kontakt, direkter Austausch und ein fester Ansprechpartner in Kombination mit digitalen Lösungen

Auch für uns von ITscope ist die Zukunft des Vertriebs digital. Denn: Effiziente Beschaffungsabläufe sind immer digital – aber eben auch persönlich. Ausgehend von diesem Grundsatz haben wir die eCommerce-Lösung B2B Suite entwickelt, die Systemhäusern und ITK-Resellern eine individuelle Betreuung und Beratung von B2B Kunden ermöglicht, aber gleichzeitig auch Prozessvorteile ausspielen kann, die sonst nur große, anonyme Plattformen bieten. Mit einem auf den Kunden individuell zugeschnittenen Sortiment und einem Checkout-Prozess, der gerade so schlank ist, dass der Kunde ungestört bestellen kann, bietet die B2B Suite alles, was man auch von einem klassischen Shopsystem erwartet. Doch diese Systeme sind nicht immer passend für die Anforderungen und Prozesse der ITK-Branche und darüber hinaus auch meist sehr teuer und wartungsintensiv. 

Der Einsatz der B2B Suite hingegen erspart den oftmals hohen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Gleichzeitig bietet die B2B Suite auf Anbieterseite die Möglichkeit, Bestellungen einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen und individuell zu beraten, ob der gewählte Artikel tatsächlich der richtige ist oder ob nicht ein anderer besser zur vorhandenen Infrastruktur beim Kunden passt. Dank dieser persönlichen Betreuung bleibt der Kontakt zum Kunden bestehen und zusätzlich wird ein echter Mehrwert geschaffen.  

Ganz neu ist dabei jetzt auch die Möglichkeit, digitale, firmeninterne Freigabeprozesse in der B2B Suite abbilden zu können: Mit dem neuesten Feature, den Bestelllimits, erfolgt eine budgetbasierte Freigabe von Bestellungen durch einzelne Mitarbeiter des B2B Endkunden und darauffolgend eine limitabhängige Freigabe bei dem Systemhaus selbst. 

 

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21.08.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:

 

Corona-Krise scheint überwunden, Apple auf dem Siegeszug und PC-Systeme im Sinkflug: ITscope Marktbarometer Q2/2020

Karlsruhe, 21.07.2020 – Nachdem das Marktbarometer im ersten Quartal des Jahres 2020 noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie überschattet wurde, hat sich die Situation inzwischen deutlich entspannt. In den meisten Kategorien steigen die Bestandszahlen seit März wieder stetig an – teilweise sogar deutlich mehr als nötig, wie die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des zweiten Quartals 2020 zeigten.

Während das erste Quartal 2020 noch ganz im Schatten der Corona-Pandemie lag, erholt und normalisiert sich die Situation im zweiten Quartal nun ganz deutlich – von Engpässen keine Spur mehr. Homeoffice-Equipment ist zwar größtenteils wieder ohne Probleme erhältlich, in anderen Produktkategorien, die sich für das Arbeiten von zu Hause weniger gut eignen, sieht es wiederum schwierig aus – jedoch in die ganz andere Richtung, denn die Lager sind übervoll. 

Geht es abwärts für PC-Komplettsysteme? Von Lagerknappheit, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt: Die Lager sind voll und die Preise fallen. Es sieht ganz danach aus, als gingen die Komplettsysteme als Verlierer aus der Corona-Krise. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass die Systeme im Vergleich mit Notebooks deutlich unflexibler und im Homeoffice wenig praktisch sind. Dennoch: Lenovo verteidigt mit dem ThinkCentre M720q 10T7 seine Spitzenposition.

Notebooks hingegen sind endlich wieder unproblematisch erhältlich und besonders Lenovo erhält neuen Antrieb: Der chinesische Hersteller startet mit dem ThinkPad E15 jetzt richtig durch. Auch bei Apple sieht es in diesem Quartal hervorragend aus: Die Highflyer-Charts hat der Tech-Gigant in diesem Quartal fest im Griff, angeführt vom neuen iPhone SE der zweiten Generation. Ein praktisches Smartphone, preisgünstig und mit allen nötigen Features für die Nutzung im Business-Bereich. Bereits das Vorgängermodell von 2016 war dank der Kombination aus gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und handlichem Design auf ITscope lange Zeit äußerst beliebt.

In den Produktkategorien wird es insbesondere bei den Tablets, den Notebooks und nicht zuletzt auch wegen des iPhone SE bei den Smartphones interessant. Apple dominiert auch die Mobilfunk-Kategorie und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten. Ähnlich sieht es bei den Tablets aus: Dort setzt der kalifornische Hersteller seinen Siegeszug fort. Konkurrenz macht aber der Neueinsteiger von Samsung, das Galaxy Tab S6 Lite. Bei den Notebooks allerdings wird das vergleichsweise teure MacBook Pro von Lenovo und HP abgehängt.

Highflyer: Apple erobert die Führung erneut für sich

Nachdem Apple im vergangenen Quartal deutlich Klicks einbüßen musste und von der Spitze der Highflyer-Charts verdrängt wurde, ist der kalifornische Hersteller nun mit gleich vier Produkten zurück an der Spitze. Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres scheint sich die Branche weitestgehend von den Auswirkungen der Corona-Krise erholt zu haben. Nur noch selten gibt es Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Produkten. 

Platz 1 nimmt in diesem Quartal das iPhone SE der zweiten Generation ein, das seit April 2020 gelistet ist. Wie auch schon die erste SE-Reihe in vorhergehenden Marktbarometern ist auch das iPhone SE der zweiten Generation rasant an die Spitze geschossen. Die Reihe ist besonders im Business-Bereich sehr beliebt, denn leistungstechnisch kann das iPhone SE durchaus mit den Apple-Flaggschiffen mithalten. An Freizeitfeatures, wie beispielsweise der Kamera, wurde hingegen gespart. Dadurch ist das Smartphone auch zu einem verhältnismäßig günstigen Preis von rund 400 Euro im HEK erhältlich.

Auf Platz 4 schafft es das seit März 2020 gelistete Apple iPad Pro mit 12,9 Zoll und verdrängt damit den Vorquartalssieger, das Surface Pro 7 von Microsoft. Die Pro-Reihe der Apple Tablets kann sich durchaus auch im Business-Bereich sehen lassen. Passend zum iPad gibt es auch noch die richtige Tastatur in den Highflyer-Charts: Auf Platz 2 landet das Magic Keyboard von Apple. Das Gesamtbild erinnert sehr stark an das vergangene Quartal, als Microsoft sowohl mit dem Surface Pro 7 als auch mit der dazu passenden Tastatur an der Spitze stand. Es scheint, als bewähren sich die “Tablet für Business-Lösungen” der beiden Tech-Giganten im Channel. Dazwischen, auf Platz 3, macht das neue MacBook Air die Führung der Highflyer-Charts für Apple komplett. 

Auf den 5. Platz schafft es die WD Red NAS Hard Drive, ein Neuankömmling in der Festplatten-Kategorie. Die SATA Hard Drive mit 4 Terabyte ist speziell für den NAS-Einsatz konzipiert und mit einem Preis von 94 Euro im HEK recht günstig. Besonders im Vergleich zum Vorgängermodell der Reihe ist der erweiterte Festplatten-Cache, der bei der WD Red NAS Hard Drive stolze 256 MB beträgt. Bei der Plattentechnologie setzt die WD Red NAS Hard Drive auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik, eine im Vergleich zur bisher verwendeten Conventional Magnetic Recording (CMR) neuere Aufzeichnungstechnik. Mit SMR lassen sich dank überlappender Datenspuren die Speicherdichte und die Gesamtspeicherkapazität erhöhen. Gleichzeitig kann das aber auch für Leistungseinbußen sorgen, da beim Beschreiben einer Spur auch die anderen Spuren aktualisiert werden müssen, was häufig für Kritik an der SMR-Technik sorgt.

Den 7. Platz schnappt sich der neue Stern am CPU-Himmel von Intel: Der Intel Core i9 10900K, der erst seit Ende April 2020 bei ITscope gelistet ist. Der neueste Prozessor des kalifornischen Herstellers überzeugt mit sehr guter Leistung, auch bei Spielen. Großes Manko ist allerdings der Preis: Mit über 500 Euro im HEK ist der i9 10900K deutlich teurer als vergleichbare CPUs von Dauerkonkurrent AMD.

