Aktuelles2020-07-14T15:45:28+02:00

Aktuelle News und Updates

Aktuelles

Das Wichtigste auf einen Blick: der neue Produktheader

 

Produktseiten stecken voller wertvoller Informationen, die Orientierung bei der Produktauswahl bieten. Aber was ist, wenn vor lauter Informationen das Wichtigste verloren geht? Mit diesem Problem haben wir uns während der letzten Monate beschäftigt und ein neues Design der Produktseite entwickelt, wobei die Kerninformation im Mittelpunkt steht.

Aktuell ist der neue Produktheader erst nach Aktivierung im Testlabor sichtbar.

Die wichtigste Neuerung ist die Responsivität: Das bedeutet, dass der neue Header sich an verschiedene Bildformate – vom großen Monitor über den Notebook-Bildschirm bis hin zum Smartphone-Display – übergangslos anpasst.

Auch im Gesamteindruck wurde der neue Header deutlich reduziert: Weniger Informationen und klare Strukturierung zeigen das Wichtigste auf einen Blick. Im direkten Vergleich sind die Neuerungen besonders gut erkennbar:

Der bisherige Produktheader

 

Der neue Produktheader nach Aktivierung im Testlabor

 

Die Screenshots zeigen, dass für das neue Design auch die Höhe des Headers reduziert wurde, sodass die Bezugsquellen im sichtbaren Teil des jeweiligen Bildschirmformats mehr Platz einnehmen können.

Mehr Klarheit bringt die neue Darstellung auch in den “Nummern-Dschungel”: Auf einen Blick ist erkennbar, bei welcher Nummer es sich um die Hersteller-Artikelnummer, die EAN und die ITscope-ID handelt.

Der neue Header bringt außerdem eine detaillierte Preisübersicht mit. Per Klick auf den angezeigten Preis hat man nun die Möglichkeit, Staffelpreise sowie die Preiskalkulation einzusehen. In sämtlichen Bildformaten, egal ob großer Monitor oder kleines Smartphone-Display, sind nun auch alle Produktzustände sichtbar, wie beispielsweise Factory-Refurbished, B- oder Gebrauchtware – zuvor wurde die Ansicht, insbesondere bei kleinen Displays, angeschnitten.

 

Aber überzeugen Sie sich einfach selbst und aktivieren Sie den neuen Produktheader im Testlabor – schon können Sie das neue Design testen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback sowie weitere Verbesserungsvorschläge dazu unter support@itscope.de !

 

26.10.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/2020

Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze

Das ITscope Marktbarometer Q3/2020 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: iPhone SE nach wie vor die Nummer Eins
  • TFTs: Dell dominiert, HP verliert
  • Mobiltelefone: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Apple und Samsung
  • Notebooks: Dauerbrenner Lenovo E15 & AMD auf dem Vormarsch
  • CPUs: AMD hat weiterhin die Führung inne

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitQ3 Klicks
# 1Apple iPhone SE, 64GB, Schwarz, MX9R2ZD/AMX9R2ZD/A2020-04-174040
# 2Microsoft Surface Go 2, 10.5″, 8GB, 128GB, SUA-00003SUA-000032020-03-301815
# 3Microsoft Surface Book 3, 15″, 16GB, 256GB, SMG-00005SMG-000052020-05-071798
# 4Intel Core i9-10900K, 3.7GHz, 10-Core, HT, BX8070110900KBX8070110900K2020-04-281694
# 5Microsoft Surface Dock 2, 1GK-000021GK-000022020-05-071327
# 6Poly Blackwire C3220, Schwarz, 209745-201209745-2012020-06-071198
# 7Synology Disk Station, 2-Bay, DS220+DS220+2020-06-29753
# 8Inno3D GeForce RTX 3080 iChill X4, 10GB GDDR6, C30804-106XX-1810VA36C30804-106XX-1810VA362020-09-11730
# 9Apple iMac, i5 3.3GHz, 8GB, 512GB, Retina 5K, MXWU2D/AMXWU2D/A2020-08-05586
# 10Sophos SD-RED 20, 4 GigE-Ports, R20ZTCHMRR20ZTCHMR2020-04-07508
# 11Logitech Combo Touch, backlit, Apple Smart connector, Graphite, 920-009640920-0096402020-06-02496
# 12HP Business Top Load, 15.6″, Schwarz, 2SC66AA2SC66AA2020-05-13488
# 13Samsung 870QVO, 1TB, SATA, MZ-77Q1T0BWMZ-77Q1T0BW2020-06-11486
# 14Midland W199, FullHD, Schwarz, C1476C14762020-06-12374
# 15Gigabyte H410M S2H, LGA1200, micro ATX, H410M S2HH410M S2H2020-05-29373
# 16Dell P2719H, 27″, FullHD, DELL-P2719HDELL-P2719H2020-08-14346
# 17Be Quiet! , BK006BK0062020-04-28311
# 18UbiQuiti UniFi Switch USW-48-POEUSW-48-POE2020-06-18254
# 19HP DeskJet 2710 Wireless All-In-One Drucker, 5AR83B#6295AR83B#6292020-07-15250
# 20Be Quiet! Pure Rock 2, BGW37BGW372020-04-17246
# 21Crucial 8GB DDR4 2666MHz, CT8G4DFRA266CT8G4DFRA2662020-07-30237
# 22Xiaomi Mi Band 5, Schwarz, BHR4215GLBHR4215GL2020-07-14222
# 23Raptor Starter Pack PS5, RG-SK100RG-SK1002020-07-08183
# 24Logitech Unifying Reciever, 910-005931910-0059312020-05-19167
# 25Unify OpenScape Desk Phone CP400, L30250-F600-C427L30250-F600-C4272020-07-11156
# 26AVM FRITZ! DECT 440, 4-fach Smart-Schalter, 20002905200029052020-07-16150
# 27DJI Mavic Air 2 Fly More, CP.MA.00000169.01CP.MA.00000169.012020-05-05140
# 28Parallels Desktop v16, PD16-BX1-EUPD16-BX1-EU2020-08-11132
# 29Samsung GU55TU7199U, 55″, 4K, GU55TU7199UXZGGU55TU7199UXZG2020-06-17122
# 30Epson EB-992F, 4000 Lumen, FullHD, V11H988040V11H9880402020-05-08102

 

 

21.10.2020|

Rückblick auf zwei Jahre mit der B2B Suite: Herausforderungen, Erfolge und ein Blick in die Zukunft

 

Im August feierte die B2B Suite zweijährigen Geburtstag: Wir blicken zurück auf zwei Jahre mit unserer eCommerce Lösung, wie wir sie in den letzten Jahren weiterentwickelt haben und welche Pläne für die Zukunft schon jetzt existieren. 

Vor rund zwei Jahren, im August 2018, führten Gespräche mit vielen Systemhäusern zu einer zentralen Feststellung: Obwohl sich die Ausgangssituationen stark unterscheiden, stoßen alle auf ähnliche Herausforderungen bei dem Versuch, Endkunden für den Bestellprozess optimal anzubinden. Denn: Gängige Shopsystem sind für die Anforderungen der ITK-Branche kaum geeignet, egal welche Anpassungen man vornimmt, den Ansprüchen von Systemhäusern an eine integrierte Lösung wird ein solches Shopsystem nicht gerecht. Für uns von ITscope stand also fest, eine eCommerce-Lösung zu entwickeln, die vom Endkunden über das Systemhaus bis zur Distribution alle Parteien auf einer Plattform abbildet.  

 

Grundstein für die Entwicklung der B2B Suite

Was damals noch eine vielversprechende Idee war, ist heute das Ergebnis unserer Entwicklung und seit inzwischen zwei Jahren erfolgreiche Realität: Die B2B Suite erfüllt die Anforderungen von sowohl kleinen und mittelständischen Systemhäusern als auch großen IT-Dienstleistern und ermöglicht es, Endkunden aus der Industrie ein individuelles eProcurement Portal aus der Cloud bereitzustellen. 

Insbesondere den Prozess der Anbindung an Procurement-Systeme von Industriekunden, der in den letzten beiden Jahren perfektioniert wurde, erleichtert die B2B Suite deutlich. 

Im konkreten Fall eines Betreibers wurde die B2B Suite via PunchOut an das SAP-System des Industriekunden angebunden. Damit der Kunde Bestellungen aus dem eigenen SAP-System abwickeln kann, loggt er sich direkt aus SAP per PunchOut in die B2B Suite ein, befüllt den Warenkorb, der dann automatisch in SAP übertragen wird und eine Bestellung im Kundensystem erzeugt. Die Bestelldaten werden wiederum zurück in die B2B Suite übernommen, womit dann der Bestellprozess in Richtung der Distributoren mit einer Bestellautomation fortgeführt werden kann. 

In diesem Fall konnten nach nur zwei Monaten Umsetzungsdauer schon die ersten Bestellungen aus dem SAP-System des Kunden über die Schnittstelle vollautomatisiert übertragen werden. Für den Kunden bietet sich damit der große Vorteil, dass alles in der gewohnten Systemlandschaft bestehen bleibt und keine neuen oder zusätzlichen Systeme aufgesetzt werden mussten. Insbesondere auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung ist eine PunchOut-Anbindung ein häufiger Standard und für Systemhäuser Pflicht, um diese Kunden betreuen zu können.

Dem Betreiber selbst gelingt dank der PunchOut-Anbindung eine vollständige Digitalisierung der Vertriebsprozesse und somit eine deutliche Zeitersparnis bei der Abwicklung von Standard-Kundenaufträgen.

“Über PunchOut-Anbindungen können B2B Suite Betreiber kundenspezifische Warenkörbe zur digitalen Übernahme in das Beschaffungssystem des Kunden anbieten und damit durch eine stets aktuelle Datengrundlage für eine hohe Zufriedenheit bei den Industriekunden sorgen. Bisher haben wir eine Anbindung via PunchOut für SAP, SAP Ariba, Onventis, Coupa, Jaggaer und weitere Procurement-Systeme realisiert – nach und nach sind nun noch mehr Systeme in Planung”, erklärt Andy Görnt, Product Owner eCommerce bei ITscope.

Auch hinsichtlich der Abbildung von Freigabeprozessen wurde die B2B Suite kontinuierlich verbessert. “Erst kürzlich kamen auch die Bestellfreigabe sowie Limits mit Berechtigungssystem auf der B2B Suite hinzu. Damit schaffen wir auf Seiten der Industriekunden die Möglichkeit, ihren Einkauf hierarchisch mit Gruppenberechtigungen und Bestelllimits abzubilden. Firmeninterne Freigabeprozesse werden nun berücksichtigt und die B2B Suite integriert sich noch besser in das Tagesgeschäft”, ergänzt Markus Schwitallik, Product Manager eCommerce bei ITscope.

Die wohl wichtigste Neuerung auf internationaler Ebene ist die Mehrsprachigkeit: Die B2B Suite ist neben Deutsch und Englisch auch auf Französisch, Italienisch, Polnisch und Niederländisch verfügbar. Das gesamte Portal ist inklusive Content out-of-the-box vorhanden und vereinfacht für B2B Suite Betreiber die Anbindung internationaler Industriekunden immens. 

 

Digitale Vertriebslösung statt klassischem Shopsystem

Distributorenshopsysteme, bekannte B2C-Shopsysteme, proprietäre Lösungen oder ganz einfach ein Excel-Sheet sind bei vielen Systemhäusern und IT-Dienstleistern gängige Praxis – und “irgendwie” funktionieren diese Lösungen auch, sind dabei jedoch unflexibel, sehr aufwändig und decken bei weitem nicht sämtliche Anforderungen ab. Die kundenseitig erwartete Datenaktualität kann bei der Excel Sheet-Variante vielleicht bei wenigen Vertragsartikeln mit langfristig verhandelten Preisen noch aufrecht erhalten werden. Spätestens beim Ausloten von Cross- und Upselling-Potenzialen kommt diese Lösung dann aber an ihre Grenzen. 

Sind Distributorenshopsysteme im Einsatz, entstehen Abhängigkeiten gegenüber den Distributoren, da Systemhäuser an das Sortiment eines einzigen Lieferanten gebunden sind – was meist nicht ausreicht. Auch klassische B2C Shopsysteme stellen keine überzeugende Alternative dar, da die Kernanforderungen der Systemhäuser – Anbindung von Distributorendaten samt aktueller Preise und Verfügbarkeiten, Content, Anbindung der Endkundensysteme und des eigenen ERPs sowie der gesamte Bestellprozess mit Rückmeldung an die Distribution – sich nur äußerst aufwändig in bestehende Shopsysteme integrieren lassen. Dadurch entstehen wiederum Abhängigkeiten, in diesem Fall gegenüber der eigenen IT, die meist mit der Umsetzung betraut ist. Hinzu kommen hohe indirekte, vor allem personelle, Kosten, die bei der Herkulesaufgabe eines individuellen Shopprojekts anfallen.

Demgegenüber steht die B2B Suite, als passende Lösung für alle Anforderungen der ITK-Branche. “Mit der B2B Suite haben wir eine enorm umfangreiche technische Basis geschaffen, die alle relevanten Handelsprozesse im Systemhausgeschäft abdeckt. Mit einer Vielzahl an Distributionsanbindungen, Schnittstellen zu den ERP-Systemen der Branche, der Abbildung von Procurement-Prozessen und der Integration von Experten-Content bieten wir der Branche eine einzigartige Automation, von der Endkunden- bis zur Distributionsbestellung und wieder zurück. Dies schließt Statusmeldungen zur Bestellung genauso ein wie den umfangreichen Belegaustausch, inkl. elektronischer Übermittlung von Seriennummern, Lieferscheinen und Rechnungen. Mit der B2B Suite ermöglichen wir durchgängig digitale Prozesse auf allen Ebenen,” benennt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH, die Vorteile der Lösung.

 

Was sich in den letzten zwei Jahren alles getan hat

Rund 50 Systemhäuser und IT-Dienstleister haben sich aus genau diesen Gründen in den letzten zwei Jahren für den Einsatz der B2B Suite entschieden. 

Die Anforderungen an die Lösung, die sich im Laufe der Zeit entwickelten, könnten vielfältiger kaum sein: Für einen Kunden wurde eine Single-Sign-On-Lösung für eine nahtlose Integration in ein existierendes Portal realisiert, für einen anderen die Integration von Katalogen aus dem Elektro-Bereich oder die Realisierung von Standards wie BMEcat. Ein Leasingportal wurde gewünscht und konnte mit der B2B Suite umgesetzt werden, sowie ein Mitarbeiter-Incentive-Portal. Auch die Anbindung kommunaler oder öffentlicher Einrichtungen beschäftigen viele Systemhäuser – genau wie ganz allgemein die Anbindung von Industriekunden sowie deren technische Anforderungen, die mit der B2B Suite einfach und schnell gelingen

Generell konnte auch die Dauer von Vertragsunterzeichnung bis zur Abwicklung erster Bestellungen über die B2B Suite während der vergangenen zwei Jahre noch weiter optimiert werden. Grundsätzlich kann ein Betreiber innerhalb weniger Stunden mit einem ersten Prototypen starten und nach rund einer Woche bereits Bestellungen abwickeln. Es sind aber nicht die technischen Umsetzungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern vielmehr der Change-Prozess, der im Hintergrund mit der Etablierung eines Portals einhergeht: Kunden müssen mit dem Portal vertraut gemacht werden, um ihren Einkauf dort zu tätigen und die eigene Vertriebsmannschaft muss gewohnte Prozesse umstellen. Auch wenn die technische Basis schnell aufgesetzt ist, dauert es im Schnitt drei bis sechs Monate, bis alle Voraussetzungen geschaffen und alle Beteiligten mit im Boot sind. In dieser Zeit werden in agiler Zusammenarbeit von ITscope mit dem zukünftigen B2B Suite Betreiber dann aber auch schon erste wichtige Schritte, wie die Definition von Lieferanten, der Aufbau der Preiskalkulation, Anbindungen an Systeme oder die Individualisierung der Portale abgeschlossen.

 

Erfolge sowohl auf Seiten der Betreiber als auch der Endkunden

Die B2B Suite ermöglicht es, alle Geschäftsmodelle der IT-Branche auf einer Plattform abzubilden. Vielen Betreibern erleichtert die Lösung das Tagesgeschäft bei Standardbestellungen und entlastet dadurch den Vertrieb, der wieder mehr Zeit hat, um sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren. Zudem konnte bei nahezu allen Kunden die Anzahl der Besteller deutlich gesteigert werden. 

Die IT Südwestfalen AG, ebenfalls B2B Suite Betreiber, bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Dank der B2B Suite lernen Endkunden neue Möglichkeiten kennen und IT Südwestfalen generiert gleichzeitig zusätzliches Geschäft.  “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG, das Erfolgsmodell. Und sind die Businesskunden glücklich, sind es auch die Systemhäuser.

 

Digitaler Vertrieb der Zukunft

Die Zukunft des Systemhauses ist hybrid, Hardware und Services gehen Hand in Hand und ergänzen sich gegenseitig. Unabhängig davon, ob als Managed Service, SaaS, Leasingmodell, Laufzeitvertrag oder Pay-per-use, die B2B Suite wird in naher Zukunft alle Leistungen der Systemhäuser digital abbilden und sie verkaufbar machen.

 

Mehr zur B2B Suite erfahren Sie unter https://www.itscope.com/b2b-suite/ 

 

Sie möchten die B2B Suite und alle Vorteile rund um die Digitalisierung Ihres Vertriebs kurz und kompakt kennen lernen? Dann ist unser Whitepaper genau das richtige: Erfahren Sie, welche konkreten Schritte Sie umsetzen können, um mit ­weniger Vertriebsaufwand mehr zu verkaufen. Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an.

30.09.2020|

Freunde werben Freunde: Einladungsfunktion auf ITscope aktualisiert

 

Kennen Sie eigentlich schon unsere Freunde einladen-Funktion oder haben Sie vielleicht sogar schon einmal genutzt? Diese praktische Funktion ermöglicht es Ihnen, mit einem Klick Freunde und Bekannte oder Mitarbeiter anderer Firmen zu ITscope einladen zu können. Und jetzt haben wir sie noch weiter verbessert. Sie finden die Funktion direkt über die Kachel im Dashboard …

 

… oder wie zuvor bereits auch im persönlichen Bereich ganz rechts. Dank der neuen Optimierung ist es Ihnen nicht nur möglich, über Kollegen einladen Arbeitskolleginnen und -kollegen aus ihrem Unternehmen einzuladen, sondern dank der neuen Funktion Freunde einladen auch Bekannte oder Freunde aus anderen Firmen. So haben Sie ganz einfach die Möglichkeit, allen Personen, bei denen Sie davon ausgehen, dass ITscope für sie interessant sein könnte, davon zu berichten.

 

Denn wir sind der Meinung, dass eine Empfehlung eines zufriedenen ITscope-Nutzers die beste Werbung ist, die wir bekommen können. Eine Empfehlung bedeutet immer auch Vertrauen und Wertschätzung: Deshalb möchten wir es Ihnen einerseits so einfach wie möglich machen, anderen unsere Plattform vorzustellen, Ihnen gleichzeitig aber auch Danke dafür sagen, dass Sie uns dieses Vertrauen entgegenbringen und ITscope weiterempfehlen. 

Das bedeutet konkret: Wenn Sie ITscope über die Freunde einladen-Funktion weiterempfehlen, erhält der Empfänger einen kostenlosen Testmonat und kann sich alles genau anschauen, um herauszufinden, ob ITscope das passende Tool ist. Und Sie erhalten als Dankeschön eine kleine Überraschung von uns.* Wir freuen uns auf Ihre Weiterempfehlung über das Dashboard.

 

Es gibt etwas, weshalb Sie ITscope nicht guten Gewissens weiterempfehlen können? Teilen Sie uns mit, wo das Problem liegt unter support@itscope.de – nur durch Ihr Feedback können wir uns stetig verbessern. 

Sie nutzen ITscope noch nicht und sind auch ohne Empfehlung überzeugt? Unter https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ erfahren Sie alles zu Ihren Vorteilen mit ITscope und sichern sich den kostenlosen Testmonat!  

 

*Aufgrund der internen Trackingprozesse ist uns eine Nachverfolgung der getätigten Empfehlung nur dann möglich, wenn diese über die Freunde einladen-Funktion durchgeführt wird und vom Empfänger ein kostenloser Testmonat abgeschlossen wird.

28.09.2020|

Schnittstellen-Update: Was ist neu bei weclapp?

 

Im Rahmen des aktuellen Releases konnte weclapp im August einige neue Features bekannt geben. Die Neuerungen betreffen neben der Bestellungs- und Auftragssynchronisation auch den Import kalkulierter Preise sowie Erweiterungen der Artikelsuche.

Dank der Schnittstelle können weclapp-Nutzer auf über 3 Millionen in ITscope gelistete ITK-Artikel von mehr als 370 Distributoren zugreifen, in Angebote übernehmen und dann direkt nach weclapp importieren. Preise, Artikelvarianten und Lagerbestände lassen sich hierbei recherchieren und direkt miteinander vergleichen.

Außerdem können sämtliche Informationen zu Artikeln, Einkaufspreisen und Lieferanten per Import in Ihrem ERP-System automatisch verfügbar gemacht werden. Die manuelle Erfassung von Artikeln entfällt, die Automatisierung sorgt stattdessen für eine Vereinfachung aller Folgeprozesse.

Um den Bestellabwicklungsprozess für weclapp-Nutzer weiter zu optimieren, wurde die bidirektionale Synchronisation um die Felder Positionsnotizen, Bestellnotizen sowie den Firmen- und Adresszusatz erweitert. Neu ist außerdem der Import kalkulierter Preise: In ITscope kalkulierte Preise können jetzt automatisch zu weclapp synchronisiert werden. 

 

Auch im Bereich der Auftragssynchronisation wurden maßgebliche neue Funktionen entwickelt. Die weclapp Auftragsstatus können nun über die Schnittstelle zurück an ITscope übertragen werden. In den ITscope-Einstellungen in weclapp sind die verschiedenen weclapp Auftragsstatus mit den ITscope Auftragsstatus verknüpfbar.

 

Werden Artikel aus ITscope importiert, kann nach dem neuesten Release nun per Einstellung bestimmt werden, welche Bilder heruntergeladen werden sollen und welches Bild als Standardbild/Hauptbild importiert wird.

 

Schließlich wurde auch die Artikelsuche erweitert: Um weitere Detailinformationen zum Produkt zu erhalten, wurde die Artikelsuche um die Beschreibung ergänzt.

 

Weiterführende Informationen zur weclapp-Schnittstelle finden Sie hier.

 

28.09.2020|

Neue Distributoren gelistet

Die Liste der Distributoren, die sich ITscope anschließen, wächst immer weiter. Trotz der Sommerpause haben sich seit August sechs neue Distributoren dem größten ITK Netzwerk der Business Branche angeschlossen. Neben vier deutschen Distributoren, fand auch ein niederländischer und ein amerikanischer Distributor den Weg zu ITscope.

Die NTS Computers Technology mit Sitz in den Niederlanden ist mit 24 Jahre seit der Gründung schon fest verankert im Channel und ist unter anderem Business Partner von HP, Microsoft, IBM und Intel.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Mercotrade Großhandel GmbH
Converge
A Plus Consulting GmbH
NTS Computers Technology BV
Logic Instrument GmbH
Theracon GmbH

 

23.09.2020|

imcopex: Büro- und ITK-Lieferant mit persönlichem Touch

 

Ob IT-Hardware, Office Supplies oder Consumer Electronics: Der international tätige Grossist imcopex bietet Resellern seit drei Jahrzehnten ein umfangreiches Portfolio an Original-Artikeln aller namhaften Hersteller.

Sortiment ausgeweitet: imcopex hat in den vergangenen zwei Jahren sein Sortiment von Office Supplies auf IT-Hardware und Consumer Electronics erweitert. Unter den rund 14.000 Artikeln finden sich Drucker/Kopierer, Verbrauchsmaterialien, Monitore, PCs, Notebooks, Netzwerkprodukte und Consumer Electronics wie Domestic Appliances und Personal-Care-Produkte. Die Original-Produkte stammen von Marken wie HP, Canon, Microsoft, Dell, Epson, TP-Link, Samsung und Xerox.

Mehrwert durch ITscope: ITscope ist für imcopex und seine Geschäftskunden seit Jahren ein zuverlässiger Partner, um die Bekanntheit zu steigern, B2B-Interessenten gezielt über das erweiterte Sortiment zu informieren und sie als Neukunden zu gewinnen.

Persönliche Betreuung: Nach der Registrierung bei imcopex erhalten Interessenten ihren persönlichen Ansprechpartner und Zugriff auf alle Services wie Bestellfunktionen, Artikel-Schnellsuchen, Preis- und Verfügbarkeitsinformationen, Übersichten über Geschäftsvorgänge sowie Schnittstellen-Anbindung für die elektronische Bestellabwicklung.

Blick in die Zukunft: imcopex wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit ITscope künftig ausbauen und die Präsenz auf der Plattform weiter stärken.

 

Erfahren Sie mehr über imcopex

 

Der Channel stellt sich vor

Sie möchten ebenfalls in unserem Newsletter präsent werden und sich sowie Ihre besonderen Mehrwerte anderen ITscope Nutzern vorstellen? Bei Interesse reicht eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir senden Ihnen alle relevanten Details zu.

17.09.2020|

Neue Distributoren gelistet

 

Immer mehr ITK-Distributoren aus dem In- und Ausland entdecken ITscope als Absatzkanal. Insbesondere beim Eintritt in neue Märkte kann ein Listing bei ITscope zum wahren Umsatzmultiplikator werden: Das ITscope-Netzwerk mit mehr als 7.400 aktiven Nutzern aus der ITK-Branche verhilft zu optimaler Sichtbarkeit — ganz ohne eigene Kundenakquise.

Für Systemhäuser und ITK-Reseller bedeutet das: Mehr Auswahl, mehr Transparenz und mehr Entscheidungsfreiheit. Seit Juni 2020 ist der Lieferantenstamm in ITscope um weitere fünf Unternehmen gewachsen. Damit umfasst unser Handelsnetzwerk mittlerweile knapp 400 Distributoren.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Webinstore AG
Spares Nordic AB
CDS IT-Systeme GmbH
PWA Electronic GmbH
DCMind GmbH
EFB Elektronik GmbHEDI (ab 09/2020)

 

26.08.2020|

Neu auf der Plattform & der B2B Suite: Bestelllimits

Sowohl auf der Plattform als auch in der B2B Suite können mit dem neuesten Release bei allen Firmen nun Bestelllimits aktiviert werden. Das bedeutet, dass durch die Vergabe von Limits Mitarbeiter nur noch bis zu dem angegebenen Wert bestellen können. Bestellungen, die diesen Wert überschreiten, müssen bei einem anderen Mitarbeiter angefragt werden. Über einem bestimmten preislichen Limit kann eine Bestellung nicht, beziehungsweise nur nach Freigabe des Freigabeberechtigten getätigt werden. 

Ziel dieses neuen Features ist es, firmeninterne Freigabeprozesse in ITscope abbilden und die Abläufe insgesamt vereinfachen zu können. 

Aber wie setzen sich diese Freigabeprozesse zusammen? Jeder Mitarbeiter mit Bestellrecht kann zunächst uneingeschränkt einkaufen. Hier bietet es sich an, ein allgemeines Bestelllimit zu definieren und für bestimmte Personen ein individuelles Bestelllimit festzulegen. Überschreitet ein Mitarbeiter das Limit, so kann ein zur Freigabe berechtigter Mitarbeiter diese Bestellung mit einem Klick annehmen oder gegebenenfalls ablehnen.

Wird ein individuelles Limit vergeben, dann erscheint hinter dem Drop-Down-Menü ein Feld, in welches das geltende Limit individuell je Mitarbeiter hinterlegt werden kann. Per Default gilt hier das allgemeine Limit, das dann entsprechend angepasst werden kann.


Auch die Freigabebearbeiter können individuell angepasst werden: So können für einzelne Mitarbeiter vom Standard abweichende Freigeber hinterlegt werden.

Überschreitet der Bestellwert inklusive Versandkosten das geltende Bestelllimit, erscheint ein entsprechender Hinweis. Nach dem Vorbereiten der Bestellung kann die Freigabe angefragt werden. 

Es erscheint ein Freigabe anfordern-Dialogfeld. Dort kann ein Kommentar ergänzt werden, beispielsweise der Grund der Bestellung.  Die eingetragenen Personen werden per E-Mail über den Freigabewunsch informiert und können mit einem Link auf die Bestellung springen und diese Freigeben (Bestellen) oder Ablehnen (Löschen). 

Gleichermaßen läuft der Prozess auch in der B2B Suite ab: Das Bestelllimit kann vom Portalbetreiber oder einem Kundenmitarbeiter mit Admin-Recht verwaltet werden. Dank des neuen Bestelllimit-Features werden firmeninterne Freigabeprozesse mit der ITscope Plattform verknüpft, wodurch wir Ihnen ermöglichen wollen, Ihre Beschaffung über ITscope noch leichter abzuwickeln.

Sie haben Fragen zu der neuen Funktion? Über support@itscope.de helfen wir Ihnen gerne weiter.  

 

Noch kein ITscope-Kunde? Mit ITscope sehen Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten ein und können diese transparent vergleichen. Testen Sie jetzt ITscope kostenlos – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

 

26.08.2020|

Digitaler Vertrieb der Zukunft – Hürden und Chancen für den ITK-Channel

 

Die kürzlich erlebten Krisenzeiten zeigten, wie unterschiedlich es um die Digitalisierung in Unternehmen steht. Auch im meist stark digitalisierten ITK-Umfeld herrscht insbesondere im Mittelstand noch Nachholbedarf. Speziell im Vertrieb verhält man sich zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und befürchtet den Verlust des Kundenkontakts. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet und stellt vielmehr eine Chance dar, die es zu ergreifen gilt.

Nicht zuletzt die Corona-Krise und die damit verbundene “Flucht” ins Homeoffice machten deutlich, dass der Digitalisierungsfortschritt ins Deutschland sehr unterschiedliche Level erreicht: War es für einen Großteil der Firmen doch recht unproblematisch möglich, von einem Tag auf den anderen von Bürobetrieb auf Homeoffice umzustellen, kämpfte insbesondere die öffentliche Verwaltung aufgrund von fehlender technischer Ausstattung und Infrastruktur mit der Umstellung. 

Mittelstand hat digital einiges aufzuholen

Auch wenn Digitalisierung das ureigenste Dienstleistungsangebot der Systemhäuser an ihre Kunden darstellt, gibt es auch hier nach wie vor bei den internen Prozessen, insbesondere im Vertrieb, großen Nachholbedarf. Im Branchenvergleich gilt die ITK-Branche als gut aufgestellt und mit Abstand am stärksten digitalisiert. Doch gerade der Mittelstand, zu dem auch der Großteil der Systemhäuser und IT-Dienstleister in Deutschland zählt, hinkt digital noch hinterher: Veraltete IT-Infrastruktur, fehlendes technisches Know-How sowie Engpässe bei personellen und finanziellen Ressourcen bremsen den digitalen Wandel. Speziell auch im Vertrieb sind viele Unternehmen zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und arbeiten lieber, wie bisher gewohnt, analog und mit manuellen Prozessen weiter. Die Sorge, den persönlichen Kontakt zum Kunden zu verlieren, prägt das Vorgehen.  

Doch diese Sorge ist im digitalen Vertrieb völlig unbegründet: Nach wie vor kann und wird die Beratung, als zentrale Komponente des Systemhausvertriebs, persönlich durchgeführt werden. Die Corona-Krise hat fundamental dazu beigetragen, dass die B2B Kommunikation innerhalb kürzester Zeit erheblich offener gegenüber neuen Technologien wurde. Verstärkt durch die zuletzt erlebten Krisenzeiten zeigte sich, dass persönlich nicht zwingend vor Ort bedeuten muss. 

Persönlich, aber digital

… so lautet unter diesen Gesichtspunkten die Devise des Vertriebs der Zukunft: persönlicher Kontakt, direkter Austausch und ein fester Ansprechpartner in Kombination mit digitalen Lösungen

Auch für uns von ITscope ist die Zukunft des Vertriebs digital. Denn: Effiziente Beschaffungsabläufe sind immer digital – aber eben auch persönlich. Ausgehend von diesem Grundsatz haben wir die eCommerce-Lösung B2B Suite entwickelt, die Systemhäusern und ITK-Resellern eine individuelle Betreuung und Beratung von B2B Kunden ermöglicht, aber gleichzeitig auch Prozessvorteile ausspielen kann, die sonst nur große, anonyme Plattformen bieten. Mit einem auf den Kunden individuell zugeschnittenen Sortiment und einem Checkout-Prozess, der gerade so schlank ist, dass der Kunde ungestört bestellen kann, bietet die B2B Suite alles, was man auch von einem klassischen Shopsystem erwartet. Doch diese Systeme sind nicht immer passend für die Anforderungen und Prozesse der ITK-Branche und darüber hinaus auch meist sehr teuer und wartungsintensiv. 

Der Einsatz der B2B Suite hingegen erspart den oftmals hohen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Gleichzeitig bietet die B2B Suite auf Anbieterseite die Möglichkeit, Bestellungen einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen und individuell zu beraten, ob der gewählte Artikel tatsächlich der richtige ist oder ob nicht ein anderer besser zur vorhandenen Infrastruktur beim Kunden passt. Dank dieser persönlichen Betreuung bleibt der Kontakt zum Kunden bestehen und zusätzlich wird ein echter Mehrwert geschaffen.  

Ganz neu ist dabei jetzt auch die Möglichkeit, digitale, firmeninterne Freigabeprozesse in der B2B Suite abbilden zu können: Mit dem neuesten Feature, den Bestelllimits, erfolgt eine budgetbasierte Freigabe von Bestellungen durch einzelne Mitarbeiter des B2B Endkunden und darauffolgend eine limitabhängige Freigabe bei dem Systemhaus selbst. 

 

In unserem kostenlosen Whitepaper zur Digitalisierung Ihres Vertriebs erfahren Sie, welche Herausforderungen Sie im digitalen Vertrieb beachten müssen und mit welchen sieben Innovationen Sie digitalen Vertrieb erfolgreich in Ihrem Unternehmen einsetzen.

Sie wollen sich vertrieblich für die Zukunft digital optimal aufstellen? Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an und tauchen Sie noch tiefer in die Materie ein: 

21.08.2020|
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ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

 

 

Die Lieferengpässe im Bereich des Homeoffice-Equipments scheinen überwunden: Notebooks sind wieder erhältlich und auch in anderen Kategorien füllen sich die Lager nach dem Tiefpunkt zu Beginn des Corona-Lockdowns. Doch in einer Kategorie bleibt der Bestand weiterhin knapp. Bei beständig hoher Nachfrage sind steigende Preise die unvermeidbare Folge.  

 

Die einen sehen den Peak bereits überstanden, die anderen rechnen mit der zweiten Welle. Fest steht: Trotz erster Lockerungen hat die Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch an der ITK-Branche gehen die damit verbundenen Auswirkungen nicht spurlos vorbei. 

Wie ITscope noch im März berichtete, prägten vor allem Lieferengpässe bei Homeoffice-Equipment die Situation im Bereich der IT-Hardware. Insbesondere Notebooks waren gefragter denn je, aber auch Headsets, Monitore und Webcams gehörten zu den dringend gesuchten Artikeln. 

Der Run auf Produkte dieser Art kam auch nicht von ungefähr, denn zweifellos hat die Intensität der Homeoffice-Nutzung durch COVID-19 einen Höhepunkt erfahren: Laut einer Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation gaben 23% der Befragten an, vor der Corona-Krise mindestens einmal pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Inzwischen ist der Anteil derer, die mindestens mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeiten, auf 39% gestiegen. Rund 26% der Befragten befinden sich derzeit sogar fast ausschließlich im Homeoffice.

 

Abflauende Nachfrage?

Den meisten Unternehmen gelang es, trotz der angespannten Situation auf dem ITK-Markt, ihren Angestellten die kurzfristig benötigte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Wie also sieht die Lage inzwischen aus? Entspannen sich die Lagerbestände im Channel mit der abflauenden Nachfrage eines mehrheitlich gesättigten Marktes? Und ist die Verfügbarkeit von Notebooks und Co. wieder gesichert? 

Eine aktuelle Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform gibt weitestgehend Entwarnung: In den meisten Kategorien des Homeoffice-Equipments steigen die Bestandszahlen seit März stetig an. Doch nicht überall: Eine Produktkategorie wird nach wie vor händeringend gesucht – und deren Preise explodieren.

 

Die Bestandszahlen normalisieren sich

Die positiven Nachrichten zuerst: Der Gesamtlagerbestand ist zwischenzeitlich deutlich stabiler: “Die Situation hat sich vorerst beruhigt. Vom Tiefpunkt Mitte März ziehen die Lagerbestände wieder merklich an. Insbesondere bei den vor Kurzem noch so dringend benötigten Notebooks können wir eindeutig eine Besserung erkennen”, erklärt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Die Entwicklung des Gesamtlagerbestands zeigt: Wer jetzt ein Notebook benötigt, der bekommt auch eines. Das unter den zuletzt besonders beliebten Geräten befindliche Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE), zeigt beispielhaft die Entwicklung während der Corona-Pandemie. Bereits Ende Februar fällt der Lagerbestand auf nahezu Null, im März steigen dann die Preise deutlich an. Auch die Produkt-Klick-Historie innerhalb der ITscope Plattform zeigt im März einen herausstechenden Peak. Erst Ende April normalisiert sich der Bestand und die Preise fallen wieder auf ein reguläres Level.  


Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) Januar bis Mai 2020

 

Ladenhüter Komplettsysteme

In eine ganz andere Richtung entwickeln sich die Lagerzahlen bei den, für das Homeoffice eher ungeeigneten, Komplettsystemen – seit Ende März geht es ununterbrochen nach oben. Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen ist diese Produktkategorie weit entfernt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Komplettsystem

Komplettsysteme entwickeln sich während der Corona-Krise offensichtlich zum Ladenhüter. Zum einen verhalten sich einige Firmen aktuell zögerlich, was größere Infrastrukturprojekte angeht. Zu groß ist noch die Unsicherheit, wie die wirtschaftliche Lage nach COVID-19 aussehen wird. Hinzu kommt auch ein generelles Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten: Das Homeoffice hat durch die Corona-Krise enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks, wo zuvor ein fest installierter PC der Standard war.

Komponenten wie Mainboards und Festplatten hingegen waren zu keiner Zeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst und unterliegen lediglich den üblichen Schwankungen. Im Bereich der TFTs trat einzig Mitte März eine kleine Delle auf, inzwischen sind die Lagerbestände wieder auf dem Normalniveau angelangt. Auch bei den vor kurzem noch stark nachgefragten Headsets führt der Weg in Richtung Stabilisierung. 

 

Webcams im Ausnahmezustand

Eine Produktkategorie hat sich jedoch noch nicht von der Corona-Panik erholt. Sah es bis Mitte März noch völlig normal aus, so hat sich der Gesamtlagerbestand seitdem nicht wirklich erholen können und befindet sich weiter auf dem Tiefstand.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

Die ungebrochen stark nachgefragte Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) wurde vielfach als Paradebeispiel des Angebot und Nachfrage-Prinzips genannt. Das aktuelle Nachfrageverhalten wirkt sich bei der beliebten Webcam auf der ITscope Plattform nicht nur in einer Bestands- und damit Verkaufsflaute, sondern auch in einem immensen Preisanstieg aus. Lag der HEK bis März noch stabil bei rund 50 Euro, erreichte er Anfang Mai mit über 250 Euro sein bisheriges Maximum. 

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 4007680000) Januar bis Mai 2020

Ein Ende scheint frühestens Ende Mai in Sicht: Wie die Preis/Lager/Status-Historie im HEK Trend zeigt, fallen die Preise insgesamt wieder etwas, doch entscheidend ist, wann die großen Broadline-Distributionen wieder liefern können. Diese haben das Preiserhöhungsspiel derzeit nicht mitgemacht und führen die Webcam weiterhin zu einem HEK von zwischen 80 und 100 Euro in ihren Listen, allerdings ohne Verfügbarkeit oder mit Verfügbarkeit “im Zulauf” mit Wareneingang gegen Ende Mai. Es bleibt zu hoffen, dass sich dann auch hier wieder etwas Normalität einstellt, sobald sich die Lager wieder füllen.

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. Sie möchten ebenfalls jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen können? Testen Sie ITscope unverbindlich 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

11.05.2020|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren


eCommerce ist für Systemhäuser oft untrennbar mit einem immensen Aufwand, hohen Kosten sowie der Bindung interner Ressourcen verbunden. Dass das aber auch ganz anders geht, zeigt die IT Südwestfalen: In nur vier Wochen realisiert der IT-Dienstleister eine eCommerce-Lösung – ganz ohne große Herausforderungen und zu überschaubaren Kosten. Und vor allem: mit weiterhin individueller Kundenberatung.

Karlsruhe, den 27.04.2020 – Bei der Umsetzung umfangreicher eCommerce-Projekte stehen Systemhäuser in der Regel vor einem grundlegenden Dilemma: Auf der einen Seite steht der Wunsch, in Sachen Digitalisierung mit gutem Beispiel voranzugehen und Prozesskosten zu reduzieren. Auf der anderen Seite aber auch das Ziel, ihren Endkunden mit persönlicher Beratung und individueller Unterstützung bei der Produktauswahl einen echten Mehrwert im Verkauf zu bieten. Das Selbstverständnis vieler Systemhäuser ist weit entfernt vom reinen “Kistenschieben”, keiner kann und will sich mit großen eTailern oder Online-Riesen wie Amazon messen – das wäre nicht nur hinsichtlich des Preisniveaus eine Herkulesaufgabe.

Stattdessen setzen Systemhäuser auf kundenindividuell vereinbarte Sortimente und Konditionen, kombiniert mit standardisierten Dienstleistungen und Managed Services. Das alles ist mit klassischen Shopsystemen nur mit Individualentwicklungen und entsprechend hohem Aufwand realisierbar. Dazu kommt dann noch die Anbindung der Bestellsysteme der Distribution sowie die Integration und Lizenzierung des Produktcontents. Ein Kraftakt, der schnell alle Budgets sprengt, da schließlich auch die Integration der eigenen ERP-Welt erforderlich ist.

Die IT Südwestfalen AG, ein regionales Systemhaus aus Lüdenscheid mit mehr als 50 Mitarbeitern, stand vor dem selben Szenario – hat jedoch etwas radikal Neues ausprobiert: eCommerce ganz ohne bekanntes Shopsystem, aber mit deutlich geringerem Aufwand, zu überschaubaren Kosten und vor allem mit weiterhin individueller Kundenberatung

Die IT Südwestfalen AG bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Darunter sind sowohl Kunden, für die nur Dienstleistungen erbracht werden, als auch Kunden, die beides, sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, verlangen sowie natürlich auch Kunden, die nur Hardware benötigen. 

Das Hauptziel von IT Südwestfalen ist, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen und die individuelle Betreuung, die das Systemhaus seinen Kunden bietet, mit einer eCommerce-Lösung zu vereinen. “Wir möchten nicht als Großhandel auftreten. Vielmehr sollen unsere Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG. Der Servicegedanke sollte, wie Danny Fischer weiterhin beschreibt, das Herzstück der Lösung sein: “Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen.” 

Für IT Südwestfalen war daher schnell klar: Die passende eCommerce-Lösung musste diese Anforderungen vollständig erfüllen. Ein Webshop auf Basis eines Shopsystems war jedoch zu aufwändig und auch zu kostspielig. Die ITscope B2B Suite hingegen, als eCommerce-Portal, in dem sich Systemhäuser weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern müssen, war für IT Südwestfalen die optimale Lösung.  

“Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde.”

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG 

Bereits vor zwei Jahren begann die IT Südwestfalen damit, den Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Automatisierten Einkauf hatte die IT Südwestfalen also bereits im Einsatz, als der Vertrieb mit der B2B Suite um einen digitalen Kanal ergänzt werden sollte. Gleichzeitig kann die individuelle Betreuung, als maßgebliche Servicekomponente bei IT Südwestfalen, mit der B2B Suite weiterhin sehr gut umgesetzt werden: “Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt”, meint Danny Fischer dazu. Entsprechend ist auch ein ausführliches Onboarding jedes Kunden feste Voraussetzung für die Freischaltung. In diesem erklärt der Key Account Manager Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel geteilte Produktlisten, sodass der Kunde von Anfang an von allen Vorteilen der B2B Suite profitiert. 

Dazu gehört auch, dass IT Südwestfalen in der B2B Suite neben Hardware auch Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services präsentiert. Ein Mehrwert sowohl für Endkunden, die neue Möglichkeiten kennenlernen, als auch für IT Südwestfalen, die dadurch zusätzliches Geschäft generiert. “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer das Erfolgsmodell.

Auch bei der Bestellverarbeitung verfolgt IT Südwestfalen einen kundenzentrierten Ansatz: Anstatt Bestellungen direkt zur Distribution durchzurouten, prüft der Vertriebsinnendienst jede Bestellung auf Plausibilität und Richtigkeit. “Wir bieten dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder einzelnen Bestellung. Das ist ein erheblicher Mehrwert gegenüber anderen Online Shops,” ergänzt Danny Fischer. Und das wissen die Kunden auch zu schätzen: IT Südwestfalen konnte bisher ein Plus von 40% an Bestellungen generieren, die ohne das System nicht entstanden wären. Der Grundsatz, nicht einfach nur Hardware-Geschäft online abzuwickeln, sondern primär die Kundenbindung zu stärken, zahlt sich für IT Südwestfalen also eindeutig aus. 

Und wie sieht die B2B Suite als eCommerce-Portal in der Praxis aus?

Der Einsatz der B2B Suite erspart Systemhäusern den üblicherweise erheblichen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Diese Vorgehensweise ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, da sie weniger eigene IT Ressourcen bindet. Content wird nicht mühsam zusätzlich integriert, Lieferanten nicht umständlich einzeln angebunden und der zeit- und nervenraubende Know How-Aufbau für ein spezielles Shopsystem oder eCommerce-Framework entfällt. Der Bestellprozess ist auf der ITscope Plattform integriert und das Bestellrouting erfolgt nach Freigabe elektronisch an die Schnittstellen der Distribution, sodass deren Rückmeldungen zeitgleich im Kundenportal landen. 

Außerdem kann das Design ganz individuell gestaltet werden – so steht im Handumdrehen das fertige Einkaufsportal. “Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt!”, berichtet Danny Fischer begeistert. “Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.”

Von allen Beteiligten erhält die B2B Suite sehr gutes Feedback: “Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen,” erklärt Danny Fischer zum Projekt, zu dem IT Südwestfalen Kunden hinzugezogen hat, die ihre Sicht auf das System einbrachten. Kleinere Schwierigkeiten zu Beginn, wie das Branding unter der eigenen Domain und die Performance, konnten kurzfristig behoben werden. “Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.” 

 

Für die Nutzung der ITscope B2B Suite ist zuerst ein Plattformzugang zu ITscope.com erforderlich. Systemhäuser erhalten via https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ einen kostenlosen Testzugang. 

