Aktuelles2021-02-16T15:58:41+01:00

Aktuelle News und Updates

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3 Jahre B2B Suite: Das sagen Betreiberinnen und Betreiber

 

Im August feiert die B2B Suite Geburtstag: Seit inzwischen drei Jahren ist unsere eCommerce-Lösung fester Bestandteil des ITscope Portfolios – und natürlich auch bei vielen IT-Systemhäusern. Den diesjährigen Geburtstag haben wir daher zum Anlass genommen, eben diese zu Wort kommen zu lassen.

Was ist die B2B Suite?
Die B2B Suite ermöglicht Ihnen den digitalen Direktvertrieb an Ihre Kunden – ohne dafür aufwändige Shopsysteme aufzusetzen. Mit der B2B Suite lassen sich kundenindividuelle Shopinstanzen aus der Cloud mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugen – ganz ohne aufwändige Individualentwicklung. Auf diese Weise bieten die Betreiber, also Systemhäuser, ihren Bestandskunden aus einer Hand ein vollwertiges eProcurement Portal mit elektronischer Bestellung und integrierten Freigabeprozessen. Dies spart allen Parteien wertvolle Zeit und erhöht gleichzeitig die Kundenbindung – und Ihren Handelsumsatz.

 

Mehr als 50 Firmen haben die B2B Suite inzwischen aktiv im Einsatz, einige davon erst seit kurzem, andere wiederum seit der Einführung. Wir haben bei den Betreiberinnen und Betreibern nachgefragt, was bei der B2B Suite gut läuft und natürlich auch, was wir noch besser machen können. Das sind die Antworten:

Ganz besonders schätzen die Befragten, dass die B2B Suite es ihnen ermöglicht, ihr Handelsgeschäft umfassend zu vereinfachen und zu beschleunigen, indem manueller Aufwand deutlich reduziert wird. Auch seitens der Industriekunden reduziert sich der Aufwand, beispielsweise innerhalb des Angebots- und Bestellprozesses oder bei der Produktsuche. Kundenbestellungen können außerdem automatisiert ins eigene ERP (Enterprise Resource Planning) übertragen werden – eine weiterer Faktor, der Zeit spart.

Und auch wenn es banal klingt: Es ist ein immenser Vorteil für Systemhäuser, ihren Kunden die Möglichkeit zu bieten, ITK-Produkte online zu beziehen. Nicht nur kann zusätzliches Handelsgeschäft generiert werden, da der Kunde weitere Produkte findet, die er sonst vermutlich nicht anfragen würde oder nützliches Zubehör entdeckt. Die umfassenden Such- und Filterfunktionen sind ein echter Mehrwert im Kundenservice. In Summe zahlt sich das für viele der Befragten in einem großen Vertrauen und einer gestärkten Kundenbindung aus.

Ich habe schon viele IT-Shops gesehen, aber eurer ist mit Abstand der Beste!“ Über solches Feedback freuen sich nicht nur die Systemhäuser, die die B2B Suite im Einsatz haben, sondern natürlich auch wir. Bei nahezu allen Befragten ist das Feedback, welches sie von ihren Kunden aus der Industrie erhalten, durchweg positiv. Besonders gelobt wird die unkomplizierte und schnelle Bedienbarkeit, die übersichtliche Gestaltung der einzelnen Produktsparten und der direkte Einblick in die Verfügbarkeiten.

Die Hälfte der Befragten empfindet den technischen und zeitlichen Aufwand, den die B2B Suite während des ersten Setups und auch im täglichen Umgang mit sich bringt, als absolut angemessen. Rund ein Drittel schätzt ihn sogar als gering ein, wohingegen der Rest ihn als hoch bewertet.

Ähnlich sieht das Stimmungsbild aus bei den Kosten für die B2B Suite im Verhältnis zu dem Nutzen: Auch hier empfindet die Hälfte der Befragten die Kosten als angemessen, 37 Prozent stufen sie als hoch ein und rund 13 Prozent wären sogar dafür bereit, für den gebotenen Funktionsumfang noch mehr bezahlen und beziffert die Kosten als gering bzw. sehr gering.

Insgesamt zeigen sich über 80 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden mit der B2B Suite. Und das schlägt sich auch in der Weiterempfehlungsrate nieder: Rund 60 Prozent würden die B2B Suite wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich an andere Systemhäuser oder IT-Dienstleister weiterempfehlen.

Vielleicht auch an Sie? Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall, sich einmal intensiver mit unserer Lösung auseinanderzusetzen. Wenn Sie also die B2B Suite näher kennenlernen und erfahren möchten, welche Vorteile sie speziell für Ihr Unternehmen bietet, dann lassen Sie sich individuell von uns beraten.

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Seit neustem haben Sie auch die Möglichkeit, die B2B Suite um eine Lösung für XaaS, kurz für Anything as a Service, zu erweitern. Damit können Sie Ihren Kunden nicht nur Hard- und Software, sondern auch Managed Services auf individuellen Portalen zur Verfügung stellen. Außerdem gelingt es damit, eigene Produkte selbst anzulegen, zu bundlen und zu verkaufen – beispielsweise Ihren Einrichtungsservice direkt in Kombination mit dem neuen Notebook. Bereits 13 Systemhäuser arbeiten als Early Adopter gemeinsam mit uns an der Weiterentwicklung der Lösung, um sie optimal an die Anforderungen der Branche anzupassen.

Sie möchten mehr erfahren oder selbst als Early Adopter maßgeblich an der Entwicklung teilnehmen?

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30.08.2021|

JAM Software: Die Heimat von TreeSize jetzt auch auf der ITscope Plattform unterwegs

 

Mit mehr als 200.000 Kunden weltweit versorgt die JAM Software GmbH von Trier aus primär den B2B-Markt mit professioneller Software aus den Bereichen File & Disk Space Management, Banking & Telephony, Monitoring & Diagnosis sowie Developer Components. Etwas mehr als 30 Mitarbeiter:innen sorgen bei JAM, der Heimat von TreeSize, für rund 3,2 Millionen Downloads im Jahr. Um noch mehr Kund:innen erreichen zu können, ist JAM Software von nun auf der ITscope Plattform vertreten.

Kleines Unternehmen, große Ambitionen: JAM Software ist davon überzeugt, dass eigenständige Teams mit flachen Hierarchien Großes leisten können. Deswegen hat JAM den hohen Anspruch, nicht nur seine Lösungen ständig zu erweitern und zu verbessern, sondern auch neue Kund:innen zu erreichen. Mit dieser Firmenphilosophie hat es JAM Software in die Liste der Hidden Champions in Rheinland-Pfalz geschafft.

Warum ITscope für JAM Software der richtige Partner ist: ITscope bietet eine standardisierte Plattform für Reseller und Systemhäuser, die einen einfachen und schnellen Zugang zu Produkten ermöglicht. Somit haben auch die ITscope Kund:innen ab sofort eine attraktive Möglichkeit, Produkte zu beziehen, die bereits viele Unternehmen aller Größenordnungen u.a. in den Bereichen File & Storage Management, sowie Mail Server Security unterstützen. Mit der Exchange Server Toolbox von JAM Software erhalten Kund:innen zum Beispiel ein geprüftes E-Mail Archivierungssystem inklusive Spam- und Virenschutz.

Mit guten Lösungen in eine aussichtsreiche Zukunft: Der weltweite Vertrieb von professioneller Software ist eine spannende Aufgabe und JAM Software freut sich sehr, auch mit ITscope zusammen arbeiten zu können. In Zukunft plant JAM Software, über ITscope noch mehr verschiedene Lizenzarten anzubieten, um jeden Einsatzbedarf abzudecken.

 

Erfahren Sie mehr über JAM Software

 

Der Channel stellt sich vor

Sie möchten ebenfalls in unserem Newsletter präsent werden und sich sowie Ihre besonderen Mehrwerte anderen ITscope Nutzern vorstellen? Bei Interesse reicht eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir senden Ihnen alle relevanten Details zu.

 

17.08.2021|

Lange Lieferzeiten im Channel: Die Chip-Knappheit hält an

 

Der Mikrochip-Mangel hält die Weltwirtschaft weiterhin in Atem. Nach Angaben von Gartner wird die Knappheit sehr wahrscheinlich noch bis ins Jahr 2022 andauern. Analysen der ITscope-Plattform zeigen, dass die Preise nach dem Peak im Mai wieder fallen, von einem Normalzustand kann man aber noch lange nicht sprechen.

Karlsruhe, 29.07.2021 – Weiterhin sorgen Chip-Engpässe für Produktionsverzögerungen und auch der Channel bleibt davon natürlich nicht verschont. Die Knappheit beeinflusst ITK-Lieferungen derzeit massiv, wie uns erst kürzlich einer unserer Kunden aus dem Systemhausumfeld erzählte: Sein Kunde aus der Industrie wiederum wollte einen Laptop bestellen, was er ihm auch bestätigte – allerdings mit einer Lieferzeit von drei Monaten. Was der Industriekunde als kleinen Scherz aufgefasst hatte, stellte sich als vollkommen ernst gemeint heraus, wie er nach einigen Wochen schmerzlich feststellen musste.

Unterhaltungen wie diese werden aktuell häufiger geführt, denn die Lieferzeiten vieler Produkte verzögern sich extrem – der vorherrschende Mangel an Mikrochips hat die weltweite Wirtschaft noch immer fest im Griff. Wie sich das auf die ITK-Branche auswirkt, haben wir bereits vor einigen Wochen analysiert – doch bisher hat sich die Situation kaum verbessert.

Angaben des Marktforschungsinstituts Gartner zufolge wird die Knappheit noch bis ins Jahr 2022 andauern und die Produktion vieler elektronischer Geräte massiv einschränken. Doch warum ist keine Besserung in Sicht, sondern vielmehr das Gegenteil der Fall? Laut Gartner sind es weniger die hochindividualisierten Chips, die die Probleme verursachen, sondern standardisierte “Massenware”-Chips. In diesem Bereich steht eine geringe Marge einer hohen Marktkonzentration gegenüber, die die Flexibilität des Markts stark einschränkt – schnell die Produktion hochzufahren ist dabei nicht möglich. Die bis vor einigen Monaten noch vorhandene Ware wurde während der Pandemie in besonders gesuchte Produkte, wie beispielsweise Notebooks, verbaut. Jetzt sind die Vorräte aufgebraucht, Nachschub kann nur sehr langsam nachproduziert werden und in der Konsequenz bleiben die Preise weiterhin hoch.

Dieses Bild spiegelt auch die ITscope Plattform wieder: Zwar haben sich die Verfügbarkeiten wieder etwas stabilisiert, trotzdem liegen die Preise immer noch deutlich über dem “Vorkrisenniveau” – wie auch das Beispiel der seit 2016 gelisteten Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate zeigt. Seit der letzten Analyse Ende Mai ist der HEK zwar merklich gefallen, liegt aber mit aktuell 165 Euro immer noch um ungefähr 30 Prozent über dem HEK von rund 120 Euro zu Beginn des Jahres.  

 

Preis/Lager/Status-Historie Seagate Backup Plus Hub (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Juli 2021

 

Interessant ist auch das Beispiel der NVIDIA Quadro P620 von HP, einer seit 2018 gelisteten Grafikkarte: Mit Abfallen des Bestands Ende Juni steigt der HEK auf einen Wert, der noch über dem Markteinführungspreis (rund 200 Euro) der Grafikkarte liegt – nämlich auf aktuell über 220 Euro. Im Vergleich zum Jahresbeginn hat sich der HEK von damals 115 Euro damit fast verdoppelt.

 

Preis/Lager/Status-Historie HP NVIDIA Quadro P620 (Hst.-Nr. 3ME25AA) Januar bis Juli 2021

 

Auch im ITscope Marktbarometer des letzten Quartals zeichnete sich die Chip-Knappheit, vor allem im Bereich der Grafikkarten, deutlich ab. Die erst- und zweitplatzierte Grafikkarten, beide vom Hersteller MSI, erreichen allein jeweils über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. 

Der Blick in die Zukunft ist aktuell ungewiss: Intels CEO Pat Gelsinger erwartet sogar, dass sich Angebot und Nachfrage in Bezug auf Chips nicht vor 2023 wieder in Einklang bringen lassen. Abnehmer müssen sich also auch zukünftig auf Lieferverzögerungen einstellen.


Die ITscope-Plattform bietet Ihnen dafür auch während der aktuellen Lage den perfekten Markteinblick: Wer hat wieviel von welchem Artikel auf Lager? Und zu welchem Preis? Dank einfacher Produktsuche, übersichtlichem Preisvergleich und mehr als 400 verschiedenen Lieferanten erhalten Sie bei ITscope Antworten auf diese Fragen. So haben Sie zwar keine Lösung für die generelle Chip-Knappheit, aber eine Ausweichmöglichkeit, um Ihre Kunden weiterhin bedienen zu können.

 

28.07.2021|

ITscope ist Teil der weclapp-Familie

 

Bereits seit mehreren Jahren arbeitet ITscope in enger Partnerschaft mit der weclapp SE zusammen. Umso mehr freuen wir uns jetzt, diese Teamwork noch weiter zu stärken und uns mit geballter Power weiterzuentwickeln – denn seit Mitte Juli sind wir Teil der weclapp-Familie!

Als eigenständiges Tochterunternehmen der weclapp SE führen wir unsere Plattform sowie alle weiteren Services, die wir den ITscope-Nutzern bieten, selbstverständlich wie gewohnt weiter. Das bedeutet konkret: Für Sie als unsere Kunden und Partner ändert sich dadurch nichts. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, zukünftig unser Leistungsangebot noch mehr zu erweitern und Synergieeffekte optimal zu nutzen. 


Was ist weclapp?
Die weclapp SE wurde 2008 gegründet und bietet seit 2013 die gleichnamige cloudbasierte Plattform an. weclapp hat sich zum Ziel gesetzt, kleinen und mittelständischen Unternehmen den Arbeitsalltag durch moderne Software zu vereinfachen. Von der Kundenverwaltung und Auftragsabwicklung über die  Rechnungsstellung  bis hin zur  Finanzbuchhaltung – mit weclapp  können Sie alle wichtigen Geschäftsprozesse intelligent in einer All-in-One Software steuern.

Was bietet die weclapp-Schnittstelle?
Viele ITscope-Kunden nutzen weclapp als ERP-Plattform. Mit der Schnittstelle von weclapp zu ITscope können gemeinsame Kunden auf sämtliche in ITscope gelistete ITK-Artikel zugreifen, in Angebote übernehmen und dann direkt nach weclapp importieren. Preise, Artikelvarianten und Lagerbestände lassen sich hierbei recherchieren und direkt miteinander vergleichen.
Das Daily Business wird damit deutlich einfacher: Informationen zu Artikeln, Einkaufspreisen und Lieferanten werden per Import im weclapp ERP-System automatisch verfügbar gemacht. Die manuelle Erfassung von Artikeln entfällt, die Automatisierung sorgt stattdessen für eine Vereinfachung aller Folgeprozesse.

 

Sie möchten mehr zum Thema erfahren? Dann finden Sie hier alle Infos zur weclapp-Schnittstelle und in der Pressemitteilung nähere Details zur Zusammenarbeit von ITscope & weclapp.

 

28.07.2021|

Neue Listings im Juli

 

Insgesamt elf neue Lieferanten haben sich in den letzten Monaten dem ITscope-Netzwerk angeschlossen. Neben sieben Lieferanten mit Sitz in Deutschland sind nun auch die belgische Digoo IT Distribution BV, der tschechische Distributor Arles s.r.o., die dänische Globecom ApS sowie die Copymax Ltd. mit Sitz in Estland Teil von ITscope.

Dank des ebenfalls kürzlich abgeschlossenen Listings von sowohl der ALSO Nederland B.V. als auch der ALSO België schließen sich zwei wichtige Akteure des ITK-Channels in Benelux unserer Handelsplattform an. Im Zuge des neuen Listings wurden beide auch um eine EDI-Anbindung erweitert.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

 

LandFirmaBestellanbindungLieferung an EndkundenGelistet seit
Kern & Stelly Medientechnik GmbH15.07.2021
M-Medientechnik GmbH08.07.2021
netgo GmbH01.07.2021
Serverhero GmbH28.06.2021
Cristie Data GmbH24.06.2021
Digoo IT Distribution BV24.06.2021
Arles s.r.o.23.06.2021
GlobeCom ApS 17.06.2021
Copymax Ltd.16.06.2021
Elbmatic GmbH01.06.2o21
Effzet GmbH20.05.2021

 

Angebunden per EDI

Außerdem gibt es zwei weitere Bestandslistings, die um eine EDI-Anbindung mit elektronischem Belegaustausch erweitert wurden:

 

LandFirmaEDI-AnbindungLieferung an EndkundenEDI seit
ComLine GmbH07.07.2021
EFB Elektronik GmbH22.06.2021

 

 

28.07.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Aus dem Inhalt:


Ablöse an der Spitze – wer wird neuer Notebook-Star? ITscope Marktbarometer Q2/2021

Karlsruhe, 22.07.2021 – Chip-Engpässe setzen den Channel unter Druck, Grafikkarten sind heiß begehrt und auch bei Komplettsystemen ist die Nachfrage wieder da. Microsoft bleibt erfolgreich mit dem Surface Pro 7, das iPhone SE ist auch in diesem Quartal Smartphone-Champion und Intel kommt AMD in der CPU-Führung gefährlich nah.

Mit den steigenden Temperaturen des zweiten Quartals und den zurückliegenden Lockdown-Monaten wächst der Wunsch nach mehr Abwechslung. Sinkende Inzidenzen und eine stetig zunehmende Impfquote ermöglichten seit Mai mehr und mehr Lockerungen: Café- und Restaurantbesuche sind wieder möglich, sogar dem Nachmittag im Freibad steht aktuell nichts mehr im Weg. Zum 01. Juli 2021 endete außerdem die Homeoffice-Pflicht und die bislang verlassenen Büros füllen sich allmählich wieder. Welche Auswirkungen die Aufhebung der Homeoffice-Pflicht für die ITK-Branche hat, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Fest steht aber schon jetzt, dass die Klickzahlen in den relevanten Kategorien rund um Homeoffice-Equipment seit dem enormen Peak Ende 2020 wieder auf Normalniveau zurückgegangen sind. 

Weiterhin beschäftigt allerdings noch ein anderes Problem die ITK-Branche: Engpässe bei Mikrochips, die in so gut wie jedem elektrischen Gerät verbaut und damit auch für IT- und Telekommunikationsgeräte unverzichtbar sind, bestimmen seit Monaten die Produktionsabläufe vieler ITK-Hersteller. Insbesondere Grafikkarten, die zuletzt noch aufgrund des explodierten Bitcoin-Kurses und dem damit verbundenen Hype um Kryptomining stark nachgefragt wurden, stehen nun unter einem zusätzlichen Druck. 

“In der Kategorie der Grafikkarten zeichnet sich die Problematik ganz deutlich bei Beständen und Preisen ab. ITscope bietet hierfür Einblick in aktuelle Verfügbarkeiten bei über 400 Distributoren sowie eine umfangreiche Auswahl an Alternativmodellen, womit wir Systemhäuser und Reseller aktuell zumindest etwas unterstützen können”, erklärt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei der ITscope GmbH.

Trotz der angespannten Situation schafft es mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte an die Spitze unserer Highflyer-Charts. Auch Apples neuestes Gadget, das AirTag, liegt weit vorne, genau wie das Samsung-Smartphone Galaxy A52.

Bei der Auswertung der Einzelkategorien der ITscope Plattform gibt es bei den Notebooks ganz besondere News: Das ThinkPad E15 20RD muss die Führung abgeben und die Konkurrenz übernimmt Platz 1. Bei den TFTs bleibt nach wie vor Dells Spitzenreiter P2419H vorne, im Tablet-Segment sichert sich Microsoft die Pole Position. Hinsichtlich der Klickzahlen schneiden auch die Grafikkarten, trotz Verfügbarkeitsschwierigkeiten, gut ab und MSI zählt zu den absoluten Gewinnern der Kategorie. Bei den Komplettsystemen scheint nach mehreren schwierigen Quartalen nun endgültig wieder Normalität eingekehrt zu sein.

 

Highflyer: Die heißesten Sommertrends von MSI, WD und Dell

Hot or not? ist nicht nur im Sommer, sondern in jedem Quartal aufs Neue das Motto unserer Highflyer-Charts, welche die aussichtsreichsten Neueinsteiger der unterschiedlichen Kategorien der ITscope-Plattform umfasst. Belegen in den Einzelkategorien bestimmte Produkte teils über mehrere Quartale hinweg ihren Stammplatz, dürfen zum Rennen um die Spitzenplätze bei den Highflyer-Charts nur Produkte antreten, die ganz neu auf dem Markt sind.

Schon seit einer ganzen Weile sind Grafikkarten Mangelware im Channel und daher, wenn überhaupt, nur zu horrenden Preisen erhältlich. Mehrere Faktoren tragen dabei zu dieser Situation bei: War es zuletzt noch der Lockdown, der digitale Entertainmentformate besonders reizvoll machte, beeinflusste auch der Krypto-Boom sowie die weiterhin bestehenden Chip-Engpässe den Grafikkarten-Markt. Diese große Nachfrage schlägt sich auch in unserem Platz 1 nieder, worauf mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte klettert, die – Überraschung – aktuell auch bei keinem deutschen Lieferanten erhältlich ist.

Mit rund 1.500 Klicks schnappt sich die Red Plus NAS Hard Drive von WD Platz 2. Im Vergleich zu Festplatten der WD Red-Serie, die auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik setzen, steht die Bezeichnung WD Red Plus für Festplatten, die das herkömmliche Aufzeichnungsverfahren CMR einsetzen. Bei den Modellen der WD Red Plus handelt es sich daher eigentlich um keine neue Serie, sondern lediglich um eine Umbenennung der CMR-basierten WD Red. Wer kein SMR nutzen möchte, greift unter anderem also zur Red Plus NAS Hard Drive – und das geht einigen Nutzern so: Die SMR-Technik stößt aufgrund potenzieller Leistungseinbußen in Verbindung mit RAID-Konfigurationen und dem ZFS-Dateisystem im NAS-Bereich auf Kritik. Laut Hersteller reichen die SMR-Modelle für den Einsatz im kleinen Büro oder Home Office aber absolut aus. 

Unser letzter Highflyer, der es als Platz 3 aufs Treppchen schafft, ist die Thunderbolt Dock WD19TBS von Dell. Mit mehreren Anschlüssen, darunter ein Thunderbolt 3, zwei DisplayPorts, HDMI-, USB-C- und USB-C-3.1-Anschluss bietet die Dockingstation eine umfangreiche Auswahl. Praktisch ist außerdem die ExpressCharge-Funktion, die es ermöglicht, den Akku in einer Stunde bis zu 80 Prozent aufzuladen. Mit 180 Watt liegt die Dock WD19TBS auch eine ganze Ecke über dem üblichen Wert von ungefähr 100 Watt bei USB-C-Anschlüssen. 

Auf Platz 5 landet der Intel Core i7-11700K: Der Achtkerner, der auf Basis der neuen Rocket Lake-Architektur entwickelt wurde, taktet mit 3,6-5 GHz und kann dank Hyperthreading bis zu 16 Threads gleichzeitig bearbeiten. Den neuen Ryzen 7 CPUs auf Zen 3-Basis kann Intel mit dem i7-11700K dennoch nicht das Wasser reichen. 

Innovativ wirds auf Platz 7 mit dem AirTag, der Neuheit aus dem Hause Apple: Das AirTag ist ein Anti-Verlust Bluetooth-Tag, das beispielsweise am Schlüssel oder der Brieftasche – also Dingen, die gerne mal verlegt werden – befestigt wird. Ist dann der Schlüssel wieder einmal nicht auffindbar, sendet das AirTag ein Bluetooth-Signal aus, welches zum Beispiel via Smartphone über das “Wo ist?”-Netzwerk empfangen werden kann. Befindet sich das gesuchte Objekt in der Nähe, folgt man einem Ton, um den verlegten Schlüssel zu finden.
Datenschutz wird dabei besonders großgeschrieben, laut Apple werden sämtliche Standortdaten nie gespeichert und nur verschlüsselt übertragen. Mit einem HEK von rund 30 Euro ist das AirTag im Vergleich zu anderen Apple-Geräten recht günstig. Will man es aber, wie im Beispiel, für den Schlüssel nutzen, kommen nochmals knapp 30 Euro für einen passenden Schlüsselring dazu. 

Ein eher ungewöhnliches Produkt findet sich diesmal auf Platz 15 der Highflyer-Charts: Mit dem Nasaltest von NanoRepro landet ein COVID-19-Produkt aus der neuen, gleichnamigen Produkt-Kategorie auf ITscope in unserem Ranking. Noch immer ist der morgendliche Selbsttest vor Betreten der Büroräumlichkeiten bei vielen Betrieben für Nicht-Geimpfte verpflichtend. Mund- und Nasenschutz zählt ebenfalls zum alltäglichen Begleiter im Büro – auch davon findet sich mit dem schwarzen FFP2 Einmalmundschutz im 20er-Karton ein Vertreter auf Platz 26

 

TFTs: HP macht Dell große Konkurrenz

Auch nach sieben Quartalen in Folge liegt der P2419H von Dell noch an der Spitze der Monitor-Charts. Doch die große Begeisterung scheint etwas nachzulassen, denn die Klickzahlen haben sich im Vergleich zum Vorquartal von 14.000 auf nur noch knapp 8.000 Klicks fast halbiert. Um die Führung aber abzusichern nimmt Dell mit dem P2719H gleich noch den Platz 2 ein: Die 27 Zoll-Variante kann sich in diesem Quartal um nahezu 1.000 Klicks verbessern. HP allerdings holt weiter auf und ist Dell in der Top 10 dicht auf den Fersen. Obwohl die drei Modelle E24i G4, E24 G4 und E27 G4 deutlich neuer sind, kann HP preislich mit dem erst- und zweitplatzierten von Dell locker mithalten.

Von ganz weit hinten direkt in die Top 10 auf Platz 7 schafft es der seit Anfang des Jahres gelistete C34H890WGR von Samsung: Mit einem 34 Zoll-Bildschirm bietet der Curved-Monitor ausreichend Fläche für unterschiedliche Arbeitsbereiche, ohne auf einen zweiten Bildschirm zurückgreifen zu müssen. Eine Auflösung von 3440 x 1440 Pixel sorgt für scharfe Bilder, die von Samsung entwickelte Flicker-Free-Technologie und ein spezieller Augenschutz-Modus bieten zusätzlichen Komfort und bewahren die Augen vor Ermüdung.

 

Smartphones: Wasserdichte Outdoor-Phones hoch im Kurs

Wieder ein Sieg für das iPhone SE: Über 4.000 Klicks sorgen für einen ordentlichen Vorsprung zum zweitplatzierten iPhone 12, welches nur 1.650 Klicks erreicht. Insgesamt bleibt die Smartphone-Top 10 weiterhin in Apples Hand.

Spannend wird es erst wieder auf Platz 14, wo sich mit dem Samsung Galaxy A52 ein ganz frischer Neueinsteiger findet, der es auch in den Highflyer-Charts weit nach oben geschafft hat. Das erst seit Mitte März dieses Jahres gelistete Smartphone bringt einige technische Ausstattungsdetails mit, die den Preis von rund 300 Euro im HEK wirklich unschlagbar machen, wie das helle OLED-Display, eine gute Kamera und ein ausdauernder Akku. Gerade im Sommer nicht zu unterschätzen ist auch die IP67-Zertifizierung, die laut Hersteller sowohl die Staubdichte als auch den Schutz vor zeitweiligem Untertauchen bis maximal 1 Meter Wassertiefe für maximal 30 Minuten definiert. 

Auch wenn es für Huawei nur bei Platz 28 bleibt, ist das für den chinesischen Hersteller im Vergleich zu vorhergehenden Quartalen ein vorzeigbares Ergebnis. Mit dem P30 lite New Edition erhält Huaweis Einsteigermodell ein Update: Ein zuverlässiges Smartphone mit viel Speicherplatz, das mit einer ausgezeichneten Performance, guter Akkulaufzeit und attraktiven Fotoaufnahmen überzeugt. Allerdings nur bei Tageslicht: Wird es dunkel, dann bekommt die Kamera ihre Schwierigkeiten. 

Noch weiter hinten stößt man auf echte Besonderheiten – wie das CAT B35 auf Platz 46. Das Mobiltelefon aus dem Jahr 2018 ist ein absoluter Outdoor-Held und für jedes Abenteuer gerüstet: So zeigt es sich im Härtetest sturzfest, auch bei Minusgraden gut bedienbar und wasserdicht nach IP68 – eine Zertifizierung die, im Gegensatz zu IP67, auch Schutz gegen dauerndes Untertauchen bietet. Das robuste Outdoorphone ist schon für günstige 80 Euro im HEK zu haben. 

 

Tablets: Microsoft mit Surface Pro 7 erneut in Führung

Bei den Tablets gibt es in diesem Quartal nur wenig Veränderung: Mit großem Vorsprung von über 9.000 Klicks sichert sich das Microsoft Surface Pro 7 in der platingrauen Ausführung mit 256 GB Speicherplatz erneut die Führung. Apples iPad in 10.2” liegt mit nur rund 4.000 Klicks in deutlichem Abstand dahinter auf Platz 2. Microsofts Neueinsteiger aus dem letzten Quartal, das Microsoft Surface Pro 7+, hat sein Ranking ebenfalls verbessern können und klettert von 19 auf Platz 11. 

Ansonsten tut sich nicht allzu viel bei den Tablets. Erst auf Platz 25 landet mit dem Apple 12.9-inch iPad Pro ein Neueinsteiger in den Tablet-Charts. Das seit Ende April gelistete iPad, dass es auch in den Highflyer-Charts auf Platz 8 schafft, kommt dank Mini-LED-Technik mit dem laut Computer Bild derzeit besten Bildschirm auf dem Tablet-Markt. Das 12,9 Zoll große Display wird von über 10.000 LEDs beleuchtet und macht sich die “Local Dimming”-Technologie zunutze: Der Bildschirm wird in mehr als 2.500 Dimmzonen eingeteilt, die, in Kombination mit hoher Farbwiedergabe, extrem kontrastreiche Bilder erzeugen. Auch der hier verbaute M1-Prozessor von Apple leistet ganze Arbeit und sorgt für ein blitzschnelles Arbeitstempo. Solche Features haben nur leider auch ihren Preis – nämlich über 1.200 Euro im HEK.

 

Notebooks: Ablöse an der Spitze für den ThinkPad E15 20RD

Breaking News bei den Notebooks: Nach über einem Jahr auf Platz 1 muss der ThinkPad E15 20RD von Lenovo das Feld räumen – und fällt tief auf Platz 42. Den ersten Platz in den Notebook-Charts nimmt der zuvor zweitplatzierte Dell Latitude 3510 ein, ist aber auch der einzige Notebook des US-amerikanischen Herstellers, der es in die Top 10 geschafft hat. Aus diesem Blickwinkel sieht es für Lenovo deutlich besser aus: Gleich sechs Modelle sichern sich ihren Platz in der Top 10, darunter drei aus der ThinkPad E15-Reihe. 

Und auch einen Neueinsteiger schickt der chinesische Hersteller ins Rennen: das Lenovo ThinkBook 15-IIL 20SM, das mit seinem Debüt auf Platz 31 einsteigt. Während die ThinkPad-Reihe für leistungsstarke Notebooks im Businessumfeld steht, sind hingegen die IdeaPads vergleichsweise günstige Geräte für den Privatgebrauch. Mit der ThinkBoook-Serie geht Hersteller Lenovo den Mittelweg und bietet gut ausgestattete Modelle, die allerdings das technische Niveau der ThinkPad-Reihe nicht ganz erreichen.
Das ThinkBook mit 15.6” Full HD-Display eignet sich aufgrund seines dünnen Designs von nur 18,9 mm auch optimal für das Arbeiten von unterwegs. Praktisch kommt dafür auch der USB 3.1-Anschluss mit Always-on-Funktion, die es ermöglicht, andere Geräte aufzuladen, selbst wenn das ThinkBook ausgeschaltet ist. 

 

PC-Komplettsysteme: Das verflixte 7. Quartal für Lenovos ThinkCentre M720q 10T7?

Auch noch nach sieben Quartalen in Folge führt das ThinkCentre M720q 10T7 von Lenovo die Kategorie der PC-Komplettsysteme an. Doch das Interesse scheint im “verflixten siebten Quartal” mehr und mehr abzuflachen: Von über 12.000 Klicks im Vorquartal fällt das ThinkCentre M720q auf nur noch etwas über 9.000 Klicks. 

Doch der Abstand zum zweitplatzierten ProDesk 400 G6 von HP, der es nicht ganz auf 3.000 Klicks bringt, ist immer noch groß genug, dass dem ThinkCentre M720q so schnell niemand gefährlich wird. Außer vielleicht das Nachfolgemodell? Das ThinkCentre M70q 11DT springt von 157 auf den 4. Platz – ein riesiger Erfolg für das erst seit Dezember letzten Jahres gelistete Komplettsystem. 

HP ist mit der ProDesk-Reihe generell sehr stark und sichert sich erfolgreich sechs Platzierungen in der Top 10 der PC-Komplettsysteme. Fujitsu kann sich mit dem ESPRIMO P558 diesmal nicht bei den Top-Systemen halten und fällt von 7 auf Platz 21. Apples iMac der 10. Generation hingegen scheint gut anzukommen und klettert von 64 auf Platz 13.

 

Webcams: Knapp daneben ist für Microsoft auch vorbei

Bei den Webcams passiert in diesem Quartal nicht allzu viel. Die Klickzahlen in der Top 10 fallen von fast 30.000 auf nur noch rund 17.000 Klicks. Bis auf ein paar Ausnahmen gibt es auf den Platzierungen 1 bis 10 keine großen Veränderungen. 

Fast hätte es für Microsoft gereicht, zwischen ausschließlich Logitech-Kameras eine Top-Platzierung zu ergattern, doch die LifeCam HD-3000 verfehlt die Top 10 ganz knapp und landet auf Platz 12. Besonders der Preis, der deutlich unter dem der Konkurrenzmodelle von Logitech liegt, sticht bei dieser Webcam hervor. Im Test überzeugt die LifeCam HD-3000 außerdem durch ein gutes Mikrofon und ein vergleichsweise gutes Bild bei Gegenlicht. Dass man bei einem so günstigen Preis von unter 30 Euro im HEK jedoch nicht allzu viel erwarten darf, sollte klar sein. Hinsichtlich Bildqualität und der Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen gibt es definitiv bessere Webcams.

 

Headsets: Jabra führt, Apple legt mit AirPods nach

Lag zuvor noch Logitech an der Spitze, gehört Platz 1 mit fast 2.500 Klicks diesmal Jabra mit dem bisher zweitplatzierten Evolve 65 MS stereo. Auch Apple ist gleich zweimal in der Top 10 vertreten: mit den AirPods 2nd Gen. auf Platz 4 und den AirPods Pro auf Platz 5. Die praktischen True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer verfügen über eine exzellente Soundqualität und einen ausdauernden Akku.

Bei den AirPods Pro setzt Apple außerdem auf eine aktive Geräuschunterdrückung, die mittels mechanischem Verschließens des Gehörgangs funktioniert. Sobald Musik läuft, ist Umgebungslärm kaum mehr wahrnehmbar. Bei den normalen AirPods, die dieses Feature nicht bieten, ist der Unterschied signifikant zu hören. Besonders nützlich ist auch die smarte Reaktion beim Herausnehmen eines Kopfhörers: Der andere schaltet dann vom Noise Cancelling- in den sogenannten Transparenz-Modus, der es erlaubt, sich problemlos zu unterhalten oder wichtige Umgebungsgeräusche zu vernehmen.

 

Grafikkarten: MSI startet in der Top 10 durch

Im Bereich der Grafikkarten ist das Interesse weiterhin ungebrochen groß. Zwar fallen auch hier die Klickzahlen von fast 38.000 auf knapp 24.000 Klicks, doch gerade die erst- und zweitplatzierten Grafikkarten von MSI erlangen beide allein über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC auf dem ersten Platz um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI RTX 3080 GAMING X TRIO auf Platz 2 auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. Generell läuft es für MSI außerordentlich gut in diesem Quartal: Gleich sieben Plätze in der Top 10 gehen an den taiwanischen Hersteller.

Gründe, die für dieses weiterhin hohe Interesse an leistungsstarken Grafikkarten sprechen, sind möglicherweise der nach einem Abfall im Mai erneut steigende Kurs für Bitcoin, aber vermutlich auch die weiterhin fehlenden Chips. Die Preis/Lager/Status-Historie auf der ITscope Plattform zeigt, dass der Grund des Preisanstiegs, insbesondere bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR vermutlich an der nicht vorhandenen Verfügbarkeit liegt – bei kaum einem Distributor ist die Grafikkarte aktuell zu bekommen, und wenn, dann auch nur in sehr geringen Stückzahlen. 

Mit der MSI GeForce RTX 3080 GAMING Z TRIO 10G schafft es auch ein Neueinsteiger direkt auf Platz 7. Damit erhält die MSI RTX 3080 Gaming X Trio einen würdigen Nachfolger: Mit einem Boost-Takt von 1.835 MHz (die Gaming X Trio liegt bei 1.815 MHz) und einer TDP-Angabe von 370 Watt (ein Plus von 30 Watt gegenüber der Gaming X Trio) ist sie die bisher schnellste Grafikkarte der RTX 3080 Gaming Trio-Reihe. Noch schneller ist derzeit nur die SUPRIM X von MSI mit einem Boost-Takt von über 1.900 MHz, die Platz 9 einnimmt.

 

Prozessoren: Intel kommt AMD gefährlich nah

Erneut belegt AMD mit dem Ryzen 9 5900X den Platz 1 der CPU-Charts. Doch Intels Core i5 10400 liegt nicht einmal 100 Klicks zurück – wird AMD also bald wieder die CPU-Krone streitig gemacht? Einen großen Sprung hat der seit Mitte 2020 gelistete Core i5 10400 jedenfalls schon einmal hingelegt und schafft es vom 7. direkt auf den 2. Platz. 

Ebenfalls ein beeindruckendes Ergebnis gelingt Intel mit dem Core i5 11400, der es von Platz 667 auf die 14 schafft. Der Prozessor ist mit sechs Kernen und zwölf Threads ausgestattet und basiert auf der neuen Cypress Cove-Architektur.

 

Drucker: Nicht jedes Top-Produkt muss brandneu sein

Die Kategorie der Drucker ist, im Vergleich zu anderen Produktkategorien, für deutlich längere Innovationszyklen bekannt – was aber ihrer Relevanz absolut keinen Abbruch tut: In Summe landen die Top 10-Produkte bei beachtlichen 20.000 Klicks. 

Die Top 10 ist ganz klar in der Hand von HP, allein die ersten vier Plätze besetzt der kalifornische Hersteller mit ganz unterschiedlichen Produkten. Platz 1 geht an den HP Officejet Pro 9010 All-in-One, der über 1.000 Klicks Vorsprung zum zweitplatzierten HP PageWide Pro 477dw hat. Der All-in-One-Alleskönner bietet neben der Druck-, Kopier-, Scan- und Faxfunktion eine automatische Dokumentenzuführung für 35 Blatt, Drucken über USB-Anschluss und eine Druckgeschwindigkeit bis zu 22 Seiten/Minute bei schwarz-weiß bzw. 18 Seiten/Minute in Farbe. Neben HP schaffen es nur Kyocera mit dem ECOSYS M5526cdn und Brother mit dem MFC-L3750CDW in die Top 10.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

21.07.2021|

ITscope Marktbarometer Q2/2021

Ablöse an der Spitze – wer wird neuer Notebook-Star? ITscope Marktbarometer Q2/2021

Das ITscope Marktbarometer Q2/2021 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Die heißesten Sommertrends von MSI, WD und Dell
  • Smartphones: Wasserdichte Outdoor-Phones hoch im Kurs
  • Notebooks: Ablöse an der Spitze für den ThinkPad E15 20RD
  • Webcams: Knapp daneben ist für Microsoft auch vorbei
  • Grafikkarten: MSI startet in der Top 10 durch
  • CPUs: Intel kommt AMD gefährlich nah

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1MSI RTX3060 Ti Gaming X, 8GB GDDR6V397-010R2021-01-152181
# 2WD Red Plus NAS Hard Drive, 8TBWD80EFBX2021-01-221482
# 3Dell Thunderbolt DockWD19TBS2021-01-301258
# 4Lenovo ThinkBook 15-IIL 20SM, 15.6″, i3, 8GB, 256GB20SM002LGE2021-02-06829
# 5Intel Core i7-11700K, 8-Core, HT, 3.6GHzBX8070811700K2021-01-09750
# 6Samsung Galaxy A52, 128GB, SchwarzSM-A525FZKGEUB2021-03-18735
# 7Apple AirTagMX532ZM/A2021-04-21727
# 8Apple iPad Pro 12.9″, 256GBMHR63FD/A2021-04-22629
# 9Gigaset S650HE PROS30852-H2662-R1212021-03-18530
# 10Logitech Rally Bar, 3840 x 2160960-0013112021-01-14472
# 11Gigabyte B460M DS3H V2, LGA1200, micro ATXB460M DS3H2021-01-19424
# 12Apple Magic KeyboardMJQK3D/A2021-04-21392
# 13AVM FRITZ!Box 7590 AX200029292021-06-01377
# 14Apple TV 4KMXGY2FD/A2021-04-22369
# 15NanoRepro, AntigentestNANO 52021-03-31337
# 16Sony PlayStation 5, 8K, 825GB SSD93964062021-02-23329
# 17HP Officejet Pro 8229W7B#6292021-02-16265
# 18Dell P2422H, 23.8″, FHDDELL-P2422H2021-05-29234
# 19Apple iMac with 4.5K Retina display, M1, 8 GB, 256 GBMGTF3D/A2021-04-22180
# 20Samsung Odyssey G5 C27RG50FQRLC27RG50FQRXEN2021-03-23157
# 21Fujitsu Smart-UPS, Line-Interaktive, 3000 VA, 2.7KWFJX3000RMHV2UNC2021-01-21155
# 22Intel NUC10i5FNKN, i5 10210U, 802.11a/b/g/n/ac/axBXNUC10I5FNKN22021-04-07151
# 23Samsung GU75TU6999UGU75TU6999UXZG2021-04-20130
# 24Xiaomi Mi Smart Band 6BHR4951GL2021-04-08122
# 25Bose Videobar VB1842415-21102021-03-15114
# 26Duuja FFP2 Maske Einmalmundschutz 20 Karton schwarzDM-20-U-S-SCHWARZ2021-02-19113
# 27Synology RackStationRS2421RP+2021-04-24111
# 28HP 302XL, DreifarbigF6U67AE#ABE2021-01-2995
# 29Apple Smart Flip CoverMJMG3ZM/A2021-04-2188
# 30Optoma UHD38, 4000 ANSI-Lumen, 3840 x 2160, 16:9E9PV7GL02EZ2LR2021-02-0887

 

21.07.2021|

ITscope GmbH & weclapp SE wachsen jetzt gemeinsam

 

• Cloudbasierte Technologien bereichern das Leistungsangebot der weclapp
• Produkte, Marken, Kundenbeziehungen werden als Teil des weclapp-Konzerns fortgeführt
• Weitere Potenziale durch Cross- und Upselling
• Strategische Synergien durch Skalierung, Internationalisierung und Netzwerkerweiterung

 

Frankfurt, 12. Juli 2021 – Die Karlsruher ITscope GmbH setzt als Tochtergesellschaft der weclapp SE ihren Wachstumskurs beschleunigt fort. Die Leistungsangebote beider Unternehmen ergänzen einander und bieten den beiderseitigen Kunden künftig weitere Nutzenpotenziale. Mit der ITscope GmbH verbindet die weclapp SE bereits eine mehrjährige Zusammenarbeit. Beide Parteien erwarten aus dem Zusammenschluss weitere Cross- und Upselling-Potenziale.

