Aktuelles2020-07-14T15:45:28+02:00

Aktuelle News und Updates

Aktuelles

Neue Features im Testlabor auf der ITscope Plattform

 

Im Testlabor auf der ITscope Plattform können neue Features, welche noch in Entwicklung sind, schon während der Entwicklungsphase genutzt und ausführlich getestet werden. Seit kurzem stehen dort neue Features zur Freischaltung bereit – helfen Sie uns, diese durch Ihr Feedback noch besser zu machen.

Neue Adressauswahl verwenden

Das erste neue Testlabor-Feature ermöglicht es, den alten Adressauswahl-Dialog durch einen neuen, erweiterten Auswahldialog zu ersetzen, mit dem das Verwalten, Auswählen und Hinzufügen von Adressen vereinfacht wird. 

Mit Aktivierung dieses Features im Testlabor können Nutzer nun direkt bei der Bestellung die angegebene Adresse editieren. Bisher konnten Adressen nur global angepasst werden und es war nicht möglich, eine Adresse nur auf einer Bestellung anzupassen – nun ist der Vorgang deutlich vereinfacht. Innerhalb des Bestellvorgangs kann die Liefer- und/oder Rechnungsadresse über den Button Bearbeiten bzw. Aus Adressbuch wählen verändert bzw. ausgetauscht werden, beispielsweise, wenn für eine Bestellung ein anderer Empfänger innerhalb der gleichen Firma beliefert werden soll.

Klickt man hinter der Liefer- oder Rechnungsadresse auf den Button Bearbeiten, kann man diese Adresse direkt bearbeiten. Anders als bei Änderungen im Adressbuch handelt es sich dabei aber nicht um eine globale Änderung, sondern betrifft nur die Liefer- bzw. Rechnungsadresse der aktuellen Bestellung. Die ausgewählte Adresse aus dem Adressbuch bleibt unverändert – wie auch das Infofeld im Screenshot anzeigt. Es handelt sich also nur um eine einmalige Aktion und verhindert versehentliche Falschlieferungen im Nachhinein.

Außerdem ist kein Empfänger mehr, sondern ein Adresszusatz hinterlegbar. Hier kann ebenfalls der jeweilige Empfänger innerhalb der Firma angegeben werden, als Adresszusatz erscheint diese Angabe jedoch sicher auch auf dem Adressfeld des Pakets – was bisher nicht bei jedem Distributor der Fall war.

Mit Klick auf den Aus Adressbuch wählen-Button (unterhalb der Liefer- oder Rechnungsadresse) öffnet sich der Adressauswahl-Dialog. Verbessert wurde hier die Suche nach Kontakten aus dem eigenen Kontaktnetzwerk sowie die Neuanlage von Kontakten. Auch andere, bereits hinterlegte Adressen können in diesem Dialog per Klick ausgewählt und für einzelne Bestellungen übernommen werden.  

 

Bestellvorbereitung überspringen

Dank dieses weiteren neuen, ebenfalls im Testlabor aktivierbaren Features können Bestellungen direkt aus dem Warenkorb erzeugt und gleich versendet werden. Dadurch wird das Verschieben der Bestellung in die Spalte „Vorbereitet“ nicht mehr nötig.

Zum Vergleich: Zuvor war der Schritt Vorbereitete Bestellungen zwischen Warenkorb und Gesendete Bestellungen enthalten. 

Mit dem neuen Feature wird dieser Zwischenschritt ausgeblendet und die Bestellung kann direkt aus dem Warenkorb heraus bestellt werden.

Damit wird der Bestellprozess um einen Schritt reduziert und das Gesamtbild ähnelt dem von B2C-Portalen, bei welchen es üblich ist, Bestellungen direkt aus dem Warenkorb abzusenden. 

 

Wir freuen uns über Ihr Feedback beim Testen der neuen Features im Testlabor!

 

Noch kein ITscope-Kunde?
Mit ITscope sehen Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten ein und können diese transparent vergleichen. Testen Sie jetzt ITscope kostenlos – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

29.07.2020|

ITscope Marktbarometer Q2/2020

Lieferengpässe überwunden, Apple als Q2 Sieger

Das ITscope Marktbarometer Q2/2020 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Apple dominiert die Highflyer
  • Mobiltelefone: iPhone SE der zweiten Generation kommt gut an
  • Tablets: Surface oder iPad Pro? Beide sind stark!
  • Notebooks: Lagerbestände wieder hergestellt, Lenovo dominant
  • CPUs: Neues von Intel und AMD liegt wieder vorn


Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitQ2 Klicks
# 1Apple iPhone SE (2nd generation), 64GB, Schwarz, MX9R2ZD/AMX9R2ZD/A2020-04-174022
# 2Apple Magic Keyboard, MXQU2D/AMXQU2D/A2020-03-192012
# 3Apple MacBook Air, 13.3″, i3, 8GB, 256GB, MWTJ2D/AMWTJ2D/A2020-03-191857
# 4Apple iPad Pro, 12.9″, 128GB, Space Grau, MY2H2FD/AMY2H2FD/A2020-03-191566
# 5WD Red, 4TB, 5400 rpm, WD40EFAXWD40EFAX2020-01-151517
# 6HPE Aruba – SFP+ LC Single-Mode, J9151EJ9151E2020-01-15868
# 7Intel Core i9 10900K, 10-Core, 3.7 GHz, HT, BX8070110900KBX8070110900K2020-04-28856
# 8Jabra Evolve2 40 MS Stereo, 24089-999-99924089-999-9992020-03-19827
# 9Synology Disk Station DS220jDS220J2020-01-31680
# 10Microsoft Surface Dock 2, 1GK-000021GK-000022020-05-07595
# 11Sophos SD-RED 20, R20ZTCHMRR20ZTCHMR2020-04-07548
# 12HP Color LaserJet Pro M255dw, 7KW64A#B197KW64A#B192020-01-21527
# 13HP Enterprise ProLiant MicroServer, P16006-421P16006-4212020-02-05410
# 14Xiaomi Roborock S5 Max, XM200018XM2000182020-01-17346
# 15Be Quiet! Pure Base 500DX, Midi-Tower, BGW37BGW372020-04-17325
# 16Samsung S27E450B – SE450 Series, LS27E45KBH/ENLS27E45KBH/EN2020-04-09324
# 17VMware vSphere Essentials Kit – (v. 7), VS7-ESSL-KIT-CVS7-ESSL-KIT-C2020-03-27291
# 18Elmo L-12W, 137913792020-03-10249
# 19Be Quiet! Straight Power 11 Platinum 750W, BN307BN3072020-01-10236
# 20HP Enterprise Aktivierungs-Kit, P13788-B21P13788-B212020-02-05214
# 21HP Business Top Load, 15.6″, 2SC66AA2SC66AA2020-05-13205
# 22Crucial 32GB 2x16KIT DDR4 3000MHz DIMM, BL2K16G30C15U4BBL2K16G30C15U4B2020-02-27191
# 23Xiaomi Mi Smart Pedestal Fan 2S, XM220001XM2200012020-03-13174
# 24ASUS TUF GAMING B460M-PLUS, LGA1200, micro ATX, 90MB13N0-M0EAY090MB13N0-M0EAY02020-05-27164
# 25Be Quiet! Pure Rock 2, BK006BK0062020-04-28154
# 26BARCO ClickShare CX-30, R9861513EUR9861513EU2020-02-06135
# 27Gainward Geforce RTX 2070 SUPER Phoenix V1, 8GB GDDR6, 173017302020-04-23125
# 28Amazon Fire TV Stick 4K, B07PW9VBK5B07PW9VBK52020-02-26125
# 29Xiaomi MI Air Purifier 3H, XM200017XM2000172020-01-23124
# 30Samsung GU55TU8079U, GU55TU8079UXZGGU55TU8079UXZG2020-03-13123

 

 

20.07.2020|

Virtuell statt vor Ort: Messen & Events während Corona

 

Während der Corona-Pandemie sind große Veranstaltungen untersagt, weshalb viele Organisatoren auf virtuelle Konzepte umsteigen. Diese bieten eine Vielzahl an Vorteilen und kaum Nachteile. Wird der Antrieb, den hybride Veranstaltungskonzepte durch Corona erhalten, die Eventlandschaft nachhaltig verändern?

Wo einerseits nach und nach Lockerungen beschlossen werden, ist ein Bereich hiervon vorerst noch vollständig ausgeschlossen und leidet besonders unter den Folgen der Pandemie: Großveranstaltungen, zu denen auch viele Messen und Events zählen, bleiben voraussichtlich noch bis mindestens Ende August untersagt

Wurden viele Events, die im Frühling stattfinden sollten, noch auf unbestimmte Zeit verschoben, geht der Trend nun eher hin zu alternativen, situationsgerechten Lösungskonzepten. Diese reichen von limitierten Besucherzahlen und entzerrten Räumlichkeiten bis hin zu einer vollständig digitalen Durchführung. 

Vorreiter für digitale Durchführung: Gamescom

Grund für letzteres waren, neben den bisher geltenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, auch die Reisebeschränkungen. So entschieden sich beispielsweise die Veranstalter der Gamescom, einer der weltweit größten Events für Computer- und Videospiele, die jährlich mehrere hunderttausend Besucher begrüßt, für eine rein digitale Veranstaltung. Diese Entscheidung schließt auch den Ausbau verschiedener digitaler Formate ein, wie den verbesserten Content-Hub gamescom now mit vielfältigen Themenbereichen, Shows und zahlreichen Talks. Besonders ist in diesem Jahr, dass für die digitalen Angebote von gamescom now kein Ticket gekauft werden muss. Die Veranstalter möchten damit erreichen, so vielen Fans wie möglich die virtuelle Teilnahme an der Gamescom zu ermöglichen. 

Doch solche Konzepte, so einfach und praktisch sie für Besucher auch sein mögen, benötigen eine durchdachte Planung und Vorbereitung. Die Corona-Krise hat Anbietern, die die Durchführung virtueller Events ermöglichen, einen regelrechten Push verliehen: Das Geschäft boomt, deutlich mehr Konferenzen, Messen, Seminare, Karriere- und Teamevents also noch 2019 werden aktuell online durchgeführt.

Welche Vorteile digitale Konzepte bieten …

Wurden die neuen Konzepte bei vielen Firmen durch die Not erst so richtig in den Fokus gerückt, werden jetzt mehr und mehr auch die Vorteile virtueller Events sichtbar. Nicht nur organisatorische Hürden, wie beispielsweise die oftmals lange Anreise, werden dadurch aufgehoben. Auch können Unternehmen die Reichweite von Events signifikant erhöhen und gleichzeitig Kosten reduzieren. Hinzu kommt, dass beispielsweise ein Messebesuch, der nur mit einem Login am PC verbunden ist, viel eher in Betracht gezogen wird, als eine Veranstaltung, die eine lange und eventuell umständliche Anreise mit sich zieht. Nicht zu vergessen sind auch die verringerten Umweltbelastungen, da sowohl die Anreise als auch Transport- und Aufbauwege wegfallen. 

… und welcher Nachteil besteht

Im Gegensatz zu den vielen Vorteilen, die ein virtuelles Event bietet, steht ein großer Nachteil: Das “Face-to-Face”-Erlebnis mit persönlichem, individuellem Austausch fehlt. Trotz der Video- und Chat-Funktionen, die viele Anbieter ermöglichen, ist es dennoch etwas anderes, als sich direkt gegenüber zu stehen. 

Doch auch aus diesem Nachteil lässt sich ein Vorteil ziehen: Beispielsweise bei Karrieremessen für Studierende stellt der persönliche Erstkontakt häufig eine Überwindung dar. Die Kontaktaufnahme oder das Fragenstellen ist dabei via Chat dem ein oder anderen sicher angenehmer. Und wenn die Online-Gespräche gut laufen, folgt dann schnell auch der persönliche oder zumindest telefonische Kontakt.

Festzuhalten ist: Nicht in jedem Fall ist eine örtliche Präsenz und die damit häufig verbundene lange Anreise nötig. Mit dem richtigen Equipment ist vieles auch ganz bequem und unkompliziert von zu Hause aus möglich.

Sie sind noch auf der Suche nach passendem IT-Equipment für Ihre virtuelle Veranstaltung? Sie möchten Preise und Verfügbarkeiten von Webcams, Headsets und Co. transparent vergleichen? ITscope bietet Ihnen dafür die optimale Plattform. Registrieren Sie sich kostenlos unter: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

15.07.2020|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

 

Karlsruhe, 07.07.2020 – Während sich einerseits die Lagerbestände im Bereich des Homeoffice-Equipments nach dem Höhepunkt der Corona-Krise wieder stabilisieren, haben einige Produkte mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. PC-Komplettsysteme, die im Vergleich mit leichten und flexiblen Notebooks im Homeoffice eindeutig im Nachteil sind, werden aktuell kaum nachgefragt. In der Folge steigen die Lagerbestände stetig an – mit kritischen Auswirkungen auf den Preis. 

Noch im März sahen die Lagerbestände im Bereich der IT-Hardware beunruhigend aus: Notebooks waren nahezu ausverkauft, Headsets, Monitore und Webcams gleichermaßen dringend gesucht – eben alles, was für die Grundausstattung im Homeoffice benötigt wurde. 

Im letzten Update Mitte Mai zeigte die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform, dass die Lagerbestände wieder ansteigen und sich die Lage normalisiert. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass eine Produktkategorie ganz andere Hürden überwinden muss.

Komplettsysteme auf dem absteigenden Ast

Bei den für das Homeoffice eher ungeeigneten Komplettsystemen entwickelten sich die Lagerzahlen in die gegensätzliche Richtung. Wo bei anderen Produkten die Bestände im Keller waren, ist bei den Komplettsystemen die Tendenz steigend. Was im Mai bereits erahnt werden konnte, wird nun immer klarer: Mit wachsendem Bestand sinken die Preise. Nicht nur herrscht aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage Zögerlichkeit bei Infrastrukturprojekten, auch wurde während der Corona-Krise klar, dass zukünftig Notebooks zum Standardinventar zählen müssen, um Mitarbeitern erhöhte Flexibilität gewährleisten zu können. 

“Das Bild, was sich uns aktuell zeigt, erlaubt uns einen Blick in die Zukunft: Wir vermuten, dass PC-Komplettsysteme mehr und mehr aus dem Office-Bereich verschwinden und durch Notebooks ersetzt werden. Viele Firmen haben während der Corona-Krise erkannt, wie wichtig flexibles Arbeiten ist und wollen das mit dem passenden Equipment unterstützen”, erklärt Oliver Gorges, Vertriebsleiter bei cop software + services, Tochterfirma der ITscope GmbH. 

Diese Tatsache belegen auch die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer für das 2. Quartal 2020. Offensichtlich entwickeln sich Komplettsysteme zum Ladenhüter – und eine Besserung ist aktuell noch nicht in Sicht. 

Volle Lager sorgen für fallende Preise

Im Vergleich der Zahlen des 1. und 2. Quartals 2020 zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab. Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen aus dem 2. Quartal 2019 zeigt zwar, dass auch bei den damaligen Top 10 einzelne Produkte über den Zeitraum von März bis Juli im Preis sanken – allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Von einem saisonalen Phänomen kann man daher nicht ausgehen. Das verdeutlicht auch eine Einzelbetrachtung der aktuellen Top 10.

Top-Produkte zeigen eindeutiges Bild

Der im aktuellen Quartal sowie auch in den beiden Quartalen davor auf Platz 1 befindliche und seit August 2019 in ITscope gelistete Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) ist hier ein besonders anschauliches Beispiel: Unterlag der HEK des PC Systems noch bis April nur minimalen Schwankungen, nimmt er seitdem stetig ab und pendelt sich bei 490 Euro ein – zuvor lag dieser bei weitestgehend konstanten 530 Euro. Grund dafür scheint der steigende Lagerbestand zu seinWaren zuvor maximal 5.500 Artikel seitens der Distribution auf ITscope gemeldet, sind es mit dem aktuellen Höchstwert fast 20.000.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) Oktober 2019 bis Juli 2020

Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei den Komplettsystemen auf Platz 2 und 3 des ITscope Marktbarometers. Bei dem seit Juli 2019 gelisteten, zweitplatzierten HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) ergibt sich die gleiche Kombination aus vollen Lagern und fallenden Preisen. Zwar ist die Summe mit knapp 5.500 Lagerartikeln insgesamt geringer als beim Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, dennoch hat sich der Lagerbestand im Vergleich zu den Vor-Corona Werten fast verdoppelt. Bei diesem Überangebot ist ein fallender HEK die logische Konsequenz: Auch wenn bei diesem System der HEK-Trend nicht ganz so gleichmäßig ist wie beim erstplatzierten von Lenovo und stärkeren Schwankungen unterliegt, lag der HEK vor Corona in Q4 2019 und Q1 2020 nie so tief wie mit den aktuellen rund 500 Euro. 

 

Preis/Lager/Status-Historie HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) Oktober 2019 bis Juli 2020

Außerdem liegt beim HP ProDesk 400 G6 die Verkaufstendenz zwischen Januar und März bei null – denn die Lager sind leer. Eine mögliche Erklärung dafür könnten Lieferengpässe aufgrund des Lockdowns in China sein. Im März folgt dann ein kurzer Ausschlag der Verkaufstendenz und der Bedarf wird nachgeholt. Danach sinken die Verkaufszahlen jedoch rasch wieder und die Lager bleiben gefüllt. Wie es scheint, sollen niedrigere Preise dem sinkenden Absatz nun entgegenwirken.  

Auch der Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) auf dem 3. Platz, der ebenfalls seit Juli 2019 auf der ITscope Plattform gelistet ist, hat mit fallenden Preisen zu kämpfen. Der Lagerbestand der Distribution mit über 3.000 Artikeln ist vergleichsweise hoch und der HEK von rund 450 Euro entsprechend niedrig. 

 

Preis/Lager/Status-Historie Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) Oktober 2019 bis Juli 2020

Wie wird sich die Situation weiter entwickeln – auch “nach Corona”? Werden die Veränderungen so tiefgreifend sein, dass tatsächlich ein nachhaltiges Umdenken stattfindet, hin zu einer flexiblen Arbeitswelt, die sich räumlich unabhängig abspielt? Oder handelt es sich nur um eine Momentaufnahme und die Nachfrage nach Komplettsystemen steigt wieder, sobald sich die wirtschaftliche Lage entspannt? Es bleibt spannend – und abzuwarten, wie sich die Nachfragesituation weiterhin entwickelt. 

Im vierteljährlich erscheinenden Marktbarometer analysiert ITscope rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller.
Wenn auch Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen möchten, dann testen Sie ITscope – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

07.07.2020|

FAQ zu Rechnungen während der Umsatzsteuersenkung in Deutschland

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln.

Wir von ITscope möchten mit diesem FAQ unseren Kunden auf einen Blick Antworten auf die häufigsten Fragen im Umgang mit Rechnungen geben.

Grundsätzlich entsteht die Umsatzsteuer endgültig erst mit Ausführung einer Leistung oder Teilleistung. Gem. aktuellem BMF-Schreiben (Rz 24, 1.) ist eine Dauerleistung im Falle einer sonstigen Leistung an dem Tag, an dem der vereinbarte Leistungszeitraum endet (Abschnitt 13.1 Abs. 3 UStAE) ausgeführt. Demzufolge ist der letzte Tag der Leistungserbringung, also das Ende des aktuellen Vertragszeitraums Ihres ITscope-Vertrags, für die Besteuerung maßgeblich.

 

Was bedeutet das für meine Rechnung?

Rechnungsdatum bis 30.06.2020

Unsere Rechnungen wurden bis einschl. 30.06.2020, unabhängig vom tatsächlichen Leistungszeitraum, mit 19% Umsatzsteuer ausgestellt. Wir gehen zu diesem Zeitpunkt nicht von einer Beanstandung dieser Rechnungen aus. Wir erwarten derzeit, dass diese aus Vereinfachungsgründen von den Finanzbehörden gebilligt werden. Daher werden wir keine nachträgliche Anpassung dieser Rechnungen vornehmen. Dies reduziert den Aufwand Ihrer und unserer Buchhaltung erheblich. Selbstverständlich nehmen wir Anpassungen vor, sofern dies dennoch erforderlich werden sollte.

Rechnungsdatum ab 01.07.2020

Alle Rechnungen, welche einen Leistungszeitraum bis einschließlich 31.12.2020 ausweisen, werden vollständig mit 16% MwSt. ausgestellt. Alle Rechnungen, bei denen der Leistungszeitraum erst im nächsten Jahr endet, werden vollständig mit 19% ausgestellt.

Rechnungen ab 01.01.2021

Alle Rechnungen ab dem 01.01.2021 werden nach derzeitigem Kenntnisstand wieder regulär mit 19% besteuert. 

 

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Rechnungen und Vertrag finden Sie hier: https://support.itscope.com/hc/de/community/topics/200444265

  

Ich habe eine andere Frage zu meiner Rechnung. Wohin kann ich mich wenden?

Bitte senden Sie eine Nachricht an buchhaltung@itscope.de. Ihre Anfrage wird in jedem Fall bearbeitet. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass es derzeit aufgrund eines höheren Aufkommens zu Verzögerungen kommen kann.

 

Die Vorgehensweise der Rechnungstellung wurde unsererseits geprüft und mit unserem Steuerberater abgestimmt. Selbstverständlich stellt dies keine Rechtsberatung dar.

30.06.2020|

ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|

Staffelpreise: Neues Feature auf der Plattform und der B2B Suite einsatzbereit

 

Lange schon bestand bei den ITscope-Nutzern der Wunsch, Staffelpreise auf der Plattform kenntlich zu machen. Und nun ist das ersehnte Feature endlich verfügbar: Staffelpreise können an Bezugsquellen eingesehen und Bestellungen entsprechend des Staffelpreises getätigt werden. Auf der Produktseite werden sämtliche Preise mengenabhängig aktualisiert. In der B2B Suite sind Staffelpreise auf Wunsch ebenfalls nutz- und anzeigbar. 

Grundsätzliche Ausgangslage für die Entwicklung des neuen Features war, dass einige Lieferanten bei einzelnen Produkten Preise abhängig von der Abnahmemenge angeben. Normalerweise gelten die angegebenen Preise für jede beliebige Menge, egal, ob von einem bestimmten Artikel 1 oder 30 Stück bestellt werden. Bei Preisstaffeln hingegen gilt ab einer vom Lieferanten festgelegten Menge ein anderer Preis. In diesem Fall wäre dann der Preis pro Stück günstiger, wenn 30 anstelle von nur einem Artikel gekauft werden. 

Tech Data hatte während der Entwicklungsphase und bei Einführung der Staffelpreise auf der ITscope Plattform eine Vorreiterrolle inne: Der Broadline-Distributor war der erste Anbieter, der Resellern auf ITscope für ihre individuellen Preise Mengenrabatte gewährt. Die Abfrage von Realtime-Preisen geschieht ebenfalls unter Berücksichtigung der Menge und gewährt somit auch die günstigeren Staffelpreise. Desweiteren werden jetzt auch von SECOMP, exertis Connect, Telexroll, MaKant Europe, Hütter sowie Herchenhahn & Zylla die Staffelpreise der Standardlisten unterstützt. 

Auf der ITscope Plattform erfolgt die Kennzeichnung von Staffelpreisen mit dem folgenden Symbol, welches sich kontinuierlich über verschiedene Bereiche der Plattform zieht, um überall dort, wo Staffelpreise verfügbar sind, diese anzuzeigen: 

Im Produktheader beispielsweise wird jeweils eine Bezugsquelle angezeigt, die laut Preiskalkulation die günstigste ist. Falls für diese Bezugsquelle Staffelpreise vorliegen, ist dies mit dem Staffelpreis-Symbol gekennzeichnet.

Im Bereich der Bezugsquellen sind verfügbare Staffelpreise ebenfalls durch das entsprechende Symbol gekennzeichnet. Per Mouseover werden die Mengenstaffeln sowie die dafür geltenden Preise angezeigt.

 

Hier können Nutzer dann auch die gewünschte Menge direkt eintragen, um auf einen Blick zu erkennen, ob bei der entsprechenden Menge der Staffelpreis-Anbieter günstiger ist. Bei einer Menge von 1 Stück wäre Telexroll hier noch teurer als everIT …

… bei einer Stückzahl von 30 Artikeln allerdings bietet Telexroll den günstigeren Stückpreis und rutscht daher in der Sortierung automatisch nach Mengeneingabe eine Stelle vor everIT.

Zusätzlich wird im Bestelldialog angezeigt, ab welcher Staffel ein anderer Distributor das Produkt günstiger anbietet, als die aktuell gewählte Bezugsquelle. Im Beispiel bietet Tech Data ab 20 Stück einen günstigeren Stückpreis als EET Europarts.

Und selbstverständlich auch auf dem Einkaufsboard wird der Hinweis auf Staffelpreise angezeigt. Da an dieser Stelle meistens die Entscheidung über die Bestellmenge getroffen wird, ist hier die Platzierung des Staffelpreises am relevantesten, da dieser, je nach Bestellmenge, Auswirkungen auf den Endpreis hat. Erst die Übermittlung des korrekten (Staffel-)Preises in der Bestellanbindung erlaubt den Resellern, diesen Preisvorteil auch zu nutzen. Auch in der gezoomten Ansicht des Warenkorbs ist die Information über Staffelpreise bei der gewählten Bezugsquelle enthalten. 

Betreiber der ITscope B2B Suite können Staffelpreise der Lieferanten im Portal weiterreichen. Die Kennzeichnung erfolgt, analog zur Plattform, mit dem entsprechenden Symbol.

Da das Staffelpreis-Feature nun ausgiebig getestet werden kann, freuen wir uns natürlich auf Ihr Feedback aus erster Hand! Sie haben Anmerkungen, Wünsche oder konkrete Verbesserungsvorschläge? Lassen Sie es uns wissen unter support@itscope.com

 

29.06.2020|

Neue Distributoren gelistet

Immer mehr ITK-Distributoren aus dem In- und Ausland entdecken ITscope als Absatzkanal. Insbesondere beim Eintritt in neue Märkte kann ein Listing bei ITscope zum wahren Umsatzmultiplikator werden: Das ITscope-Netzwerk mit mehr als 7.400 aktiven Nutzern aus der ITK-Branche verhilft zu optimaler Sichtbarkeit — ganz ohne eigene Kundenakquise.

Für Systemhäuser und ITK-Reseller bedeutet das: Mehr Auswahl, mehr Transparenz und mehr Entscheidungsfreiheit. Seit März 2020 ist der Lieferantenstamm in ITscope um weitere 13 Unternehmen gewachsen. Damit umfasst unser Handelsnetzwerk mittlerweile knapp 400 Distributoren.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Lost d.o.o.
Replace O.Ü.
JDK Smart Home Supplies B.V.
Comstex GmbH & Co. KG
WEYEL distribution GmbH
Ulrich Richter GmbH
api B.V.
U-S-C GmbH
Alltron AGEDI
Esphere Networks GmbH
Conti Networks Inh. Werner Schoultz von Ascheraden
DCS ApS
systemzwo GmbH

 

29.06.2020|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Antworten auf Fragen im Umgang mit Rechnungen während
der Umsatzsteuersenkung ab 01.07.2020 finden Sie in unserem FAQ

Die für Juli 2020 geplante Umsatzsteuersenkung stößt bei weitem nicht nur auf Begeisterung: Soll die Maßnahme einerseits für finanzielle Entlastung sorgen und die Wirtschaft nach den durch Corona verschuldeten Umsatzeinbrüchen wieder ankurbeln, bringt sie insbesondere für B2B-Unternehmen mehr Sorgen als Segen mit sich. Doch ein möglicher Lösungsansatz existiert.

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung Anfang Juni die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln. Was auf den ersten Blick nach einer willkommenen Maßnahme klingt, sorgt jedoch auch für Klärungsbedarf – insbesondere im B2B Geschäft hält sich die Begeisterung stark in Grenzen. Denn im Business to Business (B2B)-Bereich bringt die Reduktion als “durchlaufender Posten” keine Vorteile, sondern im Gegenteil, nur zusätzlichen Aufwand. Speziell die Buchhaltung von Managed Services-Anbietern der IT-Branche, die mit im Voraus bezahlten Abonnements arbeiten, stehen vor einem Berg bürokratischer Arbeit, sollten die derzeit geplanten Maßnahmen nicht rechtzeitig vor dem Inkrafttreten abgemildert werden. Der kurzfristige Umstellungsaufwand verursacht Mehrkosten, die trotz der Senkung in einem halben Jahr voraussichtlich nicht wieder aufgewogen werden können.

Rechnungen aus 2019 korrigieren?

Zwar ist die Maßnahme zeitlich aufs zweite Halbjahr 2020 begrenzt, betroffen sind allerdings nicht nur Rechnungen, die in diesem Zeitraum gestellt werden. Es reicht also, entgegen einer ersten oberflächlichen Betrachtung, nicht, den Umsatzsteuersatz “einfach” zum 01.07. auf 16% einzustellen und im Januar dann wieder zurück auf 19%. Eventuell noch ein Erlöskonto für die Verbuchung bei der Steuerkanzlei anpassen und die Sache ist erledigt? Bei Anbietern von Laufzeitverträgen ist das alles andere als einfach realisierbar, denn auch Zeiträume vor und nach der Umstellung sind betroffen: Im B2B-Bereich gilt die Steuersenkung nach derzeit bekanntem Stand auch für Rechnungen aus der Vergangenheit, die nun rückwirkend korrigiert werden müssten. Denn wie auch ITscope, bieten viele IT B2B-Firmen Software- oder Datenbanklösungen als Abonnements bzw. Laufzeitverträge an, die vom Großteil der Kunden jährlich im Voraus bezahlt werden. Grund dafür ist unter anderem, dass im B2B- und insbesondere im SaaS-Umfeld Rabatt-Modelle üblich sind, bei welchen sich der Preis reduziert, je länger Laufzeit und Abrechnungsperiode sind.

Sollte es keine erleichternde Übergangsregelung geben, wären im Zuge der Steuersenkung sämtliche Jahresrechnungen, die seit August 2019 gestellt wurden, nachträglich falsch, da für die Umsatzsteuer der Leistungszeitraum maßgeblich ist – also z.B. elf Monate mit 19% und ein Monat, der mit 16% abgerechnet werden muss. In der Folge müssten unzählige rückwirkende Anpassungen durchgeführt werden. Und die Rechnungsstellung bei jährlicher Abrechnung wird ab Juli ebenfalls deutlich komplizierter: Verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Artikeln müssen angegeben werden, damit in der Buchhaltung die jeweiligen Erlöskonten angesteuert werden können. Diese werden dann für die entsprechenden Zeiträume mit 16% und 19% verbucht, damit die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erstellt werden kann. Auch hierfür ist bisher keine Sonderregelung absehbar – und die Zeit drängt: Ohne Verlängerungsantrag ist die Umsatzsteuer bis zum 10. des Folgemonats anzumelden.

Ganz abgesehen von der Unsicherheit, ob die Maßnahme nicht auch noch in 2021 verlängert wird – dann geht alles noch einmal von vorne los.

Das Bürokratiechaos kommt

Falls keine begleitende Vereinfachungsvorschrift verabschiedet wird, müssten B2B-Unternehmen theoretisch alle alten Jahresrechnungen der letzten Monate korrigieren und damit sowohl sich selbst und ihren Kunden, als auch den Steuerbehörden erheblichen Aufwand bescheren.
Denn nach §14c Satz 1 UStG sind zwar Firmen dazu verpflichtet, die überhöht in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in voller Höhe abzuführen. B2B-Kunden haben aber theoretisch nicht das Recht, die überhöhte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug zu bringen und müssten daher auf eine geänderte Rechnung bestehen, selbst wenn diese im Jahr 2019 bereits komplett inklusive Vorsteuer abgewickelt wurde.

Vorschlag zur Lösung …

Eine Möglichkeit, die komplexe Situation zu erleichtern, wäre, mit Bezug auf §14c bei der Umsetzung des Vorhabens klarzustellen, dass auch für Empfänger von zu hoch gestellten Rechnungen Rechtssicherheit bzgl. der Umsatzsteuervoranmeldung besteht – zumindest für bereits bezahlte Rechnungen. Dann könnten B2B-Firmen ihre Kunden entsprechend informieren, dass es bei 19% bleibt und nur im Bedarfsfall auf Anfrage eine Korrekturrechnung ausgestellt wird – z.B. für noch nicht bezahlte Rechnungen.

Auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) fordert mehr Klarheit bei der Steuersenkung. Pragmatische Wege müssen gefunden werden, um rechtliche Hürden kurzfristig zu beseitigen. Bei Anbietern von Managed Services greifen die von Bitkom genannten Forderungen jedoch immer noch zu kurz. Hier ist die Umsatzsteuer zwar nur ein durchlaufender Posten, Leistungszeiträume müssen aber zur Einhaltung der Maßnahmen zum jetzigen Stand korrekt abgegrenzt werden. Eine angemessene Vereinfachung müsste zumindest dergestalt erfolgen, dass Vorauszahlungen auf B2B-Abonnements mit dem Steuersatz in Rechnung gestellt werden, der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gilt. Also: Für alle Rechnungen bis 30.06.2020 mit 19%, für alle Rechnungen zwischen dem 01.07. und 31.12.2020 16% Umsatzsteuer – unabhängig davon, ob der Leistungszeitraum nur teilweise in den Steuersenkungszeitraum fällt.

… oder direkt zur radikalen Vereinfachung

Die im innereuropäischen grenzüberschreitenden Handel geltenden Vereinfachungen hingegen wären auch für deutsche Anbieter deutlich angenehmer: Anbieter aus Europa mit Kunden aus Deutschland sind nämlich nicht von der Umstellung betroffen. Im innereuropäischen Handel gilt hier schon lange eine erhebliche Erleichterung: Das Reverse-Charge-Verfahren befreit Unternehmen in Europa von der Pflicht, bei grenzüberschreitendem Handel Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Doch mit den aktuell geltenden Regelungen dreht sich das Umsatzsteuerkarussell stetig weiter: Das europäische System des Vorsteuerabzugs zu staatenweise unterschiedlichen Sätzen steht schon lange dafür in der Kritik, von illegalen Machenschaften organisierter Krimineller ausgenutzt und der Fiskus dadurch regelmäßig um Milliarden geprellt zu werden. Neben dem Abbau von Bürokratie würde ein generelles Reverse Charge-Verfahren also auch bestehende Schlupflöcher schließen und dem Missbrauch entgegenwirken.

19.06.2020|

COMM-TEC Exertis: Der Value Added-Distributor für professionelle AV/IT-Medientechnik

 

COMM-TEC Exertis ist seit mehr als 30 Jahren als Distributor für AV/IT-Medientechnik in Europa tätig und seit 2019 Teil der DCC Technology Trading/Exertis. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Uhingen bei Stuttgart vertreibt die Produkte von mehr als 60 namhaften Herstellern. In den Business-Units „Digital Signage & Media Solutions“, „Collaboration & UCC“, „Signal Management“, „Pro Audio & Control“, „Display Solutions“ sowie „Racks & Mounts“ bietet COMM-TEC Exertis die optimalen Lösungen für alle Anforderungen.

Sortimentserweiterung: In den vergangenen Monaten hat COMM-TEC Exertis das Sortiment bei ITscope sukzessive erweitert und listet nun über 4.150 Artikel aus den Bereichen Videokonferenztechnik, Präsentationssysteme, Streaming-Lösungen, Displays, Kameras, AV-over-IP sowie in Kürze passende Kabellösungen für jeden Bedarf. Zudem werden Kunden, die bereits über einen FTP-Zugang bei COMM-TEC Exertis verfügen, demnächst das komplette Sortiment von mehr als 60.000 Artikeln über ITscope einsehen können.

Auslöser für die Erweiterung: Die Nachfrage des IT-Marktes nach Produkten aus den Bereichen UCC/Collaboration und Display Solutions nimmt stetig zu. Mit der Sortimentserweiterung bei ITscope reagiert COMM-TEC Exertis auf diesen steigenden Bedarf und ermöglicht so den Zugriff auf ein breites Produktportfolio im Bereich der professionellen AV-Technologie.

Mehrwert für Kunden: Mit der Zusammenarbeit mit ITscope reagiert COMM-TEC auf die steigende Nachfrage nach professionellen AV-Produkten aus dem IT-Markt. COMM-TEC bietet hier ein umfassendes Produktportfolio aus einer Hand, begleitet und unterstützt seine Partner aktiv von der Planungsphase bis hin zur Realisierung und natürlich auch danach. Kunden profitieren außerdem von langjährigem Know How und kurzfristiger Lieferfähigkeit.

 

Erfahren Sie mehr über COMM-TEC Exertis

 

Der Channel stellt sich vor

Sie möchten ebenfalls in unserem Newsletter präsent werden und sich sowie Ihre besonderen Mehrwerte anderen ITscope Nutzern vorstellen? Bei Interesse reicht eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir senden Ihnen alle relevanten Details zu.

19.06.2020|
Pressemitteilungen

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren


eCommerce ist für Systemhäuser oft untrennbar mit einem immensen Aufwand, hohen Kosten sowie der Bindung interner Ressourcen verbunden. Dass das aber auch ganz anders geht, zeigt die IT Südwestfalen: In nur vier Wochen realisiert der IT-Dienstleister eine eCommerce-Lösung – ganz ohne große Herausforderungen und zu überschaubaren Kosten. Und vor allem: mit weiterhin individueller Kundenberatung.

Karlsruhe, den 27.04.2020 – Bei der Umsetzung umfangreicher eCommerce-Projekte stehen Systemhäuser in der Regel vor einem grundlegenden Dilemma: Auf der einen Seite steht der Wunsch, in Sachen Digitalisierung mit gutem Beispiel voranzugehen und Prozesskosten zu reduzieren. Auf der anderen Seite aber auch das Ziel, ihren Endkunden mit persönlicher Beratung und individueller Unterstützung bei der Produktauswahl einen echten Mehrwert im Verkauf zu bieten. Das Selbstverständnis vieler Systemhäuser ist weit entfernt vom reinen “Kistenschieben”, keiner kann und will sich mit großen eTailern oder Online-Riesen wie Amazon messen – das wäre nicht nur hinsichtlich des Preisniveaus eine Herkulesaufgabe.

Stattdessen setzen Systemhäuser auf kundenindividuell vereinbarte Sortimente und Konditionen, kombiniert mit standardisierten Dienstleistungen und Managed Services. Das alles ist mit klassischen Shopsystemen nur mit Individualentwicklungen und entsprechend hohem Aufwand realisierbar. Dazu kommt dann noch die Anbindung der Bestellsysteme der Distribution sowie die Integration und Lizenzierung des Produktcontents. Ein Kraftakt, der schnell alle Budgets sprengt, da schließlich auch die Integration der eigenen ERP-Welt erforderlich ist.

Die IT Südwestfalen AG, ein regionales Systemhaus aus Lüdenscheid mit mehr als 50 Mitarbeitern, stand vor dem selben Szenario – hat jedoch etwas radikal Neues ausprobiert: eCommerce ganz ohne bekanntes Shopsystem, aber mit deutlich geringerem Aufwand, zu überschaubaren Kosten und vor allem mit weiterhin individueller Kundenberatung

Die IT Südwestfalen AG bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Darunter sind sowohl Kunden, für die nur Dienstleistungen erbracht werden, als auch Kunden, die beides, sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, verlangen sowie natürlich auch Kunden, die nur Hardware benötigen. 

Das Hauptziel von IT Südwestfalen ist, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen und die individuelle Betreuung, die das Systemhaus seinen Kunden bietet, mit einer eCommerce-Lösung zu vereinen. “Wir möchten nicht als Großhandel auftreten. Vielmehr sollen unsere Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG. Der Servicegedanke sollte, wie Danny Fischer weiterhin beschreibt, das Herzstück der Lösung sein: “Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen.” 

Für IT Südwestfalen war daher schnell klar: Die passende eCommerce-Lösung musste diese Anforderungen vollständig erfüllen. Ein Webshop auf Basis eines Shopsystems war jedoch zu aufwändig und auch zu kostspielig. Die ITscope B2B Suite hingegen, als eCommerce-Portal, in dem sich Systemhäuser weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern müssen, war für IT Südwestfalen die optimale Lösung.  

“Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde.”

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG 

Bereits vor zwei Jahren begann die IT Südwestfalen damit, den Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Automatisierten Einkauf hatte die IT Südwestfalen also bereits im Einsatz, als der Vertrieb mit der B2B Suite um einen digitalen Kanal ergänzt werden sollte. Gleichzeitig kann die individuelle Betreuung, als maßgebliche Servicekomponente bei IT Südwestfalen, mit der B2B Suite weiterhin sehr gut umgesetzt werden: “Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt”, meint Danny Fischer dazu. Entsprechend ist auch ein ausführliches Onboarding jedes Kunden feste Voraussetzung für die Freischaltung. In diesem erklärt der Key Account Manager Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel geteilte Produktlisten, sodass der Kunde von Anfang an von allen Vorteilen der B2B Suite profitiert. 

Dazu gehört auch, dass IT Südwestfalen in der B2B Suite neben Hardware auch Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services präsentiert. Ein Mehrwert sowohl für Endkunden, die neue Möglichkeiten kennenlernen, als auch für IT Südwestfalen, die dadurch zusätzliches Geschäft generiert. “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer das Erfolgsmodell.

Auch bei der Bestellverarbeitung verfolgt IT Südwestfalen einen kundenzentrierten Ansatz: Anstatt Bestellungen direkt zur Distribution durchzurouten, prüft der Vertriebsinnendienst jede Bestellung auf Plausibilität und Richtigkeit. “Wir bieten dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder einzelnen Bestellung. Das ist ein erheblicher Mehrwert gegenüber anderen Online Shops,” ergänzt Danny Fischer. Und das wissen die Kunden auch zu schätzen: IT Südwestfalen konnte bisher ein Plus von 40% an Bestellungen generieren, die ohne das System nicht entstanden wären. Der Grundsatz, nicht einfach nur Hardware-Geschäft online abzuwickeln, sondern primär die Kundenbindung zu stärken, zahlt sich für IT Südwestfalen also eindeutig aus. 

Und wie sieht die B2B Suite als eCommerce-Portal in der Praxis aus?

Der Einsatz der B2B Suite erspart Systemhäusern den üblicherweise erheblichen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Diese Vorgehensweise ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, da sie weniger eigene IT Ressourcen bindet. Content wird nicht mühsam zusätzlich integriert, Lieferanten nicht umständlich einzeln angebunden und der zeit- und nervenraubende Know How-Aufbau für ein spezielles Shopsystem oder eCommerce-Framework entfällt. Der Bestellprozess ist auf der ITscope Plattform integriert und das Bestellrouting erfolgt nach Freigabe elektronisch an die Schnittstellen der Distribution, sodass deren Rückmeldungen zeitgleich im Kundenportal landen. 

Außerdem kann das Design ganz individuell gestaltet werden – so steht im Handumdrehen das fertige Einkaufsportal. “Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt!”, berichtet Danny Fischer begeistert. “Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.”

Von allen Beteiligten erhält die B2B Suite sehr gutes Feedback: “Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen,” erklärt Danny Fischer zum Projekt, zu dem IT Südwestfalen Kunden hinzugezogen hat, die ihre Sicht auf das System einbrachten. Kleinere Schwierigkeiten zu Beginn, wie das Branding unter der eigenen Domain und die Performance, konnten kurzfristig behoben werden. “Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.” 

 

Für die Nutzung der ITscope B2B Suite ist zuerst ein Plattformzugang zu ITscope.com erforderlich. Systemhäuser erhalten via https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ einen kostenlosen Testzugang. 

Das vollständige Interview mit Danny Fischer können Sie hier lesen.

 

 

Sie möchten Ihren Vertrieb auch digitalisieren und somit von den vielen Vorteilen profitieren?

Mehr zur ITscope B2B Suite »

 

Kostenloses Whitepaper  „B2B eCommerce in 5 Schritten“

Digitalisieren Sie die Beschaffung Ihrer Kunden und gewinnen Sie durch Prozessautomation wertvolle Zeit für Ihre Kernkompetenz: Das Projektgeschäft und erstklassigen Service.

Laden Sie sich jetzt das kostenlose Whitepaper „In 5 Schritten erfolgreich an Ihre B2B-Kunden verkaufen“ zur Digitalisierung Ihres Vertriebs herunter und erfahren Sie, welche konkreten Schritte Sie umsetzen können, um mit ­weniger Vertriebsaufwand mehr zu verkaufen.

 

 

27.04.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

Karlsruhe, 22.04.2020 – Das neuartige Coronavirus hat empfindlich die Lieferketten aus dem Hardware-Produktionszentrum China gestört. Die ab März weltweit ergriffenen Maßnahmen, wie beispielsweise Ausgangsbeschränkungen, sorgten außerdem dafür, dass unzählige Menschen ins Homeoffice ausgewichen sind. Unternehmen kamen daraufhin nicht mehr nach, ihre Mitarbeiter mit sicherer IT-Hardware auszustatten, weil der Nachschub fehlte. Besonders zeigt sich das bei den Notebook-Verkäufen im ITscope Marktbarometer für Q1/2020.

Das ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 wurde spätestens ab März überschattet von der Corona-Krise. Zum einen aufgrund von Lieferengpässen aus China, zum anderen durch den massenhaften Drang ins Homeoffice, der zu einer starken Nachfrage nach Notebooks von Firmen geführt hat, die ihre Mitarbeiter mit sicherem Equipment ausstatten wollen. Die Arbeit mit privaten Rechnern von Mitarbeitern ist für viele Unternehmen keine Alternative, da diese Sicherheitsrisiken für sensible Daten birgt.

China hat sich seit den frühen 1990er Jahren immer mehr zur verlängerten Werkbank der ITK-Hardwareindustrie entwickelt. Das immer noch im Konflikt stehende Taiwan hat einen großen Anteil daran. Die führenden Komponentenhersteller, die größten Notebook-Bauer und OEM-Riesen wie der Apple-Partner Foxconn kommen von der Insel, produzieren aber hauptsächlich in China. Lieferengpässe gab es aufgrund von Erdbeben oder Taifunen auch schon früher, aber nicht mit der Tragweite der Auswirkungen von COVID-19.

Highflyer: Microsoft stürzt Apple vom Thron

Bei Apple sind im ersten Quartal 2020 deutliche Einbrüche erkennbar, so auch im Highflyer-Geschwader. Die stylishen AirPods Pro fallen von Platz 1 auf Platz 3 und werden vom Microsoft Surface Pro 7 abgelöst. Lenovos ThinkBook ist gleich dahinter erstmals in den Top 3 zu finden.

Den ersten Platz der ITscope Highflyer-Charts sichert sich das, seit Oktober 2019 gelistete, Microsoft Surface Pro 7 mit über 5.000 Klicks. Die Surface-Reihe von Microsoft ist speziell für den professionellen Anwender geeignet und bei Systemhäusern, die im Microsoft-Umfeld zuhause sind, besonders beliebt. Mit dem Intel-Prozessor Core i7 der 10. Generation steht das Tablet einem herkömmlichen Notebook in nichts nach. Ganz billig ist es aber nicht, denn im Einkauf muss man für das Tablet schon über 1.100 Euro locker machen.