Das vollständige Interview mit Danny Fischer können Sie hier lesen.

 

 

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27.04.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

Karlsruhe, 22.04.2020 – Das neuartige Coronavirus hat empfindlich die Lieferketten aus dem Hardware-Produktionszentrum China gestört. Die ab März weltweit ergriffenen Maßnahmen, wie beispielsweise Ausgangsbeschränkungen, sorgten außerdem dafür, dass unzählige Menschen ins Homeoffice ausgewichen sind. Unternehmen kamen daraufhin nicht mehr nach, ihre Mitarbeiter mit sicherer IT-Hardware auszustatten, weil der Nachschub fehlte. Besonders zeigt sich das bei den Notebook-Verkäufen im ITscope Marktbarometer für Q1/2020.

Das ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 wurde spätestens ab März überschattet von der Corona-Krise. Zum einen aufgrund von Lieferengpässen aus China, zum anderen durch den massenhaften Drang ins Homeoffice, der zu einer starken Nachfrage nach Notebooks von Firmen geführt hat, die ihre Mitarbeiter mit sicherem Equipment ausstatten wollen. Die Arbeit mit privaten Rechnern von Mitarbeitern ist für viele Unternehmen keine Alternative, da diese Sicherheitsrisiken für sensible Daten birgt.

China hat sich seit den frühen 1990er Jahren immer mehr zur verlängerten Werkbank der ITK-Hardwareindustrie entwickelt. Das immer noch im Konflikt stehende Taiwan hat einen großen Anteil daran. Die führenden Komponentenhersteller, die größten Notebook-Bauer und OEM-Riesen wie der Apple-Partner Foxconn kommen von der Insel, produzieren aber hauptsächlich in China. Lieferengpässe gab es aufgrund von Erdbeben oder Taifunen auch schon früher, aber nicht mit der Tragweite der Auswirkungen von COVID-19.

Highflyer: Microsoft stürzt Apple vom Thron

Bei Apple sind im ersten Quartal 2020 deutliche Einbrüche erkennbar, so auch im Highflyer-Geschwader. Die stylishen AirPods Pro fallen von Platz 1 auf Platz 3 und werden vom Microsoft Surface Pro 7 abgelöst. Lenovos ThinkBook ist gleich dahinter erstmals in den Top 3 zu finden.

Den ersten Platz der ITscope Highflyer-Charts sichert sich das, seit Oktober 2019 gelistete, Microsoft Surface Pro 7 mit über 5.000 Klicks. Die Surface-Reihe von Microsoft ist speziell für den professionellen Anwender geeignet und bei Systemhäusern, die im Microsoft-Umfeld zuhause sind, besonders beliebt. Mit dem Intel-Prozessor Core i7 der 10. Generation steht das Tablet einem herkömmlichen Notebook in nichts nach. Ganz billig ist es aber nicht, denn im Einkauf muss man für das Tablet schon über 1.100 Euro locker machen.

Passend dazu ist auf Platz 4 unserer Highflyer das Microsoft Surface Pro Signature Type Cover – eine Kombination aus Schutzhülle und Tastatur. Wer also das Surface am Arbeitsplatz richtig nutzen möchte, muss nochmal mindestens 150 Euro in die Hand nehmen. So wie Apple hat auch Microsoft angekündigt, dass es durch COVID-19 zu Umsatzeinbrüchen kommen wird. Betroffen sollen davon neben X-Box und Bing, laut Spiegel, auch Windows- und Surface-Produkte sein. Bei den Distributoren geht der Lagerbestand der Surface-Reihe ebenfalls stark zurück, was auf die Auswirkungen des Virus auf die Lieferketten aus China zurückzuführen ist.

Platz 2 belegt das Lenovo ThinkPad E15 20RD mit 15-Zoll-Display, das in der Corona-Krise so gut wie ausverkauft ist. Denn es hat sich offenbar herumgesprochen, dass es sich als günstiges, leistungsstarkes Notebook gut für Unternehmen eignet, deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten. Für knapp 700 Euro im HEK oder einen kaum höheren Straßenpreis bietet das Gerät einen Intel Core i5 der 10. Generation und eine SSD mit 256 GB. Damit ist das ThinkPad allemal eine gute Übergangslösung.

Da Lenovo und Intel beide von den weg brechenden Lieferketten aufgrund von COVID-19 in China betroffen sind, haben sie dem Virus den Kampf angesagt, indem sie Virologen für dessen Entschlüsselung Rechenleistung zur Verfügung stellen, wie das Handelsblatt berichtete. Wer mag, kann übrigens passend zu dem Lenovo-Notebook auch den Port Replicator ThinkPad Thunderbolt 3 WorkstationGen 2 zum VK von rund 335 Euro erwerben, der im neuen Highflyer-Ranking auf Platz 5 gelandet ist.

Die AirPods Pro von Apple sind, wie bereits erwähnt, auf Platz 3 bei den Neueinsteigern abgerutscht, was sicherlich auch auf den HEK von rund 242 Euro zurückzuführen ist. Als die In-Ear-Kopfhörer Mitte November auf dem Markt kamen, wurden sie den Händlern im vierten Quartal 2019 trotz des stolzen Preises buchstäblich aus den Händen gerissen und so kamen sie mit den Bestellungen kaum hinterher. Das machte sie zu den begehrtesten Highflyer-Produkten im Weihnachtsgeschäft. Nach Lieferschwierigkeiten im letzten Quartal, aufgrund der hohe Nachfrage, ist die Produktion der AirPods nun wegen der Coronakrise ins Stocken geraten. Noch gibt es Lagerbestände bei unseren Lieferanten, es bleibt aber abzuwarten, wie lange das hält. Denn so wie die Outlets vieler anderer Unternehmen musste Apple, laut Tagesschau, das Ladengeschäft in allen Ländern außer China wegen COVID-19 einstellen und die Jahresprognose entsprechend korrigieren.

Springen wir etwas weiter auf Platz 8 der Highflyer. Den hat sich der Intel-Herausforderer AMD mit dem Ryzen 9 3950X geschnappt. Mit seinen 16 Kernen und 32 Threads auf Basis der 7nm-Technologie konnte sich der Prozessor auf der CES 2020 Anfang des Jahres schon als Leistungssieger positionieren. Bei einem HEK von über 700 Euro ist er zwar nicht ganz billig, schlägt die Konkurrenz aber um Längen. Eine Besonderheit ist, dass die „Preiswert-teure Spitzen-CPU“ (so die Chip) auf einem AM4-Mainstream-Mainboard aufsetzt, was im Professional-Bereich eher selten ist.

Weiter unten auf Platz 12 ist das WD Red NAS Hard Drive eine genauere Betrachtung wert. Denn erst seit Mitte Januar 2020 gelistet, kommt mit der Festplatte erstmals wieder Bewegung ins Segment der Massenspeicher. Das ist im ITscope Marktbarometer überwiegend von SSDs dominiert. Umso erstaunlicher ist, dass sich die HDD von Western Digital von Anhieb gleich einen Platz unter den Top 25 sichern konnte. Im Vergleich, zu dem über viele Jahre erfolgreichen Modell WD40EFRX, hat die neue EFAX-Variante mehr Cache, setzt sie aber auf Shingled Magnetic Recording (SMR), was Schreibvorgänge aufwendiger macht. Denn wie das Wort Shingled (wörtlich geschindelt) verrät, überlappen sich die Magnetspuren. Wer noch zur alten, etwas teureren Variante mit besserer Schreibperformance greifen möchte, muss sich sputen: Die Lagerbestände gehen langsam aus.

Auf Platz 13 gleich hinter der WD-Festplatte hat sich die seit Ende Oktober 2019 gelistete PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 bei den Neueinsteigern positioniert. Die Grafikkarte zeichnet sich durch eine höhere Farbtiefe und einige revolutionäre Features aus. Dazu gehören die NVIDIA Turing genannte GPU-Architektur und 11 GB ultraschneller GDDR6-Speicher. Das macht die PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 zur perfekten Spiele-GPU. Im Gaming-Universum verspricht das Highend-Board das Eintauchen in hyperrealistische Bildwelten. Mit einem HEK von über 1.000 Euro nicht gerade günstig, hat sich die Grafikkarte allemal Platz 13 in unserem Ranking verdient. ComputerBase sieht das für ein Vergleichsboard von NVIDIA auch so.

Platz 18 ist ebenfalls erwähnenswert, weil der Iiyama Prolite B2483HSU-B5 mit 24 Zoll Full-HD erst seit Anfang Februar 2020 gelistet ist. Der LED-Monitor besticht durch Flexibilität und vielfältige Einsatzmöglichkeiten – sowohl im Büro als auch Zuhause. Das scheint sich jetzt in Zeiten von Corona im Homeoffice auszuzahlen. Wie bereits bei anderen Artikeln unseres Rankings genannt, statten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter aktuell für eine Homeoffice-Tätigkeit aus und setzen dabei unter anderem auf den Monitor von Iiyama: Mit Mittelklassepreis bei solider Leistung überholt Iiyama die “üblichen Verdächtigen” im TFT-Segment wie HP oder Dell. Grund dafür ist vermutlich, dass Iiyama als einer der wenigen Hersteller über ein eigenes Lager in Europa verfügt. Dadurch kann eine entsprechende Bevorratung und damit wiederum eine gute Lieferfähigkeit sichergestellt werden.

 

TFTs: Dell bleibt Spitzenreiter


Auf den oberen Plätzen ist bei den Displays kaum Bewegung. Dell hat nach wie vor mit dem seit 2018 gelisteten P2419H die Nase vorn. Mit rund 2.880 Klicks Vorsprung wurde die Konkurrenz auch diesmal deutlich abgehängt. Mit einem HEK von rund 130 Euro für 24 Zoll Full HD ist das Gerät auch ein echter Preissieger.

Das von Dell an der Spitze verdrängte HP Elite Display hat sich mit fast 3.000 Klicks immerhin auf Platz 2 wacker gehalten. Das Samsung Flip 2 WM55R kämpft sich weiter nach vorn und schafft es auf einen guten 18. Platz. Die Konferenzlösung scheint gut im Channel anzukommen und kann im Ranking mit normalen Monitoren durchaus mithalten. Der vorher so beliebte UltraSharp von Dell rutscht auf den 9. Platz ab. Das liegt vermutlich daran, dass er sich preislich deutlich von seinen Vorreitern abhebt.

Auffällig ist abermals, dass die PC-Riesen Dell, HP und Lenovo mehr und mehr das Monitorgeschehen im ITscope Marktbarometer bestreiten. Von den alt etablierten Display-Anbietern sind immerhin noch LG, Samsung (sogar fünfmal) und BenQ unter den Top 25 zu finden. Abgesehen vom Samsung Flip 2 sind ausschließlich mehr oder weniger große, „normale“ Arbeitsplatzbildschirme dabei. Hier scheint es etwas an bahnbrechenden Innovationen zu mangeln. Es bleibt abzuwarten, ob da nochmal etwas Neues kommt. Die TFTs sind aus technischer Sicht alle schon relativ ausgereift – primäres Entscheidungskriterium ist vermutlich der Preis.

Mobiltelefone: Outdoor-Aufsteiger Galaxy Xcover 4s


Auch bei den Smartphones bleibt die große Sensation aus: Apple dominiert nach wie vor die Kategorie der Mobiltelefone. An der Spitze ist diesmal das Apple iPhone 8 mit 64 GB, welches das iPhone 11 Xr von Platz 1 verdrängt. Auch hier bestimmt der Preis die Charts, denn das iPhone 8 ist mit einem HEK von nur 388 Euro fast 300 Euro günstiger als das zweitplatzierte iPhone 11 mit 64 GB.

Umso überraschender ist, dass sich neben all den Premium-Modellen von Apple ein „Hidden Champion“ wieder nach oben kämpft. Gemeint ist das Samsung Galaxy Xcover 4s, das um vier Positionen aufgerückt ist und es somit auf Platz 3 geschafft hat. Wie schon in den vorangegangen Marktbarometern beschrieben, handelt es sich dabei um ein Outdoor-Smartphone, das durch seine robuste („rugged smartphone“) Bauweise auch das Einwirken von physischen Kräften verzeiht. Auch das Nachfolgermodell, das Samsung Galaxy Xcover Pro, ist mittlerweile bei ITscope gelistet und springt von Null auf den 64. Platz. Ob es mit seinem Vorgänger mithalten kann, wird die nahe Zukunft zeigen.

Das leistungsstärkste Apple-Modell, das iPhone 11 Pro mit 256 GB, ist um eine Stelle auf Platz 5 abgerutscht. Wer sich für dieses Gerät interessiert, muss allerdings noch tiefer in die Tasche greifen, denn mit knapp 1.100 Euro im HEK ist es sicherlich kein Schnäppchen.

Huawei drängt ebenfalls in die Charts: Neben Samsung und Apple ist das chinesische Unternehmen der einzige Hersteller, der sich auf den oberen Rängen blicken lässt. Das Huawei P30 Lite schafft in diesem Quartal den Sprung auf den 16. Platz. Vorher war das seit April 2019 gelistete Gerät noch gerade mal auf Platz 32.

Samsung macht auch einen großen Satz nach vorn: Das seit Ende Dezember 2019 gelistete Galaxy A51 ist von Null auf Platz 15 hochkatapultiert. Es tritt in die Fußstapfen des Galaxy A50 – und kann sich dabei auch noch sehen lassen: Vier Kameras, ein hochauflösendes Display und ein HEK von unter 300 Euro könnten das neue Modell der A-Reihe zum Verkaufsschlager von Samsung machen.

Tablets: Microsoft mit starkem Laptop Ersatz


Bei den Tablets gab es mächtig Bewegung im ersten Quartal 2020: Auf den ersten Platz schafft es das neueste Flaggschiff aus der Surface-Reihe, das Microsoft Surface Pro 7 mit 12,3-Zoll-Display, Intel Core i5 und 256 GB SSD. Der Nachfolger des Pro 6 ist seit Oktober 2019 gelistet und hat damit einen guten Start in die Geschäftswelt hingelegt. Mit 1.100 Euro im HEK – und das ohne Tastatur – ist das Gerät nicht gerade günstig. Vergleicht man es aber mit gängigen Notebooks für die Arbeitsumgebung, schneidet es preislich gar nicht so schlecht ab.

Apple ist mit seinem Apple 10.2-inch iPad Wi-Fi abermals auf Platz 2. Das Modell der 7. Generation ist dabei zwar deutlich günstiger als die Konkurrenz von Microsoft, allerdings auch weniger für den Professional-Bereich geeignet, sondern vielmehr ein Freizeit-Gadget.

Samsung hat es mit dem Samsung Galaxy Tab A erstmals auch wieder unter die Top 5 geschafft. Das Tablet liegt preislich noch unter der Konkurrenz von Apple und zeichnet sich besonders durch das scharfe LED-Display mit WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) und schnelles WLAN aus. Ein Minuspunkt ist, dass Samsung hier nur vergleichsweise schwache Prozessoren verbaut hat. Das schlägt sich auch in der Performance nieder und macht das Gerät nicht wirklich arbeitsplatztauglich. Auch kann das Display nicht mit der OLED-Variante des Samsung Galaxy S5e mithalten, das dieses Quartal den 15. Platz belegt. Aber für den Alltag ist das Galaxy Tab A allemal geeignet. Und für einen HEK von 180 Euro ist das Tablet auch ein echtes Schnäppchen.

Alles in allem hat Microsoft in der Kategorie der Tablets mit acht der Top 15 die Nase vorn, gefolgt von Apple mit fünf Geräten. Dabei zeigt sich, dass sich bei den Systemhäusern und Fachhändlern vor allem die Business-Modelle von Microsoft und die Alltagsmodelle von Apple großer Beliebtheit erfreuen.

Notebooks: Corona schlägt hier voll zu


Die Kategorie der Notebooks ist besonders spannend, weil hier die Lagerbestände seit Ausbruch der Corona-Pandemie stetig gesunken und teilweise sogar bei null angekommen sind. Dabei hatten die Hersteller für das mehr und mehr nach hinten verlängerte Weihnachtsgeschäft vorher noch ordentlich die Lager gefüllt. Ein Grund für die Laptop-Knappheit ist wohl der, dass viele Firmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt haben und nun verzweifelt versuchen, sie mit entsprechend sicherem Equipment auszustatten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Nachfrage aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht ausreichend gedeckt werden kann, wie wir am 24. März bereits in einer Pressemitteilung zu Corona-bedingten Lieferengpässen festgestellt haben. Im ITscope Marktbarometer für Q1/2020 ist Lenovo mit sechs Notebooks unter den Top 15 am meisten vertreten, gefolgt von HP mit fünf Geräten. Hier nun ausgewählte Produkte im Ranking:

Den ersten Platz sichert sich das seit Mai 2019 gelistete HP ProBook 450 G6, das damit Lenovo vom 1. Platz verdrängt hat. Das ProBook mit dem mobilen Intel-Prozessor Core i5-8265U zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit, ausreichende Performance für den Office-Bereich und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Notebookcheck hat den größeren Bruder mit Core-i7-Prozessor für einen VK von 1.200 Euro unter die Lupe genommen und kam mehr oder weniger zu dem Schluss, dass die Variante mit Core i5 es auch tut. Der HEK ist mit knapp 700 Euro tatsächlich verlockend, deckt sich aber auch mit dem eines Neulings von Lenovo.

Platz 2 hat sich nämlich das Lenovo ThinkPad E15 mit 15,6-Zoll-Display gesichert, das gerade erst seit Mitte/Ende November gelistet ist. Es ist vergleichbar mit dem vorher erstplatzierten Vorgänger, dem Lenovo ThinkPad E590 20NB, das auf Platz 4 abgerutscht ist. Bis auf ein paar kleine Details ähneln sich die beiden ThinkPads auch optisch sehr stark. Beide Lenovo-Notebooks verfügen auch über einen mit 1,6 GHz getakteten Intel Core i5, allerdings aus unterschiedlicher Baureihe. Und beide E-Modelle haben wohl auch noch mit technischen Problemen zu kämpfen, denn die Radeon-GPU von AMD scheint sich mit der Intel CPU nicht zu vertragen. Das bringt laut Notebookcheck Leistungsverluste und eine Gehäuse-Außentemperatur von bis zu 65 Grad Celsius im Stresstest mit sich, zumal offenbar an der Kühlung gespart wurde. Ob Lenovo bei dem neuen E15 noch nachbessern wird, bleibt abzuwarten. Vorerst ist man mit dem Vergleichsmodell E590 recht gut bedient.

Das Lenovo ThinkBook 15-IML 20RW mit Comet-Lake-Sockel hat einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt: von Position 161 auf Platz 3. Das Notebook verfügt über einen Core-i3-Prozessor der 10. Generation, 256 GB SSD und 8 GB Arbeitsspeicher. Die Lagerbestände der ITscope-Distributoren deuten darauf hin, dass das Notebook besonders während der aktuellen Corona-Pandemie beliebt ist. Es ist nämlich restlos ausverkauft. Kein Wunder bei dem HEK von 577 Euro. Da werden sich viele Unternehmen darum gerissen haben, um ihre Mitarbeiter im Homeoffice mit einem günstigen Firmennotebook auszustatten, statt sie mit eigener, vermutlich nicht sicherer Hardware arbeiten zu lassen.

Im Highend legt Apple mit zwei MacBook Pro vor. Besonders zu erwähnen ist das MacBook Pro mit einem Intel Core i9 der neuesten Generation, 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 3.072 x 1.920 Pixel und einer anpassbaren Touch Bar. Letztere ersetzt die Funktionstasten und erlaubt den Schnellzugriff auf bestimmte Befehle oder Sondertasten einschließlich Emojis, wie in der Werbung gerne gezeigt. Weitere Features sind 16 GB RAM, eine SSD mit 1 TB Speicherplatz und eine eingebaute Radeon Pro 5500M mit UHD-Grafikausgabe. Dass soviel Leistung seinen Preis hat, versteht sich von selbst. Beim HEK von rund 2.500 Euro ist dennoch erstaunlich, dass es das Gerät auf Platz 12 geschafft hat. Gleich dahinter ist die Variante mit i7-Prozessor, die mit einem HEK von rund 2.100 Euro zu Buche schlägt. Die Straßenpreise der beiden Modelle fangen bei rund 2.850 Euro, respektive 2.420 Euro an.

Lenovo liefert mit dem Lenovo ThinkPad L13 Yoga einen Aufsteiger, der noch erwähnenswert ist. Das Gerät findet sich zwar erst auf Platz 30, war vorher mit Position 553 jedoch noch deutlich weiter hinten – ein deutlicher aufstieg also. Mit einem leistungsstarken i5-Prozessor, 500 GB SSD und 16 GB RAM bekommt man ein Office-taugliches Notebook für einen HEK von weniger als 1.000 Euro und einen Straßenpreis von ab etwa 1.060 Euro. Das L13 Yoga lässt sich wie andere Yoga-Notebooks von Lenovo vollständig umklappen und so als Tablet benutzen. Nachteil ist allerdings, dass es bei den 16 GB RAM bleiben muss, denn der Arbeitsspeicher ist fest verlötet. Dies ist laut Hersteller Platzgründen geschuldet. Ob die Komponenten sich wie bei den Geräten eines Konkurrenten ab- oder umlöten lassen, ist sicherlich eine Frage des Preises.

PC-Komplettsysteme: HP ist Lenovo auf den Fersen


Bei den Komplettsystemen ist HP im ersten Quartal 2020 mit neun Geräten unter den Top 15 absolut dominierend. Lenovo bleibt zwar an der Spitze, konnte so wie Dell aber nur zwei Geräte unter die Top 15 einschleusen. Auffällig sind die hohen Klickraten der beiden Spitzenreiter zu den Nachfolgern auf Platz 3 und 4. Der neue, alte Klassensieger Lenovo hat mit einem ThinkCentre sogar um fast 2.000 Klicks zugelegt. Preislich sind die PC-Systeme, einen Bildschirm vorausgesetzt, eine gute Alternative zu Notebooks fürs Homeoffice.

Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 – Mini bleibt an der Spitze – mit beachtlichen 7.862 Klicks oder 1.014 mehr als der Zweitplatzierte von HP. Bei dem ThinkCentre handelt es sich um einen kompakten Office-PC, der sich von den nachfolgenden fünf Geräten lediglich darin unterscheidet, dass der Core i5-9400T nur mit 1,8 GHz getaktet ist. Dafür ist er mit einem HEK von knapp 560 Euro auch günstiger.

Auf Platz 2 in der Kategorie Komplettsysteme ist der HP ProDesk 400 G5, der auf 6.848 Klicks kam, weit vor den 2.381 Klicks des nunmehr drittplatzierten Bruders aus der G6-Serie. Die ProDesk-Reihe von HP ist für ihre platzsparende Bauweise bekannt und schafft es damit regelmäßig in die Charts. Der ProDesk 400 G5 Mini Desktop steht einem regulären Tower PC mit 256 GB SSD, Intel Core i5 bei einer Taktrate von 2,2 GHz und 8 GB RAM in nichts nach. Eine Besonderheit der ProDesk-Reihe ist die, dass sie sich mit HP-Komponenten erweitern und rückseits an ein HP EliteDisplays montieren lässt, was den kleinen Rechner noch platzsparender macht.

Auf Platz 6 und auf Platz 8 finden sich zwei OptiPlex Desktops von Dell, beide mit Core-i5-Prozessor. Der eine ist der mit 2,2 GHz getaktete OptiPlex 30870 – Micro, auf Platz 8 ist der Dell OptiPlex 3070 – SSF (im Small Form Factor) mit einer Taktrate von 3 GHz.

Auch Fujitsu lässt sich in den oberen Rängen blicken und machte mit dem ESPRIMO P558 einen Sprung von Position 23 auf den 9. Platz. Er ist der größte der ESPRIMO-Reihe, denn auch diese verfügt über einige Kompaktmodelle. Der P558 ist eher ein gewöhnlicher Tower-PC. Leistungstechnisch kann er aber dank hoch-getaktetem Core i5-9400 gut mit der Konkurrenz von Dell und HP mithalten. Dabei ist er mit einem HEK von 518 Euro auch noch ein bisschen günstiger als andere ESPRIMO-Modelle.

Grafikkarten: MSI gewinnt mit RTX Gaming


Auf Platz 1 im Grafikkartengeschwader schaffte es diesmal die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO, die sich praktisch mit der jetzt drittplatzierten PNY Quadro P2000 die Klinke in die Hand gab. Die Grafikkarte von MSI kann ohne Bedenken zu den High-End Gaming Boards gezählt werden. Sie bietet 11 GB GDDR6 mit einer Boost-Taktrate von 1.750 MHz. Effektiv stehen sogar bis zu 14 GHz zur Verfügung. Trotz der hohen Leistung und des großen Übertaktungsspielraums bleibt sie verhältnismäßig leise und kühl. Die Leistung kommt aber mit einem recht hohen Energieverbrauch einher. Und ganz günstig ist die Grafikkarte auch nicht: Sie schlägt mit 1.100 Euro im HEK zu Buche. Damit ist die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO die teuerste Grafikkarte unter den Top 5.

Die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6 hat sich auf Platz 2 gehalten und kostet mit einem HEK von 472 Euro noch nicht mal halb soviel wie die Gaming-Schwester auf Platz 1.

PNY liefert mit der PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower einen echten Aufsteiger. Die Grafikkarte springt von Platz 71 auf den 11. Platz. Dabei bewegt sich die Grafikkarte in einem ähnlichen Preissegment wie die erstplatzierte MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO. Auch technisch sind sich die beiden Grafikkarten sehr ähnlich.

Im mittleren Preissegment schafft es die MSI RTX 2060 SUPER GAMING X von Platz 23 auf Platz 5 bei den Grafikkarten. Mit einem HEK von 430 Euro ist sie auch nicht das günstigste Board, aber dafür bietet sie, wie die Zweitplatzierte mit 8 GB GDDR6, auch viel Leistung.

Der absolute Preis-Ausreißer ist die MSI GT 710 1GD3H LP, zum HEK von nur 37 Euro mit Abstand die günstigste Grafikkarte unter den Top 20. Allerdings kann man hier auch keine vergleichbare Leistung erwarten. Für rechenarme Office-Anwendungen reicht die Grafikkarte aber allemal.

Wechseln sich auf den vorderen 14 Plätzen in fröhlicher Eintracht MSI und PNY ab, folgt auf Platz 15 eine ASUS TURBO-RTX2080TI-11G zum HEK von rund 1.166 Euro. Mit der Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER WINDFORCE OC 3X 8G ist die alteingesessene 3er-Riege aus Taiwan komplett. PNY Technologies ist schließlich ein US-Unternehmen.

Aber auf den Plätzen 22 und 23 sowie 25 und 26 macht sich noch ein amerikanisches Unternehmen breit. Die Rede ist von HP Inc., wobei die betreffenden Grafikkarten so wie die NVIDIA Quadro P2200 auf Platz 22 natürlich OEM-Ware und in erster Linie als Zubehör gedacht sind. Besagtes Board unterstützt laut HP bis zu vier 4K-Displays oder ein 5K-Display über DisplayPort 1.4. Die Bezeichnung 5K ist etwas unspezifisch, denn sie fängt schon bei einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Bildpunkten an. Manche iMacs von Apple unterstützen über den Anschluss externe 5K-Displays mit einer vollen 5K-Auflösung von 5.120 x 2.880 Bildpunkten bei 60 Hz.

Mainboards: Taiwans 3er-Riege macht das Rennen


Bei den Mainboards gibt nach wie vor die 3er-Riege aus Taiwan den Ton an. Bis auf zwei Aufsteiger hat sich hier aber nicht so viel getan im ersten Quartal 2020. MSI Z390-A PRO ist nach wie vor auf Platz 1. Das Board zum HEK von rund 105 Euro bietet einen Intel-Sockel LGA 1151 für Celeron-, Pentium, und Core-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie Slots für vier RAM-Speicherriegel mit bis zu 64 GB.

Den zweiten Platz sichert sich in diesem Quartal das Gigabyte B450M DS3H auf dem “Mainstream” AM4-Sockel. Das Mainboard ist seit 2018 gelistet und von dem 10. auf den 2. Platz nach vorn gesprungen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es bis Mitte Februar deutlich günstiger war, bevor der Preis dann wieder angezogen ist.

Mit einem durchschnittlichen HEK von 63 Euro scheint es aber im Channel als günstige Alternative gut anzukommen, ähnlich wie das ASUS PRIME H310M-A, das von Platz 8 auf Platz 3 vorgeprescht ist und mit einem HEK von 66 Euro nur wenig teurer ist als das von Gigabyte.

Last but not least ist nur noch das ASRock B450M PRO4 für AMD-Prozessoren erwähnenswert, denn die werden immer beliebter, so auch im Channel. Der HEK von 71 Euro tut sein Übriges. Das seit 2018 gelistete Motherboard war vorher noch auf Platz 58 und hat es nun gerade so unter die Top 15 geschafft.

Wer meint, ASRock würde damit besagtes Spitzentrio aufmischen, der hat nicht ganz unrecht. Denn in der Liste der Mainboard-Hersteller hat es das Unternehmen seit Ende 2018 vor MSI erneut unter die Top 3 geschafft. Abgesehen davon gehört ASRock praktisch immer noch zur ASUStek- beziehungsweise Asus-Familie. Die 2007 gegründete neue Mutter Pegatron war 2015 zumindest noch zu über 17 Prozent im Besitz von ASUStek und gilt nach dem Apple-Produktionspartner Foxconn (ebenfalls aus Taiwan) als zweitgrößter EMS oder Elektronik-Auftragsfertiger der Welt.

Weitere EMS-Riesen aus Taiwan sind die Notebook-Auftragsfertiger Quanta und Compal sowie die Acer-Ausgliederung Wistron und die neue BenQ-Mutter Qisda. Hinzu kommen viele andere Peripherie- und Komponentenhersteller, der Tastaturen-Riese Chicony zum Beispiel oder Intels Produktionspartner Taiwan Semiconductor (TSMC). Sie alle produzieren längst in China und halten die verlängerte Werkbank der internationalen Hardware-Industrie am Laufen, auch in Corona-Zeiten.

Prozessoren: AMD Ryzen holt weiter auf


Bei den CPUs ist Intel mit dem Core i7-9700K mit acht Kernen und einer Taktrate von 3,6 GHz immer noch an der Spitze. Auf Platz 2 folgt gleich dahinter der Core i5-9600K mit 3,7 GHz, der vorher noch auf Platz 5 war.
Auf Platz drei schaffte es der seit Mitte 2019 gelistete AMD Ryzen 5 3400G, der von Platz 9 kommend wie die ganze Familie wahrhaft einen „ryzen-haften“ Start hingelegt hat. Der leistungsstarke AMD Ryzen ThreadRipper 3970X, der auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde, hat von Platz 61 auf Platz 22 einen riesigen Satz nach vorn gemacht. Dabei ist er weniger für den normalen Office-Gebrauch gedacht, sondern eignet sich mit seiner Leistung eher für Serverumgebungen. Dabei kommt die nun schon fast legendäre neue 7nm-Architektur von AMD zum Tragen. Wie Computerbild bemängelt, geht die hohe Leistung des ThreadRipper 3970X aber auch mit einem „extrem hohen Stromverbrauch“ einher.

Storage-Systeme: Synology bleibt King


Bei den Storage-Systemen (NAS- und SAN-Speicherprodukten) hat sich auf den ersten sechs Plätzen nichts verändert. An der Spitze ist weiterhin die Synology DS218+, gefolgt von der Synology Disk Station DS918+ sowie den QNAP-Modellen TS-431P und TS-231P. Etwas Bewegung kommt erst mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN auf Platz 7 (vorher Platz 11) ins Spiel. Einer der Key Selling Points des SAN-Speichers ist eine hervorragende Anwendungsbeschleunigung dank mehr als 200.000 IOPS (Input/Output Operations Per Second). Außerdem ist die Lösung ohne spezielle Vorkenntnisse einfach zu installieren, zu bedienen und zu warten. Hinzu kommt eine einfache Wiederherstellung dank virtualisierter Snapshot-Technologie. Damit eignet sich das modulare SAN Array gut für kleine und mittelständische Unternehmen. Einzig der HEK von über 6.345 Euro könnte die Freude darüber etwas trüben.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
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http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

22.04.2020|

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

 

Um eine weitere Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen, schicken viele Firmen nach Möglichkeit ihre Angestellten ins Homeoffice. Dies erfordert nicht nur eine hohe Flexibilität auf beiden Seiten, sondern auch die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur. Lösungen zur digitalen Zusammenarbeit müssen eingesetzt und Geräte und Zubehör beschafft werden. An erster und wichtigster Stelle: Notebooks – doch der Lagerbestand der Geräte sinkt stetig. Die Situation im Großhandel verschärft sich, was exklusive Auswertungen der aktuellen Bestandszahlen der ITscope Plattform deutlich zeigen.

Notebooks als Mangelware: Bis Ende Januar war der Gesamtlagerbestand der auf ITscope angebotenen Notebooks noch vergleichsweise stabil, Mitte Februar ist bereits eine starke Abnahme im Bestand erkennbar. Und dieser fällt weiter bis Mitte März: Zu diesem Zeitpunkt ist der Lagerbestand beinahe bei null. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

In Deutschland nimmt der Großteil der Bevölkerung die Bedrohung durch das Corona-Virus ernst und hält sich an die Beschlüsse der Bundesregierung. “Stay at home” lautet die aktuelle Devise, um nicht notwendige soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren: Nicht nur Freizeitaktivitäten, sondern bei immer mehr Firmen auch der Arbeitsalltag, verlagern sich, sofern möglich, in die eigenen vier Wände

Diese Situation verlangt jedem Einzelnen ein hohes Maß an Flexibilität ab, viele Unternehmen sind mit der Bereitstellung des benötigten Equipments für Homeoffice-Tätigkeiten überfordert: Insbesondere Notebooks, aber auch Monitore, Smartphones oder Headsets müssen beschafft werden – was nicht nur mit hohen Kosten, sondern auch Einrichtungsaufwand verbunden ist. 

Arbeitgeber, die bisher weniger stark mit Arbeitsmitteln für Remote-Tätigkeiten aufgestellt waren, bekommen dies besonders schmerzlich zu spüren. Hinzu kommt eine weitere Herausforderung mit ersten Lagerengpässen: Viele Hersteller haben ihre Produktionsstandorte in Asien und der Shutdown der chinesischen Volksrepublik wirkt sich deutlich auf die Produktion und Lieferketten aus. Auch Stimmen aus der Branche Informations- und Kommunikationstechnik bestätigen: “Es gibt aktuell kaum noch Ware am Markt, was Homeoffice-Equipment betrifft”, so Bernadette Jürs, Head of Sales bei der AXRO Bürokommunikation Distribution Import Export GmbH.

Die ITscope GmbH betreibt die gleichnamige Plattform ITscope.com: Mit der B2B Handelsplattform vereinfachen Systemhäuser und ITK-Reseller ihre Verkaufsprozesse und die IT Beschaffung deutlich. Europaweit sind rund 7.800 Reseller und 370 Distributoren mit über 3 Mio. IT Produkten beteiligt – eine optimale Basis also, um Prognosen über die Verfügbarkeit von IT Produkten zu treffen. Und erste Vorabzahlen des ersten Quartals 2020 bestätigen den Verdacht: Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich so auch auf der ITscope Plattform ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice. 

Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich auch in den ersten Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice.


Preis/Lager/Status-Historie Lenovo Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE) Januar bis März 2020

Besonders deutlich werden die Zahlen, wenn man den Verlauf der Lagerbestände in einem längeren Zeitraum betrachtet. Seit Juli 2019 ist der Bestand, trotz saisonaler Schwankungen, weitestgehend stabil, bevor er dann im Februar und vor allem März regelrecht abstürzt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Eine Gegenüberstellung mit Komplettsystemen (mit den gleichen Analyseparametern) zeigt: Hiervon ist noch ausreichend auf Lager.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je System

Auch bei weiterem Equipment, welches für die Arbeit im Homeoffice nötig ist, wie Headsets (hier als Beispiel in der Grafik), Monitoren oder Webcams, zeichnen sich Lagerengpässe ab.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Headsets in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Headset

Auch auf dem Zweitmarkt mit generalüberholten Gebrauchtartikeln sind Notebooks heiß begehrt: “[…] gerade aktuell ist es völlig verrückt, weil sich sämtliche Firmen auf Homeoffice vorbereiten. Ich bin froh, wenn wir wieder im normalen Alltagsgeschäft sind”, so Stimmen aus dem ITK-Channel zur aktuellen Situation. 

Auch wenn diese Eindrücke nicht unbedingt jeden positiv stimmen und besonders bei Firmen, die jetzt für Hardware-Aufrüstung sorgen wollen oder müssen, für Beunruhigung sorgen, besteht kein Grund zur Aufregung. Die ITscope Plattform bietet Händlern die Möglichkeit, Ausweichgeräte zu finden: Am Markt sind immer noch viele Notebooks verfügbar, beispielsweise mit abweichender Ausstattung oder von anderen Herstellern oder Lieferanten. 

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. 

 

24.03.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q4/2019

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Apple stürmt im Weihnachtsgeschäft regelrecht die Highflyer Charts, AMD lässt nicht locker und auch Nintendo hat sich unter den Weihnachtsbaum gemogelt.

Karlsruhe, den 21.01.20.  Die Highflyer Charts sind im vierten Quartal 2019 von Apple geradezu im Sturm erobert worden. Nach dem Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 sieht man bis Platz 7 nur die Marke mit dem angebissenen Apfel. Die Strategie, kurz vorher das als Consumer-Tablet positionierte neue 10-Zoll-iPad ins Weihnachtsgeschäft zu schicken, ist offenbar voll aufgegangen. Denn dafür gab es ein Daumen hoch und ein Platz 2 unter den Neueinsteigern in der Händlergunst. Echte Überflieger sind in der Chart-Liste auch die drahtlosen In-Ear-Kopfhörer AirPods Pro auf Platz 3 und die Apple Watch der Serie 5 mit GPS-Funktion auf Platz 5. Bei Letzterer hat Apple wohl etwas in die Marketing-Trickkiste gegriffen, denn diese ist so ziemlich baugleich mit der Apple Watch der Serie 4, die mit dem neuen Release sang- und klanglos eingestellt wurde. Weihnachtstauglicher geworden ist auch der Preis des iPhone 11 mit 64 GB in schwarz auf Platz 4, das zu einem HEK von rund 660 Euro in den Handel kam. Preislicher Ausreißer nach oben unter den Top 10 der Neueinsteiger ist das MacBook Pro mit Intel Core i9 zum HEK von 2.476 Euro auf Platz 6. Abgesehen von den Apple-Produkten war das ITscope Marktbarometer in der Weihnachtszeit auch sonst für einige Überraschungen gut.

Das Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 wurde schon genannt. Der auf Englisch Tiny genannte PC-Mini ist erst seit August 2019 gelistet und trotz seiner Maße von 18 x 18 x 4 cm mit dem Intel Core i5-9400T der neuesten Generation (mit 1,8 GHz) und 8 GB RAM doch so leistungsfähig, dass er am Arbeitsplatz für normale Anwendungen nichts missen lässt. Dass HP mit einem Vergleichsmodell mit einer etwas höheren Taktrate von 2,2 GHz um die Ecke gekommen ist, hat die Händler offenbar nicht gestört.

Nochmal zurück zu den schicken drahtlosen AirPods Pro auf Platz 3 in der Kategorie Headsets. Diese sind nach langer Zeit wieder mal eine echte Innovation im Apple-Universum und stecken voller intelligenter Technik. Das fängt schon bei der aktiven Geräuschunterdrückung an. Mikrofone an der Außenseite nehmen dazu die Umgebungsgeräusche 200-mal pro Sekunde auf und unterdrücken den Schall dann mit einem Gegenimpuls nahezu vollständig. Getrübt wurde die Freude an den neuen Kopfhörern durch Lieferschwierigkeiten. Selbst nach Weihnachten ist es für Händler noch immer schwer, an die AirPods Pro Apple heranzukommen. Apple selbst will den Verkauf der kabellosen In-Ear-Kopfhörer erst im Februar wieder aktiv angehen. Ein mit den Zulieferern gut vernetzter chinesischer Analyst rechnet laut mobilFlip damit, dass das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im ersten Halbjahr 2020 angespannt bleiben wird und erst ein zweiter Auftragsfertiger Linderung bringen könnte.

Platz 8 belegt nach dem Apple-Durchmarsch der Ryzen 9 3950X mit 3,5 GHz. AMD setzt seine Siegesserie in der Kategorie CPUs und unter den Neueinsteigern fort – diesmal sogar mit 16 Kernen auf selben Raum dank der 7-nm-Technologie. Der im November erschienene Prozessor setzt dabei wieder völlig neue Standards in der CPU-Welt. 16 Kerne in einer Architektur mit nur sieben Nanometer (nm) unterzubringen, ist geradezu bahnbrechend. Wollte man eine vergleichbare Leistung haben, so musste man vorher auf eine viel größere CPU zurückgreifen. Diese hätte aber nicht auf Mainboards mit AM4-Sockel verbaut werden können und hohe Mehrkosten nach sich gezogen. Außerdem versteht sich der Ryzen 9 3950X schon auf PCI Express 4.0. Das kann weder das alte Topmodell AMD Ryzen Threadripper 2990WX noch eine Intel-CPU. Der Nachteil ist allerdings ein deutlich höherer Stromverbrauch als bei älteren Modellen und denen von Intel. Hinzu kommt, dass die Preise aufgrund der guten Verfügbarkeit am Sinken sind, was manche Händler nicht freuen dürfte. Nebenbei bemerkt hat AMD auf der CES 2020 in Las Vegas gerade den Threadripper 3990X angekündigt. Damit zielt der ewige Intel-Herausforderer auf das Profi-Segment, das bislang fast ausschließlich von den weit teureren XEON-Prozessoren besetzt war. In manchen Benchmarks hat der 3990X von AMD zu einem Fünftel des Preises (rund 4.000 gegenüber 20.000 Dollar) sogar besser abgeschnitten als das Intel-Flaggschiff in dem Segment.

Auf den 10. Platz schafft es die Kategorie TFTs mit dem Samsung Flip 2. Es handelt sich dabei weniger um einen Monitor, sondern um ein Whiteboard, das in Meeting-Räumen herkömmliche analoge Flipcharts (daran erinnert der Name) mit Papierbögen ersetzen soll. Trotz oder gerade wegen des HEKs von 1.911 Euro hat das Flip 2 mit 55 Zoll großem UHD-Touchscreen über 700 Klicks eingeheimst. Andere Conferencing-Lösungen sind aber tatsächlich viel teurer. Händler sind daher gut beraten, das Samsung Flip 2 für Einsteiger auf den Schirm zu haben, zumal dieses im Gegensatz zum Vorgänger auch ein Office-Paket beinhaltet. Was allerdings fehlt, ist eine integrierte Webcam für Videokonferenzen. Verführerisch ist die leichte Bedienung per Stift oder Finger mit einer Latenz von nur 6,8 Millisekunden.

Auf Platz 11 schaffte es wieder eine Dockingstation in die Highflyer Charts, diesmal vertreten durch HP und der HP USB-C Dock G5. Im letzten Marktbarometer hat es Dell geschafft, mit der Dock WD19 dorthin zu gelangen und besonders durch die modulare Stromversorgung mit bis zu 210W zu überzeugen. HP setzt mit der USB-C Dock G5 vor allem auf Platzsparen und einen modernen Look. Auf gerade mal 12×12 cm bietet die Dockingstation eine Reihe von Anschlüssen, die man nicht missen möchte. Dazu gehören zwei USB-A 3.0, zwei DisplayPort, ein HDMI 2.0, eine RJ45- beziehungsweise Ethernet-Schnittstelle und ein USB-C-Port. Das kompakte Design fordert aber auch seine Kompromisse. So kann die Dockingstation Notebooks nur mit 100 W laden. Allerdings unterstützt sie schon eine 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, was das wieder wettmacht.

Platz 12 ist für Office-Umgebungen weit weniger geeignet als die vorher genannten Highflyer, passte aber sehr gut unter den Weihnachtsbaum. Gemeint ist die Spielekonsole Nintendo Switch, die auch schon in der Cyberwoche um Black Friday und Cybermonday zum Retail- und E-Tail-Schlager wurde. Die Nintendo Switch zeichnet sich durch ihr modulares Design aus: Als Hybrid lässt sich der Nachfolger der Wii U sowohl stationär mit einem externen Bildschirm nutzen als auch stand-alone für Handheld-Spiele. Abnehmbare Bedienelemente namens „Joy-Con“ ermöglichen Spiele in einer dritten Variante, dem sogenannten Tisch-Modus.

Platz 24 schließlich wurde wortwörtlich von einem Highflyer eingenommen. Die Rede ist von dem als Multikopter oder „Active Drone“ zu bezeichnende DJI Mavic Mini in der Flymore Combo mit drei Akkus und drei Ersatzrotoren. In der Variante ist die Drohne noch ganz frisch in der Distribution erst ab Januar 2020 offiziell lieferbar. Das Interesse ist im Vorfeld aber enorm. Das neue Fluggerät des längst etablierten Drohnenherstellers DJI ähnelt dem “großen Bruder” – der Mavic – ist aber deutlich kompakter. Zusammengeklappt ist die voll flugfähige Mini-Drohne kleiner als ein iPhone XR. Dabei wiegt sie auch nur 249 g. Das Gewicht ist jedoch nicht zufällig gewählt, sondern unterschreitet um ein Gramm die Regulierungsgrenze für die Kennzeichenpflicht. Geschickt, denn damit holt DJI mögliche Einsteiger ab, die sonst vielleicht zögern würden, sich so ein Gerät unter den Weihnachtsbaum zu wünschen oder selbst zuzulegen. Würde der Multikopter 2 kg wiegen, wäre für den Halter eine Führerscheinpflicht fällig. Ab 5 kg brauchen die Piloten eine Flugerlaubnis. Zu den Besonderheiten der Mavic Mini gehört eine 12-Megapixel-Kamera mit 2,7-K-Auflösung (2.720 x 1.530 Pixel). Unterstützend kommt wie beim Vorgängermodell auch ein Kamera-Gimbal genannter Bildstabilisator mit kardanischer Aufhängung (Gimbal) zum Einsatz. Profi-Funktionen wie RAW-Aufnahmen und automatische Hinderniserkennung fehlen allerdings. Die Flugzeit mit einer Ladung ist mit beachtlichen 30 Minuten angegeben. Die Anzeige der Live-Bilder erfolgt über das eigene Smartphone, das über eine App auch als Fernbedienung fungiert. Mit an Bord sind Presets, um mit der Drohne verschiedene Flugbahnen auszuprobieren.

