Aktuelles2021-02-16T15:58:41+01:00

Aktuelle News und Updates

Aktuelles

ITscope Marktbarometer Q2/2021

Ablöse an der Spitze – wer wird neuer Notebook-Star? ITscope Marktbarometer Q2/2021

Das ITscope Marktbarometer Q2/2021 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Die heißesten Sommertrends von MSI, WD und Dell
  • Smartphones: Wasserdichte Outdoor-Phones hoch im Kurs
  • Notebooks: Ablöse an der Spitze für den ThinkPad E15 20RD
  • Webcams: Knapp daneben ist für Microsoft auch vorbei
  • Grafikkarten: MSI startet in der Top 10 durch
  • CPUs: Intel kommt AMD gefährlich nah

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1MSI RTX3060 Ti Gaming X, 8GB GDDR6V397-010R2021-01-152181
# 2WD Red Plus NAS Hard Drive, 8TBWD80EFBX2021-01-221482
# 3Dell Thunderbolt DockWD19TBS2021-01-301258
# 4Lenovo ThinkBook 15-IIL 20SM, 15.6″, i3, 8GB, 256GB20SM002LGE2021-02-06829
# 5Intel Core i7-11700K, 8-Core, HT, 3.6GHzBX8070811700K2021-01-09750
# 6Samsung Galaxy A52, 128GB, SchwarzSM-A525FZKGEUB2021-03-18735
# 7Apple AirTagMX532ZM/A2021-04-21727
# 8Apple iPad Pro 12.9″, 256GBMHR63FD/A2021-04-22629
# 9Gigaset S650HE PROS30852-H2662-R1212021-03-18530
# 10Logitech Rally Bar, 3840 x 2160960-0013112021-01-14472
# 11Gigabyte B460M DS3H V2, LGA1200, micro ATXB460M DS3H2021-01-19424
# 12Apple Magic KeyboardMJQK3D/A2021-04-21392
# 13AVM FRITZ!Box 7590 AX200029292021-06-01377
# 14Apple TV 4KMXGY2FD/A2021-04-22369
# 15NanoRepro, AntigentestNANO 52021-03-31337
# 16Sony PlayStation 5, 8K, 825GB SSD93964062021-02-23329
# 17HP Officejet Pro 8229W7B#6292021-02-16265
# 18Dell P2422H, 23.8″, FHDDELL-P2422H2021-05-29234
# 19Apple iMac with 4.5K Retina display, M1, 8 GB, 256 GBMGTF3D/A2021-04-22180
# 20Samsung Odyssey G5 C27RG50FQRLC27RG50FQRXEN2021-03-23157
# 21Fujitsu Smart-UPS, Line-Interaktive, 3000 VA, 2.7KWFJX3000RMHV2UNC2021-01-21155
# 22Intel NUC10i5FNKN, i5 10210U, 802.11a/b/g/n/ac/axBXNUC10I5FNKN22021-04-07151
# 23Samsung GU75TU6999UGU75TU6999UXZG2021-04-20130
# 24Xiaomi Mi Smart Band 6BHR4951GL2021-04-08122
# 25Bose Videobar VB1842415-21102021-03-15114
# 26Duuja FFP2 Maske Einmalmundschutz 20 Karton schwarzDM-20-U-S-SCHWARZ2021-02-19113
# 27Synology RackStationRS2421RP+2021-04-24111
# 28HP 302XL, DreifarbigF6U67AE#ABE2021-01-2995
# 29Apple Smart Flip CoverMJMG3ZM/A2021-04-2188
# 30Optoma UHD38, 4000 ANSI-Lumen, 3840 x 2160, 16:9E9PV7GL02EZ2LR2021-02-0887

 

21.07.2021|

ITscope GmbH & weclapp SE wachsen jetzt gemeinsam

 

• Cloudbasierte Technologien bereichern das Leistungsangebot der weclapp
• Produkte, Marken, Kundenbeziehungen werden als Teil des weclapp-Konzerns fortgeführt
• Weitere Potenziale durch Cross- und Upselling
• Strategische Synergien durch Skalierung, Internationalisierung und Netzwerkerweiterung

 

Frankfurt, 12. Juli 2021 – Die Karlsruher ITscope GmbH setzt als Tochtergesellschaft der weclapp SE ihren Wachstumskurs beschleunigt fort. Die Leistungsangebote beider Unternehmen ergänzen einander und bieten den beiderseitigen Kunden künftig weitere Nutzenpotenziale. Mit der ITscope GmbH verbindet die weclapp SE bereits eine mehrjährige Zusammenarbeit. Beide Parteien erwarten aus dem Zusammenschluss weitere Cross- und Upselling-Potenziale.

Viele ITscope-Kunden nutzen weclapp als ERP-Plattform. Das Karlsruher Unternehmen betreibt eine leistungsfähige, cloudbasierte B2B-E-Commerce-Plattform als SaaS-Lösung, die es IT-Dienstleistern wie zum Beispiel Systemhäusern ermöglicht, ihren Verkauf und Einkauf zu digitalisieren und automatisierte Verkaufs- und Einkaufsprozesse für Kunden und Lieferanten zu etablieren. Zu den Kunden zählen derzeit rund 5.000 Unternehmen. Angebunden als Daten- und Produktlieferanten sind zudem europaweit über 400 Distributoren (IT-Großhändler). Die B2B-Plattform ist schon jetzt ein beliebtes Add-on im weclapp-Store. Künftig kann die ITscope-Lösung über den bisherigen Fokus auf die IT-Systemhäuser hinaus um Spezifika für weitere Branchen erweitert werden.

Neben dieser B2B-Plattform betreibt ITscope eine Lösung, die mittelständischen Unternehmen im Onlinehandel zusätzliche Wettbewerbsvorteile verschafft. ITscope bietet einen Kundenproduktkatalog, der Artikelstammdaten für mehrere Millionen IT-Produkte für ihre Nutzer bereithält. Die Informationen kommen von Herstellern und Content-Anbietern, die hochauflösende Bilder, detaillierte technische Daten und Marketingtexte selbständig zuliefern und aktualisieren und damit das Product Information Management (PIM) des Kunden erheblich vereinfachen. Ihrerseits können Onlinehändler über die Digital Asset Management (DAM)-Funktionalität auf diese Daten im E-Commerce zugreifen und erhöhen damit ihre Effizienz und Profitabilität. Direkt aus der Cloud können so kundenindividuelle Portale mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugt werden.
Seit neuestem bietet ITscope IT-Dienstleistern auch die Möglichkeit, individuelle XaaS-Produkte (kurz für Anything as a Service) zu designen und diese mit eigenen Services sowie Artikeln aus dem umfassenden ITK-Katalog der Plattform zu bündeln.

„Unsere bewährten und erfolgreichen cloudbasierten Produkte für Einkauf, Vertrieb und Datennutzung werden wir nun auf weitere Branchenbedürfnisse anpassen und künftig auch unmittelbar allen weclapp-Kunden zur Verfügung stellen. Die Skalierung unseres Leistungsangebots und Erweiterung unseres Netzwerks kommen aber auch uns und unseren Kunden im In- und Ausland zugute. Gemeinsam erweitern wir das Netz von Herstellern und Distributoren in Deutschland und im europäischen Ausland für das ITscope-Netzwerk“, freut sich Alexander Münkel, Geschäftsführer der ITscope GmbH.

Die Geschäftstätigkeit der ITscope wird von den bisherigen Geschäftsführern und unter der bestehenden Marke fortgeführt. Der Standort Karlsruhe bleibt bestehen, mit den Beschäftigten soll über weitreichende Perspektiven im Verbund mit weclapp gesprochen werden. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete ITscope einen Umsatz von rund EUR 3,2 Mio., 31 % mehr als im Geschäftsjahr 2019 (Umsatz ITscope 2019: EUR 2,5 Mio.). Es wird erwartet, dass sich das Umsatzwachstum im laufenden Jahr weiter beschleunigt. Die Gesellschaft arbeitet profitabel.

„Die Übernahme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil im Rahmen der kontinuierlichen Umsetzung unserer Wachstumsstrategie“, erläutert Ertan Özdil, Gründer und CEO der weclapp SE, „wonach mit entsprechenden Unternehmenszukäufen sowohl das anorganische Wachstum als auch, mittels gezielter Plattformerweiterungen, das weitere organische Wachstum beschleunigt wird. Gerade die Kooperation zwischen weclapp und ITscope bietet den beiderseitigen Kunden zusätzliche Möglichkeiten, ihr Geschäft noch effizienter und profitabler zu betreiben. Wir versprechen uns davon die Stärkung und Erweiterung unserer Netzwerke und unserer Marktpräsenz. Im Austausch erhalten wir die Chance zur Skalierung unserer Plattformen und setzen unsere Strategie zur Erweiterung der internationalen Präsenz mit höherem Nachdruck um. Gemeinsam können wir nun den italienischen, französischen und spanischen Markt beschreiten.“

 

Pressekontakt: 
ITscope GmbH
Eileen Müller
Tel.: +49 721 627376 29
E-Mail: eileen.mueller@itscope.de

Über weclapp:
Die weclapp SE wurde 2008 gegründet und bietet seit 2013 die gleichnamige cloudbasierte Plattform an. Seit Markteintritt ist sie im Jahresdurchschnitt (CAGR) um fast 100 % gewachsen und arbeitet profitabel. Mit Software-as-a-Service (SaaS) adressiert sie überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere mit den integrierten ERP- (Enterprise-Resource-Planning) und CRM- (Customer-Relationship-Management) Funktionalitäten. Kunden haben damit uneingeschränkten Zugriff auf ihre Geschäftsvorfälle und Daten von jedem internetfähigen Endgerät und von jedem mit dem Internet verbundenen Ort aus. Mit Speicher- und Rechenkapazitäten in Deutschland und der Schweiz und der Zertifizierung nach ISO 27001 bietet weclapp ein hohes Maß an Datensicherheit. Die Plattform wurde wiederholt als ERP-System des Jahres ausgezeichnet. Die weclapp SE hat ihren Sitz in Frankfurt am Main mit Niederlassungen in Marburg und Kitzingen. Sie ist eine Tochter der 3U HOLDING AG mit Sitz in Marburg.
www.linkedin.com/company/weclapp

Über ITscope GmbH: 
Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen. Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.
www.linkedin.com/company/itscope-gmbh/

 

12.07.2021|

Digitalisierungsschub statt Dilemma – mit Managed Services

 

Die digitale Transformation wird mehr und mehr zum gelebten Tagesgeschäft – wenn auch auf ganz unterschiedlichen Niveaus. Das Ziel, effizienter, schneller und flexibler agieren zu können, steht jedoch bei fast allen Systemhäusern im Fokus, wenn es darum geht, die Digitalisierung voranzutreiben.

Als vielversprechende Lösung, um dieses Ziel zu erreichen, gelten Managed Services. Doch der Wandel hin zum Managed Service Provider ist oft schwierig: Viele Systemhäuser scheuen sich, ihr klassisches Projektgeschäft und die damit verbundenen hohen Margen aufzugeben und sich auf das komplexe Feld des Managed Services-Geschäfts einzulassen. Doch warum sich entscheiden, wenn man beides miteinander verbinden kann?

Planung und Sicherheit

ITscope hat im Gespräch mit verschiedenen Systemhäusern die aktuelle Situation in Bezug auf Managed Services, damit verbundene Probleme sowie Lösungsansätze analysiert. “Wir haben uns intensiv mit den Herausforderungen unserer Kunden beschäftigt, um ihnen mit ITscope genau das bieten zu können, was zum jetzigen Zeitpunkt und in Zukunft existenziell wichtig sein wird”, erklärt Alexander Münkel, Managing Director & Co-Founder der ITscope GmbH.

Anders als beim reinen Hardware-Verkauf sorgen wiederkehrende Leistungen, wie bei Managed Services, für mehr finanzielle Planbarkeit und Auslastungssicherheit. Und um ihren Kunden einen wirklichen Mehrwert zu bieten, ist es für einen Großteil der Systemhäuser vorteilhaft, eine Kombination aus beidem zu bieten.
Die von ITscope befragten Systemhäuser stehen außerdem vor der Herausforderung, wiederkehrende Verkaufschancen sowohl zeitlich als auch inhaltlich zu verfolgen. Hauptgrund ist, dass zu viele Kunden von zu wenigen Vertriebsmitarbeitern betreut werden müssen – das Systemhaus stößt an die personellen Grenzen. Auf der anderen Seite haben auch die Kunden des Systemhauses keinen genauen Überblick, welche ITK-Produkte angeschafft wurden, wer diese einsetzt und wann welche Services auslaufen. Hat darüber hinaus auch das Systemhaus keinen Einblick, gehen wertvolle Verkaufschancen flöten.

Alles auf einer Plattform

Um Managed Services-Geschäfte erfolgreich abzuwickeln, benötigen Systemhäuser sozusagen eine “Plattform für Anything”, also einen Ort, der es ermöglicht, Kunden Hard- und Software sowie Managed Services auf individuellen Portalen zur Verfügung zu stellen. Über diese Plattform ist es außerdem möglich, individuelle as a Service-Produkte zu designen und diese mit eigenen Services oder auch Produkten zu bündeln.

Auch Transparenz ist ein wichtiges Thema – insbesondere im Hinblick auf die Kundenbindung. Auf einer “Plattform für Anything” können Kunden ihre bestehende und zukünftige ITK-Landschaft in einem Serviceportal abbilden, nach Ressourcen strukturieren und sich einen Gesamtüberblick verschaffen. Ein Vertragswesen für die Services hilft außerdem dabei, den Überblick zu wahren. Und: Ein Portal, in dem Systemhauskunden alle Leistungen und Produkte ihres Anbieters vorfinden, wirkt sich auch positiv auf die Kundenbindung aus. Gleichzeitig erhält das Vertriebsteam im Systemhaus Einblick in alle auslaufenden Verträge und neu zu beschaffenden ITK-Produkte. Damit nimmt der Vertrieb den Kunden nicht nur Arbeit ab und bietet den besonderen Mehrwert, dem Kunden direkt das passende Produkt anzubieten, sondern generiert gleichzeitig auch neue Verkaufschancen für sich.

Sie möchten mehr zu Ihren Möglichkeiten erfahren, Ihr Portfolio optimal auf einer “Plattform für Anything” anzubieten?
Hier finden Sie alle Informationen rund um das Thema Anything as a Service. Gerne beraten wir Sie auch individuelle dazu, wie auch Sie diese optimal in Ihrem Tagesgeschäft unterstützen kann. 

 

 

28.06.2021|

Neu für Benelux-Reseller: Bestellungen bei ALSO Nederland & ALSO België direkt über ITscope abwickeln

 

Mit dem Ausbau der Zusammenarbeit mit ALSO, einem der führenden Technologieanbieter in der ITK-Industrie, treibt ITscope seine Internationalisierung weiter voran. Dank des kürzlich abgeschlossenen Listings von sowohl der ALSO Nederland B.V. als auch der ALSO België schließen sich zwei weitere wichtige Akteure des ITK-Channels in Benelux unserer Handelsplattform an. 

Mit rund 40 gelisteten Lieferanten im Benelux-Raum ist ITscope bereits gut aufgestellt, bietet aber Systemhäusern und IT Resellern aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg nun auch die Möglichkeit, Verfügbarkeiten und individuelle Preise zu recherchieren und direkt über die ITscope Plattform bei ALSO zu bestellen

Zu dem breiten Portfolio von ALSO zählen Hardware, Software und IT-Services von mehr als 700 Vendoren in über 1340 Produkt-Kategorien. Derzeit ist die ALSO Holding AG in 24 Ländern Europas tätig und somit für ITscope ein wichtiger strategischer Partner, um viele tausend gemeinsame Kunden optimal zu betreuen. 

Im Zuge des neuen Listings wurden sowohl ALSO Nederland B.V. und ALSO België als auch ALSO International B.V. bei ITscope um eine EDI-Anbindung erweitert.

 

28.06.2021|

So geht’s: Individuelle Preislisten einrichten

 

Immer mehr Lieferanten in ITscope bieten Systemhäusern und IT-Resellern inzwischen die Möglichkeit, individuelle Preislisten einzurichten. Die Einrichtung individueller Lieferantenpreislisten ist, neben der Einrichtung von Realtime-Abrufen, aus mehreren Gründen empfehlenswert und bietet eine Menge Vorteile.


Wieso lohnt sich die Einrichtung individueller Lieferantenpreislisten für Sie?

  • Anzeige Ihrer kundenindividuellen Lieferantenpreise, die Sie seitens der Distribution erhalten, anstatt von Standardpreisen
  • Anzeige von autorisierungspflichtigen Artikeln, die der jeweilige Lieferant Ihnen in ITscope freischaltet, sobald Sie die individuelle Preisliste korrekt eingerichtet haben
  • Übermittlung Ihrer individuellen Lieferantenpreise innerhalb der ITscope Exporte und/oder ERP Anbindungen
  • Anzeige Ihrer kundenindividuellen Lieferantenpreise auch ohne Realtime-Abruf

 

 

Sie möchten Ihre individuellen Lieferantenpreislisten direkt einrichten? Unter dem folgenden Eintrag in unserem ITscope Guide finden Sie eine Übersicht aller konfigurierbaren Lieferanten in ITscope. Per Klick auf den Namen des gewünschten Lieferanten finden Sie alle nötigen Informationen, wie Sie die Preislisten konfigurieren.

Zum Online Hilfe-Eintrag im ITscope Guide: https://guide.itscope.com/kb/eservices/ 

Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unsere Support-Abteilung gerne unter der Adresse support@itscope.com zur Verfügung.

 

28.06.2021|

Nicht nur Autobauer bekommen die Halbleiterkrise zu spüren: Chips-Engpässe erreichen den Channel

 

Karlsruhe, 26.05.2021 – Schlugen anfangs nur die Autobauer wegen Stillstand in der Produktion Alarm, bekommen inzwischen immer mehr Unternehmen ihre Abhängigkeit von einem winzigen Teil zu spüren: den Mikrochips. In nahezu jedem elektrischen Gerät sind die essentiellen Kleinteile verbaut – dass Engpässe auch den ITK-Channel nicht unberührt lassen, war eigentlich voraussehbar.

Schon seit Anfang des Jahres gibt es erneut Probleme in der Automobilindustrie, deren durch die Coronakrise gebeutelten Lieferketten sich gerade erst wieder langsam erholt hatten. Der Grund: Engpässe bei Halbleitern, die das Herzstück sämtlicher elektronischen Systeme bilden. Die Halbleiterproduktion ist aufgrund von langen Vorlaufzeiten sehr unflexibel und Nachfrageveränderungen können nicht ohne weiteres von den Herstellern aufgefangen werden. Die Coronakrise sorgte Anfang 2020 zuerst für einen Produktionseinbruch, im Frühjahr dann für einen Aufschwung – dank Homeoffice und -schooling mit besonders großer Nachfrage nach Tablets und Laptops sowie Unterhaltungselektronik für die Freizeit im Lockdown. Hinzu kam unlängst noch das wachsende Interesse von Kryptominern, die mit dem Schürfen von Bitcoin und Co. zusätzlich den Chip-Bedarf befeuern. 

Über die Automobilindustrie hinaus greift die Krise jetzt allerdings auf andere Bereiche über und macht auch vor der ITK-Branche keinen Halt. Eine aktuelle Umfrage der Welt am Sonntag zeigt: Verbraucher in Deutschland müssen zukünftig mit steigenden Preisen und längeren Lieferzeiten für elektronische Geräte rechnen, auch in Branchen wie der Telekommunikation oder Unterhaltungselektronik. Mit ITK-Riesen Apple kann aktuell selbst einer der größten Kunden der Chipbranche kaum noch ausreichend beliefert werden – dem Hersteller fehlen Halbleiter, um Tablets und Notebooks entsprechend zu bestücken. 

Auch Beispiele der B2B-Handelsplattform ITscope zeigen, dass die Halbleiterkrise in der ITK-Branche bereits ihre Spuren hinterlässt. Bei der beliebten Elements Desktop WDBWLG0100HBK des auf Festplatten und Speicherprodukte spezialisierten Herstellers WD beispielsweise gehen die Lagerbestände seit Anfang Mai deutlich zurück. Gefragt ist die Festplatte, zu erkennen an den steigenden Klicks auf das Produkt, aber weiterhin und auch der Preis steigt: Zeitweise über 300 Euro erzielt die Elements Desktop und verdoppelt damit den bisherigen HEK in nur wenigen Wochen.  

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie WD Elements Desktop WDBWLG0100HBK (Hst.-Nr. WDBWLG0100HBK-EESN) Januar bis Mai 2021

 

Noch kritischer sieht es bei der Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate aus. Fast zeitgleich mit der Elements Desktop fällt auch bei dieser Festplatte der Lagerbestand Anfang Mai extrem. Dementsprechend sind auch die Auswirkungen auf den HEK, der sich auch in diesem Fall in nur wenigen Wochen von 120 auf über 250 Euro verdoppelt hat. 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Seagate Backup Plus Hub STEL8000200 (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Mai 2021

 

Als zusätzlicher Faktor wirkt sich der Chipmangel vermutlich auch im Grafikkartensegment aus. Das pandemiebedingt hohe Interesse an Gaming und der Boom um Kryptowährungen sorgten bereits für angespannte Stimmung, jetzt kommt noch die Knappheit bei den Chips hinzu – die natürlich auch für Grafikkarten benötigt werden. Die bereits seit 2017 gelistete GeForce GTX 1050 Ti D5 4G von Gigabyte hatte über mehrere Jahre praktisch keine Preisausreißer – bis jetzt: Schon im Januar steigt der Preis parallel zu einem schrumpfenden Bestand langsam an und pendelt sich bei aktuell rund 300 Euro ein, was mehr als doppelt so viel ist wie der durchschnittliche HEK in 2020 (ca. 120 Euro).

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti D5 4G (Hst.-Nr. GV-N105TD5-4GD) Juni 2020 bis Mai 2021

Da die Digitalisierung in immer mehr Bereiche des Alltags einzieht, ist ein weiter wachsender Bedarf an Chips unausweichlich. Nach Angaben des weltweit größten Herstellers für Mikrochips, der Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), könnte der Halbleitermangel, zumindest für die Automobilindustrie, im kommenden Quartal allerdings etwas zurückgehen. Kritischere Stimmen, beispielsweise von Intel, befürchten allerdings, dass die Knappheit in vielen Branchen auch noch über die nächsten Jahre andauern wird.

 

 

26.05.2021|

Neue Listings im Mai

 

In den letzten Monaten ist unser ITscope-Netzwerk erneut um weitere Lieferanten gewachsen. Neben fünf neuen deutschen Lieferanten sind auch die österreichische Eurosystems Trade Warenhandelsges.m.b.H., Skysales OÜ mit Sitz in Estland sowie der polnische Distributor GreenCell.global GmbH mit an Bord.

Die GreenCell.global GmbH entstand 2013 aus der Leidenschaft für Mobilität und bietet eine breite Palette an Produkten zur Stromversorgung mobiler Geräte an. Das Portfolio der Marke umfasst 39 Produktkategorien. Zu den wichtigsten gehören Laptop Akkus und Netzteile, EV-Zubehör, USV-Geräte, Akkus für E-Bikes, Smartphones, Kameras und eine große Auswahl an Zubehör.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

 

LandFirmaBestellanbindungLieferung an EndkundenGelistet seit
eKiosk GmbH11.05.2021
Z-Wave Europe GmbH06.05.2021
toner-dumping.de Orth & Baer GmbH19.04.2021
Eurosystems Trade Warenhandelsges.m.b.H.30.03.2021
22.03.2021
IT4REAL GmbH15.03.2021
GreenCell.global GmbH 24.02.2021
Skysales OÜ24.02.2021

 

 

Angebunden per EDI

Außerdem gibt es vier weitere Bestandslistings, die um eine EDI-Anbindung mit elektronischem Belegaustausch erweitert wurden:

 

LandFirmaEDI-AnbindungLieferung an EndkundenEDI seit
Tech Data Schweiz GmbH12.05.2021
MEGATECH communication GmbH04.05.2021
Katun Germany GmbH21.04.2021
Ingram Micro GmbH26.03.2021

 

 

25.05.2021|

Neu im Testlabor: Bestellvorbereitung überspringen


Seit kurzem können Sie über das Testlabor die Funktion
Bestellvorbereitung überspringen aktivieren, um Bestellungen direkt aus dem Warenkorb erzeugen und versenden zu können. Das Verschieben der Bestellung in die Spalte „Vorbereitet“ ist dann nicht mehr nötig.

Alle aktuell im Testlabor verfügbaren Funktionen können Sie über die Testlabor-Schaltfläche unten links auf der Seitennavigation aufrufen. Anschließend aktivieren Sie über den Schieberegler das neue Feature, um es zu testen. Diese Aktion können Sie auch jederzeit wieder rückgängig machen:

 

 

Testlabor-Feature Bestellvorbereitung überspringen

Nachdem die Bestellung im Warenkorb platziert wurde, können Sie über die Schaltfläche „Bestellen…“ die Bestellung vorbereiten. Dadurch öffnet sich die Bestellvorschau:

 

In der linken Seitenleiste haben Sie verschiedene Optionen, die Bestellinformationen anzupassen. Im rechten Bereich sehen Sie eine Übersicht aller Positionen, welche die Bestellung enthält. Über die Schaltfläche „Bestellung absenden“ wird die Bestellung an den Distributor versendet.

Wenn Sie die Bestellvorschau abbrechen oder den Dialog schließen, erscheint im Warenkorb die Spalte „Vorbereitete Bestellung“, in der Sie die Bestellung mit Ihren bisherigen Einstellungen finden. Über die Schaltfläche „Bestellen…“ gelangen Sie erneut in die Bestellvorschau und können bei Bedarf weitere Anpassungen machen.


Sie möchten Ihre gesendete Bestellung nachverfolgen? Im Einkaufsboard haben Sie die Möglichkeit, die
Ansicht zwischen “Warenkorb” und “Bestelltracking” umzuschalten. In der Ansicht „Bestelltracking“ sehen Sie, in welchem Status sich Bestellungen aus dem entsprechenden Warenkorb befinden.


Sie haben Verbesserungsvorschläge oder ganz allgemeines Feedback zur neuen Testlabor-Funktion? Sagen Sie uns, was Ihnen gefällt oder was wir besser machen können unter
support@itscope.de!

 

25.05.2021|

XaaS: Alles, was Sie zu Anything as a Service wissen sollten

 

Das Portfolio von Diensten, die als Service online bezogen werden können, wächst zunehmend: XaaS ist im ITK-Channel auf dem Vormarsch. Mehr und mehr Unternehmen setzen bevorzugt auf das Angebot einer vorab definierten und garantierten Serviceleistung als auf den einmaligen Verkauf eines entsprechenden Produktes.
Doch um was handelt es sich bei dem Begriff XaaS überhaupt? Was steckt dahinter und welche Vorteile birgt “Anything as a Service” im Systemhausgeschäft? Wir klären auf. 

Anything as a Service, oder auch kurz XaaS, steht für eine Vielzahl von Leistungen, die “as a Service” angeboten werden. Das bedeutet, dass eine in Anspruch genommene Leistung nicht gekauft, sondern gemietet oder geleast wird. Diese Leistung kann sowohl Software (SaaS, Software as a Service) als auch Hardware (HaaS, Hardware as a Service) beinhalten. In den meisten Fällen umfasst das Leistungsangebot allerdings Kombinationen aus beidem: Der Kunde erhält neben der Software auch die nötige Hardware, beispielsweise als vollständig eingerichteten Arbeitsplatz (WaaS, Workplace as a Service) oder IT-Infrastruktur, die online bereitgestellt und verwaltet wird (IaaS, Infrastructure as a Service).
Häufig wird der Begriff Managed Services analog zu XaaS verwendet, denn die Schnittfläche ist groß. Sagt XaaS aber, ganz einfach gesprochen, nur aus, dass eine Leistung nicht zum Kauf, sondern als Miet- oder Leasingmodell angeboten wird, beinhalten Managed Services meist noch weitere, eigene Services des Anbieters, die über einen definierten Zeitraum und in einem Rahmenvertrag vereinbart, bereitgestellt werden. 

Was XaaS für Unternehmen besonders attraktiv macht, ist in erster Linie die Möglichkeit, Kosten zu reduzieren. Anstatt sich mühsam (und meist kostenintensiv) um alles selbst zu kümmern, kaufen Unternehmen einfach eine gewünschte Leistung.  Die Abrechnung der in Anspruch genommenen Leistung kann beispielsweise anwender- oder nutzungsabhängig erfolgen. Das macht das Modell sehr flexibel und ermöglicht eine kurzfristige Reaktion auf veränderte Anforderungen. Außerdem ist die Nutzung einfach und schnell umsetzbar und ermöglicht dynamisch skalierbare IT-Infrastrukturen und -Services.

 

Insellösungen anstelle von gesamtheitlichen Modellen

Doch trotz vieler Vorteile, die as a Service-Modelle bieten, stehen viele Managed Service Provider (MSP) dennoch fast unüberwindbaren Problemen gegenüber, wenn es um die Abwicklung von XaaS-Geschäften geht. Hauptproblem ist, dass keine geeignete Plattform existiert und damit auch keine Möglichkeit, die gesamte Produktpalette – von Hard- und Software über Dienstleistungen bis hin zu Managed Services – übersichtlich anzubieten. Hinzu kommt, dass sowohl MSP als auch deren Kunden keinen optimalen Überblick haben, welche ITK-Produkte angeschafft wurden, wer diese einsetzt und wann welche Services auslaufenEbenfalls problematisch ist die Vielzahl an manuellen Prozessen: Es existieren viele Insellösungen für Einkauf, Vertrieb oder die Abrechnung, aber keine Software, die das Problem gesamtheitlich löst

 

Eine “Plattform für Anything” muss her

Diese Probleme haben wir erkannt und gezielt eine Lösung für MSP entwickelt. Denn um XaaS-Geschäfte erfolgreich abzuwickeln, benötigen MSP sozusagen eine “Plattform für Anything”, also einen Ort, der es ermöglicht, Kunden Hard- und Software sowie Managed Services auf individuellen Portalen zur Verfügung zu stellen. Über diese Plattform ist es außerdem möglich, individuelle XaaS-Produkte zu designen und diese mit eigenen Services oder auch Produkten zu bündeln. 

Auch Transparenz ist ein wichtiges Thema – insbesondere im Hinblick auf die Kundenbindung. Mit Hilfe der Lösung können Kunden ihre bestehende und zukünftige ITK-Landschaft in einem Serviceportal abbilden, nach Ressourcen strukturieren und sich einen Gesamtüberblick verschaffen. Ein Vertragswesen für die Services hilft außerdem dabei, den Überblick zu wahren. Und: Ein Portal, in dem Ihre Kunden alle Ihre Leistungen und Produkte vorfindet, wirkt sich auch positiv auf die Kundenbindung aus. Gleichzeitig erhält Ihr Vertriebsteam Einblick in alle auslaufenden Verträge und neu zu beschaffenden ITK-Produkte. Damit nimmt der Vertrieb Ihren Kunden nicht nur Arbeit ab und bietet den besonderen Mehrwert, dem Kunden direkt das passende Produkt anzubieten, sondern generiert gleichzeitig auch neue Verkaufschancen für Sie.

 

Interessiert? Hier erfahren Sie noch mehr über unsere Anything as a Service-Lösung – wir beraten Sie gerne, wie auch Sie diese optimal in Ihrem Tagesgeschäft unterstützen kann. 

 

 

28.04.2021|

Neue Produktkategorie COVID-19 jetzt bei ITscope

 

Sie waren während der Corona-Pandemie zeitweise kaum erhältlich, zählen inzwischen aber mehr oder weniger zum Standardeinkauf: Desinfektionsmittel, Schnelltests oder Alltagsmasken.
In vielen Betrieben ist der morgendliche Selbsttest vor Betreten der Büroräumlichkeiten, sofern Homeoffice nicht möglich ist, inzwischen verpflichtend und Mund- und Nasenschutz zählt ebenfalls zum alltäglichen Bild im Büro.

Seit kurzem bieten wir Ihnen bei ITscope auch Produkte rund um COVID-19 in der neuen, gleichnamigen Kategorie auf der Plattform


Dort finden Sie verschiedene Produkte, um Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Pandemie bestmöglich zu schützen: Neben Desinfektionsmitteln können Sie auch
COVID-Tests sowie Mund- und Nasenschutz bequem über ITscope bestellen.

 

Aufgrund der aktuell sehr hohen Nachfrage kann es zwischenzeitlich zu Lieferengpässen kommen. Sollte der gewünschte Artikel nicht verfügbar sein, schauen Sie einfach zu einem späteren Zeitpunkt erneut nach.

 

28.04.2021|
Mehr Beiträge laden
Pressemitteilungen

Hamsterkäufe bei Homeoffice-Equipment? Notebooks und Co. wieder dringend gesucht

 

Karlsruhe, 25.11.2020 – Wächst mit den steigenden Infektionszahlen der zweiten Welle auch erneut die Nachfrage nach Homeoffice-Equipment? Die jüngste Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform zeigt, dass es viele Arbeitnehmer offenbar wieder aus dem Büro in die eigenen vier Wände zieht: Notebooks sind nahezu ausverkauft, bei den TFTs leeren sich ebenfalls die Lager und Webcams haben sich noch nicht einmal von der ersten Welle erholt. 

Waren im Frühling die Lager noch fast vollständig leer, entspannte sich die Lage bei den Distributoren über die Sommermonate und die Engpässe gingen größtenteils deutlich zurück. Mit Beginn des Herbstes und damit der zweiten Welle von COVID-19 fingen nicht nur die Hamsterkäufe von Toilettenpapier von Neuem an, auch die Nachfrage nach passenden Geräten für das Arbeiten im Homeoffice steigt wieder rasant.

 

Notebooks wiederholt nahezu ausverkauft

Der Gesamtlagerbestand der Notebooks spiegelt dabei ein wirklichkeitsgetreues Bild der Infektionswellen wieder: Zwischen März und April lagen die Bestände nahezu bei Null, normalisieren sich über den Sommer wieder und gehen mit steigenden Infektionszahlen im Oktober und November wieder komplett in den Keller.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

 

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei dem für das Homeoffice besonders beliebten ThinkPad E15 20RD (Hst.-Nr. 20RD001FGE) von Lenovo mit 8GB RAM und i5 Prozessor, welches seit Anfang Oktober restlos ausverkauft ist. Und das wirkt sich auch auf den Preis aus: Das sonst vergleichsweise günstige Notebook war zwischenzeitlich rund 100 Euro teurer als noch im August.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkPad E15 (Hst.-Nr. 20RD001FGE) Januar bis November 2020

Wer nicht auf ein E15 verzichten will, muss sich beeilen und auf das etwas teurere und leistungsstärkere ThinkPad E15 20RD (Hst.-Nr. 20RD0011GE) mit i7 Prozessor zurückgreifen. Allerdings wirkt sich die allgemeine Lagerknappheit bei diesem Modell noch stärker auf den Preis aus: Statt regulär rund 900 Euro im HEK muss man derzeit über 1100 Euro ausgeben.