Passend dazu ist auf Platz 4 unserer Highflyer das Microsoft Surface Pro Signature Type Cover – eine Kombination aus Schutzhülle und Tastatur. Wer also das Surface am Arbeitsplatz richtig nutzen möchte, muss nochmal mindestens 150 Euro in die Hand nehmen. So wie Apple hat auch Microsoft angekündigt, dass es durch COVID-19 zu Umsatzeinbrüchen kommen wird. Betroffen sollen davon neben X-Box und Bing, laut Spiegel, auch Windows- und Surface-Produkte sein. Bei den Distributoren geht der Lagerbestand der Surface-Reihe ebenfalls stark zurück, was auf die Auswirkungen des Virus auf die Lieferketten aus China zurückzuführen ist.

Platz 2 belegt das Lenovo ThinkPad E15 20RD mit 15-Zoll-Display, das in der Corona-Krise so gut wie ausverkauft ist. Denn es hat sich offenbar herumgesprochen, dass es sich als günstiges, leistungsstarkes Notebook gut für Unternehmen eignet, deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten. Für knapp 700 Euro im HEK oder einen kaum höheren Straßenpreis bietet das Gerät einen Intel Core i5 der 10. Generation und eine SSD mit 256 GB. Damit ist das ThinkPad allemal eine gute Übergangslösung.

Da Lenovo und Intel beide von den weg brechenden Lieferketten aufgrund von COVID-19 in China betroffen sind, haben sie dem Virus den Kampf angesagt, indem sie Virologen für dessen Entschlüsselung Rechenleistung zur Verfügung stellen, wie das Handelsblatt berichtete. Wer mag, kann übrigens passend zu dem Lenovo-Notebook auch den Port Replicator ThinkPad Thunderbolt 3 WorkstationGen 2 zum VK von rund 335 Euro erwerben, der im neuen Highflyer-Ranking auf Platz 5 gelandet ist.

Die AirPods Pro von Apple sind, wie bereits erwähnt, auf Platz 3 bei den Neueinsteigern abgerutscht, was sicherlich auch auf den HEK von rund 242 Euro zurückzuführen ist. Als die In-Ear-Kopfhörer Mitte November auf dem Markt kamen, wurden sie den Händlern im vierten Quartal 2019 trotz des stolzen Preises buchstäblich aus den Händen gerissen und so kamen sie mit den Bestellungen kaum hinterher. Das machte sie zu den begehrtesten Highflyer-Produkten im Weihnachtsgeschäft. Nach Lieferschwierigkeiten im letzten Quartal, aufgrund der hohe Nachfrage, ist die Produktion der AirPods nun wegen der Coronakrise ins Stocken geraten. Noch gibt es Lagerbestände bei unseren Lieferanten, es bleibt aber abzuwarten, wie lange das hält. Denn so wie die Outlets vieler anderer Unternehmen musste Apple, laut Tagesschau, das Ladengeschäft in allen Ländern außer China wegen COVID-19 einstellen und die Jahresprognose entsprechend korrigieren.

Springen wir etwas weiter auf Platz 8 der Highflyer. Den hat sich der Intel-Herausforderer AMD mit dem Ryzen 9 3950X geschnappt. Mit seinen 16 Kernen und 32 Threads auf Basis der 7nm-Technologie konnte sich der Prozessor auf der CES 2020 Anfang des Jahres schon als Leistungssieger positionieren. Bei einem HEK von über 700 Euro ist er zwar nicht ganz billig, schlägt die Konkurrenz aber um Längen. Eine Besonderheit ist, dass die „Preiswert-teure Spitzen-CPU“ (so die Chip) auf einem AM4-Mainstream-Mainboard aufsetzt, was im Professional-Bereich eher selten ist.

Weiter unten auf Platz 12 ist das WD Red NAS Hard Drive eine genauere Betrachtung wert. Denn erst seit Mitte Januar 2020 gelistet, kommt mit der Festplatte erstmals wieder Bewegung ins Segment der Massenspeicher. Das ist im ITscope Marktbarometer überwiegend von SSDs dominiert. Umso erstaunlicher ist, dass sich die HDD von Western Digital von Anhieb gleich einen Platz unter den Top 25 sichern konnte. Im Vergleich, zu dem über viele Jahre erfolgreichen Modell WD40EFRX, hat die neue EFAX-Variante mehr Cache, setzt sie aber auf Shingled Magnetic Recording (SMR), was Schreibvorgänge aufwendiger macht. Denn wie das Wort Shingled (wörtlich geschindelt) verrät, überlappen sich die Magnetspuren. Wer noch zur alten, etwas teureren Variante mit besserer Schreibperformance greifen möchte, muss sich sputen: Die Lagerbestände gehen langsam aus.

Auf Platz 13 gleich hinter der WD-Festplatte hat sich die seit Ende Oktober 2019 gelistete PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 bei den Neueinsteigern positioniert. Die Grafikkarte zeichnet sich durch eine höhere Farbtiefe und einige revolutionäre Features aus. Dazu gehören die NVIDIA Turing genannte GPU-Architektur und 11 GB ultraschneller GDDR6-Speicher. Das macht die PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 zur perfekten Spiele-GPU. Im Gaming-Universum verspricht das Highend-Board das Eintauchen in hyperrealistische Bildwelten. Mit einem HEK von über 1.000 Euro nicht gerade günstig, hat sich die Grafikkarte allemal Platz 13 in unserem Ranking verdient. ComputerBase sieht das für ein Vergleichsboard von NVIDIA auch so.

Platz 18 ist ebenfalls erwähnenswert, weil der Iiyama Prolite B2483HSU-B5 mit 24 Zoll Full-HD erst seit Anfang Februar 2020 gelistet ist. Der LED-Monitor besticht durch Flexibilität und vielfältige Einsatzmöglichkeiten – sowohl im Büro als auch Zuhause. Das scheint sich jetzt in Zeiten von Corona im Homeoffice auszuzahlen. Wie bereits bei anderen Artikeln unseres Rankings genannt, statten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter aktuell für eine Homeoffice-Tätigkeit aus und setzen dabei unter anderem auf den Monitor von Iiyama: Mit Mittelklassepreis bei solider Leistung überholt Iiyama die “üblichen Verdächtigen” im TFT-Segment wie HP oder Dell. Grund dafür ist vermutlich, dass Iiyama als einer der wenigen Hersteller über ein eigenes Lager in Europa verfügt. Dadurch kann eine entsprechende Bevorratung und damit wiederum eine gute Lieferfähigkeit sichergestellt werden.

 

TFTs: Dell bleibt Spitzenreiter


Auf den oberen Plätzen ist bei den Displays kaum Bewegung. Dell hat nach wie vor mit dem seit 2018 gelisteten P2419H die Nase vorn. Mit rund 2.880 Klicks Vorsprung wurde die Konkurrenz auch diesmal deutlich abgehängt. Mit einem HEK von rund 130 Euro für 24 Zoll Full HD ist das Gerät auch ein echter Preissieger.

Das von Dell an der Spitze verdrängte HP Elite Display hat sich mit fast 3.000 Klicks immerhin auf Platz 2 wacker gehalten. Das Samsung Flip 2 WM55R kämpft sich weiter nach vorn und schafft es auf einen guten 18. Platz. Die Konferenzlösung scheint gut im Channel anzukommen und kann im Ranking mit normalen Monitoren durchaus mithalten. Der vorher so beliebte UltraSharp von Dell rutscht auf den 9. Platz ab. Das liegt vermutlich daran, dass er sich preislich deutlich von seinen Vorreitern abhebt.

Auffällig ist abermals, dass die PC-Riesen Dell, HP und Lenovo mehr und mehr das Monitorgeschehen im ITscope Marktbarometer bestreiten. Von den alt etablierten Display-Anbietern sind immerhin noch LG, Samsung (sogar fünfmal) und BenQ unter den Top 25 zu finden. Abgesehen vom Samsung Flip 2 sind ausschließlich mehr oder weniger große, „normale“ Arbeitsplatzbildschirme dabei. Hier scheint es etwas an bahnbrechenden Innovationen zu mangeln. Es bleibt abzuwarten, ob da nochmal etwas Neues kommt. Die TFTs sind aus technischer Sicht alle schon relativ ausgereift – primäres Entscheidungskriterium ist vermutlich der Preis.

Mobiltelefone: Outdoor-Aufsteiger Galaxy Xcover 4s


Auch bei den Smartphones bleibt die große Sensation aus: Apple dominiert nach wie vor die Kategorie der Mobiltelefone. An der Spitze ist diesmal das Apple iPhone 8 mit 64 GB, welches das iPhone 11 Xr von Platz 1 verdrängt. Auch hier bestimmt der Preis die Charts, denn das iPhone 8 ist mit einem HEK von nur 388 Euro fast 300 Euro günstiger als das zweitplatzierte iPhone 11 mit 64 GB.

Umso überraschender ist, dass sich neben all den Premium-Modellen von Apple ein „Hidden Champion“ wieder nach oben kämpft. Gemeint ist das Samsung Galaxy Xcover 4s, das um vier Positionen aufgerückt ist und es somit auf Platz 3 geschafft hat. Wie schon in den vorangegangen Marktbarometern beschrieben, handelt es sich dabei um ein Outdoor-Smartphone, das durch seine robuste („rugged smartphone“) Bauweise auch das Einwirken von physischen Kräften verzeiht. Auch das Nachfolgermodell, das Samsung Galaxy Xcover Pro, ist mittlerweile bei ITscope gelistet und springt von Null auf den 64. Platz. Ob es mit seinem Vorgänger mithalten kann, wird die nahe Zukunft zeigen.

Das leistungsstärkste Apple-Modell, das iPhone 11 Pro mit 256 GB, ist um eine Stelle auf Platz 5 abgerutscht. Wer sich für dieses Gerät interessiert, muss allerdings noch tiefer in die Tasche greifen, denn mit knapp 1.100 Euro im HEK ist es sicherlich kein Schnäppchen.

Huawei drängt ebenfalls in die Charts: Neben Samsung und Apple ist das chinesische Unternehmen der einzige Hersteller, der sich auf den oberen Rängen blicken lässt. Das Huawei P30 Lite schafft in diesem Quartal den Sprung auf den 16. Platz. Vorher war das seit April 2019 gelistete Gerät noch gerade mal auf Platz 32.

Samsung macht auch einen großen Satz nach vorn: Das seit Ende Dezember 2019 gelistete Galaxy A51 ist von Null auf Platz 15 hochkatapultiert. Es tritt in die Fußstapfen des Galaxy A50 – und kann sich dabei auch noch sehen lassen: Vier Kameras, ein hochauflösendes Display und ein HEK von unter 300 Euro könnten das neue Modell der A-Reihe zum Verkaufsschlager von Samsung machen.

Tablets: Microsoft mit starkem Laptop Ersatz


Bei den Tablets gab es mächtig Bewegung im ersten Quartal 2020: Auf den ersten Platz schafft es das neueste Flaggschiff aus der Surface-Reihe, das Microsoft Surface Pro 7 mit 12,3-Zoll-Display, Intel Core i5 und 256 GB SSD. Der Nachfolger des Pro 6 ist seit Oktober 2019 gelistet und hat damit einen guten Start in die Geschäftswelt hingelegt. Mit 1.100 Euro im HEK – und das ohne Tastatur – ist das Gerät nicht gerade günstig. Vergleicht man es aber mit gängigen Notebooks für die Arbeitsumgebung, schneidet es preislich gar nicht so schlecht ab.

Apple ist mit seinem Apple 10.2-inch iPad Wi-Fi abermals auf Platz 2. Das Modell der 7. Generation ist dabei zwar deutlich günstiger als die Konkurrenz von Microsoft, allerdings auch weniger für den Professional-Bereich geeignet, sondern vielmehr ein Freizeit-Gadget.

Samsung hat es mit dem Samsung Galaxy Tab A erstmals auch wieder unter die Top 5 geschafft. Das Tablet liegt preislich noch unter der Konkurrenz von Apple und zeichnet sich besonders durch das scharfe LED-Display mit WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) und schnelles WLAN aus. Ein Minuspunkt ist, dass Samsung hier nur vergleichsweise schwache Prozessoren verbaut hat. Das schlägt sich auch in der Performance nieder und macht das Gerät nicht wirklich arbeitsplatztauglich. Auch kann das Display nicht mit der OLED-Variante des Samsung Galaxy S5e mithalten, das dieses Quartal den 15. Platz belegt. Aber für den Alltag ist das Galaxy Tab A allemal geeignet. Und für einen HEK von 180 Euro ist das Tablet auch ein echtes Schnäppchen.

Alles in allem hat Microsoft in der Kategorie der Tablets mit acht der Top 15 die Nase vorn, gefolgt von Apple mit fünf Geräten. Dabei zeigt sich, dass sich bei den Systemhäusern und Fachhändlern vor allem die Business-Modelle von Microsoft und die Alltagsmodelle von Apple großer Beliebtheit erfreuen.

Notebooks: Corona schlägt hier voll zu


Die Kategorie der Notebooks ist besonders spannend, weil hier die Lagerbestände seit Ausbruch der Corona-Pandemie stetig gesunken und teilweise sogar bei null angekommen sind. Dabei hatten die Hersteller für das mehr und mehr nach hinten verlängerte Weihnachtsgeschäft vorher noch ordentlich die Lager gefüllt. Ein Grund für die Laptop-Knappheit ist wohl der, dass viele Firmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt haben und nun verzweifelt versuchen, sie mit entsprechend sicherem Equipment auszustatten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Nachfrage aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht ausreichend gedeckt werden kann, wie wir am 24. März bereits in einer Pressemitteilung zu Corona-bedingten Lieferengpässen festgestellt haben. Im ITscope Marktbarometer für Q1/2020 ist Lenovo mit sechs Notebooks unter den Top 15 am meisten vertreten, gefolgt von HP mit fünf Geräten. Hier nun ausgewählte Produkte im Ranking:

Den ersten Platz sichert sich das seit Mai 2019 gelistete HP ProBook 450 G6, das damit Lenovo vom 1. Platz verdrängt hat. Das ProBook mit dem mobilen Intel-Prozessor Core i5-8265U zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit, ausreichende Performance für den Office-Bereich und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Notebookcheck hat den größeren Bruder mit Core-i7-Prozessor für einen VK von 1.200 Euro unter die Lupe genommen und kam mehr oder weniger zu dem Schluss, dass die Variante mit Core i5 es auch tut. Der HEK ist mit knapp 700 Euro tatsächlich verlockend, deckt sich aber auch mit dem eines Neulings von Lenovo.

Platz 2 hat sich nämlich das Lenovo ThinkPad E15 mit 15,6-Zoll-Display gesichert, das gerade erst seit Mitte/Ende November gelistet ist. Es ist vergleichbar mit dem vorher erstplatzierten Vorgänger, dem Lenovo ThinkPad E590 20NB, das auf Platz 4 abgerutscht ist. Bis auf ein paar kleine Details ähneln sich die beiden ThinkPads auch optisch sehr stark. Beide Lenovo-Notebooks verfügen auch über einen mit 1,6 GHz getakteten Intel Core i5, allerdings aus unterschiedlicher Baureihe. Und beide E-Modelle haben wohl auch noch mit technischen Problemen zu kämpfen, denn die Radeon-GPU von AMD scheint sich mit der Intel CPU nicht zu vertragen. Das bringt laut Notebookcheck Leistungsverluste und eine Gehäuse-Außentemperatur von bis zu 65 Grad Celsius im Stresstest mit sich, zumal offenbar an der Kühlung gespart wurde. Ob Lenovo bei dem neuen E15 noch nachbessern wird, bleibt abzuwarten. Vorerst ist man mit dem Vergleichsmodell E590 recht gut bedient.

Das Lenovo ThinkBook 15-IML 20RW mit Comet-Lake-Sockel hat einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt: von Position 161 auf Platz 3. Das Notebook verfügt über einen Core-i3-Prozessor der 10. Generation, 256 GB SSD und 8 GB Arbeitsspeicher. Die Lagerbestände der ITscope-Distributoren deuten darauf hin, dass das Notebook besonders während der aktuellen Corona-Pandemie beliebt ist. Es ist nämlich restlos ausverkauft. Kein Wunder bei dem HEK von 577 Euro. Da werden sich viele Unternehmen darum gerissen haben, um ihre Mitarbeiter im Homeoffice mit einem günstigen Firmennotebook auszustatten, statt sie mit eigener, vermutlich nicht sicherer Hardware arbeiten zu lassen.

Im Highend legt Apple mit zwei MacBook Pro vor. Besonders zu erwähnen ist das MacBook Pro mit einem Intel Core i9 der neuesten Generation, 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 3.072 x 1.920 Pixel und einer anpassbaren Touch Bar. Letztere ersetzt die Funktionstasten und erlaubt den Schnellzugriff auf bestimmte Befehle oder Sondertasten einschließlich Emojis, wie in der Werbung gerne gezeigt. Weitere Features sind 16 GB RAM, eine SSD mit 1 TB Speicherplatz und eine eingebaute Radeon Pro 5500M mit UHD-Grafikausgabe. Dass soviel Leistung seinen Preis hat, versteht sich von selbst. Beim HEK von rund 2.500 Euro ist dennoch erstaunlich, dass es das Gerät auf Platz 12 geschafft hat. Gleich dahinter ist die Variante mit i7-Prozessor, die mit einem HEK von rund 2.100 Euro zu Buche schlägt. Die Straßenpreise der beiden Modelle fangen bei rund 2.850 Euro, respektive 2.420 Euro an.

Lenovo liefert mit dem Lenovo ThinkPad L13 Yoga einen Aufsteiger, der noch erwähnenswert ist. Das Gerät findet sich zwar erst auf Platz 30, war vorher mit Position 553 jedoch noch deutlich weiter hinten – ein deutlicher aufstieg also. Mit einem leistungsstarken i5-Prozessor, 500 GB SSD und 16 GB RAM bekommt man ein Office-taugliches Notebook für einen HEK von weniger als 1.000 Euro und einen Straßenpreis von ab etwa 1.060 Euro. Das L13 Yoga lässt sich wie andere Yoga-Notebooks von Lenovo vollständig umklappen und so als Tablet benutzen. Nachteil ist allerdings, dass es bei den 16 GB RAM bleiben muss, denn der Arbeitsspeicher ist fest verlötet. Dies ist laut Hersteller Platzgründen geschuldet. Ob die Komponenten sich wie bei den Geräten eines Konkurrenten ab- oder umlöten lassen, ist sicherlich eine Frage des Preises.

PC-Komplettsysteme: HP ist Lenovo auf den Fersen


Bei den Komplettsystemen ist HP im ersten Quartal 2020 mit neun Geräten unter den Top 15 absolut dominierend. Lenovo bleibt zwar an der Spitze, konnte so wie Dell aber nur zwei Geräte unter die Top 15 einschleusen. Auffällig sind die hohen Klickraten der beiden Spitzenreiter zu den Nachfolgern auf Platz 3 und 4. Der neue, alte Klassensieger Lenovo hat mit einem ThinkCentre sogar um fast 2.000 Klicks zugelegt. Preislich sind die PC-Systeme, einen Bildschirm vorausgesetzt, eine gute Alternative zu Notebooks fürs Homeoffice.

Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 – Mini bleibt an der Spitze – mit beachtlichen 7.862 Klicks oder 1.014 mehr als der Zweitplatzierte von HP. Bei dem ThinkCentre handelt es sich um einen kompakten Office-PC, der sich von den nachfolgenden fünf Geräten lediglich darin unterscheidet, dass der Core i5-9400T nur mit 1,8 GHz getaktet ist. Dafür ist er mit einem HEK von knapp 560 Euro auch günstiger.

Auf Platz 2 in der Kategorie Komplettsysteme ist der HP ProDesk 400 G5, der auf 6.848 Klicks kam, weit vor den 2.381 Klicks des nunmehr drittplatzierten Bruders aus der G6-Serie. Die ProDesk-Reihe von HP ist für ihre platzsparende Bauweise bekannt und schafft es damit regelmäßig in die Charts. Der ProDesk 400 G5 Mini Desktop steht einem regulären Tower PC mit 256 GB SSD, Intel Core i5 bei einer Taktrate von 2,2 GHz und 8 GB RAM in nichts nach. Eine Besonderheit der ProDesk-Reihe ist die, dass sie sich mit HP-Komponenten erweitern und rückseits an ein HP EliteDisplays montieren lässt, was den kleinen Rechner noch platzsparender macht.

Auf Platz 6 und auf Platz 8 finden sich zwei OptiPlex Desktops von Dell, beide mit Core-i5-Prozessor. Der eine ist der mit 2,2 GHz getaktete OptiPlex 30870 – Micro, auf Platz 8 ist der Dell OptiPlex 3070 – SSF (im Small Form Factor) mit einer Taktrate von 3 GHz.

Auch Fujitsu lässt sich in den oberen Rängen blicken und machte mit dem ESPRIMO P558 einen Sprung von Position 23 auf den 9. Platz. Er ist der größte der ESPRIMO-Reihe, denn auch diese verfügt über einige Kompaktmodelle. Der P558 ist eher ein gewöhnlicher Tower-PC. Leistungstechnisch kann er aber dank hoch-getaktetem Core i5-9400 gut mit der Konkurrenz von Dell und HP mithalten. Dabei ist er mit einem HEK von 518 Euro auch noch ein bisschen günstiger als andere ESPRIMO-Modelle.

Grafikkarten: MSI gewinnt mit RTX Gaming


Auf Platz 1 im Grafikkartengeschwader schaffte es diesmal die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO, die sich praktisch mit der jetzt drittplatzierten PNY Quadro P2000 die Klinke in die Hand gab. Die Grafikkarte von MSI kann ohne Bedenken zu den High-End Gaming Boards gezählt werden. Sie bietet 11 GB GDDR6 mit einer Boost-Taktrate von 1.750 MHz. Effektiv stehen sogar bis zu 14 GHz zur Verfügung. Trotz der hohen Leistung und des großen Übertaktungsspielraums bleibt sie verhältnismäßig leise und kühl. Die Leistung kommt aber mit einem recht hohen Energieverbrauch einher. Und ganz günstig ist die Grafikkarte auch nicht: Sie schlägt mit 1.100 Euro im HEK zu Buche. Damit ist die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO die teuerste Grafikkarte unter den Top 5.

Die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6 hat sich auf Platz 2 gehalten und kostet mit einem HEK von 472 Euro noch nicht mal halb soviel wie die Gaming-Schwester auf Platz 1.

PNY liefert mit der PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower einen echten Aufsteiger. Die Grafikkarte springt von Platz 71 auf den 11. Platz. Dabei bewegt sich die Grafikkarte in einem ähnlichen Preissegment wie die erstplatzierte MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO. Auch technisch sind sich die beiden Grafikkarten sehr ähnlich.

Im mittleren Preissegment schafft es die MSI RTX 2060 SUPER GAMING X von Platz 23 auf Platz 5 bei den Grafikkarten. Mit einem HEK von 430 Euro ist sie auch nicht das günstigste Board, aber dafür bietet sie, wie die Zweitplatzierte mit 8 GB GDDR6, auch viel Leistung.

Der absolute Preis-Ausreißer ist die MSI GT 710 1GD3H LP, zum HEK von nur 37 Euro mit Abstand die günstigste Grafikkarte unter den Top 20. Allerdings kann man hier auch keine vergleichbare Leistung erwarten. Für rechenarme Office-Anwendungen reicht die Grafikkarte aber allemal.

Wechseln sich auf den vorderen 14 Plätzen in fröhlicher Eintracht MSI und PNY ab, folgt auf Platz 15 eine ASUS TURBO-RTX2080TI-11G zum HEK von rund 1.166 Euro. Mit der Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER WINDFORCE OC 3X 8G ist die alteingesessene 3er-Riege aus Taiwan komplett. PNY Technologies ist schließlich ein US-Unternehmen.

Aber auf den Plätzen 22 und 23 sowie 25 und 26 macht sich noch ein amerikanisches Unternehmen breit. Die Rede ist von HP Inc., wobei die betreffenden Grafikkarten so wie die NVIDIA Quadro P2200 auf Platz 22 natürlich OEM-Ware und in erster Linie als Zubehör gedacht sind. Besagtes Board unterstützt laut HP bis zu vier 4K-Displays oder ein 5K-Display über DisplayPort 1.4. Die Bezeichnung 5K ist etwas unspezifisch, denn sie fängt schon bei einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Bildpunkten an. Manche iMacs von Apple unterstützen über den Anschluss externe 5K-Displays mit einer vollen 5K-Auflösung von 5.120 x 2.880 Bildpunkten bei 60 Hz.

Mainboards: Taiwans 3er-Riege macht das Rennen


Bei den Mainboards gibt nach wie vor die 3er-Riege aus Taiwan den Ton an. Bis auf zwei Aufsteiger hat sich hier aber nicht so viel getan im ersten Quartal 2020. MSI Z390-A PRO ist nach wie vor auf Platz 1. Das Board zum HEK von rund 105 Euro bietet einen Intel-Sockel LGA 1151 für Celeron-, Pentium, und Core-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie Slots für vier RAM-Speicherriegel mit bis zu 64 GB.

Den zweiten Platz sichert sich in diesem Quartal das Gigabyte B450M DS3H auf dem “Mainstream” AM4-Sockel. Das Mainboard ist seit 2018 gelistet und von dem 10. auf den 2. Platz nach vorn gesprungen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es bis Mitte Februar deutlich günstiger war, bevor der Preis dann wieder angezogen ist.

Mit einem durchschnittlichen HEK von 63 Euro scheint es aber im Channel als günstige Alternative gut anzukommen, ähnlich wie das ASUS PRIME H310M-A, das von Platz 8 auf Platz 3 vorgeprescht ist und mit einem HEK von 66 Euro nur wenig teurer ist als das von Gigabyte.

Last but not least ist nur noch das ASRock B450M PRO4 für AMD-Prozessoren erwähnenswert, denn die werden immer beliebter, so auch im Channel. Der HEK von 71 Euro tut sein Übriges. Das seit 2018 gelistete Motherboard war vorher noch auf Platz 58 und hat es nun gerade so unter die Top 15 geschafft.

Wer meint, ASRock würde damit besagtes Spitzentrio aufmischen, der hat nicht ganz unrecht. Denn in der Liste der Mainboard-Hersteller hat es das Unternehmen seit Ende 2018 vor MSI erneut unter die Top 3 geschafft. Abgesehen davon gehört ASRock praktisch immer noch zur ASUStek- beziehungsweise Asus-Familie. Die 2007 gegründete neue Mutter Pegatron war 2015 zumindest noch zu über 17 Prozent im Besitz von ASUStek und gilt nach dem Apple-Produktionspartner Foxconn (ebenfalls aus Taiwan) als zweitgrößter EMS oder Elektronik-Auftragsfertiger der Welt.

Weitere EMS-Riesen aus Taiwan sind die Notebook-Auftragsfertiger Quanta und Compal sowie die Acer-Ausgliederung Wistron und die neue BenQ-Mutter Qisda. Hinzu kommen viele andere Peripherie- und Komponentenhersteller, der Tastaturen-Riese Chicony zum Beispiel oder Intels Produktionspartner Taiwan Semiconductor (TSMC). Sie alle produzieren längst in China und halten die verlängerte Werkbank der internationalen Hardware-Industrie am Laufen, auch in Corona-Zeiten.

Prozessoren: AMD Ryzen holt weiter auf


Bei den CPUs ist Intel mit dem Core i7-9700K mit acht Kernen und einer Taktrate von 3,6 GHz immer noch an der Spitze. Auf Platz 2 folgt gleich dahinter der Core i5-9600K mit 3,7 GHz, der vorher noch auf Platz 5 war.
Auf Platz drei schaffte es der seit Mitte 2019 gelistete AMD Ryzen 5 3400G, der von Platz 9 kommend wie die ganze Familie wahrhaft einen „ryzen-haften“ Start hingelegt hat. Der leistungsstarke AMD Ryzen ThreadRipper 3970X, der auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde, hat von Platz 61 auf Platz 22 einen riesigen Satz nach vorn gemacht. Dabei ist er weniger für den normalen Office-Gebrauch gedacht, sondern eignet sich mit seiner Leistung eher für Serverumgebungen. Dabei kommt die nun schon fast legendäre neue 7nm-Architektur von AMD zum Tragen. Wie Computerbild bemängelt, geht die hohe Leistung des ThreadRipper 3970X aber auch mit einem „extrem hohen Stromverbrauch“ einher.

Storage-Systeme: Synology bleibt King


Bei den Storage-Systemen (NAS- und SAN-Speicherprodukten) hat sich auf den ersten sechs Plätzen nichts verändert. An der Spitze ist weiterhin die Synology DS218+, gefolgt von der Synology Disk Station DS918+ sowie den QNAP-Modellen TS-431P und TS-231P. Etwas Bewegung kommt erst mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN auf Platz 7 (vorher Platz 11) ins Spiel. Einer der Key Selling Points des SAN-Speichers ist eine hervorragende Anwendungsbeschleunigung dank mehr als 200.000 IOPS (Input/Output Operations Per Second). Außerdem ist die Lösung ohne spezielle Vorkenntnisse einfach zu installieren, zu bedienen und zu warten. Hinzu kommt eine einfache Wiederherstellung dank virtualisierter Snapshot-Technologie. Damit eignet sich das modulare SAN Array gut für kleine und mittelständische Unternehmen. Einzig der HEK von über 6.345 Euro könnte die Freude darüber etwas trüben.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

22.04.2020|

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

 

Um eine weitere Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen, schicken viele Firmen nach Möglichkeit ihre Angestellten ins Homeoffice. Dies erfordert nicht nur eine hohe Flexibilität auf beiden Seiten, sondern auch die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur. Lösungen zur digitalen Zusammenarbeit müssen eingesetzt und Geräte und Zubehör beschafft werden. An erster und wichtigster Stelle: Notebooks – doch der Lagerbestand der Geräte sinkt stetig. Die Situation im Großhandel verschärft sich, was exklusive Auswertungen der aktuellen Bestandszahlen der ITscope Plattform deutlich zeigen.

Notebooks als Mangelware: Bis Ende Januar war der Gesamtlagerbestand der auf ITscope angebotenen Notebooks noch vergleichsweise stabil, Mitte Februar ist bereits eine starke Abnahme im Bestand erkennbar. Und dieser fällt weiter bis Mitte März: Zu diesem Zeitpunkt ist der Lagerbestand beinahe bei null. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

In Deutschland nimmt der Großteil der Bevölkerung die Bedrohung durch das Corona-Virus ernst und hält sich an die Beschlüsse der Bundesregierung. “Stay at home” lautet die aktuelle Devise, um nicht notwendige soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren: Nicht nur Freizeitaktivitäten, sondern bei immer mehr Firmen auch der Arbeitsalltag, verlagern sich, sofern möglich, in die eigenen vier Wände

Diese Situation verlangt jedem Einzelnen ein hohes Maß an Flexibilität ab, viele Unternehmen sind mit der Bereitstellung des benötigten Equipments für Homeoffice-Tätigkeiten überfordert: Insbesondere Notebooks, aber auch Monitore, Smartphones oder Headsets müssen beschafft werden – was nicht nur mit hohen Kosten, sondern auch Einrichtungsaufwand verbunden ist. 

Arbeitgeber, die bisher weniger stark mit Arbeitsmitteln für Remote-Tätigkeiten aufgestellt waren, bekommen dies besonders schmerzlich zu spüren. Hinzu kommt eine weitere Herausforderung mit ersten Lagerengpässen: Viele Hersteller haben ihre Produktionsstandorte in Asien und der Shutdown der chinesischen Volksrepublik wirkt sich deutlich auf die Produktion und Lieferketten aus. Auch Stimmen aus der Branche Informations- und Kommunikationstechnik bestätigen: “Es gibt aktuell kaum noch Ware am Markt, was Homeoffice-Equipment betrifft”, so Bernadette Jürs, Head of Sales bei der AXRO Bürokommunikation Distribution Import Export GmbH.

Die ITscope GmbH betreibt die gleichnamige Plattform ITscope.com: Mit der B2B Handelsplattform vereinfachen Systemhäuser und ITK-Reseller ihre Verkaufsprozesse und die IT Beschaffung deutlich. Europaweit sind rund 7.800 Reseller und 370 Distributoren mit über 3 Mio. IT Produkten beteiligt – eine optimale Basis also, um Prognosen über die Verfügbarkeit von IT Produkten zu treffen. Und erste Vorabzahlen des ersten Quartals 2020 bestätigen den Verdacht: Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich so auch auf der ITscope Plattform ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice. 

Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich auch in den ersten Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice.


Preis/Lager/Status-Historie Lenovo Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE) Januar bis März 2020

Besonders deutlich werden die Zahlen, wenn man den Verlauf der Lagerbestände in einem längeren Zeitraum betrachtet. Seit Juli 2019 ist der Bestand, trotz saisonaler Schwankungen, weitestgehend stabil, bevor er dann im Februar und vor allem März regelrecht abstürzt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Eine Gegenüberstellung mit Komplettsystemen (mit den gleichen Analyseparametern) zeigt: Hiervon ist noch ausreichend auf Lager.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je System

Auch bei weiterem Equipment, welches für die Arbeit im Homeoffice nötig ist, wie Headsets (hier als Beispiel in der Grafik), Monitoren oder Webcams, zeichnen sich Lagerengpässe ab.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Headsets in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Headset

Auch auf dem Zweitmarkt mit generalüberholten Gebrauchtartikeln sind Notebooks heiß begehrt: “[…] gerade aktuell ist es völlig verrückt, weil sich sämtliche Firmen auf Homeoffice vorbereiten. Ich bin froh, wenn wir wieder im normalen Alltagsgeschäft sind”, so Stimmen aus dem ITK-Channel zur aktuellen Situation. 

Auch wenn diese Eindrücke nicht unbedingt jeden positiv stimmen und besonders bei Firmen, die jetzt für Hardware-Aufrüstung sorgen wollen oder müssen, für Beunruhigung sorgen, besteht kein Grund zur Aufregung. Die ITscope Plattform bietet Händlern die Möglichkeit, Ausweichgeräte zu finden: Am Markt sind immer noch viele Notebooks verfügbar, beispielsweise mit abweichender Ausstattung oder von anderen Herstellern oder Lieferanten. 

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. 

 

24.03.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q4/2019

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Apple stürmt im Weihnachtsgeschäft regelrecht die Highflyer Charts, AMD lässt nicht locker und auch Nintendo hat sich unter den Weihnachtsbaum gemogelt.

Karlsruhe, den 21.01.20.  Die Highflyer Charts sind im vierten Quartal 2019 von Apple geradezu im Sturm erobert worden. Nach dem Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 sieht man bis Platz 7 nur die Marke mit dem angebissenen Apfel. Die Strategie, kurz vorher das als Consumer-Tablet positionierte neue 10-Zoll-iPad ins Weihnachtsgeschäft zu schicken, ist offenbar voll aufgegangen. Denn dafür gab es ein Daumen hoch und ein Platz 2 unter den Neueinsteigern in der Händlergunst. Echte Überflieger sind in der Chart-Liste auch die drahtlosen In-Ear-Kopfhörer AirPods Pro auf Platz 3 und die Apple Watch der Serie 5 mit GPS-Funktion auf Platz 5. Bei Letzterer hat Apple wohl etwas in die Marketing-Trickkiste gegriffen, denn diese ist so ziemlich baugleich mit der Apple Watch der Serie 4, die mit dem neuen Release sang- und klanglos eingestellt wurde. Weihnachtstauglicher geworden ist auch der Preis des iPhone 11 mit 64 GB in schwarz auf Platz 4, das zu einem HEK von rund 660 Euro in den Handel kam. Preislicher Ausreißer nach oben unter den Top 10 der Neueinsteiger ist das MacBook Pro mit Intel Core i9 zum HEK von 2.476 Euro auf Platz 6. Abgesehen von den Apple-Produkten war das ITscope Marktbarometer in der Weihnachtszeit auch sonst für einige Überraschungen gut.

Das Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 wurde schon genannt. Der auf Englisch Tiny genannte PC-Mini ist erst seit August 2019 gelistet und trotz seiner Maße von 18 x 18 x 4 cm mit dem Intel Core i5-9400T der neuesten Generation (mit 1,8 GHz) und 8 GB RAM doch so leistungsfähig, dass er am Arbeitsplatz für normale Anwendungen nichts missen lässt. Dass HP mit einem Vergleichsmodell mit einer etwas höheren Taktrate von 2,2 GHz um die Ecke gekommen ist, hat die Händler offenbar nicht gestört.

Nochmal zurück zu den schicken drahtlosen AirPods Pro auf Platz 3 in der Kategorie Headsets. Diese sind nach langer Zeit wieder mal eine echte Innovation im Apple-Universum und stecken voller intelligenter Technik. Das fängt schon bei der aktiven Geräuschunterdrückung an. Mikrofone an der Außenseite nehmen dazu die Umgebungsgeräusche 200-mal pro Sekunde auf und unterdrücken den Schall dann mit einem Gegenimpuls nahezu vollständig. Getrübt wurde die Freude an den neuen Kopfhörern durch Lieferschwierigkeiten. Selbst nach Weihnachten ist es für Händler noch immer schwer, an die AirPods Pro Apple heranzukommen. Apple selbst will den Verkauf der kabellosen In-Ear-Kopfhörer erst im Februar wieder aktiv angehen. Ein mit den Zulieferern gut vernetzter chinesischer Analyst rechnet laut mobilFlip damit, dass das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im ersten Halbjahr 2020 angespannt bleiben wird und erst ein zweiter Auftragsfertiger Linderung bringen könnte.

Platz 8 belegt nach dem Apple-Durchmarsch der Ryzen 9 3950X mit 3,5 GHz. AMD setzt seine Siegesserie in der Kategorie CPUs und unter den Neueinsteigern fort – diesmal sogar mit 16 Kernen auf selben Raum dank der 7-nm-Technologie. Der im November erschienene Prozessor setzt dabei wieder völlig neue Standards in der CPU-Welt. 16 Kerne in einer Architektur mit nur sieben Nanometer (nm) unterzubringen, ist geradezu bahnbrechend. Wollte man eine vergleichbare Leistung haben, so musste man vorher auf eine viel größere CPU zurückgreifen. Diese hätte aber nicht auf Mainboards mit AM4-Sockel verbaut werden können und hohe Mehrkosten nach sich gezogen. Außerdem versteht sich der Ryzen 9 3950X schon auf PCI Express 4.0. Das kann weder das alte Topmodell AMD Ryzen Threadripper 2990WX noch eine Intel-CPU. Der Nachteil ist allerdings ein deutlich höherer Stromverbrauch als bei älteren Modellen und denen von Intel. Hinzu kommt, dass die Preise aufgrund der guten Verfügbarkeit am Sinken sind, was manche Händler nicht freuen dürfte. Nebenbei bemerkt hat AMD auf der CES 2020 in Las Vegas gerade den Threadripper 3990X angekündigt. Damit zielt der ewige Intel-Herausforderer auf das Profi-Segment, das bislang fast ausschließlich von den weit teureren XEON-Prozessoren besetzt war. In manchen Benchmarks hat der 3990X von AMD zu einem Fünftel des Preises (rund 4.000 gegenüber 20.000 Dollar) sogar besser abgeschnitten als das Intel-Flaggschiff in dem Segment.

Auf den 10. Platz schafft es die Kategorie TFTs mit dem Samsung Flip 2. Es handelt sich dabei weniger um einen Monitor, sondern um ein Whiteboard, das in Meeting-Räumen herkömmliche analoge Flipcharts (daran erinnert der Name) mit Papierbögen ersetzen soll. Trotz oder gerade wegen des HEKs von 1.911 Euro hat das Flip 2 mit 55 Zoll großem UHD-Touchscreen über 700 Klicks eingeheimst. Andere Conferencing-Lösungen sind aber tatsächlich viel teurer. Händler sind daher gut beraten, das Samsung Flip 2 für Einsteiger auf den Schirm zu haben, zumal dieses im Gegensatz zum Vorgänger auch ein Office-Paket beinhaltet. Was allerdings fehlt, ist eine integrierte Webcam für Videokonferenzen. Verführerisch ist die leichte Bedienung per Stift oder Finger mit einer Latenz von nur 6,8 Millisekunden.

Auf Platz 11 schaffte es wieder eine Dockingstation in die Highflyer Charts, diesmal vertreten durch HP und der HP USB-C Dock G5. Im letzten Marktbarometer hat es Dell geschafft, mit der Dock WD19 dorthin zu gelangen und besonders durch die modulare Stromversorgung mit bis zu 210W zu überzeugen. HP setzt mit der USB-C Dock G5 vor allem auf Platzsparen und einen modernen Look. Auf gerade mal 12×12 cm bietet die Dockingstation eine Reihe von Anschlüssen, die man nicht missen möchte. Dazu gehören zwei USB-A 3.0, zwei DisplayPort, ein HDMI 2.0, eine RJ45- beziehungsweise Ethernet-Schnittstelle und ein USB-C-Port. Das kompakte Design fordert aber auch seine Kompromisse. So kann die Dockingstation Notebooks nur mit 100 W laden. Allerdings unterstützt sie schon eine 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, was das wieder wettmacht.

Platz 12 ist für Office-Umgebungen weit weniger geeignet als die vorher genannten Highflyer, passte aber sehr gut unter den Weihnachtsbaum. Gemeint ist die Spielekonsole Nintendo Switch, die auch schon in der Cyberwoche um Black Friday und Cybermonday zum Retail- und E-Tail-Schlager wurde. Die Nintendo Switch zeichnet sich durch ihr modulares Design aus: Als Hybrid lässt sich der Nachfolger der Wii U sowohl stationär mit einem externen Bildschirm nutzen als auch stand-alone für Handheld-Spiele. Abnehmbare Bedienelemente namens „Joy-Con“ ermöglichen Spiele in einer dritten Variante, dem sogenannten Tisch-Modus.

Platz 24 schließlich wurde wortwörtlich von einem Highflyer eingenommen. Die Rede ist von dem als Multikopter oder „Active Drone“ zu bezeichnende DJI Mavic Mini in der Flymore Combo mit drei Akkus und drei Ersatzrotoren. In der Variante ist die Drohne noch ganz frisch in der Distribution erst ab Januar 2020 offiziell lieferbar. Das Interesse ist im Vorfeld aber enorm. Das neue Fluggerät des längst etablierten Drohnenherstellers DJI ähnelt dem “großen Bruder” – der Mavic – ist aber deutlich kompakter. Zusammengeklappt ist die voll flugfähige Mini-Drohne kleiner als ein iPhone XR. Dabei wiegt sie auch nur 249 g. Das Gewicht ist jedoch nicht zufällig gewählt, sondern unterschreitet um ein Gramm die Regulierungsgrenze für die Kennzeichenpflicht. Geschickt, denn damit holt DJI mögliche Einsteiger ab, die sonst vielleicht zögern würden, sich so ein Gerät unter den Weihnachtsbaum zu wünschen oder selbst zuzulegen. Würde der Multikopter 2 kg wiegen, wäre für den Halter eine Führerscheinpflicht fällig. Ab 5 kg brauchen die Piloten eine Flugerlaubnis. Zu den Besonderheiten der Mavic Mini gehört eine 12-Megapixel-Kamera mit 2,7-K-Auflösung (2.720 x 1.530 Pixel). Unterstützend kommt wie beim Vorgängermodell auch ein Kamera-Gimbal genannter Bildstabilisator mit kardanischer Aufhängung (Gimbal) zum Einsatz. Profi-Funktionen wie RAW-Aufnahmen und automatische Hinderniserkennung fehlen allerdings. Die Flugzeit mit einer Ladung ist mit beachtlichen 30 Minuten angegeben. Die Anzeige der Live-Bilder erfolgt über das eigene Smartphone, das über eine App auch als Fernbedienung fungiert. Mit an Bord sind Presets, um mit der Drohne verschiedene Flugbahnen auszuprobieren.

 

 

Einzelkategorien im Überblick: Intel und AMD fast gleich auf, Synology setzt Storage-Siegeszug fort

 

TFT-Displays: Dell ist wieder vor HP

Bei den TFT-Displays zeichnet sich ein weiter anhaltender Kampf der PC-Riesen Dell, HP und Lenovo ab. Etablierte Anbieter wie Samsung, LG, BenQ und Co. schauen weiter in die Röhre, haben aber wieder etwas Boden gutgemacht. Im Bereich der Bildschirme löst Dell mit dem seit 2018 gelisteten P2419H das HP Elitedisplay auf Platz 1 ab – und das deutlich, mit mehr als 2.000 Klicks Vorsprung. Zu einem HEK von 128 Euro ist der Dell-Monitor unter den Top 5 der Günstigste im 24“-Segment und er zählt auch zu den günstigsten Modellen der Top 15 im ITscope Ranking für Q4 2019. Die aktuelle Dell-Serie ist mit einem extrem schlanken Rahmen und flachen Fuß äußerst stylisch und lockt ganz business-like mit einer sehr guten Bildqualität.

War Dell im dritten Quartal noch mit sieben Geräten unter den Top 15, sind es diesmal nur noch fünf, aber abgesehen davon schickt das US-Unternehmen immer mehr TFT-Displays ins ITscope-Rennen. HP ist mit vier Modellen dabei, darunter auf Platz 2 und 3, Lenovo und Samsung jeweils mit zwei, BenQ mit nur einem.

Echte Neuerungen gab es diesmal kaum, zumindest nicht unter den Top 25. Zu erwähnen ist noch das unter den Highflyer genannte Samsung Flip 2. Die 55 und 65 Zoll großen Modelle Flip 2 WM55R und Flip 2 WM65R finden sich auf Platz 27 und 28 wieder. Es handelt sich dabei um interaktive Whiteboards oder elektronische Flipcharts mit UHD- oder 4K-Auflösung. Diese sind erst seit August 2019 bei ITscope gelistet und kommen als Lösungen für Konferenzräume zu vergleichsweise günstigen Händlereinkaufspreisen von rund 1.600 und 1.850 Euro auf den Markt. Interessant ist übrigens auch der LG 27UL850 auf Platz 26 denn als einer der wenigen ausgewiesenen Monitore unter den Top 30 verfügt er ebenfalls über die 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten.

Mobiltelefone: Apple bleibt der dominante Player

Anders als im dritten Quartal, indem sich Samsung gut in Szene setzte, dominierte im Jahresendgeschäft wieder Apple das Mobilfunk-Geschehen im ITscope Marktbarometer. Auf Platz 1 ist wie gehabt das iPhone XR mit 64 GB in schwarz, gefolgt von dem vorherigen Zweitplatzierten, dem iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB.