Viele ITscope-Kunden nutzen weclapp als ERP-Plattform. Das Karlsruher Unternehmen betreibt eine leistungsfähige, cloudbasierte B2B-E-Commerce-Plattform als SaaS-Lösung, die es IT-Dienstleistern wie zum Beispiel Systemhäusern ermöglicht, ihren Verkauf und Einkauf zu digitalisieren und automatisierte Verkaufs- und Einkaufsprozesse für Kunden und Lieferanten zu etablieren. Zu den Kunden zählen derzeit rund 5.000 Unternehmen. Angebunden als Daten- und Produktlieferanten sind zudem europaweit über 400 Distributoren (IT-Großhändler). Die B2B-Plattform ist schon jetzt ein beliebtes Add-on im weclapp-Store. Künftig kann die ITscope-Lösung über den bisherigen Fokus auf die IT-Systemhäuser hinaus um Spezifika für weitere Branchen erweitert werden.

Neben dieser B2B-Plattform betreibt ITscope eine Lösung, die mittelständischen Unternehmen im Onlinehandel zusätzliche Wettbewerbsvorteile verschafft. ITscope bietet einen Kundenproduktkatalog, der Artikelstammdaten für mehrere Millionen IT-Produkte für ihre Nutzer bereithält. Die Informationen kommen von Herstellern und Content-Anbietern, die hochauflösende Bilder, detaillierte technische Daten und Marketingtexte selbständig zuliefern und aktualisieren und damit das Product Information Management (PIM) des Kunden erheblich vereinfachen. Ihrerseits können Onlinehändler über die Digital Asset Management (DAM)-Funktionalität auf diese Daten im E-Commerce zugreifen und erhöhen damit ihre Effizienz und Profitabilität. Direkt aus der Cloud können so kundenindividuelle Portale mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugt werden.
Seit neuestem bietet ITscope IT-Dienstleistern auch die Möglichkeit, individuelle XaaS-Produkte (kurz für Anything as a Service) zu designen und diese mit eigenen Services sowie Artikeln aus dem umfassenden ITK-Katalog der Plattform zu bündeln.

„Unsere bewährten und erfolgreichen cloudbasierten Produkte für Einkauf, Vertrieb und Datennutzung werden wir nun auf weitere Branchenbedürfnisse anpassen und künftig auch unmittelbar allen weclapp-Kunden zur Verfügung stellen. Die Skalierung unseres Leistungsangebots und Erweiterung unseres Netzwerks kommen aber auch uns und unseren Kunden im In- und Ausland zugute. Gemeinsam erweitern wir das Netz von Herstellern und Distributoren in Deutschland und im europäischen Ausland für das ITscope-Netzwerk“, freut sich Alexander Münkel, Geschäftsführer der ITscope GmbH.

Die Geschäftstätigkeit der ITscope wird von den bisherigen Geschäftsführern und unter der bestehenden Marke fortgeführt. Der Standort Karlsruhe bleibt bestehen, mit den Beschäftigten soll über weitreichende Perspektiven im Verbund mit weclapp gesprochen werden. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete ITscope einen Umsatz von rund EUR 3,2 Mio., 31 % mehr als im Geschäftsjahr 2019 (Umsatz ITscope 2019: EUR 2,5 Mio.). Es wird erwartet, dass sich das Umsatzwachstum im laufenden Jahr weiter beschleunigt. Die Gesellschaft arbeitet profitabel.

„Die Übernahme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil im Rahmen der kontinuierlichen Umsetzung unserer Wachstumsstrategie“, erläutert Ertan Özdil, Gründer und CEO der weclapp SE, „wonach mit entsprechenden Unternehmenszukäufen sowohl das anorganische Wachstum als auch, mittels gezielter Plattformerweiterungen, das weitere organische Wachstum beschleunigt wird. Gerade die Kooperation zwischen weclapp und ITscope bietet den beiderseitigen Kunden zusätzliche Möglichkeiten, ihr Geschäft noch effizienter und profitabler zu betreiben. Wir versprechen uns davon die Stärkung und Erweiterung unserer Netzwerke und unserer Marktpräsenz. Im Austausch erhalten wir die Chance zur Skalierung unserer Plattformen und setzen unsere Strategie zur Erweiterung der internationalen Präsenz mit höherem Nachdruck um. Gemeinsam können wir nun den italienischen, französischen und spanischen Markt beschreiten.“

 

Pressekontakt: 
ITscope GmbH
Eileen Müller
Tel.: +49 721 627376 29
E-Mail: eileen.mueller@itscope.de

Über weclapp:
Die weclapp SE wurde 2008 gegründet und bietet seit 2013 die gleichnamige cloudbasierte Plattform an. Seit Markteintritt ist sie im Jahresdurchschnitt (CAGR) um fast 100 % gewachsen und arbeitet profitabel. Mit Software-as-a-Service (SaaS) adressiert sie überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere mit den integrierten ERP- (Enterprise-Resource-Planning) und CRM- (Customer-Relationship-Management) Funktionalitäten. Kunden haben damit uneingeschränkten Zugriff auf ihre Geschäftsvorfälle und Daten von jedem internetfähigen Endgerät und von jedem mit dem Internet verbundenen Ort aus. Mit Speicher- und Rechenkapazitäten in Deutschland und der Schweiz und der Zertifizierung nach ISO 27001 bietet weclapp ein hohes Maß an Datensicherheit. Die Plattform wurde wiederholt als ERP-System des Jahres ausgezeichnet. Die weclapp SE hat ihren Sitz in Frankfurt am Main mit Niederlassungen in Marburg und Kitzingen. Sie ist eine Tochter der 3U HOLDING AG mit Sitz in Marburg.
www.linkedin.com/company/weclapp

Über ITscope GmbH: 
Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen. Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.
www.linkedin.com/company/itscope-gmbh/

 

12.07.2021|

Digitalisierungsschub statt Dilemma – mit Managed Services

 

Die digitale Transformation wird mehr und mehr zum gelebten Tagesgeschäft – wenn auch auf ganz unterschiedlichen Niveaus. Das Ziel, effizienter, schneller und flexibler agieren zu können, steht jedoch bei fast allen Systemhäusern im Fokus, wenn es darum geht, die Digitalisierung voranzutreiben.

Als vielversprechende Lösung, um dieses Ziel zu erreichen, gelten Managed Services. Doch der Wandel hin zum Managed Service Provider ist oft schwierig: Viele Systemhäuser scheuen sich, ihr klassisches Projektgeschäft und die damit verbundenen hohen Margen aufzugeben und sich auf das komplexe Feld des Managed Services-Geschäfts einzulassen. Doch warum sich entscheiden, wenn man beides miteinander verbinden kann?

Planung und Sicherheit

ITscope hat im Gespräch mit verschiedenen Systemhäusern die aktuelle Situation in Bezug auf Managed Services, damit verbundene Probleme sowie Lösungsansätze analysiert. “Wir haben uns intensiv mit den Herausforderungen unserer Kunden beschäftigt, um ihnen mit ITscope genau das bieten zu können, was zum jetzigen Zeitpunkt und in Zukunft existenziell wichtig sein wird”, erklärt Alexander Münkel, Managing Director & Co-Founder der ITscope GmbH.

Anders als beim reinen Hardware-Verkauf sorgen wiederkehrende Leistungen, wie bei Managed Services, für mehr finanzielle Planbarkeit und Auslastungssicherheit. Und um ihren Kunden einen wirklichen Mehrwert zu bieten, ist es für einen Großteil der Systemhäuser vorteilhaft, eine Kombination aus beidem zu bieten.
Die von ITscope befragten Systemhäuser stehen außerdem vor der Herausforderung, wiederkehrende Verkaufschancen sowohl zeitlich als auch inhaltlich zu verfolgen. Hauptgrund ist, dass zu viele Kunden von zu wenigen Vertriebsmitarbeitern betreut werden müssen – das Systemhaus stößt an die personellen Grenzen. Auf der anderen Seite haben auch die Kunden des Systemhauses keinen genauen Überblick, welche ITK-Produkte angeschafft wurden, wer diese einsetzt und wann welche Services auslaufen. Hat darüber hinaus auch das Systemhaus keinen Einblick, gehen wertvolle Verkaufschancen flöten.

Alles auf einer Plattform

Um Managed Services-Geschäfte erfolgreich abzuwickeln, benötigen Systemhäuser sozusagen eine “Plattform für Anything”, also einen Ort, der es ermöglicht, Kunden Hard- und Software sowie Managed Services auf individuellen Portalen zur Verfügung zu stellen. Über diese Plattform ist es außerdem möglich, individuelle as a Service-Produkte zu designen und diese mit eigenen Services oder auch Produkten zu bündeln.

Auch Transparenz ist ein wichtiges Thema – insbesondere im Hinblick auf die Kundenbindung. Auf einer “Plattform für Anything” können Kunden ihre bestehende und zukünftige ITK-Landschaft in einem Serviceportal abbilden, nach Ressourcen strukturieren und sich einen Gesamtüberblick verschaffen. Ein Vertragswesen für die Services hilft außerdem dabei, den Überblick zu wahren. Und: Ein Portal, in dem Systemhauskunden alle Leistungen und Produkte ihres Anbieters vorfinden, wirkt sich auch positiv auf die Kundenbindung aus. Gleichzeitig erhält das Vertriebsteam im Systemhaus Einblick in alle auslaufenden Verträge und neu zu beschaffenden ITK-Produkte. Damit nimmt der Vertrieb den Kunden nicht nur Arbeit ab und bietet den besonderen Mehrwert, dem Kunden direkt das passende Produkt anzubieten, sondern generiert gleichzeitig auch neue Verkaufschancen für sich.

Sie möchten mehr zu Ihren Möglichkeiten erfahren, Ihr Portfolio optimal auf einer “Plattform für Anything” anzubieten?
Hier finden Sie alle Informationen rund um das Thema Anything as a Service. Gerne beraten wir Sie auch individuelle dazu, wie auch Sie diese optimal in Ihrem Tagesgeschäft unterstützen kann. 

 

 

28.06.2021|

Neu für Benelux-Reseller: Bestellungen bei ALSO Nederland & ALSO België direkt über ITscope abwickeln

 

Mit dem Ausbau der Zusammenarbeit mit ALSO, einem der führenden Technologieanbieter in der ITK-Industrie, treibt ITscope seine Internationalisierung weiter voran. Dank des kürzlich abgeschlossenen Listings von sowohl der ALSO Nederland B.V. als auch der ALSO België schließen sich zwei weitere wichtige Akteure des ITK-Channels in Benelux unserer Handelsplattform an. 

Mit rund 40 gelisteten Lieferanten im Benelux-Raum ist ITscope bereits gut aufgestellt, bietet aber Systemhäusern und IT Resellern aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg nun auch die Möglichkeit, Verfügbarkeiten und individuelle Preise zu recherchieren und direkt über die ITscope Plattform bei ALSO zu bestellen

Zu dem breiten Portfolio von ALSO zählen Hardware, Software und IT-Services von mehr als 700 Vendoren in über 1340 Produkt-Kategorien. Derzeit ist die ALSO Holding AG in 24 Ländern Europas tätig und somit für ITscope ein wichtiger strategischer Partner, um viele tausend gemeinsame Kunden optimal zu betreuen. 

Im Zuge des neuen Listings wurden sowohl ALSO Nederland B.V. und ALSO België als auch ALSO International B.V. bei ITscope um eine EDI-Anbindung erweitert.

 

28.06.2021|
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Pressemitteilungen

Lange Lieferzeiten im Channel: Die Chip-Knappheit hält an

 

Der Mikrochip-Mangel hält die Weltwirtschaft weiterhin in Atem. Nach Angaben von Gartner wird die Knappheit sehr wahrscheinlich noch bis ins Jahr 2022 andauern. Analysen der ITscope-Plattform zeigen, dass die Preise nach dem Peak im Mai wieder fallen, von einem Normalzustand kann man aber noch lange nicht sprechen.

Karlsruhe, 29.07.2021 – Weiterhin sorgen Chip-Engpässe für Produktionsverzögerungen und auch der Channel bleibt davon natürlich nicht verschont. Die Knappheit beeinflusst ITK-Lieferungen derzeit massiv, wie uns erst kürzlich einer unserer Kunden aus dem Systemhausumfeld erzählte: Sein Kunde aus der Industrie wiederum wollte einen Laptop bestellen, was er ihm auch bestätigte – allerdings mit einer Lieferzeit von drei Monaten. Was der Industriekunde als kleinen Scherz aufgefasst hatte, stellte sich als vollkommen ernst gemeint heraus, wie er nach einigen Wochen schmerzlich feststellen musste.

Unterhaltungen wie diese werden aktuell häufiger geführt, denn die Lieferzeiten vieler Produkte verzögern sich extrem – der vorherrschende Mangel an Mikrochips hat die weltweite Wirtschaft noch immer fest im Griff. Wie sich das auf die ITK-Branche auswirkt, haben wir bereits vor einigen Wochen analysiert – doch bisher hat sich die Situation kaum verbessert.

Angaben des Marktforschungsinstituts Gartner zufolge wird die Knappheit noch bis ins Jahr 2022 andauern und die Produktion vieler elektronischer Geräte massiv einschränken. Doch warum ist keine Besserung in Sicht, sondern vielmehr das Gegenteil der Fall? Laut Gartner sind es weniger die hochindividualisierten Chips, die die Probleme verursachen, sondern standardisierte “Massenware”-Chips. In diesem Bereich steht eine geringe Marge einer hohen Marktkonzentration gegenüber, die die Flexibilität des Markts stark einschränkt – schnell die Produktion hochzufahren ist dabei nicht möglich. Die bis vor einigen Monaten noch vorhandene Ware wurde während der Pandemie in besonders gesuchte Produkte, wie beispielsweise Notebooks, verbaut. Jetzt sind die Vorräte aufgebraucht, Nachschub kann nur sehr langsam nachproduziert werden und in der Konsequenz bleiben die Preise weiterhin hoch.

Dieses Bild spiegelt auch die ITscope Plattform wieder: Zwar haben sich die Verfügbarkeiten wieder etwas stabilisiert, trotzdem liegen die Preise immer noch deutlich über dem “Vorkrisenniveau” – wie auch das Beispiel der seit 2016 gelisteten Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate zeigt. Seit der letzten Analyse Ende Mai ist der HEK zwar merklich gefallen, liegt aber mit aktuell 165 Euro immer noch um ungefähr 30 Prozent über dem HEK von rund 120 Euro zu Beginn des Jahres.  

 

Preis/Lager/Status-Historie Seagate Backup Plus Hub (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Juli 2021

 

Interessant ist auch das Beispiel der NVIDIA Quadro P620 von HP, einer seit 2018 gelisteten Grafikkarte: Mit Abfallen des Bestands Ende Juni steigt der HEK auf einen Wert, der noch über dem Markteinführungspreis (rund 200 Euro) der Grafikkarte liegt – nämlich auf aktuell über 220 Euro. Im Vergleich zum Jahresbeginn hat sich der HEK von damals 115 Euro damit fast verdoppelt.

 

Preis/Lager/Status-Historie HP NVIDIA Quadro P620 (Hst.-Nr. 3ME25AA) Januar bis Juli 2021

 

Auch im ITscope Marktbarometer des letzten Quartals zeichnete sich die Chip-Knappheit, vor allem im Bereich der Grafikkarten, deutlich ab. Die erst- und zweitplatzierte Grafikkarten, beide vom Hersteller MSI, erreichen allein jeweils über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. 

Der Blick in die Zukunft ist aktuell ungewiss: Intels CEO Pat Gelsinger erwartet sogar, dass sich Angebot und Nachfrage in Bezug auf Chips nicht vor 2023 wieder in Einklang bringen lassen. Abnehmer müssen sich also auch zukünftig auf Lieferverzögerungen einstellen.


Die ITscope-Plattform bietet Ihnen dafür auch während der aktuellen Lage den perfekten Markteinblick: Wer hat wieviel von welchem Artikel auf Lager? Und zu welchem Preis? Dank einfacher Produktsuche, übersichtlichem Preisvergleich und mehr als 400 verschiedenen Lieferanten erhalten Sie bei ITscope Antworten auf diese Fragen. So haben Sie zwar keine Lösung für die generelle Chip-Knappheit, aber eine Ausweichmöglichkeit, um Ihre Kunden weiterhin bedienen zu können.

 

28.07.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Aus dem Inhalt:


Ablöse an der Spitze – wer wird neuer Notebook-Star? ITscope Marktbarometer Q2/2021

Karlsruhe, 22.07.2021 – Chip-Engpässe setzen den Channel unter Druck, Grafikkarten sind heiß begehrt und auch bei Komplettsystemen ist die Nachfrage wieder da. Microsoft bleibt erfolgreich mit dem Surface Pro 7, das iPhone SE ist auch in diesem Quartal Smartphone-Champion und Intel kommt AMD in der CPU-Führung gefährlich nah.

Mit den steigenden Temperaturen des zweiten Quartals und den zurückliegenden Lockdown-Monaten wächst der Wunsch nach mehr Abwechslung. Sinkende Inzidenzen und eine stetig zunehmende Impfquote ermöglichten seit Mai mehr und mehr Lockerungen: Café- und Restaurantbesuche sind wieder möglich, sogar dem Nachmittag im Freibad steht aktuell nichts mehr im Weg. Zum 01. Juli 2021 endete außerdem die Homeoffice-Pflicht und die bislang verlassenen Büros füllen sich allmählich wieder. Welche Auswirkungen die Aufhebung der Homeoffice-Pflicht für die ITK-Branche hat, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Fest steht aber schon jetzt, dass die Klickzahlen in den relevanten Kategorien rund um Homeoffice-Equipment seit dem enormen Peak Ende 2020 wieder auf Normalniveau zurückgegangen sind. 

Weiterhin beschäftigt allerdings noch ein anderes Problem die ITK-Branche: Engpässe bei Mikrochips, die in so gut wie jedem elektrischen Gerät verbaut und damit auch für IT- und Telekommunikationsgeräte unverzichtbar sind, bestimmen seit Monaten die Produktionsabläufe vieler ITK-Hersteller. Insbesondere Grafikkarten, die zuletzt noch aufgrund des explodierten Bitcoin-Kurses und dem damit verbundenen Hype um Kryptomining stark nachgefragt wurden, stehen nun unter einem zusätzlichen Druck. 

“In der Kategorie der Grafikkarten zeichnet sich die Problematik ganz deutlich bei Beständen und Preisen ab. ITscope bietet hierfür Einblick in aktuelle Verfügbarkeiten bei über 400 Distributoren sowie eine umfangreiche Auswahl an Alternativmodellen, womit wir Systemhäuser und Reseller aktuell zumindest etwas unterstützen können”, erklärt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei der ITscope GmbH.

Trotz der angespannten Situation schafft es mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte an die Spitze unserer Highflyer-Charts. Auch Apples neuestes Gadget, das AirTag, liegt weit vorne, genau wie das Samsung-Smartphone Galaxy A52.

Bei der Auswertung der Einzelkategorien der ITscope Plattform gibt es bei den Notebooks ganz besondere News: Das ThinkPad E15 20RD muss die Führung abgeben und die Konkurrenz übernimmt Platz 1. Bei den TFTs bleibt nach wie vor Dells Spitzenreiter P2419H vorne, im Tablet-Segment sichert sich Microsoft die Pole Position. Hinsichtlich der Klickzahlen schneiden auch die Grafikkarten, trotz Verfügbarkeitsschwierigkeiten, gut ab und MSI zählt zu den absoluten Gewinnern der Kategorie. Bei den Komplettsystemen scheint nach mehreren schwierigen Quartalen nun endgültig wieder Normalität eingekehrt zu sein.

 

Highflyer: Die heißesten Sommertrends von MSI, WD und Dell

Hot or not? ist nicht nur im Sommer, sondern in jedem Quartal aufs Neue das Motto unserer Highflyer-Charts, welche die aussichtsreichsten Neueinsteiger der unterschiedlichen Kategorien der ITscope-Plattform umfasst. Belegen in den Einzelkategorien bestimmte Produkte teils über mehrere Quartale hinweg ihren Stammplatz, dürfen zum Rennen um die Spitzenplätze bei den Highflyer-Charts nur Produkte antreten, die ganz neu auf dem Markt sind.

Schon seit einer ganzen Weile sind Grafikkarten Mangelware im Channel und daher, wenn überhaupt, nur zu horrenden Preisen erhältlich. Mehrere Faktoren tragen dabei zu dieser Situation bei: War es zuletzt noch der Lockdown, der digitale Entertainmentformate besonders reizvoll machte, beeinflusste auch der Krypto-Boom sowie die weiterhin bestehenden Chip-Engpässe den Grafikkarten-Markt. Diese große Nachfrage schlägt sich auch in unserem Platz 1 nieder, worauf mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte klettert, die – Überraschung – aktuell auch bei keinem deutschen Lieferanten erhältlich ist.

Mit rund 1.500 Klicks schnappt sich die Red Plus NAS Hard Drive von WD Platz 2. Im Vergleich zu Festplatten der WD Red-Serie, die auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik setzen, steht die Bezeichnung WD Red Plus für Festplatten, die das herkömmliche Aufzeichnungsverfahren CMR einsetzen. Bei den Modellen der WD Red Plus handelt es sich daher eigentlich um keine neue Serie, sondern lediglich um eine Umbenennung der CMR-basierten WD Red. Wer kein SMR nutzen möchte, greift unter anderem also zur Red Plus NAS Hard Drive – und das geht einigen Nutzern so: Die SMR-Technik stößt aufgrund potenzieller Leistungseinbußen in Verbindung mit RAID-Konfigurationen und dem ZFS-Dateisystem im NAS-Bereich auf Kritik. Laut Hersteller reichen die SMR-Modelle für den Einsatz im kleinen Büro oder Home Office aber absolut aus. 

Unser letzter Highflyer, der es als Platz 3 aufs Treppchen schafft, ist die Thunderbolt Dock WD19TBS von Dell. Mit mehreren Anschlüssen, darunter ein Thunderbolt 3, zwei DisplayPorts, HDMI-, USB-C- und USB-C-3.1-Anschluss bietet die Dockingstation eine umfangreiche Auswahl. Praktisch ist außerdem die ExpressCharge-Funktion, die es ermöglicht, den Akku in einer Stunde bis zu 80 Prozent aufzuladen. Mit 180 Watt liegt die Dock WD19TBS auch eine ganze Ecke über dem üblichen Wert von ungefähr 100 Watt bei USB-C-Anschlüssen. 

Auf Platz 5 landet der Intel Core i7-11700K: Der Achtkerner, der auf Basis der neuen Rocket Lake-Architektur entwickelt wurde, taktet mit 3,6-5 GHz und kann dank Hyperthreading bis zu 16 Threads gleichzeitig bearbeiten. Den neuen Ryzen 7 CPUs auf Zen 3-Basis kann Intel mit dem i7-11700K dennoch nicht das Wasser reichen. 

Innovativ wirds auf Platz 7 mit dem AirTag, der Neuheit aus dem Hause Apple: Das AirTag ist ein Anti-Verlust Bluetooth-Tag, das beispielsweise am Schlüssel oder der Brieftasche – also Dingen, die gerne mal verlegt werden – befestigt wird. Ist dann der Schlüssel wieder einmal nicht auffindbar, sendet das AirTag ein Bluetooth-Signal aus, welches zum Beispiel via Smartphone über das “Wo ist?”-Netzwerk empfangen werden kann. Befindet sich das gesuchte Objekt in der Nähe, folgt man einem Ton, um den verlegten Schlüssel zu finden.
Datenschutz wird dabei besonders großgeschrieben, laut Apple werden sämtliche Standortdaten nie gespeichert und nur verschlüsselt übertragen. Mit einem HEK von rund 30 Euro ist das AirTag im Vergleich zu anderen Apple-Geräten recht günstig. Will man es aber, wie im Beispiel, für den Schlüssel nutzen, kommen nochmals knapp 30 Euro für einen passenden Schlüsselring dazu. 

Ein eher ungewöhnliches Produkt findet sich diesmal auf Platz 15 der Highflyer-Charts: Mit dem Nasaltest von NanoRepro landet ein COVID-19-Produkt aus der neuen, gleichnamigen Produkt-Kategorie auf ITscope in unserem Ranking. Noch immer ist der morgendliche Selbsttest vor Betreten der Büroräumlichkeiten bei vielen Betrieben für Nicht-Geimpfte verpflichtend. Mund- und Nasenschutz zählt ebenfalls zum alltäglichen Begleiter im Büro – auch davon findet sich mit dem schwarzen FFP2 Einmalmundschutz im 20er-Karton ein Vertreter auf Platz 26

 

TFTs: HP macht Dell große Konkurrenz

Auch nach sieben Quartalen in Folge liegt der P2419H von Dell noch an der Spitze der Monitor-Charts. Doch die große Begeisterung scheint etwas nachzulassen, denn die Klickzahlen haben sich im Vergleich zum Vorquartal von 14.000 auf nur noch knapp 8.000 Klicks fast halbiert. Um die Führung aber abzusichern nimmt Dell mit dem P2719H gleich noch den Platz 2 ein: Die 27 Zoll-Variante kann sich in diesem Quartal um nahezu 1.000 Klicks verbessern. HP allerdings holt weiter auf und ist Dell in der Top 10 dicht auf den Fersen. Obwohl die drei Modelle E24i G4, E24 G4 und E27 G4 deutlich neuer sind, kann HP preislich mit dem erst- und zweitplatzierten von Dell locker mithalten.

Von ganz weit hinten direkt in die Top 10 auf Platz 7 schafft es der seit Anfang des Jahres gelistete C34H890WGR von Samsung: Mit einem 34 Zoll-Bildschirm bietet der Curved-Monitor ausreichend Fläche für unterschiedliche Arbeitsbereiche, ohne auf einen zweiten Bildschirm zurückgreifen zu müssen. Eine Auflösung von 3440 x 1440 Pixel sorgt für scharfe Bilder, die von Samsung entwickelte Flicker-Free-Technologie und ein spezieller Augenschutz-Modus bieten zusätzlichen Komfort und bewahren die Augen vor Ermüdung.

 

Smartphones: Wasserdichte Outdoor-Phones hoch im Kurs

Wieder ein Sieg für das iPhone SE: Über 4.000 Klicks sorgen für einen ordentlichen Vorsprung zum zweitplatzierten iPhone 12, welches nur 1.650 Klicks erreicht. Insgesamt bleibt die Smartphone-Top 10 weiterhin in Apples Hand.

Spannend wird es erst wieder auf Platz 14, wo sich mit dem Samsung Galaxy A52 ein ganz frischer Neueinsteiger findet, der es auch in den Highflyer-Charts weit nach oben geschafft hat. Das erst seit Mitte März dieses Jahres gelistete Smartphone bringt einige technische Ausstattungsdetails mit, die den Preis von rund 300 Euro im HEK wirklich unschlagbar machen, wie das helle OLED-Display, eine gute Kamera und ein ausdauernder Akku. Gerade im Sommer nicht zu unterschätzen ist auch die IP67-Zertifizierung, die laut Hersteller sowohl die Staubdichte als auch den Schutz vor zeitweiligem Untertauchen bis maximal 1 Meter Wassertiefe für maximal 30 Minuten definiert. 

Auch wenn es für Huawei nur bei Platz 28 bleibt, ist das für den chinesischen Hersteller im Vergleich zu vorhergehenden Quartalen ein vorzeigbares Ergebnis. Mit dem P30 lite New Edition erhält Huaweis Einsteigermodell ein Update: Ein zuverlässiges Smartphone mit viel Speicherplatz, das mit einer ausgezeichneten Performance, guter Akkulaufzeit und attraktiven Fotoaufnahmen überzeugt. Allerdings nur bei Tageslicht: Wird es dunkel, dann bekommt die Kamera ihre Schwierigkeiten. 

Noch weiter hinten stößt man auf echte Besonderheiten – wie das CAT B35 auf Platz 46. Das Mobiltelefon aus dem Jahr 2018 ist ein absoluter Outdoor-Held und für jedes Abenteuer gerüstet: So zeigt es sich im Härtetest sturzfest, auch bei Minusgraden gut bedienbar und wasserdicht nach IP68 – eine Zertifizierung die, im Gegensatz zu IP67, auch Schutz gegen dauerndes Untertauchen bietet. Das robuste Outdoorphone ist schon für günstige 80 Euro im HEK zu haben. 

 

Tablets: Microsoft mit Surface Pro 7 erneut in Führung

Bei den Tablets gibt es in diesem Quartal nur wenig Veränderung: Mit großem Vorsprung von über 9.000 Klicks sichert sich das Microsoft Surface Pro 7 in der platingrauen Ausführung mit 256 GB Speicherplatz erneut die Führung. Apples iPad in 10.2” liegt mit nur rund 4.000 Klicks in deutlichem Abstand dahinter auf Platz 2. Microsofts Neueinsteiger aus dem letzten Quartal, das Microsoft Surface Pro 7+, hat sein Ranking ebenfalls verbessern können und klettert von 19 auf Platz 11. 

Ansonsten tut sich nicht allzu viel bei den Tablets. Erst auf Platz 25 landet mit dem Apple 12.9-inch iPad Pro ein Neueinsteiger in den Tablet-Charts. Das seit Ende April gelistete iPad, dass es auch in den Highflyer-Charts auf Platz 8 schafft, kommt dank Mini-LED-Technik mit dem laut Computer Bild derzeit besten Bildschirm auf dem Tablet-Markt. Das 12,9 Zoll große Display wird von über 10.000 LEDs beleuchtet und macht sich die “Local Dimming”-Technologie zunutze: Der Bildschirm wird in mehr als 2.500 Dimmzonen eingeteilt, die, in Kombination mit hoher Farbwiedergabe, extrem kontrastreiche Bilder erzeugen. Auch der hier verbaute M1-Prozessor von Apple leistet ganze Arbeit und sorgt für ein blitzschnelles Arbeitstempo. Solche Features haben nur leider auch ihren Preis – nämlich über 1.200 Euro im HEK.

 

Notebooks: Ablöse an der Spitze für den ThinkPad E15 20RD

Breaking News bei den Notebooks: Nach über einem Jahr auf Platz 1 muss der ThinkPad E15 20RD von Lenovo das Feld räumen – und fällt tief auf Platz 42. Den ersten Platz in den Notebook-Charts nimmt der zuvor zweitplatzierte Dell Latitude 3510 ein, ist aber auch der einzige Notebook des US-amerikanischen Herstellers, der es in die Top 10 geschafft hat. Aus diesem Blickwinkel sieht es für Lenovo deutlich besser aus: Gleich sechs Modelle sichern sich ihren Platz in der Top 10, darunter drei aus der ThinkPad E15-Reihe. 

Und auch einen Neueinsteiger schickt der chinesische Hersteller ins Rennen: das Lenovo ThinkBook 15-IIL 20SM, das mit seinem Debüt auf Platz 31 einsteigt. Während die ThinkPad-Reihe für leistungsstarke Notebooks im Businessumfeld steht, sind hingegen die IdeaPads vergleichsweise günstige Geräte für den Privatgebrauch. Mit der ThinkBoook-Serie geht Hersteller Lenovo den Mittelweg und bietet gut ausgestattete Modelle, die allerdings das technische Niveau der ThinkPad-Reihe nicht ganz erreichen.
Das ThinkBook mit 15.6” Full HD-Display eignet sich aufgrund seines dünnen Designs von nur 18,9 mm auch optimal für das Arbeiten von unterwegs. Praktisch kommt dafür auch der USB 3.1-Anschluss mit Always-on-Funktion, die es ermöglicht, andere Geräte aufzuladen, selbst wenn das ThinkBook ausgeschaltet ist. 

 

PC-Komplettsysteme: Das verflixte 7. Quartal für Lenovos ThinkCentre M720q 10T7?

Auch noch nach sieben Quartalen in Folge führt das ThinkCentre M720q 10T7 von Lenovo die Kategorie der PC-Komplettsysteme an. Doch das Interesse scheint im “verflixten siebten Quartal” mehr und mehr abzuflachen: Von über 12.000 Klicks im Vorquartal fällt das ThinkCentre M720q auf nur noch etwas über 9.000 Klicks. 

Doch der Abstand zum zweitplatzierten ProDesk 400 G6 von HP, der es nicht ganz auf 3.000 Klicks bringt, ist immer noch groß genug, dass dem ThinkCentre M720q so schnell niemand gefährlich wird. Außer vielleicht das Nachfolgemodell? Das ThinkCentre M70q 11DT springt von 157 auf den 4. Platz – ein riesiger Erfolg für das erst seit Dezember letzten Jahres gelistete Komplettsystem. 

HP ist mit der ProDesk-Reihe generell sehr stark und sichert sich erfolgreich sechs Platzierungen in der Top 10 der PC-Komplettsysteme. Fujitsu kann sich mit dem ESPRIMO P558 diesmal nicht bei den Top-Systemen halten und fällt von 7 auf Platz 21. Apples iMac der 10. Generation hingegen scheint gut anzukommen und klettert von 64 auf Platz 13.

 

Webcams: Knapp daneben ist für Microsoft auch vorbei

Bei den Webcams passiert in diesem Quartal nicht allzu viel. Die Klickzahlen in der Top 10 fallen von fast 30.000 auf nur noch rund 17.000 Klicks. Bis auf ein paar Ausnahmen gibt es auf den Platzierungen 1 bis 10 keine großen Veränderungen. 

Fast hätte es für Microsoft gereicht, zwischen ausschließlich Logitech-Kameras eine Top-Platzierung zu ergattern, doch die LifeCam HD-3000 verfehlt die Top 10 ganz knapp und landet auf Platz 12. Besonders der Preis, der deutlich unter dem der Konkurrenzmodelle von Logitech liegt, sticht bei dieser Webcam hervor. Im Test überzeugt die LifeCam HD-3000 außerdem durch ein gutes Mikrofon und ein vergleichsweise gutes Bild bei Gegenlicht. Dass man bei einem so günstigen Preis von unter 30 Euro im HEK jedoch nicht allzu viel erwarten darf, sollte klar sein. Hinsichtlich Bildqualität und der Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen gibt es definitiv bessere Webcams.

 

Headsets: Jabra führt, Apple legt mit AirPods nach

Lag zuvor noch Logitech an der Spitze, gehört Platz 1 mit fast 2.500 Klicks diesmal Jabra mit dem bisher zweitplatzierten Evolve 65 MS stereo. Auch Apple ist gleich zweimal in der Top 10 vertreten: mit den AirPods 2nd Gen. auf Platz 4 und den AirPods Pro auf Platz 5. Die praktischen True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer verfügen über eine exzellente Soundqualität und einen ausdauernden Akku.

Bei den AirPods Pro setzt Apple außerdem auf eine aktive Geräuschunterdrückung, die mittels mechanischem Verschließens des Gehörgangs funktioniert. Sobald Musik läuft, ist Umgebungslärm kaum mehr wahrnehmbar. Bei den normalen AirPods, die dieses Feature nicht bieten, ist der Unterschied signifikant zu hören. Besonders nützlich ist auch die smarte Reaktion beim Herausnehmen eines Kopfhörers: Der andere schaltet dann vom Noise Cancelling- in den sogenannten Transparenz-Modus, der es erlaubt, sich problemlos zu unterhalten oder wichtige Umgebungsgeräusche zu vernehmen.

 

Grafikkarten: MSI startet in der Top 10 durch

Im Bereich der Grafikkarten ist das Interesse weiterhin ungebrochen groß. Zwar fallen auch hier die Klickzahlen von fast 38.000 auf knapp 24.000 Klicks, doch gerade die erst- und zweitplatzierten Grafikkarten von MSI erlangen beide allein über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC auf dem ersten Platz um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI RTX 3080 GAMING X TRIO auf Platz 2 auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. Generell läuft es für MSI außerordentlich gut in diesem Quartal: Gleich sieben Plätze in der Top 10 gehen an den taiwanischen Hersteller.

Gründe, die für dieses weiterhin hohe Interesse an leistungsstarken Grafikkarten sprechen, sind möglicherweise der nach einem Abfall im Mai erneut steigende Kurs für Bitcoin, aber vermutlich auch die weiterhin fehlenden Chips. Die Preis/Lager/Status-Historie auf der ITscope Plattform zeigt, dass der Grund des Preisanstiegs, insbesondere bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR vermutlich an der nicht vorhandenen Verfügbarkeit liegt – bei kaum einem Distributor ist die Grafikkarte aktuell zu bekommen, und wenn, dann auch nur in sehr geringen Stückzahlen. 

Mit der MSI GeForce RTX 3080 GAMING Z TRIO 10G schafft es auch ein Neueinsteiger direkt auf Platz 7. Damit erhält die MSI RTX 3080 Gaming X Trio einen würdigen Nachfolger: Mit einem Boost-Takt von 1.835 MHz (die Gaming X Trio liegt bei 1.815 MHz) und einer TDP-Angabe von 370 Watt (ein Plus von 30 Watt gegenüber der Gaming X Trio) ist sie die bisher schnellste Grafikkarte der RTX 3080 Gaming Trio-Reihe. Noch schneller ist derzeit nur die SUPRIM X von MSI mit einem Boost-Takt von über 1.900 MHz, die Platz 9 einnimmt.

 

Prozessoren: Intel kommt AMD gefährlich nah

Erneut belegt AMD mit dem Ryzen 9 5900X den Platz 1 der CPU-Charts. Doch Intels Core i5 10400 liegt nicht einmal 100 Klicks zurück – wird AMD also bald wieder die CPU-Krone streitig gemacht? Einen großen Sprung hat der seit Mitte 2020 gelistete Core i5 10400 jedenfalls schon einmal hingelegt und schafft es vom 7. direkt auf den 2. Platz. 

Ebenfalls ein beeindruckendes Ergebnis gelingt Intel mit dem Core i5 11400, der es von Platz 667 auf die 14 schafft. Der Prozessor ist mit sechs Kernen und zwölf Threads ausgestattet und basiert auf der neuen Cypress Cove-Architektur.

 

Drucker: Nicht jedes Top-Produkt muss brandneu sein

Die Kategorie der Drucker ist, im Vergleich zu anderen Produktkategorien, für deutlich längere Innovationszyklen bekannt – was aber ihrer Relevanz absolut keinen Abbruch tut: In Summe landen die Top 10-Produkte bei beachtlichen 20.000 Klicks. 

Die Top 10 ist ganz klar in der Hand von HP, allein die ersten vier Plätze besetzt der kalifornische Hersteller mit ganz unterschiedlichen Produkten. Platz 1 geht an den HP Officejet Pro 9010 All-in-One, der über 1.000 Klicks Vorsprung zum zweitplatzierten HP PageWide Pro 477dw hat. Der All-in-One-Alleskönner bietet neben der Druck-, Kopier-, Scan- und Faxfunktion eine automatische Dokumentenzuführung für 35 Blatt, Drucken über USB-Anschluss und eine Druckgeschwindigkeit bis zu 22 Seiten/Minute bei schwarz-weiß bzw. 18 Seiten/Minute in Farbe. Neben HP schaffen es nur Kyocera mit dem ECOSYS M5526cdn und Brother mit dem MFC-L3750CDW in die Top 10.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

21.07.2021|

ITscope GmbH & weclapp SE wachsen jetzt gemeinsam

 

• Cloudbasierte Technologien bereichern das Leistungsangebot der weclapp
• Produkte, Marken, Kundenbeziehungen werden als Teil des weclapp-Konzerns fortgeführt
• Weitere Potenziale durch Cross- und Upselling
• Strategische Synergien durch Skalierung, Internationalisierung und Netzwerkerweiterung

 

Frankfurt, 12. Juli 2021 – Die Karlsruher ITscope GmbH setzt als Tochtergesellschaft der weclapp SE ihren Wachstumskurs beschleunigt fort. Die Leistungsangebote beider Unternehmen ergänzen einander und bieten den beiderseitigen Kunden künftig weitere Nutzenpotenziale. Mit der ITscope GmbH verbindet die weclapp SE bereits eine mehrjährige Zusammenarbeit. Beide Parteien erwarten aus dem Zusammenschluss weitere Cross- und Upselling-Potenziale.

Viele ITscope-Kunden nutzen weclapp als ERP-Plattform. Das Karlsruher Unternehmen betreibt eine leistungsfähige, cloudbasierte B2B-E-Commerce-Plattform als SaaS-Lösung, die es IT-Dienstleistern wie zum Beispiel Systemhäusern ermöglicht, ihren Verkauf und Einkauf zu digitalisieren und automatisierte Verkaufs- und Einkaufsprozesse für Kunden und Lieferanten zu etablieren. Zu den Kunden zählen derzeit rund 5.000 Unternehmen. Angebunden als Daten- und Produktlieferanten sind zudem europaweit über 400 Distributoren (IT-Großhändler). Die B2B-Plattform ist schon jetzt ein beliebtes Add-on im weclapp-Store. Künftig kann die ITscope-Lösung über den bisherigen Fokus auf die IT-Systemhäuser hinaus um Spezifika für weitere Branchen erweitert werden.

Neben dieser B2B-Plattform betreibt ITscope eine Lösung, die mittelständischen Unternehmen im Onlinehandel zusätzliche Wettbewerbsvorteile verschafft. ITscope bietet einen Kundenproduktkatalog, der Artikelstammdaten für mehrere Millionen IT-Produkte für ihre Nutzer bereithält. Die Informationen kommen von Herstellern und Content-Anbietern, die hochauflösende Bilder, detaillierte technische Daten und Marketingtexte selbständig zuliefern und aktualisieren und damit das Product Information Management (PIM) des Kunden erheblich vereinfachen. Ihrerseits können Onlinehändler über die Digital Asset Management (DAM)-Funktionalität auf diese Daten im E-Commerce zugreifen und erhöhen damit ihre Effizienz und Profitabilität. Direkt aus der Cloud können so kundenindividuelle Portale mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugt werden.
Seit neuestem bietet ITscope IT-Dienstleistern auch die Möglichkeit, individuelle XaaS-Produkte (kurz für Anything as a Service) zu designen und diese mit eigenen Services sowie Artikeln aus dem umfassenden ITK-Katalog der Plattform zu bündeln.

„Unsere bewährten und erfolgreichen cloudbasierten Produkte für Einkauf, Vertrieb und Datennutzung werden wir nun auf weitere Branchenbedürfnisse anpassen und künftig auch unmittelbar allen weclapp-Kunden zur Verfügung stellen. Die Skalierung unseres Leistungsangebots und Erweiterung unseres Netzwerks kommen aber auch uns und unseren Kunden im In- und Ausland zugute. Gemeinsam erweitern wir das Netz von Herstellern und Distributoren in Deutschland und im europäischen Ausland für das ITscope-Netzwerk“, freut sich Alexander Münkel, Geschäftsführer der ITscope GmbH.

Die Geschäftstätigkeit der ITscope wird von den bisherigen Geschäftsführern und unter der bestehenden Marke fortgeführt. Der Standort Karlsruhe bleibt bestehen, mit den Beschäftigten soll über weitreichende Perspektiven im Verbund mit weclapp gesprochen werden. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete ITscope einen Umsatz von rund EUR 3,2 Mio., 31 % mehr als im Geschäftsjahr 2019 (Umsatz ITscope 2019: EUR 2,5 Mio.). Es wird erwartet, dass sich das Umsatzwachstum im laufenden Jahr weiter beschleunigt. Die Gesellschaft arbeitet profitabel.