Direkt dahinter, auf dem 8. Platz, steigt das Jabra Evolve2 40 MS Stereo neu mit ein. Das seit März 2020 gelistete Headset verdankt seinen Erfolg sicherlich auch dem aktuellen Trend zu Homeoffice und Videokonferenzen, wofür Headsets unerlässlich sind. Mit der neuen OnEar Headset-Reihe Evolve2 bietet Jabra mit Geräuschisolierung und Busylight-Funktion ein Headset, das konzentriertes Arbeiten im Büro erleichtern soll – und natürlich auch für das Arbeiten von zu Hause von Vorteil ist. Die neue Serie punktet im Vergleich zu Vorgängermodellen insbesondere mit einer längeren Akkulaufzeit und einer verbesserten Performance. Das Evolve2 40 verfügt über 40 mm große Treiber sowie drei Mikrofone. Außerdem ist es schnurgebunden und unterscheidet sich damit von den beiden anderen Modellen der Reihe – ist aber mit einem HEK von rund 80 Euro auch das günstigste der Evolve2-Familie.

Sommerlich-warme Temperaturen spürt man auf Platz 23, den sich der Xiaomi Mi Smart Pedestal Fan 2S sichert. Sowohl im Büro als auch im Homeoffice sorgt der mobile Standventilator bei heißen Temperaturen für einen kühlen Kopf und ist dabei vergleichsweise geräuscharm. 

TFTs: HP und Dell ungebrochen an der Spitze

Im Bereich der TFTs tut sich auch im zweiten Quartal des Jahres nicht viel, die ersten beiden Plätze bleiben gleich: Ungebrochen liegen HP und Dell an der Spitze, gefolgt von Samsung und LG. 

Dell hält mittlerweile das dritte Quartal in Folge die Pole Position mit dem seit 2018 gelisteten P2419H – und das mit über 2.000 Klicks Vorsprung. Mit einem HEK von rund 130 Euro für den 24 Zoll-Bildschirm liegt der P2419H auch im Preis-/Leistungsverhältnis ganz weit vorne. Den dritten Platz hat sich ebenfalls Dell mit dem P2719H gesichert, dem gleichen Modell in der 27 Zoll-Variante. 

Dazwischen bleibt HP mit dem rund 3.000-mal geklickten EliteDisplay E243i auf dem zweiten Platz des Rankings. Erst danach folgen LG und Samsung, auf dem 4. und dem 6. Platz. 

Die vorderen Plätze bleiben nach wie vor von den üblichen Verdächtigen besetzt und ein “Game Changer” im Bereich der TFTs bleibt weiterhin aus: Alle in den oberen Rängen gelisteten Displays sind von 2018 oder noch älter.

 

Mobiltelefone: Apples neues iPhone SE steigt direkt oben mit ein

Bei den Mobiltelefonen wird es in diesem Quartal besonders spannend: Apple dominiert die Mobilfunk-Kategorie deutlich und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten, mit allen Platzierungen von 1 bis 5. Nicht zuletzt ist das dem Ende April erschienenen Neuankömmling der iPhone-Familie zu verdanken. 

Den ersten Platz sichert sich das neue iPhone 11 mit 64 GB und verdrängt damit das iPhone 8 von der Spitze. Die neueste und leistungsstärkste Generation der Apple-Smartphones ist derzeit für knapp 650 Euro im HEK bei ITscope gelistet und schafft über 4.000 Klicks.

Platz 2 nimmt ein echter Aufsteiger ein: Das seit April 2020 gelistete iPhone SE der zweiten Generation springt von Null direkt in die Top-Platzierungen des Rankings. In dem Gerät ist ein A13-Chip und somit der gleiche wie im iPhone 11 Pro verbaut. Auch Speicher und Software sind gleich. In Sachen Leistung hält das iPhone SE also durchaus mit den Top-Modellen mit, gespart wird hingegen bei Kamera und Bildschirmauflösung – Dinge, die im Business-Bereich weniger von Bedeutung sind. Auch das Display ist kleiner und anstatt des modernen Face ID-Systems verfügt das iPhone SE nur über die Touch ID. Schon das Vorgängermodell des “Budget” iPhone SE war im Business-Bereich sehr beliebt: Die erste Generation hielt sich dank gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem handlichen Format als Dauerbrenner in den ITscope-Charts. Doch bereits auf den ersten Blick unterscheidet sich das neue iPhone SE vom vier Jahre älteren Modell, denn es ist mit einer Displaydiagonale von 4,7 Zoll deutlich größer als der Vorgänger mit 4 Zoll. Noch klarer werden die Unterschiede dann in Bezug auf die Technik: Wie zuvor beschrieben, sorgt ein A13 Bionic-Prozessor für eine immens verbesserte Schnelligkeit im Vergleich zum Modell von 2016. Überzeugend ist am iPhone SE aber vor allem der Preis: Wie auch das frühere Modell der SE-Reihe ist die neue Generation mit einem HEK von rund 400 Euro deutlich günstiger als vergleichbare Apple-Smartphones.

Das Samsung Galaxy A51 schafft es immerhin auf den 9. Platz in der Kategorie Mobiltelefone. Das Nachfolgermodell des beliebten Samsung Galaxy A50 spielt damit recht weit oben mit. Nur das Xcover 4s (Platz 6), das Galaxy A40 (Platz 7) und das Galaxy S10 (Platz 10) des südkoreanischen Herstellers haben es neben Apple in die Top 10 der Mobiltelefone geschafft.  

Das Samsung Galaxy S10 Lite, das seit Januar 2020 bei ITscope gelistet ist, springt in diesem Quartal von Platz 107 auf Platz 14. Das Lite-Modell unterscheidet sich preislich zwar nur wenig vom Hauptmodell, kann sich aber hinsichtlich Leistung ebenfalls sehen lassen: Das S10 Lite hat einen performanten Chip verbaut und verfügt über 8 GB Arbeitsspeicher. Für einen HEK von 455 Euro stimmt hier das Preis-/Leistungsverhältnis auf jeden Fall.    

 

Tablets: Samsung Galaxy Tab S6 Lite legt beeindruckenden Einstieg hin

Bei den Tablets kann man in diesem Quartal eher von Stabilisierung als von Veränderung sprechen: Apple und Microsoft sind nach wie vor Spitzenreiter, aber Samsung möchte auch vorne mitspielen. Vor allem Apple liefert in diesem Quartal die Aufsteiger unter den Tablets. 

Auf Platz 1 steht wieder das Apple iPad 10.2 Zoll. Das seit September 2019 gelistete Tablet verdrängt damit den Erstplatzierten des Vorquartals, das Microsoft Surface Pro 7, welches sich den 2. Platz erkämpft. 

Die dritte Stufe des Siegertreppchens belegt das Samsung Galaxy Tab A, das sich mit einem Aufstieg vom 29. Tabellenplatz des Vorquartals enorm verbessert hat. Das Tablet zeichnet sich besonders durch seinen sehr günstigen Preis und das hochauflösende LED-Display aus. Mit einem HEK von rund 200 Euro ist es mit Abstand das günstigste Tablet unter den Top 10. Die starke Nachfrage scheint sich jedoch auf den HEK auszuwirken: Dieser liegt bei dem Tab A jetzt im Durchschnitt 20 Euro höher als noch im Vorquartal.     

Einen beeindruckenden 6. Platz hat sich ein Neueinsteiger von Samsung gesichert, das seit April 2020 gelistete Galaxy Tab S6 Lite. Analog zu den Mobiltelefonen hat Samsung hier eine günstigere Tablet-Variante des Hauptmodells S6 herausgebracht. Mit einem HEK von 360 Euro ist es eine preiswertere Alternative in der Kategorie Tablets. Zwar muss man im Vergleich zum Hauptmodell weniger Leistung sowie einen schwächeren Bildschirm in Kauf nehmen, dafür überzeugt das Galaxy Tab S6 Lite jedoch mit einer soliden Akkuleistung, erweiterbarem Speicher und dem mitgelieferten S-Pen. 

