Aktuelles2021-02-16T15:58:41+01:00

Aktuelle News und Updates

Aktuelles

Neue Listings im November

 

Kurz vor Jahresende haben wir nochmal Zuwachs in unserem ITscope-Netzwerk bekommen. Insbesondere auf internationaler Ebene spricht sich ITscope immer mehr herum: Gleich drei Lieferanten aus UK sowie die Global Commerce UAB aus Litauen sind jetzt mit dabei. Das Unternehmen mit Sitz in der litauischen Hauptstadt Vilnius agiert weltweit als Distributor von Computerkomponenten und -zubehör.

Neben vier weiteren Distributoren aus Deutschland ist jetzt auch die Denner Computer GmbH bei ITscope gelistet. Mit über 20 Jahren Erfahrung hat sich das Unternehmen inzwischen zum Spezialanbieter in Sachen Netzwerk, Storage und Server etabliert.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

 

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Output Consulting GmbH
Digital Republic Media Group GmbH
Denner Computer GmbH
tronet GmbH (allfirewalls)
OTEP Technologies Ltd.
grubster GmbH
Titan Data Solutions LTD
JL Corporate Ltd (JLC Distribution)

 

25.11.2020|

Erste Hilfe, neue Seite – Der ITscope-Support zieht um

Seit Kurzem hat ITscope eine neue Hilfe-Seite, den ITscope Guide, um Ihnen bei Problemen schneller und übersichtlicher zur Seite stehen zu können. Bisher war der Hilfebereich über die Zendesk Support-Lösung erreichbar. Die Auslagerung auf eine eigenständige Seite bietet ITscope mehr Möglichkeiten, gestalterische und nutzerfreundliche Elemente einzubauen. Bei über 400 Artikeln aus sechs Kategorien bleibt dabei keine Ihrer Fragen offen. Die Suchleiste auf der Startseite bietet Ihnen einen schnellen Zugriff zu Ihrer spezifischen Problemstellung.

Die ITscope Guide gibt Ihnen außerdem die Möglichkeit, eine persönliche Anfrage per Ticket direkt an unseren Support zu stellen. Benutzen Sie dazu den Reiter “Anfrage einreichen” im Kopfbereich der Seite. Sie haben anschließend die Möglichkeit Ihr Anliegen zu schildern, sowie Ihre Anfrage mithilfe eines Anhangs zu ergänzen. Über “Meine Anfragen” können Sie den aktuellen Status Ihrer Anfragen einsehen.

In Zukunft wird die ITscope Guide noch weiter ausgebaut und um nützliche Videos, Bilder und Hilfe-Dokumente ergänzt.
Im Fußbereich der Startseite haben Sie weiterhin Zugriff auf ein ausführliches FAQ, sowie die Direkthilfe über den TeamViewer QuickSupport. Natürlich steht Ihnen unser Support bei allen Fragen auch weiterhin per E-Mail unter support@itscope.com zur Verfügung.

Zum ITscope Guide

 

 

25.11.2020|

Titan Data Solutions: Fachhändler für Data Storage und Cybersecurity jetzt auf ITscope

 

Der Cybersecurity-Spezialist Titan Data Solutions bietet Lösungen zur Speicherung, Verwaltung und zum Schutz von Kundendaten von Resellern sowie bei der Abwehr von Cyber-Bedrohungen. Titan deckt dabei sämtliche Bereiche der Datenspeicherung (Primär-, Backup- und Archivierungsdaten) ab und bietet über das Titan Cybersecurity Centre™ Servicepakete und -lösungen an. 

Das ITscope-Netzwerk ermöglicht es dem Unternehmen mit Sitz in Großbritannien, neue Kunden im europäischen Raum zu erreichen. Um den administrativen Zeitaufwand für die Eröffnung eines Kontos zu verringern, bietet Titan Systemhäusern und Resellern einen 30-tägigen Kreditrahmen von 5.000 € an. Die breite Nutzung und Relevanz der ITscope-Plattform seitens der Reseller macht ITscope zu einem wesentlichen Bestandteil der zukünftigen Geschäftsstrategie des Unternehmens.

Titan bietet ein präzises Produktportfolio an, unterstützt durch margenträchtige und marktführende Lieferanten. Dieses Portfolio bildet den typischen Datenfluss in führenden Unternehmen ab, welche durch die Reseller betreut werden, und ist auf die „3-2-1-1“ Industrieregel für die Datenspeicherung abgestimmt. Damit wird sichergestellt, dass die IT-Abteilung des Endnutzers drei Kopien ihrer Daten – Primär-, Sekundär- und Archivdaten – auf zwei Arten von Medien (Festplatte und Band) speichert, eine Kopie on- und eine offsite. Titan verfügt über ein breites Spektrum an technischem Fachwissen und bietet Resellern und MSPs Pre-Sales Beratung, End-User Engagement, Systemdesign und -konfiguration sowie Wartung und Support vor Ort. Außerdem bietet das Unternehmen fertig konfigurierte, 100% getestete NAS-Gehäuse, die individuell für Kunden entworfen und gebaut werden, sowie eine Reihe von Dienstleistungen für LTO-Medien, einschließlich Bandformatierung und Etikettierung.

Titan strebt an, die Lücke zwischen Hersteller, Reseller und Endkunde zu schließen. Durch die ITscope Handelsplattform kann Titan mit einem hoch relevanten Publikum in Kontakt treten, welches dadurch Zugriff auf das technische Know-how und das Anbieterportfolio von Titan erhält.

 

Erfahren Sie mehr über Titan Data Solutions

 

Der Channel stellt sich vor

Sie möchten ebenfalls in unserem Newsletter präsent werden und sich sowie Ihre besonderen Mehrwerte anderen ITscope Nutzern vorstellen? Bei Interesse reicht eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir senden Ihnen alle relevanten Details zu.

25.11.2020|

Neue Distributoren gelistet

Im September und Oktober haben sich erneut sechs neue Distributoren unserem ITscope-Netzwerk angeschlossen. Neben vier deutschen sind auch zwei Distributoren aus dem europäischen Ausland, aus Belgien und aus Slowenien, neu bei ITscope dabei.

Die belgische 2BY2 N.V. ist seit über 25 Jahren im Vertrieb von Computerhardware und -software tätig. In Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Taurus Europe B.V.  mit Sitz in den Niederlanden hat sich 2BY2 auf den Benelux-Markt fokussiert.

Die 2017 gegründete smart.engineered GmbH & Co. KG ist Spezialist in Sachen Displayschutz für mobile Endgeräte. Neben Deutschland werden die Produkte auch im europäischen Ausland vertrieben.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
BCC Systeme und Logistik GmbH
Flagge von Slowenien Bild - country flagsPANTEH d.o.o.
Flagge von Belgien - country flags2BY2 N.V.
Easytronics GmbH
Parts Depot GmbH
smart.engineered GmbH und Co. KG

 

26.10.2020|

Das Wichtigste auf einen Blick: der neue Produktheader

 

Produktseiten stecken voller wertvoller Informationen, die Orientierung bei der Produktauswahl bieten. Aber was ist, wenn vor lauter Informationen das Wichtigste verloren geht? Mit diesem Problem haben wir uns während der letzten Monate beschäftigt und ein neues Design der Produktseite entwickelt, wobei die Kerninformation im Mittelpunkt steht.

Aktuell ist der neue Produktheader erst nach Aktivierung im Testlabor sichtbar.

Die wichtigste Neuerung ist die Responsivität: Das bedeutet, dass der neue Header sich an verschiedene Bildformate – vom großen Monitor über den Notebook-Bildschirm bis hin zum Smartphone-Display – übergangslos anpasst.

Auch im Gesamteindruck wurde der neue Header deutlich reduziert: Weniger Informationen und klare Strukturierung zeigen das Wichtigste auf einen Blick. Im direkten Vergleich sind die Neuerungen besonders gut erkennbar:

Der bisherige Produktheader

 

Der neue Produktheader nach Aktivierung im Testlabor

 

Die Screenshots zeigen, dass für das neue Design auch die Höhe des Headers reduziert wurde, sodass die Bezugsquellen im sichtbaren Teil des jeweiligen Bildschirmformats mehr Platz einnehmen können.

Mehr Klarheit bringt die neue Darstellung auch in den “Nummern-Dschungel”: Auf einen Blick ist erkennbar, bei welcher Nummer es sich um die Hersteller-Artikelnummer, die EAN und die ITscope-ID handelt.

Der neue Header bringt außerdem eine detaillierte Preisübersicht mit. Per Klick auf den angezeigten Preis hat man nun die Möglichkeit, Staffelpreise sowie die Preiskalkulation einzusehen. In sämtlichen Bildformaten, egal ob großer Monitor oder kleines Smartphone-Display, sind nun auch alle Produktzustände sichtbar, wie beispielsweise Factory-Refurbished, B- oder Gebrauchtware – zuvor wurde die Ansicht, insbesondere bei kleinen Displays, angeschnitten.

 

Aber überzeugen Sie sich einfach selbst und aktivieren Sie den neuen Produktheader im Testlabor – schon können Sie das neue Design testen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback sowie weitere Verbesserungsvorschläge dazu unter support@itscope.de !

 

26.10.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/2020

Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze

Das ITscope Marktbarometer Q3/2020 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: iPhone SE nach wie vor die Nummer Eins
  • TFTs: Dell dominiert, HP verliert
  • Mobiltelefone: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Apple und Samsung
  • Notebooks: Dauerbrenner Lenovo E15 & AMD auf dem Vormarsch
  • CPUs: AMD hat weiterhin die Führung inne

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitQ3 Klicks
# 1Apple iPhone SE, 64GB, Schwarz, MX9R2ZD/AMX9R2ZD/A2020-04-174040
# 2Microsoft Surface Go 2, 10.5″, 8GB, 128GB, SUA-00003SUA-000032020-03-301815
# 3Microsoft Surface Book 3, 15″, 16GB, 256GB, SMG-00005SMG-000052020-05-071798
# 4Intel Core i9-10900K, 3.7GHz, 10-Core, HT, BX8070110900KBX8070110900K2020-04-281694
# 5Microsoft Surface Dock 2, 1GK-000021GK-000022020-05-071327
# 6Poly Blackwire C3220, Schwarz, 209745-201209745-2012020-06-071198
# 7Synology Disk Station, 2-Bay, DS220+DS220+2020-06-29753
# 8Inno3D GeForce RTX 3080 iChill X4, 10GB GDDR6, C30804-106XX-1810VA36C30804-106XX-1810VA362020-09-11730
# 9Apple iMac, i5 3.3GHz, 8GB, 512GB, Retina 5K, MXWU2D/AMXWU2D/A2020-08-05586
# 10Sophos SD-RED 20, 4 GigE-Ports, R20ZTCHMRR20ZTCHMR2020-04-07508
# 11Logitech Combo Touch, backlit, Apple Smart connector, Graphite, 920-009640920-0096402020-06-02496
# 12HP Business Top Load, 15.6″, Schwarz, 2SC66AA2SC66AA2020-05-13488
# 13Samsung 870QVO, 1TB, SATA, MZ-77Q1T0BWMZ-77Q1T0BW2020-06-11486
# 14Midland W199, FullHD, Schwarz, C1476C14762020-06-12374
# 15Gigabyte H410M S2H, LGA1200, micro ATX, H410M S2HH410M S2H2020-05-29373
# 16Dell P2719H, 27″, FullHD, DELL-P2719HDELL-P2719H2020-08-14346
# 17Be Quiet! , BK006BK0062020-04-28311
# 18UbiQuiti UniFi Switch USW-48-POEUSW-48-POE2020-06-18254
# 19HP DeskJet 2710 Wireless All-In-One Drucker, 5AR83B#6295AR83B#6292020-07-15250
# 20Be Quiet! Pure Rock 2, BGW37BGW372020-04-17246
# 21Crucial 8GB DDR4 2666MHz, CT8G4DFRA266CT8G4DFRA2662020-07-30237
# 22Xiaomi Mi Band 5, Schwarz, BHR4215GLBHR4215GL2020-07-14222
# 23Raptor Starter Pack PS5, RG-SK100RG-SK1002020-07-08183
# 24Logitech Unifying Reciever, 910-005931910-0059312020-05-19167
# 25Unify OpenScape Desk Phone CP400, L30250-F600-C427L30250-F600-C4272020-07-11156
# 26AVM FRITZ! DECT 440, 4-fach Smart-Schalter, 20002905200029052020-07-16150
# 27DJI Mavic Air 2 Fly More, CP.MA.00000169.01CP.MA.00000169.012020-05-05140
# 28Parallels Desktop v16, PD16-BX1-EUPD16-BX1-EU2020-08-11132
# 29Samsung GU55TU7199U, 55″, 4K, GU55TU7199UXZGGU55TU7199UXZG2020-06-17122
# 30Epson EB-992F, 4000 Lumen, FullHD, V11H988040V11H9880402020-05-08102

 

 

21.10.2020|

Rückblick auf zwei Jahre mit der B2B Suite: Herausforderungen, Erfolge und ein Blick in die Zukunft

 

Im August feierte die B2B Suite zweijährigen Geburtstag: Wir blicken zurück auf zwei Jahre mit unserer eCommerce Lösung, wie wir sie in den letzten Jahren weiterentwickelt haben und welche Pläne für die Zukunft schon jetzt existieren. 

Vor rund zwei Jahren, im August 2018, führten Gespräche mit vielen Systemhäusern zu einer zentralen Feststellung: Obwohl sich die Ausgangssituationen stark unterscheiden, stoßen alle auf ähnliche Herausforderungen bei dem Versuch, Endkunden für den Bestellprozess optimal anzubinden. Denn: Gängige Shopsystem sind für die Anforderungen der ITK-Branche kaum geeignet, egal welche Anpassungen man vornimmt, den Ansprüchen von Systemhäusern an eine integrierte Lösung wird ein solches Shopsystem nicht gerecht. Für uns von ITscope stand also fest, eine eCommerce-Lösung zu entwickeln, die vom Endkunden über das Systemhaus bis zur Distribution alle Parteien auf einer Plattform abbildet.  

 

Grundstein für die Entwicklung der B2B Suite

Was damals noch eine vielversprechende Idee war, ist heute das Ergebnis unserer Entwicklung und seit inzwischen zwei Jahren erfolgreiche Realität: Die B2B Suite erfüllt die Anforderungen von sowohl kleinen und mittelständischen Systemhäusern als auch großen IT-Dienstleistern und ermöglicht es, Endkunden aus der Industrie ein individuelles eProcurement Portal aus der Cloud bereitzustellen. 

Insbesondere den Prozess der Anbindung an Procurement-Systeme von Industriekunden, der in den letzten beiden Jahren perfektioniert wurde, erleichtert die B2B Suite deutlich. 

Im konkreten Fall eines Betreibers wurde die B2B Suite via PunchOut an das SAP-System des Industriekunden angebunden. Damit der Kunde Bestellungen aus dem eigenen SAP-System abwickeln kann, loggt er sich direkt aus SAP per PunchOut in die B2B Suite ein, befüllt den Warenkorb, der dann automatisch in SAP übertragen wird und eine Bestellung im Kundensystem erzeugt. Die Bestelldaten werden wiederum zurück in die B2B Suite übernommen, womit dann der Bestellprozess in Richtung der Distributoren mit einer Bestellautomation fortgeführt werden kann. 

In diesem Fall konnten nach nur zwei Monaten Umsetzungsdauer schon die ersten Bestellungen aus dem SAP-System des Kunden über die Schnittstelle vollautomatisiert übertragen werden. Für den Kunden bietet sich damit der große Vorteil, dass alles in der gewohnten Systemlandschaft bestehen bleibt und keine neuen oder zusätzlichen Systeme aufgesetzt werden mussten. Insbesondere auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung ist eine PunchOut-Anbindung ein häufiger Standard und für Systemhäuser Pflicht, um diese Kunden betreuen zu können.

Dem Betreiber selbst gelingt dank der PunchOut-Anbindung eine vollständige Digitalisierung der Vertriebsprozesse und somit eine deutliche Zeitersparnis bei der Abwicklung von Standard-Kundenaufträgen.

“Über PunchOut-Anbindungen können B2B Suite Betreiber kundenspezifische Warenkörbe zur digitalen Übernahme in das Beschaffungssystem des Kunden anbieten und damit durch eine stets aktuelle Datengrundlage für eine hohe Zufriedenheit bei den Industriekunden sorgen. Bisher haben wir eine Anbindung via PunchOut für SAP, SAP Ariba, Onventis, Coupa, Jaggaer und weitere Procurement-Systeme realisiert – nach und nach sind nun noch mehr Systeme in Planung”, erklärt Andy Görnt, Product Owner eCommerce bei ITscope.

Auch hinsichtlich der Abbildung von Freigabeprozessen wurde die B2B Suite kontinuierlich verbessert. “Erst kürzlich kamen auch die Bestellfreigabe sowie Limits mit Berechtigungssystem auf der B2B Suite hinzu. Damit schaffen wir auf Seiten der Industriekunden die Möglichkeit, ihren Einkauf hierarchisch mit Gruppenberechtigungen und Bestelllimits abzubilden. Firmeninterne Freigabeprozesse werden nun berücksichtigt und die B2B Suite integriert sich noch besser in das Tagesgeschäft”, ergänzt Markus Schwitallik, Product Manager eCommerce bei ITscope.

Die wohl wichtigste Neuerung auf internationaler Ebene ist die Mehrsprachigkeit: Die B2B Suite ist neben Deutsch und Englisch auch auf Französisch, Italienisch, Polnisch und Niederländisch verfügbar. Das gesamte Portal ist inklusive Content out-of-the-box vorhanden und vereinfacht für B2B Suite Betreiber die Anbindung internationaler Industriekunden immens. 

 

Digitale Vertriebslösung statt klassischem Shopsystem

Distributorenshopsysteme, bekannte B2C-Shopsysteme, proprietäre Lösungen oder ganz einfach ein Excel-Sheet sind bei vielen Systemhäusern und IT-Dienstleistern gängige Praxis – und “irgendwie” funktionieren diese Lösungen auch, sind dabei jedoch unflexibel, sehr aufwändig und decken bei weitem nicht sämtliche Anforderungen ab. Die kundenseitig erwartete Datenaktualität kann bei der Excel Sheet-Variante vielleicht bei wenigen Vertragsartikeln mit langfristig verhandelten Preisen noch aufrecht erhalten werden. Spätestens beim Ausloten von Cross- und Upselling-Potenzialen kommt diese Lösung dann aber an ihre Grenzen. 

Sind Distributorenshopsysteme im Einsatz, entstehen Abhängigkeiten gegenüber den Distributoren, da Systemhäuser an das Sortiment eines einzigen Lieferanten gebunden sind – was meist nicht ausreicht. Auch klassische B2C Shopsysteme stellen keine überzeugende Alternative dar, da die Kernanforderungen der Systemhäuser – Anbindung von Distributorendaten samt aktueller Preise und Verfügbarkeiten, Content, Anbindung der Endkundensysteme und des eigenen ERPs sowie der gesamte Bestellprozess mit Rückmeldung an die Distribution – sich nur äußerst aufwändig in bestehende Shopsysteme integrieren lassen. Dadurch entstehen wiederum Abhängigkeiten, in diesem Fall gegenüber der eigenen IT, die meist mit der Umsetzung betraut ist. Hinzu kommen hohe indirekte, vor allem personelle, Kosten, die bei der Herkulesaufgabe eines individuellen Shopprojekts anfallen.

Demgegenüber steht die B2B Suite, als passende Lösung für alle Anforderungen der ITK-Branche. “Mit der B2B Suite haben wir eine enorm umfangreiche technische Basis geschaffen, die alle relevanten Handelsprozesse im Systemhausgeschäft abdeckt. Mit einer Vielzahl an Distributionsanbindungen, Schnittstellen zu den ERP-Systemen der Branche, der Abbildung von Procurement-Prozessen und der Integration von Experten-Content bieten wir der Branche eine einzigartige Automation, von der Endkunden- bis zur Distributionsbestellung und wieder zurück. Dies schließt Statusmeldungen zur Bestellung genauso ein wie den umfangreichen Belegaustausch, inkl. elektronischer Übermittlung von Seriennummern, Lieferscheinen und Rechnungen. Mit der B2B Suite ermöglichen wir durchgängig digitale Prozesse auf allen Ebenen,” benennt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH, die Vorteile der Lösung.

 

Was sich in den letzten zwei Jahren alles getan hat

Rund 50 Systemhäuser und IT-Dienstleister haben sich aus genau diesen Gründen in den letzten zwei Jahren für den Einsatz der B2B Suite entschieden. 

Die Anforderungen an die Lösung, die sich im Laufe der Zeit entwickelten, könnten vielfältiger kaum sein: Für einen Kunden wurde eine Single-Sign-On-Lösung für eine nahtlose Integration in ein existierendes Portal realisiert, für einen anderen die Integration von Katalogen aus dem Elektro-Bereich oder die Realisierung von Standards wie BMEcat. Ein Leasingportal wurde gewünscht und konnte mit der B2B Suite umgesetzt werden, sowie ein Mitarbeiter-Incentive-Portal. Auch die Anbindung kommunaler oder öffentlicher Einrichtungen beschäftigen viele Systemhäuser – genau wie ganz allgemein die Anbindung von Industriekunden sowie deren technische Anforderungen, die mit der B2B Suite einfach und schnell gelingen

Generell konnte auch die Dauer von Vertragsunterzeichnung bis zur Abwicklung erster Bestellungen über die B2B Suite während der vergangenen zwei Jahre noch weiter optimiert werden. Grundsätzlich kann ein Betreiber innerhalb weniger Stunden mit einem ersten Prototypen starten und nach rund einer Woche bereits Bestellungen abwickeln. Es sind aber nicht die technischen Umsetzungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern vielmehr der Change-Prozess, der im Hintergrund mit der Etablierung eines Portals einhergeht: Kunden müssen mit dem Portal vertraut gemacht werden, um ihren Einkauf dort zu tätigen und die eigene Vertriebsmannschaft muss gewohnte Prozesse umstellen. Auch wenn die technische Basis schnell aufgesetzt ist, dauert es im Schnitt drei bis sechs Monate, bis alle Voraussetzungen geschaffen und alle Beteiligten mit im Boot sind. In dieser Zeit werden in agiler Zusammenarbeit von ITscope mit dem zukünftigen B2B Suite Betreiber dann aber auch schon erste wichtige Schritte, wie die Definition von Lieferanten, der Aufbau der Preiskalkulation, Anbindungen an Systeme oder die Individualisierung der Portale abgeschlossen.

 

Erfolge sowohl auf Seiten der Betreiber als auch der Endkunden

Die B2B Suite ermöglicht es, alle Geschäftsmodelle der IT-Branche auf einer Plattform abzubilden. Vielen Betreibern erleichtert die Lösung das Tagesgeschäft bei Standardbestellungen und entlastet dadurch den Vertrieb, der wieder mehr Zeit hat, um sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren. Zudem konnte bei nahezu allen Kunden die Anzahl der Besteller deutlich gesteigert werden. 

Die IT Südwestfalen AG, ebenfalls B2B Suite Betreiber, bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Dank der B2B Suite lernen Endkunden neue Möglichkeiten kennen und IT Südwestfalen generiert gleichzeitig zusätzliches Geschäft.  “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG, das Erfolgsmodell. Und sind die Businesskunden glücklich, sind es auch die Systemhäuser.

 

Digitaler Vertrieb der Zukunft

Die Zukunft des Systemhauses ist hybrid, Hardware und Services gehen Hand in Hand und ergänzen sich gegenseitig. Unabhängig davon, ob als Managed Service, SaaS, Leasingmodell, Laufzeitvertrag oder Pay-per-use, die B2B Suite wird in naher Zukunft alle Leistungen der Systemhäuser digital abbilden und sie verkaufbar machen.

 

Mehr zur B2B Suite erfahren Sie unter https://www.itscope.com/b2b-suite/ 

 

Sie möchten die B2B Suite und alle Vorteile rund um die Digitalisierung Ihres Vertriebs kurz und kompakt kennen lernen? Dann ist unser Whitepaper genau das richtige: Erfahren Sie, welche konkreten Schritte Sie umsetzen können, um mit ­weniger Vertriebsaufwand mehr zu verkaufen. Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an.

30.09.2020|

Freunde werben Freunde: Einladungsfunktion auf ITscope aktualisiert

 

Kennen Sie eigentlich schon unsere Freunde einladen-Funktion oder haben Sie vielleicht sogar schon einmal genutzt? Diese praktische Funktion ermöglicht es Ihnen, mit einem Klick Freunde und Bekannte oder Mitarbeiter anderer Firmen zu ITscope einladen zu können. Und jetzt haben wir sie noch weiter verbessert. Sie finden die Funktion direkt über die Kachel im Dashboard …

 

… oder wie zuvor bereits auch im persönlichen Bereich ganz rechts. Dank der neuen Optimierung ist es Ihnen nicht nur möglich, über Kollegen einladen Arbeitskolleginnen und -kollegen aus ihrem Unternehmen einzuladen, sondern dank der neuen Funktion Freunde einladen auch Bekannte oder Freunde aus anderen Firmen. So haben Sie ganz einfach die Möglichkeit, allen Personen, bei denen Sie davon ausgehen, dass ITscope für sie interessant sein könnte, davon zu berichten.

 

Denn wir sind der Meinung, dass eine Empfehlung eines zufriedenen ITscope-Nutzers die beste Werbung ist, die wir bekommen können. Eine Empfehlung bedeutet immer auch Vertrauen und Wertschätzung: Deshalb möchten wir es Ihnen einerseits so einfach wie möglich machen, anderen unsere Plattform vorzustellen, Ihnen gleichzeitig aber auch Danke dafür sagen, dass Sie uns dieses Vertrauen entgegenbringen und ITscope weiterempfehlen. 

Das bedeutet konkret: Wenn Sie ITscope über die Freunde einladen-Funktion weiterempfehlen, erhält der Empfänger einen kostenlosen Testmonat und kann sich alles genau anschauen, um herauszufinden, ob ITscope das passende Tool ist. Und Sie erhalten als Dankeschön eine kleine Überraschung von uns.* Wir freuen uns auf Ihre Weiterempfehlung über das Dashboard.

 

Es gibt etwas, weshalb Sie ITscope nicht guten Gewissens weiterempfehlen können? Teilen Sie uns mit, wo das Problem liegt unter support@itscope.de – nur durch Ihr Feedback können wir uns stetig verbessern. 

Sie nutzen ITscope noch nicht und sind auch ohne Empfehlung überzeugt? Unter https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ erfahren Sie alles zu Ihren Vorteilen mit ITscope und sichern sich den kostenlosen Testmonat!  

 

*Aufgrund der internen Trackingprozesse ist uns eine Nachverfolgung der getätigten Empfehlung nur dann möglich, wenn diese über die Freunde einladen-Funktion durchgeführt wird und vom Empfänger ein kostenloser Testmonat abgeschlossen wird.

28.09.2020|

Schnittstellen-Update: Was ist neu bei weclapp?

 

Im Rahmen des aktuellen Releases konnte weclapp im August einige neue Features bekannt geben. Die Neuerungen betreffen neben der Bestellungs- und Auftragssynchronisation auch den Import kalkulierter Preise sowie Erweiterungen der Artikelsuche.

Dank der Schnittstelle können weclapp-Nutzer auf über 3 Millionen in ITscope gelistete ITK-Artikel von mehr als 370 Distributoren zugreifen, in Angebote übernehmen und dann direkt nach weclapp importieren. Preise, Artikelvarianten und Lagerbestände lassen sich hierbei recherchieren und direkt miteinander vergleichen.

Außerdem können sämtliche Informationen zu Artikeln, Einkaufspreisen und Lieferanten per Import in Ihrem ERP-System automatisch verfügbar gemacht werden. Die manuelle Erfassung von Artikeln entfällt, die Automatisierung sorgt stattdessen für eine Vereinfachung aller Folgeprozesse.

Um den Bestellabwicklungsprozess für weclapp-Nutzer weiter zu optimieren, wurde die bidirektionale Synchronisation um die Felder Positionsnotizen, Bestellnotizen sowie den Firmen- und Adresszusatz erweitert. Neu ist außerdem der Import kalkulierter Preise: In ITscope kalkulierte Preise können jetzt automatisch zu weclapp synchronisiert werden. 

 

Auch im Bereich der Auftragssynchronisation wurden maßgebliche neue Funktionen entwickelt. Die weclapp Auftragsstatus können nun über die Schnittstelle zurück an ITscope übertragen werden. In den ITscope-Einstellungen in weclapp sind die verschiedenen weclapp Auftragsstatus mit den ITscope Auftragsstatus verknüpfbar.

 

Werden Artikel aus ITscope importiert, kann nach dem neuesten Release nun per Einstellung bestimmt werden, welche Bilder heruntergeladen werden sollen und welches Bild als Standardbild/Hauptbild importiert wird.

 

Schließlich wurde auch die Artikelsuche erweitert: Um weitere Detailinformationen zum Produkt zu erhalten, wurde die Artikelsuche um die Beschreibung ergänzt.

 

Weiterführende Informationen zur weclapp-Schnittstelle finden Sie hier.

 

28.09.2020|

Neue Distributoren gelistet

Die Liste der Distributoren, die sich ITscope anschließen, wächst immer weiter. Trotz der Sommerpause haben sich seit August sechs neue Distributoren dem größten ITK Netzwerk der Business Branche angeschlossen. Neben vier deutschen Distributoren, fand auch ein niederländischer und ein amerikanischer Distributor den Weg zu ITscope.

Die NTS Computers Technology mit Sitz in den Niederlanden ist mit 24 Jahre seit der Gründung schon fest verankert im Channel und ist unter anderem Business Partner von HP, Microsoft, IBM und Intel.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Mercotrade Großhandel GmbH
Converge
A Plus Consulting GmbH
NTS Computers Technology BV
Logic Instrument GmbH
Theracon GmbH

 

23.09.2020|
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ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Antworten auf Fragen im Umgang mit Rechnungen während
der Umsatzsteuersenkung ab 01.07.2020 finden Sie in unserem FAQ

Die für Juli 2020 geplante Umsatzsteuersenkung stößt bei weitem nicht nur auf Begeisterung: Soll die Maßnahme einerseits für finanzielle Entlastung sorgen und die Wirtschaft nach den durch Corona verschuldeten Umsatzeinbrüchen wieder ankurbeln, bringt sie insbesondere für B2B-Unternehmen mehr Sorgen als Segen mit sich. Doch ein möglicher Lösungsansatz existiert.

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung Anfang Juni die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln. Was auf den ersten Blick nach einer willkommenen Maßnahme klingt, sorgt jedoch auch für Klärungsbedarf – insbesondere im B2B Geschäft hält sich die Begeisterung stark in Grenzen. Denn im Business to Business (B2B)-Bereich bringt die Reduktion als “durchlaufender Posten” keine Vorteile, sondern im Gegenteil, nur zusätzlichen Aufwand. Speziell die Buchhaltung von Managed Services-Anbietern der IT-Branche, die mit im Voraus bezahlten Abonnements arbeiten, stehen vor einem Berg bürokratischer Arbeit, sollten die derzeit geplanten Maßnahmen nicht rechtzeitig vor dem Inkrafttreten abgemildert werden. Der kurzfristige Umstellungsaufwand verursacht Mehrkosten, die trotz der Senkung in einem halben Jahr voraussichtlich nicht wieder aufgewogen werden können.

Rechnungen aus 2019 korrigieren?

Zwar ist die Maßnahme zeitlich aufs zweite Halbjahr 2020 begrenzt, betroffen sind allerdings nicht nur Rechnungen, die in diesem Zeitraum gestellt werden. Es reicht also, entgegen einer ersten oberflächlichen Betrachtung, nicht, den Umsatzsteuersatz “einfach” zum 01.07. auf 16% einzustellen und im Januar dann wieder zurück auf 19%. Eventuell noch ein Erlöskonto für die Verbuchung bei der Steuerkanzlei anpassen und die Sache ist erledigt? Bei Anbietern von Laufzeitverträgen ist das alles andere als einfach realisierbar, denn auch Zeiträume vor und nach der Umstellung sind betroffen: Im B2B-Bereich gilt die Steuersenkung nach derzeit bekanntem Stand auch für Rechnungen aus der Vergangenheit, die nun rückwirkend korrigiert werden müssten. Denn wie auch ITscope, bieten viele IT B2B-Firmen Software- oder Datenbanklösungen als Abonnements bzw. Laufzeitverträge an, die vom Großteil der Kunden jährlich im Voraus bezahlt werden. Grund dafür ist unter anderem, dass im B2B- und insbesondere im SaaS-Umfeld Rabatt-Modelle üblich sind, bei welchen sich der Preis reduziert, je länger Laufzeit und Abrechnungsperiode sind.

Sollte es keine erleichternde Übergangsregelung geben, wären im Zuge der Steuersenkung sämtliche Jahresrechnungen, die seit August 2019 gestellt wurden, nachträglich falsch, da für die Umsatzsteuer der Leistungszeitraum maßgeblich ist – also z.B. elf Monate mit 19% und ein Monat, der mit 16% abgerechnet werden muss. In der Folge müssten unzählige rückwirkende Anpassungen durchgeführt werden. Und die Rechnungsstellung bei jährlicher Abrechnung wird ab Juli ebenfalls deutlich komplizierter: Verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Artikeln müssen angegeben werden, damit in der Buchhaltung die jeweiligen Erlöskonten angesteuert werden können. Diese werden dann für die entsprechenden Zeiträume mit 16% und 19% verbucht, damit die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erstellt werden kann. Auch hierfür ist bisher keine Sonderregelung absehbar – und die Zeit drängt: Ohne Verlängerungsantrag ist die Umsatzsteuer bis zum 10. des Folgemonats anzumelden.

Ganz abgesehen von der Unsicherheit, ob die Maßnahme nicht auch noch in 2021 verlängert wird – dann geht alles noch einmal von vorne los.

Das Bürokratiechaos kommt

Falls keine begleitende Vereinfachungsvorschrift verabschiedet wird, müssten B2B-Unternehmen theoretisch alle alten Jahresrechnungen der letzten Monate korrigieren und damit sowohl sich selbst und ihren Kunden, als auch den Steuerbehörden erheblichen Aufwand bescheren.
Denn nach §14c Satz 1 UStG sind zwar Firmen dazu verpflichtet, die überhöht in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in voller Höhe abzuführen. B2B-Kunden haben aber theoretisch nicht das Recht, die überhöhte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug zu bringen und müssten daher auf eine geänderte Rechnung bestehen, selbst wenn diese im Jahr 2019 bereits komplett inklusive Vorsteuer abgewickelt wurde.

Vorschlag zur Lösung …

Eine Möglichkeit, die komplexe Situation zu erleichtern, wäre, mit Bezug auf §14c bei der Umsetzung des Vorhabens klarzustellen, dass auch für Empfänger von zu hoch gestellten Rechnungen Rechtssicherheit bzgl. der Umsatzsteuervoranmeldung besteht – zumindest für bereits bezahlte Rechnungen. Dann könnten B2B-Firmen ihre Kunden entsprechend informieren, dass es bei 19% bleibt und nur im Bedarfsfall auf Anfrage eine Korrekturrechnung ausgestellt wird – z.B. für noch nicht bezahlte Rechnungen.

Auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) fordert mehr Klarheit bei der Steuersenkung. Pragmatische Wege müssen gefunden werden, um rechtliche Hürden kurzfristig zu beseitigen. Bei Anbietern von Managed Services greifen die von Bitkom genannten Forderungen jedoch immer noch zu kurz. Hier ist die Umsatzsteuer zwar nur ein durchlaufender Posten, Leistungszeiträume müssen aber zur Einhaltung der Maßnahmen zum jetzigen Stand korrekt abgegrenzt werden. Eine angemessene Vereinfachung müsste zumindest dergestalt erfolgen, dass Vorauszahlungen auf B2B-Abonnements mit dem Steuersatz in Rechnung gestellt werden, der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gilt. Also: Für alle Rechnungen bis 30.06.2020 mit 19%, für alle Rechnungen zwischen dem 01.07. und 31.12.2020 16% Umsatzsteuer – unabhängig davon, ob der Leistungszeitraum nur teilweise in den Steuersenkungszeitraum fällt.

… oder direkt zur radikalen Vereinfachung

Die im innereuropäischen grenzüberschreitenden Handel geltenden Vereinfachungen hingegen wären auch für deutsche Anbieter deutlich angenehmer: Anbieter aus Europa mit Kunden aus Deutschland sind nämlich nicht von der Umstellung betroffen. Im innereuropäischen Handel gilt hier schon lange eine erhebliche Erleichterung: Das Reverse-Charge-Verfahren befreit Unternehmen in Europa von der Pflicht, bei grenzüberschreitendem Handel Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Doch mit den aktuell geltenden Regelungen dreht sich das Umsatzsteuerkarussell stetig weiter: Das europäische System des Vorsteuerabzugs zu staatenweise unterschiedlichen Sätzen steht schon lange dafür in der Kritik, von illegalen Machenschaften organisierter Krimineller ausgenutzt und der Fiskus dadurch regelmäßig um Milliarden geprellt zu werden. Neben dem Abbau von Bürokratie würde ein generelles Reverse Charge-Verfahren also auch bestehende Schlupflöcher schließen und dem Missbrauch entgegenwirken.

19.06.2020|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

 

 

Die Lieferengpässe im Bereich des Homeoffice-Equipments scheinen überwunden: Notebooks sind wieder erhältlich und auch in anderen Kategorien füllen sich die Lager nach dem Tiefpunkt zu Beginn des Corona-Lockdowns. Doch in einer Kategorie bleibt der Bestand weiterhin knapp. Bei beständig hoher Nachfrage sind steigende Preise die unvermeidbare Folge.  

 

Die einen sehen den Peak bereits überstanden, die anderen rechnen mit der zweiten Welle. Fest steht: Trotz erster Lockerungen hat die Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch an der ITK-Branche gehen die damit verbundenen Auswirkungen nicht spurlos vorbei. 

Wie ITscope noch im März berichtete, prägten vor allem Lieferengpässe bei Homeoffice-Equipment die Situation im Bereich der IT-Hardware. Insbesondere Notebooks waren gefragter denn je, aber auch Headsets, Monitore und Webcams gehörten zu den dringend gesuchten Artikeln. 