 

Die im Homeoffice gleichermaßen unerlässlichen Monitore lassen ebenfalls eine Abwärtstendenz erkennen. Allerdings ist die Lage hier noch weit weniger dramatisch als bei den Notebooks. Selbst der beliebte P2719H von Dell (Hst.-Nr. DELL-P2719H) ist derzeit noch in großen Stückzahlen verfügbar. Will man aber den Winter nicht ohne Monitor im Homeoffice verbringen, ist jetzt vielleicht eine gute Gelegenheit, um sich einen Bildschirm zuzulegen, bevor sich der Trend weiter fortführt.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten TFT seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je TFT

 

Keine Normalisierung in Sicht bei den Webcams

Seit Beginn der Corona-Pandemie herrscht bei den Webcams der Ausnahmezustand: Der Lagerbestand ist nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau und Besserung will sich kaum einstellen. Besonders im Vergleich zum Jahresbeginn wird deutlich, dass die Bestandszahlen massiv zurückgegangen sind.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

 

Dieser Zustand zeichnet sich auch in den Preisen ab: So muss man teilweise mit dem dreifachen des bisherigen Preises rechnen – wie beispielsweise die Logitech HD Webcam C270 (Hst.-Nr. 960-001063) deutlich erkennen lässt: Lag der HEK bis März noch sehr stabil bei rund 15 Euro, werden aktuell um die 70 Euro fällig.

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Webcam C270 (Hst.-Nr. 960-001063) Januar bis November 2020

 

Wann sich die Verfügbarkeiten wieder normalisieren, bleibt abzuwarten. Mit den Impfstoffen, die Ende des Jahres bereitgestellt werden sollen, stehen die Chancen gut, dass sich die Lage im nächsten Jahr verbessert und Arbeitnehmer wieder mehrheitlich zurück in die Büros kehren können. Und damit wird vermutlich auch die Nachfrage nach Homeoffice-tauglichen Geräten zurückgehen.

Für alle, die aufgrund der Lagerknappheit nicht auf ihr Wunsch-Notebook zurückgreifen konnten, gilt es Ruhe zu bewahren. Die letzte Welle der Corona-Pandemie hat gezeigt, dass sich die Lager genauso schnell erholen, wie sie leergeräumt wurden. Und für alle Ungeduldigen bietet ITscope eine ganze Reihe an Alternativen: Bei über 370 gelisteten Distributoren findet sich immer ein Produkt, das gleichwertig oder sogar noch besser geeignet ist.

Testen Sie ITscope 30 Tage kostenlos und finden Sie ihr passendes Gerät fürs Homeoffice: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

25.11.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q3/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:

Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze: ITscope Marktbarometer Q3/2020

Das dritte Quartal sorgt für anhaltenden Erfolg bei Apples iPhone SE und Notebook-Dauerbrenner Lenovo E15, Microsoft holt hingegen in den Highflyer-Charts deutlich auf. Nur bei den PC-Komplettsysteme hält die Krisenstimmung weiterhin an.

Karlsruhe, 22.10.2020 – Die Sommermonate führen hinsichtlich der Corona-Pandemie vorerst zu weiteren Erleichterungen. Doch der Winter steht vor der Tür und viele Unternehmen bereiten sich schon jetzt wieder auf einen Wechsel ins Homeoffice während der kalten Jahreszeit vor. Sämtliches Equipment für das Arbeiten von zu Hause erfreut sich daher weiterhin großer Beliebtheit, wie das ITscope Marktbarometer für Q3/2020 zeigt.

War das Homeoffice-Equipment noch zu Beginn des Jahres beinahe gänzlich ausverkauft, hat sich der Bestand über die letzten beiden Quartale zunehmend normalisiert. Doch das Interesse an flexiblen Arbeitsmitteln scheint nicht abzunehmen – ganz im Gegenteil, vielmehr zeigen die aktuellen Zahlen, dass viele Unternehmen in Richtung Herbst und Winter weiter aufrüsten, um ihre Angestellten mit allem Nötigen für das heimische Arbeitszimmer zu versorgen. 

Für das Sorgenkind des letzten Quartals, die PC-Komplettsysteme, die hinsichtlich der Homeoffice-Tauglichkeit nicht punkten können, ist aktuell keine Besserung in Sicht: Die Klickzahlen gehen noch weiter zurück und es herrscht kaum Bewegung auf den oberen Rängen. 

Erfolge kann hingegen das iPhone SE verbuchen: Es ist nicht nur das beliebteste Smartphone in diesem Quartal, sondern liegt auch erneut in den Highflyer-Charts vorne. Dort holt aber auch Microsoft einiges auf und sichert sich mit Geräten aus der Surface-Reihe gleich drei Plätze in den Top Ten. 

Besonders interessant ist in diesem Quartal auch die sonst nicht für große Innovationen bekannte Kategorie der TFTs: Dell angelt sich gleich fünf Platzierungen in den Top Ten und setzt sich damit gegen die Konkurrenz von HP, LG und Lenovo durch. Ein ebenso spannendes Battle kann in der Kategorie Smartphones beobachtet werden: Mit dem neuen iPhone SE und dem iPhone 11 sichert sich Apple die Top-Platzierungen, doch Samsung lässt nicht locker und ist dem kalifornischen Hersteller dicht auf den Fersen.

Highflyer: iPhone SE nach wie vor die Nummer Eins

Trotz der Top-Platzierung mit dem iPhone SE, dass sich, wie bereits im Vorquartal, Platz 1 der Highflyer-Charts sichert, kann Apple das herausragende Gesamtergebnis von Q2 nicht halten: War der kalifornische Hersteller zuvor noch mit vier Produkten an der Spitze vertreten, ist es nun neben dem iPhone SE nur noch der iMac auf Platz 9. Microsoft hingegen holt wieder auf und erobert sich mit gleich drei Produkten die Top Ten der Highflyer-Charts zurück.

Den ersten Platz der Highflyer-Charts hält auch in diesem Quartal weiterhin das beliebte iPhone SE, das seit April diesen Jahres gelistet ist. Keine Überraschung, denn nach wie vor überzeugt Apples SE-Reihe besonders im Businessbereich mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit 388 Euro im HEK ist es sogar knapp 20 Euro günstiger als im vergangenen Quartal. Zwischenzeitlich wurde das iPhone von einigen Händler sogar für 330 Euro angeboten.

Platz 2 erobert sich mit dem Surface Go 2 die Konkurrenz von Microsoft in diesem Quartal eine Top-Platzierung zurück. Das Surface Go 2 ist die günstigste Version der Surface-Reihe und mit nur 615 Euro im HEK ein echtes Schnäppchen. Mit 128GB SSD Speicher und eine CPU-Taktfrequenz von bis zu 3,4 GHz kann sich das Tablet durchaus auch im Officebereich sehen lassen. Eine Tastatur ist allerdings nicht im Preis mit inbegriffen. Das Surface Go 2 ist ein gutes Einstiegsmodell für alle, die die Surface-Reihe genauer kennenlernen wollen.

Auch den dritten Platz schnappt sich mit nur wenigen Klicks Abstand Microsoft mit dem großen Bruder des Surface Go 2, dem Surface Book 3. Mit einem hochauflösenden 3.240 x 2.160 Pixel Bildschirm mit 15”, Intel Core i7 der neuesten Generation, 16 GB RAM und 256 GB SSD lässt es kaum noch Wünsche offen. Wie auch bereits beim Vorgängermodell lässt sich der Bildschirm des Surface Book 3 per Knopfdruck von der Tastatur lösen, um es als Tablet zu nutzen. Ganz billig ist das Surface allerdings nicht: Knapp über 2000 Euro im HEK werden derzeit für das Notebook fällig.

Intels CPU-Star klettert vom 7. auf den 4. Platz: Der seit Ende April 2020 bei ITscope gelistete Intel Core i9 10900K kann seine Vorquartalsplatzierung nochmal deutlich verbessern – nach wie vor überzeugt der Prozessor durch seine Top-Leistung. Einzige Schwachstelle ist noch immer der Preis, der unverändert bei über 500 Euro im HEK liegt. 

Passend zum 2. und 3. Platz sichert sich Microsoft auch Platz 5 mit dem Surface Dock 2. Die speziell für Surface-Modelle entwickelte Dockingstation bildet die Schnittstelle vom mobilen Arbeiten hin zu einer festen Arbeitsplatzumgebung. Reichlich Anschlüsse sind ebenfalls vorhanden: Die Dockingstation kommt mit zwei HD Video-Anschlüssen, einem Gigabit-Ethernet-Anschluss, vier USB 3.0-Ports und einem Anschluss zur Audioausgabe – ist mit 172 Euro im HEK allerdings auch nicht ganz billig. 

Auf den 8. Platz der Highflyer Charts schafft es ein ganz frischer Neueinsteiger, die seit September gelistete GeForce RTX 3080 iChill X4. Die Grafikkarte von NVIDIA, die von Inno3D modifiziert wurde, zählt zu den leistungsstärksten ihrer Preisklasse, ist mit über 700 Euro im HEK jedoch auch nicht ganz günstig. Für den Preis bekommt man aber auch einiges geboten: 8.704 Shader, 10 GByte GDDR6X Speicher mit einer Speicherbandbreite von 760 GByte/s lassen das Gamer-Herz, aber auch das jedes Grafikers oder Videoproduzenten, höher schlagen. Optisch überzeugt die GeForce RTX 3080 iChill X4 wie schon das Vorgängermodell mit RGB-LEDs und Metallelementen. Wer aber mehr Wert auf Leistung anstatt Optik legt, der kann auf die Modifizierung von Inno3D verzichten, denn in puncto Leistung ist die Founders Edition gleich auf und dabei rund 100 Euro günstiger.

Der Trend zum Homeoffice ist weiterhin ungebrochen: Die im Juli 2020 durchgeführte Umfrage vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) mit über 500 deutschen Unternehmen zeigte, dass knapp die Hälfte der befragten Unternehmen ihr Angebot an Homeoffice ausweiten werden. Etwa der gleiche Anteil der Befragten befindet sich noch in der Abwägungsphase. Doch selbst bei einer konservativen Schätzung werden voraussichtlich deutlich mehr als die Hälfte der Unternehmen virtuelle Arbeitsformen weiter ausbauen. Damit einher geht auch eine weiterhin hohe Nachfrage nach Equipment für die Arbeit im Homeoffice: Nachdem im Vorquartal der dänische Hersteller Jabra mit dem Evolve2 Headset in den Highflyer-Charts war, schafft es dieses Quartal das Blackwire C3220 von Poly auf den 6. Platz. Das Headset ist, verglichen mit dem Evolve2, mit einem HEK von nur 34 Euro sehr günstig und bietet dabei alles, was es für Telefonate oder Videokonferenzen im Homeoffice braucht. 

Auch eine Webcam erreicht die Highflyer-Charts, die Midland W199 auf Platz 14. Midland war in vergangenen Marktbarometern so gut wie nicht präsent, das Unternehmen existiert aber bereits seit 1959. Der US-amerikanische Hersteller von Funkkommunikationsprodukten hat den Firmensitz in Kansas City, Missouri. Mit nur 36 Euro im HEK handelt es sich bei der W199 ebenfalls um ein günstiges Einsteigermodell, was gerne im Homeoffice genutzt wird. 

 

TFTs: Dell dominiert, HP verliert

Die Kategorie der TFTs ist nicht gerade für seine großen Innovationen bekannt, was die Beliebtheit der Produkte jedoch nicht schmälert – ganz im Gegenteil: Seit Beginn der Corona-Pandemie herrscht ein regelrechter Run auf Monitore, um auch das letzte Arbeitszimmer in der heimischen Wohnung zu einem effizienten Arbeitsumfeld aufzurüsten. Besonders Dell holt in diesem Quartal mächtig auf und sichert sich gleich fünf Platzierungen in den Top Ten. Konkurrenten wie zuletzt noch HP, aber auch LG oder Lenovo können sich in den Sommermonaten nicht gegen den US-amerikanischen Hersteller durchsetzen.

Mit wirklich sehr deutlichem Abstand an der Spitze liegt der Dell P2419H: Führte noch vor einem Jahr, im dritten Quartal 2019, der HP EliteDisplay mit 4.100 Klicks die Kategorie an, dominiert der P2419H nun mit über 9.000 Klicks eindeutig den TFT-Bereich. Auch im Vergleich zum Vorquartal hat sich der beliebte 24” LED-Monitor nochmal immens gesteigert und erreicht über 60 Prozent mehr Klicks. Überzeugend ist vor allem der Preis: Mit nur rund 130 Euro im HEK ist der P2419H einer der günstigsten Monitore in den Top Ten. Zwar gibt es hinsichtlich der Auflösung (hier FullHD) und auch der Farbabdeckung bessere Modelle, aufgrund der vergleichsweise kleinen Bildfläche scheint das jedoch weniger zu stören. Deshalb geht erneut ein verdienter 1. Platz an den Dell P2419H, der damit nun schon das vierte Quartal in Folge die Liste anführt. 

Der seit 2014 gelistete Dell UltraSharp U2415 und damit der mit Abstand älteste TFT in den Top Ten, schafft es in diesem Quartal auf den 2. Platz. Ein gutes Beispiel dafür, dass im Bereich TFT die Innovationszyklen länger sind und auch Produkte mit “fortgeschrittenem Alter”, wie der U2415, fast den gleichen Standard wie die neueren Bildschirme aus 2018 und 2019 haben. Gleichzeitig ist der Monitor auch sehr preisstabil mit durchgängig 180 Euro im HEK. 

Bleibt abzuwarten, ob die neueren “Hub” Monitore mit USB-C Power Delivery, Ethernet Anschluss und DisplayPort Daisy Chaining ihre Vorteile gegenüber den Dauerbrennern ausspielen können. Zwar nicht in die Top Ten, aber immerhin in die Top 25 schafft es ein Modell, welches bereits mit USB-C ausgestattet ist: der Dell P2419HC auf Platz 21. Mit Listing im August 2018 verbessert sich seine Platzierung kontinuierlich: Im Vorquartal lag der rund 170 Euro im HEK teure Monitor noch auf Platz 39. Auch auf Platz 40 und 41 klettern zwei der neueren Dell-Monitore, die über einen USB-C Anschluss verfügen: Der P2719HC und der P2720DC, die ebenfalls ihre Vorquartalsplatzierung (Platz 86 und 191) deutlich verbessern können. Es bleibt also spannend, welches Bild sich im nächsten Quartal bei den Monitoren zeigt.  

 

Smartphones: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Apple und Samsung

Wie schon in Q2 dominieren die beiden Smartphone-Giganten das Feld: Zwar liegt Apple immer noch mit Platz 1 und 2 sowie sechs Top Ten-Platzierungen insgesamt vorne, doch Samsung holt über die Sommermonate kräftig auf und macht dem kalifornischen Hersteller Platz 3 und 4 streitig. Huawei schafft es in diesem Quartal immerhin unter die Top 15.

Nachdem sich das iPhone SE in der 64GB-Ausführung im vergangen Quartal den zweiten Platz gesichert hat, überholt es diesmal mit großem Abstand und über 4.000 Klicks den Vorquartalssieger und landet auf einem verdienten ersten Platz. Wenig überraschend, denn schon in Q2 überzeugte das iPhone SE mit einem HEK von unter 400 Euro und neuester Technik als Preis-Leistungs-Sieger in der Kategorie Smartphones. Das von der Pole Position verdrängte iPhone 11 erreicht mit annähernd 2.500 Klicks Platz 2

Den 4. Platz sichert sich Samsung mit dem seit Ende Januar gelisteten Galaxy S20 mit 128 GB Speicherplatz. Das S20 ist mit einem HEK von 612 Euro eines der Spitzenmodelle von Samsung mit spannenden neuen Features, wie beispielsweise einer hohen Bildwiederholungsrate mit 120Hz, was ein noch flüssigeres Bedienerlebnis verspricht. Wer das Handy allerdings im 120Hz-Modus bedient, muss Abstriche bei der Akkulaufzeit machen. Im CHIP-Test schneidet das Smartphone mit der Gesamtnote 1,2 sehr gut ab. 

Den 11. Platz sichert sich das Samsung Galaxy A41. Mit nur 212 Euro im HEK fällt das Smartphone in das Niedrigpreissegment der Kategorie – hat dafür aber einiges zu bieten: 25 MP Frontkamera und 48 MP für die Hauptkamera sorgen für gestochen scharfe Bilder, außerdem gibt es noch eine Ultra-Weitwinkel- und eine Tiefenkamera. Beim OLED-Display muss man, wie von Samsung gewohnt, keine Abstriche machen und Dual Sim bietet das Smartphone auch. Gespart wird hingegen beim Prozessor, der vergleichbar langsam arbeitet und den Extras, die dem Preissegment entsprechend dürftig ausfallen. 

Günstiger fährt man nur noch mit unserem Platz 19, dem Samsung Galaxy A21s, das für nur für nur 154 Euro im HEK erhältlich ist. Das Smartphone hat mit 5.000 mAh eine top Akku-Laufzeit und auch die Prozessorleistung ist mit 8 Kernen und einer Taktrate von bis zu 2GHz vollkommen ausreichend. Die vier verbauten Kameras können allerdings nicht überzeugen: Nur bei guten Lichtbedingungen und einer ruhigen Hand bekommt man hier halbwegs anständige Fotos hin. Als Einsteiger- oder Übergangsmodell reicht das Smartphone aber allemal.

 

Tablets: Apple vorne, Microsoft und Samsung auf Aufholjagd

Bei den Tablets hat sich erneut nicht viel getan und auf den oberen Plätzen gibt es so gut wie keine Bewegung. Erfahrungsgemäß wird sich das allerdings zum Weihnachtsgeschäft hin ändern: So hat beispielsweise Apple in der Keynote am 15. September zwei neue Modelle des iPads aus der Standard- sowie der Air-Reihe angekündigt, die ab Oktober erhältlich sein sollen. 

Die Plätze 1 bis 3 sind unverändert von den Vorquartalssiegern belegt: Mit über 5.000 Klicks ganz vorne liegt das Apple 10.2-inch iPad, auf dem zweiten Platz das Microsoft Surface Pro 7 und drittplatziert das Samsung Galaxy Tab A

Auf zwei weitere Tablets lohnt es sich jedoch genauer einzugehen. Das Microsoft Surface Go 2, das seit März 2020 gelistet ist, schafft den Sprung auf den 6. Platz und spielt somit ganz oben mit – daher auch verdient eine Platzierung in den Highflyer-Charts. Das Surface Go 2 bietet ausreichend Leistung für grundlegende Office-Anwendungen und schneidet mit 600 Euro im HEK auch preislich sehr gut ab. Mit über 11 Stunden Videolaufzeit ist das Gerät auch ein geeigneter Begleiter für unterwegs. 

Den 7. Platz macht in diesem Quartal das Apple iPad Pro mit 12,9” und kämpft sich damit immer weiter in Richtung der Konkurrenz von Microsoft – dem Surface Pro 7. Dieses belegt derzeit den zweiten Platz und ähnelt in Ausstattung und Funktionalität dem iPad Pro sehr stark. Beide liegen preislich bei über 1000 Euro im HEK und sind leistungstechnisch eine vollwertige Alternative zu klassischen Notebooks oder Komplettsystemen. 

 

Notebooks: Dauerbrenner Lenovo E15 & AMD auf dem Vormarsch

Bei den Notebooks scheint der Hype um das Lenovo ThinkPad E15 kein Ende zu nehmen: Mit 12.000 Klicks toppt das Notebook auf Platz 1 nochmals sein Vorquartalsergebnis und erreicht fast so viele Klicks wie die restlichen Top Ten zusammen – und lässt damit die Konkurrenz von Microsoft, Apple und HP ganz schön alt aussehen. 

Den zweiten Platz belegt das HP ProBook 450 G7, welches es mit 15 Zoll, i5 Prozessor, 8GB RAM und 256 GB SSD durchaus mit dem E15 von Lenovo aufnehmen kann. Trotz deutlich geringerer Klickzahlen scheint das ProBook 450 G7 nicht weniger beliebt zu sein: Es ist derzeit auf ITscope vollständig ausverkauft. Und das schlägt sich auch im HEK nieder, der rund 100 Euro höher liegt als noch vor einem Monat. 

Einen ordentlichen Satz legt auch das HP 255 G7 hin – das Notebook des kalifornischen Herstellers springt von 206 direkt auf den 8. Platz. Besonders ist hierbei, dass das Notebook einen AMD CPU verbaut hat, was derzeit unter den Top Ten noch recht selten vorkommt. Mit 492 Euro im HEK macht das HP 255 G7 auch preislich eine Ansage an die Konkurrenz. Allerdings zieht der günstige Preis leider auch die Bildqualität, insbesondere die Farbtreue, in Mitleidenschaft. Der verbaute Ryzen 5 4500U in 7nm-Technologie bietet einen leistungsstarken Rechenkern, mit dem sich problemlos alle Anwendungen im Office-Bereich erledigen lassen. Wer das Notebook stationär mit hochauflösendem Bildschirm verwendet, der kann guten Gewissens auf das 255 G7 zurückgreifen.

Dass AMD bei den Notebooks auf dem Vormarsch ist, zeigt ein weiterer Aufsteiger: Das Lenovo ThinkPad E15, das derzeit noch mit Intel CPU auf Platz 1 ist, klettert in der Variante mit AMD CPU von 715 auf den 14. Platz. Und das ist auch kein Zufall: Im Test schneidet das E15 mit AMD CPU leistungstechnisch besser ab als mit der Intel CPU. Allerdings geht diese erhöhte Leistung auch mit einem geringfügig höheren Energieverbrauch einher. Auf die Akkulaufzeit hat dies jedoch keine Auswirkungen: Mit 12,7 Stunden hält die AMD-Variante sogar etwas länger durch als das Modell mit Intel CPU, dessen Laufzeit laut Hersteller 12 Stunden beträgt. Mit Blick auf den Preis kommen AMDs Pluspunkte überraschenderweise kaum zum Tragen: Mit rund 690 Euro im HEK ist die die AMD-Variante nur etwa 35 Euro teurer als das erstplatzierte ThinkPad E15 mit Intel CPU. 

 

PC-Komplettsysteme: Die Krisenstimmung hält weiter an

Bei den Komplettsystemen herrscht nach wie vor Krisenstimmung: Die Klickzahlen gehen noch weiter zurück und es herrscht kaum Bewegung auf den oberen Rängen. Auf dem ersten Platz ist unverändert seit Anfang 2020 das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 – doch auch das beliebte PC-System musste ordentlich einstecken: Im vergangenen Quartal erreichte es immerhin noch über 6.000 Klicks, wohingegen es jetzt nur noch für knapp über 3.500 Klicks reicht. Auch der Abwärtstrend im HEK, der zuletzt in einer Analyse der Bestandszahlen der ITscope Plattform thematisiert wurde, besteht weiterhin und es sieht nicht danach aus, als stiegen die Preise in naher Zukunft wieder.

Einen Aufsteiger liefert Apple mit dem iMac, der ganz neu seit August 2020 gelistet ist. Dieser springt aus dem Stand auf den 9. Platz. Mit einem i5 Prozessor der neuesten Generation, einer Taktfrequenz von 3,3 GHz (mit Boost bis 4,8 GHz), schnellen 512 GB SSD Festplatte und einem 5K Ultra HD Bildschirm erfüllt der Apple iMac alle Voraussetzungen, um auch anspruchsvollen Anwendungen problemlos Stand zu halten. Ganz zum Leidwesen aller iMac-Fans ist es jedoch wahrscheinlich das letzte Mal, dass es den Intel iMac mit 27 Zoll in dieser Form geben wird. Mit einem HEK von 1.820 Euro ist er außerdem das teuerste Komplettsystem unter den Top 25. 

Und auch in dieser Kategorie sorgt AMD für Aufschwung: Der Tower-PC Lenovo V55t-15API 11CC, ausgestattet mit einem Ryzen 5 mit 3,7 GHz, springt von 99 auf den 14. Platz. Preislich liegen Welten zwischen dem Tower-PC und dem iMac: Der Lenovo V55t-15API 11CC ist bereits für 380 Euro im HEK verfügbar und damit unter den günstigsten Modellen in den Top 25.

Grafikkarten: Aufsteiger und Neueinsteiger machen Platzhirsch MSI Konkurrenz

Die ersten drei Plätze sind, wie auch bereits in Q1, wieder belegt von MSI mit der RTX 2080 Ti GAMING X TRIO, RTX 2070 SUPER GAMING X TRIO und der RTX 2060 SUPER GAMING X. Doch nach der Top 3 verändert sich die Grafikkartenlandschaften – Veränderung ist angesagt und einige Aufsteiger schaffen es in die Top 25.

Von Platz 37 auf Platz 4 klettert die GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 von PNY. Die Grafikkarte des Herstellers mit Sitz in New Jersey, USA, liefert in nahezu jeder Kategorie überdurchschnittliche Werte. 13,45 Terraflops Prozessorleistung, 4352 Shader Units und 136 GPixel/s überzeugen jeden Grafiker. So viel Leistung hat allerdings auch ihren Preis: Wer sich die GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 verbauen will, muss über 1250 Euro im HEK bereit halten.

Günstiger kommt man hingegen mit der Inno3D VGA Inno3D GeForce® RTX 3080 10GB iCHILL X4 weg: Die leistungsstarke Grafikkarte, die mit Listing Mitte September noch ganz frisch am Markt ist, springt von null auf den 5. Platz und ist deshalb auch zu Recht in den Highflyer-Charts. Die Grafikkarte bewegt sich mit 720 Euro HEK im mittleren Preissegment.

 

Mainboards: Supermicro schafft den Sprung an die Spitze

Bei den Mainboards tut sich einiges auf den vorderen Plätzen – allerdings diesmal nicht nur von den üblichen Verdächtigen. 

Auf Platz 1 steht das im Vorquartal drittplatzierte ASUS PRIME B450M-A. Mit nur 65 Euro im HEK ist es ein echtes Schnäppchen und verfügt trotz dessen über sämtliche wichtigen Funktionen. Das Mainboard bietet außerdem eine On-Board-Grafik mit Kompatibilität zu AMD-Prozessoren (AMD AM4 Socket for 3rd/2nd/1st Gen AMD Ryzen™/2nd and 1st Gen AMD Ryzen™ with Radeon™ Vega Graphics/Athlon™ with Radeon™ Vega Graphics Processors). An der ein oder anderen Stelle sind aber dennoch aufgrund des günstigen Preises Abstriche zu machen – so entfällt beispielsweise der beliebte Displayport-Anschluss. Mit nur einem HDMI-Ausgang bietet das Mainboard wenig Freiraum für ein ausgereiftes Office-Setup. 

Platz 2 und 3 sichert sich der sonst eher zurückhaltende Hersteller Supermicro mit dem SUPERMICRO H11SSL-i und dem SUPERMICRO H11DSI-NT, die von Platz 13 und 68 den Sprung nach ganz vorne schaffen. Bei beiden handelt es sich um Mainboards für Serverumgebungen, die sonst eher nicht in den oberen Plätzen des Rankings zu finden sind. Beide Modelle verfügen außerdem über einen SP3-Sockel, ein CPU-Sockel der Firma AMD, der die Server-Prozessoren der Epyc-Baureihe aufnehmen kann, die auf der Zen-Architektur basieren. Im Vergleich zum erstplatzierten ASUS PRIME B450M-A liegen die beiden Supermicro Mainboards mit knapp 280 Euro beziehungsweise über 500 Euro im HEK eindeutig in einer anderen Preisliga.

 

Prozessoren: AMD hat weiterhin die Führung inne, doch Intel lässt nicht locker

Die große Überraschung bleibt bei den Prozessoren in diesem Quartal aus: AMD behält weiterhin mit dem Ryzen 5 3600 und Ryzen 7 3700X die Plätze 1 und 2 für sich. Auch in anderen Kategorien des Marktbarometers wurde deutlich, dass AMD immer attraktiver wird. 

Doch Intel lässt natürlich auch nicht locker: Der kalifornische Hersteller ist ebenfalls mit fünf CPUs in den Top Ten vertreten und nach wie vor ein ernstzunehmender Konkurrent – doch bei vielen Händlern steht Intel im Hinblick auf Preis/Leistung auf verlorenem Posten. Die hohen Preise lassen sich eher im High-End-Bereich verargumentieren, wo Intel weiterhin versucht, leistungstechnisch gegenüber AMD zu punkten. 

So auch mit dem erst seit April 2020 gelisteten Intel Core i9 10900K auf Platz 3: Schon im Vorquartal beeindruckt dieser mit 10 Kernen und 20 Threads mit 3,7 GHz. Mit über 500 Euro im HEK ist der i9 10900K aber deutlich teurer als andere Top Ten-CPUs. Im direkten Vergleich mit dem AMD Ryzen 9 3900X auf Platz 4, der über 12 Kerne und 24 Threads mit 3,8 GHz verfügt, schneidet letzterer besser ab: Der auf der Zen-2 Architektur basierende 12 Kern Prozessor besitzt eine höhere Rechenleistung pro Takt (IPC), so dass er bei Einkern-Last eine ähnliche Leistung wie der i9 10900K erreicht. Bei Anwendungen, die sehr stark auf Multi-Threading angepasst sind, ist der AMD CPU hingegen ca. 10 Prozent schneller – und das für nur rund 380 Euro im HEK. 

Auch neu in den Top Ten ist der ebenfalls seit April gelistete Intel Core i7 10700K auf Platz 5. Damit ist Intel mit seinen neuesten Produkten zwar ganz oben mit dabei, für die Spitze reicht es dieses Quartal allerdings erneut nicht. 

 

Server: Spitzenreiter HP Enterprise nimmt Top Ten ein

HP Enterprise dominiert in der Kategorie der Server immer noch ganz klar – und beansprucht in diesem Quartal sogar ausschließlich die gesamte Top Ten für sich. Der erst seit Februar gelistete HP Enterprise ProLiant MicroServer bringt auf Platz 3 allerdings etwas frischen Wind in die Top Ten. Der Microserver von HPE ist ein kostengünstiger Kompaktserver auf Einstiegsebene, der speziell für kleine Büros, Homeoffices und kleine Geschäftsumgebungen entwickelt wurde. Mit 16 GB RAM und einem Intel Xeon E-2224 Prozessor bietet HPE für rund 600 Euro im HEK einen guten Einstieg in die Server-Welt.

Ganz knapp die Top Ten verfehlt hat der seit Januar 2020 gelistete Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 auf Platz 11, sorgt damit aber zumindest für etwas Abwechslung zwischen den Servern von Platzhirsch HP Enterprise. Deutlich mehr Bewegung ist erst ab Platz 32 erkennbar, wo sich neben Fujitsu auch Dell und Lenovo blicken lassen. 

 

Storage Systeme: Senkrechtstart für Neueinsteiger von Synology

Hier ist im dritten Quartal einiges passiert: Synology hat sich mit zwei neuen Modellen aus dem Stand die Plätze 2 und 3 geschnappt und beherrscht damit die Top 5 vollständig. 

Die Synology Disk Station DS920+ ist erst seit Juli gelistet und legt einen echten Senkrechtstart auf den 2. Platz hin. Das Storage System ist besonders für anspruchsvolle Heimanwender oder kleinere Unternehmen geeignet. Der DS920+ NAS-Server bietet dabei 4K Video-Transcoding, Dual NVMe M.2. Cache und eine gute, einfach strukturierte Software. Negativ fällt allerdings auf, dass Synology bei diesem Modell immer noch nur einen 1 GBit/s LAN-Port verbaut – und das, obwohl die DS920+ als Synologys Top-Produkt im 4 Bay NAS-Bereich gilt. Allerdings muss man zugeben, dass ein 10 GBit-Anschluss auch nur mit verbautem SSD Cache signifikante Vorteile bringen würde. Da die DS920+ jedoch über zwei LAN-Anschlüsse verfügt, kann man die Geschwindigkeit beider Ports bündeln, sodass man immerhin auf 2 GBit kommt – was vermutlich für über 99 Prozent aller Nutzer ausreicht.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

21.10.2020|

Rückblick auf zwei Jahre mit der B2B Suite: Herausforderungen, Erfolge und ein Blick in die Zukunft

 

Im August feierte die B2B Suite zweijährigen Geburtstag: Wir blicken zurück auf zwei Jahre mit unserer eCommerce Lösung, wie wir sie in den letzten Jahren weiterentwickelt haben und welche Pläne für die Zukunft schon jetzt existieren. 

Vor rund zwei Jahren, im August 2018, führten Gespräche mit vielen Systemhäusern zu einer zentralen Feststellung: Obwohl sich die Ausgangssituationen stark unterscheiden, stoßen alle auf ähnliche Herausforderungen bei dem Versuch, Endkunden für den Bestellprozess optimal anzubinden. Denn: Gängige Shopsystem sind für die Anforderungen der ITK-Branche kaum geeignet, egal welche Anpassungen man vornimmt, den Ansprüchen von Systemhäusern an eine integrierte Lösung wird ein solches Shopsystem nicht gerecht. Für uns von ITscope stand also fest, eine eCommerce-Lösung zu entwickeln, die vom Endkunden über das Systemhaus bis zur Distribution alle Parteien auf einer Plattform abbildet.  

 

Grundstein für die Entwicklung der B2B Suite

Was damals noch eine vielversprechende Idee war, ist heute das Ergebnis unserer Entwicklung und seit inzwischen zwei Jahren erfolgreiche Realität: Die B2B Suite erfüllt die Anforderungen von sowohl kleinen und mittelständischen Systemhäusern als auch großen IT-Dienstleistern und ermöglicht es, Endkunden aus der Industrie ein individuelles eProcurement Portal aus der Cloud bereitzustellen. 

Insbesondere den Prozess der Anbindung an Procurement-Systeme von Industriekunden, der in den letzten beiden Jahren perfektioniert wurde, erleichtert die B2B Suite deutlich. 

Im konkreten Fall eines Betreibers wurde die B2B Suite via PunchOut an das SAP-System des Industriekunden angebunden. Damit der Kunde Bestellungen aus dem eigenen SAP-System abwickeln kann, loggt er sich direkt aus SAP per PunchOut in die B2B Suite ein, befüllt den Warenkorb, der dann automatisch in SAP übertragen wird und eine Bestellung im Kundensystem erzeugt. Die Bestelldaten werden wiederum zurück in die B2B Suite übernommen, womit dann der Bestellprozess in Richtung der Distributoren mit einer Bestellautomation fortgeführt werden kann. 

In diesem Fall konnten nach nur zwei Monaten Umsetzungsdauer schon die ersten Bestellungen aus dem SAP-System des Kunden über die Schnittstelle vollautomatisiert übertragen werden. Für den Kunden bietet sich damit der große Vorteil, dass alles in der gewohnten Systemlandschaft bestehen bleibt und keine neuen oder zusätzlichen Systeme aufgesetzt werden mussten. Insbesondere auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung ist eine PunchOut-Anbindung ein häufiger Standard und für Systemhäuser Pflicht, um diese Kunden betreuen zu können.

Dem Betreiber selbst gelingt dank der PunchOut-Anbindung eine vollständige Digitalisierung der Vertriebsprozesse und somit eine deutliche Zeitersparnis bei der Abwicklung von Standard-Kundenaufträgen.