 

 

Einzelkategorien im Überblick: Intel und AMD fast gleich auf, Synology setzt Storage-Siegeszug fort

 

TFT-Displays: Dell ist wieder vor HP

Bei den TFT-Displays zeichnet sich ein weiter anhaltender Kampf der PC-Riesen Dell, HP und Lenovo ab. Etablierte Anbieter wie Samsung, LG, BenQ und Co. schauen weiter in die Röhre, haben aber wieder etwas Boden gutgemacht. Im Bereich der Bildschirme löst Dell mit dem seit 2018 gelisteten P2419H das HP Elitedisplay auf Platz 1 ab – und das deutlich, mit mehr als 2.000 Klicks Vorsprung. Zu einem HEK von 128 Euro ist der Dell-Monitor unter den Top 5 der Günstigste im 24“-Segment und er zählt auch zu den günstigsten Modellen der Top 15 im ITscope Ranking für Q4 2019. Die aktuelle Dell-Serie ist mit einem extrem schlanken Rahmen und flachen Fuß äußerst stylisch und lockt ganz business-like mit einer sehr guten Bildqualität.

War Dell im dritten Quartal noch mit sieben Geräten unter den Top 15, sind es diesmal nur noch fünf, aber abgesehen davon schickt das US-Unternehmen immer mehr TFT-Displays ins ITscope-Rennen. HP ist mit vier Modellen dabei, darunter auf Platz 2 und 3, Lenovo und Samsung jeweils mit zwei, BenQ mit nur einem.

Echte Neuerungen gab es diesmal kaum, zumindest nicht unter den Top 25. Zu erwähnen ist noch das unter den Highflyer genannte Samsung Flip 2. Die 55 und 65 Zoll großen Modelle Flip 2 WM55R und Flip 2 WM65R finden sich auf Platz 27 und 28 wieder. Es handelt sich dabei um interaktive Whiteboards oder elektronische Flipcharts mit UHD- oder 4K-Auflösung. Diese sind erst seit August 2019 bei ITscope gelistet und kommen als Lösungen für Konferenzräume zu vergleichsweise günstigen Händlereinkaufspreisen von rund 1.600 und 1.850 Euro auf den Markt. Interessant ist übrigens auch der LG 27UL850 auf Platz 26 denn als einer der wenigen ausgewiesenen Monitore unter den Top 30 verfügt er ebenfalls über die 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten.

Mobiltelefone: Apple bleibt der dominante Player

Anders als im dritten Quartal, indem sich Samsung gut in Szene setzte, dominierte im Jahresendgeschäft wieder Apple das Mobilfunk-Geschehen im ITscope Marktbarometer. Auf Platz 1 ist wie gehabt das iPhone XR mit 64 GB in schwarz, gefolgt von dem vorherigen Zweitplatzierten, dem iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB.

Das iPhone 11 hat von Position 37 kommend einen großen Satz nach vorn gemacht und sich auf Platz 3 gesetzt. Da war diesmal als o2-Angebot das Samsung Galaxy S10, das nunmehr um zwei Stellen auf Platz 5 abgerutscht ist. Den vierten Platz hat sich trotz des hohen HEKs von rund 1.079 Euro das iPhone 11 Pro gesichert. Dieses strotzt aber auch mit 256 GB Speicherplatz. Das Galaxy S10e, das im vorangegangenen Quartal noch auf Platz 11 war, ist auf Platz 17 abgesackt und damit nicht mehr unter den Top 15.

Das Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32GB überrascht einmal mehr. Das Gerät ist noch einmal um fünf Stellen auf Platz 7 aufgerückt. Von einer Eintagsfliege kann also längst keine Rede mehr sein. Das Samsung Galaxy A40 mit 64 GB dagegen ist um drei Stellen auf Platz 8 abgerutscht.

Ansonsten sieht man unter den Top 10 nur Apple. Die Mac Company hat sich mit den neuen Releases im Herbst entsprechend schon mal warmgelaufen. Jenseits der beiden Top-Marken konnte sich mit dem P30 Pro auf Platz 18 nur Huawei wieder unter die Top 20 mischen. Das Gerät bringt attraktive 128 GB Speicher und eine 40-Megapixel-Kamera mit.

Tablets: Microsoft schlägt wieder Apple

Strategisch günstig, hat Apple rechtzeitig das eine oder andere Consumer-Gerät ins Jahresendgeschäft geschickt und damit im ITscope-Rennen um Tablets gut abgeräumt. Aber wie heißt es so schön: Business first. Und da hat Microsoft mit dem Surface Pro 6 in der Mittelklasse mit Core i5-8350U, 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz diesmal die Nase vorne und ist von Platz 2 auf Platz 1 aufgerückt. Als Geräte für den professionellen Einsatz sind die Surface-Modelle bei Systemhäuern überhaupt sehr beliebt. Und diese sind nun mal im Fokus des Marktbarometers.

Interessant ist übrigens die Preisgestaltung von Microsoft für den neuen Klassensieger. Mit einem HEK von gerade noch unter 1.000 Euro liegt es einerseits deutlich über den von Consumer-Tablets wie etwa das im September 2019 lancierte iPad mit 10,2-Zoll-Display der 7. Generation auf Platz 2, das nur mit einem HEK von 300 Euro daherkommt. Andererseits ist das Surface Pro 6 immer noch günstiger als das Apple-Pendant iPad Pro, das vom HEK her mit fast 200 Euro höher ansetzt. Dennoch konnte das iPad Pro von Platz 13 auf Platz 4 gut aufholen, allerdings nicht so fulminant wie der genannte Consumer-Vetter auf Platz 2, der im Vorquartal mit Position 89 noch weit unter ferner liefen war. Der Vorquartalssieger, das iPad mit 9,7-Zoll-Display, 32 GB und 2,4-GHz-Prozessor, ist nach seinem Höhenflug im vergangenen Jahr plötzlich auf Platz 16 abgefallen.

Als echter Senkrechtstarter haben sich diesmal zwei iPads mit 10,2-Zoll-Display, WiFi und 128 GB Speicher erwiesen: Das iPad mit der Modellnummer MW772FD/A schnellte von Position 126 auf Platz 6 hoch, das iPad mit der Modellnummer MW6E2FD/A von Platz 158 auf Platz 13. Samsungs Galaxy Tab A von 2019 mit 10,1-Zoll-Display mit 32 GB Speicher ist von Platz 5 auf Platz 8 leicht abgerutscht. Das Vorgängermodell von 2018 hat sich allerdings von Platz 20 auf Platz 11 gut verbessert, was zeigt, dass die Geräte mit Schnäppchenpreise von unter 200 Euro bei den Verbrauchern wie auch im Handel immer noch sehr beliebt sind.

Notebooks: Lenovo E590 weit, weit vorne

Bei den Laptops wird es im vierten Quartal 2019 spannend. Das Lenovo ThinkPad E590 bleibt weiterhin absolut an der Spitze, und das mit großem Abstand, mit über 10.000 Klicks, das sind 7.500 mehr als das zweitplatzierte HP ProBook 450 G6. Beide Modelle sind mit einem Intel Core i5 mit 1,6 GHz, einem 15,6-Zoll-Display und einer 256 GB großen SSD ausgestattet. Das ThinkPad ist seit Januar 2019 gelistet, hat aber erst im August zum Siegeszug als Klick-König im ITscope Ranking angesetzt.

 

Die genannte Business-Ausstattung hat dazu sicherlich ein Stück weit beigetragen, trotzdem hat das ProBook von HP nicht ähnlich hohe Klickraten. Am Preis kann es kaum liegen, denn die HEKs sind mit 624 Euro respektive 645 Euro ungefähr gleich. Windows 10 Pro 64-Bit und 8 GB RAM haben auch beide Geräte. Was sich aber unterscheidet ist der hier und da noch bestehende IBM-Nimbus und der frühere Erscheinungstermin, sodass die Händlerherzen hier deutlich mehr für Lenovo schlagen.

Auf die beiden Spitzenreitern folgen bis Platz 6 allerdings vier weitere HP-Modelle, darunter vornehmlich ältere mit mehr Power wie zum Beispiel das HP ProBook 470 G5, das von Platz 22 auf Platz 5 vorgetürmt ist und über einen Core-i7-Prozessor mit 1,8 GHz verfügt. Das HP 250 G7 (G7 wie 7. Generation) mit Core-i3-Prozessor ist um zwei Stellen auf Platz 3 aufgerückt.

Unverändert stark auf Platz 4 gehalten hat sich das HP ProBook 470 G5 mit 17,3-Zoll-Display. Unter den Top 15 spielt eigentlich nur noch Microsoft mit zwei Surface Book 2 auf Platz 10 und Platz 11 mit sowie Apple mit dem gerade erst erschienenen MacBook Pro mit Touch Bar, einem 2,3 GHz schnellen Core i9 und MacOS Catalina 10.15. Dieses hat es als absoluter Neuling auf Anhieb auf Platz 13 geschafft. Das MacBook hat zusätzlich noch 16 GB RAM und eine SSD mit 1 TB Speichervermögen zu bieten. Das hat aber auch seinen Preis: Der HEK liegt bei 2.476 Euro, ganz schön teurer für ein Gerät mit 16-Zoll-Display. Da es allerdings erst seit Mitte November 2019 gelistet ist und kaum Zeit hatte, Klicks zu sammeln, wird es möglicherweise im Notebook-Ranking bald auf den ersten drei Plätzen landen. Wenn der Preis noch etwas moderater ausfällt, bestimmt.

PC-Komplettsysteme: Senkrechtstarter Lenovo

Bei den Komplettsystemen ist das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 Mini (oder englisch Tiny) von Platz 69 auf Platz 1 hochgeschnellt. Der kompakte Office-Rechner ist erst seit August 2019 gelistet, hat sich aber mit rund 3.500 Klicks im ITscope Marktbarometer für Q4 2019 deutlich von dem Dell OptiPlex 3060 Micro Tower und dem HP ProDesk 400 G5 abgehoben.

Die beiden Konkurrenzprodukte liegen mit 2.585 und 2.584 Klicks fast gleichauf und landeten auf Platz 2 und 3. Dabei sind sie ähnlich groß und ähnlich ausgestattet wie das ThinkCentre M720q 10T7 an der Spitze.

Dieser wartet mit einem 1,8 GHz schnellen Intel Core i5-9400T, 8 GB RAM und einer SSD mit 256 GB Speicherkapazität auf. Besagter Core-i5-Prozessor gehört schon zu neuesten Generation, ist aber nominell etwas weniger leistungsstark als der bei dem HP-Modell, bei dem ein i5-9500 mit einer Taktrate von 2,2 GHz verbaut ist. Die Händler hat es aber offenbar nicht gestört.

Der Dell OptiPlex 3060 auf Platz 2 kann als direktes Konkurrenzprodukte zum neuen Klassensieger gesehen werden, verfügt aber über einen Core i5-8500 der vorherigen Generation mit 2,1 GHz. Dafür ist er mit einem HEK von 505 Euro zu 541 Euro allerdings auch etwas günstiger. Statt nur Intel kann der Winzling auch eine CPU von AMD aufnehmen, was Händlern neue Angebotsmöglichkeiten eröffnet.

Den beachtlichsten Senkrechtstart der Saison hat bei den PC-Komplettsystemen der Micro Tower HP ProDesk 400 G6 mit 8 GB RAM und einer 256 GB großen SSD hingelegt. Der ist ebenfalls erst seit August 2019 gelistet und von Platz 156 auf Platz 4 mächtig hochkatapultiert. Bei dem Modell hat der Intel Core i5-8500 eine Taktrate von 3 GHz. Da es sich aber wie gesagt um ein CPU der Vorgängergeneration handelt, ist der Preis mit einem HEK von 529 Euro durchaus moderat, was wohl auch den steilen Aufstieg in der Händlergunst erklärt.

Einen Senkrechtstart mit Achtungserfolg hat auch Fujitsu Technology Solutions erlebt. Das vom Rückzug der Japaner vom Produktionsstandort in Augsburg arg gebeutelte Unternehmen konnte mit dem im Sommer 2019 lancierten Esprimo P558 in der Value-for-you Edition mit einem auf 2,9 GHz hochgetunten Core i5-9400 doch noch einen Rechner in die Top 15 bringen, und zwar punktgenau auf Platz 15. Vorher dümpelte der Mini-PC noch auf Platz 347 vor sich hin.

Grafikkarten: PNY behauptet Spitzenposition

Auf Platz 1 bei den Grafikkarten ist abermals unverändert die PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5. Die ist übrigens schon seit Februar 2017 gelistet und gehört damit zu den Oldtimern im Board-Gemenge.

Zweieinhalb Jahre später erst folgte im Juli 2019 die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6. Diese hat sich als Performance Allrounder von Platz 14 auf Platz 2 aber ganz schnell sehr gut in der Händlergunst und im ITscope Marktbarometer gemausert. Das liegt sicherlich nicht zuletzt an der Rechenleistung für Raytracing in Echtzeit, der eingebauten Künstlichen Intelligenz und am programmierbaren Shading. Dabei ist das MSI-Board mit einem HEK von 625 Euro im mittleren Preissegment angesiedelt.

Raytracing ist ein in der Filmtechnik schon lange eingesetztes Render-Verfahren zum Nachverfolgen von Lichtstrahlen (light ray); Shading bezeichnet das Schattieren von Objekten in 3D-Computergrafiken.

 

 

Mainboards: Steiler Aufstieg von MSI

Bei den auch als Motherboards oder Hauptplatinen bezeichneten Mainboards ist der zweimalige Quartalssieger ASUS PRIME Z390-A auf Platz 3 abgerutscht. Haben sich im vorangegangenen Quartal noch ASUS und Gigabyte auf den ersten vier Plätzen abgewechselt, hat sich jetzt ein dritter Player vorne durchgeboxt.

An die Spitze hat es diesmal von Platz 9 kommend MSI mit dem seit Herbst 2018 gelisteten ATX-Board MSI Z390-A PRO mit Sockel LGA 1151 geschafft, auf Platz 2 ebenfalls MSI mit dem MSI MPG Z390 GAMING PLUS, das vorher noch eher glücklos auf Platz 66 war  und sogar noch einen Monat älter ist als der neue Klassensieger. Gaming ist traditionsgemäß das Thema im Weihnachtsgeschäft, das dank reicher Geldgeschenke von Eltern, Oma und Opa in der Regel noch bis Ende Januar anhält. Das spiegelt sich meist auch in dem ITscope Marktbarometer für das erste Quartal wider.

Im Gaming-Strom von Platz 27 auf Platz 5 kräftig zugelegt hat folglich auch das MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON, das mit einem HEK von 170 Euro eher zur oberen Mittelklasse zählt. Dieses Board ist laut Werbung von der Ästhetik der Supercars inspiriert und verspricht mit MSI Mystic Light dank Features wie Core Boost, DDR4 Boost und dem M.2 Shield Frozr mehr Leistung. Dabei unterstützt es mit Sockel LGA Intel-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie DDR4-Taktraten von bis zu 4.400 MHz.

Zu den Key Selling Points gehören zwei Turbo M.2, mehr Kühlfläche zum Verhindern von Überhitzung und Wärmedrosselung, Game Boost und Audi Boost 4 mit NAHIMIC 3 für mehr Sound. Außerdem verfügt das MSI-Board auch über einen Flash BIOS Button, um per USB-Stick im Handumdrehen das BIOS zu flashen. Das ist Fachjargon für das Überspielen der Mainboard-Firmware.

Abgesehen von dem Gaming-Board von MSI hat Gigabyte bei den erst seit 2019 gelisteten Motherboards die Nase vorn. Das fängt an bei dem Micro-ATX-Board Gigabyte B365M DS3H mit Sockel LGA 1151 Socket, das sich von Platz 216 auf Platz 7 so gut gemausert hat wie kein anderes. Auf Platz 9 und 10 sind zwei weitere Neueinsteiger von Gigabyte, während das nächste von MSI erst auf Platz 12 folgt: Das AMD beziehungsweise AM4-Board MSI B450M PRO-VDH MAX ist allerdings erst seit August gelistet und war vorher auf Platz 147, hat also auch einen Riesensprung nach vorn gemacht.

Prozessoren: Kopf-an-Kopfrennen von Intel und AMD

Bei den CPUs hat AMD als ewiger Zweiter lange Zeit Intel gegenüber kaum einen Fuß auf den Boden bekommen. Aber mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und Intel hechelt eher AMD hinterher. Im ITscope Marktbarometer zeichnet sich seit etwa einem Jahr zunehmend ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Rivalen ab.

Allerdings hat AMD den Spitzenplatz wieder abgeben müssen und statt neun diesmal nur noch acht Prozessoren in die Top 20 gebracht. Aus technischer Sicht ist AMD mit der 7-nm-Architektur aber weiterhin spitze, denn Intel verharrt immer noch in der 10-nm-Fertigungstechnik, kann also auf gleichem Raum weniger Transistoren unterbringen.

Der Intel Core i7 9700K mit acht Kernen und 3,6 GHz hat sich jedoch von Platz 5 auf Platz 1 hochgekämpft und damit die neue CPU-Krone auf. Das ist sicherlich auch auf die Preissenkungen im November als Reaktion auf die Kampfpreise von AMD in dem Segment zurückzuführen. Mittlerweile hat Intel den Preis aber wieder etwas angehoben.

AMD ist mit dem Vorquartalssieger AMD Ryzen 9 3900X mit 12-Core und 3,8 GHz auf Platz 2 abgefallen und mit dem vorherigen Zweitplatzierten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X mit 3,6 GHz auf Platz 7. Aber das tut dem Ryzen als neuen Rising-Star unter den CPUs keinen Abbruch. Man darf gespannt sein, wie der Kampf der beiden Kontrahenten weitergeht.

 

HDDs und SDDs: Samsungs 860 EVO schwimmt weiter oben

Bei den Massenspeicherprodukten ist die Samsung 860 EVO so erfolgreich, dass der koreanische Anbieter mit der SSD in der Ausführung mit 250 GB (MZ-76E250B/EU) und mit 500 GB (MZ-76E500B/EU) Speichervolumen abermals die Doppelspitze einnimmt. Auch die Samsung 860 EVO mit 1 TB (MZ-76E1T0B) hat sich auf Platz 4 gut gehalten. Einziger „Störenfried“ in den vorderen Reihen ist die WD Red mit 4 TB Speichervolumen und 5.000 Umdrehungen pro Minute auf Platz 3.

Samsung ist wie gehabt mit acht SSDs unter den Top 15, Western Digital (WD) mit vier, Seagate und HPE jeweils mit einer und dann fehlt da rein rechnerisch noch einer.

Richtig, erstmals ist wieder Intel dabei, genauer mit der Intel Solid-State Drive D3-S4510 Series mit 960 GB Speichervolumen als 2,5-Zöller, die von Platz 47 auf Platz 13 aufgestiegen ist. Auf den hinteren Plätzen finden sich noch Verwandte mit anderen Speicherkapazitäten im ITscope Marktbarometer Q4 2019.

Server: HPE lässt kaum Raum für Andere

HP Enterprise (HPE) beackert weiterhin fast allein das Server-Feld. Auf dem Siegertreppchen sind unverändert drei HPE ProLiant der zehnten Generation: der HPE ProLiant ML350 und der HPE ProLiant DL380 (jeweils mit einer XEON Silver 4110 CPU) sowie der Einsteiger HPE ProLiant MicroServer mit einem Opteron.

Der HPE ProLiant ML350 Gen10 Base mit einem XEON Silver 4210, das Nachfolgemodell des neuen-alten Klassenbesten, hat den Sprung in die Top 5 geschafft, genauer auf Platz 4, nachdem er im vorangegangenen Quartal Platz 18 inne hatte. Was ihn unterscheidet, ist die nur marginal höhere CPU-Taktrate von 2,2  gegenüber 2,1 GHz und der HEK, der bei dem neuen ProLiant ML350 bei rund 1.675 Euro und damit 150 Euro über dem Vorgänger liegt.

Der Vollständigkeit halber: Der Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 mit einem 3,3 GHz schnellen XEON E3 hat sich um zwei Stellen auf Platz 8 verbessert, das Lenovo ThinkSystem ST50 7Y48 als Server-Tower mit vier Racks und einem Xeon E-2124G mit einer Taktrate von 3,4 GHz sogar von Platz 31 auf Platz 12. Aber ansonsten ist HPE bis Position 26 so ziemlich allein auf weiter Flur bei den Servern im ITscope Marktbarometer.

Storage: Synology baut Führung aus

Speicher- oder Storage-Systeme sind diesmal das Top-Thema im ITscope Marktbarometer. Taiwans Hersteller Synology ist hier weiterhin dominant und bringt noch ein paar Produktneuheiten in die Pole Position.

Nummer 1 ist und bleibt die Synology Disk Station DS218+, und das mit einem großen Vorsprung von 2.088 Klicks, über 1.200 mehr als die Synology Disk Station DS918+ auf Platz 2. Diese ist seit Februar 2019 gelistet, war aber im Vorquartal noch unter ferner liefen auf Platz 148. Dabei ist sie als NAS-Server mit 4 Schächten SATA 6Gb/s / eSATA und 4 GB RAM zum HEK von rund 445 Euro nicht uninteressant.

Die DS218+ zum HEK von 266 Euro auf Platz 1 hat dagegen nur zwei Einschübe. Allerdings nimmt sie ebenfalls SSDs vom Typ M.2 NVMe auf, womit eine hohe Cache-Performance erreicht werden kann. Hinzu kommt auch eine Flexibilität in Bezug auf die Leistung, etwa für zwei parallele Live-Streams mit 4K-Auflösung.

Während Synology sich überwiegend im Umfeld der NAS-Server mit HEKs bis etwa 500 Euro tummelt, visiert HPE mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN und dem HPE Modular Smart Array 2050 SAN ganz klar das B2B-Segment an. Entsprechend hoch sind auch die HEKs von rund 6.072 Euro respektive 4.048 Euro im Quartalsschnitt. Dafür nimmt Ersteres als Array mit 24 Einschüben aber auch Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 616 TB auf. Das 2052er hat sich um drei Stelle auf Platz 11 verbessert, das 2050er um drei Stellen auf Platz 13 verschlechtert. Aber das soll noch nichts heißen.

Bei dem HPE-Flaggschiff 2052 sind zwei SSDs mit insgesamt 1,6 TB verbaut. Der Vorteil gegenüber Festplatten ist ein deutlich schnellerer Speicherzugriff. Händler dürfte freuen, dass der HEK im neuen Jahr auf derzeit 5.200 Euro kräftig gesunken ist. Somit wäre im ITscope Ranking also Luft nach oben. Vielleicht reicht es im Frühjahr ja schon für einen der ersten fünf Plätze.

Als echter Gipfelstürmer könnte sich nochmal die Synology RackStation RS820+ zeigen. Denn die ist seit Erscheinen im September 2019 von 0 auf Platz 14 gut durchgestartet. Zu den Besonderheiten gehören vier 1GbE LAN-Ports mit Bündelung per Link Aggregation sowie Failover genannte Ausfallsicherheit. Das fast baugleiche Modell Synology RackStation RS820RP+ in der Variante mit redundanter Stromversorgung (dafür RP) findet sich erst auf Platz 28, hat aber auch Potenzial als Aufsteiger im ITscope Marktbarometer für die kommenden Quartale.

Mit den beiden Geräten, die jeweils vier Schächte bieten, zielt Synology offenbar auf das Profi-Segment, wo sich bisher die weit teureren etablierten Anbieter breitgemacht haben. Dabei winken die Asiaten hier mit gerade noch SoHo- und B2C-tauglichen HEKs von um die 1.000 Euro. Schon von daher sind sie eine weitere Beobachtung wert.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

21.01.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/19: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

AMDs Sieg, ungewöhnliche Dockingkonzepte bei Dell und die Rückkehr des iPod

Wer meint, das berühmte Sommerloch sei kaum für Überraschungen gut, sollte sich jetzt lieber anschnallen: Bei den CPUs ist der aktuelle Ryzen 9 als 12-Kerner so eingeschlagen, dass AMD erstmals vor Intel an der Spitze liegt. Genauso hat Apple sich nach langer Zeit bei den Tablets zurück auf Platz 1 gekämpft. Bei Mobiltelefonen klettert Samsungs Outdoor Handy nach oben. Wieder dabei ist die Kategorie 3D-Drucker mit neuen Playern, die nicht nur für Consumer interessant sind, sondern auch für Industrie, Handel, Medizintechnik und andere vertikale Märkte. Unser neues ITscope Marktbaromter Q3/2019 zeigt Ihnen nun die spannendsten Entwicklungen im Hardware-Markt, u. a.:

  • CPU-Sensation: AMD erstmals vor Intel mit dem Ryzen 9 in 7nm Zen-2-Architektur
  • Handwerkers Liebling: Samsungs Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features
  • Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY weiter an der Spitze
  • Notebooks: Apple verliert weiter Boden, Lenovos Low Cost Reihe auf Nr. 1

Karlsruhe, den 30.10.19. In der IT-Welt ist das dritte Quartal im Gegensatz zum vierten oftmals Saure-Gurken-Zeit, da die meisten Neuheiten fürs Weihnachtsgeschäft frühestens ab September erscheinen und so keinen Einfluss auf Rankings nehmen können. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel: Eine davon, die wie eine Bombe einschlägt, ist der „ewige Zweite“ im Desktop CPU Bereich: AMD. Dessen Ryzen Serie auf Basis der hauseigenen Zen-Architektur hat sich schon länger vielversprechend am Markt emporgekämpft. Jetzt aber hat der Ryzen als 12-Kerner im 7nm-Prozess die Sensation geschafft und Intel erstmals den Spitzenplatz abgeluchst. Welche Marken und Produkte im dritten Quartal noch das Rennen machten und welche verloren haben, das erfahren Sie hier.

Highflyer: AMDs „Ryzing Star“ und modulares Dockingkonzept vorne

Platz 1 und „Ryzing Star“ der Highflyer im aktuellen ITscope Marktbarometer ist mit 2.774 Klicks der 12-Kern-Prozessor AMD Ryzen 9 3900x zum HEK von im Schnitt rund 519 Euro. Dieser bringt mit 3,8 GHz mächtig Leistung mit und setzt Intel mit 7nm Prozess weiter unter Zugzwang. Wie deutlich, zeigt die fast panische Reaktion des einstigen Platzhirschs: um das Erstarken von AMD in dem Segment zu stoppen, hat Intel für das Core-i9-Geschwader der im November folgenden 10. Generation laut PC-Welt, schon Preissenkungen von 40 bis 50 Prozent beschlossen. Damit sollen dann für den neuen Core i9 Endkundenpreise von 590 bis 979 Dollar drin sein.

Der zweite Platz der Highflyer im dritten Quartal 2019 hat sich im Bereich Notebook-Zubehör die Dockingstation WD19 von Dell gesichert. Diese ist mit einem Datendurchsatz von 10 Gbit/s, drei USB-3.2-A-Ports (einem vom Typ USB-C), HDMI und zwei DisplayPort-Anschlüssen ausgestattet. Eine Besonderheit ist die modulare Aufrüstbarkeit von Konnektivität und Stromversorgung auf bis zu 210W.

Auf Platz drei hat es das Lenovo ThinkPad L590 mit 15,5“-Display und 256 GB SSD geschafft. Dabei ist das Notebook erst seit Ende Juli 2019 bei ITscope gelistet. Nach dem jahrelangen Trend zu immer kleineren Geräten sind große Displays also doch wieder en vogue – und das zu einem für Händler attraktiven HEK von 770 Euro.

In der Kategorie PC-Systeme hat es diesmal HP mit dem HP ProDesk 400 G6 Micro Tower auf Platz 4 unter den Senkrechtstartern geschafft. Dieser gehört zu einer neuen Serie von Mini-Rechnern mit Intels Sechs-Kern-Prozessoren der 9. Generation, die im Sommer vorgestellt wurden. Das schicke Türmchen bietet einen Intel Core i5-9500 mit 3,0 GHz, eine SSD mit 256 GB vom Typ NVM Express, 8 GB RAM und unter anderem vier USB 3.2 Gen 1 Typ-A Ports.

Den Highflyer in der Kategorie Grafikkarten stellt wieder MSI mit der MSI GeForce RTX 2070 SUPER GAMING X TRIO. Diese präsentiert sich als Bindeglied zwischen Highend und Midrange, zählt aber zum HEK von 509 Euro oder Endkundenpreisen von rund 650 Euro zu den teureren Grafikkarten. Dafür wartet sie mit schnellen 8 GB GDDR6, 1 x HDMI 2.0b und drei DisplayPort-Anschlüssen der Version 1.4 auf.

Interessant wird es dann wieder mit dem Apple iPhone 11 in Schwarz mit 64 GB. Das ist kaum auf dem Markt und hat es doch gleich auf Platz 8 unter den Neueinsteigern geschafft. Damit hat das neue iPhone 11 das Samsung Galaxy S10e, den Highflyer des Vorquartals unter den Smartphones, wieder etwas in den Hintergrund treten lassen.

Virtual Reality (VR) gehört so wie Augmented Reality (AR) zu den Zukunftstrends schlechthin. Entsprechende Brillen, wie die Oculus Rift S auf Platz 13 der neuen ITscope Highflyer, lassen auf einzigartige Weise in virtuelle Welten eintauchen. Das ist nicht nur für Gaming interessant, sondern auch für die Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen, für die Wunschwagen-Konfiguration, für medizinische Operationen und vieles mehr.

Gleich hinter der VR-Brille von Oculus VR, auf Platz 14, hat es mal wieder ein für B2B Plattformen ungewöhnliches Produktsegment von Xiaomi unter die ITscope Highflyer geschafft. Gemeint ist der Saugroboter Xiaomi Mi Roborock S6, der laut Chip-Test im Vergleich zu dem S5 Vorgänger einige Verbesserungen erfahren hat, so in der Navigation, Lautstärke und Geschwindigkeit. Vielleicht greift hier der ein- oder andere Händler auch privat zu diesem Schnäppchen.

Schließlich sei noch der iPod Touch auf Platz 16 der ITscope-Neueinsteiger genannt. Nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ bringt Apple mit diesem Gerät der 7. Generation einen Klassiker zurück ins Rennen, der schon fast abgemeldet schien. Schließlich kann man Musik heute auch mit jedem Smartphone hören. Freizeitsportler werden aber bestätigen, dass das manchmal etwas mühsam ist. Abgesehen davon, versteht sich der iPod Touch mit bis zu 256 GB Speicher nicht nur als MP3-Player, sondern als mediales Multitalent. Denn er unterstützt verschiedene Apps, wie solche für Spiele und den Apple-eigenen Chat-Dienst Facetime.

Sensation bei CPUs: AMD erstmals vor Intel

Das neue CPU-Ranking ist, wie eingangs schon erwähnt, die größte Überraschung im ITscope Marktbarometer Q3/19. Wer hätte vor einigen Monaten noch gedacht, dass AMDs Ryzen doch noch so einschlagen würde?

Dabei haben sich nicht nur etwa die neuen 12-Kerner an dem ehemaligen Langzeitgewinner Intel vorbeigemogelt, sondern auch die mit sechs oder acht Kernen. Bis vor einem Jahr saß Intel noch so fest im Sattel, dass AMD kaum je eine Chance hatte, unter die Top 20 zu gelangen. Jetzt ist AMD mit der Umstellung auf den feineren 7nm Prozess doch glatt an Intel vorbeigezogen, wo man noch mit der Umstellung auf 10nm beschäftigt ist!

Von Platz 105 auf Platz 1 hat sich mit 2.774 Klicks der erst seit Juni 2019 gelistete 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X mit 3,8 GHz raketenartig an die Spitze gesetzt, dicht gefolgt von dem mit 3,6 GHz getakteten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X, der im zweiten Quartal noch auf Platz 415 weit unter ferner liefen war. Die Händlerpreise (HEK) von im Schnitt rund 518 und 300 Euro mögen dabei eine Rolle spielen. Denn der Intel Core i9 9900K mit ebenfalls acht Kernen und 3,6 GHz ist gemäß HEK etwa anderthalbmal so teuer wie der Zweitplatzierte. Dabei scheint er von der Performance her der einzige Prozessor zu sein, der es mit dem neuen Spitzenreiter, dem 12-Kerner von AMD, aufnehmen kann.

Der vorher Zweitplatzierte Intel Core i7-8700 mit sechs Kernen und 3,2 GHz hat sich auf Platz 3 noch wacker geschlagen, ist aber auch mehr als doppelt so teuer wie ein relativ vergleichbarer AMD Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3,4 GHz zum HEK von 134 Euro.

Mobiltelefone: Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features

Aufsteiger des Quartals in der Kategorie Mobiltelefone ist das, erst seit Ende Juni 2019 gelistete, Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32 GB Speicherplatz. Dieses schaffte es in Nullkommanix auf den zwölften Platz und eignet sich aufgrund seiner robusten Verarbeitung besonders fürs Handwerk im Außeneinsatz und die Industrie. Gemäß US-Militärstandard MILSTD 810G2 ist das Rugged Smartphone gegen extreme Temperaturen, mechanische Stöße, Vibrationen, intensive Sonneneinstrahlung und Salzwassernebel geschützt. Das Gerät lässt sich zudem auch mit Handschuhen bedienen, ein großer Vorteil für Outdoor-Arbeiten.

Auf Platz 1 und Platz 2 der Mobiltelefone haben sich zwei Apple-Geräte praktisch die Klinke in die Hand gegeben: Der Vorquartals-Zweite, das iPhone Xr mit 64 GB in Schwarz, hat sich mit 4.417 Klicks an die Spitze gesetzt und das spacegrau iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB Speicherplatz und das auf 3.230 Klicks kam, weit hinter sich gelassen.
Interessant ist, dass Samsung diesmal mit zehn zu neun ein Gerät mehr in die Top 20 gebracht hat als der ewige Händlerfavorit Apple. Von Platz 10 auf Platz 3, hat das schwarze Samsung Galaxy S10 mit 128 GB einen mächtigen Sprung nach vorn gemacht; bei 2.427 Klicks allerdings noch mit großem Abstand zu den beiden Apple-Modellen auf dem Siegertreppchen.

Den steilen Aufstieg verdankt das Galaxy S10 möglicherweise den stark gesunkenen Preisen. Lag der HEK zum Release Anfang März noch bei circa 740 Euro, waren es im September 2019 schon bei deutlich unter 500 Euro.

Huawei ist von den beiden Spitzenreitern weiter auf die hinteren Ränge verwiesen worden. Der chinesische Riese konnte sich aber mit dem Huawei P30 Pro mit 128 GB immerhin um fünf Stellen auf Platz 18 verbessern und sieben Geräte in die Top 40 bringen.

3D-Drucker: „Schmelzer“ für jeden Geldbeutel

Wer glaubt, dass 3D-Drucker noch sehr in der Nische verhaftet sind, der irrt sich. Sie haben sich vor allem im Gaming-Umfeld längst zu einem Massenmarkt entwickelt. Für die Industrie, für die Zahn- und Medizintechnik werden Maschinen für die additive Fertigung, wie SLM Solutions aus Lübeck und EOS aus Krailing bei München, aber auch immer wichtiger.

Neben den genannten, erlauchten Herstellern von Metall oder Keramik verarbeitenden Maschinen, zu denen auch GE Additive gehört, tun sich auch viele Startups in dem Markt hervor. In einem Gruenderszene.de Post über die Internationale Gießereifachmesse GIFA, die Ende Juni 2019 in Düsseldorf stattfand, heißt es sogar: 3D-Druck sei die „ideale Startup-Spielwiese“. Ein chinesisches Startup hat vor Jahren international für Aufsehen gesorgt, weil es sehr erfolgreich Häuser aus dem 3D-Druck angeboten hat.

Die meisten der Startups, obwohl sie sich vielleicht so wie rapidobject längst nicht mehr so sehen, tummeln sich im Bereich der 3D-Datenerstellung und Beratung. Der Name des Dienstleisters aus Rosenheim ist übrigens Programm, denn ein ganz wichtiges Einsatzgebiet von 3D-Druckern ist Rapid Prototyping, das schnelle Erstellen von Prototypen. Diese werden heute noch oft aus Wachs geformt oder aus Holz, beziehungsweise Kunststoff, herausgefräst. Mit dem 3D-Drucker geht es sehr viel schneller.

3D-Formen aus den härtesten Metallen (z.B. Titan), aus Keramik und Hochleistungskunststoff entstehen in der Regel im eigenen Pulverbett durch Schmelzen oder Sintern (Erhitzen bis fast an den Schmelzpunkt) per Laser oder Elektronenstrahlen. Für solche Maschinen oder Anlagen werden allerdings oft sechs- bis siebenstellige Preise ausgerufen.

3D-Drucker Marke Eigenbau für Heimwerker gibt es dagegen zum Teil schon für unter 200 Euro. Diese arbeiten meist mit der Schmelzschichtung oder mit der Schichtung aus Schmelzfäden, Fused Deposition Modeling (FDM) oder Fused Filament Fabrication (FFF) genannt. Sie können in der Regel auch nur Formwachse und Thermoplaste, sprich einfachere Kunststoffe, verarbeiten. Einfach heißt aber nicht, dass diese Kunststoffe nicht robust wären.

Neben dem auch als Bioplastik bezeichneten PLA (Plyactide oder Polymilchsäuren, eine Art Polyester), aus dem viele Kugelschreiberhülsen und Plastikflaschen bestehen, konnten FDM-/FFF-Geräte auch schon früh ABS (Acryl-Butadien-Styrol) verarbeiten. Daraus sind unter anderem Lego-Steine, Motorradhelme und Gehäuse vieler Haushaltsgeräte gefertigt.

Neuere, hochwertige 3D-Drucker aus dem FDM-/FFF-Lager verstehen sich sogar auf Filamente aus HIPS (High Impact Polystyrene), ein durch Kautschuk modifiziertes Polystyrol („Verwandter“ von Styropor), das wegen der hohen Schlagfestigkeit sehr oft in Spielzeug sowie in Gehäusen von Computern und Telefonen Einsatz findet. Das heißt, dass sich damit nicht nur Schlümpfe nachbauen lassen. So manch einer hat es schon geschafft, damit zum Beispiel einen Schlüssel nach zu fertigen.

Die meisten 3D-Drucker im ITscope Marktbarometer gehören zu der letzteren Kategorie der hier der Einfachheit halber kurz „Schmelzer“ genannten FDM-/FFF-Geräte. Diese erfreuen nicht nur Consumer-Herzen, sondern werden, wie gesagt, auch oft für Rapid Prototyping eingesetzt, wenn es das Material erlaubt, aber auch für den Ersatz von fehlenden oder defekten Bauteilen.

Die HEKs unter den ersten 40 3D-Drucker im aktuellen Ranking reichen hier von unter 110 Euro für einen 3-in-1-Systembaukasten von ALLNET bis hin zu über 4.500 Euro für den MakerBot Replicator Z18 mit FFM-Technologie, der sich von Platz 9 auf Platz 4 verbessern konnte.

Obwohl schon seit März 2016 gelistet, hat sich im dritten Quartal der FDM-Vetter Creator Pro von FlashForge zum HEK von 640 Euro von Null auf Platz 1 an die Spitze katapultiert. Dieser kann übrigens auch hochschlagfeste HIPS-Formen hervorbringen. FlashForge (chinesisch: Shanzhu, wörtlich „Blitzguss“) zählt sich als Nummer 3 weltweit, gehört zu den Shootingstars der 3D-Druckerhersteller im B2C-Strom und stellt gleich fünf Geräte der Top 15 im aktuellen ITscope Ranking. Der amerikanische Weltmarktführer MakerBot kommt dagegen nur auf vier der ersten 15 3D-Drucker im aktuellen ITscope Markbarometer. Ein interessantes Angebot scheint übrigens der FlashForge Adventurer 3 zum HEK von rund 313 Euro zu sein. Denn die Händler haben das Gerät gleich mal von Platz 5 auf Platz 3 hochgehievt.

XYZprinting, Teil der New Kinpo Group aus Taiwan, hat zwar mit dem XYZprinting da Vinci 1.0 Pro 3-in-1 für einen HEK von 530 Euro, nach Platz 11 im zweiten Quartal nun den zweiten Platz erobert, konnte sich aber nur mit zwei Geräten in die Top 15 bringen. Ein absoluter Newcomer unter Top 15 ist der ALLNET ANYCUBIC I3 Mega-S Ultrabase, der es gleich auf Platz 12 geschafft hat.

Wachablösung bei Business Tablets

Im B2B Segment war lange Zeit das Surface Pro mit 256 GB von Microsoft an der Spitze. Nun ist es von einem Apple und einem anderem Surface auf den dritten Platz zurückgedrängt worden. Das Apple iPad mit 32 GB (MR7F2FD/A) hat sich um über 940 auf 4.104 Klicks und von Platz 2 auf Platz 1 verbessert. Es hebt sich mit 750 Klicks von dem schwarz gehaltenen Microsoft Surface Pro 6 mit 256 GB ab, das ebenfalls um eine Stelle auf Platz 2 aufgerückt ist.

Dabei liegen die Geräte preislich weit auseinander: Das iPad hat gerademal einen HEK von knapp 280 Euro, das Microsoft-Gerät kommt dagegen mit einem Händlereinkaufspreis von rund 1.025 Euro daher. Beide Modelle sind übrigens schon seit über einem Jahr bei ITscope gelistet.

Aufsteiger der Saison ist das Samsung Galaxy Tab A mit 10-Zoll-Display und 32 GB von März 2019, das sich in der Händlergunst um 30 Stellen auf Platz 5 erheben konnte. Dabei ist es mit einem HEK von rund 175 Euro wesentlich günstiger als alle vier Geräte auf den vorderen Plätzen.

 

TFT-Monitore: HPs EliteDisplay vor Dell

Vorne an der Monitorspitze ist mit 4.170 Klicks zum dritten Mal in Folge das HP EliteDisplay E243i mit der WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten und einem durchschnittlichen HEK von rund 172 Euro.

Auf Platz 2 und 3 sind wieder zwei Geräte von Dell: der Dell P2419H mit FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und blickwinkelstarkem IPS-Panel und der Dell UltraSharp U2415 mit WUXGA-Auflösung, Mini DisplayPort, HDMI, DisplayPort und USB 3.0.

 

 

Notebooks: Lenovo und HP dominieren weiter das Geschehen

Bei den Laptops sind mit 6:6 unter den Top 15 wieder Lenovo und HP die dominanten Player im ITscope Marktbarometer. Microsoft ist gerade mal mit einem Gerät vertreten, Apple mit Zweien.

Auf Platz 1 im dritten Quartal 2019 hat es mit 4.331 Klicks, weit vor allen anderen, das Lenovo ThinkPad E590 20NB mit 15,6″-Display geschafft. Diesen bietet einen mit 1,6 GHz getakteten Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD. Damit hat die vorherige Nummer 4 das Lenovo ThinkPad L580 20LW mit Core-i7-Prozessor und 512 GB SSD an der Spitze abgelöst und auf Platz 2 verwiesen. Das HP ProBook 450 G6 mit 8 GB RAM mit Core i5 und 256 GB SSD kam somit nur auf den dritten Platz.

Komplettsysteme: HP vor Lenovo

Bei den PC-Komplettsystemen sind die 2018er Modelle weiterhin stark nachgefragt: Auf Platz 1 ist der HP ProDesk 400 G5 mit 256 GB SSD-Speicher.

Ebenfalls unverändert auf Platz 2 und 3 sind das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, mit 1,7 GHz schnellem Core i5 und 256 GB SSD sowie der HP ProDesk 400 G4 mit einem 2,1 GHz schnellen Core-i5-Prozessor und 256GB NVMe SSD.

Etwas interessanter wird es auf den hinteren Rängen. So hat der HP 290 G1 mit einem mit 3,6 GHz getaktetem Intel Core i3 und 256 GB SSD den Sprung von Platz 25 auf Platz 8 gemeistert. Dabei ist das Gerät schon seit Mai 2018 gelistet. Mit einem HEK von rund 370 Euro aber das günstigste unter den Top 10.

 

Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY bleibt vorn, MSI holt „spielerisch“ auf

PNY bleibt der Spitzenreiter in der Kategorie Grafikkarten mit der PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5-Speicher und ist mit sieben Plätzen unter den ersten Top 15 auch gut vertreten. Die PNY Quadro P4000 mit 8GB GDDR5 ist weiterhin auf Platz 3 und damit immer noch gut im Rennen. Auch die PNY NVIDIA Quadro P620 mit 2GB GDDR5 ist dem Platz 5 treu geblieben.

Asus hat sich derweil komplett aus der Riege der Top 15 verabschiedet. Dabei war das Unternehmen aus Taiwan im zweiten Quartal 2019 noch mit vier Grafikkarten ganz vorne dabei.

Stattdessen hat es nun MSI mit dem NVIDIA-Bord MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO mit 11 GB GDDR6 von Platz 8 auf den zweiten Platz geschafft, und das trotz des stolzen HEKs von rund 1.110 Euro. Das ebenfalls aus Taiwan stammende Unternehmen profitiert überhaupt vom neu entbrannten Gaming-Fieber und konnte in dem Bereich noch drei weitere Bords in die Top 15 „einschmuggeln“.

 

Mainboards: MSI macht mit Gaming-Boards Boden gut

 

Auch bei den Mainboards gab es so gut wie keine Veränderungen, zumal auch hier die meisten Modelle von 2018 sind. Auf Platz 1 ist weiterhin das AMD-ATX-Bord ASUS PRIME Z390-A das bis zu 128 GB an DDR4-SDRAM aufnehmen kann. Die beiden nachfolgenden Boards haben nur ihre Plätze getauscht. Platz 2 belegt jetzt das ATX-Board Gigabyte Z390 DU, LGA1151, Platz 3 das ASUS PRIME X399-A, TR4, E-ATX.

 

Festplatten: Samsungs 860er hält die Spitze

Bei den Massenspeichern, die meisten aus dem SSD-Lager, gab es im letzten Quartal schon kaum Neuzugänge bis auf die Samsung 970 EVO Plus  (siehe ITscope Marktbarometer Q2/19). Entsprechend gab es auch wenig Bewegung im aktuellen ITscope Marktbarometer. Die 970 EVO Plus mit 500 GB hat sich unverändert auf Platz 5 gehalten, ist aber auch schon seit Januar 2019 gelistet.

An der Spitze sind wieder zwei Samsung 860 EVO: Mit 6.125 Klicks beansprucht die Samsung 860 EVO mit 250 GB noch deutlicher den Spitzenplatz für sich als zuvor. Die 860 EVO mit 500 GB muss sich mit 1.201 Klicks mit weniger begnügen. Die HDD WD Red 4TB, 5400 rpm bleibt unverändert auf Platz 3.