„Die Übernahme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil im Rahmen der kontinuierlichen Umsetzung unserer Wachstumsstrategie“, erläutert Ertan Özdil, Gründer und CEO der weclapp SE, „wonach mit entsprechenden Unternehmenszukäufen sowohl das anorganische Wachstum als auch, mittels gezielter Plattformerweiterungen, das weitere organische Wachstum beschleunigt wird. Gerade die Kooperation zwischen weclapp und ITscope bietet den beiderseitigen Kunden zusätzliche Möglichkeiten, ihr Geschäft noch effizienter und profitabler zu betreiben. Wir versprechen uns davon die Stärkung und Erweiterung unserer Netzwerke und unserer Marktpräsenz. Im Austausch erhalten wir die Chance zur Skalierung unserer Plattformen und setzen unsere Strategie zur Erweiterung der internationalen Präsenz mit höherem Nachdruck um. Gemeinsam können wir nun den italienischen, französischen und spanischen Markt beschreiten.“

 

Pressekontakt: 
ITscope GmbH
Eileen Müller
Tel.: +49 721 627376 29
E-Mail: eileen.mueller@itscope.de

Über weclapp:
Die weclapp SE wurde 2008 gegründet und bietet seit 2013 die gleichnamige cloudbasierte Plattform an. Seit Markteintritt ist sie im Jahresdurchschnitt (CAGR) um fast 100 % gewachsen und arbeitet profitabel. Mit Software-as-a-Service (SaaS) adressiert sie überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere mit den integrierten ERP- (Enterprise-Resource-Planning) und CRM- (Customer-Relationship-Management) Funktionalitäten. Kunden haben damit uneingeschränkten Zugriff auf ihre Geschäftsvorfälle und Daten von jedem internetfähigen Endgerät und von jedem mit dem Internet verbundenen Ort aus. Mit Speicher- und Rechenkapazitäten in Deutschland und der Schweiz und der Zertifizierung nach ISO 27001 bietet weclapp ein hohes Maß an Datensicherheit. Die Plattform wurde wiederholt als ERP-System des Jahres ausgezeichnet. Die weclapp SE hat ihren Sitz in Frankfurt am Main mit Niederlassungen in Marburg und Kitzingen. Sie ist eine Tochter der 3U HOLDING AG mit Sitz in Marburg.
www.linkedin.com/company/weclapp

Über ITscope GmbH: 
Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen. Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.
www.linkedin.com/company/itscope-gmbh/

 

12.07.2021|

Nicht nur Autobauer bekommen die Halbleiterkrise zu spüren: Chips-Engpässe erreichen den Channel

 

Karlsruhe, 26.05.2021 – Schlugen anfangs nur die Autobauer wegen Stillstand in der Produktion Alarm, bekommen inzwischen immer mehr Unternehmen ihre Abhängigkeit von einem winzigen Teil zu spüren: den Mikrochips. In nahezu jedem elektrischen Gerät sind die essentiellen Kleinteile verbaut – dass Engpässe auch den ITK-Channel nicht unberührt lassen, war eigentlich voraussehbar.

Schon seit Anfang des Jahres gibt es erneut Probleme in der Automobilindustrie, deren durch die Coronakrise gebeutelten Lieferketten sich gerade erst wieder langsam erholt hatten. Der Grund: Engpässe bei Halbleitern, die das Herzstück sämtlicher elektronischen Systeme bilden. Die Halbleiterproduktion ist aufgrund von langen Vorlaufzeiten sehr unflexibel und Nachfrageveränderungen können nicht ohne weiteres von den Herstellern aufgefangen werden. Die Coronakrise sorgte Anfang 2020 zuerst für einen Produktionseinbruch, im Frühjahr dann für einen Aufschwung – dank Homeoffice und -schooling mit besonders großer Nachfrage nach Tablets und Laptops sowie Unterhaltungselektronik für die Freizeit im Lockdown. Hinzu kam unlängst noch das wachsende Interesse von Kryptominern, die mit dem Schürfen von Bitcoin und Co. zusätzlich den Chip-Bedarf befeuern. 

Über die Automobilindustrie hinaus greift die Krise jetzt allerdings auf andere Bereiche über und macht auch vor der ITK-Branche keinen Halt. Eine aktuelle Umfrage der Welt am Sonntag zeigt: Verbraucher in Deutschland müssen zukünftig mit steigenden Preisen und längeren Lieferzeiten für elektronische Geräte rechnen, auch in Branchen wie der Telekommunikation oder Unterhaltungselektronik. Mit ITK-Riesen Apple kann aktuell selbst einer der größten Kunden der Chipbranche kaum noch ausreichend beliefert werden – dem Hersteller fehlen Halbleiter, um Tablets und Notebooks entsprechend zu bestücken. 

Auch Beispiele der B2B-Handelsplattform ITscope zeigen, dass die Halbleiterkrise in der ITK-Branche bereits ihre Spuren hinterlässt. Bei der beliebten Elements Desktop WDBWLG0100HBK des auf Festplatten und Speicherprodukte spezialisierten Herstellers WD beispielsweise gehen die Lagerbestände seit Anfang Mai deutlich zurück. Gefragt ist die Festplatte, zu erkennen an den steigenden Klicks auf das Produkt, aber weiterhin und auch der Preis steigt: Zeitweise über 300 Euro erzielt die Elements Desktop und verdoppelt damit den bisherigen HEK in nur wenigen Wochen.  

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie WD Elements Desktop WDBWLG0100HBK (Hst.-Nr. WDBWLG0100HBK-EESN) Januar bis Mai 2021

 

Noch kritischer sieht es bei der Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate aus. Fast zeitgleich mit der Elements Desktop fällt auch bei dieser Festplatte der Lagerbestand Anfang Mai extrem. Dementsprechend sind auch die Auswirkungen auf den HEK, der sich auch in diesem Fall in nur wenigen Wochen von 120 auf über 250 Euro verdoppelt hat. 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Seagate Backup Plus Hub STEL8000200 (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Mai 2021

 

Als zusätzlicher Faktor wirkt sich der Chipmangel vermutlich auch im Grafikkartensegment aus. Das pandemiebedingt hohe Interesse an Gaming und der Boom um Kryptowährungen sorgten bereits für angespannte Stimmung, jetzt kommt noch die Knappheit bei den Chips hinzu – die natürlich auch für Grafikkarten benötigt werden. Die bereits seit 2017 gelistete GeForce GTX 1050 Ti D5 4G von Gigabyte hatte über mehrere Jahre praktisch keine Preisausreißer – bis jetzt: Schon im Januar steigt der Preis parallel zu einem schrumpfenden Bestand langsam an und pendelt sich bei aktuell rund 300 Euro ein, was mehr als doppelt so viel ist wie der durchschnittliche HEK in 2020 (ca. 120 Euro).

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti D5 4G (Hst.-Nr. GV-N105TD5-4GD) Juni 2020 bis Mai 2021

Da die Digitalisierung in immer mehr Bereiche des Alltags einzieht, ist ein weiter wachsender Bedarf an Chips unausweichlich. Nach Angaben des weltweit größten Herstellers für Mikrochips, der Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), könnte der Halbleitermangel, zumindest für die Automobilindustrie, im kommenden Quartal allerdings etwas zurückgehen. Kritischere Stimmen, beispielsweise von Intel, befürchten allerdings, dass die Knappheit in vielen Branchen auch noch über die nächsten Jahre andauern wird.

 

 

26.05.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:


Krypto-Boom treibt Nachfrage von Grafikkarten und Mainboards nach oben: ITscope Marktbarometer Q1/2021

Der explodierte Bitcoin-Kurs sorgt für steigende Preise bei Mining-Zubehör, das iPhone SE erobert sich Platz 1 zurück und Microsoft setzt seinen Erfolgskurs bei den Tablets fort. AMDs neue CPU-Generation überzeugt und PC-Komplettsysteme sind endlich wieder mehr gefragt.

Karlsruhe, 20.04.2021 – Weiterhin ist Zuhausebleiben angesagt und Spielekonsole und PC sorgen immerhin für etwas Abwechslung im Pandemie-Alltag. Doch nicht nur dieser Trend wirkt sich auf die aktuelle Marktsituation aus: Das Interesse an Kryptowährungen wie Bitcoin wächst und die Preise für Mining-Zubehör steigen, wie das ITscope Marktbarometer für Q1/2021 zeigt.

Während der Lockdown Deutschland weiterhin im Griff hat, waren besonders im ersten Quartal des Jahres Spielekonsole und PC ein beliebter Zeitvertreib. Nicht von ungefähr kommt daher auch ein neuer Umsatzrekord im Games-Markt: Insgesamt wurde mit Computer- und Videospielen sowie der dazugehörigen Hardware im Corona-Jahr 2020 ein Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so der game – Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten der Marktforschungsunternehmen GfK und App Annie. 

Waren es bisher eher Firmen, die für digitales Arbeiten aufrüsteten, ziehen jetzt die Privathaushalte nach. Nicht nur Equipment für Homeschooling wird angeschafft, sondern stärker denn je auch in Entertainmentformate wie Konsole und Co. investiert, um die Freizeit während der Pandemie – besonders bei schlechtem Wetter – etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Auch den Markt für Grafikkarten setzt die aktuelle Situation spürbar unter Druck, denn die steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Doch noch ein weiterer Faktor spielt mit: Seit Herbst letzten Jahres ist der Bitcoin-Kurs regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung. Neben einem geeigneten Computer sind dazu auch leistungsstarke Grafikkarten nötig – was die Nachfrage zusätzlich steigen lässt. Und auch bei den Mainboards macht sich der Boom bemerkbar: Mit dem H110 Pro BTC+ erklimmt der sonst kaum vertretene Hersteller ASRock den ersten Platz – und das auch noch mit einem Produkt aus dem Jahr 2017. Wie das? Dank Steckplätzen für bis zu 13 GPUs ist das H110 Pro BTC+ optimal für das Mining geeignet.

In den Highflyer-Charts des ITscope Marktbarometers sind die aussichtsreichsten Neueinsteiger der verschiedenen Kategorien der ITscope-Plattform vertreten, also die Produkte, die erst seit wenigen Wochen auf dem Markt sind und nach Marktstart das größte Interesse in Form von Klicks auf sich ziehen konnten. In diesem Quartal ist AMD mit dem Spitzen-CPU Ryzen 9 5900X und MSI mit der RTX 3060 TI GAMING X vertreten. Platz 3 und 4 sichert sich HP, das Sahnehäubchen on top ist Apple, der mit dem iPhone SE erneut den Spitzenplatz erobert. “Die Mischung aus B2B- & B2C-Produkten in unserem Marktbarometer beweist, dass die Nutzer der ITscope-Plattform auf die Produkte und Lösungen aller Hersteller und Lieferanten zugreifen, um sich den vielschichtigen Anforderungen unseres Marktes zu stellen”, so Oliver Gorges, Head of Channel Development bei der ITscope GmbH. 

Bei der Auswertung der Einzelkategorien liegt der Hersteller mit dem Apfellogo in der Kategorie Smartphones ebenfalls vorne, bei den Tablets hat Microsoft die Oberhand. Bei den TFTs und Notebooks sind weiterhin die Dauerbrenner von Dell und Lenovo an der Spitze, doch die Konkurrenz wird zunehmend stärker. Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage sind in diesem Quartal die Kategorien Webcams und Headsets ganz neu dabei und bei beiden ist Logitech stark. Bei den Prozessoren liegt AMD, wie auch im Vorquartal, vorne, nicht zuletzt auch dank der neuen CPU-Generation AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X.

 

Highflyer: Bunte Mischung mit Apple on top

Nach Einbußen im normalerweise sehr erfolgreichen Weihnachtsquartal sieht es diesmal in den Highflyer-Charts wieder besser aus für Apple: Gleich die ersten beiden Plätze gehen an den Hersteller aus Kalifornien.

Platz 1 geht abermals an das iPhone SE. Das erfolgreiche Budget-Gerät aus der iPhone-Familie bleibt hoch im Kurs. Und auch weiterhin liegt die Corona-Pandemie als Grund für die anhaltende Beliebtheit nahe: Viele Menschen hat die Krise finanziell getroffen – mit dem iPhone SE können auch Apple-Anhänger mit kleinem Geldbeutel dem iPhone treu bleiben.

Dass Apples 20W USB-C Power Adapter Platz 2 der Highflyer-Charts belegt, ist durchaus naheliegend: Alle vier Modelle des iPhone 12 werden ohne das passende Netzteil geliefert – dieses muss separat angeschafft werden. Der neue Adapter wurde zusammen mit dem iPhone 12 vorgestellt und soll das ältere Modell mit 18 Watt ersetzen. Nach und nach soll auch bei anderen Modellen, wie dem iPhone SE, XR und 11, auf den reduzierten Lieferumfang ohne Netzteil und Ladekabel umgestellt werden. Offiziell begründet Apple seine Entscheidung mit Umweltschutzgründen, da die meisten Kunden ohnehin das notwendige Zubehör bereits besitzen. Wer sich ohnehin neues Ladezubehör zulegen muss und sein Device noch komfortabler aufladen möchten, der greift auf den MagSafe Charger von Apple zurück, der es in diesem Quartal auf Platz 12 schafft. Dabei handelt es sich um eine induktive Ladematte, mit der das iPhone 12, 12 Pro und 12 Pro Max kabellos allein durch Auflegen aufgeladen wird. 

Weiter geht es mit dem 3. Platz, den sich diesmal HP mit dem ProBook 450 G8 sichert. Das Business-Laptop ist mit den neuen, leistungsstarken Tiger Lake-Prozessoren bestückt, die auch komplexe Anforderungen effizient bewältigen. Für das nötige Zubehör stellt HP diverse Anschlüsse bereit, unter anderem einen USB Typ-C-Anschluss. Auch ein Fingerabdruckleser sowie eine optionale Gesichtserkennung sind mit von der Partie. Direkt dahinter auf Platz 4 liefert HP mit dem E24 G4 gleich noch den passenden Monitor für das ProBook 450 G8 dazu. Der Full HD Büro-Monitor mit 23,8 Zoll überzeugt vorallem mit einem integrierten Blaulichtfilter, der gerade bei langem Arbeiten am PC nicht nur die Augen schont, sondern auch Farben besonders lebensecht darstellt. 

Mit der MSI RTX3060 Ti Gaming X schnappt sich ein ganz frischer Neueinsteiger Platz 5. Wie auch schon bei der GeForce RTX 3090 Gaming X setzt MSI hier auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Designtechnisch hat sich MSI an der GeForce RTX 3070 Gaming X orientiert – was auch für den einzigen Kritikpunkt sorgt: Gewicht und Größe. Mit 32,5 cm Länge, 14 cm Breite und fast 1,5 kg Gewicht ist die RTX3060 Ti Gaming X alles andere als ein Leichtgewicht.

Auch eine CPU schafft es dieses Quartal in die Highflyer-Top 10: Der AMD Ryzen 9 5900X auf Platz 6. Im Test überzeugt der 12-Kerner mit ausgezeichneten Performance-Werten. Dazu trägt auch die neue Zen-3-Architektur bei, die für schnelle interne Datenübertragung und -verarbeitung sorgt. 

 

TFTs: Konkurrenz für Dauerbrenner Dell?

Das inzwischen sechste Quartal in Folge verteidigt der P2419H von Dell seine Stellung als TFT-Nummer 1. Und das Interesse an dem beliebten 24 Zoll-Monitor scheint kaum abzubrechen, ganz im Gegenteil, das Ergebnis zum Vorquartal hat sich mit fast 14.000 Klicks sogar noch minimal gesteigert.  

Doch HP setzt einiges daran, Konkurrenten Dell die Topplatzierung streitig zu machen: Von Platz 328 direkt auf die 4 springt der E24 G4 von HP, der auch in den Highflyer-Charts vertreten ist. Für ein neues Modell macht er dem bereits seit 2018 gelisteten P2419H definitiv Konkurrenz, denn kostentechnisch liegen die beiden Monitore mit 135 Euro im HEK exakt gleich auf. Und noch ein weiterer Neueinsteiger aus dem HP-Lager schafft in diesem Quartal ziemlich weit nach oben: Der seit November 2020 gelistete E27q G4 von HP, der auf Platz 13 mit einsteigt. 

Auch Lenovo, als im TFT-Segment weniger präsenter Hersteller, kann sich in den Top 10 halten und verbessert sogar seinen Vorquartalsrang vom 9. auf den 7. Platz. Mit dem ThinkVision T24i-20 überzeugt Lenovo vor allem mit dem Zero Frame-Bildschirm, der die 24 Zoll Full HD LED-Bildfläche deutlich größer wirken lässt. 

 

Smartphones: Wo bleibt Samsungs Flaggschiff?

Bei den Smartphones zeigt sich in diesem Quartal ein nahezu unverändertes Bild. Apple behält seine Führungsposition und dominiert weiterhin eindeutig die Top 10. Wieder einmal schnappt sich das iPhone SE den 1. Platz: Apples günstigste iPhone-Variante liegt mit 3.500 Klicks mit großem Abstand an der Spitze. Auch sonst sieht es für den kalifornischen Hersteller extrem gut aus: Das iPhone 12 nimmt neben der “normalen” Variante auf Platz 2 auch in der Pro-, Pro Max- und mini-Version insgesamt sechs Plätze in der Smartphone Top 10 für sich ein.

Das Samsung Galaxy A51 ist mit Listing Ende 2019 nicht nur das älteste Smartphone in der Top 10, sondern auch das einzige Nicht-Apple-Gerät – hält aber nach wie vor wacker an seinem 5. Platz fest. 

Neueinsteiger sind erst deutlich weiter hinten, auf Platz 37 und 38, zu finden. Mit den beiden seit Mitte Januar gelisteten Galaxy S21 5G und Ultra 5G von Samsung landen zwei der drei neuen Modelle aus der S21 5G-Reihe in der Top 40 – da ist also noch deutlich Luft nach oben. 

Die drei Ausführungen sind praktisch baugleich und unterscheiden sich primär in der Displaygröße. Beim Ultra-Modell, dem Flaggschiff der neuen Generation, kommt eine bemerkenswerte Kamera dazu: Eine Hauptlinse, zwei Tele-Linsen und eine Ultraweitwinkel-Linse machen das Galaxy S21 Ultra zum Highlight für Hobbyfotografen. Zwar kommt man preistechnisch mit der Galaxy S21-Reihe deutlich preiswerter weg als mit den Apple-Geräten der neuesten Generation, günstig sind diese mit 700 Euro (Samsung Galaxy S21 5G) und 975 Euro (Samsung Galaxy S21 Ultra 5G) aber leider auch nicht. 

 

Tablets: Microsofts Neueinsteiger Surface 7+ spielt vorne mit

Erneut ein erfolgreiches Quartal für Microsoft: Mit dem Surface Pro 7 mit 256 GB in Platin Grau sichert sich der Hersteller mit über 10.000 Klicks erneut Platz 1. Und auch in anderen Ausführungen ist das Surface Pro 7 in der Top 10 vertreten: Die kleinere Variante mit 128 GB verbessert sich von 5 auf den 3. Platz, das Modell mit i7-Prozessor macht ebenfalls drei Plätze gut und klettert von 8 auf 5. 

Auch ein Neueinsteiger von Microsoft spielt auf Platz 19 mit: Das Microsoft Surface Pro 7+, das ganz neu Mitte Januar 2021 vorgestellt wurde. Da es sich eher um ein kleineres technisches Upgrade zum Surface Pro 7 handelt, entschied man sich für das Plus, anstatt direkt eine neue Generation einzuleiten. Laut Microsoft handelt es sich nämlich vielmehr um eine Variante speziell für Unternehmenskunden und den Bildungsbereich, nicht für den Einzelhandel. Neu ist beim Surface Pro 7+, dass alle Geräte Intel Core i-CPUs der 11. Generation verbaut haben. Die größte Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist allerdings der Akku: Dieser läuft bis zu 15 Stunden, während das Surface Pro 7 nur eine maximale Laufzeit von 11 Stunden erreicht. Wer auf ein Schnäppchen aus ist, macht aber besser einen Bogen um das Surface Pro 7+: Mit einem HEK von fast 1.500 Euro für die Ausführung mit Core i5-Prozessor, 16 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher ist es alles andere als günstig. 

 

Notebooks: ThinkPad-Reihe auf Erfolgskurs

Im letzten Quartal herrschte quasi noch der Ausnahmezustand bei den Notebooks, das hat sich zwischenzeitlich nun etwas normalisiert. Die Klickzahlen der Top 10 fallen von zuletzt noch 49.000 auf “nur” noch 33.500, doch die Nachfrage nach flexiblen Homeoffice-Notebooks bleibt weiterhin auf hohem Niveau. 

Allein 11.000 Klicks gehen auf den All-time-Favorit ThinkPad E15 20RD und sichern dem extrem beliebten Business-Notebook seit inzwischen einem Jahr Platz 1 der Kategorie. Doch auch andere Modelle der ThinkPad-Reihe von Lenovo holen auf – und zwar von ganz weit hinten: So klettert das ThinkPad E15 Gen 2 20TD von Platz 349 auf den dritten Platz und das ThinkPad X1 Carbon (7th Gen) 20QD von Platz 260 direkt dahinter auf den vierten Platz. Letzteres kombiniert als Ultrabook ein leichtes und schmales Gehäuse mit umfangreicher Ausstattung und sorgt dank eines sehr leisen Lüfters für eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Wer das ThinkPad X1 Carbon jedoch sein Eigen nennen möchte, muss ganz schön tief in die Tasche greifen: Mit 1.800 Euro im HEK ist es rund 1.000 Euro teurer als die beiden E15-Kollegen. 

PC-Komplettsysteme: Ein Ende der Durststrecke in Sicht

Auch in diesem Quartal gelingt es den PC-Komplettsystemen, die Nachfrage weiter anzuheizen. Das Lenovo ThinkCentre M720q verbessert sein Ergebnis im Vergleich zum Vorquartal nochmals eine ganze Ecke und von rund 10.000 auf über 12.000 Klicks.

Nach wie vor ist auch die etwas preisgünstigere HP ProDesk-Reihe sehr beliebt und belegt mit dem HP ProDesk 400 G6 Platz 2. Auch der neuere HP ProDesk 400 G6 Mini Desktop will nach oben und erreicht von 132 direkt den 5. Platz. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Mit dem OptiPlex 3080, der seit September 2020 gelistet ist, sorgt auch Dell für frischen Wind in der Top 10. 

 

Webcams: Logitech auf dem Webcam-Olymp

Mit fast 30.000 Klicks in den Top 10 ist auch die Kategorie der Webcams eine der meistgeklickten in diesem Quartal. Eindeutiger Vorreiter: Logitech. Der Zubehör-Hersteller sichert sich die gesamte Top 15 ausschließlich für sich.  

Mit 7.800 Klicks liegt die seit 2015 gelistete Logitech HD Pro Webcam C920 vorne – und das völlig verdient: In Vergleichstests gilt die C920 als sehr gute,  möglicherweise sogar beste aktuell erhältliche Webcam. Kleiner Wermutstropfen: Wie viele andere Webcams auch hat die C920 Probleme mit dunklen Lichtverhältnissen. Im Alltagsgebrauch ist das aber weniger ein Problem, da die meisten Arbeitsplätze recht gut ausgeleuchtet sind. Mit einem HEK von rund 90 Euro liegt die Kamera zwar eher im höheren Preissegment, die technische Ausstattung rechtfertigt den Preis aber allemal. 

 

Headsets: Wer macht das Rennen um den Headset-Thron?

Auch bei den Headsets liegt Logitech vorne, muss sich die Spitzenplätze allerdings mit der Konkurrenz von Jabra, Apple und Poly teilen. Mit dem erstplatzierten Logitech 960 USB erhält man ein preisgünstiges Headset, was speziell für die Nutzung von Skype und Co. konzipiert wurde. Ton-Qualität, Tragekomfort sowie Verarbeitung sind absolut ausreichend – für den HEK von 27 Euro gibt es rein garnichts zu meckern. Mit Listing im Jahre 2008 ist das 960 USB außerdem das mit Abstand älteste Headset der Top 10. Es braucht also nicht immer die allerneueste Technik, um einen Spitzenplatz zu ergattern. 

Ganz ähnlich sieht es auch bei den zweit- und drittplatzierten Headsets von Jabra aus. Das Jabra Evolve 65 MS Stereo, das bereits seit 2014 bei ITscope gelistet ist, zählt ebenfalls nicht gerade zu den neuesten Modellen. Erst mit dem seit 2018 gelisteten Jabra Engage 75 Stereo erscheint ein aktuelleres Headset im Ranking. Beide Headsets verfügen über eine optimale Geräuschunterdrückung und ermöglichen somit störungsfreies Telefonieren auch in lärmintensiven Umgebungen – liegen aber mit 100 Euro (Evolve MS Stereo) beziehungsweise 300 Euro (Engage 75 Stereo) auch preislich auf einem ganz anderen Level.

 

Grafikkarten: Krypto-Boom macht Grafikkarten zur Mangelware

Bei den Grafikkarten wird es diesmal ganz besonders spannend. Der Home Entertainment-Trend wirkt sich deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Seit Ende letzten Jahres steigt die Nachfrage und treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Hinzu kommt das Geschäft mit Bitcoin, Ethereum und Co., deren wachsende Beliebtheit die aktuelle Marktentwicklung zusätzlich beeinflusst, da zur Herstellung der Coins leistungsstarke Grafikkarten zwingend notwendig sind. 

Diese Marktsituation schlägt sich nicht nur in den Klickzahlen, sondern auch im Preis nieder: Im Vergleich zum Vorquartal wurden die Top 10-Grafikkarten rund 75 Prozent mehr geklickt, insgesamt fast 38.000 mal. Mindestens genauso spannend sind die zu beobachtenden Preisentwicklungen: Um 65 Prozent wächst der Durchschnittspreis der Top 10-Grafikkarten im Vergleich zu Q4 2020. 

Grafikkarten-Star MSI lässt sich davon jedoch wenig beeindrucken und baut mit acht Platzierungen innerhalb der Top 10 seine Vormachtstellung weiter aus. Auch ein Neueinsteiger von MSI schafft es in die Top 10: Die RTX3060 Ti Gaming X, die auch in den Highflyer-Charts vertreten ist, ähnelt leistungstechnisch stark der GeForce RTX 3070 auf Platz 7. MSI setzt wie auch bei anderen Modellen erneut auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Sie bietet also mehr oder weniger die gleichen Features wie die RTX 3070, ist jedoch für 630 Euro im HEK etwas günstiger.

 

Mainboards: ASRock ist die neue Nummer 1

Allen voran liegt bei den Mainboards die neue Nummer 1, die von 307 auf den ersten Platz klettert: Das H110 Pro BTC+ – Motherboard von ASRock, einem sonst eher wenig vertretenen Hersteller – und dann auch noch ein Produkt aus dem Jahr 2017. Woher rührt dieses Interesse?

Auch hier dringt der aktuelle Hype um Bitcoin und andere Kryptowährungen durch: In verschiedenen Quellen gilt das H110 Pro BTC+ als eines der besten aktuell erhältlichen Mining-Motherboards. Verglichen mit herkömmlichen Platinen verfügt das H110 Pro BTC+ über keine – in diesem Fall unnötigen – zusätzlichen Chips für Storage und Audio. Zudem sind PCI-Express-Slots entsprechend ersetzt worden. Wie beim Mining üblich, wird in der Ausstattung auf zusätzliche Features verzichtet und lediglich die wichtigsten Schnittstellen und Ports eingebaut.

Der momentane Krypto-Boom macht sich auch beim Preis bemerkbar: Lag der HEK des H110 Pro BTC+ in den letzten Monaten konstant zwischen 30 und 40 Euro, werden zuletzt Spitzenpreise über 250 Euro erzielt.

 

Prozessoren: AMDs neue Dreierriege übernimmt die Führung

AMD ist weiterhin CPU-King: Die neuen Modelle AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X, die seit Oktober bei ITscope gelistet sind, überzeugen auf ganzer Breite und nehmen die Plätze 1, 2 und 4 für sich ein. Damit behält AMD weiterhin die Führung vor Dauerkonkurrent Intel.

Im Vergleichstest schneiden alle drei AMD CPUs erstaunlich gut ab. Mit dem “kleinen” Ryzen 5 5600X ist dem Hersteller aus Kalifornien ein großer Erfolg gelungen: Im Vergleich zum (vermeintlich) höher klassifizierten Intel Core i7-10700K, der es im Ranking nur auf Platz 10 schafft, schneidet der Ryzen bei der Einzelleistung der Rechenkerne sowie beim Encodieren eines 4K-Films besser ab als die Konkurrenz. Besonders Gamer haben mit dem Ryzen 5 5600X ihren Spaß, denn Spiele nehmen meist nicht mehr als sechs Kerne in Anspruch, aber die Leistungsfähigkeit der einzelnen Kerne unterstützt die Grafikkarte viel effektiver – und das Spiel läuft flotter. Mit einem HEK von knapp über 300 Euro ist er der günstigste von AMDs neuer CPU-Generation. 

Der größte Bruder der Familie, der Ryzen 9 5900X, gilt als einer der leistungsstärksten CPUs, die es derzeit zu kaufen gibt – was ihm auch völlig verdient eine Platzierung in den Highflyer-Charts sichert. Für Nutzer, die den Prozessor allerdings nur fürs Gaming nutzen, sind zwölf Kerne eher überdimensioniert. Da spart man sich das Geld von mehr als 720 Euro lieber für eine gute Grafikkarte. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.04.2021|

Der Channel im Grafikkarten-Fieber

 

Was haben die Corona-Pandemie und der Bitcoin-Hype gemeinsam? Beide Themen sind in der aktuellen Berichterstattung in aller Munde. Und in beiden Fällen handelt es sich um wichtige Einflussfaktoren im Grafikkarten-Boom, der den ITK-Markt unlängst auf Trab hält.

Karlsruhe, 23.03.2021 – Der andauernde Lockdown zwingt weiterhin zum Zuhausebleiben und macht Spielkonsole und PC zur willkommenen Abwechslung. Doch der Home Entertainment-Trend wirkt sich auch deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Aktuelle Daten der GfK beziffern das Umsatzwachstum im vierten Quartal 2020 in Deutschland mit 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben.

Mehrere Faktoren beeinflussen die Nachfrage

Doch noch ein weiterer Faktor übt Druck auf den Markt aus: Seit Herbst letzten Jahres ist der Kurs für Bitcoins regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung: Neben einem geeigneten Computer ist dazu auch eine leistungsstarke Grafikkarte nötig – was die Nachfrage weiter steigen lässt. Der Markt gerät in Schieflage und Hobbygamer, mit meist deutlich geringerem Budget, haben dabei das Nachsehen. Hersteller wie Nvidia, deren Kunden aus der Gamerszene kaum noch an die Karten kommen, versuchen deshalb, der Nutzung zu Miningzwecken entgegenzuwirken. Grafikkarten mit sehr hoher Leistung, wie die Geforce RTX 3060, werden gezielt so ausgeliefert, dass sie das Mining verlangsamen. 

Eine aktuelle Analyse der ITscope-Plattform bestätigt den Grafikkarten-Boom ebenfalls: Lagen die Klickzahlen zwischen dem ersten und dritten Quartal 2020 innerhalb der Top 10-Grafikkarten der ITscope-Plattform noch bei einem durchschnittlichen Wert von 833 Klicks, wächst dieser in Q4 2020 um 160 Prozent auf rund 2.170 Klicks und in Q1 2021 sogar auf 3.200 Klicks – ein schwindelerregendes Wachstum von mehr als 280 Prozent.

Der Preis bleibt nicht unberührt

Dass diese Entwicklung auch nicht unbemerkt am Preis vorbeigeht, war vorhersehbar: Der HEK der Top 10-Grafikkarten liegt in Q1 und Q2 im Schnitt bei 470 Euro, steigt in Q3 und Q4 jedoch bereits auf 750 Euro. Der Sprung im aktuellen Quartal ist jedoch nochmals eine enorme Steigerung: Der durchschnittliche HEK der letzten Wochen beträgt fast 1.100 Euro – ein weiteres Wachstum um fast 50 Prozent. 

Besonders deutlich wird dieses Bild anhand der seit 2019 gelisteten RX 5700 XT GAMING X von MSI. Hier liegt der HEK bis auf kleinere Ausreißer sehr stabil zwischen 350 und 400 Euro – bis Februar dieses Jahres, wo die Kurve innerhalb kürzester Zeit auf über 1.100 Euro springt. Auch die Produkt-Klick-Historie verdeutlicht das wachsende Interesse an der RX 5700 XT GAMING X ab November letzten Jahres.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI RX 5700 XT GAMING X (Hst.-Nr. V381-032R) April 2020 bis März 2021


Zwar profitieren auch die Neuerscheinungen vom aktuellen Boom im Grafikkarten-Sortiment, noch mehr gilt dies jedoch für ältere Modelle – wie auch die GTX 1050 TI GAMING X 4G
von MSI aus dem Jahr 2016, die trotz ihres fortgeschrittenen Alters zuletzt sehr gefragt ist. Auch in diesem Beispiel klettert der zuvor äußerst stabile HEK von 120 auf aktuell fast 300 Euro.

 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI GTX 1050 TI GAMING X 4G (Hst.-Nr. V335-001R) April 2020 bis März 2021


Die weiter steigenden Infektionszahlen erwecken im Moment nicht den Eindruck, als würde sich hier zeitnah Veränderung einstellen. Sollte der Lockdown jedoch in absehbarer Zeit eingestellt werden, könnten die wärmeren Temperaturen im Frühjahr vermehrt zu Outdoor-Aktivitäten einladen und das Interesse an Home Entertainment wieder abnehmen. Beim Bitcoin hingegen bleibt die Entwicklung weiterhin spannend: Die Krypto-Währung sorgte in den letzten Jahren immer wieder für eine Überraschung.

Mehr zum Thema erfahren Sie im kommenden ITscope Marktbarometer für das erste Quartal 2021, welches Ende April in unserer Mediathek erscheint.

 

23.03.2021|

Notebooks, Monitore und Webcams – die “Gewinner” der Krise: ITscope Jahresrückblick 2020

 

Was waren die beliebtesten ITK-Produkte des Jahres? Um das herauszufinden, blickt ITscope auf die vergangenen Monate zurück und hat die gefragtesten Produkte der meistgeklickten Kategorien des Jahres der ITscope-Plattform ausgewertet. Bei Lenovo, Dell und Logitech lief es dabei außergewöhnlich gut.

Karlsruhe, 25.02.2021 – Das Jahr 2020 war ein konstantes Auf und Ab – nicht nur mit Blick auf die steigenden und wieder fallenden Infektionszahlen während der Pandemie oder die sich stetig verändernden Regeln des Lockdowns. Auch der ITK-Channel unterlag in den letzten Monaten deutlichen Schwankungen. Der plötzliche Run ins Homeoffice sorgte für einen massiven Anstieg bei der Nachfrage nach dem nötigen Equipment, um sich in den eigenen vier Wänden bürotechnisch auszustatten. Insbesondere die Zahlen für das vierte Quartal 2020 des ITscope Marktbarometers zeigten: Notebooks, Monitore und Webcams sind die Überflieger des Jahres und die absoluten “Gewinner” der Pandemie. 


Für Lenovo standen 2020 alle Zeichen auf Erfolg: Mit dem ThinkPad E15 erzielte der chinesische Hersteller ein wirklich beeindruckendes Ergebnis. Schon direkt nach der erstmaligen Listung im November 2019 ergatterte das ThinkPad E15 den zweiten Platz der Notebook-Charts – mit fast 5.000 Klicks. Und seitdem ging es immer weiter nach oben: In Q2 war es mit 10.000 Klicks zum Peak der Corona-Pandemie schon der erste Platz, den das beliebte Notebook während des dritten Quartals mit fast 13.000 Klicks hält. Als krönender Abschluss folgt dann das Spitzenergebnis von über 21.000 Klicks im vierten Quartal.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad E15 (Hst.-Nr. 20RD001FGE) Januar bis Dezember 2020

 

Ähnlich gut sieht es bei den Monitoren aus, denn auch sie profitieren als unerlässliches Zubehör ungemein vom Homeoffice-Boom und gehen als klare Sieger aus der Pandemie hervor. Das TFT-Pendant zum ThinkPad E15 ist der P2419H von Dell. Seit dem vierten Quartal 2019 beansprucht der beliebte 24” LED-Monitor den ersten Platz für sich. Doch von Ausruhen an der Spitze kann hier nicht die Rede sein, denn auch der P2419H steigert sein Ergebnis kontinuierlich. Mit knapp 6.000 Klicks in Q1 und Q2 scheint der P2419H nur Anlauf zu nehmen, um in Q3 beeindruckende 9.000 Klicks zu erreichen. Und auch das reicht noch nicht, in Q4 steigert sich die Zahl nochmal auf über 13.000 Klicks – ein wirklich starkes Ergebnis für ein bereits seit 2018 gelistetes Gerät. Verglichen mit der UltraSharp-Reihe beinhaltet die P-Reihe günstigere Budget-Modelle. Der Verdacht liegt nahe, dass für das Zweitgerät im Homeoffice bevorzugt zu den preiswerteren Modellen gegriffen wird.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Dell P2419H (Hst.-Nr. DELL-P2419H) Januar bis Dezember 2020

Auch insgesamt erreichen die topplatzierten Monitore in Q4 beeindruckende Klickzahlen: Lag der durchschnittliche Wert der Top 10 vom ersten bis zum dritten Quartal bei rund 22.000 Klicks, verdoppelt er sich in Q4 nahezu auf über 40.000 Klicks. 

 

Ein wirklich extremes Bild zeichnete sich bei den Webcams ab. Mitte des Jahres herrschte der absolute Ausnahmezustand, in keinem Heimbüro sollte es an den für Videotelefonie unerlässlichen Geräten fehlen. Und das zeigt sich auch in den Klickzahlen: Mit noch rund 26.000 Klicks auf die Top 10-Netzwerkkameras in Q1 wächst das Interesse im Zuge der Corona-Pandemie massiv und gipfelt in Q2 bei schwindelerregenden 72.000 Klicks. In Q3 flachen die Zahlen wieder etwas ab auf rund 36.000 Klicks, bevor zur zweiten Welle in Q4 die Nachfrage mit knapp 58.000 Klicks wieder anzieht. Besonders Logitech profitiert von dem wachsenden Bedarf an Webcams und sichert sich nicht nur beinahe ausnahmslos die Top 10, sondern belegt auch mit der extrem beliebten HD Pro Webcam C920 durchweg den ersten Platz. Im Test überzeugt die Kamera mit scharfen Videos und natürlicher Farbwiedergabe. 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) Januar bis Dezember 2020

 

Genau wie die Webcams sind auch die Headsets momentan nicht mehr vom Schreibtisch wegzudenken. Auch hier verlaufen in Q2 mit fast 40.000 und in Q4 mit rund 33.000 Klicks die Peaks analog zu den Infektionsquellen. Neben Jabra ist Logitech auch in dieser Kategorie äußerst erfolgreich. Das On-Ear PC Headset 960 USB liegt das gesamte Jahr vorne – eine beachtliche Leistung für ein seit über zehn Jahren gelistetes Headset. Dass Logitech im Frühjahr und Sommer mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hatte und die Preise dadurch in die Höhe steigen, zeigt, wie auch bei der Logitech HD Pro Webcam C920, die Preis/Lager/Status-Historie:

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Logitech PC Headset 960 USB (Hst.-Nr. 981-000100) Januar bis Dezember 2020

 

Im Bereich der Tablets ist ebenfalls ein Anstieg der Klickzahlen im vierten Quartal 2020 zu beobachten: Mit durchschnittlich 23.000 Klicks zwischen Q1 und Q3 erreichen die Top 10-Tablets in Q4 insgesamt fast 49.000 Klicks. Apple mit dem 10.2-inch iPad von 2019 sowie ab September mit dem Folgemodell von 2020 und Microsoft mit dem Surface Pro 7 liegen während der Pandemie vorne. Besonders letzteres eignet sich auch optimal für einen flexiblen Wechsel ins Homeoffice, denn es steht einem normalen Notebook leistungstechnisch in nichts nach. 

 

Zwar sind sie nicht zwingend im Homeoffice nötig, so erleichtern Smartphones doch einiges – beispielsweise als praktische und einfach handhabbare Alternative zur Internettelefonie. Das Jahr 2020 war hier in jedem Fall eine Sternstunde für Apple: In Q1 lag noch das iPhone 8 vorne, dicht gefolgt vom iPhone 11, welches sich dann in Q2 den ersten Platz sichert. Schon hier nähert sich auf dem zweiten Platz der Player dem Feld, der den Rest des Jahres mit deutlichem Abstand an erster Stelle stehen wird: das iPhone SE in der zweiten Generation, welches leistungstechnisch absolut mit den Top-Modellen mithalten kann. Seinen Erfolg verdankt das iPhone SE wohl auch der allgemeinen Unsicherheit bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung. Viele, die bisher Apples Premium-Modelle mit Preisen von 1.000 Euro und mehr gekauft haben, setzen nun auf das preisgünstigere iPhone SE und nehmen dafür kleine Abstriche, wie beispielsweise bei der Kamera, in Kauf. 

 

Interessant ist auch das Bild, welches sich bei den Multifunktionsdruckern zeigt. Für einige Angestellte sind sie ein unverzichtbares Werkzeug im Homeoffice, weshalb auch hier die Nachfrage im zweiten Quartal sowie zuletzt im vierten Quartal nochmal anzog. Ganz klar dominiert 2020 hier HP, anfänglich mit dem HP LaserJet Pro M404dn, im dritten und vierten Quartal mit dem HP Officejet Pro 9010 All-in-One. Letzterer eignet sich sowohl für die Büro- oder Homeoffice-Nutzung und ist mit den Funktionen Drucken, Scannen, Kopieren und sogar Faxen ein echter Allrounder. Mit einem HEK von 225 Euro liegt er preislich im günstigeren Drittel. 

 

Die zuletzt noch als Ladenhüter abgestempelten Komplettsysteme scheinen im vierten Quartal 2020 wieder neuen Aufschwung zu erleben. Obwohl die PC-Systeme leider nicht als Homeoffice-Ausstattung punkten können und daher eher als Verlierer aus 2020 gehen, kann sich ein Komplettsystem dennoch in gewisser Weise als Gewinner behaupten: das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, welches durchgängig den ersten Platz der Kategorie einnimmt. Ein kompakter Mini-PC, der auch unter Last leise und stromsparend ist und im CHIP-Test hinsichtlich Preis-Leistung voll überzeugt. 

 

Spannend bleibt, wie sich das Bild in 2021 entwickelt. Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage, insbesondere bei Notebooks und Monitoren, auch 2021 erst einmal nicht nachlassen wird. Unabhängig davon, wie sich die Corona-bedingten Einschränkungen entwickeln, setzen viele Firmen langfristig auf den voll ausgestatteten Zweitarbeitsplatz im Homeoffice.

 

Sie möchten weitere Markteinblicke in die ITK-Branche erhalten? Im ITscope Marktbarometer erfahren Sie alles über die aktuellen Entwicklungen und die neuesten Trends des Quartals. Die Zahlen zur Auswertung sind detailliert je Quartal in den ITscope Marktbarometern des Jahres 2020 zu finden: zur ITscope-Mediathek

24.02.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q4/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:

 

Notebooks, Bildschirme und Tablets auf Rekordhoch: ITscope Marktbarometer Q4/2020

Die Klickzahlen bei Homeoffice-Ausstattung erreichen einen nie dagewesenen Höhepunkt und die neue PlayStation 5 ist heiß begehrt. Apples Neueinsteiger iPhone 12 und iPhone 12 Pro sahnen bei den Smartphones ab, bei den Tablets liegt Microsoft klar vorne.