“Über PunchOut-Anbindungen können B2B Suite Betreiber kundenspezifische Warenkörbe zur digitalen Übernahme in das Beschaffungssystem des Kunden anbieten und damit durch eine stets aktuelle Datengrundlage für eine hohe Zufriedenheit bei den Industriekunden sorgen. Bisher haben wir eine Anbindung via PunchOut für SAP, SAP Ariba, Onventis, Coupa, Jaggaer und weitere Procurement-Systeme realisiert – nach und nach sind nun noch mehr Systeme in Planung”, erklärt Andy Görnt, Product Owner eCommerce bei ITscope.

Auch hinsichtlich der Abbildung von Freigabeprozessen wurde die B2B Suite kontinuierlich verbessert. “Erst kürzlich kamen auch die Bestellfreigabe sowie Limits mit Berechtigungssystem auf der B2B Suite hinzu. Damit schaffen wir auf Seiten der Industriekunden die Möglichkeit, ihren Einkauf hierarchisch mit Gruppenberechtigungen und Bestelllimits abzubilden. Firmeninterne Freigabeprozesse werden nun berücksichtigt und die B2B Suite integriert sich noch besser in das Tagesgeschäft”, ergänzt Markus Schwitallik, Product Manager eCommerce bei ITscope.

Die wohl wichtigste Neuerung auf internationaler Ebene ist die Mehrsprachigkeit: Die B2B Suite ist neben Deutsch und Englisch auch auf Französisch, Italienisch, Polnisch und Niederländisch verfügbar. Das gesamte Portal ist inklusive Content out-of-the-box vorhanden und vereinfacht für B2B Suite Betreiber die Anbindung internationaler Industriekunden immens. 

 

Digitale Vertriebslösung statt klassischem Shopsystem

Distributorenshopsysteme, bekannte B2C-Shopsysteme, proprietäre Lösungen oder ganz einfach ein Excel-Sheet sind bei vielen Systemhäusern und IT-Dienstleistern gängige Praxis – und “irgendwie” funktionieren diese Lösungen auch, sind dabei jedoch unflexibel, sehr aufwändig und decken bei weitem nicht sämtliche Anforderungen ab. Die kundenseitig erwartete Datenaktualität kann bei der Excel Sheet-Variante vielleicht bei wenigen Vertragsartikeln mit langfristig verhandelten Preisen noch aufrecht erhalten werden. Spätestens beim Ausloten von Cross- und Upselling-Potenzialen kommt diese Lösung dann aber an ihre Grenzen. 

Sind Distributorenshopsysteme im Einsatz, entstehen Abhängigkeiten gegenüber den Distributoren, da Systemhäuser an das Sortiment eines einzigen Lieferanten gebunden sind – was meist nicht ausreicht. Auch klassische B2C Shopsysteme stellen keine überzeugende Alternative dar, da die Kernanforderungen der Systemhäuser – Anbindung von Distributorendaten samt aktueller Preise und Verfügbarkeiten, Content, Anbindung der Endkundensysteme und des eigenen ERPs sowie der gesamte Bestellprozess mit Rückmeldung an die Distribution – sich nur äußerst aufwändig in bestehende Shopsysteme integrieren lassen. Dadurch entstehen wiederum Abhängigkeiten, in diesem Fall gegenüber der eigenen IT, die meist mit der Umsetzung betraut ist. Hinzu kommen hohe indirekte, vor allem personelle, Kosten, die bei der Herkulesaufgabe eines individuellen Shopprojekts anfallen.

Demgegenüber steht die B2B Suite, als passende Lösung für alle Anforderungen der ITK-Branche. “Mit der B2B Suite haben wir eine enorm umfangreiche technische Basis geschaffen, die alle relevanten Handelsprozesse im Systemhausgeschäft abdeckt. Mit einer Vielzahl an Distributionsanbindungen, Schnittstellen zu den ERP-Systemen der Branche, der Abbildung von Procurement-Prozessen und der Integration von Experten-Content bieten wir der Branche eine einzigartige Automation, von der Endkunden- bis zur Distributionsbestellung und wieder zurück. Dies schließt Statusmeldungen zur Bestellung genauso ein wie den umfangreichen Belegaustausch, inkl. elektronischer Übermittlung von Seriennummern, Lieferscheinen und Rechnungen. Mit der B2B Suite ermöglichen wir durchgängig digitale Prozesse auf allen Ebenen,” benennt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH, die Vorteile der Lösung.

 

Was sich in den letzten zwei Jahren alles getan hat

Rund 50 Systemhäuser und IT-Dienstleister haben sich aus genau diesen Gründen in den letzten zwei Jahren für den Einsatz der B2B Suite entschieden. 

Die Anforderungen an die Lösung, die sich im Laufe der Zeit entwickelten, könnten vielfältiger kaum sein: Für einen Kunden wurde eine Single-Sign-On-Lösung für eine nahtlose Integration in ein existierendes Portal realisiert, für einen anderen die Integration von Katalogen aus dem Elektro-Bereich oder die Realisierung von Standards wie BMEcat. Ein Leasingportal wurde gewünscht und konnte mit der B2B Suite umgesetzt werden, sowie ein Mitarbeiter-Incentive-Portal. Auch die Anbindung kommunaler oder öffentlicher Einrichtungen beschäftigen viele Systemhäuser – genau wie ganz allgemein die Anbindung von Industriekunden sowie deren technische Anforderungen, die mit der B2B Suite einfach und schnell gelingen

Generell konnte auch die Dauer von Vertragsunterzeichnung bis zur Abwicklung erster Bestellungen über die B2B Suite während der vergangenen zwei Jahre noch weiter optimiert werden. Grundsätzlich kann ein Betreiber innerhalb weniger Stunden mit einem ersten Prototypen starten und nach rund einer Woche bereits Bestellungen abwickeln. Es sind aber nicht die technischen Umsetzungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern vielmehr der Change-Prozess, der im Hintergrund mit der Etablierung eines Portals einhergeht: Kunden müssen mit dem Portal vertraut gemacht werden, um ihren Einkauf dort zu tätigen und die eigene Vertriebsmannschaft muss gewohnte Prozesse umstellen. Auch wenn die technische Basis schnell aufgesetzt ist, dauert es im Schnitt drei bis sechs Monate, bis alle Voraussetzungen geschaffen und alle Beteiligten mit im Boot sind. In dieser Zeit werden in agiler Zusammenarbeit von ITscope mit dem zukünftigen B2B Suite Betreiber dann aber auch schon erste wichtige Schritte, wie die Definition von Lieferanten, der Aufbau der Preiskalkulation, Anbindungen an Systeme oder die Individualisierung der Portale abgeschlossen.

 

Erfolge sowohl auf Seiten der Betreiber als auch der Endkunden

Die B2B Suite ermöglicht es, alle Geschäftsmodelle der IT-Branche auf einer Plattform abzubilden. Vielen Betreibern erleichtert die Lösung das Tagesgeschäft bei Standardbestellungen und entlastet dadurch den Vertrieb, der wieder mehr Zeit hat, um sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren. Zudem konnte bei nahezu allen Kunden die Anzahl der Besteller deutlich gesteigert werden. 

Die IT Südwestfalen AG, ebenfalls B2B Suite Betreiber, bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Dank der B2B Suite lernen Endkunden neue Möglichkeiten kennen und IT Südwestfalen generiert gleichzeitig zusätzliches Geschäft.  “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG, das Erfolgsmodell. Und sind die Businesskunden glücklich, sind es auch die Systemhäuser.

 

Digitaler Vertrieb der Zukunft

Die Zukunft des Systemhauses ist hybrid, Hardware und Services gehen Hand in Hand und ergänzen sich gegenseitig. Unabhängig davon, ob als Managed Service, SaaS, Leasingmodell, Laufzeitvertrag oder Pay-per-use, die B2B Suite wird in naher Zukunft alle Leistungen der Systemhäuser digital abbilden und sie verkaufbar machen.

 

Mehr zur B2B Suite erfahren Sie unter https://www.itscope.com/b2b-suite/ 

 

Sie möchten die B2B Suite und alle Vorteile rund um die Digitalisierung Ihres Vertriebs kurz und kompakt kennen lernen? Dann ist unser Whitepaper genau das richtige: Erfahren Sie, welche konkreten Schritte Sie umsetzen können, um mit ­weniger Vertriebsaufwand mehr zu verkaufen. Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an.

30.09.2020|

Digitaler Vertrieb der Zukunft – Hürden und Chancen für den ITK-Channel

 

Die kürzlich erlebten Krisenzeiten zeigten, wie unterschiedlich es um die Digitalisierung in Unternehmen steht. Auch im meist stark digitalisierten ITK-Umfeld herrscht insbesondere im Mittelstand noch Nachholbedarf. Speziell im Vertrieb verhält man sich zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und befürchtet den Verlust des Kundenkontakts. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet und stellt vielmehr eine Chance dar, die es zu ergreifen gilt.

Nicht zuletzt die Corona-Krise und die damit verbundene “Flucht” ins Homeoffice machten deutlich, dass der Digitalisierungsfortschritt ins Deutschland sehr unterschiedliche Level erreicht: War es für einen Großteil der Firmen doch recht unproblematisch möglich, von einem Tag auf den anderen von Bürobetrieb auf Homeoffice umzustellen, kämpfte insbesondere die öffentliche Verwaltung aufgrund von fehlender technischer Ausstattung und Infrastruktur mit der Umstellung. 

Mittelstand hat digital einiges aufzuholen

Auch wenn Digitalisierung das ureigenste Dienstleistungsangebot der Systemhäuser an ihre Kunden darstellt, gibt es auch hier nach wie vor bei den internen Prozessen, insbesondere im Vertrieb, großen Nachholbedarf. Im Branchenvergleich gilt die ITK-Branche als gut aufgestellt und mit Abstand am stärksten digitalisiert. Doch gerade der Mittelstand, zu dem auch der Großteil der Systemhäuser und IT-Dienstleister in Deutschland zählt, hinkt digital noch hinterher: Veraltete IT-Infrastruktur, fehlendes technisches Know-How sowie Engpässe bei personellen und finanziellen Ressourcen bremsen den digitalen Wandel. Speziell auch im Vertrieb sind viele Unternehmen zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und arbeiten lieber, wie bisher gewohnt, analog und mit manuellen Prozessen weiter. Die Sorge, den persönlichen Kontakt zum Kunden zu verlieren, prägt das Vorgehen.  

Doch diese Sorge ist im digitalen Vertrieb völlig unbegründet: Nach wie vor kann und wird die Beratung, als zentrale Komponente des Systemhausvertriebs, persönlich durchgeführt werden. Die Corona-Krise hat fundamental dazu beigetragen, dass die B2B Kommunikation innerhalb kürzester Zeit erheblich offener gegenüber neuen Technologien wurde. Verstärkt durch die zuletzt erlebten Krisenzeiten zeigte sich, dass persönlich nicht zwingend vor Ort bedeuten muss. 

Persönlich, aber digital

… so lautet unter diesen Gesichtspunkten die Devise des Vertriebs der Zukunft: persönlicher Kontakt, direkter Austausch und ein fester Ansprechpartner in Kombination mit digitalen Lösungen

Auch für uns von ITscope ist die Zukunft des Vertriebs digital. Denn: Effiziente Beschaffungsabläufe sind immer digital – aber eben auch persönlich. Ausgehend von diesem Grundsatz haben wir die eCommerce-Lösung B2B Suite entwickelt, die Systemhäusern und ITK-Resellern eine individuelle Betreuung und Beratung von B2B Kunden ermöglicht, aber gleichzeitig auch Prozessvorteile ausspielen kann, die sonst nur große, anonyme Plattformen bieten. Mit einem auf den Kunden individuell zugeschnittenen Sortiment und einem Checkout-Prozess, der gerade so schlank ist, dass der Kunde ungestört bestellen kann, bietet die B2B Suite alles, was man auch von einem klassischen Shopsystem erwartet. Doch diese Systeme sind nicht immer passend für die Anforderungen und Prozesse der ITK-Branche und darüber hinaus auch meist sehr teuer und wartungsintensiv. 

Der Einsatz der B2B Suite hingegen erspart den oftmals hohen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Gleichzeitig bietet die B2B Suite auf Anbieterseite die Möglichkeit, Bestellungen einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen und individuell zu beraten, ob der gewählte Artikel tatsächlich der richtige ist oder ob nicht ein anderer besser zur vorhandenen Infrastruktur beim Kunden passt. Dank dieser persönlichen Betreuung bleibt der Kontakt zum Kunden bestehen und zusätzlich wird ein echter Mehrwert geschaffen.  

Ganz neu ist dabei jetzt auch die Möglichkeit, digitale, firmeninterne Freigabeprozesse in der B2B Suite abbilden zu können: Mit dem neuesten Feature, den Bestelllimits, erfolgt eine budgetbasierte Freigabe von Bestellungen durch einzelne Mitarbeiter des B2B Endkunden und darauffolgend eine limitabhängige Freigabe bei dem Systemhaus selbst. 

 

In unserem kostenlosen Whitepaper zur Digitalisierung Ihres Vertriebs erfahren Sie, welche Herausforderungen Sie im digitalen Vertrieb beachten müssen und mit welchen sieben Innovationen Sie digitalen Vertrieb erfolgreich in Ihrem Unternehmen einsetzen.

Sie wollen sich vertrieblich für die Zukunft digital optimal aufstellen? Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an und tauchen Sie noch tiefer in die Materie ein: 

21.08.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:

 

Corona-Krise scheint überwunden, Apple auf dem Siegeszug und PC-Systeme im Sinkflug: ITscope Marktbarometer Q2/2020

Karlsruhe, 21.07.2020 – Nachdem das Marktbarometer im ersten Quartal des Jahres 2020 noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie überschattet wurde, hat sich die Situation inzwischen deutlich entspannt. In den meisten Kategorien steigen die Bestandszahlen seit März wieder stetig an – teilweise sogar deutlich mehr als nötig, wie die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des zweiten Quartals 2020 zeigten.

Während das erste Quartal 2020 noch ganz im Schatten der Corona-Pandemie lag, erholt und normalisiert sich die Situation im zweiten Quartal nun ganz deutlich – von Engpässen keine Spur mehr. Homeoffice-Equipment ist zwar größtenteils wieder ohne Probleme erhältlich, in anderen Produktkategorien, die sich für das Arbeiten von zu Hause weniger gut eignen, sieht es wiederum schwierig aus – jedoch in die ganz andere Richtung, denn die Lager sind übervoll. 

Geht es abwärts für PC-Komplettsysteme? Von Lagerknappheit, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt: Die Lager sind voll und die Preise fallen. Es sieht ganz danach aus, als gingen die Komplettsysteme als Verlierer aus der Corona-Krise. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass die Systeme im Vergleich mit Notebooks deutlich unflexibler und im Homeoffice wenig praktisch sind. Dennoch: Lenovo verteidigt mit dem ThinkCentre M720q 10T7 seine Spitzenposition.

Notebooks hingegen sind endlich wieder unproblematisch erhältlich und besonders Lenovo erhält neuen Antrieb: Der chinesische Hersteller startet mit dem ThinkPad E15 jetzt richtig durch. Auch bei Apple sieht es in diesem Quartal hervorragend aus: Die Highflyer-Charts hat der Tech-Gigant in diesem Quartal fest im Griff, angeführt vom neuen iPhone SE der zweiten Generation. Ein praktisches Smartphone, preisgünstig und mit allen nötigen Features für die Nutzung im Business-Bereich. Bereits das Vorgängermodell von 2016 war dank der Kombination aus gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und handlichem Design auf ITscope lange Zeit äußerst beliebt.

In den Produktkategorien wird es insbesondere bei den Tablets, den Notebooks und nicht zuletzt auch wegen des iPhone SE bei den Smartphones interessant. Apple dominiert auch die Mobilfunk-Kategorie und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten. Ähnlich sieht es bei den Tablets aus: Dort setzt der kalifornische Hersteller seinen Siegeszug fort. Konkurrenz macht aber der Neueinsteiger von Samsung, das Galaxy Tab S6 Lite. Bei den Notebooks allerdings wird das vergleichsweise teure MacBook Pro von Lenovo und HP abgehängt.

Highflyer: Apple erobert die Führung erneut für sich

Nachdem Apple im vergangenen Quartal deutlich Klicks einbüßen musste und von der Spitze der Highflyer-Charts verdrängt wurde, ist der kalifornische Hersteller nun mit gleich vier Produkten zurück an der Spitze. Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres scheint sich die Branche weitestgehend von den Auswirkungen der Corona-Krise erholt zu haben. Nur noch selten gibt es Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Produkten. 

Platz 1 nimmt in diesem Quartal das iPhone SE der zweiten Generation ein, das seit April 2020 gelistet ist. Wie auch schon die erste SE-Reihe in vorhergehenden Marktbarometern ist auch das iPhone SE der zweiten Generation rasant an die Spitze geschossen. Die Reihe ist besonders im Business-Bereich sehr beliebt, denn leistungstechnisch kann das iPhone SE durchaus mit den Apple-Flaggschiffen mithalten. An Freizeitfeatures, wie beispielsweise der Kamera, wurde hingegen gespart. Dadurch ist das Smartphone auch zu einem verhältnismäßig günstigen Preis von rund 400 Euro im HEK erhältlich.

Auf Platz 4 schafft es das seit März 2020 gelistete Apple iPad Pro mit 12,9 Zoll und verdrängt damit den Vorquartalssieger, das Surface Pro 7 von Microsoft. Die Pro-Reihe der Apple Tablets kann sich durchaus auch im Business-Bereich sehen lassen. Passend zum iPad gibt es auch noch die richtige Tastatur in den Highflyer-Charts: Auf Platz 2 landet das Magic Keyboard von Apple. Das Gesamtbild erinnert sehr stark an das vergangene Quartal, als Microsoft sowohl mit dem Surface Pro 7 als auch mit der dazu passenden Tastatur an der Spitze stand. Es scheint, als bewähren sich die “Tablet für Business-Lösungen” der beiden Tech-Giganten im Channel. Dazwischen, auf Platz 3, macht das neue MacBook Air die Führung der Highflyer-Charts für Apple komplett. 

Auf den 5. Platz schafft es die WD Red NAS Hard Drive, ein Neuankömmling in der Festplatten-Kategorie. Die SATA Hard Drive mit 4 Terabyte ist speziell für den NAS-Einsatz konzipiert und mit einem Preis von 94 Euro im HEK recht günstig. Besonders im Vergleich zum Vorgängermodell der Reihe ist der erweiterte Festplatten-Cache, der bei der WD Red NAS Hard Drive stolze 256 MB beträgt. Bei der Plattentechnologie setzt die WD Red NAS Hard Drive auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik, eine im Vergleich zur bisher verwendeten Conventional Magnetic Recording (CMR) neuere Aufzeichnungstechnik. Mit SMR lassen sich dank überlappender Datenspuren die Speicherdichte und die Gesamtspeicherkapazität erhöhen. Gleichzeitig kann das aber auch für Leistungseinbußen sorgen, da beim Beschreiben einer Spur auch die anderen Spuren aktualisiert werden müssen, was häufig für Kritik an der SMR-Technik sorgt.

Den 7. Platz schnappt sich der neue Stern am CPU-Himmel von Intel: Der Intel Core i9 10900K, der erst seit Ende April 2020 bei ITscope gelistet ist. Der neueste Prozessor des kalifornischen Herstellers überzeugt mit sehr guter Leistung, auch bei Spielen. Großes Manko ist allerdings der Preis: Mit über 500 Euro im HEK ist der i9 10900K deutlich teurer als vergleichbare CPUs von Dauerkonkurrent AMD.

Direkt dahinter, auf dem 8. Platz, steigt das Jabra Evolve2 40 MS Stereo neu mit ein. Das seit März 2020 gelistete Headset verdankt seinen Erfolg sicherlich auch dem aktuellen Trend zu Homeoffice und Videokonferenzen, wofür Headsets unerlässlich sind. Mit der neuen OnEar Headset-Reihe Evolve2 bietet Jabra mit Geräuschisolierung und Busylight-Funktion ein Headset, das konzentriertes Arbeiten im Büro erleichtern soll – und natürlich auch für das Arbeiten von zu Hause von Vorteil ist. Die neue Serie punktet im Vergleich zu Vorgängermodellen insbesondere mit einer längeren Akkulaufzeit und einer verbesserten Performance. Das Evolve2 40 verfügt über 40 mm große Treiber sowie drei Mikrofone. Außerdem ist es schnurgebunden und unterscheidet sich damit von den beiden anderen Modellen der Reihe – ist aber mit einem HEK von rund 80 Euro auch das günstigste der Evolve2-Familie.

Sommerlich-warme Temperaturen spürt man auf Platz 23, den sich der Xiaomi Mi Smart Pedestal Fan 2S sichert. Sowohl im Büro als auch im Homeoffice sorgt der mobile Standventilator bei heißen Temperaturen für einen kühlen Kopf und ist dabei vergleichsweise geräuscharm. 

TFTs: HP und Dell ungebrochen an der Spitze

Im Bereich der TFTs tut sich auch im zweiten Quartal des Jahres nicht viel, die ersten beiden Plätze bleiben gleich: Ungebrochen liegen HP und Dell an der Spitze, gefolgt von Samsung und LG. 

Dell hält mittlerweile das dritte Quartal in Folge die Pole Position mit dem seit 2018 gelisteten P2419H – und das mit über 2.000 Klicks Vorsprung. Mit einem HEK von rund 130 Euro für den 24 Zoll-Bildschirm liegt der P2419H auch im Preis-/Leistungsverhältnis ganz weit vorne. Den dritten Platz hat sich ebenfalls Dell mit dem P2719H gesichert, dem gleichen Modell in der 27 Zoll-Variante. 

Dazwischen bleibt HP mit dem rund 3.000-mal geklickten EliteDisplay E243i auf dem zweiten Platz des Rankings. Erst danach folgen LG und Samsung, auf dem 4. und dem 6. Platz. 

Die vorderen Plätze bleiben nach wie vor von den üblichen Verdächtigen besetzt und ein “Game Changer” im Bereich der TFTs bleibt weiterhin aus: Alle in den oberen Rängen gelisteten Displays sind von 2018 oder noch älter.

 

Mobiltelefone: Apples neues iPhone SE steigt direkt oben mit ein

Bei den Mobiltelefonen wird es in diesem Quartal besonders spannend: Apple dominiert die Mobilfunk-Kategorie deutlich und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten, mit allen Platzierungen von 1 bis 5. Nicht zuletzt ist das dem Ende April erschienenen Neuankömmling der iPhone-Familie zu verdanken. 

Den ersten Platz sichert sich das neue iPhone 11 mit 64 GB und verdrängt damit das iPhone 8 von der Spitze. Die neueste und leistungsstärkste Generation der Apple-Smartphones ist derzeit für knapp 650 Euro im HEK bei ITscope gelistet und schafft über 4.000 Klicks.

Platz 2 nimmt ein echter Aufsteiger ein: Das seit April 2020 gelistete iPhone SE der zweiten Generation springt von Null direkt in die Top-Platzierungen des Rankings. In dem Gerät ist ein A13-Chip und somit der gleiche wie im iPhone 11 Pro verbaut. Auch Speicher und Software sind gleich. In Sachen Leistung hält das iPhone SE also durchaus mit den Top-Modellen mit, gespart wird hingegen bei Kamera und Bildschirmauflösung – Dinge, die im Business-Bereich weniger von Bedeutung sind. Auch das Display ist kleiner und anstatt des modernen Face ID-Systems verfügt das iPhone SE nur über die Touch ID. Schon das Vorgängermodell des “Budget” iPhone SE war im Business-Bereich sehr beliebt: Die erste Generation hielt sich dank gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem handlichen Format als Dauerbrenner in den ITscope-Charts. Doch bereits auf den ersten Blick unterscheidet sich das neue iPhone SE vom vier Jahre älteren Modell, denn es ist mit einer Displaydiagonale von 4,7 Zoll deutlich größer als der Vorgänger mit 4 Zoll. Noch klarer werden die Unterschiede dann in Bezug auf die Technik: Wie zuvor beschrieben, sorgt ein A13 Bionic-Prozessor für eine immens verbesserte Schnelligkeit im Vergleich zum Modell von 2016. Überzeugend ist am iPhone SE aber vor allem der Preis: Wie auch das frühere Modell der SE-Reihe ist die neue Generation mit einem HEK von rund 400 Euro deutlich günstiger als vergleichbare Apple-Smartphones.

Das Samsung Galaxy A51 schafft es immerhin auf den 9. Platz in der Kategorie Mobiltelefone. Das Nachfolgermodell des beliebten Samsung Galaxy A50 spielt damit recht weit oben mit. Nur das Xcover 4s (Platz 6), das Galaxy A40 (Platz 7) und das Galaxy S10 (Platz 10) des südkoreanischen Herstellers haben es neben Apple in die Top 10 der Mobiltelefone geschafft.  

Das Samsung Galaxy S10 Lite, das seit Januar 2020 bei ITscope gelistet ist, springt in diesem Quartal von Platz 107 auf Platz 14. Das Lite-Modell unterscheidet sich preislich zwar nur wenig vom Hauptmodell, kann sich aber hinsichtlich Leistung ebenfalls sehen lassen: Das S10 Lite hat einen performanten Chip verbaut und verfügt über 8 GB Arbeitsspeicher. Für einen HEK von 455 Euro stimmt hier das Preis-/Leistungsverhältnis auf jeden Fall.    

 

Tablets: Samsung Galaxy Tab S6 Lite legt beeindruckenden Einstieg hin

Bei den Tablets kann man in diesem Quartal eher von Stabilisierung als von Veränderung sprechen: Apple und Microsoft sind nach wie vor Spitzenreiter, aber Samsung möchte auch vorne mitspielen. Vor allem Apple liefert in diesem Quartal die Aufsteiger unter den Tablets. 

Auf Platz 1 steht wieder das Apple iPad 10.2 Zoll. Das seit September 2019 gelistete Tablet verdrängt damit den Erstplatzierten des Vorquartals, das Microsoft Surface Pro 7, welches sich den 2. Platz erkämpft. 

Die dritte Stufe des Siegertreppchens belegt das Samsung Galaxy Tab A, das sich mit einem Aufstieg vom 29. Tabellenplatz des Vorquartals enorm verbessert hat. Das Tablet zeichnet sich besonders durch seinen sehr günstigen Preis und das hochauflösende LED-Display aus. Mit einem HEK von rund 200 Euro ist es mit Abstand das günstigste Tablet unter den Top 10. Die starke Nachfrage scheint sich jedoch auf den HEK auszuwirken: Dieser liegt bei dem Tab A jetzt im Durchschnitt 20 Euro höher als noch im Vorquartal.     

Einen beeindruckenden 6. Platz hat sich ein Neueinsteiger von Samsung gesichert, das seit April 2020 gelistete Galaxy Tab S6 Lite. Analog zu den Mobiltelefonen hat Samsung hier eine günstigere Tablet-Variante des Hauptmodells S6 herausgebracht. Mit einem HEK von 360 Euro ist es eine preiswertere Alternative in der Kategorie Tablets. Zwar muss man im Vergleich zum Hauptmodell weniger Leistung sowie einen schwächeren Bildschirm in Kauf nehmen, dafür überzeugt das Galaxy Tab S6 Lite jedoch mit einer soliden Akkuleistung, erweiterbarem Speicher und dem mitgelieferten S-Pen. 

Einen ebenfalls ordentlichen Sprung schafft das seit März 2020 Apple iPad Pro in der 128 GB-Variante: Das Modell mit 12,9 Zoll hüpft von Platz 173 auf die 9, die 11 Zoll-Ausgabe sogar von 190 auf den 8. Platz. Das Tablet, das sich durchaus in einer Business-Umgebung sehen lassen kann und in einer Liga mit dem Surface Pro 7 spielt, verfügt über den neuen A12Z Bionic Chip von Apple. Dieser soll laut Hersteller das Tablet leistungsfähiger machen als so manches Windows-Notebook. Auch anspruchsvolle Aufgaben, wie beispielsweise das Editieren von 4K-Videos und 3D-Modellen, sollen dadurch möglich sein.

 

Notebooks: Lenovo und HP geben den Ton an

Im letzten Marktbarometer war die Kategorie der Notebooks stark geprägt von durch die Corona-Pandemie bedingten Engpässen. Die kurzfristige Flucht ins Homeoffice sorgte dafür, dass sich Notebooks zum besonders begehrten Gut entwickelten. Inzwischen hat sich die Situation jedoch deutlich entspannt und Notebooks sind wieder verfügbar, wie auch die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform zeigt.

Das zuletzt zweitplatzierte Lenovo ThinkPad E15 sichert sich in diesem Quartal die Führung – und das mit einem ordentlichen Abstand. Mit über 10.000 Klicks wurde es mehr als doppelt so häufig aufgerufen wie das zweitplatzierte Notebook von HP. 

Mit den sich seit April wieder normalisierenden Lagerbeständen erholt sich auch der durchschnittliche HEK: Im Zenit der Corona-Krise musste man fast 800 Euro aufbringen, wohingegen das ThinkPad E15 inzwischen für rund 675 Euro im HEK erhältlich ist. Damit ist es preislich ungefähr gleich auf mit der Konkurrenz von HP auf Platz 2, dem HP ProBook 450 G6

Auch Apple schafft es mit seinen Notebooks in die Top 10: So ist das verhältnismäßig teure MacBook Pro von 2019 auf Platz 4 geklettert. Wem bei einem HEK von rund 2.500 Euro nicht schwindelig wird, für den lässt das MacBook garantiert keine Wünsche offen: 1TB SSD Festplatte, IntelCore i9 Prozessor der neuesten Generation, 15,9 Zoll Retina-Display und Touchbar lassen die Konkurrenz auf den oberen Rängen blass aussehen. 

In Bezug auf die Prozessoren wird Intel allerdings in naher Zukunft abgelöst werden: Auf der Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC gab Apple den Wechsel von Intel- auf ARM-Prozessoren bekannt. Innerhalb von zwei Jahren sollen alle Mac-Modelle umgestellt werden, dennoch wird es auch weiterhin Geräte mit Intel-Prozessoren sowie die entsprechende Software dafür geben. 

Günstiger kommt man hingegen mit dem Neuankömmling des kalifornischen Herstellers weg. Das MacBook Air, das seit März 2020 gelistet ist, schafft den Sprung auf den 6. Platz. Die neueste Generation der Air-Reihe beeindruckt mit einem Intel i3 Prozessor und verschiedenen Speichervarianten. Mit einem HEK von 950 Euro ist es zwar kein Schnäppchen, dennoch deutlich günstiger als Geräte aus Apples Pro-Reihe.  

Platz 9 und 12 sichern sich die Neuankömmlinge von HP: Das HP ProBook 450 G7 in der Intel i5- und das HP 250 G7 in der i3-Variante. Beide Geräte sind seit Februar 2020 bei ITscope gelistet und legen als Nachfolgemodell des zweitplatzierten G6 direkt einen guten Start in die Geschäftswelt hin. Wer allerdings schon ein HP ProBook 450 G6 besitzt, für den besteht vorerst kein Grund umzusteigen: Bis auf ein neues Keyboard, einen verbesserten Bildschirm und einigen neuen Features, wie Gesichtserkennung und Fingerabdruck, hat sich nicht allzu viel getan. 

 

PC-Komplettsysteme: Verlierer der Corona-Krise?

Entwickeln sich Komplettsysteme während der Corona-Krise zum Ladenhüter? Auch hier gibt die Auswertung der ITscope Bestandszahlen aufschlussreiche Einblicke: Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt. Ein wahrscheinlicher Grund: Corona führte zu einem generellen Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten. Dabei hat insbesondere das Homeoffice enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks anstelle der deutlich unflexibleren Komplettsystemen.

Hinzu kommt, dass in dieser Kategorie auch kaum neue Modelle auf den Markt kamen – es hat sich also nicht viel getan, die oberen Plätze wechseln lediglich untereinander. Den ersten Platz belegt unverändert das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, das die Konkurrenz chancenlos abhängt. Mit über 6.000 Klicks hat es über dreimal so viele Aufrufe wie der zweitplatzierte ProDesk 400 G6 von HP. Doch trotz stabilem Interesse an diesem Komplettsystem ist ein Einfluss der Corona-Krise dennoch nicht von der Hand zu weisen: Der Preis weist seit Mitte April eine Abwärtstendenz auf und fällt von den bisherigen 540 Euro im HEK auf jetzt nur noch 500 Euro. 

Auch insgesamt zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab: Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Grafikkarten: Stromsparender Office-Newcomer mit drei Displayports

Wie bereits im Vorquartal hält sich die High-End Grafikkarte RTX 2080 Ti GAMING X TRIO von MSI an der Grafikkarten-Spitze. Der hohe Einkaufspreis von über 1.100 Euro tut der Beliebtheit dabei keinen Abbruch. 

Neben dem taiwanesischen Hersteller MSI, der in der Kategorie besonders dominiert und die ersten vier Platzierungen allein für sich beansprucht, hat es auch Gigabyte in die Top 10 geschafft. Die seit August 2019 gelistete GeForce RTX 2070 Super Gaming, die in Q1 noch auf Rang 37 lag, erreicht nun einen stolzen 5. Platz. Zurecht, denn auch im Test überzeugt sie, insbesondere was die Kühlung angeht: Mit drei Kühlern bleibt die GeForce RTC 2070 Super Gaming auch im Stresstest unter 61 Grad, was eine höhere Taktungsrate mit sich bringt.   

Den 7. Platz belegt PNY mit der Quadro P4000. Mit rund 740 Euro im HEK zählt sie eher zu den teuren Modellen, hat aber auch einiges auf dem Kasten: Die GPU zeichnet sich besonders durch eine hohe Taktrate von 1200 MHz aus und verfügt mit über 90 px/s auch über eine gute Pixelrate.  

Auf den 24. Platz schafft den Aufstieg die seit Dezember 2019 auf ITscope gelistete Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse. Dieses Modell besticht besonders durch den geringen Energieverbrauch sowie drei Displayportausgänge – und ist damit für den Einsatz im Office optimal geeignet. Auch der Preis trägt seinen Teil zum Erfolg der Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse bei, denn die Grafikkarte ist ist mit einem HEK von 190 Euro deutlich günstiger als die Top-Produkte der Kategorie. Im Gaming-Bereich ist die Grafikkarte hingegen eher ungeeignet und kämpft schon mit 60 fps (Full-HD), wodurch sie im CHIP-Test nicht überzeugen kann.

 

Mainboards: MSI, Asus und Gigabyte dominieren die Top Ten

Wie auch bereits im Vorquartal haben die drei taiwanesischen Hersteller MSI, ASUS und Gigabyte die Nase vorn, wenn es um leistungsstarke Mainboards geht. 

Den ersten Platz sichert sich in diesem Quartal das MSI B450 TOMAHAWK MAX mit dem klassischen AM4-Sockel. Das seit Juli 2019 bei ITscope gelistete Mainboard besticht besonders durch seinen Preis: Für 120 Euro im HEK bietet das Mainboard nicht nur leistungstechnisch einiges, sondern verfügt laut Testurteil auch über eine vergleichbar kräftige Spannungsversorgung, umfangreiches Bios und glänzt mit seinem schlichten Design ohne viel Schnickschnack.