Das iPhone 11 hat von Position 37 kommend einen großen Satz nach vorn gemacht und sich auf Platz 3 gesetzt. Da war diesmal als o2-Angebot das Samsung Galaxy S10, das nunmehr um zwei Stellen auf Platz 5 abgerutscht ist. Den vierten Platz hat sich trotz des hohen HEKs von rund 1.079 Euro das iPhone 11 Pro gesichert. Dieses strotzt aber auch mit 256 GB Speicherplatz. Das Galaxy S10e, das im vorangegangenen Quartal noch auf Platz 11 war, ist auf Platz 17 abgesackt und damit nicht mehr unter den Top 15.

Das Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32GB überrascht einmal mehr. Das Gerät ist noch einmal um fünf Stellen auf Platz 7 aufgerückt. Von einer Eintagsfliege kann also längst keine Rede mehr sein. Das Samsung Galaxy A40 mit 64 GB dagegen ist um drei Stellen auf Platz 8 abgerutscht.

Ansonsten sieht man unter den Top 10 nur Apple. Die Mac Company hat sich mit den neuen Releases im Herbst entsprechend schon mal warmgelaufen. Jenseits der beiden Top-Marken konnte sich mit dem P30 Pro auf Platz 18 nur Huawei wieder unter die Top 20 mischen. Das Gerät bringt attraktive 128 GB Speicher und eine 40-Megapixel-Kamera mit.

Tablets: Microsoft schlägt wieder Apple

Strategisch günstig, hat Apple rechtzeitig das eine oder andere Consumer-Gerät ins Jahresendgeschäft geschickt und damit im ITscope-Rennen um Tablets gut abgeräumt. Aber wie heißt es so schön: Business first. Und da hat Microsoft mit dem Surface Pro 6 in der Mittelklasse mit Core i5-8350U, 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz diesmal die Nase vorne und ist von Platz 2 auf Platz 1 aufgerückt. Als Geräte für den professionellen Einsatz sind die Surface-Modelle bei Systemhäuern überhaupt sehr beliebt. Und diese sind nun mal im Fokus des Marktbarometers.

Interessant ist übrigens die Preisgestaltung von Microsoft für den neuen Klassensieger. Mit einem HEK von gerade noch unter 1.000 Euro liegt es einerseits deutlich über den von Consumer-Tablets wie etwa das im September 2019 lancierte iPad mit 10,2-Zoll-Display der 7. Generation auf Platz 2, das nur mit einem HEK von 300 Euro daherkommt. Andererseits ist das Surface Pro 6 immer noch günstiger als das Apple-Pendant iPad Pro, das vom HEK her mit fast 200 Euro höher ansetzt. Dennoch konnte das iPad Pro von Platz 13 auf Platz 4 gut aufholen, allerdings nicht so fulminant wie der genannte Consumer-Vetter auf Platz 2, der im Vorquartal mit Position 89 noch weit unter ferner liefen war. Der Vorquartalssieger, das iPad mit 9,7-Zoll-Display, 32 GB und 2,4-GHz-Prozessor, ist nach seinem Höhenflug im vergangenen Jahr plötzlich auf Platz 16 abgefallen.

Als echter Senkrechtstarter haben sich diesmal zwei iPads mit 10,2-Zoll-Display, WiFi und 128 GB Speicher erwiesen: Das iPad mit der Modellnummer MW772FD/A schnellte von Position 126 auf Platz 6 hoch, das iPad mit der Modellnummer MW6E2FD/A von Platz 158 auf Platz 13. Samsungs Galaxy Tab A von 2019 mit 10,1-Zoll-Display mit 32 GB Speicher ist von Platz 5 auf Platz 8 leicht abgerutscht. Das Vorgängermodell von 2018 hat sich allerdings von Platz 20 auf Platz 11 gut verbessert, was zeigt, dass die Geräte mit Schnäppchenpreise von unter 200 Euro bei den Verbrauchern wie auch im Handel immer noch sehr beliebt sind.

Notebooks: Lenovo E590 weit, weit vorne

Bei den Laptops wird es im vierten Quartal 2019 spannend. Das Lenovo ThinkPad E590 bleibt weiterhin absolut an der Spitze, und das mit großem Abstand, mit über 10.000 Klicks, das sind 7.500 mehr als das zweitplatzierte HP ProBook 450 G6. Beide Modelle sind mit einem Intel Core i5 mit 1,6 GHz, einem 15,6-Zoll-Display und einer 256 GB großen SSD ausgestattet. Das ThinkPad ist seit Januar 2019 gelistet, hat aber erst im August zum Siegeszug als Klick-König im ITscope Ranking angesetzt.

 

Die genannte Business-Ausstattung hat dazu sicherlich ein Stück weit beigetragen, trotzdem hat das ProBook von HP nicht ähnlich hohe Klickraten. Am Preis kann es kaum liegen, denn die HEKs sind mit 624 Euro respektive 645 Euro ungefähr gleich. Windows 10 Pro 64-Bit und 8 GB RAM haben auch beide Geräte. Was sich aber unterscheidet ist der hier und da noch bestehende IBM-Nimbus und der frühere Erscheinungstermin, sodass die Händlerherzen hier deutlich mehr für Lenovo schlagen.

Auf die beiden Spitzenreitern folgen bis Platz 6 allerdings vier weitere HP-Modelle, darunter vornehmlich ältere mit mehr Power wie zum Beispiel das HP ProBook 470 G5, das von Platz 22 auf Platz 5 vorgetürmt ist und über einen Core-i7-Prozessor mit 1,8 GHz verfügt. Das HP 250 G7 (G7 wie 7. Generation) mit Core-i3-Prozessor ist um zwei Stellen auf Platz 3 aufgerückt.

Unverändert stark auf Platz 4 gehalten hat sich das HP ProBook 470 G5 mit 17,3-Zoll-Display. Unter den Top 15 spielt eigentlich nur noch Microsoft mit zwei Surface Book 2 auf Platz 10 und Platz 11 mit sowie Apple mit dem gerade erst erschienenen MacBook Pro mit Touch Bar, einem 2,3 GHz schnellen Core i9 und MacOS Catalina 10.15. Dieses hat es als absoluter Neuling auf Anhieb auf Platz 13 geschafft. Das MacBook hat zusätzlich noch 16 GB RAM und eine SSD mit 1 TB Speichervermögen zu bieten. Das hat aber auch seinen Preis: Der HEK liegt bei 2.476 Euro, ganz schön teurer für ein Gerät mit 16-Zoll-Display. Da es allerdings erst seit Mitte November 2019 gelistet ist und kaum Zeit hatte, Klicks zu sammeln, wird es möglicherweise im Notebook-Ranking bald auf den ersten drei Plätzen landen. Wenn der Preis noch etwas moderater ausfällt, bestimmt.

PC-Komplettsysteme: Senkrechtstarter Lenovo

Bei den Komplettsystemen ist das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 Mini (oder englisch Tiny) von Platz 69 auf Platz 1 hochgeschnellt. Der kompakte Office-Rechner ist erst seit August 2019 gelistet, hat sich aber mit rund 3.500 Klicks im ITscope Marktbarometer für Q4 2019 deutlich von dem Dell OptiPlex 3060 Micro Tower und dem HP ProDesk 400 G5 abgehoben.

Die beiden Konkurrenzprodukte liegen mit 2.585 und 2.584 Klicks fast gleichauf und landeten auf Platz 2 und 3. Dabei sind sie ähnlich groß und ähnlich ausgestattet wie das ThinkCentre M720q 10T7 an der Spitze.

Dieser wartet mit einem 1,8 GHz schnellen Intel Core i5-9400T, 8 GB RAM und einer SSD mit 256 GB Speicherkapazität auf. Besagter Core-i5-Prozessor gehört schon zu neuesten Generation, ist aber nominell etwas weniger leistungsstark als der bei dem HP-Modell, bei dem ein i5-9500 mit einer Taktrate von 2,2 GHz verbaut ist. Die Händler hat es aber offenbar nicht gestört.

Der Dell OptiPlex 3060 auf Platz 2 kann als direktes Konkurrenzprodukte zum neuen Klassensieger gesehen werden, verfügt aber über einen Core i5-8500 der vorherigen Generation mit 2,1 GHz. Dafür ist er mit einem HEK von 505 Euro zu 541 Euro allerdings auch etwas günstiger. Statt nur Intel kann der Winzling auch eine CPU von AMD aufnehmen, was Händlern neue Angebotsmöglichkeiten eröffnet.

Den beachtlichsten Senkrechtstart der Saison hat bei den PC-Komplettsystemen der Micro Tower HP ProDesk 400 G6 mit 8 GB RAM und einer 256 GB großen SSD hingelegt. Der ist ebenfalls erst seit August 2019 gelistet und von Platz 156 auf Platz 4 mächtig hochkatapultiert. Bei dem Modell hat der Intel Core i5-8500 eine Taktrate von 3 GHz. Da es sich aber wie gesagt um ein CPU der Vorgängergeneration handelt, ist der Preis mit einem HEK von 529 Euro durchaus moderat, was wohl auch den steilen Aufstieg in der Händlergunst erklärt.

Einen Senkrechtstart mit Achtungserfolg hat auch Fujitsu Technology Solutions erlebt. Das vom Rückzug der Japaner vom Produktionsstandort in Augsburg arg gebeutelte Unternehmen konnte mit dem im Sommer 2019 lancierten Esprimo P558 in der Value-for-you Edition mit einem auf 2,9 GHz hochgetunten Core i5-9400 doch noch einen Rechner in die Top 15 bringen, und zwar punktgenau auf Platz 15. Vorher dümpelte der Mini-PC noch auf Platz 347 vor sich hin.

Grafikkarten: PNY behauptet Spitzenposition

Auf Platz 1 bei den Grafikkarten ist abermals unverändert die PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5. Die ist übrigens schon seit Februar 2017 gelistet und gehört damit zu den Oldtimern im Board-Gemenge.

Zweieinhalb Jahre später erst folgte im Juli 2019 die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6. Diese hat sich als Performance Allrounder von Platz 14 auf Platz 2 aber ganz schnell sehr gut in der Händlergunst und im ITscope Marktbarometer gemausert. Das liegt sicherlich nicht zuletzt an der Rechenleistung für Raytracing in Echtzeit, der eingebauten Künstlichen Intelligenz und am programmierbaren Shading. Dabei ist das MSI-Board mit einem HEK von 625 Euro im mittleren Preissegment angesiedelt.

Raytracing ist ein in der Filmtechnik schon lange eingesetztes Render-Verfahren zum Nachverfolgen von Lichtstrahlen (light ray); Shading bezeichnet das Schattieren von Objekten in 3D-Computergrafiken.

 

 

Mainboards: Steiler Aufstieg von MSI

Bei den auch als Motherboards oder Hauptplatinen bezeichneten Mainboards ist der zweimalige Quartalssieger ASUS PRIME Z390-A auf Platz 3 abgerutscht. Haben sich im vorangegangenen Quartal noch ASUS und Gigabyte auf den ersten vier Plätzen abgewechselt, hat sich jetzt ein dritter Player vorne durchgeboxt.

An die Spitze hat es diesmal von Platz 9 kommend MSI mit dem seit Herbst 2018 gelisteten ATX-Board MSI Z390-A PRO mit Sockel LGA 1151 geschafft, auf Platz 2 ebenfalls MSI mit dem MSI MPG Z390 GAMING PLUS, das vorher noch eher glücklos auf Platz 66 war  und sogar noch einen Monat älter ist als der neue Klassensieger. Gaming ist traditionsgemäß das Thema im Weihnachtsgeschäft, das dank reicher Geldgeschenke von Eltern, Oma und Opa in der Regel noch bis Ende Januar anhält. Das spiegelt sich meist auch in dem ITscope Marktbarometer für das erste Quartal wider.

Im Gaming-Strom von Platz 27 auf Platz 5 kräftig zugelegt hat folglich auch das MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON, das mit einem HEK von 170 Euro eher zur oberen Mittelklasse zählt. Dieses Board ist laut Werbung von der Ästhetik der Supercars inspiriert und verspricht mit MSI Mystic Light dank Features wie Core Boost, DDR4 Boost und dem M.2 Shield Frozr mehr Leistung. Dabei unterstützt es mit Sockel LGA Intel-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie DDR4-Taktraten von bis zu 4.400 MHz.

Zu den Key Selling Points gehören zwei Turbo M.2, mehr Kühlfläche zum Verhindern von Überhitzung und Wärmedrosselung, Game Boost und Audi Boost 4 mit NAHIMIC 3 für mehr Sound. Außerdem verfügt das MSI-Board auch über einen Flash BIOS Button, um per USB-Stick im Handumdrehen das BIOS zu flashen. Das ist Fachjargon für das Überspielen der Mainboard-Firmware.

Abgesehen von dem Gaming-Board von MSI hat Gigabyte bei den erst seit 2019 gelisteten Motherboards die Nase vorn. Das fängt an bei dem Micro-ATX-Board Gigabyte B365M DS3H mit Sockel LGA 1151 Socket, das sich von Platz 216 auf Platz 7 so gut gemausert hat wie kein anderes. Auf Platz 9 und 10 sind zwei weitere Neueinsteiger von Gigabyte, während das nächste von MSI erst auf Platz 12 folgt: Das AMD beziehungsweise AM4-Board MSI B450M PRO-VDH MAX ist allerdings erst seit August gelistet und war vorher auf Platz 147, hat also auch einen Riesensprung nach vorn gemacht.

Prozessoren: Kopf-an-Kopfrennen von Intel und AMD

Bei den CPUs hat AMD als ewiger Zweiter lange Zeit Intel gegenüber kaum einen Fuß auf den Boden bekommen. Aber mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und Intel hechelt eher AMD hinterher. Im ITscope Marktbarometer zeichnet sich seit etwa einem Jahr zunehmend ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Rivalen ab.

Allerdings hat AMD den Spitzenplatz wieder abgeben müssen und statt neun diesmal nur noch acht Prozessoren in die Top 20 gebracht. Aus technischer Sicht ist AMD mit der 7-nm-Architektur aber weiterhin spitze, denn Intel verharrt immer noch in der 10-nm-Fertigungstechnik, kann also auf gleichem Raum weniger Transistoren unterbringen.

Der Intel Core i7 9700K mit acht Kernen und 3,6 GHz hat sich jedoch von Platz 5 auf Platz 1 hochgekämpft und damit die neue CPU-Krone auf. Das ist sicherlich auch auf die Preissenkungen im November als Reaktion auf die Kampfpreise von AMD in dem Segment zurückzuführen. Mittlerweile hat Intel den Preis aber wieder etwas angehoben.

AMD ist mit dem Vorquartalssieger AMD Ryzen 9 3900X mit 12-Core und 3,8 GHz auf Platz 2 abgefallen und mit dem vorherigen Zweitplatzierten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X mit 3,6 GHz auf Platz 7. Aber das tut dem Ryzen als neuen Rising-Star unter den CPUs keinen Abbruch. Man darf gespannt sein, wie der Kampf der beiden Kontrahenten weitergeht.

 

HDDs und SDDs: Samsungs 860 EVO schwimmt weiter oben

Bei den Massenspeicherprodukten ist die Samsung 860 EVO so erfolgreich, dass der koreanische Anbieter mit der SSD in der Ausführung mit 250 GB (MZ-76E250B/EU) und mit 500 GB (MZ-76E500B/EU) Speichervolumen abermals die Doppelspitze einnimmt. Auch die Samsung 860 EVO mit 1 TB (MZ-76E1T0B) hat sich auf Platz 4 gut gehalten. Einziger „Störenfried“ in den vorderen Reihen ist die WD Red mit 4 TB Speichervolumen und 5.000 Umdrehungen pro Minute auf Platz 3.

Samsung ist wie gehabt mit acht SSDs unter den Top 15, Western Digital (WD) mit vier, Seagate und HPE jeweils mit einer und dann fehlt da rein rechnerisch noch einer.

Richtig, erstmals ist wieder Intel dabei, genauer mit der Intel Solid-State Drive D3-S4510 Series mit 960 GB Speichervolumen als 2,5-Zöller, die von Platz 47 auf Platz 13 aufgestiegen ist. Auf den hinteren Plätzen finden sich noch Verwandte mit anderen Speicherkapazitäten im ITscope Marktbarometer Q4 2019.

Server: HPE lässt kaum Raum für Andere

HP Enterprise (HPE) beackert weiterhin fast allein das Server-Feld. Auf dem Siegertreppchen sind unverändert drei HPE ProLiant der zehnten Generation: der HPE ProLiant ML350 und der HPE ProLiant DL380 (jeweils mit einer XEON Silver 4110 CPU) sowie der Einsteiger HPE ProLiant MicroServer mit einem Opteron.

Der HPE ProLiant ML350 Gen10 Base mit einem XEON Silver 4210, das Nachfolgemodell des neuen-alten Klassenbesten, hat den Sprung in die Top 5 geschafft, genauer auf Platz 4, nachdem er im vorangegangenen Quartal Platz 18 inne hatte. Was ihn unterscheidet, ist die nur marginal höhere CPU-Taktrate von 2,2  gegenüber 2,1 GHz und der HEK, der bei dem neuen ProLiant ML350 bei rund 1.675 Euro und damit 150 Euro über dem Vorgänger liegt.

Der Vollständigkeit halber: Der Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 mit einem 3,3 GHz schnellen XEON E3 hat sich um zwei Stellen auf Platz 8 verbessert, das Lenovo ThinkSystem ST50 7Y48 als Server-Tower mit vier Racks und einem Xeon E-2124G mit einer Taktrate von 3,4 GHz sogar von Platz 31 auf Platz 12. Aber ansonsten ist HPE bis Position 26 so ziemlich allein auf weiter Flur bei den Servern im ITscope Marktbarometer.

Storage: Synology baut Führung aus

Speicher- oder Storage-Systeme sind diesmal das Top-Thema im ITscope Marktbarometer. Taiwans Hersteller Synology ist hier weiterhin dominant und bringt noch ein paar Produktneuheiten in die Pole Position.

Nummer 1 ist und bleibt die Synology Disk Station DS218+, und das mit einem großen Vorsprung von 2.088 Klicks, über 1.200 mehr als die Synology Disk Station DS918+ auf Platz 2. Diese ist seit Februar 2019 gelistet, war aber im Vorquartal noch unter ferner liefen auf Platz 148. Dabei ist sie als NAS-Server mit 4 Schächten SATA 6Gb/s / eSATA und 4 GB RAM zum HEK von rund 445 Euro nicht uninteressant.

Die DS218+ zum HEK von 266 Euro auf Platz 1 hat dagegen nur zwei Einschübe. Allerdings nimmt sie ebenfalls SSDs vom Typ M.2 NVMe auf, womit eine hohe Cache-Performance erreicht werden kann. Hinzu kommt auch eine Flexibilität in Bezug auf die Leistung, etwa für zwei parallele Live-Streams mit 4K-Auflösung.

Während Synology sich überwiegend im Umfeld der NAS-Server mit HEKs bis etwa 500 Euro tummelt, visiert HPE mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN und dem HPE Modular Smart Array 2050 SAN ganz klar das B2B-Segment an. Entsprechend hoch sind auch die HEKs von rund 6.072 Euro respektive 4.048 Euro im Quartalsschnitt. Dafür nimmt Ersteres als Array mit 24 Einschüben aber auch Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 616 TB auf. Das 2052er hat sich um drei Stelle auf Platz 11 verbessert, das 2050er um drei Stellen auf Platz 13 verschlechtert. Aber das soll noch nichts heißen.

Bei dem HPE-Flaggschiff 2052 sind zwei SSDs mit insgesamt 1,6 TB verbaut. Der Vorteil gegenüber Festplatten ist ein deutlich schnellerer Speicherzugriff. Händler dürfte freuen, dass der HEK im neuen Jahr auf derzeit 5.200 Euro kräftig gesunken ist. Somit wäre im ITscope Ranking also Luft nach oben. Vielleicht reicht es im Frühjahr ja schon für einen der ersten fünf Plätze.

Als echter Gipfelstürmer könnte sich nochmal die Synology RackStation RS820+ zeigen. Denn die ist seit Erscheinen im September 2019 von 0 auf Platz 14 gut durchgestartet. Zu den Besonderheiten gehören vier 1GbE LAN-Ports mit Bündelung per Link Aggregation sowie Failover genannte Ausfallsicherheit. Das fast baugleiche Modell Synology RackStation RS820RP+ in der Variante mit redundanter Stromversorgung (dafür RP) findet sich erst auf Platz 28, hat aber auch Potenzial als Aufsteiger im ITscope Marktbarometer für die kommenden Quartale.

Mit den beiden Geräten, die jeweils vier Schächte bieten, zielt Synology offenbar auf das Profi-Segment, wo sich bisher die weit teureren etablierten Anbieter breitgemacht haben. Dabei winken die Asiaten hier mit gerade noch SoHo- und B2C-tauglichen HEKs von um die 1.000 Euro. Schon von daher sind sie eine weitere Beobachtung wert.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 311
Fax: +49 721 66 49 91 – 75
Kristina.wlasow@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

21.01.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/19: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

AMDs Sieg, ungewöhnliche Dockingkonzepte bei Dell und die Rückkehr des iPod

Wer meint, das berühmte Sommerloch sei kaum für Überraschungen gut, sollte sich jetzt lieber anschnallen: Bei den CPUs ist der aktuelle Ryzen 9 als 12-Kerner so eingeschlagen, dass AMD erstmals vor Intel an der Spitze liegt. Genauso hat Apple sich nach langer Zeit bei den Tablets zurück auf Platz 1 gekämpft. Bei Mobiltelefonen klettert Samsungs Outdoor Handy nach oben. Wieder dabei ist die Kategorie 3D-Drucker mit neuen Playern, die nicht nur für Consumer interessant sind, sondern auch für Industrie, Handel, Medizintechnik und andere vertikale Märkte. Unser neues ITscope Marktbaromter Q3/2019 zeigt Ihnen nun die spannendsten Entwicklungen im Hardware-Markt, u. a.:

  • CPU-Sensation: AMD erstmals vor Intel mit dem Ryzen 9 in 7nm Zen-2-Architektur
  • Handwerkers Liebling: Samsungs Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features
  • Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY weiter an der Spitze
  • Notebooks: Apple verliert weiter Boden, Lenovos Low Cost Reihe auf Nr. 1

Karlsruhe, den 30.10.19. In der IT-Welt ist das dritte Quartal im Gegensatz zum vierten oftmals Saure-Gurken-Zeit, da die meisten Neuheiten fürs Weihnachtsgeschäft frühestens ab September erscheinen und so keinen Einfluss auf Rankings nehmen können. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel: Eine davon, die wie eine Bombe einschlägt, ist der „ewige Zweite“ im Desktop CPU Bereich: AMD. Dessen Ryzen Serie auf Basis der hauseigenen Zen-Architektur hat sich schon länger vielversprechend am Markt emporgekämpft. Jetzt aber hat der Ryzen als 12-Kerner im 7nm-Prozess die Sensation geschafft und Intel erstmals den Spitzenplatz abgeluchst. Welche Marken und Produkte im dritten Quartal noch das Rennen machten und welche verloren haben, das erfahren Sie hier.

Highflyer: AMDs „Ryzing Star“ und modulares Dockingkonzept vorne

Platz 1 und „Ryzing Star“ der Highflyer im aktuellen ITscope Marktbarometer ist mit 2.774 Klicks der 12-Kern-Prozessor AMD Ryzen 9 3900x zum HEK von im Schnitt rund 519 Euro. Dieser bringt mit 3,8 GHz mächtig Leistung mit und setzt Intel mit 7nm Prozess weiter unter Zugzwang. Wie deutlich, zeigt die fast panische Reaktion des einstigen Platzhirschs: um das Erstarken von AMD in dem Segment zu stoppen, hat Intel für das Core-i9-Geschwader der im November folgenden 10. Generation laut PC-Welt, schon Preissenkungen von 40 bis 50 Prozent beschlossen. Damit sollen dann für den neuen Core i9 Endkundenpreise von 590 bis 979 Dollar drin sein.

Der zweite Platz der Highflyer im dritten Quartal 2019 hat sich im Bereich Notebook-Zubehör die Dockingstation WD19 von Dell gesichert. Diese ist mit einem Datendurchsatz von 10 Gbit/s, drei USB-3.2-A-Ports (einem vom Typ USB-C), HDMI und zwei DisplayPort-Anschlüssen ausgestattet. Eine Besonderheit ist die modulare Aufrüstbarkeit von Konnektivität und Stromversorgung auf bis zu 210W.

Auf Platz drei hat es das Lenovo ThinkPad L590 mit 15,5“-Display und 256 GB SSD geschafft. Dabei ist das Notebook erst seit Ende Juli 2019 bei ITscope gelistet. Nach dem jahrelangen Trend zu immer kleineren Geräten sind große Displays also doch wieder en vogue – und das zu einem für Händler attraktiven HEK von 770 Euro.

In der Kategorie PC-Systeme hat es diesmal HP mit dem HP ProDesk 400 G6 Micro Tower auf Platz 4 unter den Senkrechtstartern geschafft. Dieser gehört zu einer neuen Serie von Mini-Rechnern mit Intels Sechs-Kern-Prozessoren der 9. Generation, die im Sommer vorgestellt wurden. Das schicke Türmchen bietet einen Intel Core i5-9500 mit 3,0 GHz, eine SSD mit 256 GB vom Typ NVM Express, 8 GB RAM und unter anderem vier USB 3.2 Gen 1 Typ-A Ports.

Den Highflyer in der Kategorie Grafikkarten stellt wieder MSI mit der MSI GeForce RTX 2070 SUPER GAMING X TRIO. Diese präsentiert sich als Bindeglied zwischen Highend und Midrange, zählt aber zum HEK von 509 Euro oder Endkundenpreisen von rund 650 Euro zu den teureren Grafikkarten. Dafür wartet sie mit schnellen 8 GB GDDR6, 1 x HDMI 2.0b und drei DisplayPort-Anschlüssen der Version 1.4 auf.

Interessant wird es dann wieder mit dem Apple iPhone 11 in Schwarz mit 64 GB. Das ist kaum auf dem Markt und hat es doch gleich auf Platz 8 unter den Neueinsteigern geschafft. Damit hat das neue iPhone 11 das Samsung Galaxy S10e, den Highflyer des Vorquartals unter den Smartphones, wieder etwas in den Hintergrund treten lassen.

Virtual Reality (VR) gehört so wie Augmented Reality (AR) zu den Zukunftstrends schlechthin. Entsprechende Brillen, wie die Oculus Rift S auf Platz 13 der neuen ITscope Highflyer, lassen auf einzigartige Weise in virtuelle Welten eintauchen. Das ist nicht nur für Gaming interessant, sondern auch für die Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen, für die Wunschwagen-Konfiguration, für medizinische Operationen und vieles mehr.

Gleich hinter der VR-Brille von Oculus VR, auf Platz 14, hat es mal wieder ein für B2B Plattformen ungewöhnliches Produktsegment von Xiaomi unter die ITscope Highflyer geschafft. Gemeint ist der Saugroboter Xiaomi Mi Roborock S6, der laut Chip-Test im Vergleich zu dem S5 Vorgänger einige Verbesserungen erfahren hat, so in der Navigation, Lautstärke und Geschwindigkeit. Vielleicht greift hier der ein- oder andere Händler auch privat zu diesem Schnäppchen.

Schließlich sei noch der iPod Touch auf Platz 16 der ITscope-Neueinsteiger genannt. Nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ bringt Apple mit diesem Gerät der 7. Generation einen Klassiker zurück ins Rennen, der schon fast abgemeldet schien. Schließlich kann man Musik heute auch mit jedem Smartphone hören. Freizeitsportler werden aber bestätigen, dass das manchmal etwas mühsam ist. Abgesehen davon, versteht sich der iPod Touch mit bis zu 256 GB Speicher nicht nur als MP3-Player, sondern als mediales Multitalent. Denn er unterstützt verschiedene Apps, wie solche für Spiele und den Apple-eigenen Chat-Dienst Facetime.

Sensation bei CPUs: AMD erstmals vor Intel

Das neue CPU-Ranking ist, wie eingangs schon erwähnt, die größte Überraschung im ITscope Marktbarometer Q3/19. Wer hätte vor einigen Monaten noch gedacht, dass AMDs Ryzen doch noch so einschlagen würde?

Dabei haben sich nicht nur etwa die neuen 12-Kerner an dem ehemaligen Langzeitgewinner Intel vorbeigemogelt, sondern auch die mit sechs oder acht Kernen. Bis vor einem Jahr saß Intel noch so fest im Sattel, dass AMD kaum je eine Chance hatte, unter die Top 20 zu gelangen. Jetzt ist AMD mit der Umstellung auf den feineren 7nm Prozess doch glatt an Intel vorbeigezogen, wo man noch mit der Umstellung auf 10nm beschäftigt ist!

Von Platz 105 auf Platz 1 hat sich mit 2.774 Klicks der erst seit Juni 2019 gelistete 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X mit 3,8 GHz raketenartig an die Spitze gesetzt, dicht gefolgt von dem mit 3,6 GHz getakteten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X, der im zweiten Quartal noch auf Platz 415 weit unter ferner liefen war. Die Händlerpreise (HEK) von im Schnitt rund 518 und 300 Euro mögen dabei eine Rolle spielen. Denn der Intel Core i9 9900K mit ebenfalls acht Kernen und 3,6 GHz ist gemäß HEK etwa anderthalbmal so teuer wie der Zweitplatzierte. Dabei scheint er von der Performance her der einzige Prozessor zu sein, der es mit dem neuen Spitzenreiter, dem 12-Kerner von AMD, aufnehmen kann.

Der vorher Zweitplatzierte Intel Core i7-8700 mit sechs Kernen und 3,2 GHz hat sich auf Platz 3 noch wacker geschlagen, ist aber auch mehr als doppelt so teuer wie ein relativ vergleichbarer AMD Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3,4 GHz zum HEK von 134 Euro.

Mobiltelefone: Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features

Aufsteiger des Quartals in der Kategorie Mobiltelefone ist das, erst seit Ende Juni 2019 gelistete, Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32 GB Speicherplatz. Dieses schaffte es in Nullkommanix auf den zwölften Platz und eignet sich aufgrund seiner robusten Verarbeitung besonders fürs Handwerk im Außeneinsatz und die Industrie. Gemäß US-Militärstandard MILSTD 810G2 ist das Rugged Smartphone gegen extreme Temperaturen, mechanische Stöße, Vibrationen, intensive Sonneneinstrahlung und Salzwassernebel geschützt. Das Gerät lässt sich zudem auch mit Handschuhen bedienen, ein großer Vorteil für Outdoor-Arbeiten.

Auf Platz 1 und Platz 2 der Mobiltelefone haben sich zwei Apple-Geräte praktisch die Klinke in die Hand gegeben: Der Vorquartals-Zweite, das iPhone Xr mit 64 GB in Schwarz, hat sich mit 4.417 Klicks an die Spitze gesetzt und das spacegrau iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB Speicherplatz und das auf 3.230 Klicks kam, weit hinter sich gelassen.
Interessant ist, dass Samsung diesmal mit zehn zu neun ein Gerät mehr in die Top 20 gebracht hat als der ewige Händlerfavorit Apple. Von Platz 10 auf Platz 3, hat das schwarze Samsung Galaxy S10 mit 128 GB einen mächtigen Sprung nach vorn gemacht; bei 2.427 Klicks allerdings noch mit großem Abstand zu den beiden Apple-Modellen auf dem Siegertreppchen.

Den steilen Aufstieg verdankt das Galaxy S10 möglicherweise den stark gesunkenen Preisen. Lag der HEK zum Release Anfang März noch bei circa 740 Euro, waren es im September 2019 schon bei deutlich unter 500 Euro.

Huawei ist von den beiden Spitzenreitern weiter auf die hinteren Ränge verwiesen worden. Der chinesische Riese konnte sich aber mit dem Huawei P30 Pro mit 128 GB immerhin um fünf Stellen auf Platz 18 verbessern und sieben Geräte in die Top 40 bringen.

3D-Drucker: „Schmelzer“ für jeden Geldbeutel

Wer glaubt, dass 3D-Drucker noch sehr in der Nische verhaftet sind, der irrt sich. Sie haben sich vor allem im Gaming-Umfeld längst zu einem Massenmarkt entwickelt. Für die Industrie, für die Zahn- und Medizintechnik werden Maschinen für die additive Fertigung, wie SLM Solutions aus Lübeck und EOS aus Krailing bei München, aber auch immer wichtiger.

Neben den genannten, erlauchten Herstellern von Metall oder Keramik verarbeitenden Maschinen, zu denen auch GE Additive gehört, tun sich auch viele Startups in dem Markt hervor. In einem Gruenderszene.de Post über die Internationale Gießereifachmesse GIFA, die Ende Juni 2019 in Düsseldorf stattfand, heißt es sogar: 3D-Druck sei die „ideale Startup-Spielwiese“. Ein chinesisches Startup hat vor Jahren international für Aufsehen gesorgt, weil es sehr erfolgreich Häuser aus dem 3D-Druck angeboten hat.

Die meisten der Startups, obwohl sie sich vielleicht so wie rapidobject längst nicht mehr so sehen, tummeln sich im Bereich der 3D-Datenerstellung und Beratung. Der Name des Dienstleisters aus Rosenheim ist übrigens Programm, denn ein ganz wichtiges Einsatzgebiet von 3D-Druckern ist Rapid Prototyping, das schnelle Erstellen von Prototypen. Diese werden heute noch oft aus Wachs geformt oder aus Holz, beziehungsweise Kunststoff, herausgefräst. Mit dem 3D-Drucker geht es sehr viel schneller.

3D-Formen aus den härtesten Metallen (z.B. Titan), aus Keramik und Hochleistungskunststoff entstehen in der Regel im eigenen Pulverbett durch Schmelzen oder Sintern (Erhitzen bis fast an den Schmelzpunkt) per Laser oder Elektronenstrahlen. Für solche Maschinen oder Anlagen werden allerdings oft sechs- bis siebenstellige Preise ausgerufen.

3D-Drucker Marke Eigenbau für Heimwerker gibt es dagegen zum Teil schon für unter 200 Euro. Diese arbeiten meist mit der Schmelzschichtung oder mit der Schichtung aus Schmelzfäden, Fused Deposition Modeling (FDM) oder Fused Filament Fabrication (FFF) genannt. Sie können in der Regel auch nur Formwachse und Thermoplaste, sprich einfachere Kunststoffe, verarbeiten. Einfach heißt aber nicht, dass diese Kunststoffe nicht robust wären.

Neben dem auch als Bioplastik bezeichneten PLA (Plyactide oder Polymilchsäuren, eine Art Polyester), aus dem viele Kugelschreiberhülsen und Plastikflaschen bestehen, konnten FDM-/FFF-Geräte auch schon früh ABS (Acryl-Butadien-Styrol) verarbeiten. Daraus sind unter anderem Lego-Steine, Motorradhelme und Gehäuse vieler Haushaltsgeräte gefertigt.

Neuere, hochwertige 3D-Drucker aus dem FDM-/FFF-Lager verstehen sich sogar auf Filamente aus HIPS (High Impact Polystyrene), ein durch Kautschuk modifiziertes Polystyrol („Verwandter“ von Styropor), das wegen der hohen Schlagfestigkeit sehr oft in Spielzeug sowie in Gehäusen von Computern und Telefonen Einsatz findet. Das heißt, dass sich damit nicht nur Schlümpfe nachbauen lassen. So manch einer hat es schon geschafft, damit zum Beispiel einen Schlüssel nach zu fertigen.

Die meisten 3D-Drucker im ITscope Marktbarometer gehören zu der letzteren Kategorie der hier der Einfachheit halber kurz „Schmelzer“ genannten FDM-/FFF-Geräte. Diese erfreuen nicht nur Consumer-Herzen, sondern werden, wie gesagt, auch oft für Rapid Prototyping eingesetzt, wenn es das Material erlaubt, aber auch für den Ersatz von fehlenden oder defekten Bauteilen.

Die HEKs unter den ersten 40 3D-Drucker im aktuellen Ranking reichen hier von unter 110 Euro für einen 3-in-1-Systembaukasten von ALLNET bis hin zu über 4.500 Euro für den MakerBot Replicator Z18 mit FFM-Technologie, der sich von Platz 9 auf Platz 4 verbessern konnte.

Obwohl schon seit März 2016 gelistet, hat sich im dritten Quartal der FDM-Vetter Creator Pro von FlashForge zum HEK von 640 Euro von Null auf Platz 1 an die Spitze katapultiert. Dieser kann übrigens auch hochschlagfeste HIPS-Formen hervorbringen. FlashForge (chinesisch: Shanzhu, wörtlich „Blitzguss“) zählt sich als Nummer 3 weltweit, gehört zu den Shootingstars der 3D-Druckerhersteller im B2C-Strom und stellt gleich fünf Geräte der Top 15 im aktuellen ITscope Ranking. Der amerikanische Weltmarktführer MakerBot kommt dagegen nur auf vier der ersten 15 3D-Drucker im aktuellen ITscope Markbarometer. Ein interessantes Angebot scheint übrigens der FlashForge Adventurer 3 zum HEK von rund 313 Euro zu sein. Denn die Händler haben das Gerät gleich mal von Platz 5 auf Platz 3 hochgehievt.

XYZprinting, Teil der New Kinpo Group aus Taiwan, hat zwar mit dem XYZprinting da Vinci 1.0 Pro 3-in-1 für einen HEK von 530 Euro, nach Platz 11 im zweiten Quartal nun den zweiten Platz erobert, konnte sich aber nur mit zwei Geräten in die Top 15 bringen. Ein absoluter Newcomer unter Top 15 ist der ALLNET ANYCUBIC I3 Mega-S Ultrabase, der es gleich auf Platz 12 geschafft hat.

Wachablösung bei Business Tablets

Im B2B Segment war lange Zeit das Surface Pro mit 256 GB von Microsoft an der Spitze. Nun ist es von einem Apple und einem anderem Surface auf den dritten Platz zurückgedrängt worden. Das Apple iPad mit 32 GB (MR7F2FD/A) hat sich um über 940 auf 4.104 Klicks und von Platz 2 auf Platz 1 verbessert. Es hebt sich mit 750 Klicks von dem schwarz gehaltenen Microsoft Surface Pro 6 mit 256 GB ab, das ebenfalls um eine Stelle auf Platz 2 aufgerückt ist.

Dabei liegen die Geräte preislich weit auseinander: Das iPad hat gerademal einen HEK von knapp 280 Euro, das Microsoft-Gerät kommt dagegen mit einem Händlereinkaufspreis von rund 1.025 Euro daher. Beide Modelle sind übrigens schon seit über einem Jahr bei ITscope gelistet.

Aufsteiger der Saison ist das Samsung Galaxy Tab A mit 10-Zoll-Display und 32 GB von März 2019, das sich in der Händlergunst um 30 Stellen auf Platz 5 erheben konnte. Dabei ist es mit einem HEK von rund 175 Euro wesentlich günstiger als alle vier Geräte auf den vorderen Plätzen.

 

TFT-Monitore: HPs EliteDisplay vor Dell

Vorne an der Monitorspitze ist mit 4.170 Klicks zum dritten Mal in Folge das HP EliteDisplay E243i mit der WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten und einem durchschnittlichen HEK von rund 172 Euro.

Auf Platz 2 und 3 sind wieder zwei Geräte von Dell: der Dell P2419H mit FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und blickwinkelstarkem IPS-Panel und der Dell UltraSharp U2415 mit WUXGA-Auflösung, Mini DisplayPort, HDMI, DisplayPort und USB 3.0.

 

 

Notebooks: Lenovo und HP dominieren weiter das Geschehen

Bei den Laptops sind mit 6:6 unter den Top 15 wieder Lenovo und HP die dominanten Player im ITscope Marktbarometer. Microsoft ist gerade mal mit einem Gerät vertreten, Apple mit Zweien.

Auf Platz 1 im dritten Quartal 2019 hat es mit 4.331 Klicks, weit vor allen anderen, das Lenovo ThinkPad E590 20NB mit 15,6″-Display geschafft. Diesen bietet einen mit 1,6 GHz getakteten Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD. Damit hat die vorherige Nummer 4 das Lenovo ThinkPad L580 20LW mit Core-i7-Prozessor und 512 GB SSD an der Spitze abgelöst und auf Platz 2 verwiesen. Das HP ProBook 450 G6 mit 8 GB RAM mit Core i5 und 256 GB SSD kam somit nur auf den dritten Platz.

Komplettsysteme: HP vor Lenovo

Bei den PC-Komplettsystemen sind die 2018er Modelle weiterhin stark nachgefragt: Auf Platz 1 ist der HP ProDesk 400 G5 mit 256 GB SSD-Speicher.

Ebenfalls unverändert auf Platz 2 und 3 sind das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, mit 1,7 GHz schnellem Core i5 und 256 GB SSD sowie der HP ProDesk 400 G4 mit einem 2,1 GHz schnellen Core-i5-Prozessor und 256GB NVMe SSD.

Etwas interessanter wird es auf den hinteren Rängen. So hat der HP 290 G1 mit einem mit 3,6 GHz getaktetem Intel Core i3 und 256 GB SSD den Sprung von Platz 25 auf Platz 8 gemeistert. Dabei ist das Gerät schon seit Mai 2018 gelistet. Mit einem HEK von rund 370 Euro aber das günstigste unter den Top 10.

 

Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY bleibt vorn, MSI holt „spielerisch“ auf

PNY bleibt der Spitzenreiter in der Kategorie Grafikkarten mit der PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5-Speicher und ist mit sieben Plätzen unter den ersten Top 15 auch gut vertreten. Die PNY Quadro P4000 mit 8GB GDDR5 ist weiterhin auf Platz 3 und damit immer noch gut im Rennen. Auch die PNY NVIDIA Quadro P620 mit 2GB GDDR5 ist dem Platz 5 treu geblieben.

Asus hat sich derweil komplett aus der Riege der Top 15 verabschiedet. Dabei war das Unternehmen aus Taiwan im zweiten Quartal 2019 noch mit vier Grafikkarten ganz vorne dabei.

Stattdessen hat es nun MSI mit dem NVIDIA-Bord MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO mit 11 GB GDDR6 von Platz 8 auf den zweiten Platz geschafft, und das trotz des stolzen HEKs von rund 1.110 Euro. Das ebenfalls aus Taiwan stammende Unternehmen profitiert überhaupt vom neu entbrannten Gaming-Fieber und konnte in dem Bereich noch drei weitere Bords in die Top 15 „einschmuggeln“.

 

Mainboards: MSI macht mit Gaming-Boards Boden gut

 

Auch bei den Mainboards gab es so gut wie keine Veränderungen, zumal auch hier die meisten Modelle von 2018 sind. Auf Platz 1 ist weiterhin das AMD-ATX-Bord ASUS PRIME Z390-A das bis zu 128 GB an DDR4-SDRAM aufnehmen kann. Die beiden nachfolgenden Boards haben nur ihre Plätze getauscht. Platz 2 belegt jetzt das ATX-Board Gigabyte Z390 DU, LGA1151, Platz 3 das ASUS PRIME X399-A, TR4, E-ATX.

 

Festplatten: Samsungs 860er hält die Spitze

Bei den Massenspeichern, die meisten aus dem SSD-Lager, gab es im letzten Quartal schon kaum Neuzugänge bis auf die Samsung 970 EVO Plus  (siehe ITscope Marktbarometer Q2/19). Entsprechend gab es auch wenig Bewegung im aktuellen ITscope Marktbarometer. Die 970 EVO Plus mit 500 GB hat sich unverändert auf Platz 5 gehalten, ist aber auch schon seit Januar 2019 gelistet.

An der Spitze sind wieder zwei Samsung 860 EVO: Mit 6.125 Klicks beansprucht die Samsung 860 EVO mit 250 GB noch deutlicher den Spitzenplatz für sich als zuvor. Die 860 EVO mit 500 GB muss sich mit 1.201 Klicks mit weniger begnügen. Die HDD WD Red 4TB, 5400 rpm bleibt unverändert auf Platz 3.

Server: HPE lässt kaum Platz für andere Player

Bei den Servern lässt HPE anderen Mitspielern nach wie vor so gut wie keine Luft. Einzig der vorher zwölfplatzierte Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 hat es noch auf den letzten Platz der Top 10 geschafft. Die beiden Spitzenreiter haben sich im Vergleich zum ITscope Marktbarometer Q2/19 lediglich abgelöst: Auf Platz 1 ist jetzt der HP Enterprise ProLiant ML350 Gen10, auf Platz 2 der HPE ProLiant DL380 Gen10 Performance, beide für Intel Xeon Silver ausgewiesen.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 311
Fax: +49 721 66 49 91 – 75
Kristina.wlasow@itscope.com
http://www.itscope.com

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

30.10.2019|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2019

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab

Das sind die Highlights im ITscope Marktbarometer Q2/2019

ITscope Marktbarometer Q1 2019

  • Duell der Smartphone-Giganten: Apple und Samsung lassen Huawei keine Chance
  • Frühlingsluft: Bewegung bei Transceivern durch neue, günstigere GBIC-Variante
  • Machtwechsel: HP luchst Lenovo bei Komplettsystemen die Krone ab
  • Abgefrühstückt: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken
  • Auch im B2B ein Renner: Apples AirPods 2 erobern die Charts im Sturm
  • (Beein)druckend: Neue Printer-Modelle von HP kommen an

Es muss nicht immer gleich ein neuer Smartphone-Coup sein: Auch mit seinen AirPods 2 hat Apple im zweiten Quartal bewiesen, dass es einen absoluten Hit in den Reseller-Charts landen kann. Eine erfrischende Dynamik ist derweil im Bereich Transceiver zu beobachten. HP und Dell duellieren sich weiterhin um die Vorherrschaft im Monitorsegment während Samsung und Apple den gemeinsamen Kontrahenten Huawei in Sachen Mobiltelefone erfolgreich in die Schranken weisen…

Karlsruhe, den 15.07.2019 — Frischer Frühlingswind im Channel: Das 2. Quartal stand ganz im Zeichen der Senkrechtstarter. Selbst in Kategorien, die normalerweise von langen Produktlebenszyklen geprägt sind, sind einige Rising Stars erblüht. Wer machte in Q2/2019 am meisten von sich reden? Welche Marken und Modelle waren im zweiten Quartal besonders gefragt?

Das neue ITscope Marktbarometer analysiert rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller. Einigen von ihnen, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S10e, dürften in eine rosige Zukunft bevorstehen.

Highflyer: Apples AirPods 2 erobern die B2B-Charts im Sturm

Das Frühlingsquartal 2019 hat zahlreiche Shooting Stars über Nacht in den Hardware-Himmel befördert. Anführer der Neueinsteiger sind hierbei ganz klar die kabellosen AirPods der zweiten Generation von Apple. Mit beachtlichen 3.604 Klicks war das Reseller-Interesse an den neuen In-Ear Bluetooth-Hören ausgesprochen hoch — und das trotz des stolzen Preises von 147 Euro im EK. Bemerkenswert ist auch, dass es sich hierbei nicht um ein dediziertes B2B-Produkt, sondern um einen Artikel mit Endkundenfokus handelt. Neben dem verbesserten, klareren Klang dürfte auch die optimierte Steuerung von Siri die Nachfrage der Business-Kunden angekurbelt haben. So kann das iPhone auf Dienstreisen mit dem Auto komplett hands-free gesteuert werden.