Der Run auf Produkte dieser Art kam auch nicht von ungefähr, denn zweifellos hat die Intensität der Homeoffice-Nutzung durch COVID-19 einen Höhepunkt erfahren: Laut einer Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation gaben 23% der Befragten an, vor der Corona-Krise mindestens einmal pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Inzwischen ist der Anteil derer, die mindestens mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeiten, auf 39% gestiegen. Rund 26% der Befragten befinden sich derzeit sogar fast ausschließlich im Homeoffice.

 

Abflauende Nachfrage?

Den meisten Unternehmen gelang es, trotz der angespannten Situation auf dem ITK-Markt, ihren Angestellten die kurzfristig benötigte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Wie also sieht die Lage inzwischen aus? Entspannen sich die Lagerbestände im Channel mit der abflauenden Nachfrage eines mehrheitlich gesättigten Marktes? Und ist die Verfügbarkeit von Notebooks und Co. wieder gesichert? 

Eine aktuelle Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform gibt weitestgehend Entwarnung: In den meisten Kategorien des Homeoffice-Equipments steigen die Bestandszahlen seit März stetig an. Doch nicht überall: Eine Produktkategorie wird nach wie vor händeringend gesucht – und deren Preise explodieren.

 

Die Bestandszahlen normalisieren sich

Die positiven Nachrichten zuerst: Der Gesamtlagerbestand ist zwischenzeitlich deutlich stabiler: “Die Situation hat sich vorerst beruhigt. Vom Tiefpunkt Mitte März ziehen die Lagerbestände wieder merklich an. Insbesondere bei den vor Kurzem noch so dringend benötigten Notebooks können wir eindeutig eine Besserung erkennen”, erklärt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Die Entwicklung des Gesamtlagerbestands zeigt: Wer jetzt ein Notebook benötigt, der bekommt auch eines. Das unter den zuletzt besonders beliebten Geräten befindliche Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE), zeigt beispielhaft die Entwicklung während der Corona-Pandemie. Bereits Ende Februar fällt der Lagerbestand auf nahezu Null, im März steigen dann die Preise deutlich an. Auch die Produkt-Klick-Historie innerhalb der ITscope Plattform zeigt im März einen herausstechenden Peak. Erst Ende April normalisiert sich der Bestand und die Preise fallen wieder auf ein reguläres Level.  


Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) Januar bis Mai 2020

 

Ladenhüter Komplettsysteme

In eine ganz andere Richtung entwickeln sich die Lagerzahlen bei den, für das Homeoffice eher ungeeigneten, Komplettsystemen – seit Ende März geht es ununterbrochen nach oben. Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen ist diese Produktkategorie weit entfernt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Komplettsystem

Komplettsysteme entwickeln sich während der Corona-Krise offensichtlich zum Ladenhüter. Zum einen verhalten sich einige Firmen aktuell zögerlich, was größere Infrastrukturprojekte angeht. Zu groß ist noch die Unsicherheit, wie die wirtschaftliche Lage nach COVID-19 aussehen wird. Hinzu kommt auch ein generelles Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten: Das Homeoffice hat durch die Corona-Krise enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks, wo zuvor ein fest installierter PC der Standard war.

Komponenten wie Mainboards und Festplatten hingegen waren zu keiner Zeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst und unterliegen lediglich den üblichen Schwankungen. Im Bereich der TFTs trat einzig Mitte März eine kleine Delle auf, inzwischen sind die Lagerbestände wieder auf dem Normalniveau angelangt. Auch bei den vor kurzem noch stark nachgefragten Headsets führt der Weg in Richtung Stabilisierung. 

 

Webcams im Ausnahmezustand

Eine Produktkategorie hat sich jedoch noch nicht von der Corona-Panik erholt. Sah es bis Mitte März noch völlig normal aus, so hat sich der Gesamtlagerbestand seitdem nicht wirklich erholen können und befindet sich weiter auf dem Tiefstand.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

Die ungebrochen stark nachgefragte Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) wurde vielfach als Paradebeispiel des Angebot und Nachfrage-Prinzips genannt. Das aktuelle Nachfrageverhalten wirkt sich bei der beliebten Webcam auf der ITscope Plattform nicht nur in einer Bestands- und damit Verkaufsflaute, sondern auch in einem immensen Preisanstieg aus. Lag der HEK bis März noch stabil bei rund 50 Euro, erreichte er Anfang Mai mit über 250 Euro sein bisheriges Maximum. 

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 4007680000) Januar bis Mai 2020

Ein Ende scheint frühestens Ende Mai in Sicht: Wie die Preis/Lager/Status-Historie im HEK Trend zeigt, fallen die Preise insgesamt wieder etwas, doch entscheidend ist, wann die großen Broadline-Distributionen wieder liefern können. Diese haben das Preiserhöhungsspiel derzeit nicht mitgemacht und führen die Webcam weiterhin zu einem HEK von zwischen 80 und 100 Euro in ihren Listen, allerdings ohne Verfügbarkeit oder mit Verfügbarkeit “im Zulauf” mit Wareneingang gegen Ende Mai. Es bleibt zu hoffen, dass sich dann auch hier wieder etwas Normalität einstellt, sobald sich die Lager wieder füllen.

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. Sie möchten ebenfalls jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen können? Testen Sie ITscope unverbindlich 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

11.05.2020|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren


eCommerce ist für Systemhäuser oft untrennbar mit einem immensen Aufwand, hohen Kosten sowie der Bindung interner Ressourcen verbunden. Dass das aber auch ganz anders geht, zeigt die IT Südwestfalen: In nur vier Wochen realisiert der IT-Dienstleister eine eCommerce-Lösung – ganz ohne große Herausforderungen und zu überschaubaren Kosten. Und vor allem: mit weiterhin individueller Kundenberatung.

Karlsruhe, den 27.04.2020 – Bei der Umsetzung umfangreicher eCommerce-Projekte stehen Systemhäuser in der Regel vor einem grundlegenden Dilemma: Auf der einen Seite steht der Wunsch, in Sachen Digitalisierung mit gutem Beispiel voranzugehen und Prozesskosten zu reduzieren. Auf der anderen Seite aber auch das Ziel, ihren Endkunden mit persönlicher Beratung und individueller Unterstützung bei der Produktauswahl einen echten Mehrwert im Verkauf zu bieten. Das Selbstverständnis vieler Systemhäuser ist weit entfernt vom reinen “Kistenschieben”, keiner kann und will sich mit großen eTailern oder Online-Riesen wie Amazon messen – das wäre nicht nur hinsichtlich des Preisniveaus eine Herkulesaufgabe.

Stattdessen setzen Systemhäuser auf kundenindividuell vereinbarte Sortimente und Konditionen, kombiniert mit standardisierten Dienstleistungen und Managed Services. Das alles ist mit klassischen Shopsystemen nur mit Individualentwicklungen und entsprechend hohem Aufwand realisierbar. Dazu kommt dann noch die Anbindung der Bestellsysteme der Distribution sowie die Integration und Lizenzierung des Produktcontents. Ein Kraftakt, der schnell alle Budgets sprengt, da schließlich auch die Integration der eigenen ERP-Welt erforderlich ist.

Die IT Südwestfalen AG, ein regionales Systemhaus aus Lüdenscheid mit mehr als 50 Mitarbeitern, stand vor dem selben Szenario – hat jedoch etwas radikal Neues ausprobiert: eCommerce ganz ohne bekanntes Shopsystem, aber mit deutlich geringerem Aufwand, zu überschaubaren Kosten und vor allem mit weiterhin individueller Kundenberatung

Die IT Südwestfalen AG bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Darunter sind sowohl Kunden, für die nur Dienstleistungen erbracht werden, als auch Kunden, die beides, sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, verlangen sowie natürlich auch Kunden, die nur Hardware benötigen. 

Das Hauptziel von IT Südwestfalen ist, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen und die individuelle Betreuung, die das Systemhaus seinen Kunden bietet, mit einer eCommerce-Lösung zu vereinen. “Wir möchten nicht als Großhandel auftreten. Vielmehr sollen unsere Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG. Der Servicegedanke sollte, wie Danny Fischer weiterhin beschreibt, das Herzstück der Lösung sein: “Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen.” 

Für IT Südwestfalen war daher schnell klar: Die passende eCommerce-Lösung musste diese Anforderungen vollständig erfüllen. Ein Webshop auf Basis eines Shopsystems war jedoch zu aufwändig und auch zu kostspielig. Die ITscope B2B Suite hingegen, als eCommerce-Portal, in dem sich Systemhäuser weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern müssen, war für IT Südwestfalen die optimale Lösung.  

“Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde.”

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG 

Bereits vor zwei Jahren begann die IT Südwestfalen damit, den Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Automatisierten Einkauf hatte die IT Südwestfalen also bereits im Einsatz, als der Vertrieb mit der B2B Suite um einen digitalen Kanal ergänzt werden sollte. Gleichzeitig kann die individuelle Betreuung, als maßgebliche Servicekomponente bei IT Südwestfalen, mit der B2B Suite weiterhin sehr gut umgesetzt werden: “Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt”, meint Danny Fischer dazu. Entsprechend ist auch ein ausführliches Onboarding jedes Kunden feste Voraussetzung für die Freischaltung. In diesem erklärt der Key Account Manager Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel geteilte Produktlisten, sodass der Kunde von Anfang an von allen Vorteilen der B2B Suite profitiert. 

Dazu gehört auch, dass IT Südwestfalen in der B2B Suite neben Hardware auch Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services präsentiert. Ein Mehrwert sowohl für Endkunden, die neue Möglichkeiten kennenlernen, als auch für IT Südwestfalen, die dadurch zusätzliches Geschäft generiert. “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer das Erfolgsmodell.

Auch bei der Bestellverarbeitung verfolgt IT Südwestfalen einen kundenzentrierten Ansatz: Anstatt Bestellungen direkt zur Distribution durchzurouten, prüft der Vertriebsinnendienst jede Bestellung auf Plausibilität und Richtigkeit. “Wir bieten dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder einzelnen Bestellung. Das ist ein erheblicher Mehrwert gegenüber anderen Online Shops,” ergänzt Danny Fischer. Und das wissen die Kunden auch zu schätzen: IT Südwestfalen konnte bisher ein Plus von 40% an Bestellungen generieren, die ohne das System nicht entstanden wären. Der Grundsatz, nicht einfach nur Hardware-Geschäft online abzuwickeln, sondern primär die Kundenbindung zu stärken, zahlt sich für IT Südwestfalen also eindeutig aus. 

Und wie sieht die B2B Suite als eCommerce-Portal in der Praxis aus?

Der Einsatz der B2B Suite erspart Systemhäusern den üblicherweise erheblichen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Diese Vorgehensweise ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, da sie weniger eigene IT Ressourcen bindet. Content wird nicht mühsam zusätzlich integriert, Lieferanten nicht umständlich einzeln angebunden und der zeit- und nervenraubende Know How-Aufbau für ein spezielles Shopsystem oder eCommerce-Framework entfällt. Der Bestellprozess ist auf der ITscope Plattform integriert und das Bestellrouting erfolgt nach Freigabe elektronisch an die Schnittstellen der Distribution, sodass deren Rückmeldungen zeitgleich im Kundenportal landen. 

Außerdem kann das Design ganz individuell gestaltet werden – so steht im Handumdrehen das fertige Einkaufsportal. “Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt!”, berichtet Danny Fischer begeistert. “Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.”

Von allen Beteiligten erhält die B2B Suite sehr gutes Feedback: “Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen,” erklärt Danny Fischer zum Projekt, zu dem IT Südwestfalen Kunden hinzugezogen hat, die ihre Sicht auf das System einbrachten. Kleinere Schwierigkeiten zu Beginn, wie das Branding unter der eigenen Domain und die Performance, konnten kurzfristig behoben werden. “Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.” 

 

Für die Nutzung der ITscope B2B Suite ist zuerst ein Plattformzugang zu ITscope.com erforderlich. Systemhäuser erhalten via https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ einen kostenlosen Testzugang. 

Das vollständige Interview mit Danny Fischer können Sie hier lesen.

 

 

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27.04.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

Karlsruhe, 22.04.2020 – Das neuartige Coronavirus hat empfindlich die Lieferketten aus dem Hardware-Produktionszentrum China gestört. Die ab März weltweit ergriffenen Maßnahmen, wie beispielsweise Ausgangsbeschränkungen, sorgten außerdem dafür, dass unzählige Menschen ins Homeoffice ausgewichen sind. Unternehmen kamen daraufhin nicht mehr nach, ihre Mitarbeiter mit sicherer IT-Hardware auszustatten, weil der Nachschub fehlte. Besonders zeigt sich das bei den Notebook-Verkäufen im ITscope Marktbarometer für Q1/2020.

Das ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 wurde spätestens ab März überschattet von der Corona-Krise. Zum einen aufgrund von Lieferengpässen aus China, zum anderen durch den massenhaften Drang ins Homeoffice, der zu einer starken Nachfrage nach Notebooks von Firmen geführt hat, die ihre Mitarbeiter mit sicherem Equipment ausstatten wollen. Die Arbeit mit privaten Rechnern von Mitarbeitern ist für viele Unternehmen keine Alternative, da diese Sicherheitsrisiken für sensible Daten birgt.

China hat sich seit den frühen 1990er Jahren immer mehr zur verlängerten Werkbank der ITK-Hardwareindustrie entwickelt. Das immer noch im Konflikt stehende Taiwan hat einen großen Anteil daran. Die führenden Komponentenhersteller, die größten Notebook-Bauer und OEM-Riesen wie der Apple-Partner Foxconn kommen von der Insel, produzieren aber hauptsächlich in China. Lieferengpässe gab es aufgrund von Erdbeben oder Taifunen auch schon früher, aber nicht mit der Tragweite der Auswirkungen von COVID-19.

Highflyer: Microsoft stürzt Apple vom Thron

Bei Apple sind im ersten Quartal 2020 deutliche Einbrüche erkennbar, so auch im Highflyer-Geschwader. Die stylishen AirPods Pro fallen von Platz 1 auf Platz 3 und werden vom Microsoft Surface Pro 7 abgelöst. Lenovos ThinkBook ist gleich dahinter erstmals in den Top 3 zu finden.

Den ersten Platz der ITscope Highflyer-Charts sichert sich das, seit Oktober 2019 gelistete, Microsoft Surface Pro 7 mit über 5.000 Klicks. Die Surface-Reihe von Microsoft ist speziell für den professionellen Anwender geeignet und bei Systemhäusern, die im Microsoft-Umfeld zuhause sind, besonders beliebt. Mit dem Intel-Prozessor Core i7 der 10. Generation steht das Tablet einem herkömmlichen Notebook in nichts nach. Ganz billig ist es aber nicht, denn im Einkauf muss man für das Tablet schon über 1.100 Euro locker machen.

Passend dazu ist auf Platz 4 unserer Highflyer das Microsoft Surface Pro Signature Type Cover – eine Kombination aus Schutzhülle und Tastatur. Wer also das Surface am Arbeitsplatz richtig nutzen möchte, muss nochmal mindestens 150 Euro in die Hand nehmen. So wie Apple hat auch Microsoft angekündigt, dass es durch COVID-19 zu Umsatzeinbrüchen kommen wird. Betroffen sollen davon neben X-Box und Bing, laut Spiegel, auch Windows- und Surface-Produkte sein. Bei den Distributoren geht der Lagerbestand der Surface-Reihe ebenfalls stark zurück, was auf die Auswirkungen des Virus auf die Lieferketten aus China zurückzuführen ist.

Platz 2 belegt das Lenovo ThinkPad E15 20RD mit 15-Zoll-Display, das in der Corona-Krise so gut wie ausverkauft ist. Denn es hat sich offenbar herumgesprochen, dass es sich als günstiges, leistungsstarkes Notebook gut für Unternehmen eignet, deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten. Für knapp 700 Euro im HEK oder einen kaum höheren Straßenpreis bietet das Gerät einen Intel Core i5 der 10. Generation und eine SSD mit 256 GB. Damit ist das ThinkPad allemal eine gute Übergangslösung.

Da Lenovo und Intel beide von den weg brechenden Lieferketten aufgrund von COVID-19 in China betroffen sind, haben sie dem Virus den Kampf angesagt, indem sie Virologen für dessen Entschlüsselung Rechenleistung zur Verfügung stellen, wie das Handelsblatt berichtete. Wer mag, kann übrigens passend zu dem Lenovo-Notebook auch den Port Replicator ThinkPad Thunderbolt 3 WorkstationGen 2 zum VK von rund 335 Euro erwerben, der im neuen Highflyer-Ranking auf Platz 5 gelandet ist.

Die AirPods Pro von Apple sind, wie bereits erwähnt, auf Platz 3 bei den Neueinsteigern abgerutscht, was sicherlich auch auf den HEK von rund 242 Euro zurückzuführen ist. Als die In-Ear-Kopfhörer Mitte November auf dem Markt kamen, wurden sie den Händlern im vierten Quartal 2019 trotz des stolzen Preises buchstäblich aus den Händen gerissen und so kamen sie mit den Bestellungen kaum hinterher. Das machte sie zu den begehrtesten Highflyer-Produkten im Weihnachtsgeschäft. Nach Lieferschwierigkeiten im letzten Quartal, aufgrund der hohe Nachfrage, ist die Produktion der AirPods nun wegen der Coronakrise ins Stocken geraten. Noch gibt es Lagerbestände bei unseren Lieferanten, es bleibt aber abzuwarten, wie lange das hält. Denn so wie die Outlets vieler anderer Unternehmen musste Apple, laut Tagesschau, das Ladengeschäft in allen Ländern außer China wegen COVID-19 einstellen und die Jahresprognose entsprechend korrigieren.

Springen wir etwas weiter auf Platz 8 der Highflyer. Den hat sich der Intel-Herausforderer AMD mit dem Ryzen 9 3950X geschnappt. Mit seinen 16 Kernen und 32 Threads auf Basis der 7nm-Technologie konnte sich der Prozessor auf der CES 2020 Anfang des Jahres schon als Leistungssieger positionieren. Bei einem HEK von über 700 Euro ist er zwar nicht ganz billig, schlägt die Konkurrenz aber um Längen. Eine Besonderheit ist, dass die „Preiswert-teure Spitzen-CPU“ (so die Chip) auf einem AM4-Mainstream-Mainboard aufsetzt, was im Professional-Bereich eher selten ist.

Weiter unten auf Platz 12 ist das WD Red NAS Hard Drive eine genauere Betrachtung wert. Denn erst seit Mitte Januar 2020 gelistet, kommt mit der Festplatte erstmals wieder Bewegung ins Segment der Massenspeicher. Das ist im ITscope Marktbarometer überwiegend von SSDs dominiert. Umso erstaunlicher ist, dass sich die HDD von Western Digital von Anhieb gleich einen Platz unter den Top 25 sichern konnte. Im Vergleich, zu dem über viele Jahre erfolgreichen Modell WD40EFRX, hat die neue EFAX-Variante mehr Cache, setzt sie aber auf Shingled Magnetic Recording (SMR), was Schreibvorgänge aufwendiger macht. Denn wie das Wort Shingled (wörtlich geschindelt) verrät, überlappen sich die Magnetspuren. Wer noch zur alten, etwas teureren Variante mit besserer Schreibperformance greifen möchte, muss sich sputen: Die Lagerbestände gehen langsam aus.

Auf Platz 13 gleich hinter der WD-Festplatte hat sich die seit Ende Oktober 2019 gelistete PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 bei den Neueinsteigern positioniert. Die Grafikkarte zeichnet sich durch eine höhere Farbtiefe und einige revolutionäre Features aus. Dazu gehören die NVIDIA Turing genannte GPU-Architektur und 11 GB ultraschneller GDDR6-Speicher. Das macht die PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 zur perfekten Spiele-GPU. Im Gaming-Universum verspricht das Highend-Board das Eintauchen in hyperrealistische Bildwelten. Mit einem HEK von über 1.000 Euro nicht gerade günstig, hat sich die Grafikkarte allemal Platz 13 in unserem Ranking verdient. ComputerBase sieht das für ein Vergleichsboard von NVIDIA auch so.

Platz 18 ist ebenfalls erwähnenswert, weil der Iiyama Prolite B2483HSU-B5 mit 24 Zoll Full-HD erst seit Anfang Februar 2020 gelistet ist. Der LED-Monitor besticht durch Flexibilität und vielfältige Einsatzmöglichkeiten – sowohl im Büro als auch Zuhause. Das scheint sich jetzt in Zeiten von Corona im Homeoffice auszuzahlen. Wie bereits bei anderen Artikeln unseres Rankings genannt, statten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter aktuell für eine Homeoffice-Tätigkeit aus und setzen dabei unter anderem auf den Monitor von Iiyama: Mit Mittelklassepreis bei solider Leistung überholt Iiyama die “üblichen Verdächtigen” im TFT-Segment wie HP oder Dell. Grund dafür ist vermutlich, dass Iiyama als einer der wenigen Hersteller über ein eigenes Lager in Europa verfügt. Dadurch kann eine entsprechende Bevorratung und damit wiederum eine gute Lieferfähigkeit sichergestellt werden.

 

TFTs: Dell bleibt Spitzenreiter


Auf den oberen Plätzen ist bei den Displays kaum Bewegung. Dell hat nach wie vor mit dem seit 2018 gelisteten P2419H die Nase vorn. Mit rund 2.880 Klicks Vorsprung wurde die Konkurrenz auch diesmal deutlich abgehängt. Mit einem HEK von rund 130 Euro für 24 Zoll Full HD ist das Gerät auch ein echter Preissieger.

Das von Dell an der Spitze verdrängte HP Elite Display hat sich mit fast 3.000 Klicks immerhin auf Platz 2 wacker gehalten. Das Samsung Flip 2 WM55R kämpft sich weiter nach vorn und schafft es auf einen guten 18. Platz. Die Konferenzlösung scheint gut im Channel anzukommen und kann im Ranking mit normalen Monitoren durchaus mithalten. Der vorher so beliebte UltraSharp von Dell rutscht auf den 9. Platz ab. Das liegt vermutlich daran, dass er sich preislich deutlich von seinen Vorreitern abhebt.

Auffällig ist abermals, dass die PC-Riesen Dell, HP und Lenovo mehr und mehr das Monitorgeschehen im ITscope Marktbarometer bestreiten. Von den alt etablierten Display-Anbietern sind immerhin noch LG, Samsung (sogar fünfmal) und BenQ unter den Top 25 zu finden. Abgesehen vom Samsung Flip 2 sind ausschließlich mehr oder weniger große, „normale“ Arbeitsplatzbildschirme dabei. Hier scheint es etwas an bahnbrechenden Innovationen zu mangeln. Es bleibt abzuwarten, ob da nochmal etwas Neues kommt. Die TFTs sind aus technischer Sicht alle schon relativ ausgereift – primäres Entscheidungskriterium ist vermutlich der Preis.

Mobiltelefone: Outdoor-Aufsteiger Galaxy Xcover 4s


Auch bei den Smartphones bleibt die große Sensation aus: Apple dominiert nach wie vor die Kategorie der Mobiltelefone. An der Spitze ist diesmal das Apple iPhone 8 mit 64 GB, welches das iPhone 11 Xr von Platz 1 verdrängt. Auch hier bestimmt der Preis die Charts, denn das iPhone 8 ist mit einem HEK von nur 388 Euro fast 300 Euro günstiger als das zweitplatzierte iPhone 11 mit 64 GB.

Umso überraschender ist, dass sich neben all den Premium-Modellen von Apple ein „Hidden Champion“ wieder nach oben kämpft. Gemeint ist das Samsung Galaxy Xcover 4s, das um vier Positionen aufgerückt ist und es somit auf Platz 3 geschafft hat. Wie schon in den vorangegangen Marktbarometern beschrieben, handelt es sich dabei um ein Outdoor-Smartphone, das durch seine robuste („rugged smartphone“) Bauweise auch das Einwirken von physischen Kräften verzeiht. Auch das Nachfolgermodell, das Samsung Galaxy Xcover Pro, ist mittlerweile bei ITscope gelistet und springt von Null auf den 64. Platz. Ob es mit seinem Vorgänger mithalten kann, wird die nahe Zukunft zeigen.

Das leistungsstärkste Apple-Modell, das iPhone 11 Pro mit 256 GB, ist um eine Stelle auf Platz 5 abgerutscht. Wer sich für dieses Gerät interessiert, muss allerdings noch tiefer in die Tasche greifen, denn mit knapp 1.100 Euro im HEK ist es sicherlich kein Schnäppchen.

Huawei drängt ebenfalls in die Charts: Neben Samsung und Apple ist das chinesische Unternehmen der einzige Hersteller, der sich auf den oberen Rängen blicken lässt. Das Huawei P30 Lite schafft in diesem Quartal den Sprung auf den 16. Platz. Vorher war das seit April 2019 gelistete Gerät noch gerade mal auf Platz 32.

Samsung macht auch einen großen Satz nach vorn: Das seit Ende Dezember 2019 gelistete Galaxy A51 ist von Null auf Platz 15 hochkatapultiert. Es tritt in die Fußstapfen des Galaxy A50 – und kann sich dabei auch noch sehen lassen: Vier Kameras, ein hochauflösendes Display und ein HEK von unter 300 Euro könnten das neue Modell der A-Reihe zum Verkaufsschlager von Samsung machen.

Tablets: Microsoft mit starkem Laptop Ersatz


Bei den Tablets gab es mächtig Bewegung im ersten Quartal 2020: Auf den ersten Platz schafft es das neueste Flaggschiff aus der Surface-Reihe, das Microsoft Surface Pro 7 mit 12,3-Zoll-Display, Intel Core i5 und 256 GB SSD. Der Nachfolger des Pro 6 ist seit Oktober 2019 gelistet und hat damit einen guten Start in die Geschäftswelt hingelegt. Mit 1.100 Euro im HEK – und das ohne Tastatur – ist das Gerät nicht gerade günstig. Vergleicht man es aber mit gängigen Notebooks für die Arbeitsumgebung, schneidet es preislich gar nicht so schlecht ab.

Apple ist mit seinem Apple 10.2-inch iPad Wi-Fi abermals auf Platz 2. Das Modell der 7. Generation ist dabei zwar deutlich günstiger als die Konkurrenz von Microsoft, allerdings auch weniger für den Professional-Bereich geeignet, sondern vielmehr ein Freizeit-Gadget.

Samsung hat es mit dem Samsung Galaxy Tab A erstmals auch wieder unter die Top 5 geschafft. Das Tablet liegt preislich noch unter der Konkurrenz von Apple und zeichnet sich besonders durch das scharfe LED-Display mit WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) und schnelles WLAN aus. Ein Minuspunkt ist, dass Samsung hier nur vergleichsweise schwache Prozessoren verbaut hat. Das schlägt sich auch in der Performance nieder und macht das Gerät nicht wirklich arbeitsplatztauglich. Auch kann das Display nicht mit der OLED-Variante des Samsung Galaxy S5e mithalten, das dieses Quartal den 15. Platz belegt. Aber für den Alltag ist das Galaxy Tab A allemal geeignet. Und für einen HEK von 180 Euro ist das Tablet auch ein echtes Schnäppchen.

Alles in allem hat Microsoft in der Kategorie der Tablets mit acht der Top 15 die Nase vorn, gefolgt von Apple mit fünf Geräten. Dabei zeigt sich, dass sich bei den Systemhäusern und Fachhändlern vor allem die Business-Modelle von Microsoft und die Alltagsmodelle von Apple großer Beliebtheit erfreuen.

Notebooks: Corona schlägt hier voll zu


Die Kategorie der Notebooks ist besonders spannend, weil hier die Lagerbestände seit Ausbruch der Corona-Pandemie stetig gesunken und teilweise sogar bei null angekommen sind. Dabei hatten die Hersteller für das mehr und mehr nach hinten verlängerte Weihnachtsgeschäft vorher noch ordentlich die Lager gefüllt. Ein Grund für die Laptop-Knappheit ist wohl der, dass viele Firmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt haben und nun verzweifelt versuchen, sie mit entsprechend sicherem Equipment auszustatten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Nachfrage aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht ausreichend gedeckt werden kann, wie wir am 24. März bereits in einer Pressemitteilung zu Corona-bedingten Lieferengpässen festgestellt haben. Im ITscope Marktbarometer für Q1/2020 ist Lenovo mit sechs Notebooks unter den Top 15 am meisten vertreten, gefolgt von HP mit fünf Geräten. Hier nun ausgewählte Produkte im Ranking:

Den ersten Platz sichert sich das seit Mai 2019 gelistete HP ProBook 450 G6, das damit Lenovo vom 1. Platz verdrängt hat. Das ProBook mit dem mobilen Intel-Prozessor Core i5-8265U zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit, ausreichende Performance für den Office-Bereich und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Notebookcheck hat den größeren Bruder mit Core-i7-Prozessor für einen VK von 1.200 Euro unter die Lupe genommen und kam mehr oder weniger zu dem Schluss, dass die Variante mit Core i5 es auch tut. Der HEK ist mit knapp 700 Euro tatsächlich verlockend, deckt sich aber auch mit dem eines Neulings von Lenovo.

Platz 2 hat sich nämlich das Lenovo ThinkPad E15 mit 15,6-Zoll-Display gesichert, das gerade erst seit Mitte/Ende November gelistet ist. Es ist vergleichbar mit dem vorher erstplatzierten Vorgänger, dem Lenovo ThinkPad E590 20NB, das auf Platz 4 abgerutscht ist. Bis auf ein paar kleine Details ähneln sich die beiden ThinkPads auch optisch sehr stark. Beide Lenovo-Notebooks verfügen auch über einen mit 1,6 GHz getakteten Intel Core i5, allerdings aus unterschiedlicher Baureihe. Und beide E-Modelle haben wohl auch noch mit technischen Problemen zu kämpfen, denn die Radeon-GPU von AMD scheint sich mit der Intel CPU nicht zu vertragen. Das bringt laut Notebookcheck Leistungsverluste und eine Gehäuse-Außentemperatur von bis zu 65 Grad Celsius im Stresstest mit sich, zumal offenbar an der Kühlung gespart wurde. Ob Lenovo bei dem neuen E15 noch nachbessern wird, bleibt abzuwarten. Vorerst ist man mit dem Vergleichsmodell E590 recht gut bedient.

Das Lenovo ThinkBook 15-IML 20RW mit Comet-Lake-Sockel hat einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt: von Position 161 auf Platz 3. Das Notebook verfügt über einen Core-i3-Prozessor der 10. Generation, 256 GB SSD und 8 GB Arbeitsspeicher. Die Lagerbestände der ITscope-Distributoren deuten darauf hin, dass das Notebook besonders während der aktuellen Corona-Pandemie beliebt ist. Es ist nämlich restlos ausverkauft. Kein Wunder bei dem HEK von 577 Euro. Da werden sich viele Unternehmen darum gerissen haben, um ihre Mitarbeiter im Homeoffice mit einem günstigen Firmennotebook auszustatten, statt sie mit eigener, vermutlich nicht sicherer Hardware arbeiten zu lassen.

Im Highend legt Apple mit zwei MacBook Pro vor. Besonders zu erwähnen ist das MacBook Pro mit einem Intel Core i9 der neuesten Generation, 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 3.072 x 1.920 Pixel und einer anpassbaren Touch Bar. Letztere ersetzt die Funktionstasten und erlaubt den Schnellzugriff auf bestimmte Befehle oder Sondertasten einschließlich Emojis, wie in der Werbung gerne gezeigt. Weitere Features sind 16 GB RAM, eine SSD mit 1 TB Speicherplatz und eine eingebaute Radeon Pro 5500M mit UHD-Grafikausgabe. Dass soviel Leistung seinen Preis hat, versteht sich von selbst. Beim HEK von rund 2.500 Euro ist dennoch erstaunlich, dass es das Gerät auf Platz 12 geschafft hat. Gleich dahinter ist die Variante mit i7-Prozessor, die mit einem HEK von rund 2.100 Euro zu Buche schlägt. Die Straßenpreise der beiden Modelle fangen bei rund 2.850 Euro, respektive 2.420 Euro an.

Lenovo liefert mit dem Lenovo ThinkPad L13 Yoga einen Aufsteiger, der noch erwähnenswert ist. Das Gerät findet sich zwar erst auf Platz 30, war vorher mit Position 553 jedoch noch deutlich weiter hinten – ein deutlicher aufstieg also. Mit einem leistungsstarken i5-Prozessor, 500 GB SSD und 16 GB RAM bekommt man ein Office-taugliches Notebook für einen HEK von weniger als 1.000 Euro und einen Straßenpreis von ab etwa 1.060 Euro. Das L13 Yoga lässt sich wie andere Yoga-Notebooks von Lenovo vollständig umklappen und so als Tablet benutzen. Nachteil ist allerdings, dass es bei den 16 GB RAM bleiben muss, denn der Arbeitsspeicher ist fest verlötet. Dies ist laut Hersteller Platzgründen geschuldet. Ob die Komponenten sich wie bei den Geräten eines Konkurrenten ab- oder umlöten lassen, ist sicherlich eine Frage des Preises.

PC-Komplettsysteme: HP ist Lenovo auf den Fersen


Bei den Komplettsystemen ist HP im ersten Quartal 2020 mit neun Geräten unter den Top 15 absolut dominierend. Lenovo bleibt zwar an der Spitze, konnte so wie Dell aber nur zwei Geräte unter die Top 15 einschleusen. Auffällig sind die hohen Klickraten der beiden Spitzenreiter zu den Nachfolgern auf Platz 3 und 4. Der neue, alte Klassensieger Lenovo hat mit einem ThinkCentre sogar um fast 2.000 Klicks zugelegt. Preislich sind die PC-Systeme, einen Bildschirm vorausgesetzt, eine gute Alternative zu Notebooks fürs Homeoffice.

Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 – Mini bleibt an der Spitze – mit beachtlichen 7.862 Klicks oder 1.014 mehr als der Zweitplatzierte von HP. Bei dem ThinkCentre handelt es sich um einen kompakten Office-PC, der sich von den nachfolgenden fünf Geräten lediglich darin unterscheidet, dass der Core i5-9400T nur mit 1,8 GHz getaktet ist. Dafür ist er mit einem HEK von knapp 560 Euro auch günstiger.

Auf Platz 2 in der Kategorie Komplettsysteme ist der HP ProDesk 400 G5, der auf 6.848 Klicks kam, weit vor den 2.381 Klicks des nunmehr drittplatzierten Bruders aus der G6-Serie. Die ProDesk-Reihe von HP ist für ihre platzsparende Bauweise bekannt und schafft es damit regelmäßig in die Charts. Der ProDesk 400 G5 Mini Desktop steht einem regulären Tower PC mit 256 GB SSD, Intel Core i5 bei einer Taktrate von 2,2 GHz und 8 GB RAM in nichts nach. Eine Besonderheit der ProDesk-Reihe ist die, dass sie sich mit HP-Komponenten erweitern und rückseits an ein HP EliteDisplays montieren lässt, was den kleinen Rechner noch platzsparender macht.

Auf Platz 6 und auf Platz 8 finden sich zwei OptiPlex Desktops von Dell, beide mit Core-i5-Prozessor. Der eine ist der mit 2,2 GHz getaktete OptiPlex 30870 – Micro, auf Platz 8 ist der Dell OptiPlex 3070 – SSF (im Small Form Factor) mit einer Taktrate von 3 GHz.

Auch Fujitsu lässt sich in den oberen Rängen blicken und machte mit dem ESPRIMO P558 einen Sprung von Position 23 auf den 9. Platz. Er ist der größte der ESPRIMO-Reihe, denn auch diese verfügt über einige Kompaktmodelle. Der P558 ist eher ein gewöhnlicher Tower-PC. Leistungstechnisch kann er aber dank hoch-getaktetem Core i5-9400 gut mit der Konkurrenz von Dell und HP mithalten. Dabei ist er mit einem HEK von 518 Euro auch noch ein bisschen günstiger als andere ESPRIMO-Modelle.

Grafikkarten: MSI gewinnt mit RTX Gaming


Auf Platz 1 im Grafikkartengeschwader schaffte es diesmal die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO, die sich praktisch mit der jetzt drittplatzierten PNY Quadro P2000 die Klinke in die Hand gab. Die Grafikkarte von MSI kann ohne Bedenken zu den High-End Gaming Boards gezählt werden. Sie bietet 11 GB GDDR6 mit einer Boost-Taktrate von 1.750 MHz. Effektiv stehen sogar bis zu 14 GHz zur Verfügung. Trotz der hohen Leistung und des großen Übertaktungsspielraums bleibt sie verhältnismäßig leise und kühl. Die Leistung kommt aber mit einem recht hohen Energieverbrauch einher. Und ganz günstig ist die Grafikkarte auch nicht: Sie schlägt mit 1.100 Euro im HEK zu Buche. Damit ist die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO die teuerste Grafikkarte unter den Top 5.

Die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6 hat sich auf Platz 2 gehalten und kostet mit einem HEK von 472 Euro noch nicht mal halb soviel wie die Gaming-Schwester auf Platz 1.

PNY liefert mit der PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower einen echten Aufsteiger. Die Grafikkarte springt von Platz 71 auf den 11. Platz. Dabei bewegt sich die Grafikkarte in einem ähnlichen Preissegment wie die erstplatzierte MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO. Auch technisch sind sich die beiden Grafikkarten sehr ähnlich.

Im mittleren Preissegment schafft es die MSI RTX 2060 SUPER GAMING X von Platz 23 auf Platz 5 bei den Grafikkarten. Mit einem HEK von 430 Euro ist sie auch nicht das günstigste Board, aber dafür bietet sie, wie die Zweitplatzierte mit 8 GB GDDR6, auch viel Leistung.

Der absolute Preis-Ausreißer ist die MSI GT 710 1GD3H LP, zum HEK von nur 37 Euro mit Abstand die günstigste Grafikkarte unter den Top 20. Allerdings kann man hier auch keine vergleichbare Leistung erwarten. Für rechenarme Office-Anwendungen reicht die Grafikkarte aber allemal.

Wechseln sich auf den vorderen 14 Plätzen in fröhlicher Eintracht MSI und PNY ab, folgt auf Platz 15 eine ASUS TURBO-RTX2080TI-11G zum HEK von rund 1.166 Euro. Mit der Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER WINDFORCE OC 3X 8G ist die alteingesessene 3er-Riege aus Taiwan komplett. PNY Technologies ist schließlich ein US-Unternehmen.

