Aktuelles2020-07-14T15:45:28+02:00

Aktuelle News und Updates

Aktuelles

Neue Distributoren gelistet

 

Immer mehr ITK-Distributoren aus dem In- und Ausland entdecken ITscope als Absatzkanal. Insbesondere beim Eintritt in neue Märkte kann ein Listing bei ITscope zum wahren Umsatzmultiplikator werden: Das ITscope-Netzwerk mit mehr als 7.400 aktiven Nutzern aus der ITK-Branche verhilft zu optimaler Sichtbarkeit — ganz ohne eigene Kundenakquise.

Für Systemhäuser und ITK-Reseller bedeutet das: Mehr Auswahl, mehr Transparenz und mehr Entscheidungsfreiheit. Seit Juni 2020 ist der Lieferantenstamm in ITscope um weitere fünf Unternehmen gewachsen. Damit umfasst unser Handelsnetzwerk mittlerweile knapp 400 Distributoren.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Webinstore AG
Spares Nordic AB
CDS IT-Systeme GmbH
PWA Electronic GmbH
DCMind GmbH
EFB Elektronik GmbHEDI (ab 09/2020)

 

26.08.2020|

Neu auf der Plattform & der B2B Suite: Bestelllimits

Sowohl auf der Plattform als auch in der B2B Suite können mit dem neuesten Release bei allen Firmen nun Bestelllimits aktiviert werden. Das bedeutet, dass durch die Vergabe von Limits Mitarbeiter nur noch bis zu dem angegebenen Wert bestellen können. Bestellungen, die diesen Wert überschreiten, müssen bei einem anderen Mitarbeiter angefragt werden. Über einem bestimmten preislichen Limit kann eine Bestellung nicht, beziehungsweise nur nach Freigabe des Freigabeberechtigten getätigt werden. 

Ziel dieses neuen Features ist es, firmeninterne Freigabeprozesse in ITscope abbilden und die Abläufe insgesamt vereinfachen zu können. 

Aber wie setzen sich diese Freigabeprozesse zusammen? Jeder Mitarbeiter mit Bestellrecht kann zunächst uneingeschränkt einkaufen. Hier bietet es sich an, ein allgemeines Bestelllimit zu definieren und für bestimmte Personen ein individuelles Bestelllimit festzulegen. Überschreitet ein Mitarbeiter das Limit, so kann ein zur Freigabe berechtigter Mitarbeiter diese Bestellung mit einem Klick annehmen oder gegebenenfalls ablehnen.

Wird ein individuelles Limit vergeben, dann erscheint hinter dem Drop-Down-Menü ein Feld, in welches das geltende Limit individuell je Mitarbeiter hinterlegt werden kann. Per Default gilt hier das allgemeine Limit, das dann entsprechend angepasst werden kann.


Auch die Freigabebearbeiter können individuell angepasst werden: So können für einzelne Mitarbeiter vom Standard abweichende Freigeber hinterlegt werden.

Überschreitet der Bestellwert inklusive Versandkosten das geltende Bestelllimit, erscheint ein entsprechender Hinweis. Nach dem Vorbereiten der Bestellung kann die Freigabe angefragt werden. 

Es erscheint ein Freigabe anfordern-Dialogfeld. Dort kann ein Kommentar ergänzt werden, beispielsweise der Grund der Bestellung.  Die eingetragenen Personen werden per E-Mail über den Freigabewunsch informiert und können mit einem Link auf die Bestellung springen und diese Freigeben (Bestellen) oder Ablehnen (Löschen). 

Gleichermaßen läuft der Prozess auch in der B2B Suite ab: Das Bestelllimit kann vom Portalbetreiber oder einem Kundenmitarbeiter mit Admin-Recht verwaltet werden. Dank des neuen Bestelllimit-Features werden firmeninterne Freigabeprozesse mit der ITscope Plattform verknüpft, wodurch wir Ihnen ermöglichen wollen, Ihre Beschaffung über ITscope noch leichter abzuwickeln.

Sie haben Fragen zu der neuen Funktion? Über support@itscope.de helfen wir Ihnen gerne weiter.  

 

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26.08.2020|

Digitaler Vertrieb der Zukunft – Hürden und Chancen für den ITK-Channel

 

Die kürzlich erlebten Krisenzeiten zeigten, wie unterschiedlich es um die Digitalisierung in Unternehmen steht. Auch im meist stark digitalisierten ITK-Umfeld herrscht insbesondere im Mittelstand noch Nachholbedarf. Speziell im Vertrieb verhält man sich zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und befürchtet den Verlust des Kundenkontakts. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet und stellt vielmehr eine Chance dar, die es zu ergreifen gilt.

Nicht zuletzt die Corona-Krise und die damit verbundene “Flucht” ins Homeoffice machten deutlich, dass der Digitalisierungsfortschritt ins Deutschland sehr unterschiedliche Level erreicht: War es für einen Großteil der Firmen doch recht unproblematisch möglich, von einem Tag auf den anderen von Bürobetrieb auf Homeoffice umzustellen, kämpfte insbesondere die öffentliche Verwaltung aufgrund von fehlender technischer Ausstattung und Infrastruktur mit der Umstellung. 

Mittelstand hat digital einiges aufzuholen

Auch wenn Digitalisierung das ureigenste Dienstleistungsangebot der Systemhäuser an ihre Kunden darstellt, gibt es auch hier nach wie vor bei den internen Prozessen, insbesondere im Vertrieb, großen Nachholbedarf. Im Branchenvergleich gilt die ITK-Branche als gut aufgestellt und mit Abstand am stärksten digitalisiert. Doch gerade der Mittelstand, zu dem auch der Großteil der Systemhäuser und IT-Dienstleister in Deutschland zählt, hinkt digital noch hinterher: Veraltete IT-Infrastruktur, fehlendes technisches Know-How sowie Engpässe bei personellen und finanziellen Ressourcen bremsen den digitalen Wandel. Speziell auch im Vertrieb sind viele Unternehmen zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und arbeiten lieber, wie bisher gewohnt, analog und mit manuellen Prozessen weiter. Die Sorge, den persönlichen Kontakt zum Kunden zu verlieren, prägt das Vorgehen.  

Doch diese Sorge ist im digitalen Vertrieb völlig unbegründet: Nach wie vor kann und wird die Beratung, als zentrale Komponente des Systemhausvertriebs, persönlich durchgeführt werden. Die Corona-Krise hat fundamental dazu beigetragen, dass die B2B Kommunikation innerhalb kürzester Zeit erheblich offener gegenüber neuen Technologien wurde. Verstärkt durch die zuletzt erlebten Krisenzeiten zeigte sich, dass persönlich nicht zwingend vor Ort bedeuten muss. 

Persönlich, aber digital

… so lautet unter diesen Gesichtspunkten die Devise des Vertriebs der Zukunft: persönlicher Kontakt, direkter Austausch und ein fester Ansprechpartner in Kombination mit digitalen Lösungen

Auch für uns von ITscope ist die Zukunft des Vertriebs digital. Denn: Effiziente Beschaffungsabläufe sind immer digital – aber eben auch persönlich. Ausgehend von diesem Grundsatz haben wir die eCommerce-Lösung B2B Suite entwickelt, die Systemhäusern und ITK-Resellern eine individuelle Betreuung und Beratung von B2B Kunden ermöglicht, aber gleichzeitig auch Prozessvorteile ausspielen kann, die sonst nur große, anonyme Plattformen bieten. Mit einem auf den Kunden individuell zugeschnittenen Sortiment und einem Checkout-Prozess, der gerade so schlank ist, dass der Kunde ungestört bestellen kann, bietet die B2B Suite alles, was man auch von einem klassischen Shopsystem erwartet. Doch diese Systeme sind nicht immer passend für die Anforderungen und Prozesse der ITK-Branche und darüber hinaus auch meist sehr teuer und wartungsintensiv. 

Der Einsatz der B2B Suite hingegen erspart den oftmals hohen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Gleichzeitig bietet die B2B Suite auf Anbieterseite die Möglichkeit, Bestellungen einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen und individuell zu beraten, ob der gewählte Artikel tatsächlich der richtige ist oder ob nicht ein anderer besser zur vorhandenen Infrastruktur beim Kunden passt. Dank dieser persönlichen Betreuung bleibt der Kontakt zum Kunden bestehen und zusätzlich wird ein echter Mehrwert geschaffen.  

Ganz neu ist dabei jetzt auch die Möglichkeit, digitale, firmeninterne Freigabeprozesse in der B2B Suite abbilden zu können: Mit dem neuesten Feature, den Bestelllimits, erfolgt eine budgetbasierte Freigabe von Bestellungen durch einzelne Mitarbeiter des B2B Endkunden und darauffolgend eine limitabhängige Freigabe bei dem Systemhaus selbst. 

 

In unserem kostenlosen Whitepaper zur Digitalisierung Ihres Vertriebs erfahren Sie, welche Herausforderungen Sie im digitalen Vertrieb beachten müssen und mit welchen sieben Innovationen Sie digitalen Vertrieb erfolgreich in Ihrem Unternehmen einsetzen.

Sie wollen sich vertrieblich für die Zukunft digital optimal aufstellen? Fordern Sie mit einem Klick auf den Button unser kostenloses Whitepaper an und tauchen Sie noch tiefer in die Materie ein: 

21.08.2020|

DSD Europe: Höhere Einnahmen und mehr Komfort mittels Ihrem persönlichen On-Demand Software Store

 

Mit über 6000 Reseller-, Software- und Clouddienstleistungen von mehr als 35 Marken ist die DSD Europe mit Standort in Rosmalen (Niederlande) weltweit einer der führenden Distributoren in der digitalen Distribution von Software. Das DSD-Team garantiert hohe Qualität, Unterstützung und Innovativität. DSD hat sich für ein Listing bei ITscope entschieden, um neue Partnerschaften im B2B-Bereich zu gewinnen.

DSD Europe betreibt eine Plattform für die digitale Distribution von Cloud-Services und -Software von mehreren Marken, welche einfach und schnell erworben, aktiviert und verwaltet werden kann. Ob Software für einen einzelnen Verbraucher oder für multinationale Unternehmen: Mit der DSD-Plattform kann Software mit wenigen Klicks erworben und aktiviert werden.

Die Plattform informiert sowohl Nutzer als auch deren Kunden über die Möglichkeit der Erweiterung oder Verlängerung einer Lizenz. Sämtliche Kommunikation wird personalisiert im Namen des Nutzers verschickt und außerdem mit dem Unternehmenslogo versehen. Dadurch stellt die DSD-Plattform eine optimale Erweiterung Ihres Dienstleistungsportfolios dar.

DSD Europe bietet

  • Software & Dienstleistungen von mehr als 30 Herstellern
  • Beratung und Support von Softwarespezialisten
  • 24/7 einkaufen & direkte Lieferung
  • Verbrauchsbasierte Lizenzverwaltung
  • Automatisierung von Verlängerungen
  • Keine Mindestbestellmenge

 

Speziell für den deutschsprachigen Raum hat DSD Europe eine persönliche Ansprechpartnerin:

Valérie Vernout­
Accountmanager DACH – DSD Europe
Tel: +49 (0) 32 221 850 196
valerie@dsdeurope.de

 

Erfahren Sie mehr über DSD Europe

 

Der Channel stellt sich vor

Sie möchten ebenfalls in unserem Newsletter präsent werden und sich sowie Ihre besonderen Mehrwerte anderen ITscope Nutzern vorstellen? Bei Interesse reicht eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir senden Ihnen alle relevanten Details zu.

17.08.2020|

Neue Features im Testlabor auf der ITscope Plattform

 

Im Testlabor auf der ITscope Plattform können neue Features, welche noch in Entwicklung sind, schon während der Entwicklungsphase genutzt und ausführlich getestet werden. Seit kurzem stehen dort neue Features zur Freischaltung bereit – helfen Sie uns, diese durch Ihr Feedback noch besser zu machen.

Neue Adressauswahl verwenden

Das erste neue Testlabor-Feature ermöglicht es, den alten Adressauswahl-Dialog durch einen neuen, erweiterten Auswahldialog zu ersetzen, mit dem das Verwalten, Auswählen und Hinzufügen von Adressen vereinfacht wird. 

Mit Aktivierung dieses Features im Testlabor können Nutzer nun direkt bei der Bestellung die angegebene Adresse editieren. Bisher konnten Adressen nur global angepasst werden und es war nicht möglich, eine Adresse nur auf einer Bestellung anzupassen – nun ist der Vorgang deutlich vereinfacht. Innerhalb des Bestellvorgangs kann die Liefer- und/oder Rechnungsadresse über den Button Bearbeiten bzw. Aus Adressbuch wählen verändert bzw. ausgetauscht werden, beispielsweise, wenn für eine Bestellung ein anderer Empfänger innerhalb der gleichen Firma beliefert werden soll.

Klickt man hinter der Liefer- oder Rechnungsadresse auf den Button Bearbeiten, kann man diese Adresse direkt bearbeiten. Anders als bei Änderungen im Adressbuch handelt es sich dabei aber nicht um eine globale Änderung, sondern betrifft nur die Liefer- bzw. Rechnungsadresse der aktuellen Bestellung. Die ausgewählte Adresse aus dem Adressbuch bleibt unverändert – wie auch das Infofeld im Screenshot anzeigt. Es handelt sich also nur um eine einmalige Aktion und verhindert versehentliche Falschlieferungen im Nachhinein.

Außerdem ist kein Empfänger mehr, sondern ein Adresszusatz hinterlegbar. Hier kann ebenfalls der jeweilige Empfänger innerhalb der Firma angegeben werden, als Adresszusatz erscheint diese Angabe jedoch sicher auch auf dem Adressfeld des Pakets – was bisher nicht bei jedem Distributor der Fall war.

Mit Klick auf den Aus Adressbuch wählen-Button (unterhalb der Liefer- oder Rechnungsadresse) öffnet sich der Adressauswahl-Dialog. Verbessert wurde hier die Suche nach Kontakten aus dem eigenen Kontaktnetzwerk sowie die Neuanlage von Kontakten. Auch andere, bereits hinterlegte Adressen können in diesem Dialog per Klick ausgewählt und für einzelne Bestellungen übernommen werden.  

 

Bestellvorbereitung überspringen

Dank dieses weiteren neuen, ebenfalls im Testlabor aktivierbaren Features können Bestellungen direkt aus dem Warenkorb erzeugt und gleich versendet werden. Dadurch wird das Verschieben der Bestellung in die Spalte „Vorbereitet“ nicht mehr nötig.

Zum Vergleich: Zuvor war der Schritt Vorbereitete Bestellungen zwischen Warenkorb und Gesendete Bestellungen enthalten. 

Mit dem neuen Feature wird dieser Zwischenschritt ausgeblendet und die Bestellung kann direkt aus dem Warenkorb heraus bestellt werden.

Damit wird der Bestellprozess um einen Schritt reduziert und das Gesamtbild ähnelt dem von B2C-Portalen, bei welchen es üblich ist, Bestellungen direkt aus dem Warenkorb abzusenden. 

 

Wir freuen uns über Ihr Feedback beim Testen der neuen Features im Testlabor!