Auf Rang 2 der Neueinsteiger hat sich das Aruba Transceiver-Modul von HP Enterprise platziert. Die Produktlebenszyklen in diesem hart umkämpften Markt sind lang und Verkaufserfolge oft durch deutlich günstigere Copycats und Gebrauchtware beeinflusst. Umso größer also der Aufruhr, wenn es nach langer Zeit mal wieder ein Nachfolgemodell gibt. Vergleicht man jedoch die Spezifikationen des neuen Moduls mit dem Vorgängermodell J4858C, fällt auf, dass beide Ausführungen identisch sind. Es scheint sich hierbei also lediglich um ein Rebranding zu handeln, bei dem alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird. Da die neue Ausführung aber sogar noch günstiger ist, setzen Systemhäuser zumindest fürs Neugeschäft nun konsequent auf die neueste Version. Dementsprechend gab’s stattliche 2.057 Klicks für das Transceiver-Modul.

Mit dem Samsung Galaxy S10e mit 128 GB Speicherplatz steht in diesem Quartal ein Smartphone auf dem dritten Treppchen des Highflyer-Podests. Der schnelle Aufstieg des Mobilgeräts ist bei einem solch raschen Preissturz nicht verwunderlich: Lag der HEK zum Marktstart im Februar noch bei 620 Euro, kostet das Smartphone des südkoreanischen Elektronikgiganten Ende Juni nur noch 458 Euro im Einkauf.

Das Treppchen knapp verfehlt hat hingegen das iPad Air in der 64 GB-Version. Mit 1.252 Aufrufen konnte das 10,5’’-Tablet dennoch großes Interesse wecken. Dies dürfte — wie auch beim Drittplatzierten der Highflyer — nicht zuletzt am frühen Preisfall nur zwei Wochen nach Release liegen: Von knapp 444 Euro fiel der HEK für das Device Anfang April immerhin auf 427 Euro. Bei aktuellen Straßenpreisen ab 487 Euro ist hier also durchaus eine Marge zu erwarten, die Resellern ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte.

Wie üblich kommt nach dem Release neuer Chipsätze auch der Grafikkarten Markt in Schwung. Ein Shootingstar dieser Kategorie ist definitiv die MSI GeForce GTX 1660 Ti GAMING X 6G. Sie schaffte es im 2. Quartal auf Platz 5 der Highflyer und liegt mit einem HEK um die 250 Euro im mittleren Preissegment. Unter den 1660er-Karten scheint sie daher mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis punkten zu können.

Ein weiterer, hochinteressante Top-Einsteiger hat sich auf den 8. Platz der Hitlist vorgekämpft. Der erst seit Ende April gelistete HP LaserJet Pro M404dn ist das Nachfolgemodell des M402dne, der aktuell noch die ITscope Marktbarometer-Charts in der Kategorie Drucker anführt. Das Potential zum würdigen Thronfolger hat der Monochrom-Printer schon jetzt, zumal er mit einem HEK von rund 186 Euro zu den günstigsten Modellen im Bereich Laserdrucker zählt.

Bei den CPUs sorgt derweil die AMD Ryzen 9 3900X für Furore. Mit zwölf Kernen und 3.8GHz Taktfrequenz überzeugt der Prozessor vor allem durch seine starke Leistung. Leistung, die allerdings auch ihren Preis hat: 473 Euro kostet die CPU im HEK. Bei Straßenpreisen ab 734 Euro dürfte dieser Einkaufspreis dennoch zu verschmerzen sein. In der Highflyerliste des ITscope Marktbarometers reichte es immerhin für Platz 20.

Der Beginn der Outdoor-Saison machte sich auch diese Jahr in Anfragen der Reseller bemerkbar. Deutlich wird dies bspw. bei der Platzierung der Osmo Action von DJI. DJI ist bekannt für seine Drohnen und den daran montierten, hochauflösenden Kameras — in diesem Bereich ist der Hersteller längst Marktführer. Jetzt gilt es, die Konkurrenz von GoPro im Bereich Action-Cams aufzumischen. Zwei Bildschirme, hochauflösende Videofunktion (4K) und einfache Bedienbarkeit überzeugen dabei. Das bescherte DJI nun Platz 30 in der Highflyerliste.

TFTs: HP trotz Spitzenplatzierung kein Alleinsieger

Unangefochten auf Platz eins bleibt auch in diesem Quartal der EliteDisplay E243i von HP. Im Vergleich zum Vorquartal sind hier die Klickzahlen zwar leicht gesunken, dennoch hält sich das 24” EliteDisplay mit über 1.000 Klicks Vorsprung vor dem zweitplatzierten Dell P2419H klar an der Spitze.

Auf den zweiten Blick ist der Sieg jedoch nur ein halber: Mit fünf Modellen in den Top 10 kann sich Dell sich ebenfalls als absoluten Top-Player des TFT-Segments rühmen. So beansprucht Dell die Ränge zwei, drei, sieben und acht für sich und schaffte zusätzlich mit dem Dell UltraSharp U2719D den Sprung auf Platz 9. Letzterer besticht nicht nur durch seine schicke Optik sondern bringt durch seine QHD 2560 x 1440 Auflösung bei 60 Hz gestochen scharfe Bilder. Mit seinen 354 Euro im HEK ist er allerdings auch der teuerste TFT unter den Top10.

Nochmal interessant wird es im Mittelfeld: Die Top 15 knapp verpasst hat der Samsung UD590 Series U28E590D mit einer Bildschirmdiagonale von 28 Zoll. Dieser konnte sich immerhin von Platz 19 auf Platz 16 vorkämpfen und ist damit der einzige Ultra-HD (3840 x 2160) Bildschirm, der es dieses Quartal in die Top 20 unseres Marktbarometers geschafft hat. Nach einer Marktpräsenz von mittlerweile über vier Jahren ist der Technologie der Durchbruch im Office allerdings immer noch nicht gelungen. Es bleibt abzuwarten, ob das weiter sinkende Preisniveau endlich die Massen anlockt. Die Distribution hat auf jeden Fall schon mal kräftig aufgestockt.

Mobiltelefone: Duell zwischen Apple und Samsung, Huawei außen vor

Kaum zu glauben, aber wahr: Das iPhone 8 mit 64 GB bleibt mit 2.273 Klicks die Nummer 1 der Mobiltelefone und hat auch zehn Monate nach Release der neuen Generation seinen Titel verteidigt. Zwar ist das iPhone Xr mit 64 GB mit nur 23 Klicks weniger dicht auf den Fersen — letztendlich hat es trotzdem nur für Platz 2 gereicht. Beide Smartphones profitieren hierbei nicht nur vom stabilen Markenimage des Apple-Konzerns, sondern auch von den sich langsam in erschwingliche Sphären einpendelnden HEKs.

Bemerkenswert ist auch, dass die Preise für das 8er-Modell wieder anziehen — und das, obwohl das Modell bei eBay bereits ab 409 Euro zu erstehen ist. Fachhändler hingegen müssen immer noch um die 500 Euro pro Gerät hinblättern. Möglich also, dass Apple hier das Ende des großen Abverkaufes erwirken will.

Beachtlich zugelegt hat derweil das Samsung Galaxy S10e. Dieses ist innerhalb eines Quartals von Platz 47 auf den 4. Platz gesprungen. Mit dem Galaxy A50 liefert Samsung außerdem einen weiteren Aufsteiger. Das seit März gelistete Smartphone schafft es von Platz 175 auf den 15. Platz.

Huawei ist in diesem Quartal nicht unter den Top 15 vertreten. Diese sind ausschließlich Apple und Samsung vorbehalten. Die Chinesen schaffen es mit dem Huawei Mate 20 Lite in der 64 GB ausführung aber immerhin auf den 16. Platz des ITscope Marktbarometers und verfehlt damit knapp den Inner Circle der Bestenliste. Außerdem liefert Huawei mit dem P30 Pro in der 128 GB-Ausführung einen echten Aufsteiger: Das seit März geliste Smartphone schießt von Platz 369 auf den 23. Platz.

Tablets: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken

Ein heißer Aufsteiger im Tablet-Segment ist das Apple iPad Air Wi-Fi der 3. Generation. Nach dem erwartungsgemäß erfolgreichen Marktstart im März schaffte das Tablet in Q2 einen beachtlichen Sprung von Platz 157 auf den 6. Rang. Damit liegt es nur knapp hinter dem Samsung Galaxy Tab A, das derzeit den 5 Platz belegt. Auch die Preisentwicklung dürfte sich positiv auf die Nachfrage nach dem iPad Air ausgewirkt haben: Zuletzt konnte das Tablet für rund 427 Euro von der Distribution bezogen werden. Bei Endverbraucherpreisen von circa 490 Euro ist der Verkauf des iPad Air für Reseller durchaus lohnenswert.

Die Top 5 dominiert jedoch weiterhin Erzrivale Microsoft: Mit gleich drei Tablets ist Microsoft vertreten und verteidigt eisern die Plätze eins, drei und vier. An der Spitze steht dabei nach wie vor das Microsoft Surface Pro mit 256GB. Die Preisdiskriminierung innerhalb der Surfaces scheint dabei gelungen: Die HEKs der Top 15 Microsoft Tablets liegen in einem breiten Korridor zwischen 750 und 1.300 Euro.

Notebooks: Das Feld von hinten aufgemischt

In der Kategorie Notebooks gab es im 2. Quartal mächtig Bewegung: Fünf der Top 10-Plätze werden durch Aufsteiger außerhalb der besten zehn aus dem 1. Quartal belegt. HP und Lenovo kämpfen weiterhin um die begehrten Plätze innerhalb der Top 10; an der Spitze durchgesetzt hat sich letztendlich das Lenovo ThinkPad L580 in der 512GB-Ausführung. Damit löst es den Vorquartalssieger von HP ab, der einen tiefen Absturz auf Platz 19 verkraften musste. Beim neuen Spitzenreiter handelt es sich jedoch keineswegs um ein Kampfpreismodell: Das ThinkPad bewegt sich mit 1.014 Euro HEK im mittleren Preissegment und überzeugt vielmehr durch ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

HP zieht mit dem HP ProBook 450 GB auf der Überholspur von Platz 24 auf den 2. Platz und sitzt mit nur 400 Klicks Rückstand der Konkurrenz von Lenovo im Nacken. Verwunderlich ist das nicht: Das Modell hat Mitte März einen erheblichen Preissturz von 720 Euro auf 620 Euro HEK erlebt. Seither können die Einstandspreise der Distribution auch wieder mit den Verbraucherpreisen mithalten.

Den größten Sprung in die ITscope Marktbarometer-Charts legte jedoch das Lenovo ThinkPad E590 hin. Auf Platz 28 im Vorquartal gestartet, landet es nun auf Platz 4. Lenovo setzt bei der neuen E-Serie auf den altbewährten Look und liefert mit dem E590 ein Office-Einsteigermodell für einen HEK von 625 Euro.

Das Apple MacBook Pro, 15.4″, i7 mit 512GB SSD-Speicher schafft es dieses Mal “nur” auf Platz elf. In der Vergangenheit waren Platzierungen innerhalb der Top 3 kurz nach Launch keine Seltenheit bei Apple-Produkten. Ein Grund für den vergleichsweise verhaltenen Start dürfte der saftige Einkaufspreis sein, der mehr als 1.000 Euro über den HEK der besten sieben Produkte in dieser Kategorie liegt. Möglich also, dass Apple sich in diesem Fall mit dem Preis übernommen hat

Im Highend-Bereich ist neben dem MacBook Pro dieses Quartal nur das Microsoft Surface Book 2 in den Top 15. Mit 2.100 Euro HEK ist dieses unwesentlich günstiger als das Macbook Pro und belegt Platz 8 im aktuellen Ranking. Ein heißer Anwärter auf die Top 15 scheint auch das HP 250 G7, 15.6″, i5, 8GB mit 256GB SSD, zu sein. Gesprungen von Platz 187 auf Platz 16 wurde die Hitliste nur knapp verfehlt.

Komplettsysteme: HP luchst Lenovo die Krone ab

HP führt in diesem Quartal die Spitze des Charts im Bereich Komplettsysteme eindeutig an. Mit über 2.400 Klicks Vorsprung sichert sich der HP ProDesk 400 G5, i5 3GHz mit 256GB SSD die Führung und verdrängt Lenovo mit seinem ThinkCentre M720q 10T7 auf Platz 2. Das G4-Modell von HPs ProDesk 400 verteidigt derweil seine Bronzemedaille.

Dell macht vier Plätze gut und schafft den Sprung unter die Top 5 mit seinem OptiPlex 3060, i5 2.1GHz, 256GB SSD. Mit einem HEK von 496 Euro bleibt er dabei als einziger in den Top 5 unter der 500 Euro-Marke. Das platzsparende Gehäuse und die vielseitigen Montagemöglichkeiten des Mini-PCs, beispielsweise auch hinter dem Monitor, bringen Pluspunkte und verhelfen Dell mit seinem 3060er-Modell auf Platz 4.

Ein anderer Shootingstar bringt sich währenddessen in den Top 20 in Stellung: Das Apple iMac mit Retina 5K Display schießt von Platz 328 auf den 16. Platz. Im Vergleich zu anderen iMacs ist der Start jedoch relativ verhalten. Der im Juni 2017 erschienene iMac 27’’, ebenfalls mit Retina 5K ausgestattet, schaffte binnen der wenigen im Quartal verbleibenden Wochen den Sprung direkt in die Top 3. Bei einem HEK ab 1.622 Euro scheint so manch einer noch auf fallende Preise zu warten.

Grafikkarten: Kontinuität an der Spitze, Dynamik im Mittelfeld

Zuverlässigkeit bewährt sich: Auch im zweiten Quartal verteidigt die PNY NVIDIA Quadro P2000, 5GB GDDR5, VCQP2000-PB ihre Spitzenposition im Ranking der beliebtesten Grafikkarten. Damit hat sich das seit Februar 2017 gelistete Modul zu einem soliden Dauerbrenner entwickelt. Auf den darauffolgenden Plätzen wurden die Karten jedoch teilweise kräftig gemischt:

Die ASUS TURBO-RTX2080TI-11G, 11 GB GDDR6 macht drei Plätze gut und heftet sich auf Platz 2 an die Fersen des Spitzenreiters PNY. Dabei ist sie erstaunlich gut im Rennen wenn man bedenkt, dass sie mit einem HEK ab 1.045 Euro zum Premiumsegment der Grafikkarten gehört. Das Produktversprechen von einer zweimal längeren Lebensdauer sowie die Kombination von fortschrittlichem VR-Rendering, Echtzeit-Raytracing und künstlicher Intelligenz scheinen jedoch anzukommen.

Von Platz 16 auf den vierten Platz schaffte es die GTX 1660 Ti GAMING X 6G von MSI. Diese ist seit Februar 2019 gelistet und zählt mit einem HEK von rund 250 Euro zu den günstigen Modellen der Produktsparte. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das durchaus auch von Gamern hervorgehoben wird, dürfte das Interesse weiter ankurbeln. Den größten Sprung bei den Grafikkarten machte jedoch ASUS mit der DUAL-GTX1060-O3G: Mit einer Verbesserung von Platz 69 auf den 9. Platz hält auch hier ein äußerst preiswertes Modell Einzug in die Top 10.

Mainboards: Asus und Gigabyte so weit das Auge reicht

Auf dem Treppchen herrscht Beständigkeit: Das mit gut 150 Euro HEK deutlich günstigere ASUS PRIME Z390-A verwies das X399-A-Modell zwar auf Platz 2 der Rangliste, auf dem 3. Platz hält sich jedoch weiterhin das Z390 DU von Gigabyte mit 535 Klicks. Generell dominieren beide Hersteller die Top 15; die Konkurrenz tritt erst auf den Plätzen 18 mit dem ASRock Z370 Pro4 und 19 mit dem MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON in Erscheinung.

Ganz anders sieht es auf den Plätzen 4 bis 10 aus: Hier gab es eine regelrechte Invasion von Aufsteigern und somit einen kompletten Austausch des Rankings — selbstredenderweise durch weitere Modelle von ASUS und Gigabyte. So sprang beispielsweise das ASUS PRIME B360M-C mit 402 Aufrufen von Platz 21 auf Platz 4, das ASUS PRIME Z370-A II machte 5 Plätze gut und sicherte sich mit 373 Klicks Platz 5 und das im EK nur 64 Euro teure Gigabyte B360M DS3H preschte von Platz 18 auf Platz 6 vor.

Ein weiterer Shooting Star ist ganz besonders hervorzuheben: Das erst seit Februar gelistete H310M S2H von Gigabyte schoss von Platz 207 auf den 13. Rang unter den gefragtesten Motherboards. Intel hatte Mitte 2018 Kapazitätsengpässe bei der Herstellung des günstigen H310-Chips für Coffee Lake, fuhr die Produktion der Chips in 22 nm gegen Ende des Jahres aber wieder hoch. Gepaart mit einem vergleichsweise niedrigen HEK von 52 Euro erfreut sich das Mainboard daher großer Beliebtheit unter den Resellern — Tendenz weiter steigend.

CPUs: Intel lässt AMD (fast) keine Chance

An der Spitze bleibt es stabil: Mit 2.508 Produktaufrufen ist und bleibt die Intel Core i7 9700K, 8-Core, 3.6 GHz CPU der unangefochtene Platz 1 unter den Prozessoren. Einen großen Sprung schafft Intel außerdem mit der neuen Vierkerner Intel Core i3 9100F 3.6 GHz. Lange nicht lieferbar und trotzdem hoch gefragt, legte diese einen Senkrechtstart von Platz 848 auf den 20. Platz hin. Wie auch die Intel Core i5-9400F besitzt die Core i3 9100F keinen interne Grafik, was die CPU sehr erschwinglich macht. Mittlerweile kann mit einem EK um die 80 Euro kalkuliert werden.

Konkurrenz in den Top 10 gibt es für Intel lediglich von AMD. Die Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3.4 GHz schafft es immerhin von Platz 6 auf Platz 4; die Ryzen 7 2700X, 8-Core, SMT, 4.35 GHz verbesserte sich um einen Rang auf Platz 9. Für den Moment bleibt Intel also mit Abstand der erfolgreichste Hersteller im CPU-Segment. Spannend dürfte es in Zukunft trotzdem werden: Die neue AMD Ryzen 9 3950X übertraf jüngst im Test alle Benchmarks und liefert dabei mehr Prozessor-Leistung zum halben (Intel-)Preis.

Storage-Systeme: Synology lässt QNAP & Co. nicht viel Platz

Synology ist weiterhin der stärkste Player bei den Storage-Systemen: In den Top 20 kann der Hersteller ganze 14 Plätze für seine Lösungen beanspruchen. Angeführt werden die Charts dabei vom DS218+ NAS Speicherserver mit seinen 20 TB Speicherplatz. Das NAS wurde im 2. Quartal 2.007 mal in ITscope aufgerufen; Platz 2 geht an das DS918+-Modell mit 1.172 Klicks.

Der Shootingstar der Storage-Sparte ist jedoch ein anderer: Die Synology RackStation RS818+ schafft den Sprung von 294 auf den 9. Platz — und das, obwohl sie im HEK knapp 500 Euro teurer ist als der aktuelle Spitzenreiter. Dafür gibt es mehr Leistung und mehr Speicher. Außerdem hat sich der Preis angepasst: Rund 200 Euro weniger muss in die RackStation seit der Lageraufstockung Mitte April kalkuliert werden.

Nicht minder beachtlich ist der Aufstieg des kleinen Bruders Synology RackStation RS819. Dieser schafft den Sprung aus dem Nichts von 0 auf 17 in nur einem Quartal. Im HEK ist sie außerdem noch 250 Euro günstiger als vergleichbare Produkte mit ähnlicher Leistung.

Drucker / Multifunktionsgeräte: (Beein)druckendes von HP

In den mittlerweile eher ruhigen Fahrwassern des Printer-Segments schlägt eine Produktneuheit derzeit hohe Wellen: Obwohl der HP LaserJet Pro M404dn erst Ende April auf den Markt kam, schaffte der Monochrom-Drucker den direkten Einstieg auf Platz 19 und sicherte sich so einen aussichtsreichen Platz in den Top 20.

Bei weitem nicht so steil gestartet, aber dennoch bemerkenswert ist der Einzug des HP LaserJet Enterprise M507dn auf Platz 92. Mit einem Einführungspreis von 500 Euro Mitte April zählt er sicherlich zu den Premiumausführungen der HP LaserJets. Mittlerweile ist der HEK jedoch um rund 20 Prozent gesunken, was sich sicherlich positiv auf die Nachfrage ausgewirkt hat.

Transceiver: Frischer Wind durch neue, günstigere GBIC-Variante von HP

Eine kleine Überraschung noch zum Schluss: Bei den Transceivern kommt nach langer Zeit endlich wieder Schwung ins Spiel. Die Produktlebenszyklen in diesem Bereich sind vergleichsweise sehr lang, weshalb Veränderungen in der Nachfrage meist durch kosmetische Updates oder kleinere Revisionen entstehen und weniger durch echte technische Neuerungen. Nicht verwunderlich also, dass der HPE Aruba – SFP+ LC Multi-Mode mit 3.714 Aufrufen weiterhin an der Spitze thront.

Auf Platz 2 hat sich jedoch ein Senkrechtstarter katapultiert: Das seit März gelistete HPE Aruba – SFP (Mini-GBIC)-Transceiver-Modul hat es mit beachtlichen 2.057 Klicks von Platz 216 bis fast an die Spitze geschafft. Das ermöglicht Systemhäusern eine größere Produktauswahl und mehr Marge als beim Vorgänger, insbesondere bei Neuinstallationen. Sein großer Bruder im LC Single Modus, das HP Enterprise Aruba SFP+-Transceiver-Modul, schaffte mit 835 Klicks immerhin den Sprung von Platz 174 auf den 9. Platz. Das ist beachtlichen, denn mit einem HEK von 946 Euro ist er der teuerste Tranceiver unter den Top 15.

Abgesehen von den Marken HPE Aruba und HP Enterprise hat es aber noch ein anderer Hersteller überraschend in die Top 10 geschafft: Das ProLabs – SFP+-Transceiver-Modul – 10 GigE konnte mit einem großen Satz von Rang 231 auf Platz 7 landen. Dank Kompatibilität mit dem Aruba J9150D und aktuellen Kampfpreisen in der Distribution scheint das wenig verwunderlich. Mit aktuell rund 30 Euro HEK kostet er nur einen Bruchteil des Originals von Aruba. Gut möglich also, dass solche Nachbauten bald salonfähig sein werden.

 

Pressekontakt

Isabel Krohn
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 31
Fax: +49 721 66 49 91 – 75
isabel.krohn@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

15.07.2019|

ITscope stellt Erweiterungen seiner ERP-Schnittstellen vor

Automation von Datenflüssen ins ERP-System spart Systemhäusern Zeit und schafft Freiräume für besseren Service

Karlsruhe, den 13.05.2019 — Die Schnittstellen zwischen ITscope und den Branchen-ERP-Lösungen SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden um wichtige Funktionalitäten erweitert. Von der automatischen Übertragung von Produkt- und Auftragsdaten bis hin zur Bestellintegration sind zahlreiche Funktionen implementiert worden, mit denen Systemhäuser manuelle Prozesse einsparen und interne Abläufe optimieren können.

Der automatische Datenaustausch zwischen Warenwirtschaften und Drittsystemen ist ein mächtiger Hebel, mit dem sich zeitaufwändige Prozesse optimieren lassen. Immer mehr Anbieter von ERP-Systemen setzen daher auf die leistungsfähige ITscope-API, um die Stammdatenpflege und Bestellprozesse im schnelllebigen IT-Sektor zu automatisieren. Die Schnittstellen zu SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden nun jüngst weiter ausgebaut.

Übertragung der SAP-Bestellnummer in Systemhaus.One für reibungsloses Matching

Die neumeier AG hat den Datenaustausch zwischen Systemhaus.One und ITscope gleich auf mehreren Ebenen verbessert. So können nun einzelne Produkte und ganze Angebote mit nur einem Klick direkt aus ITscope in die Warenwirtschaft übertragen werden. Neue Artikel samt Stammdaten werden automatisch angelegt, sofern sie noch nicht im ERP existieren. Auch Angebots- bzw. Auftragsdaten wie Status, Stückmengen, Preise oder Artikelbeschreibungen werden automatisch von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Eine weitere, große Erleichterung für Nutzer von Systemhaus.One besteht darin, dass die SAP-Bestellnummer nun auch in ITscope verwendet und somit in beiden Systemen synchron geführt wird. Was vorher stets mit einem manuellen Abgleich verbunden war, funktioniert nun komplett automatisch. Zahlreiche Angebots- und Auftragsdaten wie z. B. Stückmengen, Artikelbeschreibungen und Seriennummern werden damit reibungslos von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Bestellanbindung, Angebots- und Produktanlage für weclapp-Nutzer

Auch die Marburger weclapp GmbH hat ihren Datenaustausch mit ITscope weiter optimiert. Ähnlich wie bei Systemhaus.One können nun auch weclapp-Nutzer Aufträge aus ITscope per Klick nach weclapp übertragen. Einzelne, noch nicht in der WaWi vorhandene Artikel werden automatisch in weclapp angelegt.

Zusätzlich lassen sich beliebige Artikel per Knopfdruck von ITscope in weclapp einspielen. Alle relevanten Stammdaten wie EK-Preise, Lieferanten, Artikelnummern und Zubehörreferenzen werden dabei automatisch an die Warenwirtschaft übermittelt und müssen fortan nicht mehr manuell erfasst werden.

Die größte Neuerung für weclapp-Nutzer dürfte jedoch in der Umsetzung der Bestellanbindung an ITscope bestehen. Hat der Kunde einen Auftrag erteilt, können hierfür ab sofort Warenkörbe in ITscope angelegt werden. Diese lassen sich anschließend über die ITscope-Plattform bei den jeweiligen Lieferanten bestellen. Zugehörige Bestelldaten und weiterführende Informationen wie Seriennummern, Tracking Codes & Co. werden danach automatisch nach weclapp zurückgeführt.

Übertragung von ITscope Live-Angeboten in c-entron.NET

c-entron hat die automatische Übertragung von ITscope Live-Angeboten in die Warenwirtschaft ebenfalls realisiert. Per Klick in ITscope werden alle relevanten Angebotsdaten wie Angebotsnummer, Status, Artikel, Stückzahlen und Preise automatisch an c-entron.NET übermittelt. Artikel, die noch nicht in der Warenwirtschaft vorhanden sind, werden dabei automatisch in c-entron erstellt. Auf diese Weise wird das System punktgenau angereichert ohne, dass der gesamte ITscope-Katalog eingespielt werden muss. Benjamin Mund, Geschäftsführer von ITscope, ergänzt: “Außerdem wird das ERP von reinen Preisanfragen entlastet. Nur Produktdaten zu aussichtsreichen Kundenanfragen, also konkreten Angeboten, werden auf diesem Wege in die Warenwirtschaft überführt.”

B2B Shop-Auftragsimport und Beschaffung zu Projektpreisen in SITE

Die ITscope-Schnittstelle zu SITE ist derweil die erste Anbindung an ITscope, die nun auch Bestellungen aus der ITscope B2B Suite vollautomatisch in die Warenwirtschaft überträgt. Diese werden beim Import direkt als VK-Auftrag angelegt. Fehlende Artikel können automatisch in SITE angelegt und Bezugsquellen im selben Schritt vorbelegt werden. Mit der ITscope B2B Suite können Kunden ihren gesamten IT-Bedarf direkt online und in einer persönlich auf sie zugeschnittenen Einkaufsumgebung beim Systemhaus bestellen — die Schnittstelle zu SITE sorgt dann für den automatischen Auftragsimport in die Warenwirtschaft.

Ausblick: Weitere Bestellanbindung und Integration von Projektpreisen

Um ihren Nutzern noch weiter unter die Arme zu greifen, bauen die Anbieter der Schnittstellen die Module auch in Zukunft aus. So soll es in c-entron in den nächsten Wochen möglich sein, Kundenbedarfe aus c-entron.NET direkt an ITscope zu übertragen und elektronisch zu bestellen. Auch soll der Dokumentenaustausch per EDI vorangetrieben werden. Für Systemhaus.One wird aktuell die Möglichkeit sondiert, Projektpreise und kundenspezifische Rahmenkonditionen aus ITscope ins ERP-System übermitteln zu lassen.

Weitere Informationen zur den jeweiligen Schnittstellen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier:
c-entron | SITE | Systemhaus.One | weclapp

Pressekontakt

Isabel Krohn
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe
presse [at] itscope.com

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

13.05.2019|
Presseecho

Notebook-Engpässe: Corona zwingt Arbeitnehmer ins Homeoffice

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

#ITfightsCorona – Lieferengpässe im IT-Channel (IT-Business, 23.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Corona-Aktion

Corona-Aktion für Neukunden: ITscope Business 3 Monate kostenlos
Mit ITscope Lagerengpässen ausweichen

ITscope Business-Lizenz kostenlos (ChannelPartner, 17.03.2020)

ITscope Business-Lizenz kostenlos für alle neu registrierten Fachhändler (ChannelBiz, 17.03.2020)

Liquidität, Beschaffung, Sofortprojekte: Corona-Hilfen für den Channel (CRN, 17.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (Elektronikpraxis, 18.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (IT-Business, 18.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q3/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q3/2019: Presseecho

ITscope Marktbarometer Q3/2019: Die Gipfelstürmer unter den ITK-Produkten (IT-Business, 07.11.2019)

ITscope Channel Marktbarometer QIII/2019: Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 04.11.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 30.10.2019)

ITscope: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron (ChannelObserver, 01.11.2019)

08.11.2019|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q2/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q2/2019: Presseecho

ITscope-Marktbarometer Q2/19: Margenträchtige Newcomer und lohnende alte Hasen (IT-Business, 16.07.2019)

Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 17.07.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 18.07.2019)

Studie: Das sind die Top-Notebooks im Channel (ChannelObserver, 24.07.2019)

18.07.2019|Presseecho DE|
Changelog

Release Notes für Update 2020.33

Dieser Release bietet B2B Suite Betreibern die Möglichkeit, Admin-Rechte an Kundenmitarbeiter zu vergeben. Diese Funktion befindet sich im Kunden-Tab der Portalkonfiguration.

Des Weiteren wurden einige Unstimmigkeiten bezüglich des Punchout-Vorgangs behoben.

B2B Suite

  • Portalbetreiber können Kundenmitarbeitern ein Admin-Recht vergeben. Dies gibt dem Mitarbeiter die Möglichkeit die Rechte der Kollegen zu verwalten, deren Kontaktdaten anzupassen und auf das Zugriffslog zuzugreifen.
  • Im Punchout-Dialog nach dem Klick „Zurück in Ihr System“ werden die Preise entsprechend der Einstellung im Portal inkl. USt oder exkl. USt angezeigt.
  • Die Option „Mehrere Lieferanten in einer Bestellung zusammenfassen“ wird in Punch-Out Portalen ignoriert. Auf dem Einkaufsboard wird lediglich die Aktion „Zurück in Ihr System angezeigt“, die Schaltfläche „Alle bestellen…“ ist nicht mehr sichtbar.
  • Der Punchout-Vorgang in ein B2B-Portal war nicht möglich, falls beim B2B-Betreiber eine nicht konfigurierte Punchout-Methode vorhanden war. Dieses Problem wurde behoben.

Plattform

  • Die Übersetzung der Zubehör-Gruppen auf der Produktseite wurde überarbeitet.
11.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.32

Dieses Update beinhaltet zwei Neuerungen bezüglich der B2B Produktdateien und eine Fehlerbehebung betreffend der REST API.

B2B Suite

  • Bei einer Produktdatei kann gewählt werden, dass nicht der Lagerbestand der eingelesenen Liste verwendet wird, sondern der Lagerbestand des normalerweise für das Produkt ausgewählten Vorlieferanten, selbst wenn dieser für den Portalkunden nicht sichtbar ist.
  • Durch das Ändern des Status einer B2B Produktdatei auf „Sortimentbestimmung“, kann diese zur reinen Sortimentbestimmung genutzt werden. In diesem Fall erscheinen für das Produkt die ausgewählten Vorlieferanten, so als ob es auf eine
    Produktliste gesetzt worden sei.

Plattform

  • Bei Bestellungen über die REST API kam es zur inkorrekten Darstellung von Liefer- und Rechnungsadressen. Dieser Fehler wurde behoben.
04.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.31

Um das Verwalten und Wählen von Adressen zu erleichtern, haben wir erneut an der Adressauswahl gefeilt. Außerdem bieten die Angebote nun die Möglichkeit dem Empfänger Bruttopreise zu zeigen und bei Laufzeitverträgen den Steuersatz entsprechend an das Enddatum anzupassen.

Die Einrichtung von Produktdateien in der B2B Suite ist nun flexibler. So kann ein Preis als EK, VK oder „auf Anfrage“ deklariert werden und festgelegt werden ob die Datei lediglich den Preis stellt oder als zusätzliche Bezugsquelle verwendet wird.

Des Weiteren haben wir einige Fehler in den Bereichen Produktseite, Bezugsquellenliste und der Portalkonfiguration behoben.

Plattform

  • Auf Angeboten mit deutschen Steuersätzen ist es möglich, neben den aktuell gültigen Sätzen, auch die regulären 19 % auszuwählen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass für Laufzeitverträge der Steuersatz angegeben werden kann, der am Ende des Vertrages gilt.
  • Die Darstellung der Adressauswahl wurde verbessert. Außerdem lassen sich Adressen nun einmalig editieren, ohne den Adressbucheintrag zu verändern.
  • Bei Angeboten kann festgelegt werden, ob dem Empfänger Bruttopreise angezeigt werden.
  • Das Versenden von Bestellungen per API an den Test Distributor ITscope Partner Test unterstützt wieder die Möglichkeit Bestellanwortdokumente automatisch zu generieren.
  • Für den BMEcat-Export kann eine Durchschnittszeit in Werktagen ausgewählt werden, die der Lieferant zur Lieferung der Artikel benötigt.
  • Für Positionen mit Staffelpreisen stimmen der auf dem Einkaufsboard unter „Vorbereitete Bestellungen“ angezeigte Preis mit dem Preis der ausgewählten Menge überein.
  • Die ausgewählte Menge im Detailbereich in der Produktsuche wird nun beim Wechsel auf ein anderes Produkt auf 1 zurückgesetzt.
  • Für Produkte des Herstellers D-Link besteht nun im Produktkopf die Möglichkeit, Projektpreise anzufragen.
  • Um eine besser Verständlichkeit zu gewährleisten, wurden einige der niederländischen Übersetzungen angepasst.

B2B Suite

  • In der Portalkonfiguration kann nun für jede Produktdatei festgelegt werden, ob der Preis als EK, VK oder „auf Anfrage“ interpretiert werden soll. Zusätzlich ist es möglich, zu entscheiden ob die Produktdatei allein den Preis stellt, oder ob es sich um eine zusätzliche Bezugsquelle zum Produkt handelt.
  • Die Portalregistrierung neuer Firmen funktioniert nun auch dann, wenn im Portal bisher keine Kunden angelegt wurden.
  • In Portalen mit nutzerspezifischen Adressen kam es zu Problemen bei der Bestellfreigabe. Diese wurden behoben.
  • Beim Ändern der Standard-Rechnungs- und Lieferadressen ihrer Kunden durch Portalbetreiber kam es wiederholt zu Fehlermeldungen. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
  • Der Status der Domaineinrichtung wird wieder korrekt angezeigt.
  • Bei Produkten mit Festpreisen konnte es in der Bezugsquellenliste zu Fehlern bei der Preisdarstellung kommen. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die Darstellung des in B2B Produktdateien angegebenen Mehrwertsteuersatzes in den  Bezugsquellen wurde korrigiert.
30.07.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.30

Um das Arbeiten mit B2B-Preislisten zu verbessern, haben wir die Abrufstatistiken erweitert und einen Fehler behoben, der das Erstellen dieser Listen verhinderte. Außerdem haben wir das Verhalten der Min-Preis-Optimierung und der Sortierung der Bezugsquellen überarbeitet.

Plattform

  • Beim Hinzufügen eines Artikels in einen Warenkorb wird nun bei der Auswahl des Warenkorbs auch der aktuell aktive Warenkorb angezeigt.
  • Die Sortierung von Bezugsquellen mit einem Einkaufspreis von 0 € und einem kalkulierten Preis ungleich 0 € wurde berichtigt.

B2B Suite

  • Die Abrufstatistiken für B2B-Preislisten bilden auch die Anzahl der importierten VK und MinPrices ab.
  • Bei der Min-Preis-Optimierung kam es teilweise zu Unstimmigkeiten, wenn beim Lieferanten eine Marge in der Preiskalkulation hinterlegt wurde. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Für individuelle Preis- und Projektlisten ist analog zur B2B-Preisliste eine Abrufstatistik verfügbar.
  • Ein Fehler, der das Erstellen von neuen B2B-Preislisten verhinderte, wurde behoben.
  • Es ist jetzt möglich, einen Einladungslink für B2B-Portal Nutzer zu generieren, anstatt diese via Einladungsmail einzuladen.
  • Der CSV-Einleser für Produktlisten ignoriert nun die Dateiendung der angegebenen Datei. Der Inhalt wird nach wie vor auf Konformität geprüft.

 

21.07.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.28

Dieser Release ermöglicht es, B2B Produktlisten als CSV einzulesen. Außerdem haben wir das Verhalten einiger Staffelpreis-Features verbessert.

Plattform

  • Die Überschriften für Rechnungs- und Lieferadresse auf Bestellungen werden nun korrekt in die jeweilige Sprache übersetzt.
  • Der Staffelpreisdialog, der im Einkaufsboard angezeigt wird, wenn auf den Button „Staffelpreisinfo“ geklickt wird, ist nun auch lokalisiert.

B2B Suite

  • In der Portalkonfiguration können Produktlisten auch als CSV eingelesen werden.
  • Statt dem Alias wurde auf dem Einkaufsboard in der Staffelpreisinfo teilweise der Lieferant im Klartext angezeigt. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Wenn ein Distributor eingestellt hat, dass er bestimmte Gebiete nicht beliefern möchte und ein B2B-Kunde im Portal eine Bestellung mit Lieferung in eines dieser Länder aufgibt, so wird diese nicht automatisch per Bestellautomation verarbeitet.
  • Kunden für ein Portal können sich nun auch dann selbstständig registrieren, wenn die E-Mail-Adresse bereits in einem anderen Portal oder der Plattform verwendet wurde.
07.07.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.27

Die letzte Woche haben wir genutzt um das Verhalten der Bezugsquellentabelle zu überarbeiten und einige Fehler zu beheben.

Plattform

  • Wir haben sichergestellt, dass sich das eingestellte Land bei Angeboten auch ändern lässt, wenn „keine Steuer“ eingestellt wurde.
  • Es wurde ein Fehler behoben, der dazu führte, dass fehlgeschlagene Bestellungen beim erneuten Absenden im Status „Wird gerade übertragen“ hängen blieben.

B2B Suite

  • In der Katergorienverwaltung wurde die Checkbox für die Sichtbarkeit geändert. Der Haken ist jetzt gesetzt, wenn die Kategorie sichtbar ist, anstatt den Haken als „Versteckt“ zu interpretieren.
  • Festpreise berücksichtigen jetzt bei der Anzeige ebenfalls die Brutto/Netto-Einstellung, die für das Portal konfiguriert wurde.
  • Wir haben mehrere Fehler bei der Sortierung der Bezugsquellen behoben. So werden Produkte mit Festpreisaufschlag korrekt sortiert und Bezugsquellen ohne Preis am Ende der Tabelle angezeigt.
  • Beim Wechseln des Kunden in der Portalverwaltung wird die Schaltfläche, um den Kundenmodus vorzubereiten, korrekt angezeigt.
30.06.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.26

Wir haben erste Vorbereitungen bezüglich der Mehrwertsteuer-Anpassung getroffen und uns um die Aktionen und Darstellung einiger Elemente gekümmert. Die Aktionen vorbereiteter Bestellungen wurden angepasst und das Verhalten der Bezugsquellentabelle verbessert. Außerdem haben wir an der Darstellung und Vollständigkeit der E-Mails gearbeitet.

Plattform

  • Vorbereitung der zeitlich begrenzten MwSt.-Anpassung in Deutschland. Ab dem 01. Juli werden alle neu hinzugefügten Angebotspositionen mit dem neuen MwSt.-Satz versehen. Vorher erstellte Positionen behalten den alten Satz, dieser kann aber auf den neuen Satz geändert werden.
  • Bei Api, Cos und Pilot wird der nächste Liefertermin und die Liefermenge über den Realtime Service ermittelt.
  • Um ein einheitliches Design und Verhalten von Warenkorb und Bestellungskacheln zu gewährleisten, wurde das Aussehen der Aktionsbuttons der vorbereiteten Bestellungen angepasst.
  • Das Verhalten der Bezugsquellentabelle wurde überarbeitet. Eine Neusortierung wird nur noch veranlasst, wenn durch das Ändern der Menge eine günstigere Preisstaffel gewählt werden kann.
  • Falls beim Senden von Bestellungen ein Fehler auftritt, wird dieser explizit in der E-Mail angegeben.
  • Der Filter „Bestellweg“ wurde aus dem Verkaufsboard und dem Bereich Aufträge entfernt.
  • Wir haben sichergestellt, dass Outlook Tabellen in E-Mails korrekt dargestellt werden.
  • Bei Bestellpositionen, die aus einem Angebot heraus bestellt wurden, wird nun die korrekte Quelle angezeigt.
  • Eine Option, um Bestellungen auf dem Einkaufsboard oder Angebot anzuzeigen wurde dem Aktionsmenü in der Bestellsuche und dem Bestelldetail hinzugefügt.

B2B Suite

  • Wir haben sichergestellt, dass korrekt konfigurierte B2B-Preislisten immer in der Lieferantenauswahl der Kundengruppe ausgewählt werden können.
  • Die Preisanfragefunktion wird auch im Kontextbereich der Produktsuche korrekt angezeigt.
  • Bei der Bestellautomation für Portalbestellungen wird bei Versandbestätigungen der Transporteur nun korrekt in die Portalbestellung übernommen.
23.06.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.25

Während der letzten Woche haben wir am Portaldashboard gefeilt und dafür gesorgt dass sich die Preise auf der Produktseite je nach Menge anpassen, falls ein Staffelpreis existiert. Außerdem haben wir einige Fehler behoben, die im Zusammenhang mit Festpreisprodukten aufgetreten sind.

Plattform

  • Die Preise auf der Produktseite ändern sich in Abhängigkeit von Staffelpreisen, wenn die auf den Warenkorb zu legende Menge geändert wird.
  • Die Aktionen für Bestellungen und Aufträge in den unterschiedlichen Ansichten (Boards, Suche, Detail) wurden in den jeweiligen Bereichen vereinheitlicht.

B2B Suite

  • Auf Produktseiten von Festpreisprodukten wurden teilweise falsche Umsatzsteuer-Angaben angezeigt. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die in den Kundengruppen getroffenen Einstellungen bezüglich des Portaldashboards werden nun korrekt übernommen.
  • Wir haben dafür gesorgt, dass Preise von Festpreisprodukte auf dem Portaldashboard immer korrekt ausgewiesen werden.
  • Im Produktkopf wird die unverbindliche Preisempfehlung unter dem HEK angezeigt.
  • Portalbetreiber können für den Registrierungsvorgang eines Portals nur noch Email-Domains freigeben, die eindeutig einer Firma zugeordnet werden können und nicht auf der ITscope Blacklist stehen.
  • Das Laden der Bilder im CTO-Finder ist zuverlässiger und schneller.

Lieferanten & Schnittstellen

  • Webinstore AG ist jetzt auf ITscope gelistet.
  • systemzwo GmbH jetzt auf ITscope gelistet.
  • DCS ApS ist jetzt auf ITscope gelistet.
  • Conti Networks Inh. Werner Schoultz von Ascheraden ist jetzt auf ITscope gelistet.
  • Esphere Network GmbH ist jetzt auf ITscope gelistet.
  • Alltron AG ist jetzt auf ITscope gelistet.

 

17.06.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.24

Während der letzten Woche haben wir neue Lieferanten gelistet und einige Fehler behoben.
Momentan arbeiten wir an der Darstellung der B2B Suite Statistiken und an der Überarbeitung der Adressauswahl.

B2B Suite

  • Wir haben sichergestellt, dass sich persönliche Warenkörbe auch in der Kundenansicht für Betreiber korrekt verhalten.

Plattform

  • Wir haben sichergestellt, dass die Mengenauswahl in der Zubehöransicht der Produktseite korrekt angezeigt wird.
  • Alle Bestelldokumente enthalten jetzt die zum Zeitpunkt der Bestellung angefallenen Versandkosten und Zuschläge.

Lieferanten

  • Die Lieferanten DCS ApS, Conti Networks Inh. Werner Schoultz von Ascheraden, Esphere Networks GmbH, Alltron AG, U-S-C GmbH, api B.V. und Ulrich Richter GmbH sind nun auf ITscope verfügbar.
10.06.2020|Changelog DE|
Events

Lernen Sie uns persönlich kennen

Messen, Ausstellungen, Events, Roadshows & mehr

ITscope on Tour

Mehr als 7.800 aktive Kunden, 370 Distributoren und 3 Millionen ITK-Produkte: Auf ITscope.com ist die IT-Branche zu Hause. Natürlich sind wir daher auch auf den großen Events der Branche vertreten. Ob Messen, Partnertage, Roadshows, Fachveranstaltungen oder andere Events – erleben Sie ITscope hautnah & in Ihrer Nähe! Lassen Sie sich die neuesten Funktionen von ITscope vorstellen, stellen Sie Fragen rund um den ITK-Handel und sprechen Sie mit uns über die gemeinsame Zusammenarbeit.

ITscope goes digital

Kostenlose Webinaraufzeichnung: Wie Sie in vier Wochen kostengünstig und ohne technischen Aufwand ein umsatzsteigerndes eCommerce- und eProcurement-Portal aufsetzen

  • … wie Sie mit ITscope.com als eCommerce Lösung eigene Prozesse radikal optimieren – und gleichzeitig die Kundenbindung stärken

  • … wie Sie individuell gestaltete Portale ohne technisches Know-How aufsetzen und diese in eigene und die eProcurement-Systeme Ihrer Kunden integrieren

  • … anhand von echten Praxisbeispielen, wie andere Systemhäuser die Vorteile des digitalen Direktvertriebs bereits nutzen

  • … wie Sie einen Mehrwert für Ihre Kunden schaffen und gleichzeitig Ihren eigenen Umsatz steigern

Sie haben Fragen zu unseren Events?