Einen ebenfalls ordentlichen Sprung schafft das seit März 2020 Apple iPad Pro in der 128 GB-Variante: Das Modell mit 12,9 Zoll hüpft von Platz 173 auf die 9, die 11 Zoll-Ausgabe sogar von 190 auf den 8. Platz. Das Tablet, das sich durchaus in einer Business-Umgebung sehen lassen kann und in einer Liga mit dem Surface Pro 7 spielt, verfügt über den neuen A12Z Bionic Chip von Apple. Dieser soll laut Hersteller das Tablet leistungsfähiger machen als so manches Windows-Notebook. Auch anspruchsvolle Aufgaben, wie beispielsweise das Editieren von 4K-Videos und 3D-Modellen, sollen dadurch möglich sein.

 

Notebooks: Lenovo und HP geben den Ton an

Im letzten Marktbarometer war die Kategorie der Notebooks stark geprägt von durch die Corona-Pandemie bedingten Engpässen. Die kurzfristige Flucht ins Homeoffice sorgte dafür, dass sich Notebooks zum besonders begehrten Gut entwickelten. Inzwischen hat sich die Situation jedoch deutlich entspannt und Notebooks sind wieder verfügbar, wie auch die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform zeigt.

Das zuletzt zweitplatzierte Lenovo ThinkPad E15 sichert sich in diesem Quartal die Führung – und das mit einem ordentlichen Abstand. Mit über 10.000 Klicks wurde es mehr als doppelt so häufig aufgerufen wie das zweitplatzierte Notebook von HP. 

Mit den sich seit April wieder normalisierenden Lagerbeständen erholt sich auch der durchschnittliche HEK: Im Zenit der Corona-Krise musste man fast 800 Euro aufbringen, wohingegen das ThinkPad E15 inzwischen für rund 675 Euro im HEK erhältlich ist. Damit ist es preislich ungefähr gleich auf mit der Konkurrenz von HP auf Platz 2, dem HP ProBook 450 G6

Auch Apple schafft es mit seinen Notebooks in die Top 10: So ist das verhältnismäßig teure MacBook Pro von 2019 auf Platz 4 geklettert. Wem bei einem HEK von rund 2.500 Euro nicht schwindelig wird, für den lässt das MacBook garantiert keine Wünsche offen: 1TB SSD Festplatte, IntelCore i9 Prozessor der neuesten Generation, 15,9 Zoll Retina-Display und Touchbar lassen die Konkurrenz auf den oberen Rängen blass aussehen. 

In Bezug auf die Prozessoren wird Intel allerdings in naher Zukunft abgelöst werden: Auf der Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC gab Apple den Wechsel von Intel- auf ARM-Prozessoren bekannt. Innerhalb von zwei Jahren sollen alle Mac-Modelle umgestellt werden, dennoch wird es auch weiterhin Geräte mit Intel-Prozessoren sowie die entsprechende Software dafür geben. 

Günstiger kommt man hingegen mit dem Neuankömmling des kalifornischen Herstellers weg. Das MacBook Air, das seit März 2020 gelistet ist, schafft den Sprung auf den 6. Platz. Die neueste Generation der Air-Reihe beeindruckt mit einem Intel i3 Prozessor und verschiedenen Speichervarianten. Mit einem HEK von 950 Euro ist es zwar kein Schnäppchen, dennoch deutlich günstiger als Geräte aus Apples Pro-Reihe.  

Platz 9 und 12 sichern sich die Neuankömmlinge von HP: Das HP ProBook 450 G7 in der Intel i5- und das HP 250 G7 in der i3-Variante. Beide Geräte sind seit Februar 2020 bei ITscope gelistet und legen als Nachfolgemodell des zweitplatzierten G6 direkt einen guten Start in die Geschäftswelt hin. Wer allerdings schon ein HP ProBook 450 G6 besitzt, für den besteht vorerst kein Grund umzusteigen: Bis auf ein neues Keyboard, einen verbesserten Bildschirm und einigen neuen Features, wie Gesichtserkennung und Fingerabdruck, hat sich nicht allzu viel getan. 

 

PC-Komplettsysteme: Verlierer der Corona-Krise?

Entwickeln sich Komplettsysteme während der Corona-Krise zum Ladenhüter? Auch hier gibt die Auswertung der ITscope Bestandszahlen aufschlussreiche Einblicke: Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt. Ein wahrscheinlicher Grund: Corona führte zu einem generellen Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten. Dabei hat insbesondere das Homeoffice enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks anstelle der deutlich unflexibleren Komplettsystemen.

Hinzu kommt, dass in dieser Kategorie auch kaum neue Modelle auf den Markt kamen – es hat sich also nicht viel getan, die oberen Plätze wechseln lediglich untereinander. Den ersten Platz belegt unverändert das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, das die Konkurrenz chancenlos abhängt. Mit über 6.000 Klicks hat es über dreimal so viele Aufrufe wie der zweitplatzierte ProDesk 400 G6 von HP. Doch trotz stabilem Interesse an diesem Komplettsystem ist ein Einfluss der Corona-Krise dennoch nicht von der Hand zu weisen: Der Preis weist seit Mitte April eine Abwärtstendenz auf und fällt von den bisherigen 540 Euro im HEK auf jetzt nur noch 500 Euro. 

Auch insgesamt zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab: Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Grafikkarten: Stromsparender Office-Newcomer mit drei Displayports

Wie bereits im Vorquartal hält sich die High-End Grafikkarte RTX 2080 Ti GAMING X TRIO von MSI an der Grafikkarten-Spitze. Der hohe Einkaufspreis von über 1.100 Euro tut der Beliebtheit dabei keinen Abbruch. 

Neben dem taiwanesischen Hersteller MSI, der in der Kategorie besonders dominiert und die ersten vier Platzierungen allein für sich beansprucht, hat es auch Gigabyte in die Top 10 geschafft. Die seit August 2019 gelistete GeForce RTX 2070 Super Gaming, die in Q1 noch auf Rang 37 lag, erreicht nun einen stolzen 5. Platz. Zurecht, denn auch im Test überzeugt sie, insbesondere was die Kühlung angeht: Mit drei Kühlern bleibt die GeForce RTC 2070 Super Gaming auch im Stresstest unter 61 Grad, was eine höhere Taktungsrate mit sich bringt.   

Den 7. Platz belegt PNY mit der Quadro P4000. Mit rund 740 Euro im HEK zählt sie eher zu den teuren Modellen, hat aber auch einiges auf dem Kasten: Die GPU zeichnet sich besonders durch eine hohe Taktrate von 1200 MHz aus und verfügt mit über 90 px/s auch über eine gute Pixelrate.  

Auf den 24. Platz schafft den Aufstieg die seit Dezember 2019 auf ITscope gelistete Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse. Dieses Modell besticht besonders durch den geringen Energieverbrauch sowie drei Displayportausgänge – und ist damit für den Einsatz im Office optimal geeignet. Auch der Preis trägt seinen Teil zum Erfolg der Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse bei, denn die Grafikkarte ist ist mit einem HEK von 190 Euro deutlich günstiger als die Top-Produkte der Kategorie. Im Gaming-Bereich ist die Grafikkarte hingegen eher ungeeignet und kämpft schon mit 60 fps (Full-HD), wodurch sie im CHIP-Test nicht überzeugen kann.

 

Mainboards: MSI, Asus und Gigabyte dominieren die Top Ten

Wie auch bereits im Vorquartal haben die drei taiwanesischen Hersteller MSI, ASUS und Gigabyte die Nase vorn, wenn es um leistungsstarke Mainboards geht. 

Den ersten Platz sichert sich in diesem Quartal das MSI B450 TOMAHAWK MAX mit dem klassischen AM4-Sockel. Das seit Juli 2019 bei ITscope gelistete Mainboard besticht besonders durch seinen Preis: Für 120 Euro im HEK bietet das Mainboard nicht nur leistungstechnisch einiges, sondern verfügt laut Testurteil auch über eine vergleichbar kräftige Spannungsversorgung, umfangreiches Bios und glänzt mit seinem schlichten Design ohne viel Schnickschnack.

ASUS schafft es mit dem ROG Strix X570-E Gaming von Platz 49 auf den 11. Platz. Das Mainboard bietet sehr gute Leistungsfähigkeit kombiniert mit erstklassiger CPU-Spannungsversorgung. Zur Ausstattung zählen u.a. acht SATA-6GBit/s-Schnittstellen und neun USB-3.1-Gen2-Buchsen. Eine überzeugende Gesamtperformance hat aber auch mit einem HEK von knapp 270 Euro ihren Preis.