Server: HPE lässt kaum Platz für andere Player

Bei den Servern lässt HPE anderen Mitspielern nach wie vor so gut wie keine Luft. Einzig der vorher zwölfplatzierte Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 hat es noch auf den letzten Platz der Top 10 geschafft. Die beiden Spitzenreiter haben sich im Vergleich zum ITscope Marktbarometer Q2/19 lediglich abgelöst: Auf Platz 1 ist jetzt der HP Enterprise ProLiant ML350 Gen10, auf Platz 2 der HPE ProLiant DL380 Gen10 Performance, beide für Intel Xeon Silver ausgewiesen.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

30.10.2019|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2019

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab

Das sind die Highlights im ITscope Marktbarometer Q2/2019

ITscope Marktbarometer Q1 2019

  • Duell der Smartphone-Giganten: Apple und Samsung lassen Huawei keine Chance
  • Frühlingsluft: Bewegung bei Transceivern durch neue, günstigere GBIC-Variante
  • Machtwechsel: HP luchst Lenovo bei Komplettsystemen die Krone ab
  • Abgefrühstückt: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken
  • Auch im B2B ein Renner: Apples AirPods 2 erobern die Charts im Sturm
  • (Beein)druckend: Neue Printer-Modelle von HP kommen an

Es muss nicht immer gleich ein neuer Smartphone-Coup sein: Auch mit seinen AirPods 2 hat Apple im zweiten Quartal bewiesen, dass es einen absoluten Hit in den Reseller-Charts landen kann. Eine erfrischende Dynamik ist derweil im Bereich Transceiver zu beobachten. HP und Dell duellieren sich weiterhin um die Vorherrschaft im Monitorsegment während Samsung und Apple den gemeinsamen Kontrahenten Huawei in Sachen Mobiltelefone erfolgreich in die Schranken weisen…

Karlsruhe, den 15.07.2019 — Frischer Frühlingswind im Channel: Das 2. Quartal stand ganz im Zeichen der Senkrechtstarter. Selbst in Kategorien, die normalerweise von langen Produktlebenszyklen geprägt sind, sind einige Rising Stars erblüht. Wer machte in Q2/2019 am meisten von sich reden? Welche Marken und Modelle waren im zweiten Quartal besonders gefragt?

Das neue ITscope Marktbarometer analysiert rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller. Einigen von ihnen, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S10e, dürften in eine rosige Zukunft bevorstehen.

Highflyer: Apples AirPods 2 erobern die B2B-Charts im Sturm

Das Frühlingsquartal 2019 hat zahlreiche Shooting Stars über Nacht in den Hardware-Himmel befördert. Anführer der Neueinsteiger sind hierbei ganz klar die kabellosen AirPods der zweiten Generation von Apple. Mit beachtlichen 3.604 Klicks war das Reseller-Interesse an den neuen In-Ear Bluetooth-Hören ausgesprochen hoch — und das trotz des stolzen Preises von 147 Euro im EK. Bemerkenswert ist auch, dass es sich hierbei nicht um ein dediziertes B2B-Produkt, sondern um einen Artikel mit Endkundenfokus handelt. Neben dem verbesserten, klareren Klang dürfte auch die optimierte Steuerung von Siri die Nachfrage der Business-Kunden angekurbelt haben. So kann das iPhone auf Dienstreisen mit dem Auto komplett hands-free gesteuert werden.

Auf Rang 2 der Neueinsteiger hat sich das Aruba Transceiver-Modul von HP Enterprise platziert. Die Produktlebenszyklen in diesem hart umkämpften Markt sind lang und Verkaufserfolge oft durch deutlich günstigere Copycats und Gebrauchtware beeinflusst. Umso größer also der Aufruhr, wenn es nach langer Zeit mal wieder ein Nachfolgemodell gibt. Vergleicht man jedoch die Spezifikationen des neuen Moduls mit dem Vorgängermodell J4858C, fällt auf, dass beide Ausführungen identisch sind. Es scheint sich hierbei also lediglich um ein Rebranding zu handeln, bei dem alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird. Da die neue Ausführung aber sogar noch günstiger ist, setzen Systemhäuser zumindest fürs Neugeschäft nun konsequent auf die neueste Version. Dementsprechend gab’s stattliche 2.057 Klicks für das Transceiver-Modul.

Mit dem Samsung Galaxy S10e mit 128 GB Speicherplatz steht in diesem Quartal ein Smartphone auf dem dritten Treppchen des Highflyer-Podests. Der schnelle Aufstieg des Mobilgeräts ist bei einem solch raschen Preissturz nicht verwunderlich: Lag der HEK zum Marktstart im Februar noch bei 620 Euro, kostet das Smartphone des südkoreanischen Elektronikgiganten Ende Juni nur noch 458 Euro im Einkauf.

Das Treppchen knapp verfehlt hat hingegen das iPad Air in der 64 GB-Version. Mit 1.252 Aufrufen konnte das 10,5’’-Tablet dennoch großes Interesse wecken. Dies dürfte — wie auch beim Drittplatzierten der Highflyer — nicht zuletzt am frühen Preisfall nur zwei Wochen nach Release liegen: Von knapp 444 Euro fiel der HEK für das Device Anfang April immerhin auf 427 Euro. Bei aktuellen Straßenpreisen ab 487 Euro ist hier also durchaus eine Marge zu erwarten, die Resellern ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte.

Wie üblich kommt nach dem Release neuer Chipsätze auch der Grafikkarten Markt in Schwung. Ein Shootingstar dieser Kategorie ist definitiv die MSI GeForce GTX 1660 Ti GAMING X 6G. Sie schaffte es im 2. Quartal auf Platz 5 der Highflyer und liegt mit einem HEK um die 250 Euro im mittleren Preissegment. Unter den 1660er-Karten scheint sie daher mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis punkten zu können.

Ein weiterer, hochinteressante Top-Einsteiger hat sich auf den 8. Platz der Hitlist vorgekämpft. Der erst seit Ende April gelistete HP LaserJet Pro M404dn ist das Nachfolgemodell des M402dne, der aktuell noch die ITscope Marktbarometer-Charts in der Kategorie Drucker anführt. Das Potential zum würdigen Thronfolger hat der Monochrom-Printer schon jetzt, zumal er mit einem HEK von rund 186 Euro zu den günstigsten Modellen im Bereich Laserdrucker zählt.

Bei den CPUs sorgt derweil die AMD Ryzen 9 3900X für Furore. Mit zwölf Kernen und 3.8GHz Taktfrequenz überzeugt der Prozessor vor allem durch seine starke Leistung. Leistung, die allerdings auch ihren Preis hat: 473 Euro kostet die CPU im HEK. Bei Straßenpreisen ab 734 Euro dürfte dieser Einkaufspreis dennoch zu verschmerzen sein. In der Highflyerliste des ITscope Marktbarometers reichte es immerhin für Platz 20.

Der Beginn der Outdoor-Saison machte sich auch diese Jahr in Anfragen der Reseller bemerkbar. Deutlich wird dies bspw. bei der Platzierung der Osmo Action von DJI. DJI ist bekannt für seine Drohnen und den daran montierten, hochauflösenden Kameras — in diesem Bereich ist der Hersteller längst Marktführer. Jetzt gilt es, die Konkurrenz von GoPro im Bereich Action-Cams aufzumischen. Zwei Bildschirme, hochauflösende Videofunktion (4K) und einfache Bedienbarkeit überzeugen dabei. Das bescherte DJI nun Platz 30 in der Highflyerliste.

TFTs: HP trotz Spitzenplatzierung kein Alleinsieger

Unangefochten auf Platz eins bleibt auch in diesem Quartal der EliteDisplay E243i von HP. Im Vergleich zum Vorquartal sind hier die Klickzahlen zwar leicht gesunken, dennoch hält sich das 24” EliteDisplay mit über 1.000 Klicks Vorsprung vor dem zweitplatzierten Dell P2419H klar an der Spitze.

Auf den zweiten Blick ist der Sieg jedoch nur ein halber: Mit fünf Modellen in den Top 10 kann sich Dell sich ebenfalls als absoluten Top-Player des TFT-Segments rühmen. So beansprucht Dell die Ränge zwei, drei, sieben und acht für sich und schaffte zusätzlich mit dem Dell UltraSharp U2719D den Sprung auf Platz 9. Letzterer besticht nicht nur durch seine schicke Optik sondern bringt durch seine QHD 2560 x 1440 Auflösung bei 60 Hz gestochen scharfe Bilder. Mit seinen 354 Euro im HEK ist er allerdings auch der teuerste TFT unter den Top10.

Nochmal interessant wird es im Mittelfeld: Die Top 15 knapp verpasst hat der Samsung UD590 Series U28E590D mit einer Bildschirmdiagonale von 28 Zoll. Dieser konnte sich immerhin von Platz 19 auf Platz 16 vorkämpfen und ist damit der einzige Ultra-HD (3840 x 2160) Bildschirm, der es dieses Quartal in die Top 20 unseres Marktbarometers geschafft hat. Nach einer Marktpräsenz von mittlerweile über vier Jahren ist der Technologie der Durchbruch im Office allerdings immer noch nicht gelungen. Es bleibt abzuwarten, ob das weiter sinkende Preisniveau endlich die Massen anlockt. Die Distribution hat auf jeden Fall schon mal kräftig aufgestockt.

Mobiltelefone: Duell zwischen Apple und Samsung, Huawei außen vor

Kaum zu glauben, aber wahr: Das iPhone 8 mit 64 GB bleibt mit 2.273 Klicks die Nummer 1 der Mobiltelefone und hat auch zehn Monate nach Release der neuen Generation seinen Titel verteidigt. Zwar ist das iPhone Xr mit 64 GB mit nur 23 Klicks weniger dicht auf den Fersen — letztendlich hat es trotzdem nur für Platz 2 gereicht. Beide Smartphones profitieren hierbei nicht nur vom stabilen Markenimage des Apple-Konzerns, sondern auch von den sich langsam in erschwingliche Sphären einpendelnden HEKs.

Bemerkenswert ist auch, dass die Preise für das 8er-Modell wieder anziehen — und das, obwohl das Modell bei eBay bereits ab 409 Euro zu erstehen ist. Fachhändler hingegen müssen immer noch um die 500 Euro pro Gerät hinblättern. Möglich also, dass Apple hier das Ende des großen Abverkaufes erwirken will.

Beachtlich zugelegt hat derweil das Samsung Galaxy S10e. Dieses ist innerhalb eines Quartals von Platz 47 auf den 4. Platz gesprungen. Mit dem Galaxy A50 liefert Samsung außerdem einen weiteren Aufsteiger. Das seit März gelistete Smartphone schafft es von Platz 175 auf den 15. Platz.

Huawei ist in diesem Quartal nicht unter den Top 15 vertreten. Diese sind ausschließlich Apple und Samsung vorbehalten. Die Chinesen schaffen es mit dem Huawei Mate 20 Lite in der 64 GB ausführung aber immerhin auf den 16. Platz des ITscope Marktbarometers und verfehlt damit knapp den Inner Circle der Bestenliste. Außerdem liefert Huawei mit dem P30 Pro in der 128 GB-Ausführung einen echten Aufsteiger: Das seit März geliste Smartphone schießt von Platz 369 auf den 23. Platz.

Tablets: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken

Ein heißer Aufsteiger im Tablet-Segment ist das Apple iPad Air Wi-Fi der 3. Generation. Nach dem erwartungsgemäß erfolgreichen Marktstart im März schaffte das Tablet in Q2 einen beachtlichen Sprung von Platz 157 auf den 6. Rang. Damit liegt es nur knapp hinter dem Samsung Galaxy Tab A, das derzeit den 5 Platz belegt. Auch die Preisentwicklung dürfte sich positiv auf die Nachfrage nach dem iPad Air ausgewirkt haben: Zuletzt konnte das Tablet für rund 427 Euro von der Distribution bezogen werden. Bei Endverbraucherpreisen von circa 490 Euro ist der Verkauf des iPad Air für Reseller durchaus lohnenswert.

Die Top 5 dominiert jedoch weiterhin Erzrivale Microsoft: Mit gleich drei Tablets ist Microsoft vertreten und verteidigt eisern die Plätze eins, drei und vier. An der Spitze steht dabei nach wie vor das Microsoft Surface Pro mit 256GB. Die Preisdiskriminierung innerhalb der Surfaces scheint dabei gelungen: Die HEKs der Top 15 Microsoft Tablets liegen in einem breiten Korridor zwischen 750 und 1.300 Euro.

Notebooks: Das Feld von hinten aufgemischt

In der Kategorie Notebooks gab es im 2. Quartal mächtig Bewegung: Fünf der Top 10-Plätze werden durch Aufsteiger außerhalb der besten zehn aus dem 1. Quartal belegt. HP und Lenovo kämpfen weiterhin um die begehrten Plätze innerhalb der Top 10; an der Spitze durchgesetzt hat sich letztendlich das Lenovo ThinkPad L580 in der 512GB-Ausführung. Damit löst es den Vorquartalssieger von HP ab, der einen tiefen Absturz auf Platz 19 verkraften musste. Beim neuen Spitzenreiter handelt es sich jedoch keineswegs um ein Kampfpreismodell: Das ThinkPad bewegt sich mit 1.014 Euro HEK im mittleren Preissegment und überzeugt vielmehr durch ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

HP zieht mit dem HP ProBook 450 GB auf der Überholspur von Platz 24 auf den 2. Platz und sitzt mit nur 400 Klicks Rückstand der Konkurrenz von Lenovo im Nacken. Verwunderlich ist das nicht: Das Modell hat Mitte März einen erheblichen Preissturz von 720 Euro auf 620 Euro HEK erlebt. Seither können die Einstandspreise der Distribution auch wieder mit den Verbraucherpreisen mithalten.

Den größten Sprung in die ITscope Marktbarometer-Charts legte jedoch das Lenovo ThinkPad E590 hin. Auf Platz 28 im Vorquartal gestartet, landet es nun auf Platz 4. Lenovo setzt bei der neuen E-Serie auf den altbewährten Look und liefert mit dem E590 ein Office-Einsteigermodell für einen HEK von 625 Euro.

Das Apple MacBook Pro, 15.4″, i7 mit 512GB SSD-Speicher schafft es dieses Mal “nur” auf Platz elf. In der Vergangenheit waren Platzierungen innerhalb der Top 3 kurz nach Launch keine Seltenheit bei Apple-Produkten. Ein Grund für den vergleichsweise verhaltenen Start dürfte der saftige Einkaufspreis sein, der mehr als 1.000 Euro über den HEK der besten sieben Produkte in dieser Kategorie liegt. Möglich also, dass Apple sich in diesem Fall mit dem Preis übernommen hat

Im Highend-Bereich ist neben dem MacBook Pro dieses Quartal nur das Microsoft Surface Book 2 in den Top 15. Mit 2.100 Euro HEK ist dieses unwesentlich günstiger als das Macbook Pro und belegt Platz 8 im aktuellen Ranking. Ein heißer Anwärter auf die Top 15 scheint auch das HP 250 G7, 15.6″, i5, 8GB mit 256GB SSD, zu sein. Gesprungen von Platz 187 auf Platz 16 wurde die Hitliste nur knapp verfehlt.

Komplettsysteme: HP luchst Lenovo die Krone ab

HP führt in diesem Quartal die Spitze des Charts im Bereich Komplettsysteme eindeutig an. Mit über 2.400 Klicks Vorsprung sichert sich der HP ProDesk 400 G5, i5 3GHz mit 256GB SSD die Führung und verdrängt Lenovo mit seinem ThinkCentre M720q 10T7 auf Platz 2. Das G4-Modell von HPs ProDesk 400 verteidigt derweil seine Bronzemedaille.

Dell macht vier Plätze gut und schafft den Sprung unter die Top 5 mit seinem OptiPlex 3060, i5 2.1GHz, 256GB SSD. Mit einem HEK von 496 Euro bleibt er dabei als einziger in den Top 5 unter der 500 Euro-Marke. Das platzsparende Gehäuse und die vielseitigen Montagemöglichkeiten des Mini-PCs, beispielsweise auch hinter dem Monitor, bringen Pluspunkte und verhelfen Dell mit seinem 3060er-Modell auf Platz 4.

Ein anderer Shootingstar bringt sich währenddessen in den Top 20 in Stellung: Das Apple iMac mit Retina 5K Display schießt von Platz 328 auf den 16. Platz. Im Vergleich zu anderen iMacs ist der Start jedoch relativ verhalten. Der im Juni 2017 erschienene iMac 27’’, ebenfalls mit Retina 5K ausgestattet, schaffte binnen der wenigen im Quartal verbleibenden Wochen den Sprung direkt in die Top 3. Bei einem HEK ab 1.622 Euro scheint so manch einer noch auf fallende Preise zu warten.

Grafikkarten: Kontinuität an der Spitze, Dynamik im Mittelfeld

Zuverlässigkeit bewährt sich: Auch im zweiten Quartal verteidigt die PNY NVIDIA Quadro P2000, 5GB GDDR5, VCQP2000-PB ihre Spitzenposition im Ranking der beliebtesten Grafikkarten. Damit hat sich das seit Februar 2017 gelistete Modul zu einem soliden Dauerbrenner entwickelt. Auf den darauffolgenden Plätzen wurden die Karten jedoch teilweise kräftig gemischt:

Die ASUS TURBO-RTX2080TI-11G, 11 GB GDDR6 macht drei Plätze gut und heftet sich auf Platz 2 an die Fersen des Spitzenreiters PNY. Dabei ist sie erstaunlich gut im Rennen wenn man bedenkt, dass sie mit einem HEK ab 1.045 Euro zum Premiumsegment der Grafikkarten gehört. Das Produktversprechen von einer zweimal längeren Lebensdauer sowie die Kombination von fortschrittlichem VR-Rendering, Echtzeit-Raytracing und künstlicher Intelligenz scheinen jedoch anzukommen.

Von Platz 16 auf den vierten Platz schaffte es die GTX 1660 Ti GAMING X 6G von MSI. Diese ist seit Februar 2019 gelistet und zählt mit einem HEK von rund 250 Euro zu den günstigen Modellen der Produktsparte. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das durchaus auch von Gamern hervorgehoben wird, dürfte das Interesse weiter ankurbeln. Den größten Sprung bei den Grafikkarten machte jedoch ASUS mit der DUAL-GTX1060-O3G: Mit einer Verbesserung von Platz 69 auf den 9. Platz hält auch hier ein äußerst preiswertes Modell Einzug in die Top 10.

Mainboards: Asus und Gigabyte so weit das Auge reicht

Auf dem Treppchen herrscht Beständigkeit: Das mit gut 150 Euro HEK deutlich günstigere ASUS PRIME Z390-A verwies das X399-A-Modell zwar auf Platz 2 der Rangliste, auf dem 3. Platz hält sich jedoch weiterhin das Z390 DU von Gigabyte mit 535 Klicks. Generell dominieren beide Hersteller die Top 15; die Konkurrenz tritt erst auf den Plätzen 18 mit dem ASRock Z370 Pro4 und 19 mit dem MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON in Erscheinung.

Ganz anders sieht es auf den Plätzen 4 bis 10 aus: Hier gab es eine regelrechte Invasion von Aufsteigern und somit einen kompletten Austausch des Rankings — selbstredenderweise durch weitere Modelle von ASUS und Gigabyte. So sprang beispielsweise das ASUS PRIME B360M-C mit 402 Aufrufen von Platz 21 auf Platz 4, das ASUS PRIME Z370-A II machte 5 Plätze gut und sicherte sich mit 373 Klicks Platz 5 und das im EK nur 64 Euro teure Gigabyte B360M DS3H preschte von Platz 18 auf Platz 6 vor.

Ein weiterer Shooting Star ist ganz besonders hervorzuheben: Das erst seit Februar gelistete H310M S2H von Gigabyte schoss von Platz 207 auf den 13. Rang unter den gefragtesten Motherboards. Intel hatte Mitte 2018 Kapazitätsengpässe bei der Herstellung des günstigen H310-Chips für Coffee Lake, fuhr die Produktion der Chips in 22 nm gegen Ende des Jahres aber wieder hoch. Gepaart mit einem vergleichsweise niedrigen HEK von 52 Euro erfreut sich das Mainboard daher großer Beliebtheit unter den Resellern — Tendenz weiter steigend.

CPUs: Intel lässt AMD (fast) keine Chance

An der Spitze bleibt es stabil: Mit 2.508 Produktaufrufen ist und bleibt die Intel Core i7 9700K, 8-Core, 3.6 GHz CPU der unangefochtene Platz 1 unter den Prozessoren. Einen großen Sprung schafft Intel außerdem mit der neuen Vierkerner Intel Core i3 9100F 3.6 GHz. Lange nicht lieferbar und trotzdem hoch gefragt, legte diese einen Senkrechtstart von Platz 848 auf den 20. Platz hin. Wie auch die Intel Core i5-9400F besitzt die Core i3 9100F keinen interne Grafik, was die CPU sehr erschwinglich macht. Mittlerweile kann mit einem EK um die 80 Euro kalkuliert werden.

Konkurrenz in den Top 10 gibt es für Intel lediglich von AMD. Die Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3.4 GHz schafft es immerhin von Platz 6 auf Platz 4; die Ryzen 7 2700X, 8-Core, SMT, 4.35 GHz verbesserte sich um einen Rang auf Platz 9. Für den Moment bleibt Intel also mit Abstand der erfolgreichste Hersteller im CPU-Segment. Spannend dürfte es in Zukunft trotzdem werden: Die neue AMD Ryzen 9 3950X übertraf jüngst im Test alle Benchmarks und liefert dabei mehr Prozessor-Leistung zum halben (Intel-)Preis.

Storage-Systeme: Synology lässt QNAP & Co. nicht viel Platz

Synology ist weiterhin der stärkste Player bei den Storage-Systemen: In den Top 20 kann der Hersteller ganze 14 Plätze für seine Lösungen beanspruchen. Angeführt werden die Charts dabei vom DS218+ NAS Speicherserver mit seinen 20 TB Speicherplatz. Das NAS wurde im 2. Quartal 2.007 mal in ITscope aufgerufen; Platz 2 geht an das DS918+-Modell mit 1.172 Klicks.

Der Shootingstar der Storage-Sparte ist jedoch ein anderer: Die Synology RackStation RS818+ schafft den Sprung von 294 auf den 9. Platz — und das, obwohl sie im HEK knapp 500 Euro teurer ist als der aktuelle Spitzenreiter. Dafür gibt es mehr Leistung und mehr Speicher. Außerdem hat sich der Preis angepasst: Rund 200 Euro weniger muss in die RackStation seit der Lageraufstockung Mitte April kalkuliert werden.

Nicht minder beachtlich ist der Aufstieg des kleinen Bruders Synology RackStation RS819. Dieser schafft den Sprung aus dem Nichts von 0 auf 17 in nur einem Quartal. Im HEK ist sie außerdem noch 250 Euro günstiger als vergleichbare Produkte mit ähnlicher Leistung.

Drucker / Multifunktionsgeräte: (Beein)druckendes von HP

In den mittlerweile eher ruhigen Fahrwassern des Printer-Segments schlägt eine Produktneuheit derzeit hohe Wellen: Obwohl der HP LaserJet Pro M404dn erst Ende April auf den Markt kam, schaffte der Monochrom-Drucker den direkten Einstieg auf Platz 19 und sicherte sich so einen aussichtsreichen Platz in den Top 20.

Bei weitem nicht so steil gestartet, aber dennoch bemerkenswert ist der Einzug des HP LaserJet Enterprise M507dn auf Platz 92. Mit einem Einführungspreis von 500 Euro Mitte April zählt er sicherlich zu den Premiumausführungen der HP LaserJets. Mittlerweile ist der HEK jedoch um rund 20 Prozent gesunken, was sich sicherlich positiv auf die Nachfrage ausgewirkt hat.

Transceiver: Frischer Wind durch neue, günstigere GBIC-Variante von HP

Eine kleine Überraschung noch zum Schluss: Bei den Transceivern kommt nach langer Zeit endlich wieder Schwung ins Spiel. Die Produktlebenszyklen in diesem Bereich sind vergleichsweise sehr lang, weshalb Veränderungen in der Nachfrage meist durch kosmetische Updates oder kleinere Revisionen entstehen und weniger durch echte technische Neuerungen. Nicht verwunderlich also, dass der HPE Aruba – SFP+ LC Multi-Mode mit 3.714 Aufrufen weiterhin an der Spitze thront.

Auf Platz 2 hat sich jedoch ein Senkrechtstarter katapultiert: Das seit März gelistete HPE Aruba – SFP (Mini-GBIC)-Transceiver-Modul hat es mit beachtlichen 2.057 Klicks von Platz 216 bis fast an die Spitze geschafft. Das ermöglicht Systemhäusern eine größere Produktauswahl und mehr Marge als beim Vorgänger, insbesondere bei Neuinstallationen. Sein großer Bruder im LC Single Modus, das HP Enterprise Aruba SFP+-Transceiver-Modul, schaffte mit 835 Klicks immerhin den Sprung von Platz 174 auf den 9. Platz. Das ist beachtlichen, denn mit einem HEK von 946 Euro ist er der teuerste Tranceiver unter den Top 15.

Abgesehen von den Marken HPE Aruba und HP Enterprise hat es aber noch ein anderer Hersteller überraschend in die Top 10 geschafft: Das ProLabs – SFP+-Transceiver-Modul – 10 GigE konnte mit einem großen Satz von Rang 231 auf Platz 7 landen. Dank Kompatibilität mit dem Aruba J9150D und aktuellen Kampfpreisen in der Distribution scheint das wenig verwunderlich. Mit aktuell rund 30 Euro HEK kostet er nur einen Bruchteil des Originals von Aruba. Gut möglich also, dass solche Nachbauten bald salonfähig sein werden.

 

Pressekontakt

Isabel Krohn
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 31
Fax: +49 721 66 49 91 – 75
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

15.07.2019|

ITscope stellt Erweiterungen seiner ERP-Schnittstellen vor

Automation von Datenflüssen ins ERP-System spart Systemhäusern Zeit und schafft Freiräume für besseren Service

Karlsruhe, den 13.05.2019 — Die Schnittstellen zwischen ITscope und den Branchen-ERP-Lösungen SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden um wichtige Funktionalitäten erweitert. Von der automatischen Übertragung von Produkt- und Auftragsdaten bis hin zur Bestellintegration sind zahlreiche Funktionen implementiert worden, mit denen Systemhäuser manuelle Prozesse einsparen und interne Abläufe optimieren können.

Der automatische Datenaustausch zwischen Warenwirtschaften und Drittsystemen ist ein mächtiger Hebel, mit dem sich zeitaufwändige Prozesse optimieren lassen. Immer mehr Anbieter von ERP-Systemen setzen daher auf die leistungsfähige ITscope-API, um die Stammdatenpflege und Bestellprozesse im schnelllebigen IT-Sektor zu automatisieren. Die Schnittstellen zu SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden nun jüngst weiter ausgebaut.

Übertragung der SAP-Bestellnummer in Systemhaus.One für reibungsloses Matching

Die neumeier AG hat den Datenaustausch zwischen Systemhaus.One und ITscope gleich auf mehreren Ebenen verbessert. So können nun einzelne Produkte und ganze Angebote mit nur einem Klick direkt aus ITscope in die Warenwirtschaft übertragen werden. Neue Artikel samt Stammdaten werden automatisch angelegt, sofern sie noch nicht im ERP existieren. Auch Angebots- bzw. Auftragsdaten wie Status, Stückmengen, Preise oder Artikelbeschreibungen werden automatisch von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Eine weitere, große Erleichterung für Nutzer von Systemhaus.One besteht darin, dass die SAP-Bestellnummer nun auch in ITscope verwendet und somit in beiden Systemen synchron geführt wird. Was vorher stets mit einem manuellen Abgleich verbunden war, funktioniert nun komplett automatisch. Zahlreiche Angebots- und Auftragsdaten wie z. B. Stückmengen, Artikelbeschreibungen und Seriennummern werden damit reibungslos von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Bestellanbindung, Angebots- und Produktanlage für weclapp-Nutzer

Auch die Marburger weclapp GmbH hat ihren Datenaustausch mit ITscope weiter optimiert. Ähnlich wie bei Systemhaus.One können nun auch weclapp-Nutzer Aufträge aus ITscope per Klick nach weclapp übertragen. Einzelne, noch nicht in der WaWi vorhandene Artikel werden automatisch in weclapp angelegt.

Zusätzlich lassen sich beliebige Artikel per Knopfdruck von ITscope in weclapp einspielen. Alle relevanten Stammdaten wie EK-Preise, Lieferanten, Artikelnummern und Zubehörreferenzen werden dabei automatisch an die Warenwirtschaft übermittelt und müssen fortan nicht mehr manuell erfasst werden.

Die größte Neuerung für weclapp-Nutzer dürfte jedoch in der Umsetzung der Bestellanbindung an ITscope bestehen. Hat der Kunde einen Auftrag erteilt, können hierfür ab sofort Warenkörbe in ITscope angelegt werden. Diese lassen sich anschließend über die ITscope-Plattform bei den jeweiligen Lieferanten bestellen. Zugehörige Bestelldaten und weiterführende Informationen wie Seriennummern, Tracking Codes & Co. werden danach automatisch nach weclapp zurückgeführt.

Übertragung von ITscope Live-Angeboten in c-entron.NET

c-entron hat die automatische Übertragung von ITscope Live-Angeboten in die Warenwirtschaft ebenfalls realisiert. Per Klick in ITscope werden alle relevanten Angebotsdaten wie Angebotsnummer, Status, Artikel, Stückzahlen und Preise automatisch an c-entron.NET übermittelt. Artikel, die noch nicht in der Warenwirtschaft vorhanden sind, werden dabei automatisch in c-entron erstellt. Auf diese Weise wird das System punktgenau angereichert ohne, dass der gesamte ITscope-Katalog eingespielt werden muss. Benjamin Mund, Geschäftsführer von ITscope, ergänzt: “Außerdem wird das ERP von reinen Preisanfragen entlastet. Nur Produktdaten zu aussichtsreichen Kundenanfragen, also konkreten Angeboten, werden auf diesem Wege in die Warenwirtschaft überführt.”

B2B Shop-Auftragsimport und Beschaffung zu Projektpreisen in SITE

Die ITscope-Schnittstelle zu SITE ist derweil die erste Anbindung an ITscope, die nun auch Bestellungen aus der ITscope B2B Suite vollautomatisch in die Warenwirtschaft überträgt. Diese werden beim Import direkt als VK-Auftrag angelegt. Fehlende Artikel können automatisch in SITE angelegt und Bezugsquellen im selben Schritt vorbelegt werden. Mit der ITscope B2B Suite können Kunden ihren gesamten IT-Bedarf direkt online und in einer persönlich auf sie zugeschnittenen Einkaufsumgebung beim Systemhaus bestellen — die Schnittstelle zu SITE sorgt dann für den automatischen Auftragsimport in die Warenwirtschaft.

Ausblick: Weitere Bestellanbindung und Integration von Projektpreisen

Um ihren Nutzern noch weiter unter die Arme zu greifen, bauen die Anbieter der Schnittstellen die Module auch in Zukunft aus. So soll es in c-entron in den nächsten Wochen möglich sein, Kundenbedarfe aus c-entron.NET direkt an ITscope zu übertragen und elektronisch zu bestellen. Auch soll der Dokumentenaustausch per EDI vorangetrieben werden. Für Systemhaus.One wird aktuell die Möglichkeit sondiert, Projektpreise und kundenspezifische Rahmenkonditionen aus ITscope ins ERP-System übermitteln zu lassen.

Weitere Informationen zur den jeweiligen Schnittstellen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier:
c-entron | SITE | Systemhaus.One | weclapp

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Isabel Krohn
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presse [at] itscope.com

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

13.05.2019|
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Presseecho

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Lagerbestände rund um Home-Office-IT: Noch keine Normalisierung (CRN, 11.05.2020)

Homeoffice-Bedarf wieder gedeckt (ChannelBiz, 11.05.2020)

#ITfightsCorona – Das Homeoffice kann wieder aufgerüstet werden (IT-BUSINESS, 13.05.2020)

Dystrybutorzy odbudowują zapasy (CRN Polska, 13.05.2020)

Analyse von ITscope: Home Office-Bedarf kann gedeckt werden (ChannelPartner, 14.05.2020)

Entspannung in Sicht: Lieferengpässe bei Home-Office-Equipment scheinen überwunden (BusinessPartner PBS, 27.05.2020)

13.05.2020|Presseecho DE|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

Success Story & Interview mit IT Südwestfalen – eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

eCommerce ohne Shopsystem (ChannelBiz, 28.04.2020)

Digitalen Vertrieb gestalten (ChannelBiz, 28.04.2020)

28.04.2020|Presseecho DE|

Marktbarometer Q1/2020

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

ITscope Marktbarometer Q1/2020: Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe (CRN, 22.04.2020)

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe (ChannelBiz, 22.04.2020)

Sprzęt poszukiwany w dystrybucji (CRN Polska, 22.04.2020)

ITscope Marktbarometer Q1/ 2020: Gestörte Lieferketten und ausverkaufte Notebooks (IT-BUSINESS, 24.04.2020)

 

28.04.2020|Presseecho DE|

Notebook-Engpässe: Corona zwingt Arbeitnehmer ins Homeoffice

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

#ITfightsCorona – Lieferengpässe im IT-Channel (IT-Business, 23.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Corona-Aktion

Corona-Aktion für Neukunden: ITscope Business 3 Monate kostenlos
Mit ITscope Lagerengpässen ausweichen

ITscope Business-Lizenz kostenlos (ChannelPartner, 17.03.2020)

ITscope Business-Lizenz kostenlos für alle neu registrierten Fachhändler (ChannelBiz, 17.03.2020)

Liquidität, Beschaffung, Sofortprojekte: Corona-Hilfen für den Channel (CRN, 17.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (Elektronikpraxis, 18.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (IT-Business, 18.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q3/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q3/2019: Presseecho

ITscope Marktbarometer Q3/2019: Die Gipfelstürmer unter den ITK-Produkten (IT-Business, 07.11.2019)

ITscope Channel Marktbarometer QIII/2019: Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 04.11.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 30.10.2019)

ITscope: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron (ChannelObserver, 01.11.2019)

08.11.2019|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q2/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q2/2019: Presseecho

ITscope-Marktbarometer Q2/19: Margenträchtige Newcomer und lohnende alte Hasen (IT-Business, 16.07.2019)

Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 17.07.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 18.07.2019)

Studie: Das sind die Top-Notebooks im Channel (ChannelObserver, 24.07.2019)

18.07.2019|Presseecho DE|
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Changelog

Release Notes für Update 2020.44

Dieses Release etabliert die API 2.1 als den neuen Standard, bietet Portalbetreibern eine neue Möglichkeit, Content innerhalb ihres Portals zu verwalten und behebt zwei Fehler, die bei Portal-Bestellungen auftraten.

Plattform

  • Die API 2.1 wird aus dem Testlabor geholt und als genereller Standard eingeführt.
  • Die Reihenfolge der Content-Anbieter, die für die Anzeige eines Produkts auf der Plattform berücksichtigt werden, hat sich geändert. Die Reihenfolge besteht aus folgenden Gruppen von Anbietern: Premium Content, CNET, ICEcat, Hersteller, ITscope, Lieferanten und andere Content-Anbieter.

B2B Suite

  • Im Bereich „Einrichtung“ der Portalkonfiguration wurde ein Tab zur Verwaltung des im Portal verwendeten Contents geschaffen. Hier können Content-Anbieter priorisiert oder ausgeblendet werden.
  • Im Falle, dass es für ein Produkt mehrere Bezugsquellen von einem Distributor gab, wurden bei der Bestellautomation teilweise falsche Bezugsquellen ausgewählt. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Es wurde ein Fehler behoben, wodurch bei Bestellungen im Portal der brutto Wert statt der netto Summe angezeigt wurde.

 

29.10.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.43

Um Betreibern eine bessere Einsicht betreffend der Kunden-Aktivitäten innerhalb ihres Portals zu geben, haben wir einen neuen Bereich für Statistiken geschaffen. In der Portalkonfiguration ist nun ein neuer Tab „Metriken“ verfügbar. Hier werden Statistiken zum Nutzungs- und Bestellverhalten dargestellt.

B2B Suite

  • Die Portalkonfiguration wurde um den Tab „Metriken“ erweitert. Dieser Tab enthält Portal-spezifische Statistiken bezüglich des Nutzungs- und Bestellverhalten.
  • Die Produktdatei-Ansicht enthält nun wieder Bilder der in der Datei enthaltenen Produkte.
  • Wir haben sichergestellt, dass Portalkunden nur die eigene Firma sehen können.
  • Auf Bestell-PDFs werden nur die Produkt-IDs angezeigt, die auch im Portal bei diesem Produkt sichtbar sind.

Plattform

  • Staffelpreise können beim Distributor SECOMP jetzt auch über Realtime abgerufen werden.
  • In der Detailansicht der Bezugsquellen wurden Staffelpreise teilweise gar nicht oder mit falschem Datum angezeigt. Diese Fehler wurden behoben.
  • Während der Registrierung konnte die Änderung der Fenstergröße zu einer Fehlermeldung führen. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
  • Es ist wieder möglich, neue Angebote über die Produktseite zu erstellen.
  • Wir haben sichergestellt, dass Mengenänderungen bei Angebotspositionen in den Einkauf oder umgekehrt zuverlässig übernommen werden.
21.10.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.41

Dieser Release enthält diverse Fehlerbehebungen und die Möglichkeit bei der B2B Lieferantenauswahl bestimmte Hersteller auszuschließen.

B2B Suite

  • In der Lieferantenauswahl können pro Lieferant bestimmte Hersteller ausgeschlossen werden.

Plattform

  • In der e-Service Verwaltung gibt es die Möglichkeit per Link auf das Profil des Ansprechpartners zu wechseln.
  • Die wöchentlichen Produktcharts wurden vorübergehend von der Produktkategorien-Seite entfernt, da deren Ermittlung momentan unzuverlässig ist.
08.10.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.40

Bei der Lieferantenauswahl in B2B Portalen haben wir neue Möglichkeiten geschaffen. Hier kann nun genauer eingeschränkt werden, bei welchen Lieferanten bestellt werden kann.

Außerdem haben wir einige Fehler behoben,  die Exportübersicht um einige Felder erweitert und das Hinterlegen von Nutzungsbedingungen überarbeitet.

Plattform

  • Die Exportübersicht wurde um die Felder Vorschauzahl, Anzahl der exportierten Produkte und Status des letzten Exports erweitert.

B2B Suite

  • In der Portalverwaltung lässt es sich ab sofort je Kundengruppe einrichten, ob und wie bei einem Lieferanten in der Lieferantenauswahl bestellt werden soll. Neu hinzugekommen ist die Option, dass Lieferanten und deren Preise in einem Portal aufgeführt werden können, es aber nicht möglich ist, über diese die gewünschten Positionen zu bestellen.
  • Positionsfreitexte aus Portalen werden nun auch per CXML an die jeweiligen E-Procurement Systeme übertragen.
  • Bei der Festlegung der Content-Reihenfolge für den Aufruf interner und externer Datenblätter werden auch Hersteller und Lieferanten berücksichtigt.
  • Bei der Hinterlegung von Nutzungsbedingungen wurden Änderungen vorgenommen. Die maximale Anzahl der Zeichen wurde auf 2000 erhöht und die Bedingungen werden als HTML interpretiert.
  • Wir haben sichergestellt, dass die auf dem Dashboard angezeigten Preise den Produktpreisen entsprechen. Außerdem wurde die Performance der Option „Individuelles Dashboards“ verbessert.
  • Änderungen an der URL einer Produktdatei werden nun nur gespeichert, wenn die Aktion „Speichern“ explizit bestätigt wird.
  • Beim Entziehen der Admin-Berechtigungen für Kunden konnte es in der Portalkonfiguration zu Problemen kommen. Dieser Fehler wurde behoben.

 

29.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.39

Die Arbeit am Produktkopf geht weiter. Basierend auf dem gesammelten Feedback wurden einige Anpassungen vorgenommen.

Die neue Version des Kopfes kann nach wie vor im Testlabor aktiviert werden.

Plattform

  • Aufgrund des Feedbacks betreffend des neuen Produktkopfes haben wir einige Änderungen vorgenommen. Das Popup zum Preis beinhaltet nun die Aktion „Zum Warenkorb hinzufügen“ und das Hersteller-Datenblatt ist sofort erreichbar.
  • In der Produktauswahl von Exporten existiert ein neuer Filter, mit dem bestimmt werden kann, ob zur Preiskalkulation auch Bezugsquellen herangezogen werden, die nicht den Zustand „Neu“ haben.
  • In der Adressauswahl konnte es beim Suchen oder Wechseln der Firmen zu Fehlern kommen. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
23.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.38

Um eine bessere Nutzung der Produktseite zu gewährleisten, haben wir eine neue Version des Produktkopfes geschaffen. Diese lässt sich im Testlabor aktivieren, ist wesentlich übersichtlicher und passt sich besser an verschiedene Auflösungen an.

Außerdem haben wir einige Neuerungen für B2B Suite Betreiber. In der Portalkonfiguration können Nutzungsbedingungen hinterlegt, Kundenbudgets festgelegt und individuelle Produktreferenzen konfiguriert werden.

Plattform

  • Die neue Version des Produktkopfes ist verfügbar und kann im Testlabor aktiviert werden. Diese Version wurde visuell überarbeitet, passt sich besser an verschiedene Auflösungen an und wurde um eine detaillierte Preisübersicht erweitert.
  • Wir haben dem Kopfbereich von Produkten einen Button hinzugefügt, mit dem das Produktdatenblatt direkt als PDF heruntergeladen werden kann.
  • Beim Öffnen der Detailansicht für Einträge im Exporte-Bereich der Historie kam es zu Problemen. Dieser Fehler wurde behoben.

B2B Suite

  • B2B Suite Betreiber können Nutzungsbedingungen in verschiedenen Sprachen hinterlegen. Diese müssen von Kunden bei der Registrierung akzeptiert werden.
  • Die Preisstatus Preiskalkulation, Festpreis und Lagerbestand der B2B-Produktdateien können zeilenweise eingelesen und ausgewertet werden.
  • Portalbetreiber haben die Möglichkeit, ihren Kunden Budgets für einen Zeitraum zu vergeben. Hat ein Kunde sein Budget aufgebraucht, laufen zukünftige Bestellungen auf Sperre und der Betreiber wird per E-Mail informiert. Die jeweiligen Einstellungen befinden sich im Bereich „Kunden“ unter „Konto bei uns“.
  • In der Portalkonfiguration besteht die Möglichkeit, im Bereich Aussehen individuelle Produktreferenzen zu hinterlegen.
17.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.37

 

Um die Lesbarkeit der E-Mails zu verbessern, haben wir einige Änderungen betreffend der Preisdarstellung und der Formatierung vorgenommen.

Für B2B Betreiber haben wir die Möglichkeit geschaffen, Beziehungen zwischen Kundenfirmen festzulegen. Das ermöglicht es Kundenmitarbeitern mit der entsprechenden Berechtigung, sich mit mehreren Firmen in das Portal einzuloggen.

Plattform

  • Die Übersichtlichkeit der Bestellbestätigungs E-Mail wurde verbessert. Je nach Einstellung wird einheitlich der Netto- oder Brutto-Preis hervorgehoben. Außerdem wird nun einheitlich angegeben, ob der Preis Versandkosten enthält.
  • Die Formatierung der E-Mails wurde insgesamt verbessert, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten.

B2B Suite

  • Ein neuer Modus zum Hinterlegen von B2B Preislisten wurde hinzugefügt. Dieser ermöglicht es nur die in der Liste genannten Produkte zu listen. Alle weiteren Produkte des Lieferanten werden im Portal nicht angezeigt.
  • In der Kundenverwaltung innerhalb der Portalkonfiguration können Beziehungen zwischen Kundenfirmen festgelegt werden. Die Beziehung „Tochterfirma“ und „Verwandt“ ermöglicht dabei Nutzern mit dem Recht „Firma wechseln“ sich in diese Firmen einzuloggen. Die entsprechende Option ist für privilegierte Nutzer im Nutzer-Menü des jeweiligen Portals auffindbar.
09.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.36

Um die Ladezeit zu verbessern, wurde das Ladeverhalten der Produktseiten angepasst. Die Seite öffnet sich nun direkt, während die Inhaltsabschnitte wie beispielsweise die Bezugsquellen nachgelagert geladen werden.

Plattform

  • Das Laden von Produktseiten wurde grundlegend überarbeitet. Durch ein nachgelagertes Laden der einzelnen Inhaltsabschnitte ist ein wesentlich schnelleres Laden der Seite möglich.
  • Aus Performancegründen werden die Realtimeupdates nun gebündelt an die UI gesendet, statt wie bisher für jede Bezugsquelle einzeln.
  • Die Exporthistorie ist wieder einsehbar.
  • Es wurde ein Fehler behoben, der die Anzeige der ausgelassenen Lieferanten verhinderte.
  • In der Auflistung der Bestellungen innerhalb der globalen Suche wurde in manchen Fällen fälschlicherweise angezeigt, dass manche Positionen beim Distributor nicht mehr verfügbar seien. Dieses Problem wurde behoben.
  • Die Bestelllimit-Option „Nur auf Anfrage“ wurde entfernt, da diese jetzt über das Bestellrecht abgebildet wird.

B2B Suite

  • Auf der Portalübersicht kam es bei der Filterung nach eigenen Portalen zu Problemen. Die entsprechenden Fehler wurden behoben.
01.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.35

Dieses Update beinhaltet die Möglichkeit, Mitarbeiter spezifische Bestelllimits zu vergeben. Außerdem wurden Anpassungen in der Portalkonfiguration vorgenommen und einige Fehler behoben.

B2B Suite

  • Die Filterung nach eigenen Portalen auf der Portalübersicht funktioniert wieder korrekt.
  • Der Beschreibungstext im Lieferanten-Tab der Portalkonfiguration wurde zur besseren Verständlichkeit überarbeitet.
  • Um eine bessere Übersichtlichkeit in der Portalkonfiguration zu gewährleisten, wurde die Standardbreite des Kontextbereichs erhöht.
  • Beim Anlegen von neuen Nutzern über externe Systeme wurde bisher die Einstellung der Bestellberechtigung für neue Mitarbeiter nicht berücksichtigt. Dieses Problem wurde behoben.
  • Die Sortierung nach Relevanz bei Angabe von Suchbegriffen funktioniert in B2B-Portalen zuverlässiger.

Plattform

  • Die Bestelllimits im Firmenbereich sind jetzt für alle Mitarbeiter sichtbar, können aber lediglich von Administratoren editiert werden. Außerdem ist jetzt das Vergeben von Mitarbeiter-spezifischen Limits möglich.
  • Änderungen an den Benutzerrechten greifen sofort und nicht erst beim nächsten Log-In des Nutzers.
  • Das Feld „Letzte Bestellung um“ in den Bestellservices ist optional.
  • Änderungen in der Konfiguration des Menüs wurden teilweise nicht richtig gespeichert. Dieses Problem wurde behoben.
  • Wir haben sichergestellt, dass Angebots betreffende E-Mails nur versendet werden, sofern der Nutzer dies in den Einstellungen festgelegt hat.
  • Das Aussehen der Toggle-Switch wurde überarbeitet.

 

31.08.2020|Changelog DE|
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Christine Derr
Inside Sales Manager

Das Wichtigste auf einen Blick: der neue Produktheader

 

Produktseiten stecken voller wertvoller Informationen, die Orientierung bei der Produktauswahl bieten. Aber was ist, wenn vor lauter Informationen das Wichtigste verloren geht? Mit diesem Problem haben wir uns während der letzten Monate beschäftigt und ein neues Design der Produktseite entwickelt, wobei die Kerninformation im Mittelpunkt steht.