Christine Derr
Inside Sales Manager

Neue Features im Testlabor auf der ITscope Plattform

 

Im Testlabor auf der ITscope Plattform können neue Features, welche noch in Entwicklung sind, schon während der Entwicklungsphase genutzt und ausführlich getestet werden. Seit kurzem stehen dort neue Features zur Freischaltung bereit – helfen Sie uns, diese durch Ihr Feedback noch besser zu machen.

Neue Adressauswahl verwenden

Das erste neue Testlabor-Feature ermöglicht es, den alten Adressauswahl-Dialog durch einen neuen, erweiterten Auswahldialog zu ersetzen, mit dem das Verwalten, Auswählen und Hinzufügen von Adressen vereinfacht wird. 

Mit Aktivierung dieses Features im Testlabor können Nutzer nun direkt bei der Bestellung die angegebene Adresse editieren. Bisher konnten Adressen nur global angepasst werden und es war nicht möglich, eine Adresse nur auf einer Bestellung anzupassen – nun ist der Vorgang deutlich vereinfacht. Innerhalb des Bestellvorgangs kann die Liefer- und/oder Rechnungsadresse über den Button Bearbeiten bzw. Aus Adressbuch wählen verändert bzw. ausgetauscht werden, beispielsweise, wenn für eine Bestellung ein anderer Empfänger innerhalb der gleichen Firma beliefert werden soll.

Klickt man hinter der Liefer- oder Rechnungsadresse auf den Button Bearbeiten, kann man diese Adresse direkt bearbeiten. Anders als bei Änderungen im Adressbuch handelt es sich dabei aber nicht um eine globale Änderung, sondern betrifft nur die Liefer- bzw. Rechnungsadresse der aktuellen Bestellung. Die ausgewählte Adresse aus dem Adressbuch bleibt unverändert – wie auch das Infofeld im Screenshot anzeigt. Es handelt sich also nur um eine einmalige Aktion und verhindert versehentliche Falschlieferungen im Nachhinein.

Außerdem ist kein Empfänger mehr, sondern ein Adresszusatz hinterlegbar. Hier kann ebenfalls der jeweilige Empfänger innerhalb der Firma angegeben werden, als Adresszusatz erscheint diese Angabe jedoch sicher auch auf dem Adressfeld des Pakets – was bisher nicht bei jedem Distributor der Fall war.

Mit Klick auf den Aus Adressbuch wählen-Button (unterhalb der Liefer- oder Rechnungsadresse) öffnet sich der Adressauswahl-Dialog. Verbessert wurde hier die Suche nach Kontakten aus dem eigenen Kontaktnetzwerk sowie die Neuanlage von Kontakten. Auch andere, bereits hinterlegte Adressen können in diesem Dialog per Klick ausgewählt und für einzelne Bestellungen übernommen werden.  

 

Bestellvorbereitung überspringen

Dank dieses weiteren neuen, ebenfalls im Testlabor aktivierbaren Features können Bestellungen direkt aus dem Warenkorb erzeugt und gleich versendet werden. Dadurch wird das Verschieben der Bestellung in die Spalte „Vorbereitet“ nicht mehr nötig.

Zum Vergleich: Zuvor war der Schritt Vorbereitete Bestellungen zwischen Warenkorb und Gesendete Bestellungen enthalten. 

Mit dem neuen Feature wird dieser Zwischenschritt ausgeblendet und die Bestellung kann direkt aus dem Warenkorb heraus bestellt werden.

Damit wird der Bestellprozess um einen Schritt reduziert und das Gesamtbild ähnelt dem von B2C-Portalen, bei welchen es üblich ist, Bestellungen direkt aus dem Warenkorb abzusenden. 

 

Wir freuen uns über Ihr Feedback beim Testen der neuen Features im Testlabor!

 

Noch kein ITscope-Kunde?
Mit ITscope sehen Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten ein und können diese transparent vergleichen. Testen Sie jetzt ITscope kostenlos – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

29.07.2020|

ITscope Marktbarometer Q2/2020

Lieferengpässe überwunden, Apple als Q2 Sieger

Das ITscope Marktbarometer Q2/2020 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Apple dominiert die Highflyer
  • Mobiltelefone: iPhone SE der zweiten Generation kommt gut an
  • Tablets: Surface oder iPad Pro? Beide sind stark!
  • Notebooks: Lagerbestände wieder hergestellt, Lenovo dominant
  • CPUs: Neues von Intel und AMD liegt wieder vorn


Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitQ2 Klicks
# 1Apple iPhone SE (2nd generation), 64GB, Schwarz, MX9R2ZD/AMX9R2ZD/A2020-04-174022
# 2Apple Magic Keyboard, MXQU2D/AMXQU2D/A2020-03-192012
# 3Apple MacBook Air, 13.3″, i3, 8GB, 256GB, MWTJ2D/AMWTJ2D/A2020-03-191857
# 4Apple iPad Pro, 12.9″, 128GB, Space Grau, MY2H2FD/AMY2H2FD/A2020-03-191566
# 5WD Red, 4TB, 5400 rpm, WD40EFAXWD40EFAX2020-01-151517
# 6HPE Aruba – SFP+ LC Single-Mode, J9151EJ9151E2020-01-15868
# 7Intel Core i9 10900K, 10-Core, 3.7 GHz, HT, BX8070110900KBX8070110900K2020-04-28856
# 8Jabra Evolve2 40 MS Stereo, 24089-999-99924089-999-9992020-03-19827
# 9Synology Disk Station DS220jDS220J2020-01-31680
# 10Microsoft Surface Dock 2, 1GK-000021GK-000022020-05-07595
# 11Sophos SD-RED 20, R20ZTCHMRR20ZTCHMR2020-04-07548
# 12HP Color LaserJet Pro M255dw, 7KW64A#B197KW64A#B192020-01-21527
# 13HP Enterprise ProLiant MicroServer, P16006-421P16006-4212020-02-05410
# 14Xiaomi Roborock S5 Max, XM200018XM2000182020-01-17346
# 15Be Quiet! Pure Base 500DX, Midi-Tower, BGW37BGW372020-04-17325
# 16Samsung S27E450B – SE450 Series, LS27E45KBH/ENLS27E45KBH/EN2020-04-09324
# 17VMware vSphere Essentials Kit – (v. 7), VS7-ESSL-KIT-CVS7-ESSL-KIT-C2020-03-27291
# 18Elmo L-12W, 137913792020-03-10249
# 19Be Quiet! Straight Power 11 Platinum 750W, BN307BN3072020-01-10236
# 20HP Enterprise Aktivierungs-Kit, P13788-B21P13788-B212020-02-05214
# 21HP Business Top Load, 15.6″, 2SC66AA2SC66AA2020-05-13205
# 22Crucial 32GB 2x16KIT DDR4 3000MHz DIMM, BL2K16G30C15U4BBL2K16G30C15U4B2020-02-27191
# 23Xiaomi Mi Smart Pedestal Fan 2S, XM220001XM2200012020-03-13174
# 24ASUS TUF GAMING B460M-PLUS, LGA1200, micro ATX, 90MB13N0-M0EAY090MB13N0-M0EAY02020-05-27164
# 25Be Quiet! Pure Rock 2, BK006BK0062020-04-28154
# 26BARCO ClickShare CX-30, R9861513EUR9861513EU2020-02-06135
# 27Gainward Geforce RTX 2070 SUPER Phoenix V1, 8GB GDDR6, 173017302020-04-23125
# 28Amazon Fire TV Stick 4K, B07PW9VBK5B07PW9VBK52020-02-26125
# 29Xiaomi MI Air Purifier 3H, XM200017XM2000172020-01-23124
# 30Samsung GU55TU8079U, GU55TU8079UXZGGU55TU8079UXZG2020-03-13123

 

 

20.07.2020|

Virtuell statt vor Ort: Messen & Events während Corona

 

Während der Corona-Pandemie sind große Veranstaltungen untersagt, weshalb viele Organisatoren auf virtuelle Konzepte umsteigen. Diese bieten eine Vielzahl an Vorteilen und kaum Nachteile. Wird der Antrieb, den hybride Veranstaltungskonzepte durch Corona erhalten, die Eventlandschaft nachhaltig verändern?

Wo einerseits nach und nach Lockerungen beschlossen werden, ist ein Bereich hiervon vorerst noch vollständig ausgeschlossen und leidet besonders unter den Folgen der Pandemie: Großveranstaltungen, zu denen auch viele Messen und Events zählen, bleiben voraussichtlich noch bis mindestens Ende August untersagt

Wurden viele Events, die im Frühling stattfinden sollten, noch auf unbestimmte Zeit verschoben, geht der Trend nun eher hin zu alternativen, situationsgerechten Lösungskonzepten. Diese reichen von limitierten Besucherzahlen und entzerrten Räumlichkeiten bis hin zu einer vollständig digitalen Durchführung. 

Vorreiter für digitale Durchführung: Gamescom

Grund für letzteres waren, neben den bisher geltenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, auch die Reisebeschränkungen. So entschieden sich beispielsweise die Veranstalter der Gamescom, einer der weltweit größten Events für Computer- und Videospiele, die jährlich mehrere hunderttausend Besucher begrüßt, für eine rein digitale Veranstaltung. Diese Entscheidung schließt auch den Ausbau verschiedener digitaler Formate ein, wie den verbesserten Content-Hub gamescom now mit vielfältigen Themenbereichen, Shows und zahlreichen Talks. Besonders ist in diesem Jahr, dass für die digitalen Angebote von gamescom now kein Ticket gekauft werden muss. Die Veranstalter möchten damit erreichen, so vielen Fans wie möglich die virtuelle Teilnahme an der Gamescom zu ermöglichen. 

Doch solche Konzepte, so einfach und praktisch sie für Besucher auch sein mögen, benötigen eine durchdachte Planung und Vorbereitung. Die Corona-Krise hat Anbietern, die die Durchführung virtueller Events ermöglichen, einen regelrechten Push verliehen: Das Geschäft boomt, deutlich mehr Konferenzen, Messen, Seminare, Karriere- und Teamevents also noch 2019 werden aktuell online durchgeführt.

Welche Vorteile digitale Konzepte bieten …

Wurden die neuen Konzepte bei vielen Firmen durch die Not erst so richtig in den Fokus gerückt, werden jetzt mehr und mehr auch die Vorteile virtueller Events sichtbar. Nicht nur organisatorische Hürden, wie beispielsweise die oftmals lange Anreise, werden dadurch aufgehoben. Auch können Unternehmen die Reichweite von Events signifikant erhöhen und gleichzeitig Kosten reduzieren. Hinzu kommt, dass beispielsweise ein Messebesuch, der nur mit einem Login am PC verbunden ist, viel eher in Betracht gezogen wird, als eine Veranstaltung, die eine lange und eventuell umständliche Anreise mit sich zieht. Nicht zu vergessen sind auch die verringerten Umweltbelastungen, da sowohl die Anreise als auch Transport- und Aufbauwege wegfallen. 

… und welcher Nachteil besteht

Im Gegensatz zu den vielen Vorteilen, die ein virtuelles Event bietet, steht ein großer Nachteil: Das “Face-to-Face”-Erlebnis mit persönlichem, individuellem Austausch fehlt. Trotz der Video- und Chat-Funktionen, die viele Anbieter ermöglichen, ist es dennoch etwas anderes, als sich direkt gegenüber zu stehen. 

Doch auch aus diesem Nachteil lässt sich ein Vorteil ziehen: Beispielsweise bei Karrieremessen für Studierende stellt der persönliche Erstkontakt häufig eine Überwindung dar. Die Kontaktaufnahme oder das Fragenstellen ist dabei via Chat dem ein oder anderen sicher angenehmer. Und wenn die Online-Gespräche gut laufen, folgt dann schnell auch der persönliche oder zumindest telefonische Kontakt.

Festzuhalten ist: Nicht in jedem Fall ist eine örtliche Präsenz und die damit häufig verbundene lange Anreise nötig. Mit dem richtigen Equipment ist vieles auch ganz bequem und unkompliziert von zu Hause aus möglich.

Sie sind noch auf der Suche nach passendem IT-Equipment für Ihre virtuelle Veranstaltung? Sie möchten Preise und Verfügbarkeiten von Webcams, Headsets und Co. transparent vergleichen? ITscope bietet Ihnen dafür die optimale Plattform. Registrieren Sie sich kostenlos unter: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

15.07.2020|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

 

Karlsruhe, 07.07.2020 – Während sich einerseits die Lagerbestände im Bereich des Homeoffice-Equipments nach dem Höhepunkt der Corona-Krise wieder stabilisieren, haben einige Produkte mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. PC-Komplettsysteme, die im Vergleich mit leichten und flexiblen Notebooks im Homeoffice eindeutig im Nachteil sind, werden aktuell kaum nachgefragt. In der Folge steigen die Lagerbestände stetig an – mit kritischen Auswirkungen auf den Preis. 

Noch im März sahen die Lagerbestände im Bereich der IT-Hardware beunruhigend aus: Notebooks waren nahezu ausverkauft, Headsets, Monitore und Webcams gleichermaßen dringend gesucht – eben alles, was für die Grundausstattung im Homeoffice benötigt wurde. 

Im letzten Update Mitte Mai zeigte die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform, dass die Lagerbestände wieder ansteigen und sich die Lage normalisiert. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass eine Produktkategorie ganz andere Hürden überwinden muss.

Komplettsysteme auf dem absteigenden Ast

Bei den für das Homeoffice eher ungeeigneten Komplettsystemen entwickelten sich die Lagerzahlen in die gegensätzliche Richtung. Wo bei anderen Produkten die Bestände im Keller waren, ist bei den Komplettsystemen die Tendenz steigend. Was im Mai bereits erahnt werden konnte, wird nun immer klarer: Mit wachsendem Bestand sinken die Preise. Nicht nur herrscht aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage Zögerlichkeit bei Infrastrukturprojekten, auch wurde während der Corona-Krise klar, dass zukünftig Notebooks zum Standardinventar zählen müssen, um Mitarbeitern erhöhte Flexibilität gewährleisten zu können. 

“Das Bild, was sich uns aktuell zeigt, erlaubt uns einen Blick in die Zukunft: Wir vermuten, dass PC-Komplettsysteme mehr und mehr aus dem Office-Bereich verschwinden und durch Notebooks ersetzt werden. Viele Firmen haben während der Corona-Krise erkannt, wie wichtig flexibles Arbeiten ist und wollen das mit dem passenden Equipment unterstützen”, erklärt Oliver Gorges, Vertriebsleiter bei cop software + services, Tochterfirma der ITscope GmbH. 

Diese Tatsache belegen auch die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer für das 2. Quartal 2020. Offensichtlich entwickeln sich Komplettsysteme zum Ladenhüter – und eine Besserung ist aktuell noch nicht in Sicht. 

Volle Lager sorgen für fallende Preise

Im Vergleich der Zahlen des 1. und 2. Quartals 2020 zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab. Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen aus dem 2. Quartal 2019 zeigt zwar, dass auch bei den damaligen Top 10 einzelne Produkte über den Zeitraum von März bis Juli im Preis sanken – allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Von einem saisonalen Phänomen kann man daher nicht ausgehen. Das verdeutlicht auch eine Einzelbetrachtung der aktuellen Top 10.

Top-Produkte zeigen eindeutiges Bild

Der im aktuellen Quartal sowie auch in den beiden Quartalen davor auf Platz 1 befindliche und seit August 2019 in ITscope gelistete Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) ist hier ein besonders anschauliches Beispiel: Unterlag der HEK des PC Systems noch bis April nur minimalen Schwankungen, nimmt er seitdem stetig ab und pendelt sich bei 490 Euro ein – zuvor lag dieser bei weitestgehend konstanten 530 Euro. Grund dafür scheint der steigende Lagerbestand zu seinWaren zuvor maximal 5.500 Artikel seitens der Distribution auf ITscope gemeldet, sind es mit dem aktuellen Höchstwert fast 20.000.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) Oktober 2019 bis Juli 2020

Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei den Komplettsystemen auf Platz 2 und 3 des ITscope Marktbarometers. Bei dem seit Juli 2019 gelisteten, zweitplatzierten HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) ergibt sich die gleiche Kombination aus vollen Lagern und fallenden Preisen. Zwar ist die Summe mit knapp 5.500 Lagerartikeln insgesamt geringer als beim Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, dennoch hat sich der Lagerbestand im Vergleich zu den Vor-Corona Werten fast verdoppelt. Bei diesem Überangebot ist ein fallender HEK die logische Konsequenz: Auch wenn bei diesem System der HEK-Trend nicht ganz so gleichmäßig ist wie beim erstplatzierten von Lenovo und stärkeren Schwankungen unterliegt, lag der HEK vor Corona in Q4 2019 und Q1 2020 nie so tief wie mit den aktuellen rund 500 Euro. 

 

Preis/Lager/Status-Historie HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) Oktober 2019 bis Juli 2020

Außerdem liegt beim HP ProDesk 400 G6 die Verkaufstendenz zwischen Januar und März bei null – denn die Lager sind leer. Eine mögliche Erklärung dafür könnten Lieferengpässe aufgrund des Lockdowns in China sein. Im März folgt dann ein kurzer Ausschlag der Verkaufstendenz und der Bedarf wird nachgeholt. Danach sinken die Verkaufszahlen jedoch rasch wieder und die Lager bleiben gefüllt. Wie es scheint, sollen niedrigere Preise dem sinkenden Absatz nun entgegenwirken.  

Auch der Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) auf dem 3. Platz, der ebenfalls seit Juli 2019 auf der ITscope Plattform gelistet ist, hat mit fallenden Preisen zu kämpfen. Der Lagerbestand der Distribution mit über 3.000 Artikeln ist vergleichsweise hoch und der HEK von rund 450 Euro entsprechend niedrig. 

 

Preis/Lager/Status-Historie Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) Oktober 2019 bis Juli 2020

Wie wird sich die Situation weiter entwickeln – auch “nach Corona”? Werden die Veränderungen so tiefgreifend sein, dass tatsächlich ein nachhaltiges Umdenken stattfindet, hin zu einer flexiblen Arbeitswelt, die sich räumlich unabhängig abspielt? Oder handelt es sich nur um eine Momentaufnahme und die Nachfrage nach Komplettsystemen steigt wieder, sobald sich die wirtschaftliche Lage entspannt? Es bleibt spannend – und abzuwarten, wie sich die Nachfragesituation weiterhin entwickelt. 

Im vierteljährlich erscheinenden Marktbarometer analysiert ITscope rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller.
Wenn auch Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen möchten, dann testen Sie ITscope – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

07.07.2020|

FAQ zu Rechnungen während der Umsatzsteuersenkung in Deutschland

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln.

Wir von ITscope möchten mit diesem FAQ unseren Kunden auf einen Blick Antworten auf die häufigsten Fragen im Umgang mit Rechnungen geben.

Grundsätzlich entsteht die Umsatzsteuer endgültig erst mit Ausführung einer Leistung oder Teilleistung. Gem. aktuellem BMF-Schreiben (Rz 24, 1.) ist eine Dauerleistung im Falle einer sonstigen Leistung an dem Tag, an dem der vereinbarte Leistungszeitraum endet (Abschnitt 13.1 Abs. 3 UStAE) ausgeführt. Demzufolge ist der letzte Tag der Leistungserbringung, also das Ende des aktuellen Vertragszeitraums Ihres ITscope-Vertrags, für die Besteuerung maßgeblich.

 

Was bedeutet das für meine Rechnung?

Rechnungsdatum bis 30.06.2020

Unsere Rechnungen wurden bis einschl. 30.06.2020, unabhängig vom tatsächlichen Leistungszeitraum, mit 19% Umsatzsteuer ausgestellt. Wir gehen zu diesem Zeitpunkt nicht von einer Beanstandung dieser Rechnungen aus. Wir erwarten derzeit, dass diese aus Vereinfachungsgründen von den Finanzbehörden gebilligt werden. Daher werden wir keine nachträgliche Anpassung dieser Rechnungen vornehmen. Dies reduziert den Aufwand Ihrer und unserer Buchhaltung erheblich. Selbstverständlich nehmen wir Anpassungen vor, sofern dies dennoch erforderlich werden sollte.

Rechnungsdatum ab 01.07.2020

Alle Rechnungen, welche einen Leistungszeitraum bis einschließlich 31.12.2020 ausweisen, werden vollständig mit 16% MwSt. ausgestellt. Alle Rechnungen, bei denen der Leistungszeitraum erst im nächsten Jahr endet, werden vollständig mit 19% ausgestellt.

Rechnungen ab 01.01.2021

Alle Rechnungen ab dem 01.01.2021 werden nach derzeitigem Kenntnisstand wieder regulär mit 19% besteuert. 

 

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Rechnungen und Vertrag finden Sie hier: https://support.itscope.com/hc/de/community/topics/200444265

  

Ich habe eine andere Frage zu meiner Rechnung. Wohin kann ich mich wenden?

Bitte senden Sie eine Nachricht an buchhaltung@itscope.de. Ihre Anfrage wird in jedem Fall bearbeitet. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass es derzeit aufgrund eines höheren Aufkommens zu Verzögerungen kommen kann.

 

Die Vorgehensweise der Rechnungstellung wurde unsererseits geprüft und mit unserem Steuerberater abgestimmt. Selbstverständlich stellt dies keine Rechtsberatung dar.

30.06.2020|

ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|

Staffelpreise: Neues Feature auf der Plattform und der B2B Suite einsatzbereit

 

Lange schon bestand bei den ITscope-Nutzern der Wunsch, Staffelpreise auf der Plattform kenntlich zu machen. Und nun ist das ersehnte Feature endlich verfügbar: Staffelpreise können an Bezugsquellen eingesehen und Bestellungen entsprechend des Staffelpreises getätigt werden. Auf der Produktseite werden sämtliche Preise mengenabhängig aktualisiert. In der B2B Suite sind Staffelpreise auf Wunsch ebenfalls nutz- und anzeigbar. 

Grundsätzliche Ausgangslage für die Entwicklung des neuen Features war, dass einige Lieferanten bei einzelnen Produkten Preise abhängig von der Abnahmemenge angeben. Normalerweise gelten die angegebenen Preise für jede beliebige Menge, egal, ob von einem bestimmten Artikel 1 oder 30 Stück bestellt werden. Bei Preisstaffeln hingegen gilt ab einer vom Lieferanten festgelegten Menge ein anderer Preis. In diesem Fall wäre dann der Preis pro Stück günstiger, wenn 30 anstelle von nur einem Artikel gekauft werden. 

Tech Data hatte während der Entwicklungsphase und bei Einführung der Staffelpreise auf der ITscope Plattform eine Vorreiterrolle inne: Der Broadline-Distributor war der erste Anbieter, der Resellern auf ITscope für ihre individuellen Preise Mengenrabatte gewährt. Die Abfrage von Realtime-Preisen geschieht ebenfalls unter Berücksichtigung der Menge und gewährt somit auch die günstigeren Staffelpreise. Desweiteren werden jetzt auch von SECOMP, exertis Connect, Telexroll, MaKant Europe, Hütter sowie Herchenhahn & Zylla die Staffelpreise der Standardlisten unterstützt. 

Auf der ITscope Plattform erfolgt die Kennzeichnung von Staffelpreisen mit dem folgenden Symbol, welches sich kontinuierlich über verschiedene Bereiche der Plattform zieht, um überall dort, wo Staffelpreise verfügbar sind, diese anzuzeigen: 

Im Produktheader beispielsweise wird jeweils eine Bezugsquelle angezeigt, die laut Preiskalkulation die günstigste ist. Falls für diese Bezugsquelle Staffelpreise vorliegen, ist dies mit dem Staffelpreis-Symbol gekennzeichnet.

Im Bereich der Bezugsquellen sind verfügbare Staffelpreise ebenfalls durch das entsprechende Symbol gekennzeichnet. Per Mouseover werden die Mengenstaffeln sowie die dafür geltenden Preise angezeigt.

 

Hier können Nutzer dann auch die gewünschte Menge direkt eintragen, um auf einen Blick zu erkennen, ob bei der entsprechenden Menge der Staffelpreis-Anbieter günstiger ist. Bei einer Menge von 1 Stück wäre Telexroll hier noch teurer als everIT …

… bei einer Stückzahl von 30 Artikeln allerdings bietet Telexroll den günstigeren Stückpreis und rutscht daher in der Sortierung automatisch nach Mengeneingabe eine Stelle vor everIT.

Zusätzlich wird im Bestelldialog angezeigt, ab welcher Staffel ein anderer Distributor das Produkt günstiger anbietet, als die aktuell gewählte Bezugsquelle. Im Beispiel bietet Tech Data ab 20 Stück einen günstigeren Stückpreis als EET Europarts.

Und selbstverständlich auch auf dem Einkaufsboard wird der Hinweis auf Staffelpreise angezeigt. Da an dieser Stelle meistens die Entscheidung über die Bestellmenge getroffen wird, ist hier die Platzierung des Staffelpreises am relevantesten, da dieser, je nach Bestellmenge, Auswirkungen auf den Endpreis hat. Erst die Übermittlung des korrekten (Staffel-)Preises in der Bestellanbindung erlaubt den Resellern, diesen Preisvorteil auch zu nutzen. Auch in der gezoomten Ansicht des Warenkorbs ist die Information über Staffelpreise bei der gewählten Bezugsquelle enthalten. 

Betreiber der ITscope B2B Suite können Staffelpreise der Lieferanten im Portal weiterreichen. Die Kennzeichnung erfolgt, analog zur Plattform, mit dem entsprechenden Symbol.

Da das Staffelpreis-Feature nun ausgiebig getestet werden kann, freuen wir uns natürlich auf Ihr Feedback aus erster Hand! Sie haben Anmerkungen, Wünsche oder konkrete Verbesserungsvorschläge? Lassen Sie es uns wissen unter support@itscope.com

 

29.06.2020|

Neue Distributoren gelistet

Immer mehr ITK-Distributoren aus dem In- und Ausland entdecken ITscope als Absatzkanal. Insbesondere beim Eintritt in neue Märkte kann ein Listing bei ITscope zum wahren Umsatzmultiplikator werden: Das ITscope-Netzwerk mit mehr als 7.400 aktiven Nutzern aus der ITK-Branche verhilft zu optimaler Sichtbarkeit — ganz ohne eigene Kundenakquise.

Für Systemhäuser und ITK-Reseller bedeutet das: Mehr Auswahl, mehr Transparenz und mehr Entscheidungsfreiheit. Seit März 2020 ist der Lieferantenstamm in ITscope um weitere 13 Unternehmen gewachsen. Damit umfasst unser Handelsnetzwerk mittlerweile knapp 400 Distributoren.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Lost d.o.o.
Replace O.Ü.
JDK Smart Home Supplies B.V.
Comstex GmbH & Co. KG
WEYEL distribution GmbH
Ulrich Richter GmbH
api B.V.
U-S-C GmbH
Alltron AGEDI
Esphere Networks GmbH
Conti Networks Inh. Werner Schoultz von Ascheraden
DCS ApS
systemzwo GmbH

 

29.06.2020|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Antworten auf Fragen im Umgang mit Rechnungen während
der Umsatzsteuersenkung ab 01.07.2020 finden Sie in unserem FAQ

Die für Juli 2020 geplante Umsatzsteuersenkung stößt bei weitem nicht nur auf Begeisterung: Soll die Maßnahme einerseits für finanzielle Entlastung sorgen und die Wirtschaft nach den durch Corona verschuldeten Umsatzeinbrüchen wieder ankurbeln, bringt sie insbesondere für B2B-Unternehmen mehr Sorgen als Segen mit sich. Doch ein möglicher Lösungsansatz existiert.

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung Anfang Juni die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln. Was auf den ersten Blick nach einer willkommenen Maßnahme klingt, sorgt jedoch auch für Klärungsbedarf – insbesondere im B2B Geschäft hält sich die Begeisterung stark in Grenzen. Denn im Business to Business (B2B)-Bereich bringt die Reduktion als “durchlaufender Posten” keine Vorteile, sondern im Gegenteil, nur zusätzlichen Aufwand. Speziell die Buchhaltung von Managed Services-Anbietern der IT-Branche, die mit im Voraus bezahlten Abonnements arbeiten, stehen vor einem Berg bürokratischer Arbeit, sollten die derzeit geplanten Maßnahmen nicht rechtzeitig vor dem Inkrafttreten abgemildert werden. Der kurzfristige Umstellungsaufwand verursacht Mehrkosten, die trotz der Senkung in einem halben Jahr voraussichtlich nicht wieder aufgewogen werden können.

Rechnungen aus 2019 korrigieren?

Zwar ist die Maßnahme zeitlich aufs zweite Halbjahr 2020 begrenzt, betroffen sind allerdings nicht nur Rechnungen, die in diesem Zeitraum gestellt werden. Es reicht also, entgegen einer ersten oberflächlichen Betrachtung, nicht, den Umsatzsteuersatz “einfach” zum 01.07. auf 16% einzustellen und im Januar dann wieder zurück auf 19%. Eventuell noch ein Erlöskonto für die Verbuchung bei der Steuerkanzlei anpassen und die Sache ist erledigt? Bei Anbietern von Laufzeitverträgen ist das alles andere als einfach realisierbar, denn auch Zeiträume vor und nach der Umstellung sind betroffen: Im B2B-Bereich gilt die Steuersenkung nach derzeit bekanntem Stand auch für Rechnungen aus der Vergangenheit, die nun rückwirkend korrigiert werden müssten. Denn wie auch ITscope, bieten viele IT B2B-Firmen Software- oder Datenbanklösungen als Abonnements bzw. Laufzeitverträge an, die vom Großteil der Kunden jährlich im Voraus bezahlt werden. Grund dafür ist unter anderem, dass im B2B- und insbesondere im SaaS-Umfeld Rabatt-Modelle üblich sind, bei welchen sich der Preis reduziert, je länger Laufzeit und Abrechnungsperiode sind.

Sollte es keine erleichternde Übergangsregelung geben, wären im Zuge der Steuersenkung sämtliche Jahresrechnungen, die seit August 2019 gestellt wurden, nachträglich falsch, da für die Umsatzsteuer der Leistungszeitraum maßgeblich ist – also z.B. elf Monate mit 19% und ein Monat, der mit 16% abgerechnet werden muss. In der Folge müssten unzählige rückwirkende Anpassungen durchgeführt werden. Und die Rechnungsstellung bei jährlicher Abrechnung wird ab Juli ebenfalls deutlich komplizierter: Verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Artikeln müssen angegeben werden, damit in der Buchhaltung die jeweiligen Erlöskonten angesteuert werden können. Diese werden dann für die entsprechenden Zeiträume mit 16% und 19% verbucht, damit die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erstellt werden kann. Auch hierfür ist bisher keine Sonderregelung absehbar – und die Zeit drängt: Ohne Verlängerungsantrag ist die Umsatzsteuer bis zum 10. des Folgemonats anzumelden.

Ganz abgesehen von der Unsicherheit, ob die Maßnahme nicht auch noch in 2021 verlängert wird – dann geht alles noch einmal von vorne los.

Das Bürokratiechaos kommt

Falls keine begleitende Vereinfachungsvorschrift verabschiedet wird, müssten B2B-Unternehmen theoretisch alle alten Jahresrechnungen der letzten Monate korrigieren und damit sowohl sich selbst und ihren Kunden, als auch den Steuerbehörden erheblichen Aufwand bescheren.
Denn nach §14c Satz 1 UStG sind zwar Firmen dazu verpflichtet, die überhöht in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in voller Höhe abzuführen. B2B-Kunden haben aber theoretisch nicht das Recht, die überhöhte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug zu bringen und müssten daher auf eine geänderte Rechnung bestehen, selbst wenn diese im Jahr 2019 bereits komplett inklusive Vorsteuer abgewickelt wurde.

Vorschlag zur Lösung …

Eine Möglichkeit, die komplexe Situation zu erleichtern, wäre, mit Bezug auf §14c bei der Umsetzung des Vorhabens klarzustellen, dass auch für Empfänger von zu hoch gestellten Rechnungen Rechtssicherheit bzgl. der Umsatzsteuervoranmeldung besteht – zumindest für bereits bezahlte Rechnungen. Dann könnten B2B-Firmen ihre Kunden entsprechend informieren, dass es bei 19% bleibt und nur im Bedarfsfall auf Anfrage eine Korrekturrechnung ausgestellt wird – z.B. für noch nicht bezahlte Rechnungen.

Auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) fordert mehr Klarheit bei der Steuersenkung. Pragmatische Wege müssen gefunden werden, um rechtliche Hürden kurzfristig zu beseitigen. Bei Anbietern von Managed Services greifen die von Bitkom genannten Forderungen jedoch immer noch zu kurz. Hier ist die Umsatzsteuer zwar nur ein durchlaufender Posten, Leistungszeiträume müssen aber zur Einhaltung der Maßnahmen zum jetzigen Stand korrekt abgegrenzt werden. Eine angemessene Vereinfachung müsste zumindest dergestalt erfolgen, dass Vorauszahlungen auf B2B-Abonnements mit dem Steuersatz in Rechnung gestellt werden, der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gilt. Also: Für alle Rechnungen bis 30.06.2020 mit 19%, für alle Rechnungen zwischen dem 01.07. und 31.12.2020 16% Umsatzsteuer – unabhängig davon, ob der Leistungszeitraum nur teilweise in den Steuersenkungszeitraum fällt.

… oder direkt zur radikalen Vereinfachung

Die im innereuropäischen grenzüberschreitenden Handel geltenden Vereinfachungen hingegen wären auch für deutsche Anbieter deutlich angenehmer: Anbieter aus Europa mit Kunden aus Deutschland sind nämlich nicht von der Umstellung betroffen. Im innereuropäischen Handel gilt hier schon lange eine erhebliche Erleichterung: Das Reverse-Charge-Verfahren befreit Unternehmen in Europa von der Pflicht, bei grenzüberschreitendem Handel Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Doch mit den aktuell geltenden Regelungen dreht sich das Umsatzsteuerkarussell stetig weiter: Das europäische System des Vorsteuerabzugs zu staatenweise unterschiedlichen Sätzen steht schon lange dafür in der Kritik, von illegalen Machenschaften organisierter Krimineller ausgenutzt und der Fiskus dadurch regelmäßig um Milliarden geprellt zu werden. Neben dem Abbau von Bürokratie würde ein generelles Reverse Charge-Verfahren also auch bestehende Schlupflöcher schließen und dem Missbrauch entgegenwirken.

19.06.2020|

COMM-TEC Exertis: Der Value Added-Distributor für professionelle AV/IT-Medientechnik

 

COMM-TEC Exertis ist seit mehr als 30 Jahren als Distributor für AV/IT-Medientechnik in Europa tätig und seit 2019 Teil der DCC Technology Trading/Exertis. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Uhingen bei Stuttgart vertreibt die Produkte von mehr als 60 namhaften Herstellern. In den Business-Units „Digital Signage & Media Solutions“, „Collaboration & UCC“, „Signal Management“, „Pro Audio & Control“, „Display Solutions“ sowie „Racks & Mounts“ bietet COMM-TEC Exertis die optimalen Lösungen für alle Anforderungen.

Sortimentserweiterung: In den vergangenen Monaten hat COMM-TEC Exertis das Sortiment bei ITscope sukzessive erweitert und listet nun über 4.150 Artikel aus den Bereichen Videokonferenztechnik, Präsentationssysteme, Streaming-Lösungen, Displays, Kameras, AV-over-IP sowie in Kürze passende Kabellösungen für jeden Bedarf. Zudem werden Kunden, die bereits über einen FTP-Zugang bei COMM-TEC Exertis verfügen, demnächst das komplette Sortiment von mehr als 60.000 Artikeln über ITscope einsehen können.

Auslöser für die Erweiterung: Die Nachfrage des IT-Marktes nach Produkten aus den Bereichen UCC/Collaboration und Display Solutions nimmt stetig zu. Mit der Sortimentserweiterung bei ITscope reagiert COMM-TEC Exertis auf diesen steigenden Bedarf und ermöglicht so den Zugriff auf ein breites Produktportfolio im Bereich der professionellen AV-Technologie.

Mehrwert für Kunden: Mit der Zusammenarbeit mit ITscope reagiert COMM-TEC auf die steigende Nachfrage nach professionellen AV-Produkten aus dem IT-Markt. COMM-TEC bietet hier ein umfassendes Produktportfolio aus einer Hand, begleitet und unterstützt seine Partner aktiv von der Planungsphase bis hin zur Realisierung und natürlich auch danach. Kunden profitieren außerdem von langjährigem Know How und kurzfristiger Lieferfähigkeit.

 

Erfahren Sie mehr über COMM-TEC Exertis

 

Der Channel stellt sich vor

Sie möchten ebenfalls in unserem Newsletter präsent werden und sich sowie Ihre besonderen Mehrwerte anderen ITscope Nutzern vorstellen? Bei Interesse reicht eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir senden Ihnen alle relevanten Details zu.

19.06.2020|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren


eCommerce ist für Systemhäuser oft untrennbar mit einem immensen Aufwand, hohen Kosten sowie der Bindung interner Ressourcen verbunden. Dass das aber auch ganz anders geht, zeigt die IT Südwestfalen: In nur vier Wochen realisiert der IT-Dienstleister eine eCommerce-Lösung – ganz ohne große Herausforderungen und zu überschaubaren Kosten. Und vor allem: mit weiterhin individueller Kundenberatung.

Karlsruhe, den 27.04.2020 – Bei der Umsetzung umfangreicher eCommerce-Projekte stehen Systemhäuser in der Regel vor einem grundlegenden Dilemma: Auf der einen Seite steht der Wunsch, in Sachen Digitalisierung mit gutem Beispiel voranzugehen und Prozesskosten zu reduzieren. Auf der anderen Seite aber auch das Ziel, ihren Endkunden mit persönlicher Beratung und individueller Unterstützung bei der Produktauswahl einen echten Mehrwert im Verkauf zu bieten. Das Selbstverständnis vieler Systemhäuser ist weit entfernt vom reinen “Kistenschieben”, keiner kann und will sich mit großen eTailern oder Online-Riesen wie Amazon messen – das wäre nicht nur hinsichtlich des Preisniveaus eine Herkulesaufgabe.

Stattdessen setzen Systemhäuser auf kundenindividuell vereinbarte Sortimente und Konditionen, kombiniert mit standardisierten Dienstleistungen und Managed Services. Das alles ist mit klassischen Shopsystemen nur mit Individualentwicklungen und entsprechend hohem Aufwand realisierbar. Dazu kommt dann noch die Anbindung der Bestellsysteme der Distribution sowie die Integration und Lizenzierung des Produktcontents. Ein Kraftakt, der schnell alle Budgets sprengt, da schließlich auch die Integration der eigenen ERP-Welt erforderlich ist.

Die IT Südwestfalen AG, ein regionales Systemhaus aus Lüdenscheid mit mehr als 50 Mitarbeitern, stand vor dem selben Szenario – hat jedoch etwas radikal Neues ausprobiert: eCommerce ganz ohne bekanntes Shopsystem, aber mit deutlich geringerem Aufwand, zu überschaubaren Kosten und vor allem mit weiterhin individueller Kundenberatung

Die IT Südwestfalen AG bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Darunter sind sowohl Kunden, für die nur Dienstleistungen erbracht werden, als auch Kunden, die beides, sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, verlangen sowie natürlich auch Kunden, die nur Hardware benötigen. 

Das Hauptziel von IT Südwestfalen ist, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen und die individuelle Betreuung, die das Systemhaus seinen Kunden bietet, mit einer eCommerce-Lösung zu vereinen. “Wir möchten nicht als Großhandel auftreten. Vielmehr sollen unsere Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG. Der Servicegedanke sollte, wie Danny Fischer weiterhin beschreibt, das Herzstück der Lösung sein: “Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen.” 

Für IT Südwestfalen war daher schnell klar: Die passende eCommerce-Lösung musste diese Anforderungen vollständig erfüllen. Ein Webshop auf Basis eines Shopsystems war jedoch zu aufwändig und auch zu kostspielig. Die ITscope B2B Suite hingegen, als eCommerce-Portal, in dem sich Systemhäuser weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern müssen, war für IT Südwestfalen die optimale Lösung.  

“Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde.”

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG 

Bereits vor zwei Jahren begann die IT Südwestfalen damit, den Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Automatisierten Einkauf hatte die IT Südwestfalen also bereits im Einsatz, als der Vertrieb mit der B2B Suite um einen digitalen Kanal ergänzt werden sollte. Gleichzeitig kann die individuelle Betreuung, als maßgebliche Servicekomponente bei IT Südwestfalen, mit der B2B Suite weiterhin sehr gut umgesetzt werden: “Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt”, meint Danny Fischer dazu. Entsprechend ist auch ein ausführliches Onboarding jedes Kunden feste Voraussetzung für die Freischaltung. In diesem erklärt der Key Account Manager Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel geteilte Produktlisten, sodass der Kunde von Anfang an von allen Vorteilen der B2B Suite profitiert. 

Dazu gehört auch, dass IT Südwestfalen in der B2B Suite neben Hardware auch Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services präsentiert. Ein Mehrwert sowohl für Endkunden, die neue Möglichkeiten kennenlernen, als auch für IT Südwestfalen, die dadurch zusätzliches Geschäft generiert. “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer das Erfolgsmodell.

Auch bei der Bestellverarbeitung verfolgt IT Südwestfalen einen kundenzentrierten Ansatz: Anstatt Bestellungen direkt zur Distribution durchzurouten, prüft der Vertriebsinnendienst jede Bestellung auf Plausibilität und Richtigkeit. “Wir bieten dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder einzelnen Bestellung. Das ist ein erheblicher Mehrwert gegenüber anderen Online Shops,” ergänzt Danny Fischer. Und das wissen die Kunden auch zu schätzen: IT Südwestfalen konnte bisher ein Plus von 40% an Bestellungen generieren, die ohne das System nicht entstanden wären. Der Grundsatz, nicht einfach nur Hardware-Geschäft online abzuwickeln, sondern primär die Kundenbindung zu stärken, zahlt sich für IT Südwestfalen also eindeutig aus. 

Und wie sieht die B2B Suite als eCommerce-Portal in der Praxis aus?

Der Einsatz der B2B Suite erspart Systemhäusern den üblicherweise erheblichen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Diese Vorgehensweise ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, da sie weniger eigene IT Ressourcen bindet. Content wird nicht mühsam zusätzlich integriert, Lieferanten nicht umständlich einzeln angebunden und der zeit- und nervenraubende Know How-Aufbau für ein spezielles Shopsystem oder eCommerce-Framework entfällt. Der Bestellprozess ist auf der ITscope Plattform integriert und das Bestellrouting erfolgt nach Freigabe elektronisch an die Schnittstellen der Distribution, sodass deren Rückmeldungen zeitgleich im Kundenportal landen. 

Außerdem kann das Design ganz individuell gestaltet werden – so steht im Handumdrehen das fertige Einkaufsportal. “Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt!”, berichtet Danny Fischer begeistert. “Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.”

Von allen Beteiligten erhält die B2B Suite sehr gutes Feedback: “Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen,” erklärt Danny Fischer zum Projekt, zu dem IT Südwestfalen Kunden hinzugezogen hat, die ihre Sicht auf das System einbrachten. Kleinere Schwierigkeiten zu Beginn, wie das Branding unter der eigenen Domain und die Performance, konnten kurzfristig behoben werden. “Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.” 

 

Für die Nutzung der ITscope B2B Suite ist zuerst ein Plattformzugang zu ITscope.com erforderlich. Systemhäuser erhalten via https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ einen kostenlosen Testzugang. 

Das vollständige Interview mit Danny Fischer können Sie hier lesen.

 

 

Sie möchten Ihren Vertrieb auch digitalisieren und somit von den vielen Vorteilen profitieren?

Mehr zur ITscope B2B Suite »

 

Kostenloses Whitepaper  „B2B eCommerce in 5 Schritten“

Digitalisieren Sie die Beschaffung Ihrer Kunden und gewinnen Sie durch Prozessautomation wertvolle Zeit für Ihre Kernkompetenz: Das Projektgeschäft und erstklassigen Service.

Laden Sie sich jetzt das kostenlose Whitepaper „In 5 Schritten erfolgreich an Ihre B2B-Kunden verkaufen“ zur Digitalisierung Ihres Vertriebs herunter und erfahren Sie, welche konkreten Schritte Sie umsetzen können, um mit ­weniger Vertriebsaufwand mehr zu verkaufen.

 

 

27.04.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

Karlsruhe, 22.04.2020 – Das neuartige Coronavirus hat empfindlich die Lieferketten aus dem Hardware-Produktionszentrum China gestört. Die ab März weltweit ergriffenen Maßnahmen, wie beispielsweise Ausgangsbeschränkungen, sorgten außerdem dafür, dass unzählige Menschen ins Homeoffice ausgewichen sind. Unternehmen kamen daraufhin nicht mehr nach, ihre Mitarbeiter mit sicherer IT-Hardware auszustatten, weil der Nachschub fehlte. Besonders zeigt sich das bei den Notebook-Verkäufen im ITscope Marktbarometer für Q1/2020.

Das ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 wurde spätestens ab März überschattet von der Corona-Krise. Zum einen aufgrund von Lieferengpässen aus China, zum anderen durch den massenhaften Drang ins Homeoffice, der zu einer starken Nachfrage nach Notebooks von Firmen geführt hat, die ihre Mitarbeiter mit sicherem Equipment ausstatten wollen. Die Arbeit mit privaten Rechnern von Mitarbeitern ist für viele Unternehmen keine Alternative, da diese Sicherheitsrisiken für sensible Daten birgt.

China hat sich seit den frühen 1990er Jahren immer mehr zur verlängerten Werkbank der ITK-Hardwareindustrie entwickelt. Das immer noch im Konflikt stehende Taiwan hat einen großen Anteil daran. Die führenden Komponentenhersteller, die größten Notebook-Bauer und OEM-Riesen wie der Apple-Partner Foxconn kommen von der Insel, produzieren aber hauptsächlich in China. Lieferengpässe gab es aufgrund von Erdbeben oder Taifunen auch schon früher, aber nicht mit der Tragweite der Auswirkungen von COVID-19.

Highflyer: Microsoft stürzt Apple vom Thron

Bei Apple sind im ersten Quartal 2020 deutliche Einbrüche erkennbar, so auch im Highflyer-Geschwader. Die stylishen AirPods Pro fallen von Platz 1 auf Platz 3 und werden vom Microsoft Surface Pro 7 abgelöst. Lenovos ThinkBook ist gleich dahinter erstmals in den Top 3 zu finden.

Den ersten Platz der ITscope Highflyer-Charts sichert sich das, seit Oktober 2019 gelistete, Microsoft Surface Pro 7 mit über 5.000 Klicks. Die Surface-Reihe von Microsoft ist speziell für den professionellen Anwender geeignet und bei Systemhäusern, die im Microsoft-Umfeld zuhause sind, besonders beliebt. Mit dem Intel-Prozessor Core i7 der 10. Generation steht das Tablet einem herkömmlichen Notebook in nichts nach. Ganz billig ist es aber nicht, denn im Einkauf muss man für das Tablet schon über 1.100 Euro locker machen.