 

Prozessoren: AMD Ryzen wieder auf der Pole Position

Bei den CPUs geht der altbekannte Kampf um die Tabellenführung wieder in die nächste Runde. Dieses Quartal hat AMD die Nase vorn und verdrängt Intel gleich vom ersten und zweiten Platz. Ein klarer Sieger ist aber noch immer nicht erkennbar, die beiden Hersteller schenken sich nichts in Sachen Beliebtheit und wechseln sich von Quartal zu Quartal bei der Spitzenpositionierung ab. 

Ende des Jahres steht allerdings ein Ereignis an, das sich positiv für AMD auszahlen könnte: Zum Jahreswechsel releasen sowohl Microsoft als auch Sony ihre Next Gen-Spielekonsolen, die PS5 und die Xbox Series X. Beide kommen mit speziell für sie angepassten AMD CPUs auf den Markt. Die Besonderheit bei den Konsolenchips ist, dass sie über Jahre hinweg die wachsenden Ansprüche der Spieleindustrie erfüllen müssen. Der letzte Generationswechsel war vor sieben Jahren und schon damals haben Sony und Microsoft auf AMD gesetzt. 

Dieses Quartal lief auch insgesamt betrachtet wirklich gut für AMD: Mit fast 2.500 Klicks sichert sich die AMD Ryzen 7 3700X mit 3.6 GHz und 8 Kernen den 1. Platz. Der seit Juni 2019 gelistete Chip ist mit 275 Euro im HEK ein echter Preis-Leistungs-Sieger und lässt vergleichbare Intel-Produkte alt aussehen – so auch den drittplatzierten Intel Core i7 9700K, der bei vergleichbarer Leistung im HEK 60 Euro teurer ist. 

Intel hat in diesem Quartal allerdings einen Riesen mit ins Spiel gebracht. Der Intel Core i9 10900K, der seit April 2020 gelistet ist, setzt in Sachen Leistung neue Maßstäbe: Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem 9900K, legt Intel hier mit 2 Kernen mehr nach und besticht mit einer höheren Taktrate von 3,7-5,3 GHz sowie einer verbesserten Speichertaktung von 2933 MHz. Mit rund 850 Klicks schafft es der 10900K nur knapp nicht in die Top Ten, landet aber auf einem für den Neueinsteiger sehr passablen 13. Platz. In Intels CPU-Portfolio ist er hingegen der Superstar – das schlägt sich mit über 500 Euro auch im Preis nieder. Den viertplatzierten AMD Ryzen 9 3900X mit 12 Kernen, der sich leistungstechnisch durchaus mit dem 10900K messen kann, bekommt man schon für 100 Euro weniger. 

Generell liegt Intel auch in der Architektur ein ganzes Stück hinter der Konkurrenz von AMD. Der kalifornische Hersteller steckt inzwischen seit sechs Jahren in der 14nm-Architektur fest, während AMD schon längst den Quantensprung auf die 7nm-Architektur gemeistert hat. Ansonsten herrscht nur wenig Bewegung bei den CPUs, in den Top 50 tummeln sich ausschließlich AMD und Intel – für andere Hersteller ein schwieriges Feld. 

 

Server: One-Man-Show von HP Enterprise

Nach wie vor spielt HP Enterprise die Hauptrolle in der Kategorie der Server – und das ganz alleine: Die ProLiant-Serie des amerikanischen Herstellers dominiert fast ausschließlich die Top Ten. Mit knapp 1.000 Klicks schnappt sich der seit April 2019 gelistete HPE ProLiant ML350 Gen10 Base den 1. Platz zwischen seinen “Serienkollegen”.

Fujitsu schafft es dieses Quartal relativ weit nach oben und konkurriert zumindest in den Top 25 mit HP Enterprise: Der seit Januar 2020 gelistete Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 erreicht mit 247 Klicks einen stolzen 18. Platz. Der Tower-Server eignet sich, auch wegen des vergleichsweise günstigen Preises von rund 750 Euro im HEK, besonders für kleine und mittelständische Unternehmen. Er verfügt über die neuesten Prozessoren der Intel Xeon E3-1200 v6 Produktfamilie, Core i3, Pentium und Celeron Prozessoren und eignet sich mit bis zu 64 GB DDR4-Speicher für alle wesentlichen Computing-Anforderungen. 

 

Storage-Systeme: Neueinsteiger von Synology startet durch

Bei den Speicherlösungen hat sich ebenfalls nicht viel getan, Synology und QNAP beherrschen die Top 10. Die ersten vier Platzierungen sind sogar mit den exakt gleichen Systemen wie im Vorquartal besetzt: Mit knapp 2.000 Klicks liegt nach wie vor die seit 2017 gelistete Synology DS218+ ganz vorne, die Synology Disk Station DS918+ folgt mit rund 1.300 Klicks. Auf den Plätzen 3 und 4 liegen die TS-431P und TS-231P des taiwanesischen Herstellers QNAP.

Auf dem 5. Platz wird es dann spannend: Diesen sichert sich quasi aus dem Stand die erst seit Beginn des Jahres gelistete Synology Disk Station DS220j. Die j-Reihe eignet sich optimal für den Einstieg in die Serverwelt von Synology. Mit der Disk Station DS220j hat Synology ein kostengünstiges Einsteigermodell mit der neuesten Technik im Produktportfolio. Der Speicher des Systems ist zwar auf bis zu 32 TB erweiterbar, mit 512 MB Arbeitsspeicher ist es allerdings eher für den Privatgebrauch oder für Kleinunternehmen geeignet. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.07.2020|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

 

Karlsruhe, 07.07.2020 – Während sich einerseits die Lagerbestände im Bereich des Homeoffice-Equipments nach dem Höhepunkt der Corona-Krise wieder stabilisieren, haben einige Produkte mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. PC-Komplettsysteme, die im Vergleich mit leichten und flexiblen Notebooks im Homeoffice eindeutig im Nachteil sind, werden aktuell kaum nachgefragt. In der Folge steigen die Lagerbestände stetig an – mit kritischen Auswirkungen auf den Preis. 

Noch im März sahen die Lagerbestände im Bereich der IT-Hardware beunruhigend aus: Notebooks waren nahezu ausverkauft, Headsets, Monitore und Webcams gleichermaßen dringend gesucht – eben alles, was für die Grundausstattung im Homeoffice benötigt wurde. 

Im letzten Update Mitte Mai zeigte die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform, dass die Lagerbestände wieder ansteigen und sich die Lage normalisiert. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass eine Produktkategorie ganz andere Hürden überwinden muss.

Komplettsysteme auf dem absteigenden Ast

Bei den für das Homeoffice eher ungeeigneten Komplettsystemen entwickelten sich die Lagerzahlen in die gegensätzliche Richtung. Wo bei anderen Produkten die Bestände im Keller waren, ist bei den Komplettsystemen die Tendenz steigend. Was im Mai bereits erahnt werden konnte, wird nun immer klarer: Mit wachsendem Bestand sinken die Preise. Nicht nur herrscht aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage Zögerlichkeit bei Infrastrukturprojekten, auch wurde während der Corona-Krise klar, dass zukünftig Notebooks zum Standardinventar zählen müssen, um Mitarbeitern erhöhte Flexibilität gewährleisten zu können. 

“Das Bild, was sich uns aktuell zeigt, erlaubt uns einen Blick in die Zukunft: Wir vermuten, dass PC-Komplettsysteme mehr und mehr aus dem Office-Bereich verschwinden und durch Notebooks ersetzt werden. Viele Firmen haben während der Corona-Krise erkannt, wie wichtig flexibles Arbeiten ist und wollen das mit dem passenden Equipment unterstützen”, erklärt Oliver Gorges, Vertriebsleiter bei cop software + services, Tochterfirma der ITscope GmbH. 

Diese Tatsache belegen auch die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer für das 2. Quartal 2020. Offensichtlich entwickeln sich Komplettsysteme zum Ladenhüter – und eine Besserung ist aktuell noch nicht in Sicht. 