 

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29.07.2020|

ITscope Marktbarometer Q2/2020

Lieferengpässe überwunden, Apple als Q2 Sieger

Das ITscope Marktbarometer Q2/2020 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Apple dominiert die Highflyer
  • Mobiltelefone: iPhone SE der zweiten Generation kommt gut an
  • Tablets: Surface oder iPad Pro? Beide sind stark!
  • Notebooks: Lagerbestände wieder hergestellt, Lenovo dominant
  • CPUs: Neues von Intel und AMD liegt wieder vorn


Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitQ2 Klicks
# 1Apple iPhone SE (2nd generation), 64GB, Schwarz, MX9R2ZD/AMX9R2ZD/A2020-04-174022
# 2Apple Magic Keyboard, MXQU2D/AMXQU2D/A2020-03-192012
# 3Apple MacBook Air, 13.3″, i3, 8GB, 256GB, MWTJ2D/AMWTJ2D/A2020-03-191857
# 4Apple iPad Pro, 12.9″, 128GB, Space Grau, MY2H2FD/AMY2H2FD/A2020-03-191566
# 5WD Red, 4TB, 5400 rpm, WD40EFAXWD40EFAX2020-01-151517
# 6HPE Aruba – SFP+ LC Single-Mode, J9151EJ9151E2020-01-15868
# 7Intel Core i9 10900K, 10-Core, 3.7 GHz, HT, BX8070110900KBX8070110900K2020-04-28856
# 8Jabra Evolve2 40 MS Stereo, 24089-999-99924089-999-9992020-03-19827
# 9Synology Disk Station DS220jDS220J2020-01-31680
# 10Microsoft Surface Dock 2, 1GK-000021GK-000022020-05-07595
# 11Sophos SD-RED 20, R20ZTCHMRR20ZTCHMR2020-04-07548
# 12HP Color LaserJet Pro M255dw, 7KW64A#B197KW64A#B192020-01-21527
# 13HP Enterprise ProLiant MicroServer, P16006-421P16006-4212020-02-05410
# 14Xiaomi Roborock S5 Max, XM200018XM2000182020-01-17346
# 15Be Quiet! Pure Base 500DX, Midi-Tower, BGW37BGW372020-04-17325
# 16Samsung S27E450B – SE450 Series, LS27E45KBH/ENLS27E45KBH/EN2020-04-09324
# 17VMware vSphere Essentials Kit – (v. 7), VS7-ESSL-KIT-CVS7-ESSL-KIT-C2020-03-27291
# 18Elmo L-12W, 137913792020-03-10249
# 19Be Quiet! Straight Power 11 Platinum 750W, BN307BN3072020-01-10236
# 20HP Enterprise Aktivierungs-Kit, P13788-B21P13788-B212020-02-05214
# 21HP Business Top Load, 15.6″, 2SC66AA2SC66AA2020-05-13205
# 22Crucial 32GB 2x16KIT DDR4 3000MHz DIMM, BL2K16G30C15U4BBL2K16G30C15U4B2020-02-27191
# 23Xiaomi Mi Smart Pedestal Fan 2S, XM220001XM2200012020-03-13174
# 24ASUS TUF GAMING B460M-PLUS, LGA1200, micro ATX, 90MB13N0-M0EAY090MB13N0-M0EAY02020-05-27164
# 25Be Quiet! Pure Rock 2, BK006BK0062020-04-28154
# 26BARCO ClickShare CX-30, R9861513EUR9861513EU2020-02-06135
# 27Gainward Geforce RTX 2070 SUPER Phoenix V1, 8GB GDDR6, 173017302020-04-23125
# 28Amazon Fire TV Stick 4K, B07PW9VBK5B07PW9VBK52020-02-26125
# 29Xiaomi MI Air Purifier 3H, XM200017XM2000172020-01-23124
# 30Samsung GU55TU8079U, GU55TU8079UXZGGU55TU8079UXZG2020-03-13123

 

 

20.07.2020|

Virtuell statt vor Ort: Messen & Events während Corona

 

Während der Corona-Pandemie sind große Veranstaltungen untersagt, weshalb viele Organisatoren auf virtuelle Konzepte umsteigen. Diese bieten eine Vielzahl an Vorteilen und kaum Nachteile. Wird der Antrieb, den hybride Veranstaltungskonzepte durch Corona erhalten, die Eventlandschaft nachhaltig verändern?

Wo einerseits nach und nach Lockerungen beschlossen werden, ist ein Bereich hiervon vorerst noch vollständig ausgeschlossen und leidet besonders unter den Folgen der Pandemie: Großveranstaltungen, zu denen auch viele Messen und Events zählen, bleiben voraussichtlich noch bis mindestens Ende August untersagt

Wurden viele Events, die im Frühling stattfinden sollten, noch auf unbestimmte Zeit verschoben, geht der Trend nun eher hin zu alternativen, situationsgerechten Lösungskonzepten. Diese reichen von limitierten Besucherzahlen und entzerrten Räumlichkeiten bis hin zu einer vollständig digitalen Durchführung. 

Vorreiter für digitale Durchführung: Gamescom

Grund für letzteres waren, neben den bisher geltenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, auch die Reisebeschränkungen. So entschieden sich beispielsweise die Veranstalter der Gamescom, einer der weltweit größten Events für Computer- und Videospiele, die jährlich mehrere hunderttausend Besucher begrüßt, für eine rein digitale Veranstaltung. Diese Entscheidung schließt auch den Ausbau verschiedener digitaler Formate ein, wie den verbesserten Content-Hub gamescom now mit vielfältigen Themenbereichen, Shows und zahlreichen Talks. Besonders ist in diesem Jahr, dass für die digitalen Angebote von gamescom now kein Ticket gekauft werden muss. Die Veranstalter möchten damit erreichen, so vielen Fans wie möglich die virtuelle Teilnahme an der Gamescom zu ermöglichen. 

Doch solche Konzepte, so einfach und praktisch sie für Besucher auch sein mögen, benötigen eine durchdachte Planung und Vorbereitung. Die Corona-Krise hat Anbietern, die die Durchführung virtueller Events ermöglichen, einen regelrechten Push verliehen: Das Geschäft boomt, deutlich mehr Konferenzen, Messen, Seminare, Karriere- und Teamevents also noch 2019 werden aktuell online durchgeführt.

Welche Vorteile digitale Konzepte bieten …

Wurden die neuen Konzepte bei vielen Firmen durch die Not erst so richtig in den Fokus gerückt, werden jetzt mehr und mehr auch die Vorteile virtueller Events sichtbar. Nicht nur organisatorische Hürden, wie beispielsweise die oftmals lange Anreise, werden dadurch aufgehoben. Auch können Unternehmen die Reichweite von Events signifikant erhöhen und gleichzeitig Kosten reduzieren. Hinzu kommt, dass beispielsweise ein Messebesuch, der nur mit einem Login am PC verbunden ist, viel eher in Betracht gezogen wird, als eine Veranstaltung, die eine lange und eventuell umständliche Anreise mit sich zieht. Nicht zu vergessen sind auch die verringerten Umweltbelastungen, da sowohl die Anreise als auch Transport- und Aufbauwege wegfallen. 

… und welcher Nachteil besteht

Im Gegensatz zu den vielen Vorteilen, die ein virtuelles Event bietet, steht ein großer Nachteil: Das “Face-to-Face”-Erlebnis mit persönlichem, individuellem Austausch fehlt. Trotz der Video- und Chat-Funktionen, die viele Anbieter ermöglichen, ist es dennoch etwas anderes, als sich direkt gegenüber zu stehen. 

Doch auch aus diesem Nachteil lässt sich ein Vorteil ziehen: Beispielsweise bei Karrieremessen für Studierende stellt der persönliche Erstkontakt häufig eine Überwindung dar. Die Kontaktaufnahme oder das Fragenstellen ist dabei via Chat dem ein oder anderen sicher angenehmer. Und wenn die Online-Gespräche gut laufen, folgt dann schnell auch der persönliche oder zumindest telefonische Kontakt.

Festzuhalten ist: Nicht in jedem Fall ist eine örtliche Präsenz und die damit häufig verbundene lange Anreise nötig. Mit dem richtigen Equipment ist vieles auch ganz bequem und unkompliziert von zu Hause aus möglich.

Sie sind noch auf der Suche nach passendem IT-Equipment für Ihre virtuelle Veranstaltung? Sie möchten Preise und Verfügbarkeiten von Webcams, Headsets und Co. transparent vergleichen? ITscope bietet Ihnen dafür die optimale Plattform. Registrieren Sie sich kostenlos unter: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

15.07.2020|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

 

Karlsruhe, 07.07.2020 – Während sich einerseits die Lagerbestände im Bereich des Homeoffice-Equipments nach dem Höhepunkt der Corona-Krise wieder stabilisieren, haben einige Produkte mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. PC-Komplettsysteme, die im Vergleich mit leichten und flexiblen Notebooks im Homeoffice eindeutig im Nachteil sind, werden aktuell kaum nachgefragt. In der Folge steigen die Lagerbestände stetig an – mit kritischen Auswirkungen auf den Preis. 

Noch im März sahen die Lagerbestände im Bereich der IT-Hardware beunruhigend aus: Notebooks waren nahezu ausverkauft, Headsets, Monitore und Webcams gleichermaßen dringend gesucht – eben alles, was für die Grundausstattung im Homeoffice benötigt wurde. 

Im letzten Update Mitte Mai zeigte die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform, dass die Lagerbestände wieder ansteigen und sich die Lage normalisiert. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass eine Produktkategorie ganz andere Hürden überwinden muss.

Komplettsysteme auf dem absteigenden Ast

Bei den für das Homeoffice eher ungeeigneten Komplettsystemen entwickelten sich die Lagerzahlen in die gegensätzliche Richtung. Wo bei anderen Produkten die Bestände im Keller waren, ist bei den Komplettsystemen die Tendenz steigend. Was im Mai bereits erahnt werden konnte, wird nun immer klarer: Mit wachsendem Bestand sinken die Preise. Nicht nur herrscht aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage Zögerlichkeit bei Infrastrukturprojekten, auch wurde während der Corona-Krise klar, dass zukünftig Notebooks zum Standardinventar zählen müssen, um Mitarbeitern erhöhte Flexibilität gewährleisten zu können. 

“Das Bild, was sich uns aktuell zeigt, erlaubt uns einen Blick in die Zukunft: Wir vermuten, dass PC-Komplettsysteme mehr und mehr aus dem Office-Bereich verschwinden und durch Notebooks ersetzt werden. Viele Firmen haben während der Corona-Krise erkannt, wie wichtig flexibles Arbeiten ist und wollen das mit dem passenden Equipment unterstützen”, erklärt Oliver Gorges, Vertriebsleiter bei cop software + services, Tochterfirma der ITscope GmbH. 

Diese Tatsache belegen auch die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer für das 2. Quartal 2020. Offensichtlich entwickeln sich Komplettsysteme zum Ladenhüter – und eine Besserung ist aktuell noch nicht in Sicht. 

Volle Lager sorgen für fallende Preise

Im Vergleich der Zahlen des 1. und 2. Quartals 2020 zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab. Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen aus dem 2. Quartal 2019 zeigt zwar, dass auch bei den damaligen Top 10 einzelne Produkte über den Zeitraum von März bis Juli im Preis sanken – allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Von einem saisonalen Phänomen kann man daher nicht ausgehen. Das verdeutlicht auch eine Einzelbetrachtung der aktuellen Top 10.

Top-Produkte zeigen eindeutiges Bild

Der im aktuellen Quartal sowie auch in den beiden Quartalen davor auf Platz 1 befindliche und seit August 2019 in ITscope gelistete Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) ist hier ein besonders anschauliches Beispiel: Unterlag der HEK des PC Systems noch bis April nur minimalen Schwankungen, nimmt er seitdem stetig ab und pendelt sich bei 490 Euro ein – zuvor lag dieser bei weitestgehend konstanten 530 Euro. Grund dafür scheint der steigende Lagerbestand zu seinWaren zuvor maximal 5.500 Artikel seitens der Distribution auf ITscope gemeldet, sind es mit dem aktuellen Höchstwert fast 20.000.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) Oktober 2019 bis Juli 2020

Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei den Komplettsystemen auf Platz 2 und 3 des ITscope Marktbarometers. Bei dem seit Juli 2019 gelisteten, zweitplatzierten HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) ergibt sich die gleiche Kombination aus vollen Lagern und fallenden Preisen. Zwar ist die Summe mit knapp 5.500 Lagerartikeln insgesamt geringer als beim Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, dennoch hat sich der Lagerbestand im Vergleich zu den Vor-Corona Werten fast verdoppelt. Bei diesem Überangebot ist ein fallender HEK die logische Konsequenz: Auch wenn bei diesem System der HEK-Trend nicht ganz so gleichmäßig ist wie beim erstplatzierten von Lenovo und stärkeren Schwankungen unterliegt, lag der HEK vor Corona in Q4 2019 und Q1 2020 nie so tief wie mit den aktuellen rund 500 Euro. 

 

Preis/Lager/Status-Historie HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) Oktober 2019 bis Juli 2020

Außerdem liegt beim HP ProDesk 400 G6 die Verkaufstendenz zwischen Januar und März bei null – denn die Lager sind leer. Eine mögliche Erklärung dafür könnten Lieferengpässe aufgrund des Lockdowns in China sein. Im März folgt dann ein kurzer Ausschlag der Verkaufstendenz und der Bedarf wird nachgeholt. Danach sinken die Verkaufszahlen jedoch rasch wieder und die Lager bleiben gefüllt. Wie es scheint, sollen niedrigere Preise dem sinkenden Absatz nun entgegenwirken.  

Auch der Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) auf dem 3. Platz, der ebenfalls seit Juli 2019 auf der ITscope Plattform gelistet ist, hat mit fallenden Preisen zu kämpfen. Der Lagerbestand der Distribution mit über 3.000 Artikeln ist vergleichsweise hoch und der HEK von rund 450 Euro entsprechend niedrig. 

 

Preis/Lager/Status-Historie Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) Oktober 2019 bis Juli 2020

Wie wird sich die Situation weiter entwickeln – auch “nach Corona”? Werden die Veränderungen so tiefgreifend sein, dass tatsächlich ein nachhaltiges Umdenken stattfindet, hin zu einer flexiblen Arbeitswelt, die sich räumlich unabhängig abspielt? Oder handelt es sich nur um eine Momentaufnahme und die Nachfrage nach Komplettsystemen steigt wieder, sobald sich die wirtschaftliche Lage entspannt? Es bleibt spannend – und abzuwarten, wie sich die Nachfragesituation weiterhin entwickelt. 

Im vierteljährlich erscheinenden Marktbarometer analysiert ITscope rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller.
Wenn auch Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen möchten, dann testen Sie ITscope – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

07.07.2020|

FAQ zu Rechnungen während der Umsatzsteuersenkung in Deutschland

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln.

Wir von ITscope möchten mit diesem FAQ unseren Kunden auf einen Blick Antworten auf die häufigsten Fragen im Umgang mit Rechnungen geben.

Grundsätzlich entsteht die Umsatzsteuer endgültig erst mit Ausführung einer Leistung oder Teilleistung. Gem. aktuellem BMF-Schreiben (Rz 24, 1.) ist eine Dauerleistung im Falle einer sonstigen Leistung an dem Tag, an dem der vereinbarte Leistungszeitraum endet (Abschnitt 13.1 Abs. 3 UStAE) ausgeführt. Demzufolge ist der letzte Tag der Leistungserbringung, also das Ende des aktuellen Vertragszeitraums Ihres ITscope-Vertrags, für die Besteuerung maßgeblich.