Aber auf den Plätzen 22 und 23 sowie 25 und 26 macht sich noch ein amerikanisches Unternehmen breit. Die Rede ist von HP Inc., wobei die betreffenden Grafikkarten so wie die NVIDIA Quadro P2200 auf Platz 22 natürlich OEM-Ware und in erster Linie als Zubehör gedacht sind. Besagtes Board unterstützt laut HP bis zu vier 4K-Displays oder ein 5K-Display über DisplayPort 1.4. Die Bezeichnung 5K ist etwas unspezifisch, denn sie fängt schon bei einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Bildpunkten an. Manche iMacs von Apple unterstützen über den Anschluss externe 5K-Displays mit einer vollen 5K-Auflösung von 5.120 x 2.880 Bildpunkten bei 60 Hz.

Mainboards: Taiwans 3er-Riege macht das Rennen


Bei den Mainboards gibt nach wie vor die 3er-Riege aus Taiwan den Ton an. Bis auf zwei Aufsteiger hat sich hier aber nicht so viel getan im ersten Quartal 2020. MSI Z390-A PRO ist nach wie vor auf Platz 1. Das Board zum HEK von rund 105 Euro bietet einen Intel-Sockel LGA 1151 für Celeron-, Pentium, und Core-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie Slots für vier RAM-Speicherriegel mit bis zu 64 GB.

Den zweiten Platz sichert sich in diesem Quartal das Gigabyte B450M DS3H auf dem “Mainstream” AM4-Sockel. Das Mainboard ist seit 2018 gelistet und von dem 10. auf den 2. Platz nach vorn gesprungen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es bis Mitte Februar deutlich günstiger war, bevor der Preis dann wieder angezogen ist.

Mit einem durchschnittlichen HEK von 63 Euro scheint es aber im Channel als günstige Alternative gut anzukommen, ähnlich wie das ASUS PRIME H310M-A, das von Platz 8 auf Platz 3 vorgeprescht ist und mit einem HEK von 66 Euro nur wenig teurer ist als das von Gigabyte.

Last but not least ist nur noch das ASRock B450M PRO4 für AMD-Prozessoren erwähnenswert, denn die werden immer beliebter, so auch im Channel. Der HEK von 71 Euro tut sein Übriges. Das seit 2018 gelistete Motherboard war vorher noch auf Platz 58 und hat es nun gerade so unter die Top 15 geschafft.

Wer meint, ASRock würde damit besagtes Spitzentrio aufmischen, der hat nicht ganz unrecht. Denn in der Liste der Mainboard-Hersteller hat es das Unternehmen seit Ende 2018 vor MSI erneut unter die Top 3 geschafft. Abgesehen davon gehört ASRock praktisch immer noch zur ASUStek- beziehungsweise Asus-Familie. Die 2007 gegründete neue Mutter Pegatron war 2015 zumindest noch zu über 17 Prozent im Besitz von ASUStek und gilt nach dem Apple-Produktionspartner Foxconn (ebenfalls aus Taiwan) als zweitgrößter EMS oder Elektronik-Auftragsfertiger der Welt.

Weitere EMS-Riesen aus Taiwan sind die Notebook-Auftragsfertiger Quanta und Compal sowie die Acer-Ausgliederung Wistron und die neue BenQ-Mutter Qisda. Hinzu kommen viele andere Peripherie- und Komponentenhersteller, der Tastaturen-Riese Chicony zum Beispiel oder Intels Produktionspartner Taiwan Semiconductor (TSMC). Sie alle produzieren längst in China und halten die verlängerte Werkbank der internationalen Hardware-Industrie am Laufen, auch in Corona-Zeiten.

Prozessoren: AMD Ryzen holt weiter auf


Bei den CPUs ist Intel mit dem Core i7-9700K mit acht Kernen und einer Taktrate von 3,6 GHz immer noch an der Spitze. Auf Platz 2 folgt gleich dahinter der Core i5-9600K mit 3,7 GHz, der vorher noch auf Platz 5 war.
Auf Platz drei schaffte es der seit Mitte 2019 gelistete AMD Ryzen 5 3400G, der von Platz 9 kommend wie die ganze Familie wahrhaft einen „ryzen-haften“ Start hingelegt hat. Der leistungsstarke AMD Ryzen ThreadRipper 3970X, der auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde, hat von Platz 61 auf Platz 22 einen riesigen Satz nach vorn gemacht. Dabei ist er weniger für den normalen Office-Gebrauch gedacht, sondern eignet sich mit seiner Leistung eher für Serverumgebungen. Dabei kommt die nun schon fast legendäre neue 7nm-Architektur von AMD zum Tragen. Wie Computerbild bemängelt, geht die hohe Leistung des ThreadRipper 3970X aber auch mit einem „extrem hohen Stromverbrauch“ einher.

Storage-Systeme: Synology bleibt King


Bei den Storage-Systemen (NAS- und SAN-Speicherprodukten) hat sich auf den ersten sechs Plätzen nichts verändert. An der Spitze ist weiterhin die Synology DS218+, gefolgt von der Synology Disk Station DS918+ sowie den QNAP-Modellen TS-431P und TS-231P. Etwas Bewegung kommt erst mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN auf Platz 7 (vorher Platz 11) ins Spiel. Einer der Key Selling Points des SAN-Speichers ist eine hervorragende Anwendungsbeschleunigung dank mehr als 200.000 IOPS (Input/Output Operations Per Second). Außerdem ist die Lösung ohne spezielle Vorkenntnisse einfach zu installieren, zu bedienen und zu warten. Hinzu kommt eine einfache Wiederherstellung dank virtualisierter Snapshot-Technologie. Damit eignet sich das modulare SAN Array gut für kleine und mittelständische Unternehmen. Einzig der HEK von über 6.345 Euro könnte die Freude darüber etwas trüben.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

22.04.2020|

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

 

Um eine weitere Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen, schicken viele Firmen nach Möglichkeit ihre Angestellten ins Homeoffice. Dies erfordert nicht nur eine hohe Flexibilität auf beiden Seiten, sondern auch die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur. Lösungen zur digitalen Zusammenarbeit müssen eingesetzt und Geräte und Zubehör beschafft werden. An erster und wichtigster Stelle: Notebooks – doch der Lagerbestand der Geräte sinkt stetig. Die Situation im Großhandel verschärft sich, was exklusive Auswertungen der aktuellen Bestandszahlen der ITscope Plattform deutlich zeigen.

Notebooks als Mangelware: Bis Ende Januar war der Gesamtlagerbestand der auf ITscope angebotenen Notebooks noch vergleichsweise stabil, Mitte Februar ist bereits eine starke Abnahme im Bestand erkennbar. Und dieser fällt weiter bis Mitte März: Zu diesem Zeitpunkt ist der Lagerbestand beinahe bei null. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

In Deutschland nimmt der Großteil der Bevölkerung die Bedrohung durch das Corona-Virus ernst und hält sich an die Beschlüsse der Bundesregierung. “Stay at home” lautet die aktuelle Devise, um nicht notwendige soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren: Nicht nur Freizeitaktivitäten, sondern bei immer mehr Firmen auch der Arbeitsalltag, verlagern sich, sofern möglich, in die eigenen vier Wände

Diese Situation verlangt jedem Einzelnen ein hohes Maß an Flexibilität ab, viele Unternehmen sind mit der Bereitstellung des benötigten Equipments für Homeoffice-Tätigkeiten überfordert: Insbesondere Notebooks, aber auch Monitore, Smartphones oder Headsets müssen beschafft werden – was nicht nur mit hohen Kosten, sondern auch Einrichtungsaufwand verbunden ist. 

Arbeitgeber, die bisher weniger stark mit Arbeitsmitteln für Remote-Tätigkeiten aufgestellt waren, bekommen dies besonders schmerzlich zu spüren. Hinzu kommt eine weitere Herausforderung mit ersten Lagerengpässen: Viele Hersteller haben ihre Produktionsstandorte in Asien und der Shutdown der chinesischen Volksrepublik wirkt sich deutlich auf die Produktion und Lieferketten aus. Auch Stimmen aus der Branche Informations- und Kommunikationstechnik bestätigen: “Es gibt aktuell kaum noch Ware am Markt, was Homeoffice-Equipment betrifft”, so Bernadette Jürs, Head of Sales bei der AXRO Bürokommunikation Distribution Import Export GmbH.

Die ITscope GmbH betreibt die gleichnamige Plattform ITscope.com: Mit der B2B Handelsplattform vereinfachen Systemhäuser und ITK-Reseller ihre Verkaufsprozesse und die IT Beschaffung deutlich. Europaweit sind rund 7.800 Reseller und 370 Distributoren mit über 3 Mio. IT Produkten beteiligt – eine optimale Basis also, um Prognosen über die Verfügbarkeit von IT Produkten zu treffen. Und erste Vorabzahlen des ersten Quartals 2020 bestätigen den Verdacht: Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich so auch auf der ITscope Plattform ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice. 

Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich auch in den ersten Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice.


Preis/Lager/Status-Historie Lenovo Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE) Januar bis März 2020

Besonders deutlich werden die Zahlen, wenn man den Verlauf der Lagerbestände in einem längeren Zeitraum betrachtet. Seit Juli 2019 ist der Bestand, trotz saisonaler Schwankungen, weitestgehend stabil, bevor er dann im Februar und vor allem März regelrecht abstürzt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Eine Gegenüberstellung mit Komplettsystemen (mit den gleichen Analyseparametern) zeigt: Hiervon ist noch ausreichend auf Lager.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je System

Auch bei weiterem Equipment, welches für die Arbeit im Homeoffice nötig ist, wie Headsets (hier als Beispiel in der Grafik), Monitoren oder Webcams, zeichnen sich Lagerengpässe ab.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Headsets in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Headset

Auch auf dem Zweitmarkt mit generalüberholten Gebrauchtartikeln sind Notebooks heiß begehrt: “[…] gerade aktuell ist es völlig verrückt, weil sich sämtliche Firmen auf Homeoffice vorbereiten. Ich bin froh, wenn wir wieder im normalen Alltagsgeschäft sind”, so Stimmen aus dem ITK-Channel zur aktuellen Situation. 

Auch wenn diese Eindrücke nicht unbedingt jeden positiv stimmen und besonders bei Firmen, die jetzt für Hardware-Aufrüstung sorgen wollen oder müssen, für Beunruhigung sorgen, besteht kein Grund zur Aufregung. Die ITscope Plattform bietet Händlern die Möglichkeit, Ausweichgeräte zu finden: Am Markt sind immer noch viele Notebooks verfügbar, beispielsweise mit abweichender Ausstattung oder von anderen Herstellern oder Lieferanten. 

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. 

 

24.03.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q4/2019

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Apple stürmt im Weihnachtsgeschäft regelrecht die Highflyer Charts, AMD lässt nicht locker und auch Nintendo hat sich unter den Weihnachtsbaum gemogelt.

Karlsruhe, den 21.01.20.  Die Highflyer Charts sind im vierten Quartal 2019 von Apple geradezu im Sturm erobert worden. Nach dem Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 sieht man bis Platz 7 nur die Marke mit dem angebissenen Apfel. Die Strategie, kurz vorher das als Consumer-Tablet positionierte neue 10-Zoll-iPad ins Weihnachtsgeschäft zu schicken, ist offenbar voll aufgegangen. Denn dafür gab es ein Daumen hoch und ein Platz 2 unter den Neueinsteigern in der Händlergunst. Echte Überflieger sind in der Chart-Liste auch die drahtlosen In-Ear-Kopfhörer AirPods Pro auf Platz 3 und die Apple Watch der Serie 5 mit GPS-Funktion auf Platz 5. Bei Letzterer hat Apple wohl etwas in die Marketing-Trickkiste gegriffen, denn diese ist so ziemlich baugleich mit der Apple Watch der Serie 4, die mit dem neuen Release sang- und klanglos eingestellt wurde. Weihnachtstauglicher geworden ist auch der Preis des iPhone 11 mit 64 GB in schwarz auf Platz 4, das zu einem HEK von rund 660 Euro in den Handel kam. Preislicher Ausreißer nach oben unter den Top 10 der Neueinsteiger ist das MacBook Pro mit Intel Core i9 zum HEK von 2.476 Euro auf Platz 6. Abgesehen von den Apple-Produkten war das ITscope Marktbarometer in der Weihnachtszeit auch sonst für einige Überraschungen gut.

Das Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 wurde schon genannt. Der auf Englisch Tiny genannte PC-Mini ist erst seit August 2019 gelistet und trotz seiner Maße von 18 x 18 x 4 cm mit dem Intel Core i5-9400T der neuesten Generation (mit 1,8 GHz) und 8 GB RAM doch so leistungsfähig, dass er am Arbeitsplatz für normale Anwendungen nichts missen lässt. Dass HP mit einem Vergleichsmodell mit einer etwas höheren Taktrate von 2,2 GHz um die Ecke gekommen ist, hat die Händler offenbar nicht gestört.

Nochmal zurück zu den schicken drahtlosen AirPods Pro auf Platz 3 in der Kategorie Headsets. Diese sind nach langer Zeit wieder mal eine echte Innovation im Apple-Universum und stecken voller intelligenter Technik. Das fängt schon bei der aktiven Geräuschunterdrückung an. Mikrofone an der Außenseite nehmen dazu die Umgebungsgeräusche 200-mal pro Sekunde auf und unterdrücken den Schall dann mit einem Gegenimpuls nahezu vollständig. Getrübt wurde die Freude an den neuen Kopfhörern durch Lieferschwierigkeiten. Selbst nach Weihnachten ist es für Händler noch immer schwer, an die AirPods Pro Apple heranzukommen. Apple selbst will den Verkauf der kabellosen In-Ear-Kopfhörer erst im Februar wieder aktiv angehen. Ein mit den Zulieferern gut vernetzter chinesischer Analyst rechnet laut mobilFlip damit, dass das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im ersten Halbjahr 2020 angespannt bleiben wird und erst ein zweiter Auftragsfertiger Linderung bringen könnte.

Platz 8 belegt nach dem Apple-Durchmarsch der Ryzen 9 3950X mit 3,5 GHz. AMD setzt seine Siegesserie in der Kategorie CPUs und unter den Neueinsteigern fort – diesmal sogar mit 16 Kernen auf selben Raum dank der 7-nm-Technologie. Der im November erschienene Prozessor setzt dabei wieder völlig neue Standards in der CPU-Welt. 16 Kerne in einer Architektur mit nur sieben Nanometer (nm) unterzubringen, ist geradezu bahnbrechend. Wollte man eine vergleichbare Leistung haben, so musste man vorher auf eine viel größere CPU zurückgreifen. Diese hätte aber nicht auf Mainboards mit AM4-Sockel verbaut werden können und hohe Mehrkosten nach sich gezogen. Außerdem versteht sich der Ryzen 9 3950X schon auf PCI Express 4.0. Das kann weder das alte Topmodell AMD Ryzen Threadripper 2990WX noch eine Intel-CPU. Der Nachteil ist allerdings ein deutlich höherer Stromverbrauch als bei älteren Modellen und denen von Intel. Hinzu kommt, dass die Preise aufgrund der guten Verfügbarkeit am Sinken sind, was manche Händler nicht freuen dürfte. Nebenbei bemerkt hat AMD auf der CES 2020 in Las Vegas gerade den Threadripper 3990X angekündigt. Damit zielt der ewige Intel-Herausforderer auf das Profi-Segment, das bislang fast ausschließlich von den weit teureren XEON-Prozessoren besetzt war. In manchen Benchmarks hat der 3990X von AMD zu einem Fünftel des Preises (rund 4.000 gegenüber 20.000 Dollar) sogar besser abgeschnitten als das Intel-Flaggschiff in dem Segment.

Auf den 10. Platz schafft es die Kategorie TFTs mit dem Samsung Flip 2. Es handelt sich dabei weniger um einen Monitor, sondern um ein Whiteboard, das in Meeting-Räumen herkömmliche analoge Flipcharts (daran erinnert der Name) mit Papierbögen ersetzen soll. Trotz oder gerade wegen des HEKs von 1.911 Euro hat das Flip 2 mit 55 Zoll großem UHD-Touchscreen über 700 Klicks eingeheimst. Andere Conferencing-Lösungen sind aber tatsächlich viel teurer. Händler sind daher gut beraten, das Samsung Flip 2 für Einsteiger auf den Schirm zu haben, zumal dieses im Gegensatz zum Vorgänger auch ein Office-Paket beinhaltet. Was allerdings fehlt, ist eine integrierte Webcam für Videokonferenzen. Verführerisch ist die leichte Bedienung per Stift oder Finger mit einer Latenz von nur 6,8 Millisekunden.

Auf Platz 11 schaffte es wieder eine Dockingstation in die Highflyer Charts, diesmal vertreten durch HP und der HP USB-C Dock G5. Im letzten Marktbarometer hat es Dell geschafft, mit der Dock WD19 dorthin zu gelangen und besonders durch die modulare Stromversorgung mit bis zu 210W zu überzeugen. HP setzt mit der USB-C Dock G5 vor allem auf Platzsparen und einen modernen Look. Auf gerade mal 12×12 cm bietet die Dockingstation eine Reihe von Anschlüssen, die man nicht missen möchte. Dazu gehören zwei USB-A 3.0, zwei DisplayPort, ein HDMI 2.0, eine RJ45- beziehungsweise Ethernet-Schnittstelle und ein USB-C-Port. Das kompakte Design fordert aber auch seine Kompromisse. So kann die Dockingstation Notebooks nur mit 100 W laden. Allerdings unterstützt sie schon eine 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, was das wieder wettmacht.

Platz 12 ist für Office-Umgebungen weit weniger geeignet als die vorher genannten Highflyer, passte aber sehr gut unter den Weihnachtsbaum. Gemeint ist die Spielekonsole Nintendo Switch, die auch schon in der Cyberwoche um Black Friday und Cybermonday zum Retail- und E-Tail-Schlager wurde. Die Nintendo Switch zeichnet sich durch ihr modulares Design aus: Als Hybrid lässt sich der Nachfolger der Wii U sowohl stationär mit einem externen Bildschirm nutzen als auch stand-alone für Handheld-Spiele. Abnehmbare Bedienelemente namens „Joy-Con“ ermöglichen Spiele in einer dritten Variante, dem sogenannten Tisch-Modus.

Platz 24 schließlich wurde wortwörtlich von einem Highflyer eingenommen. Die Rede ist von dem als Multikopter oder „Active Drone“ zu bezeichnende DJI Mavic Mini in der Flymore Combo mit drei Akkus und drei Ersatzrotoren. In der Variante ist die Drohne noch ganz frisch in der Distribution erst ab Januar 2020 offiziell lieferbar. Das Interesse ist im Vorfeld aber enorm. Das neue Fluggerät des längst etablierten Drohnenherstellers DJI ähnelt dem “großen Bruder” – der Mavic – ist aber deutlich kompakter. Zusammengeklappt ist die voll flugfähige Mini-Drohne kleiner als ein iPhone XR. Dabei wiegt sie auch nur 249 g. Das Gewicht ist jedoch nicht zufällig gewählt, sondern unterschreitet um ein Gramm die Regulierungsgrenze für die Kennzeichenpflicht. Geschickt, denn damit holt DJI mögliche Einsteiger ab, die sonst vielleicht zögern würden, sich so ein Gerät unter den Weihnachtsbaum zu wünschen oder selbst zuzulegen. Würde der Multikopter 2 kg wiegen, wäre für den Halter eine Führerscheinpflicht fällig. Ab 5 kg brauchen die Piloten eine Flugerlaubnis. Zu den Besonderheiten der Mavic Mini gehört eine 12-Megapixel-Kamera mit 2,7-K-Auflösung (2.720 x 1.530 Pixel). Unterstützend kommt wie beim Vorgängermodell auch ein Kamera-Gimbal genannter Bildstabilisator mit kardanischer Aufhängung (Gimbal) zum Einsatz. Profi-Funktionen wie RAW-Aufnahmen und automatische Hinderniserkennung fehlen allerdings. Die Flugzeit mit einer Ladung ist mit beachtlichen 30 Minuten angegeben. Die Anzeige der Live-Bilder erfolgt über das eigene Smartphone, das über eine App auch als Fernbedienung fungiert. Mit an Bord sind Presets, um mit der Drohne verschiedene Flugbahnen auszuprobieren.

 

 

Einzelkategorien im Überblick: Intel und AMD fast gleich auf, Synology setzt Storage-Siegeszug fort

 

TFT-Displays: Dell ist wieder vor HP

Bei den TFT-Displays zeichnet sich ein weiter anhaltender Kampf der PC-Riesen Dell, HP und Lenovo ab. Etablierte Anbieter wie Samsung, LG, BenQ und Co. schauen weiter in die Röhre, haben aber wieder etwas Boden gutgemacht. Im Bereich der Bildschirme löst Dell mit dem seit 2018 gelisteten P2419H das HP Elitedisplay auf Platz 1 ab – und das deutlich, mit mehr als 2.000 Klicks Vorsprung. Zu einem HEK von 128 Euro ist der Dell-Monitor unter den Top 5 der Günstigste im 24“-Segment und er zählt auch zu den günstigsten Modellen der Top 15 im ITscope Ranking für Q4 2019. Die aktuelle Dell-Serie ist mit einem extrem schlanken Rahmen und flachen Fuß äußerst stylisch und lockt ganz business-like mit einer sehr guten Bildqualität.

War Dell im dritten Quartal noch mit sieben Geräten unter den Top 15, sind es diesmal nur noch fünf, aber abgesehen davon schickt das US-Unternehmen immer mehr TFT-Displays ins ITscope-Rennen. HP ist mit vier Modellen dabei, darunter auf Platz 2 und 3, Lenovo und Samsung jeweils mit zwei, BenQ mit nur einem.

Echte Neuerungen gab es diesmal kaum, zumindest nicht unter den Top 25. Zu erwähnen ist noch das unter den Highflyer genannte Samsung Flip 2. Die 55 und 65 Zoll großen Modelle Flip 2 WM55R und Flip 2 WM65R finden sich auf Platz 27 und 28 wieder. Es handelt sich dabei um interaktive Whiteboards oder elektronische Flipcharts mit UHD- oder 4K-Auflösung. Diese sind erst seit August 2019 bei ITscope gelistet und kommen als Lösungen für Konferenzräume zu vergleichsweise günstigen Händlereinkaufspreisen von rund 1.600 und 1.850 Euro auf den Markt. Interessant ist übrigens auch der LG 27UL850 auf Platz 26 denn als einer der wenigen ausgewiesenen Monitore unter den Top 30 verfügt er ebenfalls über die 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten.

Mobiltelefone: Apple bleibt der dominante Player

Anders als im dritten Quartal, indem sich Samsung gut in Szene setzte, dominierte im Jahresendgeschäft wieder Apple das Mobilfunk-Geschehen im ITscope Marktbarometer. Auf Platz 1 ist wie gehabt das iPhone XR mit 64 GB in schwarz, gefolgt von dem vorherigen Zweitplatzierten, dem iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB.

Das iPhone 11 hat von Position 37 kommend einen großen Satz nach vorn gemacht und sich auf Platz 3 gesetzt. Da war diesmal als o2-Angebot das Samsung Galaxy S10, das nunmehr um zwei Stellen auf Platz 5 abgerutscht ist. Den vierten Platz hat sich trotz des hohen HEKs von rund 1.079 Euro das iPhone 11 Pro gesichert. Dieses strotzt aber auch mit 256 GB Speicherplatz. Das Galaxy S10e, das im vorangegangenen Quartal noch auf Platz 11 war, ist auf Platz 17 abgesackt und damit nicht mehr unter den Top 15.

Das Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32GB überrascht einmal mehr. Das Gerät ist noch einmal um fünf Stellen auf Platz 7 aufgerückt. Von einer Eintagsfliege kann also längst keine Rede mehr sein. Das Samsung Galaxy A40 mit 64 GB dagegen ist um drei Stellen auf Platz 8 abgerutscht.

Ansonsten sieht man unter den Top 10 nur Apple. Die Mac Company hat sich mit den neuen Releases im Herbst entsprechend schon mal warmgelaufen. Jenseits der beiden Top-Marken konnte sich mit dem P30 Pro auf Platz 18 nur Huawei wieder unter die Top 20 mischen. Das Gerät bringt attraktive 128 GB Speicher und eine 40-Megapixel-Kamera mit.

Tablets: Microsoft schlägt wieder Apple

Strategisch günstig, hat Apple rechtzeitig das eine oder andere Consumer-Gerät ins Jahresendgeschäft geschickt und damit im ITscope-Rennen um Tablets gut abgeräumt. Aber wie heißt es so schön: Business first. Und da hat Microsoft mit dem Surface Pro 6 in der Mittelklasse mit Core i5-8350U, 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz diesmal die Nase vorne und ist von Platz 2 auf Platz 1 aufgerückt. Als Geräte für den professionellen Einsatz sind die Surface-Modelle bei Systemhäuern überhaupt sehr beliebt. Und diese sind nun mal im Fokus des Marktbarometers.

Interessant ist übrigens die Preisgestaltung von Microsoft für den neuen Klassensieger. Mit einem HEK von gerade noch unter 1.000 Euro liegt es einerseits deutlich über den von Consumer-Tablets wie etwa das im September 2019 lancierte iPad mit 10,2-Zoll-Display der 7. Generation auf Platz 2, das nur mit einem HEK von 300 Euro daherkommt. Andererseits ist das Surface Pro 6 immer noch günstiger als das Apple-Pendant iPad Pro, das vom HEK her mit fast 200 Euro höher ansetzt. Dennoch konnte das iPad Pro von Platz 13 auf Platz 4 gut aufholen, allerdings nicht so fulminant wie der genannte Consumer-Vetter auf Platz 2, der im Vorquartal mit Position 89 noch weit unter ferner liefen war. Der Vorquartalssieger, das iPad mit 9,7-Zoll-Display, 32 GB und 2,4-GHz-Prozessor, ist nach seinem Höhenflug im vergangenen Jahr plötzlich auf Platz 16 abgefallen.

Als echter Senkrechtstarter haben sich diesmal zwei iPads mit 10,2-Zoll-Display, WiFi und 128 GB Speicher erwiesen: Das iPad mit der Modellnummer MW772FD/A schnellte von Position 126 auf Platz 6 hoch, das iPad mit der Modellnummer MW6E2FD/A von Platz 158 auf Platz 13. Samsungs Galaxy Tab A von 2019 mit 10,1-Zoll-Display mit 32 GB Speicher ist von Platz 5 auf Platz 8 leicht abgerutscht. Das Vorgängermodell von 2018 hat sich allerdings von Platz 20 auf Platz 11 gut verbessert, was zeigt, dass die Geräte mit Schnäppchenpreise von unter 200 Euro bei den Verbrauchern wie auch im Handel immer noch sehr beliebt sind.

Notebooks: Lenovo E590 weit, weit vorne

Bei den Laptops wird es im vierten Quartal 2019 spannend. Das Lenovo ThinkPad E590 bleibt weiterhin absolut an der Spitze, und das mit großem Abstand, mit über 10.000 Klicks, das sind 7.500 mehr als das zweitplatzierte HP ProBook 450 G6. Beide Modelle sind mit einem Intel Core i5 mit 1,6 GHz, einem 15,6-Zoll-Display und einer 256 GB großen SSD ausgestattet. Das ThinkPad ist seit Januar 2019 gelistet, hat aber erst im August zum Siegeszug als Klick-König im ITscope Ranking angesetzt.

 

Die genannte Business-Ausstattung hat dazu sicherlich ein Stück weit beigetragen, trotzdem hat das ProBook von HP nicht ähnlich hohe Klickraten. Am Preis kann es kaum liegen, denn die HEKs sind mit 624 Euro respektive 645 Euro ungefähr gleich. Windows 10 Pro 64-Bit und 8 GB RAM haben auch beide Geräte. Was sich aber unterscheidet ist der hier und da noch bestehende IBM-Nimbus und der frühere Erscheinungstermin, sodass die Händlerherzen hier deutlich mehr für Lenovo schlagen.

Auf die beiden Spitzenreitern folgen bis Platz 6 allerdings vier weitere HP-Modelle, darunter vornehmlich ältere mit mehr Power wie zum Beispiel das HP ProBook 470 G5, das von Platz 22 auf Platz 5 vorgetürmt ist und über einen Core-i7-Prozessor mit 1,8 GHz verfügt. Das HP 250 G7 (G7 wie 7. Generation) mit Core-i3-Prozessor ist um zwei Stellen auf Platz 3 aufgerückt.

Unverändert stark auf Platz 4 gehalten hat sich das HP ProBook 470 G5 mit 17,3-Zoll-Display. Unter den Top 15 spielt eigentlich nur noch Microsoft mit zwei Surface Book 2 auf Platz 10 und Platz 11 mit sowie Apple mit dem gerade erst erschienenen MacBook Pro mit Touch Bar, einem 2,3 GHz schnellen Core i9 und MacOS Catalina 10.15. Dieses hat es als absoluter Neuling auf Anhieb auf Platz 13 geschafft. Das MacBook hat zusätzlich noch 16 GB RAM und eine SSD mit 1 TB Speichervermögen zu bieten. Das hat aber auch seinen Preis: Der HEK liegt bei 2.476 Euro, ganz schön teurer für ein Gerät mit 16-Zoll-Display. Da es allerdings erst seit Mitte November 2019 gelistet ist und kaum Zeit hatte, Klicks zu sammeln, wird es möglicherweise im Notebook-Ranking bald auf den ersten drei Plätzen landen. Wenn der Preis noch etwas moderater ausfällt, bestimmt.

PC-Komplettsysteme: Senkrechtstarter Lenovo

Bei den Komplettsystemen ist das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 Mini (oder englisch Tiny) von Platz 69 auf Platz 1 hochgeschnellt. Der kompakte Office-Rechner ist erst seit August 2019 gelistet, hat sich aber mit rund 3.500 Klicks im ITscope Marktbarometer für Q4 2019 deutlich von dem Dell OptiPlex 3060 Micro Tower und dem HP ProDesk 400 G5 abgehoben.

Die beiden Konkurrenzprodukte liegen mit 2.585 und 2.584 Klicks fast gleichauf und landeten auf Platz 2 und 3. Dabei sind sie ähnlich groß und ähnlich ausgestattet wie das ThinkCentre M720q 10T7 an der Spitze.

Dieser wartet mit einem 1,8 GHz schnellen Intel Core i5-9400T, 8 GB RAM und einer SSD mit 256 GB Speicherkapazität auf. Besagter Core-i5-Prozessor gehört schon zu neuesten Generation, ist aber nominell etwas weniger leistungsstark als der bei dem HP-Modell, bei dem ein i5-9500 mit einer Taktrate von 2,2 GHz verbaut ist. Die Händler hat es aber offenbar nicht gestört.

Der Dell OptiPlex 3060 auf Platz 2 kann als direktes Konkurrenzprodukte zum neuen Klassensieger gesehen werden, verfügt aber über einen Core i5-8500 der vorherigen Generation mit 2,1 GHz. Dafür ist er mit einem HEK von 505 Euro zu 541 Euro allerdings auch etwas günstiger. Statt nur Intel kann der Winzling auch eine CPU von AMD aufnehmen, was Händlern neue Angebotsmöglichkeiten eröffnet.

Den beachtlichsten Senkrechtstart der Saison hat bei den PC-Komplettsystemen der Micro Tower HP ProDesk 400 G6 mit 8 GB RAM und einer 256 GB großen SSD hingelegt. Der ist ebenfalls erst seit August 2019 gelistet und von Platz 156 auf Platz 4 mächtig hochkatapultiert. Bei dem Modell hat der Intel Core i5-8500 eine Taktrate von 3 GHz. Da es sich aber wie gesagt um ein CPU der Vorgängergeneration handelt, ist der Preis mit einem HEK von 529 Euro durchaus moderat, was wohl auch den steilen Aufstieg in der Händlergunst erklärt.

Einen Senkrechtstart mit Achtungserfolg hat auch Fujitsu Technology Solutions erlebt. Das vom Rückzug der Japaner vom Produktionsstandort in Augsburg arg gebeutelte Unternehmen konnte mit dem im Sommer 2019 lancierten Esprimo P558 in der Value-for-you Edition mit einem auf 2,9 GHz hochgetunten Core i5-9400 doch noch einen Rechner in die Top 15 bringen, und zwar punktgenau auf Platz 15. Vorher dümpelte der Mini-PC noch auf Platz 347 vor sich hin.

Grafikkarten: PNY behauptet Spitzenposition

Auf Platz 1 bei den Grafikkarten ist abermals unverändert die PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5. Die ist übrigens schon seit Februar 2017 gelistet und gehört damit zu den Oldtimern im Board-Gemenge.

Zweieinhalb Jahre später erst folgte im Juli 2019 die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6. Diese hat sich als Performance Allrounder von Platz 14 auf Platz 2 aber ganz schnell sehr gut in der Händlergunst und im ITscope Marktbarometer gemausert. Das liegt sicherlich nicht zuletzt an der Rechenleistung für Raytracing in Echtzeit, der eingebauten Künstlichen Intelligenz und am programmierbaren Shading. Dabei ist das MSI-Board mit einem HEK von 625 Euro im mittleren Preissegment angesiedelt.

Raytracing ist ein in der Filmtechnik schon lange eingesetztes Render-Verfahren zum Nachverfolgen von Lichtstrahlen (light ray); Shading bezeichnet das Schattieren von Objekten in 3D-Computergrafiken.

 

 

Mainboards: Steiler Aufstieg von MSI

Bei den auch als Motherboards oder Hauptplatinen bezeichneten Mainboards ist der zweimalige Quartalssieger ASUS PRIME Z390-A auf Platz 3 abgerutscht. Haben sich im vorangegangenen Quartal noch ASUS und Gigabyte auf den ersten vier Plätzen abgewechselt, hat sich jetzt ein dritter Player vorne durchgeboxt.

An die Spitze hat es diesmal von Platz 9 kommend MSI mit dem seit Herbst 2018 gelisteten ATX-Board MSI Z390-A PRO mit Sockel LGA 1151 geschafft, auf Platz 2 ebenfalls MSI mit dem MSI MPG Z390 GAMING PLUS, das vorher noch eher glücklos auf Platz 66 war  und sogar noch einen Monat älter ist als der neue Klassensieger. Gaming ist traditionsgemäß das Thema im Weihnachtsgeschäft, das dank reicher Geldgeschenke von Eltern, Oma und Opa in der Regel noch bis Ende Januar anhält. Das spiegelt sich meist auch in dem ITscope Marktbarometer für das erste Quartal wider.

Im Gaming-Strom von Platz 27 auf Platz 5 kräftig zugelegt hat folglich auch das MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON, das mit einem HEK von 170 Euro eher zur oberen Mittelklasse zählt. Dieses Board ist laut Werbung von der Ästhetik der Supercars inspiriert und verspricht mit MSI Mystic Light dank Features wie Core Boost, DDR4 Boost und dem M.2 Shield Frozr mehr Leistung. Dabei unterstützt es mit Sockel LGA Intel-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie DDR4-Taktraten von bis zu 4.400 MHz.

Zu den Key Selling Points gehören zwei Turbo M.2, mehr Kühlfläche zum Verhindern von Überhitzung und Wärmedrosselung, Game Boost und Audi Boost 4 mit NAHIMIC 3 für mehr Sound. Außerdem verfügt das MSI-Board auch über einen Flash BIOS Button, um per USB-Stick im Handumdrehen das BIOS zu flashen. Das ist Fachjargon für das Überspielen der Mainboard-Firmware.

Abgesehen von dem Gaming-Board von MSI hat Gigabyte bei den erst seit 2019 gelisteten Motherboards die Nase vorn. Das fängt an bei dem Micro-ATX-Board Gigabyte B365M DS3H mit Sockel LGA 1151 Socket, das sich von Platz 216 auf Platz 7 so gut gemausert hat wie kein anderes. Auf Platz 9 und 10 sind zwei weitere Neueinsteiger von Gigabyte, während das nächste von MSI erst auf Platz 12 folgt: Das AMD beziehungsweise AM4-Board MSI B450M PRO-VDH MAX ist allerdings erst seit August gelistet und war vorher auf Platz 147, hat also auch einen Riesensprung nach vorn gemacht.

Prozessoren: Kopf-an-Kopfrennen von Intel und AMD

Bei den CPUs hat AMD als ewiger Zweiter lange Zeit Intel gegenüber kaum einen Fuß auf den Boden bekommen. Aber mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und Intel hechelt eher AMD hinterher. Im ITscope Marktbarometer zeichnet sich seit etwa einem Jahr zunehmend ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Rivalen ab.

Allerdings hat AMD den Spitzenplatz wieder abgeben müssen und statt neun diesmal nur noch acht Prozessoren in die Top 20 gebracht. Aus technischer Sicht ist AMD mit der 7-nm-Architektur aber weiterhin spitze, denn Intel verharrt immer noch in der 10-nm-Fertigungstechnik, kann also auf gleichem Raum weniger Transistoren unterbringen.

Der Intel Core i7 9700K mit acht Kernen und 3,6 GHz hat sich jedoch von Platz 5 auf Platz 1 hochgekämpft und damit die neue CPU-Krone auf. Das ist sicherlich auch auf die Preissenkungen im November als Reaktion auf die Kampfpreise von AMD in dem Segment zurückzuführen. Mittlerweile hat Intel den Preis aber wieder etwas angehoben.

AMD ist mit dem Vorquartalssieger AMD Ryzen 9 3900X mit 12-Core und 3,8 GHz auf Platz 2 abgefallen und mit dem vorherigen Zweitplatzierten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X mit 3,6 GHz auf Platz 7. Aber das tut dem Ryzen als neuen Rising-Star unter den CPUs keinen Abbruch. Man darf gespannt sein, wie der Kampf der beiden Kontrahenten weitergeht.

 

HDDs und SDDs: Samsungs 860 EVO schwimmt weiter oben

Bei den Massenspeicherprodukten ist die Samsung 860 EVO so erfolgreich, dass der koreanische Anbieter mit der SSD in der Ausführung mit 250 GB (MZ-76E250B/EU) und mit 500 GB (MZ-76E500B/EU) Speichervolumen abermals die Doppelspitze einnimmt. Auch die Samsung 860 EVO mit 1 TB (MZ-76E1T0B) hat sich auf Platz 4 gut gehalten. Einziger „Störenfried“ in den vorderen Reihen ist die WD Red mit 4 TB Speichervolumen und 5.000 Umdrehungen pro Minute auf Platz 3.

Samsung ist wie gehabt mit acht SSDs unter den Top 15, Western Digital (WD) mit vier, Seagate und HPE jeweils mit einer und dann fehlt da rein rechnerisch noch einer.