Volle Lager sorgen für fallende Preise

Im Vergleich der Zahlen des 1. und 2. Quartals 2020 zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab. Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen aus dem 2. Quartal 2019 zeigt zwar, dass auch bei den damaligen Top 10 einzelne Produkte über den Zeitraum von März bis Juli im Preis sanken – allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Von einem saisonalen Phänomen kann man daher nicht ausgehen. Das verdeutlicht auch eine Einzelbetrachtung der aktuellen Top 10.

Top-Produkte zeigen eindeutiges Bild

Der im aktuellen Quartal sowie auch in den beiden Quartalen davor auf Platz 1 befindliche und seit August 2019 in ITscope gelistete Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) ist hier ein besonders anschauliches Beispiel: Unterlag der HEK des PC Systems noch bis April nur minimalen Schwankungen, nimmt er seitdem stetig ab und pendelt sich bei 490 Euro ein – zuvor lag dieser bei weitestgehend konstanten 530 Euro. Grund dafür scheint der steigende Lagerbestand zu seinWaren zuvor maximal 5.500 Artikel seitens der Distribution auf ITscope gemeldet, sind es mit dem aktuellen Höchstwert fast 20.000.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) Oktober 2019 bis Juli 2020

Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei den Komplettsystemen auf Platz 2 und 3 des ITscope Marktbarometers. Bei dem seit Juli 2019 gelisteten, zweitplatzierten HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) ergibt sich die gleiche Kombination aus vollen Lagern und fallenden Preisen. Zwar ist die Summe mit knapp 5.500 Lagerartikeln insgesamt geringer als beim Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, dennoch hat sich der Lagerbestand im Vergleich zu den Vor-Corona Werten fast verdoppelt. Bei diesem Überangebot ist ein fallender HEK die logische Konsequenz: Auch wenn bei diesem System der HEK-Trend nicht ganz so gleichmäßig ist wie beim erstplatzierten von Lenovo und stärkeren Schwankungen unterliegt, lag der HEK vor Corona in Q4 2019 und Q1 2020 nie so tief wie mit den aktuellen rund 500 Euro. 

 

Preis/Lager/Status-Historie HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) Oktober 2019 bis Juli 2020

Außerdem liegt beim HP ProDesk 400 G6 die Verkaufstendenz zwischen Januar und März bei null – denn die Lager sind leer. Eine mögliche Erklärung dafür könnten Lieferengpässe aufgrund des Lockdowns in China sein. Im März folgt dann ein kurzer Ausschlag der Verkaufstendenz und der Bedarf wird nachgeholt. Danach sinken die Verkaufszahlen jedoch rasch wieder und die Lager bleiben gefüllt. Wie es scheint, sollen niedrigere Preise dem sinkenden Absatz nun entgegenwirken.  

Auch der Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) auf dem 3. Platz, der ebenfalls seit Juli 2019 auf der ITscope Plattform gelistet ist, hat mit fallenden Preisen zu kämpfen. Der Lagerbestand der Distribution mit über 3.000 Artikeln ist vergleichsweise hoch und der HEK von rund 450 Euro entsprechend niedrig. 

 

Preis/Lager/Status-Historie Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) Oktober 2019 bis Juli 2020

Wie wird sich die Situation weiter entwickeln – auch “nach Corona”? Werden die Veränderungen so tiefgreifend sein, dass tatsächlich ein nachhaltiges Umdenken stattfindet, hin zu einer flexiblen Arbeitswelt, die sich räumlich unabhängig abspielt? Oder handelt es sich nur um eine Momentaufnahme und die Nachfrage nach Komplettsystemen steigt wieder, sobald sich die wirtschaftliche Lage entspannt? Es bleibt spannend – und abzuwarten, wie sich die Nachfragesituation weiterhin entwickelt. 

Im vierteljährlich erscheinenden Marktbarometer analysiert ITscope rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller.
Wenn auch Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen möchten, dann testen Sie ITscope – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

07.07.2020|

ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Antworten auf Fragen im Umgang mit Rechnungen während
der Umsatzsteuersenkung ab 01.07.2020 finden Sie in unserem FAQ

Die für Juli 2020 geplante Umsatzsteuersenkung stößt bei weitem nicht nur auf Begeisterung: Soll die Maßnahme einerseits für finanzielle Entlastung sorgen und die Wirtschaft nach den durch Corona verschuldeten Umsatzeinbrüchen wieder ankurbeln, bringt sie insbesondere für B2B-Unternehmen mehr Sorgen als Segen mit sich. Doch ein möglicher Lösungsansatz existiert.

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung Anfang Juni die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln. Was auf den ersten Blick nach einer willkommenen Maßnahme klingt, sorgt jedoch auch für Klärungsbedarf – insbesondere im B2B Geschäft hält sich die Begeisterung stark in Grenzen. Denn im Business to Business (B2B)-Bereich bringt die Reduktion als “durchlaufender Posten” keine Vorteile, sondern im Gegenteil, nur zusätzlichen Aufwand. Speziell die Buchhaltung von Managed Services-Anbietern der IT-Branche, die mit im Voraus bezahlten Abonnements arbeiten, stehen vor einem Berg bürokratischer Arbeit, sollten die derzeit geplanten Maßnahmen nicht rechtzeitig vor dem Inkrafttreten abgemildert werden. Der kurzfristige Umstellungsaufwand verursacht Mehrkosten, die trotz der Senkung in einem halben Jahr voraussichtlich nicht wieder aufgewogen werden können.

Rechnungen aus 2019 korrigieren?

Zwar ist die Maßnahme zeitlich aufs zweite Halbjahr 2020 begrenzt, betroffen sind allerdings nicht nur Rechnungen, die in diesem Zeitraum gestellt werden. Es reicht also, entgegen einer ersten oberflächlichen Betrachtung, nicht, den Umsatzsteuersatz “einfach” zum 01.07. auf 16% einzustellen und im Januar dann wieder zurück auf 19%. Eventuell noch ein Erlöskonto für die Verbuchung bei der Steuerkanzlei anpassen und die Sache ist erledigt? Bei Anbietern von Laufzeitverträgen ist das alles andere als einfach realisierbar, denn auch Zeiträume vor und nach der Umstellung sind betroffen: Im B2B-Bereich gilt die Steuersenkung nach derzeit bekanntem Stand auch für Rechnungen aus der Vergangenheit, die nun rückwirkend korrigiert werden müssten. Denn wie auch ITscope, bieten viele IT B2B-Firmen Software- oder Datenbanklösungen als Abonnements bzw. Laufzeitverträge an, die vom Großteil der Kunden jährlich im Voraus bezahlt werden. Grund dafür ist unter anderem, dass im B2B- und insbesondere im SaaS-Umfeld Rabatt-Modelle üblich sind, bei welchen sich der Preis reduziert, je länger Laufzeit und Abrechnungsperiode sind.

Sollte es keine erleichternde Übergangsregelung geben, wären im Zuge der Steuersenkung sämtliche Jahresrechnungen, die seit August 2019 gestellt wurden, nachträglich falsch, da für die Umsatzsteuer der Leistungszeitraum maßgeblich ist – also z.B. elf Monate mit 19% und ein Monat, der mit 16% abgerechnet werden muss. In der Folge müssten unzählige rückwirkende Anpassungen durchgeführt werden. Und die Rechnungsstellung bei jährlicher Abrechnung wird ab Juli ebenfalls deutlich komplizierter: Verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Artikeln müssen angegeben werden, damit in der Buchhaltung die jeweiligen Erlöskonten angesteuert werden können. Diese werden dann für die entsprechenden Zeiträume mit 16% und 19% verbucht, damit die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erstellt werden kann. Auch hierfür ist bisher keine Sonderregelung absehbar – und die Zeit drängt: Ohne Verlängerungsantrag ist die Umsatzsteuer bis zum 10. des Folgemonats anzumelden.

Ganz abgesehen von der Unsicherheit, ob die Maßnahme nicht auch noch in 2021 verlängert wird – dann geht alles noch einmal von vorne los.

Das Bürokratiechaos kommt

Falls keine begleitende Vereinfachungsvorschrift verabschiedet wird, müssten B2B-Unternehmen theoretisch alle alten Jahresrechnungen der letzten Monate korrigieren und damit sowohl sich selbst und ihren Kunden, als auch den Steuerbehörden erheblichen Aufwand bescheren.
Denn nach §14c Satz 1 UStG sind zwar Firmen dazu verpflichtet, die überhöht in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in voller Höhe abzuführen. B2B-Kunden haben aber theoretisch nicht das Recht, die überhöhte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug zu bringen und müssten daher auf eine geänderte Rechnung bestehen, selbst wenn diese im Jahr 2019 bereits komplett inklusive Vorsteuer abgewickelt wurde.