 

Was bedeutet das für meine Rechnung?

Rechnungsdatum bis 30.06.2020

Unsere Rechnungen wurden bis einschl. 30.06.2020, unabhängig vom tatsächlichen Leistungszeitraum, mit 19% Umsatzsteuer ausgestellt. Wir gehen zu diesem Zeitpunkt nicht von einer Beanstandung dieser Rechnungen aus. Wir erwarten derzeit, dass diese aus Vereinfachungsgründen von den Finanzbehörden gebilligt werden. Daher werden wir keine nachträgliche Anpassung dieser Rechnungen vornehmen. Dies reduziert den Aufwand Ihrer und unserer Buchhaltung erheblich. Selbstverständlich nehmen wir Anpassungen vor, sofern dies dennoch erforderlich werden sollte.

Rechnungsdatum ab 01.07.2020

Alle Rechnungen, welche einen Leistungszeitraum bis einschließlich 31.12.2020 ausweisen, werden vollständig mit 16% MwSt. ausgestellt. Alle Rechnungen, bei denen der Leistungszeitraum erst im nächsten Jahr endet, werden vollständig mit 19% ausgestellt.

Rechnungen ab 01.01.2021

Alle Rechnungen ab dem 01.01.2021 werden nach derzeitigem Kenntnisstand wieder regulär mit 19% besteuert. 

 

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Rechnungen und Vertrag finden Sie hier: https://support.itscope.com/hc/de/community/topics/200444265

  

Ich habe eine andere Frage zu meiner Rechnung. Wohin kann ich mich wenden?

Bitte senden Sie eine Nachricht an buchhaltung@itscope.de. Ihre Anfrage wird in jedem Fall bearbeitet. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass es derzeit aufgrund eines höheren Aufkommens zu Verzögerungen kommen kann.

 

Die Vorgehensweise der Rechnungstellung wurde unsererseits geprüft und mit unserem Steuerberater abgestimmt. Selbstverständlich stellt dies keine Rechtsberatung dar.

30.06.2020|

ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|
Pressemitteilungen

Digitaler Vertrieb der Zukunft – Hürden und Chancen für den ITK-Channel

 

Die kürzlich erlebten Krisenzeiten zeigten, wie unterschiedlich es um die Digitalisierung in Unternehmen steht. Auch im meist stark digitalisierten ITK-Umfeld herrscht insbesondere im Mittelstand noch Nachholbedarf. Speziell im Vertrieb verhält man sich zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und befürchtet den Verlust des Kundenkontakts. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet und stellt vielmehr eine Chance dar, die es zu ergreifen gilt.

Nicht zuletzt die Corona-Krise und die damit verbundene “Flucht” ins Homeoffice machten deutlich, dass der Digitalisierungsfortschritt ins Deutschland sehr unterschiedliche Level erreicht: War es für einen Großteil der Firmen doch recht unproblematisch möglich, von einem Tag auf den anderen von Bürobetrieb auf Homeoffice umzustellen, kämpfte insbesondere die öffentliche Verwaltung aufgrund von fehlender technischer Ausstattung und Infrastruktur mit der Umstellung. 

Mittelstand hat digital einiges aufzuholen

Auch wenn Digitalisierung das ureigenste Dienstleistungsangebot der Systemhäuser an ihre Kunden darstellt, gibt es auch hier nach wie vor bei den internen Prozessen, insbesondere im Vertrieb, großen Nachholbedarf. Im Branchenvergleich gilt die ITK-Branche als gut aufgestellt und mit Abstand am stärksten digitalisiert. Doch gerade der Mittelstand, zu dem auch der Großteil der Systemhäuser und IT-Dienstleister in Deutschland zählt, hinkt digital noch hinterher: Veraltete IT-Infrastruktur, fehlendes technisches Know-How sowie Engpässe bei personellen und finanziellen Ressourcen bremsen den digitalen Wandel. Speziell auch im Vertrieb sind viele Unternehmen zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und arbeiten lieber, wie bisher gewohnt, analog und mit manuellen Prozessen weiter. Die Sorge, den persönlichen Kontakt zum Kunden zu verlieren, prägt das Vorgehen.  

Doch diese Sorge ist im digitalen Vertrieb völlig unbegründet: Nach wie vor kann und wird die Beratung, als zentrale Komponente des Systemhausvertriebs, persönlich durchgeführt werden. Die Corona-Krise hat fundamental dazu beigetragen, dass die B2B Kommunikation innerhalb kürzester Zeit erheblich offener gegenüber neuen Technologien wurde. Verstärkt durch die zuletzt erlebten Krisenzeiten zeigte sich, dass persönlich nicht zwingend vor Ort bedeuten muss. 

Persönlich, aber digital

… so lautet unter diesen Gesichtspunkten die Devise des Vertriebs der Zukunft: persönlicher Kontakt, direkter Austausch und ein fester Ansprechpartner in Kombination mit digitalen Lösungen

Auch für uns von ITscope ist die Zukunft des Vertriebs digital. Denn: Effiziente Beschaffungsabläufe sind immer digital – aber eben auch persönlich. Ausgehend von diesem Grundsatz haben wir die eCommerce-Lösung B2B Suite entwickelt, die Systemhäusern und ITK-Resellern eine individuelle Betreuung und Beratung von B2B Kunden ermöglicht, aber gleichzeitig auch Prozessvorteile ausspielen kann, die sonst nur große, anonyme Plattformen bieten. Mit einem auf den Kunden individuell zugeschnittenen Sortiment und einem Checkout-Prozess, der gerade so schlank ist, dass der Kunde ungestört bestellen kann, bietet die B2B Suite alles, was man auch von einem klassischen Shopsystem erwartet. Doch diese Systeme sind nicht immer passend für die Anforderungen und Prozesse der ITK-Branche und darüber hinaus auch meist sehr teuer und wartungsintensiv. 

Der Einsatz der B2B Suite hingegen erspart den oftmals hohen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Gleichzeitig bietet die B2B Suite auf Anbieterseite die Möglichkeit, Bestellungen einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen und individuell zu beraten, ob der gewählte Artikel tatsächlich der richtige ist oder ob nicht ein anderer besser zur vorhandenen Infrastruktur beim Kunden passt. Dank dieser persönlichen Betreuung bleibt der Kontakt zum Kunden bestehen und zusätzlich wird ein echter Mehrwert geschaffen.  

Ganz neu ist dabei jetzt auch die Möglichkeit, digitale, firmeninterne Freigabeprozesse in der B2B Suite abbilden zu können: Mit dem neuesten Feature, den Bestelllimits, erfolgt eine budgetbasierte Freigabe von Bestellungen durch einzelne Mitarbeiter des B2B Endkunden und darauffolgend eine limitabhängige Freigabe bei dem Systemhaus selbst. 

 

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21.08.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

 

Corona-Krise scheint überwunden, Apple auf dem Siegeszug und PC-Systeme im Sinkflug: ITscope Marktbarometer Q2/2020

Karlsruhe, 21.07.2020 – Nachdem das Marktbarometer im ersten Quartal des Jahres 2020 noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie überschattet wurde, hat sich die Situation inzwischen deutlich entspannt. In den meisten Kategorien steigen die Bestandszahlen seit März wieder stetig an – teilweise sogar deutlich mehr als nötig, wie die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des zweiten Quartals 2020 zeigten.

Während das erste Quartal 2020 noch ganz im Schatten der Corona-Pandemie lag, erholt und normalisiert sich die Situation im zweiten Quartal nun ganz deutlich – von Engpässen keine Spur mehr. Homeoffice-Equipment ist zwar größtenteils wieder ohne Probleme erhältlich, in anderen Produktkategorien, die sich für das Arbeiten von zu Hause weniger gut eignen, sieht es wiederum schwierig aus – jedoch in die ganz andere Richtung, denn die Lager sind übervoll. 

Geht es abwärts für PC-Komplettsysteme? Von Lagerknappheit, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt: Die Lager sind voll und die Preise fallen. Es sieht ganz danach aus, als gingen die Komplettsysteme als Verlierer aus der Corona-Krise. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass die Systeme im Vergleich mit Notebooks deutlich unflexibler und im Homeoffice wenig praktisch sind. Dennoch: Lenovo verteidigt mit dem ThinkCentre M720q 10T7 seine Spitzenposition.

Notebooks hingegen sind endlich wieder unproblematisch erhältlich und besonders Lenovo erhält neuen Antrieb: Der chinesische Hersteller startet mit dem ThinkPad E15 jetzt richtig durch. Auch bei Apple sieht es in diesem Quartal hervorragend aus: Die Highflyer-Charts hat der Tech-Gigant in diesem Quartal fest im Griff, angeführt vom neuen iPhone SE der zweiten Generation. Ein praktisches Smartphone, preisgünstig und mit allen nötigen Features für die Nutzung im Business-Bereich. Bereits das Vorgängermodell von 2016 war dank der Kombination aus gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und handlichem Design auf ITscope lange Zeit äußerst beliebt.

In den Produktkategorien wird es insbesondere bei den Tablets, den Notebooks und nicht zuletzt auch wegen des iPhone SE bei den Smartphones interessant. Apple dominiert auch die Mobilfunk-Kategorie und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten. Ähnlich sieht es bei den Tablets aus: Dort setzt der kalifornische Hersteller seinen Siegeszug fort. Konkurrenz macht aber der Neueinsteiger von Samsung, das Galaxy Tab S6 Lite. Bei den Notebooks allerdings wird das vergleichsweise teure MacBook Pro von Lenovo und HP abgehängt.

Highflyer: Apple erobert die Führung erneut für sich

Nachdem Apple im vergangenen Quartal deutlich Klicks einbüßen musste und von der Spitze der Highflyer-Charts verdrängt wurde, ist der kalifornische Hersteller nun mit gleich vier Produkten zurück an der Spitze. Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres scheint sich die Branche weitestgehend von den Auswirkungen der Corona-Krise erholt zu haben. Nur noch selten gibt es Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Produkten. 

Platz 1 nimmt in diesem Quartal das iPhone SE der zweiten Generation ein, das seit April 2020 gelistet ist. Wie auch schon die erste SE-Reihe in vorhergehenden Marktbarometern ist auch das iPhone SE der zweiten Generation rasant an die Spitze geschossen. Die Reihe ist besonders im Business-Bereich sehr beliebt, denn leistungstechnisch kann das iPhone SE durchaus mit den Apple-Flaggschiffen mithalten. An Freizeitfeatures, wie beispielsweise der Kamera, wurde hingegen gespart. Dadurch ist das Smartphone auch zu einem verhältnismäßig günstigen Preis von rund 400 Euro im HEK erhältlich.

Auf Platz 4 schafft es das seit März 2020 gelistete Apple iPad Pro mit 12,9 Zoll und verdrängt damit den Vorquartalssieger, das Surface Pro 7 von Microsoft. Die Pro-Reihe der Apple Tablets kann sich durchaus auch im Business-Bereich sehen lassen. Passend zum iPad gibt es auch noch die richtige Tastatur in den Highflyer-Charts: Auf Platz 2 landet das Magic Keyboard von Apple. Das Gesamtbild erinnert sehr stark an das vergangene Quartal, als Microsoft sowohl mit dem Surface Pro 7 als auch mit der dazu passenden Tastatur an der Spitze stand. Es scheint, als bewähren sich die “Tablet für Business-Lösungen” der beiden Tech-Giganten im Channel. Dazwischen, auf Platz 3, macht das neue MacBook Air die Führung der Highflyer-Charts für Apple komplett. 

Auf den 5. Platz schafft es die WD Red NAS Hard Drive, ein Neuankömmling in der Festplatten-Kategorie. Die SATA Hard Drive mit 4 Terabyte ist speziell für den NAS-Einsatz konzipiert und mit einem Preis von 94 Euro im HEK recht günstig. Besonders im Vergleich zum Vorgängermodell der Reihe ist der erweiterte Festplatten-Cache, der bei der WD Red NAS Hard Drive stolze 256 MB beträgt. Bei der Plattentechnologie setzt die WD Red NAS Hard Drive auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik, eine im Vergleich zur bisher verwendeten Conventional Magnetic Recording (CMR) neuere Aufzeichnungstechnik. Mit SMR lassen sich dank überlappender Datenspuren die Speicherdichte und die Gesamtspeicherkapazität erhöhen. Gleichzeitig kann das aber auch für Leistungseinbußen sorgen, da beim Beschreiben einer Spur auch die anderen Spuren aktualisiert werden müssen, was häufig für Kritik an der SMR-Technik sorgt.

Den 7. Platz schnappt sich der neue Stern am CPU-Himmel von Intel: Der Intel Core i9 10900K, der erst seit Ende April 2020 bei ITscope gelistet ist. Der neueste Prozessor des kalifornischen Herstellers überzeugt mit sehr guter Leistung, auch bei Spielen. Großes Manko ist allerdings der Preis: Mit über 500 Euro im HEK ist der i9 10900K deutlich teurer als vergleichbare CPUs von Dauerkonkurrent AMD.

Direkt dahinter, auf dem 8. Platz, steigt das Jabra Evolve2 40 MS Stereo neu mit ein. Das seit März 2020 gelistete Headset verdankt seinen Erfolg sicherlich auch dem aktuellen Trend zu Homeoffice und Videokonferenzen, wofür Headsets unerlässlich sind. Mit der neuen OnEar Headset-Reihe Evolve2 bietet Jabra mit Geräuschisolierung und Busylight-Funktion ein Headset, das konzentriertes Arbeiten im Büro erleichtern soll – und natürlich auch für das Arbeiten von zu Hause von Vorteil ist. Die neue Serie punktet im Vergleich zu Vorgängermodellen insbesondere mit einer längeren Akkulaufzeit und einer verbesserten Performance. Das Evolve2 40 verfügt über 40 mm große Treiber sowie drei Mikrofone. Außerdem ist es schnurgebunden und unterscheidet sich damit von den beiden anderen Modellen der Reihe – ist aber mit einem HEK von rund 80 Euro auch das günstigste der Evolve2-Familie.

Sommerlich-warme Temperaturen spürt man auf Platz 23, den sich der Xiaomi Mi Smart Pedestal Fan 2S sichert. Sowohl im Büro als auch im Homeoffice sorgt der mobile Standventilator bei heißen Temperaturen für einen kühlen Kopf und ist dabei vergleichsweise geräuscharm. 

TFTs: HP und Dell ungebrochen an der Spitze

Im Bereich der TFTs tut sich auch im zweiten Quartal des Jahres nicht viel, die ersten beiden Plätze bleiben gleich: Ungebrochen liegen HP und Dell an der Spitze, gefolgt von Samsung und LG. 

Dell hält mittlerweile das dritte Quartal in Folge die Pole Position mit dem seit 2018 gelisteten P2419H – und das mit über 2.000 Klicks Vorsprung. Mit einem HEK von rund 130 Euro für den 24 Zoll-Bildschirm liegt der P2419H auch im Preis-/Leistungsverhältnis ganz weit vorne. Den dritten Platz hat sich ebenfalls Dell mit dem P2719H gesichert, dem gleichen Modell in der 27 Zoll-Variante. 

Dazwischen bleibt HP mit dem rund 3.000-mal geklickten EliteDisplay E243i auf dem zweiten Platz des Rankings. Erst danach folgen LG und Samsung, auf dem 4. und dem 6. Platz. 