Passend dazu ist auf Platz 4 unserer Highflyer das Microsoft Surface Pro Signature Type Cover – eine Kombination aus Schutzhülle und Tastatur. Wer also das Surface am Arbeitsplatz richtig nutzen möchte, muss nochmal mindestens 150 Euro in die Hand nehmen. So wie Apple hat auch Microsoft angekündigt, dass es durch COVID-19 zu Umsatzeinbrüchen kommen wird. Betroffen sollen davon neben X-Box und Bing, laut Spiegel, auch Windows- und Surface-Produkte sein. Bei den Distributoren geht der Lagerbestand der Surface-Reihe ebenfalls stark zurück, was auf die Auswirkungen des Virus auf die Lieferketten aus China zurückzuführen ist.

Platz 2 belegt das Lenovo ThinkPad E15 20RD mit 15-Zoll-Display, das in der Corona-Krise so gut wie ausverkauft ist. Denn es hat sich offenbar herumgesprochen, dass es sich als günstiges, leistungsstarkes Notebook gut für Unternehmen eignet, deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten. Für knapp 700 Euro im HEK oder einen kaum höheren Straßenpreis bietet das Gerät einen Intel Core i5 der 10. Generation und eine SSD mit 256 GB. Damit ist das ThinkPad allemal eine gute Übergangslösung.

Da Lenovo und Intel beide von den weg brechenden Lieferketten aufgrund von COVID-19 in China betroffen sind, haben sie dem Virus den Kampf angesagt, indem sie Virologen für dessen Entschlüsselung Rechenleistung zur Verfügung stellen, wie das Handelsblatt berichtete. Wer mag, kann übrigens passend zu dem Lenovo-Notebook auch den Port Replicator ThinkPad Thunderbolt 3 WorkstationGen 2 zum VK von rund 335 Euro erwerben, der im neuen Highflyer-Ranking auf Platz 5 gelandet ist.

Die AirPods Pro von Apple sind, wie bereits erwähnt, auf Platz 3 bei den Neueinsteigern abgerutscht, was sicherlich auch auf den HEK von rund 242 Euro zurückzuführen ist. Als die In-Ear-Kopfhörer Mitte November auf dem Markt kamen, wurden sie den Händlern im vierten Quartal 2019 trotz des stolzen Preises buchstäblich aus den Händen gerissen und so kamen sie mit den Bestellungen kaum hinterher. Das machte sie zu den begehrtesten Highflyer-Produkten im Weihnachtsgeschäft. Nach Lieferschwierigkeiten im letzten Quartal, aufgrund der hohe Nachfrage, ist die Produktion der AirPods nun wegen der Coronakrise ins Stocken geraten. Noch gibt es Lagerbestände bei unseren Lieferanten, es bleibt aber abzuwarten, wie lange das hält. Denn so wie die Outlets vieler anderer Unternehmen musste Apple, laut Tagesschau, das Ladengeschäft in allen Ländern außer China wegen COVID-19 einstellen und die Jahresprognose entsprechend korrigieren.

Springen wir etwas weiter auf Platz 8 der Highflyer. Den hat sich der Intel-Herausforderer AMD mit dem Ryzen 9 3950X geschnappt. Mit seinen 16 Kernen und 32 Threads auf Basis der 7nm-Technologie konnte sich der Prozessor auf der CES 2020 Anfang des Jahres schon als Leistungssieger positionieren. Bei einem HEK von über 700 Euro ist er zwar nicht ganz billig, schlägt die Konkurrenz aber um Längen. Eine Besonderheit ist, dass die „Preiswert-teure Spitzen-CPU“ (so die Chip) auf einem AM4-Mainstream-Mainboard aufsetzt, was im Professional-Bereich eher selten ist.

Weiter unten auf Platz 12 ist das WD Red NAS Hard Drive eine genauere Betrachtung wert. Denn erst seit Mitte Januar 2020 gelistet, kommt mit der Festplatte erstmals wieder Bewegung ins Segment der Massenspeicher. Das ist im ITscope Marktbarometer überwiegend von SSDs dominiert. Umso erstaunlicher ist, dass sich die HDD von Western Digital von Anhieb gleich einen Platz unter den Top 25 sichern konnte. Im Vergleich, zu dem über viele Jahre erfolgreichen Modell WD40EFRX, hat die neue EFAX-Variante mehr Cache, setzt sie aber auf Shingled Magnetic Recording (SMR), was Schreibvorgänge aufwendiger macht. Denn wie das Wort Shingled (wörtlich geschindelt) verrät, überlappen sich die Magnetspuren. Wer noch zur alten, etwas teureren Variante mit besserer Schreibperformance greifen möchte, muss sich sputen: Die Lagerbestände gehen langsam aus.

Auf Platz 13 gleich hinter der WD-Festplatte hat sich die seit Ende Oktober 2019 gelistete PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 bei den Neueinsteigern positioniert. Die Grafikkarte zeichnet sich durch eine höhere Farbtiefe und einige revolutionäre Features aus. Dazu gehören die NVIDIA Turing genannte GPU-Architektur und 11 GB ultraschneller GDDR6-Speicher. Das macht die PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 zur perfekten Spiele-GPU. Im Gaming-Universum verspricht das Highend-Board das Eintauchen in hyperrealistische Bildwelten. Mit einem HEK von über 1.000 Euro nicht gerade günstig, hat sich die Grafikkarte allemal Platz 13 in unserem Ranking verdient. ComputerBase sieht das für ein Vergleichsboard von NVIDIA auch so.

Platz 18 ist ebenfalls erwähnenswert, weil der Iiyama Prolite B2483HSU-B5 mit 24 Zoll Full-HD erst seit Anfang Februar 2020 gelistet ist. Der LED-Monitor besticht durch Flexibilität und vielfältige Einsatzmöglichkeiten – sowohl im Büro als auch Zuhause. Das scheint sich jetzt in Zeiten von Corona im Homeoffice auszuzahlen. Wie bereits bei anderen Artikeln unseres Rankings genannt, statten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter aktuell für eine Homeoffice-Tätigkeit aus und setzen dabei unter anderem auf den Monitor von Iiyama: Mit Mittelklassepreis bei solider Leistung überholt Iiyama die “üblichen Verdächtigen” im TFT-Segment wie HP oder Dell. Grund dafür ist vermutlich, dass Iiyama als einer der wenigen Hersteller über ein eigenes Lager in Europa verfügt. Dadurch kann eine entsprechende Bevorratung und damit wiederum eine gute Lieferfähigkeit sichergestellt werden.

 

TFTs: Dell bleibt Spitzenreiter


Auf den oberen Plätzen ist bei den Displays kaum Bewegung. Dell hat nach wie vor mit dem seit 2018 gelisteten P2419H die Nase vorn. Mit rund 2.880 Klicks Vorsprung wurde die Konkurrenz auch diesmal deutlich abgehängt. Mit einem HEK von rund 130 Euro für 24 Zoll Full HD ist das Gerät auch ein echter Preissieger.

Das von Dell an der Spitze verdrängte HP Elite Display hat sich mit fast 3.000 Klicks immerhin auf Platz 2 wacker gehalten. Das Samsung Flip 2 WM55R kämpft sich weiter nach vorn und schafft es auf einen guten 18. Platz. Die Konferenzlösung scheint gut im Channel anzukommen und kann im Ranking mit normalen Monitoren durchaus mithalten. Der vorher so beliebte UltraSharp von Dell rutscht auf den 9. Platz ab. Das liegt vermutlich daran, dass er sich preislich deutlich von seinen Vorreitern abhebt.

Auffällig ist abermals, dass die PC-Riesen Dell, HP und Lenovo mehr und mehr das Monitorgeschehen im ITscope Marktbarometer bestreiten. Von den alt etablierten Display-Anbietern sind immerhin noch LG, Samsung (sogar fünfmal) und BenQ unter den Top 25 zu finden. Abgesehen vom Samsung Flip 2 sind ausschließlich mehr oder weniger große, „normale“ Arbeitsplatzbildschirme dabei. Hier scheint es etwas an bahnbrechenden Innovationen zu mangeln. Es bleibt abzuwarten, ob da nochmal etwas Neues kommt. Die TFTs sind aus technischer Sicht alle schon relativ ausgereift – primäres Entscheidungskriterium ist vermutlich der Preis.

Mobiltelefone: Outdoor-Aufsteiger Galaxy Xcover 4s


Auch bei den Smartphones bleibt die große Sensation aus: Apple dominiert nach wie vor die Kategorie der Mobiltelefone. An der Spitze ist diesmal das Apple iPhone 8 mit 64 GB, welches das iPhone 11 Xr von Platz 1 verdrängt. Auch hier bestimmt der Preis die Charts, denn das iPhone 8 ist mit einem HEK von nur 388 Euro fast 300 Euro günstiger als das zweitplatzierte iPhone 11 mit 64 GB.

Umso überraschender ist, dass sich neben all den Premium-Modellen von Apple ein „Hidden Champion“ wieder nach oben kämpft. Gemeint ist das Samsung Galaxy Xcover 4s, das um vier Positionen aufgerückt ist und es somit auf Platz 3 geschafft hat. Wie schon in den vorangegangen Marktbarometern beschrieben, handelt es sich dabei um ein Outdoor-Smartphone, das durch seine robuste („rugged smartphone“) Bauweise auch das Einwirken von physischen Kräften verzeiht. Auch das Nachfolgermodell, das Samsung Galaxy Xcover Pro, ist mittlerweile bei ITscope gelistet und springt von Null auf den 64. Platz. Ob es mit seinem Vorgänger mithalten kann, wird die nahe Zukunft zeigen.

Das leistungsstärkste Apple-Modell, das iPhone 11 Pro mit 256 GB, ist um eine Stelle auf Platz 5 abgerutscht. Wer sich für dieses Gerät interessiert, muss allerdings noch tiefer in die Tasche greifen, denn mit knapp 1.100 Euro im HEK ist es sicherlich kein Schnäppchen.

Huawei drängt ebenfalls in die Charts: Neben Samsung und Apple ist das chinesische Unternehmen der einzige Hersteller, der sich auf den oberen Rängen blicken lässt. Das Huawei P30 Lite schafft in diesem Quartal den Sprung auf den 16. Platz. Vorher war das seit April 2019 gelistete Gerät noch gerade mal auf Platz 32.

Samsung macht auch einen großen Satz nach vorn: Das seit Ende Dezember 2019 gelistete Galaxy A51 ist von Null auf Platz 15 hochkatapultiert. Es tritt in die Fußstapfen des Galaxy A50 – und kann sich dabei auch noch sehen lassen: Vier Kameras, ein hochauflösendes Display und ein HEK von unter 300 Euro könnten das neue Modell der A-Reihe zum Verkaufsschlager von Samsung machen.

Tablets: Microsoft mit starkem Laptop Ersatz


Bei den Tablets gab es mächtig Bewegung im ersten Quartal 2020: Auf den ersten Platz schafft es das neueste Flaggschiff aus der Surface-Reihe, das Microsoft Surface Pro 7 mit 12,3-Zoll-Display, Intel Core i5 und 256 GB SSD. Der Nachfolger des Pro 6 ist seit Oktober 2019 gelistet und hat damit einen guten Start in die Geschäftswelt hingelegt. Mit 1.100 Euro im HEK – und das ohne Tastatur – ist das Gerät nicht gerade günstig. Vergleicht man es aber mit gängigen Notebooks für die Arbeitsumgebung, schneidet es preislich gar nicht so schlecht ab.

Apple ist mit seinem Apple 10.2-inch iPad Wi-Fi abermals auf Platz 2. Das Modell der 7. Generation ist dabei zwar deutlich günstiger als die Konkurrenz von Microsoft, allerdings auch weniger für den Professional-Bereich geeignet, sondern vielmehr ein Freizeit-Gadget.

Samsung hat es mit dem Samsung Galaxy Tab A erstmals auch wieder unter die Top 5 geschafft. Das Tablet liegt preislich noch unter der Konkurrenz von Apple und zeichnet sich besonders durch das scharfe LED-Display mit WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) und schnelles WLAN aus. Ein Minuspunkt ist, dass Samsung hier nur vergleichsweise schwache Prozessoren verbaut hat. Das schlägt sich auch in der Performance nieder und macht das Gerät nicht wirklich arbeitsplatztauglich. Auch kann das Display nicht mit der OLED-Variante des Samsung Galaxy S5e mithalten, das dieses Quartal den 15. Platz belegt. Aber für den Alltag ist das Galaxy Tab A allemal geeignet. Und für einen HEK von 180 Euro ist das Tablet auch ein echtes Schnäppchen.

Alles in allem hat Microsoft in der Kategorie der Tablets mit acht der Top 15 die Nase vorn, gefolgt von Apple mit fünf Geräten. Dabei zeigt sich, dass sich bei den Systemhäusern und Fachhändlern vor allem die Business-Modelle von Microsoft und die Alltagsmodelle von Apple großer Beliebtheit erfreuen.

Notebooks: Corona schlägt hier voll zu


Die Kategorie der Notebooks ist besonders spannend, weil hier die Lagerbestände seit Ausbruch der Corona-Pandemie stetig gesunken und teilweise sogar bei null angekommen sind. Dabei hatten die Hersteller für das mehr und mehr nach hinten verlängerte Weihnachtsgeschäft vorher noch ordentlich die Lager gefüllt. Ein Grund für die Laptop-Knappheit ist wohl der, dass viele Firmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt haben und nun verzweifelt versuchen, sie mit entsprechend sicherem Equipment auszustatten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Nachfrage aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht ausreichend gedeckt werden kann, wie wir am 24. März bereits in einer Pressemitteilung zu Corona-bedingten Lieferengpässen festgestellt haben. Im ITscope Marktbarometer für Q1/2020 ist Lenovo mit sechs Notebooks unter den Top 15 am meisten vertreten, gefolgt von HP mit fünf Geräten. Hier nun ausgewählte Produkte im Ranking:

Den ersten Platz sichert sich das seit Mai 2019 gelistete HP ProBook 450 G6, das damit Lenovo vom 1. Platz verdrängt hat. Das ProBook mit dem mobilen Intel-Prozessor Core i5-8265U zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit, ausreichende Performance für den Office-Bereich und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Notebookcheck hat den größeren Bruder mit Core-i7-Prozessor für einen VK von 1.200 Euro unter die Lupe genommen und kam mehr oder weniger zu dem Schluss, dass die Variante mit Core i5 es auch tut. Der HEK ist mit knapp 700 Euro tatsächlich verlockend, deckt sich aber auch mit dem eines Neulings von Lenovo.

Platz 2 hat sich nämlich das Lenovo ThinkPad E15 mit 15,6-Zoll-Display gesichert, das gerade erst seit Mitte/Ende November gelistet ist. Es ist vergleichbar mit dem vorher erstplatzierten Vorgänger, dem Lenovo ThinkPad E590 20NB, das auf Platz 4 abgerutscht ist. Bis auf ein paar kleine Details ähneln sich die beiden ThinkPads auch optisch sehr stark. Beide Lenovo-Notebooks verfügen auch über einen mit 1,6 GHz getakteten Intel Core i5, allerdings aus unterschiedlicher Baureihe. Und beide E-Modelle haben wohl auch noch mit technischen Problemen zu kämpfen, denn die Radeon-GPU von AMD scheint sich mit der Intel CPU nicht zu vertragen. Das bringt laut Notebookcheck Leistungsverluste und eine Gehäuse-Außentemperatur von bis zu 65 Grad Celsius im Stresstest mit sich, zumal offenbar an der Kühlung gespart wurde. Ob Lenovo bei dem neuen E15 noch nachbessern wird, bleibt abzuwarten. Vorerst ist man mit dem Vergleichsmodell E590 recht gut bedient.

Das Lenovo ThinkBook 15-IML 20RW mit Comet-Lake-Sockel hat einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt: von Position 161 auf Platz 3. Das Notebook verfügt über einen Core-i3-Prozessor der 10. Generation, 256 GB SSD und 8 GB Arbeitsspeicher. Die Lagerbestände der ITscope-Distributoren deuten darauf hin, dass das Notebook besonders während der aktuellen Corona-Pandemie beliebt ist. Es ist nämlich restlos ausverkauft. Kein Wunder bei dem HEK von 577 Euro. Da werden sich viele Unternehmen darum gerissen haben, um ihre Mitarbeiter im Homeoffice mit einem günstigen Firmennotebook auszustatten, statt sie mit eigener, vermutlich nicht sicherer Hardware arbeiten zu lassen.

Im Highend legt Apple mit zwei MacBook Pro vor. Besonders zu erwähnen ist das MacBook Pro mit einem Intel Core i9 der neuesten Generation, 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 3.072 x 1.920 Pixel und einer anpassbaren Touch Bar. Letztere ersetzt die Funktionstasten und erlaubt den Schnellzugriff auf bestimmte Befehle oder Sondertasten einschließlich Emojis, wie in der Werbung gerne gezeigt. Weitere Features sind 16 GB RAM, eine SSD mit 1 TB Speicherplatz und eine eingebaute Radeon Pro 5500M mit UHD-Grafikausgabe. Dass soviel Leistung seinen Preis hat, versteht sich von selbst. Beim HEK von rund 2.500 Euro ist dennoch erstaunlich, dass es das Gerät auf Platz 12 geschafft hat. Gleich dahinter ist die Variante mit i7-Prozessor, die mit einem HEK von rund 2.100 Euro zu Buche schlägt. Die Straßenpreise der beiden Modelle fangen bei rund 2.850 Euro, respektive 2.420 Euro an.

Lenovo liefert mit dem Lenovo ThinkPad L13 Yoga einen Aufsteiger, der noch erwähnenswert ist. Das Gerät findet sich zwar erst auf Platz 30, war vorher mit Position 553 jedoch noch deutlich weiter hinten – ein deutlicher aufstieg also. Mit einem leistungsstarken i5-Prozessor, 500 GB SSD und 16 GB RAM bekommt man ein Office-taugliches Notebook für einen HEK von weniger als 1.000 Euro und einen Straßenpreis von ab etwa 1.060 Euro. Das L13 Yoga lässt sich wie andere Yoga-Notebooks von Lenovo vollständig umklappen und so als Tablet benutzen. Nachteil ist allerdings, dass es bei den 16 GB RAM bleiben muss, denn der Arbeitsspeicher ist fest verlötet. Dies ist laut Hersteller Platzgründen geschuldet. Ob die Komponenten sich wie bei den Geräten eines Konkurrenten ab- oder umlöten lassen, ist sicherlich eine Frage des Preises.

PC-Komplettsysteme: HP ist Lenovo auf den Fersen


Bei den Komplettsystemen ist HP im ersten Quartal 2020 mit neun Geräten unter den Top 15 absolut dominierend. Lenovo bleibt zwar an der Spitze, konnte so wie Dell aber nur zwei Geräte unter die Top 15 einschleusen. Auffällig sind die hohen Klickraten der beiden Spitzenreiter zu den Nachfolgern auf Platz 3 und 4. Der neue, alte Klassensieger Lenovo hat mit einem ThinkCentre sogar um fast 2.000 Klicks zugelegt. Preislich sind die PC-Systeme, einen Bildschirm vorausgesetzt, eine gute Alternative zu Notebooks fürs Homeoffice.

Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 – Mini bleibt an der Spitze – mit beachtlichen 7.862 Klicks oder 1.014 mehr als der Zweitplatzierte von HP. Bei dem ThinkCentre handelt es sich um einen kompakten Office-PC, der sich von den nachfolgenden fünf Geräten lediglich darin unterscheidet, dass der Core i5-9400T nur mit 1,8 GHz getaktet ist. Dafür ist er mit einem HEK von knapp 560 Euro auch günstiger.

Auf Platz 2 in der Kategorie Komplettsysteme ist der HP ProDesk 400 G5, der auf 6.848 Klicks kam, weit vor den 2.381 Klicks des nunmehr drittplatzierten Bruders aus der G6-Serie. Die ProDesk-Reihe von HP ist für ihre platzsparende Bauweise bekannt und schafft es damit regelmäßig in die Charts. Der ProDesk 400 G5 Mini Desktop steht einem regulären Tower PC mit 256 GB SSD, Intel Core i5 bei einer Taktrate von 2,2 GHz und 8 GB RAM in nichts nach. Eine Besonderheit der ProDesk-Reihe ist die, dass sie sich mit HP-Komponenten erweitern und rückseits an ein HP EliteDisplays montieren lässt, was den kleinen Rechner noch platzsparender macht.

Auf Platz 6 und auf Platz 8 finden sich zwei OptiPlex Desktops von Dell, beide mit Core-i5-Prozessor. Der eine ist der mit 2,2 GHz getaktete OptiPlex 30870 – Micro, auf Platz 8 ist der Dell OptiPlex 3070 – SSF (im Small Form Factor) mit einer Taktrate von 3 GHz.

Auch Fujitsu lässt sich in den oberen Rängen blicken und machte mit dem ESPRIMO P558 einen Sprung von Position 23 auf den 9. Platz. Er ist der größte der ESPRIMO-Reihe, denn auch diese verfügt über einige Kompaktmodelle. Der P558 ist eher ein gewöhnlicher Tower-PC. Leistungstechnisch kann er aber dank hoch-getaktetem Core i5-9400 gut mit der Konkurrenz von Dell und HP mithalten. Dabei ist er mit einem HEK von 518 Euro auch noch ein bisschen günstiger als andere ESPRIMO-Modelle.

Grafikkarten: MSI gewinnt mit RTX Gaming


Auf Platz 1 im Grafikkartengeschwader schaffte es diesmal die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO, die sich praktisch mit der jetzt drittplatzierten PNY Quadro P2000 die Klinke in die Hand gab. Die Grafikkarte von MSI kann ohne Bedenken zu den High-End Gaming Boards gezählt werden. Sie bietet 11 GB GDDR6 mit einer Boost-Taktrate von 1.750 MHz. Effektiv stehen sogar bis zu 14 GHz zur Verfügung. Trotz der hohen Leistung und des großen Übertaktungsspielraums bleibt sie verhältnismäßig leise und kühl. Die Leistung kommt aber mit einem recht hohen Energieverbrauch einher. Und ganz günstig ist die Grafikkarte auch nicht: Sie schlägt mit 1.100 Euro im HEK zu Buche. Damit ist die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO die teuerste Grafikkarte unter den Top 5.

Die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6 hat sich auf Platz 2 gehalten und kostet mit einem HEK von 472 Euro noch nicht mal halb soviel wie die Gaming-Schwester auf Platz 1.

PNY liefert mit der PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower einen echten Aufsteiger. Die Grafikkarte springt von Platz 71 auf den 11. Platz. Dabei bewegt sich die Grafikkarte in einem ähnlichen Preissegment wie die erstplatzierte MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO. Auch technisch sind sich die beiden Grafikkarten sehr ähnlich.

Im mittleren Preissegment schafft es die MSI RTX 2060 SUPER GAMING X von Platz 23 auf Platz 5 bei den Grafikkarten. Mit einem HEK von 430 Euro ist sie auch nicht das günstigste Board, aber dafür bietet sie, wie die Zweitplatzierte mit 8 GB GDDR6, auch viel Leistung.

Der absolute Preis-Ausreißer ist die MSI GT 710 1GD3H LP, zum HEK von nur 37 Euro mit Abstand die günstigste Grafikkarte unter den Top 20. Allerdings kann man hier auch keine vergleichbare Leistung erwarten. Für rechenarme Office-Anwendungen reicht die Grafikkarte aber allemal.

Wechseln sich auf den vorderen 14 Plätzen in fröhlicher Eintracht MSI und PNY ab, folgt auf Platz 15 eine ASUS TURBO-RTX2080TI-11G zum HEK von rund 1.166 Euro. Mit der Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER WINDFORCE OC 3X 8G ist die alteingesessene 3er-Riege aus Taiwan komplett. PNY Technologies ist schließlich ein US-Unternehmen.

Aber auf den Plätzen 22 und 23 sowie 25 und 26 macht sich noch ein amerikanisches Unternehmen breit. Die Rede ist von HP Inc., wobei die betreffenden Grafikkarten so wie die NVIDIA Quadro P2200 auf Platz 22 natürlich OEM-Ware und in erster Linie als Zubehör gedacht sind. Besagtes Board unterstützt laut HP bis zu vier 4K-Displays oder ein 5K-Display über DisplayPort 1.4. Die Bezeichnung 5K ist etwas unspezifisch, denn sie fängt schon bei einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Bildpunkten an. Manche iMacs von Apple unterstützen über den Anschluss externe 5K-Displays mit einer vollen 5K-Auflösung von 5.120 x 2.880 Bildpunkten bei 60 Hz.

Mainboards: Taiwans 3er-Riege macht das Rennen


Bei den Mainboards gibt nach wie vor die 3er-Riege aus Taiwan den Ton an. Bis auf zwei Aufsteiger hat sich hier aber nicht so viel getan im ersten Quartal 2020. MSI Z390-A PRO ist nach wie vor auf Platz 1. Das Board zum HEK von rund 105 Euro bietet einen Intel-Sockel LGA 1151 für Celeron-, Pentium, und Core-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie Slots für vier RAM-Speicherriegel mit bis zu 64 GB.

Den zweiten Platz sichert sich in diesem Quartal das Gigabyte B450M DS3H auf dem “Mainstream” AM4-Sockel. Das Mainboard ist seit 2018 gelistet und von dem 10. auf den 2. Platz nach vorn gesprungen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es bis Mitte Februar deutlich günstiger war, bevor der Preis dann wieder angezogen ist.

Mit einem durchschnittlichen HEK von 63 Euro scheint es aber im Channel als günstige Alternative gut anzukommen, ähnlich wie das ASUS PRIME H310M-A, das von Platz 8 auf Platz 3 vorgeprescht ist und mit einem HEK von 66 Euro nur wenig teurer ist als das von Gigabyte.

Last but not least ist nur noch das ASRock B450M PRO4 für AMD-Prozessoren erwähnenswert, denn die werden immer beliebter, so auch im Channel. Der HEK von 71 Euro tut sein Übriges. Das seit 2018 gelistete Motherboard war vorher noch auf Platz 58 und hat es nun gerade so unter die Top 15 geschafft.

Wer meint, ASRock würde damit besagtes Spitzentrio aufmischen, der hat nicht ganz unrecht. Denn in der Liste der Mainboard-Hersteller hat es das Unternehmen seit Ende 2018 vor MSI erneut unter die Top 3 geschafft. Abgesehen davon gehört ASRock praktisch immer noch zur ASUStek- beziehungsweise Asus-Familie. Die 2007 gegründete neue Mutter Pegatron war 2015 zumindest noch zu über 17 Prozent im Besitz von ASUStek und gilt nach dem Apple-Produktionspartner Foxconn (ebenfalls aus Taiwan) als zweitgrößter EMS oder Elektronik-Auftragsfertiger der Welt.

Weitere EMS-Riesen aus Taiwan sind die Notebook-Auftragsfertiger Quanta und Compal sowie die Acer-Ausgliederung Wistron und die neue BenQ-Mutter Qisda. Hinzu kommen viele andere Peripherie- und Komponentenhersteller, der Tastaturen-Riese Chicony zum Beispiel oder Intels Produktionspartner Taiwan Semiconductor (TSMC). Sie alle produzieren längst in China und halten die verlängerte Werkbank der internationalen Hardware-Industrie am Laufen, auch in Corona-Zeiten.

Prozessoren: AMD Ryzen holt weiter auf


Bei den CPUs ist Intel mit dem Core i7-9700K mit acht Kernen und einer Taktrate von 3,6 GHz immer noch an der Spitze. Auf Platz 2 folgt gleich dahinter der Core i5-9600K mit 3,7 GHz, der vorher noch auf Platz 5 war.
Auf Platz drei schaffte es der seit Mitte 2019 gelistete AMD Ryzen 5 3400G, der von Platz 9 kommend wie die ganze Familie wahrhaft einen „ryzen-haften“ Start hingelegt hat. Der leistungsstarke AMD Ryzen ThreadRipper 3970X, der auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde, hat von Platz 61 auf Platz 22 einen riesigen Satz nach vorn gemacht. Dabei ist er weniger für den normalen Office-Gebrauch gedacht, sondern eignet sich mit seiner Leistung eher für Serverumgebungen. Dabei kommt die nun schon fast legendäre neue 7nm-Architektur von AMD zum Tragen. Wie Computerbild bemängelt, geht die hohe Leistung des ThreadRipper 3970X aber auch mit einem „extrem hohen Stromverbrauch“ einher.

Storage-Systeme: Synology bleibt King


Bei den Storage-Systemen (NAS- und SAN-Speicherprodukten) hat sich auf den ersten sechs Plätzen nichts verändert. An der Spitze ist weiterhin die Synology DS218+, gefolgt von der Synology Disk Station DS918+ sowie den QNAP-Modellen TS-431P und TS-231P. Etwas Bewegung kommt erst mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN auf Platz 7 (vorher Platz 11) ins Spiel. Einer der Key Selling Points des SAN-Speichers ist eine hervorragende Anwendungsbeschleunigung dank mehr als 200.000 IOPS (Input/Output Operations Per Second). Außerdem ist die Lösung ohne spezielle Vorkenntnisse einfach zu installieren, zu bedienen und zu warten. Hinzu kommt eine einfache Wiederherstellung dank virtualisierter Snapshot-Technologie. Damit eignet sich das modulare SAN Array gut für kleine und mittelständische Unternehmen. Einzig der HEK von über 6.345 Euro könnte die Freude darüber etwas trüben.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

22.04.2020|

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

 

Um eine weitere Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen, schicken viele Firmen nach Möglichkeit ihre Angestellten ins Homeoffice. Dies erfordert nicht nur eine hohe Flexibilität auf beiden Seiten, sondern auch die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur. Lösungen zur digitalen Zusammenarbeit müssen eingesetzt und Geräte und Zubehör beschafft werden. An erster und wichtigster Stelle: Notebooks – doch der Lagerbestand der Geräte sinkt stetig. Die Situation im Großhandel verschärft sich, was exklusive Auswertungen der aktuellen Bestandszahlen der ITscope Plattform deutlich zeigen.

Notebooks als Mangelware: Bis Ende Januar war der Gesamtlagerbestand der auf ITscope angebotenen Notebooks noch vergleichsweise stabil, Mitte Februar ist bereits eine starke Abnahme im Bestand erkennbar. Und dieser fällt weiter bis Mitte März: Zu diesem Zeitpunkt ist der Lagerbestand beinahe bei null. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

In Deutschland nimmt der Großteil der Bevölkerung die Bedrohung durch das Corona-Virus ernst und hält sich an die Beschlüsse der Bundesregierung. “Stay at home” lautet die aktuelle Devise, um nicht notwendige soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren: Nicht nur Freizeitaktivitäten, sondern bei immer mehr Firmen auch der Arbeitsalltag, verlagern sich, sofern möglich, in die eigenen vier Wände

Diese Situation verlangt jedem Einzelnen ein hohes Maß an Flexibilität ab, viele Unternehmen sind mit der Bereitstellung des benötigten Equipments für Homeoffice-Tätigkeiten überfordert: Insbesondere Notebooks, aber auch Monitore, Smartphones oder Headsets müssen beschafft werden – was nicht nur mit hohen Kosten, sondern auch Einrichtungsaufwand verbunden ist. 

Arbeitgeber, die bisher weniger stark mit Arbeitsmitteln für Remote-Tätigkeiten aufgestellt waren, bekommen dies besonders schmerzlich zu spüren. Hinzu kommt eine weitere Herausforderung mit ersten Lagerengpässen: Viele Hersteller haben ihre Produktionsstandorte in Asien und der Shutdown der chinesischen Volksrepublik wirkt sich deutlich auf die Produktion und Lieferketten aus. Auch Stimmen aus der Branche Informations- und Kommunikationstechnik bestätigen: “Es gibt aktuell kaum noch Ware am Markt, was Homeoffice-Equipment betrifft”, so Bernadette Jürs, Head of Sales bei der AXRO Bürokommunikation Distribution Import Export GmbH.

Die ITscope GmbH betreibt die gleichnamige Plattform ITscope.com: Mit der B2B Handelsplattform vereinfachen Systemhäuser und ITK-Reseller ihre Verkaufsprozesse und die IT Beschaffung deutlich. Europaweit sind rund 7.800 Reseller und 370 Distributoren mit über 3 Mio. IT Produkten beteiligt – eine optimale Basis also, um Prognosen über die Verfügbarkeit von IT Produkten zu treffen. Und erste Vorabzahlen des ersten Quartals 2020 bestätigen den Verdacht: Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich so auch auf der ITscope Plattform ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice. 

Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich auch in den ersten Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice.


Preis/Lager/Status-Historie Lenovo Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE) Januar bis März 2020

Besonders deutlich werden die Zahlen, wenn man den Verlauf der Lagerbestände in einem längeren Zeitraum betrachtet. Seit Juli 2019 ist der Bestand, trotz saisonaler Schwankungen, weitestgehend stabil, bevor er dann im Februar und vor allem März regelrecht abstürzt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Eine Gegenüberstellung mit Komplettsystemen (mit den gleichen Analyseparametern) zeigt: Hiervon ist noch ausreichend auf Lager.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je System

Auch bei weiterem Equipment, welches für die Arbeit im Homeoffice nötig ist, wie Headsets (hier als Beispiel in der Grafik), Monitoren oder Webcams, zeichnen sich Lagerengpässe ab.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Headsets in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Headset

Auch auf dem Zweitmarkt mit generalüberholten Gebrauchtartikeln sind Notebooks heiß begehrt: “[…] gerade aktuell ist es völlig verrückt, weil sich sämtliche Firmen auf Homeoffice vorbereiten. Ich bin froh, wenn wir wieder im normalen Alltagsgeschäft sind”, so Stimmen aus dem ITK-Channel zur aktuellen Situation. 

Auch wenn diese Eindrücke nicht unbedingt jeden positiv stimmen und besonders bei Firmen, die jetzt für Hardware-Aufrüstung sorgen wollen oder müssen, für Beunruhigung sorgen, besteht kein Grund zur Aufregung. Die ITscope Plattform bietet Händlern die Möglichkeit, Ausweichgeräte zu finden: Am Markt sind immer noch viele Notebooks verfügbar, beispielsweise mit abweichender Ausstattung oder von anderen Herstellern oder Lieferanten. 

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. 

 

24.03.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q4/2019

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Apple stürmt im Weihnachtsgeschäft regelrecht die Highflyer Charts, AMD lässt nicht locker und auch Nintendo hat sich unter den Weihnachtsbaum gemogelt.

Karlsruhe, den 21.01.20.  Die Highflyer Charts sind im vierten Quartal 2019 von Apple geradezu im Sturm erobert worden. Nach dem Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 sieht man bis Platz 7 nur die Marke mit dem angebissenen Apfel. Die Strategie, kurz vorher das als Consumer-Tablet positionierte neue 10-Zoll-iPad ins Weihnachtsgeschäft zu schicken, ist offenbar voll aufgegangen. Denn dafür gab es ein Daumen hoch und ein Platz 2 unter den Neueinsteigern in der Händlergunst. Echte Überflieger sind in der Chart-Liste auch die drahtlosen In-Ear-Kopfhörer AirPods Pro auf Platz 3 und die Apple Watch der Serie 5 mit GPS-Funktion auf Platz 5. Bei Letzterer hat Apple wohl etwas in die Marketing-Trickkiste gegriffen, denn diese ist so ziemlich baugleich mit der Apple Watch der Serie 4, die mit dem neuen Release sang- und klanglos eingestellt wurde. Weihnachtstauglicher geworden ist auch der Preis des iPhone 11 mit 64 GB in schwarz auf Platz 4, das zu einem HEK von rund 660 Euro in den Handel kam. Preislicher Ausreißer nach oben unter den Top 10 der Neueinsteiger ist das MacBook Pro mit Intel Core i9 zum HEK von 2.476 Euro auf Platz 6. Abgesehen von den Apple-Produkten war das ITscope Marktbarometer in der Weihnachtszeit auch sonst für einige Überraschungen gut.

Das Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 wurde schon genannt. Der auf Englisch Tiny genannte PC-Mini ist erst seit August 2019 gelistet und trotz seiner Maße von 18 x 18 x 4 cm mit dem Intel Core i5-9400T der neuesten Generation (mit 1,8 GHz) und 8 GB RAM doch so leistungsfähig, dass er am Arbeitsplatz für normale Anwendungen nichts missen lässt. Dass HP mit einem Vergleichsmodell mit einer etwas höheren Taktrate von 2,2 GHz um die Ecke gekommen ist, hat die Händler offenbar nicht gestört.

Nochmal zurück zu den schicken drahtlosen AirPods Pro auf Platz 3 in der Kategorie Headsets. Diese sind nach langer Zeit wieder mal eine echte Innovation im Apple-Universum und stecken voller intelligenter Technik. Das fängt schon bei der aktiven Geräuschunterdrückung an. Mikrofone an der Außenseite nehmen dazu die Umgebungsgeräusche 200-mal pro Sekunde auf und unterdrücken den Schall dann mit einem Gegenimpuls nahezu vollständig. Getrübt wurde die Freude an den neuen Kopfhörern durch Lieferschwierigkeiten. Selbst nach Weihnachten ist es für Händler noch immer schwer, an die AirPods Pro Apple heranzukommen. Apple selbst will den Verkauf der kabellosen In-Ear-Kopfhörer erst im Februar wieder aktiv angehen. Ein mit den Zulieferern gut vernetzter chinesischer Analyst rechnet laut mobilFlip damit, dass das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im ersten Halbjahr 2020 angespannt bleiben wird und erst ein zweiter Auftragsfertiger Linderung bringen könnte.

Platz 8 belegt nach dem Apple-Durchmarsch der Ryzen 9 3950X mit 3,5 GHz. AMD setzt seine Siegesserie in der Kategorie CPUs und unter den Neueinsteigern fort – diesmal sogar mit 16 Kernen auf selben Raum dank der 7-nm-Technologie. Der im November erschienene Prozessor setzt dabei wieder völlig neue Standards in der CPU-Welt. 16 Kerne in einer Architektur mit nur sieben Nanometer (nm) unterzubringen, ist geradezu bahnbrechend. Wollte man eine vergleichbare Leistung haben, so musste man vorher auf eine viel größere CPU zurückgreifen. Diese hätte aber nicht auf Mainboards mit AM4-Sockel verbaut werden können und hohe Mehrkosten nach sich gezogen. Außerdem versteht sich der Ryzen 9 3950X schon auf PCI Express 4.0. Das kann weder das alte Topmodell AMD Ryzen Threadripper 2990WX noch eine Intel-CPU. Der Nachteil ist allerdings ein deutlich höherer Stromverbrauch als bei älteren Modellen und denen von Intel. Hinzu kommt, dass die Preise aufgrund der guten Verfügbarkeit am Sinken sind, was manche Händler nicht freuen dürfte. Nebenbei bemerkt hat AMD auf der CES 2020 in Las Vegas gerade den Threadripper 3990X angekündigt. Damit zielt der ewige Intel-Herausforderer auf das Profi-Segment, das bislang fast ausschließlich von den weit teureren XEON-Prozessoren besetzt war. In manchen Benchmarks hat der 3990X von AMD zu einem Fünftel des Preises (rund 4.000 gegenüber 20.000 Dollar) sogar besser abgeschnitten als das Intel-Flaggschiff in dem Segment.

Auf den 10. Platz schafft es die Kategorie TFTs mit dem Samsung Flip 2. Es handelt sich dabei weniger um einen Monitor, sondern um ein Whiteboard, das in Meeting-Räumen herkömmliche analoge Flipcharts (daran erinnert der Name) mit Papierbögen ersetzen soll. Trotz oder gerade wegen des HEKs von 1.911 Euro hat das Flip 2 mit 55 Zoll großem UHD-Touchscreen über 700 Klicks eingeheimst. Andere Conferencing-Lösungen sind aber tatsächlich viel teurer. Händler sind daher gut beraten, das Samsung Flip 2 für Einsteiger auf den Schirm zu haben, zumal dieses im Gegensatz zum Vorgänger auch ein Office-Paket beinhaltet. Was allerdings fehlt, ist eine integrierte Webcam für Videokonferenzen. Verführerisch ist die leichte Bedienung per Stift oder Finger mit einer Latenz von nur 6,8 Millisekunden.

Auf Platz 11 schaffte es wieder eine Dockingstation in die Highflyer Charts, diesmal vertreten durch HP und der HP USB-C Dock G5. Im letzten Marktbarometer hat es Dell geschafft, mit der Dock WD19 dorthin zu gelangen und besonders durch die modulare Stromversorgung mit bis zu 210W zu überzeugen. HP setzt mit der USB-C Dock G5 vor allem auf Platzsparen und einen modernen Look. Auf gerade mal 12×12 cm bietet die Dockingstation eine Reihe von Anschlüssen, die man nicht missen möchte. Dazu gehören zwei USB-A 3.0, zwei DisplayPort, ein HDMI 2.0, eine RJ45- beziehungsweise Ethernet-Schnittstelle und ein USB-C-Port. Das kompakte Design fordert aber auch seine Kompromisse. So kann die Dockingstation Notebooks nur mit 100 W laden. Allerdings unterstützt sie schon eine 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, was das wieder wettmacht.

Platz 12 ist für Office-Umgebungen weit weniger geeignet als die vorher genannten Highflyer, passte aber sehr gut unter den Weihnachtsbaum. Gemeint ist die Spielekonsole Nintendo Switch, die auch schon in der Cyberwoche um Black Friday und Cybermonday zum Retail- und E-Tail-Schlager wurde. Die Nintendo Switch zeichnet sich durch ihr modulares Design aus: Als Hybrid lässt sich der Nachfolger der Wii U sowohl stationär mit einem externen Bildschirm nutzen als auch stand-alone für Handheld-Spiele. Abnehmbare Bedienelemente namens „Joy-Con“ ermöglichen Spiele in einer dritten Variante, dem sogenannten Tisch-Modus.

Platz 24 schließlich wurde wortwörtlich von einem Highflyer eingenommen. Die Rede ist von dem als Multikopter oder „Active Drone“ zu bezeichnende DJI Mavic Mini in der Flymore Combo mit drei Akkus und drei Ersatzrotoren. In der Variante ist die Drohne noch ganz frisch in der Distribution erst ab Januar 2020 offiziell lieferbar. Das Interesse ist im Vorfeld aber enorm. Das neue Fluggerät des längst etablierten Drohnenherstellers DJI ähnelt dem “großen Bruder” – der Mavic – ist aber deutlich kompakter. Zusammengeklappt ist die voll flugfähige Mini-Drohne kleiner als ein iPhone XR. Dabei wiegt sie auch nur 249 g. Das Gewicht ist jedoch nicht zufällig gewählt, sondern unterschreitet um ein Gramm die Regulierungsgrenze für die Kennzeichenpflicht. Geschickt, denn damit holt DJI mögliche Einsteiger ab, die sonst vielleicht zögern würden, sich so ein Gerät unter den Weihnachtsbaum zu wünschen oder selbst zuzulegen. Würde der Multikopter 2 kg wiegen, wäre für den Halter eine Führerscheinpflicht fällig. Ab 5 kg brauchen die Piloten eine Flugerlaubnis. Zu den Besonderheiten der Mavic Mini gehört eine 12-Megapixel-Kamera mit 2,7-K-Auflösung (2.720 x 1.530 Pixel). Unterstützend kommt wie beim Vorgängermodell auch ein Kamera-Gimbal genannter Bildstabilisator mit kardanischer Aufhängung (Gimbal) zum Einsatz. Profi-Funktionen wie RAW-Aufnahmen und automatische Hinderniserkennung fehlen allerdings. Die Flugzeit mit einer Ladung ist mit beachtlichen 30 Minuten angegeben. Die Anzeige der Live-Bilder erfolgt über das eigene Smartphone, das über eine App auch als Fernbedienung fungiert. Mit an Bord sind Presets, um mit der Drohne verschiedene Flugbahnen auszuprobieren.

 

 

Einzelkategorien im Überblick: Intel und AMD fast gleich auf, Synology setzt Storage-Siegeszug fort

 

TFT-Displays: Dell ist wieder vor HP

Bei den TFT-Displays zeichnet sich ein weiter anhaltender Kampf der PC-Riesen Dell, HP und Lenovo ab. Etablierte Anbieter wie Samsung, LG, BenQ und Co. schauen weiter in die Röhre, haben aber wieder etwas Boden gutgemacht. Im Bereich der Bildschirme löst Dell mit dem seit 2018 gelisteten P2419H das HP Elitedisplay auf Platz 1 ab – und das deutlich, mit mehr als 2.000 Klicks Vorsprung. Zu einem HEK von 128 Euro ist der Dell-Monitor unter den Top 5 der Günstigste im 24“-Segment und er zählt auch zu den günstigsten Modellen der Top 15 im ITscope Ranking für Q4 2019. Die aktuelle Dell-Serie ist mit einem extrem schlanken Rahmen und flachen Fuß äußerst stylisch und lockt ganz business-like mit einer sehr guten Bildqualität.

War Dell im dritten Quartal noch mit sieben Geräten unter den Top 15, sind es diesmal nur noch fünf, aber abgesehen davon schickt das US-Unternehmen immer mehr TFT-Displays ins ITscope-Rennen. HP ist mit vier Modellen dabei, darunter auf Platz 2 und 3, Lenovo und Samsung jeweils mit zwei, BenQ mit nur einem.

Echte Neuerungen gab es diesmal kaum, zumindest nicht unter den Top 25. Zu erwähnen ist noch das unter den Highflyer genannte Samsung Flip 2. Die 55 und 65 Zoll großen Modelle Flip 2 WM55R und Flip 2 WM65R finden sich auf Platz 27 und 28 wieder. Es handelt sich dabei um interaktive Whiteboards oder elektronische Flipcharts mit UHD- oder 4K-Auflösung. Diese sind erst seit August 2019 bei ITscope gelistet und kommen als Lösungen für Konferenzräume zu vergleichsweise günstigen Händlereinkaufspreisen von rund 1.600 und 1.850 Euro auf den Markt. Interessant ist übrigens auch der LG 27UL850 auf Platz 26 denn als einer der wenigen ausgewiesenen Monitore unter den Top 30 verfügt er ebenfalls über die 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten.

Mobiltelefone: Apple bleibt der dominante Player

Anders als im dritten Quartal, indem sich Samsung gut in Szene setzte, dominierte im Jahresendgeschäft wieder Apple das Mobilfunk-Geschehen im ITscope Marktbarometer. Auf Platz 1 ist wie gehabt das iPhone XR mit 64 GB in schwarz, gefolgt von dem vorherigen Zweitplatzierten, dem iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB.