ASUS schafft es mit dem ROG Strix X570-E Gaming von Platz 49 auf den 11. Platz. Das Mainboard bietet sehr gute Leistungsfähigkeit kombiniert mit erstklassiger CPU-Spannungsversorgung. Zur Ausstattung zählen u.a. acht SATA-6GBit/s-Schnittstellen und neun USB-3.1-Gen2-Buchsen. Eine überzeugende Gesamtperformance hat aber auch mit einem HEK von knapp 270 Euro ihren Preis.

 

Prozessoren: AMD Ryzen wieder auf der Pole Position

Bei den CPUs geht der altbekannte Kampf um die Tabellenführung wieder in die nächste Runde. Dieses Quartal hat AMD die Nase vorn und verdrängt Intel gleich vom ersten und zweiten Platz. Ein klarer Sieger ist aber noch immer nicht erkennbar, die beiden Hersteller schenken sich nichts in Sachen Beliebtheit und wechseln sich von Quartal zu Quartal bei der Spitzenpositionierung ab. 

Ende des Jahres steht allerdings ein Ereignis an, das sich positiv für AMD auszahlen könnte: Zum Jahreswechsel releasen sowohl Microsoft als auch Sony ihre Next Gen-Spielekonsolen, die PS5 und die Xbox Series X. Beide kommen mit speziell für sie angepassten AMD CPUs auf den Markt. Die Besonderheit bei den Konsolenchips ist, dass sie über Jahre hinweg die wachsenden Ansprüche der Spieleindustrie erfüllen müssen. Der letzte Generationswechsel war vor sieben Jahren und schon damals haben Sony und Microsoft auf AMD gesetzt. 

Dieses Quartal lief auch insgesamt betrachtet wirklich gut für AMD: Mit fast 2.500 Klicks sichert sich die AMD Ryzen 7 3700X mit 3.6 GHz und 8 Kernen den 1. Platz. Der seit Juni 2019 gelistete Chip ist mit 275 Euro im HEK ein echter Preis-Leistungs-Sieger und lässt vergleichbare Intel-Produkte alt aussehen – so auch den drittplatzierten Intel Core i7 9700K, der bei vergleichbarer Leistung im HEK 60 Euro teurer ist. 

Intel hat in diesem Quartal allerdings einen Riesen mit ins Spiel gebracht. Der Intel Core i9 10900K, der seit April 2020 gelistet ist, setzt in Sachen Leistung neue Maßstäbe: Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem 9900K, legt Intel hier mit 2 Kernen mehr nach und besticht mit einer höheren Taktrate von 3,7-5,3 GHz sowie einer verbesserten Speichertaktung von 2933 MHz. Mit rund 850 Klicks schafft es der 10900K nur knapp nicht in die Top Ten, landet aber auf einem für den Neueinsteiger sehr passablen 13. Platz. In Intels CPU-Portfolio ist er hingegen der Superstar – das schlägt sich mit über 500 Euro auch im Preis nieder. Den viertplatzierten AMD Ryzen 9 3900X mit 12 Kernen, der sich leistungstechnisch durchaus mit dem 10900K messen kann, bekommt man schon für 100 Euro weniger. 

Generell liegt Intel auch in der Architektur ein ganzes Stück hinter der Konkurrenz von AMD. Der kalifornische Hersteller steckt inzwischen seit sechs Jahren in der 14nm-Architektur fest, während AMD schon längst den Quantensprung auf die 7nm-Architektur gemeistert hat. Ansonsten herrscht nur wenig Bewegung bei den CPUs, in den Top 50 tummeln sich ausschließlich AMD und Intel – für andere Hersteller ein schwieriges Feld. 

 

Server: One-Man-Show von HP Enterprise

Nach wie vor spielt HP Enterprise die Hauptrolle in der Kategorie der Server – und das ganz alleine: Die ProLiant-Serie des amerikanischen Herstellers dominiert fast ausschließlich die Top Ten. Mit knapp 1.000 Klicks schnappt sich der seit April 2019 gelistete HPE ProLiant ML350 Gen10 Base den 1. Platz zwischen seinen “Serienkollegen”.

Fujitsu schafft es dieses Quartal relativ weit nach oben und konkurriert zumindest in den Top 25 mit HP Enterprise: Der seit Januar 2020 gelistete Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 erreicht mit 247 Klicks einen stolzen 18. Platz. Der Tower-Server eignet sich, auch wegen des vergleichsweise günstigen Preises von rund 750 Euro im HEK, besonders für kleine und mittelständische Unternehmen. Er verfügt über die neuesten Prozessoren der Intel Xeon E3-1200 v6 Produktfamilie, Core i3, Pentium und Celeron Prozessoren und eignet sich mit bis zu 64 GB DDR4-Speicher für alle wesentlichen Computing-Anforderungen. 

 

Storage-Systeme: Neueinsteiger von Synology startet durch

Bei den Speicherlösungen hat sich ebenfalls nicht viel getan, Synology und QNAP beherrschen die Top 10. Die ersten vier Platzierungen sind sogar mit den exakt gleichen Systemen wie im Vorquartal besetzt: Mit knapp 2.000 Klicks liegt nach wie vor die seit 2017 gelistete Synology DS218+ ganz vorne, die Synology Disk Station DS918+ folgt mit rund 1.300 Klicks. Auf den Plätzen 3 und 4 liegen die TS-431P und TS-231P des taiwanesischen Herstellers QNAP.

Auf dem 5. Platz wird es dann spannend: Diesen sichert sich quasi aus dem Stand die erst seit Beginn des Jahres gelistete Synology Disk Station DS220j. Die j-Reihe eignet sich optimal für den Einstieg in die Serverwelt von Synology. Mit der Disk Station DS220j hat Synology ein kostengünstiges Einsteigermodell mit der neuesten Technik im Produktportfolio. Der Speicher des Systems ist zwar auf bis zu 32 TB erweiterbar, mit 512 MB Arbeitsspeicher ist es allerdings eher für den Privatgebrauch oder für Kleinunternehmen geeignet. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.07.2020|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

 

Karlsruhe, 07.07.2020 – Während sich einerseits die Lagerbestände im Bereich des Homeoffice-Equipments nach dem Höhepunkt der Corona-Krise wieder stabilisieren, haben einige Produkte mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. PC-Komplettsysteme, die im Vergleich mit leichten und flexiblen Notebooks im Homeoffice eindeutig im Nachteil sind, werden aktuell kaum nachgefragt. In der Folge steigen die Lagerbestände stetig an – mit kritischen Auswirkungen auf den Preis. 

Noch im März sahen die Lagerbestände im Bereich der IT-Hardware beunruhigend aus: Notebooks waren nahezu ausverkauft, Headsets, Monitore und Webcams gleichermaßen dringend gesucht – eben alles, was für die Grundausstattung im Homeoffice benötigt wurde. 

Im letzten Update Mitte Mai zeigte die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform, dass die Lagerbestände wieder ansteigen und sich die Lage normalisiert. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass eine Produktkategorie ganz andere Hürden überwinden muss.

Komplettsysteme auf dem absteigenden Ast

Bei den für das Homeoffice eher ungeeigneten Komplettsystemen entwickelten sich die Lagerzahlen in die gegensätzliche Richtung. Wo bei anderen Produkten die Bestände im Keller waren, ist bei den Komplettsystemen die Tendenz steigend. Was im Mai bereits erahnt werden konnte, wird nun immer klarer: Mit wachsendem Bestand sinken die Preise. Nicht nur herrscht aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage Zögerlichkeit bei Infrastrukturprojekten, auch wurde während der Corona-Krise klar, dass zukünftig Notebooks zum Standardinventar zählen müssen, um Mitarbeitern erhöhte Flexibilität gewährleisten zu können. 

“Das Bild, was sich uns aktuell zeigt, erlaubt uns einen Blick in die Zukunft: Wir vermuten, dass PC-Komplettsysteme mehr und mehr aus dem Office-Bereich verschwinden und durch Notebooks ersetzt werden. Viele Firmen haben während der Corona-Krise erkannt, wie wichtig flexibles Arbeiten ist und wollen das mit dem passenden Equipment unterstützen”, erklärt Oliver Gorges, Vertriebsleiter bei cop software + services, Tochterfirma der ITscope GmbH. 

Diese Tatsache belegen auch die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer für das 2. Quartal 2020. Offensichtlich entwickeln sich Komplettsysteme zum Ladenhüter – und eine Besserung ist aktuell noch nicht in Sicht. 

Volle Lager sorgen für fallende Preise

Im Vergleich der Zahlen des 1. und 2. Quartals 2020 zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab. Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen aus dem 2. Quartal 2019 zeigt zwar, dass auch bei den damaligen Top 10 einzelne Produkte über den Zeitraum von März bis Juli im Preis sanken – allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Von einem saisonalen Phänomen kann man daher nicht ausgehen. Das verdeutlicht auch eine Einzelbetrachtung der aktuellen Top 10.

Top-Produkte zeigen eindeutiges Bild

Der im aktuellen Quartal sowie auch in den beiden Quartalen davor auf Platz 1 befindliche und seit August 2019 in ITscope gelistete Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) ist hier ein besonders anschauliches Beispiel: Unterlag der HEK des PC Systems noch bis April nur minimalen Schwankungen, nimmt er seitdem stetig ab und pendelt sich bei 490 Euro ein – zuvor lag dieser bei weitestgehend konstanten 530 Euro. Grund dafür scheint der steigende Lagerbestand zu seinWaren zuvor maximal 5.500 Artikel seitens der Distribution auf ITscope gemeldet, sind es mit dem aktuellen Höchstwert fast 20.000.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) Oktober 2019 bis Juli 2020

Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei den Komplettsystemen auf Platz 2 und 3 des ITscope Marktbarometers. Bei dem seit Juli 2019 gelisteten, zweitplatzierten HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) ergibt sich die gleiche Kombination aus vollen Lagern und fallenden Preisen. Zwar ist die Summe mit knapp 5.500 Lagerartikeln insgesamt geringer als beim Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, dennoch hat sich der Lagerbestand im Vergleich zu den Vor-Corona Werten fast verdoppelt. Bei diesem Überangebot ist ein fallender HEK die logische Konsequenz: Auch wenn bei diesem System der HEK-Trend nicht ganz so gleichmäßig ist wie beim erstplatzierten von Lenovo und stärkeren Schwankungen unterliegt, lag der HEK vor Corona in Q4 2019 und Q1 2020 nie so tief wie mit den aktuellen rund 500 Euro. 

 

Preis/Lager/Status-Historie HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) Oktober 2019 bis Juli 2020

Außerdem liegt beim HP ProDesk 400 G6 die Verkaufstendenz zwischen Januar und März bei null – denn die Lager sind leer. Eine mögliche Erklärung dafür könnten Lieferengpässe aufgrund des Lockdowns in China sein. Im März folgt dann ein kurzer Ausschlag der Verkaufstendenz und der Bedarf wird nachgeholt. Danach sinken die Verkaufszahlen jedoch rasch wieder und die Lager bleiben gefüllt. Wie es scheint, sollen niedrigere Preise dem sinkenden Absatz nun entgegenwirken.  

Auch der Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) auf dem 3. Platz, der ebenfalls seit Juli 2019 auf der ITscope Plattform gelistet ist, hat mit fallenden Preisen zu kämpfen. Der Lagerbestand der Distribution mit über 3.000 Artikeln ist vergleichsweise hoch und der HEK von rund 450 Euro entsprechend niedrig. 

 

Preis/Lager/Status-Historie Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) Oktober 2019 bis Juli 2020

Wie wird sich die Situation weiter entwickeln – auch “nach Corona”? Werden die Veränderungen so tiefgreifend sein, dass tatsächlich ein nachhaltiges Umdenken stattfindet, hin zu einer flexiblen Arbeitswelt, die sich räumlich unabhängig abspielt? Oder handelt es sich nur um eine Momentaufnahme und die Nachfrage nach Komplettsystemen steigt wieder, sobald sich die wirtschaftliche Lage entspannt? Es bleibt spannend – und abzuwarten, wie sich die Nachfragesituation weiterhin entwickelt. 

Im vierteljährlich erscheinenden Marktbarometer analysiert ITscope rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller.
Wenn auch Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen möchten, dann testen Sie ITscope – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

07.07.2020|

ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Antworten auf Fragen im Umgang mit Rechnungen während
der Umsatzsteuersenkung ab 01.07.2020 finden Sie in unserem FAQ

Die für Juli 2020 geplante Umsatzsteuersenkung stößt bei weitem nicht nur auf Begeisterung: Soll die Maßnahme einerseits für finanzielle Entlastung sorgen und die Wirtschaft nach den durch Corona verschuldeten Umsatzeinbrüchen wieder ankurbeln, bringt sie insbesondere für B2B-Unternehmen mehr Sorgen als Segen mit sich. Doch ein möglicher Lösungsansatz existiert.

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung Anfang Juni die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln. Was auf den ersten Blick nach einer willkommenen Maßnahme klingt, sorgt jedoch auch für Klärungsbedarf – insbesondere im B2B Geschäft hält sich die Begeisterung stark in Grenzen. Denn im Business to Business (B2B)-Bereich bringt die Reduktion als “durchlaufender Posten” keine Vorteile, sondern im Gegenteil, nur zusätzlichen Aufwand. Speziell die Buchhaltung von Managed Services-Anbietern der IT-Branche, die mit im Voraus bezahlten Abonnements arbeiten, stehen vor einem Berg bürokratischer Arbeit, sollten die derzeit geplanten Maßnahmen nicht rechtzeitig vor dem Inkrafttreten abgemildert werden. Der kurzfristige Umstellungsaufwand verursacht Mehrkosten, die trotz der Senkung in einem halben Jahr voraussichtlich nicht wieder aufgewogen werden können.

Rechnungen aus 2019 korrigieren?

Zwar ist die Maßnahme zeitlich aufs zweite Halbjahr 2020 begrenzt, betroffen sind allerdings nicht nur Rechnungen, die in diesem Zeitraum gestellt werden. Es reicht also, entgegen einer ersten oberflächlichen Betrachtung, nicht, den Umsatzsteuersatz “einfach” zum 01.07. auf 16% einzustellen und im Januar dann wieder zurück auf 19%. Eventuell noch ein Erlöskonto für die Verbuchung bei der Steuerkanzlei anpassen und die Sache ist erledigt? Bei Anbietern von Laufzeitverträgen ist das alles andere als einfach realisierbar, denn auch Zeiträume vor und nach der Umstellung sind betroffen: Im B2B-Bereich gilt die Steuersenkung nach derzeit bekanntem Stand auch für Rechnungen aus der Vergangenheit, die nun rückwirkend korrigiert werden müssten. Denn wie auch ITscope, bieten viele IT B2B-Firmen Software- oder Datenbanklösungen als Abonnements bzw. Laufzeitverträge an, die vom Großteil der Kunden jährlich im Voraus bezahlt werden. Grund dafür ist unter anderem, dass im B2B- und insbesondere im SaaS-Umfeld Rabatt-Modelle üblich sind, bei welchen sich der Preis reduziert, je länger Laufzeit und Abrechnungsperiode sind.

Sollte es keine erleichternde Übergangsregelung geben, wären im Zuge der Steuersenkung sämtliche Jahresrechnungen, die seit August 2019 gestellt wurden, nachträglich falsch, da für die Umsatzsteuer der Leistungszeitraum maßgeblich ist – also z.B. elf Monate mit 19% und ein Monat, der mit 16% abgerechnet werden muss. In der Folge müssten unzählige rückwirkende Anpassungen durchgeführt werden. Und die Rechnungsstellung bei jährlicher Abrechnung wird ab Juli ebenfalls deutlich komplizierter: Verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Artikeln müssen angegeben werden, damit in der Buchhaltung die jeweiligen Erlöskonten angesteuert werden können. Diese werden dann für die entsprechenden Zeiträume mit 16% und 19% verbucht, damit die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erstellt werden kann. Auch hierfür ist bisher keine Sonderregelung absehbar – und die Zeit drängt: Ohne Verlängerungsantrag ist die Umsatzsteuer bis zum 10. des Folgemonats anzumelden.

Ganz abgesehen von der Unsicherheit, ob die Maßnahme nicht auch noch in 2021 verlängert wird – dann geht alles noch einmal von vorne los.

Das Bürokratiechaos kommt

Falls keine begleitende Vereinfachungsvorschrift verabschiedet wird, müssten B2B-Unternehmen theoretisch alle alten Jahresrechnungen der letzten Monate korrigieren und damit sowohl sich selbst und ihren Kunden, als auch den Steuerbehörden erheblichen Aufwand bescheren.
Denn nach §14c Satz 1 UStG sind zwar Firmen dazu verpflichtet, die überhöht in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in voller Höhe abzuführen. B2B-Kunden haben aber theoretisch nicht das Recht, die überhöhte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug zu bringen und müssten daher auf eine geänderte Rechnung bestehen, selbst wenn diese im Jahr 2019 bereits komplett inklusive Vorsteuer abgewickelt wurde.

Vorschlag zur Lösung …

Eine Möglichkeit, die komplexe Situation zu erleichtern, wäre, mit Bezug auf §14c bei der Umsetzung des Vorhabens klarzustellen, dass auch für Empfänger von zu hoch gestellten Rechnungen Rechtssicherheit bzgl. der Umsatzsteuervoranmeldung besteht – zumindest für bereits bezahlte Rechnungen. Dann könnten B2B-Firmen ihre Kunden entsprechend informieren, dass es bei 19% bleibt und nur im Bedarfsfall auf Anfrage eine Korrekturrechnung ausgestellt wird – z.B. für noch nicht bezahlte Rechnungen.

Auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) fordert mehr Klarheit bei der Steuersenkung. Pragmatische Wege müssen gefunden werden, um rechtliche Hürden kurzfristig zu beseitigen. Bei Anbietern von Managed Services greifen die von Bitkom genannten Forderungen jedoch immer noch zu kurz. Hier ist die Umsatzsteuer zwar nur ein durchlaufender Posten, Leistungszeiträume müssen aber zur Einhaltung der Maßnahmen zum jetzigen Stand korrekt abgegrenzt werden. Eine angemessene Vereinfachung müsste zumindest dergestalt erfolgen, dass Vorauszahlungen auf B2B-Abonnements mit dem Steuersatz in Rechnung gestellt werden, der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gilt. Also: Für alle Rechnungen bis 30.06.2020 mit 19%, für alle Rechnungen zwischen dem 01.07. und 31.12.2020 16% Umsatzsteuer – unabhängig davon, ob der Leistungszeitraum nur teilweise in den Steuersenkungszeitraum fällt.

… oder direkt zur radikalen Vereinfachung

Die im innereuropäischen grenzüberschreitenden Handel geltenden Vereinfachungen hingegen wären auch für deutsche Anbieter deutlich angenehmer: Anbieter aus Europa mit Kunden aus Deutschland sind nämlich nicht von der Umstellung betroffen. Im innereuropäischen Handel gilt hier schon lange eine erhebliche Erleichterung: Das Reverse-Charge-Verfahren befreit Unternehmen in Europa von der Pflicht, bei grenzüberschreitendem Handel Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Doch mit den aktuell geltenden Regelungen dreht sich das Umsatzsteuerkarussell stetig weiter: Das europäische System des Vorsteuerabzugs zu staatenweise unterschiedlichen Sätzen steht schon lange dafür in der Kritik, von illegalen Machenschaften organisierter Krimineller ausgenutzt und der Fiskus dadurch regelmäßig um Milliarden geprellt zu werden. Neben dem Abbau von Bürokratie würde ein generelles Reverse Charge-Verfahren also auch bestehende Schlupflöcher schließen und dem Missbrauch entgegenwirken.

19.06.2020|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|
Mehr Beiträge laden
Presseecho

Marktbarometer Q3/2020

Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze: ITscope Marktbarometer Q3/2020

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Microsoft holt auf (ChannelBiz, 22.10.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze (eumeniden, 22.10.2020)

ITscope Channel Marktbarometer Q3/2020: Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 26.10.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Homeoffice-Equipment boomt wieder (IT Business, 26.10.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Firmen haben sich für den Wechsel ins Homeoffice gerüstet (ICT Channel, 05.11.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Firmen haben sich für den Wechsel ins Homeoffice gerüstet (funkschau, 05.11.2020)

22.10.2020|Presseecho DE|

Marktbarometer Q2/2020

Corona-Krise scheint überwunden, Apple auf dem Siegeszug und PC-Systeme im Sinkflug: ITscope Marktbarometer Q2/2020

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Coronakrise im IT-Markt scheint überwunden (CRN, 21.07.2020)

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Apple ist auf dem Siegeszug (IT-BUSINESS, 23.07.2020)

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Coronakrise im IT-Markt scheint überwunden (funkschau, 24.07.2020)

ITscope Marktbarometer: Corona-Krise scheint überwunden (ChannelBiz, 27.07.2020)

De Corona crisis lijkt te worden overwonnen: ITscope Market Barometer Q2/2020 (ITchannelPRO, 05.08.2020)

De Corona crisis lijkt te worden overwonnen, Apple op de triomftocht en PC-systemen op de retour: ITscope Market Barometer Q2/2020 (ChannelConnect, 05.08.2020)

Einkauf von ITK-Hardware: Engpässe – erhöhte Nachfrage und gestörte Lieferketten (Beschaffung aktuell, 12.08.2020)

22.07.2020|Presseecho DE|

Presseecho: Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

Computer-Hardware: Preise fallen (ChannelBiz, 08.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise – ITscope-Marktbarometer: Desktop-PCs sind Ladenhüter (CRN, 09.07.2020)

Studie: Ladenhüter PC-Komplettsysteme (ChannelObserver, 13.07.2020)

Magazyny są pełne desktopów, ceny lecą w dół. Słaby popyt na komputery stacjonarne powoduje drenaż cen (CRN Polska, 13.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise: PC-Komplettsysteme entwickeln sich zum Ladenhüter (BusinessPartner PBS, 14.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme (IT-BUSINESS, 14.07.2020)

Volle Lager, sinkende Preise: PC-Komplettsysteme sind Ladenhüter (ChannelPartner, 14.07.2020)

09.07.2020|Presseecho DE|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Umsatzsteuer: Steuerwahnsinn nicht nur für MSPs (CRN, 24.06.2020)

Kritik der ITK-Firmen: Lösungsvorschläge für die Mehrwertsteuerproblematik (IT-BUSINESS, 30.06.2020)

30.06.2020|Presseecho DE|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!

ITscope übernimmt cop (ChannelObserver, 19.05.2020)

19.05.2020|Presseecho DE|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Lagerbestände rund um Home-Office-IT: Noch keine Normalisierung (CRN, 11.05.2020)

Homeoffice-Bedarf wieder gedeckt (ChannelBiz, 11.05.2020)

#ITfightsCorona – Das Homeoffice kann wieder aufgerüstet werden (IT-BUSINESS, 13.05.2020)

Dystrybutorzy odbudowują zapasy (CRN Polska, 13.05.2020)

Analyse von ITscope: Home Office-Bedarf kann gedeckt werden (ChannelPartner, 14.05.2020)

Entspannung in Sicht: Lieferengpässe bei Home-Office-Equipment scheinen überwunden (BusinessPartner PBS, 27.05.2020)

Entspannung: Lieferengpässe bei elektronischem Equipment fürs Home-Office überwunden (C.ebra, 27.05.2020)

13.05.2020|Presseecho DE|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

Success Story & Interview mit IT Südwestfalen – eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

eCommerce ohne Shopsystem (ChannelBiz, 28.04.2020)

Digitalen Vertrieb gestalten (ChannelBiz, 28.04.2020)

28.04.2020|Presseecho DE|
Mehr Beiträge laden
Changelog

Auf dieser Seite wird der wöchentliche Changelog für ITscope veröffentlicht. Verwenden Sie unsere Seite für Feedback & Ideen falls Sie Rückmeldung zu unseren Features geben wollen, hier finden Sie auch die Roadmap für zukünftige Entwicklungen.

Release Notes für Update 2021.33

Verkauf

  • Um die Performance von B2B-Portalen zu erhöhen, wurde die Verwendung des Caches optimiert.

Plattform

  • ITscope Supplier BI wurde als Vertragsoption von der Account-Seite entfernt. Kunden mit bestehendem ITscope Supplier BI Vertrag sehen diesen weiterhin.
18.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.32

Einkauf

  • Die EDI-Anbindung zur TIM AG verhält sich nun auch zuverlässig, wenn keine Angebotsnummer vorhanden ist.

Verkauf

  • Bei Bestellungen über XaaS-Portale, deren Positionen ein Seriennummer-Update über den Lieferschein bekommen, werden die dazugehörigen Assets nun automatisch mit den entsprechenden Daten aktualisiert.
  • Die Bezeichnung „Shopbestellung“ bei Aufträgen und Bestellungen wurde in „B2B-Bestellung“ umbenannt.
  • Das Ergebnis der Firmen- oder Kontaktsuche wird beim Erstellen eines Angebots automatisch ausgewählt, sofern es ein eindeutiges Ergebnis zum eingegebenen Suchbegriff gibt und zudem außerhalb der Suche navigiert wird, z.B. durch Klicken auf ein anderes Element.
  • Angebote, deren Ersteller nicht mehr auf ITscope existieren, können trotzdem weiterhin geöffnet werden.

Katalog

  • Es wird nun sichergestellt, dass Bilder von Produkten und Bundles, welche im Produkt-Designer angelegt wurden, zuverlässig angezeigt werden.
10.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.31

Katalog

  • Im Produkt-Designer angelegte Bundles können nun nach Kategorie sortiert werden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Kategorie“ am Anfang der Liste der Bundles.
  • Für eigene Produkte und Bundles im Produkt-Designer kann nun ein Festpreis als Verkaufspreis angegeben werden.
06.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.30

Einkauf

  • Die EDI-Anbindung für den Distributor TIM AG ist jetzt live.
  • Beim Vorbereiten von Bestellungen wird für die Kontakt-E-Mail in der Rechnungsadresse die Login-E-Mail verwendet, falls keine abweichende E-Mail-Adresse in den eigenen Kontaktdaten hinterlegt ist.

Verkauf

  • Der Tab für Metriken in der Kundenportalverwaltung wurde um Transaktions-Metriken erweitert.
  • In der B2B Suite wird dem eingeloggten Portal-Betreiber die Preisberechnung in einem Popup angezeigt.
  • Bei Bestellungen aus XaaS-Portalen werden nun automatisch die dazugehörigen Assets erzeugt.

Plattform

  • Um eine höhere Sicherheit beim herunterladen der Desktop-App zu gewährleisten, wurde der Download-Link für die Desktop-App angepasst.
27.07.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.29

Verkauf

  • Registrieren sich Kunden für ein B2B Portal, wird die Benachrichtigungs-E-Mail jetzt standardmäßig nur an die Portalverantwortlichen gesendet.
  • API-Bestellungen, welche über openTRANS übermittelt werden, können nun eine Kurzbeschreibung („DESCRIPTION_SHORT“) mit bis zu 1024 Zeichen enthalten.
  • Verpackungseinheiten werden beim Importieren von openTRANS-Aufträgen richtig erkannt, und für über die API empfangene Bestellungen korrekt angezeigt.
  • Die API 2.1 wurde erweitert, sodass B2B- oder XaaS-Betreiber grundlegende Informationen zu ihren Kunden aus Portalen abfragen können.

Katalog

  • Wenn bei einem Bundle der Preis aus der Summe der Stückliste bestimmt werden soll, aber gleichzeitig auch ein Festpreis in der Produktliste der B2B Suite gesetzt ist, hat der Festpreis Vorrang und wird entsprechend als Bundlepreis verwendet.
  • Eigene Produkte und Bundles, die am Vortag angelegt wurden, sind auch nach dem nächtlichen Durchlauf verfügbar.
20.07.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.28

In diesem Release wurde der Produkt-Designer weiter ausgebaut. Der Produkt-Designer ermöglicht es Ihnen, Produkte zu bündeln und diese dann entsprechend als Produkt-Bundles zum Verkauf anzubieten. Diese Funktion kann nun als Modul gebucht werden.

Verkauf

  • Ist in einer Bestellkondition kein E-Mail-Empfänger für Bestellungen definiert, wird die E-Mail jetzt standardmäßig an die Portalverantwortlichen gesendet. Zuvor wurde in diesem Fall die E-Mail an alle Personen mit Verkaufsberechtigung versendet.
  • Wenn beim Importieren von OpenTRANS-Aufträgen keine Kurzbeschreibung angegeben wird, wird die Quellenbeschreibung der Preisliste verwendet.
  • Für B2B-Portalbetreiber wird die „Kundenansicht“ Kachel auf dem Dashboard verborgen.
  • Der Text in Registrierungs-E-Mails wurde überarbeitet, um eine bessere Trennung zwischen der Anrede und dem Fließtext zu gewährleisten.

Katalog

  • Der Produkt-Designer kann nun als Modul gebucht werden.
  • Wenn die Verfügbarkeit eines Bundles von den Produkten in der Stückliste abhängt, werden Produkte mit unbegrenzter Verfügbarkeit nun zuverlässig berücksichtigt.
  • Im Produkt-Designer ist es nicht mehr möglich, innerhalb eines Bundles ein anderes Bundle hinzuzufügen.
  • Für Bundles mit automatischer Lagerermittlung wird der Lagerstatus nun zuverlässiger ermittelt.

Plattform

  • Ein neues BMEcat-Format, passend für SAP Ariba, wurde eingeführt.
  • Für alle Kunden wird im Bereich „Mein Account“ einheitlich „ITscope Sales“ als Kontakt angezeigt.
13.07.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.27

Einkauf

  • Die Seriennummern in den Lieferscheinen in ITscope wurden um die IMEI Nummern ergänzt, sofern diese vom Lieferant übermittelt werden. Diese IMEI Nummern werden zudem auch im OpenTrans Lieferschein übermittelt.

Verkauf

  • Es wurde ein Fehler behoben, wodurch bei der Bestellautomation für Portalbestellungen, bei der dazugehörigen Einkaufsbestellung kein Produktbezeichner des Distributors gespeichert wurde.

Katalog

  • Die Preiskalkulation von Bundles wird jetzt zuverlässiger ausgeführt, zudem wird nun die Beschreibung für ein Bundle in den Sucherergebnissen angezeigt.
07.07.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.26

Einkauf

  • Der Abruf der Echtzeitpreise von Comline wurde überarbeitet und auf die neue Comline Jsondirekt Schnittstelle umgestellt.

Verkauf

  • In der Vorschau einer Einladungs-E-Mail für ein B2B Portal wird nun auch das Logo angezeigt.
  • Beim Duplizieren einer Kategorie in einem B2B Portal können Unterkategorien über die Schaltfläche „Unterkategorien duplizieren“ dupliziert werden. Diese Schaltfläche wurde bisher mit „Kindknoten mitkopieren“ beschriftet und wurde für eine bessere Verständlichkeit umbenannt.

Katalog

  • Die Funktionalität der Preiskalkulation von Bundles wurde weiter ausgebaut.
29.06.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.25

Einkauf

  • Für die Distributoren ALSO Belgium, ALSO Nederland und ALSO International wurde eine EDI-Anbindung für Bestellungen eingerichtet. Zudem wurde für diese Distributoren der Realtime E-Service für Preis- und Lager-Abrufe in Echtzeit eingerichtet.
  • Die EDI-Anbindung für den Distributor EFB Elektronik ist jetzt live.
  • Der Abruf der Echtzeitpreise von Ingram wurde überarbeitet und erfolgt jetzt zuverlässiger und sicherer.
  • Die Paketverfolgung von ALSO Paketen über trans-o-flex wurde auf einen neuen, stabileren trans-o-flex Service umgestellt.

Verkauf

  • Die Sitzung für Punchout-Endkunden mit verschiedenen Accounts beim Systemhaus wird jetzt automatisch beendet und der Kunde somit ins richtige Portal eingeloggt.
  • Bei der OCI Punchout Warenkorbübergabe an das E-Procurement System kann jetzt auch ein Bildlink übertragen werden.

Katalog

  • Bundles können aus Aufträgen in den Einkauf übernommen werden. In diesem Fall werden die Positionen aus der Stückliste in den Warenkorb übernommen.

Plattform

  • Nach Erreichen des API Rate Limit für 30 Minuten gesperrte Clients werden jetzt wieder zuverlässig entsperrt.
  • E-Service-Konfigurationen konnten nicht deaktiviert werden, wenn keine Zugangsdaten hinterlegt waren. Dieser Fehler wurde behoben. Somit können E-Service-Konfigurationen nun immer deaktiviert werden.
  • Die Struktur des Menüs auf der Plattform wurde überarbeitet. Die einzelnen Funktionen sind nun in drei Bereiche gegliedert: Einkauf, Verkauf und Katalog. Funktionen, welche mehrere Bereiche betreffen, werden im Menü ganz oben gelistet. Zugang zur B2B Suite finden Sie nun unter dem Punkt Kundenportale, im Bereich Verkauf. Das Testlabor sowie unsere Roadmap-Seite können Sie über das Profil-Menü aufrufen. Dieses Menü öffnet sich, indem Sie auf Ihr Profilbild oben rechts klicken.
22.06.2021|Changelog DE|
Mehr Beiträge laden
Events

Lernen Sie uns persönlich kennen

Messen, Ausstellungen, Events, Roadshows & mehr

ITscope on Tour

Mehr als 7.800 aktive Kunden, 420 Distributoren und 3 Millionen ITK-Produkte: Auf ITscope.com ist die IT-Branche zu Hause. Natürlich sind wir daher auch auf den großen Events der Branche vertreten. Ob Messen, Partnertage, Roadshows, Fachveranstaltungen oder andere Events – erleben Sie ITscope hautnah & in Ihrer Nähe! Lassen Sie sich die neuesten Funktionen von ITscope vorstellen, stellen Sie Fragen rund um den ITK-Handel und sprechen Sie mit uns über die gemeinsame Zusammenarbeit.

Webinar on Demand

Neuer Antrieb für Ihren Managed Services-Vertrieb

Im Webinar erfahren Sie, wie Sie …

  • … auf einer Plattform Ihre gesamte Produktpalette inklusive Managed Services anbieten & erfolgreich vertreiben

  • … XaaS-Produkte designen & diese mit Ihren Services sowie einem 3 Millionen Produkte umfassenden ITK-Katalog bündeln

  • … Ihrem Vertriebsteam eine genaue Übersicht aller auslaufenden Verträge & neu zu beschaffenden ITK-Produkte liefern & dadurch neue Verkaufschancen generieren

  • … Ihren Kunde alle Leistungen & Produkte Ihres Systemhauses auf einen Blick anbieten – & damit die Kundenbindung enorm steigern

Webinar on Demand mit Systemhaus.One

5 Praxistipps, wie Systemhäuser wiederkehrende Prozesse automatisieren

Im Webinar erfahren Sie, wie Sie …

  • … Ihre Beschaffungs- und Bestellabwicklungsprozesse automatisieren und damit deutlich vereinfachen sowie Zeit und Ressourcen sparen

  • … manuelle Prozesse und daraus resultierende Fehler auf ein Minimum reduzieren und die Qualität Ihrer Daten erhöhen

  • … eine ERP-Komplettlösung optimal in Ihr Tagesgeschäft integrieren und effizient nutzen

  • … einen Mehrwert für Ihre Kunden schaffen und gleichzeitig Ihren eigenen Umsatz steigern

Kostenlose Aufzeichnung ansehen

Sie haben Fragen zu unseren Events?