Die vorderen Plätze bleiben nach wie vor von den üblichen Verdächtigen besetzt und ein “Game Changer” im Bereich der TFTs bleibt weiterhin aus: Alle in den oberen Rängen gelisteten Displays sind von 2018 oder noch älter.

 

Mobiltelefone: Apples neues iPhone SE steigt direkt oben mit ein

Bei den Mobiltelefonen wird es in diesem Quartal besonders spannend: Apple dominiert die Mobilfunk-Kategorie deutlich und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten, mit allen Platzierungen von 1 bis 5. Nicht zuletzt ist das dem Ende April erschienenen Neuankömmling der iPhone-Familie zu verdanken. 

Den ersten Platz sichert sich das neue iPhone 11 mit 64 GB und verdrängt damit das iPhone 8 von der Spitze. Die neueste und leistungsstärkste Generation der Apple-Smartphones ist derzeit für knapp 650 Euro im HEK bei ITscope gelistet und schafft über 4.000 Klicks.

Platz 2 nimmt ein echter Aufsteiger ein: Das seit April 2020 gelistete iPhone SE der zweiten Generation springt von Null direkt in die Top-Platzierungen des Rankings. In dem Gerät ist ein A13-Chip und somit der gleiche wie im iPhone 11 Pro verbaut. Auch Speicher und Software sind gleich. In Sachen Leistung hält das iPhone SE also durchaus mit den Top-Modellen mit, gespart wird hingegen bei Kamera und Bildschirmauflösung – Dinge, die im Business-Bereich weniger von Bedeutung sind. Auch das Display ist kleiner und anstatt des modernen Face ID-Systems verfügt das iPhone SE nur über die Touch ID. Schon das Vorgängermodell des “Budget” iPhone SE war im Business-Bereich sehr beliebt: Die erste Generation hielt sich dank gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem handlichen Format als Dauerbrenner in den ITscope-Charts. Doch bereits auf den ersten Blick unterscheidet sich das neue iPhone SE vom vier Jahre älteren Modell, denn es ist mit einer Displaydiagonale von 4,7 Zoll deutlich größer als der Vorgänger mit 4 Zoll. Noch klarer werden die Unterschiede dann in Bezug auf die Technik: Wie zuvor beschrieben, sorgt ein A13 Bionic-Prozessor für eine immens verbesserte Schnelligkeit im Vergleich zum Modell von 2016. Überzeugend ist am iPhone SE aber vor allem der Preis: Wie auch das frühere Modell der SE-Reihe ist die neue Generation mit einem HEK von rund 400 Euro deutlich günstiger als vergleichbare Apple-Smartphones.

Das Samsung Galaxy A51 schafft es immerhin auf den 9. Platz in der Kategorie Mobiltelefone. Das Nachfolgermodell des beliebten Samsung Galaxy A50 spielt damit recht weit oben mit. Nur das Xcover 4s (Platz 6), das Galaxy A40 (Platz 7) und das Galaxy S10 (Platz 10) des südkoreanischen Herstellers haben es neben Apple in die Top 10 der Mobiltelefone geschafft.  

Das Samsung Galaxy S10 Lite, das seit Januar 2020 bei ITscope gelistet ist, springt in diesem Quartal von Platz 107 auf Platz 14. Das Lite-Modell unterscheidet sich preislich zwar nur wenig vom Hauptmodell, kann sich aber hinsichtlich Leistung ebenfalls sehen lassen: Das S10 Lite hat einen performanten Chip verbaut und verfügt über 8 GB Arbeitsspeicher. Für einen HEK von 455 Euro stimmt hier das Preis-/Leistungsverhältnis auf jeden Fall.    

 

Tablets: Samsung Galaxy Tab S6 Lite legt beeindruckenden Einstieg hin

Bei den Tablets kann man in diesem Quartal eher von Stabilisierung als von Veränderung sprechen: Apple und Microsoft sind nach wie vor Spitzenreiter, aber Samsung möchte auch vorne mitspielen. Vor allem Apple liefert in diesem Quartal die Aufsteiger unter den Tablets. 

Auf Platz 1 steht wieder das Apple iPad 10.2 Zoll. Das seit September 2019 gelistete Tablet verdrängt damit den Erstplatzierten des Vorquartals, das Microsoft Surface Pro 7, welches sich den 2. Platz erkämpft. 

Die dritte Stufe des Siegertreppchens belegt das Samsung Galaxy Tab A, das sich mit einem Aufstieg vom 29. Tabellenplatz des Vorquartals enorm verbessert hat. Das Tablet zeichnet sich besonders durch seinen sehr günstigen Preis und das hochauflösende LED-Display aus. Mit einem HEK von rund 200 Euro ist es mit Abstand das günstigste Tablet unter den Top 10. Die starke Nachfrage scheint sich jedoch auf den HEK auszuwirken: Dieser liegt bei dem Tab A jetzt im Durchschnitt 20 Euro höher als noch im Vorquartal.     

Einen beeindruckenden 6. Platz hat sich ein Neueinsteiger von Samsung gesichert, das seit April 2020 gelistete Galaxy Tab S6 Lite. Analog zu den Mobiltelefonen hat Samsung hier eine günstigere Tablet-Variante des Hauptmodells S6 herausgebracht. Mit einem HEK von 360 Euro ist es eine preiswertere Alternative in der Kategorie Tablets. Zwar muss man im Vergleich zum Hauptmodell weniger Leistung sowie einen schwächeren Bildschirm in Kauf nehmen, dafür überzeugt das Galaxy Tab S6 Lite jedoch mit einer soliden Akkuleistung, erweiterbarem Speicher und dem mitgelieferten S-Pen. 

Einen ebenfalls ordentlichen Sprung schafft das seit März 2020 Apple iPad Pro in der 128 GB-Variante: Das Modell mit 12,9 Zoll hüpft von Platz 173 auf die 9, die 11 Zoll-Ausgabe sogar von 190 auf den 8. Platz. Das Tablet, das sich durchaus in einer Business-Umgebung sehen lassen kann und in einer Liga mit dem Surface Pro 7 spielt, verfügt über den neuen A12Z Bionic Chip von Apple. Dieser soll laut Hersteller das Tablet leistungsfähiger machen als so manches Windows-Notebook. Auch anspruchsvolle Aufgaben, wie beispielsweise das Editieren von 4K-Videos und 3D-Modellen, sollen dadurch möglich sein.

 

Notebooks: Lenovo und HP geben den Ton an

Im letzten Marktbarometer war die Kategorie der Notebooks stark geprägt von durch die Corona-Pandemie bedingten Engpässen. Die kurzfristige Flucht ins Homeoffice sorgte dafür, dass sich Notebooks zum besonders begehrten Gut entwickelten. Inzwischen hat sich die Situation jedoch deutlich entspannt und Notebooks sind wieder verfügbar, wie auch die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform zeigt.

Das zuletzt zweitplatzierte Lenovo ThinkPad E15 sichert sich in diesem Quartal die Führung – und das mit einem ordentlichen Abstand. Mit über 10.000 Klicks wurde es mehr als doppelt so häufig aufgerufen wie das zweitplatzierte Notebook von HP. 

Mit den sich seit April wieder normalisierenden Lagerbeständen erholt sich auch der durchschnittliche HEK: Im Zenit der Corona-Krise musste man fast 800 Euro aufbringen, wohingegen das ThinkPad E15 inzwischen für rund 675 Euro im HEK erhältlich ist. Damit ist es preislich ungefähr gleich auf mit der Konkurrenz von HP auf Platz 2, dem HP ProBook 450 G6

Auch Apple schafft es mit seinen Notebooks in die Top 10: So ist das verhältnismäßig teure MacBook Pro von 2019 auf Platz 4 geklettert. Wem bei einem HEK von rund 2.500 Euro nicht schwindelig wird, für den lässt das MacBook garantiert keine Wünsche offen: 1TB SSD Festplatte, IntelCore i9 Prozessor der neuesten Generation, 15,9 Zoll Retina-Display und Touchbar lassen die Konkurrenz auf den oberen Rängen blass aussehen. 

In Bezug auf die Prozessoren wird Intel allerdings in naher Zukunft abgelöst werden: Auf der Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC gab Apple den Wechsel von Intel- auf ARM-Prozessoren bekannt. Innerhalb von zwei Jahren sollen alle Mac-Modelle umgestellt werden, dennoch wird es auch weiterhin Geräte mit Intel-Prozessoren sowie die entsprechende Software dafür geben. 

Günstiger kommt man hingegen mit dem Neuankömmling des kalifornischen Herstellers weg. Das MacBook Air, das seit März 2020 gelistet ist, schafft den Sprung auf den 6. Platz. Die neueste Generation der Air-Reihe beeindruckt mit einem Intel i3 Prozessor und verschiedenen Speichervarianten. Mit einem HEK von 950 Euro ist es zwar kein Schnäppchen, dennoch deutlich günstiger als Geräte aus Apples Pro-Reihe.  

Platz 9 und 12 sichern sich die Neuankömmlinge von HP: Das HP ProBook 450 G7 in der Intel i5- und das HP 250 G7 in der i3-Variante. Beide Geräte sind seit Februar 2020 bei ITscope gelistet und legen als Nachfolgemodell des zweitplatzierten G6 direkt einen guten Start in die Geschäftswelt hin. Wer allerdings schon ein HP ProBook 450 G6 besitzt, für den besteht vorerst kein Grund umzusteigen: Bis auf ein neues Keyboard, einen verbesserten Bildschirm und einigen neuen Features, wie Gesichtserkennung und Fingerabdruck, hat sich nicht allzu viel getan. 

 

PC-Komplettsysteme: Verlierer der Corona-Krise?

Entwickeln sich Komplettsysteme während der Corona-Krise zum Ladenhüter? Auch hier gibt die Auswertung der ITscope Bestandszahlen aufschlussreiche Einblicke: Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt. Ein wahrscheinlicher Grund: Corona führte zu einem generellen Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten. Dabei hat insbesondere das Homeoffice enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks anstelle der deutlich unflexibleren Komplettsystemen.

Hinzu kommt, dass in dieser Kategorie auch kaum neue Modelle auf den Markt kamen – es hat sich also nicht viel getan, die oberen Plätze wechseln lediglich untereinander. Den ersten Platz belegt unverändert das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, das die Konkurrenz chancenlos abhängt. Mit über 6.000 Klicks hat es über dreimal so viele Aufrufe wie der zweitplatzierte ProDesk 400 G6 von HP. Doch trotz stabilem Interesse an diesem Komplettsystem ist ein Einfluss der Corona-Krise dennoch nicht von der Hand zu weisen: Der Preis weist seit Mitte April eine Abwärtstendenz auf und fällt von den bisherigen 540 Euro im HEK auf jetzt nur noch 500 Euro. 

Auch insgesamt zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab: Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Grafikkarten: Stromsparender Office-Newcomer mit drei Displayports

Wie bereits im Vorquartal hält sich die High-End Grafikkarte RTX 2080 Ti GAMING X TRIO von MSI an der Grafikkarten-Spitze. Der hohe Einkaufspreis von über 1.100 Euro tut der Beliebtheit dabei keinen Abbruch. 

Neben dem taiwanesischen Hersteller MSI, der in der Kategorie besonders dominiert und die ersten vier Platzierungen allein für sich beansprucht, hat es auch Gigabyte in die Top 10 geschafft. Die seit August 2019 gelistete GeForce RTX 2070 Super Gaming, die in Q1 noch auf Rang 37 lag, erreicht nun einen stolzen 5. Platz. Zurecht, denn auch im Test überzeugt sie, insbesondere was die Kühlung angeht: Mit drei Kühlern bleibt die GeForce RTC 2070 Super Gaming auch im Stresstest unter 61 Grad, was eine höhere Taktungsrate mit sich bringt.   

Den 7. Platz belegt PNY mit der Quadro P4000. Mit rund 740 Euro im HEK zählt sie eher zu den teuren Modellen, hat aber auch einiges auf dem Kasten: Die GPU zeichnet sich besonders durch eine hohe Taktrate von 1200 MHz aus und verfügt mit über 90 px/s auch über eine gute Pixelrate.  

Auf den 24. Platz schafft den Aufstieg die seit Dezember 2019 auf ITscope gelistete Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse. Dieses Modell besticht besonders durch den geringen Energieverbrauch sowie drei Displayportausgänge – und ist damit für den Einsatz im Office optimal geeignet. Auch der Preis trägt seinen Teil zum Erfolg der Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse bei, denn die Grafikkarte ist ist mit einem HEK von 190 Euro deutlich günstiger als die Top-Produkte der Kategorie. Im Gaming-Bereich ist die Grafikkarte hingegen eher ungeeignet und kämpft schon mit 60 fps (Full-HD), wodurch sie im CHIP-Test nicht überzeugen kann.

 

Mainboards: MSI, Asus und Gigabyte dominieren die Top Ten

Wie auch bereits im Vorquartal haben die drei taiwanesischen Hersteller MSI, ASUS und Gigabyte die Nase vorn, wenn es um leistungsstarke Mainboards geht. 

Den ersten Platz sichert sich in diesem Quartal das MSI B450 TOMAHAWK MAX mit dem klassischen AM4-Sockel. Das seit Juli 2019 bei ITscope gelistete Mainboard besticht besonders durch seinen Preis: Für 120 Euro im HEK bietet das Mainboard nicht nur leistungstechnisch einiges, sondern verfügt laut Testurteil auch über eine vergleichbar kräftige Spannungsversorgung, umfangreiches Bios und glänzt mit seinem schlichten Design ohne viel Schnickschnack.

ASUS schafft es mit dem ROG Strix X570-E Gaming von Platz 49 auf den 11. Platz. Das Mainboard bietet sehr gute Leistungsfähigkeit kombiniert mit erstklassiger CPU-Spannungsversorgung. Zur Ausstattung zählen u.a. acht SATA-6GBit/s-Schnittstellen und neun USB-3.1-Gen2-Buchsen. Eine überzeugende Gesamtperformance hat aber auch mit einem HEK von knapp 270 Euro ihren Preis.

 

Prozessoren: AMD Ryzen wieder auf der Pole Position

Bei den CPUs geht der altbekannte Kampf um die Tabellenführung wieder in die nächste Runde. Dieses Quartal hat AMD die Nase vorn und verdrängt Intel gleich vom ersten und zweiten Platz. Ein klarer Sieger ist aber noch immer nicht erkennbar, die beiden Hersteller schenken sich nichts in Sachen Beliebtheit und wechseln sich von Quartal zu Quartal bei der Spitzenpositionierung ab. 

Ende des Jahres steht allerdings ein Ereignis an, das sich positiv für AMD auszahlen könnte: Zum Jahreswechsel releasen sowohl Microsoft als auch Sony ihre Next Gen-Spielekonsolen, die PS5 und die Xbox Series X. Beide kommen mit speziell für sie angepassten AMD CPUs auf den Markt. Die Besonderheit bei den Konsolenchips ist, dass sie über Jahre hinweg die wachsenden Ansprüche der Spieleindustrie erfüllen müssen. Der letzte Generationswechsel war vor sieben Jahren und schon damals haben Sony und Microsoft auf AMD gesetzt. 