Karlsruhe, 21.01.2021 – Während des aktuell verhängten Lockdowns ziehen sich viele Arbeitnehmer erneut ins Homeoffice zurück. Offensichtlich fehlt es aber weiterhin an entsprechender IT-Hardware: Notebooks und Monitore, aber auch Business-Tablets, sind gefragt wie nie, wie das ITscope Marktbarometer für Q4/2020 zeigt. 

Seit dem vierten Quartal des Jahres 2020 befindet sich Deutschland erneut im Lockdown: Was im November vorerst mit einem Teil-Lockdown begann, entwickelte sich aufgrund ausbleibender Besserung zur harten Abriegelung. Bereits die steigenden Infektionszahlen der zweiten Welle im Herbst ließen einen erneuten Rückzug ins Homeoffice vermuten. Einer Befragung des Digitalverbandes Bitkom von Anfang Dezember nach arbeitet derzeit fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland zumindest teilweise im Homeoffice, 25 Prozent davon sind ausschließlich zu Hause. In der Politik wurden unlängst Stimmen laut, die, sofern es die Tätigkeit ermöglicht, eine Homeoffice-Pflicht fordern. Nicht ausreichende IT ist dabei nur ein Grund, der den Unternehmen dieses Vorhaben erschwert. Die aktuellen Zahlen des ITscope Marktbarometers zeigen jedoch, dass viele Firmen durchaus für entsprechendes Equipment sorgen. 

Bei den Notebooks, dem wohl essentiellsten Gerät für das Arbeiten am eigenen Schreibtisch, gehen die Klickzahlen nur so durch die Decke und Lenovo bricht mit dem ThinkPad E15 sämtliche Rekorde. Gleiches gilt auch für die mindestens genauso wichtigen Bildschirme: Mit dem P2419H ist Dell zum fünften Mal in Folge Spitzenreiter in der Kategorie TFTs – das bereits außerordentlich gute Ergebnis des Vorquartals verbessert der P2419H nochmals um fast 50 Prozent. 

Sicherlich auch in Zusammenhang mit hinzugewonnener Freizeit – vor allem in den eigenen vier Wänden – steht der Hype um die neue PlayStation 5. Hauptgrund ist aber vielmehr, dass Sony wieder einmal nicht rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ausreichende Stückzahlen produzieren konnte, wodurch Vorbestellungen teilweise gecancelt werden mussten und nun auf dem Schwarzmarkt Geräte zu völlig überteuerten Preisen angeboten werden. Das große Interesse an der Next Gen-Konsole treibt auch die Klickzahlen nach oben und katapultiert die PlayStation 5 direkt in die Highflyer-Charts. 

Mit dem iPhone 12 und dem iPhone 12 Pro gehen zwei Neueinsteiger bei den Smartphones an den Start und landen aus dem Stand direkt in den Top 10. An diese Erfolge kann Apple im Tablet-Segment allerdings nicht anknüpfen und muss Microsoft hier die verdiente Führung überlassen. Ein Hoffnungsschimmer ist bei den Komplettsystemen erkennbar: Die Ladenhüter der letzten Monate konnten wieder mehr Interesse auf sich ziehen – das lassen zumindest die wachsenden Klickzahlen in der Kategorien vermuten. Auch AMD konnte sich im vergangenen Quartal nochmal einen ordentlichen Push im Wettkampf um die CPU-Krone sichern.

 

Highflyer: PlayStation 5 legt Senkrechtstart ins “Weihnachtsquartal” hin

2020 war in jeglicher Hinsicht ein außergewöhnliches Jahr: War der ITK-Channel zu Beginn des Jahres von Lieferengpässen beim Homeoffice-Equipment betroffen, stabilisierte sich der Zustand im Frühjahr und Sommer weitestgehend. Mit steigender Nachfrage im Herbst begannen erneut die Hamsterkäufe – besonders begehrt waren wieder die Notebooks. Nicht weiter verwunderlich also, dass auch in Q4 – dem “Weihnachtsquartal” – alles anders ist.

Der kalifornischer Hersteller Apple, der sonst dafür bekannt ist, im 4. Quartal das Weihnachtsgeschäft zu dominieren, musste im Vergleich zum Vorjahr deutliche Einbußen hinnehmen: Zwar liegt das neue iPad in den Highflyer-Charts vorne, die restlichen Spitzenreiter sind jedoch bunt gemischt.

The same procedure as every year: Vor genau einem Jahr, in Q4 2019, hat es die 7. Generation auf den ersten Platz geschafft, 2020 tritt nun die 8. Generation des iPad 10.2 in die Fußstapfen des Vorgängers. Mit über 7.600 Klicks liegt der aktuell günstigste Vertreter der iPad-Familie (335 Euro im HEK) verdient vorne – obwohl sich im Vergleich zum Vorjahresmodell technisch nicht allzu viel getan hat: Die wohl größte Neuerung ist die Umstellung vom A10 Fusion-Chip auf den A12 Bionic. Damit verspricht sich Apple eine höhere Rechenleistung – die auch der CHIP-Test von Oktober 2020 bestätigt. Bei Farben und Kontrast zeichnet sich allerdings der günstige Preis des iPads wortwörtlich ab: Diese fallen, wie schon bei der Vorgängerversion, eher mäßig aus. Alles in allem erhält man mit dem iPad ein solides Tablet mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Den zweiten Platz sichert sich MSI mit der GeForce RTX 3080 GAMING X TRIO Grafikkarte. Auch das ist keine Überraschung: Seit dem Release der RTX-Reihe herrscht ein regelrechter Run auf die raytracing-fähigen Grafikkarten. Denn zum einen beeindruckt die RTX-Reihe im Vergleich zu den Vorgängermodellen mit einem signifikanten Leistungsanstieg. Hinzu kommt außerdem die anhaltende Corona-Pandemie, die mit Social Distancing und Lockdown mehr Zeit für Indoor-Hobbies lässt – und die nutzen viele Bastler, um ihren PC mit der neusten Technik auszustatten. Erschwerend kommt außerdem der Release der Next Gen-Konsolen hinzu, in welchen die neue Technik ebenfalls verbaut wird. Kein Wunder also, dass die Hersteller mit der Versorgung nicht mehr nachkommen. Auch bei ITscope ist die RTX 3080 seit ihrem Release fast ständig ausverkauft. Doch Hoffnung auf Besserung ist in Sicht: Die Hersteller rechnen damit, dass sich die Lage Ende Januar entspannen wird.

Auf den dritten Platz schafft es diesmal ein eher untypisches Highflyer-Produkt: die PlayStation 5 von Sony. Doch überraschend ist dieses Ergebnis nicht, denn Sony hat mit der Next Gen-Konsole wieder sämtliche Rekorde gebrochen und ist seit dem Release im November restlos ausverkauft – eine Situation, die vielen Fans noch aus der Vergangenheit bekannt ist. Auch beim aktuellen Generationenwechsel schafft es Sony nicht, der hohen Nachfrage, insbesondere kurz vor Weihnachten, nachzukommen. Wer jetzt eine Konsole haben möchte, der muss sich erstmal gedulden. Wann die PlayStation 5 wieder verfügbar ist, bleibt weiterhin unklar. 

Auf dem 4. Platz landet mit 2.355 Klicks Apples iPhone 12. Dieses sticht zwar nicht durch besondere Innovationen hervor, ist aber ein echter Leistungs-Champion – nicht zuletzt dank des energieeffizienten A14 Bionic-Chips von Apple. Ansonsten ist das iPhone 12 wie zu erwarten ein Smartphone der Spitzenklasse mit einem hervorragenden Bildschirm, top Kameras und einem leistungsfähigen Akku. Im HEK muss man derzeit rund 750 Euro für die 64 GB-Variante hinlegen. Ein Netzteil ist allerdings nicht inklusive: Falls man dieses nicht bereits zu Hause hat, muss man zusätzlich 25 Euro investieren. Die Frage nach dem Warum beantwortet Apple mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsgründen. 

Auf Platz 5 schafft es mit rund 2.100 Klicks die AMD Ryzen 9 5900X der neuen Generation. Damit macht AMD dem bereits schwächelnden Gegner Intel eine weitere Kampfansage – Intel musste im vergangenen Jahr knapp 5 Prozent Umsatz sowie 29 Prozent Gewinn einbüßen. An der Fertigungsweise zur Vorgeneration hat AMD nichts verändert, nach wie vor kommt die 7 nm-Technologie zum Einsatz. Die neue Generation punktet allerdings besonders im Bereich Bildrendering und Berechnung von Objekten – hier schlägt die Ryzen 9 5900X sogar den Threadripper 3990X. Ob sich der Wechsel auf die neue CPU allerdings lohnt ist fraglich: AMD hat nach einem starken Jahr die Preise für die neue Generation um rund 150 Euro hochgeschraubt. Bei ITscope ist die Ryzen 9 5900X zuletzt für 610 Euro im HEK erhältlich. 

Auf den 8. Platz klettert die seit Oktober gelistete Webcam C505 von Logitech. Mit Blick auf die Entwicklung der Klickzahlen während der letzten Monate ist dieser schnelle Aufstieg allerdings wenig überraschend: Durch das Homeoffice wurden Webcams zum Dauerbrenner – und die Preise verdreifachten sich teilweise. Mittlerweile scheinen sich Angebot und Nachfrage wieder ausgeglichen zu haben und die C505 ist in großen Stückzahlen verfügbar. Der Preis von rund 70 Euro im HEK nähert sich ebenfalls wieder dem Normalniveau – im Peak im November lag er noch bei knapp 100 Euro.

 

TFTs: Dell ungebrochener Spitzenreiter, Samsung sorgt für frischen Wind

Dell ist nicht zu bremsen: Mit dem P2419H nimmt der US-amerikanische Hersteller erneut den 1. Platz für sich ein – und ist damit zum fünften Mal in Folge Spitzenreiter in der Kategorie TFTs. Das bereits im vergangenen Quartal außerordentlich gute Ergebnis steigert der P2419H nochmals um fast 50 Prozent und erreicht damit ein phänomenales Ergebnis von über 13.000 Klicks. Sogar der HEK Trend geht leicht nach oben – alles andere als üblich bei einem Modell, dass bereits seit 2018 gelistet ist. Mit dem P2419H bietet Dell einen mit 150 Euro im HEK günstigen 24-Zöller mit Full HD-Auflösung. Und der Erfolgskurs setzt sich fort: Die Variante mit 27 Zoll – der P2719H –  schafft es auf Platz 2 in der TFT-Kategorie.

In Q4 spielt auch Samsung vorne mit und springt mit dem Flip gleich zweimal in die Top 10: Die 55 Zoll-Variante erreicht Platz 5 und auf Platz 8 folgt die 65 Zoll-Variante. Mit der Flip-Reihe liefert Samsung eine digitale Variante des klassischen White- bzw. Flipboards als Touchscreen mit entsprechenden Stiften für zeitgemäße Meetings – vorausgesetzt, diese finden vor Ort statt. Mit jeweils 1.600 und 1.800 Euro im HEK sind die Flips zwar nicht günstig, in der Vergangenheit hat sich aber gezeigt, dass das digitale Board gut im Channel ankommt. 

Der in der Kategorie TFTs sonst eher unbekannte Hersteller Lenovo erreicht mit dem ThinkVision T24i-20 Platz 9 und bringt damit endlich frischen Wind in die Top 10. Der T24i-20 ist erst seit Juni 2020 bei ITscope gelistet und hat sich dennoch gegen die “alteingesessenen” TFTs bewährt. Optisch bleibt Lenovo seinem gewohnten Design mit schwarz, rot und silber treu. Der Zero Frame-Bildschirm lässt die Bildschirmfläche größer wirken und erleichtert die Arbeit mit mehreren Monitoren. Ansonsten bietet der Bildschirm das standardmäßige Repertoire: 24 Zoll, Full HD, IPS-Panel, ergonomisch verstellbare Höhe und die üblichen Anschlüsse. Mit einem HEK von 176 Euro kann der Monitor aber preislich allemal mit den deutlich älteren Modellen der Top 10 mithalten. 

 

Smartphones: Apple mit Neueinsteigern wieder auf der Überholspur

Im vierten Quartal wartet die Kategorie der Mobiltelefone nicht gerade mit großen Überraschungen auf. Apple dominiert mit den iPhones wie zu erwarten mit neun Plätzen die Top 10 fast komplett alleine. Als wäre das allein nicht schon eine reife Leistung, sind außerdem gleich sechs der neun topplatzierten iPhones erst seit Mitte Oktober bei ITscope gelistet und damit absolute Neueinsteiger.

Zwei Senkrechtstarter sind unter anderem das iPhone 12 auf dem 3. Platz und das iPhone 12 Pro – trotz eines stolzen Preises von 1.115 Euro im HEK – auf dem 4. Platz. Aber was haben die beliebten neuen Geräte technisch alles auf dem Kasten? Das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro haben beide den neuen A14 Bionic-Chip von Apple verbaut, der im Smartphone-Kosmos in punkto Performance derzeit den Ton angibt. Der größte Unterschied zwischen den beiden Smartphones findet sich jedoch bei den Kameras: Hier legt die Pro-Variante mit einer Ultraweitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektiv-Kamera vor. Beim iPhone 12 hingegen wurde auf das Teleobjektiv verzichtet – das Modell ist aber mit rund 745 Euro im HEK auch ein ganzes Stück erschwinglicher als die Pro-Variante. 

Ein weiterer Neuankömmling findet sich auf Platz 21: Das Google Pixel 4a, welches seit September 2020 bei ITscope gelistet ist. Hierbei handelt es sich um ein solides Smartphone der Mittelklasse, das im CHIP-Test die Note “Gut” erreicht. Punkten kann das Smartphone mit einer ausgezeichneten Kamera, langer Akkulaufzeit und einem hellen Display. Bei schwachem Licht kommt die Kamera jedoch an ihre Grenzen und auch die Ladezeit des Akkus könnte etwas kürzer ausfallen. Insgesamt jedoch Abstriche, die man bei einem HEK von nur 371 Euro durchaus in Kauf nehmen kann. 

 

Tablets: Microsoft Surface Pro 7 überzeugt auf ganzer Linie

Bei den Tablets hat Microsoft die Nase vorn und Apple muss deutlich zurückstecken. Auch in dieser Kategorie sind die Klickzahlen massiv gestiegen: Hatte die Top 10 in Q3 noch insgesamt rund 22.000 Klicks, sind es in diesem Quartal in Summe fast 49.000. Grund für diesen Anstieg ist auch die große Beliebtheit der Microsoft-Geräte: Viele Systemhäuser setzen konsequent auf Microsoft-Umgebungen, auch im Hardware-Bereich bei Notebooks und Tablets.

Den ersten Platz hat sich das Surface Pro 7 von Microsoft gesichert und verbannt damit den Vorquartalssieger der Kategorie, das iPad 10.2-inch von 2019 auf den 34. Platz. Das Business-Tablet ist eine praktische Lösung für den kurzfristigen Wechsel ins Homeoffice: Dank USB-C-Anschluss können bis zu zwei externe Monitore angeschlossen werden. Auch in seinen verschiedenen weiteren Varianten scheint das Pro 7 äußerst gefragt zu sein: So belegt beispielsweise die Variante mit 256 GB in Mattschwarz den 4. sowie mit 128 GB und der Farbe Platin den 5. Platz. Auf Platz 1 steht ebenfalls die Variante in Platin mit 256 GB und einem HEK von rund 1.000 Euro – und das mit sensationellen 14.000 Klicks. Damit bespielt Microsoft den Bereich der Business-Tablets deutlich besser als Konkurrent Apple mit dem iPad Pro. Dieses bleibt im Q4 unverändert auf dem 13. Platz. 

Doch auch Apple verzeichnet einige kleinere Triumphe: So springt das seit September gelistete iPad 10.2 der neuesten Generation von Platz 191 auf den 2. und wird damit der verdiente Highflyer der Kategorie. Mit nur 334 Euro im HEK ist es erwartungsgemäß preiswert und schafft es auf stolze 7.630 Klicks. Die wohl größte Neuerung dieser Generation liegt wahrscheinlich in der Umstellung von Fusion-Chips hin zu den Bionic-Chips, die auch in den iPhones verbaut werden. Davon verspricht sich Apple eine höhere Performance bei reduziertem Energieverbrauch. 

Einzig Samsung muss in diesem Quartal noch mehr einstecken als Apple: Der südkoreanische Hersteller wird komplett aus der Top 10 verdrängt und schafft es mit dem Galaxy Tab A nur auf den 11. Platz. 

 

Notebooks: Lenovo bricht mit ThinkPad E15 alle Rekorde

Lenovo hat die Kategorie Notebooks im Jahr 2020 klar für sich entschieden und mit dem ThinkPad E15 alle Rekorde geknackt: Über 21.000 Klicks hat das Notebook in diesem Quartal erzielen können, mehr als die Plätze 2 bis 7 zusammen und mehr als doppelt so viel wie der Spitzenreiter aus Q4 2019 – erneut ein vollkommen verdienter erster Platz. Ob der Hype im neuen Jahr weiter anhält bleibt abzuwarten – die Lager zumindest sind mittlerweile wieder gut gefüllt für die anhaltende Begeisterung für das ThinkPad E15, welches nun bereits das dritte Quartal in Folge die Pole Position der Notebooks für sich beansprucht. 

Platz 2 sichert sich ebenfalls Lenovo mit dem ThinkPad L15, das seit Juni 2020 bei ITscope gelistet ist. Die L-Reihe von Lenovo steht für preiswerte Business-Notebooks mit mittlerer Ausstattung: Der Zweitplatzierte kommt mit einem Intel i5 Prozessor 8 GB RAM und 256 GB SSD Speicher. Wer ein bisschen mehr Rechenleistung benötigt, der sollte allerdings auf das L15 mit AMD-Prozessor zurückgreifen. Dieser erzielt im Test bessere Werte als die Variante mit i5.

Platz 4 und 5 sichert sich HP mit dem HP ProBook 450 G7 in verschiedenen Ausführungen. Das seit Anfang 2020 gelistete Notebook scheint an Beliebtheit nicht zu verlieren und ist schon seit mehreren Monaten oben mit dabei. Mit dem 5. Platz in diesem Quartal ist zuletzt die stärkste Ausführung mit i7 Prozessor und 16 GB Ram aufgestiegen. 

Auf den 10. Platz schafft es ein Aufsteiger von Dell: Der Latitude 3510, der seit Juni 2020 gelistet ist, springt von Platz 208 direkt in die Top 10. Preislich bewegt sich das Modell mit rund 700 Euro im HEK im Mittelklasse-Niveau, weist im Test aber auch ein paar Mängel auf: Der Bildschirm ist wenig kontrastreich und dunkel, die RAM läuft im Single Channel-Modus, was sich negativ auf die Leistung auswirkt. Davon abgesehen bekommt man aber ein solides Notebook, was mit guter Akkulaufzeit überzeugt und durchaus auch für den Business-Bereich geeignet ist.

 

PC-Komplettsysteme: Geht es nach dem Tiefstand wieder bergauf?

Das vierte Quartal ist verhältnismäßig gut gelaufen für die Komplettsysteme, die auf ein Jahr des Stillstands zurückblicken. Die große Innovation bleibt zwar aus, jedoch scheint das Interesse an der Kategorie wieder zu wachsen.

Das Lenovo ThinkCentre M720q liegt mit beachtlichen 9.900 Klicks erneut auf dem ersten Platz. Im Vergleich zum Vorquartal haben sich die Klickzahlen für das ThinkCentre M720q damit fast verdreifacht. Und auch insgesamt sieht es wieder besser aus für die Komplettsysteme: Insgesamt haben die Top 10 im Vergleich zu Q3 rund 13.000 Klicks hinzugewonnen. 

Die HP ProDesk-Reihe ist weiterhin sehr beliebt und in diesem Quartal gleich viermal in der Top 10 vertreten. Mit dem ProDesk 400 G5 und dem ProDesk 400 G6 sichert sich der kalifornische Hersteller in verschiedenen Ausführungen die Plätze 2, 4, 5 und 6. Die ProDesk-Reihe ist dabei etwas preiswerter als das erstplatzierte Lenovo ThinkCentre.

 

Grafikkarten: MSI hat die Top 10 im Griff

Mit der Ampere-Architektur bringt Nvidia Ende 2020 einiges an Bewegung in die Kategorie der Grafikkarten. Die RTX 3000er-Reihe von MSI verbessert sich massiv hinsichtlich ihrer Leistung, sowohl was die klassische Grafikdarstellung als auch das Thema Raytracing betrifft – und das zu einem deutlich günstigeren Preis als bei den Vorgängermodellen.

Diese Fortschritte befeuern auch einige Senkrechtstarter von Hersteller MSI, der mit 7 von 10 Platzierungen die Top 10 gut im Griff hat: Die MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR macht einen beachtlichen Sprung von 73 auf Platz 1. Im Vergleich zur Founders Edition bietet die MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR eine leichte Leistungssteigerung und ist unter Auslastung deutlich leiser. Noch größer ist der Aufstieg der MSI GEFORCE RTX 3090 VENTUS 3X24GOC, die von 701 auf Platz 3 klettert und durch Top-Leistung und 24 GB-Speicher besticht. Das lässt sich MSI aber auch gut bezahlen: Bei mehr als 1.400 Euro im HEK muss man für diese Grafikkarte tief in die Tasche greifen. Mit der erst seit Oktober 2020 gelisteten GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC schnappt sich ein Neueinsteiger von MSI den zweiten Platz. 

 

Mainboards: Intel boomt bei den Topplatzierten

Bei den Mainboards sorgen die drei “üblichen Verdächtigen” MSI, Gigabyte und Asus für einige Bewegung in der Top 10. Überraschend ist zudem, dass auf den ersten vier Plätzen ausschließlich Mainboards mit Intel-Chipsatz vertreten sind, obwohl doch die Chipsätze von AMD momentan in der Beliebtheit vorne liegen.

Auf dem ersten Platz liegt in diesem Quartal das ASUS PRIME Z490-P Motherboard. Das LGA1200– Board zeichnet sich besonders durch seine gute Kühlleistung mit zwei VRM-Kühler und Wärmeleitpads aus. Optimiert ist der Sockel für alle Intel Core-Prozessoren der 10. Generation. Mit 127 Euro im HEK bewegt sich das Mainboard im Mittelklasse-Preissegment.

Den zweiten Platz besetzt dieses Quartal ein weiteres Board für Intel-Prozessoren: das Gigabyte H410M S2H. Dieses ist mit 60 Euro im HEK deutlich preiswerter als das ASUS PRIME Z490-P, bietet dementsprechend aber auch nicht ganz so viel.

Den 5. Platz sichert sich das ASUS ROG Strix X570-E Gaming: Hierbei handelt es sich um ein AM4-Mainboard der Spitzenklasse für AMD-Prozessoren. Die RAM ist dabei erweiterbar auf bis zu 128 GB, Heatpipe und Wärmepads sorgen dafür, dass das Mainboard nicht überhitzt. Mit 247 Euro im HEK erreicht das ASUS ROG Strix X570-E Gaming allerdings auch preislich die Mainboard-Spitze.  

 

Prozessoren: 2020 macht AMD zum CPU-Sieger

Das Kopf-an-Kopf-Rennen von 2020 kommt in Q4 zu einem klaren Ergebnis: AMD startet mit gleich vier Neueinsteigern durch und dominiert mit den Platzierungen 1 bis 7 die Top 10. Damit lässt der Hersteller mit Sitz in Kalifornien keine Zweifel an seiner neuen Überlegenheit gegenüber Konkurrent Intel. Seit über einem Jahr liefern sich die beiden Marktführer einen erbitterten Kampf um die CPU-Krone, das Jahr 2020 kann AMD nun endgültig als Sieg verbuchen – was nach einer Ära der Intel-Dominanz wirklich beachtlich ist. 

Mit der neuen Generation der Prozessoren Ryzen 5, 7 und 9 ist AMD extrem erfolgreich ins Geschäft eingestiegen. Der erst seit Oktober gelistete AMD Ryzen 9 5900X landet dabei aus dem Stand auf dem 3. Platz. Mit 12 Kernen, 24 Threads und einem Boost von bis zu 4,8 GHz liefert AMD wieder einmal geballte Prozessor-Power. Im Test schlägt der Prozessor problemlos auch die Konkurrenz von Intel. Ganz billig ist die Leistung wie so oft aber nicht: Wer den neuen Ryzen 9 sein Eigen nennen möchte, muss derzeit 610 Euro im HEK bezahlen. 

Auf Platz vier und fünf sind mit den kleineren Ausführungen der Ryzen-Familie ebenfalls zwei Neueinsteiger von AMD zu finden: Der AMD Ryzen 5 5600X und AMD Ryzen 7 5800X, schneiden im Test ähnlich gut ab wie ihr “großer Bruder”. Mit 327 und 471 Euro im HEK kommt man mit den beiden Varianten aber eine ganze Ecke günstiger weg.

Doch Intel ganz aus der Top 10 zu verdrängen gelang AMD dann doch nicht: Der Intel Core i5 10400 schafft es auf den 8. Platz in der Kategorie CPU. Der seit April 2020 gelistete Prozessor kommt mit 6 Kernen und 12 Threads. Er soll dabei das Pendant zum Ryzen 5 bilden, schneidet im Leistungscheck allerdings schlechter ab als dieser – liegt preislich mit nur 143 Euro im HEK aber auch deutlich niedriger. 

Wie sich der Kampf um die CPU-Spitze in 2021 weiter entwickelt bleibt offen. Vor allem, weil sich noch ein dritter Spieler dem Feld nähert: Apple hat im September die ersten eigenen CPUs für das MacBook Air und Pro released und liefert AMD und Intel mit seinem M1 eine ernstzunehmende Kampfansage. Bei dem M1 handelt es sich um ein sogenanntes System-on-a-chip, wodurch sich Apple Leistungssteigerung bei geringem Energieverbrauch verspricht. Diese Performance wird erreicht, da im M1 je vier besonders leistungsfähige (“Firestorm”) und besonders effiziente (“Icestorm”) CPU-Kerne verbaut wurden. 

Schon jetzt bewirbt Apple in bekannt selbstbewusster Manier seinen Chip als leistungsstärker und effizienter als die Konkurrenz. Aktuell ist der Chip jedoch nicht solo erhältlich und steht daher auch nicht in direktem Wettbewerb mit AMD und Intel. Wie sich der Apple-CPU in der Praxis schlägt, bleibt vorerst abzuwarten. Viele Anwendungen sind noch nicht für die Arbeit mit dem M1 optimiert und benötigen Drittanwendungen für die Nutzung. 

 

Server: HP baut seinen Vorsprung weiter aus

In der Kategorie der Server tut sich in Q4 deutlich weniger als in anderen Kategorien. HP Enterprise baut den Vorsprung des Vorquartals weiter aus und besetzt im Alleingang die gesamte Top 15.

Vom zweiten auf den ersten Platz klettert mit über 1.200 Klicks die HPE ProLiant ML350 Gen10 Base. Ausgestattet ist dieser mit einem Intel Xeon Silver Chip und 16 GB RAM, die sich allerdings, je nach Anforderung, auf bis zu 1,5 Terabyte erweitern lassen. Mit einem HEK von knapp 1.500 Euro liegt die HPE ProLiant ML350 Gen10 Base preislich im Mittelfeld.

 

Storage Systeme: Synology nimmt das Spielfeld für sich ein

Was HP Enterprise für die Server ist, ist Synology in der Kategorie der Storage Systeme: Der taiwanesische Hersteller besetzt mit nur einer Ausnahme die gesamte Top 10. Mit einem Aufstieg vom zweiten auf den ersten Platz verbessert die Synology Disk Station DS920+ nochmals ihre Position. Mit über 3.600 Klicks ist die erst seit Juli letzten Jahres gelistete DS920+ ein System, welches durch seine Performance auch im Test überzeugt. 

Auf Platz 7 versucht QNAP mit dem TS-251+ die Vormachtstellung von Synology zu durchbrechen. Das System, welches zwar schon seit 2015 bei ITscope gelistet ist, steht den neueren Modellen jedoch in nichts nach: Der TS-251+ ist mehr Mini-PC als Netzlaufwerk und die Cloud-Funktionen ermöglichen Datenzugriff von überall aus, weshalb sich das System auch gut für das abwechselnde Arbeiten in Büro und Homeoffice eignet. Mit einem fairen Preis von 315 Euro im HEK spielt der TS-251+ preis-leistungstechnisch ganz vorne mit.  

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.01.2021|

Hamsterkäufe bei Homeoffice-Equipment? Notebooks und Co. wieder dringend gesucht

 

Karlsruhe, 25.11.2020 – Wächst mit den steigenden Infektionszahlen der zweiten Welle auch erneut die Nachfrage nach Homeoffice-Equipment? Die jüngste Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform zeigt, dass es viele Arbeitnehmer offenbar wieder aus dem Büro in die eigenen vier Wände zieht: Notebooks sind nahezu ausverkauft, bei den TFTs leeren sich ebenfalls die Lager und Webcams haben sich noch nicht einmal von der ersten Welle erholt. 

Waren im Frühling die Lager noch fast vollständig leer, entspannte sich die Lage bei den Distributoren über die Sommermonate und die Engpässe gingen größtenteils deutlich zurück. Mit Beginn des Herbstes und damit der zweiten Welle von COVID-19 fingen nicht nur die Hamsterkäufe von Toilettenpapier von Neuem an, auch die Nachfrage nach passenden Geräten für das Arbeiten im Homeoffice steigt wieder rasant.

 

Notebooks wiederholt nahezu ausverkauft

Der Gesamtlagerbestand der Notebooks spiegelt dabei ein wirklichkeitsgetreues Bild der Infektionswellen wieder: Zwischen März und April lagen die Bestände nahezu bei Null, normalisieren sich über den Sommer wieder und gehen mit steigenden Infektionszahlen im Oktober und November wieder komplett in den Keller.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

 

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei dem für das Homeoffice besonders beliebten ThinkPad E15 20RD (Hst.-Nr. 20RD001FGE) von Lenovo mit 8GB RAM und i5 Prozessor, welches seit Anfang Oktober restlos ausverkauft ist. Und das wirkt sich auch auf den Preis aus: Das sonst vergleichsweise günstige Notebook war zwischenzeitlich rund 100 Euro teurer als noch im August.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkPad E15 (Hst.-Nr. 20RD001FGE) Januar bis November 2020

Wer nicht auf ein E15 verzichten will, muss sich beeilen und auf das etwas teurere und leistungsstärkere ThinkPad E15 20RD (Hst.-Nr. 20RD0011GE) mit i7 Prozessor zurückgreifen. Allerdings wirkt sich die allgemeine Lagerknappheit bei diesem Modell noch stärker auf den Preis aus: Statt regulär rund 900 Euro im HEK muss man derzeit über 1100 Euro ausgeben.

 

Die im Homeoffice gleichermaßen unerlässlichen Monitore lassen ebenfalls eine Abwärtstendenz erkennen. Allerdings ist die Lage hier noch weit weniger dramatisch als bei den Notebooks. Selbst der beliebte P2719H von Dell (Hst.-Nr. DELL-P2719H) ist derzeit noch in großen Stückzahlen verfügbar. Will man aber den Winter nicht ohne Monitor im Homeoffice verbringen, ist jetzt vielleicht eine gute Gelegenheit, um sich einen Bildschirm zuzulegen, bevor sich der Trend weiter fortführt.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten TFT seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je TFT

 

Keine Normalisierung in Sicht bei den Webcams

Seit Beginn der Corona-Pandemie herrscht bei den Webcams der Ausnahmezustand: Der Lagerbestand ist nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau und Besserung will sich kaum einstellen. Besonders im Vergleich zum Jahresbeginn wird deutlich, dass die Bestandszahlen massiv zurückgegangen sind.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

 

Dieser Zustand zeichnet sich auch in den Preisen ab: So muss man teilweise mit dem dreifachen des bisherigen Preises rechnen – wie beispielsweise die Logitech HD Webcam C270 (Hst.-Nr. 960-001063) deutlich erkennen lässt: Lag der HEK bis März noch sehr stabil bei rund 15 Euro, werden aktuell um die 70 Euro fällig.

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Webcam C270 (Hst.-Nr. 960-001063) Januar bis November 2020

 

Wann sich die Verfügbarkeiten wieder normalisieren, bleibt abzuwarten. Mit den Impfstoffen, die Ende des Jahres bereitgestellt werden sollen, stehen die Chancen gut, dass sich die Lage im nächsten Jahr verbessert und Arbeitnehmer wieder mehrheitlich zurück in die Büros kehren können. Und damit wird vermutlich auch die Nachfrage nach Homeoffice-tauglichen Geräten zurückgehen.

Für alle, die aufgrund der Lagerknappheit nicht auf ihr Wunsch-Notebook zurückgreifen konnten, gilt es Ruhe zu bewahren. Die letzte Welle der Corona-Pandemie hat gezeigt, dass sich die Lager genauso schnell erholen, wie sie leergeräumt wurden. Und für alle Ungeduldigen bietet ITscope eine ganze Reihe an Alternativen: Bei über 370 gelisteten Distributoren findet sich immer ein Produkt, das gleichwertig oder sogar noch besser geeignet ist.

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25.11.2020|
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ITscope Marktbarometer Q1/2021: PC-Systeme sind wieder gefragt (ChannelPartner, 23.04.2021)

ITscope Marktbarometer Q1/2021: Homeoffice, Homeschooling und Gaming dominieren IT-Beschaffung (ICT Channel, 26.04.2021)

ITscope Marktbarometer Q1/2021: Krypto-Boom: Grafikkarten und Mainboards werden teuer (IT Business, 27.04.2021)

26.04.2021|Presseecho DE|

Marktbarometer Q4/2020

Notebooks, Bildschirme und Tablets auf Rekordhoch: ITscope Marktbarometer Q4/2020

ITscope Marktbarometer Q4/2020: Nachfrage nach Notebooks, Monitoren und Tablets auf Rekordhoch (ICT Channel, 21.01.2021)

Notebooks, Bildschirme und Tablets mit Rekordverkäufen (ChannelBiz, 22.01.2021)

ITscope Marktbarometer Q4/2020: Notebooks, Bildschirme und Tablets auf Rekordhoch (IT-BUSINESS, 27.01.2021)

ITscope Channel Marktbarometer Q4/2020: Weiter hohe Nachfrage nach Notebooks, Bildschirmen und Tablets (ChannelPartner, 02.02.2021)

22.01.2021|Presseecho DE|

Hamsterkäufe bei Homeoffice-Equipment? Notebooks und Co. wieder dringend gesucht

Hamsterkäufe bei Homeoffice-Equipment? Notebooks und Co. wieder dringend gesucht

Wegen Corona: Erneut Engpässe bei Homeoffice-Equipment (ChannelPartner, 27.11.2020)

Zweite Welle: Nicht nur Notebooks so gut wie ausverkauft (ICT Channel, 30.11.2020)

ITscope zu Homeoffice-Equipment: Notebooks werden wieder knapp (IT-Business, 30.11.2020)

Studie: Notebooks nahezu ausverkauft (ChannelObserver, 06.12.2020)

ITscope zu Homeoffice-Equipment: Notebooks werden wieder knapp (IP Insider, 10.12.2020)

Notebooki w dystrybucji już prawie wyprzedane (CRN Polska, 10.12.2020)

27.11.2020|Presseecho DE|

Marktbarometer Q3/2020

Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze: ITscope Marktbarometer Q3/2020

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Microsoft holt auf (ChannelBiz, 22.10.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Apple und Lenovo genießen den Sommer an der Chart-Spitze (eumeniden, 22.10.2020)

ITscope Channel Marktbarometer Q3/2020: Die meist nachgefragten Produkte im deutschen IT-Channel (ChannelPartner, 26.10.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Homeoffice-Equipment boomt wieder (IT Business, 26.10.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Firmen haben sich für den Wechsel ins Homeoffice gerüstet (ICT Channel, 05.11.2020)

ITscope Marktbarometer Q3/2020: Firmen haben sich für den Wechsel ins Homeoffice gerüstet (funkschau, 05.11.2020)

22.10.2020|Presseecho DE|
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Changelog

Auf dieser Seite wird der wöchentliche Changelog für ITscope veröffentlicht. Verwenden Sie unsere Seite für Feedback & Ideen falls Sie Rückmeldung zu unseren Features geben wollen, hier finden Sie auch die Roadmap für zukünftige Entwicklungen.

Release Notes für Update 2021.37

Einkauf

  • Der „Zurück in Ihr System“ Button wird im Falle einer Punchout-Warenkorbübertragung nach dem Absenden deaktiviert, damit ein mehrfaches Übertragen des Warenkorbs nicht mehr möglich ist.

Verkauf

  • Die Langbeschreibung zu einem Produkt ist nun auch im B2B-Portal sichtbar, falls vorhanden.
  • ​Bei den einzelnen Positionen eines Angebots wird der inkludierte bzw. exkludierte Steuerbetrag nun nicht mehr neben den Preisen aufgeführt.

Katalog

  • Für das BMEcat-Format kann optional ein Standard-Bildlink angegeben werden, welcher ausgegeben wird, wenn kein Bildcontent für ein Produkt vorhanden ist.
  • Für das BMEcat-Format können optional im Header Buyer-ID, Buyer-Name, Supplier-ID und Supplier-Name konfiguriert werden, um die Kataloge an den Kunden anzupassen.

Plattform

  • Der API Endpoint „/business/deals/{view}.{type}“ unterstützt für Datumsparameter optional das Zeitzonenformat in der Form von „+hh:mm“.
14.09.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.36

Verkauf

  • Die im Metriken-Tab eines Kundenportals angezeigte Tabelle wurde um das Bestellvolumen des aktuellen und vorherigen Monats ergänzt.
  • Im Metriken-Tab sind die Daten des aktuellen Tages nicht enthalten. Dies wurde nun auch als schriftlicher Hinweis auf der entsprechenden Seite hinzugefügt.
  • Die Kundensuche im Metriken-Tab eines Kundenportals funktioniert nun unabhängig von der Groß- und Kleinschreibung der Suchbegriffe.
  • Bei der Auswahl der primären Bezugsquelle eines Produktes wird, wenn mehrere Bezugsquellen aufgrund der Preisrundung den gleichen errechneten Verkaufspreis (VK) erhalten, jenes mit dem geringsten Händler-Einkaufspreis (HEK), sprich der höheren Marge, bevorzugt.
  • Die Umsatzstatistik in der Portalkonfiguration der Kundenansicht wurde entfernt.

Katalog

  • Im Produkt-Designer können wiederkehrende Preise für eigene Produkte und Bundles festgelegt werden, beispielsweise für Wartungsverträge wie im obigen Bild. Diese Preise werden in der B2B Suite für die entsprechenden Produkte nun auch auf dem Dashboard, in der Produktsuche sowie im Produktheader angezeigt.
07.09.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.35

Einkauf

  • Die Anzeige und das Laden der Warenkörbe in dem Auswahlmenü der Kopfzeile wurde auf 50 Warenkörbe beschränkt.

Verkauf

  • Die Metriken der B2B-Kundenportale wurden um eine Tabelle erweitert, die es ermöglicht, einzelne Kunden auszuwählen.

Plattform

  • In der API kann der Zeitraum zum Filtern von Bestellungen nach Änderungsdatum jetzt auch mit Stunde, Minute und Sekunde angegeben werden, anstatt wie bisher nur mit Jahr, Monat und Tag.
31.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.34

Verkauf

  • Beim Einlesen von cXML-Dokumenten wird ab sofort auch das Feld „ManufacturerPartID“ ausgelesen und in das entsprechende OpenTrans-Format konvertiert.

Plattform

  • Bei der Generierung von Versandbestätigungen über den ITscope Partner Test Account werden neben normalen Seriennummern jetzt auch Seriennummern vom Typ „IMEI“ in das Dokument geschrieben.
24.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.33

Verkauf

  • Um die Performance von B2B-Portalen zu erhöhen, wurde die Verwendung des Caches optimiert.

Plattform

  • ITscope Supplier BI wurde als Vertragsoption von der Account-Seite entfernt. Kunden mit bestehendem ITscope Supplier BI Vertrag sehen diesen weiterhin.
18.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.32

Einkauf

  • Die EDI-Anbindung zur TIM AG verhält sich nun auch zuverlässig, wenn keine Angebotsnummer vorhanden ist.

Verkauf

  • Bei Bestellungen über XaaS-Portale, deren Positionen ein Seriennummer-Update über den Lieferschein bekommen, werden die dazugehörigen Assets nun automatisch mit den entsprechenden Daten aktualisiert.
  • Die Bezeichnung „Shopbestellung“ bei Aufträgen und Bestellungen wurde in „B2B-Bestellung“ umbenannt.
  • Das Ergebnis der Firmen- oder Kontaktsuche wird beim Erstellen eines Angebots automatisch ausgewählt, sofern es ein eindeutiges Ergebnis zum eingegebenen Suchbegriff gibt und zudem außerhalb der Suche navigiert wird, z.B. durch Klicken auf ein anderes Element.
  • Angebote, deren Ersteller nicht mehr auf ITscope existieren, können trotzdem weiterhin geöffnet werden.

Katalog

  • Es wird nun sichergestellt, dass Bilder von Produkten und Bundles, welche im Produkt-Designer angelegt wurden, zuverlässig angezeigt werden.
10.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.31

Katalog

  • Im Produkt-Designer angelegte Bundles können nun nach Kategorie sortiert werden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Kategorie“ am Anfang der Liste der Bundles.
  • Für eigene Produkte und Bundles im Produkt-Designer kann nun ein Festpreis als Verkaufspreis angegeben werden.
06.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.30

Einkauf

  • Die EDI-Anbindung für den Distributor TIM AG ist jetzt live.
  • Beim Vorbereiten von Bestellungen wird für die Kontakt-E-Mail in der Rechnungsadresse die Login-E-Mail verwendet, falls keine abweichende E-Mail-Adresse in den eigenen Kontaktdaten hinterlegt ist.

Verkauf

  • Der Tab für Metriken in der Kundenportalverwaltung wurde um Transaktions-Metriken erweitert.
  • In der B2B Suite wird dem eingeloggten Portal-Betreiber die Preisberechnung in einem Popup angezeigt.
  • Bei Bestellungen aus XaaS-Portalen werden nun automatisch die dazugehörigen Assets erzeugt.

Plattform

  • Um eine höhere Sicherheit beim herunterladen der Desktop-App zu gewährleisten, wurde der Download-Link für die Desktop-App angepasst.
27.07.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.29

Verkauf

  • Registrieren sich Kunden für ein B2B Portal, wird die Benachrichtigungs-E-Mail jetzt standardmäßig nur an die Portalverantwortlichen gesendet.
  • API-Bestellungen, welche über openTRANS übermittelt werden, können nun eine Kurzbeschreibung („DESCRIPTION_SHORT“) mit bis zu 1024 Zeichen enthalten.
  • Verpackungseinheiten werden beim Importieren von openTRANS-Aufträgen richtig erkannt, und für über die API empfangene Bestellungen korrekt angezeigt.
  • Die API 2.1 wurde erweitert, sodass B2B- oder XaaS-Betreiber grundlegende Informationen zu ihren Kunden aus Portalen abfragen können.