Richtig, erstmals ist wieder Intel dabei, genauer mit der Intel Solid-State Drive D3-S4510 Series mit 960 GB Speichervolumen als 2,5-Zöller, die von Platz 47 auf Platz 13 aufgestiegen ist. Auf den hinteren Plätzen finden sich noch Verwandte mit anderen Speicherkapazitäten im ITscope Marktbarometer Q4 2019.

Server: HPE lässt kaum Raum für Andere

HP Enterprise (HPE) beackert weiterhin fast allein das Server-Feld. Auf dem Siegertreppchen sind unverändert drei HPE ProLiant der zehnten Generation: der HPE ProLiant ML350 und der HPE ProLiant DL380 (jeweils mit einer XEON Silver 4110 CPU) sowie der Einsteiger HPE ProLiant MicroServer mit einem Opteron.

Der HPE ProLiant ML350 Gen10 Base mit einem XEON Silver 4210, das Nachfolgemodell des neuen-alten Klassenbesten, hat den Sprung in die Top 5 geschafft, genauer auf Platz 4, nachdem er im vorangegangenen Quartal Platz 18 inne hatte. Was ihn unterscheidet, ist die nur marginal höhere CPU-Taktrate von 2,2  gegenüber 2,1 GHz und der HEK, der bei dem neuen ProLiant ML350 bei rund 1.675 Euro und damit 150 Euro über dem Vorgänger liegt.

Der Vollständigkeit halber: Der Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 mit einem 3,3 GHz schnellen XEON E3 hat sich um zwei Stellen auf Platz 8 verbessert, das Lenovo ThinkSystem ST50 7Y48 als Server-Tower mit vier Racks und einem Xeon E-2124G mit einer Taktrate von 3,4 GHz sogar von Platz 31 auf Platz 12. Aber ansonsten ist HPE bis Position 26 so ziemlich allein auf weiter Flur bei den Servern im ITscope Marktbarometer.

Storage: Synology baut Führung aus

Speicher- oder Storage-Systeme sind diesmal das Top-Thema im ITscope Marktbarometer. Taiwans Hersteller Synology ist hier weiterhin dominant und bringt noch ein paar Produktneuheiten in die Pole Position.

Nummer 1 ist und bleibt die Synology Disk Station DS218+, und das mit einem großen Vorsprung von 2.088 Klicks, über 1.200 mehr als die Synology Disk Station DS918+ auf Platz 2. Diese ist seit Februar 2019 gelistet, war aber im Vorquartal noch unter ferner liefen auf Platz 148. Dabei ist sie als NAS-Server mit 4 Schächten SATA 6Gb/s / eSATA und 4 GB RAM zum HEK von rund 445 Euro nicht uninteressant.

Die DS218+ zum HEK von 266 Euro auf Platz 1 hat dagegen nur zwei Einschübe. Allerdings nimmt sie ebenfalls SSDs vom Typ M.2 NVMe auf, womit eine hohe Cache-Performance erreicht werden kann. Hinzu kommt auch eine Flexibilität in Bezug auf die Leistung, etwa für zwei parallele Live-Streams mit 4K-Auflösung.

Während Synology sich überwiegend im Umfeld der NAS-Server mit HEKs bis etwa 500 Euro tummelt, visiert HPE mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN und dem HPE Modular Smart Array 2050 SAN ganz klar das B2B-Segment an. Entsprechend hoch sind auch die HEKs von rund 6.072 Euro respektive 4.048 Euro im Quartalsschnitt. Dafür nimmt Ersteres als Array mit 24 Einschüben aber auch Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 616 TB auf. Das 2052er hat sich um drei Stelle auf Platz 11 verbessert, das 2050er um drei Stellen auf Platz 13 verschlechtert. Aber das soll noch nichts heißen.

Bei dem HPE-Flaggschiff 2052 sind zwei SSDs mit insgesamt 1,6 TB verbaut. Der Vorteil gegenüber Festplatten ist ein deutlich schnellerer Speicherzugriff. Händler dürfte freuen, dass der HEK im neuen Jahr auf derzeit 5.200 Euro kräftig gesunken ist. Somit wäre im ITscope Ranking also Luft nach oben. Vielleicht reicht es im Frühjahr ja schon für einen der ersten fünf Plätze.

Als echter Gipfelstürmer könnte sich nochmal die Synology RackStation RS820+ zeigen. Denn die ist seit Erscheinen im September 2019 von 0 auf Platz 14 gut durchgestartet. Zu den Besonderheiten gehören vier 1GbE LAN-Ports mit Bündelung per Link Aggregation sowie Failover genannte Ausfallsicherheit. Das fast baugleiche Modell Synology RackStation RS820RP+ in der Variante mit redundanter Stromversorgung (dafür RP) findet sich erst auf Platz 28, hat aber auch Potenzial als Aufsteiger im ITscope Marktbarometer für die kommenden Quartale.

Mit den beiden Geräten, die jeweils vier Schächte bieten, zielt Synology offenbar auf das Profi-Segment, wo sich bisher die weit teureren etablierten Anbieter breitgemacht haben. Dabei winken die Asiaten hier mit gerade noch SoHo- und B2C-tauglichen HEKs von um die 1.000 Euro. Schon von daher sind sie eine weitere Beobachtung wert.

 

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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

21.01.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/19: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

AMDs Sieg, ungewöhnliche Dockingkonzepte bei Dell und die Rückkehr des iPod

Wer meint, das berühmte Sommerloch sei kaum für Überraschungen gut, sollte sich jetzt lieber anschnallen: Bei den CPUs ist der aktuelle Ryzen 9 als 12-Kerner so eingeschlagen, dass AMD erstmals vor Intel an der Spitze liegt. Genauso hat Apple sich nach langer Zeit bei den Tablets zurück auf Platz 1 gekämpft. Bei Mobiltelefonen klettert Samsungs Outdoor Handy nach oben. Wieder dabei ist die Kategorie 3D-Drucker mit neuen Playern, die nicht nur für Consumer interessant sind, sondern auch für Industrie, Handel, Medizintechnik und andere vertikale Märkte. Unser neues ITscope Marktbaromter Q3/2019 zeigt Ihnen nun die spannendsten Entwicklungen im Hardware-Markt, u. a.:

  • CPU-Sensation: AMD erstmals vor Intel mit dem Ryzen 9 in 7nm Zen-2-Architektur
  • Handwerkers Liebling: Samsungs Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features
  • Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY weiter an der Spitze
  • Notebooks: Apple verliert weiter Boden, Lenovos Low Cost Reihe auf Nr. 1

Karlsruhe, den 30.10.19. In der IT-Welt ist das dritte Quartal im Gegensatz zum vierten oftmals Saure-Gurken-Zeit, da die meisten Neuheiten fürs Weihnachtsgeschäft frühestens ab September erscheinen und so keinen Einfluss auf Rankings nehmen können. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel: Eine davon, die wie eine Bombe einschlägt, ist der „ewige Zweite“ im Desktop CPU Bereich: AMD. Dessen Ryzen Serie auf Basis der hauseigenen Zen-Architektur hat sich schon länger vielversprechend am Markt emporgekämpft. Jetzt aber hat der Ryzen als 12-Kerner im 7nm-Prozess die Sensation geschafft und Intel erstmals den Spitzenplatz abgeluchst. Welche Marken und Produkte im dritten Quartal noch das Rennen machten und welche verloren haben, das erfahren Sie hier.

Highflyer: AMDs „Ryzing Star“ und modulares Dockingkonzept vorne

Platz 1 und „Ryzing Star“ der Highflyer im aktuellen ITscope Marktbarometer ist mit 2.774 Klicks der 12-Kern-Prozessor AMD Ryzen 9 3900x zum HEK von im Schnitt rund 519 Euro. Dieser bringt mit 3,8 GHz mächtig Leistung mit und setzt Intel mit 7nm Prozess weiter unter Zugzwang. Wie deutlich, zeigt die fast panische Reaktion des einstigen Platzhirschs: um das Erstarken von AMD in dem Segment zu stoppen, hat Intel für das Core-i9-Geschwader der im November folgenden 10. Generation laut PC-Welt, schon Preissenkungen von 40 bis 50 Prozent beschlossen. Damit sollen dann für den neuen Core i9 Endkundenpreise von 590 bis 979 Dollar drin sein.

Der zweite Platz der Highflyer im dritten Quartal 2019 hat sich im Bereich Notebook-Zubehör die Dockingstation WD19 von Dell gesichert. Diese ist mit einem Datendurchsatz von 10 Gbit/s, drei USB-3.2-A-Ports (einem vom Typ USB-C), HDMI und zwei DisplayPort-Anschlüssen ausgestattet. Eine Besonderheit ist die modulare Aufrüstbarkeit von Konnektivität und Stromversorgung auf bis zu 210W.

Auf Platz drei hat es das Lenovo ThinkPad L590 mit 15,5“-Display und 256 GB SSD geschafft. Dabei ist das Notebook erst seit Ende Juli 2019 bei ITscope gelistet. Nach dem jahrelangen Trend zu immer kleineren Geräten sind große Displays also doch wieder en vogue – und das zu einem für Händler attraktiven HEK von 770 Euro.

In der Kategorie PC-Systeme hat es diesmal HP mit dem HP ProDesk 400 G6 Micro Tower auf Platz 4 unter den Senkrechtstartern geschafft. Dieser gehört zu einer neuen Serie von Mini-Rechnern mit Intels Sechs-Kern-Prozessoren der 9. Generation, die im Sommer vorgestellt wurden. Das schicke Türmchen bietet einen Intel Core i5-9500 mit 3,0 GHz, eine SSD mit 256 GB vom Typ NVM Express, 8 GB RAM und unter anderem vier USB 3.2 Gen 1 Typ-A Ports.

Den Highflyer in der Kategorie Grafikkarten stellt wieder MSI mit der MSI GeForce RTX 2070 SUPER GAMING X TRIO. Diese präsentiert sich als Bindeglied zwischen Highend und Midrange, zählt aber zum HEK von 509 Euro oder Endkundenpreisen von rund 650 Euro zu den teureren Grafikkarten. Dafür wartet sie mit schnellen 8 GB GDDR6, 1 x HDMI 2.0b und drei DisplayPort-Anschlüssen der Version 1.4 auf.

Interessant wird es dann wieder mit dem Apple iPhone 11 in Schwarz mit 64 GB. Das ist kaum auf dem Markt und hat es doch gleich auf Platz 8 unter den Neueinsteigern geschafft. Damit hat das neue iPhone 11 das Samsung Galaxy S10e, den Highflyer des Vorquartals unter den Smartphones, wieder etwas in den Hintergrund treten lassen.

Virtual Reality (VR) gehört so wie Augmented Reality (AR) zu den Zukunftstrends schlechthin. Entsprechende Brillen, wie die Oculus Rift S auf Platz 13 der neuen ITscope Highflyer, lassen auf einzigartige Weise in virtuelle Welten eintauchen. Das ist nicht nur für Gaming interessant, sondern auch für die Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen, für die Wunschwagen-Konfiguration, für medizinische Operationen und vieles mehr.

Gleich hinter der VR-Brille von Oculus VR, auf Platz 14, hat es mal wieder ein für B2B Plattformen ungewöhnliches Produktsegment von Xiaomi unter die ITscope Highflyer geschafft. Gemeint ist der Saugroboter Xiaomi Mi Roborock S6, der laut Chip-Test im Vergleich zu dem S5 Vorgänger einige Verbesserungen erfahren hat, so in der Navigation, Lautstärke und Geschwindigkeit. Vielleicht greift hier der ein- oder andere Händler auch privat zu diesem Schnäppchen.

Schließlich sei noch der iPod Touch auf Platz 16 der ITscope-Neueinsteiger genannt. Nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ bringt Apple mit diesem Gerät der 7. Generation einen Klassiker zurück ins Rennen, der schon fast abgemeldet schien. Schließlich kann man Musik heute auch mit jedem Smartphone hören. Freizeitsportler werden aber bestätigen, dass das manchmal etwas mühsam ist. Abgesehen davon, versteht sich der iPod Touch mit bis zu 256 GB Speicher nicht nur als MP3-Player, sondern als mediales Multitalent. Denn er unterstützt verschiedene Apps, wie solche für Spiele und den Apple-eigenen Chat-Dienst Facetime.

Sensation bei CPUs: AMD erstmals vor Intel

Das neue CPU-Ranking ist, wie eingangs schon erwähnt, die größte Überraschung im ITscope Marktbarometer Q3/19. Wer hätte vor einigen Monaten noch gedacht, dass AMDs Ryzen doch noch so einschlagen würde?

Dabei haben sich nicht nur etwa die neuen 12-Kerner an dem ehemaligen Langzeitgewinner Intel vorbeigemogelt, sondern auch die mit sechs oder acht Kernen. Bis vor einem Jahr saß Intel noch so fest im Sattel, dass AMD kaum je eine Chance hatte, unter die Top 20 zu gelangen. Jetzt ist AMD mit der Umstellung auf den feineren 7nm Prozess doch glatt an Intel vorbeigezogen, wo man noch mit der Umstellung auf 10nm beschäftigt ist!

Von Platz 105 auf Platz 1 hat sich mit 2.774 Klicks der erst seit Juni 2019 gelistete 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X mit 3,8 GHz raketenartig an die Spitze gesetzt, dicht gefolgt von dem mit 3,6 GHz getakteten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X, der im zweiten Quartal noch auf Platz 415 weit unter ferner liefen war. Die Händlerpreise (HEK) von im Schnitt rund 518 und 300 Euro mögen dabei eine Rolle spielen. Denn der Intel Core i9 9900K mit ebenfalls acht Kernen und 3,6 GHz ist gemäß HEK etwa anderthalbmal so teuer wie der Zweitplatzierte. Dabei scheint er von der Performance her der einzige Prozessor zu sein, der es mit dem neuen Spitzenreiter, dem 12-Kerner von AMD, aufnehmen kann.

Der vorher Zweitplatzierte Intel Core i7-8700 mit sechs Kernen und 3,2 GHz hat sich auf Platz 3 noch wacker geschlagen, ist aber auch mehr als doppelt so teuer wie ein relativ vergleichbarer AMD Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3,4 GHz zum HEK von 134 Euro.

Mobiltelefone: Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features

Aufsteiger des Quartals in der Kategorie Mobiltelefone ist das, erst seit Ende Juni 2019 gelistete, Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32 GB Speicherplatz. Dieses schaffte es in Nullkommanix auf den zwölften Platz und eignet sich aufgrund seiner robusten Verarbeitung besonders fürs Handwerk im Außeneinsatz und die Industrie. Gemäß US-Militärstandard MILSTD 810G2 ist das Rugged Smartphone gegen extreme Temperaturen, mechanische Stöße, Vibrationen, intensive Sonneneinstrahlung und Salzwassernebel geschützt. Das Gerät lässt sich zudem auch mit Handschuhen bedienen, ein großer Vorteil für Outdoor-Arbeiten.

Auf Platz 1 und Platz 2 der Mobiltelefone haben sich zwei Apple-Geräte praktisch die Klinke in die Hand gegeben: Der Vorquartals-Zweite, das iPhone Xr mit 64 GB in Schwarz, hat sich mit 4.417 Klicks an die Spitze gesetzt und das spacegrau iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB Speicherplatz und das auf 3.230 Klicks kam, weit hinter sich gelassen.
Interessant ist, dass Samsung diesmal mit zehn zu neun ein Gerät mehr in die Top 20 gebracht hat als der ewige Händlerfavorit Apple. Von Platz 10 auf Platz 3, hat das schwarze Samsung Galaxy S10 mit 128 GB einen mächtigen Sprung nach vorn gemacht; bei 2.427 Klicks allerdings noch mit großem Abstand zu den beiden Apple-Modellen auf dem Siegertreppchen.

Den steilen Aufstieg verdankt das Galaxy S10 möglicherweise den stark gesunkenen Preisen. Lag der HEK zum Release Anfang März noch bei circa 740 Euro, waren es im September 2019 schon bei deutlich unter 500 Euro.

Huawei ist von den beiden Spitzenreitern weiter auf die hinteren Ränge verwiesen worden. Der chinesische Riese konnte sich aber mit dem Huawei P30 Pro mit 128 GB immerhin um fünf Stellen auf Platz 18 verbessern und sieben Geräte in die Top 40 bringen.

3D-Drucker: „Schmelzer“ für jeden Geldbeutel

Wer glaubt, dass 3D-Drucker noch sehr in der Nische verhaftet sind, der irrt sich. Sie haben sich vor allem im Gaming-Umfeld längst zu einem Massenmarkt entwickelt. Für die Industrie, für die Zahn- und Medizintechnik werden Maschinen für die additive Fertigung, wie SLM Solutions aus Lübeck und EOS aus Krailing bei München, aber auch immer wichtiger.

Neben den genannten, erlauchten Herstellern von Metall oder Keramik verarbeitenden Maschinen, zu denen auch GE Additive gehört, tun sich auch viele Startups in dem Markt hervor. In einem Gruenderszene.de Post über die Internationale Gießereifachmesse GIFA, die Ende Juni 2019 in Düsseldorf stattfand, heißt es sogar: 3D-Druck sei die „ideale Startup-Spielwiese“. Ein chinesisches Startup hat vor Jahren international für Aufsehen gesorgt, weil es sehr erfolgreich Häuser aus dem 3D-Druck angeboten hat.

Die meisten der Startups, obwohl sie sich vielleicht so wie rapidobject längst nicht mehr so sehen, tummeln sich im Bereich der 3D-Datenerstellung und Beratung. Der Name des Dienstleisters aus Rosenheim ist übrigens Programm, denn ein ganz wichtiges Einsatzgebiet von 3D-Druckern ist Rapid Prototyping, das schnelle Erstellen von Prototypen. Diese werden heute noch oft aus Wachs geformt oder aus Holz, beziehungsweise Kunststoff, herausgefräst. Mit dem 3D-Drucker geht es sehr viel schneller.

3D-Formen aus den härtesten Metallen (z.B. Titan), aus Keramik und Hochleistungskunststoff entstehen in der Regel im eigenen Pulverbett durch Schmelzen oder Sintern (Erhitzen bis fast an den Schmelzpunkt) per Laser oder Elektronenstrahlen. Für solche Maschinen oder Anlagen werden allerdings oft sechs- bis siebenstellige Preise ausgerufen.

3D-Drucker Marke Eigenbau für Heimwerker gibt es dagegen zum Teil schon für unter 200 Euro. Diese arbeiten meist mit der Schmelzschichtung oder mit der Schichtung aus Schmelzfäden, Fused Deposition Modeling (FDM) oder Fused Filament Fabrication (FFF) genannt. Sie können in der Regel auch nur Formwachse und Thermoplaste, sprich einfachere Kunststoffe, verarbeiten. Einfach heißt aber nicht, dass diese Kunststoffe nicht robust wären.

Neben dem auch als Bioplastik bezeichneten PLA (Plyactide oder Polymilchsäuren, eine Art Polyester), aus dem viele Kugelschreiberhülsen und Plastikflaschen bestehen, konnten FDM-/FFF-Geräte auch schon früh ABS (Acryl-Butadien-Styrol) verarbeiten. Daraus sind unter anderem Lego-Steine, Motorradhelme und Gehäuse vieler Haushaltsgeräte gefertigt.

Neuere, hochwertige 3D-Drucker aus dem FDM-/FFF-Lager verstehen sich sogar auf Filamente aus HIPS (High Impact Polystyrene), ein durch Kautschuk modifiziertes Polystyrol („Verwandter“ von Styropor), das wegen der hohen Schlagfestigkeit sehr oft in Spielzeug sowie in Gehäusen von Computern und Telefonen Einsatz findet. Das heißt, dass sich damit nicht nur Schlümpfe nachbauen lassen. So manch einer hat es schon geschafft, damit zum Beispiel einen Schlüssel nach zu fertigen.

Die meisten 3D-Drucker im ITscope Marktbarometer gehören zu der letzteren Kategorie der hier der Einfachheit halber kurz „Schmelzer“ genannten FDM-/FFF-Geräte. Diese erfreuen nicht nur Consumer-Herzen, sondern werden, wie gesagt, auch oft für Rapid Prototyping eingesetzt, wenn es das Material erlaubt, aber auch für den Ersatz von fehlenden oder defekten Bauteilen.

Die HEKs unter den ersten 40 3D-Drucker im aktuellen Ranking reichen hier von unter 110 Euro für einen 3-in-1-Systembaukasten von ALLNET bis hin zu über 4.500 Euro für den MakerBot Replicator Z18 mit FFM-Technologie, der sich von Platz 9 auf Platz 4 verbessern konnte.

Obwohl schon seit März 2016 gelistet, hat sich im dritten Quartal der FDM-Vetter Creator Pro von FlashForge zum HEK von 640 Euro von Null auf Platz 1 an die Spitze katapultiert. Dieser kann übrigens auch hochschlagfeste HIPS-Formen hervorbringen. FlashForge (chinesisch: Shanzhu, wörtlich „Blitzguss“) zählt sich als Nummer 3 weltweit, gehört zu den Shootingstars der 3D-Druckerhersteller im B2C-Strom und stellt gleich fünf Geräte der Top 15 im aktuellen ITscope Ranking. Der amerikanische Weltmarktführer MakerBot kommt dagegen nur auf vier der ersten 15 3D-Drucker im aktuellen ITscope Markbarometer. Ein interessantes Angebot scheint übrigens der FlashForge Adventurer 3 zum HEK von rund 313 Euro zu sein. Denn die Händler haben das Gerät gleich mal von Platz 5 auf Platz 3 hochgehievt.

XYZprinting, Teil der New Kinpo Group aus Taiwan, hat zwar mit dem XYZprinting da Vinci 1.0 Pro 3-in-1 für einen HEK von 530 Euro, nach Platz 11 im zweiten Quartal nun den zweiten Platz erobert, konnte sich aber nur mit zwei Geräten in die Top 15 bringen. Ein absoluter Newcomer unter Top 15 ist der ALLNET ANYCUBIC I3 Mega-S Ultrabase, der es gleich auf Platz 12 geschafft hat.

Wachablösung bei Business Tablets

Im B2B Segment war lange Zeit das Surface Pro mit 256 GB von Microsoft an der Spitze. Nun ist es von einem Apple und einem anderem Surface auf den dritten Platz zurückgedrängt worden. Das Apple iPad mit 32 GB (MR7F2FD/A) hat sich um über 940 auf 4.104 Klicks und von Platz 2 auf Platz 1 verbessert. Es hebt sich mit 750 Klicks von dem schwarz gehaltenen Microsoft Surface Pro 6 mit 256 GB ab, das ebenfalls um eine Stelle auf Platz 2 aufgerückt ist.

Dabei liegen die Geräte preislich weit auseinander: Das iPad hat gerademal einen HEK von knapp 280 Euro, das Microsoft-Gerät kommt dagegen mit einem Händlereinkaufspreis von rund 1.025 Euro daher. Beide Modelle sind übrigens schon seit über einem Jahr bei ITscope gelistet.

Aufsteiger der Saison ist das Samsung Galaxy Tab A mit 10-Zoll-Display und 32 GB von März 2019, das sich in der Händlergunst um 30 Stellen auf Platz 5 erheben konnte. Dabei ist es mit einem HEK von rund 175 Euro wesentlich günstiger als alle vier Geräte auf den vorderen Plätzen.

 

TFT-Monitore: HPs EliteDisplay vor Dell

Vorne an der Monitorspitze ist mit 4.170 Klicks zum dritten Mal in Folge das HP EliteDisplay E243i mit der WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten und einem durchschnittlichen HEK von rund 172 Euro.

Auf Platz 2 und 3 sind wieder zwei Geräte von Dell: der Dell P2419H mit FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und blickwinkelstarkem IPS-Panel und der Dell UltraSharp U2415 mit WUXGA-Auflösung, Mini DisplayPort, HDMI, DisplayPort und USB 3.0.

 

 

Notebooks: Lenovo und HP dominieren weiter das Geschehen

Bei den Laptops sind mit 6:6 unter den Top 15 wieder Lenovo und HP die dominanten Player im ITscope Marktbarometer. Microsoft ist gerade mal mit einem Gerät vertreten, Apple mit Zweien.

Auf Platz 1 im dritten Quartal 2019 hat es mit 4.331 Klicks, weit vor allen anderen, das Lenovo ThinkPad E590 20NB mit 15,6″-Display geschafft. Diesen bietet einen mit 1,6 GHz getakteten Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD. Damit hat die vorherige Nummer 4 das Lenovo ThinkPad L580 20LW mit Core-i7-Prozessor und 512 GB SSD an der Spitze abgelöst und auf Platz 2 verwiesen. Das HP ProBook 450 G6 mit 8 GB RAM mit Core i5 und 256 GB SSD kam somit nur auf den dritten Platz.

Komplettsysteme: HP vor Lenovo

Bei den PC-Komplettsystemen sind die 2018er Modelle weiterhin stark nachgefragt: Auf Platz 1 ist der HP ProDesk 400 G5 mit 256 GB SSD-Speicher.

Ebenfalls unverändert auf Platz 2 und 3 sind das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, mit 1,7 GHz schnellem Core i5 und 256 GB SSD sowie der HP ProDesk 400 G4 mit einem 2,1 GHz schnellen Core-i5-Prozessor und 256GB NVMe SSD.

Etwas interessanter wird es auf den hinteren Rängen. So hat der HP 290 G1 mit einem mit 3,6 GHz getaktetem Intel Core i3 und 256 GB SSD den Sprung von Platz 25 auf Platz 8 gemeistert. Dabei ist das Gerät schon seit Mai 2018 gelistet. Mit einem HEK von rund 370 Euro aber das günstigste unter den Top 10.

 

Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY bleibt vorn, MSI holt „spielerisch“ auf

PNY bleibt der Spitzenreiter in der Kategorie Grafikkarten mit der PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5-Speicher und ist mit sieben Plätzen unter den ersten Top 15 auch gut vertreten. Die PNY Quadro P4000 mit 8GB GDDR5 ist weiterhin auf Platz 3 und damit immer noch gut im Rennen. Auch die PNY NVIDIA Quadro P620 mit 2GB GDDR5 ist dem Platz 5 treu geblieben.

Asus hat sich derweil komplett aus der Riege der Top 15 verabschiedet. Dabei war das Unternehmen aus Taiwan im zweiten Quartal 2019 noch mit vier Grafikkarten ganz vorne dabei.

Stattdessen hat es nun MSI mit dem NVIDIA-Bord MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO mit 11 GB GDDR6 von Platz 8 auf den zweiten Platz geschafft, und das trotz des stolzen HEKs von rund 1.110 Euro. Das ebenfalls aus Taiwan stammende Unternehmen profitiert überhaupt vom neu entbrannten Gaming-Fieber und konnte in dem Bereich noch drei weitere Bords in die Top 15 „einschmuggeln“.

 

Mainboards: MSI macht mit Gaming-Boards Boden gut

 

Auch bei den Mainboards gab es so gut wie keine Veränderungen, zumal auch hier die meisten Modelle von 2018 sind. Auf Platz 1 ist weiterhin das AMD-ATX-Bord ASUS PRIME Z390-A das bis zu 128 GB an DDR4-SDRAM aufnehmen kann. Die beiden nachfolgenden Boards haben nur ihre Plätze getauscht. Platz 2 belegt jetzt das ATX-Board Gigabyte Z390 DU, LGA1151, Platz 3 das ASUS PRIME X399-A, TR4, E-ATX.

 

Festplatten: Samsungs 860er hält die Spitze

Bei den Massenspeichern, die meisten aus dem SSD-Lager, gab es im letzten Quartal schon kaum Neuzugänge bis auf die Samsung 970 EVO Plus  (siehe ITscope Marktbarometer Q2/19). Entsprechend gab es auch wenig Bewegung im aktuellen ITscope Marktbarometer. Die 970 EVO Plus mit 500 GB hat sich unverändert auf Platz 5 gehalten, ist aber auch schon seit Januar 2019 gelistet.

An der Spitze sind wieder zwei Samsung 860 EVO: Mit 6.125 Klicks beansprucht die Samsung 860 EVO mit 250 GB noch deutlicher den Spitzenplatz für sich als zuvor. Die 860 EVO mit 500 GB muss sich mit 1.201 Klicks mit weniger begnügen. Die HDD WD Red 4TB, 5400 rpm bleibt unverändert auf Platz 3.

Server: HPE lässt kaum Platz für andere Player

Bei den Servern lässt HPE anderen Mitspielern nach wie vor so gut wie keine Luft. Einzig der vorher zwölfplatzierte Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 hat es noch auf den letzten Platz der Top 10 geschafft. Die beiden Spitzenreiter haben sich im Vergleich zum ITscope Marktbarometer Q2/19 lediglich abgelöst: Auf Platz 1 ist jetzt der HP Enterprise ProLiant ML350 Gen10, auf Platz 2 der HPE ProLiant DL380 Gen10 Performance, beide für Intel Xeon Silver ausgewiesen.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 311
Fax: +49 721 66 49 91 – 75
Kristina.wlasow@itscope.com
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

30.10.2019|
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Changelog

Auf dieser Seite wird der wöchentliche Changelog für ITscope veröffentlicht. Verwenden Sie unsere Seite für Feedback & Ideen falls Sie Rückmeldung zu unseren Features geben wollen, hier finden Sie auch die Roadmap für zukünftige Entwicklungen.

Release Notes für Update 2021.05

E-Procurement

  • Die Mengenanzeige berücksichtigt nun wieder die Mindestmenge und das Änderungsintervall bei Produkten mit speziellen Verpackungseinheiten.
  • Beim Teilen einer Sammlung per E-Mail wird das Firmenlogo wieder korrekt dargestellt.
  • Ohne das Firmen-Adminrecht konnten Adressen für Bestellungen nicht bearbeitet werden, wenn die Testlaborfunktion „Neue Adressauswahl in Bestellungen“ aktiviert war. Dieser Fehler wurde behoben.

Digitaler Vertrieb

  • Eingehende Bestellungen, welche per E-Mail von Kunden der B2B Suite gesendet werden, können jetzt automatisch verarbeitet werden.
  • Für B2B Suite Portale mit SSO-Integration besteht nun die Möglichkeit, eine externe ID für SSO-Firmen anzulegen.
02.02.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.04

E-Procurement

  • Fehler in den Projektpreisen verhindern nun nicht mehr die Anzeige der Produktseite, stattdessen wird in diesem Fall das Panel mit Projektpreisen nicht befüllt.

Digitaler Vertrieb

  • Bei transparenten Hintergrundgrafiken auf den Login- und Registrierungsseiten eines B2B-Portals wird nun ein weißer Hintergrund verwendet.
  • Im Header auf der Produktseite ist die Anzeige für den Lagerstatus nun wieder mehrfarbig.
26.01.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.03

E-Procurement

  • Für Bestellungen bei dem Distributor Herweck werden die Endkundenreferenzen übermittelt.
  • Für Bestellungen bei dem Distributor Ingram wird nun für den Carriercode DPD die Tracking-URL korrekt gebildet. Dies gilt sowohl für ITscope.com als auch für die ITscope API.
  • Für den Distributor ALSO werden Paketnummern von trans-o-flex jetzt korrekt mit einer Länge von 24 Zeichen gebildet und mit führenden 0 (Null) gefüllt.
  • Die Eingabe von Zahlen kleiner 1 und von Buchstaben in die Mengenzähler von Bezugsquellen auf der Produktseite lösen nun keine Fehler mehr aus.

Digitaler Vertrieb

  • Der Inhalt eines individuellen B2B-Suite-Startportals konnte verschoben dargestellt werden und dadurch klickbare Bildlinks überdecken. Dieser Fehler wurde behoben, somit kann nun die komplette Bildfläche geklickt und als Link verwendet werden.

Plattform

  • Der Fehler, dass manche Sammlungen nicht per E-Mail geteilt werden konnten, wurde behoben.
  • Die Sortierung von Bezugsquellen auf der Produktseite nach dem Namen des Lieferanten funktioniert nun wieder.
19.01.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.02

Plattform

  • Das Archivieren von Warenkörben ist per API möglich.
  • Bei den Produkteigenschaftsfiltern kam es teilweise zu fehlerhaftem Verhalten. Dieses Problem wurde behoben.
  • Im Falle, dass in einem Mengenfeld keine Zahl eingetragen wurde, konnte es zu Fehlern kommen. Dieses Problem wurde behoben.
  • Beim Versenden von Sammlungen per E-Mail wird nun als Absender die Adresse „noreply@itscope.com“ verwendet. Als Reply-To Adresse wird in der E-Mail die Adresse des Nutzers angezeigt.

B2B Suite

  • In Produktdateien werden die Statusflags für Preis, Lager und Sichtbarkeit auch zeilenbasiert berücksichtigt, anstatt ausschließlich aus den Einstellungen für die gesamte Liste gelesen zu werden.
  • Wir haben einen Fehler behoben, der es verhinderte Produkte direkt über den Header anzufragen.
  • Beim Versenden von Sammlungen per E-Mail wird nun als Absender die Adresse des Portals verwendet. Als Reply-To Adresse wird in der E-Mail die Adresse des Nutzers angezeigt.
15.01.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.50

Mit diesem Release kann der Status einer Bestellung nun auch per API 2.1 auf „andersweitig bestellt“ gesetzt werden.

Plattform

  • Bestellungen per API können nun über das OpenTrans XML Element „STOP_AUTOMATIC_PROCESSING“ mit den Werten „PREPARING“ bzw. „ORDERED_ELSEWHERE“ auf den Bestellstatus „vorbereitet“ bzw. „andersweitig bestellt“ gesetzt werden.
  • Im Produktheader wird der zum Zustand passende Lagerbestand auch dann angezeigt, wenn der Zustand nicht „auf Lager“ ist, sondern beispielsweise „im Außenlager“.
  • Fehlte in einer Preiskalkulation das Steuerland, führte dies zu einem Fehler und zum Abbruch des Seitenaufbaus. Dieser Fehler wurde behoben.
11.12.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.49

Um ein besseres Arbeiten mit der Adressauswahl zu gewährleisten, behebt dieser Release einige Probleme mit der im Testlabor verfügbaren Version. Außerdem wurde für B2B Portalkunden die Möglichkeit geschaffen, beim Aufgeben von Bestellungen Adressen einmalig anzupassen.

Plattform

  • Bei der im Testlabor verfügbaren Version der Adressauswahl wurden zwei Fehler behoben. Bei der Auswahl von Adressen kommt es nicht mehr zu Fehlermeldungen und ein Fehler beim Anlegen von Adressen für eigene Firmenkontakte wurde behoben.
  • Wir haben sichergestellt, dass der Schnellauswahl-Bereich innerhalb der Seitenleiste auch bei schmalen Leisten-Breiten sichtbar ist.
  • Beim Öffnen der Bezugsquellenansicht von Zubehör-Produkten konnte es zu Problemen kommen. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die API-Abfrage „/info/quota“ liefert nun wieder die Information, ob API-Zugriff auf der Plattform erlaubt ist.

B2B Suite

  • Portalkunden haben die Möglichkeit, beim Aufgeben einer Bestellung die Adresse anzupassen, ohne bereits angelegte Adresseinträge zu ändern oder einen neuen Eintrag hinzuzufügen.
  • Der Export des Vergleichs zwischen dem Portal-Sortiment und den Klassifizierungssystemen ist nun ohne den Cache des Portal-Sortiments möglich.
02.12.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.48

In diesem Release wurden zusätzliche Felder und Informationen in das Drei-Punkte-Menü des neuen Produktkopfes integriert. Die neue Version des Produktkopfes kann nach wie vor im Testlabor aktiviert werden.

Plattform

  • Im neuen Produktkopf besteht nun über das Drei-Punkte-Menü die Möglichkeit, alle noch fehlenden Felder und Informationen anzuzeigen. Somit kann beispielsweise das Produktdatenblatt als HTML- oder PDF-Datei ausgegeben werden.
  • Ein Fehler beim Laden von Produkten wurde behoben.
  • Im Angebotsdruck werden bei Brutto-Angeboten ab sofort auch die optionalen Positionen bzw. deren Preise im richtigen Format angezeigt.
27.11.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.46

Dieses Release ermöglicht B2B Betreibern das Erstellen von Datenblättern und Sammlungsexporten ohne Produkt-IDs, falls diese im Portal ausgeblendet sind. Außerdem haben wir ein neues Format für den BMEcat-Export geschaffen und einige Fehler betreffend der B2B Kundenliste und des B2B Suite Exports behoben.

Plattform

  • Für den BMEcat-Export gibt es ein neues Verpackungseinheiten-Format. Der Code „C62“ wurde hier durch „ST“ ersetzt.

B2B Suite

  • Für B2B Portale, in denen Produkt-IDs nicht angezeigt werden, können Datenblätter und Sammlungsexporte ohne die IDs erzeugt werden.
  • Es wurde ein Fehler behoben, wodurch teilweise nicht alle Portalkunden in der Kundenauflistung der Portalkonfiguration angezeigt wurden.
  • Beim B2B Suite Export fehlten teilweise die Endkundenummern. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die Standart-Einstellung ob ein Neukunde im Portal seine Adresse verändern kann, wird nun dauerhaft gespeichert und angewandt.
12.11.2020|Changelog DE|
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ITscope on Tour

Mehr als 7.800 aktive Kunden, 420 Distributoren und 3 Millionen ITK-Produkte: Auf ITscope.com ist die IT-Branche zu Hause. Natürlich sind wir daher auch auf den großen Events der Branche vertreten. Ob Messen, Partnertage, Roadshows, Fachveranstaltungen oder andere Events – erleben Sie ITscope hautnah & in Ihrer Nähe! Lassen Sie sich die neuesten Funktionen von ITscope vorstellen, stellen Sie Fragen rund um den ITK-Handel und sprechen Sie mit uns über die gemeinsame Zusammenarbeit.

Webinar mit Systemhaus.One und ITscope

5 Praxistipps, wie Systemhäuser wiederkehrende Prozesse automatisieren

Im Webinar erfahren Sie, wie Sie …

  • … Ihre Beschaffungs- und Bestellabwicklungsprozesse automatisieren und damit deutlich vereinfachen sowie Zeit und Ressourcen sparen

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ITscope goes digital

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  • … wie Sie einen Mehrwert für Ihre Kunden schaffen und gleichzeitig Ihren eigenen Umsatz steigern

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Christine Derr
Inside Sales Manager

Neue Listings im November

 

Kurz vor Jahresende haben wir nochmal Zuwachs in unserem ITscope-Netzwerk bekommen. Insbesondere auf internationaler Ebene spricht sich ITscope immer mehr herum: Gleich drei Lieferanten aus UK sowie die Global Commerce UAB aus Litauen sind jetzt mit dabei. Das Unternehmen mit Sitz in der litauischen Hauptstadt Vilnius agiert weltweit als Distributor von Computerkomponenten und -zubehör.