Aktuell ist der neue Produktheader erst nach Aktivierung im Testlabor sichtbar.

Die wichtigste Neuerung ist die Responsivität: Das bedeutet, dass der neue Header sich an verschiedene Bildformate – vom großen Monitor über den Notebook-Bildschirm bis hin zum Smartphone-Display – übergangslos anpasst.

Auch im Gesamteindruck wurde der neue Header deutlich reduziert: Weniger Informationen und klare Strukturierung zeigen das Wichtigste auf einen Blick. Im direkten Vergleich sind die Neuerungen besonders gut erkennbar:

Der bisherige Produktheader

 

Der neue Produktheader nach Aktivierung im Testlabor

 

Die Screenshots zeigen, dass für das neue Design auch die Höhe des Headers reduziert wurde, sodass die Bezugsquellen im sichtbaren Teil des jeweiligen Bildschirmformats mehr Platz einnehmen können.

Mehr Klarheit bringt die neue Darstellung auch in den “Nummern-Dschungel”: Auf einen Blick ist erkennbar, bei welcher Nummer es sich um die Hersteller-Artikelnummer, die EAN und die ITscope-ID handelt.

Der neue Header bringt außerdem eine detaillierte Preisübersicht mit. Per Klick auf den angezeigten Preis hat man nun die Möglichkeit, Staffelpreise sowie die Preiskalkulation einzusehen. In sämtlichen Bildformaten, egal ob großer Monitor oder kleines Smartphone-Display, sind nun auch alle Produktzustände sichtbar, wie beispielsweise Factory-Refurbished, B- oder Gebrauchtware – zuvor wurde die Ansicht, insbesondere bei kleinen Displays, angeschnitten.

 

Aber überzeugen Sie sich einfach selbst und aktivieren Sie den neuen Produktheader im Testlabor – schon können Sie das neue Design testen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback sowie weitere Verbesserungsvorschläge dazu unter support@itscope.de !

 

26.10.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/2020

Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze

Das ITscope Marktbarometer Q3/2020 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: iPhone SE nach wie vor die Nummer Eins
  • TFTs: Dell dominiert, HP verliert
  • Mobiltelefone: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Apple und Samsung
  • Notebooks: Dauerbrenner Lenovo E15 & AMD auf dem Vormarsch
  • CPUs: AMD hat weiterhin die Führung inne

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitQ3 Klicks
# 1Apple iPhone SE, 64GB, Schwarz, MX9R2ZD/AMX9R2ZD/A2020-04-174040
# 2Microsoft Surface Go 2, 10.5″, 8GB, 128GB, SUA-00003SUA-000032020-03-301815
# 3Microsoft Surface Book 3, 15″, 16GB, 256GB, SMG-00005SMG-000052020-05-071798
# 4Intel Core i9-10900K, 3.7GHz, 10-Core, HT, BX8070110900KBX8070110900K2020-04-281694
# 5Microsoft Surface Dock 2, 1GK-000021GK-000022020-05-071327
# 6Poly Blackwire C3220, Schwarz, 209745-201209745-2012020-06-071198
# 7Synology Disk Station, 2-Bay, DS220+DS220+2020-06-29753
# 8Inno3D GeForce RTX 3080 iChill X4, 10GB GDDR6, C30804-106XX-1810VA36C30804-106XX-1810VA362020-09-11730
# 9Apple iMac, i5 3.3GHz, 8GB, 512GB, Retina 5K, MXWU2D/AMXWU2D/A2020-08-05586
# 10Sophos SD-RED 20, 4 GigE-Ports, R20ZTCHMRR20ZTCHMR2020-04-07508
# 11Logitech Combo Touch, backlit, Apple Smart connector, Graphite, 920-009640920-0096402020-06-02496
# 12HP Business Top Load, 15.6″, Schwarz, 2SC66AA2SC66AA2020-05-13488
# 13Samsung 870QVO, 1TB, SATA, MZ-77Q1T0BWMZ-77Q1T0BW2020-06-11486
# 14Midland W199, FullHD, Schwarz, C1476C14762020-06-12374
# 15Gigabyte H410M S2H, LGA1200, micro ATX, H410M S2HH410M S2H2020-05-29373
# 16Dell P2719H, 27″, FullHD, DELL-P2719HDELL-P2719H2020-08-14346
# 17Be Quiet! , BK006BK0062020-04-28311
# 18UbiQuiti UniFi Switch USW-48-POEUSW-48-POE2020-06-18254
# 19HP DeskJet 2710 Wireless All-In-One Drucker, 5AR83B#6295AR83B#6292020-07-15250
# 20Be Quiet! Pure Rock 2, BGW37BGW372020-04-17246
# 21Crucial 8GB DDR4 2666MHz, CT8G4DFRA266CT8G4DFRA2662020-07-30237
# 22Xiaomi Mi Band 5, Schwarz, BHR4215GLBHR4215GL2020-07-14222
# 23Raptor Starter Pack PS5, RG-SK100RG-SK1002020-07-08183
# 24Logitech Unifying Reciever, 910-005931910-0059312020-05-19167
# 25Unify OpenScape Desk Phone CP400, L30250-F600-C427L30250-F600-C4272020-07-11156
# 26AVM FRITZ! DECT 440, 4-fach Smart-Schalter, 20002905200029052020-07-16150
# 27DJI Mavic Air 2 Fly More, CP.MA.00000169.01CP.MA.00000169.012020-05-05140
# 28Parallels Desktop v16, PD16-BX1-EUPD16-BX1-EU2020-08-11132
# 29Samsung GU55TU7199U, 55″, 4K, GU55TU7199UXZGGU55TU7199UXZG2020-06-17122
# 30Epson EB-992F, 4000 Lumen, FullHD, V11H988040V11H9880402020-05-08102

 

 

21.10.2020|

Rückblick auf zwei Jahre mit der B2B Suite: Herausforderungen, Erfolge und ein Blick in die Zukunft

 

Im August feierte die B2B Suite zweijährigen Geburtstag: Wir blicken zurück auf zwei Jahre mit unserer eCommerce Lösung, wie wir sie in den letzten Jahren weiterentwickelt haben und welche Pläne für die Zukunft schon jetzt existieren. 

Vor rund zwei Jahren, im August 2018, führten Gespräche mit vielen Systemhäusern zu einer zentralen Feststellung: Obwohl sich die Ausgangssituationen stark unterscheiden, stoßen alle auf ähnliche Herausforderungen bei dem Versuch, Endkunden für den Bestellprozess optimal anzubinden. Denn: Gängige Shopsystem sind für die Anforderungen der ITK-Branche kaum geeignet, egal welche Anpassungen man vornimmt, den Ansprüchen von Systemhäusern an eine integrierte Lösung wird ein solches Shopsystem nicht gerecht. Für uns von ITscope stand also fest, eine eCommerce-Lösung zu entwickeln, die vom Endkunden über das Systemhaus bis zur Distribution alle Parteien auf einer Plattform abbildet.  

 

Grundstein für die Entwicklung der B2B Suite

Was damals noch eine vielversprechende Idee war, ist heute das Ergebnis unserer Entwicklung und seit inzwischen zwei Jahren erfolgreiche Realität: Die B2B Suite erfüllt die Anforderungen von sowohl kleinen und mittelständischen Systemhäusern als auch großen IT-Dienstleistern und ermöglicht es, Endkunden aus der Industrie ein individuelles eProcurement Portal aus der Cloud bereitzustellen. 

Insbesondere den Prozess der Anbindung an Procurement-Systeme von Industriekunden, der in den letzten beiden Jahren perfektioniert wurde, erleichtert die B2B Suite deutlich. 

Im konkreten Fall eines Betreibers wurde die B2B Suite via PunchOut an das SAP-System des Industriekunden angebunden. Damit der Kunde Bestellungen aus dem eigenen SAP-System abwickeln kann, loggt er sich direkt aus SAP per PunchOut in die B2B Suite ein, befüllt den Warenkorb, der dann automatisch in SAP übertragen wird und eine Bestellung im Kundensystem erzeugt. Die Bestelldaten werden wiederum zurück in die B2B Suite übernommen, womit dann der Bestellprozess in Richtung der Distributoren mit einer Bestellautomation fortgeführt werden kann. 

In diesem Fall konnten nach nur zwei Monaten Umsetzungsdauer schon die ersten Bestellungen aus dem SAP-System des Kunden über die Schnittstelle vollautomatisiert übertragen werden. Für den Kunden bietet sich damit der große Vorteil, dass alles in der gewohnten Systemlandschaft bestehen bleibt und keine neuen oder zusätzlichen Systeme aufgesetzt werden mussten. Insbesondere auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung ist eine PunchOut-Anbindung ein häufiger Standard und für Systemhäuser Pflicht, um diese Kunden betreuen zu können.

Dem Betreiber selbst gelingt dank der PunchOut-Anbindung eine vollständige Digitalisierung der Vertriebsprozesse und somit eine deutliche Zeitersparnis bei der Abwicklung von Standard-Kundenaufträgen.

“Über PunchOut-Anbindungen können B2B Suite Betreiber kundenspezifische Warenkörbe zur digitalen Übernahme in das Beschaffungssystem des Kunden anbieten und damit durch eine stets aktuelle Datengrundlage für eine hohe Zufriedenheit bei den Industriekunden sorgen. Bisher haben wir eine Anbindung via PunchOut für SAP, SAP Ariba, Onventis, Coupa, Jaggaer und weitere Procurement-Systeme realisiert – nach und nach sind nun noch mehr Systeme in Planung”, erklärt Andy Görnt, Product Owner eCommerce bei ITscope.

Auch hinsichtlich der Abbildung von Freigabeprozessen wurde die B2B Suite kontinuierlich verbessert. “Erst kürzlich kamen auch die Bestellfreigabe sowie Limits mit Berechtigungssystem auf der B2B Suite hinzu. Damit schaffen wir auf Seiten der Industriekunden die Möglichkeit, ihren Einkauf hierarchisch mit Gruppenberechtigungen und Bestelllimits abzubilden. Firmeninterne Freigabeprozesse werden nun berücksichtigt und die B2B Suite integriert sich noch besser in das Tagesgeschäft”, ergänzt Markus Schwitallik, Product Manager eCommerce bei ITscope.

Die wohl wichtigste Neuerung auf internationaler Ebene ist die Mehrsprachigkeit: Die B2B Suite ist neben Deutsch und Englisch auch auf Französisch, Italienisch, Polnisch und Niederländisch verfügbar. Das gesamte Portal ist inklusive Content out-of-the-box vorhanden und vereinfacht für B2B Suite Betreiber die Anbindung internationaler Industriekunden immens. 

 

Digitale Vertriebslösung statt klassischem Shopsystem

Distributorenshopsysteme, bekannte B2C-Shopsysteme, proprietäre Lösungen oder ganz einfach ein Excel-Sheet sind bei vielen Systemhäusern und IT-Dienstleistern gängige Praxis – und “irgendwie” funktionieren diese Lösungen auch, sind dabei jedoch unflexibel, sehr aufwändig und decken bei weitem nicht sämtliche Anforderungen ab. Die kundenseitig erwartete Datenaktualität kann bei der Excel Sheet-Variante vielleicht bei wenigen Vertragsartikeln mit langfristig verhandelten Preisen noch aufrecht erhalten werden. Spätestens beim Ausloten von Cross- und Upselling-Potenzialen kommt diese Lösung dann aber an ihre Grenzen. 

Sind Distributorenshopsysteme im Einsatz, entstehen Abhängigkeiten gegenüber den Distributoren, da Systemhäuser an das Sortiment eines einzigen Lieferanten gebunden sind – was meist nicht ausreicht. Auch klassische B2C Shopsysteme stellen keine überzeugende Alternative dar, da die Kernanforderungen der Systemhäuser – Anbindung von Distributorendaten samt aktueller Preise und Verfügbarkeiten, Content, Anbindung der Endkundensysteme und des eigenen ERPs sowie der gesamte Bestellprozess mit Rückmeldung an die Distribution – sich nur äußerst aufwändig in bestehende Shopsysteme integrieren lassen. Dadurch entstehen wiederum Abhängigkeiten, in diesem Fall gegenüber der eigenen IT, die meist mit der Umsetzung betraut ist. Hinzu kommen hohe indirekte, vor allem personelle, Kosten, die bei der Herkulesaufgabe eines individuellen Shopprojekts anfallen.

Demgegenüber steht die B2B Suite, als passende Lösung für alle Anforderungen der ITK-Branche. “Mit der B2B Suite haben wir eine enorm umfangreiche technische Basis geschaffen, die alle relevanten Handelsprozesse im Systemhausgeschäft abdeckt. Mit einer Vielzahl an Distributionsanbindungen, Schnittstellen zu den ERP-Systemen der Branche, der Abbildung von Procurement-Prozessen und der Integration von Experten-Content bieten wir der Branche eine einzigartige Automation, von der Endkunden- bis zur Distributionsbestellung und wieder zurück. Dies schließt Statusmeldungen zur Bestellung genauso ein wie den umfangreichen Belegaustausch, inkl. elektronischer Übermittlung von Seriennummern, Lieferscheinen und Rechnungen. Mit der B2B Suite ermöglichen wir durchgängig digitale Prozesse auf allen Ebenen,” benennt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH, die Vorteile der Lösung.

 

Was sich in den letzten zwei Jahren alles getan hat

Rund 50 Systemhäuser und IT-Dienstleister haben sich aus genau diesen Gründen in den letzten zwei Jahren für den Einsatz der B2B Suite entschieden. 

Die Anforderungen an die Lösung, die sich im Laufe der Zeit entwickelten, könnten vielfältiger kaum sein: Für einen Kunden wurde eine Single-Sign-On-Lösung für eine nahtlose Integration in ein existierendes Portal realisiert, für einen anderen die Integration von Katalogen aus dem Elektro-Bereich oder die Realisierung von Standards wie BMEcat. Ein Leasingportal wurde gewünscht und konnte mit der B2B Suite umgesetzt werden, sowie ein Mitarbeiter-Incentive-Portal. Auch die Anbindung kommunaler oder öffentlicher Einrichtungen beschäftigen viele Systemhäuser – genau wie ganz allgemein die Anbindung von Industriekunden sowie deren technische Anforderungen, die mit der B2B Suite einfach und schnell gelingen

Generell konnte auch die Dauer von Vertragsunterzeichnung bis zur Abwicklung erster Bestellungen über die B2B Suite während der vergangenen zwei Jahre noch weiter optimiert werden. Grundsätzlich kann ein Betreiber innerhalb weniger Stunden mit einem ersten Prototypen starten und nach rund einer Woche bereits Bestellungen abwickeln. Es sind aber nicht die technischen Umsetzungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern vielmehr der Change-Prozess, der im Hintergrund mit der Etablierung eines Portals einhergeht: Kunden müssen mit dem Portal vertraut gemacht werden, um ihren Einkauf dort zu tätigen und die eigene Vertriebsmannschaft muss gewohnte Prozesse umstellen. Auch wenn die technische Basis schnell aufgesetzt ist, dauert es im Schnitt drei bis sechs Monate, bis alle Voraussetzungen geschaffen und alle Beteiligten mit im Boot sind. In dieser Zeit werden in agiler Zusammenarbeit von ITscope mit dem zukünftigen B2B Suite Betreiber dann aber auch schon erste wichtige Schritte, wie die Definition von Lieferanten, der Aufbau der Preiskalkulation, Anbindungen an Systeme oder die Individualisierung der Portale abgeschlossen.

 

Erfolge sowohl auf Seiten der Betreiber als auch der Endkunden

Die B2B Suite ermöglicht es, alle Geschäftsmodelle der IT-Branche auf einer Plattform abzubilden. Vielen Betreibern erleichtert die Lösung das Tagesgeschäft bei Standardbestellungen und entlastet dadurch den Vertrieb, der wieder mehr Zeit hat, um sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren. Zudem konnte bei nahezu allen Kunden die Anzahl der Besteller deutlich gesteigert werden. 

Die IT Südwestfalen AG, ebenfalls B2B Suite Betreiber, bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Dank der B2B Suite lernen Endkunden neue Möglichkeiten kennen und IT Südwestfalen generiert gleichzeitig zusätzliches Geschäft.  “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG, das Erfolgsmodell. Und sind die Businesskunden glücklich, sind es auch die Systemhäuser.

 

Digitaler Vertrieb der Zukunft

Die Zukunft des Systemhauses ist hybrid, Hardware und Services gehen Hand in Hand und ergänzen sich gegenseitig. Unabhängig davon, ob als Managed Service, SaaS, Leasingmodell, Laufzeitvertrag oder Pay-per-use, die B2B Suite wird in naher Zukunft alle Leistungen der Systemhäuser digital abbilden und sie verkaufbar machen.

 

Mehr zur B2B Suite erfahren Sie unter https://www.itscope.com/b2b-suite/ 

 

Sie möchten die B2B Suite und alle Vorteile rund um die Digitalisierung Ihres Vertriebs kurz und kompakt kennen lernen? Dann ist unser Whitepaper genau das richtige: Erfahren Sie, welche konkreten Schritte Sie umsetzen können, um mit ­weniger Vertriebsaufwand mehr zu verkaufen. Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an.

30.09.2020|

Freunde werben Freunde: Einladungsfunktion auf ITscope aktualisiert

 

Kennen Sie eigentlich schon unsere Freunde einladen-Funktion oder haben Sie vielleicht sogar schon einmal genutzt? Diese praktische Funktion ermöglicht es Ihnen, mit einem Klick Freunde und Bekannte oder Mitarbeiter anderer Firmen zu ITscope einladen zu können. Und jetzt haben wir sie noch weiter verbessert. Sie finden die Funktion direkt über die Kachel im Dashboard …

 

… oder wie zuvor bereits auch im persönlichen Bereich ganz rechts. Dank der neuen Optimierung ist es Ihnen nicht nur möglich, über Kollegen einladen Arbeitskolleginnen und -kollegen aus ihrem Unternehmen einzuladen, sondern dank der neuen Funktion Freunde einladen auch Bekannte oder Freunde aus anderen Firmen. So haben Sie ganz einfach die Möglichkeit, allen Personen, bei denen Sie davon ausgehen, dass ITscope für sie interessant sein könnte, davon zu berichten.

 

Denn wir sind der Meinung, dass eine Empfehlung eines zufriedenen ITscope-Nutzers die beste Werbung ist, die wir bekommen können. Eine Empfehlung bedeutet immer auch Vertrauen und Wertschätzung: Deshalb möchten wir es Ihnen einerseits so einfach wie möglich machen, anderen unsere Plattform vorzustellen, Ihnen gleichzeitig aber auch Danke dafür sagen, dass Sie uns dieses Vertrauen entgegenbringen und ITscope weiterempfehlen. 

Das bedeutet konkret: Wenn Sie ITscope über die Freunde einladen-Funktion weiterempfehlen, erhält der Empfänger einen kostenlosen Testmonat und kann sich alles genau anschauen, um herauszufinden, ob ITscope das passende Tool ist. Und Sie erhalten als Dankeschön eine kleine Überraschung von uns.* Wir freuen uns auf Ihre Weiterempfehlung über das Dashboard.

 

Es gibt etwas, weshalb Sie ITscope nicht guten Gewissens weiterempfehlen können? Teilen Sie uns mit, wo das Problem liegt unter support@itscope.de – nur durch Ihr Feedback können wir uns stetig verbessern. 

Sie nutzen ITscope noch nicht und sind auch ohne Empfehlung überzeugt? Unter https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ erfahren Sie alles zu Ihren Vorteilen mit ITscope und sichern sich den kostenlosen Testmonat!  

 

*Aufgrund der internen Trackingprozesse ist uns eine Nachverfolgung der getätigten Empfehlung nur dann möglich, wenn diese über die Freunde einladen-Funktion durchgeführt wird und vom Empfänger ein kostenloser Testmonat abgeschlossen wird.

28.09.2020|

Schnittstellen-Update: Was ist neu bei weclapp?

 

Im Rahmen des aktuellen Releases konnte weclapp im August einige neue Features bekannt geben. Die Neuerungen betreffen neben der Bestellungs- und Auftragssynchronisation auch den Import kalkulierter Preise sowie Erweiterungen der Artikelsuche.

Dank der Schnittstelle können weclapp-Nutzer auf über 3 Millionen in ITscope gelistete ITK-Artikel von mehr als 370 Distributoren zugreifen, in Angebote übernehmen und dann direkt nach weclapp importieren. Preise, Artikelvarianten und Lagerbestände lassen sich hierbei recherchieren und direkt miteinander vergleichen.

Außerdem können sämtliche Informationen zu Artikeln, Einkaufspreisen und Lieferanten per Import in Ihrem ERP-System automatisch verfügbar gemacht werden. Die manuelle Erfassung von Artikeln entfällt, die Automatisierung sorgt stattdessen für eine Vereinfachung aller Folgeprozesse.

Um den Bestellabwicklungsprozess für weclapp-Nutzer weiter zu optimieren, wurde die bidirektionale Synchronisation um die Felder Positionsnotizen, Bestellnotizen sowie den Firmen- und Adresszusatz erweitert. Neu ist außerdem der Import kalkulierter Preise: In ITscope kalkulierte Preise können jetzt automatisch zu weclapp synchronisiert werden. 

 

Auch im Bereich der Auftragssynchronisation wurden maßgebliche neue Funktionen entwickelt. Die weclapp Auftragsstatus können nun über die Schnittstelle zurück an ITscope übertragen werden. In den ITscope-Einstellungen in weclapp sind die verschiedenen weclapp Auftragsstatus mit den ITscope Auftragsstatus verknüpfbar.

 

Werden Artikel aus ITscope importiert, kann nach dem neuesten Release nun per Einstellung bestimmt werden, welche Bilder heruntergeladen werden sollen und welches Bild als Standardbild/Hauptbild importiert wird.

 

Schließlich wurde auch die Artikelsuche erweitert: Um weitere Detailinformationen zum Produkt zu erhalten, wurde die Artikelsuche um die Beschreibung ergänzt.

 

Weiterführende Informationen zur weclapp-Schnittstelle finden Sie hier.

 

28.09.2020|

Neue Distributoren gelistet

Die Liste der Distributoren, die sich ITscope anschließen, wächst immer weiter. Trotz der Sommerpause haben sich seit August sechs neue Distributoren dem größten ITK Netzwerk der Business Branche angeschlossen. Neben vier deutschen Distributoren, fand auch ein niederländischer und ein amerikanischer Distributor den Weg zu ITscope.

Die NTS Computers Technology mit Sitz in den Niederlanden ist mit 24 Jahre seit der Gründung schon fest verankert im Channel und ist unter anderem Business Partner von HP, Microsoft, IBM und Intel.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Mercotrade Großhandel GmbH
Converge
A Plus Consulting GmbH
NTS Computers Technology BV
Logic Instrument GmbH
Theracon GmbH

 

23.09.2020|

imcopex: Büro- und ITK-Lieferant mit persönlichem Touch

 

Ob IT-Hardware, Office Supplies oder Consumer Electronics: Der international tätige Grossist imcopex bietet Resellern seit drei Jahrzehnten ein umfangreiches Portfolio an Original-Artikeln aller namhaften Hersteller.

Sortiment ausgeweitet: imcopex hat in den vergangenen zwei Jahren sein Sortiment von Office Supplies auf IT-Hardware und Consumer Electronics erweitert. Unter den rund 14.000 Artikeln finden sich Drucker/Kopierer, Verbrauchsmaterialien, Monitore, PCs, Notebooks, Netzwerkprodukte und Consumer Electronics wie Domestic Appliances und Personal-Care-Produkte. Die Original-Produkte stammen von Marken wie HP, Canon, Microsoft, Dell, Epson, TP-Link, Samsung und Xerox.

Mehrwert durch ITscope: ITscope ist für imcopex und seine Geschäftskunden seit Jahren ein zuverlässiger Partner, um die Bekanntheit zu steigern, B2B-Interessenten gezielt über das erweiterte Sortiment zu informieren und sie als Neukunden zu gewinnen.

Persönliche Betreuung: Nach der Registrierung bei imcopex erhalten Interessenten ihren persönlichen Ansprechpartner und Zugriff auf alle Services wie Bestellfunktionen, Artikel-Schnellsuchen, Preis- und Verfügbarkeitsinformationen, Übersichten über Geschäftsvorgänge sowie Schnittstellen-Anbindung für die elektronische Bestellabwicklung.

Blick in die Zukunft: imcopex wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit ITscope künftig ausbauen und die Präsenz auf der Plattform weiter stärken.

 

Erfahren Sie mehr über imcopex

 

Der Channel stellt sich vor

Sie möchten ebenfalls in unserem Newsletter präsent werden und sich sowie Ihre besonderen Mehrwerte anderen ITscope Nutzern vorstellen? Bei Interesse reicht eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir senden Ihnen alle relevanten Details zu.

17.09.2020|

Neue Distributoren gelistet

 

Immer mehr ITK-Distributoren aus dem In- und Ausland entdecken ITscope als Absatzkanal. Insbesondere beim Eintritt in neue Märkte kann ein Listing bei ITscope zum wahren Umsatzmultiplikator werden: Das ITscope-Netzwerk mit mehr als 7.400 aktiven Nutzern aus der ITK-Branche verhilft zu optimaler Sichtbarkeit — ganz ohne eigene Kundenakquise.

Für Systemhäuser und ITK-Reseller bedeutet das: Mehr Auswahl, mehr Transparenz und mehr Entscheidungsfreiheit. Seit Juni 2020 ist der Lieferantenstamm in ITscope um weitere fünf Unternehmen gewachsen. Damit umfasst unser Handelsnetzwerk mittlerweile knapp 400 Distributoren.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Webinstore AG
Spares Nordic AB
CDS IT-Systeme GmbH
PWA Electronic GmbH
DCMind GmbH
EFB Elektronik GmbHEDI (ab 09/2020)

 

26.08.2020|

Neu auf der Plattform & der B2B Suite: Bestelllimits

Sowohl auf der Plattform als auch in der B2B Suite können mit dem neuesten Release bei allen Firmen nun Bestelllimits aktiviert werden. Das bedeutet, dass durch die Vergabe von Limits Mitarbeiter nur noch bis zu dem angegebenen Wert bestellen können. Bestellungen, die diesen Wert überschreiten, müssen bei einem anderen Mitarbeiter angefragt werden. Über einem bestimmten preislichen Limit kann eine Bestellung nicht, beziehungsweise nur nach Freigabe des Freigabeberechtigten getätigt werden. 

Ziel dieses neuen Features ist es, firmeninterne Freigabeprozesse in ITscope abbilden und die Abläufe insgesamt vereinfachen zu können. 

Aber wie setzen sich diese Freigabeprozesse zusammen? Jeder Mitarbeiter mit Bestellrecht kann zunächst uneingeschränkt einkaufen. Hier bietet es sich an, ein allgemeines Bestelllimit zu definieren und für bestimmte Personen ein individuelles Bestelllimit festzulegen. Überschreitet ein Mitarbeiter das Limit, so kann ein zur Freigabe berechtigter Mitarbeiter diese Bestellung mit einem Klick annehmen oder gegebenenfalls ablehnen.

Wird ein individuelles Limit vergeben, dann erscheint hinter dem Drop-Down-Menü ein Feld, in welches das geltende Limit individuell je Mitarbeiter hinterlegt werden kann. Per Default gilt hier das allgemeine Limit, das dann entsprechend angepasst werden kann.


Auch die Freigabebearbeiter können individuell angepasst werden: So können für einzelne Mitarbeiter vom Standard abweichende Freigeber hinterlegt werden.

Überschreitet der Bestellwert inklusive Versandkosten das geltende Bestelllimit, erscheint ein entsprechender Hinweis. Nach dem Vorbereiten der Bestellung kann die Freigabe angefragt werden. 

Es erscheint ein Freigabe anfordern-Dialogfeld. Dort kann ein Kommentar ergänzt werden, beispielsweise der Grund der Bestellung.  Die eingetragenen Personen werden per E-Mail über den Freigabewunsch informiert und können mit einem Link auf die Bestellung springen und diese Freigeben (Bestellen) oder Ablehnen (Löschen). 

Gleichermaßen läuft der Prozess auch in der B2B Suite ab: Das Bestelllimit kann vom Portalbetreiber oder einem Kundenmitarbeiter mit Admin-Recht verwaltet werden. Dank des neuen Bestelllimit-Features werden firmeninterne Freigabeprozesse mit der ITscope Plattform verknüpft, wodurch wir Ihnen ermöglichen wollen, Ihre Beschaffung über ITscope noch leichter abzuwickeln.

Sie haben Fragen zu der neuen Funktion? Über support@itscope.de helfen wir Ihnen gerne weiter.  

 

Noch kein ITscope-Kunde? Mit ITscope sehen Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten ein und können diese transparent vergleichen. Testen Sie jetzt ITscope kostenlos – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

 

26.08.2020|

Digitaler Vertrieb der Zukunft – Hürden und Chancen für den ITK-Channel

 

Die kürzlich erlebten Krisenzeiten zeigten, wie unterschiedlich es um die Digitalisierung in Unternehmen steht. Auch im meist stark digitalisierten ITK-Umfeld herrscht insbesondere im Mittelstand noch Nachholbedarf. Speziell im Vertrieb verhält man sich zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und befürchtet den Verlust des Kundenkontakts. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet und stellt vielmehr eine Chance dar, die es zu ergreifen gilt.

Nicht zuletzt die Corona-Krise und die damit verbundene “Flucht” ins Homeoffice machten deutlich, dass der Digitalisierungsfortschritt ins Deutschland sehr unterschiedliche Level erreicht: War es für einen Großteil der Firmen doch recht unproblematisch möglich, von einem Tag auf den anderen von Bürobetrieb auf Homeoffice umzustellen, kämpfte insbesondere die öffentliche Verwaltung aufgrund von fehlender technischer Ausstattung und Infrastruktur mit der Umstellung. 

Mittelstand hat digital einiges aufzuholen

Auch wenn Digitalisierung das ureigenste Dienstleistungsangebot der Systemhäuser an ihre Kunden darstellt, gibt es auch hier nach wie vor bei den internen Prozessen, insbesondere im Vertrieb, großen Nachholbedarf. Im Branchenvergleich gilt die ITK-Branche als gut aufgestellt und mit Abstand am stärksten digitalisiert. Doch gerade der Mittelstand, zu dem auch der Großteil der Systemhäuser und IT-Dienstleister in Deutschland zählt, hinkt digital noch hinterher: Veraltete IT-Infrastruktur, fehlendes technisches Know-How sowie Engpässe bei personellen und finanziellen Ressourcen bremsen den digitalen Wandel. Speziell auch im Vertrieb sind viele Unternehmen zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und arbeiten lieber, wie bisher gewohnt, analog und mit manuellen Prozessen weiter. Die Sorge, den persönlichen Kontakt zum Kunden zu verlieren, prägt das Vorgehen.  

Doch diese Sorge ist im digitalen Vertrieb völlig unbegründet: Nach wie vor kann und wird die Beratung, als zentrale Komponente des Systemhausvertriebs, persönlich durchgeführt werden. Die Corona-Krise hat fundamental dazu beigetragen, dass die B2B Kommunikation innerhalb kürzester Zeit erheblich offener gegenüber neuen Technologien wurde. Verstärkt durch die zuletzt erlebten Krisenzeiten zeigte sich, dass persönlich nicht zwingend vor Ort bedeuten muss. 

Persönlich, aber digital

… so lautet unter diesen Gesichtspunkten die Devise des Vertriebs der Zukunft: persönlicher Kontakt, direkter Austausch und ein fester Ansprechpartner in Kombination mit digitalen Lösungen

Auch für uns von ITscope ist die Zukunft des Vertriebs digital. Denn: Effiziente Beschaffungsabläufe sind immer digital – aber eben auch persönlich. Ausgehend von diesem Grundsatz haben wir die eCommerce-Lösung B2B Suite entwickelt, die Systemhäusern und ITK-Resellern eine individuelle Betreuung und Beratung von B2B Kunden ermöglicht, aber gleichzeitig auch Prozessvorteile ausspielen kann, die sonst nur große, anonyme Plattformen bieten. Mit einem auf den Kunden individuell zugeschnittenen Sortiment und einem Checkout-Prozess, der gerade so schlank ist, dass der Kunde ungestört bestellen kann, bietet die B2B Suite alles, was man auch von einem klassischen Shopsystem erwartet. Doch diese Systeme sind nicht immer passend für die Anforderungen und Prozesse der ITK-Branche und darüber hinaus auch meist sehr teuer und wartungsintensiv. 

Der Einsatz der B2B Suite hingegen erspart den oftmals hohen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Gleichzeitig bietet die B2B Suite auf Anbieterseite die Möglichkeit, Bestellungen einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen und individuell zu beraten, ob der gewählte Artikel tatsächlich der richtige ist oder ob nicht ein anderer besser zur vorhandenen Infrastruktur beim Kunden passt. Dank dieser persönlichen Betreuung bleibt der Kontakt zum Kunden bestehen und zusätzlich wird ein echter Mehrwert geschaffen.  

Ganz neu ist dabei jetzt auch die Möglichkeit, digitale, firmeninterne Freigabeprozesse in der B2B Suite abbilden zu können: Mit dem neuesten Feature, den Bestelllimits, erfolgt eine budgetbasierte Freigabe von Bestellungen durch einzelne Mitarbeiter des B2B Endkunden und darauffolgend eine limitabhängige Freigabe bei dem Systemhaus selbst. 

 

In unserem kostenlosen Whitepaper zur Digitalisierung Ihres Vertriebs erfahren Sie, welche Herausforderungen Sie im digitalen Vertrieb beachten müssen und mit welchen sieben Innovationen Sie digitalen Vertrieb erfolgreich in Ihrem Unternehmen einsetzen.

Sie wollen sich vertrieblich für die Zukunft digital optimal aufstellen? Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an und tauchen Sie noch tiefer in die Materie ein: 

21.08.2020|
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ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

 

 

Die Lieferengpässe im Bereich des Homeoffice-Equipments scheinen überwunden: Notebooks sind wieder erhältlich und auch in anderen Kategorien füllen sich die Lager nach dem Tiefpunkt zu Beginn des Corona-Lockdowns. Doch in einer Kategorie bleibt der Bestand weiterhin knapp. Bei beständig hoher Nachfrage sind steigende Preise die unvermeidbare Folge.  

 

Die einen sehen den Peak bereits überstanden, die anderen rechnen mit der zweiten Welle. Fest steht: Trotz erster Lockerungen hat die Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch an der ITK-Branche gehen die damit verbundenen Auswirkungen nicht spurlos vorbei. 

Wie ITscope noch im März berichtete, prägten vor allem Lieferengpässe bei Homeoffice-Equipment die Situation im Bereich der IT-Hardware. Insbesondere Notebooks waren gefragter denn je, aber auch Headsets, Monitore und Webcams gehörten zu den dringend gesuchten Artikeln. 

Der Run auf Produkte dieser Art kam auch nicht von ungefähr, denn zweifellos hat die Intensität der Homeoffice-Nutzung durch COVID-19 einen Höhepunkt erfahren: Laut einer Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation gaben 23% der Befragten an, vor der Corona-Krise mindestens einmal pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Inzwischen ist der Anteil derer, die mindestens mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeiten, auf 39% gestiegen. Rund 26% der Befragten befinden sich derzeit sogar fast ausschließlich im Homeoffice.

 

Abflauende Nachfrage?

Den meisten Unternehmen gelang es, trotz der angespannten Situation auf dem ITK-Markt, ihren Angestellten die kurzfristig benötigte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Wie also sieht die Lage inzwischen aus? Entspannen sich die Lagerbestände im Channel mit der abflauenden Nachfrage eines mehrheitlich gesättigten Marktes? Und ist die Verfügbarkeit von Notebooks und Co. wieder gesichert? 

Eine aktuelle Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform gibt weitestgehend Entwarnung: In den meisten Kategorien des Homeoffice-Equipments steigen die Bestandszahlen seit März stetig an. Doch nicht überall: Eine Produktkategorie wird nach wie vor händeringend gesucht – und deren Preise explodieren.

 

Die Bestandszahlen normalisieren sich

Die positiven Nachrichten zuerst: Der Gesamtlagerbestand ist zwischenzeitlich deutlich stabiler: “Die Situation hat sich vorerst beruhigt. Vom Tiefpunkt Mitte März ziehen die Lagerbestände wieder merklich an. Insbesondere bei den vor Kurzem noch so dringend benötigten Notebooks können wir eindeutig eine Besserung erkennen”, erklärt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Die Entwicklung des Gesamtlagerbestands zeigt: Wer jetzt ein Notebook benötigt, der bekommt auch eines. Das unter den zuletzt besonders beliebten Geräten befindliche Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE), zeigt beispielhaft die Entwicklung während der Corona-Pandemie. Bereits Ende Februar fällt der Lagerbestand auf nahezu Null, im März steigen dann die Preise deutlich an. Auch die Produkt-Klick-Historie innerhalb der ITscope Plattform zeigt im März einen herausstechenden Peak. Erst Ende April normalisiert sich der Bestand und die Preise fallen wieder auf ein reguläres Level.  


Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) Januar bis Mai 2020

 

Ladenhüter Komplettsysteme

In eine ganz andere Richtung entwickeln sich die Lagerzahlen bei den, für das Homeoffice eher ungeeigneten, Komplettsystemen – seit Ende März geht es ununterbrochen nach oben. Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen ist diese Produktkategorie weit entfernt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Komplettsystem

Komplettsysteme entwickeln sich während der Corona-Krise offensichtlich zum Ladenhüter. Zum einen verhalten sich einige Firmen aktuell zögerlich, was größere Infrastrukturprojekte angeht. Zu groß ist noch die Unsicherheit, wie die wirtschaftliche Lage nach COVID-19 aussehen wird. Hinzu kommt auch ein generelles Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten: Das Homeoffice hat durch die Corona-Krise enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks, wo zuvor ein fest installierter PC der Standard war.

Komponenten wie Mainboards und Festplatten hingegen waren zu keiner Zeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst und unterliegen lediglich den üblichen Schwankungen. Im Bereich der TFTs trat einzig Mitte März eine kleine Delle auf, inzwischen sind die Lagerbestände wieder auf dem Normalniveau angelangt. Auch bei den vor kurzem noch stark nachgefragten Headsets führt der Weg in Richtung Stabilisierung. 

 

Webcams im Ausnahmezustand

Eine Produktkategorie hat sich jedoch noch nicht von der Corona-Panik erholt. Sah es bis Mitte März noch völlig normal aus, so hat sich der Gesamtlagerbestand seitdem nicht wirklich erholen können und befindet sich weiter auf dem Tiefstand.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

Die ungebrochen stark nachgefragte Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) wurde vielfach als Paradebeispiel des Angebot und Nachfrage-Prinzips genannt. Das aktuelle Nachfrageverhalten wirkt sich bei der beliebten Webcam auf der ITscope Plattform nicht nur in einer Bestands- und damit Verkaufsflaute, sondern auch in einem immensen Preisanstieg aus. Lag der HEK bis März noch stabil bei rund 50 Euro, erreichte er Anfang Mai mit über 250 Euro sein bisheriges Maximum. 

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 4007680000) Januar bis Mai 2020

Ein Ende scheint frühestens Ende Mai in Sicht: Wie die Preis/Lager/Status-Historie im HEK Trend zeigt, fallen die Preise insgesamt wieder etwas, doch entscheidend ist, wann die großen Broadline-Distributionen wieder liefern können. Diese haben das Preiserhöhungsspiel derzeit nicht mitgemacht und führen die Webcam weiterhin zu einem HEK von zwischen 80 und 100 Euro in ihren Listen, allerdings ohne Verfügbarkeit oder mit Verfügbarkeit “im Zulauf” mit Wareneingang gegen Ende Mai. Es bleibt zu hoffen, dass sich dann auch hier wieder etwas Normalität einstellt, sobald sich die Lager wieder füllen.

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. Sie möchten ebenfalls jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen können? Testen Sie ITscope unverbindlich 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

11.05.2020|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren


eCommerce ist für Systemhäuser oft untrennbar mit einem immensen Aufwand, hohen Kosten sowie der Bindung interner Ressourcen verbunden. Dass das aber auch ganz anders geht, zeigt die IT Südwestfalen: In nur vier Wochen realisiert der IT-Dienstleister eine eCommerce-Lösung – ganz ohne große Herausforderungen und zu überschaubaren Kosten. Und vor allem: mit weiterhin individueller Kundenberatung.

Karlsruhe, den 27.04.2020 – Bei der Umsetzung umfangreicher eCommerce-Projekte stehen Systemhäuser in der Regel vor einem grundlegenden Dilemma: Auf der einen Seite steht der Wunsch, in Sachen Digitalisierung mit gutem Beispiel voranzugehen und Prozesskosten zu reduzieren. Auf der anderen Seite aber auch das Ziel, ihren Endkunden mit persönlicher Beratung und individueller Unterstützung bei der Produktauswahl einen echten Mehrwert im Verkauf zu bieten. Das Selbstverständnis vieler Systemhäuser ist weit entfernt vom reinen “Kistenschieben”, keiner kann und will sich mit großen eTailern oder Online-Riesen wie Amazon messen – das wäre nicht nur hinsichtlich des Preisniveaus eine Herkulesaufgabe.

Stattdessen setzen Systemhäuser auf kundenindividuell vereinbarte Sortimente und Konditionen, kombiniert mit standardisierten Dienstleistungen und Managed Services. Das alles ist mit klassischen Shopsystemen nur mit Individualentwicklungen und entsprechend hohem Aufwand realisierbar. Dazu kommt dann noch die Anbindung der Bestellsysteme der Distribution sowie die Integration und Lizenzierung des Produktcontents. Ein Kraftakt, der schnell alle Budgets sprengt, da schließlich auch die Integration der eigenen ERP-Welt erforderlich ist.

Die IT Südwestfalen AG, ein regionales Systemhaus aus Lüdenscheid mit mehr als 50 Mitarbeitern, stand vor dem selben Szenario – hat jedoch etwas radikal Neues ausprobiert: eCommerce ganz ohne bekanntes Shopsystem, aber mit deutlich geringerem Aufwand, zu überschaubaren Kosten und vor allem mit weiterhin individueller Kundenberatung

Die IT Südwestfalen AG bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Darunter sind sowohl Kunden, für die nur Dienstleistungen erbracht werden, als auch Kunden, die beides, sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, verlangen sowie natürlich auch Kunden, die nur Hardware benötigen. 

Das Hauptziel von IT Südwestfalen ist, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen und die individuelle Betreuung, die das Systemhaus seinen Kunden bietet, mit einer eCommerce-Lösung zu vereinen. “Wir möchten nicht als Großhandel auftreten. Vielmehr sollen unsere Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG. Der Servicegedanke sollte, wie Danny Fischer weiterhin beschreibt, das Herzstück der Lösung sein: “Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen.” 

Für IT Südwestfalen war daher schnell klar: Die passende eCommerce-Lösung musste diese Anforderungen vollständig erfüllen. Ein Webshop auf Basis eines Shopsystems war jedoch zu aufwändig und auch zu kostspielig. Die ITscope B2B Suite hingegen, als eCommerce-Portal, in dem sich Systemhäuser weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern müssen, war für IT Südwestfalen die optimale Lösung.  

“Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde.”

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG 

Bereits vor zwei Jahren begann die IT Südwestfalen damit, den Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Automatisierten Einkauf hatte die IT Südwestfalen also bereits im Einsatz, als der Vertrieb mit der B2B Suite um einen digitalen Kanal ergänzt werden sollte. Gleichzeitig kann die individuelle Betreuung, als maßgebliche Servicekomponente bei IT Südwestfalen, mit der B2B Suite weiterhin sehr gut umgesetzt werden: “Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt”, meint Danny Fischer dazu. Entsprechend ist auch ein ausführliches Onboarding jedes Kunden feste Voraussetzung für die Freischaltung. In diesem erklärt der Key Account Manager Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel geteilte Produktlisten, sodass der Kunde von Anfang an von allen Vorteilen der B2B Suite profitiert. 

Dazu gehört auch, dass IT Südwestfalen in der B2B Suite neben Hardware auch Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services präsentiert. Ein Mehrwert sowohl für Endkunden, die neue Möglichkeiten kennenlernen, als auch für IT Südwestfalen, die dadurch zusätzliches Geschäft generiert. “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer das Erfolgsmodell.

Auch bei der Bestellverarbeitung verfolgt IT Südwestfalen einen kundenzentrierten Ansatz: Anstatt Bestellungen direkt zur Distribution durchzurouten, prüft der Vertriebsinnendienst jede Bestellung auf Plausibilität und Richtigkeit. “Wir bieten dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder einzelnen Bestellung. Das ist ein erheblicher Mehrwert gegenüber anderen Online Shops,” ergänzt Danny Fischer. Und das wissen die Kunden auch zu schätzen: IT Südwestfalen konnte bisher ein Plus von 40% an Bestellungen generieren, die ohne das System nicht entstanden wären. Der Grundsatz, nicht einfach nur Hardware-Geschäft online abzuwickeln, sondern primär die Kundenbindung zu stärken, zahlt sich für IT Südwestfalen also eindeutig aus. 

Und wie sieht die B2B Suite als eCommerce-Portal in der Praxis aus?

Der Einsatz der B2B Suite erspart Systemhäusern den üblicherweise erheblichen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Diese Vorgehensweise ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, da sie weniger eigene IT Ressourcen bindet. Content wird nicht mühsam zusätzlich integriert, Lieferanten nicht umständlich einzeln angebunden und der zeit- und nervenraubende Know How-Aufbau für ein spezielles Shopsystem oder eCommerce-Framework entfällt. Der Bestellprozess ist auf der ITscope Plattform integriert und das Bestellrouting erfolgt nach Freigabe elektronisch an die Schnittstellen der Distribution, sodass deren Rückmeldungen zeitgleich im Kundenportal landen. 

Außerdem kann das Design ganz individuell gestaltet werden – so steht im Handumdrehen das fertige Einkaufsportal. “Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt!”, berichtet Danny Fischer begeistert. “Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.”

Von allen Beteiligten erhält die B2B Suite sehr gutes Feedback: “Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen,” erklärt Danny Fischer zum Projekt, zu dem IT Südwestfalen Kunden hinzugezogen hat, die ihre Sicht auf das System einbrachten. Kleinere Schwierigkeiten zu Beginn, wie das Branding unter der eigenen Domain und die Performance, konnten kurzfristig behoben werden. “Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.” 

 

Für die Nutzung der ITscope B2B Suite ist zuerst ein Plattformzugang zu ITscope.com erforderlich. Systemhäuser erhalten via https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ einen kostenlosen Testzugang. 

Das vollständige Interview mit Danny Fischer können Sie hier lesen.