Vorschlag zur Lösung …

Eine Möglichkeit, die komplexe Situation zu erleichtern, wäre, mit Bezug auf §14c bei der Umsetzung des Vorhabens klarzustellen, dass auch für Empfänger von zu hoch gestellten Rechnungen Rechtssicherheit bzgl. der Umsatzsteuervoranmeldung besteht – zumindest für bereits bezahlte Rechnungen. Dann könnten B2B-Firmen ihre Kunden entsprechend informieren, dass es bei 19% bleibt und nur im Bedarfsfall auf Anfrage eine Korrekturrechnung ausgestellt wird – z.B. für noch nicht bezahlte Rechnungen.

Auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) fordert mehr Klarheit bei der Steuersenkung. Pragmatische Wege müssen gefunden werden, um rechtliche Hürden kurzfristig zu beseitigen. Bei Anbietern von Managed Services greifen die von Bitkom genannten Forderungen jedoch immer noch zu kurz. Hier ist die Umsatzsteuer zwar nur ein durchlaufender Posten, Leistungszeiträume müssen aber zur Einhaltung der Maßnahmen zum jetzigen Stand korrekt abgegrenzt werden. Eine angemessene Vereinfachung müsste zumindest dergestalt erfolgen, dass Vorauszahlungen auf B2B-Abonnements mit dem Steuersatz in Rechnung gestellt werden, der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gilt. Also: Für alle Rechnungen bis 30.06.2020 mit 19%, für alle Rechnungen zwischen dem 01.07. und 31.12.2020 16% Umsatzsteuer – unabhängig davon, ob der Leistungszeitraum nur teilweise in den Steuersenkungszeitraum fällt.

… oder direkt zur radikalen Vereinfachung

Die im innereuropäischen grenzüberschreitenden Handel geltenden Vereinfachungen hingegen wären auch für deutsche Anbieter deutlich angenehmer: Anbieter aus Europa mit Kunden aus Deutschland sind nämlich nicht von der Umstellung betroffen. Im innereuropäischen Handel gilt hier schon lange eine erhebliche Erleichterung: Das Reverse-Charge-Verfahren befreit Unternehmen in Europa von der Pflicht, bei grenzüberschreitendem Handel Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Doch mit den aktuell geltenden Regelungen dreht sich das Umsatzsteuerkarussell stetig weiter: Das europäische System des Vorsteuerabzugs zu staatenweise unterschiedlichen Sätzen steht schon lange dafür in der Kritik, von illegalen Machenschaften organisierter Krimineller ausgenutzt und der Fiskus dadurch regelmäßig um Milliarden geprellt zu werden. Neben dem Abbau von Bürokratie würde ein generelles Reverse Charge-Verfahren also auch bestehende Schlupflöcher schließen und dem Missbrauch entgegenwirken.

19.06.2020|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

 

 

Die Lieferengpässe im Bereich des Homeoffice-Equipments scheinen überwunden: Notebooks sind wieder erhältlich und auch in anderen Kategorien füllen sich die Lager nach dem Tiefpunkt zu Beginn des Corona-Lockdowns. Doch in einer Kategorie bleibt der Bestand weiterhin knapp. Bei beständig hoher Nachfrage sind steigende Preise die unvermeidbare Folge.  

 

Die einen sehen den Peak bereits überstanden, die anderen rechnen mit der zweiten Welle. Fest steht: Trotz erster Lockerungen hat die Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch an der ITK-Branche gehen die damit verbundenen Auswirkungen nicht spurlos vorbei. 

Wie ITscope noch im März berichtete, prägten vor allem Lieferengpässe bei Homeoffice-Equipment die Situation im Bereich der IT-Hardware. Insbesondere Notebooks waren gefragter denn je, aber auch Headsets, Monitore und Webcams gehörten zu den dringend gesuchten Artikeln. 

Der Run auf Produkte dieser Art kam auch nicht von ungefähr, denn zweifellos hat die Intensität der Homeoffice-Nutzung durch COVID-19 einen Höhepunkt erfahren: Laut einer Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation gaben 23% der Befragten an, vor der Corona-Krise mindestens einmal pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Inzwischen ist der Anteil derer, die mindestens mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeiten, auf 39% gestiegen. Rund 26% der Befragten befinden sich derzeit sogar fast ausschließlich im Homeoffice.

 

Abflauende Nachfrage?

Den meisten Unternehmen gelang es, trotz der angespannten Situation auf dem ITK-Markt, ihren Angestellten die kurzfristig benötigte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Wie also sieht die Lage inzwischen aus? Entspannen sich die Lagerbestände im Channel mit der abflauenden Nachfrage eines mehrheitlich gesättigten Marktes? Und ist die Verfügbarkeit von Notebooks und Co. wieder gesichert? 

Eine aktuelle Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform gibt weitestgehend Entwarnung: In den meisten Kategorien des Homeoffice-Equipments steigen die Bestandszahlen seit März stetig an. Doch nicht überall: Eine Produktkategorie wird nach wie vor händeringend gesucht – und deren Preise explodieren.

 

Die Bestandszahlen normalisieren sich

Die positiven Nachrichten zuerst: Der Gesamtlagerbestand ist zwischenzeitlich deutlich stabiler: “Die Situation hat sich vorerst beruhigt. Vom Tiefpunkt Mitte März ziehen die Lagerbestände wieder merklich an. Insbesondere bei den vor Kurzem noch so dringend benötigten Notebooks können wir eindeutig eine Besserung erkennen”, erklärt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Die Entwicklung des Gesamtlagerbestands zeigt: Wer jetzt ein Notebook benötigt, der bekommt auch eines. Das unter den zuletzt besonders beliebten Geräten befindliche Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE), zeigt beispielhaft die Entwicklung während der Corona-Pandemie. Bereits Ende Februar fällt der Lagerbestand auf nahezu Null, im März steigen dann die Preise deutlich an. Auch die Produkt-Klick-Historie innerhalb der ITscope Plattform zeigt im März einen herausstechenden Peak. Erst Ende April normalisiert sich der Bestand und die Preise fallen wieder auf ein reguläres Level.  


Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) Januar bis Mai 2020

 

Ladenhüter Komplettsysteme

In eine ganz andere Richtung entwickeln sich die Lagerzahlen bei den, für das Homeoffice eher ungeeigneten, Komplettsystemen – seit Ende März geht es ununterbrochen nach oben. Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen ist diese Produktkategorie weit entfernt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Komplettsystem

Komplettsysteme entwickeln sich während der Corona-Krise offensichtlich zum Ladenhüter. Zum einen verhalten sich einige Firmen aktuell zögerlich, was größere Infrastrukturprojekte angeht. Zu groß ist noch die Unsicherheit, wie die wirtschaftliche Lage nach COVID-19 aussehen wird. Hinzu kommt auch ein generelles Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten: Das Homeoffice hat durch die Corona-Krise enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks, wo zuvor ein fest installierter PC der Standard war.

Komponenten wie Mainboards und Festplatten hingegen waren zu keiner Zeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst und unterliegen lediglich den üblichen Schwankungen. Im Bereich der TFTs trat einzig Mitte März eine kleine Delle auf, inzwischen sind die Lagerbestände wieder auf dem Normalniveau angelangt. Auch bei den vor kurzem noch stark nachgefragten Headsets führt der Weg in Richtung Stabilisierung. 

 

Webcams im Ausnahmezustand

Eine Produktkategorie hat sich jedoch noch nicht von der Corona-Panik erholt. Sah es bis Mitte März noch völlig normal aus, so hat sich der Gesamtlagerbestand seitdem nicht wirklich erholen können und befindet sich weiter auf dem Tiefstand.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

Die ungebrochen stark nachgefragte Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) wurde vielfach als Paradebeispiel des Angebot und Nachfrage-Prinzips genannt. Das aktuelle Nachfrageverhalten wirkt sich bei der beliebten Webcam auf der ITscope Plattform nicht nur in einer Bestands- und damit Verkaufsflaute, sondern auch in einem immensen Preisanstieg aus. Lag der HEK bis März noch stabil bei rund 50 Euro, erreichte er Anfang Mai mit über 250 Euro sein bisheriges Maximum. 