Dieses Quartal lief auch insgesamt betrachtet wirklich gut für AMD: Mit fast 2.500 Klicks sichert sich die AMD Ryzen 7 3700X mit 3.6 GHz und 8 Kernen den 1. Platz. Der seit Juni 2019 gelistete Chip ist mit 275 Euro im HEK ein echter Preis-Leistungs-Sieger und lässt vergleichbare Intel-Produkte alt aussehen – so auch den drittplatzierten Intel Core i7 9700K, der bei vergleichbarer Leistung im HEK 60 Euro teurer ist. 

Intel hat in diesem Quartal allerdings einen Riesen mit ins Spiel gebracht. Der Intel Core i9 10900K, der seit April 2020 gelistet ist, setzt in Sachen Leistung neue Maßstäbe: Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem 9900K, legt Intel hier mit 2 Kernen mehr nach und besticht mit einer höheren Taktrate von 3,7-5,3 GHz sowie einer verbesserten Speichertaktung von 2933 MHz. Mit rund 850 Klicks schafft es der 10900K nur knapp nicht in die Top Ten, landet aber auf einem für den Neueinsteiger sehr passablen 13. Platz. In Intels CPU-Portfolio ist er hingegen der Superstar – das schlägt sich mit über 500 Euro auch im Preis nieder. Den viertplatzierten AMD Ryzen 9 3900X mit 12 Kernen, der sich leistungstechnisch durchaus mit dem 10900K messen kann, bekommt man schon für 100 Euro weniger. 

Generell liegt Intel auch in der Architektur ein ganzes Stück hinter der Konkurrenz von AMD. Der kalifornische Hersteller steckt inzwischen seit sechs Jahren in der 14nm-Architektur fest, während AMD schon längst den Quantensprung auf die 7nm-Architektur gemeistert hat. Ansonsten herrscht nur wenig Bewegung bei den CPUs, in den Top 50 tummeln sich ausschließlich AMD und Intel – für andere Hersteller ein schwieriges Feld. 

 

Server: One-Man-Show von HP Enterprise

Nach wie vor spielt HP Enterprise die Hauptrolle in der Kategorie der Server – und das ganz alleine: Die ProLiant-Serie des amerikanischen Herstellers dominiert fast ausschließlich die Top Ten. Mit knapp 1.000 Klicks schnappt sich der seit April 2019 gelistete HPE ProLiant ML350 Gen10 Base den 1. Platz zwischen seinen “Serienkollegen”.

Fujitsu schafft es dieses Quartal relativ weit nach oben und konkurriert zumindest in den Top 25 mit HP Enterprise: Der seit Januar 2020 gelistete Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 erreicht mit 247 Klicks einen stolzen 18. Platz. Der Tower-Server eignet sich, auch wegen des vergleichsweise günstigen Preises von rund 750 Euro im HEK, besonders für kleine und mittelständische Unternehmen. Er verfügt über die neuesten Prozessoren der Intel Xeon E3-1200 v6 Produktfamilie, Core i3, Pentium und Celeron Prozessoren und eignet sich mit bis zu 64 GB DDR4-Speicher für alle wesentlichen Computing-Anforderungen. 

 

Storage-Systeme: Neueinsteiger von Synology startet durch

Bei den Speicherlösungen hat sich ebenfalls nicht viel getan, Synology und QNAP beherrschen die Top 10. Die ersten vier Platzierungen sind sogar mit den exakt gleichen Systemen wie im Vorquartal besetzt: Mit knapp 2.000 Klicks liegt nach wie vor die seit 2017 gelistete Synology DS218+ ganz vorne, die Synology Disk Station DS918+ folgt mit rund 1.300 Klicks. Auf den Plätzen 3 und 4 liegen die TS-431P und TS-231P des taiwanesischen Herstellers QNAP.

Auf dem 5. Platz wird es dann spannend: Diesen sichert sich quasi aus dem Stand die erst seit Beginn des Jahres gelistete Synology Disk Station DS220j. Die j-Reihe eignet sich optimal für den Einstieg in die Serverwelt von Synology. Mit der Disk Station DS220j hat Synology ein kostengünstiges Einsteigermodell mit der neuesten Technik im Produktportfolio. Der Speicher des Systems ist zwar auf bis zu 32 TB erweiterbar, mit 512 MB Arbeitsspeicher ist es allerdings eher für den Privatgebrauch oder für Kleinunternehmen geeignet. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.07.2020|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

 

Karlsruhe, 07.07.2020 – Während sich einerseits die Lagerbestände im Bereich des Homeoffice-Equipments nach dem Höhepunkt der Corona-Krise wieder stabilisieren, haben einige Produkte mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. PC-Komplettsysteme, die im Vergleich mit leichten und flexiblen Notebooks im Homeoffice eindeutig im Nachteil sind, werden aktuell kaum nachgefragt. In der Folge steigen die Lagerbestände stetig an – mit kritischen Auswirkungen auf den Preis. 

Noch im März sahen die Lagerbestände im Bereich der IT-Hardware beunruhigend aus: Notebooks waren nahezu ausverkauft, Headsets, Monitore und Webcams gleichermaßen dringend gesucht – eben alles, was für die Grundausstattung im Homeoffice benötigt wurde. 

Im letzten Update Mitte Mai zeigte die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform, dass die Lagerbestände wieder ansteigen und sich die Lage normalisiert. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass eine Produktkategorie ganz andere Hürden überwinden muss.

Komplettsysteme auf dem absteigenden Ast

Bei den für das Homeoffice eher ungeeigneten Komplettsystemen entwickelten sich die Lagerzahlen in die gegensätzliche Richtung. Wo bei anderen Produkten die Bestände im Keller waren, ist bei den Komplettsystemen die Tendenz steigend. Was im Mai bereits erahnt werden konnte, wird nun immer klarer: Mit wachsendem Bestand sinken die Preise. Nicht nur herrscht aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage Zögerlichkeit bei Infrastrukturprojekten, auch wurde während der Corona-Krise klar, dass zukünftig Notebooks zum Standardinventar zählen müssen, um Mitarbeitern erhöhte Flexibilität gewährleisten zu können. 

“Das Bild, was sich uns aktuell zeigt, erlaubt uns einen Blick in die Zukunft: Wir vermuten, dass PC-Komplettsysteme mehr und mehr aus dem Office-Bereich verschwinden und durch Notebooks ersetzt werden. Viele Firmen haben während der Corona-Krise erkannt, wie wichtig flexibles Arbeiten ist und wollen das mit dem passenden Equipment unterstützen”, erklärt Oliver Gorges, Vertriebsleiter bei cop software + services, Tochterfirma der ITscope GmbH. 

Diese Tatsache belegen auch die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer für das 2. Quartal 2020. Offensichtlich entwickeln sich Komplettsysteme zum Ladenhüter – und eine Besserung ist aktuell noch nicht in Sicht. 

Volle Lager sorgen für fallende Preise

Im Vergleich der Zahlen des 1. und 2. Quartals 2020 zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab. Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen aus dem 2. Quartal 2019 zeigt zwar, dass auch bei den damaligen Top 10 einzelne Produkte über den Zeitraum von März bis Juli im Preis sanken – allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Von einem saisonalen Phänomen kann man daher nicht ausgehen. Das verdeutlicht auch eine Einzelbetrachtung der aktuellen Top 10.

Top-Produkte zeigen eindeutiges Bild

Der im aktuellen Quartal sowie auch in den beiden Quartalen davor auf Platz 1 befindliche und seit August 2019 in ITscope gelistete Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) ist hier ein besonders anschauliches Beispiel: Unterlag der HEK des PC Systems noch bis April nur minimalen Schwankungen, nimmt er seitdem stetig ab und pendelt sich bei 490 Euro ein – zuvor lag dieser bei weitestgehend konstanten 530 Euro. Grund dafür scheint der steigende Lagerbestand zu seinWaren zuvor maximal 5.500 Artikel seitens der Distribution auf ITscope gemeldet, sind es mit dem aktuellen Höchstwert fast 20.000.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) Oktober 2019 bis Juli 2020

Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei den Komplettsystemen auf Platz 2 und 3 des ITscope Marktbarometers. Bei dem seit Juli 2019 gelisteten, zweitplatzierten HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) ergibt sich die gleiche Kombination aus vollen Lagern und fallenden Preisen. Zwar ist die Summe mit knapp 5.500 Lagerartikeln insgesamt geringer als beim Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, dennoch hat sich der Lagerbestand im Vergleich zu den Vor-Corona Werten fast verdoppelt. Bei diesem Überangebot ist ein fallender HEK die logische Konsequenz: Auch wenn bei diesem System der HEK-Trend nicht ganz so gleichmäßig ist wie beim erstplatzierten von Lenovo und stärkeren Schwankungen unterliegt, lag der HEK vor Corona in Q4 2019 und Q1 2020 nie so tief wie mit den aktuellen rund 500 Euro. 

 

Preis/Lager/Status-Historie HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) Oktober 2019 bis Juli 2020

Außerdem liegt beim HP ProDesk 400 G6 die Verkaufstendenz zwischen Januar und März bei null – denn die Lager sind leer. Eine mögliche Erklärung dafür könnten Lieferengpässe aufgrund des Lockdowns in China sein. Im März folgt dann ein kurzer Ausschlag der Verkaufstendenz und der Bedarf wird nachgeholt. Danach sinken die Verkaufszahlen jedoch rasch wieder und die Lager bleiben gefüllt. Wie es scheint, sollen niedrigere Preise dem sinkenden Absatz nun entgegenwirken.  

Auch der Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) auf dem 3. Platz, der ebenfalls seit Juli 2019 auf der ITscope Plattform gelistet ist, hat mit fallenden Preisen zu kämpfen. Der Lagerbestand der Distribution mit über 3.000 Artikeln ist vergleichsweise hoch und der HEK von rund 450 Euro entsprechend niedrig. 

 

Preis/Lager/Status-Historie Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) Oktober 2019 bis Juli 2020

Wie wird sich die Situation weiter entwickeln – auch “nach Corona”? Werden die Veränderungen so tiefgreifend sein, dass tatsächlich ein nachhaltiges Umdenken stattfindet, hin zu einer flexiblen Arbeitswelt, die sich räumlich unabhängig abspielt? Oder handelt es sich nur um eine Momentaufnahme und die Nachfrage nach Komplettsystemen steigt wieder, sobald sich die wirtschaftliche Lage entspannt? Es bleibt spannend – und abzuwarten, wie sich die Nachfragesituation weiterhin entwickelt. 

Im vierteljährlich erscheinenden Marktbarometer analysiert ITscope rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller.
Wenn auch Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen möchten, dann testen Sie ITscope – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

07.07.2020|

ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Antworten auf Fragen im Umgang mit Rechnungen während
der Umsatzsteuersenkung ab 01.07.2020 finden Sie in unserem FAQ

Die für Juli 2020 geplante Umsatzsteuersenkung stößt bei weitem nicht nur auf Begeisterung: Soll die Maßnahme einerseits für finanzielle Entlastung sorgen und die Wirtschaft nach den durch Corona verschuldeten Umsatzeinbrüchen wieder ankurbeln, bringt sie insbesondere für B2B-Unternehmen mehr Sorgen als Segen mit sich. Doch ein möglicher Lösungsansatz existiert.

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung Anfang Juni die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln. Was auf den ersten Blick nach einer willkommenen Maßnahme klingt, sorgt jedoch auch für Klärungsbedarf – insbesondere im B2B Geschäft hält sich die Begeisterung stark in Grenzen. Denn im Business to Business (B2B)-Bereich bringt die Reduktion als “durchlaufender Posten” keine Vorteile, sondern im Gegenteil, nur zusätzlichen Aufwand. Speziell die Buchhaltung von Managed Services-Anbietern der IT-Branche, die mit im Voraus bezahlten Abonnements arbeiten, stehen vor einem Berg bürokratischer Arbeit, sollten die derzeit geplanten Maßnahmen nicht rechtzeitig vor dem Inkrafttreten abgemildert werden. Der kurzfristige Umstellungsaufwand verursacht Mehrkosten, die trotz der Senkung in einem halben Jahr voraussichtlich nicht wieder aufgewogen werden können.

Rechnungen aus 2019 korrigieren?

Zwar ist die Maßnahme zeitlich aufs zweite Halbjahr 2020 begrenzt, betroffen sind allerdings nicht nur Rechnungen, die in diesem Zeitraum gestellt werden. Es reicht also, entgegen einer ersten oberflächlichen Betrachtung, nicht, den Umsatzsteuersatz “einfach” zum 01.07. auf 16% einzustellen und im Januar dann wieder zurück auf 19%. Eventuell noch ein Erlöskonto für die Verbuchung bei der Steuerkanzlei anpassen und die Sache ist erledigt? Bei Anbietern von Laufzeitverträgen ist das alles andere als einfach realisierbar, denn auch Zeiträume vor und nach der Umstellung sind betroffen: Im B2B-Bereich gilt die Steuersenkung nach derzeit bekanntem Stand auch für Rechnungen aus der Vergangenheit, die nun rückwirkend korrigiert werden müssten. Denn wie auch ITscope, bieten viele IT B2B-Firmen Software- oder Datenbanklösungen als Abonnements bzw. Laufzeitverträge an, die vom Großteil der Kunden jährlich im Voraus bezahlt werden. Grund dafür ist unter anderem, dass im B2B- und insbesondere im SaaS-Umfeld Rabatt-Modelle üblich sind, bei welchen sich der Preis reduziert, je länger Laufzeit und Abrechnungsperiode sind.

Sollte es keine erleichternde Übergangsregelung geben, wären im Zuge der Steuersenkung sämtliche Jahresrechnungen, die seit August 2019 gestellt wurden, nachträglich falsch, da für die Umsatzsteuer der Leistungszeitraum maßgeblich ist – also z.B. elf Monate mit 19% und ein Monat, der mit 16% abgerechnet werden muss. In der Folge müssten unzählige rückwirkende Anpassungen durchgeführt werden. Und die Rechnungsstellung bei jährlicher Abrechnung wird ab Juli ebenfalls deutlich komplizierter: Verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Artikeln müssen angegeben werden, damit in der Buchhaltung die jeweiligen Erlöskonten angesteuert werden können. Diese werden dann für die entsprechenden Zeiträume mit 16% und 19% verbucht, damit die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erstellt werden kann. Auch hierfür ist bisher keine Sonderregelung absehbar – und die Zeit drängt: Ohne Verlängerungsantrag ist die Umsatzsteuer bis zum 10. des Folgemonats anzumelden.

Ganz abgesehen von der Unsicherheit, ob die Maßnahme nicht auch noch in 2021 verlängert wird – dann geht alles noch einmal von vorne los.

Das Bürokratiechaos kommt

Falls keine begleitende Vereinfachungsvorschrift verabschiedet wird, müssten B2B-Unternehmen theoretisch alle alten Jahresrechnungen der letzten Monate korrigieren und damit sowohl sich selbst und ihren Kunden, als auch den Steuerbehörden erheblichen Aufwand bescheren.
Denn nach §14c Satz 1 UStG sind zwar Firmen dazu verpflichtet, die überhöht in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in voller Höhe abzuführen. B2B-Kunden haben aber theoretisch nicht das Recht, die überhöhte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug zu bringen und müssten daher auf eine geänderte Rechnung bestehen, selbst wenn diese im Jahr 2019 bereits komplett inklusive Vorsteuer abgewickelt wurde.