 

 

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27.04.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

Karlsruhe, 22.04.2020 – Das neuartige Coronavirus hat empfindlich die Lieferketten aus dem Hardware-Produktionszentrum China gestört. Die ab März weltweit ergriffenen Maßnahmen, wie beispielsweise Ausgangsbeschränkungen, sorgten außerdem dafür, dass unzählige Menschen ins Homeoffice ausgewichen sind. Unternehmen kamen daraufhin nicht mehr nach, ihre Mitarbeiter mit sicherer IT-Hardware auszustatten, weil der Nachschub fehlte. Besonders zeigt sich das bei den Notebook-Verkäufen im ITscope Marktbarometer für Q1/2020.

Das ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 wurde spätestens ab März überschattet von der Corona-Krise. Zum einen aufgrund von Lieferengpässen aus China, zum anderen durch den massenhaften Drang ins Homeoffice, der zu einer starken Nachfrage nach Notebooks von Firmen geführt hat, die ihre Mitarbeiter mit sicherem Equipment ausstatten wollen. Die Arbeit mit privaten Rechnern von Mitarbeitern ist für viele Unternehmen keine Alternative, da diese Sicherheitsrisiken für sensible Daten birgt.

China hat sich seit den frühen 1990er Jahren immer mehr zur verlängerten Werkbank der ITK-Hardwareindustrie entwickelt. Das immer noch im Konflikt stehende Taiwan hat einen großen Anteil daran. Die führenden Komponentenhersteller, die größten Notebook-Bauer und OEM-Riesen wie der Apple-Partner Foxconn kommen von der Insel, produzieren aber hauptsächlich in China. Lieferengpässe gab es aufgrund von Erdbeben oder Taifunen auch schon früher, aber nicht mit der Tragweite der Auswirkungen von COVID-19.

Highflyer: Microsoft stürzt Apple vom Thron

Bei Apple sind im ersten Quartal 2020 deutliche Einbrüche erkennbar, so auch im Highflyer-Geschwader. Die stylishen AirPods Pro fallen von Platz 1 auf Platz 3 und werden vom Microsoft Surface Pro 7 abgelöst. Lenovos ThinkBook ist gleich dahinter erstmals in den Top 3 zu finden.

Den ersten Platz der ITscope Highflyer-Charts sichert sich das, seit Oktober 2019 gelistete, Microsoft Surface Pro 7 mit über 5.000 Klicks. Die Surface-Reihe von Microsoft ist speziell für den professionellen Anwender geeignet und bei Systemhäusern, die im Microsoft-Umfeld zuhause sind, besonders beliebt. Mit dem Intel-Prozessor Core i7 der 10. Generation steht das Tablet einem herkömmlichen Notebook in nichts nach. Ganz billig ist es aber nicht, denn im Einkauf muss man für das Tablet schon über 1.100 Euro locker machen.

Passend dazu ist auf Platz 4 unserer Highflyer das Microsoft Surface Pro Signature Type Cover – eine Kombination aus Schutzhülle und Tastatur. Wer also das Surface am Arbeitsplatz richtig nutzen möchte, muss nochmal mindestens 150 Euro in die Hand nehmen. So wie Apple hat auch Microsoft angekündigt, dass es durch COVID-19 zu Umsatzeinbrüchen kommen wird. Betroffen sollen davon neben X-Box und Bing, laut Spiegel, auch Windows- und Surface-Produkte sein. Bei den Distributoren geht der Lagerbestand der Surface-Reihe ebenfalls stark zurück, was auf die Auswirkungen des Virus auf die Lieferketten aus China zurückzuführen ist.

Platz 2 belegt das Lenovo ThinkPad E15 20RD mit 15-Zoll-Display, das in der Corona-Krise so gut wie ausverkauft ist. Denn es hat sich offenbar herumgesprochen, dass es sich als günstiges, leistungsstarkes Notebook gut für Unternehmen eignet, deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten. Für knapp 700 Euro im HEK oder einen kaum höheren Straßenpreis bietet das Gerät einen Intel Core i5 der 10. Generation und eine SSD mit 256 GB. Damit ist das ThinkPad allemal eine gute Übergangslösung.

Da Lenovo und Intel beide von den weg brechenden Lieferketten aufgrund von COVID-19 in China betroffen sind, haben sie dem Virus den Kampf angesagt, indem sie Virologen für dessen Entschlüsselung Rechenleistung zur Verfügung stellen, wie das Handelsblatt berichtete. Wer mag, kann übrigens passend zu dem Lenovo-Notebook auch den Port Replicator ThinkPad Thunderbolt 3 WorkstationGen 2 zum VK von rund 335 Euro erwerben, der im neuen Highflyer-Ranking auf Platz 5 gelandet ist.

Die AirPods Pro von Apple sind, wie bereits erwähnt, auf Platz 3 bei den Neueinsteigern abgerutscht, was sicherlich auch auf den HEK von rund 242 Euro zurückzuführen ist. Als die In-Ear-Kopfhörer Mitte November auf dem Markt kamen, wurden sie den Händlern im vierten Quartal 2019 trotz des stolzen Preises buchstäblich aus den Händen gerissen und so kamen sie mit den Bestellungen kaum hinterher. Das machte sie zu den begehrtesten Highflyer-Produkten im Weihnachtsgeschäft. Nach Lieferschwierigkeiten im letzten Quartal, aufgrund der hohe Nachfrage, ist die Produktion der AirPods nun wegen der Coronakrise ins Stocken geraten. Noch gibt es Lagerbestände bei unseren Lieferanten, es bleibt aber abzuwarten, wie lange das hält. Denn so wie die Outlets vieler anderer Unternehmen musste Apple, laut Tagesschau, das Ladengeschäft in allen Ländern außer China wegen COVID-19 einstellen und die Jahresprognose entsprechend korrigieren.

Springen wir etwas weiter auf Platz 8 der Highflyer. Den hat sich der Intel-Herausforderer AMD mit dem Ryzen 9 3950X geschnappt. Mit seinen 16 Kernen und 32 Threads auf Basis der 7nm-Technologie konnte sich der Prozessor auf der CES 2020 Anfang des Jahres schon als Leistungssieger positionieren. Bei einem HEK von über 700 Euro ist er zwar nicht ganz billig, schlägt die Konkurrenz aber um Längen. Eine Besonderheit ist, dass die „Preiswert-teure Spitzen-CPU“ (so die Chip) auf einem AM4-Mainstream-Mainboard aufsetzt, was im Professional-Bereich eher selten ist.

Weiter unten auf Platz 12 ist das WD Red NAS Hard Drive eine genauere Betrachtung wert. Denn erst seit Mitte Januar 2020 gelistet, kommt mit der Festplatte erstmals wieder Bewegung ins Segment der Massenspeicher. Das ist im ITscope Marktbarometer überwiegend von SSDs dominiert. Umso erstaunlicher ist, dass sich die HDD von Western Digital von Anhieb gleich einen Platz unter den Top 25 sichern konnte. Im Vergleich, zu dem über viele Jahre erfolgreichen Modell WD40EFRX, hat die neue EFAX-Variante mehr Cache, setzt sie aber auf Shingled Magnetic Recording (SMR), was Schreibvorgänge aufwendiger macht. Denn wie das Wort Shingled (wörtlich geschindelt) verrät, überlappen sich die Magnetspuren. Wer noch zur alten, etwas teureren Variante mit besserer Schreibperformance greifen möchte, muss sich sputen: Die Lagerbestände gehen langsam aus.

Auf Platz 13 gleich hinter der WD-Festplatte hat sich die seit Ende Oktober 2019 gelistete PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 bei den Neueinsteigern positioniert. Die Grafikkarte zeichnet sich durch eine höhere Farbtiefe und einige revolutionäre Features aus. Dazu gehören die NVIDIA Turing genannte GPU-Architektur und 11 GB ultraschneller GDDR6-Speicher. Das macht die PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 zur perfekten Spiele-GPU. Im Gaming-Universum verspricht das Highend-Board das Eintauchen in hyperrealistische Bildwelten. Mit einem HEK von über 1.000 Euro nicht gerade günstig, hat sich die Grafikkarte allemal Platz 13 in unserem Ranking verdient. ComputerBase sieht das für ein Vergleichsboard von NVIDIA auch so.

Platz 18 ist ebenfalls erwähnenswert, weil der Iiyama Prolite B2483HSU-B5 mit 24 Zoll Full-HD erst seit Anfang Februar 2020 gelistet ist. Der LED-Monitor besticht durch Flexibilität und vielfältige Einsatzmöglichkeiten – sowohl im Büro als auch Zuhause. Das scheint sich jetzt in Zeiten von Corona im Homeoffice auszuzahlen. Wie bereits bei anderen Artikeln unseres Rankings genannt, statten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter aktuell für eine Homeoffice-Tätigkeit aus und setzen dabei unter anderem auf den Monitor von Iiyama: Mit Mittelklassepreis bei solider Leistung überholt Iiyama die “üblichen Verdächtigen” im TFT-Segment wie HP oder Dell. Grund dafür ist vermutlich, dass Iiyama als einer der wenigen Hersteller über ein eigenes Lager in Europa verfügt. Dadurch kann eine entsprechende Bevorratung und damit wiederum eine gute Lieferfähigkeit sichergestellt werden.

 

TFTs: Dell bleibt Spitzenreiter


Auf den oberen Plätzen ist bei den Displays kaum Bewegung. Dell hat nach wie vor mit dem seit 2018 gelisteten P2419H die Nase vorn. Mit rund 2.880 Klicks Vorsprung wurde die Konkurrenz auch diesmal deutlich abgehängt. Mit einem HEK von rund 130 Euro für 24 Zoll Full HD ist das Gerät auch ein echter Preissieger.

Das von Dell an der Spitze verdrängte HP Elite Display hat sich mit fast 3.000 Klicks immerhin auf Platz 2 wacker gehalten. Das Samsung Flip 2 WM55R kämpft sich weiter nach vorn und schafft es auf einen guten 18. Platz. Die Konferenzlösung scheint gut im Channel anzukommen und kann im Ranking mit normalen Monitoren durchaus mithalten. Der vorher so beliebte UltraSharp von Dell rutscht auf den 9. Platz ab. Das liegt vermutlich daran, dass er sich preislich deutlich von seinen Vorreitern abhebt.

Auffällig ist abermals, dass die PC-Riesen Dell, HP und Lenovo mehr und mehr das Monitorgeschehen im ITscope Marktbarometer bestreiten. Von den alt etablierten Display-Anbietern sind immerhin noch LG, Samsung (sogar fünfmal) und BenQ unter den Top 25 zu finden. Abgesehen vom Samsung Flip 2 sind ausschließlich mehr oder weniger große, „normale“ Arbeitsplatzbildschirme dabei. Hier scheint es etwas an bahnbrechenden Innovationen zu mangeln. Es bleibt abzuwarten, ob da nochmal etwas Neues kommt. Die TFTs sind aus technischer Sicht alle schon relativ ausgereift – primäres Entscheidungskriterium ist vermutlich der Preis.

Mobiltelefone: Outdoor-Aufsteiger Galaxy Xcover 4s


Auch bei den Smartphones bleibt die große Sensation aus: Apple dominiert nach wie vor die Kategorie der Mobiltelefone. An der Spitze ist diesmal das Apple iPhone 8 mit 64 GB, welches das iPhone 11 Xr von Platz 1 verdrängt. Auch hier bestimmt der Preis die Charts, denn das iPhone 8 ist mit einem HEK von nur 388 Euro fast 300 Euro günstiger als das zweitplatzierte iPhone 11 mit 64 GB.

Umso überraschender ist, dass sich neben all den Premium-Modellen von Apple ein „Hidden Champion“ wieder nach oben kämpft. Gemeint ist das Samsung Galaxy Xcover 4s, das um vier Positionen aufgerückt ist und es somit auf Platz 3 geschafft hat. Wie schon in den vorangegangen Marktbarometern beschrieben, handelt es sich dabei um ein Outdoor-Smartphone, das durch seine robuste („rugged smartphone“) Bauweise auch das Einwirken von physischen Kräften verzeiht. Auch das Nachfolgermodell, das Samsung Galaxy Xcover Pro, ist mittlerweile bei ITscope gelistet und springt von Null auf den 64. Platz. Ob es mit seinem Vorgänger mithalten kann, wird die nahe Zukunft zeigen.

Das leistungsstärkste Apple-Modell, das iPhone 11 Pro mit 256 GB, ist um eine Stelle auf Platz 5 abgerutscht. Wer sich für dieses Gerät interessiert, muss allerdings noch tiefer in die Tasche greifen, denn mit knapp 1.100 Euro im HEK ist es sicherlich kein Schnäppchen.

Huawei drängt ebenfalls in die Charts: Neben Samsung und Apple ist das chinesische Unternehmen der einzige Hersteller, der sich auf den oberen Rängen blicken lässt. Das Huawei P30 Lite schafft in diesem Quartal den Sprung auf den 16. Platz. Vorher war das seit April 2019 gelistete Gerät noch gerade mal auf Platz 32.

Samsung macht auch einen großen Satz nach vorn: Das seit Ende Dezember 2019 gelistete Galaxy A51 ist von Null auf Platz 15 hochkatapultiert. Es tritt in die Fußstapfen des Galaxy A50 – und kann sich dabei auch noch sehen lassen: Vier Kameras, ein hochauflösendes Display und ein HEK von unter 300 Euro könnten das neue Modell der A-Reihe zum Verkaufsschlager von Samsung machen.

Tablets: Microsoft mit starkem Laptop Ersatz


Bei den Tablets gab es mächtig Bewegung im ersten Quartal 2020: Auf den ersten Platz schafft es das neueste Flaggschiff aus der Surface-Reihe, das Microsoft Surface Pro 7 mit 12,3-Zoll-Display, Intel Core i5 und 256 GB SSD. Der Nachfolger des Pro 6 ist seit Oktober 2019 gelistet und hat damit einen guten Start in die Geschäftswelt hingelegt. Mit 1.100 Euro im HEK – und das ohne Tastatur – ist das Gerät nicht gerade günstig. Vergleicht man es aber mit gängigen Notebooks für die Arbeitsumgebung, schneidet es preislich gar nicht so schlecht ab.

Apple ist mit seinem Apple 10.2-inch iPad Wi-Fi abermals auf Platz 2. Das Modell der 7. Generation ist dabei zwar deutlich günstiger als die Konkurrenz von Microsoft, allerdings auch weniger für den Professional-Bereich geeignet, sondern vielmehr ein Freizeit-Gadget.

Samsung hat es mit dem Samsung Galaxy Tab A erstmals auch wieder unter die Top 5 geschafft. Das Tablet liegt preislich noch unter der Konkurrenz von Apple und zeichnet sich besonders durch das scharfe LED-Display mit WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) und schnelles WLAN aus. Ein Minuspunkt ist, dass Samsung hier nur vergleichsweise schwache Prozessoren verbaut hat. Das schlägt sich auch in der Performance nieder und macht das Gerät nicht wirklich arbeitsplatztauglich. Auch kann das Display nicht mit der OLED-Variante des Samsung Galaxy S5e mithalten, das dieses Quartal den 15. Platz belegt. Aber für den Alltag ist das Galaxy Tab A allemal geeignet. Und für einen HEK von 180 Euro ist das Tablet auch ein echtes Schnäppchen.

Alles in allem hat Microsoft in der Kategorie der Tablets mit acht der Top 15 die Nase vorn, gefolgt von Apple mit fünf Geräten. Dabei zeigt sich, dass sich bei den Systemhäusern und Fachhändlern vor allem die Business-Modelle von Microsoft und die Alltagsmodelle von Apple großer Beliebtheit erfreuen.

Notebooks: Corona schlägt hier voll zu


Die Kategorie der Notebooks ist besonders spannend, weil hier die Lagerbestände seit Ausbruch der Corona-Pandemie stetig gesunken und teilweise sogar bei null angekommen sind. Dabei hatten die Hersteller für das mehr und mehr nach hinten verlängerte Weihnachtsgeschäft vorher noch ordentlich die Lager gefüllt. Ein Grund für die Laptop-Knappheit ist wohl der, dass viele Firmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt haben und nun verzweifelt versuchen, sie mit entsprechend sicherem Equipment auszustatten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Nachfrage aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht ausreichend gedeckt werden kann, wie wir am 24. März bereits in einer Pressemitteilung zu Corona-bedingten Lieferengpässen festgestellt haben. Im ITscope Marktbarometer für Q1/2020 ist Lenovo mit sechs Notebooks unter den Top 15 am meisten vertreten, gefolgt von HP mit fünf Geräten. Hier nun ausgewählte Produkte im Ranking:

Den ersten Platz sichert sich das seit Mai 2019 gelistete HP ProBook 450 G6, das damit Lenovo vom 1. Platz verdrängt hat. Das ProBook mit dem mobilen Intel-Prozessor Core i5-8265U zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit, ausreichende Performance für den Office-Bereich und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Notebookcheck hat den größeren Bruder mit Core-i7-Prozessor für einen VK von 1.200 Euro unter die Lupe genommen und kam mehr oder weniger zu dem Schluss, dass die Variante mit Core i5 es auch tut. Der HEK ist mit knapp 700 Euro tatsächlich verlockend, deckt sich aber auch mit dem eines Neulings von Lenovo.

Platz 2 hat sich nämlich das Lenovo ThinkPad E15 mit 15,6-Zoll-Display gesichert, das gerade erst seit Mitte/Ende November gelistet ist. Es ist vergleichbar mit dem vorher erstplatzierten Vorgänger, dem Lenovo ThinkPad E590 20NB, das auf Platz 4 abgerutscht ist. Bis auf ein paar kleine Details ähneln sich die beiden ThinkPads auch optisch sehr stark. Beide Lenovo-Notebooks verfügen auch über einen mit 1,6 GHz getakteten Intel Core i5, allerdings aus unterschiedlicher Baureihe. Und beide E-Modelle haben wohl auch noch mit technischen Problemen zu kämpfen, denn die Radeon-GPU von AMD scheint sich mit der Intel CPU nicht zu vertragen. Das bringt laut Notebookcheck Leistungsverluste und eine Gehäuse-Außentemperatur von bis zu 65 Grad Celsius im Stresstest mit sich, zumal offenbar an der Kühlung gespart wurde. Ob Lenovo bei dem neuen E15 noch nachbessern wird, bleibt abzuwarten. Vorerst ist man mit dem Vergleichsmodell E590 recht gut bedient.

Das Lenovo ThinkBook 15-IML 20RW mit Comet-Lake-Sockel hat einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt: von Position 161 auf Platz 3. Das Notebook verfügt über einen Core-i3-Prozessor der 10. Generation, 256 GB SSD und 8 GB Arbeitsspeicher. Die Lagerbestände der ITscope-Distributoren deuten darauf hin, dass das Notebook besonders während der aktuellen Corona-Pandemie beliebt ist. Es ist nämlich restlos ausverkauft. Kein Wunder bei dem HEK von 577 Euro. Da werden sich viele Unternehmen darum gerissen haben, um ihre Mitarbeiter im Homeoffice mit einem günstigen Firmennotebook auszustatten, statt sie mit eigener, vermutlich nicht sicherer Hardware arbeiten zu lassen.

Im Highend legt Apple mit zwei MacBook Pro vor. Besonders zu erwähnen ist das MacBook Pro mit einem Intel Core i9 der neuesten Generation, 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 3.072 x 1.920 Pixel und einer anpassbaren Touch Bar. Letztere ersetzt die Funktionstasten und erlaubt den Schnellzugriff auf bestimmte Befehle oder Sondertasten einschließlich Emojis, wie in der Werbung gerne gezeigt. Weitere Features sind 16 GB RAM, eine SSD mit 1 TB Speicherplatz und eine eingebaute Radeon Pro 5500M mit UHD-Grafikausgabe. Dass soviel Leistung seinen Preis hat, versteht sich von selbst. Beim HEK von rund 2.500 Euro ist dennoch erstaunlich, dass es das Gerät auf Platz 12 geschafft hat. Gleich dahinter ist die Variante mit i7-Prozessor, die mit einem HEK von rund 2.100 Euro zu Buche schlägt. Die Straßenpreise der beiden Modelle fangen bei rund 2.850 Euro, respektive 2.420 Euro an.

Lenovo liefert mit dem Lenovo ThinkPad L13 Yoga einen Aufsteiger, der noch erwähnenswert ist. Das Gerät findet sich zwar erst auf Platz 30, war vorher mit Position 553 jedoch noch deutlich weiter hinten – ein deutlicher aufstieg also. Mit einem leistungsstarken i5-Prozessor, 500 GB SSD und 16 GB RAM bekommt man ein Office-taugliches Notebook für einen HEK von weniger als 1.000 Euro und einen Straßenpreis von ab etwa 1.060 Euro. Das L13 Yoga lässt sich wie andere Yoga-Notebooks von Lenovo vollständig umklappen und so als Tablet benutzen. Nachteil ist allerdings, dass es bei den 16 GB RAM bleiben muss, denn der Arbeitsspeicher ist fest verlötet. Dies ist laut Hersteller Platzgründen geschuldet. Ob die Komponenten sich wie bei den Geräten eines Konkurrenten ab- oder umlöten lassen, ist sicherlich eine Frage des Preises.

PC-Komplettsysteme: HP ist Lenovo auf den Fersen


Bei den Komplettsystemen ist HP im ersten Quartal 2020 mit neun Geräten unter den Top 15 absolut dominierend. Lenovo bleibt zwar an der Spitze, konnte so wie Dell aber nur zwei Geräte unter die Top 15 einschleusen. Auffällig sind die hohen Klickraten der beiden Spitzenreiter zu den Nachfolgern auf Platz 3 und 4. Der neue, alte Klassensieger Lenovo hat mit einem ThinkCentre sogar um fast 2.000 Klicks zugelegt. Preislich sind die PC-Systeme, einen Bildschirm vorausgesetzt, eine gute Alternative zu Notebooks fürs Homeoffice.

Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 – Mini bleibt an der Spitze – mit beachtlichen 7.862 Klicks oder 1.014 mehr als der Zweitplatzierte von HP. Bei dem ThinkCentre handelt es sich um einen kompakten Office-PC, der sich von den nachfolgenden fünf Geräten lediglich darin unterscheidet, dass der Core i5-9400T nur mit 1,8 GHz getaktet ist. Dafür ist er mit einem HEK von knapp 560 Euro auch günstiger.

Auf Platz 2 in der Kategorie Komplettsysteme ist der HP ProDesk 400 G5, der auf 6.848 Klicks kam, weit vor den 2.381 Klicks des nunmehr drittplatzierten Bruders aus der G6-Serie. Die ProDesk-Reihe von HP ist für ihre platzsparende Bauweise bekannt und schafft es damit regelmäßig in die Charts. Der ProDesk 400 G5 Mini Desktop steht einem regulären Tower PC mit 256 GB SSD, Intel Core i5 bei einer Taktrate von 2,2 GHz und 8 GB RAM in nichts nach. Eine Besonderheit der ProDesk-Reihe ist die, dass sie sich mit HP-Komponenten erweitern und rückseits an ein HP EliteDisplays montieren lässt, was den kleinen Rechner noch platzsparender macht.

Auf Platz 6 und auf Platz 8 finden sich zwei OptiPlex Desktops von Dell, beide mit Core-i5-Prozessor. Der eine ist der mit 2,2 GHz getaktete OptiPlex 30870 – Micro, auf Platz 8 ist der Dell OptiPlex 3070 – SSF (im Small Form Factor) mit einer Taktrate von 3 GHz.

Auch Fujitsu lässt sich in den oberen Rängen blicken und machte mit dem ESPRIMO P558 einen Sprung von Position 23 auf den 9. Platz. Er ist der größte der ESPRIMO-Reihe, denn auch diese verfügt über einige Kompaktmodelle. Der P558 ist eher ein gewöhnlicher Tower-PC. Leistungstechnisch kann er aber dank hoch-getaktetem Core i5-9400 gut mit der Konkurrenz von Dell und HP mithalten. Dabei ist er mit einem HEK von 518 Euro auch noch ein bisschen günstiger als andere ESPRIMO-Modelle.

Grafikkarten: MSI gewinnt mit RTX Gaming


Auf Platz 1 im Grafikkartengeschwader schaffte es diesmal die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO, die sich praktisch mit der jetzt drittplatzierten PNY Quadro P2000 die Klinke in die Hand gab. Die Grafikkarte von MSI kann ohne Bedenken zu den High-End Gaming Boards gezählt werden. Sie bietet 11 GB GDDR6 mit einer Boost-Taktrate von 1.750 MHz. Effektiv stehen sogar bis zu 14 GHz zur Verfügung. Trotz der hohen Leistung und des großen Übertaktungsspielraums bleibt sie verhältnismäßig leise und kühl. Die Leistung kommt aber mit einem recht hohen Energieverbrauch einher. Und ganz günstig ist die Grafikkarte auch nicht: Sie schlägt mit 1.100 Euro im HEK zu Buche. Damit ist die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO die teuerste Grafikkarte unter den Top 5.

Die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6 hat sich auf Platz 2 gehalten und kostet mit einem HEK von 472 Euro noch nicht mal halb soviel wie die Gaming-Schwester auf Platz 1.

PNY liefert mit der PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower einen echten Aufsteiger. Die Grafikkarte springt von Platz 71 auf den 11. Platz. Dabei bewegt sich die Grafikkarte in einem ähnlichen Preissegment wie die erstplatzierte MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO. Auch technisch sind sich die beiden Grafikkarten sehr ähnlich.

Im mittleren Preissegment schafft es die MSI RTX 2060 SUPER GAMING X von Platz 23 auf Platz 5 bei den Grafikkarten. Mit einem HEK von 430 Euro ist sie auch nicht das günstigste Board, aber dafür bietet sie, wie die Zweitplatzierte mit 8 GB GDDR6, auch viel Leistung.

Der absolute Preis-Ausreißer ist die MSI GT 710 1GD3H LP, zum HEK von nur 37 Euro mit Abstand die günstigste Grafikkarte unter den Top 20. Allerdings kann man hier auch keine vergleichbare Leistung erwarten. Für rechenarme Office-Anwendungen reicht die Grafikkarte aber allemal.

Wechseln sich auf den vorderen 14 Plätzen in fröhlicher Eintracht MSI und PNY ab, folgt auf Platz 15 eine ASUS TURBO-RTX2080TI-11G zum HEK von rund 1.166 Euro. Mit der Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER WINDFORCE OC 3X 8G ist die alteingesessene 3er-Riege aus Taiwan komplett. PNY Technologies ist schließlich ein US-Unternehmen.

Aber auf den Plätzen 22 und 23 sowie 25 und 26 macht sich noch ein amerikanisches Unternehmen breit. Die Rede ist von HP Inc., wobei die betreffenden Grafikkarten so wie die NVIDIA Quadro P2200 auf Platz 22 natürlich OEM-Ware und in erster Linie als Zubehör gedacht sind. Besagtes Board unterstützt laut HP bis zu vier 4K-Displays oder ein 5K-Display über DisplayPort 1.4. Die Bezeichnung 5K ist etwas unspezifisch, denn sie fängt schon bei einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Bildpunkten an. Manche iMacs von Apple unterstützen über den Anschluss externe 5K-Displays mit einer vollen 5K-Auflösung von 5.120 x 2.880 Bildpunkten bei 60 Hz.

Mainboards: Taiwans 3er-Riege macht das Rennen


Bei den Mainboards gibt nach wie vor die 3er-Riege aus Taiwan den Ton an. Bis auf zwei Aufsteiger hat sich hier aber nicht so viel getan im ersten Quartal 2020. MSI Z390-A PRO ist nach wie vor auf Platz 1. Das Board zum HEK von rund 105 Euro bietet einen Intel-Sockel LGA 1151 für Celeron-, Pentium, und Core-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie Slots für vier RAM-Speicherriegel mit bis zu 64 GB.

Den zweiten Platz sichert sich in diesem Quartal das Gigabyte B450M DS3H auf dem “Mainstream” AM4-Sockel. Das Mainboard ist seit 2018 gelistet und von dem 10. auf den 2. Platz nach vorn gesprungen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es bis Mitte Februar deutlich günstiger war, bevor der Preis dann wieder angezogen ist.

Mit einem durchschnittlichen HEK von 63 Euro scheint es aber im Channel als günstige Alternative gut anzukommen, ähnlich wie das ASUS PRIME H310M-A, das von Platz 8 auf Platz 3 vorgeprescht ist und mit einem HEK von 66 Euro nur wenig teurer ist als das von Gigabyte.

Last but not least ist nur noch das ASRock B450M PRO4 für AMD-Prozessoren erwähnenswert, denn die werden immer beliebter, so auch im Channel. Der HEK von 71 Euro tut sein Übriges. Das seit 2018 gelistete Motherboard war vorher noch auf Platz 58 und hat es nun gerade so unter die Top 15 geschafft.

Wer meint, ASRock würde damit besagtes Spitzentrio aufmischen, der hat nicht ganz unrecht. Denn in der Liste der Mainboard-Hersteller hat es das Unternehmen seit Ende 2018 vor MSI erneut unter die Top 3 geschafft. Abgesehen davon gehört ASRock praktisch immer noch zur ASUStek- beziehungsweise Asus-Familie. Die 2007 gegründete neue Mutter Pegatron war 2015 zumindest noch zu über 17 Prozent im Besitz von ASUStek und gilt nach dem Apple-Produktionspartner Foxconn (ebenfalls aus Taiwan) als zweitgrößter EMS oder Elektronik-Auftragsfertiger der Welt.

Weitere EMS-Riesen aus Taiwan sind die Notebook-Auftragsfertiger Quanta und Compal sowie die Acer-Ausgliederung Wistron und die neue BenQ-Mutter Qisda. Hinzu kommen viele andere Peripherie- und Komponentenhersteller, der Tastaturen-Riese Chicony zum Beispiel oder Intels Produktionspartner Taiwan Semiconductor (TSMC). Sie alle produzieren längst in China und halten die verlängerte Werkbank der internationalen Hardware-Industrie am Laufen, auch in Corona-Zeiten.

Prozessoren: AMD Ryzen holt weiter auf


Bei den CPUs ist Intel mit dem Core i7-9700K mit acht Kernen und einer Taktrate von 3,6 GHz immer noch an der Spitze. Auf Platz 2 folgt gleich dahinter der Core i5-9600K mit 3,7 GHz, der vorher noch auf Platz 5 war.
Auf Platz drei schaffte es der seit Mitte 2019 gelistete AMD Ryzen 5 3400G, der von Platz 9 kommend wie die ganze Familie wahrhaft einen „ryzen-haften“ Start hingelegt hat. Der leistungsstarke AMD Ryzen ThreadRipper 3970X, der auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde, hat von Platz 61 auf Platz 22 einen riesigen Satz nach vorn gemacht. Dabei ist er weniger für den normalen Office-Gebrauch gedacht, sondern eignet sich mit seiner Leistung eher für Serverumgebungen. Dabei kommt die nun schon fast legendäre neue 7nm-Architektur von AMD zum Tragen. Wie Computerbild bemängelt, geht die hohe Leistung des ThreadRipper 3970X aber auch mit einem „extrem hohen Stromverbrauch“ einher.

Storage-Systeme: Synology bleibt King


Bei den Storage-Systemen (NAS- und SAN-Speicherprodukten) hat sich auf den ersten sechs Plätzen nichts verändert. An der Spitze ist weiterhin die Synology DS218+, gefolgt von der Synology Disk Station DS918+ sowie den QNAP-Modellen TS-431P und TS-231P. Etwas Bewegung kommt erst mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN auf Platz 7 (vorher Platz 11) ins Spiel. Einer der Key Selling Points des SAN-Speichers ist eine hervorragende Anwendungsbeschleunigung dank mehr als 200.000 IOPS (Input/Output Operations Per Second). Außerdem ist die Lösung ohne spezielle Vorkenntnisse einfach zu installieren, zu bedienen und zu warten. Hinzu kommt eine einfache Wiederherstellung dank virtualisierter Snapshot-Technologie. Damit eignet sich das modulare SAN Array gut für kleine und mittelständische Unternehmen. Einzig der HEK von über 6.345 Euro könnte die Freude darüber etwas trüben.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
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http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

22.04.2020|

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

 

Um eine weitere Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen, schicken viele Firmen nach Möglichkeit ihre Angestellten ins Homeoffice. Dies erfordert nicht nur eine hohe Flexibilität auf beiden Seiten, sondern auch die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur. Lösungen zur digitalen Zusammenarbeit müssen eingesetzt und Geräte und Zubehör beschafft werden. An erster und wichtigster Stelle: Notebooks – doch der Lagerbestand der Geräte sinkt stetig. Die Situation im Großhandel verschärft sich, was exklusive Auswertungen der aktuellen Bestandszahlen der ITscope Plattform deutlich zeigen.

Notebooks als Mangelware: Bis Ende Januar war der Gesamtlagerbestand der auf ITscope angebotenen Notebooks noch vergleichsweise stabil, Mitte Februar ist bereits eine starke Abnahme im Bestand erkennbar. Und dieser fällt weiter bis Mitte März: Zu diesem Zeitpunkt ist der Lagerbestand beinahe bei null. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

In Deutschland nimmt der Großteil der Bevölkerung die Bedrohung durch das Corona-Virus ernst und hält sich an die Beschlüsse der Bundesregierung. “Stay at home” lautet die aktuelle Devise, um nicht notwendige soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren: Nicht nur Freizeitaktivitäten, sondern bei immer mehr Firmen auch der Arbeitsalltag, verlagern sich, sofern möglich, in die eigenen vier Wände

Diese Situation verlangt jedem Einzelnen ein hohes Maß an Flexibilität ab, viele Unternehmen sind mit der Bereitstellung des benötigten Equipments für Homeoffice-Tätigkeiten überfordert: Insbesondere Notebooks, aber auch Monitore, Smartphones oder Headsets müssen beschafft werden – was nicht nur mit hohen Kosten, sondern auch Einrichtungsaufwand verbunden ist. 

Arbeitgeber, die bisher weniger stark mit Arbeitsmitteln für Remote-Tätigkeiten aufgestellt waren, bekommen dies besonders schmerzlich zu spüren. Hinzu kommt eine weitere Herausforderung mit ersten Lagerengpässen: Viele Hersteller haben ihre Produktionsstandorte in Asien und der Shutdown der chinesischen Volksrepublik wirkt sich deutlich auf die Produktion und Lieferketten aus. Auch Stimmen aus der Branche Informations- und Kommunikationstechnik bestätigen: “Es gibt aktuell kaum noch Ware am Markt, was Homeoffice-Equipment betrifft”, so Bernadette Jürs, Head of Sales bei der AXRO Bürokommunikation Distribution Import Export GmbH.

Die ITscope GmbH betreibt die gleichnamige Plattform ITscope.com: Mit der B2B Handelsplattform vereinfachen Systemhäuser und ITK-Reseller ihre Verkaufsprozesse und die IT Beschaffung deutlich. Europaweit sind rund 7.800 Reseller und 370 Distributoren mit über 3 Mio. IT Produkten beteiligt – eine optimale Basis also, um Prognosen über die Verfügbarkeit von IT Produkten zu treffen. Und erste Vorabzahlen des ersten Quartals 2020 bestätigen den Verdacht: Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich so auch auf der ITscope Plattform ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice. 

Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich auch in den ersten Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice.


Preis/Lager/Status-Historie Lenovo Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE) Januar bis März 2020

Besonders deutlich werden die Zahlen, wenn man den Verlauf der Lagerbestände in einem längeren Zeitraum betrachtet. Seit Juli 2019 ist der Bestand, trotz saisonaler Schwankungen, weitestgehend stabil, bevor er dann im Februar und vor allem März regelrecht abstürzt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Eine Gegenüberstellung mit Komplettsystemen (mit den gleichen Analyseparametern) zeigt: Hiervon ist noch ausreichend auf Lager.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je System

Auch bei weiterem Equipment, welches für die Arbeit im Homeoffice nötig ist, wie Headsets (hier als Beispiel in der Grafik), Monitoren oder Webcams, zeichnen sich Lagerengpässe ab.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Headsets in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Headset

Auch auf dem Zweitmarkt mit generalüberholten Gebrauchtartikeln sind Notebooks heiß begehrt: “[…] gerade aktuell ist es völlig verrückt, weil sich sämtliche Firmen auf Homeoffice vorbereiten. Ich bin froh, wenn wir wieder im normalen Alltagsgeschäft sind”, so Stimmen aus dem ITK-Channel zur aktuellen Situation. 

Auch wenn diese Eindrücke nicht unbedingt jeden positiv stimmen und besonders bei Firmen, die jetzt für Hardware-Aufrüstung sorgen wollen oder müssen, für Beunruhigung sorgen, besteht kein Grund zur Aufregung. Die ITscope Plattform bietet Händlern die Möglichkeit, Ausweichgeräte zu finden: Am Markt sind immer noch viele Notebooks verfügbar, beispielsweise mit abweichender Ausstattung oder von anderen Herstellern oder Lieferanten. 

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. 

 

24.03.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q4/2019

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Apple stürmt im Weihnachtsgeschäft regelrecht die Highflyer Charts, AMD lässt nicht locker und auch Nintendo hat sich unter den Weihnachtsbaum gemogelt.

Karlsruhe, den 21.01.20.  Die Highflyer Charts sind im vierten Quartal 2019 von Apple geradezu im Sturm erobert worden. Nach dem Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 sieht man bis Platz 7 nur die Marke mit dem angebissenen Apfel. Die Strategie, kurz vorher das als Consumer-Tablet positionierte neue 10-Zoll-iPad ins Weihnachtsgeschäft zu schicken, ist offenbar voll aufgegangen. Denn dafür gab es ein Daumen hoch und ein Platz 2 unter den Neueinsteigern in der Händlergunst. Echte Überflieger sind in der Chart-Liste auch die drahtlosen In-Ear-Kopfhörer AirPods Pro auf Platz 3 und die Apple Watch der Serie 5 mit GPS-Funktion auf Platz 5. Bei Letzterer hat Apple wohl etwas in die Marketing-Trickkiste gegriffen, denn diese ist so ziemlich baugleich mit der Apple Watch der Serie 4, die mit dem neuen Release sang- und klanglos eingestellt wurde. Weihnachtstauglicher geworden ist auch der Preis des iPhone 11 mit 64 GB in schwarz auf Platz 4, das zu einem HEK von rund 660 Euro in den Handel kam. Preislicher Ausreißer nach oben unter den Top 10 der Neueinsteiger ist das MacBook Pro mit Intel Core i9 zum HEK von 2.476 Euro auf Platz 6. Abgesehen von den Apple-Produkten war das ITscope Marktbarometer in der Weihnachtszeit auch sonst für einige Überraschungen gut.

Das Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 wurde schon genannt. Der auf Englisch Tiny genannte PC-Mini ist erst seit August 2019 gelistet und trotz seiner Maße von 18 x 18 x 4 cm mit dem Intel Core i5-9400T der neuesten Generation (mit 1,8 GHz) und 8 GB RAM doch so leistungsfähig, dass er am Arbeitsplatz für normale Anwendungen nichts missen lässt. Dass HP mit einem Vergleichsmodell mit einer etwas höheren Taktrate von 2,2 GHz um die Ecke gekommen ist, hat die Händler offenbar nicht gestört.

Nochmal zurück zu den schicken drahtlosen AirPods Pro auf Platz 3 in der Kategorie Headsets. Diese sind nach langer Zeit wieder mal eine echte Innovation im Apple-Universum und stecken voller intelligenter Technik. Das fängt schon bei der aktiven Geräuschunterdrückung an. Mikrofone an der Außenseite nehmen dazu die Umgebungsgeräusche 200-mal pro Sekunde auf und unterdrücken den Schall dann mit einem Gegenimpuls nahezu vollständig. Getrübt wurde die Freude an den neuen Kopfhörern durch Lieferschwierigkeiten. Selbst nach Weihnachten ist es für Händler noch immer schwer, an die AirPods Pro Apple heranzukommen. Apple selbst will den Verkauf der kabellosen In-Ear-Kopfhörer erst im Februar wieder aktiv angehen. Ein mit den Zulieferern gut vernetzter chinesischer Analyst rechnet laut mobilFlip damit, dass das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im ersten Halbjahr 2020 angespannt bleiben wird und erst ein zweiter Auftragsfertiger Linderung bringen könnte.

Platz 8 belegt nach dem Apple-Durchmarsch der Ryzen 9 3950X mit 3,5 GHz. AMD setzt seine Siegesserie in der Kategorie CPUs und unter den Neueinsteigern fort – diesmal sogar mit 16 Kernen auf selben Raum dank der 7-nm-Technologie. Der im November erschienene Prozessor setzt dabei wieder völlig neue Standards in der CPU-Welt. 16 Kerne in einer Architektur mit nur sieben Nanometer (nm) unterzubringen, ist geradezu bahnbrechend. Wollte man eine vergleichbare Leistung haben, so musste man vorher auf eine viel größere CPU zurückgreifen. Diese hätte aber nicht auf Mainboards mit AM4-Sockel verbaut werden können und hohe Mehrkosten nach sich gezogen. Außerdem versteht sich der Ryzen 9 3950X schon auf PCI Express 4.0. Das kann weder das alte Topmodell AMD Ryzen Threadripper 2990WX noch eine Intel-CPU. Der Nachteil ist allerdings ein deutlich höherer Stromverbrauch als bei älteren Modellen und denen von Intel. Hinzu kommt, dass die Preise aufgrund der guten Verfügbarkeit am Sinken sind, was manche Händler nicht freuen dürfte. Nebenbei bemerkt hat AMD auf der CES 2020 in Las Vegas gerade den Threadripper 3990X angekündigt. Damit zielt der ewige Intel-Herausforderer auf das Profi-Segment, das bislang fast ausschließlich von den weit teureren XEON-Prozessoren besetzt war. In manchen Benchmarks hat der 3990X von AMD zu einem Fünftel des Preises (rund 4.000 gegenüber 20.000 Dollar) sogar besser abgeschnitten als das Intel-Flaggschiff in dem Segment.

Auf den 10. Platz schafft es die Kategorie TFTs mit dem Samsung Flip 2. Es handelt sich dabei weniger um einen Monitor, sondern um ein Whiteboard, das in Meeting-Räumen herkömmliche analoge Flipcharts (daran erinnert der Name) mit Papierbögen ersetzen soll. Trotz oder gerade wegen des HEKs von 1.911 Euro hat das Flip 2 mit 55 Zoll großem UHD-Touchscreen über 700 Klicks eingeheimst. Andere Conferencing-Lösungen sind aber tatsächlich viel teurer. Händler sind daher gut beraten, das Samsung Flip 2 für Einsteiger auf den Schirm zu haben, zumal dieses im Gegensatz zum Vorgänger auch ein Office-Paket beinhaltet. Was allerdings fehlt, ist eine integrierte Webcam für Videokonferenzen. Verführerisch ist die leichte Bedienung per Stift oder Finger mit einer Latenz von nur 6,8 Millisekunden.

Auf Platz 11 schaffte es wieder eine Dockingstation in die Highflyer Charts, diesmal vertreten durch HP und der HP USB-C Dock G5. Im letzten Marktbarometer hat es Dell geschafft, mit der Dock WD19 dorthin zu gelangen und besonders durch die modulare Stromversorgung mit bis zu 210W zu überzeugen. HP setzt mit der USB-C Dock G5 vor allem auf Platzsparen und einen modernen Look. Auf gerade mal 12×12 cm bietet die Dockingstation eine Reihe von Anschlüssen, die man nicht missen möchte. Dazu gehören zwei USB-A 3.0, zwei DisplayPort, ein HDMI 2.0, eine RJ45- beziehungsweise Ethernet-Schnittstelle und ein USB-C-Port. Das kompakte Design fordert aber auch seine Kompromisse. So kann die Dockingstation Notebooks nur mit 100 W laden. Allerdings unterstützt sie schon eine 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, was das wieder wettmacht.

Platz 12 ist für Office-Umgebungen weit weniger geeignet als die vorher genannten Highflyer, passte aber sehr gut unter den Weihnachtsbaum. Gemeint ist die Spielekonsole Nintendo Switch, die auch schon in der Cyberwoche um Black Friday und Cybermonday zum Retail- und E-Tail-Schlager wurde. Die Nintendo Switch zeichnet sich durch ihr modulares Design aus: Als Hybrid lässt sich der Nachfolger der Wii U sowohl stationär mit einem externen Bildschirm nutzen als auch stand-alone für Handheld-Spiele. Abnehmbare Bedienelemente namens „Joy-Con“ ermöglichen Spiele in einer dritten Variante, dem sogenannten Tisch-Modus.

Platz 24 schließlich wurde wortwörtlich von einem Highflyer eingenommen. Die Rede ist von dem als Multikopter oder „Active Drone“ zu bezeichnende DJI Mavic Mini in der Flymore Combo mit drei Akkus und drei Ersatzrotoren. In der Variante ist die Drohne noch ganz frisch in der Distribution erst ab Januar 2020 offiziell lieferbar. Das Interesse ist im Vorfeld aber enorm. Das neue Fluggerät des längst etablierten Drohnenherstellers DJI ähnelt dem “großen Bruder” – der Mavic – ist aber deutlich kompakter. Zusammengeklappt ist die voll flugfähige Mini-Drohne kleiner als ein iPhone XR. Dabei wiegt sie auch nur 249 g. Das Gewicht ist jedoch nicht zufällig gewählt, sondern unterschreitet um ein Gramm die Regulierungsgrenze für die Kennzeichenpflicht. Geschickt, denn damit holt DJI mögliche Einsteiger ab, die sonst vielleicht zögern würden, sich so ein Gerät unter den Weihnachtsbaum zu wünschen oder selbst zuzulegen. Würde der Multikopter 2 kg wiegen, wäre für den Halter eine Führerscheinpflicht fällig. Ab 5 kg brauchen die Piloten eine Flugerlaubnis. Zu den Besonderheiten der Mavic Mini gehört eine 12-Megapixel-Kamera mit 2,7-K-Auflösung (2.720 x 1.530 Pixel). Unterstützend kommt wie beim Vorgängermodell auch ein Kamera-Gimbal genannter Bildstabilisator mit kardanischer Aufhängung (Gimbal) zum Einsatz. Profi-Funktionen wie RAW-Aufnahmen und automatische Hinderniserkennung fehlen allerdings. Die Flugzeit mit einer Ladung ist mit beachtlichen 30 Minuten angegeben. Die Anzeige der Live-Bilder erfolgt über das eigene Smartphone, das über eine App auch als Fernbedienung fungiert. Mit an Bord sind Presets, um mit der Drohne verschiedene Flugbahnen auszuprobieren.

 

 

Einzelkategorien im Überblick: Intel und AMD fast gleich auf, Synology setzt Storage-Siegeszug fort

 

TFT-Displays: Dell ist wieder vor HP

Bei den TFT-Displays zeichnet sich ein weiter anhaltender Kampf der PC-Riesen Dell, HP und Lenovo ab. Etablierte Anbieter wie Samsung, LG, BenQ und Co. schauen weiter in die Röhre, haben aber wieder etwas Boden gutgemacht. Im Bereich der Bildschirme löst Dell mit dem seit 2018 gelisteten P2419H das HP Elitedisplay auf Platz 1 ab – und das deutlich, mit mehr als 2.000 Klicks Vorsprung. Zu einem HEK von 128 Euro ist der Dell-Monitor unter den Top 5 der Günstigste im 24“-Segment und er zählt auch zu den günstigsten Modellen der Top 15 im ITscope Ranking für Q4 2019. Die aktuelle Dell-Serie ist mit einem extrem schlanken Rahmen und flachen Fuß äußerst stylisch und lockt ganz business-like mit einer sehr guten Bildqualität.