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 4007680000) Januar bis Mai 2020

Ein Ende scheint frühestens Ende Mai in Sicht: Wie die Preis/Lager/Status-Historie im HEK Trend zeigt, fallen die Preise insgesamt wieder etwas, doch entscheidend ist, wann die großen Broadline-Distributionen wieder liefern können. Diese haben das Preiserhöhungsspiel derzeit nicht mitgemacht und führen die Webcam weiterhin zu einem HEK von zwischen 80 und 100 Euro in ihren Listen, allerdings ohne Verfügbarkeit oder mit Verfügbarkeit “im Zulauf” mit Wareneingang gegen Ende Mai. Es bleibt zu hoffen, dass sich dann auch hier wieder etwas Normalität einstellt, sobald sich die Lager wieder füllen.

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. Sie möchten ebenfalls jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen können? Testen Sie ITscope unverbindlich 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

11.05.2020|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren


eCommerce ist für Systemhäuser oft untrennbar mit einem immensen Aufwand, hohen Kosten sowie der Bindung interner Ressourcen verbunden. Dass das aber auch ganz anders geht, zeigt die IT Südwestfalen: In nur vier Wochen realisiert der IT-Dienstleister eine eCommerce-Lösung – ganz ohne große Herausforderungen und zu überschaubaren Kosten. Und vor allem: mit weiterhin individueller Kundenberatung.

Karlsruhe, den 27.04.2020 – Bei der Umsetzung umfangreicher eCommerce-Projekte stehen Systemhäuser in der Regel vor einem grundlegenden Dilemma: Auf der einen Seite steht der Wunsch, in Sachen Digitalisierung mit gutem Beispiel voranzugehen und Prozesskosten zu reduzieren. Auf der anderen Seite aber auch das Ziel, ihren Endkunden mit persönlicher Beratung und individueller Unterstützung bei der Produktauswahl einen echten Mehrwert im Verkauf zu bieten. Das Selbstverständnis vieler Systemhäuser ist weit entfernt vom reinen “Kistenschieben”, keiner kann und will sich mit großen eTailern oder Online-Riesen wie Amazon messen – das wäre nicht nur hinsichtlich des Preisniveaus eine Herkulesaufgabe.

Stattdessen setzen Systemhäuser auf kundenindividuell vereinbarte Sortimente und Konditionen, kombiniert mit standardisierten Dienstleistungen und Managed Services. Das alles ist mit klassischen Shopsystemen nur mit Individualentwicklungen und entsprechend hohem Aufwand realisierbar. Dazu kommt dann noch die Anbindung der Bestellsysteme der Distribution sowie die Integration und Lizenzierung des Produktcontents. Ein Kraftakt, der schnell alle Budgets sprengt, da schließlich auch die Integration der eigenen ERP-Welt erforderlich ist.

Die IT Südwestfalen AG, ein regionales Systemhaus aus Lüdenscheid mit mehr als 50 Mitarbeitern, stand vor dem selben Szenario – hat jedoch etwas radikal Neues ausprobiert: eCommerce ganz ohne bekanntes Shopsystem, aber mit deutlich geringerem Aufwand, zu überschaubaren Kosten und vor allem mit weiterhin individueller Kundenberatung

Die IT Südwestfalen AG bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Darunter sind sowohl Kunden, für die nur Dienstleistungen erbracht werden, als auch Kunden, die beides, sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, verlangen sowie natürlich auch Kunden, die nur Hardware benötigen. 

Das Hauptziel von IT Südwestfalen ist, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen und die individuelle Betreuung, die das Systemhaus seinen Kunden bietet, mit einer eCommerce-Lösung zu vereinen. “Wir möchten nicht als Großhandel auftreten. Vielmehr sollen unsere Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG. Der Servicegedanke sollte, wie Danny Fischer weiterhin beschreibt, das Herzstück der Lösung sein: “Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen.” 

Für IT Südwestfalen war daher schnell klar: Die passende eCommerce-Lösung musste diese Anforderungen vollständig erfüllen. Ein Webshop auf Basis eines Shopsystems war jedoch zu aufwändig und auch zu kostspielig. Die ITscope B2B Suite hingegen, als eCommerce-Portal, in dem sich Systemhäuser weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern müssen, war für IT Südwestfalen die optimale Lösung.  

“Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde.”

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG 

Bereits vor zwei Jahren begann die IT Südwestfalen damit, den Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Automatisierten Einkauf hatte die IT Südwestfalen also bereits im Einsatz, als der Vertrieb mit der B2B Suite um einen digitalen Kanal ergänzt werden sollte. Gleichzeitig kann die individuelle Betreuung, als maßgebliche Servicekomponente bei IT Südwestfalen, mit der B2B Suite weiterhin sehr gut umgesetzt werden: “Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt”, meint Danny Fischer dazu. Entsprechend ist auch ein ausführliches Onboarding jedes Kunden feste Voraussetzung für die Freischaltung. In diesem erklärt der Key Account Manager Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel geteilte Produktlisten, sodass der Kunde von Anfang an von allen Vorteilen der B2B Suite profitiert. 

Dazu gehört auch, dass IT Südwestfalen in der B2B Suite neben Hardware auch Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services präsentiert. Ein Mehrwert sowohl für Endkunden, die neue Möglichkeiten kennenlernen, als auch für IT Südwestfalen, die dadurch zusätzliches Geschäft generiert. “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer das Erfolgsmodell.

Auch bei der Bestellverarbeitung verfolgt IT Südwestfalen einen kundenzentrierten Ansatz: Anstatt Bestellungen direkt zur Distribution durchzurouten, prüft der Vertriebsinnendienst jede Bestellung auf Plausibilität und Richtigkeit. “Wir bieten dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder einzelnen Bestellung. Das ist ein erheblicher Mehrwert gegenüber anderen Online Shops,” ergänzt Danny Fischer. Und das wissen die Kunden auch zu schätzen: IT Südwestfalen konnte bisher ein Plus von 40% an Bestellungen generieren, die ohne das System nicht entstanden wären. Der Grundsatz, nicht einfach nur Hardware-Geschäft online abzuwickeln, sondern primär die Kundenbindung zu stärken, zahlt sich für IT Südwestfalen also eindeutig aus. 

Und wie sieht die B2B Suite als eCommerce-Portal in der Praxis aus?

Der Einsatz der B2B Suite erspart Systemhäusern den üblicherweise erheblichen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Diese Vorgehensweise ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, da sie weniger eigene IT Ressourcen bindet. Content wird nicht mühsam zusätzlich integriert, Lieferanten nicht umständlich einzeln angebunden und der zeit- und nervenraubende Know How-Aufbau für ein spezielles Shopsystem oder eCommerce-Framework entfällt. Der Bestellprozess ist auf der ITscope Plattform integriert und das Bestellrouting erfolgt nach Freigabe elektronisch an die Schnittstellen der Distribution, sodass deren Rückmeldungen zeitgleich im Kundenportal landen. 

Außerdem kann das Design ganz individuell gestaltet werden – so steht im Handumdrehen das fertige Einkaufsportal. “Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt!”, berichtet Danny Fischer begeistert. “Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.”

Von allen Beteiligten erhält die B2B Suite sehr gutes Feedback: “Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen,” erklärt Danny Fischer zum Projekt, zu dem IT Südwestfalen Kunden hinzugezogen hat, die ihre Sicht auf das System einbrachten. Kleinere Schwierigkeiten zu Beginn, wie das Branding unter der eigenen Domain und die Performance, konnten kurzfristig behoben werden. “Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.” 

 

Für die Nutzung der ITscope B2B Suite ist zuerst ein Plattformzugang zu ITscope.com erforderlich. Systemhäuser erhalten via https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ einen kostenlosen Testzugang. 

Das vollständige Interview mit Danny Fischer können Sie hier lesen.

 

 

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27.04.2020|
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30.06.2020|Presseecho DE|

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13.05.2020|Presseecho DE|

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28.04.2020|Presseecho DE|

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28.04.2020|Presseecho DE|
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Auf dieser Seite wird der wöchentliche Changelog für ITscope veröffentlicht. Verwenden Sie unsere Seite für Feedback & Ideen falls Sie Rückmeldung zu unseren Features geben wollen, hier finden Sie auch die Roadmap für zukünftige Entwicklungen.