Vorschlag zur Lösung …

Eine Möglichkeit, die komplexe Situation zu erleichtern, wäre, mit Bezug auf §14c bei der Umsetzung des Vorhabens klarzustellen, dass auch für Empfänger von zu hoch gestellten Rechnungen Rechtssicherheit bzgl. der Umsatzsteuervoranmeldung besteht – zumindest für bereits bezahlte Rechnungen. Dann könnten B2B-Firmen ihre Kunden entsprechend informieren, dass es bei 19% bleibt und nur im Bedarfsfall auf Anfrage eine Korrekturrechnung ausgestellt wird – z.B. für noch nicht bezahlte Rechnungen.

Auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) fordert mehr Klarheit bei der Steuersenkung. Pragmatische Wege müssen gefunden werden, um rechtliche Hürden kurzfristig zu beseitigen. Bei Anbietern von Managed Services greifen die von Bitkom genannten Forderungen jedoch immer noch zu kurz. Hier ist die Umsatzsteuer zwar nur ein durchlaufender Posten, Leistungszeiträume müssen aber zur Einhaltung der Maßnahmen zum jetzigen Stand korrekt abgegrenzt werden. Eine angemessene Vereinfachung müsste zumindest dergestalt erfolgen, dass Vorauszahlungen auf B2B-Abonnements mit dem Steuersatz in Rechnung gestellt werden, der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gilt. Also: Für alle Rechnungen bis 30.06.2020 mit 19%, für alle Rechnungen zwischen dem 01.07. und 31.12.2020 16% Umsatzsteuer – unabhängig davon, ob der Leistungszeitraum nur teilweise in den Steuersenkungszeitraum fällt.

… oder direkt zur radikalen Vereinfachung

Die im innereuropäischen grenzüberschreitenden Handel geltenden Vereinfachungen hingegen wären auch für deutsche Anbieter deutlich angenehmer: Anbieter aus Europa mit Kunden aus Deutschland sind nämlich nicht von der Umstellung betroffen. Im innereuropäischen Handel gilt hier schon lange eine erhebliche Erleichterung: Das Reverse-Charge-Verfahren befreit Unternehmen in Europa von der Pflicht, bei grenzüberschreitendem Handel Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Doch mit den aktuell geltenden Regelungen dreht sich das Umsatzsteuerkarussell stetig weiter: Das europäische System des Vorsteuerabzugs zu staatenweise unterschiedlichen Sätzen steht schon lange dafür in der Kritik, von illegalen Machenschaften organisierter Krimineller ausgenutzt und der Fiskus dadurch regelmäßig um Milliarden geprellt zu werden. Neben dem Abbau von Bürokratie würde ein generelles Reverse Charge-Verfahren also auch bestehende Schlupflöcher schließen und dem Missbrauch entgegenwirken.

19.06.2020|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

 

 

Die Lieferengpässe im Bereich des Homeoffice-Equipments scheinen überwunden: Notebooks sind wieder erhältlich und auch in anderen Kategorien füllen sich die Lager nach dem Tiefpunkt zu Beginn des Corona-Lockdowns. Doch in einer Kategorie bleibt der Bestand weiterhin knapp. Bei beständig hoher Nachfrage sind steigende Preise die unvermeidbare Folge.  

 

Die einen sehen den Peak bereits überstanden, die anderen rechnen mit der zweiten Welle. Fest steht: Trotz erster Lockerungen hat die Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch an der ITK-Branche gehen die damit verbundenen Auswirkungen nicht spurlos vorbei. 

Wie ITscope noch im März berichtete, prägten vor allem Lieferengpässe bei Homeoffice-Equipment die Situation im Bereich der IT-Hardware. Insbesondere Notebooks waren gefragter denn je, aber auch Headsets, Monitore und Webcams gehörten zu den dringend gesuchten Artikeln. 

Der Run auf Produkte dieser Art kam auch nicht von ungefähr, denn zweifellos hat die Intensität der Homeoffice-Nutzung durch COVID-19 einen Höhepunkt erfahren: Laut einer Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation gaben 23% der Befragten an, vor der Corona-Krise mindestens einmal pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Inzwischen ist der Anteil derer, die mindestens mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeiten, auf 39% gestiegen. Rund 26% der Befragten befinden sich derzeit sogar fast ausschließlich im Homeoffice.

 

Abflauende Nachfrage?

Den meisten Unternehmen gelang es, trotz der angespannten Situation auf dem ITK-Markt, ihren Angestellten die kurzfristig benötigte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Wie also sieht die Lage inzwischen aus? Entspannen sich die Lagerbestände im Channel mit der abflauenden Nachfrage eines mehrheitlich gesättigten Marktes? Und ist die Verfügbarkeit von Notebooks und Co. wieder gesichert? 

Eine aktuelle Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform gibt weitestgehend Entwarnung: In den meisten Kategorien des Homeoffice-Equipments steigen die Bestandszahlen seit März stetig an. Doch nicht überall: Eine Produktkategorie wird nach wie vor händeringend gesucht – und deren Preise explodieren.

 

Die Bestandszahlen normalisieren sich

Die positiven Nachrichten zuerst: Der Gesamtlagerbestand ist zwischenzeitlich deutlich stabiler: “Die Situation hat sich vorerst beruhigt. Vom Tiefpunkt Mitte März ziehen die Lagerbestände wieder merklich an. Insbesondere bei den vor Kurzem noch so dringend benötigten Notebooks können wir eindeutig eine Besserung erkennen”, erklärt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Die Entwicklung des Gesamtlagerbestands zeigt: Wer jetzt ein Notebook benötigt, der bekommt auch eines. Das unter den zuletzt besonders beliebten Geräten befindliche Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE), zeigt beispielhaft die Entwicklung während der Corona-Pandemie. Bereits Ende Februar fällt der Lagerbestand auf nahezu Null, im März steigen dann die Preise deutlich an. Auch die Produkt-Klick-Historie innerhalb der ITscope Plattform zeigt im März einen herausstechenden Peak. Erst Ende April normalisiert sich der Bestand und die Preise fallen wieder auf ein reguläres Level.  


Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) Januar bis Mai 2020

 

Ladenhüter Komplettsysteme

In eine ganz andere Richtung entwickeln sich die Lagerzahlen bei den, für das Homeoffice eher ungeeigneten, Komplettsystemen – seit Ende März geht es ununterbrochen nach oben. Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen ist diese Produktkategorie weit entfernt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Komplettsystem

Komplettsysteme entwickeln sich während der Corona-Krise offensichtlich zum Ladenhüter. Zum einen verhalten sich einige Firmen aktuell zögerlich, was größere Infrastrukturprojekte angeht. Zu groß ist noch die Unsicherheit, wie die wirtschaftliche Lage nach COVID-19 aussehen wird. Hinzu kommt auch ein generelles Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten: Das Homeoffice hat durch die Corona-Krise enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks, wo zuvor ein fest installierter PC der Standard war.

Komponenten wie Mainboards und Festplatten hingegen waren zu keiner Zeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst und unterliegen lediglich den üblichen Schwankungen. Im Bereich der TFTs trat einzig Mitte März eine kleine Delle auf, inzwischen sind die Lagerbestände wieder auf dem Normalniveau angelangt. Auch bei den vor kurzem noch stark nachgefragten Headsets führt der Weg in Richtung Stabilisierung. 

 

Webcams im Ausnahmezustand

Eine Produktkategorie hat sich jedoch noch nicht von der Corona-Panik erholt. Sah es bis Mitte März noch völlig normal aus, so hat sich der Gesamtlagerbestand seitdem nicht wirklich erholen können und befindet sich weiter auf dem Tiefstand.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

Die ungebrochen stark nachgefragte Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) wurde vielfach als Paradebeispiel des Angebot und Nachfrage-Prinzips genannt. Das aktuelle Nachfrageverhalten wirkt sich bei der beliebten Webcam auf der ITscope Plattform nicht nur in einer Bestands- und damit Verkaufsflaute, sondern auch in einem immensen Preisanstieg aus. Lag der HEK bis März noch stabil bei rund 50 Euro, erreichte er Anfang Mai mit über 250 Euro sein bisheriges Maximum. 

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 4007680000) Januar bis Mai 2020

Ein Ende scheint frühestens Ende Mai in Sicht: Wie die Preis/Lager/Status-Historie im HEK Trend zeigt, fallen die Preise insgesamt wieder etwas, doch entscheidend ist, wann die großen Broadline-Distributionen wieder liefern können. Diese haben das Preiserhöhungsspiel derzeit nicht mitgemacht und führen die Webcam weiterhin zu einem HEK von zwischen 80 und 100 Euro in ihren Listen, allerdings ohne Verfügbarkeit oder mit Verfügbarkeit “im Zulauf” mit Wareneingang gegen Ende Mai. Es bleibt zu hoffen, dass sich dann auch hier wieder etwas Normalität einstellt, sobald sich die Lager wieder füllen.

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. Sie möchten ebenfalls jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen können? Testen Sie ITscope unverbindlich 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

11.05.2020|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren


eCommerce ist für Systemhäuser oft untrennbar mit einem immensen Aufwand, hohen Kosten sowie der Bindung interner Ressourcen verbunden. Dass das aber auch ganz anders geht, zeigt die IT Südwestfalen: In nur vier Wochen realisiert der IT-Dienstleister eine eCommerce-Lösung – ganz ohne große Herausforderungen und zu überschaubaren Kosten. Und vor allem: mit weiterhin individueller Kundenberatung.

Karlsruhe, den 27.04.2020 – Bei der Umsetzung umfangreicher eCommerce-Projekte stehen Systemhäuser in der Regel vor einem grundlegenden Dilemma: Auf der einen Seite steht der Wunsch, in Sachen Digitalisierung mit gutem Beispiel voranzugehen und Prozesskosten zu reduzieren. Auf der anderen Seite aber auch das Ziel, ihren Endkunden mit persönlicher Beratung und individueller Unterstützung bei der Produktauswahl einen echten Mehrwert im Verkauf zu bieten. Das Selbstverständnis vieler Systemhäuser ist weit entfernt vom reinen “Kistenschieben”, keiner kann und will sich mit großen eTailern oder Online-Riesen wie Amazon messen – das wäre nicht nur hinsichtlich des Preisniveaus eine Herkulesaufgabe.

Stattdessen setzen Systemhäuser auf kundenindividuell vereinbarte Sortimente und Konditionen, kombiniert mit standardisierten Dienstleistungen und Managed Services. Das alles ist mit klassischen Shopsystemen nur mit Individualentwicklungen und entsprechend hohem Aufwand realisierbar. Dazu kommt dann noch die Anbindung der Bestellsysteme der Distribution sowie die Integration und Lizenzierung des Produktcontents. Ein Kraftakt, der schnell alle Budgets sprengt, da schließlich auch die Integration der eigenen ERP-Welt erforderlich ist.

Die IT Südwestfalen AG, ein regionales Systemhaus aus Lüdenscheid mit mehr als 50 Mitarbeitern, stand vor dem selben Szenario – hat jedoch etwas radikal Neues ausprobiert: eCommerce ganz ohne bekanntes Shopsystem, aber mit deutlich geringerem Aufwand, zu überschaubaren Kosten und vor allem mit weiterhin individueller Kundenberatung

Die IT Südwestfalen AG bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Darunter sind sowohl Kunden, für die nur Dienstleistungen erbracht werden, als auch Kunden, die beides, sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, verlangen sowie natürlich auch Kunden, die nur Hardware benötigen. 

Das Hauptziel von IT Südwestfalen ist, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen und die individuelle Betreuung, die das Systemhaus seinen Kunden bietet, mit einer eCommerce-Lösung zu vereinen. “Wir möchten nicht als Großhandel auftreten. Vielmehr sollen unsere Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG. Der Servicegedanke sollte, wie Danny Fischer weiterhin beschreibt, das Herzstück der Lösung sein: “Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen.” 

Für IT Südwestfalen war daher schnell klar: Die passende eCommerce-Lösung musste diese Anforderungen vollständig erfüllen. Ein Webshop auf Basis eines Shopsystems war jedoch zu aufwändig und auch zu kostspielig. Die ITscope B2B Suite hingegen, als eCommerce-Portal, in dem sich Systemhäuser weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern müssen, war für IT Südwestfalen die optimale Lösung.  

“Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde.”

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG 

Bereits vor zwei Jahren begann die IT Südwestfalen damit, den Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Automatisierten Einkauf hatte die IT Südwestfalen also bereits im Einsatz, als der Vertrieb mit der B2B Suite um einen digitalen Kanal ergänzt werden sollte. Gleichzeitig kann die individuelle Betreuung, als maßgebliche Servicekomponente bei IT Südwestfalen, mit der B2B Suite weiterhin sehr gut umgesetzt werden: “Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt”, meint Danny Fischer dazu. Entsprechend ist auch ein ausführliches Onboarding jedes Kunden feste Voraussetzung für die Freischaltung. In diesem erklärt der Key Account Manager Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel geteilte Produktlisten, sodass der Kunde von Anfang an von allen Vorteilen der B2B Suite profitiert. 

Dazu gehört auch, dass IT Südwestfalen in der B2B Suite neben Hardware auch Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services präsentiert. Ein Mehrwert sowohl für Endkunden, die neue Möglichkeiten kennenlernen, als auch für IT Südwestfalen, die dadurch zusätzliches Geschäft generiert. “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer das Erfolgsmodell.

Auch bei der Bestellverarbeitung verfolgt IT Südwestfalen einen kundenzentrierten Ansatz: Anstatt Bestellungen direkt zur Distribution durchzurouten, prüft der Vertriebsinnendienst jede Bestellung auf Plausibilität und Richtigkeit. “Wir bieten dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder einzelnen Bestellung. Das ist ein erheblicher Mehrwert gegenüber anderen Online Shops,” ergänzt Danny Fischer. Und das wissen die Kunden auch zu schätzen: IT Südwestfalen konnte bisher ein Plus von 40% an Bestellungen generieren, die ohne das System nicht entstanden wären. Der Grundsatz, nicht einfach nur Hardware-Geschäft online abzuwickeln, sondern primär die Kundenbindung zu stärken, zahlt sich für IT Südwestfalen also eindeutig aus. 

Und wie sieht die B2B Suite als eCommerce-Portal in der Praxis aus?

Der Einsatz der B2B Suite erspart Systemhäusern den üblicherweise erheblichen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Diese Vorgehensweise ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, da sie weniger eigene IT Ressourcen bindet. Content wird nicht mühsam zusätzlich integriert, Lieferanten nicht umständlich einzeln angebunden und der zeit- und nervenraubende Know How-Aufbau für ein spezielles Shopsystem oder eCommerce-Framework entfällt. Der Bestellprozess ist auf der ITscope Plattform integriert und das Bestellrouting erfolgt nach Freigabe elektronisch an die Schnittstellen der Distribution, sodass deren Rückmeldungen zeitgleich im Kundenportal landen. 

Außerdem kann das Design ganz individuell gestaltet werden – so steht im Handumdrehen das fertige Einkaufsportal. “Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt!”, berichtet Danny Fischer begeistert. “Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.”

Von allen Beteiligten erhält die B2B Suite sehr gutes Feedback: “Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen,” erklärt Danny Fischer zum Projekt, zu dem IT Südwestfalen Kunden hinzugezogen hat, die ihre Sicht auf das System einbrachten. Kleinere Schwierigkeiten zu Beginn, wie das Branding unter der eigenen Domain und die Performance, konnten kurzfristig behoben werden. “Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.” 