Katalog

  • Wenn bei einem Bundle der Preis aus der Summe der Stückliste bestimmt werden soll, aber gleichzeitig auch ein Festpreis in der Produktliste der B2B Suite gesetzt ist, hat der Festpreis Vorrang und wird entsprechend als Bundlepreis verwendet.
  • Eigene Produkte und Bundles, die am Vortag angelegt wurden, sind auch nach dem nächtlichen Durchlauf verfügbar.
20.07.2021|Changelog DE|
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Events

Lernen Sie uns persönlich kennen

Messen, Ausstellungen, Events, Roadshows & mehr

ITscope on Tour

Mehr als 7.800 aktive Kunden, 420 Distributoren und 3 Millionen ITK-Produkte: Auf ITscope.com ist die IT-Branche zu Hause. Natürlich sind wir daher auch auf den großen Events der Branche vertreten. Ob Messen, Partnertage, Roadshows, Fachveranstaltungen oder andere Events – erleben Sie ITscope hautnah & in Ihrer Nähe! Lassen Sie sich die neuesten Funktionen von ITscope vorstellen, stellen Sie Fragen rund um den ITK-Handel und sprechen Sie mit uns über die gemeinsame Zusammenarbeit.

Webinar on Demand

Neuer Antrieb für Ihren Managed Services-Vertrieb

Im Webinar erfahren Sie, wie Sie …

  • … auf einer Plattform Ihre gesamte Produktpalette inklusive Managed Services anbieten & erfolgreich vertreiben

  • … XaaS-Produkte designen & diese mit Ihren Services sowie einem 3 Millionen Produkte umfassenden ITK-Katalog bündeln

  • … Ihrem Vertriebsteam eine genaue Übersicht aller auslaufenden Verträge & neu zu beschaffenden ITK-Produkte liefern & dadurch neue Verkaufschancen generieren

  • … Ihren Kunde alle Leistungen & Produkte Ihres Systemhauses auf einen Blick anbieten – & damit die Kundenbindung enorm steigern

Webinar on Demand mit Systemhaus.One

5 Praxistipps, wie Systemhäuser wiederkehrende Prozesse automatisieren

Im Webinar erfahren Sie, wie Sie …

  • … Ihre Beschaffungs- und Bestellabwicklungsprozesse automatisieren und damit deutlich vereinfachen sowie Zeit und Ressourcen sparen

  • … manuelle Prozesse und daraus resultierende Fehler auf ein Minimum reduzieren und die Qualität Ihrer Daten erhöhen

  • … eine ERP-Komplettlösung optimal in Ihr Tagesgeschäft integrieren und effizient nutzen

  • … einen Mehrwert für Ihre Kunden schaffen und gleichzeitig Ihren eigenen Umsatz steigern

Kostenlose Aufzeichnung ansehen

Sie haben Fragen zu unseren Events?

Annika van Zwoll
Junior Sales Manager

3 Jahre B2B Suite: Das sagen Betreiberinnen und Betreiber

 

Im August feiert die B2B Suite Geburtstag: Seit inzwischen drei Jahren ist unsere eCommerce-Lösung fester Bestandteil des ITscope Portfolios – und natürlich auch bei vielen IT-Systemhäusern. Den diesjährigen Geburtstag haben wir daher zum Anlass genommen, eben diese zu Wort kommen zu lassen.

Was ist die B2B Suite?
Die B2B Suite ermöglicht Ihnen den digitalen Direktvertrieb an Ihre Kunden – ohne dafür aufwändige Shopsysteme aufzusetzen. Mit der B2B Suite lassen sich kundenindividuelle Shopinstanzen aus der Cloud mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugen – ganz ohne aufwändige Individualentwicklung. Auf diese Weise bieten die Betreiber, also Systemhäuser, ihren Bestandskunden aus einer Hand ein vollwertiges eProcurement Portal mit elektronischer Bestellung und integrierten Freigabeprozessen. Dies spart allen Parteien wertvolle Zeit und erhöht gleichzeitig die Kundenbindung – und Ihren Handelsumsatz.

 

Mehr als 50 Firmen haben die B2B Suite inzwischen aktiv im Einsatz, einige davon erst seit kurzem, andere wiederum seit der Einführung. Wir haben bei den Betreiberinnen und Betreibern nachgefragt, was bei der B2B Suite gut läuft und natürlich auch, was wir noch besser machen können. Das sind die Antworten:

Ganz besonders schätzen die Befragten, dass die B2B Suite es ihnen ermöglicht, ihr Handelsgeschäft umfassend zu vereinfachen und zu beschleunigen, indem manueller Aufwand deutlich reduziert wird. Auch seitens der Industriekunden reduziert sich der Aufwand, beispielsweise innerhalb des Angebots- und Bestellprozesses oder bei der Produktsuche. Kundenbestellungen können außerdem automatisiert ins eigene ERP (Enterprise Resource Planning) übertragen werden – eine weiterer Faktor, der Zeit spart.

Und auch wenn es banal klingt: Es ist ein immenser Vorteil für Systemhäuser, ihren Kunden die Möglichkeit zu bieten, ITK-Produkte online zu beziehen. Nicht nur kann zusätzliches Handelsgeschäft generiert werden, da der Kunde weitere Produkte findet, die er sonst vermutlich nicht anfragen würde oder nützliches Zubehör entdeckt. Die umfassenden Such- und Filterfunktionen sind ein echter Mehrwert im Kundenservice. In Summe zahlt sich das für viele der Befragten in einem großen Vertrauen und einer gestärkten Kundenbindung aus.

Ich habe schon viele IT-Shops gesehen, aber eurer ist mit Abstand der Beste!“ Über solches Feedback freuen sich nicht nur die Systemhäuser, die die B2B Suite im Einsatz haben, sondern natürlich auch wir. Bei nahezu allen Befragten ist das Feedback, welches sie von ihren Kunden aus der Industrie erhalten, durchweg positiv. Besonders gelobt wird die unkomplizierte und schnelle Bedienbarkeit, die übersichtliche Gestaltung der einzelnen Produktsparten und der direkte Einblick in die Verfügbarkeiten.

Die Hälfte der Befragten empfindet den technischen und zeitlichen Aufwand, den die B2B Suite während des ersten Setups und auch im täglichen Umgang mit sich bringt, als absolut angemessen. Rund ein Drittel schätzt ihn sogar als gering ein, wohingegen der Rest ihn als hoch bewertet.

Ähnlich sieht das Stimmungsbild aus bei den Kosten für die B2B Suite im Verhältnis zu dem Nutzen: Auch hier empfindet die Hälfte der Befragten die Kosten als angemessen, 37 Prozent stufen sie als hoch ein und rund 13 Prozent wären sogar dafür bereit, für den gebotenen Funktionsumfang noch mehr bezahlen und beziffert die Kosten als gering bzw. sehr gering.

Insgesamt zeigen sich über 80 Prozent der Befragten zufrieden oder sehr zufrieden mit der B2B Suite. Und das schlägt sich auch in der Weiterempfehlungsrate nieder: Rund 60 Prozent würden die B2B Suite wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich an andere Systemhäuser oder IT-Dienstleister weiterempfehlen.

Vielleicht auch an Sie? Wir empfehlen Ihnen auf jeden Fall, sich einmal intensiver mit unserer Lösung auseinanderzusetzen. Wenn Sie also die B2B Suite näher kennenlernen und erfahren möchten, welche Vorteile sie speziell für Ihr Unternehmen bietet, dann lassen Sie sich individuell von uns beraten.

Beratungstermin anfordern

Seit neustem haben Sie auch die Möglichkeit, die B2B Suite um eine Lösung für XaaS, kurz für Anything as a Service, zu erweitern. Damit können Sie Ihren Kunden nicht nur Hard- und Software, sondern auch Managed Services auf individuellen Portalen zur Verfügung stellen. Außerdem gelingt es damit, eigene Produkte selbst anzulegen, zu bundlen und zu verkaufen – beispielsweise Ihren Einrichtungsservice direkt in Kombination mit dem neuen Notebook. Bereits 13 Systemhäuser arbeiten als Early Adopter gemeinsam mit uns an der Weiterentwicklung der Lösung, um sie optimal an die Anforderungen der Branche anzupassen.

Sie möchten mehr erfahren oder selbst als Early Adopter maßgeblich an der Entwicklung teilnehmen?

Unverbindlichen Beratungstermin anfordern

 

30.08.2021|

JAM Software: Die Heimat von TreeSize jetzt auch auf der ITscope Plattform unterwegs

 

Mit mehr als 200.000 Kunden weltweit versorgt die JAM Software GmbH von Trier aus primär den B2B-Markt mit professioneller Software aus den Bereichen File & Disk Space Management, Banking & Telephony, Monitoring & Diagnosis sowie Developer Components. Etwas mehr als 30 Mitarbeiter:innen sorgen bei JAM, der Heimat von TreeSize, für rund 3,2 Millionen Downloads im Jahr. Um noch mehr Kund:innen erreichen zu können, ist JAM Software von nun auf der ITscope Plattform vertreten.

Kleines Unternehmen, große Ambitionen: JAM Software ist davon überzeugt, dass eigenständige Teams mit flachen Hierarchien Großes leisten können. Deswegen hat JAM den hohen Anspruch, nicht nur seine Lösungen ständig zu erweitern und zu verbessern, sondern auch neue Kund:innen zu erreichen. Mit dieser Firmenphilosophie hat es JAM Software in die Liste der Hidden Champions in Rheinland-Pfalz geschafft.

Warum ITscope für JAM Software der richtige Partner ist: ITscope bietet eine standardisierte Plattform für Reseller und Systemhäuser, die einen einfachen und schnellen Zugang zu Produkten ermöglicht. Somit haben auch die ITscope Kund:innen ab sofort eine attraktive Möglichkeit, Produkte zu beziehen, die bereits viele Unternehmen aller Größenordnungen u.a. in den Bereichen File & Storage Management, sowie Mail Server Security unterstützen. Mit der Exchange Server Toolbox von JAM Software erhalten Kund:innen zum Beispiel ein geprüftes E-Mail Archivierungssystem inklusive Spam- und Virenschutz.

Mit guten Lösungen in eine aussichtsreiche Zukunft: Der weltweite Vertrieb von professioneller Software ist eine spannende Aufgabe und JAM Software freut sich sehr, auch mit ITscope zusammen arbeiten zu können. In Zukunft plant JAM Software, über ITscope noch mehr verschiedene Lizenzarten anzubieten, um jeden Einsatzbedarf abzudecken.

 

Erfahren Sie mehr über JAM Software

 

Der Channel stellt sich vor

Sie möchten ebenfalls in unserem Newsletter präsent werden und sich sowie Ihre besonderen Mehrwerte anderen ITscope Nutzern vorstellen? Bei Interesse reicht eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir senden Ihnen alle relevanten Details zu.

 

17.08.2021|

Lange Lieferzeiten im Channel: Die Chip-Knappheit hält an

 

Der Mikrochip-Mangel hält die Weltwirtschaft weiterhin in Atem. Nach Angaben von Gartner wird die Knappheit sehr wahrscheinlich noch bis ins Jahr 2022 andauern. Analysen der ITscope-Plattform zeigen, dass die Preise nach dem Peak im Mai wieder fallen, von einem Normalzustand kann man aber noch lange nicht sprechen.

Karlsruhe, 29.07.2021 – Weiterhin sorgen Chip-Engpässe für Produktionsverzögerungen und auch der Channel bleibt davon natürlich nicht verschont. Die Knappheit beeinflusst ITK-Lieferungen derzeit massiv, wie uns erst kürzlich einer unserer Kunden aus dem Systemhausumfeld erzählte: Sein Kunde aus der Industrie wiederum wollte einen Laptop bestellen, was er ihm auch bestätigte – allerdings mit einer Lieferzeit von drei Monaten. Was der Industriekunde als kleinen Scherz aufgefasst hatte, stellte sich als vollkommen ernst gemeint heraus, wie er nach einigen Wochen schmerzlich feststellen musste.

Unterhaltungen wie diese werden aktuell häufiger geführt, denn die Lieferzeiten vieler Produkte verzögern sich extrem – der vorherrschende Mangel an Mikrochips hat die weltweite Wirtschaft noch immer fest im Griff. Wie sich das auf die ITK-Branche auswirkt, haben wir bereits vor einigen Wochen analysiert – doch bisher hat sich die Situation kaum verbessert.

Angaben des Marktforschungsinstituts Gartner zufolge wird die Knappheit noch bis ins Jahr 2022 andauern und die Produktion vieler elektronischer Geräte massiv einschränken. Doch warum ist keine Besserung in Sicht, sondern vielmehr das Gegenteil der Fall? Laut Gartner sind es weniger die hochindividualisierten Chips, die die Probleme verursachen, sondern standardisierte “Massenware”-Chips. In diesem Bereich steht eine geringe Marge einer hohen Marktkonzentration gegenüber, die die Flexibilität des Markts stark einschränkt – schnell die Produktion hochzufahren ist dabei nicht möglich. Die bis vor einigen Monaten noch vorhandene Ware wurde während der Pandemie in besonders gesuchte Produkte, wie beispielsweise Notebooks, verbaut. Jetzt sind die Vorräte aufgebraucht, Nachschub kann nur sehr langsam nachproduziert werden und in der Konsequenz bleiben die Preise weiterhin hoch.

Dieses Bild spiegelt auch die ITscope Plattform wieder: Zwar haben sich die Verfügbarkeiten wieder etwas stabilisiert, trotzdem liegen die Preise immer noch deutlich über dem “Vorkrisenniveau” – wie auch das Beispiel der seit 2016 gelisteten Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate zeigt. Seit der letzten Analyse Ende Mai ist der HEK zwar merklich gefallen, liegt aber mit aktuell 165 Euro immer noch um ungefähr 30 Prozent über dem HEK von rund 120 Euro zu Beginn des Jahres.  

 

Preis/Lager/Status-Historie Seagate Backup Plus Hub (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Juli 2021

 

Interessant ist auch das Beispiel der NVIDIA Quadro P620 von HP, einer seit 2018 gelisteten Grafikkarte: Mit Abfallen des Bestands Ende Juni steigt der HEK auf einen Wert, der noch über dem Markteinführungspreis (rund 200 Euro) der Grafikkarte liegt – nämlich auf aktuell über 220 Euro. Im Vergleich zum Jahresbeginn hat sich der HEK von damals 115 Euro damit fast verdoppelt.

 

Preis/Lager/Status-Historie HP NVIDIA Quadro P620 (Hst.-Nr. 3ME25AA) Januar bis Juli 2021

 

Auch im ITscope Marktbarometer des letzten Quartals zeichnete sich die Chip-Knappheit, vor allem im Bereich der Grafikkarten, deutlich ab. Die erst- und zweitplatzierte Grafikkarten, beide vom Hersteller MSI, erreichen allein jeweils über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. 

Der Blick in die Zukunft ist aktuell ungewiss: Intels CEO Pat Gelsinger erwartet sogar, dass sich Angebot und Nachfrage in Bezug auf Chips nicht vor 2023 wieder in Einklang bringen lassen. Abnehmer müssen sich also auch zukünftig auf Lieferverzögerungen einstellen.


Die ITscope-Plattform bietet Ihnen dafür auch während der aktuellen Lage den perfekten Markteinblick: Wer hat wieviel von welchem Artikel auf Lager? Und zu welchem Preis? Dank einfacher Produktsuche, übersichtlichem Preisvergleich und mehr als 400 verschiedenen Lieferanten erhalten Sie bei ITscope Antworten auf diese Fragen. So haben Sie zwar keine Lösung für die generelle Chip-Knappheit, aber eine Ausweichmöglichkeit, um Ihre Kunden weiterhin bedienen zu können.

 

28.07.2021|

ITscope ist Teil der weclapp-Familie

 

Bereits seit mehreren Jahren arbeitet ITscope in enger Partnerschaft mit der weclapp SE zusammen. Umso mehr freuen wir uns jetzt, diese Teamwork noch weiter zu stärken und uns mit geballter Power weiterzuentwickeln – denn seit Mitte Juli sind wir Teil der weclapp-Familie!

Als eigenständiges Tochterunternehmen der weclapp SE führen wir unsere Plattform sowie alle weiteren Services, die wir den ITscope-Nutzern bieten, selbstverständlich wie gewohnt weiter. Das bedeutet konkret: Für Sie als unsere Kunden und Partner ändert sich dadurch nichts. Gemeinsam verfolgen wir das Ziel, zukünftig unser Leistungsangebot noch mehr zu erweitern und Synergieeffekte optimal zu nutzen. 


Was ist weclapp?
Die weclapp SE wurde 2008 gegründet und bietet seit 2013 die gleichnamige cloudbasierte Plattform an. weclapp hat sich zum Ziel gesetzt, kleinen und mittelständischen Unternehmen den Arbeitsalltag durch moderne Software zu vereinfachen. Von der Kundenverwaltung und Auftragsabwicklung über die  Rechnungsstellung  bis hin zur  Finanzbuchhaltung – mit weclapp  können Sie alle wichtigen Geschäftsprozesse intelligent in einer All-in-One Software steuern.

Was bietet die weclapp-Schnittstelle?
Viele ITscope-Kunden nutzen weclapp als ERP-Plattform. Mit der Schnittstelle von weclapp zu ITscope können gemeinsame Kunden auf sämtliche in ITscope gelistete ITK-Artikel zugreifen, in Angebote übernehmen und dann direkt nach weclapp importieren. Preise, Artikelvarianten und Lagerbestände lassen sich hierbei recherchieren und direkt miteinander vergleichen.
Das Daily Business wird damit deutlich einfacher: Informationen zu Artikeln, Einkaufspreisen und Lieferanten werden per Import im weclapp ERP-System automatisch verfügbar gemacht. Die manuelle Erfassung von Artikeln entfällt, die Automatisierung sorgt stattdessen für eine Vereinfachung aller Folgeprozesse.

 

Sie möchten mehr zum Thema erfahren? Dann finden Sie hier alle Infos zur weclapp-Schnittstelle und in der Pressemitteilung nähere Details zur Zusammenarbeit von ITscope & weclapp.

 

28.07.2021|

Neue Listings im Juli

 

Insgesamt elf neue Lieferanten haben sich in den letzten Monaten dem ITscope-Netzwerk angeschlossen. Neben sieben Lieferanten mit Sitz in Deutschland sind nun auch die belgische Digoo IT Distribution BV, der tschechische Distributor Arles s.r.o., die dänische Globecom ApS sowie die Copymax Ltd. mit Sitz in Estland Teil von ITscope.

Dank des ebenfalls kürzlich abgeschlossenen Listings von sowohl der ALSO Nederland B.V. als auch der ALSO België schließen sich zwei wichtige Akteure des ITK-Channels in Benelux unserer Handelsplattform an. Im Zuge des neuen Listings wurden beide auch um eine EDI-Anbindung erweitert.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

 

LandFirmaBestellanbindungLieferung an EndkundenGelistet seit
Kern & Stelly Medientechnik GmbH15.07.2021
M-Medientechnik GmbH08.07.2021
netgo GmbH01.07.2021
Serverhero GmbH28.06.2021
Cristie Data GmbH24.06.2021
Digoo IT Distribution BV24.06.2021
Arles s.r.o.23.06.2021
GlobeCom ApS 17.06.2021
Copymax Ltd.16.06.2021
Elbmatic GmbH01.06.2o21
Effzet GmbH20.05.2021

 

Angebunden per EDI

Außerdem gibt es zwei weitere Bestandslistings, die um eine EDI-Anbindung mit elektronischem Belegaustausch erweitert wurden:

 

LandFirmaEDI-AnbindungLieferung an EndkundenEDI seit
ComLine GmbH07.07.2021
EFB Elektronik GmbH22.06.2021

 

 

28.07.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Aus dem Inhalt:


Ablöse an der Spitze – wer wird neuer Notebook-Star? ITscope Marktbarometer Q2/2021

Karlsruhe, 22.07.2021 – Chip-Engpässe setzen den Channel unter Druck, Grafikkarten sind heiß begehrt und auch bei Komplettsystemen ist die Nachfrage wieder da. Microsoft bleibt erfolgreich mit dem Surface Pro 7, das iPhone SE ist auch in diesem Quartal Smartphone-Champion und Intel kommt AMD in der CPU-Führung gefährlich nah.

Mit den steigenden Temperaturen des zweiten Quartals und den zurückliegenden Lockdown-Monaten wächst der Wunsch nach mehr Abwechslung. Sinkende Inzidenzen und eine stetig zunehmende Impfquote ermöglichten seit Mai mehr und mehr Lockerungen: Café- und Restaurantbesuche sind wieder möglich, sogar dem Nachmittag im Freibad steht aktuell nichts mehr im Weg. Zum 01. Juli 2021 endete außerdem die Homeoffice-Pflicht und die bislang verlassenen Büros füllen sich allmählich wieder. Welche Auswirkungen die Aufhebung der Homeoffice-Pflicht für die ITK-Branche hat, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Fest steht aber schon jetzt, dass die Klickzahlen in den relevanten Kategorien rund um Homeoffice-Equipment seit dem enormen Peak Ende 2020 wieder auf Normalniveau zurückgegangen sind. 

Weiterhin beschäftigt allerdings noch ein anderes Problem die ITK-Branche: Engpässe bei Mikrochips, die in so gut wie jedem elektrischen Gerät verbaut und damit auch für IT- und Telekommunikationsgeräte unverzichtbar sind, bestimmen seit Monaten die Produktionsabläufe vieler ITK-Hersteller. Insbesondere Grafikkarten, die zuletzt noch aufgrund des explodierten Bitcoin-Kurses und dem damit verbundenen Hype um Kryptomining stark nachgefragt wurden, stehen nun unter einem zusätzlichen Druck. 

“In der Kategorie der Grafikkarten zeichnet sich die Problematik ganz deutlich bei Beständen und Preisen ab. ITscope bietet hierfür Einblick in aktuelle Verfügbarkeiten bei über 400 Distributoren sowie eine umfangreiche Auswahl an Alternativmodellen, womit wir Systemhäuser und Reseller aktuell zumindest etwas unterstützen können”, erklärt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei der ITscope GmbH.

Trotz der angespannten Situation schafft es mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte an die Spitze unserer Highflyer-Charts. Auch Apples neuestes Gadget, das AirTag, liegt weit vorne, genau wie das Samsung-Smartphone Galaxy A52.

Bei der Auswertung der Einzelkategorien der ITscope Plattform gibt es bei den Notebooks ganz besondere News: Das ThinkPad E15 20RD muss die Führung abgeben und die Konkurrenz übernimmt Platz 1. Bei den TFTs bleibt nach wie vor Dells Spitzenreiter P2419H vorne, im Tablet-Segment sichert sich Microsoft die Pole Position. Hinsichtlich der Klickzahlen schneiden auch die Grafikkarten, trotz Verfügbarkeitsschwierigkeiten, gut ab und MSI zählt zu den absoluten Gewinnern der Kategorie. Bei den Komplettsystemen scheint nach mehreren schwierigen Quartalen nun endgültig wieder Normalität eingekehrt zu sein.

 

Highflyer: Die heißesten Sommertrends von MSI, WD und Dell

Hot or not? ist nicht nur im Sommer, sondern in jedem Quartal aufs Neue das Motto unserer Highflyer-Charts, welche die aussichtsreichsten Neueinsteiger der unterschiedlichen Kategorien der ITscope-Plattform umfasst. Belegen in den Einzelkategorien bestimmte Produkte teils über mehrere Quartale hinweg ihren Stammplatz, dürfen zum Rennen um die Spitzenplätze bei den Highflyer-Charts nur Produkte antreten, die ganz neu auf dem Markt sind.

Schon seit einer ganzen Weile sind Grafikkarten Mangelware im Channel und daher, wenn überhaupt, nur zu horrenden Preisen erhältlich. Mehrere Faktoren tragen dabei zu dieser Situation bei: War es zuletzt noch der Lockdown, der digitale Entertainmentformate besonders reizvoll machte, beeinflusste auch der Krypto-Boom sowie die weiterhin bestehenden Chip-Engpässe den Grafikkarten-Markt. Diese große Nachfrage schlägt sich auch in unserem Platz 1 nieder, worauf mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte klettert, die – Überraschung – aktuell auch bei keinem deutschen Lieferanten erhältlich ist.

Mit rund 1.500 Klicks schnappt sich die Red Plus NAS Hard Drive von WD Platz 2. Im Vergleich zu Festplatten der WD Red-Serie, die auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik setzen, steht die Bezeichnung WD Red Plus für Festplatten, die das herkömmliche Aufzeichnungsverfahren CMR einsetzen. Bei den Modellen der WD Red Plus handelt es sich daher eigentlich um keine neue Serie, sondern lediglich um eine Umbenennung der CMR-basierten WD Red. Wer kein SMR nutzen möchte, greift unter anderem also zur Red Plus NAS Hard Drive – und das geht einigen Nutzern so: Die SMR-Technik stößt aufgrund potenzieller Leistungseinbußen in Verbindung mit RAID-Konfigurationen und dem ZFS-Dateisystem im NAS-Bereich auf Kritik. Laut Hersteller reichen die SMR-Modelle für den Einsatz im kleinen Büro oder Home Office aber absolut aus. 

Unser letzter Highflyer, der es als Platz 3 aufs Treppchen schafft, ist die Thunderbolt Dock WD19TBS von Dell. Mit mehreren Anschlüssen, darunter ein Thunderbolt 3, zwei DisplayPorts, HDMI-, USB-C- und USB-C-3.1-Anschluss bietet die Dockingstation eine umfangreiche Auswahl. Praktisch ist außerdem die ExpressCharge-Funktion, die es ermöglicht, den Akku in einer Stunde bis zu 80 Prozent aufzuladen. Mit 180 Watt liegt die Dock WD19TBS auch eine ganze Ecke über dem üblichen Wert von ungefähr 100 Watt bei USB-C-Anschlüssen. 

Auf Platz 5 landet der Intel Core i7-11700K: Der Achtkerner, der auf Basis der neuen Rocket Lake-Architektur entwickelt wurde, taktet mit 3,6-5 GHz und kann dank Hyperthreading bis zu 16 Threads gleichzeitig bearbeiten. Den neuen Ryzen 7 CPUs auf Zen 3-Basis kann Intel mit dem i7-11700K dennoch nicht das Wasser reichen. 

Innovativ wirds auf Platz 7 mit dem AirTag, der Neuheit aus dem Hause Apple: Das AirTag ist ein Anti-Verlust Bluetooth-Tag, das beispielsweise am Schlüssel oder der Brieftasche – also Dingen, die gerne mal verlegt werden – befestigt wird. Ist dann der Schlüssel wieder einmal nicht auffindbar, sendet das AirTag ein Bluetooth-Signal aus, welches zum Beispiel via Smartphone über das “Wo ist?”-Netzwerk empfangen werden kann. Befindet sich das gesuchte Objekt in der Nähe, folgt man einem Ton, um den verlegten Schlüssel zu finden.
Datenschutz wird dabei besonders großgeschrieben, laut Apple werden sämtliche Standortdaten nie gespeichert und nur verschlüsselt übertragen. Mit einem HEK von rund 30 Euro ist das AirTag im Vergleich zu anderen Apple-Geräten recht günstig. Will man es aber, wie im Beispiel, für den Schlüssel nutzen, kommen nochmals knapp 30 Euro für einen passenden Schlüsselring dazu. 

Ein eher ungewöhnliches Produkt findet sich diesmal auf Platz 15 der Highflyer-Charts: Mit dem Nasaltest von NanoRepro landet ein COVID-19-Produkt aus der neuen, gleichnamigen Produkt-Kategorie auf ITscope in unserem Ranking. Noch immer ist der morgendliche Selbsttest vor Betreten der Büroräumlichkeiten bei vielen Betrieben für Nicht-Geimpfte verpflichtend. Mund- und Nasenschutz zählt ebenfalls zum alltäglichen Begleiter im Büro – auch davon findet sich mit dem schwarzen FFP2 Einmalmundschutz im 20er-Karton ein Vertreter auf Platz 26

 

TFTs: HP macht Dell große Konkurrenz

Auch nach sieben Quartalen in Folge liegt der P2419H von Dell noch an der Spitze der Monitor-Charts. Doch die große Begeisterung scheint etwas nachzulassen, denn die Klickzahlen haben sich im Vergleich zum Vorquartal von 14.000 auf nur noch knapp 8.000 Klicks fast halbiert. Um die Führung aber abzusichern nimmt Dell mit dem P2719H gleich noch den Platz 2 ein: Die 27 Zoll-Variante kann sich in diesem Quartal um nahezu 1.000 Klicks verbessern. HP allerdings holt weiter auf und ist Dell in der Top 10 dicht auf den Fersen. Obwohl die drei Modelle E24i G4, E24 G4 und E27 G4 deutlich neuer sind, kann HP preislich mit dem erst- und zweitplatzierten von Dell locker mithalten.

Von ganz weit hinten direkt in die Top 10 auf Platz 7 schafft es der seit Anfang des Jahres gelistete C34H890WGR von Samsung: Mit einem 34 Zoll-Bildschirm bietet der Curved-Monitor ausreichend Fläche für unterschiedliche Arbeitsbereiche, ohne auf einen zweiten Bildschirm zurückgreifen zu müssen. Eine Auflösung von 3440 x 1440 Pixel sorgt für scharfe Bilder, die von Samsung entwickelte Flicker-Free-Technologie und ein spezieller Augenschutz-Modus bieten zusätzlichen Komfort und bewahren die Augen vor Ermüdung.

 

Smartphones: Wasserdichte Outdoor-Phones hoch im Kurs

Wieder ein Sieg für das iPhone SE: Über 4.000 Klicks sorgen für einen ordentlichen Vorsprung zum zweitplatzierten iPhone 12, welches nur 1.650 Klicks erreicht. Insgesamt bleibt die Smartphone-Top 10 weiterhin in Apples Hand.

Spannend wird es erst wieder auf Platz 14, wo sich mit dem Samsung Galaxy A52 ein ganz frischer Neueinsteiger findet, der es auch in den Highflyer-Charts weit nach oben geschafft hat. Das erst seit Mitte März dieses Jahres gelistete Smartphone bringt einige technische Ausstattungsdetails mit, die den Preis von rund 300 Euro im HEK wirklich unschlagbar machen, wie das helle OLED-Display, eine gute Kamera und ein ausdauernder Akku. Gerade im Sommer nicht zu unterschätzen ist auch die IP67-Zertifizierung, die laut Hersteller sowohl die Staubdichte als auch den Schutz vor zeitweiligem Untertauchen bis maximal 1 Meter Wassertiefe für maximal 30 Minuten definiert. 

Auch wenn es für Huawei nur bei Platz 28 bleibt, ist das für den chinesischen Hersteller im Vergleich zu vorhergehenden Quartalen ein vorzeigbares Ergebnis. Mit dem P30 lite New Edition erhält Huaweis Einsteigermodell ein Update: Ein zuverlässiges Smartphone mit viel Speicherplatz, das mit einer ausgezeichneten Performance, guter Akkulaufzeit und attraktiven Fotoaufnahmen überzeugt. Allerdings nur bei Tageslicht: Wird es dunkel, dann bekommt die Kamera ihre Schwierigkeiten. 

Noch weiter hinten stößt man auf echte Besonderheiten – wie das CAT B35 auf Platz 46. Das Mobiltelefon aus dem Jahr 2018 ist ein absoluter Outdoor-Held und für jedes Abenteuer gerüstet: So zeigt es sich im Härtetest sturzfest, auch bei Minusgraden gut bedienbar und wasserdicht nach IP68 – eine Zertifizierung die, im Gegensatz zu IP67, auch Schutz gegen dauerndes Untertauchen bietet. Das robuste Outdoorphone ist schon für günstige 80 Euro im HEK zu haben. 

 

Tablets: Microsoft mit Surface Pro 7 erneut in Führung

Bei den Tablets gibt es in diesem Quartal nur wenig Veränderung: Mit großem Vorsprung von über 9.000 Klicks sichert sich das Microsoft Surface Pro 7 in der platingrauen Ausführung mit 256 GB Speicherplatz erneut die Führung. Apples iPad in 10.2” liegt mit nur rund 4.000 Klicks in deutlichem Abstand dahinter auf Platz 2. Microsofts Neueinsteiger aus dem letzten Quartal, das Microsoft Surface Pro 7+, hat sein Ranking ebenfalls verbessern können und klettert von 19 auf Platz 11. 

Ansonsten tut sich nicht allzu viel bei den Tablets. Erst auf Platz 25 landet mit dem Apple 12.9-inch iPad Pro ein Neueinsteiger in den Tablet-Charts. Das seit Ende April gelistete iPad, dass es auch in den Highflyer-Charts auf Platz 8 schafft, kommt dank Mini-LED-Technik mit dem laut Computer Bild derzeit besten Bildschirm auf dem Tablet-Markt. Das 12,9 Zoll große Display wird von über 10.000 LEDs beleuchtet und macht sich die “Local Dimming”-Technologie zunutze: Der Bildschirm wird in mehr als 2.500 Dimmzonen eingeteilt, die, in Kombination mit hoher Farbwiedergabe, extrem kontrastreiche Bilder erzeugen. Auch der hier verbaute M1-Prozessor von Apple leistet ganze Arbeit und sorgt für ein blitzschnelles Arbeitstempo. Solche Features haben nur leider auch ihren Preis – nämlich über 1.200 Euro im HEK.

 

Notebooks: Ablöse an der Spitze für den ThinkPad E15 20RD

Breaking News bei den Notebooks: Nach über einem Jahr auf Platz 1 muss der ThinkPad E15 20RD von Lenovo das Feld räumen – und fällt tief auf Platz 42. Den ersten Platz in den Notebook-Charts nimmt der zuvor zweitplatzierte Dell Latitude 3510 ein, ist aber auch der einzige Notebook des US-amerikanischen Herstellers, der es in die Top 10 geschafft hat. Aus diesem Blickwinkel sieht es für Lenovo deutlich besser aus: Gleich sechs Modelle sichern sich ihren Platz in der Top 10, darunter drei aus der ThinkPad E15-Reihe. 

Und auch einen Neueinsteiger schickt der chinesische Hersteller ins Rennen: das Lenovo ThinkBook 15-IIL 20SM, das mit seinem Debüt auf Platz 31 einsteigt. Während die ThinkPad-Reihe für leistungsstarke Notebooks im Businessumfeld steht, sind hingegen die IdeaPads vergleichsweise günstige Geräte für den Privatgebrauch. Mit der ThinkBoook-Serie geht Hersteller Lenovo den Mittelweg und bietet gut ausgestattete Modelle, die allerdings das technische Niveau der ThinkPad-Reihe nicht ganz erreichen.
Das ThinkBook mit 15.6” Full HD-Display eignet sich aufgrund seines dünnen Designs von nur 18,9 mm auch optimal für das Arbeiten von unterwegs. Praktisch kommt dafür auch der USB 3.1-Anschluss mit Always-on-Funktion, die es ermöglicht, andere Geräte aufzuladen, selbst wenn das ThinkBook ausgeschaltet ist. 

 

PC-Komplettsysteme: Das verflixte 7. Quartal für Lenovos ThinkCentre M720q 10T7?

Auch noch nach sieben Quartalen in Folge führt das ThinkCentre M720q 10T7 von Lenovo die Kategorie der PC-Komplettsysteme an. Doch das Interesse scheint im “verflixten siebten Quartal” mehr und mehr abzuflachen: Von über 12.000 Klicks im Vorquartal fällt das ThinkCentre M720q auf nur noch etwas über 9.000 Klicks. 

Doch der Abstand zum zweitplatzierten ProDesk 400 G6 von HP, der es nicht ganz auf 3.000 Klicks bringt, ist immer noch groß genug, dass dem ThinkCentre M720q so schnell niemand gefährlich wird. Außer vielleicht das Nachfolgemodell? Das ThinkCentre M70q 11DT springt von 157 auf den 4. Platz – ein riesiger Erfolg für das erst seit Dezember letzten Jahres gelistete Komplettsystem. 

HP ist mit der ProDesk-Reihe generell sehr stark und sichert sich erfolgreich sechs Platzierungen in der Top 10 der PC-Komplettsysteme. Fujitsu kann sich mit dem ESPRIMO P558 diesmal nicht bei den Top-Systemen halten und fällt von 7 auf Platz 21. Apples iMac der 10. Generation hingegen scheint gut anzukommen und klettert von 64 auf Platz 13.

 

Webcams: Knapp daneben ist für Microsoft auch vorbei

Bei den Webcams passiert in diesem Quartal nicht allzu viel. Die Klickzahlen in der Top 10 fallen von fast 30.000 auf nur noch rund 17.000 Klicks. Bis auf ein paar Ausnahmen gibt es auf den Platzierungen 1 bis 10 keine großen Veränderungen. 

Fast hätte es für Microsoft gereicht, zwischen ausschließlich Logitech-Kameras eine Top-Platzierung zu ergattern, doch die LifeCam HD-3000 verfehlt die Top 10 ganz knapp und landet auf Platz 12. Besonders der Preis, der deutlich unter dem der Konkurrenzmodelle von Logitech liegt, sticht bei dieser Webcam hervor. Im Test überzeugt die LifeCam HD-3000 außerdem durch ein gutes Mikrofon und ein vergleichsweise gutes Bild bei Gegenlicht. Dass man bei einem so günstigen Preis von unter 30 Euro im HEK jedoch nicht allzu viel erwarten darf, sollte klar sein. Hinsichtlich Bildqualität und der Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen gibt es definitiv bessere Webcams.

 

Headsets: Jabra führt, Apple legt mit AirPods nach

Lag zuvor noch Logitech an der Spitze, gehört Platz 1 mit fast 2.500 Klicks diesmal Jabra mit dem bisher zweitplatzierten Evolve 65 MS stereo. Auch Apple ist gleich zweimal in der Top 10 vertreten: mit den AirPods 2nd Gen. auf Platz 4 und den AirPods Pro auf Platz 5. Die praktischen True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer verfügen über eine exzellente Soundqualität und einen ausdauernden Akku.

Bei den AirPods Pro setzt Apple außerdem auf eine aktive Geräuschunterdrückung, die mittels mechanischem Verschließens des Gehörgangs funktioniert. Sobald Musik läuft, ist Umgebungslärm kaum mehr wahrnehmbar. Bei den normalen AirPods, die dieses Feature nicht bieten, ist der Unterschied signifikant zu hören. Besonders nützlich ist auch die smarte Reaktion beim Herausnehmen eines Kopfhörers: Der andere schaltet dann vom Noise Cancelling- in den sogenannten Transparenz-Modus, der es erlaubt, sich problemlos zu unterhalten oder wichtige Umgebungsgeräusche zu vernehmen.

 

Grafikkarten: MSI startet in der Top 10 durch

Im Bereich der Grafikkarten ist das Interesse weiterhin ungebrochen groß. Zwar fallen auch hier die Klickzahlen von fast 38.000 auf knapp 24.000 Klicks, doch gerade die erst- und zweitplatzierten Grafikkarten von MSI erlangen beide allein über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC auf dem ersten Platz um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI RTX 3080 GAMING X TRIO auf Platz 2 auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. Generell läuft es für MSI außerordentlich gut in diesem Quartal: Gleich sieben Plätze in der Top 10 gehen an den taiwanischen Hersteller.

Gründe, die für dieses weiterhin hohe Interesse an leistungsstarken Grafikkarten sprechen, sind möglicherweise der nach einem Abfall im Mai erneut steigende Kurs für Bitcoin, aber vermutlich auch die weiterhin fehlenden Chips. Die Preis/Lager/Status-Historie auf der ITscope Plattform zeigt, dass der Grund des Preisanstiegs, insbesondere bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR vermutlich an der nicht vorhandenen Verfügbarkeit liegt – bei kaum einem Distributor ist die Grafikkarte aktuell zu bekommen, und wenn, dann auch nur in sehr geringen Stückzahlen. 

Mit der MSI GeForce RTX 3080 GAMING Z TRIO 10G schafft es auch ein Neueinsteiger direkt auf Platz 7. Damit erhält die MSI RTX 3080 Gaming X Trio einen würdigen Nachfolger: Mit einem Boost-Takt von 1.835 MHz (die Gaming X Trio liegt bei 1.815 MHz) und einer TDP-Angabe von 370 Watt (ein Plus von 30 Watt gegenüber der Gaming X Trio) ist sie die bisher schnellste Grafikkarte der RTX 3080 Gaming Trio-Reihe. Noch schneller ist derzeit nur die SUPRIM X von MSI mit einem Boost-Takt von über 1.900 MHz, die Platz 9 einnimmt.

 

Prozessoren: Intel kommt AMD gefährlich nah

Erneut belegt AMD mit dem Ryzen 9 5900X den Platz 1 der CPU-Charts. Doch Intels Core i5 10400 liegt nicht einmal 100 Klicks zurück – wird AMD also bald wieder die CPU-Krone streitig gemacht? Einen großen Sprung hat der seit Mitte 2020 gelistete Core i5 10400 jedenfalls schon einmal hingelegt und schafft es vom 7. direkt auf den 2. Platz. 

Ebenfalls ein beeindruckendes Ergebnis gelingt Intel mit dem Core i5 11400, der es von Platz 667 auf die 14 schafft. Der Prozessor ist mit sechs Kernen und zwölf Threads ausgestattet und basiert auf der neuen Cypress Cove-Architektur.

 

Drucker: Nicht jedes Top-Produkt muss brandneu sein

Die Kategorie der Drucker ist, im Vergleich zu anderen Produktkategorien, für deutlich längere Innovationszyklen bekannt – was aber ihrer Relevanz absolut keinen Abbruch tut: In Summe landen die Top 10-Produkte bei beachtlichen 20.000 Klicks. 