Annika van Zwoll
Junior Sales Manager

ITscope Marktbarometer Q2/2021

Ablöse an der Spitze – wer wird neuer Notebook-Star? ITscope Marktbarometer Q2/2021

Das ITscope Marktbarometer Q2/2021 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Die heißesten Sommertrends von MSI, WD und Dell
  • Smartphones: Wasserdichte Outdoor-Phones hoch im Kurs
  • Notebooks: Ablöse an der Spitze für den ThinkPad E15 20RD
  • Webcams: Knapp daneben ist für Microsoft auch vorbei
  • Grafikkarten: MSI startet in der Top 10 durch
  • CPUs: Intel kommt AMD gefährlich nah

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1MSI RTX3060 Ti Gaming X, 8GB GDDR6V397-010R2021-01-152181
# 2WD Red Plus NAS Hard Drive, 8TBWD80EFBX2021-01-221482
# 3Dell Thunderbolt DockWD19TBS2021-01-301258
# 4Lenovo ThinkBook 15-IIL 20SM, 15.6″, i3, 8GB, 256GB20SM002LGE2021-02-06829
# 5Intel Core i7-11700K, 8-Core, HT, 3.6GHzBX8070811700K2021-01-09750
# 6Samsung Galaxy A52, 128GB, SchwarzSM-A525FZKGEUB2021-03-18735
# 7Apple AirTagMX532ZM/A2021-04-21727
# 8Apple iPad Pro 12.9″, 256GBMHR63FD/A2021-04-22629
# 9Gigaset S650HE PROS30852-H2662-R1212021-03-18530
# 10Logitech Rally Bar, 3840 x 2160960-0013112021-01-14472
# 11Gigabyte B460M DS3H V2, LGA1200, micro ATXB460M DS3H2021-01-19424
# 12Apple Magic KeyboardMJQK3D/A2021-04-21392
# 13AVM FRITZ!Box 7590 AX200029292021-06-01377
# 14Apple TV 4KMXGY2FD/A2021-04-22369
# 15NanoRepro, AntigentestNANO 52021-03-31337
# 16Sony PlayStation 5, 8K, 825GB SSD93964062021-02-23329
# 17HP Officejet Pro 8229W7B#6292021-02-16265
# 18Dell P2422H, 23.8″, FHDDELL-P2422H2021-05-29234
# 19Apple iMac with 4.5K Retina display, M1, 8 GB, 256 GBMGTF3D/A2021-04-22180
# 20Samsung Odyssey G5 C27RG50FQRLC27RG50FQRXEN2021-03-23157
# 21Fujitsu Smart-UPS, Line-Interaktive, 3000 VA, 2.7KWFJX3000RMHV2UNC2021-01-21155
# 22Intel NUC10i5FNKN, i5 10210U, 802.11a/b/g/n/ac/axBXNUC10I5FNKN22021-04-07151
# 23Samsung GU75TU6999UGU75TU6999UXZG2021-04-20130
# 24Xiaomi Mi Smart Band 6BHR4951GL2021-04-08122
# 25Bose Videobar VB1842415-21102021-03-15114
# 26Duuja FFP2 Maske Einmalmundschutz 20 Karton schwarzDM-20-U-S-SCHWARZ2021-02-19113
# 27Synology RackStationRS2421RP+2021-04-24111
# 28HP 302XL, DreifarbigF6U67AE#ABE2021-01-2995
# 29Apple Smart Flip CoverMJMG3ZM/A2021-04-2188
# 30Optoma UHD38, 4000 ANSI-Lumen, 3840 x 2160, 16:9E9PV7GL02EZ2LR2021-02-0887

 

21.07.2021|

ITscope GmbH & weclapp SE wachsen jetzt gemeinsam

 

• Cloudbasierte Technologien bereichern das Leistungsangebot der weclapp
• Produkte, Marken, Kundenbeziehungen werden als Teil des weclapp-Konzerns fortgeführt
• Weitere Potenziale durch Cross- und Upselling
• Strategische Synergien durch Skalierung, Internationalisierung und Netzwerkerweiterung

 

Frankfurt, 12. Juli 2021 – Die Karlsruher ITscope GmbH setzt als Tochtergesellschaft der weclapp SE ihren Wachstumskurs beschleunigt fort. Die Leistungsangebote beider Unternehmen ergänzen einander und bieten den beiderseitigen Kunden künftig weitere Nutzenpotenziale. Mit der ITscope GmbH verbindet die weclapp SE bereits eine mehrjährige Zusammenarbeit. Beide Parteien erwarten aus dem Zusammenschluss weitere Cross- und Upselling-Potenziale.

Viele ITscope-Kunden nutzen weclapp als ERP-Plattform. Das Karlsruher Unternehmen betreibt eine leistungsfähige, cloudbasierte B2B-E-Commerce-Plattform als SaaS-Lösung, die es IT-Dienstleistern wie zum Beispiel Systemhäusern ermöglicht, ihren Verkauf und Einkauf zu digitalisieren und automatisierte Verkaufs- und Einkaufsprozesse für Kunden und Lieferanten zu etablieren. Zu den Kunden zählen derzeit rund 5.000 Unternehmen. Angebunden als Daten- und Produktlieferanten sind zudem europaweit über 400 Distributoren (IT-Großhändler). Die B2B-Plattform ist schon jetzt ein beliebtes Add-on im weclapp-Store. Künftig kann die ITscope-Lösung über den bisherigen Fokus auf die IT-Systemhäuser hinaus um Spezifika für weitere Branchen erweitert werden.

Neben dieser B2B-Plattform betreibt ITscope eine Lösung, die mittelständischen Unternehmen im Onlinehandel zusätzliche Wettbewerbsvorteile verschafft. ITscope bietet einen Kundenproduktkatalog, der Artikelstammdaten für mehrere Millionen IT-Produkte für ihre Nutzer bereithält. Die Informationen kommen von Herstellern und Content-Anbietern, die hochauflösende Bilder, detaillierte technische Daten und Marketingtexte selbständig zuliefern und aktualisieren und damit das Product Information Management (PIM) des Kunden erheblich vereinfachen. Ihrerseits können Onlinehändler über die Digital Asset Management (DAM)-Funktionalität auf diese Daten im E-Commerce zugreifen und erhöhen damit ihre Effizienz und Profitabilität. Direkt aus der Cloud können so kundenindividuelle Portale mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugt werden.
Seit neuestem bietet ITscope IT-Dienstleistern auch die Möglichkeit, individuelle XaaS-Produkte (kurz für Anything as a Service) zu designen und diese mit eigenen Services sowie Artikeln aus dem umfassenden ITK-Katalog der Plattform zu bündeln.

„Unsere bewährten und erfolgreichen cloudbasierten Produkte für Einkauf, Vertrieb und Datennutzung werden wir nun auf weitere Branchenbedürfnisse anpassen und künftig auch unmittelbar allen weclapp-Kunden zur Verfügung stellen. Die Skalierung unseres Leistungsangebots und Erweiterung unseres Netzwerks kommen aber auch uns und unseren Kunden im In- und Ausland zugute. Gemeinsam erweitern wir das Netz von Herstellern und Distributoren in Deutschland und im europäischen Ausland für das ITscope-Netzwerk“, freut sich Alexander Münkel, Geschäftsführer der ITscope GmbH.

Die Geschäftstätigkeit der ITscope wird von den bisherigen Geschäftsführern und unter der bestehenden Marke fortgeführt. Der Standort Karlsruhe bleibt bestehen, mit den Beschäftigten soll über weitreichende Perspektiven im Verbund mit weclapp gesprochen werden. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete ITscope einen Umsatz von rund EUR 3,2 Mio., 31 % mehr als im Geschäftsjahr 2019 (Umsatz ITscope 2019: EUR 2,5 Mio.). Es wird erwartet, dass sich das Umsatzwachstum im laufenden Jahr weiter beschleunigt. Die Gesellschaft arbeitet profitabel.

„Die Übernahme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil im Rahmen der kontinuierlichen Umsetzung unserer Wachstumsstrategie“, erläutert Ertan Özdil, Gründer und CEO der weclapp SE, „wonach mit entsprechenden Unternehmenszukäufen sowohl das anorganische Wachstum als auch, mittels gezielter Plattformerweiterungen, das weitere organische Wachstum beschleunigt wird. Gerade die Kooperation zwischen weclapp und ITscope bietet den beiderseitigen Kunden zusätzliche Möglichkeiten, ihr Geschäft noch effizienter und profitabler zu betreiben. Wir versprechen uns davon die Stärkung und Erweiterung unserer Netzwerke und unserer Marktpräsenz. Im Austausch erhalten wir die Chance zur Skalierung unserer Plattformen und setzen unsere Strategie zur Erweiterung der internationalen Präsenz mit höherem Nachdruck um. Gemeinsam können wir nun den italienischen, französischen und spanischen Markt beschreiten.“

 

Pressekontakt: 
ITscope GmbH
Eileen Müller
Tel.: +49 721 627376 29
E-Mail: eileen.mueller@itscope.de

Über weclapp:
Die weclapp SE wurde 2008 gegründet und bietet seit 2013 die gleichnamige cloudbasierte Plattform an. Seit Markteintritt ist sie im Jahresdurchschnitt (CAGR) um fast 100 % gewachsen und arbeitet profitabel. Mit Software-as-a-Service (SaaS) adressiert sie überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere mit den integrierten ERP- (Enterprise-Resource-Planning) und CRM- (Customer-Relationship-Management) Funktionalitäten. Kunden haben damit uneingeschränkten Zugriff auf ihre Geschäftsvorfälle und Daten von jedem internetfähigen Endgerät und von jedem mit dem Internet verbundenen Ort aus. Mit Speicher- und Rechenkapazitäten in Deutschland und der Schweiz und der Zertifizierung nach ISO 27001 bietet weclapp ein hohes Maß an Datensicherheit. Die Plattform wurde wiederholt als ERP-System des Jahres ausgezeichnet. Die weclapp SE hat ihren Sitz in Frankfurt am Main mit Niederlassungen in Marburg und Kitzingen. Sie ist eine Tochter der 3U HOLDING AG mit Sitz in Marburg.
www.linkedin.com/company/weclapp

Über ITscope GmbH: 
Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen. Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.
www.linkedin.com/company/itscope-gmbh/

 

12.07.2021|

Digitalisierungsschub statt Dilemma – mit Managed Services

 

Die digitale Transformation wird mehr und mehr zum gelebten Tagesgeschäft – wenn auch auf ganz unterschiedlichen Niveaus. Das Ziel, effizienter, schneller und flexibler agieren zu können, steht jedoch bei fast allen Systemhäusern im Fokus, wenn es darum geht, die Digitalisierung voranzutreiben.

Als vielversprechende Lösung, um dieses Ziel zu erreichen, gelten Managed Services. Doch der Wandel hin zum Managed Service Provider ist oft schwierig: Viele Systemhäuser scheuen sich, ihr klassisches Projektgeschäft und die damit verbundenen hohen Margen aufzugeben und sich auf das komplexe Feld des Managed Services-Geschäfts einzulassen. Doch warum sich entscheiden, wenn man beides miteinander verbinden kann?

Planung und Sicherheit

ITscope hat im Gespräch mit verschiedenen Systemhäusern die aktuelle Situation in Bezug auf Managed Services, damit verbundene Probleme sowie Lösungsansätze analysiert. “Wir haben uns intensiv mit den Herausforderungen unserer Kunden beschäftigt, um ihnen mit ITscope genau das bieten zu können, was zum jetzigen Zeitpunkt und in Zukunft existenziell wichtig sein wird”, erklärt Alexander Münkel, Managing Director & Co-Founder der ITscope GmbH.

Anders als beim reinen Hardware-Verkauf sorgen wiederkehrende Leistungen, wie bei Managed Services, für mehr finanzielle Planbarkeit und Auslastungssicherheit. Und um ihren Kunden einen wirklichen Mehrwert zu bieten, ist es für einen Großteil der Systemhäuser vorteilhaft, eine Kombination aus beidem zu bieten.
Die von ITscope befragten Systemhäuser stehen außerdem vor der Herausforderung, wiederkehrende Verkaufschancen sowohl zeitlich als auch inhaltlich zu verfolgen. Hauptgrund ist, dass zu viele Kunden von zu wenigen Vertriebsmitarbeitern betreut werden müssen – das Systemhaus stößt an die personellen Grenzen. Auf der anderen Seite haben auch die Kunden des Systemhauses keinen genauen Überblick, welche ITK-Produkte angeschafft wurden, wer diese einsetzt und wann welche Services auslaufen. Hat darüber hinaus auch das Systemhaus keinen Einblick, gehen wertvolle Verkaufschancen flöten.

Alles auf einer Plattform

Um Managed Services-Geschäfte erfolgreich abzuwickeln, benötigen Systemhäuser sozusagen eine “Plattform für Anything”, also einen Ort, der es ermöglicht, Kunden Hard- und Software sowie Managed Services auf individuellen Portalen zur Verfügung zu stellen. Über diese Plattform ist es außerdem möglich, individuelle as a Service-Produkte zu designen und diese mit eigenen Services oder auch Produkten zu bündeln.

Auch Transparenz ist ein wichtiges Thema – insbesondere im Hinblick auf die Kundenbindung. Auf einer “Plattform für Anything” können Kunden ihre bestehende und zukünftige ITK-Landschaft in einem Serviceportal abbilden, nach Ressourcen strukturieren und sich einen Gesamtüberblick verschaffen. Ein Vertragswesen für die Services hilft außerdem dabei, den Überblick zu wahren. Und: Ein Portal, in dem Systemhauskunden alle Leistungen und Produkte ihres Anbieters vorfinden, wirkt sich auch positiv auf die Kundenbindung aus. Gleichzeitig erhält das Vertriebsteam im Systemhaus Einblick in alle auslaufenden Verträge und neu zu beschaffenden ITK-Produkte. Damit nimmt der Vertrieb den Kunden nicht nur Arbeit ab und bietet den besonderen Mehrwert, dem Kunden direkt das passende Produkt anzubieten, sondern generiert gleichzeitig auch neue Verkaufschancen für sich.

Sie möchten mehr zu Ihren Möglichkeiten erfahren, Ihr Portfolio optimal auf einer “Plattform für Anything” anzubieten?
Hier finden Sie alle Informationen rund um das Thema Anything as a Service. Gerne beraten wir Sie auch individuelle dazu, wie auch Sie diese optimal in Ihrem Tagesgeschäft unterstützen kann. 

 

 

28.06.2021|

Neu für Benelux-Reseller: Bestellungen bei ALSO Nederland & ALSO België direkt über ITscope abwickeln

 

Mit dem Ausbau der Zusammenarbeit mit ALSO, einem der führenden Technologieanbieter in der ITK-Industrie, treibt ITscope seine Internationalisierung weiter voran. Dank des kürzlich abgeschlossenen Listings von sowohl der ALSO Nederland B.V. als auch der ALSO België schließen sich zwei weitere wichtige Akteure des ITK-Channels in Benelux unserer Handelsplattform an. 

Mit rund 40 gelisteten Lieferanten im Benelux-Raum ist ITscope bereits gut aufgestellt, bietet aber Systemhäusern und IT Resellern aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg nun auch die Möglichkeit, Verfügbarkeiten und individuelle Preise zu recherchieren und direkt über die ITscope Plattform bei ALSO zu bestellen

Zu dem breiten Portfolio von ALSO zählen Hardware, Software und IT-Services von mehr als 700 Vendoren in über 1340 Produkt-Kategorien. Derzeit ist die ALSO Holding AG in 24 Ländern Europas tätig und somit für ITscope ein wichtiger strategischer Partner, um viele tausend gemeinsame Kunden optimal zu betreuen. 

Im Zuge des neuen Listings wurden sowohl ALSO Nederland B.V. und ALSO België als auch ALSO International B.V. bei ITscope um eine EDI-Anbindung erweitert.

 

28.06.2021|

So geht’s: Individuelle Preislisten einrichten

 

Immer mehr Lieferanten in ITscope bieten Systemhäusern und IT-Resellern inzwischen die Möglichkeit, individuelle Preislisten einzurichten. Die Einrichtung individueller Lieferantenpreislisten ist, neben der Einrichtung von Realtime-Abrufen, aus mehreren Gründen empfehlenswert und bietet eine Menge Vorteile.


Wieso lohnt sich die Einrichtung individueller Lieferantenpreislisten für Sie?

  • Anzeige Ihrer kundenindividuellen Lieferantenpreise, die Sie seitens der Distribution erhalten, anstatt von Standardpreisen
  • Anzeige von autorisierungspflichtigen Artikeln, die der jeweilige Lieferant Ihnen in ITscope freischaltet, sobald Sie die individuelle Preisliste korrekt eingerichtet haben
  • Übermittlung Ihrer individuellen Lieferantenpreise innerhalb der ITscope Exporte und/oder ERP Anbindungen
  • Anzeige Ihrer kundenindividuellen Lieferantenpreise auch ohne Realtime-Abruf

 

 

Sie möchten Ihre individuellen Lieferantenpreislisten direkt einrichten? Unter dem folgenden Eintrag in unserem ITscope Guide finden Sie eine Übersicht aller konfigurierbaren Lieferanten in ITscope. Per Klick auf den Namen des gewünschten Lieferanten finden Sie alle nötigen Informationen, wie Sie die Preislisten konfigurieren.

Zum Online Hilfe-Eintrag im ITscope Guide: https://guide.itscope.com/kb/eservices/ 

Bei Fragen oder Problemen steht Ihnen unsere Support-Abteilung gerne unter der Adresse support@itscope.com zur Verfügung.

 

28.06.2021|

Nicht nur Autobauer bekommen die Halbleiterkrise zu spüren: Chips-Engpässe erreichen den Channel

 

Karlsruhe, 26.05.2021 – Schlugen anfangs nur die Autobauer wegen Stillstand in der Produktion Alarm, bekommen inzwischen immer mehr Unternehmen ihre Abhängigkeit von einem winzigen Teil zu spüren: den Mikrochips. In nahezu jedem elektrischen Gerät sind die essentiellen Kleinteile verbaut – dass Engpässe auch den ITK-Channel nicht unberührt lassen, war eigentlich voraussehbar.

Schon seit Anfang des Jahres gibt es erneut Probleme in der Automobilindustrie, deren durch die Coronakrise gebeutelten Lieferketten sich gerade erst wieder langsam erholt hatten. Der Grund: Engpässe bei Halbleitern, die das Herzstück sämtlicher elektronischen Systeme bilden. Die Halbleiterproduktion ist aufgrund von langen Vorlaufzeiten sehr unflexibel und Nachfrageveränderungen können nicht ohne weiteres von den Herstellern aufgefangen werden. Die Coronakrise sorgte Anfang 2020 zuerst für einen Produktionseinbruch, im Frühjahr dann für einen Aufschwung – dank Homeoffice und -schooling mit besonders großer Nachfrage nach Tablets und Laptops sowie Unterhaltungselektronik für die Freizeit im Lockdown. Hinzu kam unlängst noch das wachsende Interesse von Kryptominern, die mit dem Schürfen von Bitcoin und Co. zusätzlich den Chip-Bedarf befeuern. 

Über die Automobilindustrie hinaus greift die Krise jetzt allerdings auf andere Bereiche über und macht auch vor der ITK-Branche keinen Halt. Eine aktuelle Umfrage der Welt am Sonntag zeigt: Verbraucher in Deutschland müssen zukünftig mit steigenden Preisen und längeren Lieferzeiten für elektronische Geräte rechnen, auch in Branchen wie der Telekommunikation oder Unterhaltungselektronik. Mit ITK-Riesen Apple kann aktuell selbst einer der größten Kunden der Chipbranche kaum noch ausreichend beliefert werden – dem Hersteller fehlen Halbleiter, um Tablets und Notebooks entsprechend zu bestücken. 

Auch Beispiele der B2B-Handelsplattform ITscope zeigen, dass die Halbleiterkrise in der ITK-Branche bereits ihre Spuren hinterlässt. Bei der beliebten Elements Desktop WDBWLG0100HBK des auf Festplatten und Speicherprodukte spezialisierten Herstellers WD beispielsweise gehen die Lagerbestände seit Anfang Mai deutlich zurück. Gefragt ist die Festplatte, zu erkennen an den steigenden Klicks auf das Produkt, aber weiterhin und auch der Preis steigt: Zeitweise über 300 Euro erzielt die Elements Desktop und verdoppelt damit den bisherigen HEK in nur wenigen Wochen.  

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie WD Elements Desktop WDBWLG0100HBK (Hst.-Nr. WDBWLG0100HBK-EESN) Januar bis Mai 2021

 

Noch kritischer sieht es bei der Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate aus. Fast zeitgleich mit der Elements Desktop fällt auch bei dieser Festplatte der Lagerbestand Anfang Mai extrem. Dementsprechend sind auch die Auswirkungen auf den HEK, der sich auch in diesem Fall in nur wenigen Wochen von 120 auf über 250 Euro verdoppelt hat. 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Seagate Backup Plus Hub STEL8000200 (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Mai 2021

 

Als zusätzlicher Faktor wirkt sich der Chipmangel vermutlich auch im Grafikkartensegment aus. Das pandemiebedingt hohe Interesse an Gaming und der Boom um Kryptowährungen sorgten bereits für angespannte Stimmung, jetzt kommt noch die Knappheit bei den Chips hinzu – die natürlich auch für Grafikkarten benötigt werden. Die bereits seit 2017 gelistete GeForce GTX 1050 Ti D5 4G von Gigabyte hatte über mehrere Jahre praktisch keine Preisausreißer – bis jetzt: Schon im Januar steigt der Preis parallel zu einem schrumpfenden Bestand langsam an und pendelt sich bei aktuell rund 300 Euro ein, was mehr als doppelt so viel ist wie der durchschnittliche HEK in 2020 (ca. 120 Euro).

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti D5 4G (Hst.-Nr. GV-N105TD5-4GD) Juni 2020 bis Mai 2021

Da die Digitalisierung in immer mehr Bereiche des Alltags einzieht, ist ein weiter wachsender Bedarf an Chips unausweichlich. Nach Angaben des weltweit größten Herstellers für Mikrochips, der Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), könnte der Halbleitermangel, zumindest für die Automobilindustrie, im kommenden Quartal allerdings etwas zurückgehen. Kritischere Stimmen, beispielsweise von Intel, befürchten allerdings, dass die Knappheit in vielen Branchen auch noch über die nächsten Jahre andauern wird.

 

 

26.05.2021|

Neue Listings im Mai

 

In den letzten Monaten ist unser ITscope-Netzwerk erneut um weitere Lieferanten gewachsen. Neben fünf neuen deutschen Lieferanten sind auch die österreichische Eurosystems Trade Warenhandelsges.m.b.H., Skysales OÜ mit Sitz in Estland sowie der polnische Distributor GreenCell.global GmbH mit an Bord.

Die GreenCell.global GmbH entstand 2013 aus der Leidenschaft für Mobilität und bietet eine breite Palette an Produkten zur Stromversorgung mobiler Geräte an. Das Portfolio der Marke umfasst 39 Produktkategorien. Zu den wichtigsten gehören Laptop Akkus und Netzteile, EV-Zubehör, USV-Geräte, Akkus für E-Bikes, Smartphones, Kameras und eine große Auswahl an Zubehör.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

 

LandFirmaBestellanbindungLieferung an EndkundenGelistet seit
eKiosk GmbH11.05.2021
Z-Wave Europe GmbH06.05.2021
toner-dumping.de Orth & Baer GmbH19.04.2021
Eurosystems Trade Warenhandelsges.m.b.H.30.03.2021
22.03.2021
IT4REAL GmbH15.03.2021
GreenCell.global GmbH 24.02.2021
Skysales OÜ24.02.2021

 

 

Angebunden per EDI

Außerdem gibt es vier weitere Bestandslistings, die um eine EDI-Anbindung mit elektronischem Belegaustausch erweitert wurden:

 

LandFirmaEDI-AnbindungLieferung an EndkundenEDI seit
Tech Data Schweiz GmbH12.05.2021
MEGATECH communication GmbH04.05.2021
Katun Germany GmbH21.04.2021
Ingram Micro GmbH26.03.2021

 

 

25.05.2021|

Neu im Testlabor: Bestellvorbereitung überspringen


Seit kurzem können Sie über das Testlabor die Funktion
Bestellvorbereitung überspringen aktivieren, um Bestellungen direkt aus dem Warenkorb erzeugen und versenden zu können. Das Verschieben der Bestellung in die Spalte „Vorbereitet“ ist dann nicht mehr nötig.

Alle aktuell im Testlabor verfügbaren Funktionen können Sie über die Testlabor-Schaltfläche unten links auf der Seitennavigation aufrufen. Anschließend aktivieren Sie über den Schieberegler das neue Feature, um es zu testen. Diese Aktion können Sie auch jederzeit wieder rückgängig machen:

 

 

Testlabor-Feature Bestellvorbereitung überspringen

Nachdem die Bestellung im Warenkorb platziert wurde, können Sie über die Schaltfläche „Bestellen…“ die Bestellung vorbereiten. Dadurch öffnet sich die Bestellvorschau:

 

In der linken Seitenleiste haben Sie verschiedene Optionen, die Bestellinformationen anzupassen. Im rechten Bereich sehen Sie eine Übersicht aller Positionen, welche die Bestellung enthält. Über die Schaltfläche „Bestellung absenden“ wird die Bestellung an den Distributor versendet.

Wenn Sie die Bestellvorschau abbrechen oder den Dialog schließen, erscheint im Warenkorb die Spalte „Vorbereitete Bestellung“, in der Sie die Bestellung mit Ihren bisherigen Einstellungen finden. Über die Schaltfläche „Bestellen…“ gelangen Sie erneut in die Bestellvorschau und können bei Bedarf weitere Anpassungen machen.


Sie möchten Ihre gesendete Bestellung nachverfolgen? Im Einkaufsboard haben Sie die Möglichkeit, die
Ansicht zwischen “Warenkorb” und “Bestelltracking” umzuschalten. In der Ansicht „Bestelltracking“ sehen Sie, in welchem Status sich Bestellungen aus dem entsprechenden Warenkorb befinden.


Sie haben Verbesserungsvorschläge oder ganz allgemeines Feedback zur neuen Testlabor-Funktion? Sagen Sie uns, was Ihnen gefällt oder was wir besser machen können unter
support@itscope.de!

 

25.05.2021|

XaaS: Alles, was Sie zu Anything as a Service wissen sollten

 

Das Portfolio von Diensten, die als Service online bezogen werden können, wächst zunehmend: XaaS ist im ITK-Channel auf dem Vormarsch. Mehr und mehr Unternehmen setzen bevorzugt auf das Angebot einer vorab definierten und garantierten Serviceleistung als auf den einmaligen Verkauf eines entsprechenden Produktes.
Doch um was handelt es sich bei dem Begriff XaaS überhaupt? Was steckt dahinter und welche Vorteile birgt “Anything as a Service” im Systemhausgeschäft? Wir klären auf. 

Anything as a Service, oder auch kurz XaaS, steht für eine Vielzahl von Leistungen, die “as a Service” angeboten werden. Das bedeutet, dass eine in Anspruch genommene Leistung nicht gekauft, sondern gemietet oder geleast wird. Diese Leistung kann sowohl Software (SaaS, Software as a Service) als auch Hardware (HaaS, Hardware as a Service) beinhalten. In den meisten Fällen umfasst das Leistungsangebot allerdings Kombinationen aus beidem: Der Kunde erhält neben der Software auch die nötige Hardware, beispielsweise als vollständig eingerichteten Arbeitsplatz (WaaS, Workplace as a Service) oder IT-Infrastruktur, die online bereitgestellt und verwaltet wird (IaaS, Infrastructure as a Service).
Häufig wird der Begriff Managed Services analog zu XaaS verwendet, denn die Schnittfläche ist groß. Sagt XaaS aber, ganz einfach gesprochen, nur aus, dass eine Leistung nicht zum Kauf, sondern als Miet- oder Leasingmodell angeboten wird, beinhalten Managed Services meist noch weitere, eigene Services des Anbieters, die über einen definierten Zeitraum und in einem Rahmenvertrag vereinbart, bereitgestellt werden. 

Was XaaS für Unternehmen besonders attraktiv macht, ist in erster Linie die Möglichkeit, Kosten zu reduzieren. Anstatt sich mühsam (und meist kostenintensiv) um alles selbst zu kümmern, kaufen Unternehmen einfach eine gewünschte Leistung.  Die Abrechnung der in Anspruch genommenen Leistung kann beispielsweise anwender- oder nutzungsabhängig erfolgen. Das macht das Modell sehr flexibel und ermöglicht eine kurzfristige Reaktion auf veränderte Anforderungen. Außerdem ist die Nutzung einfach und schnell umsetzbar und ermöglicht dynamisch skalierbare IT-Infrastrukturen und -Services.

 

Insellösungen anstelle von gesamtheitlichen Modellen

Doch trotz vieler Vorteile, die as a Service-Modelle bieten, stehen viele Managed Service Provider (MSP) dennoch fast unüberwindbaren Problemen gegenüber, wenn es um die Abwicklung von XaaS-Geschäften geht. Hauptproblem ist, dass keine geeignete Plattform existiert und damit auch keine Möglichkeit, die gesamte Produktpalette – von Hard- und Software über Dienstleistungen bis hin zu Managed Services – übersichtlich anzubieten. Hinzu kommt, dass sowohl MSP als auch deren Kunden keinen optimalen Überblick haben, welche ITK-Produkte angeschafft wurden, wer diese einsetzt und wann welche Services auslaufenEbenfalls problematisch ist die Vielzahl an manuellen Prozessen: Es existieren viele Insellösungen für Einkauf, Vertrieb oder die Abrechnung, aber keine Software, die das Problem gesamtheitlich löst

 

Eine “Plattform für Anything” muss her

Diese Probleme haben wir erkannt und gezielt eine Lösung für MSP entwickelt. Denn um XaaS-Geschäfte erfolgreich abzuwickeln, benötigen MSP sozusagen eine “Plattform für Anything”, also einen Ort, der es ermöglicht, Kunden Hard- und Software sowie Managed Services auf individuellen Portalen zur Verfügung zu stellen. Über diese Plattform ist es außerdem möglich, individuelle XaaS-Produkte zu designen und diese mit eigenen Services oder auch Produkten zu bündeln. 

Auch Transparenz ist ein wichtiges Thema – insbesondere im Hinblick auf die Kundenbindung. Mit Hilfe der Lösung können Kunden ihre bestehende und zukünftige ITK-Landschaft in einem Serviceportal abbilden, nach Ressourcen strukturieren und sich einen Gesamtüberblick verschaffen. Ein Vertragswesen für die Services hilft außerdem dabei, den Überblick zu wahren. Und: Ein Portal, in dem Ihre Kunden alle Ihre Leistungen und Produkte vorfindet, wirkt sich auch positiv auf die Kundenbindung aus. Gleichzeitig erhält Ihr Vertriebsteam Einblick in alle auslaufenden Verträge und neu zu beschaffenden ITK-Produkte. Damit nimmt der Vertrieb Ihren Kunden nicht nur Arbeit ab und bietet den besonderen Mehrwert, dem Kunden direkt das passende Produkt anzubieten, sondern generiert gleichzeitig auch neue Verkaufschancen für Sie.

 

Interessiert? Hier erfahren Sie noch mehr über unsere Anything as a Service-Lösung – wir beraten Sie gerne, wie auch Sie diese optimal in Ihrem Tagesgeschäft unterstützen kann. 

 

 

28.04.2021|

Neue Produktkategorie COVID-19 jetzt bei ITscope

 

Sie waren während der Corona-Pandemie zeitweise kaum erhältlich, zählen inzwischen aber mehr oder weniger zum Standardeinkauf: Desinfektionsmittel, Schnelltests oder Alltagsmasken.
In vielen Betrieben ist der morgendliche Selbsttest vor Betreten der Büroräumlichkeiten, sofern Homeoffice nicht möglich ist, inzwischen verpflichtend und Mund- und Nasenschutz zählt ebenfalls zum alltäglichen Bild im Büro.

Seit kurzem bieten wir Ihnen bei ITscope auch Produkte rund um COVID-19 in der neuen, gleichnamigen Kategorie auf der Plattform


Dort finden Sie verschiedene Produkte, um Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Pandemie bestmöglich zu schützen: Neben Desinfektionsmitteln können Sie auch
COVID-Tests sowie Mund- und Nasenschutz bequem über ITscope bestellen.

 

Aufgrund der aktuell sehr hohen Nachfrage kann es zwischenzeitlich zu Lieferengpässen kommen. Sollte der gewünschte Artikel nicht verfügbar sein, schauen Sie einfach zu einem späteren Zeitpunkt erneut nach.

 

28.04.2021|
Mehr Beiträge laden

Hamsterkäufe bei Homeoffice-Equipment? Notebooks und Co. wieder dringend gesucht

 

Karlsruhe, 25.11.2020 – Wächst mit den steigenden Infektionszahlen der zweiten Welle auch erneut die Nachfrage nach Homeoffice-Equipment? Die jüngste Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform zeigt, dass es viele Arbeitnehmer offenbar wieder aus dem Büro in die eigenen vier Wände zieht: Notebooks sind nahezu ausverkauft, bei den TFTs leeren sich ebenfalls die Lager und Webcams haben sich noch nicht einmal von der ersten Welle erholt. 

Waren im Frühling die Lager noch fast vollständig leer, entspannte sich die Lage bei den Distributoren über die Sommermonate und die Engpässe gingen größtenteils deutlich zurück. Mit Beginn des Herbstes und damit der zweiten Welle von COVID-19 fingen nicht nur die Hamsterkäufe von Toilettenpapier von Neuem an, auch die Nachfrage nach passenden Geräten für das Arbeiten im Homeoffice steigt wieder rasant.

 

Notebooks wiederholt nahezu ausverkauft

Der Gesamtlagerbestand der Notebooks spiegelt dabei ein wirklichkeitsgetreues Bild der Infektionswellen wieder: Zwischen März und April lagen die Bestände nahezu bei Null, normalisieren sich über den Sommer wieder und gehen mit steigenden Infektionszahlen im Oktober und November wieder komplett in den Keller.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

 

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei dem für das Homeoffice besonders beliebten ThinkPad E15 20RD (Hst.-Nr. 20RD001FGE) von Lenovo mit 8GB RAM und i5 Prozessor, welches seit Anfang Oktober restlos ausverkauft ist. Und das wirkt sich auch auf den Preis aus: Das sonst vergleichsweise günstige Notebook war zwischenzeitlich rund 100 Euro teurer als noch im August.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkPad E15 (Hst.-Nr. 20RD001FGE) Januar bis November 2020

Wer nicht auf ein E15 verzichten will, muss sich beeilen und auf das etwas teurere und leistungsstärkere ThinkPad E15 20RD (Hst.-Nr. 20RD0011GE) mit i7 Prozessor zurückgreifen. Allerdings wirkt sich die allgemeine Lagerknappheit bei diesem Modell noch stärker auf den Preis aus: Statt regulär rund 900 Euro im HEK muss man derzeit über 1100 Euro ausgeben.