Neben vier weiteren Distributoren aus Deutschland ist jetzt auch die Denner Computer GmbH bei ITscope gelistet. Mit über 20 Jahren Erfahrung hat sich das Unternehmen inzwischen zum Spezialanbieter in Sachen Netzwerk, Storage und Server etabliert.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

 

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Output Consulting GmbH
Digital Republic Media Group GmbH
Denner Computer GmbH
tronet GmbH (allfirewalls)
OTEP Technologies Ltd.
grubster GmbH
Titan Data Solutions LTD
JL Corporate Ltd (JLC Distribution)

 

25.11.2020|

Erste Hilfe, neue Seite – Der ITscope-Support zieht um

Seit Kurzem hat ITscope eine neue Hilfe-Seite, den ITscope Guide, um Ihnen bei Problemen schneller und übersichtlicher zur Seite stehen zu können. Bisher war der Hilfebereich über die Zendesk Support-Lösung erreichbar. Die Auslagerung auf eine eigenständige Seite bietet ITscope mehr Möglichkeiten, gestalterische und nutzerfreundliche Elemente einzubauen. Bei über 400 Artikeln aus sechs Kategorien bleibt dabei keine Ihrer Fragen offen. Die Suchleiste auf der Startseite bietet Ihnen einen schnellen Zugriff zu Ihrer spezifischen Problemstellung.

Die ITscope Guide gibt Ihnen außerdem die Möglichkeit, eine persönliche Anfrage per Ticket direkt an unseren Support zu stellen. Benutzen Sie dazu den Reiter “Anfrage einreichen” im Kopfbereich der Seite. Sie haben anschließend die Möglichkeit Ihr Anliegen zu schildern, sowie Ihre Anfrage mithilfe eines Anhangs zu ergänzen. Über “Meine Anfragen” können Sie den aktuellen Status Ihrer Anfragen einsehen.

In Zukunft wird die ITscope Guide noch weiter ausgebaut und um nützliche Videos, Bilder und Hilfe-Dokumente ergänzt.
Im Fußbereich der Startseite haben Sie weiterhin Zugriff auf ein ausführliches FAQ, sowie die Direkthilfe über den TeamViewer QuickSupport. Natürlich steht Ihnen unser Support bei allen Fragen auch weiterhin per E-Mail unter support@itscope.com zur Verfügung.

Zum ITscope Guide

 

 

25.11.2020|

Titan Data Solutions: Fachhändler für Data Storage und Cybersecurity jetzt auf ITscope

 

Der Cybersecurity-Spezialist Titan Data Solutions bietet Lösungen zur Speicherung, Verwaltung und zum Schutz von Kundendaten von Resellern sowie bei der Abwehr von Cyber-Bedrohungen. Titan deckt dabei sämtliche Bereiche der Datenspeicherung (Primär-, Backup- und Archivierungsdaten) ab und bietet über das Titan Cybersecurity Centre™ Servicepakete und -lösungen an. 

Das ITscope-Netzwerk ermöglicht es dem Unternehmen mit Sitz in Großbritannien, neue Kunden im europäischen Raum zu erreichen. Um den administrativen Zeitaufwand für die Eröffnung eines Kontos zu verringern, bietet Titan Systemhäusern und Resellern einen 30-tägigen Kreditrahmen von 5.000 € an. Die breite Nutzung und Relevanz der ITscope-Plattform seitens der Reseller macht ITscope zu einem wesentlichen Bestandteil der zukünftigen Geschäftsstrategie des Unternehmens.

Titan bietet ein präzises Produktportfolio an, unterstützt durch margenträchtige und marktführende Lieferanten. Dieses Portfolio bildet den typischen Datenfluss in führenden Unternehmen ab, welche durch die Reseller betreut werden, und ist auf die „3-2-1-1“ Industrieregel für die Datenspeicherung abgestimmt. Damit wird sichergestellt, dass die IT-Abteilung des Endnutzers drei Kopien ihrer Daten – Primär-, Sekundär- und Archivdaten – auf zwei Arten von Medien (Festplatte und Band) speichert, eine Kopie on- und eine offsite. Titan verfügt über ein breites Spektrum an technischem Fachwissen und bietet Resellern und MSPs Pre-Sales Beratung, End-User Engagement, Systemdesign und -konfiguration sowie Wartung und Support vor Ort. Außerdem bietet das Unternehmen fertig konfigurierte, 100% getestete NAS-Gehäuse, die individuell für Kunden entworfen und gebaut werden, sowie eine Reihe von Dienstleistungen für LTO-Medien, einschließlich Bandformatierung und Etikettierung.

Titan strebt an, die Lücke zwischen Hersteller, Reseller und Endkunde zu schließen. Durch die ITscope Handelsplattform kann Titan mit einem hoch relevanten Publikum in Kontakt treten, welches dadurch Zugriff auf das technische Know-how und das Anbieterportfolio von Titan erhält.

 

Erfahren Sie mehr über Titan Data Solutions

 

Der Channel stellt sich vor

Sie möchten ebenfalls in unserem Newsletter präsent werden und sich sowie Ihre besonderen Mehrwerte anderen ITscope Nutzern vorstellen? Bei Interesse reicht eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir senden Ihnen alle relevanten Details zu.

25.11.2020|

Neue Distributoren gelistet

Im September und Oktober haben sich erneut sechs neue Distributoren unserem ITscope-Netzwerk angeschlossen. Neben vier deutschen sind auch zwei Distributoren aus dem europäischen Ausland, aus Belgien und aus Slowenien, neu bei ITscope dabei.

Die belgische 2BY2 N.V. ist seit über 25 Jahren im Vertrieb von Computerhardware und -software tätig. In Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Taurus Europe B.V.  mit Sitz in den Niederlanden hat sich 2BY2 auf den Benelux-Markt fokussiert.

Die 2017 gegründete smart.engineered GmbH & Co. KG ist Spezialist in Sachen Displayschutz für mobile Endgeräte. Neben Deutschland werden die Produkte auch im europäischen Ausland vertrieben.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
BCC Systeme und Logistik GmbH
Flagge von Slowenien Bild - country flagsPANTEH d.o.o.
Flagge von Belgien - country flags2BY2 N.V.
Easytronics GmbH
Parts Depot GmbH
smart.engineered GmbH und Co. KG

 

26.10.2020|

Das Wichtigste auf einen Blick: der neue Produktheader

 

Produktseiten stecken voller wertvoller Informationen, die Orientierung bei der Produktauswahl bieten. Aber was ist, wenn vor lauter Informationen das Wichtigste verloren geht? Mit diesem Problem haben wir uns während der letzten Monate beschäftigt und ein neues Design der Produktseite entwickelt, wobei die Kerninformation im Mittelpunkt steht.

Aktuell ist der neue Produktheader erst nach Aktivierung im Testlabor sichtbar.

Die wichtigste Neuerung ist die Responsivität: Das bedeutet, dass der neue Header sich an verschiedene Bildformate – vom großen Monitor über den Notebook-Bildschirm bis hin zum Smartphone-Display – übergangslos anpasst.

Auch im Gesamteindruck wurde der neue Header deutlich reduziert: Weniger Informationen und klare Strukturierung zeigen das Wichtigste auf einen Blick. Im direkten Vergleich sind die Neuerungen besonders gut erkennbar:

Der bisherige Produktheader

 

Der neue Produktheader nach Aktivierung im Testlabor

 

Die Screenshots zeigen, dass für das neue Design auch die Höhe des Headers reduziert wurde, sodass die Bezugsquellen im sichtbaren Teil des jeweiligen Bildschirmformats mehr Platz einnehmen können.

Mehr Klarheit bringt die neue Darstellung auch in den “Nummern-Dschungel”: Auf einen Blick ist erkennbar, bei welcher Nummer es sich um die Hersteller-Artikelnummer, die EAN und die ITscope-ID handelt.

Der neue Header bringt außerdem eine detaillierte Preisübersicht mit. Per Klick auf den angezeigten Preis hat man nun die Möglichkeit, Staffelpreise sowie die Preiskalkulation einzusehen. In sämtlichen Bildformaten, egal ob großer Monitor oder kleines Smartphone-Display, sind nun auch alle Produktzustände sichtbar, wie beispielsweise Factory-Refurbished, B- oder Gebrauchtware – zuvor wurde die Ansicht, insbesondere bei kleinen Displays, angeschnitten.

 

Aber überzeugen Sie sich einfach selbst und aktivieren Sie den neuen Produktheader im Testlabor – schon können Sie das neue Design testen. Wir freuen uns auf Ihr Feedback sowie weitere Verbesserungsvorschläge dazu unter support@itscope.de !

 

26.10.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/2020

Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze

Das ITscope Marktbarometer Q3/2020 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: iPhone SE nach wie vor die Nummer Eins
  • TFTs: Dell dominiert, HP verliert
  • Mobiltelefone: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Apple und Samsung
  • Notebooks: Dauerbrenner Lenovo E15 & AMD auf dem Vormarsch
  • CPUs: AMD hat weiterhin die Führung inne

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitQ3 Klicks
# 1Apple iPhone SE, 64GB, Schwarz, MX9R2ZD/AMX9R2ZD/A2020-04-174040
# 2Microsoft Surface Go 2, 10.5″, 8GB, 128GB, SUA-00003SUA-000032020-03-301815
# 3Microsoft Surface Book 3, 15″, 16GB, 256GB, SMG-00005SMG-000052020-05-071798
# 4Intel Core i9-10900K, 3.7GHz, 10-Core, HT, BX8070110900KBX8070110900K2020-04-281694
# 5Microsoft Surface Dock 2, 1GK-000021GK-000022020-05-071327
# 6Poly Blackwire C3220, Schwarz, 209745-201209745-2012020-06-071198
# 7Synology Disk Station, 2-Bay, DS220+DS220+2020-06-29753
# 8Inno3D GeForce RTX 3080 iChill X4, 10GB GDDR6, C30804-106XX-1810VA36C30804-106XX-1810VA362020-09-11730
# 9Apple iMac, i5 3.3GHz, 8GB, 512GB, Retina 5K, MXWU2D/AMXWU2D/A2020-08-05586
# 10Sophos SD-RED 20, 4 GigE-Ports, R20ZTCHMRR20ZTCHMR2020-04-07508
# 11Logitech Combo Touch, backlit, Apple Smart connector, Graphite, 920-009640920-0096402020-06-02496
# 12HP Business Top Load, 15.6″, Schwarz, 2SC66AA2SC66AA2020-05-13488
# 13Samsung 870QVO, 1TB, SATA, MZ-77Q1T0BWMZ-77Q1T0BW2020-06-11486
# 14Midland W199, FullHD, Schwarz, C1476C14762020-06-12374
# 15Gigabyte H410M S2H, LGA1200, micro ATX, H410M S2HH410M S2H2020-05-29373
# 16Dell P2719H, 27″, FullHD, DELL-P2719HDELL-P2719H2020-08-14346
# 17Be Quiet! , BK006BK0062020-04-28311
# 18UbiQuiti UniFi Switch USW-48-POEUSW-48-POE2020-06-18254
# 19HP DeskJet 2710 Wireless All-In-One Drucker, 5AR83B#6295AR83B#6292020-07-15250
# 20Be Quiet! Pure Rock 2, BGW37BGW372020-04-17246
# 21Crucial 8GB DDR4 2666MHz, CT8G4DFRA266CT8G4DFRA2662020-07-30237
# 22Xiaomi Mi Band 5, Schwarz, BHR4215GLBHR4215GL2020-07-14222
# 23Raptor Starter Pack PS5, RG-SK100RG-SK1002020-07-08183
# 24Logitech Unifying Reciever, 910-005931910-0059312020-05-19167
# 25Unify OpenScape Desk Phone CP400, L30250-F600-C427L30250-F600-C4272020-07-11156
# 26AVM FRITZ! DECT 440, 4-fach Smart-Schalter, 20002905200029052020-07-16150
# 27DJI Mavic Air 2 Fly More, CP.MA.00000169.01CP.MA.00000169.012020-05-05140
# 28Parallels Desktop v16, PD16-BX1-EUPD16-BX1-EU2020-08-11132
# 29Samsung GU55TU7199U, 55″, 4K, GU55TU7199UXZGGU55TU7199UXZG2020-06-17122
# 30Epson EB-992F, 4000 Lumen, FullHD, V11H988040V11H9880402020-05-08102

 

 

21.10.2020|

Rückblick auf zwei Jahre mit der B2B Suite: Herausforderungen, Erfolge und ein Blick in die Zukunft

 

Im August feierte die B2B Suite zweijährigen Geburtstag: Wir blicken zurück auf zwei Jahre mit unserer eCommerce Lösung, wie wir sie in den letzten Jahren weiterentwickelt haben und welche Pläne für die Zukunft schon jetzt existieren. 

Vor rund zwei Jahren, im August 2018, führten Gespräche mit vielen Systemhäusern zu einer zentralen Feststellung: Obwohl sich die Ausgangssituationen stark unterscheiden, stoßen alle auf ähnliche Herausforderungen bei dem Versuch, Endkunden für den Bestellprozess optimal anzubinden. Denn: Gängige Shopsystem sind für die Anforderungen der ITK-Branche kaum geeignet, egal welche Anpassungen man vornimmt, den Ansprüchen von Systemhäusern an eine integrierte Lösung wird ein solches Shopsystem nicht gerecht. Für uns von ITscope stand also fest, eine eCommerce-Lösung zu entwickeln, die vom Endkunden über das Systemhaus bis zur Distribution alle Parteien auf einer Plattform abbildet.  

 

Grundstein für die Entwicklung der B2B Suite

Was damals noch eine vielversprechende Idee war, ist heute das Ergebnis unserer Entwicklung und seit inzwischen zwei Jahren erfolgreiche Realität: Die B2B Suite erfüllt die Anforderungen von sowohl kleinen und mittelständischen Systemhäusern als auch großen IT-Dienstleistern und ermöglicht es, Endkunden aus der Industrie ein individuelles eProcurement Portal aus der Cloud bereitzustellen. 

Insbesondere den Prozess der Anbindung an Procurement-Systeme von Industriekunden, der in den letzten beiden Jahren perfektioniert wurde, erleichtert die B2B Suite deutlich. 

Im konkreten Fall eines Betreibers wurde die B2B Suite via PunchOut an das SAP-System des Industriekunden angebunden. Damit der Kunde Bestellungen aus dem eigenen SAP-System abwickeln kann, loggt er sich direkt aus SAP per PunchOut in die B2B Suite ein, befüllt den Warenkorb, der dann automatisch in SAP übertragen wird und eine Bestellung im Kundensystem erzeugt. Die Bestelldaten werden wiederum zurück in die B2B Suite übernommen, womit dann der Bestellprozess in Richtung der Distributoren mit einer Bestellautomation fortgeführt werden kann. 

In diesem Fall konnten nach nur zwei Monaten Umsetzungsdauer schon die ersten Bestellungen aus dem SAP-System des Kunden über die Schnittstelle vollautomatisiert übertragen werden. Für den Kunden bietet sich damit der große Vorteil, dass alles in der gewohnten Systemlandschaft bestehen bleibt und keine neuen oder zusätzlichen Systeme aufgesetzt werden mussten. Insbesondere auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung ist eine PunchOut-Anbindung ein häufiger Standard und für Systemhäuser Pflicht, um diese Kunden betreuen zu können.

Dem Betreiber selbst gelingt dank der PunchOut-Anbindung eine vollständige Digitalisierung der Vertriebsprozesse und somit eine deutliche Zeitersparnis bei der Abwicklung von Standard-Kundenaufträgen.

“Über PunchOut-Anbindungen können B2B Suite Betreiber kundenspezifische Warenkörbe zur digitalen Übernahme in das Beschaffungssystem des Kunden anbieten und damit durch eine stets aktuelle Datengrundlage für eine hohe Zufriedenheit bei den Industriekunden sorgen. Bisher haben wir eine Anbindung via PunchOut für SAP, SAP Ariba, Onventis, Coupa, Jaggaer und weitere Procurement-Systeme realisiert – nach und nach sind nun noch mehr Systeme in Planung”, erklärt Andy Görnt, Product Owner eCommerce bei ITscope.

Auch hinsichtlich der Abbildung von Freigabeprozessen wurde die B2B Suite kontinuierlich verbessert. “Erst kürzlich kamen auch die Bestellfreigabe sowie Limits mit Berechtigungssystem auf der B2B Suite hinzu. Damit schaffen wir auf Seiten der Industriekunden die Möglichkeit, ihren Einkauf hierarchisch mit Gruppenberechtigungen und Bestelllimits abzubilden. Firmeninterne Freigabeprozesse werden nun berücksichtigt und die B2B Suite integriert sich noch besser in das Tagesgeschäft”, ergänzt Markus Schwitallik, Product Manager eCommerce bei ITscope.

Die wohl wichtigste Neuerung auf internationaler Ebene ist die Mehrsprachigkeit: Die B2B Suite ist neben Deutsch und Englisch auch auf Französisch, Italienisch, Polnisch und Niederländisch verfügbar. Das gesamte Portal ist inklusive Content out-of-the-box vorhanden und vereinfacht für B2B Suite Betreiber die Anbindung internationaler Industriekunden immens. 

 

Digitale Vertriebslösung statt klassischem Shopsystem

Distributorenshopsysteme, bekannte B2C-Shopsysteme, proprietäre Lösungen oder ganz einfach ein Excel-Sheet sind bei vielen Systemhäusern und IT-Dienstleistern gängige Praxis – und “irgendwie” funktionieren diese Lösungen auch, sind dabei jedoch unflexibel, sehr aufwändig und decken bei weitem nicht sämtliche Anforderungen ab. Die kundenseitig erwartete Datenaktualität kann bei der Excel Sheet-Variante vielleicht bei wenigen Vertragsartikeln mit langfristig verhandelten Preisen noch aufrecht erhalten werden. Spätestens beim Ausloten von Cross- und Upselling-Potenzialen kommt diese Lösung dann aber an ihre Grenzen. 

Sind Distributorenshopsysteme im Einsatz, entstehen Abhängigkeiten gegenüber den Distributoren, da Systemhäuser an das Sortiment eines einzigen Lieferanten gebunden sind – was meist nicht ausreicht. Auch klassische B2C Shopsysteme stellen keine überzeugende Alternative dar, da die Kernanforderungen der Systemhäuser – Anbindung von Distributorendaten samt aktueller Preise und Verfügbarkeiten, Content, Anbindung der Endkundensysteme und des eigenen ERPs sowie der gesamte Bestellprozess mit Rückmeldung an die Distribution – sich nur äußerst aufwändig in bestehende Shopsysteme integrieren lassen. Dadurch entstehen wiederum Abhängigkeiten, in diesem Fall gegenüber der eigenen IT, die meist mit der Umsetzung betraut ist. Hinzu kommen hohe indirekte, vor allem personelle, Kosten, die bei der Herkulesaufgabe eines individuellen Shopprojekts anfallen.

Demgegenüber steht die B2B Suite, als passende Lösung für alle Anforderungen der ITK-Branche. “Mit der B2B Suite haben wir eine enorm umfangreiche technische Basis geschaffen, die alle relevanten Handelsprozesse im Systemhausgeschäft abdeckt. Mit einer Vielzahl an Distributionsanbindungen, Schnittstellen zu den ERP-Systemen der Branche, der Abbildung von Procurement-Prozessen und der Integration von Experten-Content bieten wir der Branche eine einzigartige Automation, von der Endkunden- bis zur Distributionsbestellung und wieder zurück. Dies schließt Statusmeldungen zur Bestellung genauso ein wie den umfangreichen Belegaustausch, inkl. elektronischer Übermittlung von Seriennummern, Lieferscheinen und Rechnungen. Mit der B2B Suite ermöglichen wir durchgängig digitale Prozesse auf allen Ebenen,” benennt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH, die Vorteile der Lösung.

 

Was sich in den letzten zwei Jahren alles getan hat

Rund 50 Systemhäuser und IT-Dienstleister haben sich aus genau diesen Gründen in den letzten zwei Jahren für den Einsatz der B2B Suite entschieden. 

Die Anforderungen an die Lösung, die sich im Laufe der Zeit entwickelten, könnten vielfältiger kaum sein: Für einen Kunden wurde eine Single-Sign-On-Lösung für eine nahtlose Integration in ein existierendes Portal realisiert, für einen anderen die Integration von Katalogen aus dem Elektro-Bereich oder die Realisierung von Standards wie BMEcat. Ein Leasingportal wurde gewünscht und konnte mit der B2B Suite umgesetzt werden, sowie ein Mitarbeiter-Incentive-Portal. Auch die Anbindung kommunaler oder öffentlicher Einrichtungen beschäftigen viele Systemhäuser – genau wie ganz allgemein die Anbindung von Industriekunden sowie deren technische Anforderungen, die mit der B2B Suite einfach und schnell gelingen

Generell konnte auch die Dauer von Vertragsunterzeichnung bis zur Abwicklung erster Bestellungen über die B2B Suite während der vergangenen zwei Jahre noch weiter optimiert werden. Grundsätzlich kann ein Betreiber innerhalb weniger Stunden mit einem ersten Prototypen starten und nach rund einer Woche bereits Bestellungen abwickeln. Es sind aber nicht die technischen Umsetzungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern vielmehr der Change-Prozess, der im Hintergrund mit der Etablierung eines Portals einhergeht: Kunden müssen mit dem Portal vertraut gemacht werden, um ihren Einkauf dort zu tätigen und die eigene Vertriebsmannschaft muss gewohnte Prozesse umstellen. Auch wenn die technische Basis schnell aufgesetzt ist, dauert es im Schnitt drei bis sechs Monate, bis alle Voraussetzungen geschaffen und alle Beteiligten mit im Boot sind. In dieser Zeit werden in agiler Zusammenarbeit von ITscope mit dem zukünftigen B2B Suite Betreiber dann aber auch schon erste wichtige Schritte, wie die Definition von Lieferanten, der Aufbau der Preiskalkulation, Anbindungen an Systeme oder die Individualisierung der Portale abgeschlossen.

 

Erfolge sowohl auf Seiten der Betreiber als auch der Endkunden

Die B2B Suite ermöglicht es, alle Geschäftsmodelle der IT-Branche auf einer Plattform abzubilden. Vielen Betreibern erleichtert die Lösung das Tagesgeschäft bei Standardbestellungen und entlastet dadurch den Vertrieb, der wieder mehr Zeit hat, um sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren. Zudem konnte bei nahezu allen Kunden die Anzahl der Besteller deutlich gesteigert werden. 

Die IT Südwestfalen AG, ebenfalls B2B Suite Betreiber, bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Dank der B2B Suite lernen Endkunden neue Möglichkeiten kennen und IT Südwestfalen generiert gleichzeitig zusätzliches Geschäft.  “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG, das Erfolgsmodell. Und sind die Businesskunden glücklich, sind es auch die Systemhäuser.

 

Digitaler Vertrieb der Zukunft

Die Zukunft des Systemhauses ist hybrid, Hardware und Services gehen Hand in Hand und ergänzen sich gegenseitig. Unabhängig davon, ob als Managed Service, SaaS, Leasingmodell, Laufzeitvertrag oder Pay-per-use, die B2B Suite wird in naher Zukunft alle Leistungen der Systemhäuser digital abbilden und sie verkaufbar machen.

 

Mehr zur B2B Suite erfahren Sie unter https://www.itscope.com/b2b-suite/ 

 

Sie möchten die B2B Suite und alle Vorteile rund um die Digitalisierung Ihres Vertriebs kurz und kompakt kennen lernen? Dann ist unser Whitepaper genau das richtige: Erfahren Sie, welche konkreten Schritte Sie umsetzen können, um mit ­weniger Vertriebsaufwand mehr zu verkaufen. Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an.

30.09.2020|

Freunde werben Freunde: Einladungsfunktion auf ITscope aktualisiert

 

Kennen Sie eigentlich schon unsere Freunde einladen-Funktion oder haben Sie vielleicht sogar schon einmal genutzt? Diese praktische Funktion ermöglicht es Ihnen, mit einem Klick Freunde und Bekannte oder Mitarbeiter anderer Firmen zu ITscope einladen zu können. Und jetzt haben wir sie noch weiter verbessert. Sie finden die Funktion direkt über die Kachel im Dashboard …

 

… oder wie zuvor bereits auch im persönlichen Bereich ganz rechts. Dank der neuen Optimierung ist es Ihnen nicht nur möglich, über Kollegen einladen Arbeitskolleginnen und -kollegen aus ihrem Unternehmen einzuladen, sondern dank der neuen Funktion Freunde einladen auch Bekannte oder Freunde aus anderen Firmen. So haben Sie ganz einfach die Möglichkeit, allen Personen, bei denen Sie davon ausgehen, dass ITscope für sie interessant sein könnte, davon zu berichten.

 

Denn wir sind der Meinung, dass eine Empfehlung eines zufriedenen ITscope-Nutzers die beste Werbung ist, die wir bekommen können. Eine Empfehlung bedeutet immer auch Vertrauen und Wertschätzung: Deshalb möchten wir es Ihnen einerseits so einfach wie möglich machen, anderen unsere Plattform vorzustellen, Ihnen gleichzeitig aber auch Danke dafür sagen, dass Sie uns dieses Vertrauen entgegenbringen und ITscope weiterempfehlen. 

Das bedeutet konkret: Wenn Sie ITscope über die Freunde einladen-Funktion weiterempfehlen, erhält der Empfänger einen kostenlosen Testmonat und kann sich alles genau anschauen, um herauszufinden, ob ITscope das passende Tool ist. Und Sie erhalten als Dankeschön eine kleine Überraschung von uns.* Wir freuen uns auf Ihre Weiterempfehlung über das Dashboard.

 

Es gibt etwas, weshalb Sie ITscope nicht guten Gewissens weiterempfehlen können? Teilen Sie uns mit, wo das Problem liegt unter support@itscope.de – nur durch Ihr Feedback können wir uns stetig verbessern. 

Sie nutzen ITscope noch nicht und sind auch ohne Empfehlung überzeugt? Unter https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ erfahren Sie alles zu Ihren Vorteilen mit ITscope und sichern sich den kostenlosen Testmonat!  

 

*Aufgrund der internen Trackingprozesse ist uns eine Nachverfolgung der getätigten Empfehlung nur dann möglich, wenn diese über die Freunde einladen-Funktion durchgeführt wird und vom Empfänger ein kostenloser Testmonat abgeschlossen wird.

28.09.2020|

Schnittstellen-Update: Was ist neu bei weclapp?

 

Im Rahmen des aktuellen Releases konnte weclapp im August einige neue Features bekannt geben. Die Neuerungen betreffen neben der Bestellungs- und Auftragssynchronisation auch den Import kalkulierter Preise sowie Erweiterungen der Artikelsuche.

Dank der Schnittstelle können weclapp-Nutzer auf über 3 Millionen in ITscope gelistete ITK-Artikel von mehr als 370 Distributoren zugreifen, in Angebote übernehmen und dann direkt nach weclapp importieren. Preise, Artikelvarianten und Lagerbestände lassen sich hierbei recherchieren und direkt miteinander vergleichen.

Außerdem können sämtliche Informationen zu Artikeln, Einkaufspreisen und Lieferanten per Import in Ihrem ERP-System automatisch verfügbar gemacht werden. Die manuelle Erfassung von Artikeln entfällt, die Automatisierung sorgt stattdessen für eine Vereinfachung aller Folgeprozesse.

Um den Bestellabwicklungsprozess für weclapp-Nutzer weiter zu optimieren, wurde die bidirektionale Synchronisation um die Felder Positionsnotizen, Bestellnotizen sowie den Firmen- und Adresszusatz erweitert. Neu ist außerdem der Import kalkulierter Preise: In ITscope kalkulierte Preise können jetzt automatisch zu weclapp synchronisiert werden. 

 

Auch im Bereich der Auftragssynchronisation wurden maßgebliche neue Funktionen entwickelt. Die weclapp Auftragsstatus können nun über die Schnittstelle zurück an ITscope übertragen werden. In den ITscope-Einstellungen in weclapp sind die verschiedenen weclapp Auftragsstatus mit den ITscope Auftragsstatus verknüpfbar.

 

Werden Artikel aus ITscope importiert, kann nach dem neuesten Release nun per Einstellung bestimmt werden, welche Bilder heruntergeladen werden sollen und welches Bild als Standardbild/Hauptbild importiert wird.

 

Schließlich wurde auch die Artikelsuche erweitert: Um weitere Detailinformationen zum Produkt zu erhalten, wurde die Artikelsuche um die Beschreibung ergänzt.

 

Weiterführende Informationen zur weclapp-Schnittstelle finden Sie hier.

 

28.09.2020|

Neue Distributoren gelistet

Die Liste der Distributoren, die sich ITscope anschließen, wächst immer weiter. Trotz der Sommerpause haben sich seit August sechs neue Distributoren dem größten ITK Netzwerk der Business Branche angeschlossen. Neben vier deutschen Distributoren, fand auch ein niederländischer und ein amerikanischer Distributor den Weg zu ITscope.

Die NTS Computers Technology mit Sitz in den Niederlanden ist mit 24 Jahre seit der Gründung schon fest verankert im Channel und ist unter anderem Business Partner von HP, Microsoft, IBM und Intel.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Mercotrade Großhandel GmbH
Converge
A Plus Consulting GmbH
NTS Computers Technology BV
Logic Instrument GmbH
Theracon GmbH

 

23.09.2020|
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ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Antworten auf Fragen im Umgang mit Rechnungen während
der Umsatzsteuersenkung ab 01.07.2020 finden Sie in unserem FAQ

Die für Juli 2020 geplante Umsatzsteuersenkung stößt bei weitem nicht nur auf Begeisterung: Soll die Maßnahme einerseits für finanzielle Entlastung sorgen und die Wirtschaft nach den durch Corona verschuldeten Umsatzeinbrüchen wieder ankurbeln, bringt sie insbesondere für B2B-Unternehmen mehr Sorgen als Segen mit sich. Doch ein möglicher Lösungsansatz existiert.

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung Anfang Juni die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln. Was auf den ersten Blick nach einer willkommenen Maßnahme klingt, sorgt jedoch auch für Klärungsbedarf – insbesondere im B2B Geschäft hält sich die Begeisterung stark in Grenzen. Denn im Business to Business (B2B)-Bereich bringt die Reduktion als “durchlaufender Posten” keine Vorteile, sondern im Gegenteil, nur zusätzlichen Aufwand. Speziell die Buchhaltung von Managed Services-Anbietern der IT-Branche, die mit im Voraus bezahlten Abonnements arbeiten, stehen vor einem Berg bürokratischer Arbeit, sollten die derzeit geplanten Maßnahmen nicht rechtzeitig vor dem Inkrafttreten abgemildert werden. Der kurzfristige Umstellungsaufwand verursacht Mehrkosten, die trotz der Senkung in einem halben Jahr voraussichtlich nicht wieder aufgewogen werden können.

Rechnungen aus 2019 korrigieren?

Zwar ist die Maßnahme zeitlich aufs zweite Halbjahr 2020 begrenzt, betroffen sind allerdings nicht nur Rechnungen, die in diesem Zeitraum gestellt werden. Es reicht also, entgegen einer ersten oberflächlichen Betrachtung, nicht, den Umsatzsteuersatz “einfach” zum 01.07. auf 16% einzustellen und im Januar dann wieder zurück auf 19%. Eventuell noch ein Erlöskonto für die Verbuchung bei der Steuerkanzlei anpassen und die Sache ist erledigt? Bei Anbietern von Laufzeitverträgen ist das alles andere als einfach realisierbar, denn auch Zeiträume vor und nach der Umstellung sind betroffen: Im B2B-Bereich gilt die Steuersenkung nach derzeit bekanntem Stand auch für Rechnungen aus der Vergangenheit, die nun rückwirkend korrigiert werden müssten. Denn wie auch ITscope, bieten viele IT B2B-Firmen Software- oder Datenbanklösungen als Abonnements bzw. Laufzeitverträge an, die vom Großteil der Kunden jährlich im Voraus bezahlt werden. Grund dafür ist unter anderem, dass im B2B- und insbesondere im SaaS-Umfeld Rabatt-Modelle üblich sind, bei welchen sich der Preis reduziert, je länger Laufzeit und Abrechnungsperiode sind.

Sollte es keine erleichternde Übergangsregelung geben, wären im Zuge der Steuersenkung sämtliche Jahresrechnungen, die seit August 2019 gestellt wurden, nachträglich falsch, da für die Umsatzsteuer der Leistungszeitraum maßgeblich ist – also z.B. elf Monate mit 19% und ein Monat, der mit 16% abgerechnet werden muss. In der Folge müssten unzählige rückwirkende Anpassungen durchgeführt werden. Und die Rechnungsstellung bei jährlicher Abrechnung wird ab Juli ebenfalls deutlich komplizierter: Verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Artikeln müssen angegeben werden, damit in der Buchhaltung die jeweiligen Erlöskonten angesteuert werden können. Diese werden dann für die entsprechenden Zeiträume mit 16% und 19% verbucht, damit die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erstellt werden kann. Auch hierfür ist bisher keine Sonderregelung absehbar – und die Zeit drängt: Ohne Verlängerungsantrag ist die Umsatzsteuer bis zum 10. des Folgemonats anzumelden.

Ganz abgesehen von der Unsicherheit, ob die Maßnahme nicht auch noch in 2021 verlängert wird – dann geht alles noch einmal von vorne los.

Das Bürokratiechaos kommt

Falls keine begleitende Vereinfachungsvorschrift verabschiedet wird, müssten B2B-Unternehmen theoretisch alle alten Jahresrechnungen der letzten Monate korrigieren und damit sowohl sich selbst und ihren Kunden, als auch den Steuerbehörden erheblichen Aufwand bescheren.
Denn nach §14c Satz 1 UStG sind zwar Firmen dazu verpflichtet, die überhöht in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in voller Höhe abzuführen. B2B-Kunden haben aber theoretisch nicht das Recht, die überhöhte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug zu bringen und müssten daher auf eine geänderte Rechnung bestehen, selbst wenn diese im Jahr 2019 bereits komplett inklusive Vorsteuer abgewickelt wurde.

Vorschlag zur Lösung …

Eine Möglichkeit, die komplexe Situation zu erleichtern, wäre, mit Bezug auf §14c bei der Umsetzung des Vorhabens klarzustellen, dass auch für Empfänger von zu hoch gestellten Rechnungen Rechtssicherheit bzgl. der Umsatzsteuervoranmeldung besteht – zumindest für bereits bezahlte Rechnungen. Dann könnten B2B-Firmen ihre Kunden entsprechend informieren, dass es bei 19% bleibt und nur im Bedarfsfall auf Anfrage eine Korrekturrechnung ausgestellt wird – z.B. für noch nicht bezahlte Rechnungen.

Auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) fordert mehr Klarheit bei der Steuersenkung. Pragmatische Wege müssen gefunden werden, um rechtliche Hürden kurzfristig zu beseitigen. Bei Anbietern von Managed Services greifen die von Bitkom genannten Forderungen jedoch immer noch zu kurz. Hier ist die Umsatzsteuer zwar nur ein durchlaufender Posten, Leistungszeiträume müssen aber zur Einhaltung der Maßnahmen zum jetzigen Stand korrekt abgegrenzt werden. Eine angemessene Vereinfachung müsste zumindest dergestalt erfolgen, dass Vorauszahlungen auf B2B-Abonnements mit dem Steuersatz in Rechnung gestellt werden, der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gilt. Also: Für alle Rechnungen bis 30.06.2020 mit 19%, für alle Rechnungen zwischen dem 01.07. und 31.12.2020 16% Umsatzsteuer – unabhängig davon, ob der Leistungszeitraum nur teilweise in den Steuersenkungszeitraum fällt.

… oder direkt zur radikalen Vereinfachung

Die im innereuropäischen grenzüberschreitenden Handel geltenden Vereinfachungen hingegen wären auch für deutsche Anbieter deutlich angenehmer: Anbieter aus Europa mit Kunden aus Deutschland sind nämlich nicht von der Umstellung betroffen. Im innereuropäischen Handel gilt hier schon lange eine erhebliche Erleichterung: Das Reverse-Charge-Verfahren befreit Unternehmen in Europa von der Pflicht, bei grenzüberschreitendem Handel Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Doch mit den aktuell geltenden Regelungen dreht sich das Umsatzsteuerkarussell stetig weiter: Das europäische System des Vorsteuerabzugs zu staatenweise unterschiedlichen Sätzen steht schon lange dafür in der Kritik, von illegalen Machenschaften organisierter Krimineller ausgenutzt und der Fiskus dadurch regelmäßig um Milliarden geprellt zu werden. Neben dem Abbau von Bürokratie würde ein generelles Reverse Charge-Verfahren also auch bestehende Schlupflöcher schließen und dem Missbrauch entgegenwirken.

19.06.2020|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

 

 

Die Lieferengpässe im Bereich des Homeoffice-Equipments scheinen überwunden: Notebooks sind wieder erhältlich und auch in anderen Kategorien füllen sich die Lager nach dem Tiefpunkt zu Beginn des Corona-Lockdowns. Doch in einer Kategorie bleibt der Bestand weiterhin knapp. Bei beständig hoher Nachfrage sind steigende Preise die unvermeidbare Folge.  

 

Die einen sehen den Peak bereits überstanden, die anderen rechnen mit der zweiten Welle. Fest steht: Trotz erster Lockerungen hat die Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch an der ITK-Branche gehen die damit verbundenen Auswirkungen nicht spurlos vorbei. 

Wie ITscope noch im März berichtete, prägten vor allem Lieferengpässe bei Homeoffice-Equipment die Situation im Bereich der IT-Hardware. Insbesondere Notebooks waren gefragter denn je, aber auch Headsets, Monitore und Webcams gehörten zu den dringend gesuchten Artikeln. 

Der Run auf Produkte dieser Art kam auch nicht von ungefähr, denn zweifellos hat die Intensität der Homeoffice-Nutzung durch COVID-19 einen Höhepunkt erfahren: Laut einer Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation gaben 23% der Befragten an, vor der Corona-Krise mindestens einmal pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Inzwischen ist der Anteil derer, die mindestens mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeiten, auf 39% gestiegen. Rund 26% der Befragten befinden sich derzeit sogar fast ausschließlich im Homeoffice.

 

Abflauende Nachfrage?