Die Top 10 ist ganz klar in der Hand von HP, allein die ersten vier Plätze besetzt der kalifornische Hersteller mit ganz unterschiedlichen Produkten. Platz 1 geht an den HP Officejet Pro 9010 All-in-One, der über 1.000 Klicks Vorsprung zum zweitplatzierten HP PageWide Pro 477dw hat. Der All-in-One-Alleskönner bietet neben der Druck-, Kopier-, Scan- und Faxfunktion eine automatische Dokumentenzuführung für 35 Blatt, Drucken über USB-Anschluss und eine Druckgeschwindigkeit bis zu 22 Seiten/Minute bei schwarz-weiß bzw. 18 Seiten/Minute in Farbe. Neben HP schaffen es nur Kyocera mit dem ECOSYS M5526cdn und Brother mit dem MFC-L3750CDW in die Top 10.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

21.07.2021|

ITscope Marktbarometer Q2/2021

Ablöse an der Spitze – wer wird neuer Notebook-Star? ITscope Marktbarometer Q2/2021

Das ITscope Marktbarometer Q2/2021 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Die heißesten Sommertrends von MSI, WD und Dell
  • Smartphones: Wasserdichte Outdoor-Phones hoch im Kurs
  • Notebooks: Ablöse an der Spitze für den ThinkPad E15 20RD
  • Webcams: Knapp daneben ist für Microsoft auch vorbei
  • Grafikkarten: MSI startet in der Top 10 durch
  • CPUs: Intel kommt AMD gefährlich nah

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1MSI RTX3060 Ti Gaming X, 8GB GDDR6V397-010R2021-01-152181
# 2WD Red Plus NAS Hard Drive, 8TBWD80EFBX2021-01-221482
# 3Dell Thunderbolt DockWD19TBS2021-01-301258
# 4Lenovo ThinkBook 15-IIL 20SM, 15.6″, i3, 8GB, 256GB20SM002LGE2021-02-06829
# 5Intel Core i7-11700K, 8-Core, HT, 3.6GHzBX8070811700K2021-01-09750
# 6Samsung Galaxy A52, 128GB, SchwarzSM-A525FZKGEUB2021-03-18735
# 7Apple AirTagMX532ZM/A2021-04-21727
# 8Apple iPad Pro 12.9″, 256GBMHR63FD/A2021-04-22629
# 9Gigaset S650HE PROS30852-H2662-R1212021-03-18530
# 10Logitech Rally Bar, 3840 x 2160960-0013112021-01-14472
# 11Gigabyte B460M DS3H V2, LGA1200, micro ATXB460M DS3H2021-01-19424
# 12Apple Magic KeyboardMJQK3D/A2021-04-21392
# 13AVM FRITZ!Box 7590 AX200029292021-06-01377
# 14Apple TV 4KMXGY2FD/A2021-04-22369
# 15NanoRepro, AntigentestNANO 52021-03-31337
# 16Sony PlayStation 5, 8K, 825GB SSD93964062021-02-23329
# 17HP Officejet Pro 8229W7B#6292021-02-16265
# 18Dell P2422H, 23.8″, FHDDELL-P2422H2021-05-29234
# 19Apple iMac with 4.5K Retina display, M1, 8 GB, 256 GBMGTF3D/A2021-04-22180
# 20Samsung Odyssey G5 C27RG50FQRLC27RG50FQRXEN2021-03-23157
# 21Fujitsu Smart-UPS, Line-Interaktive, 3000 VA, 2.7KWFJX3000RMHV2UNC2021-01-21155
# 22Intel NUC10i5FNKN, i5 10210U, 802.11a/b/g/n/ac/axBXNUC10I5FNKN22021-04-07151
# 23Samsung GU75TU6999UGU75TU6999UXZG2021-04-20130
# 24Xiaomi Mi Smart Band 6BHR4951GL2021-04-08122
# 25Bose Videobar VB1842415-21102021-03-15114
# 26Duuja FFP2 Maske Einmalmundschutz 20 Karton schwarzDM-20-U-S-SCHWARZ2021-02-19113
# 27Synology RackStationRS2421RP+2021-04-24111
# 28HP 302XL, DreifarbigF6U67AE#ABE2021-01-2995
# 29Apple Smart Flip CoverMJMG3ZM/A2021-04-2188
# 30Optoma UHD38, 4000 ANSI-Lumen, 3840 x 2160, 16:9E9PV7GL02EZ2LR2021-02-0887

 

21.07.2021|

ITscope GmbH & weclapp SE wachsen jetzt gemeinsam

 

• Cloudbasierte Technologien bereichern das Leistungsangebot der weclapp
• Produkte, Marken, Kundenbeziehungen werden als Teil des weclapp-Konzerns fortgeführt
• Weitere Potenziale durch Cross- und Upselling
• Strategische Synergien durch Skalierung, Internationalisierung und Netzwerkerweiterung

 

Frankfurt, 12. Juli 2021 – Die Karlsruher ITscope GmbH setzt als Tochtergesellschaft der weclapp SE ihren Wachstumskurs beschleunigt fort. Die Leistungsangebote beider Unternehmen ergänzen einander und bieten den beiderseitigen Kunden künftig weitere Nutzenpotenziale. Mit der ITscope GmbH verbindet die weclapp SE bereits eine mehrjährige Zusammenarbeit. Beide Parteien erwarten aus dem Zusammenschluss weitere Cross- und Upselling-Potenziale.

Viele ITscope-Kunden nutzen weclapp als ERP-Plattform. Das Karlsruher Unternehmen betreibt eine leistungsfähige, cloudbasierte B2B-E-Commerce-Plattform als SaaS-Lösung, die es IT-Dienstleistern wie zum Beispiel Systemhäusern ermöglicht, ihren Verkauf und Einkauf zu digitalisieren und automatisierte Verkaufs- und Einkaufsprozesse für Kunden und Lieferanten zu etablieren. Zu den Kunden zählen derzeit rund 5.000 Unternehmen. Angebunden als Daten- und Produktlieferanten sind zudem europaweit über 400 Distributoren (IT-Großhändler). Die B2B-Plattform ist schon jetzt ein beliebtes Add-on im weclapp-Store. Künftig kann die ITscope-Lösung über den bisherigen Fokus auf die IT-Systemhäuser hinaus um Spezifika für weitere Branchen erweitert werden.

Neben dieser B2B-Plattform betreibt ITscope eine Lösung, die mittelständischen Unternehmen im Onlinehandel zusätzliche Wettbewerbsvorteile verschafft. ITscope bietet einen Kundenproduktkatalog, der Artikelstammdaten für mehrere Millionen IT-Produkte für ihre Nutzer bereithält. Die Informationen kommen von Herstellern und Content-Anbietern, die hochauflösende Bilder, detaillierte technische Daten und Marketingtexte selbständig zuliefern und aktualisieren und damit das Product Information Management (PIM) des Kunden erheblich vereinfachen. Ihrerseits können Onlinehändler über die Digital Asset Management (DAM)-Funktionalität auf diese Daten im E-Commerce zugreifen und erhöhen damit ihre Effizienz und Profitabilität. Direkt aus der Cloud können so kundenindividuelle Portale mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugt werden.
Seit neuestem bietet ITscope IT-Dienstleistern auch die Möglichkeit, individuelle XaaS-Produkte (kurz für Anything as a Service) zu designen und diese mit eigenen Services sowie Artikeln aus dem umfassenden ITK-Katalog der Plattform zu bündeln.

„Unsere bewährten und erfolgreichen cloudbasierten Produkte für Einkauf, Vertrieb und Datennutzung werden wir nun auf weitere Branchenbedürfnisse anpassen und künftig auch unmittelbar allen weclapp-Kunden zur Verfügung stellen. Die Skalierung unseres Leistungsangebots und Erweiterung unseres Netzwerks kommen aber auch uns und unseren Kunden im In- und Ausland zugute. Gemeinsam erweitern wir das Netz von Herstellern und Distributoren in Deutschland und im europäischen Ausland für das ITscope-Netzwerk“, freut sich Alexander Münkel, Geschäftsführer der ITscope GmbH.

Die Geschäftstätigkeit der ITscope wird von den bisherigen Geschäftsführern und unter der bestehenden Marke fortgeführt. Der Standort Karlsruhe bleibt bestehen, mit den Beschäftigten soll über weitreichende Perspektiven im Verbund mit weclapp gesprochen werden. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete ITscope einen Umsatz von rund EUR 3,2 Mio., 31 % mehr als im Geschäftsjahr 2019 (Umsatz ITscope 2019: EUR 2,5 Mio.). Es wird erwartet, dass sich das Umsatzwachstum im laufenden Jahr weiter beschleunigt. Die Gesellschaft arbeitet profitabel.

„Die Übernahme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil im Rahmen der kontinuierlichen Umsetzung unserer Wachstumsstrategie“, erläutert Ertan Özdil, Gründer und CEO der weclapp SE, „wonach mit entsprechenden Unternehmenszukäufen sowohl das anorganische Wachstum als auch, mittels gezielter Plattformerweiterungen, das weitere organische Wachstum beschleunigt wird. Gerade die Kooperation zwischen weclapp und ITscope bietet den beiderseitigen Kunden zusätzliche Möglichkeiten, ihr Geschäft noch effizienter und profitabler zu betreiben. Wir versprechen uns davon die Stärkung und Erweiterung unserer Netzwerke und unserer Marktpräsenz. Im Austausch erhalten wir die Chance zur Skalierung unserer Plattformen und setzen unsere Strategie zur Erweiterung der internationalen Präsenz mit höherem Nachdruck um. Gemeinsam können wir nun den italienischen, französischen und spanischen Markt beschreiten.“

 

Pressekontakt: 
ITscope GmbH
Eileen Müller
Tel.: +49 721 627376 29
E-Mail: eileen.mueller@itscope.de

Über weclapp:
Die weclapp SE wurde 2008 gegründet und bietet seit 2013 die gleichnamige cloudbasierte Plattform an. Seit Markteintritt ist sie im Jahresdurchschnitt (CAGR) um fast 100 % gewachsen und arbeitet profitabel. Mit Software-as-a-Service (SaaS) adressiert sie überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere mit den integrierten ERP- (Enterprise-Resource-Planning) und CRM- (Customer-Relationship-Management) Funktionalitäten. Kunden haben damit uneingeschränkten Zugriff auf ihre Geschäftsvorfälle und Daten von jedem internetfähigen Endgerät und von jedem mit dem Internet verbundenen Ort aus. Mit Speicher- und Rechenkapazitäten in Deutschland und der Schweiz und der Zertifizierung nach ISO 27001 bietet weclapp ein hohes Maß an Datensicherheit. Die Plattform wurde wiederholt als ERP-System des Jahres ausgezeichnet. Die weclapp SE hat ihren Sitz in Frankfurt am Main mit Niederlassungen in Marburg und Kitzingen. Sie ist eine Tochter der 3U HOLDING AG mit Sitz in Marburg.
www.linkedin.com/company/weclapp

Über ITscope GmbH: 
Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen. Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.
www.linkedin.com/company/itscope-gmbh/

 

12.07.2021|

Digitalisierungsschub statt Dilemma – mit Managed Services

 

Die digitale Transformation wird mehr und mehr zum gelebten Tagesgeschäft – wenn auch auf ganz unterschiedlichen Niveaus. Das Ziel, effizienter, schneller und flexibler agieren zu können, steht jedoch bei fast allen Systemhäusern im Fokus, wenn es darum geht, die Digitalisierung voranzutreiben.

Als vielversprechende Lösung, um dieses Ziel zu erreichen, gelten Managed Services. Doch der Wandel hin zum Managed Service Provider ist oft schwierig: Viele Systemhäuser scheuen sich, ihr klassisches Projektgeschäft und die damit verbundenen hohen Margen aufzugeben und sich auf das komplexe Feld des Managed Services-Geschäfts einzulassen. Doch warum sich entscheiden, wenn man beides miteinander verbinden kann?

Planung und Sicherheit

ITscope hat im Gespräch mit verschiedenen Systemhäusern die aktuelle Situation in Bezug auf Managed Services, damit verbundene Probleme sowie Lösungsansätze analysiert. “Wir haben uns intensiv mit den Herausforderungen unserer Kunden beschäftigt, um ihnen mit ITscope genau das bieten zu können, was zum jetzigen Zeitpunkt und in Zukunft existenziell wichtig sein wird”, erklärt Alexander Münkel, Managing Director & Co-Founder der ITscope GmbH.

Anders als beim reinen Hardware-Verkauf sorgen wiederkehrende Leistungen, wie bei Managed Services, für mehr finanzielle Planbarkeit und Auslastungssicherheit. Und um ihren Kunden einen wirklichen Mehrwert zu bieten, ist es für einen Großteil der Systemhäuser vorteilhaft, eine Kombination aus beidem zu bieten.
Die von ITscope befragten Systemhäuser stehen außerdem vor der Herausforderung, wiederkehrende Verkaufschancen sowohl zeitlich als auch inhaltlich zu verfolgen. Hauptgrund ist, dass zu viele Kunden von zu wenigen Vertriebsmitarbeitern betreut werden müssen – das Systemhaus stößt an die personellen Grenzen. Auf der anderen Seite haben auch die Kunden des Systemhauses keinen genauen Überblick, welche ITK-Produkte angeschafft wurden, wer diese einsetzt und wann welche Services auslaufen. Hat darüber hinaus auch das Systemhaus keinen Einblick, gehen wertvolle Verkaufschancen flöten.

Alles auf einer Plattform

Um Managed Services-Geschäfte erfolgreich abzuwickeln, benötigen Systemhäuser sozusagen eine “Plattform für Anything”, also einen Ort, der es ermöglicht, Kunden Hard- und Software sowie Managed Services auf individuellen Portalen zur Verfügung zu stellen. Über diese Plattform ist es außerdem möglich, individuelle as a Service-Produkte zu designen und diese mit eigenen Services oder auch Produkten zu bündeln.

Auch Transparenz ist ein wichtiges Thema – insbesondere im Hinblick auf die Kundenbindung. Auf einer “Plattform für Anything” können Kunden ihre bestehende und zukünftige ITK-Landschaft in einem Serviceportal abbilden, nach Ressourcen strukturieren und sich einen Gesamtüberblick verschaffen. Ein Vertragswesen für die Services hilft außerdem dabei, den Überblick zu wahren. Und: Ein Portal, in dem Systemhauskunden alle Leistungen und Produkte ihres Anbieters vorfinden, wirkt sich auch positiv auf die Kundenbindung aus. Gleichzeitig erhält das Vertriebsteam im Systemhaus Einblick in alle auslaufenden Verträge und neu zu beschaffenden ITK-Produkte. Damit nimmt der Vertrieb den Kunden nicht nur Arbeit ab und bietet den besonderen Mehrwert, dem Kunden direkt das passende Produkt anzubieten, sondern generiert gleichzeitig auch neue Verkaufschancen für sich.

Sie möchten mehr zu Ihren Möglichkeiten erfahren, Ihr Portfolio optimal auf einer “Plattform für Anything” anzubieten?
Hier finden Sie alle Informationen rund um das Thema Anything as a Service. Gerne beraten wir Sie auch individuelle dazu, wie auch Sie diese optimal in Ihrem Tagesgeschäft unterstützen kann. 

 

 

28.06.2021|

Neu für Benelux-Reseller: Bestellungen bei ALSO Nederland & ALSO België direkt über ITscope abwickeln

 

Mit dem Ausbau der Zusammenarbeit mit ALSO, einem der führenden Technologieanbieter in der ITK-Industrie, treibt ITscope seine Internationalisierung weiter voran. Dank des kürzlich abgeschlossenen Listings von sowohl der ALSO Nederland B.V. als auch der ALSO België schließen sich zwei weitere wichtige Akteure des ITK-Channels in Benelux unserer Handelsplattform an. 

Mit rund 40 gelisteten Lieferanten im Benelux-Raum ist ITscope bereits gut aufgestellt, bietet aber Systemhäusern und IT Resellern aus Belgien, den Niederlanden und Luxemburg nun auch die Möglichkeit, Verfügbarkeiten und individuelle Preise zu recherchieren und direkt über die ITscope Plattform bei ALSO zu bestellen

Zu dem breiten Portfolio von ALSO zählen Hardware, Software und IT-Services von mehr als 700 Vendoren in über 1340 Produkt-Kategorien. Derzeit ist die ALSO Holding AG in 24 Ländern Europas tätig und somit für ITscope ein wichtiger strategischer Partner, um viele tausend gemeinsame Kunden optimal zu betreuen. 

Im Zuge des neuen Listings wurden sowohl ALSO Nederland B.V. und ALSO België als auch ALSO International B.V. bei ITscope um eine EDI-Anbindung erweitert.

 

28.06.2021|
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Lange Lieferzeiten im Channel: Die Chip-Knappheit hält an

 

Der Mikrochip-Mangel hält die Weltwirtschaft weiterhin in Atem. Nach Angaben von Gartner wird die Knappheit sehr wahrscheinlich noch bis ins Jahr 2022 andauern. Analysen der ITscope-Plattform zeigen, dass die Preise nach dem Peak im Mai wieder fallen, von einem Normalzustand kann man aber noch lange nicht sprechen.

Karlsruhe, 29.07.2021 – Weiterhin sorgen Chip-Engpässe für Produktionsverzögerungen und auch der Channel bleibt davon natürlich nicht verschont. Die Knappheit beeinflusst ITK-Lieferungen derzeit massiv, wie uns erst kürzlich einer unserer Kunden aus dem Systemhausumfeld erzählte: Sein Kunde aus der Industrie wiederum wollte einen Laptop bestellen, was er ihm auch bestätigte – allerdings mit einer Lieferzeit von drei Monaten. Was der Industriekunde als kleinen Scherz aufgefasst hatte, stellte sich als vollkommen ernst gemeint heraus, wie er nach einigen Wochen schmerzlich feststellen musste.

Unterhaltungen wie diese werden aktuell häufiger geführt, denn die Lieferzeiten vieler Produkte verzögern sich extrem – der vorherrschende Mangel an Mikrochips hat die weltweite Wirtschaft noch immer fest im Griff. Wie sich das auf die ITK-Branche auswirkt, haben wir bereits vor einigen Wochen analysiert – doch bisher hat sich die Situation kaum verbessert.

Angaben des Marktforschungsinstituts Gartner zufolge wird die Knappheit noch bis ins Jahr 2022 andauern und die Produktion vieler elektronischer Geräte massiv einschränken. Doch warum ist keine Besserung in Sicht, sondern vielmehr das Gegenteil der Fall? Laut Gartner sind es weniger die hochindividualisierten Chips, die die Probleme verursachen, sondern standardisierte “Massenware”-Chips. In diesem Bereich steht eine geringe Marge einer hohen Marktkonzentration gegenüber, die die Flexibilität des Markts stark einschränkt – schnell die Produktion hochzufahren ist dabei nicht möglich. Die bis vor einigen Monaten noch vorhandene Ware wurde während der Pandemie in besonders gesuchte Produkte, wie beispielsweise Notebooks, verbaut. Jetzt sind die Vorräte aufgebraucht, Nachschub kann nur sehr langsam nachproduziert werden und in der Konsequenz bleiben die Preise weiterhin hoch.

Dieses Bild spiegelt auch die ITscope Plattform wieder: Zwar haben sich die Verfügbarkeiten wieder etwas stabilisiert, trotzdem liegen die Preise immer noch deutlich über dem “Vorkrisenniveau” – wie auch das Beispiel der seit 2016 gelisteten Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate zeigt. Seit der letzten Analyse Ende Mai ist der HEK zwar merklich gefallen, liegt aber mit aktuell 165 Euro immer noch um ungefähr 30 Prozent über dem HEK von rund 120 Euro zu Beginn des Jahres.  

 

Preis/Lager/Status-Historie Seagate Backup Plus Hub (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Juli 2021

 

Interessant ist auch das Beispiel der NVIDIA Quadro P620 von HP, einer seit 2018 gelisteten Grafikkarte: Mit Abfallen des Bestands Ende Juni steigt der HEK auf einen Wert, der noch über dem Markteinführungspreis (rund 200 Euro) der Grafikkarte liegt – nämlich auf aktuell über 220 Euro. Im Vergleich zum Jahresbeginn hat sich der HEK von damals 115 Euro damit fast verdoppelt.

 

Preis/Lager/Status-Historie HP NVIDIA Quadro P620 (Hst.-Nr. 3ME25AA) Januar bis Juli 2021

 

Auch im ITscope Marktbarometer des letzten Quartals zeichnete sich die Chip-Knappheit, vor allem im Bereich der Grafikkarten, deutlich ab. Die erst- und zweitplatzierte Grafikkarten, beide vom Hersteller MSI, erreichen allein jeweils über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. 

Der Blick in die Zukunft ist aktuell ungewiss: Intels CEO Pat Gelsinger erwartet sogar, dass sich Angebot und Nachfrage in Bezug auf Chips nicht vor 2023 wieder in Einklang bringen lassen. Abnehmer müssen sich also auch zukünftig auf Lieferverzögerungen einstellen.


Die ITscope-Plattform bietet Ihnen dafür auch während der aktuellen Lage den perfekten Markteinblick: Wer hat wieviel von welchem Artikel auf Lager? Und zu welchem Preis? Dank einfacher Produktsuche, übersichtlichem Preisvergleich und mehr als 400 verschiedenen Lieferanten erhalten Sie bei ITscope Antworten auf diese Fragen. So haben Sie zwar keine Lösung für die generelle Chip-Knappheit, aber eine Ausweichmöglichkeit, um Ihre Kunden weiterhin bedienen zu können.

 

28.07.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Aus dem Inhalt:


Ablöse an der Spitze – wer wird neuer Notebook-Star? ITscope Marktbarometer Q2/2021

Karlsruhe, 22.07.2021 – Chip-Engpässe setzen den Channel unter Druck, Grafikkarten sind heiß begehrt und auch bei Komplettsystemen ist die Nachfrage wieder da. Microsoft bleibt erfolgreich mit dem Surface Pro 7, das iPhone SE ist auch in diesem Quartal Smartphone-Champion und Intel kommt AMD in der CPU-Führung gefährlich nah.

Mit den steigenden Temperaturen des zweiten Quartals und den zurückliegenden Lockdown-Monaten wächst der Wunsch nach mehr Abwechslung. Sinkende Inzidenzen und eine stetig zunehmende Impfquote ermöglichten seit Mai mehr und mehr Lockerungen: Café- und Restaurantbesuche sind wieder möglich, sogar dem Nachmittag im Freibad steht aktuell nichts mehr im Weg. Zum 01. Juli 2021 endete außerdem die Homeoffice-Pflicht und die bislang verlassenen Büros füllen sich allmählich wieder. Welche Auswirkungen die Aufhebung der Homeoffice-Pflicht für die ITK-Branche hat, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Fest steht aber schon jetzt, dass die Klickzahlen in den relevanten Kategorien rund um Homeoffice-Equipment seit dem enormen Peak Ende 2020 wieder auf Normalniveau zurückgegangen sind. 

Weiterhin beschäftigt allerdings noch ein anderes Problem die ITK-Branche: Engpässe bei Mikrochips, die in so gut wie jedem elektrischen Gerät verbaut und damit auch für IT- und Telekommunikationsgeräte unverzichtbar sind, bestimmen seit Monaten die Produktionsabläufe vieler ITK-Hersteller. Insbesondere Grafikkarten, die zuletzt noch aufgrund des explodierten Bitcoin-Kurses und dem damit verbundenen Hype um Kryptomining stark nachgefragt wurden, stehen nun unter einem zusätzlichen Druck. 

“In der Kategorie der Grafikkarten zeichnet sich die Problematik ganz deutlich bei Beständen und Preisen ab. ITscope bietet hierfür Einblick in aktuelle Verfügbarkeiten bei über 400 Distributoren sowie eine umfangreiche Auswahl an Alternativmodellen, womit wir Systemhäuser und Reseller aktuell zumindest etwas unterstützen können”, erklärt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei der ITscope GmbH.

Trotz der angespannten Situation schafft es mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte an die Spitze unserer Highflyer-Charts. Auch Apples neuestes Gadget, das AirTag, liegt weit vorne, genau wie das Samsung-Smartphone Galaxy A52.

Bei der Auswertung der Einzelkategorien der ITscope Plattform gibt es bei den Notebooks ganz besondere News: Das ThinkPad E15 20RD muss die Führung abgeben und die Konkurrenz übernimmt Platz 1. Bei den TFTs bleibt nach wie vor Dells Spitzenreiter P2419H vorne, im Tablet-Segment sichert sich Microsoft die Pole Position. Hinsichtlich der Klickzahlen schneiden auch die Grafikkarten, trotz Verfügbarkeitsschwierigkeiten, gut ab und MSI zählt zu den absoluten Gewinnern der Kategorie. Bei den Komplettsystemen scheint nach mehreren schwierigen Quartalen nun endgültig wieder Normalität eingekehrt zu sein.

 

Highflyer: Die heißesten Sommertrends von MSI, WD und Dell

Hot or not? ist nicht nur im Sommer, sondern in jedem Quartal aufs Neue das Motto unserer Highflyer-Charts, welche die aussichtsreichsten Neueinsteiger der unterschiedlichen Kategorien der ITscope-Plattform umfasst. Belegen in den Einzelkategorien bestimmte Produkte teils über mehrere Quartale hinweg ihren Stammplatz, dürfen zum Rennen um die Spitzenplätze bei den Highflyer-Charts nur Produkte antreten, die ganz neu auf dem Markt sind.

Schon seit einer ganzen Weile sind Grafikkarten Mangelware im Channel und daher, wenn überhaupt, nur zu horrenden Preisen erhältlich. Mehrere Faktoren tragen dabei zu dieser Situation bei: War es zuletzt noch der Lockdown, der digitale Entertainmentformate besonders reizvoll machte, beeinflusste auch der Krypto-Boom sowie die weiterhin bestehenden Chip-Engpässe den Grafikkarten-Markt. Diese große Nachfrage schlägt sich auch in unserem Platz 1 nieder, worauf mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte klettert, die – Überraschung – aktuell auch bei keinem deutschen Lieferanten erhältlich ist.

Mit rund 1.500 Klicks schnappt sich die Red Plus NAS Hard Drive von WD Platz 2. Im Vergleich zu Festplatten der WD Red-Serie, die auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik setzen, steht die Bezeichnung WD Red Plus für Festplatten, die das herkömmliche Aufzeichnungsverfahren CMR einsetzen. Bei den Modellen der WD Red Plus handelt es sich daher eigentlich um keine neue Serie, sondern lediglich um eine Umbenennung der CMR-basierten WD Red. Wer kein SMR nutzen möchte, greift unter anderem also zur Red Plus NAS Hard Drive – und das geht einigen Nutzern so: Die SMR-Technik stößt aufgrund potenzieller Leistungseinbußen in Verbindung mit RAID-Konfigurationen und dem ZFS-Dateisystem im NAS-Bereich auf Kritik. Laut Hersteller reichen die SMR-Modelle für den Einsatz im kleinen Büro oder Home Office aber absolut aus. 

Unser letzter Highflyer, der es als Platz 3 aufs Treppchen schafft, ist die Thunderbolt Dock WD19TBS von Dell. Mit mehreren Anschlüssen, darunter ein Thunderbolt 3, zwei DisplayPorts, HDMI-, USB-C- und USB-C-3.1-Anschluss bietet die Dockingstation eine umfangreiche Auswahl. Praktisch ist außerdem die ExpressCharge-Funktion, die es ermöglicht, den Akku in einer Stunde bis zu 80 Prozent aufzuladen. Mit 180 Watt liegt die Dock WD19TBS auch eine ganze Ecke über dem üblichen Wert von ungefähr 100 Watt bei USB-C-Anschlüssen. 

Auf Platz 5 landet der Intel Core i7-11700K: Der Achtkerner, der auf Basis der neuen Rocket Lake-Architektur entwickelt wurde, taktet mit 3,6-5 GHz und kann dank Hyperthreading bis zu 16 Threads gleichzeitig bearbeiten. Den neuen Ryzen 7 CPUs auf Zen 3-Basis kann Intel mit dem i7-11700K dennoch nicht das Wasser reichen. 

Innovativ wirds auf Platz 7 mit dem AirTag, der Neuheit aus dem Hause Apple: Das AirTag ist ein Anti-Verlust Bluetooth-Tag, das beispielsweise am Schlüssel oder der Brieftasche – also Dingen, die gerne mal verlegt werden – befestigt wird. Ist dann der Schlüssel wieder einmal nicht auffindbar, sendet das AirTag ein Bluetooth-Signal aus, welches zum Beispiel via Smartphone über das “Wo ist?”-Netzwerk empfangen werden kann. Befindet sich das gesuchte Objekt in der Nähe, folgt man einem Ton, um den verlegten Schlüssel zu finden.
Datenschutz wird dabei besonders großgeschrieben, laut Apple werden sämtliche Standortdaten nie gespeichert und nur verschlüsselt übertragen. Mit einem HEK von rund 30 Euro ist das AirTag im Vergleich zu anderen Apple-Geräten recht günstig. Will man es aber, wie im Beispiel, für den Schlüssel nutzen, kommen nochmals knapp 30 Euro für einen passenden Schlüsselring dazu. 

Ein eher ungewöhnliches Produkt findet sich diesmal auf Platz 15 der Highflyer-Charts: Mit dem Nasaltest von NanoRepro landet ein COVID-19-Produkt aus der neuen, gleichnamigen Produkt-Kategorie auf ITscope in unserem Ranking. Noch immer ist der morgendliche Selbsttest vor Betreten der Büroräumlichkeiten bei vielen Betrieben für Nicht-Geimpfte verpflichtend. Mund- und Nasenschutz zählt ebenfalls zum alltäglichen Begleiter im Büro – auch davon findet sich mit dem schwarzen FFP2 Einmalmundschutz im 20er-Karton ein Vertreter auf Platz 26

 

TFTs: HP macht Dell große Konkurrenz

Auch nach sieben Quartalen in Folge liegt der P2419H von Dell noch an der Spitze der Monitor-Charts. Doch die große Begeisterung scheint etwas nachzulassen, denn die Klickzahlen haben sich im Vergleich zum Vorquartal von 14.000 auf nur noch knapp 8.000 Klicks fast halbiert. Um die Führung aber abzusichern nimmt Dell mit dem P2719H gleich noch den Platz 2 ein: Die 27 Zoll-Variante kann sich in diesem Quartal um nahezu 1.000 Klicks verbessern. HP allerdings holt weiter auf und ist Dell in der Top 10 dicht auf den Fersen. Obwohl die drei Modelle E24i G4, E24 G4 und E27 G4 deutlich neuer sind, kann HP preislich mit dem erst- und zweitplatzierten von Dell locker mithalten.

Von ganz weit hinten direkt in die Top 10 auf Platz 7 schafft es der seit Anfang des Jahres gelistete C34H890WGR von Samsung: Mit einem 34 Zoll-Bildschirm bietet der Curved-Monitor ausreichend Fläche für unterschiedliche Arbeitsbereiche, ohne auf einen zweiten Bildschirm zurückgreifen zu müssen. Eine Auflösung von 3440 x 1440 Pixel sorgt für scharfe Bilder, die von Samsung entwickelte Flicker-Free-Technologie und ein spezieller Augenschutz-Modus bieten zusätzlichen Komfort und bewahren die Augen vor Ermüdung.

 

Smartphones: Wasserdichte Outdoor-Phones hoch im Kurs

Wieder ein Sieg für das iPhone SE: Über 4.000 Klicks sorgen für einen ordentlichen Vorsprung zum zweitplatzierten iPhone 12, welches nur 1.650 Klicks erreicht. Insgesamt bleibt die Smartphone-Top 10 weiterhin in Apples Hand.

Spannend wird es erst wieder auf Platz 14, wo sich mit dem Samsung Galaxy A52 ein ganz frischer Neueinsteiger findet, der es auch in den Highflyer-Charts weit nach oben geschafft hat. Das erst seit Mitte März dieses Jahres gelistete Smartphone bringt einige technische Ausstattungsdetails mit, die den Preis von rund 300 Euro im HEK wirklich unschlagbar machen, wie das helle OLED-Display, eine gute Kamera und ein ausdauernder Akku. Gerade im Sommer nicht zu unterschätzen ist auch die IP67-Zertifizierung, die laut Hersteller sowohl die Staubdichte als auch den Schutz vor zeitweiligem Untertauchen bis maximal 1 Meter Wassertiefe für maximal 30 Minuten definiert. 

Auch wenn es für Huawei nur bei Platz 28 bleibt, ist das für den chinesischen Hersteller im Vergleich zu vorhergehenden Quartalen ein vorzeigbares Ergebnis. Mit dem P30 lite New Edition erhält Huaweis Einsteigermodell ein Update: Ein zuverlässiges Smartphone mit viel Speicherplatz, das mit einer ausgezeichneten Performance, guter Akkulaufzeit und attraktiven Fotoaufnahmen überzeugt. Allerdings nur bei Tageslicht: Wird es dunkel, dann bekommt die Kamera ihre Schwierigkeiten. 

Noch weiter hinten stößt man auf echte Besonderheiten – wie das CAT B35 auf Platz 46. Das Mobiltelefon aus dem Jahr 2018 ist ein absoluter Outdoor-Held und für jedes Abenteuer gerüstet: So zeigt es sich im Härtetest sturzfest, auch bei Minusgraden gut bedienbar und wasserdicht nach IP68 – eine Zertifizierung die, im Gegensatz zu IP67, auch Schutz gegen dauerndes Untertauchen bietet. Das robuste Outdoorphone ist schon für günstige 80 Euro im HEK zu haben. 

 

Tablets: Microsoft mit Surface Pro 7 erneut in Führung

Bei den Tablets gibt es in diesem Quartal nur wenig Veränderung: Mit großem Vorsprung von über 9.000 Klicks sichert sich das Microsoft Surface Pro 7 in der platingrauen Ausführung mit 256 GB Speicherplatz erneut die Führung. Apples iPad in 10.2” liegt mit nur rund 4.000 Klicks in deutlichem Abstand dahinter auf Platz 2. Microsofts Neueinsteiger aus dem letzten Quartal, das Microsoft Surface Pro 7+, hat sein Ranking ebenfalls verbessern können und klettert von 19 auf Platz 11. 

Ansonsten tut sich nicht allzu viel bei den Tablets. Erst auf Platz 25 landet mit dem Apple 12.9-inch iPad Pro ein Neueinsteiger in den Tablet-Charts. Das seit Ende April gelistete iPad, dass es auch in den Highflyer-Charts auf Platz 8 schafft, kommt dank Mini-LED-Technik mit dem laut Computer Bild derzeit besten Bildschirm auf dem Tablet-Markt. Das 12,9 Zoll große Display wird von über 10.000 LEDs beleuchtet und macht sich die “Local Dimming”-Technologie zunutze: Der Bildschirm wird in mehr als 2.500 Dimmzonen eingeteilt, die, in Kombination mit hoher Farbwiedergabe, extrem kontrastreiche Bilder erzeugen. Auch der hier verbaute M1-Prozessor von Apple leistet ganze Arbeit und sorgt für ein blitzschnelles Arbeitstempo. Solche Features haben nur leider auch ihren Preis – nämlich über 1.200 Euro im HEK.

 

Notebooks: Ablöse an der Spitze für den ThinkPad E15 20RD

Breaking News bei den Notebooks: Nach über einem Jahr auf Platz 1 muss der ThinkPad E15 20RD von Lenovo das Feld räumen – und fällt tief auf Platz 42. Den ersten Platz in den Notebook-Charts nimmt der zuvor zweitplatzierte Dell Latitude 3510 ein, ist aber auch der einzige Notebook des US-amerikanischen Herstellers, der es in die Top 10 geschafft hat. Aus diesem Blickwinkel sieht es für Lenovo deutlich besser aus: Gleich sechs Modelle sichern sich ihren Platz in der Top 10, darunter drei aus der ThinkPad E15-Reihe. 

Und auch einen Neueinsteiger schickt der chinesische Hersteller ins Rennen: das Lenovo ThinkBook 15-IIL 20SM, das mit seinem Debüt auf Platz 31 einsteigt. Während die ThinkPad-Reihe für leistungsstarke Notebooks im Businessumfeld steht, sind hingegen die IdeaPads vergleichsweise günstige Geräte für den Privatgebrauch. Mit der ThinkBoook-Serie geht Hersteller Lenovo den Mittelweg und bietet gut ausgestattete Modelle, die allerdings das technische Niveau der ThinkPad-Reihe nicht ganz erreichen.
Das ThinkBook mit 15.6” Full HD-Display eignet sich aufgrund seines dünnen Designs von nur 18,9 mm auch optimal für das Arbeiten von unterwegs. Praktisch kommt dafür auch der USB 3.1-Anschluss mit Always-on-Funktion, die es ermöglicht, andere Geräte aufzuladen, selbst wenn das ThinkBook ausgeschaltet ist. 

 

PC-Komplettsysteme: Das verflixte 7. Quartal für Lenovos ThinkCentre M720q 10T7?

Auch noch nach sieben Quartalen in Folge führt das ThinkCentre M720q 10T7 von Lenovo die Kategorie der PC-Komplettsysteme an. Doch das Interesse scheint im “verflixten siebten Quartal” mehr und mehr abzuflachen: Von über 12.000 Klicks im Vorquartal fällt das ThinkCentre M720q auf nur noch etwas über 9.000 Klicks. 

Doch der Abstand zum zweitplatzierten ProDesk 400 G6 von HP, der es nicht ganz auf 3.000 Klicks bringt, ist immer noch groß genug, dass dem ThinkCentre M720q so schnell niemand gefährlich wird. Außer vielleicht das Nachfolgemodell? Das ThinkCentre M70q 11DT springt von 157 auf den 4. Platz – ein riesiger Erfolg für das erst seit Dezember letzten Jahres gelistete Komplettsystem. 

HP ist mit der ProDesk-Reihe generell sehr stark und sichert sich erfolgreich sechs Platzierungen in der Top 10 der PC-Komplettsysteme. Fujitsu kann sich mit dem ESPRIMO P558 diesmal nicht bei den Top-Systemen halten und fällt von 7 auf Platz 21. Apples iMac der 10. Generation hingegen scheint gut anzukommen und klettert von 64 auf Platz 13.

 

Webcams: Knapp daneben ist für Microsoft auch vorbei

Bei den Webcams passiert in diesem Quartal nicht allzu viel. Die Klickzahlen in der Top 10 fallen von fast 30.000 auf nur noch rund 17.000 Klicks. Bis auf ein paar Ausnahmen gibt es auf den Platzierungen 1 bis 10 keine großen Veränderungen. 

Fast hätte es für Microsoft gereicht, zwischen ausschließlich Logitech-Kameras eine Top-Platzierung zu ergattern, doch die LifeCam HD-3000 verfehlt die Top 10 ganz knapp und landet auf Platz 12. Besonders der Preis, der deutlich unter dem der Konkurrenzmodelle von Logitech liegt, sticht bei dieser Webcam hervor. Im Test überzeugt die LifeCam HD-3000 außerdem durch ein gutes Mikrofon und ein vergleichsweise gutes Bild bei Gegenlicht. Dass man bei einem so günstigen Preis von unter 30 Euro im HEK jedoch nicht allzu viel erwarten darf, sollte klar sein. Hinsichtlich Bildqualität und der Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen gibt es definitiv bessere Webcams.

 

Headsets: Jabra führt, Apple legt mit AirPods nach

Lag zuvor noch Logitech an der Spitze, gehört Platz 1 mit fast 2.500 Klicks diesmal Jabra mit dem bisher zweitplatzierten Evolve 65 MS stereo. Auch Apple ist gleich zweimal in der Top 10 vertreten: mit den AirPods 2nd Gen. auf Platz 4 und den AirPods Pro auf Platz 5. Die praktischen True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer verfügen über eine exzellente Soundqualität und einen ausdauernden Akku.

Bei den AirPods Pro setzt Apple außerdem auf eine aktive Geräuschunterdrückung, die mittels mechanischem Verschließens des Gehörgangs funktioniert. Sobald Musik läuft, ist Umgebungslärm kaum mehr wahrnehmbar. Bei den normalen AirPods, die dieses Feature nicht bieten, ist der Unterschied signifikant zu hören. Besonders nützlich ist auch die smarte Reaktion beim Herausnehmen eines Kopfhörers: Der andere schaltet dann vom Noise Cancelling- in den sogenannten Transparenz-Modus, der es erlaubt, sich problemlos zu unterhalten oder wichtige Umgebungsgeräusche zu vernehmen.

 

Grafikkarten: MSI startet in der Top 10 durch

Im Bereich der Grafikkarten ist das Interesse weiterhin ungebrochen groß. Zwar fallen auch hier die Klickzahlen von fast 38.000 auf knapp 24.000 Klicks, doch gerade die erst- und zweitplatzierten Grafikkarten von MSI erlangen beide allein über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC auf dem ersten Platz um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI RTX 3080 GAMING X TRIO auf Platz 2 auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. Generell läuft es für MSI außerordentlich gut in diesem Quartal: Gleich sieben Plätze in der Top 10 gehen an den taiwanischen Hersteller.

Gründe, die für dieses weiterhin hohe Interesse an leistungsstarken Grafikkarten sprechen, sind möglicherweise der nach einem Abfall im Mai erneut steigende Kurs für Bitcoin, aber vermutlich auch die weiterhin fehlenden Chips. Die Preis/Lager/Status-Historie auf der ITscope Plattform zeigt, dass der Grund des Preisanstiegs, insbesondere bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR vermutlich an der nicht vorhandenen Verfügbarkeit liegt – bei kaum einem Distributor ist die Grafikkarte aktuell zu bekommen, und wenn, dann auch nur in sehr geringen Stückzahlen. 

Mit der MSI GeForce RTX 3080 GAMING Z TRIO 10G schafft es auch ein Neueinsteiger direkt auf Platz 7. Damit erhält die MSI RTX 3080 Gaming X Trio einen würdigen Nachfolger: Mit einem Boost-Takt von 1.835 MHz (die Gaming X Trio liegt bei 1.815 MHz) und einer TDP-Angabe von 370 Watt (ein Plus von 30 Watt gegenüber der Gaming X Trio) ist sie die bisher schnellste Grafikkarte der RTX 3080 Gaming Trio-Reihe. Noch schneller ist derzeit nur die SUPRIM X von MSI mit einem Boost-Takt von über 1.900 MHz, die Platz 9 einnimmt.

 

Prozessoren: Intel kommt AMD gefährlich nah

Erneut belegt AMD mit dem Ryzen 9 5900X den Platz 1 der CPU-Charts. Doch Intels Core i5 10400 liegt nicht einmal 100 Klicks zurück – wird AMD also bald wieder die CPU-Krone streitig gemacht? Einen großen Sprung hat der seit Mitte 2020 gelistete Core i5 10400 jedenfalls schon einmal hingelegt und schafft es vom 7. direkt auf den 2. Platz. 

Ebenfalls ein beeindruckendes Ergebnis gelingt Intel mit dem Core i5 11400, der es von Platz 667 auf die 14 schafft. Der Prozessor ist mit sechs Kernen und zwölf Threads ausgestattet und basiert auf der neuen Cypress Cove-Architektur.

 

Drucker: Nicht jedes Top-Produkt muss brandneu sein

Die Kategorie der Drucker ist, im Vergleich zu anderen Produktkategorien, für deutlich längere Innovationszyklen bekannt – was aber ihrer Relevanz absolut keinen Abbruch tut: In Summe landen die Top 10-Produkte bei beachtlichen 20.000 Klicks. 

Die Top 10 ist ganz klar in der Hand von HP, allein die ersten vier Plätze besetzt der kalifornische Hersteller mit ganz unterschiedlichen Produkten. Platz 1 geht an den HP Officejet Pro 9010 All-in-One, der über 1.000 Klicks Vorsprung zum zweitplatzierten HP PageWide Pro 477dw hat. Der All-in-One-Alleskönner bietet neben der Druck-, Kopier-, Scan- und Faxfunktion eine automatische Dokumentenzuführung für 35 Blatt, Drucken über USB-Anschluss und eine Druckgeschwindigkeit bis zu 22 Seiten/Minute bei schwarz-weiß bzw. 18 Seiten/Minute in Farbe. Neben HP schaffen es nur Kyocera mit dem ECOSYS M5526cdn und Brother mit dem MFC-L3750CDW in die Top 10.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

21.07.2021|

ITscope GmbH & weclapp SE wachsen jetzt gemeinsam

 

• Cloudbasierte Technologien bereichern das Leistungsangebot der weclapp
• Produkte, Marken, Kundenbeziehungen werden als Teil des weclapp-Konzerns fortgeführt
• Weitere Potenziale durch Cross- und Upselling
• Strategische Synergien durch Skalierung, Internationalisierung und Netzwerkerweiterung

 

Frankfurt, 12. Juli 2021 – Die Karlsruher ITscope GmbH setzt als Tochtergesellschaft der weclapp SE ihren Wachstumskurs beschleunigt fort. Die Leistungsangebote beider Unternehmen ergänzen einander und bieten den beiderseitigen Kunden künftig weitere Nutzenpotenziale. Mit der ITscope GmbH verbindet die weclapp SE bereits eine mehrjährige Zusammenarbeit. Beide Parteien erwarten aus dem Zusammenschluss weitere Cross- und Upselling-Potenziale.

Viele ITscope-Kunden nutzen weclapp als ERP-Plattform. Das Karlsruher Unternehmen betreibt eine leistungsfähige, cloudbasierte B2B-E-Commerce-Plattform als SaaS-Lösung, die es IT-Dienstleistern wie zum Beispiel Systemhäusern ermöglicht, ihren Verkauf und Einkauf zu digitalisieren und automatisierte Verkaufs- und Einkaufsprozesse für Kunden und Lieferanten zu etablieren. Zu den Kunden zählen derzeit rund 5.000 Unternehmen. Angebunden als Daten- und Produktlieferanten sind zudem europaweit über 400 Distributoren (IT-Großhändler). Die B2B-Plattform ist schon jetzt ein beliebtes Add-on im weclapp-Store. Künftig kann die ITscope-Lösung über den bisherigen Fokus auf die IT-Systemhäuser hinaus um Spezifika für weitere Branchen erweitert werden.