 

Die im Homeoffice gleichermaßen unerlässlichen Monitore lassen ebenfalls eine Abwärtstendenz erkennen. Allerdings ist die Lage hier noch weit weniger dramatisch als bei den Notebooks. Selbst der beliebte P2719H von Dell (Hst.-Nr. DELL-P2719H) ist derzeit noch in großen Stückzahlen verfügbar. Will man aber den Winter nicht ohne Monitor im Homeoffice verbringen, ist jetzt vielleicht eine gute Gelegenheit, um sich einen Bildschirm zuzulegen, bevor sich der Trend weiter fortführt.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten TFT seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je TFT

 

Keine Normalisierung in Sicht bei den Webcams

Seit Beginn der Corona-Pandemie herrscht bei den Webcams der Ausnahmezustand: Der Lagerbestand ist nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau und Besserung will sich kaum einstellen. Besonders im Vergleich zum Jahresbeginn wird deutlich, dass die Bestandszahlen massiv zurückgegangen sind.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

 

Dieser Zustand zeichnet sich auch in den Preisen ab: So muss man teilweise mit dem dreifachen des bisherigen Preises rechnen – wie beispielsweise die Logitech HD Webcam C270 (Hst.-Nr. 960-001063) deutlich erkennen lässt: Lag der HEK bis März noch sehr stabil bei rund 15 Euro, werden aktuell um die 70 Euro fällig.

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Webcam C270 (Hst.-Nr. 960-001063) Januar bis November 2020

 

Wann sich die Verfügbarkeiten wieder normalisieren, bleibt abzuwarten. Mit den Impfstoffen, die Ende des Jahres bereitgestellt werden sollen, stehen die Chancen gut, dass sich die Lage im nächsten Jahr verbessert und Arbeitnehmer wieder mehrheitlich zurück in die Büros kehren können. Und damit wird vermutlich auch die Nachfrage nach Homeoffice-tauglichen Geräten zurückgehen.

Für alle, die aufgrund der Lagerknappheit nicht auf ihr Wunsch-Notebook zurückgreifen konnten, gilt es Ruhe zu bewahren. Die letzte Welle der Corona-Pandemie hat gezeigt, dass sich die Lager genauso schnell erholen, wie sie leergeräumt wurden. Und für alle Ungeduldigen bietet ITscope eine ganze Reihe an Alternativen: Bei über 370 gelisteten Distributoren findet sich immer ein Produkt, das gleichwertig oder sogar noch besser geeignet ist.

Testen Sie ITscope 30 Tage kostenlos und finden Sie ihr passendes Gerät fürs Homeoffice: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

25.11.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q3/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:

Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze: ITscope Marktbarometer Q3/2020

Das dritte Quartal sorgt für anhaltenden Erfolg bei Apples iPhone SE und Notebook-Dauerbrenner Lenovo E15, Microsoft holt hingegen in den Highflyer-Charts deutlich auf. Nur bei den PC-Komplettsysteme hält die Krisenstimmung weiterhin an.

Karlsruhe, 22.10.2020 – Die Sommermonate führen hinsichtlich der Corona-Pandemie vorerst zu weiteren Erleichterungen. Doch der Winter steht vor der Tür und viele Unternehmen bereiten sich schon jetzt wieder auf einen Wechsel ins Homeoffice während der kalten Jahreszeit vor. Sämtliches Equipment für das Arbeiten von zu Hause erfreut sich daher weiterhin großer Beliebtheit, wie das ITscope Marktbarometer für Q3/2020 zeigt.

War das Homeoffice-Equipment noch zu Beginn des Jahres beinahe gänzlich ausverkauft, hat sich der Bestand über die letzten beiden Quartale zunehmend normalisiert. Doch das Interesse an flexiblen Arbeitsmitteln scheint nicht abzunehmen – ganz im Gegenteil, vielmehr zeigen die aktuellen Zahlen, dass viele Unternehmen in Richtung Herbst und Winter weiter aufrüsten, um ihre Angestellten mit allem Nötigen für das heimische Arbeitszimmer zu versorgen. 

Für das Sorgenkind des letzten Quartals, die PC-Komplettsysteme, die hinsichtlich der Homeoffice-Tauglichkeit nicht punkten können, ist aktuell keine Besserung in Sicht: Die Klickzahlen gehen noch weiter zurück und es herrscht kaum Bewegung auf den oberen Rängen. 

Erfolge kann hingegen das iPhone SE verbuchen: Es ist nicht nur das beliebteste Smartphone in diesem Quartal, sondern liegt auch erneut in den Highflyer-Charts vorne. Dort holt aber auch Microsoft einiges auf und sichert sich mit Geräten aus der Surface-Reihe gleich drei Plätze in den Top Ten. 

Besonders interessant ist in diesem Quartal auch die sonst nicht für große Innovationen bekannte Kategorie der TFTs: Dell angelt sich gleich fünf Platzierungen in den Top Ten und setzt sich damit gegen die Konkurrenz von HP, LG und Lenovo durch. Ein ebenso spannendes Battle kann in der Kategorie Smartphones beobachtet werden: Mit dem neuen iPhone SE und dem iPhone 11 sichert sich Apple die Top-Platzierungen, doch Samsung lässt nicht locker und ist dem kalifornischen Hersteller dicht auf den Fersen.

Highflyer: iPhone SE nach wie vor die Nummer Eins

Trotz der Top-Platzierung mit dem iPhone SE, dass sich, wie bereits im Vorquartal, Platz 1 der Highflyer-Charts sichert, kann Apple das herausragende Gesamtergebnis von Q2 nicht halten: War der kalifornische Hersteller zuvor noch mit vier Produkten an der Spitze vertreten, ist es nun neben dem iPhone SE nur noch der iMac auf Platz 9. Microsoft hingegen holt wieder auf und erobert sich mit gleich drei Produkten die Top Ten der Highflyer-Charts zurück.

Den ersten Platz der Highflyer-Charts hält auch in diesem Quartal weiterhin das beliebte iPhone SE, das seit April diesen Jahres gelistet ist. Keine Überraschung, denn nach wie vor überzeugt Apples SE-Reihe besonders im Businessbereich mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit 388 Euro im HEK ist es sogar knapp 20 Euro günstiger als im vergangenen Quartal. Zwischenzeitlich wurde das iPhone von einigen Händler sogar für 330 Euro angeboten.

Platz 2 erobert sich mit dem Surface Go 2 die Konkurrenz von Microsoft in diesem Quartal eine Top-Platzierung zurück. Das Surface Go 2 ist die günstigste Version der Surface-Reihe und mit nur 615 Euro im HEK ein echtes Schnäppchen. Mit 128GB SSD Speicher und eine CPU-Taktfrequenz von bis zu 3,4 GHz kann sich das Tablet durchaus auch im Officebereich sehen lassen. Eine Tastatur ist allerdings nicht im Preis mit inbegriffen. Das Surface Go 2 ist ein gutes Einstiegsmodell für alle, die die Surface-Reihe genauer kennenlernen wollen.

Auch den dritten Platz schnappt sich mit nur wenigen Klicks Abstand Microsoft mit dem großen Bruder des Surface Go 2, dem Surface Book 3. Mit einem hochauflösenden 3.240 x 2.160 Pixel Bildschirm mit 15”, Intel Core i7 der neuesten Generation, 16 GB RAM und 256 GB SSD lässt es kaum noch Wünsche offen. Wie auch bereits beim Vorgängermodell lässt sich der Bildschirm des Surface Book 3 per Knopfdruck von der Tastatur lösen, um es als Tablet zu nutzen. Ganz billig ist das Surface allerdings nicht: Knapp über 2000 Euro im HEK werden derzeit für das Notebook fällig.

Intels CPU-Star klettert vom 7. auf den 4. Platz: Der seit Ende April 2020 bei ITscope gelistete Intel Core i9 10900K kann seine Vorquartalsplatzierung nochmal deutlich verbessern – nach wie vor überzeugt der Prozessor durch seine Top-Leistung. Einzige Schwachstelle ist noch immer der Preis, der unverändert bei über 500 Euro im HEK liegt. 

Passend zum 2. und 3. Platz sichert sich Microsoft auch Platz 5 mit dem Surface Dock 2. Die speziell für Surface-Modelle entwickelte Dockingstation bildet die Schnittstelle vom mobilen Arbeiten hin zu einer festen Arbeitsplatzumgebung. Reichlich Anschlüsse sind ebenfalls vorhanden: Die Dockingstation kommt mit zwei HD Video-Anschlüssen, einem Gigabit-Ethernet-Anschluss, vier USB 3.0-Ports und einem Anschluss zur Audioausgabe – ist mit 172 Euro im HEK allerdings auch nicht ganz billig. 

Auf den 8. Platz der Highflyer Charts schafft es ein ganz frischer Neueinsteiger, die seit September gelistete GeForce RTX 3080 iChill X4. Die Grafikkarte von NVIDIA, die von Inno3D modifiziert wurde, zählt zu den leistungsstärksten ihrer Preisklasse, ist mit über 700 Euro im HEK jedoch auch nicht ganz günstig. Für den Preis bekommt man aber auch einiges geboten: 8.704 Shader, 10 GByte GDDR6X Speicher mit einer Speicherbandbreite von 760 GByte/s lassen das Gamer-Herz, aber auch das jedes Grafikers oder Videoproduzenten, höher schlagen. Optisch überzeugt die GeForce RTX 3080 iChill X4 wie schon das Vorgängermodell mit RGB-LEDs und Metallelementen. Wer aber mehr Wert auf Leistung anstatt Optik legt, der kann auf die Modifizierung von Inno3D verzichten, denn in puncto Leistung ist die Founders Edition gleich auf und dabei rund 100 Euro günstiger.

Der Trend zum Homeoffice ist weiterhin ungebrochen: Die im Juli 2020 durchgeführte Umfrage vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) mit über 500 deutschen Unternehmen zeigte, dass knapp die Hälfte der befragten Unternehmen ihr Angebot an Homeoffice ausweiten werden. Etwa der gleiche Anteil der Befragten befindet sich noch in der Abwägungsphase. Doch selbst bei einer konservativen Schätzung werden voraussichtlich deutlich mehr als die Hälfte der Unternehmen virtuelle Arbeitsformen weiter ausbauen. Damit einher geht auch eine weiterhin hohe Nachfrage nach Equipment für die Arbeit im Homeoffice: Nachdem im Vorquartal der dänische Hersteller Jabra mit dem Evolve2 Headset in den Highflyer-Charts war, schafft es dieses Quartal das Blackwire C3220 von Poly auf den 6. Platz. Das Headset ist, verglichen mit dem Evolve2, mit einem HEK von nur 34 Euro sehr günstig und bietet dabei alles, was es für Telefonate oder Videokonferenzen im Homeoffice braucht. 

Auch eine Webcam erreicht die Highflyer-Charts, die Midland W199 auf Platz 14. Midland war in vergangenen Marktbarometern so gut wie nicht präsent, das Unternehmen existiert aber bereits seit 1959. Der US-amerikanische Hersteller von Funkkommunikationsprodukten hat den Firmensitz in Kansas City, Missouri. Mit nur 36 Euro im HEK handelt es sich bei der W199 ebenfalls um ein günstiges Einsteigermodell, was gerne im Homeoffice genutzt wird. 

 

TFTs: Dell dominiert, HP verliert

Die Kategorie der TFTs ist nicht gerade für seine großen Innovationen bekannt, was die Beliebtheit der Produkte jedoch nicht schmälert – ganz im Gegenteil: Seit Beginn der Corona-Pandemie herrscht ein regelrechter Run auf Monitore, um auch das letzte Arbeitszimmer in der heimischen Wohnung zu einem effizienten Arbeitsumfeld aufzurüsten. Besonders Dell holt in diesem Quartal mächtig auf und sichert sich gleich fünf Platzierungen in den Top Ten. Konkurrenten wie zuletzt noch HP, aber auch LG oder Lenovo können sich in den Sommermonaten nicht gegen den US-amerikanischen Hersteller durchsetzen.

Mit wirklich sehr deutlichem Abstand an der Spitze liegt der Dell P2419H: Führte noch vor einem Jahr, im dritten Quartal 2019, der HP EliteDisplay mit 4.100 Klicks die Kategorie an, dominiert der P2419H nun mit über 9.000 Klicks eindeutig den TFT-Bereich. Auch im Vergleich zum Vorquartal hat sich der beliebte 24” LED-Monitor nochmal immens gesteigert und erreicht über 60 Prozent mehr Klicks. Überzeugend ist vor allem der Preis: Mit nur rund 130 Euro im HEK ist der P2419H einer der günstigsten Monitore in den Top Ten. Zwar gibt es hinsichtlich der Auflösung (hier FullHD) und auch der Farbabdeckung bessere Modelle, aufgrund der vergleichsweise kleinen Bildfläche scheint das jedoch weniger zu stören. Deshalb geht erneut ein verdienter 1. Platz an den Dell P2419H, der damit nun schon das vierte Quartal in Folge die Liste anführt. 

Der seit 2014 gelistete Dell UltraSharp U2415 und damit der mit Abstand älteste TFT in den Top Ten, schafft es in diesem Quartal auf den 2. Platz. Ein gutes Beispiel dafür, dass im Bereich TFT die Innovationszyklen länger sind und auch Produkte mit “fortgeschrittenem Alter”, wie der U2415, fast den gleichen Standard wie die neueren Bildschirme aus 2018 und 2019 haben. Gleichzeitig ist der Monitor auch sehr preisstabil mit durchgängig 180 Euro im HEK. 

Bleibt abzuwarten, ob die neueren “Hub” Monitore mit USB-C Power Delivery, Ethernet Anschluss und DisplayPort Daisy Chaining ihre Vorteile gegenüber den Dauerbrennern ausspielen können. Zwar nicht in die Top Ten, aber immerhin in die Top 25 schafft es ein Modell, welches bereits mit USB-C ausgestattet ist: der Dell P2419HC auf Platz 21. Mit Listing im August 2018 verbessert sich seine Platzierung kontinuierlich: Im Vorquartal lag der rund 170 Euro im HEK teure Monitor noch auf Platz 39. Auch auf Platz 40 und 41 klettern zwei der neueren Dell-Monitore, die über einen USB-C Anschluss verfügen: Der P2719HC und der P2720DC, die ebenfalls ihre Vorquartalsplatzierung (Platz 86 und 191) deutlich verbessern können. Es bleibt also spannend, welches Bild sich im nächsten Quartal bei den Monitoren zeigt.  

 

Smartphones: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Apple und Samsung

Wie schon in Q2 dominieren die beiden Smartphone-Giganten das Feld: Zwar liegt Apple immer noch mit Platz 1 und 2 sowie sechs Top Ten-Platzierungen insgesamt vorne, doch Samsung holt über die Sommermonate kräftig auf und macht dem kalifornischen Hersteller Platz 3 und 4 streitig. Huawei schafft es in diesem Quartal immerhin unter die Top 15.

Nachdem sich das iPhone SE in der 64GB-Ausführung im vergangen Quartal den zweiten Platz gesichert hat, überholt es diesmal mit großem Abstand und über 4.000 Klicks den Vorquartalssieger und landet auf einem verdienten ersten Platz. Wenig überraschend, denn schon in Q2 überzeugte das iPhone SE mit einem HEK von unter 400 Euro und neuester Technik als Preis-Leistungs-Sieger in der Kategorie Smartphones. Das von der Pole Position verdrängte iPhone 11 erreicht mit annähernd 2.500 Klicks Platz 2

Den 4. Platz sichert sich Samsung mit dem seit Ende Januar gelisteten Galaxy S20 mit 128 GB Speicherplatz. Das S20 ist mit einem HEK von 612 Euro eines der Spitzenmodelle von Samsung mit spannenden neuen Features, wie beispielsweise einer hohen Bildwiederholungsrate mit 120Hz, was ein noch flüssigeres Bedienerlebnis verspricht. Wer das Handy allerdings im 120Hz-Modus bedient, muss Abstriche bei der Akkulaufzeit machen. Im CHIP-Test schneidet das Smartphone mit der Gesamtnote 1,2 sehr gut ab. 

Den 11. Platz sichert sich das Samsung Galaxy A41. Mit nur 212 Euro im HEK fällt das Smartphone in das Niedrigpreissegment der Kategorie – hat dafür aber einiges zu bieten: 25 MP Frontkamera und 48 MP für die Hauptkamera sorgen für gestochen scharfe Bilder, außerdem gibt es noch eine Ultra-Weitwinkel- und eine Tiefenkamera. Beim OLED-Display muss man, wie von Samsung gewohnt, keine Abstriche machen und Dual Sim bietet das Smartphone auch. Gespart wird hingegen beim Prozessor, der vergleichbar langsam arbeitet und den Extras, die dem Preissegment entsprechend dürftig ausfallen. 

Günstiger fährt man nur noch mit unserem Platz 19, dem Samsung Galaxy A21s, das für nur für nur 154 Euro im HEK erhältlich ist. Das Smartphone hat mit 5.000 mAh eine top Akku-Laufzeit und auch die Prozessorleistung ist mit 8 Kernen und einer Taktrate von bis zu 2GHz vollkommen ausreichend. Die vier verbauten Kameras können allerdings nicht überzeugen: Nur bei guten Lichtbedingungen und einer ruhigen Hand bekommt man hier halbwegs anständige Fotos hin. Als Einsteiger- oder Übergangsmodell reicht das Smartphone aber allemal.

 

Tablets: Apple vorne, Microsoft und Samsung auf Aufholjagd

Bei den Tablets hat sich erneut nicht viel getan und auf den oberen Plätzen gibt es so gut wie keine Bewegung. Erfahrungsgemäß wird sich das allerdings zum Weihnachtsgeschäft hin ändern: So hat beispielsweise Apple in der Keynote am 15. September zwei neue Modelle des iPads aus der Standard- sowie der Air-Reihe angekündigt, die ab Oktober erhältlich sein sollen. 

Die Plätze 1 bis 3 sind unverändert von den Vorquartalssiegern belegt: Mit über 5.000 Klicks ganz vorne liegt das Apple 10.2-inch iPad, auf dem zweiten Platz das Microsoft Surface Pro 7 und drittplatziert das Samsung Galaxy Tab A

Auf zwei weitere Tablets lohnt es sich jedoch genauer einzugehen. Das Microsoft Surface Go 2, das seit März 2020 gelistet ist, schafft den Sprung auf den 6. Platz und spielt somit ganz oben mit – daher auch verdient eine Platzierung in den Highflyer-Charts. Das Surface Go 2 bietet ausreichend Leistung für grundlegende Office-Anwendungen und schneidet mit 600 Euro im HEK auch preislich sehr gut ab. Mit über 11 Stunden Videolaufzeit ist das Gerät auch ein geeigneter Begleiter für unterwegs. 

Den 7. Platz macht in diesem Quartal das Apple iPad Pro mit 12,9” und kämpft sich damit immer weiter in Richtung der Konkurrenz von Microsoft – dem Surface Pro 7. Dieses belegt derzeit den zweiten Platz und ähnelt in Ausstattung und Funktionalität dem iPad Pro sehr stark. Beide liegen preislich bei über 1000 Euro im HEK und sind leistungstechnisch eine vollwertige Alternative zu klassischen Notebooks oder Komplettsystemen. 

 

Notebooks: Dauerbrenner Lenovo E15 & AMD auf dem Vormarsch

Bei den Notebooks scheint der Hype um das Lenovo ThinkPad E15 kein Ende zu nehmen: Mit 12.000 Klicks toppt das Notebook auf Platz 1 nochmals sein Vorquartalsergebnis und erreicht fast so viele Klicks wie die restlichen Top Ten zusammen – und lässt damit die Konkurrenz von Microsoft, Apple und HP ganz schön alt aussehen. 

Den zweiten Platz belegt das HP ProBook 450 G7, welches es mit 15 Zoll, i5 Prozessor, 8GB RAM und 256 GB SSD durchaus mit dem E15 von Lenovo aufnehmen kann. Trotz deutlich geringerer Klickzahlen scheint das ProBook 450 G7 nicht weniger beliebt zu sein: Es ist derzeit auf ITscope vollständig ausverkauft. Und das schlägt sich auch im HEK nieder, der rund 100 Euro höher liegt als noch vor einem Monat. 

Einen ordentlichen Satz legt auch das HP 255 G7 hin – das Notebook des kalifornischen Herstellers springt von 206 direkt auf den 8. Platz. Besonders ist hierbei, dass das Notebook einen AMD CPU verbaut hat, was derzeit unter den Top Ten noch recht selten vorkommt. Mit 492 Euro im HEK macht das HP 255 G7 auch preislich eine Ansage an die Konkurrenz. Allerdings zieht der günstige Preis leider auch die Bildqualität, insbesondere die Farbtreue, in Mitleidenschaft. Der verbaute Ryzen 5 4500U in 7nm-Technologie bietet einen leistungsstarken Rechenkern, mit dem sich problemlos alle Anwendungen im Office-Bereich erledigen lassen. Wer das Notebook stationär mit hochauflösendem Bildschirm verwendet, der kann guten Gewissens auf das 255 G7 zurückgreifen.

Dass AMD bei den Notebooks auf dem Vormarsch ist, zeigt ein weiterer Aufsteiger: Das Lenovo ThinkPad E15, das derzeit noch mit Intel CPU auf Platz 1 ist, klettert in der Variante mit AMD CPU von 715 auf den 14. Platz. Und das ist auch kein Zufall: Im Test schneidet das E15 mit AMD CPU leistungstechnisch besser ab als mit der Intel CPU. Allerdings geht diese erhöhte Leistung auch mit einem geringfügig höheren Energieverbrauch einher. Auf die Akkulaufzeit hat dies jedoch keine Auswirkungen: Mit 12,7 Stunden hält die AMD-Variante sogar etwas länger durch als das Modell mit Intel CPU, dessen Laufzeit laut Hersteller 12 Stunden beträgt. Mit Blick auf den Preis kommen AMDs Pluspunkte überraschenderweise kaum zum Tragen: Mit rund 690 Euro im HEK ist die die AMD-Variante nur etwa 35 Euro teurer als das erstplatzierte ThinkPad E15 mit Intel CPU. 

 

PC-Komplettsysteme: Die Krisenstimmung hält weiter an

Bei den Komplettsystemen herrscht nach wie vor Krisenstimmung: Die Klickzahlen gehen noch weiter zurück und es herrscht kaum Bewegung auf den oberen Rängen. Auf dem ersten Platz ist unverändert seit Anfang 2020 das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 – doch auch das beliebte PC-System musste ordentlich einstecken: Im vergangenen Quartal erreichte es immerhin noch über 6.000 Klicks, wohingegen es jetzt nur noch für knapp über 3.500 Klicks reicht. Auch der Abwärtstrend im HEK, der zuletzt in einer Analyse der Bestandszahlen der ITscope Plattform thematisiert wurde, besteht weiterhin und es sieht nicht danach aus, als stiegen die Preise in naher Zukunft wieder.

Einen Aufsteiger liefert Apple mit dem iMac, der ganz neu seit August 2020 gelistet ist. Dieser springt aus dem Stand auf den 9. Platz. Mit einem i5 Prozessor der neuesten Generation, einer Taktfrequenz von 3,3 GHz (mit Boost bis 4,8 GHz), schnellen 512 GB SSD Festplatte und einem 5K Ultra HD Bildschirm erfüllt der Apple iMac alle Voraussetzungen, um auch anspruchsvollen Anwendungen problemlos Stand zu halten. Ganz zum Leidwesen aller iMac-Fans ist es jedoch wahrscheinlich das letzte Mal, dass es den Intel iMac mit 27 Zoll in dieser Form geben wird. Mit einem HEK von 1.820 Euro ist er außerdem das teuerste Komplettsystem unter den Top 25. 

Und auch in dieser Kategorie sorgt AMD für Aufschwung: Der Tower-PC Lenovo V55t-15API 11CC, ausgestattet mit einem Ryzen 5 mit 3,7 GHz, springt von 99 auf den 14. Platz. Preislich liegen Welten zwischen dem Tower-PC und dem iMac: Der Lenovo V55t-15API 11CC ist bereits für 380 Euro im HEK verfügbar und damit unter den günstigsten Modellen in den Top 25.

Grafikkarten: Aufsteiger und Neueinsteiger machen Platzhirsch MSI Konkurrenz

Die ersten drei Plätze sind, wie auch bereits in Q1, wieder belegt von MSI mit der RTX 2080 Ti GAMING X TRIO, RTX 2070 SUPER GAMING X TRIO und der RTX 2060 SUPER GAMING X. Doch nach der Top 3 verändert sich die Grafikkartenlandschaften – Veränderung ist angesagt und einige Aufsteiger schaffen es in die Top 25.

Von Platz 37 auf Platz 4 klettert die GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 von PNY. Die Grafikkarte des Herstellers mit Sitz in New Jersey, USA, liefert in nahezu jeder Kategorie überdurchschnittliche Werte. 13,45 Terraflops Prozessorleistung, 4352 Shader Units und 136 GPixel/s überzeugen jeden Grafiker. So viel Leistung hat allerdings auch ihren Preis: Wer sich die GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 verbauen will, muss über 1250 Euro im HEK bereit halten.

Günstiger kommt man hingegen mit der Inno3D VGA Inno3D GeForce® RTX 3080 10GB iCHILL X4 weg: Die leistungsstarke Grafikkarte, die mit Listing Mitte September noch ganz frisch am Markt ist, springt von null auf den 5. Platz und ist deshalb auch zu Recht in den Highflyer-Charts. Die Grafikkarte bewegt sich mit 720 Euro HEK im mittleren Preissegment.

 

Mainboards: Supermicro schafft den Sprung an die Spitze

Bei den Mainboards tut sich einiges auf den vorderen Plätzen – allerdings diesmal nicht nur von den üblichen Verdächtigen. 

Auf Platz 1 steht das im Vorquartal drittplatzierte ASUS PRIME B450M-A. Mit nur 65 Euro im HEK ist es ein echtes Schnäppchen und verfügt trotz dessen über sämtliche wichtigen Funktionen. Das Mainboard bietet außerdem eine On-Board-Grafik mit Kompatibilität zu AMD-Prozessoren (AMD AM4 Socket for 3rd/2nd/1st Gen AMD Ryzen™/2nd and 1st Gen AMD Ryzen™ with Radeon™ Vega Graphics/Athlon™ with Radeon™ Vega Graphics Processors). An der ein oder anderen Stelle sind aber dennoch aufgrund des günstigen Preises Abstriche zu machen – so entfällt beispielsweise der beliebte Displayport-Anschluss. Mit nur einem HDMI-Ausgang bietet das Mainboard wenig Freiraum für ein ausgereiftes Office-Setup. 

Platz 2 und 3 sichert sich der sonst eher zurückhaltende Hersteller Supermicro mit dem SUPERMICRO H11SSL-i und dem SUPERMICRO H11DSI-NT, die von Platz 13 und 68 den Sprung nach ganz vorne schaffen. Bei beiden handelt es sich um Mainboards für Serverumgebungen, die sonst eher nicht in den oberen Plätzen des Rankings zu finden sind. Beide Modelle verfügen außerdem über einen SP3-Sockel, ein CPU-Sockel der Firma AMD, der die Server-Prozessoren der Epyc-Baureihe aufnehmen kann, die auf der Zen-Architektur basieren. Im Vergleich zum erstplatzierten ASUS PRIME B450M-A liegen die beiden Supermicro Mainboards mit knapp 280 Euro beziehungsweise über 500 Euro im HEK eindeutig in einer anderen Preisliga.

 

Prozessoren: AMD hat weiterhin die Führung inne, doch Intel lässt nicht locker

Die große Überraschung bleibt bei den Prozessoren in diesem Quartal aus: AMD behält weiterhin mit dem Ryzen 5 3600 und Ryzen 7 3700X die Plätze 1 und 2 für sich. Auch in anderen Kategorien des Marktbarometers wurde deutlich, dass AMD immer attraktiver wird. 

Doch Intel lässt natürlich auch nicht locker: Der kalifornische Hersteller ist ebenfalls mit fünf CPUs in den Top Ten vertreten und nach wie vor ein ernstzunehmender Konkurrent – doch bei vielen Händlern steht Intel im Hinblick auf Preis/Leistung auf verlorenem Posten. Die hohen Preise lassen sich eher im High-End-Bereich verargumentieren, wo Intel weiterhin versucht, leistungstechnisch gegenüber AMD zu punkten. 

So auch mit dem erst seit April 2020 gelisteten Intel Core i9 10900K auf Platz 3: Schon im Vorquartal beeindruckt dieser mit 10 Kernen und 20 Threads mit 3,7 GHz. Mit über 500 Euro im HEK ist der i9 10900K aber deutlich teurer als andere Top Ten-CPUs. Im direkten Vergleich mit dem AMD Ryzen 9 3900X auf Platz 4, der über 12 Kerne und 24 Threads mit 3,8 GHz verfügt, schneidet letzterer besser ab: Der auf der Zen-2 Architektur basierende 12 Kern Prozessor besitzt eine höhere Rechenleistung pro Takt (IPC), so dass er bei Einkern-Last eine ähnliche Leistung wie der i9 10900K erreicht. Bei Anwendungen, die sehr stark auf Multi-Threading angepasst sind, ist der AMD CPU hingegen ca. 10 Prozent schneller – und das für nur rund 380 Euro im HEK. 

Auch neu in den Top Ten ist der ebenfalls seit April gelistete Intel Core i7 10700K auf Platz 5. Damit ist Intel mit seinen neuesten Produkten zwar ganz oben mit dabei, für die Spitze reicht es dieses Quartal allerdings erneut nicht. 

 

Server: Spitzenreiter HP Enterprise nimmt Top Ten ein

HP Enterprise dominiert in der Kategorie der Server immer noch ganz klar – und beansprucht in diesem Quartal sogar ausschließlich die gesamte Top Ten für sich. Der erst seit Februar gelistete HP Enterprise ProLiant MicroServer bringt auf Platz 3 allerdings etwas frischen Wind in die Top Ten. Der Microserver von HPE ist ein kostengünstiger Kompaktserver auf Einstiegsebene, der speziell für kleine Büros, Homeoffices und kleine Geschäftsumgebungen entwickelt wurde. Mit 16 GB RAM und einem Intel Xeon E-2224 Prozessor bietet HPE für rund 600 Euro im HEK einen guten Einstieg in die Server-Welt.

Ganz knapp die Top Ten verfehlt hat der seit Januar 2020 gelistete Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 auf Platz 11, sorgt damit aber zumindest für etwas Abwechslung zwischen den Servern von Platzhirsch HP Enterprise. Deutlich mehr Bewegung ist erst ab Platz 32 erkennbar, wo sich neben Fujitsu auch Dell und Lenovo blicken lassen. 

 

Storage Systeme: Senkrechtstart für Neueinsteiger von Synology

Hier ist im dritten Quartal einiges passiert: Synology hat sich mit zwei neuen Modellen aus dem Stand die Plätze 2 und 3 geschnappt und beherrscht damit die Top 5 vollständig. 

Die Synology Disk Station DS920+ ist erst seit Juli gelistet und legt einen echten Senkrechtstart auf den 2. Platz hin. Das Storage System ist besonders für anspruchsvolle Heimanwender oder kleinere Unternehmen geeignet. Der DS920+ NAS-Server bietet dabei 4K Video-Transcoding, Dual NVMe M.2. Cache und eine gute, einfach strukturierte Software. Negativ fällt allerdings auf, dass Synology bei diesem Modell immer noch nur einen 1 GBit/s LAN-Port verbaut – und das, obwohl die DS920+ als Synologys Top-Produkt im 4 Bay NAS-Bereich gilt. Allerdings muss man zugeben, dass ein 10 GBit-Anschluss auch nur mit verbautem SSD Cache signifikante Vorteile bringen würde. Da die DS920+ jedoch über zwei LAN-Anschlüsse verfügt, kann man die Geschwindigkeit beider Ports bündeln, sodass man immerhin auf 2 GBit kommt – was vermutlich für über 99 Prozent aller Nutzer ausreicht.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

21.10.2020|

Rückblick auf zwei Jahre mit der B2B Suite: Herausforderungen, Erfolge und ein Blick in die Zukunft

 

Im August feierte die B2B Suite zweijährigen Geburtstag: Wir blicken zurück auf zwei Jahre mit unserer eCommerce Lösung, wie wir sie in den letzten Jahren weiterentwickelt haben und welche Pläne für die Zukunft schon jetzt existieren. 

Vor rund zwei Jahren, im August 2018, führten Gespräche mit vielen Systemhäusern zu einer zentralen Feststellung: Obwohl sich die Ausgangssituationen stark unterscheiden, stoßen alle auf ähnliche Herausforderungen bei dem Versuch, Endkunden für den Bestellprozess optimal anzubinden. Denn: Gängige Shopsystem sind für die Anforderungen der ITK-Branche kaum geeignet, egal welche Anpassungen man vornimmt, den Ansprüchen von Systemhäusern an eine integrierte Lösung wird ein solches Shopsystem nicht gerecht. Für uns von ITscope stand also fest, eine eCommerce-Lösung zu entwickeln, die vom Endkunden über das Systemhaus bis zur Distribution alle Parteien auf einer Plattform abbildet.  

 

Grundstein für die Entwicklung der B2B Suite

Was damals noch eine vielversprechende Idee war, ist heute das Ergebnis unserer Entwicklung und seit inzwischen zwei Jahren erfolgreiche Realität: Die B2B Suite erfüllt die Anforderungen von sowohl kleinen und mittelständischen Systemhäusern als auch großen IT-Dienstleistern und ermöglicht es, Endkunden aus der Industrie ein individuelles eProcurement Portal aus der Cloud bereitzustellen. 

Insbesondere den Prozess der Anbindung an Procurement-Systeme von Industriekunden, der in den letzten beiden Jahren perfektioniert wurde, erleichtert die B2B Suite deutlich. 

Im konkreten Fall eines Betreibers wurde die B2B Suite via PunchOut an das SAP-System des Industriekunden angebunden. Damit der Kunde Bestellungen aus dem eigenen SAP-System abwickeln kann, loggt er sich direkt aus SAP per PunchOut in die B2B Suite ein, befüllt den Warenkorb, der dann automatisch in SAP übertragen wird und eine Bestellung im Kundensystem erzeugt. Die Bestelldaten werden wiederum zurück in die B2B Suite übernommen, womit dann der Bestellprozess in Richtung der Distributoren mit einer Bestellautomation fortgeführt werden kann. 

In diesem Fall konnten nach nur zwei Monaten Umsetzungsdauer schon die ersten Bestellungen aus dem SAP-System des Kunden über die Schnittstelle vollautomatisiert übertragen werden. Für den Kunden bietet sich damit der große Vorteil, dass alles in der gewohnten Systemlandschaft bestehen bleibt und keine neuen oder zusätzlichen Systeme aufgesetzt werden mussten. Insbesondere auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung ist eine PunchOut-Anbindung ein häufiger Standard und für Systemhäuser Pflicht, um diese Kunden betreuen zu können.

Dem Betreiber selbst gelingt dank der PunchOut-Anbindung eine vollständige Digitalisierung der Vertriebsprozesse und somit eine deutliche Zeitersparnis bei der Abwicklung von Standard-Kundenaufträgen.