Das iPhone 11 hat von Position 37 kommend einen großen Satz nach vorn gemacht und sich auf Platz 3 gesetzt. Da war diesmal als o2-Angebot das Samsung Galaxy S10, das nunmehr um zwei Stellen auf Platz 5 abgerutscht ist. Den vierten Platz hat sich trotz des hohen HEKs von rund 1.079 Euro das iPhone 11 Pro gesichert. Dieses strotzt aber auch mit 256 GB Speicherplatz. Das Galaxy S10e, das im vorangegangenen Quartal noch auf Platz 11 war, ist auf Platz 17 abgesackt und damit nicht mehr unter den Top 15.

Das Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32GB überrascht einmal mehr. Das Gerät ist noch einmal um fünf Stellen auf Platz 7 aufgerückt. Von einer Eintagsfliege kann also längst keine Rede mehr sein. Das Samsung Galaxy A40 mit 64 GB dagegen ist um drei Stellen auf Platz 8 abgerutscht.

Ansonsten sieht man unter den Top 10 nur Apple. Die Mac Company hat sich mit den neuen Releases im Herbst entsprechend schon mal warmgelaufen. Jenseits der beiden Top-Marken konnte sich mit dem P30 Pro auf Platz 18 nur Huawei wieder unter die Top 20 mischen. Das Gerät bringt attraktive 128 GB Speicher und eine 40-Megapixel-Kamera mit.

Tablets: Microsoft schlägt wieder Apple

Strategisch günstig, hat Apple rechtzeitig das eine oder andere Consumer-Gerät ins Jahresendgeschäft geschickt und damit im ITscope-Rennen um Tablets gut abgeräumt. Aber wie heißt es so schön: Business first. Und da hat Microsoft mit dem Surface Pro 6 in der Mittelklasse mit Core i5-8350U, 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz diesmal die Nase vorne und ist von Platz 2 auf Platz 1 aufgerückt. Als Geräte für den professionellen Einsatz sind die Surface-Modelle bei Systemhäuern überhaupt sehr beliebt. Und diese sind nun mal im Fokus des Marktbarometers.

Interessant ist übrigens die Preisgestaltung von Microsoft für den neuen Klassensieger. Mit einem HEK von gerade noch unter 1.000 Euro liegt es einerseits deutlich über den von Consumer-Tablets wie etwa das im September 2019 lancierte iPad mit 10,2-Zoll-Display der 7. Generation auf Platz 2, das nur mit einem HEK von 300 Euro daherkommt. Andererseits ist das Surface Pro 6 immer noch günstiger als das Apple-Pendant iPad Pro, das vom HEK her mit fast 200 Euro höher ansetzt. Dennoch konnte das iPad Pro von Platz 13 auf Platz 4 gut aufholen, allerdings nicht so fulminant wie der genannte Consumer-Vetter auf Platz 2, der im Vorquartal mit Position 89 noch weit unter ferner liefen war. Der Vorquartalssieger, das iPad mit 9,7-Zoll-Display, 32 GB und 2,4-GHz-Prozessor, ist nach seinem Höhenflug im vergangenen Jahr plötzlich auf Platz 16 abgefallen.

Als echter Senkrechtstarter haben sich diesmal zwei iPads mit 10,2-Zoll-Display, WiFi und 128 GB Speicher erwiesen: Das iPad mit der Modellnummer MW772FD/A schnellte von Position 126 auf Platz 6 hoch, das iPad mit der Modellnummer MW6E2FD/A von Platz 158 auf Platz 13. Samsungs Galaxy Tab A von 2019 mit 10,1-Zoll-Display mit 32 GB Speicher ist von Platz 5 auf Platz 8 leicht abgerutscht. Das Vorgängermodell von 2018 hat sich allerdings von Platz 20 auf Platz 11 gut verbessert, was zeigt, dass die Geräte mit Schnäppchenpreise von unter 200 Euro bei den Verbrauchern wie auch im Handel immer noch sehr beliebt sind.

Notebooks: Lenovo E590 weit, weit vorne

Bei den Laptops wird es im vierten Quartal 2019 spannend. Das Lenovo ThinkPad E590 bleibt weiterhin absolut an der Spitze, und das mit großem Abstand, mit über 10.000 Klicks, das sind 7.500 mehr als das zweitplatzierte HP ProBook 450 G6. Beide Modelle sind mit einem Intel Core i5 mit 1,6 GHz, einem 15,6-Zoll-Display und einer 256 GB großen SSD ausgestattet. Das ThinkPad ist seit Januar 2019 gelistet, hat aber erst im August zum Siegeszug als Klick-König im ITscope Ranking angesetzt.

 

Die genannte Business-Ausstattung hat dazu sicherlich ein Stück weit beigetragen, trotzdem hat das ProBook von HP nicht ähnlich hohe Klickraten. Am Preis kann es kaum liegen, denn die HEKs sind mit 624 Euro respektive 645 Euro ungefähr gleich. Windows 10 Pro 64-Bit und 8 GB RAM haben auch beide Geräte. Was sich aber unterscheidet ist der hier und da noch bestehende IBM-Nimbus und der frühere Erscheinungstermin, sodass die Händlerherzen hier deutlich mehr für Lenovo schlagen.

Auf die beiden Spitzenreitern folgen bis Platz 6 allerdings vier weitere HP-Modelle, darunter vornehmlich ältere mit mehr Power wie zum Beispiel das HP ProBook 470 G5, das von Platz 22 auf Platz 5 vorgetürmt ist und über einen Core-i7-Prozessor mit 1,8 GHz verfügt. Das HP 250 G7 (G7 wie 7. Generation) mit Core-i3-Prozessor ist um zwei Stellen auf Platz 3 aufgerückt.

Unverändert stark auf Platz 4 gehalten hat sich das HP ProBook 470 G5 mit 17,3-Zoll-Display. Unter den Top 15 spielt eigentlich nur noch Microsoft mit zwei Surface Book 2 auf Platz 10 und Platz 11 mit sowie Apple mit dem gerade erst erschienenen MacBook Pro mit Touch Bar, einem 2,3 GHz schnellen Core i9 und MacOS Catalina 10.15. Dieses hat es als absoluter Neuling auf Anhieb auf Platz 13 geschafft. Das MacBook hat zusätzlich noch 16 GB RAM und eine SSD mit 1 TB Speichervermögen zu bieten. Das hat aber auch seinen Preis: Der HEK liegt bei 2.476 Euro, ganz schön teurer für ein Gerät mit 16-Zoll-Display. Da es allerdings erst seit Mitte November 2019 gelistet ist und kaum Zeit hatte, Klicks zu sammeln, wird es möglicherweise im Notebook-Ranking bald auf den ersten drei Plätzen landen. Wenn der Preis noch etwas moderater ausfällt, bestimmt.

PC-Komplettsysteme: Senkrechtstarter Lenovo

Bei den Komplettsystemen ist das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 Mini (oder englisch Tiny) von Platz 69 auf Platz 1 hochgeschnellt. Der kompakte Office-Rechner ist erst seit August 2019 gelistet, hat sich aber mit rund 3.500 Klicks im ITscope Marktbarometer für Q4 2019 deutlich von dem Dell OptiPlex 3060 Micro Tower und dem HP ProDesk 400 G5 abgehoben.

Die beiden Konkurrenzprodukte liegen mit 2.585 und 2.584 Klicks fast gleichauf und landeten auf Platz 2 und 3. Dabei sind sie ähnlich groß und ähnlich ausgestattet wie das ThinkCentre M720q 10T7 an der Spitze.

Dieser wartet mit einem 1,8 GHz schnellen Intel Core i5-9400T, 8 GB RAM und einer SSD mit 256 GB Speicherkapazität auf. Besagter Core-i5-Prozessor gehört schon zu neuesten Generation, ist aber nominell etwas weniger leistungsstark als der bei dem HP-Modell, bei dem ein i5-9500 mit einer Taktrate von 2,2 GHz verbaut ist. Die Händler hat es aber offenbar nicht gestört.

Der Dell OptiPlex 3060 auf Platz 2 kann als direktes Konkurrenzprodukte zum neuen Klassensieger gesehen werden, verfügt aber über einen Core i5-8500 der vorherigen Generation mit 2,1 GHz. Dafür ist er mit einem HEK von 505 Euro zu 541 Euro allerdings auch etwas günstiger. Statt nur Intel kann der Winzling auch eine CPU von AMD aufnehmen, was Händlern neue Angebotsmöglichkeiten eröffnet.

Den beachtlichsten Senkrechtstart der Saison hat bei den PC-Komplettsystemen der Micro Tower HP ProDesk 400 G6 mit 8 GB RAM und einer 256 GB großen SSD hingelegt. Der ist ebenfalls erst seit August 2019 gelistet und von Platz 156 auf Platz 4 mächtig hochkatapultiert. Bei dem Modell hat der Intel Core i5-8500 eine Taktrate von 3 GHz. Da es sich aber wie gesagt um ein CPU der Vorgängergeneration handelt, ist der Preis mit einem HEK von 529 Euro durchaus moderat, was wohl auch den steilen Aufstieg in der Händlergunst erklärt.

Einen Senkrechtstart mit Achtungserfolg hat auch Fujitsu Technology Solutions erlebt. Das vom Rückzug der Japaner vom Produktionsstandort in Augsburg arg gebeutelte Unternehmen konnte mit dem im Sommer 2019 lancierten Esprimo P558 in der Value-for-you Edition mit einem auf 2,9 GHz hochgetunten Core i5-9400 doch noch einen Rechner in die Top 15 bringen, und zwar punktgenau auf Platz 15. Vorher dümpelte der Mini-PC noch auf Platz 347 vor sich hin.

Grafikkarten: PNY behauptet Spitzenposition

Auf Platz 1 bei den Grafikkarten ist abermals unverändert die PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5. Die ist übrigens schon seit Februar 2017 gelistet und gehört damit zu den Oldtimern im Board-Gemenge.

Zweieinhalb Jahre später erst folgte im Juli 2019 die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6. Diese hat sich als Performance Allrounder von Platz 14 auf Platz 2 aber ganz schnell sehr gut in der Händlergunst und im ITscope Marktbarometer gemausert. Das liegt sicherlich nicht zuletzt an der Rechenleistung für Raytracing in Echtzeit, der eingebauten Künstlichen Intelligenz und am programmierbaren Shading. Dabei ist das MSI-Board mit einem HEK von 625 Euro im mittleren Preissegment angesiedelt.

Raytracing ist ein in der Filmtechnik schon lange eingesetztes Render-Verfahren zum Nachverfolgen von Lichtstrahlen (light ray); Shading bezeichnet das Schattieren von Objekten in 3D-Computergrafiken.

 

 

Mainboards: Steiler Aufstieg von MSI

Bei den auch als Motherboards oder Hauptplatinen bezeichneten Mainboards ist der zweimalige Quartalssieger ASUS PRIME Z390-A auf Platz 3 abgerutscht. Haben sich im vorangegangenen Quartal noch ASUS und Gigabyte auf den ersten vier Plätzen abgewechselt, hat sich jetzt ein dritter Player vorne durchgeboxt.

An die Spitze hat es diesmal von Platz 9 kommend MSI mit dem seit Herbst 2018 gelisteten ATX-Board MSI Z390-A PRO mit Sockel LGA 1151 geschafft, auf Platz 2 ebenfalls MSI mit dem MSI MPG Z390 GAMING PLUS, das vorher noch eher glücklos auf Platz 66 war  und sogar noch einen Monat älter ist als der neue Klassensieger. Gaming ist traditionsgemäß das Thema im Weihnachtsgeschäft, das dank reicher Geldgeschenke von Eltern, Oma und Opa in der Regel noch bis Ende Januar anhält. Das spiegelt sich meist auch in dem ITscope Marktbarometer für das erste Quartal wider.

Im Gaming-Strom von Platz 27 auf Platz 5 kräftig zugelegt hat folglich auch das MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON, das mit einem HEK von 170 Euro eher zur oberen Mittelklasse zählt. Dieses Board ist laut Werbung von der Ästhetik der Supercars inspiriert und verspricht mit MSI Mystic Light dank Features wie Core Boost, DDR4 Boost und dem M.2 Shield Frozr mehr Leistung. Dabei unterstützt es mit Sockel LGA Intel-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie DDR4-Taktraten von bis zu 4.400 MHz.

Zu den Key Selling Points gehören zwei Turbo M.2, mehr Kühlfläche zum Verhindern von Überhitzung und Wärmedrosselung, Game Boost und Audi Boost 4 mit NAHIMIC 3 für mehr Sound. Außerdem verfügt das MSI-Board auch über einen Flash BIOS Button, um per USB-Stick im Handumdrehen das BIOS zu flashen. Das ist Fachjargon für das Überspielen der Mainboard-Firmware.

Abgesehen von dem Gaming-Board von MSI hat Gigabyte bei den erst seit 2019 gelisteten Motherboards die Nase vorn. Das fängt an bei dem Micro-ATX-Board Gigabyte B365M DS3H mit Sockel LGA 1151 Socket, das sich von Platz 216 auf Platz 7 so gut gemausert hat wie kein anderes. Auf Platz 9 und 10 sind zwei weitere Neueinsteiger von Gigabyte, während das nächste von MSI erst auf Platz 12 folgt: Das AMD beziehungsweise AM4-Board MSI B450M PRO-VDH MAX ist allerdings erst seit August gelistet und war vorher auf Platz 147, hat also auch einen Riesensprung nach vorn gemacht.

Prozessoren: Kopf-an-Kopfrennen von Intel und AMD

Bei den CPUs hat AMD als ewiger Zweiter lange Zeit Intel gegenüber kaum einen Fuß auf den Boden bekommen. Aber mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und Intel hechelt eher AMD hinterher. Im ITscope Marktbarometer zeichnet sich seit etwa einem Jahr zunehmend ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Rivalen ab.

Allerdings hat AMD den Spitzenplatz wieder abgeben müssen und statt neun diesmal nur noch acht Prozessoren in die Top 20 gebracht. Aus technischer Sicht ist AMD mit der 7-nm-Architektur aber weiterhin spitze, denn Intel verharrt immer noch in der 10-nm-Fertigungstechnik, kann also auf gleichem Raum weniger Transistoren unterbringen.

Der Intel Core i7 9700K mit acht Kernen und 3,6 GHz hat sich jedoch von Platz 5 auf Platz 1 hochgekämpft und damit die neue CPU-Krone auf. Das ist sicherlich auch auf die Preissenkungen im November als Reaktion auf die Kampfpreise von AMD in dem Segment zurückzuführen. Mittlerweile hat Intel den Preis aber wieder etwas angehoben.

AMD ist mit dem Vorquartalssieger AMD Ryzen 9 3900X mit 12-Core und 3,8 GHz auf Platz 2 abgefallen und mit dem vorherigen Zweitplatzierten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X mit 3,6 GHz auf Platz 7. Aber das tut dem Ryzen als neuen Rising-Star unter den CPUs keinen Abbruch. Man darf gespannt sein, wie der Kampf der beiden Kontrahenten weitergeht.

 

HDDs und SDDs: Samsungs 860 EVO schwimmt weiter oben

Bei den Massenspeicherprodukten ist die Samsung 860 EVO so erfolgreich, dass der koreanische Anbieter mit der SSD in der Ausführung mit 250 GB (MZ-76E250B/EU) und mit 500 GB (MZ-76E500B/EU) Speichervolumen abermals die Doppelspitze einnimmt. Auch die Samsung 860 EVO mit 1 TB (MZ-76E1T0B) hat sich auf Platz 4 gut gehalten. Einziger „Störenfried“ in den vorderen Reihen ist die WD Red mit 4 TB Speichervolumen und 5.000 Umdrehungen pro Minute auf Platz 3.

Samsung ist wie gehabt mit acht SSDs unter den Top 15, Western Digital (WD) mit vier, Seagate und HPE jeweils mit einer und dann fehlt da rein rechnerisch noch einer.

Richtig, erstmals ist wieder Intel dabei, genauer mit der Intel Solid-State Drive D3-S4510 Series mit 960 GB Speichervolumen als 2,5-Zöller, die von Platz 47 auf Platz 13 aufgestiegen ist. Auf den hinteren Plätzen finden sich noch Verwandte mit anderen Speicherkapazitäten im ITscope Marktbarometer Q4 2019.

Server: HPE lässt kaum Raum für Andere

HP Enterprise (HPE) beackert weiterhin fast allein das Server-Feld. Auf dem Siegertreppchen sind unverändert drei HPE ProLiant der zehnten Generation: der HPE ProLiant ML350 und der HPE ProLiant DL380 (jeweils mit einer XEON Silver 4110 CPU) sowie der Einsteiger HPE ProLiant MicroServer mit einem Opteron.

Der HPE ProLiant ML350 Gen10 Base mit einem XEON Silver 4210, das Nachfolgemodell des neuen-alten Klassenbesten, hat den Sprung in die Top 5 geschafft, genauer auf Platz 4, nachdem er im vorangegangenen Quartal Platz 18 inne hatte. Was ihn unterscheidet, ist die nur marginal höhere CPU-Taktrate von 2,2  gegenüber 2,1 GHz und der HEK, der bei dem neuen ProLiant ML350 bei rund 1.675 Euro und damit 150 Euro über dem Vorgänger liegt.

Der Vollständigkeit halber: Der Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 mit einem 3,3 GHz schnellen XEON E3 hat sich um zwei Stellen auf Platz 8 verbessert, das Lenovo ThinkSystem ST50 7Y48 als Server-Tower mit vier Racks und einem Xeon E-2124G mit einer Taktrate von 3,4 GHz sogar von Platz 31 auf Platz 12. Aber ansonsten ist HPE bis Position 26 so ziemlich allein auf weiter Flur bei den Servern im ITscope Marktbarometer.

Storage: Synology baut Führung aus

Speicher- oder Storage-Systeme sind diesmal das Top-Thema im ITscope Marktbarometer. Taiwans Hersteller Synology ist hier weiterhin dominant und bringt noch ein paar Produktneuheiten in die Pole Position.

Nummer 1 ist und bleibt die Synology Disk Station DS218+, und das mit einem großen Vorsprung von 2.088 Klicks, über 1.200 mehr als die Synology Disk Station DS918+ auf Platz 2. Diese ist seit Februar 2019 gelistet, war aber im Vorquartal noch unter ferner liefen auf Platz 148. Dabei ist sie als NAS-Server mit 4 Schächten SATA 6Gb/s / eSATA und 4 GB RAM zum HEK von rund 445 Euro nicht uninteressant.

Die DS218+ zum HEK von 266 Euro auf Platz 1 hat dagegen nur zwei Einschübe. Allerdings nimmt sie ebenfalls SSDs vom Typ M.2 NVMe auf, womit eine hohe Cache-Performance erreicht werden kann. Hinzu kommt auch eine Flexibilität in Bezug auf die Leistung, etwa für zwei parallele Live-Streams mit 4K-Auflösung.

Während Synology sich überwiegend im Umfeld der NAS-Server mit HEKs bis etwa 500 Euro tummelt, visiert HPE mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN und dem HPE Modular Smart Array 2050 SAN ganz klar das B2B-Segment an. Entsprechend hoch sind auch die HEKs von rund 6.072 Euro respektive 4.048 Euro im Quartalsschnitt. Dafür nimmt Ersteres als Array mit 24 Einschüben aber auch Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 616 TB auf. Das 2052er hat sich um drei Stelle auf Platz 11 verbessert, das 2050er um drei Stellen auf Platz 13 verschlechtert. Aber das soll noch nichts heißen.

Bei dem HPE-Flaggschiff 2052 sind zwei SSDs mit insgesamt 1,6 TB verbaut. Der Vorteil gegenüber Festplatten ist ein deutlich schnellerer Speicherzugriff. Händler dürfte freuen, dass der HEK im neuen Jahr auf derzeit 5.200 Euro kräftig gesunken ist. Somit wäre im ITscope Ranking also Luft nach oben. Vielleicht reicht es im Frühjahr ja schon für einen der ersten fünf Plätze.

Als echter Gipfelstürmer könnte sich nochmal die Synology RackStation RS820+ zeigen. Denn die ist seit Erscheinen im September 2019 von 0 auf Platz 14 gut durchgestartet. Zu den Besonderheiten gehören vier 1GbE LAN-Ports mit Bündelung per Link Aggregation sowie Failover genannte Ausfallsicherheit. Das fast baugleiche Modell Synology RackStation RS820RP+ in der Variante mit redundanter Stromversorgung (dafür RP) findet sich erst auf Platz 28, hat aber auch Potenzial als Aufsteiger im ITscope Marktbarometer für die kommenden Quartale.

Mit den beiden Geräten, die jeweils vier Schächte bieten, zielt Synology offenbar auf das Profi-Segment, wo sich bisher die weit teureren etablierten Anbieter breitgemacht haben. Dabei winken die Asiaten hier mit gerade noch SoHo- und B2C-tauglichen HEKs von um die 1.000 Euro. Schon von daher sind sie eine weitere Beobachtung wert.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 311
Fax: +49 721 66 49 91 – 75
Kristina.wlasow@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

21.01.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/19: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

AMDs Sieg, ungewöhnliche Dockingkonzepte bei Dell und die Rückkehr des iPod

Wer meint, das berühmte Sommerloch sei kaum für Überraschungen gut, sollte sich jetzt lieber anschnallen: Bei den CPUs ist der aktuelle Ryzen 9 als 12-Kerner so eingeschlagen, dass AMD erstmals vor Intel an der Spitze liegt. Genauso hat Apple sich nach langer Zeit bei den Tablets zurück auf Platz 1 gekämpft. Bei Mobiltelefonen klettert Samsungs Outdoor Handy nach oben. Wieder dabei ist die Kategorie 3D-Drucker mit neuen Playern, die nicht nur für Consumer interessant sind, sondern auch für Industrie, Handel, Medizintechnik und andere vertikale Märkte. Unser neues ITscope Marktbaromter Q3/2019 zeigt Ihnen nun die spannendsten Entwicklungen im Hardware-Markt, u. a.:

  • CPU-Sensation: AMD erstmals vor Intel mit dem Ryzen 9 in 7nm Zen-2-Architektur
  • Handwerkers Liebling: Samsungs Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features
  • Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY weiter an der Spitze
  • Notebooks: Apple verliert weiter Boden, Lenovos Low Cost Reihe auf Nr. 1

Karlsruhe, den 30.10.19. In der IT-Welt ist das dritte Quartal im Gegensatz zum vierten oftmals Saure-Gurken-Zeit, da die meisten Neuheiten fürs Weihnachtsgeschäft frühestens ab September erscheinen und so keinen Einfluss auf Rankings nehmen können. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel: Eine davon, die wie eine Bombe einschlägt, ist der „ewige Zweite“ im Desktop CPU Bereich: AMD. Dessen Ryzen Serie auf Basis der hauseigenen Zen-Architektur hat sich schon länger vielversprechend am Markt emporgekämpft. Jetzt aber hat der Ryzen als 12-Kerner im 7nm-Prozess die Sensation geschafft und Intel erstmals den Spitzenplatz abgeluchst. Welche Marken und Produkte im dritten Quartal noch das Rennen machten und welche verloren haben, das erfahren Sie hier.

Highflyer: AMDs „Ryzing Star“ und modulares Dockingkonzept vorne

Platz 1 und „Ryzing Star“ der Highflyer im aktuellen ITscope Marktbarometer ist mit 2.774 Klicks der 12-Kern-Prozessor AMD Ryzen 9 3900x zum HEK von im Schnitt rund 519 Euro. Dieser bringt mit 3,8 GHz mächtig Leistung mit und setzt Intel mit 7nm Prozess weiter unter Zugzwang. Wie deutlich, zeigt die fast panische Reaktion des einstigen Platzhirschs: um das Erstarken von AMD in dem Segment zu stoppen, hat Intel für das Core-i9-Geschwader der im November folgenden 10. Generation laut PC-Welt, schon Preissenkungen von 40 bis 50 Prozent beschlossen. Damit sollen dann für den neuen Core i9 Endkundenpreise von 590 bis 979 Dollar drin sein.

Der zweite Platz der Highflyer im dritten Quartal 2019 hat sich im Bereich Notebook-Zubehör die Dockingstation WD19 von Dell gesichert. Diese ist mit einem Datendurchsatz von 10 Gbit/s, drei USB-3.2-A-Ports (einem vom Typ USB-C), HDMI und zwei DisplayPort-Anschlüssen ausgestattet. Eine Besonderheit ist die modulare Aufrüstbarkeit von Konnektivität und Stromversorgung auf bis zu 210W.

Auf Platz drei hat es das Lenovo ThinkPad L590 mit 15,5“-Display und 256 GB SSD geschafft. Dabei ist das Notebook erst seit Ende Juli 2019 bei ITscope gelistet. Nach dem jahrelangen Trend zu immer kleineren Geräten sind große Displays also doch wieder en vogue – und das zu einem für Händler attraktiven HEK von 770 Euro.

In der Kategorie PC-Systeme hat es diesmal HP mit dem HP ProDesk 400 G6 Micro Tower auf Platz 4 unter den Senkrechtstartern geschafft. Dieser gehört zu einer neuen Serie von Mini-Rechnern mit Intels Sechs-Kern-Prozessoren der 9. Generation, die im Sommer vorgestellt wurden. Das schicke Türmchen bietet einen Intel Core i5-9500 mit 3,0 GHz, eine SSD mit 256 GB vom Typ NVM Express, 8 GB RAM und unter anderem vier USB 3.2 Gen 1 Typ-A Ports.

Den Highflyer in der Kategorie Grafikkarten stellt wieder MSI mit der MSI GeForce RTX 2070 SUPER GAMING X TRIO. Diese präsentiert sich als Bindeglied zwischen Highend und Midrange, zählt aber zum HEK von 509 Euro oder Endkundenpreisen von rund 650 Euro zu den teureren Grafikkarten. Dafür wartet sie mit schnellen 8 GB GDDR6, 1 x HDMI 2.0b und drei DisplayPort-Anschlüssen der Version 1.4 auf.

Interessant wird es dann wieder mit dem Apple iPhone 11 in Schwarz mit 64 GB. Das ist kaum auf dem Markt und hat es doch gleich auf Platz 8 unter den Neueinsteigern geschafft. Damit hat das neue iPhone 11 das Samsung Galaxy S10e, den Highflyer des Vorquartals unter den Smartphones, wieder etwas in den Hintergrund treten lassen.

Virtual Reality (VR) gehört so wie Augmented Reality (AR) zu den Zukunftstrends schlechthin. Entsprechende Brillen, wie die Oculus Rift S auf Platz 13 der neuen ITscope Highflyer, lassen auf einzigartige Weise in virtuelle Welten eintauchen. Das ist nicht nur für Gaming interessant, sondern auch für die Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen, für die Wunschwagen-Konfiguration, für medizinische Operationen und vieles mehr.

Gleich hinter der VR-Brille von Oculus VR, auf Platz 14, hat es mal wieder ein für B2B Plattformen ungewöhnliches Produktsegment von Xiaomi unter die ITscope Highflyer geschafft. Gemeint ist der Saugroboter Xiaomi Mi Roborock S6, der laut Chip-Test im Vergleich zu dem S5 Vorgänger einige Verbesserungen erfahren hat, so in der Navigation, Lautstärke und Geschwindigkeit. Vielleicht greift hier der ein- oder andere Händler auch privat zu diesem Schnäppchen.

Schließlich sei noch der iPod Touch auf Platz 16 der ITscope-Neueinsteiger genannt. Nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ bringt Apple mit diesem Gerät der 7. Generation einen Klassiker zurück ins Rennen, der schon fast abgemeldet schien. Schließlich kann man Musik heute auch mit jedem Smartphone hören. Freizeitsportler werden aber bestätigen, dass das manchmal etwas mühsam ist. Abgesehen davon, versteht sich der iPod Touch mit bis zu 256 GB Speicher nicht nur als MP3-Player, sondern als mediales Multitalent. Denn er unterstützt verschiedene Apps, wie solche für Spiele und den Apple-eigenen Chat-Dienst Facetime.

Sensation bei CPUs: AMD erstmals vor Intel

Das neue CPU-Ranking ist, wie eingangs schon erwähnt, die größte Überraschung im ITscope Marktbarometer Q3/19. Wer hätte vor einigen Monaten noch gedacht, dass AMDs Ryzen doch noch so einschlagen würde?

Dabei haben sich nicht nur etwa die neuen 12-Kerner an dem ehemaligen Langzeitgewinner Intel vorbeigemogelt, sondern auch die mit sechs oder acht Kernen. Bis vor einem Jahr saß Intel noch so fest im Sattel, dass AMD kaum je eine Chance hatte, unter die Top 20 zu gelangen. Jetzt ist AMD mit der Umstellung auf den feineren 7nm Prozess doch glatt an Intel vorbeigezogen, wo man noch mit der Umstellung auf 10nm beschäftigt ist!

Von Platz 105 auf Platz 1 hat sich mit 2.774 Klicks der erst seit Juni 2019 gelistete 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X mit 3,8 GHz raketenartig an die Spitze gesetzt, dicht gefolgt von dem mit 3,6 GHz getakteten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X, der im zweiten Quartal noch auf Platz 415 weit unter ferner liefen war. Die Händlerpreise (HEK) von im Schnitt rund 518 und 300 Euro mögen dabei eine Rolle spielen. Denn der Intel Core i9 9900K mit ebenfalls acht Kernen und 3,6 GHz ist gemäß HEK etwa anderthalbmal so teuer wie der Zweitplatzierte. Dabei scheint er von der Performance her der einzige Prozessor zu sein, der es mit dem neuen Spitzenreiter, dem 12-Kerner von AMD, aufnehmen kann.

Der vorher Zweitplatzierte Intel Core i7-8700 mit sechs Kernen und 3,2 GHz hat sich auf Platz 3 noch wacker geschlagen, ist aber auch mehr als doppelt so teuer wie ein relativ vergleichbarer AMD Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3,4 GHz zum HEK von 134 Euro.

Mobiltelefone: Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features

Aufsteiger des Quartals in der Kategorie Mobiltelefone ist das, erst seit Ende Juni 2019 gelistete, Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32 GB Speicherplatz. Dieses schaffte es in Nullkommanix auf den zwölften Platz und eignet sich aufgrund seiner robusten Verarbeitung besonders fürs Handwerk im Außeneinsatz und die Industrie. Gemäß US-Militärstandard MILSTD 810G2 ist das Rugged Smartphone gegen extreme Temperaturen, mechanische Stöße, Vibrationen, intensive Sonneneinstrahlung und Salzwassernebel geschützt. Das Gerät lässt sich zudem auch mit Handschuhen bedienen, ein großer Vorteil für Outdoor-Arbeiten.

Auf Platz 1 und Platz 2 der Mobiltelefone haben sich zwei Apple-Geräte praktisch die Klinke in die Hand gegeben: Der Vorquartals-Zweite, das iPhone Xr mit 64 GB in Schwarz, hat sich mit 4.417 Klicks an die Spitze gesetzt und das spacegrau iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB Speicherplatz und das auf 3.230 Klicks kam, weit hinter sich gelassen.
Interessant ist, dass Samsung diesmal mit zehn zu neun ein Gerät mehr in die Top 20 gebracht hat als der ewige Händlerfavorit Apple. Von Platz 10 auf Platz 3, hat das schwarze Samsung Galaxy S10 mit 128 GB einen mächtigen Sprung nach vorn gemacht; bei 2.427 Klicks allerdings noch mit großem Abstand zu den beiden Apple-Modellen auf dem Siegertreppchen.

Den steilen Aufstieg verdankt das Galaxy S10 möglicherweise den stark gesunkenen Preisen. Lag der HEK zum Release Anfang März noch bei circa 740 Euro, waren es im September 2019 schon bei deutlich unter 500 Euro.

Huawei ist von den beiden Spitzenreitern weiter auf die hinteren Ränge verwiesen worden. Der chinesische Riese konnte sich aber mit dem Huawei P30 Pro mit 128 GB immerhin um fünf Stellen auf Platz 18 verbessern und sieben Geräte in die Top 40 bringen.

3D-Drucker: „Schmelzer“ für jeden Geldbeutel

Wer glaubt, dass 3D-Drucker noch sehr in der Nische verhaftet sind, der irrt sich. Sie haben sich vor allem im Gaming-Umfeld längst zu einem Massenmarkt entwickelt. Für die Industrie, für die Zahn- und Medizintechnik werden Maschinen für die additive Fertigung, wie SLM Solutions aus Lübeck und EOS aus Krailing bei München, aber auch immer wichtiger.

Neben den genannten, erlauchten Herstellern von Metall oder Keramik verarbeitenden Maschinen, zu denen auch GE Additive gehört, tun sich auch viele Startups in dem Markt hervor. In einem Gruenderszene.de Post über die Internationale Gießereifachmesse GIFA, die Ende Juni 2019 in Düsseldorf stattfand, heißt es sogar: 3D-Druck sei die „ideale Startup-Spielwiese“. Ein chinesisches Startup hat vor Jahren international für Aufsehen gesorgt, weil es sehr erfolgreich Häuser aus dem 3D-Druck angeboten hat.

Die meisten der Startups, obwohl sie sich vielleicht so wie rapidobject längst nicht mehr so sehen, tummeln sich im Bereich der 3D-Datenerstellung und Beratung. Der Name des Dienstleisters aus Rosenheim ist übrigens Programm, denn ein ganz wichtiges Einsatzgebiet von 3D-Druckern ist Rapid Prototyping, das schnelle Erstellen von Prototypen. Diese werden heute noch oft aus Wachs geformt oder aus Holz, beziehungsweise Kunststoff, herausgefräst. Mit dem 3D-Drucker geht es sehr viel schneller.

3D-Formen aus den härtesten Metallen (z.B. Titan), aus Keramik und Hochleistungskunststoff entstehen in der Regel im eigenen Pulverbett durch Schmelzen oder Sintern (Erhitzen bis fast an den Schmelzpunkt) per Laser oder Elektronenstrahlen. Für solche Maschinen oder Anlagen werden allerdings oft sechs- bis siebenstellige Preise ausgerufen.

3D-Drucker Marke Eigenbau für Heimwerker gibt es dagegen zum Teil schon für unter 200 Euro. Diese arbeiten meist mit der Schmelzschichtung oder mit der Schichtung aus Schmelzfäden, Fused Deposition Modeling (FDM) oder Fused Filament Fabrication (FFF) genannt. Sie können in der Regel auch nur Formwachse und Thermoplaste, sprich einfachere Kunststoffe, verarbeiten. Einfach heißt aber nicht, dass diese Kunststoffe nicht robust wären.

Neben dem auch als Bioplastik bezeichneten PLA (Plyactide oder Polymilchsäuren, eine Art Polyester), aus dem viele Kugelschreiberhülsen und Plastikflaschen bestehen, konnten FDM-/FFF-Geräte auch schon früh ABS (Acryl-Butadien-Styrol) verarbeiten. Daraus sind unter anderem Lego-Steine, Motorradhelme und Gehäuse vieler Haushaltsgeräte gefertigt.

Neuere, hochwertige 3D-Drucker aus dem FDM-/FFF-Lager verstehen sich sogar auf Filamente aus HIPS (High Impact Polystyrene), ein durch Kautschuk modifiziertes Polystyrol („Verwandter“ von Styropor), das wegen der hohen Schlagfestigkeit sehr oft in Spielzeug sowie in Gehäusen von Computern und Telefonen Einsatz findet. Das heißt, dass sich damit nicht nur Schlümpfe nachbauen lassen. So manch einer hat es schon geschafft, damit zum Beispiel einen Schlüssel nach zu fertigen.

Die meisten 3D-Drucker im ITscope Marktbarometer gehören zu der letzteren Kategorie der hier der Einfachheit halber kurz „Schmelzer“ genannten FDM-/FFF-Geräte. Diese erfreuen nicht nur Consumer-Herzen, sondern werden, wie gesagt, auch oft für Rapid Prototyping eingesetzt, wenn es das Material erlaubt, aber auch für den Ersatz von fehlenden oder defekten Bauteilen.

Die HEKs unter den ersten 40 3D-Drucker im aktuellen Ranking reichen hier von unter 110 Euro für einen 3-in-1-Systembaukasten von ALLNET bis hin zu über 4.500 Euro für den MakerBot Replicator Z18 mit FFM-Technologie, der sich von Platz 9 auf Platz 4 verbessern konnte.

Obwohl schon seit März 2016 gelistet, hat sich im dritten Quartal der FDM-Vetter Creator Pro von FlashForge zum HEK von 640 Euro von Null auf Platz 1 an die Spitze katapultiert. Dieser kann übrigens auch hochschlagfeste HIPS-Formen hervorbringen. FlashForge (chinesisch: Shanzhu, wörtlich „Blitzguss“) zählt sich als Nummer 3 weltweit, gehört zu den Shootingstars der 3D-Druckerhersteller im B2C-Strom und stellt gleich fünf Geräte der Top 15 im aktuellen ITscope Ranking. Der amerikanische Weltmarktführer MakerBot kommt dagegen nur auf vier der ersten 15 3D-Drucker im aktuellen ITscope Markbarometer. Ein interessantes Angebot scheint übrigens der FlashForge Adventurer 3 zum HEK von rund 313 Euro zu sein. Denn die Händler haben das Gerät gleich mal von Platz 5 auf Platz 3 hochgehievt.

XYZprinting, Teil der New Kinpo Group aus Taiwan, hat zwar mit dem XYZprinting da Vinci 1.0 Pro 3-in-1 für einen HEK von 530 Euro, nach Platz 11 im zweiten Quartal nun den zweiten Platz erobert, konnte sich aber nur mit zwei Geräten in die Top 15 bringen. Ein absoluter Newcomer unter Top 15 ist der ALLNET ANYCUBIC I3 Mega-S Ultrabase, der es gleich auf Platz 12 geschafft hat.

Wachablösung bei Business Tablets

Im B2B Segment war lange Zeit das Surface Pro mit 256 GB von Microsoft an der Spitze. Nun ist es von einem Apple und einem anderem Surface auf den dritten Platz zurückgedrängt worden. Das Apple iPad mit 32 GB (MR7F2FD/A) hat sich um über 940 auf 4.104 Klicks und von Platz 2 auf Platz 1 verbessert. Es hebt sich mit 750 Klicks von dem schwarz gehaltenen Microsoft Surface Pro 6 mit 256 GB ab, das ebenfalls um eine Stelle auf Platz 2 aufgerückt ist.

Dabei liegen die Geräte preislich weit auseinander: Das iPad hat gerademal einen HEK von knapp 280 Euro, das Microsoft-Gerät kommt dagegen mit einem Händlereinkaufspreis von rund 1.025 Euro daher. Beide Modelle sind übrigens schon seit über einem Jahr bei ITscope gelistet.

Aufsteiger der Saison ist das Samsung Galaxy Tab A mit 10-Zoll-Display und 32 GB von März 2019, das sich in der Händlergunst um 30 Stellen auf Platz 5 erheben konnte. Dabei ist es mit einem HEK von rund 175 Euro wesentlich günstiger als alle vier Geräte auf den vorderen Plätzen.

 

TFT-Monitore: HPs EliteDisplay vor Dell

Vorne an der Monitorspitze ist mit 4.170 Klicks zum dritten Mal in Folge das HP EliteDisplay E243i mit der WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten und einem durchschnittlichen HEK von rund 172 Euro.

Auf Platz 2 und 3 sind wieder zwei Geräte von Dell: der Dell P2419H mit FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und blickwinkelstarkem IPS-Panel und der Dell UltraSharp U2415 mit WUXGA-Auflösung, Mini DisplayPort, HDMI, DisplayPort und USB 3.0.

 

 

Notebooks: Lenovo und HP dominieren weiter das Geschehen

Bei den Laptops sind mit 6:6 unter den Top 15 wieder Lenovo und HP die dominanten Player im ITscope Marktbarometer. Microsoft ist gerade mal mit einem Gerät vertreten, Apple mit Zweien.

Auf Platz 1 im dritten Quartal 2019 hat es mit 4.331 Klicks, weit vor allen anderen, das Lenovo ThinkPad E590 20NB mit 15,6″-Display geschafft. Diesen bietet einen mit 1,6 GHz getakteten Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD. Damit hat die vorherige Nummer 4 das Lenovo ThinkPad L580 20LW mit Core-i7-Prozessor und 512 GB SSD an der Spitze abgelöst und auf Platz 2 verwiesen. Das HP ProBook 450 G6 mit 8 GB RAM mit Core i5 und 256 GB SSD kam somit nur auf den dritten Platz.

Komplettsysteme: HP vor Lenovo

Bei den PC-Komplettsystemen sind die 2018er Modelle weiterhin stark nachgefragt: Auf Platz 1 ist der HP ProDesk 400 G5 mit 256 GB SSD-Speicher.

Ebenfalls unverändert auf Platz 2 und 3 sind das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, mit 1,7 GHz schnellem Core i5 und 256 GB SSD sowie der HP ProDesk 400 G4 mit einem 2,1 GHz schnellen Core-i5-Prozessor und 256GB NVMe SSD.

Etwas interessanter wird es auf den hinteren Rängen. So hat der HP 290 G1 mit einem mit 3,6 GHz getaktetem Intel Core i3 und 256 GB SSD den Sprung von Platz 25 auf Platz 8 gemeistert. Dabei ist das Gerät schon seit Mai 2018 gelistet. Mit einem HEK von rund 370 Euro aber das günstigste unter den Top 10.

 

Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY bleibt vorn, MSI holt „spielerisch“ auf

PNY bleibt der Spitzenreiter in der Kategorie Grafikkarten mit der PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5-Speicher und ist mit sieben Plätzen unter den ersten Top 15 auch gut vertreten. Die PNY Quadro P4000 mit 8GB GDDR5 ist weiterhin auf Platz 3 und damit immer noch gut im Rennen. Auch die PNY NVIDIA Quadro P620 mit 2GB GDDR5 ist dem Platz 5 treu geblieben.

Asus hat sich derweil komplett aus der Riege der Top 15 verabschiedet. Dabei war das Unternehmen aus Taiwan im zweiten Quartal 2019 noch mit vier Grafikkarten ganz vorne dabei.

Stattdessen hat es nun MSI mit dem NVIDIA-Bord MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO mit 11 GB GDDR6 von Platz 8 auf den zweiten Platz geschafft, und das trotz des stolzen HEKs von rund 1.110 Euro. Das ebenfalls aus Taiwan stammende Unternehmen profitiert überhaupt vom neu entbrannten Gaming-Fieber und konnte in dem Bereich noch drei weitere Bords in die Top 15 „einschmuggeln“.

 

Mainboards: MSI macht mit Gaming-Boards Boden gut

 

Auch bei den Mainboards gab es so gut wie keine Veränderungen, zumal auch hier die meisten Modelle von 2018 sind. Auf Platz 1 ist weiterhin das AMD-ATX-Bord ASUS PRIME Z390-A das bis zu 128 GB an DDR4-SDRAM aufnehmen kann. Die beiden nachfolgenden Boards haben nur ihre Plätze getauscht. Platz 2 belegt jetzt das ATX-Board Gigabyte Z390 DU, LGA1151, Platz 3 das ASUS PRIME X399-A, TR4, E-ATX.

 

Festplatten: Samsungs 860er hält die Spitze

Bei den Massenspeichern, die meisten aus dem SSD-Lager, gab es im letzten Quartal schon kaum Neuzugänge bis auf die Samsung 970 EVO Plus  (siehe ITscope Marktbarometer Q2/19). Entsprechend gab es auch wenig Bewegung im aktuellen ITscope Marktbarometer. Die 970 EVO Plus mit 500 GB hat sich unverändert auf Platz 5 gehalten, ist aber auch schon seit Januar 2019 gelistet.

An der Spitze sind wieder zwei Samsung 860 EVO: Mit 6.125 Klicks beansprucht die Samsung 860 EVO mit 250 GB noch deutlicher den Spitzenplatz für sich als zuvor. Die 860 EVO mit 500 GB muss sich mit 1.201 Klicks mit weniger begnügen. Die HDD WD Red 4TB, 5400 rpm bleibt unverändert auf Platz 3.

Server: HPE lässt kaum Platz für andere Player

Bei den Servern lässt HPE anderen Mitspielern nach wie vor so gut wie keine Luft. Einzig der vorher zwölfplatzierte Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 hat es noch auf den letzten Platz der Top 10 geschafft. Die beiden Spitzenreiter haben sich im Vergleich zum ITscope Marktbarometer Q2/19 lediglich abgelöst: Auf Platz 1 ist jetzt der HP Enterprise ProLiant ML350 Gen10, auf Platz 2 der HPE ProLiant DL380 Gen10 Performance, beide für Intel Xeon Silver ausgewiesen.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 311
Fax: +49 721 66 49 91 – 75
Kristina.wlasow@itscope.com
http://www.itscope.com

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

30.10.2019|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2019

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab

Das sind die Highlights im ITscope Marktbarometer Q2/2019

ITscope Marktbarometer Q1 2019

  • Duell der Smartphone-Giganten: Apple und Samsung lassen Huawei keine Chance
  • Frühlingsluft: Bewegung bei Transceivern durch neue, günstigere GBIC-Variante
  • Machtwechsel: HP luchst Lenovo bei Komplettsystemen die Krone ab
  • Abgefrühstückt: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken
  • Auch im B2B ein Renner: Apples AirPods 2 erobern die Charts im Sturm
  • (Beein)druckend: Neue Printer-Modelle von HP kommen an

Es muss nicht immer gleich ein neuer Smartphone-Coup sein: Auch mit seinen AirPods 2 hat Apple im zweiten Quartal bewiesen, dass es einen absoluten Hit in den Reseller-Charts landen kann. Eine erfrischende Dynamik ist derweil im Bereich Transceiver zu beobachten. HP und Dell duellieren sich weiterhin um die Vorherrschaft im Monitorsegment während Samsung und Apple den gemeinsamen Kontrahenten Huawei in Sachen Mobiltelefone erfolgreich in die Schranken weisen…

Karlsruhe, den 15.07.2019 — Frischer Frühlingswind im Channel: Das 2. Quartal stand ganz im Zeichen der Senkrechtstarter. Selbst in Kategorien, die normalerweise von langen Produktlebenszyklen geprägt sind, sind einige Rising Stars erblüht. Wer machte in Q2/2019 am meisten von sich reden? Welche Marken und Modelle waren im zweiten Quartal besonders gefragt?

Das neue ITscope Marktbarometer analysiert rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller. Einigen von ihnen, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S10e, dürften in eine rosige Zukunft bevorstehen.

Highflyer: Apples AirPods 2 erobern die B2B-Charts im Sturm

Das Frühlingsquartal 2019 hat zahlreiche Shooting Stars über Nacht in den Hardware-Himmel befördert. Anführer der Neueinsteiger sind hierbei ganz klar die kabellosen AirPods der zweiten Generation von Apple. Mit beachtlichen 3.604 Klicks war das Reseller-Interesse an den neuen In-Ear Bluetooth-Hören ausgesprochen hoch — und das trotz des stolzen Preises von 147 Euro im EK. Bemerkenswert ist auch, dass es sich hierbei nicht um ein dediziertes B2B-Produkt, sondern um einen Artikel mit Endkundenfokus handelt. Neben dem verbesserten, klareren Klang dürfte auch die optimierte Steuerung von Siri die Nachfrage der Business-Kunden angekurbelt haben. So kann das iPhone auf Dienstreisen mit dem Auto komplett hands-free gesteuert werden.