War Dell im dritten Quartal noch mit sieben Geräten unter den Top 15, sind es diesmal nur noch fünf, aber abgesehen davon schickt das US-Unternehmen immer mehr TFT-Displays ins ITscope-Rennen. HP ist mit vier Modellen dabei, darunter auf Platz 2 und 3, Lenovo und Samsung jeweils mit zwei, BenQ mit nur einem.

Echte Neuerungen gab es diesmal kaum, zumindest nicht unter den Top 25. Zu erwähnen ist noch das unter den Highflyer genannte Samsung Flip 2. Die 55 und 65 Zoll großen Modelle Flip 2 WM55R und Flip 2 WM65R finden sich auf Platz 27 und 28 wieder. Es handelt sich dabei um interaktive Whiteboards oder elektronische Flipcharts mit UHD- oder 4K-Auflösung. Diese sind erst seit August 2019 bei ITscope gelistet und kommen als Lösungen für Konferenzräume zu vergleichsweise günstigen Händlereinkaufspreisen von rund 1.600 und 1.850 Euro auf den Markt. Interessant ist übrigens auch der LG 27UL850 auf Platz 26 denn als einer der wenigen ausgewiesenen Monitore unter den Top 30 verfügt er ebenfalls über die 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten.

Mobiltelefone: Apple bleibt der dominante Player

Anders als im dritten Quartal, indem sich Samsung gut in Szene setzte, dominierte im Jahresendgeschäft wieder Apple das Mobilfunk-Geschehen im ITscope Marktbarometer. Auf Platz 1 ist wie gehabt das iPhone XR mit 64 GB in schwarz, gefolgt von dem vorherigen Zweitplatzierten, dem iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB.

Das iPhone 11 hat von Position 37 kommend einen großen Satz nach vorn gemacht und sich auf Platz 3 gesetzt. Da war diesmal als o2-Angebot das Samsung Galaxy S10, das nunmehr um zwei Stellen auf Platz 5 abgerutscht ist. Den vierten Platz hat sich trotz des hohen HEKs von rund 1.079 Euro das iPhone 11 Pro gesichert. Dieses strotzt aber auch mit 256 GB Speicherplatz. Das Galaxy S10e, das im vorangegangenen Quartal noch auf Platz 11 war, ist auf Platz 17 abgesackt und damit nicht mehr unter den Top 15.

Das Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32GB überrascht einmal mehr. Das Gerät ist noch einmal um fünf Stellen auf Platz 7 aufgerückt. Von einer Eintagsfliege kann also längst keine Rede mehr sein. Das Samsung Galaxy A40 mit 64 GB dagegen ist um drei Stellen auf Platz 8 abgerutscht.

Ansonsten sieht man unter den Top 10 nur Apple. Die Mac Company hat sich mit den neuen Releases im Herbst entsprechend schon mal warmgelaufen. Jenseits der beiden Top-Marken konnte sich mit dem P30 Pro auf Platz 18 nur Huawei wieder unter die Top 20 mischen. Das Gerät bringt attraktive 128 GB Speicher und eine 40-Megapixel-Kamera mit.

Tablets: Microsoft schlägt wieder Apple

Strategisch günstig, hat Apple rechtzeitig das eine oder andere Consumer-Gerät ins Jahresendgeschäft geschickt und damit im ITscope-Rennen um Tablets gut abgeräumt. Aber wie heißt es so schön: Business first. Und da hat Microsoft mit dem Surface Pro 6 in der Mittelklasse mit Core i5-8350U, 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz diesmal die Nase vorne und ist von Platz 2 auf Platz 1 aufgerückt. Als Geräte für den professionellen Einsatz sind die Surface-Modelle bei Systemhäuern überhaupt sehr beliebt. Und diese sind nun mal im Fokus des Marktbarometers.

Interessant ist übrigens die Preisgestaltung von Microsoft für den neuen Klassensieger. Mit einem HEK von gerade noch unter 1.000 Euro liegt es einerseits deutlich über den von Consumer-Tablets wie etwa das im September 2019 lancierte iPad mit 10,2-Zoll-Display der 7. Generation auf Platz 2, das nur mit einem HEK von 300 Euro daherkommt. Andererseits ist das Surface Pro 6 immer noch günstiger als das Apple-Pendant iPad Pro, das vom HEK her mit fast 200 Euro höher ansetzt. Dennoch konnte das iPad Pro von Platz 13 auf Platz 4 gut aufholen, allerdings nicht so fulminant wie der genannte Consumer-Vetter auf Platz 2, der im Vorquartal mit Position 89 noch weit unter ferner liefen war. Der Vorquartalssieger, das iPad mit 9,7-Zoll-Display, 32 GB und 2,4-GHz-Prozessor, ist nach seinem Höhenflug im vergangenen Jahr plötzlich auf Platz 16 abgefallen.

Als echter Senkrechtstarter haben sich diesmal zwei iPads mit 10,2-Zoll-Display, WiFi und 128 GB Speicher erwiesen: Das iPad mit der Modellnummer MW772FD/A schnellte von Position 126 auf Platz 6 hoch, das iPad mit der Modellnummer MW6E2FD/A von Platz 158 auf Platz 13. Samsungs Galaxy Tab A von 2019 mit 10,1-Zoll-Display mit 32 GB Speicher ist von Platz 5 auf Platz 8 leicht abgerutscht. Das Vorgängermodell von 2018 hat sich allerdings von Platz 20 auf Platz 11 gut verbessert, was zeigt, dass die Geräte mit Schnäppchenpreise von unter 200 Euro bei den Verbrauchern wie auch im Handel immer noch sehr beliebt sind.

Notebooks: Lenovo E590 weit, weit vorne

Bei den Laptops wird es im vierten Quartal 2019 spannend. Das Lenovo ThinkPad E590 bleibt weiterhin absolut an der Spitze, und das mit großem Abstand, mit über 10.000 Klicks, das sind 7.500 mehr als das zweitplatzierte HP ProBook 450 G6. Beide Modelle sind mit einem Intel Core i5 mit 1,6 GHz, einem 15,6-Zoll-Display und einer 256 GB großen SSD ausgestattet. Das ThinkPad ist seit Januar 2019 gelistet, hat aber erst im August zum Siegeszug als Klick-König im ITscope Ranking angesetzt.

 

Die genannte Business-Ausstattung hat dazu sicherlich ein Stück weit beigetragen, trotzdem hat das ProBook von HP nicht ähnlich hohe Klickraten. Am Preis kann es kaum liegen, denn die HEKs sind mit 624 Euro respektive 645 Euro ungefähr gleich. Windows 10 Pro 64-Bit und 8 GB RAM haben auch beide Geräte. Was sich aber unterscheidet ist der hier und da noch bestehende IBM-Nimbus und der frühere Erscheinungstermin, sodass die Händlerherzen hier deutlich mehr für Lenovo schlagen.

Auf die beiden Spitzenreitern folgen bis Platz 6 allerdings vier weitere HP-Modelle, darunter vornehmlich ältere mit mehr Power wie zum Beispiel das HP ProBook 470 G5, das von Platz 22 auf Platz 5 vorgetürmt ist und über einen Core-i7-Prozessor mit 1,8 GHz verfügt. Das HP 250 G7 (G7 wie 7. Generation) mit Core-i3-Prozessor ist um zwei Stellen auf Platz 3 aufgerückt.

Unverändert stark auf Platz 4 gehalten hat sich das HP ProBook 470 G5 mit 17,3-Zoll-Display. Unter den Top 15 spielt eigentlich nur noch Microsoft mit zwei Surface Book 2 auf Platz 10 und Platz 11 mit sowie Apple mit dem gerade erst erschienenen MacBook Pro mit Touch Bar, einem 2,3 GHz schnellen Core i9 und MacOS Catalina 10.15. Dieses hat es als absoluter Neuling auf Anhieb auf Platz 13 geschafft. Das MacBook hat zusätzlich noch 16 GB RAM und eine SSD mit 1 TB Speichervermögen zu bieten. Das hat aber auch seinen Preis: Der HEK liegt bei 2.476 Euro, ganz schön teurer für ein Gerät mit 16-Zoll-Display. Da es allerdings erst seit Mitte November 2019 gelistet ist und kaum Zeit hatte, Klicks zu sammeln, wird es möglicherweise im Notebook-Ranking bald auf den ersten drei Plätzen landen. Wenn der Preis noch etwas moderater ausfällt, bestimmt.

PC-Komplettsysteme: Senkrechtstarter Lenovo

Bei den Komplettsystemen ist das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 Mini (oder englisch Tiny) von Platz 69 auf Platz 1 hochgeschnellt. Der kompakte Office-Rechner ist erst seit August 2019 gelistet, hat sich aber mit rund 3.500 Klicks im ITscope Marktbarometer für Q4 2019 deutlich von dem Dell OptiPlex 3060 Micro Tower und dem HP ProDesk 400 G5 abgehoben.

Die beiden Konkurrenzprodukte liegen mit 2.585 und 2.584 Klicks fast gleichauf und landeten auf Platz 2 und 3. Dabei sind sie ähnlich groß und ähnlich ausgestattet wie das ThinkCentre M720q 10T7 an der Spitze.

Dieser wartet mit einem 1,8 GHz schnellen Intel Core i5-9400T, 8 GB RAM und einer SSD mit 256 GB Speicherkapazität auf. Besagter Core-i5-Prozessor gehört schon zu neuesten Generation, ist aber nominell etwas weniger leistungsstark als der bei dem HP-Modell, bei dem ein i5-9500 mit einer Taktrate von 2,2 GHz verbaut ist. Die Händler hat es aber offenbar nicht gestört.

Der Dell OptiPlex 3060 auf Platz 2 kann als direktes Konkurrenzprodukte zum neuen Klassensieger gesehen werden, verfügt aber über einen Core i5-8500 der vorherigen Generation mit 2,1 GHz. Dafür ist er mit einem HEK von 505 Euro zu 541 Euro allerdings auch etwas günstiger. Statt nur Intel kann der Winzling auch eine CPU von AMD aufnehmen, was Händlern neue Angebotsmöglichkeiten eröffnet.

Den beachtlichsten Senkrechtstart der Saison hat bei den PC-Komplettsystemen der Micro Tower HP ProDesk 400 G6 mit 8 GB RAM und einer 256 GB großen SSD hingelegt. Der ist ebenfalls erst seit August 2019 gelistet und von Platz 156 auf Platz 4 mächtig hochkatapultiert. Bei dem Modell hat der Intel Core i5-8500 eine Taktrate von 3 GHz. Da es sich aber wie gesagt um ein CPU der Vorgängergeneration handelt, ist der Preis mit einem HEK von 529 Euro durchaus moderat, was wohl auch den steilen Aufstieg in der Händlergunst erklärt.

Einen Senkrechtstart mit Achtungserfolg hat auch Fujitsu Technology Solutions erlebt. Das vom Rückzug der Japaner vom Produktionsstandort in Augsburg arg gebeutelte Unternehmen konnte mit dem im Sommer 2019 lancierten Esprimo P558 in der Value-for-you Edition mit einem auf 2,9 GHz hochgetunten Core i5-9400 doch noch einen Rechner in die Top 15 bringen, und zwar punktgenau auf Platz 15. Vorher dümpelte der Mini-PC noch auf Platz 347 vor sich hin.

Grafikkarten: PNY behauptet Spitzenposition

Auf Platz 1 bei den Grafikkarten ist abermals unverändert die PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5. Die ist übrigens schon seit Februar 2017 gelistet und gehört damit zu den Oldtimern im Board-Gemenge.

Zweieinhalb Jahre später erst folgte im Juli 2019 die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6. Diese hat sich als Performance Allrounder von Platz 14 auf Platz 2 aber ganz schnell sehr gut in der Händlergunst und im ITscope Marktbarometer gemausert. Das liegt sicherlich nicht zuletzt an der Rechenleistung für Raytracing in Echtzeit, der eingebauten Künstlichen Intelligenz und am programmierbaren Shading. Dabei ist das MSI-Board mit einem HEK von 625 Euro im mittleren Preissegment angesiedelt.

Raytracing ist ein in der Filmtechnik schon lange eingesetztes Render-Verfahren zum Nachverfolgen von Lichtstrahlen (light ray); Shading bezeichnet das Schattieren von Objekten in 3D-Computergrafiken.

 

 

Mainboards: Steiler Aufstieg von MSI

Bei den auch als Motherboards oder Hauptplatinen bezeichneten Mainboards ist der zweimalige Quartalssieger ASUS PRIME Z390-A auf Platz 3 abgerutscht. Haben sich im vorangegangenen Quartal noch ASUS und Gigabyte auf den ersten vier Plätzen abgewechselt, hat sich jetzt ein dritter Player vorne durchgeboxt.

An die Spitze hat es diesmal von Platz 9 kommend MSI mit dem seit Herbst 2018 gelisteten ATX-Board MSI Z390-A PRO mit Sockel LGA 1151 geschafft, auf Platz 2 ebenfalls MSI mit dem MSI MPG Z390 GAMING PLUS, das vorher noch eher glücklos auf Platz 66 war  und sogar noch einen Monat älter ist als der neue Klassensieger. Gaming ist traditionsgemäß das Thema im Weihnachtsgeschäft, das dank reicher Geldgeschenke von Eltern, Oma und Opa in der Regel noch bis Ende Januar anhält. Das spiegelt sich meist auch in dem ITscope Marktbarometer für das erste Quartal wider.

Im Gaming-Strom von Platz 27 auf Platz 5 kräftig zugelegt hat folglich auch das MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON, das mit einem HEK von 170 Euro eher zur oberen Mittelklasse zählt. Dieses Board ist laut Werbung von der Ästhetik der Supercars inspiriert und verspricht mit MSI Mystic Light dank Features wie Core Boost, DDR4 Boost und dem M.2 Shield Frozr mehr Leistung. Dabei unterstützt es mit Sockel LGA Intel-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie DDR4-Taktraten von bis zu 4.400 MHz.

Zu den Key Selling Points gehören zwei Turbo M.2, mehr Kühlfläche zum Verhindern von Überhitzung und Wärmedrosselung, Game Boost und Audi Boost 4 mit NAHIMIC 3 für mehr Sound. Außerdem verfügt das MSI-Board auch über einen Flash BIOS Button, um per USB-Stick im Handumdrehen das BIOS zu flashen. Das ist Fachjargon für das Überspielen der Mainboard-Firmware.

Abgesehen von dem Gaming-Board von MSI hat Gigabyte bei den erst seit 2019 gelisteten Motherboards die Nase vorn. Das fängt an bei dem Micro-ATX-Board Gigabyte B365M DS3H mit Sockel LGA 1151 Socket, das sich von Platz 216 auf Platz 7 so gut gemausert hat wie kein anderes. Auf Platz 9 und 10 sind zwei weitere Neueinsteiger von Gigabyte, während das nächste von MSI erst auf Platz 12 folgt: Das AMD beziehungsweise AM4-Board MSI B450M PRO-VDH MAX ist allerdings erst seit August gelistet und war vorher auf Platz 147, hat also auch einen Riesensprung nach vorn gemacht.

Prozessoren: Kopf-an-Kopfrennen von Intel und AMD

Bei den CPUs hat AMD als ewiger Zweiter lange Zeit Intel gegenüber kaum einen Fuß auf den Boden bekommen. Aber mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und Intel hechelt eher AMD hinterher. Im ITscope Marktbarometer zeichnet sich seit etwa einem Jahr zunehmend ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Rivalen ab.

Allerdings hat AMD den Spitzenplatz wieder abgeben müssen und statt neun diesmal nur noch acht Prozessoren in die Top 20 gebracht. Aus technischer Sicht ist AMD mit der 7-nm-Architektur aber weiterhin spitze, denn Intel verharrt immer noch in der 10-nm-Fertigungstechnik, kann also auf gleichem Raum weniger Transistoren unterbringen.

Der Intel Core i7 9700K mit acht Kernen und 3,6 GHz hat sich jedoch von Platz 5 auf Platz 1 hochgekämpft und damit die neue CPU-Krone auf. Das ist sicherlich auch auf die Preissenkungen im November als Reaktion auf die Kampfpreise von AMD in dem Segment zurückzuführen. Mittlerweile hat Intel den Preis aber wieder etwas angehoben.

AMD ist mit dem Vorquartalssieger AMD Ryzen 9 3900X mit 12-Core und 3,8 GHz auf Platz 2 abgefallen und mit dem vorherigen Zweitplatzierten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X mit 3,6 GHz auf Platz 7. Aber das tut dem Ryzen als neuen Rising-Star unter den CPUs keinen Abbruch. Man darf gespannt sein, wie der Kampf der beiden Kontrahenten weitergeht.

 

HDDs und SDDs: Samsungs 860 EVO schwimmt weiter oben

Bei den Massenspeicherprodukten ist die Samsung 860 EVO so erfolgreich, dass der koreanische Anbieter mit der SSD in der Ausführung mit 250 GB (MZ-76E250B/EU) und mit 500 GB (MZ-76E500B/EU) Speichervolumen abermals die Doppelspitze einnimmt. Auch die Samsung 860 EVO mit 1 TB (MZ-76E1T0B) hat sich auf Platz 4 gut gehalten. Einziger „Störenfried“ in den vorderen Reihen ist die WD Red mit 4 TB Speichervolumen und 5.000 Umdrehungen pro Minute auf Platz 3.

Samsung ist wie gehabt mit acht SSDs unter den Top 15, Western Digital (WD) mit vier, Seagate und HPE jeweils mit einer und dann fehlt da rein rechnerisch noch einer.

Richtig, erstmals ist wieder Intel dabei, genauer mit der Intel Solid-State Drive D3-S4510 Series mit 960 GB Speichervolumen als 2,5-Zöller, die von Platz 47 auf Platz 13 aufgestiegen ist. Auf den hinteren Plätzen finden sich noch Verwandte mit anderen Speicherkapazitäten im ITscope Marktbarometer Q4 2019.

Server: HPE lässt kaum Raum für Andere

HP Enterprise (HPE) beackert weiterhin fast allein das Server-Feld. Auf dem Siegertreppchen sind unverändert drei HPE ProLiant der zehnten Generation: der HPE ProLiant ML350 und der HPE ProLiant DL380 (jeweils mit einer XEON Silver 4110 CPU) sowie der Einsteiger HPE ProLiant MicroServer mit einem Opteron.

Der HPE ProLiant ML350 Gen10 Base mit einem XEON Silver 4210, das Nachfolgemodell des neuen-alten Klassenbesten, hat den Sprung in die Top 5 geschafft, genauer auf Platz 4, nachdem er im vorangegangenen Quartal Platz 18 inne hatte. Was ihn unterscheidet, ist die nur marginal höhere CPU-Taktrate von 2,2  gegenüber 2,1 GHz und der HEK, der bei dem neuen ProLiant ML350 bei rund 1.675 Euro und damit 150 Euro über dem Vorgänger liegt.

Der Vollständigkeit halber: Der Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 mit einem 3,3 GHz schnellen XEON E3 hat sich um zwei Stellen auf Platz 8 verbessert, das Lenovo ThinkSystem ST50 7Y48 als Server-Tower mit vier Racks und einem Xeon E-2124G mit einer Taktrate von 3,4 GHz sogar von Platz 31 auf Platz 12. Aber ansonsten ist HPE bis Position 26 so ziemlich allein auf weiter Flur bei den Servern im ITscope Marktbarometer.

Storage: Synology baut Führung aus

Speicher- oder Storage-Systeme sind diesmal das Top-Thema im ITscope Marktbarometer. Taiwans Hersteller Synology ist hier weiterhin dominant und bringt noch ein paar Produktneuheiten in die Pole Position.

Nummer 1 ist und bleibt die Synology Disk Station DS218+, und das mit einem großen Vorsprung von 2.088 Klicks, über 1.200 mehr als die Synology Disk Station DS918+ auf Platz 2. Diese ist seit Februar 2019 gelistet, war aber im Vorquartal noch unter ferner liefen auf Platz 148. Dabei ist sie als NAS-Server mit 4 Schächten SATA 6Gb/s / eSATA und 4 GB RAM zum HEK von rund 445 Euro nicht uninteressant.

Die DS218+ zum HEK von 266 Euro auf Platz 1 hat dagegen nur zwei Einschübe. Allerdings nimmt sie ebenfalls SSDs vom Typ M.2 NVMe auf, womit eine hohe Cache-Performance erreicht werden kann. Hinzu kommt auch eine Flexibilität in Bezug auf die Leistung, etwa für zwei parallele Live-Streams mit 4K-Auflösung.

Während Synology sich überwiegend im Umfeld der NAS-Server mit HEKs bis etwa 500 Euro tummelt, visiert HPE mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN und dem HPE Modular Smart Array 2050 SAN ganz klar das B2B-Segment an. Entsprechend hoch sind auch die HEKs von rund 6.072 Euro respektive 4.048 Euro im Quartalsschnitt. Dafür nimmt Ersteres als Array mit 24 Einschüben aber auch Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 616 TB auf. Das 2052er hat sich um drei Stelle auf Platz 11 verbessert, das 2050er um drei Stellen auf Platz 13 verschlechtert. Aber das soll noch nichts heißen.

Bei dem HPE-Flaggschiff 2052 sind zwei SSDs mit insgesamt 1,6 TB verbaut. Der Vorteil gegenüber Festplatten ist ein deutlich schnellerer Speicherzugriff. Händler dürfte freuen, dass der HEK im neuen Jahr auf derzeit 5.200 Euro kräftig gesunken ist. Somit wäre im ITscope Ranking also Luft nach oben. Vielleicht reicht es im Frühjahr ja schon für einen der ersten fünf Plätze.

Als echter Gipfelstürmer könnte sich nochmal die Synology RackStation RS820+ zeigen. Denn die ist seit Erscheinen im September 2019 von 0 auf Platz 14 gut durchgestartet. Zu den Besonderheiten gehören vier 1GbE LAN-Ports mit Bündelung per Link Aggregation sowie Failover genannte Ausfallsicherheit. Das fast baugleiche Modell Synology RackStation RS820RP+ in der Variante mit redundanter Stromversorgung (dafür RP) findet sich erst auf Platz 28, hat aber auch Potenzial als Aufsteiger im ITscope Marktbarometer für die kommenden Quartale.

Mit den beiden Geräten, die jeweils vier Schächte bieten, zielt Synology offenbar auf das Profi-Segment, wo sich bisher die weit teureren etablierten Anbieter breitgemacht haben. Dabei winken die Asiaten hier mit gerade noch SoHo- und B2C-tauglichen HEKs von um die 1.000 Euro. Schon von daher sind sie eine weitere Beobachtung wert.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

21.01.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/19: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

AMDs Sieg, ungewöhnliche Dockingkonzepte bei Dell und die Rückkehr des iPod

Wer meint, das berühmte Sommerloch sei kaum für Überraschungen gut, sollte sich jetzt lieber anschnallen: Bei den CPUs ist der aktuelle Ryzen 9 als 12-Kerner so eingeschlagen, dass AMD erstmals vor Intel an der Spitze liegt. Genauso hat Apple sich nach langer Zeit bei den Tablets zurück auf Platz 1 gekämpft. Bei Mobiltelefonen klettert Samsungs Outdoor Handy nach oben. Wieder dabei ist die Kategorie 3D-Drucker mit neuen Playern, die nicht nur für Consumer interessant sind, sondern auch für Industrie, Handel, Medizintechnik und andere vertikale Märkte. Unser neues ITscope Marktbaromter Q3/2019 zeigt Ihnen nun die spannendsten Entwicklungen im Hardware-Markt, u. a.:

  • CPU-Sensation: AMD erstmals vor Intel mit dem Ryzen 9 in 7nm Zen-2-Architektur
  • Handwerkers Liebling: Samsungs Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features
  • Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY weiter an der Spitze
  • Notebooks: Apple verliert weiter Boden, Lenovos Low Cost Reihe auf Nr. 1

Karlsruhe, den 30.10.19. In der IT-Welt ist das dritte Quartal im Gegensatz zum vierten oftmals Saure-Gurken-Zeit, da die meisten Neuheiten fürs Weihnachtsgeschäft frühestens ab September erscheinen und so keinen Einfluss auf Rankings nehmen können. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel: Eine davon, die wie eine Bombe einschlägt, ist der „ewige Zweite“ im Desktop CPU Bereich: AMD. Dessen Ryzen Serie auf Basis der hauseigenen Zen-Architektur hat sich schon länger vielversprechend am Markt emporgekämpft. Jetzt aber hat der Ryzen als 12-Kerner im 7nm-Prozess die Sensation geschafft und Intel erstmals den Spitzenplatz abgeluchst. Welche Marken und Produkte im dritten Quartal noch das Rennen machten und welche verloren haben, das erfahren Sie hier.

Highflyer: AMDs „Ryzing Star“ und modulares Dockingkonzept vorne

Platz 1 und „Ryzing Star“ der Highflyer im aktuellen ITscope Marktbarometer ist mit 2.774 Klicks der 12-Kern-Prozessor AMD Ryzen 9 3900x zum HEK von im Schnitt rund 519 Euro. Dieser bringt mit 3,8 GHz mächtig Leistung mit und setzt Intel mit 7nm Prozess weiter unter Zugzwang. Wie deutlich, zeigt die fast panische Reaktion des einstigen Platzhirschs: um das Erstarken von AMD in dem Segment zu stoppen, hat Intel für das Core-i9-Geschwader der im November folgenden 10. Generation laut PC-Welt, schon Preissenkungen von 40 bis 50 Prozent beschlossen. Damit sollen dann für den neuen Core i9 Endkundenpreise von 590 bis 979 Dollar drin sein.

Der zweite Platz der Highflyer im dritten Quartal 2019 hat sich im Bereich Notebook-Zubehör die Dockingstation WD19 von Dell gesichert. Diese ist mit einem Datendurchsatz von 10 Gbit/s, drei USB-3.2-A-Ports (einem vom Typ USB-C), HDMI und zwei DisplayPort-Anschlüssen ausgestattet. Eine Besonderheit ist die modulare Aufrüstbarkeit von Konnektivität und Stromversorgung auf bis zu 210W.

Auf Platz drei hat es das Lenovo ThinkPad L590 mit 15,5“-Display und 256 GB SSD geschafft. Dabei ist das Notebook erst seit Ende Juli 2019 bei ITscope gelistet. Nach dem jahrelangen Trend zu immer kleineren Geräten sind große Displays also doch wieder en vogue – und das zu einem für Händler attraktiven HEK von 770 Euro.

In der Kategorie PC-Systeme hat es diesmal HP mit dem HP ProDesk 400 G6 Micro Tower auf Platz 4 unter den Senkrechtstartern geschafft. Dieser gehört zu einer neuen Serie von Mini-Rechnern mit Intels Sechs-Kern-Prozessoren der 9. Generation, die im Sommer vorgestellt wurden. Das schicke Türmchen bietet einen Intel Core i5-9500 mit 3,0 GHz, eine SSD mit 256 GB vom Typ NVM Express, 8 GB RAM und unter anderem vier USB 3.2 Gen 1 Typ-A Ports.

Den Highflyer in der Kategorie Grafikkarten stellt wieder MSI mit der MSI GeForce RTX 2070 SUPER GAMING X TRIO. Diese präsentiert sich als Bindeglied zwischen Highend und Midrange, zählt aber zum HEK von 509 Euro oder Endkundenpreisen von rund 650 Euro zu den teureren Grafikkarten. Dafür wartet sie mit schnellen 8 GB GDDR6, 1 x HDMI 2.0b und drei DisplayPort-Anschlüssen der Version 1.4 auf.

Interessant wird es dann wieder mit dem Apple iPhone 11 in Schwarz mit 64 GB. Das ist kaum auf dem Markt und hat es doch gleich auf Platz 8 unter den Neueinsteigern geschafft. Damit hat das neue iPhone 11 das Samsung Galaxy S10e, den Highflyer des Vorquartals unter den Smartphones, wieder etwas in den Hintergrund treten lassen.

Virtual Reality (VR) gehört so wie Augmented Reality (AR) zu den Zukunftstrends schlechthin. Entsprechende Brillen, wie die Oculus Rift S auf Platz 13 der neuen ITscope Highflyer, lassen auf einzigartige Weise in virtuelle Welten eintauchen. Das ist nicht nur für Gaming interessant, sondern auch für die Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen, für die Wunschwagen-Konfiguration, für medizinische Operationen und vieles mehr.

Gleich hinter der VR-Brille von Oculus VR, auf Platz 14, hat es mal wieder ein für B2B Plattformen ungewöhnliches Produktsegment von Xiaomi unter die ITscope Highflyer geschafft. Gemeint ist der Saugroboter Xiaomi Mi Roborock S6, der laut Chip-Test im Vergleich zu dem S5 Vorgänger einige Verbesserungen erfahren hat, so in der Navigation, Lautstärke und Geschwindigkeit. Vielleicht greift hier der ein- oder andere Händler auch privat zu diesem Schnäppchen.

Schließlich sei noch der iPod Touch auf Platz 16 der ITscope-Neueinsteiger genannt. Nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ bringt Apple mit diesem Gerät der 7. Generation einen Klassiker zurück ins Rennen, der schon fast abgemeldet schien. Schließlich kann man Musik heute auch mit jedem Smartphone hören. Freizeitsportler werden aber bestätigen, dass das manchmal etwas mühsam ist. Abgesehen davon, versteht sich der iPod Touch mit bis zu 256 GB Speicher nicht nur als MP3-Player, sondern als mediales Multitalent. Denn er unterstützt verschiedene Apps, wie solche für Spiele und den Apple-eigenen Chat-Dienst Facetime.

Sensation bei CPUs: AMD erstmals vor Intel

Das neue CPU-Ranking ist, wie eingangs schon erwähnt, die größte Überraschung im ITscope Marktbarometer Q3/19. Wer hätte vor einigen Monaten noch gedacht, dass AMDs Ryzen doch noch so einschlagen würde?

Dabei haben sich nicht nur etwa die neuen 12-Kerner an dem ehemaligen Langzeitgewinner Intel vorbeigemogelt, sondern auch die mit sechs oder acht Kernen. Bis vor einem Jahr saß Intel noch so fest im Sattel, dass AMD kaum je eine Chance hatte, unter die Top 20 zu gelangen. Jetzt ist AMD mit der Umstellung auf den feineren 7nm Prozess doch glatt an Intel vorbeigezogen, wo man noch mit der Umstellung auf 10nm beschäftigt ist!

Von Platz 105 auf Platz 1 hat sich mit 2.774 Klicks der erst seit Juni 2019 gelistete 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X mit 3,8 GHz raketenartig an die Spitze gesetzt, dicht gefolgt von dem mit 3,6 GHz getakteten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X, der im zweiten Quartal noch auf Platz 415 weit unter ferner liefen war. Die Händlerpreise (HEK) von im Schnitt rund 518 und 300 Euro mögen dabei eine Rolle spielen. Denn der Intel Core i9 9900K mit ebenfalls acht Kernen und 3,6 GHz ist gemäß HEK etwa anderthalbmal so teuer wie der Zweitplatzierte. Dabei scheint er von der Performance her der einzige Prozessor zu sein, der es mit dem neuen Spitzenreiter, dem 12-Kerner von AMD, aufnehmen kann.

Der vorher Zweitplatzierte Intel Core i7-8700 mit sechs Kernen und 3,2 GHz hat sich auf Platz 3 noch wacker geschlagen, ist aber auch mehr als doppelt so teuer wie ein relativ vergleichbarer AMD Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3,4 GHz zum HEK von 134 Euro.

Mobiltelefone: Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features

Aufsteiger des Quartals in der Kategorie Mobiltelefone ist das, erst seit Ende Juni 2019 gelistete, Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32 GB Speicherplatz. Dieses schaffte es in Nullkommanix auf den zwölften Platz und eignet sich aufgrund seiner robusten Verarbeitung besonders fürs Handwerk im Außeneinsatz und die Industrie. Gemäß US-Militärstandard MILSTD 810G2 ist das Rugged Smartphone gegen extreme Temperaturen, mechanische Stöße, Vibrationen, intensive Sonneneinstrahlung und Salzwassernebel geschützt. Das Gerät lässt sich zudem auch mit Handschuhen bedienen, ein großer Vorteil für Outdoor-Arbeiten.

Auf Platz 1 und Platz 2 der Mobiltelefone haben sich zwei Apple-Geräte praktisch die Klinke in die Hand gegeben: Der Vorquartals-Zweite, das iPhone Xr mit 64 GB in Schwarz, hat sich mit 4.417 Klicks an die Spitze gesetzt und das spacegrau iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB Speicherplatz und das auf 3.230 Klicks kam, weit hinter sich gelassen.
Interessant ist, dass Samsung diesmal mit zehn zu neun ein Gerät mehr in die Top 20 gebracht hat als der ewige Händlerfavorit Apple. Von Platz 10 auf Platz 3, hat das schwarze Samsung Galaxy S10 mit 128 GB einen mächtigen Sprung nach vorn gemacht; bei 2.427 Klicks allerdings noch mit großem Abstand zu den beiden Apple-Modellen auf dem Siegertreppchen.

Den steilen Aufstieg verdankt das Galaxy S10 möglicherweise den stark gesunkenen Preisen. Lag der HEK zum Release Anfang März noch bei circa 740 Euro, waren es im September 2019 schon bei deutlich unter 500 Euro.

Huawei ist von den beiden Spitzenreitern weiter auf die hinteren Ränge verwiesen worden. Der chinesische Riese konnte sich aber mit dem Huawei P30 Pro mit 128 GB immerhin um fünf Stellen auf Platz 18 verbessern und sieben Geräte in die Top 40 bringen.

3D-Drucker: „Schmelzer“ für jeden Geldbeutel

Wer glaubt, dass 3D-Drucker noch sehr in der Nische verhaftet sind, der irrt sich. Sie haben sich vor allem im Gaming-Umfeld längst zu einem Massenmarkt entwickelt. Für die Industrie, für die Zahn- und Medizintechnik werden Maschinen für die additive Fertigung, wie SLM Solutions aus Lübeck und EOS aus Krailing bei München, aber auch immer wichtiger.

Neben den genannten, erlauchten Herstellern von Metall oder Keramik verarbeitenden Maschinen, zu denen auch GE Additive gehört, tun sich auch viele Startups in dem Markt hervor. In einem Gruenderszene.de Post über die Internationale Gießereifachmesse GIFA, die Ende Juni 2019 in Düsseldorf stattfand, heißt es sogar: 3D-Druck sei die „ideale Startup-Spielwiese“. Ein chinesisches Startup hat vor Jahren international für Aufsehen gesorgt, weil es sehr erfolgreich Häuser aus dem 3D-Druck angeboten hat.

Die meisten der Startups, obwohl sie sich vielleicht so wie rapidobject längst nicht mehr so sehen, tummeln sich im Bereich der 3D-Datenerstellung und Beratung. Der Name des Dienstleisters aus Rosenheim ist übrigens Programm, denn ein ganz wichtiges Einsatzgebiet von 3D-Druckern ist Rapid Prototyping, das schnelle Erstellen von Prototypen. Diese werden heute noch oft aus Wachs geformt oder aus Holz, beziehungsweise Kunststoff, herausgefräst. Mit dem 3D-Drucker geht es sehr viel schneller.

3D-Formen aus den härtesten Metallen (z.B. Titan), aus Keramik und Hochleistungskunststoff entstehen in der Regel im eigenen Pulverbett durch Schmelzen oder Sintern (Erhitzen bis fast an den Schmelzpunkt) per Laser oder Elektronenstrahlen. Für solche Maschinen oder Anlagen werden allerdings oft sechs- bis siebenstellige Preise ausgerufen.

3D-Drucker Marke Eigenbau für Heimwerker gibt es dagegen zum Teil schon für unter 200 Euro. Diese arbeiten meist mit der Schmelzschichtung oder mit der Schichtung aus Schmelzfäden, Fused Deposition Modeling (FDM) oder Fused Filament Fabrication (FFF) genannt. Sie können in der Regel auch nur Formwachse und Thermoplaste, sprich einfachere Kunststoffe, verarbeiten. Einfach heißt aber nicht, dass diese Kunststoffe nicht robust wären.

Neben dem auch als Bioplastik bezeichneten PLA (Plyactide oder Polymilchsäuren, eine Art Polyester), aus dem viele Kugelschreiberhülsen und Plastikflaschen bestehen, konnten FDM-/FFF-Geräte auch schon früh ABS (Acryl-Butadien-Styrol) verarbeiten. Daraus sind unter anderem Lego-Steine, Motorradhelme und Gehäuse vieler Haushaltsgeräte gefertigt.

Neuere, hochwertige 3D-Drucker aus dem FDM-/FFF-Lager verstehen sich sogar auf Filamente aus HIPS (High Impact Polystyrene), ein durch Kautschuk modifiziertes Polystyrol („Verwandter“ von Styropor), das wegen der hohen Schlagfestigkeit sehr oft in Spielzeug sowie in Gehäusen von Computern und Telefonen Einsatz findet. Das heißt, dass sich damit nicht nur Schlümpfe nachbauen lassen. So manch einer hat es schon geschafft, damit zum Beispiel einen Schlüssel nach zu fertigen.

Die meisten 3D-Drucker im ITscope Marktbarometer gehören zu der letzteren Kategorie der hier der Einfachheit halber kurz „Schmelzer“ genannten FDM-/FFF-Geräte. Diese erfreuen nicht nur Consumer-Herzen, sondern werden, wie gesagt, auch oft für Rapid Prototyping eingesetzt, wenn es das Material erlaubt, aber auch für den Ersatz von fehlenden oder defekten Bauteilen.

Die HEKs unter den ersten 40 3D-Drucker im aktuellen Ranking reichen hier von unter 110 Euro für einen 3-in-1-Systembaukasten von ALLNET bis hin zu über 4.500 Euro für den MakerBot Replicator Z18 mit FFM-Technologie, der sich von Platz 9 auf Platz 4 verbessern konnte.

Obwohl schon seit März 2016 gelistet, hat sich im dritten Quartal der FDM-Vetter Creator Pro von FlashForge zum HEK von 640 Euro von Null auf Platz 1 an die Spitze katapultiert. Dieser kann übrigens auch hochschlagfeste HIPS-Formen hervorbringen. FlashForge (chinesisch: Shanzhu, wörtlich „Blitzguss“) zählt sich als Nummer 3 weltweit, gehört zu den Shootingstars der 3D-Druckerhersteller im B2C-Strom und stellt gleich fünf Geräte der Top 15 im aktuellen ITscope Ranking. Der amerikanische Weltmarktführer MakerBot kommt dagegen nur auf vier der ersten 15 3D-Drucker im aktuellen ITscope Markbarometer. Ein interessantes Angebot scheint übrigens der FlashForge Adventurer 3 zum HEK von rund 313 Euro zu sein. Denn die Händler haben das Gerät gleich mal von Platz 5 auf Platz 3 hochgehievt.

XYZprinting, Teil der New Kinpo Group aus Taiwan, hat zwar mit dem XYZprinting da Vinci 1.0 Pro 3-in-1 für einen HEK von 530 Euro, nach Platz 11 im zweiten Quartal nun den zweiten Platz erobert, konnte sich aber nur mit zwei Geräten in die Top 15 bringen. Ein absoluter Newcomer unter Top 15 ist der ALLNET ANYCUBIC I3 Mega-S Ultrabase, der es gleich auf Platz 12 geschafft hat.

Wachablösung bei Business Tablets

Im B2B Segment war lange Zeit das Surface Pro mit 256 GB von Microsoft an der Spitze. Nun ist es von einem Apple und einem anderem Surface auf den dritten Platz zurückgedrängt worden. Das Apple iPad mit 32 GB (MR7F2FD/A) hat sich um über 940 auf 4.104 Klicks und von Platz 2 auf Platz 1 verbessert. Es hebt sich mit 750 Klicks von dem schwarz gehaltenen Microsoft Surface Pro 6 mit 256 GB ab, das ebenfalls um eine Stelle auf Platz 2 aufgerückt ist.

Dabei liegen die Geräte preislich weit auseinander: Das iPad hat gerademal einen HEK von knapp 280 Euro, das Microsoft-Gerät kommt dagegen mit einem Händlereinkaufspreis von rund 1.025 Euro daher. Beide Modelle sind übrigens schon seit über einem Jahr bei ITscope gelistet.

Aufsteiger der Saison ist das Samsung Galaxy Tab A mit 10-Zoll-Display und 32 GB von März 2019, das sich in der Händlergunst um 30 Stellen auf Platz 5 erheben konnte. Dabei ist es mit einem HEK von rund 175 Euro wesentlich günstiger als alle vier Geräte auf den vorderen Plätzen.

 

TFT-Monitore: HPs EliteDisplay vor Dell

Vorne an der Monitorspitze ist mit 4.170 Klicks zum dritten Mal in Folge das HP EliteDisplay E243i mit der WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten und einem durchschnittlichen HEK von rund 172 Euro.

Auf Platz 2 und 3 sind wieder zwei Geräte von Dell: der Dell P2419H mit FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und blickwinkelstarkem IPS-Panel und der Dell UltraSharp U2415 mit WUXGA-Auflösung, Mini DisplayPort, HDMI, DisplayPort und USB 3.0.

 

 

Notebooks: Lenovo und HP dominieren weiter das Geschehen

Bei den Laptops sind mit 6:6 unter den Top 15 wieder Lenovo und HP die dominanten Player im ITscope Marktbarometer. Microsoft ist gerade mal mit einem Gerät vertreten, Apple mit Zweien.

Auf Platz 1 im dritten Quartal 2019 hat es mit 4.331 Klicks, weit vor allen anderen, das Lenovo ThinkPad E590 20NB mit 15,6″-Display geschafft. Diesen bietet einen mit 1,6 GHz getakteten Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD. Damit hat die vorherige Nummer 4 das Lenovo ThinkPad L580 20LW mit Core-i7-Prozessor und 512 GB SSD an der Spitze abgelöst und auf Platz 2 verwiesen. Das HP ProBook 450 G6 mit 8 GB RAM mit Core i5 und 256 GB SSD kam somit nur auf den dritten Platz.

Komplettsysteme: HP vor Lenovo

Bei den PC-Komplettsystemen sind die 2018er Modelle weiterhin stark nachgefragt: Auf Platz 1 ist der HP ProDesk 400 G5 mit 256 GB SSD-Speicher.

Ebenfalls unverändert auf Platz 2 und 3 sind das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, mit 1,7 GHz schnellem Core i5 und 256 GB SSD sowie der HP ProDesk 400 G4 mit einem 2,1 GHz schnellen Core-i5-Prozessor und 256GB NVMe SSD.

Etwas interessanter wird es auf den hinteren Rängen. So hat der HP 290 G1 mit einem mit 3,6 GHz getaktetem Intel Core i3 und 256 GB SSD den Sprung von Platz 25 auf Platz 8 gemeistert. Dabei ist das Gerät schon seit Mai 2018 gelistet. Mit einem HEK von rund 370 Euro aber das günstigste unter den Top 10.

 

Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY bleibt vorn, MSI holt „spielerisch“ auf

PNY bleibt der Spitzenreiter in der Kategorie Grafikkarten mit der PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5-Speicher und ist mit sieben Plätzen unter den ersten Top 15 auch gut vertreten. Die PNY Quadro P4000 mit 8GB GDDR5 ist weiterhin auf Platz 3 und damit immer noch gut im Rennen. Auch die PNY NVIDIA Quadro P620 mit 2GB GDDR5 ist dem Platz 5 treu geblieben.

Asus hat sich derweil komplett aus der Riege der Top 15 verabschiedet. Dabei war das Unternehmen aus Taiwan im zweiten Quartal 2019 noch mit vier Grafikkarten ganz vorne dabei.

Stattdessen hat es nun MSI mit dem NVIDIA-Bord MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO mit 11 GB GDDR6 von Platz 8 auf den zweiten Platz geschafft, und das trotz des stolzen HEKs von rund 1.110 Euro. Das ebenfalls aus Taiwan stammende Unternehmen profitiert überhaupt vom neu entbrannten Gaming-Fieber und konnte in dem Bereich noch drei weitere Bords in die Top 15 „einschmuggeln“.

 

Mainboards: MSI macht mit Gaming-Boards Boden gut

 

Auch bei den Mainboards gab es so gut wie keine Veränderungen, zumal auch hier die meisten Modelle von 2018 sind. Auf Platz 1 ist weiterhin das AMD-ATX-Bord ASUS PRIME Z390-A das bis zu 128 GB an DDR4-SDRAM aufnehmen kann. Die beiden nachfolgenden Boards haben nur ihre Plätze getauscht. Platz 2 belegt jetzt das ATX-Board Gigabyte Z390 DU, LGA1151, Platz 3 das ASUS PRIME X399-A, TR4, E-ATX.

 

Festplatten: Samsungs 860er hält die Spitze

Bei den Massenspeichern, die meisten aus dem SSD-Lager, gab es im letzten Quartal schon kaum Neuzugänge bis auf die Samsung 970 EVO Plus  (siehe ITscope Marktbarometer Q2/19). Entsprechend gab es auch wenig Bewegung im aktuellen ITscope Marktbarometer. Die 970 EVO Plus mit 500 GB hat sich unverändert auf Platz 5 gehalten, ist aber auch schon seit Januar 2019 gelistet.

An der Spitze sind wieder zwei Samsung 860 EVO: Mit 6.125 Klicks beansprucht die Samsung 860 EVO mit 250 GB noch deutlicher den Spitzenplatz für sich als zuvor. Die 860 EVO mit 500 GB muss sich mit 1.201 Klicks mit weniger begnügen. Die HDD WD Red 4TB, 5400 rpm bleibt unverändert auf Platz 3.