“Über PunchOut-Anbindungen können B2B Suite Betreiber kundenspezifische Warenkörbe zur digitalen Übernahme in das Beschaffungssystem des Kunden anbieten und damit durch eine stets aktuelle Datengrundlage für eine hohe Zufriedenheit bei den Industriekunden sorgen. Bisher haben wir eine Anbindung via PunchOut für SAP, SAP Ariba, Onventis, Coupa, Jaggaer und weitere Procurement-Systeme realisiert – nach und nach sind nun noch mehr Systeme in Planung”, erklärt Andy Görnt, Product Owner eCommerce bei ITscope.

Auch hinsichtlich der Abbildung von Freigabeprozessen wurde die B2B Suite kontinuierlich verbessert. “Erst kürzlich kamen auch die Bestellfreigabe sowie Limits mit Berechtigungssystem auf der B2B Suite hinzu. Damit schaffen wir auf Seiten der Industriekunden die Möglichkeit, ihren Einkauf hierarchisch mit Gruppenberechtigungen und Bestelllimits abzubilden. Firmeninterne Freigabeprozesse werden nun berücksichtigt und die B2B Suite integriert sich noch besser in das Tagesgeschäft”, ergänzt Markus Schwitallik, Product Manager eCommerce bei ITscope.

Die wohl wichtigste Neuerung auf internationaler Ebene ist die Mehrsprachigkeit: Die B2B Suite ist neben Deutsch und Englisch auch auf Französisch, Italienisch, Polnisch und Niederländisch verfügbar. Das gesamte Portal ist inklusive Content out-of-the-box vorhanden und vereinfacht für B2B Suite Betreiber die Anbindung internationaler Industriekunden immens. 

 

Digitale Vertriebslösung statt klassischem Shopsystem

Distributorenshopsysteme, bekannte B2C-Shopsysteme, proprietäre Lösungen oder ganz einfach ein Excel-Sheet sind bei vielen Systemhäusern und IT-Dienstleistern gängige Praxis – und “irgendwie” funktionieren diese Lösungen auch, sind dabei jedoch unflexibel, sehr aufwändig und decken bei weitem nicht sämtliche Anforderungen ab. Die kundenseitig erwartete Datenaktualität kann bei der Excel Sheet-Variante vielleicht bei wenigen Vertragsartikeln mit langfristig verhandelten Preisen noch aufrecht erhalten werden. Spätestens beim Ausloten von Cross- und Upselling-Potenzialen kommt diese Lösung dann aber an ihre Grenzen. 

Sind Distributorenshopsysteme im Einsatz, entstehen Abhängigkeiten gegenüber den Distributoren, da Systemhäuser an das Sortiment eines einzigen Lieferanten gebunden sind – was meist nicht ausreicht. Auch klassische B2C Shopsysteme stellen keine überzeugende Alternative dar, da die Kernanforderungen der Systemhäuser – Anbindung von Distributorendaten samt aktueller Preise und Verfügbarkeiten, Content, Anbindung der Endkundensysteme und des eigenen ERPs sowie der gesamte Bestellprozess mit Rückmeldung an die Distribution – sich nur äußerst aufwändig in bestehende Shopsysteme integrieren lassen. Dadurch entstehen wiederum Abhängigkeiten, in diesem Fall gegenüber der eigenen IT, die meist mit der Umsetzung betraut ist. Hinzu kommen hohe indirekte, vor allem personelle, Kosten, die bei der Herkulesaufgabe eines individuellen Shopprojekts anfallen.

Demgegenüber steht die B2B Suite, als passende Lösung für alle Anforderungen der ITK-Branche. “Mit der B2B Suite haben wir eine enorm umfangreiche technische Basis geschaffen, die alle relevanten Handelsprozesse im Systemhausgeschäft abdeckt. Mit einer Vielzahl an Distributionsanbindungen, Schnittstellen zu den ERP-Systemen der Branche, der Abbildung von Procurement-Prozessen und der Integration von Experten-Content bieten wir der Branche eine einzigartige Automation, von der Endkunden- bis zur Distributionsbestellung und wieder zurück. Dies schließt Statusmeldungen zur Bestellung genauso ein wie den umfangreichen Belegaustausch, inkl. elektronischer Übermittlung von Seriennummern, Lieferscheinen und Rechnungen. Mit der B2B Suite ermöglichen wir durchgängig digitale Prozesse auf allen Ebenen,” benennt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH, die Vorteile der Lösung.

 

Was sich in den letzten zwei Jahren alles getan hat

Rund 50 Systemhäuser und IT-Dienstleister haben sich aus genau diesen Gründen in den letzten zwei Jahren für den Einsatz der B2B Suite entschieden. 

Die Anforderungen an die Lösung, die sich im Laufe der Zeit entwickelten, könnten vielfältiger kaum sein: Für einen Kunden wurde eine Single-Sign-On-Lösung für eine nahtlose Integration in ein existierendes Portal realisiert, für einen anderen die Integration von Katalogen aus dem Elektro-Bereich oder die Realisierung von Standards wie BMEcat. Ein Leasingportal wurde gewünscht und konnte mit der B2B Suite umgesetzt werden, sowie ein Mitarbeiter-Incentive-Portal. Auch die Anbindung kommunaler oder öffentlicher Einrichtungen beschäftigen viele Systemhäuser – genau wie ganz allgemein die Anbindung von Industriekunden sowie deren technische Anforderungen, die mit der B2B Suite einfach und schnell gelingen

Generell konnte auch die Dauer von Vertragsunterzeichnung bis zur Abwicklung erster Bestellungen über die B2B Suite während der vergangenen zwei Jahre noch weiter optimiert werden. Grundsätzlich kann ein Betreiber innerhalb weniger Stunden mit einem ersten Prototypen starten und nach rund einer Woche bereits Bestellungen abwickeln. Es sind aber nicht die technischen Umsetzungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen, sondern vielmehr der Change-Prozess, der im Hintergrund mit der Etablierung eines Portals einhergeht: Kunden müssen mit dem Portal vertraut gemacht werden, um ihren Einkauf dort zu tätigen und die eigene Vertriebsmannschaft muss gewohnte Prozesse umstellen. Auch wenn die technische Basis schnell aufgesetzt ist, dauert es im Schnitt drei bis sechs Monate, bis alle Voraussetzungen geschaffen und alle Beteiligten mit im Boot sind. In dieser Zeit werden in agiler Zusammenarbeit von ITscope mit dem zukünftigen B2B Suite Betreiber dann aber auch schon erste wichtige Schritte, wie die Definition von Lieferanten, der Aufbau der Preiskalkulation, Anbindungen an Systeme oder die Individualisierung der Portale abgeschlossen.

 

Erfolge sowohl auf Seiten der Betreiber als auch der Endkunden

Die B2B Suite ermöglicht es, alle Geschäftsmodelle der IT-Branche auf einer Plattform abzubilden. Vielen Betreibern erleichtert die Lösung das Tagesgeschäft bei Standardbestellungen und entlastet dadurch den Vertrieb, der wieder mehr Zeit hat, um sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren. Zudem konnte bei nahezu allen Kunden die Anzahl der Besteller deutlich gesteigert werden. 

Die IT Südwestfalen AG, ebenfalls B2B Suite Betreiber, bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Dank der B2B Suite lernen Endkunden neue Möglichkeiten kennen und IT Südwestfalen generiert gleichzeitig zusätzliches Geschäft.  “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG, das Erfolgsmodell. Und sind die Businesskunden glücklich, sind es auch die Systemhäuser.

 

Digitaler Vertrieb der Zukunft

Die Zukunft des Systemhauses ist hybrid, Hardware und Services gehen Hand in Hand und ergänzen sich gegenseitig. Unabhängig davon, ob als Managed Service, SaaS, Leasingmodell, Laufzeitvertrag oder Pay-per-use, die B2B Suite wird in naher Zukunft alle Leistungen der Systemhäuser digital abbilden und sie verkaufbar machen.

 

Mehr zur B2B Suite erfahren Sie unter https://www.itscope.com/b2b-suite/ 

 

Sie möchten die B2B Suite und alle Vorteile rund um die Digitalisierung Ihres Vertriebs kurz und kompakt kennen lernen? Dann ist unser Whitepaper genau das richtige: Erfahren Sie, welche konkreten Schritte Sie umsetzen können, um mit ­weniger Vertriebsaufwand mehr zu verkaufen. Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an.

30.09.2020|

Digitaler Vertrieb der Zukunft – Hürden und Chancen für den ITK-Channel

 

Die kürzlich erlebten Krisenzeiten zeigten, wie unterschiedlich es um die Digitalisierung in Unternehmen steht. Auch im meist stark digitalisierten ITK-Umfeld herrscht insbesondere im Mittelstand noch Nachholbedarf. Speziell im Vertrieb verhält man sich zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und befürchtet den Verlust des Kundenkontakts. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet und stellt vielmehr eine Chance dar, die es zu ergreifen gilt.

Nicht zuletzt die Corona-Krise und die damit verbundene “Flucht” ins Homeoffice machten deutlich, dass der Digitalisierungsfortschritt ins Deutschland sehr unterschiedliche Level erreicht: War es für einen Großteil der Firmen doch recht unproblematisch möglich, von einem Tag auf den anderen von Bürobetrieb auf Homeoffice umzustellen, kämpfte insbesondere die öffentliche Verwaltung aufgrund von fehlender technischer Ausstattung und Infrastruktur mit der Umstellung. 

Mittelstand hat digital einiges aufzuholen

Auch wenn Digitalisierung das ureigenste Dienstleistungsangebot der Systemhäuser an ihre Kunden darstellt, gibt es auch hier nach wie vor bei den internen Prozessen, insbesondere im Vertrieb, großen Nachholbedarf. Im Branchenvergleich gilt die ITK-Branche als gut aufgestellt und mit Abstand am stärksten digitalisiert. Doch gerade der Mittelstand, zu dem auch der Großteil der Systemhäuser und IT-Dienstleister in Deutschland zählt, hinkt digital noch hinterher: Veraltete IT-Infrastruktur, fehlendes technisches Know-How sowie Engpässe bei personellen und finanziellen Ressourcen bremsen den digitalen Wandel. Speziell auch im Vertrieb sind viele Unternehmen zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und arbeiten lieber, wie bisher gewohnt, analog und mit manuellen Prozessen weiter. Die Sorge, den persönlichen Kontakt zum Kunden zu verlieren, prägt das Vorgehen.  

Doch diese Sorge ist im digitalen Vertrieb völlig unbegründet: Nach wie vor kann und wird die Beratung, als zentrale Komponente des Systemhausvertriebs, persönlich durchgeführt werden. Die Corona-Krise hat fundamental dazu beigetragen, dass die B2B Kommunikation innerhalb kürzester Zeit erheblich offener gegenüber neuen Technologien wurde. Verstärkt durch die zuletzt erlebten Krisenzeiten zeigte sich, dass persönlich nicht zwingend vor Ort bedeuten muss. 

Persönlich, aber digital

… so lautet unter diesen Gesichtspunkten die Devise des Vertriebs der Zukunft: persönlicher Kontakt, direkter Austausch und ein fester Ansprechpartner in Kombination mit digitalen Lösungen

Auch für uns von ITscope ist die Zukunft des Vertriebs digital. Denn: Effiziente Beschaffungsabläufe sind immer digital – aber eben auch persönlich. Ausgehend von diesem Grundsatz haben wir die eCommerce-Lösung B2B Suite entwickelt, die Systemhäusern und ITK-Resellern eine individuelle Betreuung und Beratung von B2B Kunden ermöglicht, aber gleichzeitig auch Prozessvorteile ausspielen kann, die sonst nur große, anonyme Plattformen bieten. Mit einem auf den Kunden individuell zugeschnittenen Sortiment und einem Checkout-Prozess, der gerade so schlank ist, dass der Kunde ungestört bestellen kann, bietet die B2B Suite alles, was man auch von einem klassischen Shopsystem erwartet. Doch diese Systeme sind nicht immer passend für die Anforderungen und Prozesse der ITK-Branche und darüber hinaus auch meist sehr teuer und wartungsintensiv. 

Der Einsatz der B2B Suite hingegen erspart den oftmals hohen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Gleichzeitig bietet die B2B Suite auf Anbieterseite die Möglichkeit, Bestellungen einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen und individuell zu beraten, ob der gewählte Artikel tatsächlich der richtige ist oder ob nicht ein anderer besser zur vorhandenen Infrastruktur beim Kunden passt. Dank dieser persönlichen Betreuung bleibt der Kontakt zum Kunden bestehen und zusätzlich wird ein echter Mehrwert geschaffen.  

Ganz neu ist dabei jetzt auch die Möglichkeit, digitale, firmeninterne Freigabeprozesse in der B2B Suite abbilden zu können: Mit dem neuesten Feature, den Bestelllimits, erfolgt eine budgetbasierte Freigabe von Bestellungen durch einzelne Mitarbeiter des B2B Endkunden und darauffolgend eine limitabhängige Freigabe bei dem Systemhaus selbst. 

 

In unserem kostenlosen Whitepaper zur Digitalisierung Ihres Vertriebs erfahren Sie, welche Herausforderungen Sie im digitalen Vertrieb beachten müssen und mit welchen sieben Innovationen Sie digitalen Vertrieb erfolgreich in Ihrem Unternehmen einsetzen.

Sie wollen sich vertrieblich für die Zukunft digital optimal aufstellen? Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an und tauchen Sie noch tiefer in die Materie ein: 

21.08.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:

 

Corona-Krise scheint überwunden, Apple auf dem Siegeszug und PC-Systeme im Sinkflug: ITscope Marktbarometer Q2/2020

Karlsruhe, 21.07.2020 – Nachdem das Marktbarometer im ersten Quartal des Jahres 2020 noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie überschattet wurde, hat sich die Situation inzwischen deutlich entspannt. In den meisten Kategorien steigen die Bestandszahlen seit März wieder stetig an – teilweise sogar deutlich mehr als nötig, wie die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des zweiten Quartals 2020 zeigten.

Während das erste Quartal 2020 noch ganz im Schatten der Corona-Pandemie lag, erholt und normalisiert sich die Situation im zweiten Quartal nun ganz deutlich – von Engpässen keine Spur mehr. Homeoffice-Equipment ist zwar größtenteils wieder ohne Probleme erhältlich, in anderen Produktkategorien, die sich für das Arbeiten von zu Hause weniger gut eignen, sieht es wiederum schwierig aus – jedoch in die ganz andere Richtung, denn die Lager sind übervoll. 

Geht es abwärts für PC-Komplettsysteme? Von Lagerknappheit, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt: Die Lager sind voll und die Preise fallen. Es sieht ganz danach aus, als gingen die Komplettsysteme als Verlierer aus der Corona-Krise. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass die Systeme im Vergleich mit Notebooks deutlich unflexibler und im Homeoffice wenig praktisch sind. Dennoch: Lenovo verteidigt mit dem ThinkCentre M720q 10T7 seine Spitzenposition.

Notebooks hingegen sind endlich wieder unproblematisch erhältlich und besonders Lenovo erhält neuen Antrieb: Der chinesische Hersteller startet mit dem ThinkPad E15 jetzt richtig durch. Auch bei Apple sieht es in diesem Quartal hervorragend aus: Die Highflyer-Charts hat der Tech-Gigant in diesem Quartal fest im Griff, angeführt vom neuen iPhone SE der zweiten Generation. Ein praktisches Smartphone, preisgünstig und mit allen nötigen Features für die Nutzung im Business-Bereich. Bereits das Vorgängermodell von 2016 war dank der Kombination aus gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und handlichem Design auf ITscope lange Zeit äußerst beliebt.

In den Produktkategorien wird es insbesondere bei den Tablets, den Notebooks und nicht zuletzt auch wegen des iPhone SE bei den Smartphones interessant. Apple dominiert auch die Mobilfunk-Kategorie und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten. Ähnlich sieht es bei den Tablets aus: Dort setzt der kalifornische Hersteller seinen Siegeszug fort. Konkurrenz macht aber der Neueinsteiger von Samsung, das Galaxy Tab S6 Lite. Bei den Notebooks allerdings wird das vergleichsweise teure MacBook Pro von Lenovo und HP abgehängt.

Highflyer: Apple erobert die Führung erneut für sich

Nachdem Apple im vergangenen Quartal deutlich Klicks einbüßen musste und von der Spitze der Highflyer-Charts verdrängt wurde, ist der kalifornische Hersteller nun mit gleich vier Produkten zurück an der Spitze. Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres scheint sich die Branche weitestgehend von den Auswirkungen der Corona-Krise erholt zu haben. Nur noch selten gibt es Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Produkten. 

Platz 1 nimmt in diesem Quartal das iPhone SE der zweiten Generation ein, das seit April 2020 gelistet ist. Wie auch schon die erste SE-Reihe in vorhergehenden Marktbarometern ist auch das iPhone SE der zweiten Generation rasant an die Spitze geschossen. Die Reihe ist besonders im Business-Bereich sehr beliebt, denn leistungstechnisch kann das iPhone SE durchaus mit den Apple-Flaggschiffen mithalten. An Freizeitfeatures, wie beispielsweise der Kamera, wurde hingegen gespart. Dadurch ist das Smartphone auch zu einem verhältnismäßig günstigen Preis von rund 400 Euro im HEK erhältlich.

Auf Platz 4 schafft es das seit März 2020 gelistete Apple iPad Pro mit 12,9 Zoll und verdrängt damit den Vorquartalssieger, das Surface Pro 7 von Microsoft. Die Pro-Reihe der Apple Tablets kann sich durchaus auch im Business-Bereich sehen lassen. Passend zum iPad gibt es auch noch die richtige Tastatur in den Highflyer-Charts: Auf Platz 2 landet das Magic Keyboard von Apple. Das Gesamtbild erinnert sehr stark an das vergangene Quartal, als Microsoft sowohl mit dem Surface Pro 7 als auch mit der dazu passenden Tastatur an der Spitze stand. Es scheint, als bewähren sich die “Tablet für Business-Lösungen” der beiden Tech-Giganten im Channel. Dazwischen, auf Platz 3, macht das neue MacBook Air die Führung der Highflyer-Charts für Apple komplett. 

Auf den 5. Platz schafft es die WD Red NAS Hard Drive, ein Neuankömmling in der Festplatten-Kategorie. Die SATA Hard Drive mit 4 Terabyte ist speziell für den NAS-Einsatz konzipiert und mit einem Preis von 94 Euro im HEK recht günstig. Besonders im Vergleich zum Vorgängermodell der Reihe ist der erweiterte Festplatten-Cache, der bei der WD Red NAS Hard Drive stolze 256 MB beträgt. Bei der Plattentechnologie setzt die WD Red NAS Hard Drive auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik, eine im Vergleich zur bisher verwendeten Conventional Magnetic Recording (CMR) neuere Aufzeichnungstechnik. Mit SMR lassen sich dank überlappender Datenspuren die Speicherdichte und die Gesamtspeicherkapazität erhöhen. Gleichzeitig kann das aber auch für Leistungseinbußen sorgen, da beim Beschreiben einer Spur auch die anderen Spuren aktualisiert werden müssen, was häufig für Kritik an der SMR-Technik sorgt.

Den 7. Platz schnappt sich der neue Stern am CPU-Himmel von Intel: Der Intel Core i9 10900K, der erst seit Ende April 2020 bei ITscope gelistet ist. Der neueste Prozessor des kalifornischen Herstellers überzeugt mit sehr guter Leistung, auch bei Spielen. Großes Manko ist allerdings der Preis: Mit über 500 Euro im HEK ist der i9 10900K deutlich teurer als vergleichbare CPUs von Dauerkonkurrent AMD.

Direkt dahinter, auf dem 8. Platz, steigt das Jabra Evolve2 40 MS Stereo neu mit ein. Das seit März 2020 gelistete Headset verdankt seinen Erfolg sicherlich auch dem aktuellen Trend zu Homeoffice und Videokonferenzen, wofür Headsets unerlässlich sind. Mit der neuen OnEar Headset-Reihe Evolve2 bietet Jabra mit Geräuschisolierung und Busylight-Funktion ein Headset, das konzentriertes Arbeiten im Büro erleichtern soll – und natürlich auch für das Arbeiten von zu Hause von Vorteil ist. Die neue Serie punktet im Vergleich zu Vorgängermodellen insbesondere mit einer längeren Akkulaufzeit und einer verbesserten Performance. Das Evolve2 40 verfügt über 40 mm große Treiber sowie drei Mikrofone. Außerdem ist es schnurgebunden und unterscheidet sich damit von den beiden anderen Modellen der Reihe – ist aber mit einem HEK von rund 80 Euro auch das günstigste der Evolve2-Familie.

Sommerlich-warme Temperaturen spürt man auf Platz 23, den sich der Xiaomi Mi Smart Pedestal Fan 2S sichert. Sowohl im Büro als auch im Homeoffice sorgt der mobile Standventilator bei heißen Temperaturen für einen kühlen Kopf und ist dabei vergleichsweise geräuscharm. 

TFTs: HP und Dell ungebrochen an der Spitze

Im Bereich der TFTs tut sich auch im zweiten Quartal des Jahres nicht viel, die ersten beiden Plätze bleiben gleich: Ungebrochen liegen HP und Dell an der Spitze, gefolgt von Samsung und LG. 

Dell hält mittlerweile das dritte Quartal in Folge die Pole Position mit dem seit 2018 gelisteten P2419H – und das mit über 2.000 Klicks Vorsprung. Mit einem HEK von rund 130 Euro für den 24 Zoll-Bildschirm liegt der P2419H auch im Preis-/Leistungsverhältnis ganz weit vorne. Den dritten Platz hat sich ebenfalls Dell mit dem P2719H gesichert, dem gleichen Modell in der 27 Zoll-Variante. 

Dazwischen bleibt HP mit dem rund 3.000-mal geklickten EliteDisplay E243i auf dem zweiten Platz des Rankings. Erst danach folgen LG und Samsung, auf dem 4. und dem 6. Platz. 

Die vorderen Plätze bleiben nach wie vor von den üblichen Verdächtigen besetzt und ein “Game Changer” im Bereich der TFTs bleibt weiterhin aus: Alle in den oberen Rängen gelisteten Displays sind von 2018 oder noch älter.

 

Mobiltelefone: Apples neues iPhone SE steigt direkt oben mit ein

Bei den Mobiltelefonen wird es in diesem Quartal besonders spannend: Apple dominiert die Mobilfunk-Kategorie deutlich und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten, mit allen Platzierungen von 1 bis 5. Nicht zuletzt ist das dem Ende April erschienenen Neuankömmling der iPhone-Familie zu verdanken. 

Den ersten Platz sichert sich das neue iPhone 11 mit 64 GB und verdrängt damit das iPhone 8 von der Spitze. Die neueste und leistungsstärkste Generation der Apple-Smartphones ist derzeit für knapp 650 Euro im HEK bei ITscope gelistet und schafft über 4.000 Klicks.

Platz 2 nimmt ein echter Aufsteiger ein: Das seit April 2020 gelistete iPhone SE der zweiten Generation springt von Null direkt in die Top-Platzierungen des Rankings. In dem Gerät ist ein A13-Chip und somit der gleiche wie im iPhone 11 Pro verbaut. Auch Speicher und Software sind gleich. In Sachen Leistung hält das iPhone SE also durchaus mit den Top-Modellen mit, gespart wird hingegen bei Kamera und Bildschirmauflösung – Dinge, die im Business-Bereich weniger von Bedeutung sind. Auch das Display ist kleiner und anstatt des modernen Face ID-Systems verfügt das iPhone SE nur über die Touch ID. Schon das Vorgängermodell des “Budget” iPhone SE war im Business-Bereich sehr beliebt: Die erste Generation hielt sich dank gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem handlichen Format als Dauerbrenner in den ITscope-Charts. Doch bereits auf den ersten Blick unterscheidet sich das neue iPhone SE vom vier Jahre älteren Modell, denn es ist mit einer Displaydiagonale von 4,7 Zoll deutlich größer als der Vorgänger mit 4 Zoll. Noch klarer werden die Unterschiede dann in Bezug auf die Technik: Wie zuvor beschrieben, sorgt ein A13 Bionic-Prozessor für eine immens verbesserte Schnelligkeit im Vergleich zum Modell von 2016. Überzeugend ist am iPhone SE aber vor allem der Preis: Wie auch das frühere Modell der SE-Reihe ist die neue Generation mit einem HEK von rund 400 Euro deutlich günstiger als vergleichbare Apple-Smartphones.

Das Samsung Galaxy A51 schafft es immerhin auf den 9. Platz in der Kategorie Mobiltelefone. Das Nachfolgermodell des beliebten Samsung Galaxy A50 spielt damit recht weit oben mit. Nur das Xcover 4s (Platz 6), das Galaxy A40 (Platz 7) und das Galaxy S10 (Platz 10) des südkoreanischen Herstellers haben es neben Apple in die Top 10 der Mobiltelefone geschafft.  

Das Samsung Galaxy S10 Lite, das seit Januar 2020 bei ITscope gelistet ist, springt in diesem Quartal von Platz 107 auf Platz 14. Das Lite-Modell unterscheidet sich preislich zwar nur wenig vom Hauptmodell, kann sich aber hinsichtlich Leistung ebenfalls sehen lassen: Das S10 Lite hat einen performanten Chip verbaut und verfügt über 8 GB Arbeitsspeicher. Für einen HEK von 455 Euro stimmt hier das Preis-/Leistungsverhältnis auf jeden Fall.    

 

Tablets: Samsung Galaxy Tab S6 Lite legt beeindruckenden Einstieg hin

Bei den Tablets kann man in diesem Quartal eher von Stabilisierung als von Veränderung sprechen: Apple und Microsoft sind nach wie vor Spitzenreiter, aber Samsung möchte auch vorne mitspielen. Vor allem Apple liefert in diesem Quartal die Aufsteiger unter den Tablets. 

Auf Platz 1 steht wieder das Apple iPad 10.2 Zoll. Das seit September 2019 gelistete Tablet verdrängt damit den Erstplatzierten des Vorquartals, das Microsoft Surface Pro 7, welches sich den 2. Platz erkämpft. 

Die dritte Stufe des Siegertreppchens belegt das Samsung Galaxy Tab A, das sich mit einem Aufstieg vom 29. Tabellenplatz des Vorquartals enorm verbessert hat. Das Tablet zeichnet sich besonders durch seinen sehr günstigen Preis und das hochauflösende LED-Display aus. Mit einem HEK von rund 200 Euro ist es mit Abstand das günstigste Tablet unter den Top 10. Die starke Nachfrage scheint sich jedoch auf den HEK auszuwirken: Dieser liegt bei dem Tab A jetzt im Durchschnitt 20 Euro höher als noch im Vorquartal.     

Einen beeindruckenden 6. Platz hat sich ein Neueinsteiger von Samsung gesichert, das seit April 2020 gelistete Galaxy Tab S6 Lite. Analog zu den Mobiltelefonen hat Samsung hier eine günstigere Tablet-Variante des Hauptmodells S6 herausgebracht. Mit einem HEK von 360 Euro ist es eine preiswertere Alternative in der Kategorie Tablets. Zwar muss man im Vergleich zum Hauptmodell weniger Leistung sowie einen schwächeren Bildschirm in Kauf nehmen, dafür überzeugt das Galaxy Tab S6 Lite jedoch mit einer soliden Akkuleistung, erweiterbarem Speicher und dem mitgelieferten S-Pen. 

Einen ebenfalls ordentlichen Sprung schafft das seit März 2020 Apple iPad Pro in der 128 GB-Variante: Das Modell mit 12,9 Zoll hüpft von Platz 173 auf die 9, die 11 Zoll-Ausgabe sogar von 190 auf den 8. Platz. Das Tablet, das sich durchaus in einer Business-Umgebung sehen lassen kann und in einer Liga mit dem Surface Pro 7 spielt, verfügt über den neuen A12Z Bionic Chip von Apple. Dieser soll laut Hersteller das Tablet leistungsfähiger machen als so manches Windows-Notebook. Auch anspruchsvolle Aufgaben, wie beispielsweise das Editieren von 4K-Videos und 3D-Modellen, sollen dadurch möglich sein.

 

Notebooks: Lenovo und HP geben den Ton an

Im letzten Marktbarometer war die Kategorie der Notebooks stark geprägt von durch die Corona-Pandemie bedingten Engpässen. Die kurzfristige Flucht ins Homeoffice sorgte dafür, dass sich Notebooks zum besonders begehrten Gut entwickelten. Inzwischen hat sich die Situation jedoch deutlich entspannt und Notebooks sind wieder verfügbar, wie auch die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform zeigt.

Das zuletzt zweitplatzierte Lenovo ThinkPad E15 sichert sich in diesem Quartal die Führung – und das mit einem ordentlichen Abstand. Mit über 10.000 Klicks wurde es mehr als doppelt so häufig aufgerufen wie das zweitplatzierte Notebook von HP. 

Mit den sich seit April wieder normalisierenden Lagerbeständen erholt sich auch der durchschnittliche HEK: Im Zenit der Corona-Krise musste man fast 800 Euro aufbringen, wohingegen das ThinkPad E15 inzwischen für rund 675 Euro im HEK erhältlich ist. Damit ist es preislich ungefähr gleich auf mit der Konkurrenz von HP auf Platz 2, dem HP ProBook 450 G6

Auch Apple schafft es mit seinen Notebooks in die Top 10: So ist das verhältnismäßig teure MacBook Pro von 2019 auf Platz 4 geklettert. Wem bei einem HEK von rund 2.500 Euro nicht schwindelig wird, für den lässt das MacBook garantiert keine Wünsche offen: 1TB SSD Festplatte, IntelCore i9 Prozessor der neuesten Generation, 15,9 Zoll Retina-Display und Touchbar lassen die Konkurrenz auf den oberen Rängen blass aussehen. 

In Bezug auf die Prozessoren wird Intel allerdings in naher Zukunft abgelöst werden: Auf der Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC gab Apple den Wechsel von Intel- auf ARM-Prozessoren bekannt. Innerhalb von zwei Jahren sollen alle Mac-Modelle umgestellt werden, dennoch wird es auch weiterhin Geräte mit Intel-Prozessoren sowie die entsprechende Software dafür geben. 

Günstiger kommt man hingegen mit dem Neuankömmling des kalifornischen Herstellers weg. Das MacBook Air, das seit März 2020 gelistet ist, schafft den Sprung auf den 6. Platz. Die neueste Generation der Air-Reihe beeindruckt mit einem Intel i3 Prozessor und verschiedenen Speichervarianten. Mit einem HEK von 950 Euro ist es zwar kein Schnäppchen, dennoch deutlich günstiger als Geräte aus Apples Pro-Reihe.  

Platz 9 und 12 sichern sich die Neuankömmlinge von HP: Das HP ProBook 450 G7 in der Intel i5- und das HP 250 G7 in der i3-Variante. Beide Geräte sind seit Februar 2020 bei ITscope gelistet und legen als Nachfolgemodell des zweitplatzierten G6 direkt einen guten Start in die Geschäftswelt hin. Wer allerdings schon ein HP ProBook 450 G6 besitzt, für den besteht vorerst kein Grund umzusteigen: Bis auf ein neues Keyboard, einen verbesserten Bildschirm und einigen neuen Features, wie Gesichtserkennung und Fingerabdruck, hat sich nicht allzu viel getan. 

 

PC-Komplettsysteme: Verlierer der Corona-Krise?

Entwickeln sich Komplettsysteme während der Corona-Krise zum Ladenhüter? Auch hier gibt die Auswertung der ITscope Bestandszahlen aufschlussreiche Einblicke: Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt. Ein wahrscheinlicher Grund: Corona führte zu einem generellen Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten. Dabei hat insbesondere das Homeoffice enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks anstelle der deutlich unflexibleren Komplettsystemen.

Hinzu kommt, dass in dieser Kategorie auch kaum neue Modelle auf den Markt kamen – es hat sich also nicht viel getan, die oberen Plätze wechseln lediglich untereinander. Den ersten Platz belegt unverändert das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, das die Konkurrenz chancenlos abhängt. Mit über 6.000 Klicks hat es über dreimal so viele Aufrufe wie der zweitplatzierte ProDesk 400 G6 von HP. Doch trotz stabilem Interesse an diesem Komplettsystem ist ein Einfluss der Corona-Krise dennoch nicht von der Hand zu weisen: Der Preis weist seit Mitte April eine Abwärtstendenz auf und fällt von den bisherigen 540 Euro im HEK auf jetzt nur noch 500 Euro. 

Auch insgesamt zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab: Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Grafikkarten: Stromsparender Office-Newcomer mit drei Displayports

Wie bereits im Vorquartal hält sich die High-End Grafikkarte RTX 2080 Ti GAMING X TRIO von MSI an der Grafikkarten-Spitze. Der hohe Einkaufspreis von über 1.100 Euro tut der Beliebtheit dabei keinen Abbruch. 

Neben dem taiwanesischen Hersteller MSI, der in der Kategorie besonders dominiert und die ersten vier Platzierungen allein für sich beansprucht, hat es auch Gigabyte in die Top 10 geschafft. Die seit August 2019 gelistete GeForce RTX 2070 Super Gaming, die in Q1 noch auf Rang 37 lag, erreicht nun einen stolzen 5. Platz. Zurecht, denn auch im Test überzeugt sie, insbesondere was die Kühlung angeht: Mit drei Kühlern bleibt die GeForce RTC 2070 Super Gaming auch im Stresstest unter 61 Grad, was eine höhere Taktungsrate mit sich bringt.   

Den 7. Platz belegt PNY mit der Quadro P4000. Mit rund 740 Euro im HEK zählt sie eher zu den teuren Modellen, hat aber auch einiges auf dem Kasten: Die GPU zeichnet sich besonders durch eine hohe Taktrate von 1200 MHz aus und verfügt mit über 90 px/s auch über eine gute Pixelrate.  

Auf den 24. Platz schafft den Aufstieg die seit Dezember 2019 auf ITscope gelistete Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse. Dieses Modell besticht besonders durch den geringen Energieverbrauch sowie drei Displayportausgänge – und ist damit für den Einsatz im Office optimal geeignet. Auch der Preis trägt seinen Teil zum Erfolg der Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse bei, denn die Grafikkarte ist ist mit einem HEK von 190 Euro deutlich günstiger als die Top-Produkte der Kategorie. Im Gaming-Bereich ist die Grafikkarte hingegen eher ungeeignet und kämpft schon mit 60 fps (Full-HD), wodurch sie im CHIP-Test nicht überzeugen kann.

 

Mainboards: MSI, Asus und Gigabyte dominieren die Top Ten

Wie auch bereits im Vorquartal haben die drei taiwanesischen Hersteller MSI, ASUS und Gigabyte die Nase vorn, wenn es um leistungsstarke Mainboards geht. 

Den ersten Platz sichert sich in diesem Quartal das MSI B450 TOMAHAWK MAX mit dem klassischen AM4-Sockel. Das seit Juli 2019 bei ITscope gelistete Mainboard besticht besonders durch seinen Preis: Für 120 Euro im HEK bietet das Mainboard nicht nur leistungstechnisch einiges, sondern verfügt laut Testurteil auch über eine vergleichbar kräftige Spannungsversorgung, umfangreiches Bios und glänzt mit seinem schlichten Design ohne viel Schnickschnack.