 

Für die Nutzung der ITscope B2B Suite ist zuerst ein Plattformzugang zu ITscope.com erforderlich. Systemhäuser erhalten via https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ einen kostenlosen Testzugang. 

Das vollständige Interview mit Danny Fischer können Sie hier lesen.

 

 

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27.04.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

Karlsruhe, 22.04.2020 – Das neuartige Coronavirus hat empfindlich die Lieferketten aus dem Hardware-Produktionszentrum China gestört. Die ab März weltweit ergriffenen Maßnahmen, wie beispielsweise Ausgangsbeschränkungen, sorgten außerdem dafür, dass unzählige Menschen ins Homeoffice ausgewichen sind. Unternehmen kamen daraufhin nicht mehr nach, ihre Mitarbeiter mit sicherer IT-Hardware auszustatten, weil der Nachschub fehlte. Besonders zeigt sich das bei den Notebook-Verkäufen im ITscope Marktbarometer für Q1/2020.

Das ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 wurde spätestens ab März überschattet von der Corona-Krise. Zum einen aufgrund von Lieferengpässen aus China, zum anderen durch den massenhaften Drang ins Homeoffice, der zu einer starken Nachfrage nach Notebooks von Firmen geführt hat, die ihre Mitarbeiter mit sicherem Equipment ausstatten wollen. Die Arbeit mit privaten Rechnern von Mitarbeitern ist für viele Unternehmen keine Alternative, da diese Sicherheitsrisiken für sensible Daten birgt.

China hat sich seit den frühen 1990er Jahren immer mehr zur verlängerten Werkbank der ITK-Hardwareindustrie entwickelt. Das immer noch im Konflikt stehende Taiwan hat einen großen Anteil daran. Die führenden Komponentenhersteller, die größten Notebook-Bauer und OEM-Riesen wie der Apple-Partner Foxconn kommen von der Insel, produzieren aber hauptsächlich in China. Lieferengpässe gab es aufgrund von Erdbeben oder Taifunen auch schon früher, aber nicht mit der Tragweite der Auswirkungen von COVID-19.

Highflyer: Microsoft stürzt Apple vom Thron

Bei Apple sind im ersten Quartal 2020 deutliche Einbrüche erkennbar, so auch im Highflyer-Geschwader. Die stylishen AirPods Pro fallen von Platz 1 auf Platz 3 und werden vom Microsoft Surface Pro 7 abgelöst. Lenovos ThinkBook ist gleich dahinter erstmals in den Top 3 zu finden.

Den ersten Platz der ITscope Highflyer-Charts sichert sich das, seit Oktober 2019 gelistete, Microsoft Surface Pro 7 mit über 5.000 Klicks. Die Surface-Reihe von Microsoft ist speziell für den professionellen Anwender geeignet und bei Systemhäusern, die im Microsoft-Umfeld zuhause sind, besonders beliebt. Mit dem Intel-Prozessor Core i7 der 10. Generation steht das Tablet einem herkömmlichen Notebook in nichts nach. Ganz billig ist es aber nicht, denn im Einkauf muss man für das Tablet schon über 1.100 Euro locker machen.

Passend dazu ist auf Platz 4 unserer Highflyer das Microsoft Surface Pro Signature Type Cover – eine Kombination aus Schutzhülle und Tastatur. Wer also das Surface am Arbeitsplatz richtig nutzen möchte, muss nochmal mindestens 150 Euro in die Hand nehmen. So wie Apple hat auch Microsoft angekündigt, dass es durch COVID-19 zu Umsatzeinbrüchen kommen wird. Betroffen sollen davon neben X-Box und Bing, laut Spiegel, auch Windows- und Surface-Produkte sein. Bei den Distributoren geht der Lagerbestand der Surface-Reihe ebenfalls stark zurück, was auf die Auswirkungen des Virus auf die Lieferketten aus China zurückzuführen ist.

Platz 2 belegt das Lenovo ThinkPad E15 20RD mit 15-Zoll-Display, das in der Corona-Krise so gut wie ausverkauft ist. Denn es hat sich offenbar herumgesprochen, dass es sich als günstiges, leistungsstarkes Notebook gut für Unternehmen eignet, deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten. Für knapp 700 Euro im HEK oder einen kaum höheren Straßenpreis bietet das Gerät einen Intel Core i5 der 10. Generation und eine SSD mit 256 GB. Damit ist das ThinkPad allemal eine gute Übergangslösung.

Da Lenovo und Intel beide von den weg brechenden Lieferketten aufgrund von COVID-19 in China betroffen sind, haben sie dem Virus den Kampf angesagt, indem sie Virologen für dessen Entschlüsselung Rechenleistung zur Verfügung stellen, wie das Handelsblatt berichtete. Wer mag, kann übrigens passend zu dem Lenovo-Notebook auch den Port Replicator ThinkPad Thunderbolt 3 WorkstationGen 2 zum VK von rund 335 Euro erwerben, der im neuen Highflyer-Ranking auf Platz 5 gelandet ist.

Die AirPods Pro von Apple sind, wie bereits erwähnt, auf Platz 3 bei den Neueinsteigern abgerutscht, was sicherlich auch auf den HEK von rund 242 Euro zurückzuführen ist. Als die In-Ear-Kopfhörer Mitte November auf dem Markt kamen, wurden sie den Händlern im vierten Quartal 2019 trotz des stolzen Preises buchstäblich aus den Händen gerissen und so kamen sie mit den Bestellungen kaum hinterher. Das machte sie zu den begehrtesten Highflyer-Produkten im Weihnachtsgeschäft. Nach Lieferschwierigkeiten im letzten Quartal, aufgrund der hohe Nachfrage, ist die Produktion der AirPods nun wegen der Coronakrise ins Stocken geraten. Noch gibt es Lagerbestände bei unseren Lieferanten, es bleibt aber abzuwarten, wie lange das hält. Denn so wie die Outlets vieler anderer Unternehmen musste Apple, laut Tagesschau, das Ladengeschäft in allen Ländern außer China wegen COVID-19 einstellen und die Jahresprognose entsprechend korrigieren.

Springen wir etwas weiter auf Platz 8 der Highflyer. Den hat sich der Intel-Herausforderer AMD mit dem Ryzen 9 3950X geschnappt. Mit seinen 16 Kernen und 32 Threads auf Basis der 7nm-Technologie konnte sich der Prozessor auf der CES 2020 Anfang des Jahres schon als Leistungssieger positionieren. Bei einem HEK von über 700 Euro ist er zwar nicht ganz billig, schlägt die Konkurrenz aber um Längen. Eine Besonderheit ist, dass die „Preiswert-teure Spitzen-CPU“ (so die Chip) auf einem AM4-Mainstream-Mainboard aufsetzt, was im Professional-Bereich eher selten ist.

Weiter unten auf Platz 12 ist das WD Red NAS Hard Drive eine genauere Betrachtung wert. Denn erst seit Mitte Januar 2020 gelistet, kommt mit der Festplatte erstmals wieder Bewegung ins Segment der Massenspeicher. Das ist im ITscope Marktbarometer überwiegend von SSDs dominiert. Umso erstaunlicher ist, dass sich die HDD von Western Digital von Anhieb gleich einen Platz unter den Top 25 sichern konnte. Im Vergleich, zu dem über viele Jahre erfolgreichen Modell WD40EFRX, hat die neue EFAX-Variante mehr Cache, setzt sie aber auf Shingled Magnetic Recording (SMR), was Schreibvorgänge aufwendiger macht. Denn wie das Wort Shingled (wörtlich geschindelt) verrät, überlappen sich die Magnetspuren. Wer noch zur alten, etwas teureren Variante mit besserer Schreibperformance greifen möchte, muss sich sputen: Die Lagerbestände gehen langsam aus.

Auf Platz 13 gleich hinter der WD-Festplatte hat sich die seit Ende Oktober 2019 gelistete PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 bei den Neueinsteigern positioniert. Die Grafikkarte zeichnet sich durch eine höhere Farbtiefe und einige revolutionäre Features aus. Dazu gehören die NVIDIA Turing genannte GPU-Architektur und 11 GB ultraschneller GDDR6-Speicher. Das macht die PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 zur perfekten Spiele-GPU. Im Gaming-Universum verspricht das Highend-Board das Eintauchen in hyperrealistische Bildwelten. Mit einem HEK von über 1.000 Euro nicht gerade günstig, hat sich die Grafikkarte allemal Platz 13 in unserem Ranking verdient. ComputerBase sieht das für ein Vergleichsboard von NVIDIA auch so.

Platz 18 ist ebenfalls erwähnenswert, weil der Iiyama Prolite B2483HSU-B5 mit 24 Zoll Full-HD erst seit Anfang Februar 2020 gelistet ist. Der LED-Monitor besticht durch Flexibilität und vielfältige Einsatzmöglichkeiten – sowohl im Büro als auch Zuhause. Das scheint sich jetzt in Zeiten von Corona im Homeoffice auszuzahlen. Wie bereits bei anderen Artikeln unseres Rankings genannt, statten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter aktuell für eine Homeoffice-Tätigkeit aus und setzen dabei unter anderem auf den Monitor von Iiyama: Mit Mittelklassepreis bei solider Leistung überholt Iiyama die “üblichen Verdächtigen” im TFT-Segment wie HP oder Dell. Grund dafür ist vermutlich, dass Iiyama als einer der wenigen Hersteller über ein eigenes Lager in Europa verfügt. Dadurch kann eine entsprechende Bevorratung und damit wiederum eine gute Lieferfähigkeit sichergestellt werden.

 

TFTs: Dell bleibt Spitzenreiter


Auf den oberen Plätzen ist bei den Displays kaum Bewegung. Dell hat nach wie vor mit dem seit 2018 gelisteten P2419H die Nase vorn. Mit rund 2.880 Klicks Vorsprung wurde die Konkurrenz auch diesmal deutlich abgehängt. Mit einem HEK von rund 130 Euro für 24 Zoll Full HD ist das Gerät auch ein echter Preissieger.

Das von Dell an der Spitze verdrängte HP Elite Display hat sich mit fast 3.000 Klicks immerhin auf Platz 2 wacker gehalten. Das Samsung Flip 2 WM55R kämpft sich weiter nach vorn und schafft es auf einen guten 18. Platz. Die Konferenzlösung scheint gut im Channel anzukommen und kann im Ranking mit normalen Monitoren durchaus mithalten. Der vorher so beliebte UltraSharp von Dell rutscht auf den 9. Platz ab. Das liegt vermutlich daran, dass er sich preislich deutlich von seinen Vorreitern abhebt.

Auffällig ist abermals, dass die PC-Riesen Dell, HP und Lenovo mehr und mehr das Monitorgeschehen im ITscope Marktbarometer bestreiten. Von den alt etablierten Display-Anbietern sind immerhin noch LG, Samsung (sogar fünfmal) und BenQ unter den Top 25 zu finden. Abgesehen vom Samsung Flip 2 sind ausschließlich mehr oder weniger große, „normale“ Arbeitsplatzbildschirme dabei. Hier scheint es etwas an bahnbrechenden Innovationen zu mangeln. Es bleibt abzuwarten, ob da nochmal etwas Neues kommt. Die TFTs sind aus technischer Sicht alle schon relativ ausgereift – primäres Entscheidungskriterium ist vermutlich der Preis.

Mobiltelefone: Outdoor-Aufsteiger Galaxy Xcover 4s


Auch bei den Smartphones bleibt die große Sensation aus: Apple dominiert nach wie vor die Kategorie der Mobiltelefone. An der Spitze ist diesmal das Apple iPhone 8 mit 64 GB, welches das iPhone 11 Xr von Platz 1 verdrängt. Auch hier bestimmt der Preis die Charts, denn das iPhone 8 ist mit einem HEK von nur 388 Euro fast 300 Euro günstiger als das zweitplatzierte iPhone 11 mit 64 GB.

Umso überraschender ist, dass sich neben all den Premium-Modellen von Apple ein „Hidden Champion“ wieder nach oben kämpft. Gemeint ist das Samsung Galaxy Xcover 4s, das um vier Positionen aufgerückt ist und es somit auf Platz 3 geschafft hat. Wie schon in den vorangegangen Marktbarometern beschrieben, handelt es sich dabei um ein Outdoor-Smartphone, das durch seine robuste („rugged smartphone“) Bauweise auch das Einwirken von physischen Kräften verzeiht. Auch das Nachfolgermodell, das Samsung Galaxy Xcover Pro, ist mittlerweile bei ITscope gelistet und springt von Null auf den 64. Platz. Ob es mit seinem Vorgänger mithalten kann, wird die nahe Zukunft zeigen.

Das leistungsstärkste Apple-Modell, das iPhone 11 Pro mit 256 GB, ist um eine Stelle auf Platz 5 abgerutscht. Wer sich für dieses Gerät interessiert, muss allerdings noch tiefer in die Tasche greifen, denn mit knapp 1.100 Euro im HEK ist es sicherlich kein Schnäppchen.

Huawei drängt ebenfalls in die Charts: Neben Samsung und Apple ist das chinesische Unternehmen der einzige Hersteller, der sich auf den oberen Rängen blicken lässt. Das Huawei P30 Lite schafft in diesem Quartal den Sprung auf den 16. Platz. Vorher war das seit April 2019 gelistete Gerät noch gerade mal auf Platz 32.

Samsung macht auch einen großen Satz nach vorn: Das seit Ende Dezember 2019 gelistete Galaxy A51 ist von Null auf Platz 15 hochkatapultiert. Es tritt in die Fußstapfen des Galaxy A50 – und kann sich dabei auch noch sehen lassen: Vier Kameras, ein hochauflösendes Display und ein HEK von unter 300 Euro könnten das neue Modell der A-Reihe zum Verkaufsschlager von Samsung machen.

Tablets: Microsoft mit starkem Laptop Ersatz


Bei den Tablets gab es mächtig Bewegung im ersten Quartal 2020: Auf den ersten Platz schafft es das neueste Flaggschiff aus der Surface-Reihe, das Microsoft Surface Pro 7 mit 12,3-Zoll-Display, Intel Core i5 und 256 GB SSD. Der Nachfolger des Pro 6 ist seit Oktober 2019 gelistet und hat damit einen guten Start in die Geschäftswelt hingelegt. Mit 1.100 Euro im HEK – und das ohne Tastatur – ist das Gerät nicht gerade günstig. Vergleicht man es aber mit gängigen Notebooks für die Arbeitsumgebung, schneidet es preislich gar nicht so schlecht ab.

Apple ist mit seinem Apple 10.2-inch iPad Wi-Fi abermals auf Platz 2. Das Modell der 7. Generation ist dabei zwar deutlich günstiger als die Konkurrenz von Microsoft, allerdings auch weniger für den Professional-Bereich geeignet, sondern vielmehr ein Freizeit-Gadget.

Samsung hat es mit dem Samsung Galaxy Tab A erstmals auch wieder unter die Top 5 geschafft. Das Tablet liegt preislich noch unter der Konkurrenz von Apple und zeichnet sich besonders durch das scharfe LED-Display mit WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) und schnelles WLAN aus. Ein Minuspunkt ist, dass Samsung hier nur vergleichsweise schwache Prozessoren verbaut hat. Das schlägt sich auch in der Performance nieder und macht das Gerät nicht wirklich arbeitsplatztauglich. Auch kann das Display nicht mit der OLED-Variante des Samsung Galaxy S5e mithalten, das dieses Quartal den 15. Platz belegt. Aber für den Alltag ist das Galaxy Tab A allemal geeignet. Und für einen HEK von 180 Euro ist das Tablet auch ein echtes Schnäppchen.