Neben dieser B2B-Plattform betreibt ITscope eine Lösung, die mittelständischen Unternehmen im Onlinehandel zusätzliche Wettbewerbsvorteile verschafft. ITscope bietet einen Kundenproduktkatalog, der Artikelstammdaten für mehrere Millionen IT-Produkte für ihre Nutzer bereithält. Die Informationen kommen von Herstellern und Content-Anbietern, die hochauflösende Bilder, detaillierte technische Daten und Marketingtexte selbständig zuliefern und aktualisieren und damit das Product Information Management (PIM) des Kunden erheblich vereinfachen. Ihrerseits können Onlinehändler über die Digital Asset Management (DAM)-Funktionalität auf diese Daten im E-Commerce zugreifen und erhöhen damit ihre Effizienz und Profitabilität. Direkt aus der Cloud können so kundenindividuelle Portale mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugt werden.
Seit neuestem bietet ITscope IT-Dienstleistern auch die Möglichkeit, individuelle XaaS-Produkte (kurz für Anything as a Service) zu designen und diese mit eigenen Services sowie Artikeln aus dem umfassenden ITK-Katalog der Plattform zu bündeln.

„Unsere bewährten und erfolgreichen cloudbasierten Produkte für Einkauf, Vertrieb und Datennutzung werden wir nun auf weitere Branchenbedürfnisse anpassen und künftig auch unmittelbar allen weclapp-Kunden zur Verfügung stellen. Die Skalierung unseres Leistungsangebots und Erweiterung unseres Netzwerks kommen aber auch uns und unseren Kunden im In- und Ausland zugute. Gemeinsam erweitern wir das Netz von Herstellern und Distributoren in Deutschland und im europäischen Ausland für das ITscope-Netzwerk“, freut sich Alexander Münkel, Geschäftsführer der ITscope GmbH.

Die Geschäftstätigkeit der ITscope wird von den bisherigen Geschäftsführern und unter der bestehenden Marke fortgeführt. Der Standort Karlsruhe bleibt bestehen, mit den Beschäftigten soll über weitreichende Perspektiven im Verbund mit weclapp gesprochen werden. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete ITscope einen Umsatz von rund EUR 3,2 Mio., 31 % mehr als im Geschäftsjahr 2019 (Umsatz ITscope 2019: EUR 2,5 Mio.). Es wird erwartet, dass sich das Umsatzwachstum im laufenden Jahr weiter beschleunigt. Die Gesellschaft arbeitet profitabel.

„Die Übernahme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil im Rahmen der kontinuierlichen Umsetzung unserer Wachstumsstrategie“, erläutert Ertan Özdil, Gründer und CEO der weclapp SE, „wonach mit entsprechenden Unternehmenszukäufen sowohl das anorganische Wachstum als auch, mittels gezielter Plattformerweiterungen, das weitere organische Wachstum beschleunigt wird. Gerade die Kooperation zwischen weclapp und ITscope bietet den beiderseitigen Kunden zusätzliche Möglichkeiten, ihr Geschäft noch effizienter und profitabler zu betreiben. Wir versprechen uns davon die Stärkung und Erweiterung unserer Netzwerke und unserer Marktpräsenz. Im Austausch erhalten wir die Chance zur Skalierung unserer Plattformen und setzen unsere Strategie zur Erweiterung der internationalen Präsenz mit höherem Nachdruck um. Gemeinsam können wir nun den italienischen, französischen und spanischen Markt beschreiten.“

 

Pressekontakt: 
ITscope GmbH
Eileen Müller
Tel.: +49 721 627376 29
E-Mail: eileen.mueller@itscope.de

Über weclapp:
Die weclapp SE wurde 2008 gegründet und bietet seit 2013 die gleichnamige cloudbasierte Plattform an. Seit Markteintritt ist sie im Jahresdurchschnitt (CAGR) um fast 100 % gewachsen und arbeitet profitabel. Mit Software-as-a-Service (SaaS) adressiert sie überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere mit den integrierten ERP- (Enterprise-Resource-Planning) und CRM- (Customer-Relationship-Management) Funktionalitäten. Kunden haben damit uneingeschränkten Zugriff auf ihre Geschäftsvorfälle und Daten von jedem internetfähigen Endgerät und von jedem mit dem Internet verbundenen Ort aus. Mit Speicher- und Rechenkapazitäten in Deutschland und der Schweiz und der Zertifizierung nach ISO 27001 bietet weclapp ein hohes Maß an Datensicherheit. Die Plattform wurde wiederholt als ERP-System des Jahres ausgezeichnet. Die weclapp SE hat ihren Sitz in Frankfurt am Main mit Niederlassungen in Marburg und Kitzingen. Sie ist eine Tochter der 3U HOLDING AG mit Sitz in Marburg.
www.linkedin.com/company/weclapp

Über ITscope GmbH: 
Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen. Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.
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12.07.2021|

Nicht nur Autobauer bekommen die Halbleiterkrise zu spüren: Chips-Engpässe erreichen den Channel

 

Karlsruhe, 26.05.2021 – Schlugen anfangs nur die Autobauer wegen Stillstand in der Produktion Alarm, bekommen inzwischen immer mehr Unternehmen ihre Abhängigkeit von einem winzigen Teil zu spüren: den Mikrochips. In nahezu jedem elektrischen Gerät sind die essentiellen Kleinteile verbaut – dass Engpässe auch den ITK-Channel nicht unberührt lassen, war eigentlich voraussehbar.

Schon seit Anfang des Jahres gibt es erneut Probleme in der Automobilindustrie, deren durch die Coronakrise gebeutelten Lieferketten sich gerade erst wieder langsam erholt hatten. Der Grund: Engpässe bei Halbleitern, die das Herzstück sämtlicher elektronischen Systeme bilden. Die Halbleiterproduktion ist aufgrund von langen Vorlaufzeiten sehr unflexibel und Nachfrageveränderungen können nicht ohne weiteres von den Herstellern aufgefangen werden. Die Coronakrise sorgte Anfang 2020 zuerst für einen Produktionseinbruch, im Frühjahr dann für einen Aufschwung – dank Homeoffice und -schooling mit besonders großer Nachfrage nach Tablets und Laptops sowie Unterhaltungselektronik für die Freizeit im Lockdown. Hinzu kam unlängst noch das wachsende Interesse von Kryptominern, die mit dem Schürfen von Bitcoin und Co. zusätzlich den Chip-Bedarf befeuern. 

Über die Automobilindustrie hinaus greift die Krise jetzt allerdings auf andere Bereiche über und macht auch vor der ITK-Branche keinen Halt. Eine aktuelle Umfrage der Welt am Sonntag zeigt: Verbraucher in Deutschland müssen zukünftig mit steigenden Preisen und längeren Lieferzeiten für elektronische Geräte rechnen, auch in Branchen wie der Telekommunikation oder Unterhaltungselektronik. Mit ITK-Riesen Apple kann aktuell selbst einer der größten Kunden der Chipbranche kaum noch ausreichend beliefert werden – dem Hersteller fehlen Halbleiter, um Tablets und Notebooks entsprechend zu bestücken. 

Auch Beispiele der B2B-Handelsplattform ITscope zeigen, dass die Halbleiterkrise in der ITK-Branche bereits ihre Spuren hinterlässt. Bei der beliebten Elements Desktop WDBWLG0100HBK des auf Festplatten und Speicherprodukte spezialisierten Herstellers WD beispielsweise gehen die Lagerbestände seit Anfang Mai deutlich zurück. Gefragt ist die Festplatte, zu erkennen an den steigenden Klicks auf das Produkt, aber weiterhin und auch der Preis steigt: Zeitweise über 300 Euro erzielt die Elements Desktop und verdoppelt damit den bisherigen HEK in nur wenigen Wochen.  

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie WD Elements Desktop WDBWLG0100HBK (Hst.-Nr. WDBWLG0100HBK-EESN) Januar bis Mai 2021

 

Noch kritischer sieht es bei der Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate aus. Fast zeitgleich mit der Elements Desktop fällt auch bei dieser Festplatte der Lagerbestand Anfang Mai extrem. Dementsprechend sind auch die Auswirkungen auf den HEK, der sich auch in diesem Fall in nur wenigen Wochen von 120 auf über 250 Euro verdoppelt hat. 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Seagate Backup Plus Hub STEL8000200 (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Mai 2021

 

Als zusätzlicher Faktor wirkt sich der Chipmangel vermutlich auch im Grafikkartensegment aus. Das pandemiebedingt hohe Interesse an Gaming und der Boom um Kryptowährungen sorgten bereits für angespannte Stimmung, jetzt kommt noch die Knappheit bei den Chips hinzu – die natürlich auch für Grafikkarten benötigt werden. Die bereits seit 2017 gelistete GeForce GTX 1050 Ti D5 4G von Gigabyte hatte über mehrere Jahre praktisch keine Preisausreißer – bis jetzt: Schon im Januar steigt der Preis parallel zu einem schrumpfenden Bestand langsam an und pendelt sich bei aktuell rund 300 Euro ein, was mehr als doppelt so viel ist wie der durchschnittliche HEK in 2020 (ca. 120 Euro).

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti D5 4G (Hst.-Nr. GV-N105TD5-4GD) Juni 2020 bis Mai 2021

Da die Digitalisierung in immer mehr Bereiche des Alltags einzieht, ist ein weiter wachsender Bedarf an Chips unausweichlich. Nach Angaben des weltweit größten Herstellers für Mikrochips, der Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), könnte der Halbleitermangel, zumindest für die Automobilindustrie, im kommenden Quartal allerdings etwas zurückgehen. Kritischere Stimmen, beispielsweise von Intel, befürchten allerdings, dass die Knappheit in vielen Branchen auch noch über die nächsten Jahre andauern wird.

 

 

26.05.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:


Krypto-Boom treibt Nachfrage von Grafikkarten und Mainboards nach oben: ITscope Marktbarometer Q1/2021

Der explodierte Bitcoin-Kurs sorgt für steigende Preise bei Mining-Zubehör, das iPhone SE erobert sich Platz 1 zurück und Microsoft setzt seinen Erfolgskurs bei den Tablets fort. AMDs neue CPU-Generation überzeugt und PC-Komplettsysteme sind endlich wieder mehr gefragt.

Karlsruhe, 20.04.2021 – Weiterhin ist Zuhausebleiben angesagt und Spielekonsole und PC sorgen immerhin für etwas Abwechslung im Pandemie-Alltag. Doch nicht nur dieser Trend wirkt sich auf die aktuelle Marktsituation aus: Das Interesse an Kryptowährungen wie Bitcoin wächst und die Preise für Mining-Zubehör steigen, wie das ITscope Marktbarometer für Q1/2021 zeigt.

Während der Lockdown Deutschland weiterhin im Griff hat, waren besonders im ersten Quartal des Jahres Spielekonsole und PC ein beliebter Zeitvertreib. Nicht von ungefähr kommt daher auch ein neuer Umsatzrekord im Games-Markt: Insgesamt wurde mit Computer- und Videospielen sowie der dazugehörigen Hardware im Corona-Jahr 2020 ein Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so der game – Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten der Marktforschungsunternehmen GfK und App Annie. 

Waren es bisher eher Firmen, die für digitales Arbeiten aufrüsteten, ziehen jetzt die Privathaushalte nach. Nicht nur Equipment für Homeschooling wird angeschafft, sondern stärker denn je auch in Entertainmentformate wie Konsole und Co. investiert, um die Freizeit während der Pandemie – besonders bei schlechtem Wetter – etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Auch den Markt für Grafikkarten setzt die aktuelle Situation spürbar unter Druck, denn die steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Doch noch ein weiterer Faktor spielt mit: Seit Herbst letzten Jahres ist der Bitcoin-Kurs regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung. Neben einem geeigneten Computer sind dazu auch leistungsstarke Grafikkarten nötig – was die Nachfrage zusätzlich steigen lässt. Und auch bei den Mainboards macht sich der Boom bemerkbar: Mit dem H110 Pro BTC+ erklimmt der sonst kaum vertretene Hersteller ASRock den ersten Platz – und das auch noch mit einem Produkt aus dem Jahr 2017. Wie das? Dank Steckplätzen für bis zu 13 GPUs ist das H110 Pro BTC+ optimal für das Mining geeignet.

In den Highflyer-Charts des ITscope Marktbarometers sind die aussichtsreichsten Neueinsteiger der verschiedenen Kategorien der ITscope-Plattform vertreten, also die Produkte, die erst seit wenigen Wochen auf dem Markt sind und nach Marktstart das größte Interesse in Form von Klicks auf sich ziehen konnten. In diesem Quartal ist AMD mit dem Spitzen-CPU Ryzen 9 5900X und MSI mit der RTX 3060 TI GAMING X vertreten. Platz 3 und 4 sichert sich HP, das Sahnehäubchen on top ist Apple, der mit dem iPhone SE erneut den Spitzenplatz erobert. “Die Mischung aus B2B- & B2C-Produkten in unserem Marktbarometer beweist, dass die Nutzer der ITscope-Plattform auf die Produkte und Lösungen aller Hersteller und Lieferanten zugreifen, um sich den vielschichtigen Anforderungen unseres Marktes zu stellen”, so Oliver Gorges, Head of Channel Development bei der ITscope GmbH. 

Bei der Auswertung der Einzelkategorien liegt der Hersteller mit dem Apfellogo in der Kategorie Smartphones ebenfalls vorne, bei den Tablets hat Microsoft die Oberhand. Bei den TFTs und Notebooks sind weiterhin die Dauerbrenner von Dell und Lenovo an der Spitze, doch die Konkurrenz wird zunehmend stärker. Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage sind in diesem Quartal die Kategorien Webcams und Headsets ganz neu dabei und bei beiden ist Logitech stark. Bei den Prozessoren liegt AMD, wie auch im Vorquartal, vorne, nicht zuletzt auch dank der neuen CPU-Generation AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X.

 

Highflyer: Bunte Mischung mit Apple on top

Nach Einbußen im normalerweise sehr erfolgreichen Weihnachtsquartal sieht es diesmal in den Highflyer-Charts wieder besser aus für Apple: Gleich die ersten beiden Plätze gehen an den Hersteller aus Kalifornien.

Platz 1 geht abermals an das iPhone SE. Das erfolgreiche Budget-Gerät aus der iPhone-Familie bleibt hoch im Kurs. Und auch weiterhin liegt die Corona-Pandemie als Grund für die anhaltende Beliebtheit nahe: Viele Menschen hat die Krise finanziell getroffen – mit dem iPhone SE können auch Apple-Anhänger mit kleinem Geldbeutel dem iPhone treu bleiben.

Dass Apples 20W USB-C Power Adapter Platz 2 der Highflyer-Charts belegt, ist durchaus naheliegend: Alle vier Modelle des iPhone 12 werden ohne das passende Netzteil geliefert – dieses muss separat angeschafft werden. Der neue Adapter wurde zusammen mit dem iPhone 12 vorgestellt und soll das ältere Modell mit 18 Watt ersetzen. Nach und nach soll auch bei anderen Modellen, wie dem iPhone SE, XR und 11, auf den reduzierten Lieferumfang ohne Netzteil und Ladekabel umgestellt werden. Offiziell begründet Apple seine Entscheidung mit Umweltschutzgründen, da die meisten Kunden ohnehin das notwendige Zubehör bereits besitzen. Wer sich ohnehin neues Ladezubehör zulegen muss und sein Device noch komfortabler aufladen möchten, der greift auf den MagSafe Charger von Apple zurück, der es in diesem Quartal auf Platz 12 schafft. Dabei handelt es sich um eine induktive Ladematte, mit der das iPhone 12, 12 Pro und 12 Pro Max kabellos allein durch Auflegen aufgeladen wird. 

Weiter geht es mit dem 3. Platz, den sich diesmal HP mit dem ProBook 450 G8 sichert. Das Business-Laptop ist mit den neuen, leistungsstarken Tiger Lake-Prozessoren bestückt, die auch komplexe Anforderungen effizient bewältigen. Für das nötige Zubehör stellt HP diverse Anschlüsse bereit, unter anderem einen USB Typ-C-Anschluss. Auch ein Fingerabdruckleser sowie eine optionale Gesichtserkennung sind mit von der Partie. Direkt dahinter auf Platz 4 liefert HP mit dem E24 G4 gleich noch den passenden Monitor für das ProBook 450 G8 dazu. Der Full HD Büro-Monitor mit 23,8 Zoll überzeugt vorallem mit einem integrierten Blaulichtfilter, der gerade bei langem Arbeiten am PC nicht nur die Augen schont, sondern auch Farben besonders lebensecht darstellt. 

Mit der MSI RTX3060 Ti Gaming X schnappt sich ein ganz frischer Neueinsteiger Platz 5. Wie auch schon bei der GeForce RTX 3090 Gaming X setzt MSI hier auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Designtechnisch hat sich MSI an der GeForce RTX 3070 Gaming X orientiert – was auch für den einzigen Kritikpunkt sorgt: Gewicht und Größe. Mit 32,5 cm Länge, 14 cm Breite und fast 1,5 kg Gewicht ist die RTX3060 Ti Gaming X alles andere als ein Leichtgewicht.

Auch eine CPU schafft es dieses Quartal in die Highflyer-Top 10: Der AMD Ryzen 9 5900X auf Platz 6. Im Test überzeugt der 12-Kerner mit ausgezeichneten Performance-Werten. Dazu trägt auch die neue Zen-3-Architektur bei, die für schnelle interne Datenübertragung und -verarbeitung sorgt. 

 

TFTs: Konkurrenz für Dauerbrenner Dell?

Das inzwischen sechste Quartal in Folge verteidigt der P2419H von Dell seine Stellung als TFT-Nummer 1. Und das Interesse an dem beliebten 24 Zoll-Monitor scheint kaum abzubrechen, ganz im Gegenteil, das Ergebnis zum Vorquartal hat sich mit fast 14.000 Klicks sogar noch minimal gesteigert.  

Doch HP setzt einiges daran, Konkurrenten Dell die Topplatzierung streitig zu machen: Von Platz 328 direkt auf die 4 springt der E24 G4 von HP, der auch in den Highflyer-Charts vertreten ist. Für ein neues Modell macht er dem bereits seit 2018 gelisteten P2419H definitiv Konkurrenz, denn kostentechnisch liegen die beiden Monitore mit 135 Euro im HEK exakt gleich auf. Und noch ein weiterer Neueinsteiger aus dem HP-Lager schafft in diesem Quartal ziemlich weit nach oben: Der seit November 2020 gelistete E27q G4 von HP, der auf Platz 13 mit einsteigt. 

Auch Lenovo, als im TFT-Segment weniger präsenter Hersteller, kann sich in den Top 10 halten und verbessert sogar seinen Vorquartalsrang vom 9. auf den 7. Platz. Mit dem ThinkVision T24i-20 überzeugt Lenovo vor allem mit dem Zero Frame-Bildschirm, der die 24 Zoll Full HD LED-Bildfläche deutlich größer wirken lässt. 

 

Smartphones: Wo bleibt Samsungs Flaggschiff?

Bei den Smartphones zeigt sich in diesem Quartal ein nahezu unverändertes Bild. Apple behält seine Führungsposition und dominiert weiterhin eindeutig die Top 10. Wieder einmal schnappt sich das iPhone SE den 1. Platz: Apples günstigste iPhone-Variante liegt mit 3.500 Klicks mit großem Abstand an der Spitze. Auch sonst sieht es für den kalifornischen Hersteller extrem gut aus: Das iPhone 12 nimmt neben der “normalen” Variante auf Platz 2 auch in der Pro-, Pro Max- und mini-Version insgesamt sechs Plätze in der Smartphone Top 10 für sich ein.

Das Samsung Galaxy A51 ist mit Listing Ende 2019 nicht nur das älteste Smartphone in der Top 10, sondern auch das einzige Nicht-Apple-Gerät – hält aber nach wie vor wacker an seinem 5. Platz fest. 

Neueinsteiger sind erst deutlich weiter hinten, auf Platz 37 und 38, zu finden. Mit den beiden seit Mitte Januar gelisteten Galaxy S21 5G und Ultra 5G von Samsung landen zwei der drei neuen Modelle aus der S21 5G-Reihe in der Top 40 – da ist also noch deutlich Luft nach oben. 

Die drei Ausführungen sind praktisch baugleich und unterscheiden sich primär in der Displaygröße. Beim Ultra-Modell, dem Flaggschiff der neuen Generation, kommt eine bemerkenswerte Kamera dazu: Eine Hauptlinse, zwei Tele-Linsen und eine Ultraweitwinkel-Linse machen das Galaxy S21 Ultra zum Highlight für Hobbyfotografen. Zwar kommt man preistechnisch mit der Galaxy S21-Reihe deutlich preiswerter weg als mit den Apple-Geräten der neuesten Generation, günstig sind diese mit 700 Euro (Samsung Galaxy S21 5G) und 975 Euro (Samsung Galaxy S21 Ultra 5G) aber leider auch nicht. 

 

Tablets: Microsofts Neueinsteiger Surface 7+ spielt vorne mit

Erneut ein erfolgreiches Quartal für Microsoft: Mit dem Surface Pro 7 mit 256 GB in Platin Grau sichert sich der Hersteller mit über 10.000 Klicks erneut Platz 1. Und auch in anderen Ausführungen ist das Surface Pro 7 in der Top 10 vertreten: Die kleinere Variante mit 128 GB verbessert sich von 5 auf den 3. Platz, das Modell mit i7-Prozessor macht ebenfalls drei Plätze gut und klettert von 8 auf 5. 

Auch ein Neueinsteiger von Microsoft spielt auf Platz 19 mit: Das Microsoft Surface Pro 7+, das ganz neu Mitte Januar 2021 vorgestellt wurde. Da es sich eher um ein kleineres technisches Upgrade zum Surface Pro 7 handelt, entschied man sich für das Plus, anstatt direkt eine neue Generation einzuleiten. Laut Microsoft handelt es sich nämlich vielmehr um eine Variante speziell für Unternehmenskunden und den Bildungsbereich, nicht für den Einzelhandel. Neu ist beim Surface Pro 7+, dass alle Geräte Intel Core i-CPUs der 11. Generation verbaut haben. Die größte Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist allerdings der Akku: Dieser läuft bis zu 15 Stunden, während das Surface Pro 7 nur eine maximale Laufzeit von 11 Stunden erreicht. Wer auf ein Schnäppchen aus ist, macht aber besser einen Bogen um das Surface Pro 7+: Mit einem HEK von fast 1.500 Euro für die Ausführung mit Core i5-Prozessor, 16 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher ist es alles andere als günstig. 

 

Notebooks: ThinkPad-Reihe auf Erfolgskurs

Im letzten Quartal herrschte quasi noch der Ausnahmezustand bei den Notebooks, das hat sich zwischenzeitlich nun etwas normalisiert. Die Klickzahlen der Top 10 fallen von zuletzt noch 49.000 auf “nur” noch 33.500, doch die Nachfrage nach flexiblen Homeoffice-Notebooks bleibt weiterhin auf hohem Niveau. 

Allein 11.000 Klicks gehen auf den All-time-Favorit ThinkPad E15 20RD und sichern dem extrem beliebten Business-Notebook seit inzwischen einem Jahr Platz 1 der Kategorie. Doch auch andere Modelle der ThinkPad-Reihe von Lenovo holen auf – und zwar von ganz weit hinten: So klettert das ThinkPad E15 Gen 2 20TD von Platz 349 auf den dritten Platz und das ThinkPad X1 Carbon (7th Gen) 20QD von Platz 260 direkt dahinter auf den vierten Platz. Letzteres kombiniert als Ultrabook ein leichtes und schmales Gehäuse mit umfangreicher Ausstattung und sorgt dank eines sehr leisen Lüfters für eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Wer das ThinkPad X1 Carbon jedoch sein Eigen nennen möchte, muss ganz schön tief in die Tasche greifen: Mit 1.800 Euro im HEK ist es rund 1.000 Euro teurer als die beiden E15-Kollegen. 

PC-Komplettsysteme: Ein Ende der Durststrecke in Sicht

Auch in diesem Quartal gelingt es den PC-Komplettsystemen, die Nachfrage weiter anzuheizen. Das Lenovo ThinkCentre M720q verbessert sein Ergebnis im Vergleich zum Vorquartal nochmals eine ganze Ecke und von rund 10.000 auf über 12.000 Klicks.

Nach wie vor ist auch die etwas preisgünstigere HP ProDesk-Reihe sehr beliebt und belegt mit dem HP ProDesk 400 G6 Platz 2. Auch der neuere HP ProDesk 400 G6 Mini Desktop will nach oben und erreicht von 132 direkt den 5. Platz. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Mit dem OptiPlex 3080, der seit September 2020 gelistet ist, sorgt auch Dell für frischen Wind in der Top 10. 

 

Webcams: Logitech auf dem Webcam-Olymp

Mit fast 30.000 Klicks in den Top 10 ist auch die Kategorie der Webcams eine der meistgeklickten in diesem Quartal. Eindeutiger Vorreiter: Logitech. Der Zubehör-Hersteller sichert sich die gesamte Top 15 ausschließlich für sich.  

Mit 7.800 Klicks liegt die seit 2015 gelistete Logitech HD Pro Webcam C920 vorne – und das völlig verdient: In Vergleichstests gilt die C920 als sehr gute,  möglicherweise sogar beste aktuell erhältliche Webcam. Kleiner Wermutstropfen: Wie viele andere Webcams auch hat die C920 Probleme mit dunklen Lichtverhältnissen. Im Alltagsgebrauch ist das aber weniger ein Problem, da die meisten Arbeitsplätze recht gut ausgeleuchtet sind. Mit einem HEK von rund 90 Euro liegt die Kamera zwar eher im höheren Preissegment, die technische Ausstattung rechtfertigt den Preis aber allemal. 

 

Headsets: Wer macht das Rennen um den Headset-Thron?

Auch bei den Headsets liegt Logitech vorne, muss sich die Spitzenplätze allerdings mit der Konkurrenz von Jabra, Apple und Poly teilen. Mit dem erstplatzierten Logitech 960 USB erhält man ein preisgünstiges Headset, was speziell für die Nutzung von Skype und Co. konzipiert wurde. Ton-Qualität, Tragekomfort sowie Verarbeitung sind absolut ausreichend – für den HEK von 27 Euro gibt es rein garnichts zu meckern. Mit Listing im Jahre 2008 ist das 960 USB außerdem das mit Abstand älteste Headset der Top 10. Es braucht also nicht immer die allerneueste Technik, um einen Spitzenplatz zu ergattern. 

Ganz ähnlich sieht es auch bei den zweit- und drittplatzierten Headsets von Jabra aus. Das Jabra Evolve 65 MS Stereo, das bereits seit 2014 bei ITscope gelistet ist, zählt ebenfalls nicht gerade zu den neuesten Modellen. Erst mit dem seit 2018 gelisteten Jabra Engage 75 Stereo erscheint ein aktuelleres Headset im Ranking. Beide Headsets verfügen über eine optimale Geräuschunterdrückung und ermöglichen somit störungsfreies Telefonieren auch in lärmintensiven Umgebungen – liegen aber mit 100 Euro (Evolve MS Stereo) beziehungsweise 300 Euro (Engage 75 Stereo) auch preislich auf einem ganz anderen Level.

 

Grafikkarten: Krypto-Boom macht Grafikkarten zur Mangelware

Bei den Grafikkarten wird es diesmal ganz besonders spannend. Der Home Entertainment-Trend wirkt sich deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Seit Ende letzten Jahres steigt die Nachfrage und treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Hinzu kommt das Geschäft mit Bitcoin, Ethereum und Co., deren wachsende Beliebtheit die aktuelle Marktentwicklung zusätzlich beeinflusst, da zur Herstellung der Coins leistungsstarke Grafikkarten zwingend notwendig sind. 

Diese Marktsituation schlägt sich nicht nur in den Klickzahlen, sondern auch im Preis nieder: Im Vergleich zum Vorquartal wurden die Top 10-Grafikkarten rund 75 Prozent mehr geklickt, insgesamt fast 38.000 mal. Mindestens genauso spannend sind die zu beobachtenden Preisentwicklungen: Um 65 Prozent wächst der Durchschnittspreis der Top 10-Grafikkarten im Vergleich zu Q4 2020. 

Grafikkarten-Star MSI lässt sich davon jedoch wenig beeindrucken und baut mit acht Platzierungen innerhalb der Top 10 seine Vormachtstellung weiter aus. Auch ein Neueinsteiger von MSI schafft es in die Top 10: Die RTX3060 Ti Gaming X, die auch in den Highflyer-Charts vertreten ist, ähnelt leistungstechnisch stark der GeForce RTX 3070 auf Platz 7. MSI setzt wie auch bei anderen Modellen erneut auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Sie bietet also mehr oder weniger die gleichen Features wie die RTX 3070, ist jedoch für 630 Euro im HEK etwas günstiger.

 

Mainboards: ASRock ist die neue Nummer 1

Allen voran liegt bei den Mainboards die neue Nummer 1, die von 307 auf den ersten Platz klettert: Das H110 Pro BTC+ – Motherboard von ASRock, einem sonst eher wenig vertretenen Hersteller – und dann auch noch ein Produkt aus dem Jahr 2017. Woher rührt dieses Interesse?

Auch hier dringt der aktuelle Hype um Bitcoin und andere Kryptowährungen durch: In verschiedenen Quellen gilt das H110 Pro BTC+ als eines der besten aktuell erhältlichen Mining-Motherboards. Verglichen mit herkömmlichen Platinen verfügt das H110 Pro BTC+ über keine – in diesem Fall unnötigen – zusätzlichen Chips für Storage und Audio. Zudem sind PCI-Express-Slots entsprechend ersetzt worden. Wie beim Mining üblich, wird in der Ausstattung auf zusätzliche Features verzichtet und lediglich die wichtigsten Schnittstellen und Ports eingebaut.

Der momentane Krypto-Boom macht sich auch beim Preis bemerkbar: Lag der HEK des H110 Pro BTC+ in den letzten Monaten konstant zwischen 30 und 40 Euro, werden zuletzt Spitzenpreise über 250 Euro erzielt.

 

Prozessoren: AMDs neue Dreierriege übernimmt die Führung

AMD ist weiterhin CPU-King: Die neuen Modelle AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X, die seit Oktober bei ITscope gelistet sind, überzeugen auf ganzer Breite und nehmen die Plätze 1, 2 und 4 für sich ein. Damit behält AMD weiterhin die Führung vor Dauerkonkurrent Intel.

Im Vergleichstest schneiden alle drei AMD CPUs erstaunlich gut ab. Mit dem “kleinen” Ryzen 5 5600X ist dem Hersteller aus Kalifornien ein großer Erfolg gelungen: Im Vergleich zum (vermeintlich) höher klassifizierten Intel Core i7-10700K, der es im Ranking nur auf Platz 10 schafft, schneidet der Ryzen bei der Einzelleistung der Rechenkerne sowie beim Encodieren eines 4K-Films besser ab als die Konkurrenz. Besonders Gamer haben mit dem Ryzen 5 5600X ihren Spaß, denn Spiele nehmen meist nicht mehr als sechs Kerne in Anspruch, aber die Leistungsfähigkeit der einzelnen Kerne unterstützt die Grafikkarte viel effektiver – und das Spiel läuft flotter. Mit einem HEK von knapp über 300 Euro ist er der günstigste von AMDs neuer CPU-Generation. 

Der größte Bruder der Familie, der Ryzen 9 5900X, gilt als einer der leistungsstärksten CPUs, die es derzeit zu kaufen gibt – was ihm auch völlig verdient eine Platzierung in den Highflyer-Charts sichert. Für Nutzer, die den Prozessor allerdings nur fürs Gaming nutzen, sind zwölf Kerne eher überdimensioniert. Da spart man sich das Geld von mehr als 720 Euro lieber für eine gute Grafikkarte. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.04.2021|

Der Channel im Grafikkarten-Fieber

 

Was haben die Corona-Pandemie und der Bitcoin-Hype gemeinsam? Beide Themen sind in der aktuellen Berichterstattung in aller Munde. Und in beiden Fällen handelt es sich um wichtige Einflussfaktoren im Grafikkarten-Boom, der den ITK-Markt unlängst auf Trab hält.

Karlsruhe, 23.03.2021 – Der andauernde Lockdown zwingt weiterhin zum Zuhausebleiben und macht Spielkonsole und PC zur willkommenen Abwechslung. Doch der Home Entertainment-Trend wirkt sich auch deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Aktuelle Daten der GfK beziffern das Umsatzwachstum im vierten Quartal 2020 in Deutschland mit 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben.

Mehrere Faktoren beeinflussen die Nachfrage

Doch noch ein weiterer Faktor übt Druck auf den Markt aus: Seit Herbst letzten Jahres ist der Kurs für Bitcoins regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung: Neben einem geeigneten Computer ist dazu auch eine leistungsstarke Grafikkarte nötig – was die Nachfrage weiter steigen lässt. Der Markt gerät in Schieflage und Hobbygamer, mit meist deutlich geringerem Budget, haben dabei das Nachsehen. Hersteller wie Nvidia, deren Kunden aus der Gamerszene kaum noch an die Karten kommen, versuchen deshalb, der Nutzung zu Miningzwecken entgegenzuwirken. Grafikkarten mit sehr hoher Leistung, wie die Geforce RTX 3060, werden gezielt so ausgeliefert, dass sie das Mining verlangsamen. 

Eine aktuelle Analyse der ITscope-Plattform bestätigt den Grafikkarten-Boom ebenfalls: Lagen die Klickzahlen zwischen dem ersten und dritten Quartal 2020 innerhalb der Top 10-Grafikkarten der ITscope-Plattform noch bei einem durchschnittlichen Wert von 833 Klicks, wächst dieser in Q4 2020 um 160 Prozent auf rund 2.170 Klicks und in Q1 2021 sogar auf 3.200 Klicks – ein schwindelerregendes Wachstum von mehr als 280 Prozent.

Der Preis bleibt nicht unberührt

Dass diese Entwicklung auch nicht unbemerkt am Preis vorbeigeht, war vorhersehbar: Der HEK der Top 10-Grafikkarten liegt in Q1 und Q2 im Schnitt bei 470 Euro, steigt in Q3 und Q4 jedoch bereits auf 750 Euro. Der Sprung im aktuellen Quartal ist jedoch nochmals eine enorme Steigerung: Der durchschnittliche HEK der letzten Wochen beträgt fast 1.100 Euro – ein weiteres Wachstum um fast 50 Prozent. 

Besonders deutlich wird dieses Bild anhand der seit 2019 gelisteten RX 5700 XT GAMING X von MSI. Hier liegt der HEK bis auf kleinere Ausreißer sehr stabil zwischen 350 und 400 Euro – bis Februar dieses Jahres, wo die Kurve innerhalb kürzester Zeit auf über 1.100 Euro springt. Auch die Produkt-Klick-Historie verdeutlicht das wachsende Interesse an der RX 5700 XT GAMING X ab November letzten Jahres.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI RX 5700 XT GAMING X (Hst.-Nr. V381-032R) April 2020 bis März 2021


Zwar profitieren auch die Neuerscheinungen vom aktuellen Boom im Grafikkarten-Sortiment, noch mehr gilt dies jedoch für ältere Modelle – wie auch die GTX 1050 TI GAMING X 4G
von MSI aus dem Jahr 2016, die trotz ihres fortgeschrittenen Alters zuletzt sehr gefragt ist. Auch in diesem Beispiel klettert der zuvor äußerst stabile HEK von 120 auf aktuell fast 300 Euro.

 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI GTX 1050 TI GAMING X 4G (Hst.-Nr. V335-001R) April 2020 bis März 2021


Die weiter steigenden Infektionszahlen erwecken im Moment nicht den Eindruck, als würde sich hier zeitnah Veränderung einstellen. Sollte der Lockdown jedoch in absehbarer Zeit eingestellt werden, könnten die wärmeren Temperaturen im Frühjahr vermehrt zu Outdoor-Aktivitäten einladen und das Interesse an Home Entertainment wieder abnehmen. Beim Bitcoin hingegen bleibt die Entwicklung weiterhin spannend: Die Krypto-Währung sorgte in den letzten Jahren immer wieder für eine Überraschung.

Mehr zum Thema erfahren Sie im kommenden ITscope Marktbarometer für das erste Quartal 2021, welches Ende April in unserer Mediathek erscheint.

 

23.03.2021|

Notebooks, Monitore und Webcams – die “Gewinner” der Krise: ITscope Jahresrückblick 2020

 

Was waren die beliebtesten ITK-Produkte des Jahres? Um das herauszufinden, blickt ITscope auf die vergangenen Monate zurück und hat die gefragtesten Produkte der meistgeklickten Kategorien des Jahres der ITscope-Plattform ausgewertet. Bei Lenovo, Dell und Logitech lief es dabei außergewöhnlich gut.

Karlsruhe, 25.02.2021 – Das Jahr 2020 war ein konstantes Auf und Ab – nicht nur mit Blick auf die steigenden und wieder fallenden Infektionszahlen während der Pandemie oder die sich stetig verändernden Regeln des Lockdowns. Auch der ITK-Channel unterlag in den letzten Monaten deutlichen Schwankungen. Der plötzliche Run ins Homeoffice sorgte für einen massiven Anstieg bei der Nachfrage nach dem nötigen Equipment, um sich in den eigenen vier Wänden bürotechnisch auszustatten. Insbesondere die Zahlen für das vierte Quartal 2020 des ITscope Marktbarometers zeigten: Notebooks, Monitore und Webcams sind die Überflieger des Jahres und die absoluten “Gewinner” der Pandemie. 


Für Lenovo standen 2020 alle Zeichen auf Erfolg: Mit dem ThinkPad E15 erzielte der chinesische Hersteller ein wirklich beeindruckendes Ergebnis. Schon direkt nach der erstmaligen Listung im November 2019 ergatterte das ThinkPad E15 den zweiten Platz der Notebook-Charts – mit fast 5.000 Klicks. Und seitdem ging es immer weiter nach oben: In Q2 war es mit 10.000 Klicks zum Peak der Corona-Pandemie schon der erste Platz, den das beliebte Notebook während des dritten Quartals mit fast 13.000 Klicks hält. Als krönender Abschluss folgt dann das Spitzenergebnis von über 21.000 Klicks im vierten Quartal.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad E15 (Hst.-Nr. 20RD001FGE) Januar bis Dezember 2020

 

Ähnlich gut sieht es bei den Monitoren aus, denn auch sie profitieren als unerlässliches Zubehör ungemein vom Homeoffice-Boom und gehen als klare Sieger aus der Pandemie hervor. Das TFT-Pendant zum ThinkPad E15 ist der P2419H von Dell. Seit dem vierten Quartal 2019 beansprucht der beliebte 24” LED-Monitor den ersten Platz für sich. Doch von Ausruhen an der Spitze kann hier nicht die Rede sein, denn auch der P2419H steigert sein Ergebnis kontinuierlich. Mit knapp 6.000 Klicks in Q1 und Q2 scheint der P2419H nur Anlauf zu nehmen, um in Q3 beeindruckende 9.000 Klicks zu erreichen. Und auch das reicht noch nicht, in Q4 steigert sich die Zahl nochmal auf über 13.000 Klicks – ein wirklich starkes Ergebnis für ein bereits seit 2018 gelistetes Gerät. Verglichen mit der UltraSharp-Reihe beinhaltet die P-Reihe günstigere Budget-Modelle. Der Verdacht liegt nahe, dass für das Zweitgerät im Homeoffice bevorzugt zu den preiswerteren Modellen gegriffen wird.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Dell P2419H (Hst.-Nr. DELL-P2419H) Januar bis Dezember 2020

Auch insgesamt erreichen die topplatzierten Monitore in Q4 beeindruckende Klickzahlen: Lag der durchschnittliche Wert der Top 10 vom ersten bis zum dritten Quartal bei rund 22.000 Klicks, verdoppelt er sich in Q4 nahezu auf über 40.000 Klicks. 

 

Ein wirklich extremes Bild zeichnete sich bei den Webcams ab. Mitte des Jahres herrschte der absolute Ausnahmezustand, in keinem Heimbüro sollte es an den für Videotelefonie unerlässlichen Geräten fehlen. Und das zeigt sich auch in den Klickzahlen: Mit noch rund 26.000 Klicks auf die Top 10-Netzwerkkameras in Q1 wächst das Interesse im Zuge der Corona-Pandemie massiv und gipfelt in Q2 bei schwindelerregenden 72.000 Klicks. In Q3 flachen die Zahlen wieder etwas ab auf rund 36.000 Klicks, bevor zur zweiten Welle in Q4 die Nachfrage mit knapp 58.000 Klicks wieder anzieht. Besonders Logitech profitiert von dem wachsenden Bedarf an Webcams und sichert sich nicht nur beinahe ausnahmslos die Top 10, sondern belegt auch mit der extrem beliebten HD Pro Webcam C920 durchweg den ersten Platz. Im Test überzeugt die Kamera mit scharfen Videos und natürlicher Farbwiedergabe. 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) Januar bis Dezember 2020

 

Genau wie die Webcams sind auch die Headsets momentan nicht mehr vom Schreibtisch wegzudenken. Auch hier verlaufen in Q2 mit fast 40.000 und in Q4 mit rund 33.000 Klicks die Peaks analog zu den Infektionsquellen. Neben Jabra ist Logitech auch in dieser Kategorie äußerst erfolgreich. Das On-Ear PC Headset 960 USB liegt das gesamte Jahr vorne – eine beachtliche Leistung für ein seit über zehn Jahren gelistetes Headset. Dass Logitech im Frühjahr und Sommer mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hatte und die Preise dadurch in die Höhe steigen, zeigt, wie auch bei der Logitech HD Pro Webcam C920, die Preis/Lager/Status-Historie:

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Logitech PC Headset 960 USB (Hst.-Nr. 981-000100) Januar bis Dezember 2020

 

Im Bereich der Tablets ist ebenfalls ein Anstieg der Klickzahlen im vierten Quartal 2020 zu beobachten: Mit durchschnittlich 23.000 Klicks zwischen Q1 und Q3 erreichen die Top 10-Tablets in Q4 insgesamt fast 49.000 Klicks. Apple mit dem 10.2-inch iPad von 2019 sowie ab September mit dem Folgemodell von 2020 und Microsoft mit dem Surface Pro 7 liegen während der Pandemie vorne. Besonders letzteres eignet sich auch optimal für einen flexiblen Wechsel ins Homeoffice, denn es steht einem normalen Notebook leistungstechnisch in nichts nach. 

 

Zwar sind sie nicht zwingend im Homeoffice nötig, so erleichtern Smartphones doch einiges – beispielsweise als praktische und einfach handhabbare Alternative zur Internettelefonie. Das Jahr 2020 war hier in jedem Fall eine Sternstunde für Apple: In Q1 lag noch das iPhone 8 vorne, dicht gefolgt vom iPhone 11, welches sich dann in Q2 den ersten Platz sichert. Schon hier nähert sich auf dem zweiten Platz der Player dem Feld, der den Rest des Jahres mit deutlichem Abstand an erster Stelle stehen wird: das iPhone SE in der zweiten Generation, welches leistungstechnisch absolut mit den Top-Modellen mithalten kann. Seinen Erfolg verdankt das iPhone SE wohl auch der allgemeinen Unsicherheit bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung. Viele, die bisher Apples Premium-Modelle mit Preisen von 1.000 Euro und mehr gekauft haben, setzen nun auf das preisgünstigere iPhone SE und nehmen dafür kleine Abstriche, wie beispielsweise bei der Kamera, in Kauf. 