ASUS schafft es mit dem ROG Strix X570-E Gaming von Platz 49 auf den 11. Platz. Das Mainboard bietet sehr gute Leistungsfähigkeit kombiniert mit erstklassiger CPU-Spannungsversorgung. Zur Ausstattung zählen u.a. acht SATA-6GBit/s-Schnittstellen und neun USB-3.1-Gen2-Buchsen. Eine überzeugende Gesamtperformance hat aber auch mit einem HEK von knapp 270 Euro ihren Preis.

 

Prozessoren: AMD Ryzen wieder auf der Pole Position

Bei den CPUs geht der altbekannte Kampf um die Tabellenführung wieder in die nächste Runde. Dieses Quartal hat AMD die Nase vorn und verdrängt Intel gleich vom ersten und zweiten Platz. Ein klarer Sieger ist aber noch immer nicht erkennbar, die beiden Hersteller schenken sich nichts in Sachen Beliebtheit und wechseln sich von Quartal zu Quartal bei der Spitzenpositionierung ab. 

Ende des Jahres steht allerdings ein Ereignis an, das sich positiv für AMD auszahlen könnte: Zum Jahreswechsel releasen sowohl Microsoft als auch Sony ihre Next Gen-Spielekonsolen, die PS5 und die Xbox Series X. Beide kommen mit speziell für sie angepassten AMD CPUs auf den Markt. Die Besonderheit bei den Konsolenchips ist, dass sie über Jahre hinweg die wachsenden Ansprüche der Spieleindustrie erfüllen müssen. Der letzte Generationswechsel war vor sieben Jahren und schon damals haben Sony und Microsoft auf AMD gesetzt. 

Dieses Quartal lief auch insgesamt betrachtet wirklich gut für AMD: Mit fast 2.500 Klicks sichert sich die AMD Ryzen 7 3700X mit 3.6 GHz und 8 Kernen den 1. Platz. Der seit Juni 2019 gelistete Chip ist mit 275 Euro im HEK ein echter Preis-Leistungs-Sieger und lässt vergleichbare Intel-Produkte alt aussehen – so auch den drittplatzierten Intel Core i7 9700K, der bei vergleichbarer Leistung im HEK 60 Euro teurer ist. 

Intel hat in diesem Quartal allerdings einen Riesen mit ins Spiel gebracht. Der Intel Core i9 10900K, der seit April 2020 gelistet ist, setzt in Sachen Leistung neue Maßstäbe: Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem 9900K, legt Intel hier mit 2 Kernen mehr nach und besticht mit einer höheren Taktrate von 3,7-5,3 GHz sowie einer verbesserten Speichertaktung von 2933 MHz. Mit rund 850 Klicks schafft es der 10900K nur knapp nicht in die Top Ten, landet aber auf einem für den Neueinsteiger sehr passablen 13. Platz. In Intels CPU-Portfolio ist er hingegen der Superstar – das schlägt sich mit über 500 Euro auch im Preis nieder. Den viertplatzierten AMD Ryzen 9 3900X mit 12 Kernen, der sich leistungstechnisch durchaus mit dem 10900K messen kann, bekommt man schon für 100 Euro weniger. 

Generell liegt Intel auch in der Architektur ein ganzes Stück hinter der Konkurrenz von AMD. Der kalifornische Hersteller steckt inzwischen seit sechs Jahren in der 14nm-Architektur fest, während AMD schon längst den Quantensprung auf die 7nm-Architektur gemeistert hat. Ansonsten herrscht nur wenig Bewegung bei den CPUs, in den Top 50 tummeln sich ausschließlich AMD und Intel – für andere Hersteller ein schwieriges Feld. 

 

Server: One-Man-Show von HP Enterprise

Nach wie vor spielt HP Enterprise die Hauptrolle in der Kategorie der Server – und das ganz alleine: Die ProLiant-Serie des amerikanischen Herstellers dominiert fast ausschließlich die Top Ten. Mit knapp 1.000 Klicks schnappt sich der seit April 2019 gelistete HPE ProLiant ML350 Gen10 Base den 1. Platz zwischen seinen “Serienkollegen”.

Fujitsu schafft es dieses Quartal relativ weit nach oben und konkurriert zumindest in den Top 25 mit HP Enterprise: Der seit Januar 2020 gelistete Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 erreicht mit 247 Klicks einen stolzen 18. Platz. Der Tower-Server eignet sich, auch wegen des vergleichsweise günstigen Preises von rund 750 Euro im HEK, besonders für kleine und mittelständische Unternehmen. Er verfügt über die neuesten Prozessoren der Intel Xeon E3-1200 v6 Produktfamilie, Core i3, Pentium und Celeron Prozessoren und eignet sich mit bis zu 64 GB DDR4-Speicher für alle wesentlichen Computing-Anforderungen. 

 

Storage-Systeme: Neueinsteiger von Synology startet durch

Bei den Speicherlösungen hat sich ebenfalls nicht viel getan, Synology und QNAP beherrschen die Top 10. Die ersten vier Platzierungen sind sogar mit den exakt gleichen Systemen wie im Vorquartal besetzt: Mit knapp 2.000 Klicks liegt nach wie vor die seit 2017 gelistete Synology DS218+ ganz vorne, die Synology Disk Station DS918+ folgt mit rund 1.300 Klicks. Auf den Plätzen 3 und 4 liegen die TS-431P und TS-231P des taiwanesischen Herstellers QNAP.

Auf dem 5. Platz wird es dann spannend: Diesen sichert sich quasi aus dem Stand die erst seit Beginn des Jahres gelistete Synology Disk Station DS220j. Die j-Reihe eignet sich optimal für den Einstieg in die Serverwelt von Synology. Mit der Disk Station DS220j hat Synology ein kostengünstiges Einsteigermodell mit der neuesten Technik im Produktportfolio. Der Speicher des Systems ist zwar auf bis zu 32 TB erweiterbar, mit 512 MB Arbeitsspeicher ist es allerdings eher für den Privatgebrauch oder für Kleinunternehmen geeignet. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.07.2020|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

 

Karlsruhe, 07.07.2020 – Während sich einerseits die Lagerbestände im Bereich des Homeoffice-Equipments nach dem Höhepunkt der Corona-Krise wieder stabilisieren, haben einige Produkte mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. PC-Komplettsysteme, die im Vergleich mit leichten und flexiblen Notebooks im Homeoffice eindeutig im Nachteil sind, werden aktuell kaum nachgefragt. In der Folge steigen die Lagerbestände stetig an – mit kritischen Auswirkungen auf den Preis. 

Noch im März sahen die Lagerbestände im Bereich der IT-Hardware beunruhigend aus: Notebooks waren nahezu ausverkauft, Headsets, Monitore und Webcams gleichermaßen dringend gesucht – eben alles, was für die Grundausstattung im Homeoffice benötigt wurde. 

Im letzten Update Mitte Mai zeigte die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform, dass die Lagerbestände wieder ansteigen und sich die Lage normalisiert. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass eine Produktkategorie ganz andere Hürden überwinden muss.

Komplettsysteme auf dem absteigenden Ast

Bei den für das Homeoffice eher ungeeigneten Komplettsystemen entwickelten sich die Lagerzahlen in die gegensätzliche Richtung. Wo bei anderen Produkten die Bestände im Keller waren, ist bei den Komplettsystemen die Tendenz steigend. Was im Mai bereits erahnt werden konnte, wird nun immer klarer: Mit wachsendem Bestand sinken die Preise. Nicht nur herrscht aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage Zögerlichkeit bei Infrastrukturprojekten, auch wurde während der Corona-Krise klar, dass zukünftig Notebooks zum Standardinventar zählen müssen, um Mitarbeitern erhöhte Flexibilität gewährleisten zu können. 

“Das Bild, was sich uns aktuell zeigt, erlaubt uns einen Blick in die Zukunft: Wir vermuten, dass PC-Komplettsysteme mehr und mehr aus dem Office-Bereich verschwinden und durch Notebooks ersetzt werden. Viele Firmen haben während der Corona-Krise erkannt, wie wichtig flexibles Arbeiten ist und wollen das mit dem passenden Equipment unterstützen”, erklärt Oliver Gorges, Vertriebsleiter bei cop software + services, Tochterfirma der ITscope GmbH. 

Diese Tatsache belegen auch die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer für das 2. Quartal 2020. Offensichtlich entwickeln sich Komplettsysteme zum Ladenhüter – und eine Besserung ist aktuell noch nicht in Sicht. 

Volle Lager sorgen für fallende Preise

Im Vergleich der Zahlen des 1. und 2. Quartals 2020 zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab. Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen aus dem 2. Quartal 2019 zeigt zwar, dass auch bei den damaligen Top 10 einzelne Produkte über den Zeitraum von März bis Juli im Preis sanken – allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Von einem saisonalen Phänomen kann man daher nicht ausgehen. Das verdeutlicht auch eine Einzelbetrachtung der aktuellen Top 10.

Top-Produkte zeigen eindeutiges Bild

Der im aktuellen Quartal sowie auch in den beiden Quartalen davor auf Platz 1 befindliche und seit August 2019 in ITscope gelistete Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) ist hier ein besonders anschauliches Beispiel: Unterlag der HEK des PC Systems noch bis April nur minimalen Schwankungen, nimmt er seitdem stetig ab und pendelt sich bei 490 Euro ein – zuvor lag dieser bei weitestgehend konstanten 530 Euro. Grund dafür scheint der steigende Lagerbestand zu seinWaren zuvor maximal 5.500 Artikel seitens der Distribution auf ITscope gemeldet, sind es mit dem aktuellen Höchstwert fast 20.000.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) Oktober 2019 bis Juli 2020

Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei den Komplettsystemen auf Platz 2 und 3 des ITscope Marktbarometers. Bei dem seit Juli 2019 gelisteten, zweitplatzierten HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) ergibt sich die gleiche Kombination aus vollen Lagern und fallenden Preisen. Zwar ist die Summe mit knapp 5.500 Lagerartikeln insgesamt geringer als beim Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, dennoch hat sich der Lagerbestand im Vergleich zu den Vor-Corona Werten fast verdoppelt. Bei diesem Überangebot ist ein fallender HEK die logische Konsequenz: Auch wenn bei diesem System der HEK-Trend nicht ganz so gleichmäßig ist wie beim erstplatzierten von Lenovo und stärkeren Schwankungen unterliegt, lag der HEK vor Corona in Q4 2019 und Q1 2020 nie so tief wie mit den aktuellen rund 500 Euro. 

 

Preis/Lager/Status-Historie HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) Oktober 2019 bis Juli 2020

Außerdem liegt beim HP ProDesk 400 G6 die Verkaufstendenz zwischen Januar und März bei null – denn die Lager sind leer. Eine mögliche Erklärung dafür könnten Lieferengpässe aufgrund des Lockdowns in China sein. Im März folgt dann ein kurzer Ausschlag der Verkaufstendenz und der Bedarf wird nachgeholt. Danach sinken die Verkaufszahlen jedoch rasch wieder und die Lager bleiben gefüllt. Wie es scheint, sollen niedrigere Preise dem sinkenden Absatz nun entgegenwirken.  

Auch der Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) auf dem 3. Platz, der ebenfalls seit Juli 2019 auf der ITscope Plattform gelistet ist, hat mit fallenden Preisen zu kämpfen. Der Lagerbestand der Distribution mit über 3.000 Artikeln ist vergleichsweise hoch und der HEK von rund 450 Euro entsprechend niedrig. 

 

Preis/Lager/Status-Historie Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) Oktober 2019 bis Juli 2020

Wie wird sich die Situation weiter entwickeln – auch “nach Corona”? Werden die Veränderungen so tiefgreifend sein, dass tatsächlich ein nachhaltiges Umdenken stattfindet, hin zu einer flexiblen Arbeitswelt, die sich räumlich unabhängig abspielt? Oder handelt es sich nur um eine Momentaufnahme und die Nachfrage nach Komplettsystemen steigt wieder, sobald sich die wirtschaftliche Lage entspannt? Es bleibt spannend – und abzuwarten, wie sich die Nachfragesituation weiterhin entwickelt. 

Im vierteljährlich erscheinenden Marktbarometer analysiert ITscope rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller.
Wenn auch Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen möchten, dann testen Sie ITscope – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

07.07.2020|

ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Antworten auf Fragen im Umgang mit Rechnungen während
der Umsatzsteuersenkung ab 01.07.2020 finden Sie in unserem FAQ

Die für Juli 2020 geplante Umsatzsteuersenkung stößt bei weitem nicht nur auf Begeisterung: Soll die Maßnahme einerseits für finanzielle Entlastung sorgen und die Wirtschaft nach den durch Corona verschuldeten Umsatzeinbrüchen wieder ankurbeln, bringt sie insbesondere für B2B-Unternehmen mehr Sorgen als Segen mit sich. Doch ein möglicher Lösungsansatz existiert.

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung Anfang Juni die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln. Was auf den ersten Blick nach einer willkommenen Maßnahme klingt, sorgt jedoch auch für Klärungsbedarf – insbesondere im B2B Geschäft hält sich die Begeisterung stark in Grenzen. Denn im Business to Business (B2B)-Bereich bringt die Reduktion als “durchlaufender Posten” keine Vorteile, sondern im Gegenteil, nur zusätzlichen Aufwand. Speziell die Buchhaltung von Managed Services-Anbietern der IT-Branche, die mit im Voraus bezahlten Abonnements arbeiten, stehen vor einem Berg bürokratischer Arbeit, sollten die derzeit geplanten Maßnahmen nicht rechtzeitig vor dem Inkrafttreten abgemildert werden. Der kurzfristige Umstellungsaufwand verursacht Mehrkosten, die trotz der Senkung in einem halben Jahr voraussichtlich nicht wieder aufgewogen werden können.

Rechnungen aus 2019 korrigieren?

Zwar ist die Maßnahme zeitlich aufs zweite Halbjahr 2020 begrenzt, betroffen sind allerdings nicht nur Rechnungen, die in diesem Zeitraum gestellt werden. Es reicht also, entgegen einer ersten oberflächlichen Betrachtung, nicht, den Umsatzsteuersatz “einfach” zum 01.07. auf 16% einzustellen und im Januar dann wieder zurück auf 19%. Eventuell noch ein Erlöskonto für die Verbuchung bei der Steuerkanzlei anpassen und die Sache ist erledigt? Bei Anbietern von Laufzeitverträgen ist das alles andere als einfach realisierbar, denn auch Zeiträume vor und nach der Umstellung sind betroffen: Im B2B-Bereich gilt die Steuersenkung nach derzeit bekanntem Stand auch für Rechnungen aus der Vergangenheit, die nun rückwirkend korrigiert werden müssten. Denn wie auch ITscope, bieten viele IT B2B-Firmen Software- oder Datenbanklösungen als Abonnements bzw. Laufzeitverträge an, die vom Großteil der Kunden jährlich im Voraus bezahlt werden. Grund dafür ist unter anderem, dass im B2B- und insbesondere im SaaS-Umfeld Rabatt-Modelle üblich sind, bei welchen sich der Preis reduziert, je länger Laufzeit und Abrechnungsperiode sind.

Sollte es keine erleichternde Übergangsregelung geben, wären im Zuge der Steuersenkung sämtliche Jahresrechnungen, die seit August 2019 gestellt wurden, nachträglich falsch, da für die Umsatzsteuer der Leistungszeitraum maßgeblich ist – also z.B. elf Monate mit 19% und ein Monat, der mit 16% abgerechnet werden muss. In der Folge müssten unzählige rückwirkende Anpassungen durchgeführt werden. Und die Rechnungsstellung bei jährlicher Abrechnung wird ab Juli ebenfalls deutlich komplizierter: Verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Artikeln müssen angegeben werden, damit in der Buchhaltung die jeweiligen Erlöskonten angesteuert werden können. Diese werden dann für die entsprechenden Zeiträume mit 16% und 19% verbucht, damit die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erstellt werden kann. Auch hierfür ist bisher keine Sonderregelung absehbar – und die Zeit drängt: Ohne Verlängerungsantrag ist die Umsatzsteuer bis zum 10. des Folgemonats anzumelden.

Ganz abgesehen von der Unsicherheit, ob die Maßnahme nicht auch noch in 2021 verlängert wird – dann geht alles noch einmal von vorne los.

Das Bürokratiechaos kommt

Falls keine begleitende Vereinfachungsvorschrift verabschiedet wird, müssten B2B-Unternehmen theoretisch alle alten Jahresrechnungen der letzten Monate korrigieren und damit sowohl sich selbst und ihren Kunden, als auch den Steuerbehörden erheblichen Aufwand bescheren.
Denn nach §14c Satz 1 UStG sind zwar Firmen dazu verpflichtet, die überhöht in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in voller Höhe abzuführen. B2B-Kunden haben aber theoretisch nicht das Recht, die überhöhte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug zu bringen und müssten daher auf eine geänderte Rechnung bestehen, selbst wenn diese im Jahr 2019 bereits komplett inklusive Vorsteuer abgewickelt wurde.

Vorschlag zur Lösung …

Eine Möglichkeit, die komplexe Situation zu erleichtern, wäre, mit Bezug auf §14c bei der Umsetzung des Vorhabens klarzustellen, dass auch für Empfänger von zu hoch gestellten Rechnungen Rechtssicherheit bzgl. der Umsatzsteuervoranmeldung besteht – zumindest für bereits bezahlte Rechnungen. Dann könnten B2B-Firmen ihre Kunden entsprechend informieren, dass es bei 19% bleibt und nur im Bedarfsfall auf Anfrage eine Korrekturrechnung ausgestellt wird – z.B. für noch nicht bezahlte Rechnungen.

Auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) fordert mehr Klarheit bei der Steuersenkung. Pragmatische Wege müssen gefunden werden, um rechtliche Hürden kurzfristig zu beseitigen. Bei Anbietern von Managed Services greifen die von Bitkom genannten Forderungen jedoch immer noch zu kurz. Hier ist die Umsatzsteuer zwar nur ein durchlaufender Posten, Leistungszeiträume müssen aber zur Einhaltung der Maßnahmen zum jetzigen Stand korrekt abgegrenzt werden. Eine angemessene Vereinfachung müsste zumindest dergestalt erfolgen, dass Vorauszahlungen auf B2B-Abonnements mit dem Steuersatz in Rechnung gestellt werden, der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gilt. Also: Für alle Rechnungen bis 30.06.2020 mit 19%, für alle Rechnungen zwischen dem 01.07. und 31.12.2020 16% Umsatzsteuer – unabhängig davon, ob der Leistungszeitraum nur teilweise in den Steuersenkungszeitraum fällt.

… oder direkt zur radikalen Vereinfachung

Die im innereuropäischen grenzüberschreitenden Handel geltenden Vereinfachungen hingegen wären auch für deutsche Anbieter deutlich angenehmer: Anbieter aus Europa mit Kunden aus Deutschland sind nämlich nicht von der Umstellung betroffen. Im innereuropäischen Handel gilt hier schon lange eine erhebliche Erleichterung: Das Reverse-Charge-Verfahren befreit Unternehmen in Europa von der Pflicht, bei grenzüberschreitendem Handel Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Doch mit den aktuell geltenden Regelungen dreht sich das Umsatzsteuerkarussell stetig weiter: Das europäische System des Vorsteuerabzugs zu staatenweise unterschiedlichen Sätzen steht schon lange dafür in der Kritik, von illegalen Machenschaften organisierter Krimineller ausgenutzt und der Fiskus dadurch regelmäßig um Milliarden geprellt zu werden. Neben dem Abbau von Bürokratie würde ein generelles Reverse Charge-Verfahren also auch bestehende Schlupflöcher schließen und dem Missbrauch entgegenwirken.

19.06.2020|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|
Mehr Beiträge laden

Marktbarometer Q3/2020

Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze: ITscope Marktbarometer Q3/2020

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Microsoft holt auf (ChannelBiz, 22.10.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze (eumeniden, 22.10.2020)

ITscope Channel Marktbarometer Q3/2020: Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 26.10.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Homeoffice-Equipment boomt wieder (IT Business, 26.10.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Firmen haben sich für den Wechsel ins Homeoffice gerüstet (ICT Channel, 05.11.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Firmen haben sich für den Wechsel ins Homeoffice gerüstet (funkschau, 05.11.2020)

22.10.2020|Presseecho DE|

Marktbarometer Q2/2020

Corona-Krise scheint überwunden, Apple auf dem Siegeszug und PC-Systeme im Sinkflug: ITscope Marktbarometer Q2/2020

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Coronakrise im IT-Markt scheint überwunden (CRN, 21.07.2020)

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Apple ist auf dem Siegeszug (IT-BUSINESS, 23.07.2020)

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Coronakrise im IT-Markt scheint überwunden (funkschau, 24.07.2020)

ITscope Marktbarometer: Corona-Krise scheint überwunden (ChannelBiz, 27.07.2020)

De Corona crisis lijkt te worden overwonnen: ITscope Market Barometer Q2/2020 (ITchannelPRO, 05.08.2020)

De Corona crisis lijkt te worden overwonnen, Apple op de triomftocht en PC-systemen op de retour: ITscope Market Barometer Q2/2020 (ChannelConnect, 05.08.2020)

Einkauf von ITK-Hardware: Engpässe – erhöhte Nachfrage und gestörte Lieferketten (Beschaffung aktuell, 12.08.2020)

22.07.2020|Presseecho DE|

Presseecho: Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

Computer-Hardware: Preise fallen (ChannelBiz, 08.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise – ITscope-Marktbarometer: Desktop-PCs sind Ladenhüter (CRN, 09.07.2020)

Studie: Ladenhüter PC-Komplettsysteme (ChannelObserver, 13.07.2020)

Magazyny są pełne desktopów, ceny lecą w dół. Słaby popyt na komputery stacjonarne powoduje drenaż cen (CRN Polska, 13.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise: PC-Komplettsysteme entwickeln sich zum Ladenhüter (BusinessPartner PBS, 14.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme (IT-BUSINESS, 14.07.2020)

Volle Lager, sinkende Preise: PC-Komplettsysteme sind Ladenhüter (ChannelPartner, 14.07.2020)

09.07.2020|Presseecho DE|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Umsatzsteuer: Steuerwahnsinn nicht nur für MSPs (CRN, 24.06.2020)

Kritik der ITK-Firmen: Lösungsvorschläge für die Mehrwertsteuerproblematik (IT-BUSINESS, 30.06.2020)

30.06.2020|Presseecho DE|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!

ITscope übernimmt cop (ChannelObserver, 19.05.2020)

19.05.2020|Presseecho DE|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Lagerbestände rund um Home-Office-IT: Noch keine Normalisierung (CRN, 11.05.2020)

Homeoffice-Bedarf wieder gedeckt (ChannelBiz, 11.05.2020)

#ITfightsCorona – Das Homeoffice kann wieder aufgerüstet werden (IT-BUSINESS, 13.05.2020)

Dystrybutorzy odbudowują zapasy (CRN Polska, 13.05.2020)

Analyse von ITscope: Home Office-Bedarf kann gedeckt werden (ChannelPartner, 14.05.2020)

Entspannung in Sicht: Lieferengpässe bei Home-Office-Equipment scheinen überwunden (BusinessPartner PBS, 27.05.2020)

Entspannung: Lieferengpässe bei elektronischem Equipment fürs Home-Office überwunden (C.ebra, 27.05.2020)

13.05.2020|Presseecho DE|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

Success Story & Interview mit IT Südwestfalen – eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

eCommerce ohne Shopsystem (ChannelBiz, 28.04.2020)

Digitalen Vertrieb gestalten (ChannelBiz, 28.04.2020)

28.04.2020|Presseecho DE|
Mehr Beiträge laden

Auf dieser Seite wird der wöchentliche Changelog für ITscope veröffentlicht. Verwenden Sie unsere Seite für Feedback & Ideen falls Sie Rückmeldung zu unseren Features geben wollen, hier finden Sie auch die Roadmap für zukünftige Entwicklungen.

Release Notes für Update 2021.33

Verkauf

  • Um die Performance von B2B-Portalen zu erhöhen, wurde die Verwendung des Caches optimiert.

Plattform

  • ITscope Supplier BI wurde als Vertragsoption von der Account-Seite entfernt. Kunden mit bestehendem ITscope Supplier BI Vertrag sehen diesen weiterhin.
18.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.32

Einkauf

  • Die EDI-Anbindung zur TIM AG verhält sich nun auch zuverlässig, wenn keine Angebotsnummer vorhanden ist.

Verkauf

  • Bei Bestellungen über XaaS-Portale, deren Positionen ein Seriennummer-Update über den Lieferschein bekommen, werden die dazugehörigen Assets nun automatisch mit den entsprechenden Daten aktualisiert.
  • Die Bezeichnung „Shopbestellung“ bei Aufträgen und Bestellungen wurde in „B2B-Bestellung“ umbenannt.
  • Das Ergebnis der Firmen- oder Kontaktsuche wird beim Erstellen eines Angebots automatisch ausgewählt, sofern es ein eindeutiges Ergebnis zum eingegebenen Suchbegriff gibt und zudem außerhalb der Suche navigiert wird, z.B. durch Klicken auf ein anderes Element.
  • Angebote, deren Ersteller nicht mehr auf ITscope existieren, können trotzdem weiterhin geöffnet werden.

Katalog

  • Es wird nun sichergestellt, dass Bilder von Produkten und Bundles, welche im Produkt-Designer angelegt wurden, zuverlässig angezeigt werden.
10.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.31

Katalog

  • Im Produkt-Designer angelegte Bundles können nun nach Kategorie sortiert werden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Kategorie“ am Anfang der Liste der Bundles.
  • Für eigene Produkte und Bundles im Produkt-Designer kann nun ein Festpreis als Verkaufspreis angegeben werden.
06.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.30

Einkauf

  • Die EDI-Anbindung für den Distributor TIM AG ist jetzt live.
  • Beim Vorbereiten von Bestellungen wird für die Kontakt-E-Mail in der Rechnungsadresse die Login-E-Mail verwendet, falls keine abweichende E-Mail-Adresse in den eigenen Kontaktdaten hinterlegt ist.

Verkauf

  • Der Tab für Metriken in der Kundenportalverwaltung wurde um Transaktions-Metriken erweitert.
  • In der B2B Suite wird dem eingeloggten Portal-Betreiber die Preisberechnung in einem Popup angezeigt.
  • Bei Bestellungen aus XaaS-Portalen werden nun automatisch die dazugehörigen Assets erzeugt.

Plattform

  • Um eine höhere Sicherheit beim herunterladen der Desktop-App zu gewährleisten, wurde der Download-Link für die Desktop-App angepasst.
27.07.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.29

Verkauf

  • Registrieren sich Kunden für ein B2B Portal, wird die Benachrichtigungs-E-Mail jetzt standardmäßig nur an die Portalverantwortlichen gesendet.
  • API-Bestellungen, welche über openTRANS übermittelt werden, können nun eine Kurzbeschreibung („DESCRIPTION_SHORT“) mit bis zu 1024 Zeichen enthalten.
  • Verpackungseinheiten werden beim Importieren von openTRANS-Aufträgen richtig erkannt, und für über die API empfangene Bestellungen korrekt angezeigt.
  • Die API 2.1 wurde erweitert, sodass B2B- oder XaaS-Betreiber grundlegende Informationen zu ihren Kunden aus Portalen abfragen können.

Katalog

  • Wenn bei einem Bundle der Preis aus der Summe der Stückliste bestimmt werden soll, aber gleichzeitig auch ein Festpreis in der Produktliste der B2B Suite gesetzt ist, hat der Festpreis Vorrang und wird entsprechend als Bundlepreis verwendet.
  • Eigene Produkte und Bundles, die am Vortag angelegt wurden, sind auch nach dem nächtlichen Durchlauf verfügbar.
20.07.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.28

In diesem Release wurde der Produkt-Designer weiter ausgebaut. Der Produkt-Designer ermöglicht es Ihnen, Produkte zu bündeln und diese dann entsprechend als Produkt-Bundles zum Verkauf anzubieten. Diese Funktion kann nun als Modul gebucht werden.

Verkauf

  • Ist in einer Bestellkondition kein E-Mail-Empfänger für Bestellungen definiert, wird die E-Mail jetzt standardmäßig an die Portalverantwortlichen gesendet. Zuvor wurde in diesem Fall die E-Mail an alle Personen mit Verkaufsberechtigung versendet.
  • Wenn beim Importieren von OpenTRANS-Aufträgen keine Kurzbeschreibung angegeben wird, wird die Quellenbeschreibung der Preisliste verwendet.
  • Für B2B-Portalbetreiber wird die „Kundenansicht“ Kachel auf dem Dashboard verborgen.
  • Der Text in Registrierungs-E-Mails wurde überarbeitet, um eine bessere Trennung zwischen der Anrede und dem Fließtext zu gewährleisten.

Katalog

  • Der Produkt-Designer kann nun als Modul gebucht werden.
  • Wenn die Verfügbarkeit eines Bundles von den Produkten in der Stückliste abhängt, werden Produkte mit unbegrenzter Verfügbarkeit nun zuverlässig berücksichtigt.
  • Im Produkt-Designer ist es nicht mehr möglich, innerhalb eines Bundles ein anderes Bundle hinzuzufügen.
  • Für Bundles mit automatischer Lagerermittlung wird der Lagerstatus nun zuverlässiger ermittelt.

Plattform

  • Ein neues BMEcat-Format, passend für SAP Ariba, wurde eingeführt.
  • Für alle Kunden wird im Bereich „Mein Account“ einheitlich „ITscope Sales“ als Kontakt angezeigt.
13.07.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.27

Einkauf

  • Die Seriennummern in den Lieferscheinen in ITscope wurden um die IMEI Nummern ergänzt, sofern diese vom Lieferant übermittelt werden. Diese IMEI Nummern werden zudem auch im OpenTrans Lieferschein übermittelt.

Verkauf

  • Es wurde ein Fehler behoben, wodurch bei der Bestellautomation für Portalbestellungen, bei der dazugehörigen Einkaufsbestellung kein Produktbezeichner des Distributors gespeichert wurde.

Katalog

  • Die Preiskalkulation von Bundles wird jetzt zuverlässiger ausgeführt, zudem wird nun die Beschreibung für ein Bundle in den Sucherergebnissen angezeigt.
07.07.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.26

Einkauf

  • Der Abruf der Echtzeitpreise von Comline wurde überarbeitet und auf die neue Comline Jsondirekt Schnittstelle umgestellt.

Verkauf

  • In der Vorschau einer Einladungs-E-Mail für ein B2B Portal wird nun auch das Logo angezeigt.
  • Beim Duplizieren einer Kategorie in einem B2B Portal können Unterkategorien über die Schaltfläche „Unterkategorien duplizieren“ dupliziert werden. Diese Schaltfläche wurde bisher mit „Kindknoten mitkopieren“ beschriftet und wurde für eine bessere Verständlichkeit umbenannt.

Katalog

  • Die Funktionalität der Preiskalkulation von Bundles wurde weiter ausgebaut.
29.06.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.25

Einkauf

  • Für die Distributoren ALSO Belgium, ALSO Nederland und ALSO International wurde eine EDI-Anbindung für Bestellungen eingerichtet. Zudem wurde für diese Distributoren der Realtime E-Service für Preis- und Lager-Abrufe in Echtzeit eingerichtet.
  • Die EDI-Anbindung für den Distributor EFB Elektronik ist jetzt live.
  • Der Abruf der Echtzeitpreise von Ingram wurde überarbeitet und erfolgt jetzt zuverlässiger und sicherer.
  • Die Paketverfolgung von ALSO Paketen über trans-o-flex wurde auf einen neuen, stabileren trans-o-flex Service umgestellt.

Verkauf

  • Die Sitzung für Punchout-Endkunden mit verschiedenen Accounts beim Systemhaus wird jetzt automatisch beendet und der Kunde somit ins richtige Portal eingeloggt.
  • Bei der OCI Punchout Warenkorbübergabe an das E-Procurement System kann jetzt auch ein Bildlink übertragen werden.

Katalog

  • Bundles können aus Aufträgen in den Einkauf übernommen werden. In diesem Fall werden die Positionen aus der Stückliste in den Warenkorb übernommen.

Plattform

  • Nach Erreichen des API Rate Limit für 30 Minuten gesperrte Clients werden jetzt wieder zuverlässig entsperrt.
  • E-Service-Konfigurationen konnten nicht deaktiviert werden, wenn keine Zugangsdaten hinterlegt waren. Dieser Fehler wurde behoben. Somit können E-Service-Konfigurationen nun immer deaktiviert werden.
  • Die Struktur des Menüs auf der Plattform wurde überarbeitet. Die einzelnen Funktionen sind nun in drei Bereiche gegliedert: Einkauf, Verkauf und Katalog. Funktionen, welche mehrere Bereiche betreffen, werden im Menü ganz oben gelistet. Zugang zur B2B Suite finden Sie nun unter dem Punkt Kundenportale, im Bereich Verkauf. Das Testlabor sowie unsere Roadmap-Seite können Sie über das Profil-Menü aufrufen. Dieses Menü öffnet sich, indem Sie auf Ihr Profilbild oben rechts klicken.
22.06.2021|Changelog DE|
Mehr Beiträge laden

Lernen Sie uns persönlich kennen

Messen, Ausstellungen, Events, Roadshows & mehr

ITscope on Tour

Mehr als 7.800 aktive Kunden, 420 Distributoren und 3 Millionen ITK-Produkte: Auf ITscope.com ist die IT-Branche zu Hause. Natürlich sind wir daher auch auf den großen Events der Branche vertreten. Ob Messen, Partnertage, Roadshows, Fachveranstaltungen oder andere Events – erleben Sie ITscope hautnah & in Ihrer Nähe! Lassen Sie sich die neuesten Funktionen von ITscope vorstellen, stellen Sie Fragen rund um den ITK-Handel und sprechen Sie mit uns über die gemeinsame Zusammenarbeit.

Webinar on Demand

Neuer Antrieb für Ihren Managed Services-Vertrieb

Im Webinar erfahren Sie, wie Sie …

  • … auf einer Plattform Ihre gesamte Produktpalette inklusive Managed Services anbieten & erfolgreich vertreiben

  • … XaaS-Produkte designen & diese mit Ihren Services sowie einem 3 Millionen Produkte umfassenden ITK-Katalog bündeln

  • … Ihrem Vertriebsteam eine genaue Übersicht aller auslaufenden Verträge & neu zu beschaffenden ITK-Produkte liefern & dadurch neue Verkaufschancen generieren

  • … Ihren Kunde alle Leistungen & Produkte Ihres Systemhauses auf einen Blick anbieten – & damit die Kundenbindung enorm steigern

Webinar on Demand mit Systemhaus.One

5 Praxistipps, wie Systemhäuser wiederkehrende Prozesse automatisieren

Im Webinar erfahren Sie, wie Sie …

  • … Ihre Beschaffungs- und Bestellabwicklungsprozesse automatisieren und damit deutlich vereinfachen sowie Zeit und Ressourcen sparen

  • … manuelle Prozesse und daraus resultierende Fehler auf ein Minimum reduzieren und die Qualität Ihrer Daten erhöhen

  • … eine ERP-Komplettlösung optimal in Ihr Tagesgeschäft integrieren und effizient nutzen

  • … einen Mehrwert für Ihre Kunden schaffen und gleichzeitig Ihren eigenen Umsatz steigern

Kostenlose Aufzeichnung ansehen

Sie haben Fragen zu unseren Events?

Annika van Zwoll
Junior Sales Manager