Release Notes für Update 2021.20

E-Procurement

  • Wird eine vorbereitete Bestellung zurück in den Warenkorb verschoben, werden die Adressen für die Positionen auch übertragen.
  • Aufgrund eines Fehlers wurden für Bestellungen, welche auf dem Status Teilweise im Versand oder Teilweise berechnet standen, zu häufig E-Mails mit einer Aktualisierung des Bestellstatus versendet. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Falls vorhanden, werden Kontaktdaten (Name, Vorname, E-Mail) jetzt auch in den Bestell-PDFs aufgeführt.

Digitaler Vertrieb

  • Falls vorhanden, wird die Endkundenbestellreferenz bei versendeten B2B-Bestellungen/-Aufträgen nun immer angezeigt.
18.05.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.19

E-Procurement

  • Für alle Kunden, die bei der MEGATECH communication GmbH eine Partnerschaft auf ITscope eingerichtet haben, wird der Bestand jetzt per Realtime E-Service abgefragt. Hierfür sind keine zusätzlichen Zugangsdaten notwendig.
  • In der E-Mail zur Benachrichtigung über eine Statusänderung werden nun für den Status „Teilweise versendet“ die versendeten Positionen in der E-Mail aufgelistet.

Digitaler Vertrieb

  • Die Detailansicht von Angeboten reagierte fehlerhaft beim Umstellen der Schalter für „Bruttopreise anzeigen“ und „Nur Gesamtpreis anzeigen“. Dieser Fehler wurde behoben.

Plattform

  • Wurden mehrere Firmenfilter bei der Firmensuche gesetzt, kam es zu Problemen bei der Anzeige der Filter. Dieses Problem wurde behoben.
11.05.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.18

Digitaler Vertrieb

  • An den Positionen eines Angebots wird nun neben den Preisen der inkludierte bzw. exkludierte Steuerbetrag angezeigt.
  • Die Option, ob die Endkundenreferenz bei Bestellungen angezeigt wird, kann für B2B-Portale zukünftig über die Bestellkonditionen eingestellt werden. Zusätzlich kann auch eingestellt werden, ob das entsprechende Feld ein Pflichtfeld sein soll.
  • Es kann testweise die Stückliste für ein Bundle-Produkt angezeigt werden.
  • Der Bundle-Konfigurator wird ab jetzt innerhalb der ITscope-Anwendung aufgerufen.
  • Es wurde ein Fehler behoben, durch den kein neuer Kategoriebaum erstellt werden konnte.
07.05.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.17

E-Procurement

  • Selektierte Tag-Filter im Detailbereich der Produktsuche ließen sich aufgrund eines Fehlers nicht entfernen. Dieser Fehler wurde behoben.

Digitaler Vertrieb

  • Bei einer steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferung an andere EU-Länder wird in der B2B Suite gem. § 4 Nr. 1b UStG. keine Umsatzsteuer ausgewiesen. Sofern für beide Geschäftspartner eine USt.-ID hinterlegt ist, wird in der Bestellung und der Proforma-Rechnung somit eine Umsatzsteuer von 0 % ausgewiesen.

Katalog

  • Es wurde ein Fehler behoben, der dazu geführt hat, dass die Angabe von Standard-Verpackungseinheiten (1 Stück) in individuellen Preislisten ignoriert wurde, wenn die Standardpreisliste etwas anderes als die Standardangabe enthielt (z.B. 10 Stück). Diese Fehlerbehebung führt auch zu einer sichtbaren Verhaltensänderung, denn ab sofort ist auch bei der Standardeinheit „1 Stück“ für die Nutzer erkennbar, dass Verpackungseinheiten angegeben wurden. Um zu erreichen, dass keine Symbole auf Verpackungseinheiten hinweisen, müssen in Zukunft alle für Verpackungseinheiten relevanten Mengen mit einer „0“ angegeben werden.
30.04.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.16

E-Procurement

  • Bestellungen an die Katun GmbH können nun per EDI gesendet werden.

Katalog

  • Es wurde ein Fehler behoben, wodurch beim Produktexport dieselben Bilder wiederholt in den Feldern image2-5 ausgegeben werden konnten.

Plattform

  • Durch eine falsche Formatierung von Preisen in einem Angebot konnte es zu fehlenden Nachkommastellen oder Währungssymbolen kommen. Dieser Fehler wurde behoben.
23.04.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.15

E-Procurement

  • Aufgrund eines Fehlers konnten über die Schaltfläche im Einkaufsboard Bestellungen nicht als PDF ausgegeben werden. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Der aktuelle Bestellstatus wird nun nicht nur pro Bestellung, sondern auch für jede Position angezeigt.

Digitaler Vertrieb

  • In den Bestellkonditionen eines B2B-Portals erscheint nun eine Warnung, falls auf Seite des Betreibers keine E-Mail-Adresse für Bestellungen angegeben ist, und in der Firma kein Mitarbeiter mit dem Verkaufsrecht ausgestattet ist, da dies eine ungültige Konfiguration darstellt. Analog dazu wird der Benutzer gewarnt, wenn das Feld „E-Mail Empfänger für Preisanfragen“ leer ist.
16.04.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.14

E-Procurement

  • Beim Hinzufügen von Positionen in einen Warenkorb werden keine archivierten Warenkörbe mehr in der Auswahl angezeigt.

Digitaler Vertrieb

  • Die Anzeige von Herstellerdatenblättern in einem B2B-Portal ist nicht mehr abhängig von der Option „Produkt-IDs anzeigen“. Es wurde hierfür eine eigene Option in der Kundengruppenkonfiguration hinzugefügt („Herstellerdatenblatt anzeigen“).
09.04.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.13

E-Procurement

  • Es wurde ein Fehler behoben, wodurch Preise von B-Ware-Artikeln nicht im Produktheader angezeigt werden konnten.

Digitaler Vertrieb

  • Aufgrund eines Fehlers konnten Aufschläge in einer Preiskalkulation nicht gelöscht werden. Dieser Fehler wurde behoben.

Katalog

  • Im Produktexport wird nun verhindert, dass ein Thumbnail-Bild wiederholt über die Felder image2 bis image5 ausgegeben wird.

Plattform

  • In den Einstellungen für den eigenen Nutzer (Mein Profil » Einstellungen) kann nun der Schalter für Plattformbenachrichtigungen wieder aktiviert/deaktiviert werden.
30.03.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.12

E-Procurement

  • Die erweiterte Adressauswahl für Bestellungen ist nun für alle Kunden auf der Plattform aktiviert. Eine Beschreibung dieser neuen Funktion können Sie auf unserer Hilfeseite finden. Über den entsprechenden Schalter im Testlabor kann diese erweiterte Adressauswahl wahlweise auch wieder deaktiviert werden.
  • Für Produktabrufe über den Export und die API wird nun sichergestellt, dass der Contentanbieter für die einfachen und erweiterten technischen Eigenschaften derselbe ist.
  • Preise auf dem Einkaufsboard und der Warenkorb-Navigationsleiste wurden teilweise nicht konsistent angezeigt. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Bei der Preisoptimierung wurde ein Fehler behoben, wodurch bei der Preisberechnung der Wert falsch angezeigt wurde. Dieser Fehler hatte keine Auswirkung auf das Optimierungsergebnis.

Digitaler Vertrieb

  • Beim Einladen eines Kollegen in ein B2B-Portal spielt die Groß- und Kleinschreibung der Domain der E-Mail-Adresse keine Rolle mehr.
29.03.2021|Changelog DE|
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Mehr als 7.800 aktive Kunden, 420 Distributoren und 3 Millionen ITK-Produkte: Auf ITscope.com ist die IT-Branche zu Hause. Natürlich sind wir daher auch auf den großen Events der Branche vertreten. Ob Messen, Partnertage, Roadshows, Fachveranstaltungen oder andere Events – erleben Sie ITscope hautnah & in Ihrer Nähe! Lassen Sie sich die neuesten Funktionen von ITscope vorstellen, stellen Sie Fragen rund um den ITK-Handel und sprechen Sie mit uns über die gemeinsame Zusammenarbeit.

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Christine Derr
Partner Sales Manager