Den meisten Unternehmen gelang es, trotz der angespannten Situation auf dem ITK-Markt, ihren Angestellten die kurzfristig benötigte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Wie also sieht die Lage inzwischen aus? Entspannen sich die Lagerbestände im Channel mit der abflauenden Nachfrage eines mehrheitlich gesättigten Marktes? Und ist die Verfügbarkeit von Notebooks und Co. wieder gesichert? 

Eine aktuelle Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform gibt weitestgehend Entwarnung: In den meisten Kategorien des Homeoffice-Equipments steigen die Bestandszahlen seit März stetig an. Doch nicht überall: Eine Produktkategorie wird nach wie vor händeringend gesucht – und deren Preise explodieren.

 

Die Bestandszahlen normalisieren sich

Die positiven Nachrichten zuerst: Der Gesamtlagerbestand ist zwischenzeitlich deutlich stabiler: “Die Situation hat sich vorerst beruhigt. Vom Tiefpunkt Mitte März ziehen die Lagerbestände wieder merklich an. Insbesondere bei den vor Kurzem noch so dringend benötigten Notebooks können wir eindeutig eine Besserung erkennen”, erklärt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Die Entwicklung des Gesamtlagerbestands zeigt: Wer jetzt ein Notebook benötigt, der bekommt auch eines. Das unter den zuletzt besonders beliebten Geräten befindliche Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE), zeigt beispielhaft die Entwicklung während der Corona-Pandemie. Bereits Ende Februar fällt der Lagerbestand auf nahezu Null, im März steigen dann die Preise deutlich an. Auch die Produkt-Klick-Historie innerhalb der ITscope Plattform zeigt im März einen herausstechenden Peak. Erst Ende April normalisiert sich der Bestand und die Preise fallen wieder auf ein reguläres Level.  


Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) Januar bis Mai 2020

 

Ladenhüter Komplettsysteme

In eine ganz andere Richtung entwickeln sich die Lagerzahlen bei den, für das Homeoffice eher ungeeigneten, Komplettsystemen – seit Ende März geht es ununterbrochen nach oben. Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen ist diese Produktkategorie weit entfernt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Komplettsystem

Komplettsysteme entwickeln sich während der Corona-Krise offensichtlich zum Ladenhüter. Zum einen verhalten sich einige Firmen aktuell zögerlich, was größere Infrastrukturprojekte angeht. Zu groß ist noch die Unsicherheit, wie die wirtschaftliche Lage nach COVID-19 aussehen wird. Hinzu kommt auch ein generelles Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten: Das Homeoffice hat durch die Corona-Krise enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks, wo zuvor ein fest installierter PC der Standard war.

Komponenten wie Mainboards und Festplatten hingegen waren zu keiner Zeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst und unterliegen lediglich den üblichen Schwankungen. Im Bereich der TFTs trat einzig Mitte März eine kleine Delle auf, inzwischen sind die Lagerbestände wieder auf dem Normalniveau angelangt. Auch bei den vor kurzem noch stark nachgefragten Headsets führt der Weg in Richtung Stabilisierung. 

 

Webcams im Ausnahmezustand

Eine Produktkategorie hat sich jedoch noch nicht von der Corona-Panik erholt. Sah es bis Mitte März noch völlig normal aus, so hat sich der Gesamtlagerbestand seitdem nicht wirklich erholen können und befindet sich weiter auf dem Tiefstand.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

Die ungebrochen stark nachgefragte Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) wurde vielfach als Paradebeispiel des Angebot und Nachfrage-Prinzips genannt. Das aktuelle Nachfrageverhalten wirkt sich bei der beliebten Webcam auf der ITscope Plattform nicht nur in einer Bestands- und damit Verkaufsflaute, sondern auch in einem immensen Preisanstieg aus. Lag der HEK bis März noch stabil bei rund 50 Euro, erreichte er Anfang Mai mit über 250 Euro sein bisheriges Maximum. 

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 4007680000) Januar bis Mai 2020

Ein Ende scheint frühestens Ende Mai in Sicht: Wie die Preis/Lager/Status-Historie im HEK Trend zeigt, fallen die Preise insgesamt wieder etwas, doch entscheidend ist, wann die großen Broadline-Distributionen wieder liefern können. Diese haben das Preiserhöhungsspiel derzeit nicht mitgemacht und führen die Webcam weiterhin zu einem HEK von zwischen 80 und 100 Euro in ihren Listen, allerdings ohne Verfügbarkeit oder mit Verfügbarkeit “im Zulauf” mit Wareneingang gegen Ende Mai. Es bleibt zu hoffen, dass sich dann auch hier wieder etwas Normalität einstellt, sobald sich die Lager wieder füllen.

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. Sie möchten ebenfalls jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen können? Testen Sie ITscope unverbindlich 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

11.05.2020|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren


eCommerce ist für Systemhäuser oft untrennbar mit einem immensen Aufwand, hohen Kosten sowie der Bindung interner Ressourcen verbunden. Dass das aber auch ganz anders geht, zeigt die IT Südwestfalen: In nur vier Wochen realisiert der IT-Dienstleister eine eCommerce-Lösung – ganz ohne große Herausforderungen und zu überschaubaren Kosten. Und vor allem: mit weiterhin individueller Kundenberatung.

Karlsruhe, den 27.04.2020 – Bei der Umsetzung umfangreicher eCommerce-Projekte stehen Systemhäuser in der Regel vor einem grundlegenden Dilemma: Auf der einen Seite steht der Wunsch, in Sachen Digitalisierung mit gutem Beispiel voranzugehen und Prozesskosten zu reduzieren. Auf der anderen Seite aber auch das Ziel, ihren Endkunden mit persönlicher Beratung und individueller Unterstützung bei der Produktauswahl einen echten Mehrwert im Verkauf zu bieten. Das Selbstverständnis vieler Systemhäuser ist weit entfernt vom reinen “Kistenschieben”, keiner kann und will sich mit großen eTailern oder Online-Riesen wie Amazon messen – das wäre nicht nur hinsichtlich des Preisniveaus eine Herkulesaufgabe.

Stattdessen setzen Systemhäuser auf kundenindividuell vereinbarte Sortimente und Konditionen, kombiniert mit standardisierten Dienstleistungen und Managed Services. Das alles ist mit klassischen Shopsystemen nur mit Individualentwicklungen und entsprechend hohem Aufwand realisierbar. Dazu kommt dann noch die Anbindung der Bestellsysteme der Distribution sowie die Integration und Lizenzierung des Produktcontents. Ein Kraftakt, der schnell alle Budgets sprengt, da schließlich auch die Integration der eigenen ERP-Welt erforderlich ist.

Die IT Südwestfalen AG, ein regionales Systemhaus aus Lüdenscheid mit mehr als 50 Mitarbeitern, stand vor dem selben Szenario – hat jedoch etwas radikal Neues ausprobiert: eCommerce ganz ohne bekanntes Shopsystem, aber mit deutlich geringerem Aufwand, zu überschaubaren Kosten und vor allem mit weiterhin individueller Kundenberatung

Die IT Südwestfalen AG bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Darunter sind sowohl Kunden, für die nur Dienstleistungen erbracht werden, als auch Kunden, die beides, sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, verlangen sowie natürlich auch Kunden, die nur Hardware benötigen. 

Das Hauptziel von IT Südwestfalen ist, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen und die individuelle Betreuung, die das Systemhaus seinen Kunden bietet, mit einer eCommerce-Lösung zu vereinen. “Wir möchten nicht als Großhandel auftreten. Vielmehr sollen unsere Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG. Der Servicegedanke sollte, wie Danny Fischer weiterhin beschreibt, das Herzstück der Lösung sein: “Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen.” 

Für IT Südwestfalen war daher schnell klar: Die passende eCommerce-Lösung musste diese Anforderungen vollständig erfüllen. Ein Webshop auf Basis eines Shopsystems war jedoch zu aufwändig und auch zu kostspielig. Die ITscope B2B Suite hingegen, als eCommerce-Portal, in dem sich Systemhäuser weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern müssen, war für IT Südwestfalen die optimale Lösung.  

“Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde.”

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG 

Bereits vor zwei Jahren begann die IT Südwestfalen damit, den Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Automatisierten Einkauf hatte die IT Südwestfalen also bereits im Einsatz, als der Vertrieb mit der B2B Suite um einen digitalen Kanal ergänzt werden sollte. Gleichzeitig kann die individuelle Betreuung, als maßgebliche Servicekomponente bei IT Südwestfalen, mit der B2B Suite weiterhin sehr gut umgesetzt werden: “Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt”, meint Danny Fischer dazu. Entsprechend ist auch ein ausführliches Onboarding jedes Kunden feste Voraussetzung für die Freischaltung. In diesem erklärt der Key Account Manager Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel geteilte Produktlisten, sodass der Kunde von Anfang an von allen Vorteilen der B2B Suite profitiert. 

Dazu gehört auch, dass IT Südwestfalen in der B2B Suite neben Hardware auch Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services präsentiert. Ein Mehrwert sowohl für Endkunden, die neue Möglichkeiten kennenlernen, als auch für IT Südwestfalen, die dadurch zusätzliches Geschäft generiert. “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer das Erfolgsmodell.

Auch bei der Bestellverarbeitung verfolgt IT Südwestfalen einen kundenzentrierten Ansatz: Anstatt Bestellungen direkt zur Distribution durchzurouten, prüft der Vertriebsinnendienst jede Bestellung auf Plausibilität und Richtigkeit. “Wir bieten dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder einzelnen Bestellung. Das ist ein erheblicher Mehrwert gegenüber anderen Online Shops,” ergänzt Danny Fischer. Und das wissen die Kunden auch zu schätzen: IT Südwestfalen konnte bisher ein Plus von 40% an Bestellungen generieren, die ohne das System nicht entstanden wären. Der Grundsatz, nicht einfach nur Hardware-Geschäft online abzuwickeln, sondern primär die Kundenbindung zu stärken, zahlt sich für IT Südwestfalen also eindeutig aus. 

Und wie sieht die B2B Suite als eCommerce-Portal in der Praxis aus?

Der Einsatz der B2B Suite erspart Systemhäusern den üblicherweise erheblichen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Diese Vorgehensweise ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, da sie weniger eigene IT Ressourcen bindet. Content wird nicht mühsam zusätzlich integriert, Lieferanten nicht umständlich einzeln angebunden und der zeit- und nervenraubende Know How-Aufbau für ein spezielles Shopsystem oder eCommerce-Framework entfällt. Der Bestellprozess ist auf der ITscope Plattform integriert und das Bestellrouting erfolgt nach Freigabe elektronisch an die Schnittstellen der Distribution, sodass deren Rückmeldungen zeitgleich im Kundenportal landen. 

Außerdem kann das Design ganz individuell gestaltet werden – so steht im Handumdrehen das fertige Einkaufsportal. “Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt!”, berichtet Danny Fischer begeistert. “Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.”

Von allen Beteiligten erhält die B2B Suite sehr gutes Feedback: “Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen,” erklärt Danny Fischer zum Projekt, zu dem IT Südwestfalen Kunden hinzugezogen hat, die ihre Sicht auf das System einbrachten. Kleinere Schwierigkeiten zu Beginn, wie das Branding unter der eigenen Domain und die Performance, konnten kurzfristig behoben werden. “Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.” 

 

Für die Nutzung der ITscope B2B Suite ist zuerst ein Plattformzugang zu ITscope.com erforderlich. Systemhäuser erhalten via https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ einen kostenlosen Testzugang. 

Das vollständige Interview mit Danny Fischer können Sie hier lesen.

 

 

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27.04.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

Karlsruhe, 22.04.2020 – Das neuartige Coronavirus hat empfindlich die Lieferketten aus dem Hardware-Produktionszentrum China gestört. Die ab März weltweit ergriffenen Maßnahmen, wie beispielsweise Ausgangsbeschränkungen, sorgten außerdem dafür, dass unzählige Menschen ins Homeoffice ausgewichen sind. Unternehmen kamen daraufhin nicht mehr nach, ihre Mitarbeiter mit sicherer IT-Hardware auszustatten, weil der Nachschub fehlte. Besonders zeigt sich das bei den Notebook-Verkäufen im ITscope Marktbarometer für Q1/2020.

Das ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 wurde spätestens ab März überschattet von der Corona-Krise. Zum einen aufgrund von Lieferengpässen aus China, zum anderen durch den massenhaften Drang ins Homeoffice, der zu einer starken Nachfrage nach Notebooks von Firmen geführt hat, die ihre Mitarbeiter mit sicherem Equipment ausstatten wollen. Die Arbeit mit privaten Rechnern von Mitarbeitern ist für viele Unternehmen keine Alternative, da diese Sicherheitsrisiken für sensible Daten birgt.

China hat sich seit den frühen 1990er Jahren immer mehr zur verlängerten Werkbank der ITK-Hardwareindustrie entwickelt. Das immer noch im Konflikt stehende Taiwan hat einen großen Anteil daran. Die führenden Komponentenhersteller, die größten Notebook-Bauer und OEM-Riesen wie der Apple-Partner Foxconn kommen von der Insel, produzieren aber hauptsächlich in China. Lieferengpässe gab es aufgrund von Erdbeben oder Taifunen auch schon früher, aber nicht mit der Tragweite der Auswirkungen von COVID-19.

Highflyer: Microsoft stürzt Apple vom Thron

Bei Apple sind im ersten Quartal 2020 deutliche Einbrüche erkennbar, so auch im Highflyer-Geschwader. Die stylishen AirPods Pro fallen von Platz 1 auf Platz 3 und werden vom Microsoft Surface Pro 7 abgelöst. Lenovos ThinkBook ist gleich dahinter erstmals in den Top 3 zu finden.

Den ersten Platz der ITscope Highflyer-Charts sichert sich das, seit Oktober 2019 gelistete, Microsoft Surface Pro 7 mit über 5.000 Klicks. Die Surface-Reihe von Microsoft ist speziell für den professionellen Anwender geeignet und bei Systemhäusern, die im Microsoft-Umfeld zuhause sind, besonders beliebt. Mit dem Intel-Prozessor Core i7 der 10. Generation steht das Tablet einem herkömmlichen Notebook in nichts nach. Ganz billig ist es aber nicht, denn im Einkauf muss man für das Tablet schon über 1.100 Euro locker machen.

Passend dazu ist auf Platz 4 unserer Highflyer das Microsoft Surface Pro Signature Type Cover – eine Kombination aus Schutzhülle und Tastatur. Wer also das Surface am Arbeitsplatz richtig nutzen möchte, muss nochmal mindestens 150 Euro in die Hand nehmen. So wie Apple hat auch Microsoft angekündigt, dass es durch COVID-19 zu Umsatzeinbrüchen kommen wird. Betroffen sollen davon neben X-Box und Bing, laut Spiegel, auch Windows- und Surface-Produkte sein. Bei den Distributoren geht der Lagerbestand der Surface-Reihe ebenfalls stark zurück, was auf die Auswirkungen des Virus auf die Lieferketten aus China zurückzuführen ist.

Platz 2 belegt das Lenovo ThinkPad E15 20RD mit 15-Zoll-Display, das in der Corona-Krise so gut wie ausverkauft ist. Denn es hat sich offenbar herumgesprochen, dass es sich als günstiges, leistungsstarkes Notebook gut für Unternehmen eignet, deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten. Für knapp 700 Euro im HEK oder einen kaum höheren Straßenpreis bietet das Gerät einen Intel Core i5 der 10. Generation und eine SSD mit 256 GB. Damit ist das ThinkPad allemal eine gute Übergangslösung.

Da Lenovo und Intel beide von den weg brechenden Lieferketten aufgrund von COVID-19 in China betroffen sind, haben sie dem Virus den Kampf angesagt, indem sie Virologen für dessen Entschlüsselung Rechenleistung zur Verfügung stellen, wie das Handelsblatt berichtete. Wer mag, kann übrigens passend zu dem Lenovo-Notebook auch den Port Replicator ThinkPad Thunderbolt 3 WorkstationGen 2 zum VK von rund 335 Euro erwerben, der im neuen Highflyer-Ranking auf Platz 5 gelandet ist.

Die AirPods Pro von Apple sind, wie bereits erwähnt, auf Platz 3 bei den Neueinsteigern abgerutscht, was sicherlich auch auf den HEK von rund 242 Euro zurückzuführen ist. Als die In-Ear-Kopfhörer Mitte November auf dem Markt kamen, wurden sie den Händlern im vierten Quartal 2019 trotz des stolzen Preises buchstäblich aus den Händen gerissen und so kamen sie mit den Bestellungen kaum hinterher. Das machte sie zu den begehrtesten Highflyer-Produkten im Weihnachtsgeschäft. Nach Lieferschwierigkeiten im letzten Quartal, aufgrund der hohe Nachfrage, ist die Produktion der AirPods nun wegen der Coronakrise ins Stocken geraten. Noch gibt es Lagerbestände bei unseren Lieferanten, es bleibt aber abzuwarten, wie lange das hält. Denn so wie die Outlets vieler anderer Unternehmen musste Apple, laut Tagesschau, das Ladengeschäft in allen Ländern außer China wegen COVID-19 einstellen und die Jahresprognose entsprechend korrigieren.

Springen wir etwas weiter auf Platz 8 der Highflyer. Den hat sich der Intel-Herausforderer AMD mit dem Ryzen 9 3950X geschnappt. Mit seinen 16 Kernen und 32 Threads auf Basis der 7nm-Technologie konnte sich der Prozessor auf der CES 2020 Anfang des Jahres schon als Leistungssieger positionieren. Bei einem HEK von über 700 Euro ist er zwar nicht ganz billig, schlägt die Konkurrenz aber um Längen. Eine Besonderheit ist, dass die „Preiswert-teure Spitzen-CPU“ (so die Chip) auf einem AM4-Mainstream-Mainboard aufsetzt, was im Professional-Bereich eher selten ist.

Weiter unten auf Platz 12 ist das WD Red NAS Hard Drive eine genauere Betrachtung wert. Denn erst seit Mitte Januar 2020 gelistet, kommt mit der Festplatte erstmals wieder Bewegung ins Segment der Massenspeicher. Das ist im ITscope Marktbarometer überwiegend von SSDs dominiert. Umso erstaunlicher ist, dass sich die HDD von Western Digital von Anhieb gleich einen Platz unter den Top 25 sichern konnte. Im Vergleich, zu dem über viele Jahre erfolgreichen Modell WD40EFRX, hat die neue EFAX-Variante mehr Cache, setzt sie aber auf Shingled Magnetic Recording (SMR), was Schreibvorgänge aufwendiger macht. Denn wie das Wort Shingled (wörtlich geschindelt) verrät, überlappen sich die Magnetspuren. Wer noch zur alten, etwas teureren Variante mit besserer Schreibperformance greifen möchte, muss sich sputen: Die Lagerbestände gehen langsam aus.

Auf Platz 13 gleich hinter der WD-Festplatte hat sich die seit Ende Oktober 2019 gelistete PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 bei den Neueinsteigern positioniert. Die Grafikkarte zeichnet sich durch eine höhere Farbtiefe und einige revolutionäre Features aus. Dazu gehören die NVIDIA Turing genannte GPU-Architektur und 11 GB ultraschneller GDDR6-Speicher. Das macht die PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 zur perfekten Spiele-GPU. Im Gaming-Universum verspricht das Highend-Board das Eintauchen in hyperrealistische Bildwelten. Mit einem HEK von über 1.000 Euro nicht gerade günstig, hat sich die Grafikkarte allemal Platz 13 in unserem Ranking verdient. ComputerBase sieht das für ein Vergleichsboard von NVIDIA auch so.

Platz 18 ist ebenfalls erwähnenswert, weil der Iiyama Prolite B2483HSU-B5 mit 24 Zoll Full-HD erst seit Anfang Februar 2020 gelistet ist. Der LED-Monitor besticht durch Flexibilität und vielfältige Einsatzmöglichkeiten – sowohl im Büro als auch Zuhause. Das scheint sich jetzt in Zeiten von Corona im Homeoffice auszuzahlen. Wie bereits bei anderen Artikeln unseres Rankings genannt, statten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter aktuell für eine Homeoffice-Tätigkeit aus und setzen dabei unter anderem auf den Monitor von Iiyama: Mit Mittelklassepreis bei solider Leistung überholt Iiyama die “üblichen Verdächtigen” im TFT-Segment wie HP oder Dell. Grund dafür ist vermutlich, dass Iiyama als einer der wenigen Hersteller über ein eigenes Lager in Europa verfügt. Dadurch kann eine entsprechende Bevorratung und damit wiederum eine gute Lieferfähigkeit sichergestellt werden.

 

TFTs: Dell bleibt Spitzenreiter


Auf den oberen Plätzen ist bei den Displays kaum Bewegung. Dell hat nach wie vor mit dem seit 2018 gelisteten P2419H die Nase vorn. Mit rund 2.880 Klicks Vorsprung wurde die Konkurrenz auch diesmal deutlich abgehängt. Mit einem HEK von rund 130 Euro für 24 Zoll Full HD ist das Gerät auch ein echter Preissieger.

Das von Dell an der Spitze verdrängte HP Elite Display hat sich mit fast 3.000 Klicks immerhin auf Platz 2 wacker gehalten. Das Samsung Flip 2 WM55R kämpft sich weiter nach vorn und schafft es auf einen guten 18. Platz. Die Konferenzlösung scheint gut im Channel anzukommen und kann im Ranking mit normalen Monitoren durchaus mithalten. Der vorher so beliebte UltraSharp von Dell rutscht auf den 9. Platz ab. Das liegt vermutlich daran, dass er sich preislich deutlich von seinen Vorreitern abhebt.

Auffällig ist abermals, dass die PC-Riesen Dell, HP und Lenovo mehr und mehr das Monitorgeschehen im ITscope Marktbarometer bestreiten. Von den alt etablierten Display-Anbietern sind immerhin noch LG, Samsung (sogar fünfmal) und BenQ unter den Top 25 zu finden. Abgesehen vom Samsung Flip 2 sind ausschließlich mehr oder weniger große, „normale“ Arbeitsplatzbildschirme dabei. Hier scheint es etwas an bahnbrechenden Innovationen zu mangeln. Es bleibt abzuwarten, ob da nochmal etwas Neues kommt. Die TFTs sind aus technischer Sicht alle schon relativ ausgereift – primäres Entscheidungskriterium ist vermutlich der Preis.

Mobiltelefone: Outdoor-Aufsteiger Galaxy Xcover 4s


Auch bei den Smartphones bleibt die große Sensation aus: Apple dominiert nach wie vor die Kategorie der Mobiltelefone. An der Spitze ist diesmal das Apple iPhone 8 mit 64 GB, welches das iPhone 11 Xr von Platz 1 verdrängt. Auch hier bestimmt der Preis die Charts, denn das iPhone 8 ist mit einem HEK von nur 388 Euro fast 300 Euro günstiger als das zweitplatzierte iPhone 11 mit 64 GB.

Umso überraschender ist, dass sich neben all den Premium-Modellen von Apple ein „Hidden Champion“ wieder nach oben kämpft. Gemeint ist das Samsung Galaxy Xcover 4s, das um vier Positionen aufgerückt ist und es somit auf Platz 3 geschafft hat. Wie schon in den vorangegangen Marktbarometern beschrieben, handelt es sich dabei um ein Outdoor-Smartphone, das durch seine robuste („rugged smartphone“) Bauweise auch das Einwirken von physischen Kräften verzeiht. Auch das Nachfolgermodell, das Samsung Galaxy Xcover Pro, ist mittlerweile bei ITscope gelistet und springt von Null auf den 64. Platz. Ob es mit seinem Vorgänger mithalten kann, wird die nahe Zukunft zeigen.

Das leistungsstärkste Apple-Modell, das iPhone 11 Pro mit 256 GB, ist um eine Stelle auf Platz 5 abgerutscht. Wer sich für dieses Gerät interessiert, muss allerdings noch tiefer in die Tasche greifen, denn mit knapp 1.100 Euro im HEK ist es sicherlich kein Schnäppchen.

Huawei drängt ebenfalls in die Charts: Neben Samsung und Apple ist das chinesische Unternehmen der einzige Hersteller, der sich auf den oberen Rängen blicken lässt. Das Huawei P30 Lite schafft in diesem Quartal den Sprung auf den 16. Platz. Vorher war das seit April 2019 gelistete Gerät noch gerade mal auf Platz 32.

Samsung macht auch einen großen Satz nach vorn: Das seit Ende Dezember 2019 gelistete Galaxy A51 ist von Null auf Platz 15 hochkatapultiert. Es tritt in die Fußstapfen des Galaxy A50 – und kann sich dabei auch noch sehen lassen: Vier Kameras, ein hochauflösendes Display und ein HEK von unter 300 Euro könnten das neue Modell der A-Reihe zum Verkaufsschlager von Samsung machen.

Tablets: Microsoft mit starkem Laptop Ersatz


Bei den Tablets gab es mächtig Bewegung im ersten Quartal 2020: Auf den ersten Platz schafft es das neueste Flaggschiff aus der Surface-Reihe, das Microsoft Surface Pro 7 mit 12,3-Zoll-Display, Intel Core i5 und 256 GB SSD. Der Nachfolger des Pro 6 ist seit Oktober 2019 gelistet und hat damit einen guten Start in die Geschäftswelt hingelegt. Mit 1.100 Euro im HEK – und das ohne Tastatur – ist das Gerät nicht gerade günstig. Vergleicht man es aber mit gängigen Notebooks für die Arbeitsumgebung, schneidet es preislich gar nicht so schlecht ab.

Apple ist mit seinem Apple 10.2-inch iPad Wi-Fi abermals auf Platz 2. Das Modell der 7. Generation ist dabei zwar deutlich günstiger als die Konkurrenz von Microsoft, allerdings auch weniger für den Professional-Bereich geeignet, sondern vielmehr ein Freizeit-Gadget.

Samsung hat es mit dem Samsung Galaxy Tab A erstmals auch wieder unter die Top 5 geschafft. Das Tablet liegt preislich noch unter der Konkurrenz von Apple und zeichnet sich besonders durch das scharfe LED-Display mit WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) und schnelles WLAN aus. Ein Minuspunkt ist, dass Samsung hier nur vergleichsweise schwache Prozessoren verbaut hat. Das schlägt sich auch in der Performance nieder und macht das Gerät nicht wirklich arbeitsplatztauglich. Auch kann das Display nicht mit der OLED-Variante des Samsung Galaxy S5e mithalten, das dieses Quartal den 15. Platz belegt. Aber für den Alltag ist das Galaxy Tab A allemal geeignet. Und für einen HEK von 180 Euro ist das Tablet auch ein echtes Schnäppchen.

Alles in allem hat Microsoft in der Kategorie der Tablets mit acht der Top 15 die Nase vorn, gefolgt von Apple mit fünf Geräten. Dabei zeigt sich, dass sich bei den Systemhäusern und Fachhändlern vor allem die Business-Modelle von Microsoft und die Alltagsmodelle von Apple großer Beliebtheit erfreuen.

Notebooks: Corona schlägt hier voll zu


Die Kategorie der Notebooks ist besonders spannend, weil hier die Lagerbestände seit Ausbruch der Corona-Pandemie stetig gesunken und teilweise sogar bei null angekommen sind. Dabei hatten die Hersteller für das mehr und mehr nach hinten verlängerte Weihnachtsgeschäft vorher noch ordentlich die Lager gefüllt. Ein Grund für die Laptop-Knappheit ist wohl der, dass viele Firmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt haben und nun verzweifelt versuchen, sie mit entsprechend sicherem Equipment auszustatten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Nachfrage aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht ausreichend gedeckt werden kann, wie wir am 24. März bereits in einer Pressemitteilung zu Corona-bedingten Lieferengpässen festgestellt haben. Im ITscope Marktbarometer für Q1/2020 ist Lenovo mit sechs Notebooks unter den Top 15 am meisten vertreten, gefolgt von HP mit fünf Geräten. Hier nun ausgewählte Produkte im Ranking:

Den ersten Platz sichert sich das seit Mai 2019 gelistete HP ProBook 450 G6, das damit Lenovo vom 1. Platz verdrängt hat. Das ProBook mit dem mobilen Intel-Prozessor Core i5-8265U zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit, ausreichende Performance für den Office-Bereich und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Notebookcheck hat den größeren Bruder mit Core-i7-Prozessor für einen VK von 1.200 Euro unter die Lupe genommen und kam mehr oder weniger zu dem Schluss, dass die Variante mit Core i5 es auch tut. Der HEK ist mit knapp 700 Euro tatsächlich verlockend, deckt sich aber auch mit dem eines Neulings von Lenovo.

Platz 2 hat sich nämlich das Lenovo ThinkPad E15 mit 15,6-Zoll-Display gesichert, das gerade erst seit Mitte/Ende November gelistet ist. Es ist vergleichbar mit dem vorher erstplatzierten Vorgänger, dem Lenovo ThinkPad E590 20NB, das auf Platz 4 abgerutscht ist. Bis auf ein paar kleine Details ähneln sich die beiden ThinkPads auch optisch sehr stark. Beide Lenovo-Notebooks verfügen auch über einen mit 1,6 GHz getakteten Intel Core i5, allerdings aus unterschiedlicher Baureihe. Und beide E-Modelle haben wohl auch noch mit technischen Problemen zu kämpfen, denn die Radeon-GPU von AMD scheint sich mit der Intel CPU nicht zu vertragen. Das bringt laut Notebookcheck Leistungsverluste und eine Gehäuse-Außentemperatur von bis zu 65 Grad Celsius im Stresstest mit sich, zumal offenbar an der Kühlung gespart wurde. Ob Lenovo bei dem neuen E15 noch nachbessern wird, bleibt abzuwarten. Vorerst ist man mit dem Vergleichsmodell E590 recht gut bedient.

Das Lenovo ThinkBook 15-IML 20RW mit Comet-Lake-Sockel hat einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt: von Position 161 auf Platz 3. Das Notebook verfügt über einen Core-i3-Prozessor der 10. Generation, 256 GB SSD und 8 GB Arbeitsspeicher. Die Lagerbestände der ITscope-Distributoren deuten darauf hin, dass das Notebook besonders während der aktuellen Corona-Pandemie beliebt ist. Es ist nämlich restlos ausverkauft. Kein Wunder bei dem HEK von 577 Euro. Da werden sich viele Unternehmen darum gerissen haben, um ihre Mitarbeiter im Homeoffice mit einem günstigen Firmennotebook auszustatten, statt sie mit eigener, vermutlich nicht sicherer Hardware arbeiten zu lassen.

Im Highend legt Apple mit zwei MacBook Pro vor. Besonders zu erwähnen ist das MacBook Pro mit einem Intel Core i9 der neuesten Generation, 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 3.072 x 1.920 Pixel und einer anpassbaren Touch Bar. Letztere ersetzt die Funktionstasten und erlaubt den Schnellzugriff auf bestimmte Befehle oder Sondertasten einschließlich Emojis, wie in der Werbung gerne gezeigt. Weitere Features sind 16 GB RAM, eine SSD mit 1 TB Speicherplatz und eine eingebaute Radeon Pro 5500M mit UHD-Grafikausgabe. Dass soviel Leistung seinen Preis hat, versteht sich von selbst. Beim HEK von rund 2.500 Euro ist dennoch erstaunlich, dass es das Gerät auf Platz 12 geschafft hat. Gleich dahinter ist die Variante mit i7-Prozessor, die mit einem HEK von rund 2.100 Euro zu Buche schlägt. Die Straßenpreise der beiden Modelle fangen bei rund 2.850 Euro, respektive 2.420 Euro an.

Lenovo liefert mit dem Lenovo ThinkPad L13 Yoga einen Aufsteiger, der noch erwähnenswert ist. Das Gerät findet sich zwar erst auf Platz 30, war vorher mit Position 553 jedoch noch deutlich weiter hinten – ein deutlicher aufstieg also. Mit einem leistungsstarken i5-Prozessor, 500 GB SSD und 16 GB RAM bekommt man ein Office-taugliches Notebook für einen HEK von weniger als 1.000 Euro und einen Straßenpreis von ab etwa 1.060 Euro. Das L13 Yoga lässt sich wie andere Yoga-Notebooks von Lenovo vollständig umklappen und so als Tablet benutzen. Nachteil ist allerdings, dass es bei den 16 GB RAM bleiben muss, denn der Arbeitsspeicher ist fest verlötet. Dies ist laut Hersteller Platzgründen geschuldet. Ob die Komponenten sich wie bei den Geräten eines Konkurrenten ab- oder umlöten lassen, ist sicherlich eine Frage des Preises.

PC-Komplettsysteme: HP ist Lenovo auf den Fersen


Bei den Komplettsystemen ist HP im ersten Quartal 2020 mit neun Geräten unter den Top 15 absolut dominierend. Lenovo bleibt zwar an der Spitze, konnte so wie Dell aber nur zwei Geräte unter die Top 15 einschleusen. Auffällig sind die hohen Klickraten der beiden Spitzenreiter zu den Nachfolgern auf Platz 3 und 4. Der neue, alte Klassensieger Lenovo hat mit einem ThinkCentre sogar um fast 2.000 Klicks zugelegt. Preislich sind die PC-Systeme, einen Bildschirm vorausgesetzt, eine gute Alternative zu Notebooks fürs Homeoffice.

Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 – Mini bleibt an der Spitze – mit beachtlichen 7.862 Klicks oder 1.014 mehr als der Zweitplatzierte von HP. Bei dem ThinkCentre handelt es sich um einen kompakten Office-PC, der sich von den nachfolgenden fünf Geräten lediglich darin unterscheidet, dass der Core i5-9400T nur mit 1,8 GHz getaktet ist. Dafür ist er mit einem HEK von knapp 560 Euro auch günstiger.

Auf Platz 2 in der Kategorie Komplettsysteme ist der HP ProDesk 400 G5, der auf 6.848 Klicks kam, weit vor den 2.381 Klicks des nunmehr drittplatzierten Bruders aus der G6-Serie. Die ProDesk-Reihe von HP ist für ihre platzsparende Bauweise bekannt und schafft es damit regelmäßig in die Charts. Der ProDesk 400 G5 Mini Desktop steht einem regulären Tower PC mit 256 GB SSD, Intel Core i5 bei einer Taktrate von 2,2 GHz und 8 GB RAM in nichts nach. Eine Besonderheit der ProDesk-Reihe ist die, dass sie sich mit HP-Komponenten erweitern und rückseits an ein HP EliteDisplays montieren lässt, was den kleinen Rechner noch platzsparender macht.

Auf Platz 6 und auf Platz 8 finden sich zwei OptiPlex Desktops von Dell, beide mit Core-i5-Prozessor. Der eine ist der mit 2,2 GHz getaktete OptiPlex 30870 – Micro, auf Platz 8 ist der Dell OptiPlex 3070 – SSF (im Small Form Factor) mit einer Taktrate von 3 GHz.

Auch Fujitsu lässt sich in den oberen Rängen blicken und machte mit dem ESPRIMO P558 einen Sprung von Position 23 auf den 9. Platz. Er ist der größte der ESPRIMO-Reihe, denn auch diese verfügt über einige Kompaktmodelle. Der P558 ist eher ein gewöhnlicher Tower-PC. Leistungstechnisch kann er aber dank hoch-getaktetem Core i5-9400 gut mit der Konkurrenz von Dell und HP mithalten. Dabei ist er mit einem HEK von 518 Euro auch noch ein bisschen günstiger als andere ESPRIMO-Modelle.

Grafikkarten: MSI gewinnt mit RTX Gaming


Auf Platz 1 im Grafikkartengeschwader schaffte es diesmal die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO, die sich praktisch mit der jetzt drittplatzierten PNY Quadro P2000 die Klinke in die Hand gab. Die Grafikkarte von MSI kann ohne Bedenken zu den High-End Gaming Boards gezählt werden. Sie bietet 11 GB GDDR6 mit einer Boost-Taktrate von 1.750 MHz. Effektiv stehen sogar bis zu 14 GHz zur Verfügung. Trotz der hohen Leistung und des großen Übertaktungsspielraums bleibt sie verhältnismäßig leise und kühl. Die Leistung kommt aber mit einem recht hohen Energieverbrauch einher. Und ganz günstig ist die Grafikkarte auch nicht: Sie schlägt mit 1.100 Euro im HEK zu Buche. Damit ist die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO die teuerste Grafikkarte unter den Top 5.

Die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6 hat sich auf Platz 2 gehalten und kostet mit einem HEK von 472 Euro noch nicht mal halb soviel wie die Gaming-Schwester auf Platz 1.

PNY liefert mit der PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower einen echten Aufsteiger. Die Grafikkarte springt von Platz 71 auf den 11. Platz. Dabei bewegt sich die Grafikkarte in einem ähnlichen Preissegment wie die erstplatzierte MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO. Auch technisch sind sich die beiden Grafikkarten sehr ähnlich.

Im mittleren Preissegment schafft es die MSI RTX 2060 SUPER GAMING X von Platz 23 auf Platz 5 bei den Grafikkarten. Mit einem HEK von 430 Euro ist sie auch nicht das günstigste Board, aber dafür bietet sie, wie die Zweitplatzierte mit 8 GB GDDR6, auch viel Leistung.

Der absolute Preis-Ausreißer ist die MSI GT 710 1GD3H LP, zum HEK von nur 37 Euro mit Abstand die günstigste Grafikkarte unter den Top 20. Allerdings kann man hier auch keine vergleichbare Leistung erwarten. Für rechenarme Office-Anwendungen reicht die Grafikkarte aber allemal.

Wechseln sich auf den vorderen 14 Plätzen in fröhlicher Eintracht MSI und PNY ab, folgt auf Platz 15 eine ASUS TURBO-RTX2080TI-11G zum HEK von rund 1.166 Euro. Mit der Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER WINDFORCE OC 3X 8G ist die alteingesessene 3er-Riege aus Taiwan komplett. PNY Technologies ist schließlich ein US-Unternehmen.

Aber auf den Plätzen 22 und 23 sowie 25 und 26 macht sich noch ein amerikanisches Unternehmen breit. Die Rede ist von HP Inc., wobei die betreffenden Grafikkarten so wie die NVIDIA Quadro P2200 auf Platz 22 natürlich OEM-Ware und in erster Linie als Zubehör gedacht sind. Besagtes Board unterstützt laut HP bis zu vier 4K-Displays oder ein 5K-Display über DisplayPort 1.4. Die Bezeichnung 5K ist etwas unspezifisch, denn sie fängt schon bei einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Bildpunkten an. Manche iMacs von Apple unterstützen über den Anschluss externe 5K-Displays mit einer vollen 5K-Auflösung von 5.120 x 2.880 Bildpunkten bei 60 Hz.