 

Interessant ist auch das Bild, welches sich bei den Multifunktionsdruckern zeigt. Für einige Angestellte sind sie ein unverzichtbares Werkzeug im Homeoffice, weshalb auch hier die Nachfrage im zweiten Quartal sowie zuletzt im vierten Quartal nochmal anzog. Ganz klar dominiert 2020 hier HP, anfänglich mit dem HP LaserJet Pro M404dn, im dritten und vierten Quartal mit dem HP Officejet Pro 9010 All-in-One. Letzterer eignet sich sowohl für die Büro- oder Homeoffice-Nutzung und ist mit den Funktionen Drucken, Scannen, Kopieren und sogar Faxen ein echter Allrounder. Mit einem HEK von 225 Euro liegt er preislich im günstigeren Drittel. 

 

Die zuletzt noch als Ladenhüter abgestempelten Komplettsysteme scheinen im vierten Quartal 2020 wieder neuen Aufschwung zu erleben. Obwohl die PC-Systeme leider nicht als Homeoffice-Ausstattung punkten können und daher eher als Verlierer aus 2020 gehen, kann sich ein Komplettsystem dennoch in gewisser Weise als Gewinner behaupten: das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, welches durchgängig den ersten Platz der Kategorie einnimmt. Ein kompakter Mini-PC, der auch unter Last leise und stromsparend ist und im CHIP-Test hinsichtlich Preis-Leistung voll überzeugt. 

 

Spannend bleibt, wie sich das Bild in 2021 entwickelt. Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage, insbesondere bei Notebooks und Monitoren, auch 2021 erst einmal nicht nachlassen wird. Unabhängig davon, wie sich die Corona-bedingten Einschränkungen entwickeln, setzen viele Firmen langfristig auf den voll ausgestatteten Zweitarbeitsplatz im Homeoffice.

 

Sie möchten weitere Markteinblicke in die ITK-Branche erhalten? Im ITscope Marktbarometer erfahren Sie alles über die aktuellen Entwicklungen und die neuesten Trends des Quartals. Die Zahlen zur Auswertung sind detailliert je Quartal in den ITscope Marktbarometern des Jahres 2020 zu finden: zur ITscope-Mediathek

24.02.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q4/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:

 

Notebooks, Bildschirme und Tablets auf Rekordhoch: ITscope Marktbarometer Q4/2020

Die Klickzahlen bei Homeoffice-Ausstattung erreichen einen nie dagewesenen Höhepunkt und die neue PlayStation 5 ist heiß begehrt. Apples Neueinsteiger iPhone 12 und iPhone 12 Pro sahnen bei den Smartphones ab, bei den Tablets liegt Microsoft klar vorne.

Karlsruhe, 21.01.2021 – Während des aktuell verhängten Lockdowns ziehen sich viele Arbeitnehmer erneut ins Homeoffice zurück. Offensichtlich fehlt es aber weiterhin an entsprechender IT-Hardware: Notebooks und Monitore, aber auch Business-Tablets, sind gefragt wie nie, wie das ITscope Marktbarometer für Q4/2020 zeigt. 

Seit dem vierten Quartal des Jahres 2020 befindet sich Deutschland erneut im Lockdown: Was im November vorerst mit einem Teil-Lockdown begann, entwickelte sich aufgrund ausbleibender Besserung zur harten Abriegelung. Bereits die steigenden Infektionszahlen der zweiten Welle im Herbst ließen einen erneuten Rückzug ins Homeoffice vermuten. Einer Befragung des Digitalverbandes Bitkom von Anfang Dezember nach arbeitet derzeit fast jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland zumindest teilweise im Homeoffice, 25 Prozent davon sind ausschließlich zu Hause. In der Politik wurden unlängst Stimmen laut, die, sofern es die Tätigkeit ermöglicht, eine Homeoffice-Pflicht fordern. Nicht ausreichende IT ist dabei nur ein Grund, der den Unternehmen dieses Vorhaben erschwert. Die aktuellen Zahlen des ITscope Marktbarometers zeigen jedoch, dass viele Firmen durchaus für entsprechendes Equipment sorgen. 

Bei den Notebooks, dem wohl essentiellsten Gerät für das Arbeiten am eigenen Schreibtisch, gehen die Klickzahlen nur so durch die Decke und Lenovo bricht mit dem ThinkPad E15 sämtliche Rekorde. Gleiches gilt auch für die mindestens genauso wichtigen Bildschirme: Mit dem P2419H ist Dell zum fünften Mal in Folge Spitzenreiter in der Kategorie TFTs – das bereits außerordentlich gute Ergebnis des Vorquartals verbessert der P2419H nochmals um fast 50 Prozent. 

Sicherlich auch in Zusammenhang mit hinzugewonnener Freizeit – vor allem in den eigenen vier Wänden – steht der Hype um die neue PlayStation 5. Hauptgrund ist aber vielmehr, dass Sony wieder einmal nicht rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ausreichende Stückzahlen produzieren konnte, wodurch Vorbestellungen teilweise gecancelt werden mussten und nun auf dem Schwarzmarkt Geräte zu völlig überteuerten Preisen angeboten werden. Das große Interesse an der Next Gen-Konsole treibt auch die Klickzahlen nach oben und katapultiert die PlayStation 5 direkt in die Highflyer-Charts. 

Mit dem iPhone 12 und dem iPhone 12 Pro gehen zwei Neueinsteiger bei den Smartphones an den Start und landen aus dem Stand direkt in den Top 10. An diese Erfolge kann Apple im Tablet-Segment allerdings nicht anknüpfen und muss Microsoft hier die verdiente Führung überlassen. Ein Hoffnungsschimmer ist bei den Komplettsystemen erkennbar: Die Ladenhüter der letzten Monate konnten wieder mehr Interesse auf sich ziehen – das lassen zumindest die wachsenden Klickzahlen in der Kategorien vermuten. Auch AMD konnte sich im vergangenen Quartal nochmal einen ordentlichen Push im Wettkampf um die CPU-Krone sichern.

 

Highflyer: PlayStation 5 legt Senkrechtstart ins “Weihnachtsquartal” hin

2020 war in jeglicher Hinsicht ein außergewöhnliches Jahr: War der ITK-Channel zu Beginn des Jahres von Lieferengpässen beim Homeoffice-Equipment betroffen, stabilisierte sich der Zustand im Frühjahr und Sommer weitestgehend. Mit steigender Nachfrage im Herbst begannen erneut die Hamsterkäufe – besonders begehrt waren wieder die Notebooks. Nicht weiter verwunderlich also, dass auch in Q4 – dem “Weihnachtsquartal” – alles anders ist.

Der kalifornischer Hersteller Apple, der sonst dafür bekannt ist, im 4. Quartal das Weihnachtsgeschäft zu dominieren, musste im Vergleich zum Vorjahr deutliche Einbußen hinnehmen: Zwar liegt das neue iPad in den Highflyer-Charts vorne, die restlichen Spitzenreiter sind jedoch bunt gemischt.

The same procedure as every year: Vor genau einem Jahr, in Q4 2019, hat es die 7. Generation auf den ersten Platz geschafft, 2020 tritt nun die 8. Generation des iPad 10.2 in die Fußstapfen des Vorgängers. Mit über 7.600 Klicks liegt der aktuell günstigste Vertreter der iPad-Familie (335 Euro im HEK) verdient vorne – obwohl sich im Vergleich zum Vorjahresmodell technisch nicht allzu viel getan hat: Die wohl größte Neuerung ist die Umstellung vom A10 Fusion-Chip auf den A12 Bionic. Damit verspricht sich Apple eine höhere Rechenleistung – die auch der CHIP-Test von Oktober 2020 bestätigt. Bei Farben und Kontrast zeichnet sich allerdings der günstige Preis des iPads wortwörtlich ab: Diese fallen, wie schon bei der Vorgängerversion, eher mäßig aus. Alles in allem erhält man mit dem iPad ein solides Tablet mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Den zweiten Platz sichert sich MSI mit der GeForce RTX 3080 GAMING X TRIO Grafikkarte. Auch das ist keine Überraschung: Seit dem Release der RTX-Reihe herrscht ein regelrechter Run auf die raytracing-fähigen Grafikkarten. Denn zum einen beeindruckt die RTX-Reihe im Vergleich zu den Vorgängermodellen mit einem signifikanten Leistungsanstieg. Hinzu kommt außerdem die anhaltende Corona-Pandemie, die mit Social Distancing und Lockdown mehr Zeit für Indoor-Hobbies lässt – und die nutzen viele Bastler, um ihren PC mit der neusten Technik auszustatten. Erschwerend kommt außerdem der Release der Next Gen-Konsolen hinzu, in welchen die neue Technik ebenfalls verbaut wird. Kein Wunder also, dass die Hersteller mit der Versorgung nicht mehr nachkommen. Auch bei ITscope ist die RTX 3080 seit ihrem Release fast ständig ausverkauft. Doch Hoffnung auf Besserung ist in Sicht: Die Hersteller rechnen damit, dass sich die Lage Ende Januar entspannen wird.

Auf den dritten Platz schafft es diesmal ein eher untypisches Highflyer-Produkt: die PlayStation 5 von Sony. Doch überraschend ist dieses Ergebnis nicht, denn Sony hat mit der Next Gen-Konsole wieder sämtliche Rekorde gebrochen und ist seit dem Release im November restlos ausverkauft – eine Situation, die vielen Fans noch aus der Vergangenheit bekannt ist. Auch beim aktuellen Generationenwechsel schafft es Sony nicht, der hohen Nachfrage, insbesondere kurz vor Weihnachten, nachzukommen. Wer jetzt eine Konsole haben möchte, der muss sich erstmal gedulden. Wann die PlayStation 5 wieder verfügbar ist, bleibt weiterhin unklar. 

Auf dem 4. Platz landet mit 2.355 Klicks Apples iPhone 12. Dieses sticht zwar nicht durch besondere Innovationen hervor, ist aber ein echter Leistungs-Champion – nicht zuletzt dank des energieeffizienten A14 Bionic-Chips von Apple. Ansonsten ist das iPhone 12 wie zu erwarten ein Smartphone der Spitzenklasse mit einem hervorragenden Bildschirm, top Kameras und einem leistungsfähigen Akku. Im HEK muss man derzeit rund 750 Euro für die 64 GB-Variante hinlegen. Ein Netzteil ist allerdings nicht inklusive: Falls man dieses nicht bereits zu Hause hat, muss man zusätzlich 25 Euro investieren. Die Frage nach dem Warum beantwortet Apple mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsgründen. 

Auf Platz 5 schafft es mit rund 2.100 Klicks die AMD Ryzen 9 5900X der neuen Generation. Damit macht AMD dem bereits schwächelnden Gegner Intel eine weitere Kampfansage – Intel musste im vergangenen Jahr knapp 5 Prozent Umsatz sowie 29 Prozent Gewinn einbüßen. An der Fertigungsweise zur Vorgeneration hat AMD nichts verändert, nach wie vor kommt die 7 nm-Technologie zum Einsatz. Die neue Generation punktet allerdings besonders im Bereich Bildrendering und Berechnung von Objekten – hier schlägt die Ryzen 9 5900X sogar den Threadripper 3990X. Ob sich der Wechsel auf die neue CPU allerdings lohnt ist fraglich: AMD hat nach einem starken Jahr die Preise für die neue Generation um rund 150 Euro hochgeschraubt. Bei ITscope ist die Ryzen 9 5900X zuletzt für 610 Euro im HEK erhältlich. 

Auf den 8. Platz klettert die seit Oktober gelistete Webcam C505 von Logitech. Mit Blick auf die Entwicklung der Klickzahlen während der letzten Monate ist dieser schnelle Aufstieg allerdings wenig überraschend: Durch das Homeoffice wurden Webcams zum Dauerbrenner – und die Preise verdreifachten sich teilweise. Mittlerweile scheinen sich Angebot und Nachfrage wieder ausgeglichen zu haben und die C505 ist in großen Stückzahlen verfügbar. Der Preis von rund 70 Euro im HEK nähert sich ebenfalls wieder dem Normalniveau – im Peak im November lag er noch bei knapp 100 Euro.

 

TFTs: Dell ungebrochener Spitzenreiter, Samsung sorgt für frischen Wind

Dell ist nicht zu bremsen: Mit dem P2419H nimmt der US-amerikanische Hersteller erneut den 1. Platz für sich ein – und ist damit zum fünften Mal in Folge Spitzenreiter in der Kategorie TFTs. Das bereits im vergangenen Quartal außerordentlich gute Ergebnis steigert der P2419H nochmals um fast 50 Prozent und erreicht damit ein phänomenales Ergebnis von über 13.000 Klicks. Sogar der HEK Trend geht leicht nach oben – alles andere als üblich bei einem Modell, dass bereits seit 2018 gelistet ist. Mit dem P2419H bietet Dell einen mit 150 Euro im HEK günstigen 24-Zöller mit Full HD-Auflösung. Und der Erfolgskurs setzt sich fort: Die Variante mit 27 Zoll – der P2719H –  schafft es auf Platz 2 in der TFT-Kategorie.

In Q4 spielt auch Samsung vorne mit und springt mit dem Flip gleich zweimal in die Top 10: Die 55 Zoll-Variante erreicht Platz 5 und auf Platz 8 folgt die 65 Zoll-Variante. Mit der Flip-Reihe liefert Samsung eine digitale Variante des klassischen White- bzw. Flipboards als Touchscreen mit entsprechenden Stiften für zeitgemäße Meetings – vorausgesetzt, diese finden vor Ort statt. Mit jeweils 1.600 und 1.800 Euro im HEK sind die Flips zwar nicht günstig, in der Vergangenheit hat sich aber gezeigt, dass das digitale Board gut im Channel ankommt. 

Der in der Kategorie TFTs sonst eher unbekannte Hersteller Lenovo erreicht mit dem ThinkVision T24i-20 Platz 9 und bringt damit endlich frischen Wind in die Top 10. Der T24i-20 ist erst seit Juni 2020 bei ITscope gelistet und hat sich dennoch gegen die “alteingesessenen” TFTs bewährt. Optisch bleibt Lenovo seinem gewohnten Design mit schwarz, rot und silber treu. Der Zero Frame-Bildschirm lässt die Bildschirmfläche größer wirken und erleichtert die Arbeit mit mehreren Monitoren. Ansonsten bietet der Bildschirm das standardmäßige Repertoire: 24 Zoll, Full HD, IPS-Panel, ergonomisch verstellbare Höhe und die üblichen Anschlüsse. Mit einem HEK von 176 Euro kann der Monitor aber preislich allemal mit den deutlich älteren Modellen der Top 10 mithalten. 

 

Smartphones: Apple mit Neueinsteigern wieder auf der Überholspur

Im vierten Quartal wartet die Kategorie der Mobiltelefone nicht gerade mit großen Überraschungen auf. Apple dominiert mit den iPhones wie zu erwarten mit neun Plätzen die Top 10 fast komplett alleine. Als wäre das allein nicht schon eine reife Leistung, sind außerdem gleich sechs der neun topplatzierten iPhones erst seit Mitte Oktober bei ITscope gelistet und damit absolute Neueinsteiger.

Zwei Senkrechtstarter sind unter anderem das iPhone 12 auf dem 3. Platz und das iPhone 12 Pro – trotz eines stolzen Preises von 1.115 Euro im HEK – auf dem 4. Platz. Aber was haben die beliebten neuen Geräte technisch alles auf dem Kasten? Das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro haben beide den neuen A14 Bionic-Chip von Apple verbaut, der im Smartphone-Kosmos in punkto Performance derzeit den Ton angibt. Der größte Unterschied zwischen den beiden Smartphones findet sich jedoch bei den Kameras: Hier legt die Pro-Variante mit einer Ultraweitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektiv-Kamera vor. Beim iPhone 12 hingegen wurde auf das Teleobjektiv verzichtet – das Modell ist aber mit rund 745 Euro im HEK auch ein ganzes Stück erschwinglicher als die Pro-Variante. 

Ein weiterer Neuankömmling findet sich auf Platz 21: Das Google Pixel 4a, welches seit September 2020 bei ITscope gelistet ist. Hierbei handelt es sich um ein solides Smartphone der Mittelklasse, das im CHIP-Test die Note “Gut” erreicht. Punkten kann das Smartphone mit einer ausgezeichneten Kamera, langer Akkulaufzeit und einem hellen Display. Bei schwachem Licht kommt die Kamera jedoch an ihre Grenzen und auch die Ladezeit des Akkus könnte etwas kürzer ausfallen. Insgesamt jedoch Abstriche, die man bei einem HEK von nur 371 Euro durchaus in Kauf nehmen kann. 

 

Tablets: Microsoft Surface Pro 7 überzeugt auf ganzer Linie

Bei den Tablets hat Microsoft die Nase vorn und Apple muss deutlich zurückstecken. Auch in dieser Kategorie sind die Klickzahlen massiv gestiegen: Hatte die Top 10 in Q3 noch insgesamt rund 22.000 Klicks, sind es in diesem Quartal in Summe fast 49.000. Grund für diesen Anstieg ist auch die große Beliebtheit der Microsoft-Geräte: Viele Systemhäuser setzen konsequent auf Microsoft-Umgebungen, auch im Hardware-Bereich bei Notebooks und Tablets.

Den ersten Platz hat sich das Surface Pro 7 von Microsoft gesichert und verbannt damit den Vorquartalssieger der Kategorie, das iPad 10.2-inch von 2019 auf den 34. Platz. Das Business-Tablet ist eine praktische Lösung für den kurzfristigen Wechsel ins Homeoffice: Dank USB-C-Anschluss können bis zu zwei externe Monitore angeschlossen werden. Auch in seinen verschiedenen weiteren Varianten scheint das Pro 7 äußerst gefragt zu sein: So belegt beispielsweise die Variante mit 256 GB in Mattschwarz den 4. sowie mit 128 GB und der Farbe Platin den 5. Platz. Auf Platz 1 steht ebenfalls die Variante in Platin mit 256 GB und einem HEK von rund 1.000 Euro – und das mit sensationellen 14.000 Klicks. Damit bespielt Microsoft den Bereich der Business-Tablets deutlich besser als Konkurrent Apple mit dem iPad Pro. Dieses bleibt im Q4 unverändert auf dem 13. Platz. 

Doch auch Apple verzeichnet einige kleinere Triumphe: So springt das seit September gelistete iPad 10.2 der neuesten Generation von Platz 191 auf den 2. und wird damit der verdiente Highflyer der Kategorie. Mit nur 334 Euro im HEK ist es erwartungsgemäß preiswert und schafft es auf stolze 7.630 Klicks. Die wohl größte Neuerung dieser Generation liegt wahrscheinlich in der Umstellung von Fusion-Chips hin zu den Bionic-Chips, die auch in den iPhones verbaut werden. Davon verspricht sich Apple eine höhere Performance bei reduziertem Energieverbrauch. 

Einzig Samsung muss in diesem Quartal noch mehr einstecken als Apple: Der südkoreanische Hersteller wird komplett aus der Top 10 verdrängt und schafft es mit dem Galaxy Tab A nur auf den 11. Platz. 

 

Notebooks: Lenovo bricht mit ThinkPad E15 alle Rekorde

Lenovo hat die Kategorie Notebooks im Jahr 2020 klar für sich entschieden und mit dem ThinkPad E15 alle Rekorde geknackt: Über 21.000 Klicks hat das Notebook in diesem Quartal erzielen können, mehr als die Plätze 2 bis 7 zusammen und mehr als doppelt so viel wie der Spitzenreiter aus Q4 2019 – erneut ein vollkommen verdienter erster Platz. Ob der Hype im neuen Jahr weiter anhält bleibt abzuwarten – die Lager zumindest sind mittlerweile wieder gut gefüllt für die anhaltende Begeisterung für das ThinkPad E15, welches nun bereits das dritte Quartal in Folge die Pole Position der Notebooks für sich beansprucht. 

Platz 2 sichert sich ebenfalls Lenovo mit dem ThinkPad L15, das seit Juni 2020 bei ITscope gelistet ist. Die L-Reihe von Lenovo steht für preiswerte Business-Notebooks mit mittlerer Ausstattung: Der Zweitplatzierte kommt mit einem Intel i5 Prozessor 8 GB RAM und 256 GB SSD Speicher. Wer ein bisschen mehr Rechenleistung benötigt, der sollte allerdings auf das L15 mit AMD-Prozessor zurückgreifen. Dieser erzielt im Test bessere Werte als die Variante mit i5.

Platz 4 und 5 sichert sich HP mit dem HP ProBook 450 G7 in verschiedenen Ausführungen. Das seit Anfang 2020 gelistete Notebook scheint an Beliebtheit nicht zu verlieren und ist schon seit mehreren Monaten oben mit dabei. Mit dem 5. Platz in diesem Quartal ist zuletzt die stärkste Ausführung mit i7 Prozessor und 16 GB Ram aufgestiegen. 

Auf den 10. Platz schafft es ein Aufsteiger von Dell: Der Latitude 3510, der seit Juni 2020 gelistet ist, springt von Platz 208 direkt in die Top 10. Preislich bewegt sich das Modell mit rund 700 Euro im HEK im Mittelklasse-Niveau, weist im Test aber auch ein paar Mängel auf: Der Bildschirm ist wenig kontrastreich und dunkel, die RAM läuft im Single Channel-Modus, was sich negativ auf die Leistung auswirkt. Davon abgesehen bekommt man aber ein solides Notebook, was mit guter Akkulaufzeit überzeugt und durchaus auch für den Business-Bereich geeignet ist.

 

PC-Komplettsysteme: Geht es nach dem Tiefstand wieder bergauf?

Das vierte Quartal ist verhältnismäßig gut gelaufen für die Komplettsysteme, die auf ein Jahr des Stillstands zurückblicken. Die große Innovation bleibt zwar aus, jedoch scheint das Interesse an der Kategorie wieder zu wachsen.

Das Lenovo ThinkCentre M720q liegt mit beachtlichen 9.900 Klicks erneut auf dem ersten Platz. Im Vergleich zum Vorquartal haben sich die Klickzahlen für das ThinkCentre M720q damit fast verdreifacht. Und auch insgesamt sieht es wieder besser aus für die Komplettsysteme: Insgesamt haben die Top 10 im Vergleich zu Q3 rund 13.000 Klicks hinzugewonnen. 

Die HP ProDesk-Reihe ist weiterhin sehr beliebt und in diesem Quartal gleich viermal in der Top 10 vertreten. Mit dem ProDesk 400 G5 und dem ProDesk 400 G6 sichert sich der kalifornische Hersteller in verschiedenen Ausführungen die Plätze 2, 4, 5 und 6. Die ProDesk-Reihe ist dabei etwas preiswerter als das erstplatzierte Lenovo ThinkCentre.

 

Grafikkarten: MSI hat die Top 10 im Griff

Mit der Ampere-Architektur bringt Nvidia Ende 2020 einiges an Bewegung in die Kategorie der Grafikkarten. Die RTX 3000er-Reihe von MSI verbessert sich massiv hinsichtlich ihrer Leistung, sowohl was die klassische Grafikdarstellung als auch das Thema Raytracing betrifft – und das zu einem deutlich günstigeren Preis als bei den Vorgängermodellen.

Diese Fortschritte befeuern auch einige Senkrechtstarter von Hersteller MSI, der mit 7 von 10 Platzierungen die Top 10 gut im Griff hat: Die MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR macht einen beachtlichen Sprung von 73 auf Platz 1. Im Vergleich zur Founders Edition bietet die MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR eine leichte Leistungssteigerung und ist unter Auslastung deutlich leiser. Noch größer ist der Aufstieg der MSI GEFORCE RTX 3090 VENTUS 3X24GOC, die von 701 auf Platz 3 klettert und durch Top-Leistung und 24 GB-Speicher besticht. Das lässt sich MSI aber auch gut bezahlen: Bei mehr als 1.400 Euro im HEK muss man für diese Grafikkarte tief in die Tasche greifen. Mit der erst seit Oktober 2020 gelisteten GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC schnappt sich ein Neueinsteiger von MSI den zweiten Platz. 

 

Mainboards: Intel boomt bei den Topplatzierten

Bei den Mainboards sorgen die drei “üblichen Verdächtigen” MSI, Gigabyte und Asus für einige Bewegung in der Top 10. Überraschend ist zudem, dass auf den ersten vier Plätzen ausschließlich Mainboards mit Intel-Chipsatz vertreten sind, obwohl doch die Chipsätze von AMD momentan in der Beliebtheit vorne liegen.

Auf dem ersten Platz liegt in diesem Quartal das ASUS PRIME Z490-P Motherboard. Das LGA1200– Board zeichnet sich besonders durch seine gute Kühlleistung mit zwei VRM-Kühler und Wärmeleitpads aus. Optimiert ist der Sockel für alle Intel Core-Prozessoren der 10. Generation. Mit 127 Euro im HEK bewegt sich das Mainboard im Mittelklasse-Preissegment.

Den zweiten Platz besetzt dieses Quartal ein weiteres Board für Intel-Prozessoren: das Gigabyte H410M S2H. Dieses ist mit 60 Euro im HEK deutlich preiswerter als das ASUS PRIME Z490-P, bietet dementsprechend aber auch nicht ganz so viel.

Den 5. Platz sichert sich das ASUS ROG Strix X570-E Gaming: Hierbei handelt es sich um ein AM4-Mainboard der Spitzenklasse für AMD-Prozessoren. Die RAM ist dabei erweiterbar auf bis zu 128 GB, Heatpipe und Wärmepads sorgen dafür, dass das Mainboard nicht überhitzt. Mit 247 Euro im HEK erreicht das ASUS ROG Strix X570-E Gaming allerdings auch preislich die Mainboard-Spitze.  

 

Prozessoren: 2020 macht AMD zum CPU-Sieger

Das Kopf-an-Kopf-Rennen von 2020 kommt in Q4 zu einem klaren Ergebnis: AMD startet mit gleich vier Neueinsteigern durch und dominiert mit den Platzierungen 1 bis 7 die Top 10. Damit lässt der Hersteller mit Sitz in Kalifornien keine Zweifel an seiner neuen Überlegenheit gegenüber Konkurrent Intel. Seit über einem Jahr liefern sich die beiden Marktführer einen erbitterten Kampf um die CPU-Krone, das Jahr 2020 kann AMD nun endgültig als Sieg verbuchen – was nach einer Ära der Intel-Dominanz wirklich beachtlich ist. 

Mit der neuen Generation der Prozessoren Ryzen 5, 7 und 9 ist AMD extrem erfolgreich ins Geschäft eingestiegen. Der erst seit Oktober gelistete AMD Ryzen 9 5900X landet dabei aus dem Stand auf dem 3. Platz. Mit 12 Kernen, 24 Threads und einem Boost von bis zu 4,8 GHz liefert AMD wieder einmal geballte Prozessor-Power. Im Test schlägt der Prozessor problemlos auch die Konkurrenz von Intel. Ganz billig ist die Leistung wie so oft aber nicht: Wer den neuen Ryzen 9 sein Eigen nennen möchte, muss derzeit 610 Euro im HEK bezahlen. 

Auf Platz vier und fünf sind mit den kleineren Ausführungen der Ryzen-Familie ebenfalls zwei Neueinsteiger von AMD zu finden: Der AMD Ryzen 5 5600X und AMD Ryzen 7 5800X, schneiden im Test ähnlich gut ab wie ihr “großer Bruder”. Mit 327 und 471 Euro im HEK kommt man mit den beiden Varianten aber eine ganze Ecke günstiger weg.

Doch Intel ganz aus der Top 10 zu verdrängen gelang AMD dann doch nicht: Der Intel Core i5 10400 schafft es auf den 8. Platz in der Kategorie CPU. Der seit April 2020 gelistete Prozessor kommt mit 6 Kernen und 12 Threads. Er soll dabei das Pendant zum Ryzen 5 bilden, schneidet im Leistungscheck allerdings schlechter ab als dieser – liegt preislich mit nur 143 Euro im HEK aber auch deutlich niedriger. 

Wie sich der Kampf um die CPU-Spitze in 2021 weiter entwickelt bleibt offen. Vor allem, weil sich noch ein dritter Spieler dem Feld nähert: Apple hat im September die ersten eigenen CPUs für das MacBook Air und Pro released und liefert AMD und Intel mit seinem M1 eine ernstzunehmende Kampfansage. Bei dem M1 handelt es sich um ein sogenanntes System-on-a-chip, wodurch sich Apple Leistungssteigerung bei geringem Energieverbrauch verspricht. Diese Performance wird erreicht, da im M1 je vier besonders leistungsfähige (“Firestorm”) und besonders effiziente (“Icestorm”) CPU-Kerne verbaut wurden. 

Schon jetzt bewirbt Apple in bekannt selbstbewusster Manier seinen Chip als leistungsstärker und effizienter als die Konkurrenz. Aktuell ist der Chip jedoch nicht solo erhältlich und steht daher auch nicht in direktem Wettbewerb mit AMD und Intel. Wie sich der Apple-CPU in der Praxis schlägt, bleibt vorerst abzuwarten. Viele Anwendungen sind noch nicht für die Arbeit mit dem M1 optimiert und benötigen Drittanwendungen für die Nutzung. 

 

Server: HP baut seinen Vorsprung weiter aus

In der Kategorie der Server tut sich in Q4 deutlich weniger als in anderen Kategorien. HP Enterprise baut den Vorsprung des Vorquartals weiter aus und besetzt im Alleingang die gesamte Top 15.

Vom zweiten auf den ersten Platz klettert mit über 1.200 Klicks die HPE ProLiant ML350 Gen10 Base. Ausgestattet ist dieser mit einem Intel Xeon Silver Chip und 16 GB RAM, die sich allerdings, je nach Anforderung, auf bis zu 1,5 Terabyte erweitern lassen. Mit einem HEK von knapp 1.500 Euro liegt die HPE ProLiant ML350 Gen10 Base preislich im Mittelfeld.

 

Storage Systeme: Synology nimmt das Spielfeld für sich ein

Was HP Enterprise für die Server ist, ist Synology in der Kategorie der Storage Systeme: Der taiwanesische Hersteller besetzt mit nur einer Ausnahme die gesamte Top 10. Mit einem Aufstieg vom zweiten auf den ersten Platz verbessert die Synology Disk Station DS920+ nochmals ihre Position. Mit über 3.600 Klicks ist die erst seit Juli letzten Jahres gelistete DS920+ ein System, welches durch seine Performance auch im Test überzeugt. 

Auf Platz 7 versucht QNAP mit dem TS-251+ die Vormachtstellung von Synology zu durchbrechen. Das System, welches zwar schon seit 2015 bei ITscope gelistet ist, steht den neueren Modellen jedoch in nichts nach: Der TS-251+ ist mehr Mini-PC als Netzlaufwerk und die Cloud-Funktionen ermöglichen Datenzugriff von überall aus, weshalb sich das System auch gut für das abwechselnde Arbeiten in Büro und Homeoffice eignet. Mit einem fairen Preis von 315 Euro im HEK spielt der TS-251+ preis-leistungstechnisch ganz vorne mit.  

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.01.2021|

Hamsterkäufe bei Homeoffice-Equipment? Notebooks und Co. wieder dringend gesucht

 

Karlsruhe, 25.11.2020 – Wächst mit den steigenden Infektionszahlen der zweiten Welle auch erneut die Nachfrage nach Homeoffice-Equipment? Die jüngste Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform zeigt, dass es viele Arbeitnehmer offenbar wieder aus dem Büro in die eigenen vier Wände zieht: Notebooks sind nahezu ausverkauft, bei den TFTs leeren sich ebenfalls die Lager und Webcams haben sich noch nicht einmal von der ersten Welle erholt. 

Waren im Frühling die Lager noch fast vollständig leer, entspannte sich die Lage bei den Distributoren über die Sommermonate und die Engpässe gingen größtenteils deutlich zurück. Mit Beginn des Herbstes und damit der zweiten Welle von COVID-19 fingen nicht nur die Hamsterkäufe von Toilettenpapier von Neuem an, auch die Nachfrage nach passenden Geräten für das Arbeiten im Homeoffice steigt wieder rasant.

 

Notebooks wiederholt nahezu ausverkauft

Der Gesamtlagerbestand der Notebooks spiegelt dabei ein wirklichkeitsgetreues Bild der Infektionswellen wieder: Zwischen März und April lagen die Bestände nahezu bei Null, normalisieren sich über den Sommer wieder und gehen mit steigenden Infektionszahlen im Oktober und November wieder komplett in den Keller.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

 

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei dem für das Homeoffice besonders beliebten ThinkPad E15 20RD (Hst.-Nr. 20RD001FGE) von Lenovo mit 8GB RAM und i5 Prozessor, welches seit Anfang Oktober restlos ausverkauft ist. Und das wirkt sich auch auf den Preis aus: Das sonst vergleichsweise günstige Notebook war zwischenzeitlich rund 100 Euro teurer als noch im August.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkPad E15 (Hst.-Nr. 20RD001FGE) Januar bis November 2020

Wer nicht auf ein E15 verzichten will, muss sich beeilen und auf das etwas teurere und leistungsstärkere ThinkPad E15 20RD (Hst.-Nr. 20RD0011GE) mit i7 Prozessor zurückgreifen. Allerdings wirkt sich die allgemeine Lagerknappheit bei diesem Modell noch stärker auf den Preis aus: Statt regulär rund 900 Euro im HEK muss man derzeit über 1100 Euro ausgeben.

 

Die im Homeoffice gleichermaßen unerlässlichen Monitore lassen ebenfalls eine Abwärtstendenz erkennen. Allerdings ist die Lage hier noch weit weniger dramatisch als bei den Notebooks. Selbst der beliebte P2719H von Dell (Hst.-Nr. DELL-P2719H) ist derzeit noch in großen Stückzahlen verfügbar. Will man aber den Winter nicht ohne Monitor im Homeoffice verbringen, ist jetzt vielleicht eine gute Gelegenheit, um sich einen Bildschirm zuzulegen, bevor sich der Trend weiter fortführt.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten TFT seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je TFT

 

Keine Normalisierung in Sicht bei den Webcams

Seit Beginn der Corona-Pandemie herrscht bei den Webcams der Ausnahmezustand: Der Lagerbestand ist nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau und Besserung will sich kaum einstellen. Besonders im Vergleich zum Jahresbeginn wird deutlich, dass die Bestandszahlen massiv zurückgegangen sind.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

 

Dieser Zustand zeichnet sich auch in den Preisen ab: So muss man teilweise mit dem dreifachen des bisherigen Preises rechnen – wie beispielsweise die Logitech HD Webcam C270 (Hst.-Nr. 960-001063) deutlich erkennen lässt: Lag der HEK bis März noch sehr stabil bei rund 15 Euro, werden aktuell um die 70 Euro fällig.

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Webcam C270 (Hst.-Nr. 960-001063) Januar bis November 2020

 

Wann sich die Verfügbarkeiten wieder normalisieren, bleibt abzuwarten. Mit den Impfstoffen, die Ende des Jahres bereitgestellt werden sollen, stehen die Chancen gut, dass sich die Lage im nächsten Jahr verbessert und Arbeitnehmer wieder mehrheitlich zurück in die Büros kehren können. Und damit wird vermutlich auch die Nachfrage nach Homeoffice-tauglichen Geräten zurückgehen.

Für alle, die aufgrund der Lagerknappheit nicht auf ihr Wunsch-Notebook zurückgreifen konnten, gilt es Ruhe zu bewahren. Die letzte Welle der Corona-Pandemie hat gezeigt, dass sich die Lager genauso schnell erholen, wie sie leergeräumt wurden. Und für alle Ungeduldigen bietet ITscope eine ganze Reihe an Alternativen: Bei über 370 gelisteten Distributoren findet sich immer ein Produkt, das gleichwertig oder sogar noch besser geeignet ist.

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25.11.2020|
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22.10.2020|Presseecho DE|
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Auf dieser Seite wird der wöchentliche Changelog für ITscope veröffentlicht. Verwenden Sie unsere Seite für Feedback & Ideen falls Sie Rückmeldung zu unseren Features geben wollen, hier finden Sie auch die Roadmap für zukünftige Entwicklungen.

Release Notes für Update 2021.37

Einkauf

  • Der „Zurück in Ihr System“ Button wird im Falle einer Punchout-Warenkorbübertragung nach dem Absenden deaktiviert, damit ein mehrfaches Übertragen des Warenkorbs nicht mehr möglich ist.

Verkauf

  • Die Langbeschreibung zu einem Produkt ist nun auch im B2B-Portal sichtbar, falls vorhanden.
  • ​Bei den einzelnen Positionen eines Angebots wird der inkludierte bzw. exkludierte Steuerbetrag nun nicht mehr neben den Preisen aufgeführt.

Katalog

  • Für das BMEcat-Format kann optional ein Standard-Bildlink angegeben werden, welcher ausgegeben wird, wenn kein Bildcontent für ein Produkt vorhanden ist.
  • Für das BMEcat-Format können optional im Header Buyer-ID, Buyer-Name, Supplier-ID und Supplier-Name konfiguriert werden, um die Kataloge an den Kunden anzupassen.

Plattform

  • Der API Endpoint „/business/deals/{view}.{type}“ unterstützt für Datumsparameter optional das Zeitzonenformat in der Form von „+hh:mm“.
14.09.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.36

Verkauf

  • Die im Metriken-Tab eines Kundenportals angezeigte Tabelle wurde um das Bestellvolumen des aktuellen und vorherigen Monats ergänzt.
  • Im Metriken-Tab sind die Daten des aktuellen Tages nicht enthalten. Dies wurde nun auch als schriftlicher Hinweis auf der entsprechenden Seite hinzugefügt.
  • Die Kundensuche im Metriken-Tab eines Kundenportals funktioniert nun unabhängig von der Groß- und Kleinschreibung der Suchbegriffe.
  • Bei der Auswahl der primären Bezugsquelle eines Produktes wird, wenn mehrere Bezugsquellen aufgrund der Preisrundung den gleichen errechneten Verkaufspreis (VK) erhalten, jenes mit dem geringsten Händler-Einkaufspreis (HEK), sprich der höheren Marge, bevorzugt.
  • Die Umsatzstatistik in der Portalkonfiguration der Kundenansicht wurde entfernt.

Katalog

  • Im Produkt-Designer können wiederkehrende Preise für eigene Produkte und Bundles festgelegt werden, beispielsweise für Wartungsverträge wie im obigen Bild. Diese Preise werden in der B2B Suite für die entsprechenden Produkte nun auch auf dem Dashboard, in der Produktsuche sowie im Produktheader angezeigt.
07.09.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.35

Einkauf

  • Die Anzeige und das Laden der Warenkörbe in dem Auswahlmenü der Kopfzeile wurde auf 50 Warenkörbe beschränkt.

Verkauf

  • Die Metriken der B2B-Kundenportale wurden um eine Tabelle erweitert, die es ermöglicht, einzelne Kunden auszuwählen.

Plattform

  • In der API kann der Zeitraum zum Filtern von Bestellungen nach Änderungsdatum jetzt auch mit Stunde, Minute und Sekunde angegeben werden, anstatt wie bisher nur mit Jahr, Monat und Tag.
31.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.34

Verkauf

  • Beim Einlesen von cXML-Dokumenten wird ab sofort auch das Feld „ManufacturerPartID“ ausgelesen und in das entsprechende OpenTrans-Format konvertiert.

Plattform

  • Bei der Generierung von Versandbestätigungen über den ITscope Partner Test Account werden neben normalen Seriennummern jetzt auch Seriennummern vom Typ „IMEI“ in das Dokument geschrieben.
24.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.33

Verkauf

  • Um die Performance von B2B-Portalen zu erhöhen, wurde die Verwendung des Caches optimiert.

Plattform

  • ITscope Supplier BI wurde als Vertragsoption von der Account-Seite entfernt. Kunden mit bestehendem ITscope Supplier BI Vertrag sehen diesen weiterhin.
18.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.32

Einkauf

  • Die EDI-Anbindung zur TIM AG verhält sich nun auch zuverlässig, wenn keine Angebotsnummer vorhanden ist.

Verkauf

  • Bei Bestellungen über XaaS-Portale, deren Positionen ein Seriennummer-Update über den Lieferschein bekommen, werden die dazugehörigen Assets nun automatisch mit den entsprechenden Daten aktualisiert.
  • Die Bezeichnung „Shopbestellung“ bei Aufträgen und Bestellungen wurde in „B2B-Bestellung“ umbenannt.
  • Das Ergebnis der Firmen- oder Kontaktsuche wird beim Erstellen eines Angebots automatisch ausgewählt, sofern es ein eindeutiges Ergebnis zum eingegebenen Suchbegriff gibt und zudem außerhalb der Suche navigiert wird, z.B. durch Klicken auf ein anderes Element.
  • Angebote, deren Ersteller nicht mehr auf ITscope existieren, können trotzdem weiterhin geöffnet werden.

Katalog

  • Es wird nun sichergestellt, dass Bilder von Produkten und Bundles, welche im Produkt-Designer angelegt wurden, zuverlässig angezeigt werden.
10.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.31

Katalog

  • Im Produkt-Designer angelegte Bundles können nun nach Kategorie sortiert werden. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Kategorie“ am Anfang der Liste der Bundles.
  • Für eigene Produkte und Bundles im Produkt-Designer kann nun ein Festpreis als Verkaufspreis angegeben werden.
06.08.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.30

Einkauf

  • Die EDI-Anbindung für den Distributor TIM AG ist jetzt live.
  • Beim Vorbereiten von Bestellungen wird für die Kontakt-E-Mail in der Rechnungsadresse die Login-E-Mail verwendet, falls keine abweichende E-Mail-Adresse in den eigenen Kontaktdaten hinterlegt ist.

Verkauf

  • Der Tab für Metriken in der Kundenportalverwaltung wurde um Transaktions-Metriken erweitert.
  • In der B2B Suite wird dem eingeloggten Portal-Betreiber die Preisberechnung in einem Popup angezeigt.
  • Bei Bestellungen aus XaaS-Portalen werden nun automatisch die dazugehörigen Assets erzeugt.

Plattform

  • Um eine höhere Sicherheit beim herunterladen der Desktop-App zu gewährleisten, wurde der Download-Link für die Desktop-App angepasst.
27.07.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.29

Verkauf

  • Registrieren sich Kunden für ein B2B Portal, wird die Benachrichtigungs-E-Mail jetzt standardmäßig nur an die Portalverantwortlichen gesendet.
  • API-Bestellungen, welche über openTRANS übermittelt werden, können nun eine Kurzbeschreibung („DESCRIPTION_SHORT“) mit bis zu 1024 Zeichen enthalten.
  • Verpackungseinheiten werden beim Importieren von openTRANS-Aufträgen richtig erkannt, und für über die API empfangene Bestellungen korrekt angezeigt.
  • Die API 2.1 wurde erweitert, sodass B2B- oder XaaS-Betreiber grundlegende Informationen zu ihren Kunden aus Portalen abfragen können.

Katalog

  • Wenn bei einem Bundle der Preis aus der Summe der Stückliste bestimmt werden soll, aber gleichzeitig auch ein Festpreis in der Produktliste der B2B Suite gesetzt ist, hat der Festpreis Vorrang und wird entsprechend als Bundlepreis verwendet.
  • Eigene Produkte und Bundles, die am Vortag angelegt wurden, sind auch nach dem nächtlichen Durchlauf verfügbar.
20.07.2021|Changelog DE|
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Annika van Zwoll
Junior Sales Manager