Server: HPE lässt kaum Platz für andere Player

Bei den Servern lässt HPE anderen Mitspielern nach wie vor so gut wie keine Luft. Einzig der vorher zwölfplatzierte Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 hat es noch auf den letzten Platz der Top 10 geschafft. Die beiden Spitzenreiter haben sich im Vergleich zum ITscope Marktbarometer Q2/19 lediglich abgelöst: Auf Platz 1 ist jetzt der HP Enterprise ProLiant ML350 Gen10, auf Platz 2 der HPE ProLiant DL380 Gen10 Performance, beide für Intel Xeon Silver ausgewiesen.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

30.10.2019|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2019

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab

Das sind die Highlights im ITscope Marktbarometer Q2/2019

ITscope Marktbarometer Q1 2019

  • Duell der Smartphone-Giganten: Apple und Samsung lassen Huawei keine Chance
  • Frühlingsluft: Bewegung bei Transceivern durch neue, günstigere GBIC-Variante
  • Machtwechsel: HP luchst Lenovo bei Komplettsystemen die Krone ab
  • Abgefrühstückt: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken
  • Auch im B2B ein Renner: Apples AirPods 2 erobern die Charts im Sturm
  • (Beein)druckend: Neue Printer-Modelle von HP kommen an

Es muss nicht immer gleich ein neuer Smartphone-Coup sein: Auch mit seinen AirPods 2 hat Apple im zweiten Quartal bewiesen, dass es einen absoluten Hit in den Reseller-Charts landen kann. Eine erfrischende Dynamik ist derweil im Bereich Transceiver zu beobachten. HP und Dell duellieren sich weiterhin um die Vorherrschaft im Monitorsegment während Samsung und Apple den gemeinsamen Kontrahenten Huawei in Sachen Mobiltelefone erfolgreich in die Schranken weisen…

Karlsruhe, den 15.07.2019 — Frischer Frühlingswind im Channel: Das 2. Quartal stand ganz im Zeichen der Senkrechtstarter. Selbst in Kategorien, die normalerweise von langen Produktlebenszyklen geprägt sind, sind einige Rising Stars erblüht. Wer machte in Q2/2019 am meisten von sich reden? Welche Marken und Modelle waren im zweiten Quartal besonders gefragt?

Das neue ITscope Marktbarometer analysiert rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller. Einigen von ihnen, wie zum Beispiel das Samsung Galaxy S10e, dürften in eine rosige Zukunft bevorstehen.

Highflyer: Apples AirPods 2 erobern die B2B-Charts im Sturm

Das Frühlingsquartal 2019 hat zahlreiche Shooting Stars über Nacht in den Hardware-Himmel befördert. Anführer der Neueinsteiger sind hierbei ganz klar die kabellosen AirPods der zweiten Generation von Apple. Mit beachtlichen 3.604 Klicks war das Reseller-Interesse an den neuen In-Ear Bluetooth-Hören ausgesprochen hoch — und das trotz des stolzen Preises von 147 Euro im EK. Bemerkenswert ist auch, dass es sich hierbei nicht um ein dediziertes B2B-Produkt, sondern um einen Artikel mit Endkundenfokus handelt. Neben dem verbesserten, klareren Klang dürfte auch die optimierte Steuerung von Siri die Nachfrage der Business-Kunden angekurbelt haben. So kann das iPhone auf Dienstreisen mit dem Auto komplett hands-free gesteuert werden.

Auf Rang 2 der Neueinsteiger hat sich das Aruba Transceiver-Modul von HP Enterprise platziert. Die Produktlebenszyklen in diesem hart umkämpften Markt sind lang und Verkaufserfolge oft durch deutlich günstigere Copycats und Gebrauchtware beeinflusst. Umso größer also der Aufruhr, wenn es nach langer Zeit mal wieder ein Nachfolgemodell gibt. Vergleicht man jedoch die Spezifikationen des neuen Moduls mit dem Vorgängermodell J4858C, fällt auf, dass beide Ausführungen identisch sind. Es scheint sich hierbei also lediglich um ein Rebranding zu handeln, bei dem alter Wein in neuen Schläuchen verkauft wird. Da die neue Ausführung aber sogar noch günstiger ist, setzen Systemhäuser zumindest fürs Neugeschäft nun konsequent auf die neueste Version. Dementsprechend gab’s stattliche 2.057 Klicks für das Transceiver-Modul.

Mit dem Samsung Galaxy S10e mit 128 GB Speicherplatz steht in diesem Quartal ein Smartphone auf dem dritten Treppchen des Highflyer-Podests. Der schnelle Aufstieg des Mobilgeräts ist bei einem solch raschen Preissturz nicht verwunderlich: Lag der HEK zum Marktstart im Februar noch bei 620 Euro, kostet das Smartphone des südkoreanischen Elektronikgiganten Ende Juni nur noch 458 Euro im Einkauf.

Das Treppchen knapp verfehlt hat hingegen das iPad Air in der 64 GB-Version. Mit 1.252 Aufrufen konnte das 10,5’’-Tablet dennoch großes Interesse wecken. Dies dürfte — wie auch beim Drittplatzierten der Highflyer — nicht zuletzt am frühen Preisfall nur zwei Wochen nach Release liegen: Von knapp 444 Euro fiel der HEK für das Device Anfang April immerhin auf 427 Euro. Bei aktuellen Straßenpreisen ab 487 Euro ist hier also durchaus eine Marge zu erwarten, die Resellern ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte.

Wie üblich kommt nach dem Release neuer Chipsätze auch der Grafikkarten Markt in Schwung. Ein Shootingstar dieser Kategorie ist definitiv die MSI GeForce GTX 1660 Ti GAMING X 6G. Sie schaffte es im 2. Quartal auf Platz 5 der Highflyer und liegt mit einem HEK um die 250 Euro im mittleren Preissegment. Unter den 1660er-Karten scheint sie daher mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis punkten zu können.

Ein weiterer, hochinteressante Top-Einsteiger hat sich auf den 8. Platz der Hitlist vorgekämpft. Der erst seit Ende April gelistete HP LaserJet Pro M404dn ist das Nachfolgemodell des M402dne, der aktuell noch die ITscope Marktbarometer-Charts in der Kategorie Drucker anführt. Das Potential zum würdigen Thronfolger hat der Monochrom-Printer schon jetzt, zumal er mit einem HEK von rund 186 Euro zu den günstigsten Modellen im Bereich Laserdrucker zählt.

Bei den CPUs sorgt derweil die AMD Ryzen 9 3900X für Furore. Mit zwölf Kernen und 3.8GHz Taktfrequenz überzeugt der Prozessor vor allem durch seine starke Leistung. Leistung, die allerdings auch ihren Preis hat: 473 Euro kostet die CPU im HEK. Bei Straßenpreisen ab 734 Euro dürfte dieser Einkaufspreis dennoch zu verschmerzen sein. In der Highflyerliste des ITscope Marktbarometers reichte es immerhin für Platz 20.

Der Beginn der Outdoor-Saison machte sich auch diese Jahr in Anfragen der Reseller bemerkbar. Deutlich wird dies bspw. bei der Platzierung der Osmo Action von DJI. DJI ist bekannt für seine Drohnen und den daran montierten, hochauflösenden Kameras — in diesem Bereich ist der Hersteller längst Marktführer. Jetzt gilt es, die Konkurrenz von GoPro im Bereich Action-Cams aufzumischen. Zwei Bildschirme, hochauflösende Videofunktion (4K) und einfache Bedienbarkeit überzeugen dabei. Das bescherte DJI nun Platz 30 in der Highflyerliste.

TFTs: HP trotz Spitzenplatzierung kein Alleinsieger

Unangefochten auf Platz eins bleibt auch in diesem Quartal der EliteDisplay E243i von HP. Im Vergleich zum Vorquartal sind hier die Klickzahlen zwar leicht gesunken, dennoch hält sich das 24” EliteDisplay mit über 1.000 Klicks Vorsprung vor dem zweitplatzierten Dell P2419H klar an der Spitze.

Auf den zweiten Blick ist der Sieg jedoch nur ein halber: Mit fünf Modellen in den Top 10 kann sich Dell sich ebenfalls als absoluten Top-Player des TFT-Segments rühmen. So beansprucht Dell die Ränge zwei, drei, sieben und acht für sich und schaffte zusätzlich mit dem Dell UltraSharp U2719D den Sprung auf Platz 9. Letzterer besticht nicht nur durch seine schicke Optik sondern bringt durch seine QHD 2560 x 1440 Auflösung bei 60 Hz gestochen scharfe Bilder. Mit seinen 354 Euro im HEK ist er allerdings auch der teuerste TFT unter den Top10.

Nochmal interessant wird es im Mittelfeld: Die Top 15 knapp verpasst hat der Samsung UD590 Series U28E590D mit einer Bildschirmdiagonale von 28 Zoll. Dieser konnte sich immerhin von Platz 19 auf Platz 16 vorkämpfen und ist damit der einzige Ultra-HD (3840 x 2160) Bildschirm, der es dieses Quartal in die Top 20 unseres Marktbarometers geschafft hat. Nach einer Marktpräsenz von mittlerweile über vier Jahren ist der Technologie der Durchbruch im Office allerdings immer noch nicht gelungen. Es bleibt abzuwarten, ob das weiter sinkende Preisniveau endlich die Massen anlockt. Die Distribution hat auf jeden Fall schon mal kräftig aufgestockt.

Mobiltelefone: Duell zwischen Apple und Samsung, Huawei außen vor

Kaum zu glauben, aber wahr: Das iPhone 8 mit 64 GB bleibt mit 2.273 Klicks die Nummer 1 der Mobiltelefone und hat auch zehn Monate nach Release der neuen Generation seinen Titel verteidigt. Zwar ist das iPhone Xr mit 64 GB mit nur 23 Klicks weniger dicht auf den Fersen — letztendlich hat es trotzdem nur für Platz 2 gereicht. Beide Smartphones profitieren hierbei nicht nur vom stabilen Markenimage des Apple-Konzerns, sondern auch von den sich langsam in erschwingliche Sphären einpendelnden HEKs.

Bemerkenswert ist auch, dass die Preise für das 8er-Modell wieder anziehen — und das, obwohl das Modell bei eBay bereits ab 409 Euro zu erstehen ist. Fachhändler hingegen müssen immer noch um die 500 Euro pro Gerät hinblättern. Möglich also, dass Apple hier das Ende des großen Abverkaufes erwirken will.

Beachtlich zugelegt hat derweil das Samsung Galaxy S10e. Dieses ist innerhalb eines Quartals von Platz 47 auf den 4. Platz gesprungen. Mit dem Galaxy A50 liefert Samsung außerdem einen weiteren Aufsteiger. Das seit März gelistete Smartphone schafft es von Platz 175 auf den 15. Platz.

Huawei ist in diesem Quartal nicht unter den Top 15 vertreten. Diese sind ausschließlich Apple und Samsung vorbehalten. Die Chinesen schaffen es mit dem Huawei Mate 20 Lite in der 64 GB ausführung aber immerhin auf den 16. Platz des ITscope Marktbarometers und verfehlt damit knapp den Inner Circle der Bestenliste. Außerdem liefert Huawei mit dem P30 Pro in der 128 GB-Ausführung einen echten Aufsteiger: Das seit März geliste Smartphone schießt von Platz 369 auf den 23. Platz.

Tablets: Surfaces weisen iPads erneut in die Schranken

Ein heißer Aufsteiger im Tablet-Segment ist das Apple iPad Air Wi-Fi der 3. Generation. Nach dem erwartungsgemäß erfolgreichen Marktstart im März schaffte das Tablet in Q2 einen beachtlichen Sprung von Platz 157 auf den 6. Rang. Damit liegt es nur knapp hinter dem Samsung Galaxy Tab A, das derzeit den 5 Platz belegt. Auch die Preisentwicklung dürfte sich positiv auf die Nachfrage nach dem iPad Air ausgewirkt haben: Zuletzt konnte das Tablet für rund 427 Euro von der Distribution bezogen werden. Bei Endverbraucherpreisen von circa 490 Euro ist der Verkauf des iPad Air für Reseller durchaus lohnenswert.

Die Top 5 dominiert jedoch weiterhin Erzrivale Microsoft: Mit gleich drei Tablets ist Microsoft vertreten und verteidigt eisern die Plätze eins, drei und vier. An der Spitze steht dabei nach wie vor das Microsoft Surface Pro mit 256GB. Die Preisdiskriminierung innerhalb der Surfaces scheint dabei gelungen: Die HEKs der Top 15 Microsoft Tablets liegen in einem breiten Korridor zwischen 750 und 1.300 Euro.

Notebooks: Das Feld von hinten aufgemischt

In der Kategorie Notebooks gab es im 2. Quartal mächtig Bewegung: Fünf der Top 10-Plätze werden durch Aufsteiger außerhalb der besten zehn aus dem 1. Quartal belegt. HP und Lenovo kämpfen weiterhin um die begehrten Plätze innerhalb der Top 10; an der Spitze durchgesetzt hat sich letztendlich das Lenovo ThinkPad L580 in der 512GB-Ausführung. Damit löst es den Vorquartalssieger von HP ab, der einen tiefen Absturz auf Platz 19 verkraften musste. Beim neuen Spitzenreiter handelt es sich jedoch keineswegs um ein Kampfpreismodell: Das ThinkPad bewegt sich mit 1.014 Euro HEK im mittleren Preissegment und überzeugt vielmehr durch ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

HP zieht mit dem HP ProBook 450 GB auf der Überholspur von Platz 24 auf den 2. Platz und sitzt mit nur 400 Klicks Rückstand der Konkurrenz von Lenovo im Nacken. Verwunderlich ist das nicht: Das Modell hat Mitte März einen erheblichen Preissturz von 720 Euro auf 620 Euro HEK erlebt. Seither können die Einstandspreise der Distribution auch wieder mit den Verbraucherpreisen mithalten.

Den größten Sprung in die ITscope Marktbarometer-Charts legte jedoch das Lenovo ThinkPad E590 hin. Auf Platz 28 im Vorquartal gestartet, landet es nun auf Platz 4. Lenovo setzt bei der neuen E-Serie auf den altbewährten Look und liefert mit dem E590 ein Office-Einsteigermodell für einen HEK von 625 Euro.

Das Apple MacBook Pro, 15.4″, i7 mit 512GB SSD-Speicher schafft es dieses Mal “nur” auf Platz elf. In der Vergangenheit waren Platzierungen innerhalb der Top 3 kurz nach Launch keine Seltenheit bei Apple-Produkten. Ein Grund für den vergleichsweise verhaltenen Start dürfte der saftige Einkaufspreis sein, der mehr als 1.000 Euro über den HEK der besten sieben Produkte in dieser Kategorie liegt. Möglich also, dass Apple sich in diesem Fall mit dem Preis übernommen hat

Im Highend-Bereich ist neben dem MacBook Pro dieses Quartal nur das Microsoft Surface Book 2 in den Top 15. Mit 2.100 Euro HEK ist dieses unwesentlich günstiger als das Macbook Pro und belegt Platz 8 im aktuellen Ranking. Ein heißer Anwärter auf die Top 15 scheint auch das HP 250 G7, 15.6″, i5, 8GB mit 256GB SSD, zu sein. Gesprungen von Platz 187 auf Platz 16 wurde die Hitliste nur knapp verfehlt.

Komplettsysteme: HP luchst Lenovo die Krone ab

HP führt in diesem Quartal die Spitze des Charts im Bereich Komplettsysteme eindeutig an. Mit über 2.400 Klicks Vorsprung sichert sich der HP ProDesk 400 G5, i5 3GHz mit 256GB SSD die Führung und verdrängt Lenovo mit seinem ThinkCentre M720q 10T7 auf Platz 2. Das G4-Modell von HPs ProDesk 400 verteidigt derweil seine Bronzemedaille.

Dell macht vier Plätze gut und schafft den Sprung unter die Top 5 mit seinem OptiPlex 3060, i5 2.1GHz, 256GB SSD. Mit einem HEK von 496 Euro bleibt er dabei als einziger in den Top 5 unter der 500 Euro-Marke. Das platzsparende Gehäuse und die vielseitigen Montagemöglichkeiten des Mini-PCs, beispielsweise auch hinter dem Monitor, bringen Pluspunkte und verhelfen Dell mit seinem 3060er-Modell auf Platz 4.

Ein anderer Shootingstar bringt sich währenddessen in den Top 20 in Stellung: Das Apple iMac mit Retina 5K Display schießt von Platz 328 auf den 16. Platz. Im Vergleich zu anderen iMacs ist der Start jedoch relativ verhalten. Der im Juni 2017 erschienene iMac 27’’, ebenfalls mit Retina 5K ausgestattet, schaffte binnen der wenigen im Quartal verbleibenden Wochen den Sprung direkt in die Top 3. Bei einem HEK ab 1.622 Euro scheint so manch einer noch auf fallende Preise zu warten.

Grafikkarten: Kontinuität an der Spitze, Dynamik im Mittelfeld

Zuverlässigkeit bewährt sich: Auch im zweiten Quartal verteidigt die PNY NVIDIA Quadro P2000, 5GB GDDR5, VCQP2000-PB ihre Spitzenposition im Ranking der beliebtesten Grafikkarten. Damit hat sich das seit Februar 2017 gelistete Modul zu einem soliden Dauerbrenner entwickelt. Auf den darauffolgenden Plätzen wurden die Karten jedoch teilweise kräftig gemischt:

Die ASUS TURBO-RTX2080TI-11G, 11 GB GDDR6 macht drei Plätze gut und heftet sich auf Platz 2 an die Fersen des Spitzenreiters PNY. Dabei ist sie erstaunlich gut im Rennen wenn man bedenkt, dass sie mit einem HEK ab 1.045 Euro zum Premiumsegment der Grafikkarten gehört. Das Produktversprechen von einer zweimal längeren Lebensdauer sowie die Kombination von fortschrittlichem VR-Rendering, Echtzeit-Raytracing und künstlicher Intelligenz scheinen jedoch anzukommen.

Von Platz 16 auf den vierten Platz schaffte es die GTX 1660 Ti GAMING X 6G von MSI. Diese ist seit Februar 2019 gelistet und zählt mit einem HEK von rund 250 Euro zu den günstigen Modellen der Produktsparte. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, das durchaus auch von Gamern hervorgehoben wird, dürfte das Interesse weiter ankurbeln. Den größten Sprung bei den Grafikkarten machte jedoch ASUS mit der DUAL-GTX1060-O3G: Mit einer Verbesserung von Platz 69 auf den 9. Platz hält auch hier ein äußerst preiswertes Modell Einzug in die Top 10.

Mainboards: Asus und Gigabyte so weit das Auge reicht

Auf dem Treppchen herrscht Beständigkeit: Das mit gut 150 Euro HEK deutlich günstigere ASUS PRIME Z390-A verwies das X399-A-Modell zwar auf Platz 2 der Rangliste, auf dem 3. Platz hält sich jedoch weiterhin das Z390 DU von Gigabyte mit 535 Klicks. Generell dominieren beide Hersteller die Top 15; die Konkurrenz tritt erst auf den Plätzen 18 mit dem ASRock Z370 Pro4 und 19 mit dem MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON in Erscheinung.

Ganz anders sieht es auf den Plätzen 4 bis 10 aus: Hier gab es eine regelrechte Invasion von Aufsteigern und somit einen kompletten Austausch des Rankings — selbstredenderweise durch weitere Modelle von ASUS und Gigabyte. So sprang beispielsweise das ASUS PRIME B360M-C mit 402 Aufrufen von Platz 21 auf Platz 4, das ASUS PRIME Z370-A II machte 5 Plätze gut und sicherte sich mit 373 Klicks Platz 5 und das im EK nur 64 Euro teure Gigabyte B360M DS3H preschte von Platz 18 auf Platz 6 vor.

Ein weiterer Shooting Star ist ganz besonders hervorzuheben: Das erst seit Februar gelistete H310M S2H von Gigabyte schoss von Platz 207 auf den 13. Rang unter den gefragtesten Motherboards. Intel hatte Mitte 2018 Kapazitätsengpässe bei der Herstellung des günstigen H310-Chips für Coffee Lake, fuhr die Produktion der Chips in 22 nm gegen Ende des Jahres aber wieder hoch. Gepaart mit einem vergleichsweise niedrigen HEK von 52 Euro erfreut sich das Mainboard daher großer Beliebtheit unter den Resellern — Tendenz weiter steigend.

CPUs: Intel lässt AMD (fast) keine Chance

An der Spitze bleibt es stabil: Mit 2.508 Produktaufrufen ist und bleibt die Intel Core i7 9700K, 8-Core, 3.6 GHz CPU der unangefochtene Platz 1 unter den Prozessoren. Einen großen Sprung schafft Intel außerdem mit der neuen Vierkerner Intel Core i3 9100F 3.6 GHz. Lange nicht lieferbar und trotzdem hoch gefragt, legte diese einen Senkrechtstart von Platz 848 auf den 20. Platz hin. Wie auch die Intel Core i5-9400F besitzt die Core i3 9100F keinen interne Grafik, was die CPU sehr erschwinglich macht. Mittlerweile kann mit einem EK um die 80 Euro kalkuliert werden.

Konkurrenz in den Top 10 gibt es für Intel lediglich von AMD. Die Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3.4 GHz schafft es immerhin von Platz 6 auf Platz 4; die Ryzen 7 2700X, 8-Core, SMT, 4.35 GHz verbesserte sich um einen Rang auf Platz 9. Für den Moment bleibt Intel also mit Abstand der erfolgreichste Hersteller im CPU-Segment. Spannend dürfte es in Zukunft trotzdem werden: Die neue AMD Ryzen 9 3950X übertraf jüngst im Test alle Benchmarks und liefert dabei mehr Prozessor-Leistung zum halben (Intel-)Preis.

Storage-Systeme: Synology lässt QNAP & Co. nicht viel Platz

Synology ist weiterhin der stärkste Player bei den Storage-Systemen: In den Top 20 kann der Hersteller ganze 14 Plätze für seine Lösungen beanspruchen. Angeführt werden die Charts dabei vom DS218+ NAS Speicherserver mit seinen 20 TB Speicherplatz. Das NAS wurde im 2. Quartal 2.007 mal in ITscope aufgerufen; Platz 2 geht an das DS918+-Modell mit 1.172 Klicks.

Der Shootingstar der Storage-Sparte ist jedoch ein anderer: Die Synology RackStation RS818+ schafft den Sprung von 294 auf den 9. Platz — und das, obwohl sie im HEK knapp 500 Euro teurer ist als der aktuelle Spitzenreiter. Dafür gibt es mehr Leistung und mehr Speicher. Außerdem hat sich der Preis angepasst: Rund 200 Euro weniger muss in die RackStation seit der Lageraufstockung Mitte April kalkuliert werden.

Nicht minder beachtlich ist der Aufstieg des kleinen Bruders Synology RackStation RS819. Dieser schafft den Sprung aus dem Nichts von 0 auf 17 in nur einem Quartal. Im HEK ist sie außerdem noch 250 Euro günstiger als vergleichbare Produkte mit ähnlicher Leistung.

Drucker / Multifunktionsgeräte: (Beein)druckendes von HP

In den mittlerweile eher ruhigen Fahrwassern des Printer-Segments schlägt eine Produktneuheit derzeit hohe Wellen: Obwohl der HP LaserJet Pro M404dn erst Ende April auf den Markt kam, schaffte der Monochrom-Drucker den direkten Einstieg auf Platz 19 und sicherte sich so einen aussichtsreichen Platz in den Top 20.

Bei weitem nicht so steil gestartet, aber dennoch bemerkenswert ist der Einzug des HP LaserJet Enterprise M507dn auf Platz 92. Mit einem Einführungspreis von 500 Euro Mitte April zählt er sicherlich zu den Premiumausführungen der HP LaserJets. Mittlerweile ist der HEK jedoch um rund 20 Prozent gesunken, was sich sicherlich positiv auf die Nachfrage ausgewirkt hat.

Transceiver: Frischer Wind durch neue, günstigere GBIC-Variante von HP

Eine kleine Überraschung noch zum Schluss: Bei den Transceivern kommt nach langer Zeit endlich wieder Schwung ins Spiel. Die Produktlebenszyklen in diesem Bereich sind vergleichsweise sehr lang, weshalb Veränderungen in der Nachfrage meist durch kosmetische Updates oder kleinere Revisionen entstehen und weniger durch echte technische Neuerungen. Nicht verwunderlich also, dass der HPE Aruba – SFP+ LC Multi-Mode mit 3.714 Aufrufen weiterhin an der Spitze thront.

Auf Platz 2 hat sich jedoch ein Senkrechtstarter katapultiert: Das seit März gelistete HPE Aruba – SFP (Mini-GBIC)-Transceiver-Modul hat es mit beachtlichen 2.057 Klicks von Platz 216 bis fast an die Spitze geschafft. Das ermöglicht Systemhäusern eine größere Produktauswahl und mehr Marge als beim Vorgänger, insbesondere bei Neuinstallationen. Sein großer Bruder im LC Single Modus, das HP Enterprise Aruba SFP+-Transceiver-Modul, schaffte mit 835 Klicks immerhin den Sprung von Platz 174 auf den 9. Platz. Das ist beachtlichen, denn mit einem HEK von 946 Euro ist er der teuerste Tranceiver unter den Top 15.

Abgesehen von den Marken HPE Aruba und HP Enterprise hat es aber noch ein anderer Hersteller überraschend in die Top 10 geschafft: Das ProLabs – SFP+-Transceiver-Modul – 10 GigE konnte mit einem großen Satz von Rang 231 auf Platz 7 landen. Dank Kompatibilität mit dem Aruba J9150D und aktuellen Kampfpreisen in der Distribution scheint das wenig verwunderlich. Mit aktuell rund 30 Euro HEK kostet er nur einen Bruchteil des Originals von Aruba. Gut möglich also, dass solche Nachbauten bald salonfähig sein werden.

 

Pressekontakt

Isabel Krohn
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 31
Fax: +49 721 66 49 91 – 75
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

15.07.2019|

ITscope stellt Erweiterungen seiner ERP-Schnittstellen vor

Automation von Datenflüssen ins ERP-System spart Systemhäusern Zeit und schafft Freiräume für besseren Service

Karlsruhe, den 13.05.2019 — Die Schnittstellen zwischen ITscope und den Branchen-ERP-Lösungen SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden um wichtige Funktionalitäten erweitert. Von der automatischen Übertragung von Produkt- und Auftragsdaten bis hin zur Bestellintegration sind zahlreiche Funktionen implementiert worden, mit denen Systemhäuser manuelle Prozesse einsparen und interne Abläufe optimieren können.

Der automatische Datenaustausch zwischen Warenwirtschaften und Drittsystemen ist ein mächtiger Hebel, mit dem sich zeitaufwändige Prozesse optimieren lassen. Immer mehr Anbieter von ERP-Systemen setzen daher auf die leistungsfähige ITscope-API, um die Stammdatenpflege und Bestellprozesse im schnelllebigen IT-Sektor zu automatisieren. Die Schnittstellen zu SITE, Systemhaus.One, weclapp und c-entron wurden nun jüngst weiter ausgebaut.

Übertragung der SAP-Bestellnummer in Systemhaus.One für reibungsloses Matching

Die neumeier AG hat den Datenaustausch zwischen Systemhaus.One und ITscope gleich auf mehreren Ebenen verbessert. So können nun einzelne Produkte und ganze Angebote mit nur einem Klick direkt aus ITscope in die Warenwirtschaft übertragen werden. Neue Artikel samt Stammdaten werden automatisch angelegt, sofern sie noch nicht im ERP existieren. Auch Angebots- bzw. Auftragsdaten wie Status, Stückmengen, Preise oder Artikelbeschreibungen werden automatisch von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Eine weitere, große Erleichterung für Nutzer von Systemhaus.One besteht darin, dass die SAP-Bestellnummer nun auch in ITscope verwendet und somit in beiden Systemen synchron geführt wird. Was vorher stets mit einem manuellen Abgleich verbunden war, funktioniert nun komplett automatisch. Zahlreiche Angebots- und Auftragsdaten wie z. B. Stückmengen, Artikelbeschreibungen und Seriennummern werden damit reibungslos von ITscope zu Systemhaus.One übermittelt.

Bestellanbindung, Angebots- und Produktanlage für weclapp-Nutzer

Auch die Marburger weclapp GmbH hat ihren Datenaustausch mit ITscope weiter optimiert. Ähnlich wie bei Systemhaus.One können nun auch weclapp-Nutzer Aufträge aus ITscope per Klick nach weclapp übertragen. Einzelne, noch nicht in der WaWi vorhandene Artikel werden automatisch in weclapp angelegt.

Zusätzlich lassen sich beliebige Artikel per Knopfdruck von ITscope in weclapp einspielen. Alle relevanten Stammdaten wie EK-Preise, Lieferanten, Artikelnummern und Zubehörreferenzen werden dabei automatisch an die Warenwirtschaft übermittelt und müssen fortan nicht mehr manuell erfasst werden.

Die größte Neuerung für weclapp-Nutzer dürfte jedoch in der Umsetzung der Bestellanbindung an ITscope bestehen. Hat der Kunde einen Auftrag erteilt, können hierfür ab sofort Warenkörbe in ITscope angelegt werden. Diese lassen sich anschließend über die ITscope-Plattform bei den jeweiligen Lieferanten bestellen. Zugehörige Bestelldaten und weiterführende Informationen wie Seriennummern, Tracking Codes & Co. werden danach automatisch nach weclapp zurückgeführt.

Übertragung von ITscope Live-Angeboten in c-entron.NET

c-entron hat die automatische Übertragung von ITscope Live-Angeboten in die Warenwirtschaft ebenfalls realisiert. Per Klick in ITscope werden alle relevanten Angebotsdaten wie Angebotsnummer, Status, Artikel, Stückzahlen und Preise automatisch an c-entron.NET übermittelt. Artikel, die noch nicht in der Warenwirtschaft vorhanden sind, werden dabei automatisch in c-entron erstellt. Auf diese Weise wird das System punktgenau angereichert ohne, dass der gesamte ITscope-Katalog eingespielt werden muss. Benjamin Mund, Geschäftsführer von ITscope, ergänzt: “Außerdem wird das ERP von reinen Preisanfragen entlastet. Nur Produktdaten zu aussichtsreichen Kundenanfragen, also konkreten Angeboten, werden auf diesem Wege in die Warenwirtschaft überführt.”

B2B Shop-Auftragsimport und Beschaffung zu Projektpreisen in SITE

Die ITscope-Schnittstelle zu SITE ist derweil die erste Anbindung an ITscope, die nun auch Bestellungen aus der ITscope B2B Suite vollautomatisch in die Warenwirtschaft überträgt. Diese werden beim Import direkt als VK-Auftrag angelegt. Fehlende Artikel können automatisch in SITE angelegt und Bezugsquellen im selben Schritt vorbelegt werden. Mit der ITscope B2B Suite können Kunden ihren gesamten IT-Bedarf direkt online und in einer persönlich auf sie zugeschnittenen Einkaufsumgebung beim Systemhaus bestellen — die Schnittstelle zu SITE sorgt dann für den automatischen Auftragsimport in die Warenwirtschaft.

Ausblick: Weitere Bestellanbindung und Integration von Projektpreisen

Um ihren Nutzern noch weiter unter die Arme zu greifen, bauen die Anbieter der Schnittstellen die Module auch in Zukunft aus. So soll es in c-entron in den nächsten Wochen möglich sein, Kundenbedarfe aus c-entron.NET direkt an ITscope zu übertragen und elektronisch zu bestellen. Auch soll der Dokumentenaustausch per EDI vorangetrieben werden. Für Systemhaus.One wird aktuell die Möglichkeit sondiert, Projektpreise und kundenspezifische Rahmenkonditionen aus ITscope ins ERP-System übermitteln zu lassen.

Weitere Informationen zur den jeweiligen Schnittstellen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier:
c-entron | SITE | Systemhaus.One | weclapp

Pressekontakt

Isabel Krohn
Ludwig-Erhard-Allee 20
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presse [at] itscope.com

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

13.05.2019|
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Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Lagerbestände rund um Home-Office-IT: Noch keine Normalisierung (CRN, 11.05.2020)

Homeoffice-Bedarf wieder gedeckt (ChannelBiz, 11.05.2020)

#ITfightsCorona – Das Homeoffice kann wieder aufgerüstet werden (IT-BUSINESS, 13.05.2020)

Dystrybutorzy odbudowują zapasy (CRN Polska, 13.05.2020)

Analyse von ITscope: Home Office-Bedarf kann gedeckt werden (ChannelPartner, 14.05.2020)

Entspannung in Sicht: Lieferengpässe bei Home-Office-Equipment scheinen überwunden (BusinessPartner PBS, 27.05.2020)

13.05.2020|Presseecho DE|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

Success Story & Interview mit IT Südwestfalen – eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

eCommerce ohne Shopsystem (ChannelBiz, 28.04.2020)

Digitalen Vertrieb gestalten (ChannelBiz, 28.04.2020)

28.04.2020|Presseecho DE|

Marktbarometer Q1/2020

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

ITscope Marktbarometer Q1/2020: Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe (CRN, 22.04.2020)

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe (ChannelBiz, 22.04.2020)

Sprzęt poszukiwany w dystrybucji (CRN Polska, 22.04.2020)

ITscope Marktbarometer Q1/ 2020: Gestörte Lieferketten und ausverkaufte Notebooks (IT-BUSINESS, 24.04.2020)

 

28.04.2020|Presseecho DE|

Notebook-Engpässe: Corona zwingt Arbeitnehmer ins Homeoffice

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

#ITfightsCorona – Lieferengpässe im IT-Channel (IT-Business, 23.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Corona-Aktion

Corona-Aktion für Neukunden: ITscope Business 3 Monate kostenlos
Mit ITscope Lagerengpässen ausweichen

ITscope Business-Lizenz kostenlos (ChannelPartner, 17.03.2020)

ITscope Business-Lizenz kostenlos für alle neu registrierten Fachhändler (ChannelBiz, 17.03.2020)

Liquidität, Beschaffung, Sofortprojekte: Corona-Hilfen für den Channel (CRN, 17.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (Elektronikpraxis, 18.03.2020)

Tools für Krisenzeiten: Corona-Aktionen für Unternehmen (IT-Business, 18.03.2020)

25.03.2020|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q3/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q3/2019: Presseecho

ITscope Marktbarometer Q3/2019: Die Gipfelstürmer unter den ITK-Produkten (IT-Business, 07.11.2019)

ITscope Channel Marktbarometer QIII/2019: Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 04.11.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 30.10.2019)

ITscope: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron (ChannelObserver, 01.11.2019)

08.11.2019|Presseecho DE|

ITscope Marktbarometer Q2/2019

Alles zum ITscope Marktbarometer Q2/2019: Presseecho

ITscope-Marktbarometer Q2/19: Margenträchtige Newcomer und lohnende alte Hasen (IT-Business, 16.07.2019)

Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 17.07.2019)

ITscope-Marktbarometer Q2/19: HP luchst Lenovo mit ProDesk 400 die Krone ab (ChannelBiz, 18.07.2019)

Studie: Das sind die Top-Notebooks im Channel (ChannelObserver, 24.07.2019)

18.07.2019|Presseecho DE|
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Release Notes für Update 2020.44

Dieses Release etabliert die API 2.1 als den neuen Standard, bietet Portalbetreibern eine neue Möglichkeit, Content innerhalb ihres Portals zu verwalten und behebt zwei Fehler, die bei Portal-Bestellungen auftraten.

Plattform

  • Die API 2.1 wird aus dem Testlabor geholt und als genereller Standard eingeführt.
  • Die Reihenfolge der Content-Anbieter, die für die Anzeige eines Produkts auf der Plattform berücksichtigt werden, hat sich geändert. Die Reihenfolge besteht aus folgenden Gruppen von Anbietern: Premium Content, CNET, ICEcat, Hersteller, ITscope, Lieferanten und andere Content-Anbieter.

B2B Suite

  • Im Bereich „Einrichtung“ der Portalkonfiguration wurde ein Tab zur Verwaltung des im Portal verwendeten Contents geschaffen. Hier können Content-Anbieter priorisiert oder ausgeblendet werden.
  • Im Falle, dass es für ein Produkt mehrere Bezugsquellen von einem Distributor gab, wurden bei der Bestellautomation teilweise falsche Bezugsquellen ausgewählt. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Es wurde ein Fehler behoben, wodurch bei Bestellungen im Portal der brutto Wert statt der netto Summe angezeigt wurde.

 

29.10.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.43

Um Betreibern eine bessere Einsicht betreffend der Kunden-Aktivitäten innerhalb ihres Portals zu geben, haben wir einen neuen Bereich für Statistiken geschaffen. In der Portalkonfiguration ist nun ein neuer Tab „Metriken“ verfügbar. Hier werden Statistiken zum Nutzungs- und Bestellverhalten dargestellt.

B2B Suite

  • Die Portalkonfiguration wurde um den Tab „Metriken“ erweitert. Dieser Tab enthält Portal-spezifische Statistiken bezüglich des Nutzungs- und Bestellverhalten.
  • Die Produktdatei-Ansicht enthält nun wieder Bilder der in der Datei enthaltenen Produkte.
  • Wir haben sichergestellt, dass Portalkunden nur die eigene Firma sehen können.
  • Auf Bestell-PDFs werden nur die Produkt-IDs angezeigt, die auch im Portal bei diesem Produkt sichtbar sind.

Plattform

  • Staffelpreise können beim Distributor SECOMP jetzt auch über Realtime abgerufen werden.
  • In der Detailansicht der Bezugsquellen wurden Staffelpreise teilweise gar nicht oder mit falschem Datum angezeigt. Diese Fehler wurden behoben.
  • Während der Registrierung konnte die Änderung der Fenstergröße zu einer Fehlermeldung führen. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
  • Es ist wieder möglich, neue Angebote über die Produktseite zu erstellen.
  • Wir haben sichergestellt, dass Mengenänderungen bei Angebotspositionen in den Einkauf oder umgekehrt zuverlässig übernommen werden.
21.10.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.41

Dieser Release enthält diverse Fehlerbehebungen und die Möglichkeit bei der B2B Lieferantenauswahl bestimmte Hersteller auszuschließen.

B2B Suite

  • In der Lieferantenauswahl können pro Lieferant bestimmte Hersteller ausgeschlossen werden.

Plattform

  • In der e-Service Verwaltung gibt es die Möglichkeit per Link auf das Profil des Ansprechpartners zu wechseln.
  • Die wöchentlichen Produktcharts wurden vorübergehend von der Produktkategorien-Seite entfernt, da deren Ermittlung momentan unzuverlässig ist.
08.10.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.40

Bei der Lieferantenauswahl in B2B Portalen haben wir neue Möglichkeiten geschaffen. Hier kann nun genauer eingeschränkt werden, bei welchen Lieferanten bestellt werden kann.

Außerdem haben wir einige Fehler behoben,  die Exportübersicht um einige Felder erweitert und das Hinterlegen von Nutzungsbedingungen überarbeitet.

Plattform

  • Die Exportübersicht wurde um die Felder Vorschauzahl, Anzahl der exportierten Produkte und Status des letzten Exports erweitert.

B2B Suite

  • In der Portalverwaltung lässt es sich ab sofort je Kundengruppe einrichten, ob und wie bei einem Lieferanten in der Lieferantenauswahl bestellt werden soll. Neu hinzugekommen ist die Option, dass Lieferanten und deren Preise in einem Portal aufgeführt werden können, es aber nicht möglich ist, über diese die gewünschten Positionen zu bestellen.
  • Positionsfreitexte aus Portalen werden nun auch per CXML an die jeweiligen E-Procurement Systeme übertragen.
  • Bei der Festlegung der Content-Reihenfolge für den Aufruf interner und externer Datenblätter werden auch Hersteller und Lieferanten berücksichtigt.
  • Bei der Hinterlegung von Nutzungsbedingungen wurden Änderungen vorgenommen. Die maximale Anzahl der Zeichen wurde auf 2000 erhöht und die Bedingungen werden als HTML interpretiert.
  • Wir haben sichergestellt, dass die auf dem Dashboard angezeigten Preise den Produktpreisen entsprechen. Außerdem wurde die Performance der Option „Individuelles Dashboards“ verbessert.
  • Änderungen an der URL einer Produktdatei werden nun nur gespeichert, wenn die Aktion „Speichern“ explizit bestätigt wird.
  • Beim Entziehen der Admin-Berechtigungen für Kunden konnte es in der Portalkonfiguration zu Problemen kommen. Dieser Fehler wurde behoben.

 

29.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.39

Die Arbeit am Produktkopf geht weiter. Basierend auf dem gesammelten Feedback wurden einige Anpassungen vorgenommen.

Die neue Version des Kopfes kann nach wie vor im Testlabor aktiviert werden.

Plattform

  • Aufgrund des Feedbacks betreffend des neuen Produktkopfes haben wir einige Änderungen vorgenommen. Das Popup zum Preis beinhaltet nun die Aktion „Zum Warenkorb hinzufügen“ und das Hersteller-Datenblatt ist sofort erreichbar.
  • In der Produktauswahl von Exporten existiert ein neuer Filter, mit dem bestimmt werden kann, ob zur Preiskalkulation auch Bezugsquellen herangezogen werden, die nicht den Zustand „Neu“ haben.
  • In der Adressauswahl konnte es beim Suchen oder Wechseln der Firmen zu Fehlern kommen. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
23.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.38

Um eine bessere Nutzung der Produktseite zu gewährleisten, haben wir eine neue Version des Produktkopfes geschaffen. Diese lässt sich im Testlabor aktivieren, ist wesentlich übersichtlicher und passt sich besser an verschiedene Auflösungen an.

Außerdem haben wir einige Neuerungen für B2B Suite Betreiber. In der Portalkonfiguration können Nutzungsbedingungen hinterlegt, Kundenbudgets festgelegt und individuelle Produktreferenzen konfiguriert werden.

Plattform

  • Die neue Version des Produktkopfes ist verfügbar und kann im Testlabor aktiviert werden. Diese Version wurde visuell überarbeitet, passt sich besser an verschiedene Auflösungen an und wurde um eine detaillierte Preisübersicht erweitert.
  • Wir haben dem Kopfbereich von Produkten einen Button hinzugefügt, mit dem das Produktdatenblatt direkt als PDF heruntergeladen werden kann.
  • Beim Öffnen der Detailansicht für Einträge im Exporte-Bereich der Historie kam es zu Problemen. Dieser Fehler wurde behoben.

B2B Suite

  • B2B Suite Betreiber können Nutzungsbedingungen in verschiedenen Sprachen hinterlegen. Diese müssen von Kunden bei der Registrierung akzeptiert werden.
  • Die Preisstatus Preiskalkulation, Festpreis und Lagerbestand der B2B-Produktdateien können zeilenweise eingelesen und ausgewertet werden.
  • Portalbetreiber haben die Möglichkeit, ihren Kunden Budgets für einen Zeitraum zu vergeben. Hat ein Kunde sein Budget aufgebraucht, laufen zukünftige Bestellungen auf Sperre und der Betreiber wird per E-Mail informiert. Die jeweiligen Einstellungen befinden sich im Bereich „Kunden“ unter „Konto bei uns“.
  • In der Portalkonfiguration besteht die Möglichkeit, im Bereich Aussehen individuelle Produktreferenzen zu hinterlegen.
17.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.37

 

Um die Lesbarkeit der E-Mails zu verbessern, haben wir einige Änderungen betreffend der Preisdarstellung und der Formatierung vorgenommen.

Für B2B Betreiber haben wir die Möglichkeit geschaffen, Beziehungen zwischen Kundenfirmen festzulegen. Das ermöglicht es Kundenmitarbeitern mit der entsprechenden Berechtigung, sich mit mehreren Firmen in das Portal einzuloggen.

Plattform

  • Die Übersichtlichkeit der Bestellbestätigungs E-Mail wurde verbessert. Je nach Einstellung wird einheitlich der Netto- oder Brutto-Preis hervorgehoben. Außerdem wird nun einheitlich angegeben, ob der Preis Versandkosten enthält.
  • Die Formatierung der E-Mails wurde insgesamt verbessert, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten.

B2B Suite

  • Ein neuer Modus zum Hinterlegen von B2B Preislisten wurde hinzugefügt. Dieser ermöglicht es nur die in der Liste genannten Produkte zu listen. Alle weiteren Produkte des Lieferanten werden im Portal nicht angezeigt.
  • In der Kundenverwaltung innerhalb der Portalkonfiguration können Beziehungen zwischen Kundenfirmen festgelegt werden. Die Beziehung „Tochterfirma“ und „Verwandt“ ermöglicht dabei Nutzern mit dem Recht „Firma wechseln“ sich in diese Firmen einzuloggen. Die entsprechende Option ist für privilegierte Nutzer im Nutzer-Menü des jeweiligen Portals auffindbar.
09.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.36

Um die Ladezeit zu verbessern, wurde das Ladeverhalten der Produktseiten angepasst. Die Seite öffnet sich nun direkt, während die Inhaltsabschnitte wie beispielsweise die Bezugsquellen nachgelagert geladen werden.

Plattform

  • Das Laden von Produktseiten wurde grundlegend überarbeitet. Durch ein nachgelagertes Laden der einzelnen Inhaltsabschnitte ist ein wesentlich schnelleres Laden der Seite möglich.
  • Aus Performancegründen werden die Realtimeupdates nun gebündelt an die UI gesendet, statt wie bisher für jede Bezugsquelle einzeln.
  • Die Exporthistorie ist wieder einsehbar.
  • Es wurde ein Fehler behoben, der die Anzeige der ausgelassenen Lieferanten verhinderte.
  • In der Auflistung der Bestellungen innerhalb der globalen Suche wurde in manchen Fällen fälschlicherweise angezeigt, dass manche Positionen beim Distributor nicht mehr verfügbar seien. Dieses Problem wurde behoben.
  • Die Bestelllimit-Option „Nur auf Anfrage“ wurde entfernt, da diese jetzt über das Bestellrecht abgebildet wird.

B2B Suite

  • Auf der Portalübersicht kam es bei der Filterung nach eigenen Portalen zu Problemen. Die entsprechenden Fehler wurden behoben.
01.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.35

Dieses Update beinhaltet die Möglichkeit, Mitarbeiter spezifische Bestelllimits zu vergeben. Außerdem wurden Anpassungen in der Portalkonfiguration vorgenommen und einige Fehler behoben.

B2B Suite

  • Die Filterung nach eigenen Portalen auf der Portalübersicht funktioniert wieder korrekt.
  • Der Beschreibungstext im Lieferanten-Tab der Portalkonfiguration wurde zur besseren Verständlichkeit überarbeitet.
  • Um eine bessere Übersichtlichkeit in der Portalkonfiguration zu gewährleisten, wurde die Standardbreite des Kontextbereichs erhöht.
  • Beim Anlegen von neuen Nutzern über externe Systeme wurde bisher die Einstellung der Bestellberechtigung für neue Mitarbeiter nicht berücksichtigt. Dieses Problem wurde behoben.
  • Die Sortierung nach Relevanz bei Angabe von Suchbegriffen funktioniert in B2B-Portalen zuverlässiger.

Plattform

  • Die Bestelllimits im Firmenbereich sind jetzt für alle Mitarbeiter sichtbar, können aber lediglich von Administratoren editiert werden. Außerdem ist jetzt das Vergeben von Mitarbeiter-spezifischen Limits möglich.
  • Änderungen an den Benutzerrechten greifen sofort und nicht erst beim nächsten Log-In des Nutzers.
  • Das Feld „Letzte Bestellung um“ in den Bestellservices ist optional.
  • Änderungen in der Konfiguration des Menüs wurden teilweise nicht richtig gespeichert. Dieses Problem wurde behoben.
  • Wir haben sichergestellt, dass Angebots betreffende E-Mails nur versendet werden, sofern der Nutzer dies in den Einstellungen festgelegt hat.
  • Das Aussehen der Toggle-Switch wurde überarbeitet.

 

31.08.2020|Changelog DE|
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