Mainboards: Taiwans 3er-Riege macht das Rennen


Bei den Mainboards gibt nach wie vor die 3er-Riege aus Taiwan den Ton an. Bis auf zwei Aufsteiger hat sich hier aber nicht so viel getan im ersten Quartal 2020. MSI Z390-A PRO ist nach wie vor auf Platz 1. Das Board zum HEK von rund 105 Euro bietet einen Intel-Sockel LGA 1151 für Celeron-, Pentium, und Core-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie Slots für vier RAM-Speicherriegel mit bis zu 64 GB.

Den zweiten Platz sichert sich in diesem Quartal das Gigabyte B450M DS3H auf dem “Mainstream” AM4-Sockel. Das Mainboard ist seit 2018 gelistet und von dem 10. auf den 2. Platz nach vorn gesprungen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es bis Mitte Februar deutlich günstiger war, bevor der Preis dann wieder angezogen ist.

Mit einem durchschnittlichen HEK von 63 Euro scheint es aber im Channel als günstige Alternative gut anzukommen, ähnlich wie das ASUS PRIME H310M-A, das von Platz 8 auf Platz 3 vorgeprescht ist und mit einem HEK von 66 Euro nur wenig teurer ist als das von Gigabyte.

Last but not least ist nur noch das ASRock B450M PRO4 für AMD-Prozessoren erwähnenswert, denn die werden immer beliebter, so auch im Channel. Der HEK von 71 Euro tut sein Übriges. Das seit 2018 gelistete Motherboard war vorher noch auf Platz 58 und hat es nun gerade so unter die Top 15 geschafft.

Wer meint, ASRock würde damit besagtes Spitzentrio aufmischen, der hat nicht ganz unrecht. Denn in der Liste der Mainboard-Hersteller hat es das Unternehmen seit Ende 2018 vor MSI erneut unter die Top 3 geschafft. Abgesehen davon gehört ASRock praktisch immer noch zur ASUStek- beziehungsweise Asus-Familie. Die 2007 gegründete neue Mutter Pegatron war 2015 zumindest noch zu über 17 Prozent im Besitz von ASUStek und gilt nach dem Apple-Produktionspartner Foxconn (ebenfalls aus Taiwan) als zweitgrößter EMS oder Elektronik-Auftragsfertiger der Welt.

Weitere EMS-Riesen aus Taiwan sind die Notebook-Auftragsfertiger Quanta und Compal sowie die Acer-Ausgliederung Wistron und die neue BenQ-Mutter Qisda. Hinzu kommen viele andere Peripherie- und Komponentenhersteller, der Tastaturen-Riese Chicony zum Beispiel oder Intels Produktionspartner Taiwan Semiconductor (TSMC). Sie alle produzieren längst in China und halten die verlängerte Werkbank der internationalen Hardware-Industrie am Laufen, auch in Corona-Zeiten.

Prozessoren: AMD Ryzen holt weiter auf


Bei den CPUs ist Intel mit dem Core i7-9700K mit acht Kernen und einer Taktrate von 3,6 GHz immer noch an der Spitze. Auf Platz 2 folgt gleich dahinter der Core i5-9600K mit 3,7 GHz, der vorher noch auf Platz 5 war.
Auf Platz drei schaffte es der seit Mitte 2019 gelistete AMD Ryzen 5 3400G, der von Platz 9 kommend wie die ganze Familie wahrhaft einen „ryzen-haften“ Start hingelegt hat. Der leistungsstarke AMD Ryzen ThreadRipper 3970X, der auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde, hat von Platz 61 auf Platz 22 einen riesigen Satz nach vorn gemacht. Dabei ist er weniger für den normalen Office-Gebrauch gedacht, sondern eignet sich mit seiner Leistung eher für Serverumgebungen. Dabei kommt die nun schon fast legendäre neue 7nm-Architektur von AMD zum Tragen. Wie Computerbild bemängelt, geht die hohe Leistung des ThreadRipper 3970X aber auch mit einem „extrem hohen Stromverbrauch“ einher.

Storage-Systeme: Synology bleibt King


Bei den Storage-Systemen (NAS- und SAN-Speicherprodukten) hat sich auf den ersten sechs Plätzen nichts verändert. An der Spitze ist weiterhin die Synology DS218+, gefolgt von der Synology Disk Station DS918+ sowie den QNAP-Modellen TS-431P und TS-231P. Etwas Bewegung kommt erst mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN auf Platz 7 (vorher Platz 11) ins Spiel. Einer der Key Selling Points des SAN-Speichers ist eine hervorragende Anwendungsbeschleunigung dank mehr als 200.000 IOPS (Input/Output Operations Per Second). Außerdem ist die Lösung ohne spezielle Vorkenntnisse einfach zu installieren, zu bedienen und zu warten. Hinzu kommt eine einfache Wiederherstellung dank virtualisierter Snapshot-Technologie. Damit eignet sich das modulare SAN Array gut für kleine und mittelständische Unternehmen. Einzig der HEK von über 6.345 Euro könnte die Freude darüber etwas trüben.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

22.04.2020|

“Stay at Home Office”: Die Corona-Krise zwingt zum mobilen Arbeiten, doch das nötige Equipment wird knapp

 

Um eine weitere Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen, schicken viele Firmen nach Möglichkeit ihre Angestellten ins Homeoffice. Dies erfordert nicht nur eine hohe Flexibilität auf beiden Seiten, sondern auch die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur. Lösungen zur digitalen Zusammenarbeit müssen eingesetzt und Geräte und Zubehör beschafft werden. An erster und wichtigster Stelle: Notebooks – doch der Lagerbestand der Geräte sinkt stetig. Die Situation im Großhandel verschärft sich, was exklusive Auswertungen der aktuellen Bestandszahlen der ITscope Plattform deutlich zeigen.

Notebooks als Mangelware: Bis Ende Januar war der Gesamtlagerbestand der auf ITscope angebotenen Notebooks noch vergleichsweise stabil, Mitte Februar ist bereits eine starke Abnahme im Bestand erkennbar. Und dieser fällt weiter bis Mitte März: Zu diesem Zeitpunkt ist der Lagerbestand beinahe bei null. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

In Deutschland nimmt der Großteil der Bevölkerung die Bedrohung durch das Corona-Virus ernst und hält sich an die Beschlüsse der Bundesregierung. “Stay at home” lautet die aktuelle Devise, um nicht notwendige soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren: Nicht nur Freizeitaktivitäten, sondern bei immer mehr Firmen auch der Arbeitsalltag, verlagern sich, sofern möglich, in die eigenen vier Wände

Diese Situation verlangt jedem Einzelnen ein hohes Maß an Flexibilität ab, viele Unternehmen sind mit der Bereitstellung des benötigten Equipments für Homeoffice-Tätigkeiten überfordert: Insbesondere Notebooks, aber auch Monitore, Smartphones oder Headsets müssen beschafft werden – was nicht nur mit hohen Kosten, sondern auch Einrichtungsaufwand verbunden ist. 

Arbeitgeber, die bisher weniger stark mit Arbeitsmitteln für Remote-Tätigkeiten aufgestellt waren, bekommen dies besonders schmerzlich zu spüren. Hinzu kommt eine weitere Herausforderung mit ersten Lagerengpässen: Viele Hersteller haben ihre Produktionsstandorte in Asien und der Shutdown der chinesischen Volksrepublik wirkt sich deutlich auf die Produktion und Lieferketten aus. Auch Stimmen aus der Branche Informations- und Kommunikationstechnik bestätigen: “Es gibt aktuell kaum noch Ware am Markt, was Homeoffice-Equipment betrifft”, so Bernadette Jürs, Head of Sales bei der AXRO Bürokommunikation Distribution Import Export GmbH.

Die ITscope GmbH betreibt die gleichnamige Plattform ITscope.com: Mit der B2B Handelsplattform vereinfachen Systemhäuser und ITK-Reseller ihre Verkaufsprozesse und die IT Beschaffung deutlich. Europaweit sind rund 7.800 Reseller und 370 Distributoren mit über 3 Mio. IT Produkten beteiligt – eine optimale Basis also, um Prognosen über die Verfügbarkeit von IT Produkten zu treffen. Und erste Vorabzahlen des ersten Quartals 2020 bestätigen den Verdacht: Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich so auch auf der ITscope Plattform ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice. 

Der steigende Bedarf an Homeoffice-Equipment, insbesondere Notebooks, zeichnet sich auch in den ersten Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 ab. Demnach sind mehrere Lenovo-Notebooks (ThinkPad E590 (Hst.-Nr. 20NB001AGE) , ThinkPad L590 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) und Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE)) sowie das HP ProBook 450 G6 (Hst.-Nr. 7DE95EA#ABD) aktuell nur noch in sehr kleinen Stückzahlen auf Lager oder sogar komplett ausverkauft. Das Lenovo ThinkBook beispielsweise ist auf der ITscope Plattform bei keinem der mehr als 370 Distributoren erhältlich. Grund dafür ist vermutlich, dass dieses leistungsstarke und gleichzeitig relativ preiswerte Gerät sich perfekt für mobiles Arbeiten eignet – und damit auch für das (kurzfristige verhängte) Homeoffice.


Preis/Lager/Status-Historie Lenovo Think Book 15-IML (Hst.-Nr. 20RW0043GE) Januar bis März 2020

Besonders deutlich werden die Zahlen, wenn man den Verlauf der Lagerbestände in einem längeren Zeitraum betrachtet. Seit Juli 2019 ist der Bestand, trotz saisonaler Schwankungen, weitestgehend stabil, bevor er dann im Februar und vor allem März regelrecht abstürzt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Eine Gegenüberstellung mit Komplettsystemen (mit den gleichen Analyseparametern) zeigt: Hiervon ist noch ausreichend auf Lager.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme Juli 2019 bis März 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je System

Auch bei weiterem Equipment, welches für die Arbeit im Homeoffice nötig ist, wie Headsets (hier als Beispiel in der Grafik), Monitoren oder Webcams, zeichnen sich Lagerengpässe ab.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Headsets in Q1 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Headset

Auch auf dem Zweitmarkt mit generalüberholten Gebrauchtartikeln sind Notebooks heiß begehrt: “[…] gerade aktuell ist es völlig verrückt, weil sich sämtliche Firmen auf Homeoffice vorbereiten. Ich bin froh, wenn wir wieder im normalen Alltagsgeschäft sind”, so Stimmen aus dem ITK-Channel zur aktuellen Situation. 

Auch wenn diese Eindrücke nicht unbedingt jeden positiv stimmen und besonders bei Firmen, die jetzt für Hardware-Aufrüstung sorgen wollen oder müssen, für Beunruhigung sorgen, besteht kein Grund zur Aufregung. Die ITscope Plattform bietet Händlern die Möglichkeit, Ausweichgeräte zu finden: Am Markt sind immer noch viele Notebooks verfügbar, beispielsweise mit abweichender Ausstattung oder von anderen Herstellern oder Lieferanten. 

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. 

 

24.03.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q4/2019

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Apple stürmt im Weihnachtsgeschäft regelrecht die Highflyer Charts, AMD lässt nicht locker und auch Nintendo hat sich unter den Weihnachtsbaum gemogelt.

Karlsruhe, den 21.01.20.  Die Highflyer Charts sind im vierten Quartal 2019 von Apple geradezu im Sturm erobert worden. Nach dem Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 sieht man bis Platz 7 nur die Marke mit dem angebissenen Apfel. Die Strategie, kurz vorher das als Consumer-Tablet positionierte neue 10-Zoll-iPad ins Weihnachtsgeschäft zu schicken, ist offenbar voll aufgegangen. Denn dafür gab es ein Daumen hoch und ein Platz 2 unter den Neueinsteigern in der Händlergunst. Echte Überflieger sind in der Chart-Liste auch die drahtlosen In-Ear-Kopfhörer AirPods Pro auf Platz 3 und die Apple Watch der Serie 5 mit GPS-Funktion auf Platz 5. Bei Letzterer hat Apple wohl etwas in die Marketing-Trickkiste gegriffen, denn diese ist so ziemlich baugleich mit der Apple Watch der Serie 4, die mit dem neuen Release sang- und klanglos eingestellt wurde. Weihnachtstauglicher geworden ist auch der Preis des iPhone 11 mit 64 GB in schwarz auf Platz 4, das zu einem HEK von rund 660 Euro in den Handel kam. Preislicher Ausreißer nach oben unter den Top 10 der Neueinsteiger ist das MacBook Pro mit Intel Core i9 zum HEK von 2.476 Euro auf Platz 6. Abgesehen von den Apple-Produkten war das ITscope Marktbarometer in der Weihnachtszeit auch sonst für einige Überraschungen gut.

Das Lenovo ThinkCentre M720q Mini auf Platz 1 wurde schon genannt. Der auf Englisch Tiny genannte PC-Mini ist erst seit August 2019 gelistet und trotz seiner Maße von 18 x 18 x 4 cm mit dem Intel Core i5-9400T der neuesten Generation (mit 1,8 GHz) und 8 GB RAM doch so leistungsfähig, dass er am Arbeitsplatz für normale Anwendungen nichts missen lässt. Dass HP mit einem Vergleichsmodell mit einer etwas höheren Taktrate von 2,2 GHz um die Ecke gekommen ist, hat die Händler offenbar nicht gestört.

Nochmal zurück zu den schicken drahtlosen AirPods Pro auf Platz 3 in der Kategorie Headsets. Diese sind nach langer Zeit wieder mal eine echte Innovation im Apple-Universum und stecken voller intelligenter Technik. Das fängt schon bei der aktiven Geräuschunterdrückung an. Mikrofone an der Außenseite nehmen dazu die Umgebungsgeräusche 200-mal pro Sekunde auf und unterdrücken den Schall dann mit einem Gegenimpuls nahezu vollständig. Getrübt wurde die Freude an den neuen Kopfhörern durch Lieferschwierigkeiten. Selbst nach Weihnachten ist es für Händler noch immer schwer, an die AirPods Pro Apple heranzukommen. Apple selbst will den Verkauf der kabellosen In-Ear-Kopfhörer erst im Februar wieder aktiv angehen. Ein mit den Zulieferern gut vernetzter chinesischer Analyst rechnet laut mobilFlip damit, dass das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im ersten Halbjahr 2020 angespannt bleiben wird und erst ein zweiter Auftragsfertiger Linderung bringen könnte.

Platz 8 belegt nach dem Apple-Durchmarsch der Ryzen 9 3950X mit 3,5 GHz. AMD setzt seine Siegesserie in der Kategorie CPUs und unter den Neueinsteigern fort – diesmal sogar mit 16 Kernen auf selben Raum dank der 7-nm-Technologie. Der im November erschienene Prozessor setzt dabei wieder völlig neue Standards in der CPU-Welt. 16 Kerne in einer Architektur mit nur sieben Nanometer (nm) unterzubringen, ist geradezu bahnbrechend. Wollte man eine vergleichbare Leistung haben, so musste man vorher auf eine viel größere CPU zurückgreifen. Diese hätte aber nicht auf Mainboards mit AM4-Sockel verbaut werden können und hohe Mehrkosten nach sich gezogen. Außerdem versteht sich der Ryzen 9 3950X schon auf PCI Express 4.0. Das kann weder das alte Topmodell AMD Ryzen Threadripper 2990WX noch eine Intel-CPU. Der Nachteil ist allerdings ein deutlich höherer Stromverbrauch als bei älteren Modellen und denen von Intel. Hinzu kommt, dass die Preise aufgrund der guten Verfügbarkeit am Sinken sind, was manche Händler nicht freuen dürfte. Nebenbei bemerkt hat AMD auf der CES 2020 in Las Vegas gerade den Threadripper 3990X angekündigt. Damit zielt der ewige Intel-Herausforderer auf das Profi-Segment, das bislang fast ausschließlich von den weit teureren XEON-Prozessoren besetzt war. In manchen Benchmarks hat der 3990X von AMD zu einem Fünftel des Preises (rund 4.000 gegenüber 20.000 Dollar) sogar besser abgeschnitten als das Intel-Flaggschiff in dem Segment.

Auf den 10. Platz schafft es die Kategorie TFTs mit dem Samsung Flip 2. Es handelt sich dabei weniger um einen Monitor, sondern um ein Whiteboard, das in Meeting-Räumen herkömmliche analoge Flipcharts (daran erinnert der Name) mit Papierbögen ersetzen soll. Trotz oder gerade wegen des HEKs von 1.911 Euro hat das Flip 2 mit 55 Zoll großem UHD-Touchscreen über 700 Klicks eingeheimst. Andere Conferencing-Lösungen sind aber tatsächlich viel teurer. Händler sind daher gut beraten, das Samsung Flip 2 für Einsteiger auf den Schirm zu haben, zumal dieses im Gegensatz zum Vorgänger auch ein Office-Paket beinhaltet. Was allerdings fehlt, ist eine integrierte Webcam für Videokonferenzen. Verführerisch ist die leichte Bedienung per Stift oder Finger mit einer Latenz von nur 6,8 Millisekunden.

Auf Platz 11 schaffte es wieder eine Dockingstation in die Highflyer Charts, diesmal vertreten durch HP und der HP USB-C Dock G5. Im letzten Marktbarometer hat es Dell geschafft, mit der Dock WD19 dorthin zu gelangen und besonders durch die modulare Stromversorgung mit bis zu 210W zu überzeugen. HP setzt mit der USB-C Dock G5 vor allem auf Platzsparen und einen modernen Look. Auf gerade mal 12×12 cm bietet die Dockingstation eine Reihe von Anschlüssen, die man nicht missen möchte. Dazu gehören zwei USB-A 3.0, zwei DisplayPort, ein HDMI 2.0, eine RJ45- beziehungsweise Ethernet-Schnittstelle und ein USB-C-Port. Das kompakte Design fordert aber auch seine Kompromisse. So kann die Dockingstation Notebooks nur mit 100 W laden. Allerdings unterstützt sie schon eine 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten, was das wieder wettmacht.

Platz 12 ist für Office-Umgebungen weit weniger geeignet als die vorher genannten Highflyer, passte aber sehr gut unter den Weihnachtsbaum. Gemeint ist die Spielekonsole Nintendo Switch, die auch schon in der Cyberwoche um Black Friday und Cybermonday zum Retail- und E-Tail-Schlager wurde. Die Nintendo Switch zeichnet sich durch ihr modulares Design aus: Als Hybrid lässt sich der Nachfolger der Wii U sowohl stationär mit einem externen Bildschirm nutzen als auch stand-alone für Handheld-Spiele. Abnehmbare Bedienelemente namens „Joy-Con“ ermöglichen Spiele in einer dritten Variante, dem sogenannten Tisch-Modus.

Platz 24 schließlich wurde wortwörtlich von einem Highflyer eingenommen. Die Rede ist von dem als Multikopter oder „Active Drone“ zu bezeichnende DJI Mavic Mini in der Flymore Combo mit drei Akkus und drei Ersatzrotoren. In der Variante ist die Drohne noch ganz frisch in der Distribution erst ab Januar 2020 offiziell lieferbar. Das Interesse ist im Vorfeld aber enorm. Das neue Fluggerät des längst etablierten Drohnenherstellers DJI ähnelt dem “großen Bruder” – der Mavic – ist aber deutlich kompakter. Zusammengeklappt ist die voll flugfähige Mini-Drohne kleiner als ein iPhone XR. Dabei wiegt sie auch nur 249 g. Das Gewicht ist jedoch nicht zufällig gewählt, sondern unterschreitet um ein Gramm die Regulierungsgrenze für die Kennzeichenpflicht. Geschickt, denn damit holt DJI mögliche Einsteiger ab, die sonst vielleicht zögern würden, sich so ein Gerät unter den Weihnachtsbaum zu wünschen oder selbst zuzulegen. Würde der Multikopter 2 kg wiegen, wäre für den Halter eine Führerscheinpflicht fällig. Ab 5 kg brauchen die Piloten eine Flugerlaubnis. Zu den Besonderheiten der Mavic Mini gehört eine 12-Megapixel-Kamera mit 2,7-K-Auflösung (2.720 x 1.530 Pixel). Unterstützend kommt wie beim Vorgängermodell auch ein Kamera-Gimbal genannter Bildstabilisator mit kardanischer Aufhängung (Gimbal) zum Einsatz. Profi-Funktionen wie RAW-Aufnahmen und automatische Hinderniserkennung fehlen allerdings. Die Flugzeit mit einer Ladung ist mit beachtlichen 30 Minuten angegeben. Die Anzeige der Live-Bilder erfolgt über das eigene Smartphone, das über eine App auch als Fernbedienung fungiert. Mit an Bord sind Presets, um mit der Drohne verschiedene Flugbahnen auszuprobieren.

 

 

Einzelkategorien im Überblick: Intel und AMD fast gleich auf, Synology setzt Storage-Siegeszug fort

 

TFT-Displays: Dell ist wieder vor HP

Bei den TFT-Displays zeichnet sich ein weiter anhaltender Kampf der PC-Riesen Dell, HP und Lenovo ab. Etablierte Anbieter wie Samsung, LG, BenQ und Co. schauen weiter in die Röhre, haben aber wieder etwas Boden gutgemacht. Im Bereich der Bildschirme löst Dell mit dem seit 2018 gelisteten P2419H das HP Elitedisplay auf Platz 1 ab – und das deutlich, mit mehr als 2.000 Klicks Vorsprung. Zu einem HEK von 128 Euro ist der Dell-Monitor unter den Top 5 der Günstigste im 24“-Segment und er zählt auch zu den günstigsten Modellen der Top 15 im ITscope Ranking für Q4 2019. Die aktuelle Dell-Serie ist mit einem extrem schlanken Rahmen und flachen Fuß äußerst stylisch und lockt ganz business-like mit einer sehr guten Bildqualität.

War Dell im dritten Quartal noch mit sieben Geräten unter den Top 15, sind es diesmal nur noch fünf, aber abgesehen davon schickt das US-Unternehmen immer mehr TFT-Displays ins ITscope-Rennen. HP ist mit vier Modellen dabei, darunter auf Platz 2 und 3, Lenovo und Samsung jeweils mit zwei, BenQ mit nur einem.

Echte Neuerungen gab es diesmal kaum, zumindest nicht unter den Top 25. Zu erwähnen ist noch das unter den Highflyer genannte Samsung Flip 2. Die 55 und 65 Zoll großen Modelle Flip 2 WM55R und Flip 2 WM65R finden sich auf Platz 27 und 28 wieder. Es handelt sich dabei um interaktive Whiteboards oder elektronische Flipcharts mit UHD- oder 4K-Auflösung. Diese sind erst seit August 2019 bei ITscope gelistet und kommen als Lösungen für Konferenzräume zu vergleichsweise günstigen Händlereinkaufspreisen von rund 1.600 und 1.850 Euro auf den Markt. Interessant ist übrigens auch der LG 27UL850 auf Platz 26 denn als einer der wenigen ausgewiesenen Monitore unter den Top 30 verfügt er ebenfalls über die 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten.

Mobiltelefone: Apple bleibt der dominante Player

Anders als im dritten Quartal, indem sich Samsung gut in Szene setzte, dominierte im Jahresendgeschäft wieder Apple das Mobilfunk-Geschehen im ITscope Marktbarometer. Auf Platz 1 ist wie gehabt das iPhone XR mit 64 GB in schwarz, gefolgt von dem vorherigen Zweitplatzierten, dem iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB.

Das iPhone 11 hat von Position 37 kommend einen großen Satz nach vorn gemacht und sich auf Platz 3 gesetzt. Da war diesmal als o2-Angebot das Samsung Galaxy S10, das nunmehr um zwei Stellen auf Platz 5 abgerutscht ist. Den vierten Platz hat sich trotz des hohen HEKs von rund 1.079 Euro das iPhone 11 Pro gesichert. Dieses strotzt aber auch mit 256 GB Speicherplatz. Das Galaxy S10e, das im vorangegangenen Quartal noch auf Platz 11 war, ist auf Platz 17 abgesackt und damit nicht mehr unter den Top 15.

Das Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32GB überrascht einmal mehr. Das Gerät ist noch einmal um fünf Stellen auf Platz 7 aufgerückt. Von einer Eintagsfliege kann also längst keine Rede mehr sein. Das Samsung Galaxy A40 mit 64 GB dagegen ist um drei Stellen auf Platz 8 abgerutscht.

Ansonsten sieht man unter den Top 10 nur Apple. Die Mac Company hat sich mit den neuen Releases im Herbst entsprechend schon mal warmgelaufen. Jenseits der beiden Top-Marken konnte sich mit dem P30 Pro auf Platz 18 nur Huawei wieder unter die Top 20 mischen. Das Gerät bringt attraktive 128 GB Speicher und eine 40-Megapixel-Kamera mit.

Tablets: Microsoft schlägt wieder Apple

Strategisch günstig, hat Apple rechtzeitig das eine oder andere Consumer-Gerät ins Jahresendgeschäft geschickt und damit im ITscope-Rennen um Tablets gut abgeräumt. Aber wie heißt es so schön: Business first. Und da hat Microsoft mit dem Surface Pro 6 in der Mittelklasse mit Core i5-8350U, 8 GB RAM und 256 GB Speicherplatz diesmal die Nase vorne und ist von Platz 2 auf Platz 1 aufgerückt. Als Geräte für den professionellen Einsatz sind die Surface-Modelle bei Systemhäuern überhaupt sehr beliebt. Und diese sind nun mal im Fokus des Marktbarometers.

Interessant ist übrigens die Preisgestaltung von Microsoft für den neuen Klassensieger. Mit einem HEK von gerade noch unter 1.000 Euro liegt es einerseits deutlich über den von Consumer-Tablets wie etwa das im September 2019 lancierte iPad mit 10,2-Zoll-Display der 7. Generation auf Platz 2, das nur mit einem HEK von 300 Euro daherkommt. Andererseits ist das Surface Pro 6 immer noch günstiger als das Apple-Pendant iPad Pro, das vom HEK her mit fast 200 Euro höher ansetzt. Dennoch konnte das iPad Pro von Platz 13 auf Platz 4 gut aufholen, allerdings nicht so fulminant wie der genannte Consumer-Vetter auf Platz 2, der im Vorquartal mit Position 89 noch weit unter ferner liefen war. Der Vorquartalssieger, das iPad mit 9,7-Zoll-Display, 32 GB und 2,4-GHz-Prozessor, ist nach seinem Höhenflug im vergangenen Jahr plötzlich auf Platz 16 abgefallen.

Als echter Senkrechtstarter haben sich diesmal zwei iPads mit 10,2-Zoll-Display, WiFi und 128 GB Speicher erwiesen: Das iPad mit der Modellnummer MW772FD/A schnellte von Position 126 auf Platz 6 hoch, das iPad mit der Modellnummer MW6E2FD/A von Platz 158 auf Platz 13. Samsungs Galaxy Tab A von 2019 mit 10,1-Zoll-Display mit 32 GB Speicher ist von Platz 5 auf Platz 8 leicht abgerutscht. Das Vorgängermodell von 2018 hat sich allerdings von Platz 20 auf Platz 11 gut verbessert, was zeigt, dass die Geräte mit Schnäppchenpreise von unter 200 Euro bei den Verbrauchern wie auch im Handel immer noch sehr beliebt sind.

Notebooks: Lenovo E590 weit, weit vorne

Bei den Laptops wird es im vierten Quartal 2019 spannend. Das Lenovo ThinkPad E590 bleibt weiterhin absolut an der Spitze, und das mit großem Abstand, mit über 10.000 Klicks, das sind 7.500 mehr als das zweitplatzierte HP ProBook 450 G6. Beide Modelle sind mit einem Intel Core i5 mit 1,6 GHz, einem 15,6-Zoll-Display und einer 256 GB großen SSD ausgestattet. Das ThinkPad ist seit Januar 2019 gelistet, hat aber erst im August zum Siegeszug als Klick-König im ITscope Ranking angesetzt.

 

Die genannte Business-Ausstattung hat dazu sicherlich ein Stück weit beigetragen, trotzdem hat das ProBook von HP nicht ähnlich hohe Klickraten. Am Preis kann es kaum liegen, denn die HEKs sind mit 624 Euro respektive 645 Euro ungefähr gleich. Windows 10 Pro 64-Bit und 8 GB RAM haben auch beide Geräte. Was sich aber unterscheidet ist der hier und da noch bestehende IBM-Nimbus und der frühere Erscheinungstermin, sodass die Händlerherzen hier deutlich mehr für Lenovo schlagen.

Auf die beiden Spitzenreitern folgen bis Platz 6 allerdings vier weitere HP-Modelle, darunter vornehmlich ältere mit mehr Power wie zum Beispiel das HP ProBook 470 G5, das von Platz 22 auf Platz 5 vorgetürmt ist und über einen Core-i7-Prozessor mit 1,8 GHz verfügt. Das HP 250 G7 (G7 wie 7. Generation) mit Core-i3-Prozessor ist um zwei Stellen auf Platz 3 aufgerückt.

Unverändert stark auf Platz 4 gehalten hat sich das HP ProBook 470 G5 mit 17,3-Zoll-Display. Unter den Top 15 spielt eigentlich nur noch Microsoft mit zwei Surface Book 2 auf Platz 10 und Platz 11 mit sowie Apple mit dem gerade erst erschienenen MacBook Pro mit Touch Bar, einem 2,3 GHz schnellen Core i9 und MacOS Catalina 10.15. Dieses hat es als absoluter Neuling auf Anhieb auf Platz 13 geschafft. Das MacBook hat zusätzlich noch 16 GB RAM und eine SSD mit 1 TB Speichervermögen zu bieten. Das hat aber auch seinen Preis: Der HEK liegt bei 2.476 Euro, ganz schön teurer für ein Gerät mit 16-Zoll-Display. Da es allerdings erst seit Mitte November 2019 gelistet ist und kaum Zeit hatte, Klicks zu sammeln, wird es möglicherweise im Notebook-Ranking bald auf den ersten drei Plätzen landen. Wenn der Preis noch etwas moderater ausfällt, bestimmt.

PC-Komplettsysteme: Senkrechtstarter Lenovo

Bei den Komplettsystemen ist das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 Mini (oder englisch Tiny) von Platz 69 auf Platz 1 hochgeschnellt. Der kompakte Office-Rechner ist erst seit August 2019 gelistet, hat sich aber mit rund 3.500 Klicks im ITscope Marktbarometer für Q4 2019 deutlich von dem Dell OptiPlex 3060 Micro Tower und dem HP ProDesk 400 G5 abgehoben.

Die beiden Konkurrenzprodukte liegen mit 2.585 und 2.584 Klicks fast gleichauf und landeten auf Platz 2 und 3. Dabei sind sie ähnlich groß und ähnlich ausgestattet wie das ThinkCentre M720q 10T7 an der Spitze.

Dieser wartet mit einem 1,8 GHz schnellen Intel Core i5-9400T, 8 GB RAM und einer SSD mit 256 GB Speicherkapazität auf. Besagter Core-i5-Prozessor gehört schon zu neuesten Generation, ist aber nominell etwas weniger leistungsstark als der bei dem HP-Modell, bei dem ein i5-9500 mit einer Taktrate von 2,2 GHz verbaut ist. Die Händler hat es aber offenbar nicht gestört.

Der Dell OptiPlex 3060 auf Platz 2 kann als direktes Konkurrenzprodukte zum neuen Klassensieger gesehen werden, verfügt aber über einen Core i5-8500 der vorherigen Generation mit 2,1 GHz. Dafür ist er mit einem HEK von 505 Euro zu 541 Euro allerdings auch etwas günstiger. Statt nur Intel kann der Winzling auch eine CPU von AMD aufnehmen, was Händlern neue Angebotsmöglichkeiten eröffnet.

Den beachtlichsten Senkrechtstart der Saison hat bei den PC-Komplettsystemen der Micro Tower HP ProDesk 400 G6 mit 8 GB RAM und einer 256 GB großen SSD hingelegt. Der ist ebenfalls erst seit August 2019 gelistet und von Platz 156 auf Platz 4 mächtig hochkatapultiert. Bei dem Modell hat der Intel Core i5-8500 eine Taktrate von 3 GHz. Da es sich aber wie gesagt um ein CPU der Vorgängergeneration handelt, ist der Preis mit einem HEK von 529 Euro durchaus moderat, was wohl auch den steilen Aufstieg in der Händlergunst erklärt.

Einen Senkrechtstart mit Achtungserfolg hat auch Fujitsu Technology Solutions erlebt. Das vom Rückzug der Japaner vom Produktionsstandort in Augsburg arg gebeutelte Unternehmen konnte mit dem im Sommer 2019 lancierten Esprimo P558 in der Value-for-you Edition mit einem auf 2,9 GHz hochgetunten Core i5-9400 doch noch einen Rechner in die Top 15 bringen, und zwar punktgenau auf Platz 15. Vorher dümpelte der Mini-PC noch auf Platz 347 vor sich hin.

Grafikkarten: PNY behauptet Spitzenposition

Auf Platz 1 bei den Grafikkarten ist abermals unverändert die PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5. Die ist übrigens schon seit Februar 2017 gelistet und gehört damit zu den Oldtimern im Board-Gemenge.

Zweieinhalb Jahre später erst folgte im Juli 2019 die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6. Diese hat sich als Performance Allrounder von Platz 14 auf Platz 2 aber ganz schnell sehr gut in der Händlergunst und im ITscope Marktbarometer gemausert. Das liegt sicherlich nicht zuletzt an der Rechenleistung für Raytracing in Echtzeit, der eingebauten Künstlichen Intelligenz und am programmierbaren Shading. Dabei ist das MSI-Board mit einem HEK von 625 Euro im mittleren Preissegment angesiedelt.

Raytracing ist ein in der Filmtechnik schon lange eingesetztes Render-Verfahren zum Nachverfolgen von Lichtstrahlen (light ray); Shading bezeichnet das Schattieren von Objekten in 3D-Computergrafiken.

 

 

Mainboards: Steiler Aufstieg von MSI

Bei den auch als Motherboards oder Hauptplatinen bezeichneten Mainboards ist der zweimalige Quartalssieger ASUS PRIME Z390-A auf Platz 3 abgerutscht. Haben sich im vorangegangenen Quartal noch ASUS und Gigabyte auf den ersten vier Plätzen abgewechselt, hat sich jetzt ein dritter Player vorne durchgeboxt.

An die Spitze hat es diesmal von Platz 9 kommend MSI mit dem seit Herbst 2018 gelisteten ATX-Board MSI Z390-A PRO mit Sockel LGA 1151 geschafft, auf Platz 2 ebenfalls MSI mit dem MSI MPG Z390 GAMING PLUS, das vorher noch eher glücklos auf Platz 66 war  und sogar noch einen Monat älter ist als der neue Klassensieger. Gaming ist traditionsgemäß das Thema im Weihnachtsgeschäft, das dank reicher Geldgeschenke von Eltern, Oma und Opa in der Regel noch bis Ende Januar anhält. Das spiegelt sich meist auch in dem ITscope Marktbarometer für das erste Quartal wider.

Im Gaming-Strom von Platz 27 auf Platz 5 kräftig zugelegt hat folglich auch das MSI MPG Z390 GAMING PRO CARBON, das mit einem HEK von 170 Euro eher zur oberen Mittelklasse zählt. Dieses Board ist laut Werbung von der Ästhetik der Supercars inspiriert und verspricht mit MSI Mystic Light dank Features wie Core Boost, DDR4 Boost und dem M.2 Shield Frozr mehr Leistung. Dabei unterstützt es mit Sockel LGA Intel-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie DDR4-Taktraten von bis zu 4.400 MHz.

Zu den Key Selling Points gehören zwei Turbo M.2, mehr Kühlfläche zum Verhindern von Überhitzung und Wärmedrosselung, Game Boost und Audi Boost 4 mit NAHIMIC 3 für mehr Sound. Außerdem verfügt das MSI-Board auch über einen Flash BIOS Button, um per USB-Stick im Handumdrehen das BIOS zu flashen. Das ist Fachjargon für das Überspielen der Mainboard-Firmware.

Abgesehen von dem Gaming-Board von MSI hat Gigabyte bei den erst seit 2019 gelisteten Motherboards die Nase vorn. Das fängt an bei dem Micro-ATX-Board Gigabyte B365M DS3H mit Sockel LGA 1151 Socket, das sich von Platz 216 auf Platz 7 so gut gemausert hat wie kein anderes. Auf Platz 9 und 10 sind zwei weitere Neueinsteiger von Gigabyte, während das nächste von MSI erst auf Platz 12 folgt: Das AMD beziehungsweise AM4-Board MSI B450M PRO-VDH MAX ist allerdings erst seit August gelistet und war vorher auf Platz 147, hat also auch einen Riesensprung nach vorn gemacht.

Prozessoren: Kopf-an-Kopfrennen von Intel und AMD

Bei den CPUs hat AMD als ewiger Zweiter lange Zeit Intel gegenüber kaum einen Fuß auf den Boden bekommen. Aber mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und Intel hechelt eher AMD hinterher. Im ITscope Marktbarometer zeichnet sich seit etwa einem Jahr zunehmend ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Rivalen ab.

Allerdings hat AMD den Spitzenplatz wieder abgeben müssen und statt neun diesmal nur noch acht Prozessoren in die Top 20 gebracht. Aus technischer Sicht ist AMD mit der 7-nm-Architektur aber weiterhin spitze, denn Intel verharrt immer noch in der 10-nm-Fertigungstechnik, kann also auf gleichem Raum weniger Transistoren unterbringen.

Der Intel Core i7 9700K mit acht Kernen und 3,6 GHz hat sich jedoch von Platz 5 auf Platz 1 hochgekämpft und damit die neue CPU-Krone auf. Das ist sicherlich auch auf die Preissenkungen im November als Reaktion auf die Kampfpreise von AMD in dem Segment zurückzuführen. Mittlerweile hat Intel den Preis aber wieder etwas angehoben.

AMD ist mit dem Vorquartalssieger AMD Ryzen 9 3900X mit 12-Core und 3,8 GHz auf Platz 2 abgefallen und mit dem vorherigen Zweitplatzierten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X mit 3,6 GHz auf Platz 7. Aber das tut dem Ryzen als neuen Rising-Star unter den CPUs keinen Abbruch. Man darf gespannt sein, wie der Kampf der beiden Kontrahenten weitergeht.