Auf Rang 2 der Neueinsteiger hat sich das Aruba Transceiver-Modul von HP Enterprise platziert. Die Produktlebenszyklen in diesem hart umkämpften Markt sind lang und Verkaufserfolge oft durch deutlich günstigere Copycats und Gebrauchtware beeinflusst. Umso größer also der Aufruhr, wenn es nach langer Zeit mal wieder ein Nachfolgemodell gibt. Vergleicht man jedoch die Spezifikationen des neuen Moduls mit dem Vorgängermodell J4858C, fällt auf, dass beide Ausführungen identisch sind. Es scheint sich hierbei also lediglich um ein Rebranding zu handeln, bei dem alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird. Da die neue Ausführung aber sogar noch günstiger ist, setzen Systemhäuser zumindest fürs Neugeschäft nun konsequent auf die neueste Version. Dementsprechend gab’s stattliche 2.057 Klicks für das Transceiver-Modul.

Mit dem Samsung Galaxy S10e mit 128 GB Speicherplatz steht in diesem Quartal ein Smartphone auf dem dritten Treppchen des Highflyer-Podests. Der schnelle Aufstieg des Mobilgeräts ist bei einem solch raschen Preissturz nicht verwunderlich: Lag der HEK zum Marktstart im Februar noch bei 620 Euro, kostet das Smartphone des südkoreanischen Elektronikgiganten Ende Juni nur noch 458 Euro im Einkauf.

Das Treppchen knapp verfehlt hat hingegen das iPad Air in der 64 GB-Version. Mit 1.252 Aufrufen konnte das 10,5’’-Tablet dennoch großes Interesse wecken. Dies dürfte — wie auch beim Drittplatzierten der Highflyer — nicht zuletzt am frühen Preisfall nur zwei Wochen nach Release liegen: Von knapp 444 Euro fiel der HEK für das Device Anfang April immerhin auf 427 Euro. Bei aktuellen Straßenpreisen ab 487 Euro ist hier also durchaus eine Marge zu erwarten, die Resellern ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte.

Wie üblich kommt nach dem Release neuer Chipsätze auch der Grafikkarten Markt in Schwung. Ein Shootingstar dieser Kategorie ist definitiv die MSI GeForce GTX 1660 Ti GAMING X 6G. Sie schaffte es im 2. Quartal auf Platz 5 der Highflyer und liegt mit einem HEK um die 250 Euro im mittleren Preissegment. Unter den 1660er-Karten scheint sie daher mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis punkten zu können.

Ein weiterer, hochinteressante Top-Einsteiger hat sich auf den 8. Platz der Hitlist vorgekämpft. Der erst seit Ende April gelistete HP LaserJet Pro M404dn ist das Nachfolgemodell des M402dne, der aktuell noch die ITscope Marktbarometer-Charts in der Kategorie Drucker anführt. Das Potential zum würdigen Thronfolger hat der Monochrom-Printer schon jetzt, zumal er mit einem HEK von rund 186 Euro zu den günstigsten Modellen im Bereich Laserdrucker zählt.

Bei den CPUs sorgt derweil die AMD Ryzen 9 3900X für Furore. Mit zwölf Kernen und 3.8GHz Taktfrequenz überzeugt der Prozessor vor allem durch seine starke Leistung. Leistung, die allerdings auch ihren Preis hat: 473 Euro kostet die CPU im HEK. Bei Straßenpreisen ab 734 Euro dürfte dieser Einkaufspreis dennoch zu verschmerzen sein. In der Highflyerliste des ITscope Marktbarometers reichte es immerhin für Platz 20.

Der Beginn der Outdoor-Saison machte sich auch diese Jahr in Anfragen der Reseller bemerkbar. Deutlich wird dies bspw. bei der Platzierung der Osmo Action von DJI. DJI ist bekannt für seine Drohnen und den daran montierten, hochauflösenden Kameras — in diesem Bereich ist der Hersteller längst Marktführer. Jetzt gilt es, die Konkurrenz von GoPro im Bereich Action-Cams aufzumischen. Zwei Bildschirme, hochauflösende Videofunktion (4K) und einfache Bedienbarkeit überzeugen dabei. Das bescherte DJI nun Platz 30 in der Highflyerliste.

TFTs: HP trotz Spitzenplatzierung kein Alleinsieger

Unangefochten auf Platz eins bleibt auch in diesem Quartal der EliteDisplay E243i von HP. Im Vergleich zum Vorquartal sind hier die Klickzahlen zwar leicht gesunken, dennoch hält sich das 24” EliteDisplay mit über 1.000 Klicks Vorsprung vor dem zweitplatzierten Dell P2419H klar an der Spitze.

Auf den zweiten Blick ist der Sieg jedoch nur ein halber: Mit fünf Modellen in den Top 10 kann sich Dell sich ebenfalls als absoluten Top-Player des TFT-Segments rühmen. So beansprucht Dell die Ränge zwei, drei, sieben und acht für sich und schaffte zusätzlich mit dem Dell UltraSharp U2719D den Sprung auf Platz 9. Letzterer besticht nicht nur durch seine schicke Optik sondern bringt durch seine QHD 2560 x 1440 Auflösung bei 60 Hz gestochen scharfe Bilder. Mit seinen 354 Euro im HEK ist er allerdings auch der teuerste TFT unter den Top10.

Nochmal interessant wird es im Mittelfeld: Die Top 15 knapp verpasst hat der Samsung UD590 Series U28E590D mit einer Bildschirmdiagonale von 28 Zoll. Dieser konnte sich immerhin von Platz 19 auf Platz 16 vorkämpfen und ist damit der einzige Ultra-HD (3840 x 2160) Bildschirm, der es dieses Quartal in die Top 20 unseres Marktbarometers geschafft hat. Nach einer Marktpräsenz von mittlerweile über vier Jahren ist der Technologie der Durchbruch im Office allerdings immer noch nicht gelungen. Es bleibt abzuwarten, ob das weiter sinkende Preisniveau endlich die Massen anlockt. Die Distribution hat auf jeden Fall schon mal kräftig aufgestockt.

Mobiltelefone: Duell zwischen Apple und Samsung, Huawei außen vor

Kaum zu glauben, aber wahr: Das iPhone 8 mit 64 GB bleibt mit 2.273 Klicks die Nummer 1 der Mobiltelefone und hat auch zehn Monate nach Release der neuen Generation seinen Titel verteidigt. Zwar ist das iPhone Xr mit 64 GB mit nur 23 Klicks weniger dicht auf den Fersen — letztendlich hat es trotzdem nur für Platz 2 gereicht. Beide Smartphones profitieren hierbei nicht nur vom stabilen Markenimage des Apple-Konzerns, sondern auch von den sich langsam in erschwingliche Sphären einpendelnden HEKs.

Bemerkenswert ist auch, dass die Preise für das 8er-Modell wieder anziehen — und das, obwohl das Modell bei eBay bereits ab 409 Euro zu erstehen ist. Fachhändler hingegen müssen immer noch um die 500 Euro pro Gerät hinblättern. Möglich also, dass Apple hier das Ende des großen Abverkaufes erwirken will.

Beachtlich zugelegt hat derweil das Samsung Galaxy S10e. Dieses ist innerhalb eines Quartals von Platz 47 auf den 4. Platz gesprungen. Mit dem Galaxy A50 liefert Samsung außerdem einen weiteren Aufsteiger. Das seit März gelistete Smartphone schafft es von Platz 175 auf den 15. Platz.

Huawei ist in diesem Quartal nicht unter den Top 15 vertreten. Diese sind ausschließlich Apple und Samsung vorbehalten. Die Chinesen schaffen es mit dem Huawei Mate 20 Lite in der 64 GB ausführung aber immerhin auf den 16. Platz des ITscope Marktbarometers und verfehlt damit knapp den Inner Circle der Bestenliste. Außerdem liefert Huawei mit dem P30 Pro in der 128 GB-Ausführung einen echten Aufsteiger: Das seit März geliste Smartphone schießt von Platz 369 auf den 23. Platz.

Tablets: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken

Ein heißer Aufsteiger im Tablet-Segment ist das Apple iPad Air Wi-Fi der 3. Generation. Nach dem erwartungsgemäß erfolgreichen Marktstart im März schaffte das Tablet in Q2 einen beachtlichen Sprung von Platz 157 auf den 6. Rang. Damit liegt es nur knapp hinter dem Samsung Galaxy Tab A, das derzeit den 5 Platz belegt. Auch die Preisentwicklung dürfte sich positiv auf die Nachfrage nach dem iPad Air ausgewirkt haben: Zuletzt konnte das Tablet für rund 427 Euro von der Distribution bezogen werden. Bei Endverbraucherpreisen von circa 490 Euro ist der Verkauf des iPad Air für Reseller durchaus lohnenswert.

Die Top 5 dominiert jedoch weiterhin Erzrivale Microsoft: Mit gleich drei Tablets ist Microsoft vertreten und verteidigt eisern die Plätze eins, drei und vier. An der Spitze steht dabei nach wie vor das Microsoft Surface Pro mit 256GB. Die Preisdiskriminierung innerhalb der Surfaces scheint dabei gelungen: Die HEKs der Top 15 Microsoft Tablets liegen in einem breiten Korridor zwischen 750 und 1.300 Euro.

Notebooks: Das Feld von hinten aufgemischt

In der Kategorie Notebooks gab es im 2. Quartal mächtig Bewegung: Fünf der Top 10-Plätze werden durch Aufsteiger außerhalb der besten zehn aus dem 1. Quartal belegt. HP und Lenovo kämpfen weiterhin um die begehrten Plätze innerhalb der Top 10; an der Spitze durchgesetzt hat sich letztendlich das Lenovo ThinkPad L580 in der 512GB-Ausführung. Damit löst es den Vorquartalssieger von HP ab, der einen tiefen Absturz auf Platz 19 verkraften musste. Beim neuen Spitzenreiter handelt es sich jedoch keineswegs um ein Kampfpreismodell: Das ThinkPad bewegt sich mit 1.014 Euro HEK im mittleren Preissegment und überzeugt vielmehr durch ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

HP zieht mit dem HP ProBook 450 GB auf der Überholspur von Platz 24 auf den 2. Platz und sitzt mit nur 400 Klicks Rückstand der Konkurrenz von Lenovo im Nacken. Verwunderlich ist das nicht: Das Modell hat Mitte März einen erheblichen Preissturz von 720 Euro auf 620 Euro HEK erlebt. Seither können die Einstandspreise der Distribution auch wieder mit den Verbraucherpreisen mithalten.

Den größten Sprung in die ITscope Marktbarometer-Charts legte jedoch das Lenovo ThinkPad E590 hin. Auf Platz 28 im Vorquartal gestartet, landet es nun auf Platz 4. Lenovo setzt bei der neuen E-Serie auf den altbewährten Look und liefert mit dem E590 ein Office-Einsteigermodell für einen HEK von 625 Euro.

Das Apple MacBook Pro, 15.4″, i7 mit 512GB SSD-Speicher schafft es dieses Mal “nur” auf Platz elf. In der Vergangenheit waren Platzierungen innerhalb der Top 3 kurz nach Launch keine Seltenheit bei Apple-Produkten. Ein Grund für den vergleichsweise verhaltenen Start dürfte der saftige Einkaufspreis sein, der mehr als 1.000 Euro über den HEK der besten sieben Produkte in dieser Kategorie liegt. Möglich also, dass Apple sich in diesem Fall mit dem Preis übernommen hat

Im Highend-Bereich ist neben dem MacBook Pro dieses Quartal nur das Microsoft Surface Book 2 in den Top 15. Mit 2.100 Euro HEK ist dieses unwesentlich günstiger als das Macbook Pro und belegt Platz 8 im aktuellen Ranking. Ein heißer Anwärter auf die Top 15 scheint auch das HP 250 G7, 15.6″, i5, 8GB mit 256GB SSD, zu sein. Gesprungen von Platz 187 auf Platz 16 wurde die Hitliste nur knapp verfehlt.

Komplettsysteme: HP luchst Lenovo die Krone ab

HP führt in diesem Quartal die Spitze des Charts im Bereich Komplettsysteme eindeutig an. Mit über 2.400 Klicks Vorsprung sichert sich der HP ProDesk 400 G5, i5 3GHz mit 256GB SSD die Führung und verdrängt Lenovo mit seinem ThinkCentre M720q 10T7 auf Platz 2. Das G4-Modell von HPs ProDesk 400 verteidigt derweil seine Bronzemedaille.

Dell macht vier Plätze gut und schafft den Sprung unter die Top 5 mit seinem OptiPlex 3060, i5 2.1GHz, 256GB SSD. Mit einem HEK von 496 Euro bleibt er dabei als einziger in den Top 5 unter der 500 Euro-Marke. Das platzsparende Gehäuse und die vielseitigen Montagemöglichkeiten des Mini-PCs, beispielsweise auch hinter dem Monitor, bringen Pluspunkte und verhelfen Dell mit seinem 3060er-Modell auf Platz 4.

Ein anderer Shootingstar bringt sich währenddessen in den Top 20 in Stellung: Das Apple iMac mit Retina 5K Display schießt von Platz 328 auf den 16. Platz. Im Vergleich zu anderen iMacs ist der Start jedoch relativ verhalten. Der im Juni 2017 erschienene iMac 27’’, ebenfalls mit Retina 5K ausgestattet, schaffte binnen der wenigen im Quartal verbleibenden Wochen den Sprung direkt in die Top 3. Bei einem HEK ab 1.622 Euro scheint so manch einer noch auf fallende Preise zu warten.

Grafikkarten: Kontinuität an der Spitze, Dynamik im Mittelfeld

Zuverlässigkeit bewährt sich: Auch im zweiten Quartal verteidigt die PNY NVIDIA Quadro P2000, 5GB GDDR5, VCQP2000-PB ihre Spitzenposition im Ranking der beliebtesten Grafikkarten. Damit hat sich das seit Februar 2017 gelistete Modul zu einem soliden Dauerbrenner entwickelt. Auf den darauffolgenden Plätzen wurden die Karten jedoch teilweise kräftig gemischt:

Die ASUS TURBO-RTX2080TI-11G, 11 GB GDDR6 macht drei Plätze gut und heftet sich auf Platz 2 an die Fersen des Spitzenreiters PNY. Dabei ist sie erstaunlich gut im Rennen wenn man bedenkt, dass sie mit einem HEK ab 1.045 Euro zum Premiumsegment der Grafikkarten gehört. Das Produktversprechen von einer zweimal längeren Lebensdauer sowie die Kombination von fortschrittlichem VR-Rendering, Echtzeit-Raytracing und künstlicher Intelligenz scheinen jedoch anzukommen.

Von Platz 16 auf den vierten Platz schaffte es die GTX 1660 Ti GAMING X 6G von MSI. Diese ist seit Februar 2019 gelistet und zählt mit einem HEK von rund 250 Euro zu den günstigen Modellen der Produktsparte. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das durchaus auch von Gamern hervorgehoben wird, dürfte das Interesse weiter ankurbeln. Den größten Sprung bei den Grafikkarten machte jedoch ASUS mit der DUAL-GTX1060-O3G: Mit einer Verbesserung von Platz 69 auf den 9. Platz hält auch hier ein äußerst preiswertes Modell Einzug in die Top 10.

Mainboards: Asus und Gigabyte so weit das Auge reicht

Auf dem Treppchen herrscht Beständigkeit: Das mit gut 150 Euro HEK deutlich günstigere ASUS PRIME Z390-A verwies das X399-A-Modell zwar auf Platz 2 der Rangliste, auf dem 3. Platz hält sich jedoch weiterhin das Z390 DU von Gigabyte mit 535 Klicks. Generell dominieren beide Hersteller die Top 15; die Konkurrenz tritt erst auf den Plätzen 18 mit dem ASRock Z370 Pro4 und 19 mit dem MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON in Erscheinung.

Ganz anders sieht es auf den Plätzen 4 bis 10 aus: Hier gab es eine regelrechte Invasion von Aufsteigern und somit einen kompletten Austausch des Rankings — selbstredenderweise durch weitere Modelle von ASUS und Gigabyte. So sprang beispielsweise das ASUS PRIME B360M-C mit 402 Aufrufen von Platz 21 auf Platz 4, das ASUS PRIME Z370-A II machte 5 Plätze gut und sicherte sich mit 373 Klicks Platz 5 und das im EK nur 64 Euro teure Gigabyte B360M DS3H preschte von Platz 18 auf Platz 6 vor.

Ein weiterer Shooting Star ist ganz besonders hervorzuheben: Das erst seit Februar gelistete H310M S2H von Gigabyte schoss von Platz 207 auf den 13. Rang unter den gefragtesten Motherboards. Intel hatte Mitte 2018 Kapazitätsengpässe bei der Herstellung des günstigen H310-Chips für Coffee Lake, fuhr die Produktion der Chips in 22 nm gegen Ende des Jahres aber wieder hoch. Gepaart mit einem vergleichsweise niedrigen HEK von 52 Euro erfreut sich das Mainboard daher großer Beliebtheit unter den Resellern — Tendenz weiter steigend.

CPUs: Intel lässt AMD (fast) keine Chance

An der Spitze bleibt es stabil: Mit 2.508 Produktaufrufen ist und bleibt die Intel Core i7 9700K, 8-Core, 3.6 GHz CPU der unangefochtene Platz 1 unter den Prozessoren. Einen großen Sprung schafft Intel außerdem mit der neuen Vierkerner Intel Core i3 9100F 3.6 GHz. Lange nicht lieferbar und trotzdem hoch gefragt, legte diese einen Senkrechtstart von Platz 848 auf den 20. Platz hin. Wie auch die Intel Core i5-9400F besitzt die Core i3 9100F keinen interne Grafik, was die CPU sehr erschwinglich macht. Mittlerweile kann mit einem EK um die 80 Euro kalkuliert werden.

Konkurrenz in den Top 10 gibt es für Intel lediglich von AMD. Die Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3.4 GHz schafft es immerhin von Platz 6 auf Platz 4; die Ryzen 7 2700X, 8-Core, SMT, 4.35 GHz verbesserte sich um einen Rang auf Platz 9. Für den Moment bleibt Intel also mit Abstand der erfolgreichste Hersteller im CPU-Segment. Spannend dürfte es in Zukunft trotzdem werden: Die neue AMD Ryzen 9 3950X übertraf jüngst im Test alle Benchmarks und liefert dabei mehr Prozessor-Leistung zum halben (Intel-)Preis.

Storage-Systeme: Synology lässt QNAP & Co. nicht viel Platz

Synology ist weiterhin der stärkste Player bei den Storage-Systemen: In den Top 20 kann der Hersteller ganze 14 Plätze für seine Lösungen beanspruchen. Angeführt werden die Charts dabei vom DS218+ NAS Speicherserver mit seinen 20 TB Speicherplatz. Das NAS wurde im 2. Quartal 2.007 mal in ITscope aufgerufen; Platz 2 geht an das DS918+-Modell mit 1.172 Klicks.

Der Shootingstar der Storage-Sparte ist jedoch ein anderer: Die Synology RackStation RS818+ schafft den Sprung von 294 auf den 9. Platz — und das, obwohl sie im HEK knapp 500 Euro teurer ist als der aktuelle Spitzenreiter. Dafür gibt es mehr Leistung und mehr Speicher. Außerdem hat sich der Preis angepasst: Rund 200 Euro weniger muss in die RackStation seit der Lageraufstockung Mitte April kalkuliert werden.

Nicht minder beachtlich ist der Aufstieg des kleinen Bruders Synology RackStation RS819. Dieser schafft den Sprung aus dem Nichts von 0 auf 17 in nur einem Quartal. Im HEK ist sie außerdem noch 250 Euro günstiger als vergleichbare Produkte mit ähnlicher Leistung.

Drucker / Multifunktionsgeräte: (Beein)druckendes von HP

In den mittlerweile eher ruhigen Fahrwassern des Printer-Segments schlägt eine Produktneuheit derzeit hohe Wellen: Obwohl der HP LaserJet Pro M404dn erst Ende April auf den Markt kam, schaffte der Monochrom-Drucker den direkten Einstieg auf Platz 19 und sicherte sich so einen aussichtsreichen Platz in den Top 20.

Bei weitem nicht so steil gestartet, aber dennoch bemerkenswert ist der Einzug des HP LaserJet Enterprise M507dn auf Platz 92. Mit einem Einführungspreis von 500 Euro Mitte April zählt er sicherlich zu den Premiumausführungen der HP LaserJets. Mittlerweile ist der HEK jedoch um rund 20 Prozent gesunken, was sich sicherlich positiv auf die Nachfrage ausgewirkt hat.

Transceiver: Frischer Wind durch neue, günstigere GBIC-Variante von HP

Eine kleine Überraschung noch zum Schluss: Bei den Transceivern kommt nach langer Zeit endlich wieder Schwung ins Spiel. Die Produktlebenszyklen in diesem Bereich sind vergleichsweise sehr lang, weshalb Veränderungen in der Nachfrage meist durch kosmetische Updates oder kleinere Revisionen entstehen und weniger durch echte technische Neuerungen. Nicht verwunderlich also, dass der HPE Aruba – SFP+ LC Multi-Mode mit 3.714 Aufrufen weiterhin an der Spitze thront.

Auf Platz 2 hat sich jedoch ein Senkrechtstarter katapultiert: Das seit März gelistete HPE Aruba – SFP (Mini-GBIC)-Transceiver-Modul hat es mit beachtlichen 2.057 Klicks von Platz 216 bis fast an die Spitze geschafft. Das ermöglicht Systemhäusern eine größere Produktauswahl und mehr Marge als beim Vorgänger, insbesondere bei Neuinstallationen. Sein großer Bruder im LC Single Modus, das HP Enterprise Aruba SFP+-Transceiver-Modul, schaffte mit 835 Klicks immerhin den Sprung von Platz 174 auf den 9. Platz. Das ist beachtlichen, denn mit einem HEK von 946 Euro ist er der teuerste Tranceiver unter den Top 15.

Abgesehen von den Marken HPE Aruba und HP Enterprise hat es aber noch ein anderer Hersteller überraschend in die Top 10 geschafft: Das ProLabs – SFP+-Transceiver-Modul – 10 GigE konnte mit einem großen Satz von Rang 231 auf Platz 7 landen. Dank Kompatibilität mit dem Aruba J9150D und aktuellen Kampfpreisen in der Distribution scheint das wenig verwunderlich. Mit aktuell rund 30 Euro HEK kostet er nur einen Bruchteil des Originals von Aruba. Gut möglich also, dass solche Nachbauten bald salonfähig sein werden.

 

Pressekontakt

Isabel Krohn
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 31
Fax: +49 721 66 49 91 – 75
isabel.krohn@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

15.07.2019|

ITscope stellt Erweiterungen seiner ERP-Schnittstellen vor

Automation von Datenflüssen ins ERP-System spart Systemhäusern Zeit und schafft Freiräume für besseren Service

Karlsruhe, den 13.05.2019 — Die Schnittstellen zwischen ITscope und den Branchen-ERP-Lösungen SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden um wichtige Funktionalitäten erweitert. Von der automatischen Übertragung von Produkt- und Auftragsdaten bis hin zur Bestellintegration sind zahlreiche Funktionen implementiert worden, mit denen Systemhäuser manuelle Prozesse einsparen und interne Abläufe optimieren können.

Der automatische Datenaustausch zwischen Warenwirtschaften und Drittsystemen ist ein mächtiger Hebel, mit dem sich zeitaufwändige Prozesse optimieren lassen. Immer mehr Anbieter von ERP-Systemen setzen daher auf die leistungsfähige ITscope-API, um die Stammdatenpflege und Bestellprozesse im schnelllebigen IT-Sektor zu automatisieren. Die Schnittstellen zu SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden nun jüngst weiter ausgebaut.

Übertragung der SAP-Bestellnummer in Systemhaus.One für reibungsloses Matching

Die neumeier AG hat den Datenaustausch zwischen Systemhaus.One und ITscope gleich auf mehreren Ebenen verbessert. So können nun einzelne Produkte und ganze Angebote mit nur einem Klick direkt aus ITscope in die Warenwirtschaft übertragen werden. Neue Artikel samt Stammdaten werden automatisch angelegt, sofern sie noch nicht im ERP existieren. Auch Angebots- bzw. Auftragsdaten wie Status, Stückmengen, Preise oder Artikelbeschreibungen werden automatisch von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Eine weitere, große Erleichterung für Nutzer von Systemhaus.One besteht darin, dass die SAP-Bestellnummer nun auch in ITscope verwendet und somit in beiden Systemen synchron geführt wird. Was vorher stets mit einem manuellen Abgleich verbunden war, funktioniert nun komplett automatisch. Zahlreiche Angebots- und Auftragsdaten wie z. B. Stückmengen, Artikelbeschreibungen und Seriennummern werden damit reibungslos von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Bestellanbindung, Angebots- und Produktanlage für weclapp-Nutzer

Auch die Marburger weclapp GmbH hat ihren Datenaustausch mit ITscope weiter optimiert. Ähnlich wie bei Systemhaus.One können nun auch weclapp-Nutzer Aufträge aus ITscope per Klick nach weclapp übertragen. Einzelne, noch nicht in der WaWi vorhandene Artikel werden automatisch in weclapp angelegt.

Zusätzlich lassen sich beliebige Artikel per Knopfdruck von ITscope in weclapp einspielen. Alle relevanten Stammdaten wie EK-Preise, Lieferanten, Artikelnummern und Zubehörreferenzen werden dabei automatisch an die Warenwirtschaft übermittelt und müssen fortan nicht mehr manuell erfasst werden.

Die größte Neuerung für weclapp-Nutzer dürfte jedoch in der Umsetzung der Bestellanbindung an ITscope bestehen. Hat der Kunde einen Auftrag erteilt, können hierfür ab sofort Warenkörbe in ITscope angelegt werden. Diese lassen sich anschließend über die ITscope-Plattform bei den jeweiligen Lieferanten bestellen. Zugehörige Bestelldaten und weiterführende Informationen wie Seriennummern, Tracking Codes & Co. werden danach automatisch nach weclapp zurückgeführt.

Übertragung von ITscope Live-Angeboten in c-entron.NET

c-entron hat die automatische Übertragung von ITscope Live-Angeboten in die Warenwirtschaft ebenfalls realisiert. Per Klick in ITscope werden alle relevanten Angebotsdaten wie Angebotsnummer, Status, Artikel, Stückzahlen und Preise automatisch an c-entron.NET übermittelt. Artikel, die noch nicht in der Warenwirtschaft vorhanden sind, werden dabei automatisch in c-entron erstellt. Auf diese Weise wird das System punktgenau angereichert ohne, dass der gesamte ITscope-Katalog eingespielt werden muss. Benjamin Mund, Geschäftsführer von ITscope, ergänzt: “Außerdem wird das ERP von reinen Preisanfragen entlastet. Nur Produktdaten zu aussichtsreichen Kundenanfragen, also konkreten Angeboten, werden auf diesem Wege in die Warenwirtschaft überführt.”

B2B Shop-Auftragsimport und Beschaffung zu Projektpreisen in SITE

Die ITscope-Schnittstelle zu SITE ist derweil die erste Anbindung an ITscope, die nun auch Bestellungen aus der ITscope B2B Suite vollautomatisch in die Warenwirtschaft überträgt. Diese werden beim Import direkt als VK-Auftrag angelegt. Fehlende Artikel können automatisch in SITE angelegt und Bezugsquellen im selben Schritt vorbelegt werden. Mit der ITscope B2B Suite können Kunden ihren gesamten IT-Bedarf direkt online und in einer persönlich auf sie zugeschnittenen Einkaufsumgebung beim Systemhaus bestellen — die Schnittstelle zu SITE sorgt dann für den automatischen Auftragsimport in die Warenwirtschaft.

Ausblick: Weitere Bestellanbindung und Integration von Projektpreisen

Um ihren Nutzern noch weiter unter die Arme zu greifen, bauen die Anbieter der Schnittstellen die Module auch in Zukunft aus. So soll es in c-entron in den nächsten Wochen möglich sein, Kundenbedarfe aus c-entron.NET direkt an ITscope zu übertragen und elektronisch zu bestellen. Auch soll der Dokumentenaustausch per EDI vorangetrieben werden. Für Systemhaus.One wird aktuell die Möglichkeit sondiert, Projektpreise und kundenspezifische Rahmenkonditionen aus ITscope ins ERP-System übermitteln zu lassen.

Weitere Informationen zur den jeweiligen Schnittstellen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier:
c-entron | SITE | Systemhaus.One | weclapp

Pressekontakt

Isabel Krohn
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe
presse [at] itscope.com

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

13.05.2019|

Notebook-Engpässe: Corona zwingt Arbeitnehmer ins Homeoffice

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

#ITfightsCorona – Lieferengpässe im IT-Channel (IT-Business, 23.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Corona-Aktion

Corona-Aktion für Neukunden: ITscope Business 3 Monate kostenlos
Mit ITscope Lagerengpässen ausweichen

ITscope Business-Lizenz kostenlos (ChannelPartner, 17.03.2020)

ITscope Business-Lizenz kostenlos für alle neu registrierten Fachhändler (ChannelBiz, 17.03.2020)

Liquidität, Beschaffung, Sofortprojekte: Corona-Hilfen für den Channel (CRN, 17.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (Elektronikpraxis, 18.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (IT-Business, 18.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q3/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q3/2019: Presseecho

ITscope Marktbarometer Q3/2019: Die Gipfelstürmer unter den ITK-Produkten (IT-Business, 07.11.2019)

ITscope Channel Marktbarometer QIII/2019: Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 04.11.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 30.10.2019)

ITscope: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron (ChannelObserver, 01.11.2019)

08.11.2019|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q2/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q2/2019: Presseecho

ITscope-Marktbarometer Q2/19: Margenträchtige Newcomer und lohnende alte Hasen (IT-Business, 16.07.2019)

Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 17.07.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 18.07.2019)

Studie: Das sind die Top-Notebooks im Channel (ChannelObserver, 24.07.2019)

18.07.2019|Presseecho DE|

Release Notes für Update 2020.33

Dieser Release bietet B2B Suite Betreibern die Möglichkeit, Admin-Rechte an Kundenmitarbeiter zu vergeben. Diese Funktion befindet sich im Kunden-Tab der Portalkonfiguration.

Des Weiteren wurden einige Unstimmigkeiten bezüglich des Punchout-Vorgangs behoben.

B2B Suite

  • Portalbetreiber können Kundenmitarbeitern ein Admin-Recht vergeben. Dies gibt dem Mitarbeiter die Möglichkeit die Rechte der Kollegen zu verwalten, deren Kontaktdaten anzupassen und auf das Zugriffslog zuzugreifen.
  • Im Punchout-Dialog nach dem Klick „Zurück in Ihr System“ werden die Preise entsprechend der Einstellung im Portal inkl. USt oder exkl. USt angezeigt.
  • Die Option „Mehrere Lieferanten in einer Bestellung zusammenfassen“ wird in Punch-Out Portalen ignoriert. Auf dem Einkaufsboard wird lediglich die Aktion „Zurück in Ihr System angezeigt“, die Schaltfläche „Alle bestellen…“ ist nicht mehr sichtbar.
  • Der Punchout-Vorgang in ein B2B-Portal war nicht möglich, falls beim B2B-Betreiber eine nicht konfigurierte Punchout-Methode vorhanden war. Dieses Problem wurde behoben.

Plattform

  • Die Übersetzung der Zubehör-Gruppen auf der Produktseite wurde überarbeitet.
11.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.32

Dieses Update beinhaltet zwei Neuerungen bezüglich der B2B Produktdateien und eine Fehlerbehebung betreffend der REST API.

B2B Suite

  • Bei einer Produktdatei kann gewählt werden, dass nicht der Lagerbestand der eingelesenen Liste verwendet wird, sondern der Lagerbestand des normalerweise für das Produkt ausgewählten Vorlieferanten, selbst wenn dieser für den Portalkunden nicht sichtbar ist.
  • Durch das Ändern des Status einer B2B Produktdatei auf „Sortimentbestimmung“, kann diese zur reinen Sortimentbestimmung genutzt werden. In diesem Fall erscheinen für das Produkt die ausgewählten Vorlieferanten, so als ob es auf eine
    Produktliste gesetzt worden sei.

Plattform

  • Bei Bestellungen über die REST API kam es zur inkorrekten Darstellung von Liefer- und Rechnungsadressen. Dieser Fehler wurde behoben.
04.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.31

Um das Verwalten und Wählen von Adressen zu erleichtern, haben wir erneut an der Adressauswahl gefeilt. Außerdem bieten die Angebote nun die Möglichkeit dem Empfänger Bruttopreise zu zeigen und bei Laufzeitverträgen den Steuersatz entsprechend an das Enddatum anzupassen.

Die Einrichtung von Produktdateien in der B2B Suite ist nun flexibler. So kann ein Preis als EK, VK oder „auf Anfrage“ deklariert werden und festgelegt werden ob die Datei lediglich den Preis stellt oder als zusätzliche Bezugsquelle verwendet wird.

Des Weiteren haben wir einige Fehler in den Bereichen Produktseite, Bezugsquellenliste und der Portalkonfiguration behoben.

Plattform

  • Auf Angeboten mit deutschen Steuersätzen ist es möglich, neben den aktuell gültigen Sätzen, auch die regulären 19 % auszuwählen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass für Laufzeitverträge der Steuersatz angegeben werden kann, der am Ende des Vertrages gilt.
  • Die Darstellung der Adressauswahl wurde verbessert. Außerdem lassen sich Adressen nun einmalig editieren, ohne den Adressbucheintrag zu verändern.
  • Bei Angeboten kann festgelegt werden, ob dem Empfänger Bruttopreise angezeigt werden.
  • Das Versenden von Bestellungen per API an den Test Distributor ITscope Partner Test unterstützt wieder die Möglichkeit Bestellanwortdokumente automatisch zu generieren.
  • Für den BMEcat-Export kann eine Durchschnittszeit in Werktagen ausgewählt werden, die der Lieferant zur Lieferung der Artikel benötigt.
  • Für Positionen mit Staffelpreisen stimmen der auf dem Einkaufsboard unter „Vorbereitete Bestellungen“ angezeigte Preis mit dem Preis der ausgewählten Menge überein.
  • Die ausgewählte Menge im Detailbereich in der Produktsuche wird nun beim Wechsel auf ein anderes Produkt auf 1 zurückgesetzt.
  • Für Produkte des Herstellers D-Link besteht nun im Produktkopf die Möglichkeit, Projektpreise anzufragen.
  • Um eine besser Verständlichkeit zu gewährleisten, wurden einige der niederländischen Übersetzungen angepasst.

B2B Suite

  • In der Portalkonfiguration kann nun für jede Produktdatei festgelegt werden, ob der Preis als EK, VK oder „auf Anfrage“ interpretiert werden soll. Zusätzlich ist es möglich, zu entscheiden ob die Produktdatei allein den Preis stellt, oder ob es sich um eine zusätzliche Bezugsquelle zum Produkt handelt.
  • Die Portalregistrierung neuer Firmen funktioniert nun auch dann, wenn im Portal bisher keine Kunden angelegt wurden.
  • In Portalen mit nutzerspezifischen Adressen kam es zu Problemen bei der Bestellfreigabe. Diese wurden behoben.
  • Beim Ändern der Standard-Rechnungs- und Lieferadressen ihrer Kunden durch Portalbetreiber kam es wiederholt zu Fehlermeldungen. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
  • Der Status der Domaineinrichtung wird wieder korrekt angezeigt.
  • Bei Produkten mit Festpreisen konnte es in der Bezugsquellenliste zu Fehlern bei der Preisdarstellung kommen. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die Darstellung des in B2B Produktdateien angegebenen Mehrwertsteuersatzes in den  Bezugsquellen wurde korrigiert.
30.07.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.30

Um das Arbeiten mit B2B-Preislisten zu verbessern, haben wir die Abrufstatistiken erweitert und einen Fehler behoben, der das Erstellen dieser Listen verhinderte. Außerdem haben wir das Verhalten der Min-Preis-Optimierung und der Sortierung der Bezugsquellen überarbeitet.

Plattform

  • Beim Hinzufügen eines Artikels in einen Warenkorb wird nun bei der Auswahl des Warenkorbs auch der aktuell aktive Warenkorb angezeigt.
  • Die Sortierung von Bezugsquellen mit einem Einkaufspreis von 0 € und einem kalkulierten Preis ungleich 0 € wurde berichtigt.

B2B Suite

  • Die Abrufstatistiken für B2B-Preislisten bilden auch die Anzahl der importierten VK und MinPrices ab.
  • Bei der Min-Preis-Optimierung kam es teilweise zu Unstimmigkeiten, wenn beim Lieferanten eine Marge in der Preiskalkulation hinterlegt wurde. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Für individuelle Preis- und Projektlisten ist analog zur B2B-Preisliste eine Abrufstatistik verfügbar.
  • Ein Fehler, der das Erstellen von neuen B2B-Preislisten verhinderte, wurde behoben.
  • Es ist jetzt möglich, einen Einladungslink für B2B-Portal Nutzer zu generieren, anstatt diese via Einladungsmail einzuladen.
  • Der CSV-Einleser für Produktlisten ignoriert nun die Dateiendung der angegebenen Datei. Der Inhalt wird nach wie vor auf Konformität geprüft.

 

21.07.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.28

Dieser Release ermöglicht es, B2B Produktlisten als CSV einzulesen. Außerdem haben wir das Verhalten einiger Staffelpreis-Features verbessert.

Plattform

  • Die Überschriften für Rechnungs- und Lieferadresse auf Bestellungen werden nun korrekt in die jeweilige Sprache übersetzt.
  • Der Staffelpreisdialog, der im Einkaufsboard angezeigt wird, wenn auf den Button „Staffelpreisinfo“ geklickt wird, ist nun auch lokalisiert.

B2B Suite

  • In der Portalkonfiguration können Produktlisten auch als CSV eingelesen werden.
  • Statt dem Alias wurde auf dem Einkaufsboard in der Staffelpreisinfo teilweise der Lieferant im Klartext angezeigt. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Wenn ein Distributor eingestellt hat, dass er bestimmte Gebiete nicht beliefern möchte und ein B2B-Kunde im Portal eine Bestellung mit Lieferung in eines dieser Länder aufgibt, so wird diese nicht automatisch per Bestellautomation verarbeitet.
  • Kunden für ein Portal können sich nun auch dann selbstständig registrieren, wenn die E-Mail-Adresse bereits in einem anderen Portal oder der Plattform verwendet wurde.
07.07.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.27

Die letzte Woche haben wir genutzt um das Verhalten der Bezugsquellentabelle zu überarbeiten und einige Fehler zu beheben.

Plattform

  • Wir haben sichergestellt, dass sich das eingestellte Land bei Angeboten auch ändern lässt, wenn „keine Steuer“ eingestellt wurde.
  • Es wurde ein Fehler behoben, der dazu führte, dass fehlgeschlagene Bestellungen beim erneuten Absenden im Status „Wird gerade übertragen“ hängen blieben.

B2B Suite

  • In der Katergorienverwaltung wurde die Checkbox für die Sichtbarkeit geändert. Der Haken ist jetzt gesetzt, wenn die Kategorie sichtbar ist, anstatt den Haken als „Versteckt“ zu interpretieren.
  • Festpreise berücksichtigen jetzt bei der Anzeige ebenfalls die Brutto/Netto-Einstellung, die für das Portal konfiguriert wurde.
  • Wir haben mehrere Fehler bei der Sortierung der Bezugsquellen behoben. So werden Produkte mit Festpreisaufschlag korrekt sortiert und Bezugsquellen ohne Preis am Ende der Tabelle angezeigt.
  • Beim Wechseln des Kunden in der Portalverwaltung wird die Schaltfläche, um den Kundenmodus vorzubereiten, korrekt angezeigt.
30.06.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.26

Wir haben erste Vorbereitungen bezüglich der Mehrwertsteuer-Anpassung getroffen und uns um die Aktionen und Darstellung einiger Elemente gekümmert. Die Aktionen vorbereiteter Bestellungen wurden angepasst und das Verhalten der Bezugsquellentabelle verbessert. Außerdem haben wir an der Darstellung und Vollständigkeit der E-Mails gearbeitet.

Plattform

  • Vorbereitung der zeitlich begrenzten MwSt.-Anpassung in Deutschland. Ab dem 01. Juli werden alle neu hinzugefügten Angebotspositionen mit dem neuen MwSt.-Satz versehen. Vorher erstellte Positionen behalten den alten Satz, dieser kann aber auf den neuen Satz geändert werden.
  • Bei Api, Cos und Pilot wird der nächste Liefertermin und die Liefermenge über den Realtime Service ermittelt.
  • Um ein einheitliches Design und Verhalten von Warenkorb und Bestellungskacheln zu gewährleisten, wurde das Aussehen der Aktionsbuttons der vorbereiteten Bestellungen angepasst.
  • Das Verhalten der Bezugsquellentabelle wurde überarbeitet. Eine Neusortierung wird nur noch veranlasst, wenn durch das Ändern der Menge eine günstigere Preisstaffel gewählt werden kann.
  • Falls beim Senden von Bestellungen ein Fehler auftritt, wird dieser explizit in der E-Mail angegeben.
  • Der Filter „Bestellweg“ wurde aus dem Verkaufsboard und dem Bereich Aufträge entfernt.
  • Wir haben sichergestellt, dass Outlook Tabellen in E-Mails korrekt dargestellt werden.
  • Bei Bestellpositionen, die aus einem Angebot heraus bestellt wurden, wird nun die korrekte Quelle angezeigt.
  • Eine Option, um Bestellungen auf dem Einkaufsboard oder Angebot anzuzeigen wurde dem Aktionsmenü in der Bestellsuche und dem Bestelldetail hinzugefügt.

B2B Suite

  • Wir haben sichergestellt, dass korrekt konfigurierte B2B-Preislisten immer in der Lieferantenauswahl der Kundengruppe ausgewählt werden können.
  • Die Preisanfragefunktion wird auch im Kontextbereich der Produktsuche korrekt angezeigt.
  • Bei der Bestellautomation für Portalbestellungen wird bei Versandbestätigungen der Transporteur nun korrekt in die Portalbestellung übernommen.
23.06.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.25

Während der letzten Woche haben wir am Portaldashboard gefeilt und dafür gesorgt dass sich die Preise auf der Produktseite je nach Menge anpassen, falls ein Staffelpreis existiert. Außerdem haben wir einige Fehler behoben, die im Zusammenhang mit Festpreisprodukten aufgetreten sind.

Plattform

  • Die Preise auf der Produktseite ändern sich in Abhängigkeit von Staffelpreisen, wenn die auf den Warenkorb zu legende Menge geändert wird.
  • Die Aktionen für Bestellungen und Aufträge in den unterschiedlichen Ansichten (Boards, Suche, Detail) wurden in den jeweiligen Bereichen vereinheitlicht.

B2B Suite

  • Auf Produktseiten von Festpreisprodukten wurden teilweise falsche Umsatzsteuer-Angaben angezeigt. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die in den Kundengruppen getroffenen Einstellungen bezüglich des Portaldashboards werden nun korrekt übernommen.
  • Wir haben dafür gesorgt, dass Preise von Festpreisprodukte auf dem Portaldashboard immer korrekt ausgewiesen werden.
  • Im Produktkopf wird die unverbindliche Preisempfehlung unter dem HEK angezeigt.
  • Portalbetreiber können für den Registrierungsvorgang eines Portals nur noch Email-Domains freigeben, die eindeutig einer Firma zugeordnet werden können und nicht auf der ITscope Blacklist stehen.
  • Das Laden der Bilder im CTO-Finder ist zuverlässiger und schneller.

Lieferanten & Schnittstellen

  • Webinstore AG ist jetzt auf ITscope gelistet.
  • systemzwo GmbH jetzt auf ITscope gelistet.
  • DCS ApS ist jetzt auf ITscope gelistet.
  • Conti Networks Inh. Werner Schoultz von Ascheraden ist jetzt auf ITscope gelistet.
  • Esphere Network GmbH ist jetzt auf ITscope gelistet.
  • Alltron AG ist jetzt auf ITscope gelistet.

 

17.06.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.24

Während der letzten Woche haben wir neue Lieferanten gelistet und einige Fehler behoben.
Momentan arbeiten wir an der Darstellung der B2B Suite Statistiken und an der Überarbeitung der Adressauswahl.

B2B Suite

  • Wir haben sichergestellt, dass sich persönliche Warenkörbe auch in der Kundenansicht für Betreiber korrekt verhalten.

Plattform

  • Wir haben sichergestellt, dass die Mengenauswahl in der Zubehöransicht der Produktseite korrekt angezeigt wird.
  • Alle Bestelldokumente enthalten jetzt die zum Zeitpunkt der Bestellung angefallenen Versandkosten und Zuschläge.

Lieferanten

  • Die Lieferanten DCS ApS, Conti Networks Inh. Werner Schoultz von Ascheraden, Esphere Networks GmbH, Alltron AG, U-S-C GmbH, api B.V. und Ulrich Richter GmbH sind nun auf ITscope verfügbar.
10.06.2020|Changelog DE|

Lernen Sie uns persönlich kennen

Messen, Ausstellungen, Events, Roadshows & mehr

ITscope on Tour

Mehr als 7.800 aktive Kunden, 370 Distributoren und 3 Millionen ITK-Produkte: Auf ITscope.com ist die IT-Branche zu Hause. Natürlich sind wir daher auch auf den großen Events der Branche vertreten. Ob Messen, Partnertage, Roadshows, Fachveranstaltungen oder andere Events – erleben Sie ITscope hautnah & in Ihrer Nähe! Lassen Sie sich die neuesten Funktionen von ITscope vorstellen, stellen Sie Fragen rund um den ITK-Handel und sprechen Sie mit uns über die gemeinsame Zusammenarbeit.

ITscope goes digital

Kostenlose Webinaraufzeichnung: Wie Sie in vier Wochen kostengünstig und ohne technischen Aufwand ein umsatzsteigerndes eCommerce- und eProcurement-Portal aufsetzen

  • … wie Sie mit ITscope.com als eCommerce Lösung eigene Prozesse radikal optimieren – und gleichzeitig die Kundenbindung stärken

  • … wie Sie individuell gestaltete Portale ohne technisches Know-How aufsetzen und diese in eigene und die eProcurement-Systeme Ihrer Kunden integrieren

  • … anhand von echten Praxisbeispielen, wie andere Systemhäuser die Vorteile des digitalen Direktvertriebs bereits nutzen

  • … wie Sie einen Mehrwert für Ihre Kunden schaffen und gleichzeitig Ihren eigenen Umsatz steigern

Sie haben Fragen zu unseren Events?

Christine Derr
Inside Sales Manager