 

HDDs und SDDs: Samsungs 860 EVO schwimmt weiter oben

Bei den Massenspeicherprodukten ist die Samsung 860 EVO so erfolgreich, dass der koreanische Anbieter mit der SSD in der Ausführung mit 250 GB (MZ-76E250B/EU) und mit 500 GB (MZ-76E500B/EU) Speichervolumen abermals die Doppelspitze einnimmt. Auch die Samsung 860 EVO mit 1 TB (MZ-76E1T0B) hat sich auf Platz 4 gut gehalten. Einziger „Störenfried“ in den vorderen Reihen ist die WD Red mit 4 TB Speichervolumen und 5.000 Umdrehungen pro Minute auf Platz 3.

Samsung ist wie gehabt mit acht SSDs unter den Top 15, Western Digital (WD) mit vier, Seagate und HPE jeweils mit einer und dann fehlt da rein rechnerisch noch einer.

Richtig, erstmals ist wieder Intel dabei, genauer mit der Intel Solid-State Drive D3-S4510 Series mit 960 GB Speichervolumen als 2,5-Zöller, die von Platz 47 auf Platz 13 aufgestiegen ist. Auf den hinteren Plätzen finden sich noch Verwandte mit anderen Speicherkapazitäten im ITscope Marktbarometer Q4 2019.

Server: HPE lässt kaum Raum für Andere

HP Enterprise (HPE) beackert weiterhin fast allein das Server-Feld. Auf dem Siegertreppchen sind unverändert drei HPE ProLiant der zehnten Generation: der HPE ProLiant ML350 und der HPE ProLiant DL380 (jeweils mit einer XEON Silver 4110 CPU) sowie der Einsteiger HPE ProLiant MicroServer mit einem Opteron.

Der HPE ProLiant ML350 Gen10 Base mit einem XEON Silver 4210, das Nachfolgemodell des neuen-alten Klassenbesten, hat den Sprung in die Top 5 geschafft, genauer auf Platz 4, nachdem er im vorangegangenen Quartal Platz 18 inne hatte. Was ihn unterscheidet, ist die nur marginal höhere CPU-Taktrate von 2,2  gegenüber 2,1 GHz und der HEK, der bei dem neuen ProLiant ML350 bei rund 1.675 Euro und damit 150 Euro über dem Vorgänger liegt.

Der Vollständigkeit halber: Der Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 mit einem 3,3 GHz schnellen XEON E3 hat sich um zwei Stellen auf Platz 8 verbessert, das Lenovo ThinkSystem ST50 7Y48 als Server-Tower mit vier Racks und einem Xeon E-2124G mit einer Taktrate von 3,4 GHz sogar von Platz 31 auf Platz 12. Aber ansonsten ist HPE bis Position 26 so ziemlich allein auf weiter Flur bei den Servern im ITscope Marktbarometer.

Storage: Synology baut Führung aus

Speicher- oder Storage-Systeme sind diesmal das Top-Thema im ITscope Marktbarometer. Taiwans Hersteller Synology ist hier weiterhin dominant und bringt noch ein paar Produktneuheiten in die Pole Position.

Nummer 1 ist und bleibt die Synology Disk Station DS218+, und das mit einem großen Vorsprung von 2.088 Klicks, über 1.200 mehr als die Synology Disk Station DS918+ auf Platz 2. Diese ist seit Februar 2019 gelistet, war aber im Vorquartal noch unter ferner liefen auf Platz 148. Dabei ist sie als NAS-Server mit 4 Schächten SATA 6Gb/s / eSATA und 4 GB RAM zum HEK von rund 445 Euro nicht uninteressant.

Die DS218+ zum HEK von 266 Euro auf Platz 1 hat dagegen nur zwei Einschübe. Allerdings nimmt sie ebenfalls SSDs vom Typ M.2 NVMe auf, womit eine hohe Cache-Performance erreicht werden kann. Hinzu kommt auch eine Flexibilität in Bezug auf die Leistung, etwa für zwei parallele Live-Streams mit 4K-Auflösung.

Während Synology sich überwiegend im Umfeld der NAS-Server mit HEKs bis etwa 500 Euro tummelt, visiert HPE mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN und dem HPE Modular Smart Array 2050 SAN ganz klar das B2B-Segment an. Entsprechend hoch sind auch die HEKs von rund 6.072 Euro respektive 4.048 Euro im Quartalsschnitt. Dafür nimmt Ersteres als Array mit 24 Einschüben aber auch Festplatten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 616 TB auf. Das 2052er hat sich um drei Stelle auf Platz 11 verbessert, das 2050er um drei Stellen auf Platz 13 verschlechtert. Aber das soll noch nichts heißen.

Bei dem HPE-Flaggschiff 2052 sind zwei SSDs mit insgesamt 1,6 TB verbaut. Der Vorteil gegenüber Festplatten ist ein deutlich schnellerer Speicherzugriff. Händler dürfte freuen, dass der HEK im neuen Jahr auf derzeit 5.200 Euro kräftig gesunken ist. Somit wäre im ITscope Ranking also Luft nach oben. Vielleicht reicht es im Frühjahr ja schon für einen der ersten fünf Plätze.

Als echter Gipfelstürmer könnte sich nochmal die Synology RackStation RS820+ zeigen. Denn die ist seit Erscheinen im September 2019 von 0 auf Platz 14 gut durchgestartet. Zu den Besonderheiten gehören vier 1GbE LAN-Ports mit Bündelung per Link Aggregation sowie Failover genannte Ausfallsicherheit. Das fast baugleiche Modell Synology RackStation RS820RP+ in der Variante mit redundanter Stromversorgung (dafür RP) findet sich erst auf Platz 28, hat aber auch Potenzial als Aufsteiger im ITscope Marktbarometer für die kommenden Quartale.

Mit den beiden Geräten, die jeweils vier Schächte bieten, zielt Synology offenbar auf das Profi-Segment, wo sich bisher die weit teureren etablierten Anbieter breitgemacht haben. Dabei winken die Asiaten hier mit gerade noch SoHo- und B2C-tauglichen HEKs von um die 1.000 Euro. Schon von daher sind sie eine weitere Beobachtung wert.

 

Pressekontakt

Kristina Wlasow
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Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

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21.01.2020|

ITscope Marktbarometer Q3/19: AMD Ryzen stürzt Intel vom CPU-Thron

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

AMDs Sieg, ungewöhnliche Dockingkonzepte bei Dell und die Rückkehr des iPod

Wer meint, das berühmte Sommerloch sei kaum für Überraschungen gut, sollte sich jetzt lieber anschnallen: Bei den CPUs ist der aktuelle Ryzen 9 als 12-Kerner so eingeschlagen, dass AMD erstmals vor Intel an der Spitze liegt. Genauso hat Apple sich nach langer Zeit bei den Tablets zurück auf Platz 1 gekämpft. Bei Mobiltelefonen klettert Samsungs Outdoor Handy nach oben. Wieder dabei ist die Kategorie 3D-Drucker mit neuen Playern, die nicht nur für Consumer interessant sind, sondern auch für Industrie, Handel, Medizintechnik und andere vertikale Märkte. Unser neues ITscope Marktbaromter Q3/2019 zeigt Ihnen nun die spannendsten Entwicklungen im Hardware-Markt, u. a.:

  • CPU-Sensation: AMD erstmals vor Intel mit dem Ryzen 9 in 7nm Zen-2-Architektur
  • Handwerkers Liebling: Samsungs Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features
  • Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY weiter an der Spitze
  • Notebooks: Apple verliert weiter Boden, Lenovos Low Cost Reihe auf Nr. 1

Karlsruhe, den 30.10.19. In der IT-Welt ist das dritte Quartal im Gegensatz zum vierten oftmals Saure-Gurken-Zeit, da die meisten Neuheiten fürs Weihnachtsgeschäft frühestens ab September erscheinen und so keinen Einfluss auf Rankings nehmen können. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel: Eine davon, die wie eine Bombe einschlägt, ist der „ewige Zweite“ im Desktop CPU Bereich: AMD. Dessen Ryzen Serie auf Basis der hauseigenen Zen-Architektur hat sich schon länger vielversprechend am Markt emporgekämpft. Jetzt aber hat der Ryzen als 12-Kerner im 7nm-Prozess die Sensation geschafft und Intel erstmals den Spitzenplatz abgeluchst. Welche Marken und Produkte im dritten Quartal noch das Rennen machten und welche verloren haben, das erfahren Sie hier.

Highflyer: AMDs „Ryzing Star“ und modulares Dockingkonzept vorne

Platz 1 und „Ryzing Star“ der Highflyer im aktuellen ITscope Marktbarometer ist mit 2.774 Klicks der 12-Kern-Prozessor AMD Ryzen 9 3900x zum HEK von im Schnitt rund 519 Euro. Dieser bringt mit 3,8 GHz mächtig Leistung mit und setzt Intel mit 7nm Prozess weiter unter Zugzwang. Wie deutlich, zeigt die fast panische Reaktion des einstigen Platzhirschs: um das Erstarken von AMD in dem Segment zu stoppen, hat Intel für das Core-i9-Geschwader der im November folgenden 10. Generation laut PC-Welt, schon Preissenkungen von 40 bis 50 Prozent beschlossen. Damit sollen dann für den neuen Core i9 Endkundenpreise von 590 bis 979 Dollar drin sein.

Der zweite Platz der Highflyer im dritten Quartal 2019 hat sich im Bereich Notebook-Zubehör die Dockingstation WD19 von Dell gesichert. Diese ist mit einem Datendurchsatz von 10 Gbit/s, drei USB-3.2-A-Ports (einem vom Typ USB-C), HDMI und zwei DisplayPort-Anschlüssen ausgestattet. Eine Besonderheit ist die modulare Aufrüstbarkeit von Konnektivität und Stromversorgung auf bis zu 210W.

Auf Platz drei hat es das Lenovo ThinkPad L590 mit 15,5“-Display und 256 GB SSD geschafft. Dabei ist das Notebook erst seit Ende Juli 2019 bei ITscope gelistet. Nach dem jahrelangen Trend zu immer kleineren Geräten sind große Displays also doch wieder en vogue – und das zu einem für Händler attraktiven HEK von 770 Euro.

In der Kategorie PC-Systeme hat es diesmal HP mit dem HP ProDesk 400 G6 Micro Tower auf Platz 4 unter den Senkrechtstartern geschafft. Dieser gehört zu einer neuen Serie von Mini-Rechnern mit Intels Sechs-Kern-Prozessoren der 9. Generation, die im Sommer vorgestellt wurden. Das schicke Türmchen bietet einen Intel Core i5-9500 mit 3,0 GHz, eine SSD mit 256 GB vom Typ NVM Express, 8 GB RAM und unter anderem vier USB 3.2 Gen 1 Typ-A Ports.

Den Highflyer in der Kategorie Grafikkarten stellt wieder MSI mit der MSI GeForce RTX 2070 SUPER GAMING X TRIO. Diese präsentiert sich als Bindeglied zwischen Highend und Midrange, zählt aber zum HEK von 509 Euro oder Endkundenpreisen von rund 650 Euro zu den teureren Grafikkarten. Dafür wartet sie mit schnellen 8 GB GDDR6, 1 x HDMI 2.0b und drei DisplayPort-Anschlüssen der Version 1.4 auf.

Interessant wird es dann wieder mit dem Apple iPhone 11 in Schwarz mit 64 GB. Das ist kaum auf dem Markt und hat es doch gleich auf Platz 8 unter den Neueinsteigern geschafft. Damit hat das neue iPhone 11 das Samsung Galaxy S10e, den Highflyer des Vorquartals unter den Smartphones, wieder etwas in den Hintergrund treten lassen.

Virtual Reality (VR) gehört so wie Augmented Reality (AR) zu den Zukunftstrends schlechthin. Entsprechende Brillen, wie die Oculus Rift S auf Platz 13 der neuen ITscope Highflyer, lassen auf einzigartige Weise in virtuelle Welten eintauchen. Das ist nicht nur für Gaming interessant, sondern auch für die Entwicklungsabteilungen von Industrieunternehmen, für die Wunschwagen-Konfiguration, für medizinische Operationen und vieles mehr.

Gleich hinter der VR-Brille von Oculus VR, auf Platz 14, hat es mal wieder ein für B2B Plattformen ungewöhnliches Produktsegment von Xiaomi unter die ITscope Highflyer geschafft. Gemeint ist der Saugroboter Xiaomi Mi Roborock S6, der laut Chip-Test im Vergleich zu dem S5 Vorgänger einige Verbesserungen erfahren hat, so in der Navigation, Lautstärke und Geschwindigkeit. Vielleicht greift hier der ein- oder andere Händler auch privat zu diesem Schnäppchen.

Schließlich sei noch der iPod Touch auf Platz 16 der ITscope-Neueinsteiger genannt. Nach dem Motto „Totgesagte leben länger“ bringt Apple mit diesem Gerät der 7. Generation einen Klassiker zurück ins Rennen, der schon fast abgemeldet schien. Schließlich kann man Musik heute auch mit jedem Smartphone hören. Freizeitsportler werden aber bestätigen, dass das manchmal etwas mühsam ist. Abgesehen davon, versteht sich der iPod Touch mit bis zu 256 GB Speicher nicht nur als MP3-Player, sondern als mediales Multitalent. Denn er unterstützt verschiedene Apps, wie solche für Spiele und den Apple-eigenen Chat-Dienst Facetime.

Sensation bei CPUs: AMD erstmals vor Intel

Das neue CPU-Ranking ist, wie eingangs schon erwähnt, die größte Überraschung im ITscope Marktbarometer Q3/19. Wer hätte vor einigen Monaten noch gedacht, dass AMDs Ryzen doch noch so einschlagen würde?

Dabei haben sich nicht nur etwa die neuen 12-Kerner an dem ehemaligen Langzeitgewinner Intel vorbeigemogelt, sondern auch die mit sechs oder acht Kernen. Bis vor einem Jahr saß Intel noch so fest im Sattel, dass AMD kaum je eine Chance hatte, unter die Top 20 zu gelangen. Jetzt ist AMD mit der Umstellung auf den feineren 7nm Prozess doch glatt an Intel vorbeigezogen, wo man noch mit der Umstellung auf 10nm beschäftigt ist!

Von Platz 105 auf Platz 1 hat sich mit 2.774 Klicks der erst seit Juni 2019 gelistete 12-Kerner AMD Ryzen 9 3900X mit 3,8 GHz raketenartig an die Spitze gesetzt, dicht gefolgt von dem mit 3,6 GHz getakteten 8-Kerner AMD Ryzen 7 3700X, der im zweiten Quartal noch auf Platz 415 weit unter ferner liefen war. Die Händlerpreise (HEK) von im Schnitt rund 518 und 300 Euro mögen dabei eine Rolle spielen. Denn der Intel Core i9 9900K mit ebenfalls acht Kernen und 3,6 GHz ist gemäß HEK etwa anderthalbmal so teuer wie der Zweitplatzierte. Dabei scheint er von der Performance her der einzige Prozessor zu sein, der es mit dem neuen Spitzenreiter, dem 12-Kerner von AMD, aufnehmen kann.

Der vorher Zweitplatzierte Intel Core i7-8700 mit sechs Kernen und 3,2 GHz hat sich auf Platz 3 noch wacker geschlagen, ist aber auch mehr als doppelt so teuer wie ein relativ vergleichbarer AMD Ryzen 5 2600, 6-Core, SMT, 3,4 GHz zum HEK von 134 Euro.

Mobiltelefone: Xcover 4 überzeugt mit Wechselakku und Outdoor Features

Aufsteiger des Quartals in der Kategorie Mobiltelefone ist das, erst seit Ende Juni 2019 gelistete, Samsung Galaxy Xcover 4s in der Enterprise-Edition mit 32 GB Speicherplatz. Dieses schaffte es in Nullkommanix auf den zwölften Platz und eignet sich aufgrund seiner robusten Verarbeitung besonders fürs Handwerk im Außeneinsatz und die Industrie. Gemäß US-Militärstandard MILSTD 810G2 ist das Rugged Smartphone gegen extreme Temperaturen, mechanische Stöße, Vibrationen, intensive Sonneneinstrahlung und Salzwassernebel geschützt. Das Gerät lässt sich zudem auch mit Handschuhen bedienen, ein großer Vorteil für Outdoor-Arbeiten.

Auf Platz 1 und Platz 2 der Mobiltelefone haben sich zwei Apple-Geräte praktisch die Klinke in die Hand gegeben: Der Vorquartals-Zweite, das iPhone Xr mit 64 GB in Schwarz, hat sich mit 4.417 Klicks an die Spitze gesetzt und das spacegrau iPhone 8, ebenfalls mit 64 GB Speicherplatz und das auf 3.230 Klicks kam, weit hinter sich gelassen.
Interessant ist, dass Samsung diesmal mit zehn zu neun ein Gerät mehr in die Top 20 gebracht hat als der ewige Händlerfavorit Apple. Von Platz 10 auf Platz 3, hat das schwarze Samsung Galaxy S10 mit 128 GB einen mächtigen Sprung nach vorn gemacht; bei 2.427 Klicks allerdings noch mit großem Abstand zu den beiden Apple-Modellen auf dem Siegertreppchen.

Den steilen Aufstieg verdankt das Galaxy S10 möglicherweise den stark gesunkenen Preisen. Lag der HEK zum Release Anfang März noch bei circa 740 Euro, waren es im September 2019 schon bei deutlich unter 500 Euro.

Huawei ist von den beiden Spitzenreitern weiter auf die hinteren Ränge verwiesen worden. Der chinesische Riese konnte sich aber mit dem Huawei P30 Pro mit 128 GB immerhin um fünf Stellen auf Platz 18 verbessern und sieben Geräte in die Top 40 bringen.

3D-Drucker: „Schmelzer“ für jeden Geldbeutel

Wer glaubt, dass 3D-Drucker noch sehr in der Nische verhaftet sind, der irrt sich. Sie haben sich vor allem im Gaming-Umfeld längst zu einem Massenmarkt entwickelt. Für die Industrie, für die Zahn- und Medizintechnik werden Maschinen für die additive Fertigung, wie SLM Solutions aus Lübeck und EOS aus Krailing bei München, aber auch immer wichtiger.

Neben den genannten, erlauchten Herstellern von Metall oder Keramik verarbeitenden Maschinen, zu denen auch GE Additive gehört, tun sich auch viele Startups in dem Markt hervor. In einem Gruenderszene.de Post über die Internationale Gießereifachmesse GIFA, die Ende Juni 2019 in Düsseldorf stattfand, heißt es sogar: 3D-Druck sei die „ideale Startup-Spielwiese“. Ein chinesisches Startup hat vor Jahren international für Aufsehen gesorgt, weil es sehr erfolgreich Häuser aus dem 3D-Druck angeboten hat.

Die meisten der Startups, obwohl sie sich vielleicht so wie rapidobject längst nicht mehr so sehen, tummeln sich im Bereich der 3D-Datenerstellung und Beratung. Der Name des Dienstleisters aus Rosenheim ist übrigens Programm, denn ein ganz wichtiges Einsatzgebiet von 3D-Druckern ist Rapid Prototyping, das schnelle Erstellen von Prototypen. Diese werden heute noch oft aus Wachs geformt oder aus Holz, beziehungsweise Kunststoff, herausgefräst. Mit dem 3D-Drucker geht es sehr viel schneller.

3D-Formen aus den härtesten Metallen (z.B. Titan), aus Keramik und Hochleistungskunststoff entstehen in der Regel im eigenen Pulverbett durch Schmelzen oder Sintern (Erhitzen bis fast an den Schmelzpunkt) per Laser oder Elektronenstrahlen. Für solche Maschinen oder Anlagen werden allerdings oft sechs- bis siebenstellige Preise ausgerufen.

3D-Drucker Marke Eigenbau für Heimwerker gibt es dagegen zum Teil schon für unter 200 Euro. Diese arbeiten meist mit der Schmelzschichtung oder mit der Schichtung aus Schmelzfäden, Fused Deposition Modeling (FDM) oder Fused Filament Fabrication (FFF) genannt. Sie können in der Regel auch nur Formwachse und Thermoplaste, sprich einfachere Kunststoffe, verarbeiten. Einfach heißt aber nicht, dass diese Kunststoffe nicht robust wären.

Neben dem auch als Bioplastik bezeichneten PLA (Plyactide oder Polymilchsäuren, eine Art Polyester), aus dem viele Kugelschreiberhülsen und Plastikflaschen bestehen, konnten FDM-/FFF-Geräte auch schon früh ABS (Acryl-Butadien-Styrol) verarbeiten. Daraus sind unter anderem Lego-Steine, Motorradhelme und Gehäuse vieler Haushaltsgeräte gefertigt.

Neuere, hochwertige 3D-Drucker aus dem FDM-/FFF-Lager verstehen sich sogar auf Filamente aus HIPS (High Impact Polystyrene), ein durch Kautschuk modifiziertes Polystyrol („Verwandter“ von Styropor), das wegen der hohen Schlagfestigkeit sehr oft in Spielzeug sowie in Gehäusen von Computern und Telefonen Einsatz findet. Das heißt, dass sich damit nicht nur Schlümpfe nachbauen lassen. So manch einer hat es schon geschafft, damit zum Beispiel einen Schlüssel nach zu fertigen.

Die meisten 3D-Drucker im ITscope Marktbarometer gehören zu der letzteren Kategorie der hier der Einfachheit halber kurz „Schmelzer“ genannten FDM-/FFF-Geräte. Diese erfreuen nicht nur Consumer-Herzen, sondern werden, wie gesagt, auch oft für Rapid Prototyping eingesetzt, wenn es das Material erlaubt, aber auch für den Ersatz von fehlenden oder defekten Bauteilen.

Die HEKs unter den ersten 40 3D-Drucker im aktuellen Ranking reichen hier von unter 110 Euro für einen 3-in-1-Systembaukasten von ALLNET bis hin zu über 4.500 Euro für den MakerBot Replicator Z18 mit FFM-Technologie, der sich von Platz 9 auf Platz 4 verbessern konnte.

Obwohl schon seit März 2016 gelistet, hat sich im dritten Quartal der FDM-Vetter Creator Pro von FlashForge zum HEK von 640 Euro von Null auf Platz 1 an die Spitze katapultiert. Dieser kann übrigens auch hochschlagfeste HIPS-Formen hervorbringen. FlashForge (chinesisch: Shanzhu, wörtlich „Blitzguss“) zählt sich als Nummer 3 weltweit, gehört zu den Shootingstars der 3D-Druckerhersteller im B2C-Strom und stellt gleich fünf Geräte der Top 15 im aktuellen ITscope Ranking. Der amerikanische Weltmarktführer MakerBot kommt dagegen nur auf vier der ersten 15 3D-Drucker im aktuellen ITscope Markbarometer. Ein interessantes Angebot scheint übrigens der FlashForge Adventurer 3 zum HEK von rund 313 Euro zu sein. Denn die Händler haben das Gerät gleich mal von Platz 5 auf Platz 3 hochgehievt.

XYZprinting, Teil der New Kinpo Group aus Taiwan, hat zwar mit dem XYZprinting da Vinci 1.0 Pro 3-in-1 für einen HEK von 530 Euro, nach Platz 11 im zweiten Quartal nun den zweiten Platz erobert, konnte sich aber nur mit zwei Geräten in die Top 15 bringen. Ein absoluter Newcomer unter Top 15 ist der ALLNET ANYCUBIC I3 Mega-S Ultrabase, der es gleich auf Platz 12 geschafft hat.

Wachablösung bei Business Tablets

Im B2B Segment war lange Zeit das Surface Pro mit 256 GB von Microsoft an der Spitze. Nun ist es von einem Apple und einem anderem Surface auf den dritten Platz zurückgedrängt worden. Das Apple iPad mit 32 GB (MR7F2FD/A) hat sich um über 940 auf 4.104 Klicks und von Platz 2 auf Platz 1 verbessert. Es hebt sich mit 750 Klicks von dem schwarz gehaltenen Microsoft Surface Pro 6 mit 256 GB ab, das ebenfalls um eine Stelle auf Platz 2 aufgerückt ist.

Dabei liegen die Geräte preislich weit auseinander: Das iPad hat gerademal einen HEK von knapp 280 Euro, das Microsoft-Gerät kommt dagegen mit einem Händlereinkaufspreis von rund 1.025 Euro daher. Beide Modelle sind übrigens schon seit über einem Jahr bei ITscope gelistet.

Aufsteiger der Saison ist das Samsung Galaxy Tab A mit 10-Zoll-Display und 32 GB von März 2019, das sich in der Händlergunst um 30 Stellen auf Platz 5 erheben konnte. Dabei ist es mit einem HEK von rund 175 Euro wesentlich günstiger als alle vier Geräte auf den vorderen Plätzen.

 

TFT-Monitore: HPs EliteDisplay vor Dell

Vorne an der Monitorspitze ist mit 4.170 Klicks zum dritten Mal in Folge das HP EliteDisplay E243i mit der WUXGA-Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten und einem durchschnittlichen HEK von rund 172 Euro.

Auf Platz 2 und 3 sind wieder zwei Geräte von Dell: der Dell P2419H mit FullHD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) und blickwinkelstarkem IPS-Panel und der Dell UltraSharp U2415 mit WUXGA-Auflösung, Mini DisplayPort, HDMI, DisplayPort und USB 3.0.

 

 

Notebooks: Lenovo und HP dominieren weiter das Geschehen

Bei den Laptops sind mit 6:6 unter den Top 15 wieder Lenovo und HP die dominanten Player im ITscope Marktbarometer. Microsoft ist gerade mal mit einem Gerät vertreten, Apple mit Zweien.

Auf Platz 1 im dritten Quartal 2019 hat es mit 4.331 Klicks, weit vor allen anderen, das Lenovo ThinkPad E590 20NB mit 15,6″-Display geschafft. Diesen bietet einen mit 1,6 GHz getakteten Core i5, 8 GB RAM und 256 GB SSD. Damit hat die vorherige Nummer 4 das Lenovo ThinkPad L580 20LW mit Core-i7-Prozessor und 512 GB SSD an der Spitze abgelöst und auf Platz 2 verwiesen. Das HP ProBook 450 G6 mit 8 GB RAM mit Core i5 und 256 GB SSD kam somit nur auf den dritten Platz.

Komplettsysteme: HP vor Lenovo

Bei den PC-Komplettsystemen sind die 2018er Modelle weiterhin stark nachgefragt: Auf Platz 1 ist der HP ProDesk 400 G5 mit 256 GB SSD-Speicher.

Ebenfalls unverändert auf Platz 2 und 3 sind das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, mit 1,7 GHz schnellem Core i5 und 256 GB SSD sowie der HP ProDesk 400 G4 mit einem 2,1 GHz schnellen Core-i5-Prozessor und 256GB NVMe SSD.

Etwas interessanter wird es auf den hinteren Rängen. So hat der HP 290 G1 mit einem mit 3,6 GHz getaktetem Intel Core i3 und 256 GB SSD den Sprung von Platz 25 auf Platz 8 gemeistert. Dabei ist das Gerät schon seit Mai 2018 gelistet. Mit einem HEK von rund 370 Euro aber das günstigste unter den Top 10.

 

Grafikkarten: Asus verliert, 2017er PNY bleibt vorn, MSI holt „spielerisch“ auf

PNY bleibt der Spitzenreiter in der Kategorie Grafikkarten mit der PNY Quadro P2000 mit 5 GB GDDR5-Speicher und ist mit sieben Plätzen unter den ersten Top 15 auch gut vertreten. Die PNY Quadro P4000 mit 8GB GDDR5 ist weiterhin auf Platz 3 und damit immer noch gut im Rennen. Auch die PNY NVIDIA Quadro P620 mit 2GB GDDR5 ist dem Platz 5 treu geblieben.

Asus hat sich derweil komplett aus der Riege der Top 15 verabschiedet. Dabei war das Unternehmen aus Taiwan im zweiten Quartal 2019 noch mit vier Grafikkarten ganz vorne dabei.

Stattdessen hat es nun MSI mit dem NVIDIA-Bord MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO mit 11 GB GDDR6 von Platz 8 auf den zweiten Platz geschafft, und das trotz des stolzen HEKs von rund 1.110 Euro. Das ebenfalls aus Taiwan stammende Unternehmen profitiert überhaupt vom neu entbrannten Gaming-Fieber und konnte in dem Bereich noch drei weitere Bords in die Top 15 „einschmuggeln“.

 

Mainboards: MSI macht mit Gaming-Boards Boden gut

 

Auch bei den Mainboards gab es so gut wie keine Veränderungen, zumal auch hier die meisten Modelle von 2018 sind. Auf Platz 1 ist weiterhin das AMD-ATX-Bord ASUS PRIME Z390-A das bis zu 128 GB an DDR4-SDRAM aufnehmen kann. Die beiden nachfolgenden Boards haben nur ihre Plätze getauscht. Platz 2 belegt jetzt das ATX-Board Gigabyte Z390 DU, LGA1151, Platz 3 das ASUS PRIME X399-A, TR4, E-ATX.

 

Festplatten: Samsungs 860er hält die Spitze

Bei den Massenspeichern, die meisten aus dem SSD-Lager, gab es im letzten Quartal schon kaum Neuzugänge bis auf die Samsung 970 EVO Plus  (siehe ITscope Marktbarometer Q2/19). Entsprechend gab es auch wenig Bewegung im aktuellen ITscope Marktbarometer. Die 970 EVO Plus mit 500 GB hat sich unverändert auf Platz 5 gehalten, ist aber auch schon seit Januar 2019 gelistet.

An der Spitze sind wieder zwei Samsung 860 EVO: Mit 6.125 Klicks beansprucht die Samsung 860 EVO mit 250 GB noch deutlicher den Spitzenplatz für sich als zuvor. Die 860 EVO mit 500 GB muss sich mit 1.201 Klicks mit weniger begnügen. Die HDD WD Red 4TB, 5400 rpm bleibt unverändert auf Platz 3.

Server: HPE lässt kaum Platz für andere Player

Bei den Servern lässt HPE anderen Mitspielern nach wie vor so gut wie keine Luft. Einzig der vorher zwölfplatzierte Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 hat es noch auf den letzten Platz der Top 10 geschafft. Die beiden Spitzenreiter haben sich im Vergleich zum ITscope Marktbarometer Q2/19 lediglich abgelöst: Auf Platz 1 ist jetzt der HP Enterprise ProLiant ML350 Gen10, auf Platz 2 der HPE ProLiant DL380 Gen10 Performance, beide für Intel Xeon Silver ausgewiesen.

 

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Auf dieser Seite wird der wöchentliche Changelog für ITscope veröffentlicht. Verwenden Sie unsere Seite für Feedback & Ideen falls Sie Rückmeldung zu unseren Features geben wollen, hier finden Sie auch die Roadmap für zukünftige Entwicklungen.

Release Notes für Update 2021.05

E-Procurement

  • Die Mengenanzeige berücksichtigt nun wieder die Mindestmenge und das Änderungsintervall bei Produkten mit speziellen Verpackungseinheiten.
  • Beim Teilen einer Sammlung per E-Mail wird das Firmenlogo wieder korrekt dargestellt.
  • Ohne das Firmen-Adminrecht konnten Adressen für Bestellungen nicht bearbeitet werden, wenn die Testlaborfunktion „Neue Adressauswahl in Bestellungen“ aktiviert war. Dieser Fehler wurde behoben.

Digitaler Vertrieb

  • Eingehende Bestellungen, welche per E-Mail von Kunden der B2B Suite gesendet werden, können jetzt automatisch verarbeitet werden.
  • Für B2B Suite Portale mit SSO-Integration besteht nun die Möglichkeit, eine externe ID für SSO-Firmen anzulegen.
02.02.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.04

E-Procurement

  • Fehler in den Projektpreisen verhindern nun nicht mehr die Anzeige der Produktseite, stattdessen wird in diesem Fall das Panel mit Projektpreisen nicht befüllt.

Digitaler Vertrieb

  • Bei transparenten Hintergrundgrafiken auf den Login- und Registrierungsseiten eines B2B-Portals wird nun ein weißer Hintergrund verwendet.
  • Im Header auf der Produktseite ist die Anzeige für den Lagerstatus nun wieder mehrfarbig.
26.01.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.03

E-Procurement

  • Für Bestellungen bei dem Distributor Herweck werden die Endkundenreferenzen übermittelt.
  • Für Bestellungen bei dem Distributor Ingram wird nun für den Carriercode DPD die Tracking-URL korrekt gebildet. Dies gilt sowohl für ITscope.com als auch für die ITscope API.
  • Für den Distributor ALSO werden Paketnummern von trans-o-flex jetzt korrekt mit einer Länge von 24 Zeichen gebildet und mit führenden 0 (Null) gefüllt.
  • Die Eingabe von Zahlen kleiner 1 und von Buchstaben in die Mengenzähler von Bezugsquellen auf der Produktseite lösen nun keine Fehler mehr aus.

Digitaler Vertrieb

  • Der Inhalt eines individuellen B2B-Suite-Startportals konnte verschoben dargestellt werden und dadurch klickbare Bildlinks überdecken. Dieser Fehler wurde behoben, somit kann nun die komplette Bildfläche geklickt und als Link verwendet werden.

Plattform

  • Der Fehler, dass manche Sammlungen nicht per E-Mail geteilt werden konnten, wurde behoben.
  • Die Sortierung von Bezugsquellen auf der Produktseite nach dem Namen des Lieferanten funktioniert nun wieder.
19.01.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.02

Plattform

  • Das Archivieren von Warenkörben ist per API möglich.
  • Bei den Produkteigenschaftsfiltern kam es teilweise zu fehlerhaftem Verhalten. Dieses Problem wurde behoben.
  • Im Falle, dass in einem Mengenfeld keine Zahl eingetragen wurde, konnte es zu Fehlern kommen. Dieses Problem wurde behoben.
  • Beim Versenden von Sammlungen per E-Mail wird nun als Absender die Adresse „noreply@itscope.com“ verwendet. Als Reply-To Adresse wird in der E-Mail die Adresse des Nutzers angezeigt.

B2B Suite

  • In Produktdateien werden die Statusflags für Preis, Lager und Sichtbarkeit auch zeilenbasiert berücksichtigt, anstatt ausschließlich aus den Einstellungen für die gesamte Liste gelesen zu werden.
  • Wir haben einen Fehler behoben, der es verhinderte Produkte direkt über den Header anzufragen.
  • Beim Versenden von Sammlungen per E-Mail wird nun als Absender die Adresse des Portals verwendet. Als Reply-To Adresse wird in der E-Mail die Adresse des Nutzers angezeigt.
15.01.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.50

Mit diesem Release kann der Status einer Bestellung nun auch per API 2.1 auf „andersweitig bestellt“ gesetzt werden.

Plattform

  • Bestellungen per API können nun über das OpenTrans XML Element „STOP_AUTOMATIC_PROCESSING“ mit den Werten „PREPARING“ bzw. „ORDERED_ELSEWHERE“ auf den Bestellstatus „vorbereitet“ bzw. „andersweitig bestellt“ gesetzt werden.
  • Im Produktheader wird der zum Zustand passende Lagerbestand auch dann angezeigt, wenn der Zustand nicht „auf Lager“ ist, sondern beispielsweise „im Außenlager“.
  • Fehlte in einer Preiskalkulation das Steuerland, führte dies zu einem Fehler und zum Abbruch des Seitenaufbaus. Dieser Fehler wurde behoben.
11.12.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.49

Um ein besseres Arbeiten mit der Adressauswahl zu gewährleisten, behebt dieser Release einige Probleme mit der im Testlabor verfügbaren Version. Außerdem wurde für B2B Portalkunden die Möglichkeit geschaffen, beim Aufgeben von Bestellungen Adressen einmalig anzupassen.

Plattform

  • Bei der im Testlabor verfügbaren Version der Adressauswahl wurden zwei Fehler behoben. Bei der Auswahl von Adressen kommt es nicht mehr zu Fehlermeldungen und ein Fehler beim Anlegen von Adressen für eigene Firmenkontakte wurde behoben.
  • Wir haben sichergestellt, dass der Schnellauswahl-Bereich innerhalb der Seitenleiste auch bei schmalen Leisten-Breiten sichtbar ist.
  • Beim Öffnen der Bezugsquellenansicht von Zubehör-Produkten konnte es zu Problemen kommen. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die API-Abfrage „/info/quota“ liefert nun wieder die Information, ob API-Zugriff auf der Plattform erlaubt ist.

B2B Suite

  • Portalkunden haben die Möglichkeit, beim Aufgeben einer Bestellung die Adresse anzupassen, ohne bereits angelegte Adresseinträge zu ändern oder einen neuen Eintrag hinzuzufügen.
  • Der Export des Vergleichs zwischen dem Portal-Sortiment und den Klassifizierungssystemen ist nun ohne den Cache des Portal-Sortiments möglich.
02.12.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.48

In diesem Release wurden zusätzliche Felder und Informationen in das Drei-Punkte-Menü des neuen Produktkopfes integriert. Die neue Version des Produktkopfes kann nach wie vor im Testlabor aktiviert werden.

Plattform

  • Im neuen Produktkopf besteht nun über das Drei-Punkte-Menü die Möglichkeit, alle noch fehlenden Felder und Informationen anzuzeigen. Somit kann beispielsweise das Produktdatenblatt als HTML- oder PDF-Datei ausgegeben werden.
  • Ein Fehler beim Laden von Produkten wurde behoben.
  • Im Angebotsdruck werden bei Brutto-Angeboten ab sofort auch die optionalen Positionen bzw. deren Preise im richtigen Format angezeigt.
27.11.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.46

Dieses Release ermöglicht B2B Betreibern das Erstellen von Datenblättern und Sammlungsexporten ohne Produkt-IDs, falls diese im Portal ausgeblendet sind. Außerdem haben wir ein neues Format für den BMEcat-Export geschaffen und einige Fehler betreffend der B2B Kundenliste und des B2B Suite Exports behoben.

Plattform

  • Für den BMEcat-Export gibt es ein neues Verpackungseinheiten-Format. Der Code „C62“ wurde hier durch „ST“ ersetzt.

B2B Suite

  • Für B2B Portale, in denen Produkt-IDs nicht angezeigt werden, können Datenblätter und Sammlungsexporte ohne die IDs erzeugt werden.
  • Es wurde ein Fehler behoben, wodurch teilweise nicht alle Portalkunden in der Kundenauflistung der Portalkonfiguration angezeigt wurden.
  • Beim B2B Suite Export fehlten teilweise die Endkundenummern. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die Standart-Einstellung ob ein Neukunde im Portal seine Adresse verändern kann, wird nun dauerhaft gespeichert und angewandt.
12.11.2020|Changelog DE|
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