Alles in allem hat Microsoft in der Kategorie der Tablets mit acht der Top 15 die Nase vorn, gefolgt von Apple mit fünf Geräten. Dabei zeigt sich, dass sich bei den Systemhäusern und Fachhändlern vor allem die Business-Modelle von Microsoft und die Alltagsmodelle von Apple großer Beliebtheit erfreuen.

Notebooks: Corona schlägt hier voll zu


Die Kategorie der Notebooks ist besonders spannend, weil hier die Lagerbestände seit Ausbruch der Corona-Pandemie stetig gesunken und teilweise sogar bei null angekommen sind. Dabei hatten die Hersteller für das mehr und mehr nach hinten verlängerte Weihnachtsgeschäft vorher noch ordentlich die Lager gefüllt. Ein Grund für die Laptop-Knappheit ist wohl der, dass viele Firmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt haben und nun verzweifelt versuchen, sie mit entsprechend sicherem Equipment auszustatten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Nachfrage aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht ausreichend gedeckt werden kann, wie wir am 24. März bereits in einer Pressemitteilung zu Corona-bedingten Lieferengpässen festgestellt haben. Im ITscope Marktbarometer für Q1/2020 ist Lenovo mit sechs Notebooks unter den Top 15 am meisten vertreten, gefolgt von HP mit fünf Geräten. Hier nun ausgewählte Produkte im Ranking:

Den ersten Platz sichert sich das seit Mai 2019 gelistete HP ProBook 450 G6, das damit Lenovo vom 1. Platz verdrängt hat. Das ProBook mit dem mobilen Intel-Prozessor Core i5-8265U zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit, ausreichende Performance für den Office-Bereich und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Notebookcheck hat den größeren Bruder mit Core-i7-Prozessor für einen VK von 1.200 Euro unter die Lupe genommen und kam mehr oder weniger zu dem Schluss, dass die Variante mit Core i5 es auch tut. Der HEK ist mit knapp 700 Euro tatsächlich verlockend, deckt sich aber auch mit dem eines Neulings von Lenovo.

Platz 2 hat sich nämlich das Lenovo ThinkPad E15 mit 15,6-Zoll-Display gesichert, das gerade erst seit Mitte/Ende November gelistet ist. Es ist vergleichbar mit dem vorher erstplatzierten Vorgänger, dem Lenovo ThinkPad E590 20NB, das auf Platz 4 abgerutscht ist. Bis auf ein paar kleine Details ähneln sich die beiden ThinkPads auch optisch sehr stark. Beide Lenovo-Notebooks verfügen auch über einen mit 1,6 GHz getakteten Intel Core i5, allerdings aus unterschiedlicher Baureihe. Und beide E-Modelle haben wohl auch noch mit technischen Problemen zu kämpfen, denn die Radeon-GPU von AMD scheint sich mit der Intel CPU nicht zu vertragen. Das bringt laut Notebookcheck Leistungsverluste und eine Gehäuse-Außentemperatur von bis zu 65 Grad Celsius im Stresstest mit sich, zumal offenbar an der Kühlung gespart wurde. Ob Lenovo bei dem neuen E15 noch nachbessern wird, bleibt abzuwarten. Vorerst ist man mit dem Vergleichsmodell E590 recht gut bedient.

Das Lenovo ThinkBook 15-IML 20RW mit Comet-Lake-Sockel hat einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt: von Position 161 auf Platz 3. Das Notebook verfügt über einen Core-i3-Prozessor der 10. Generation, 256 GB SSD und 8 GB Arbeitsspeicher. Die Lagerbestände der ITscope-Distributoren deuten darauf hin, dass das Notebook besonders während der aktuellen Corona-Pandemie beliebt ist. Es ist nämlich restlos ausverkauft. Kein Wunder bei dem HEK von 577 Euro. Da werden sich viele Unternehmen darum gerissen haben, um ihre Mitarbeiter im Homeoffice mit einem günstigen Firmennotebook auszustatten, statt sie mit eigener, vermutlich nicht sicherer Hardware arbeiten zu lassen.

Im Highend legt Apple mit zwei MacBook Pro vor. Besonders zu erwähnen ist das MacBook Pro mit einem Intel Core i9 der neuesten Generation, 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 3.072 x 1.920 Pixel und einer anpassbaren Touch Bar. Letztere ersetzt die Funktionstasten und erlaubt den Schnellzugriff auf bestimmte Befehle oder Sondertasten einschließlich Emojis, wie in der Werbung gerne gezeigt. Weitere Features sind 16 GB RAM, eine SSD mit 1 TB Speicherplatz und eine eingebaute Radeon Pro 5500M mit UHD-Grafikausgabe. Dass soviel Leistung seinen Preis hat, versteht sich von selbst. Beim HEK von rund 2.500 Euro ist dennoch erstaunlich, dass es das Gerät auf Platz 12 geschafft hat. Gleich dahinter ist die Variante mit i7-Prozessor, die mit einem HEK von rund 2.100 Euro zu Buche schlägt. Die Straßenpreise der beiden Modelle fangen bei rund 2.850 Euro, respektive 2.420 Euro an.

Lenovo liefert mit dem Lenovo ThinkPad L13 Yoga einen Aufsteiger, der noch erwähnenswert ist. Das Gerät findet sich zwar erst auf Platz 30, war vorher mit Position 553 jedoch noch deutlich weiter hinten – ein deutlicher aufstieg also. Mit einem leistungsstarken i5-Prozessor, 500 GB SSD und 16 GB RAM bekommt man ein Office-taugliches Notebook für einen HEK von weniger als 1.000 Euro und einen Straßenpreis von ab etwa 1.060 Euro. Das L13 Yoga lässt sich wie andere Yoga-Notebooks von Lenovo vollständig umklappen und so als Tablet benutzen. Nachteil ist allerdings, dass es bei den 16 GB RAM bleiben muss, denn der Arbeitsspeicher ist fest verlötet. Dies ist laut Hersteller Platzgründen geschuldet. Ob die Komponenten sich wie bei den Geräten eines Konkurrenten ab- oder umlöten lassen, ist sicherlich eine Frage des Preises.

PC-Komplettsysteme: HP ist Lenovo auf den Fersen


Bei den Komplettsystemen ist HP im ersten Quartal 2020 mit neun Geräten unter den Top 15 absolut dominierend. Lenovo bleibt zwar an der Spitze, konnte so wie Dell aber nur zwei Geräte unter die Top 15 einschleusen. Auffällig sind die hohen Klickraten der beiden Spitzenreiter zu den Nachfolgern auf Platz 3 und 4. Der neue, alte Klassensieger Lenovo hat mit einem ThinkCentre sogar um fast 2.000 Klicks zugelegt. Preislich sind die PC-Systeme, einen Bildschirm vorausgesetzt, eine gute Alternative zu Notebooks fürs Homeoffice.

Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 – Mini bleibt an der Spitze – mit beachtlichen 7.862 Klicks oder 1.014 mehr als der Zweitplatzierte von HP. Bei dem ThinkCentre handelt es sich um einen kompakten Office-PC, der sich von den nachfolgenden fünf Geräten lediglich darin unterscheidet, dass der Core i5-9400T nur mit 1,8 GHz getaktet ist. Dafür ist er mit einem HEK von knapp 560 Euro auch günstiger.

Auf Platz 2 in der Kategorie Komplettsysteme ist der HP ProDesk 400 G5, der auf 6.848 Klicks kam, weit vor den 2.381 Klicks des nunmehr drittplatzierten Bruders aus der G6-Serie. Die ProDesk-Reihe von HP ist für ihre platzsparende Bauweise bekannt und schafft es damit regelmäßig in die Charts. Der ProDesk 400 G5 Mini Desktop steht einem regulären Tower PC mit 256 GB SSD, Intel Core i5 bei einer Taktrate von 2,2 GHz und 8 GB RAM in nichts nach. Eine Besonderheit der ProDesk-Reihe ist die, dass sie sich mit HP-Komponenten erweitern und rückseits an ein HP EliteDisplays montieren lässt, was den kleinen Rechner noch platzsparender macht.

Auf Platz 6 und auf Platz 8 finden sich zwei OptiPlex Desktops von Dell, beide mit Core-i5-Prozessor. Der eine ist der mit 2,2 GHz getaktete OptiPlex 30870 – Micro, auf Platz 8 ist der Dell OptiPlex 3070 – SSF (im Small Form Factor) mit einer Taktrate von 3 GHz.

Auch Fujitsu lässt sich in den oberen Rängen blicken und machte mit dem ESPRIMO P558 einen Sprung von Position 23 auf den 9. Platz. Er ist der größte der ESPRIMO-Reihe, denn auch diese verfügt über einige Kompaktmodelle. Der P558 ist eher ein gewöhnlicher Tower-PC. Leistungstechnisch kann er aber dank hoch-getaktetem Core i5-9400 gut mit der Konkurrenz von Dell und HP mithalten. Dabei ist er mit einem HEK von 518 Euro auch noch ein bisschen günstiger als andere ESPRIMO-Modelle.

Grafikkarten: MSI gewinnt mit RTX Gaming


Auf Platz 1 im Grafikkartengeschwader schaffte es diesmal die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO, die sich praktisch mit der jetzt drittplatzierten PNY Quadro P2000 die Klinke in die Hand gab. Die Grafikkarte von MSI kann ohne Bedenken zu den High-End Gaming Boards gezählt werden. Sie bietet 11 GB GDDR6 mit einer Boost-Taktrate von 1.750 MHz. Effektiv stehen sogar bis zu 14 GHz zur Verfügung. Trotz der hohen Leistung und des großen Übertaktungsspielraums bleibt sie verhältnismäßig leise und kühl. Die Leistung kommt aber mit einem recht hohen Energieverbrauch einher. Und ganz günstig ist die Grafikkarte auch nicht: Sie schlägt mit 1.100 Euro im HEK zu Buche. Damit ist die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO die teuerste Grafikkarte unter den Top 5.

Die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6 hat sich auf Platz 2 gehalten und kostet mit einem HEK von 472 Euro noch nicht mal halb soviel wie die Gaming-Schwester auf Platz 1.

PNY liefert mit der PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower einen echten Aufsteiger. Die Grafikkarte springt von Platz 71 auf den 11. Platz. Dabei bewegt sich die Grafikkarte in einem ähnlichen Preissegment wie die erstplatzierte MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO. Auch technisch sind sich die beiden Grafikkarten sehr ähnlich.

Im mittleren Preissegment schafft es die MSI RTX 2060 SUPER GAMING X von Platz 23 auf Platz 5 bei den Grafikkarten. Mit einem HEK von 430 Euro ist sie auch nicht das günstigste Board, aber dafür bietet sie, wie die Zweitplatzierte mit 8 GB GDDR6, auch viel Leistung.

Der absolute Preis-Ausreißer ist die MSI GT 710 1GD3H LP, zum HEK von nur 37 Euro mit Abstand die günstigste Grafikkarte unter den Top 20. Allerdings kann man hier auch keine vergleichbare Leistung erwarten. Für rechenarme Office-Anwendungen reicht die Grafikkarte aber allemal.

Wechseln sich auf den vorderen 14 Plätzen in fröhlicher Eintracht MSI und PNY ab, folgt auf Platz 15 eine ASUS TURBO-RTX2080TI-11G zum HEK von rund 1.166 Euro. Mit der Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER WINDFORCE OC 3X 8G ist die alteingesessene 3er-Riege aus Taiwan komplett. PNY Technologies ist schließlich ein US-Unternehmen.

Aber auf den Plätzen 22 und 23 sowie 25 und 26 macht sich noch ein amerikanisches Unternehmen breit. Die Rede ist von HP Inc., wobei die betreffenden Grafikkarten so wie die NVIDIA Quadro P2200 auf Platz 22 natürlich OEM-Ware und in erster Linie als Zubehör gedacht sind. Besagtes Board unterstützt laut HP bis zu vier 4K-Displays oder ein 5K-Display über DisplayPort 1.4. Die Bezeichnung 5K ist etwas unspezifisch, denn sie fängt schon bei einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Bildpunkten an. Manche iMacs von Apple unterstützen über den Anschluss externe 5K-Displays mit einer vollen 5K-Auflösung von 5.120 x 2.880 Bildpunkten bei 60 Hz.

Mainboards: Taiwans 3er-Riege macht das Rennen


Bei den Mainboards gibt nach wie vor die 3er-Riege aus Taiwan den Ton an. Bis auf zwei Aufsteiger hat sich hier aber nicht so viel getan im ersten Quartal 2020. MSI Z390-A PRO ist nach wie vor auf Platz 1. Das Board zum HEK von rund 105 Euro bietet einen Intel-Sockel LGA 1151 für Celeron-, Pentium, und Core-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie Slots für vier RAM-Speicherriegel mit bis zu 64 GB.

Den zweiten Platz sichert sich in diesem Quartal das Gigabyte B450M DS3H auf dem “Mainstream” AM4-Sockel. Das Mainboard ist seit 2018 gelistet und von dem 10. auf den 2. Platz nach vorn gesprungen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es bis Mitte Februar deutlich günstiger war, bevor der Preis dann wieder angezogen ist.

Mit einem durchschnittlichen HEK von 63 Euro scheint es aber im Channel als günstige Alternative gut anzukommen, ähnlich wie das ASUS PRIME H310M-A, das von Platz 8 auf Platz 3 vorgeprescht ist und mit einem HEK von 66 Euro nur wenig teurer ist als das von Gigabyte.

Last but not least ist nur noch das ASRock B450M PRO4 für AMD-Prozessoren erwähnenswert, denn die werden immer beliebter, so auch im Channel. Der HEK von 71 Euro tut sein Übriges. Das seit 2018 gelistete Motherboard war vorher noch auf Platz 58 und hat es nun gerade so unter die Top 15 geschafft.

Wer meint, ASRock würde damit besagtes Spitzentrio aufmischen, der hat nicht ganz unrecht. Denn in der Liste der Mainboard-Hersteller hat es das Unternehmen seit Ende 2018 vor MSI erneut unter die Top 3 geschafft. Abgesehen davon gehört ASRock praktisch immer noch zur ASUStek- beziehungsweise Asus-Familie. Die 2007 gegründete neue Mutter Pegatron war 2015 zumindest noch zu über 17 Prozent im Besitz von ASUStek und gilt nach dem Apple-Produktionspartner Foxconn (ebenfalls aus Taiwan) als zweitgrößter EMS oder Elektronik-Auftragsfertiger der Welt.

Weitere EMS-Riesen aus Taiwan sind die Notebook-Auftragsfertiger Quanta und Compal sowie die Acer-Ausgliederung Wistron und die neue BenQ-Mutter Qisda. Hinzu kommen viele andere Peripherie- und Komponentenhersteller, der Tastaturen-Riese Chicony zum Beispiel oder Intels Produktionspartner Taiwan Semiconductor (TSMC). Sie alle produzieren längst in China und halten die verlängerte Werkbank der internationalen Hardware-Industrie am Laufen, auch in Corona-Zeiten.

Prozessoren: AMD Ryzen holt weiter auf


Bei den CPUs ist Intel mit dem Core i7-9700K mit acht Kernen und einer Taktrate von 3,6 GHz immer noch an der Spitze. Auf Platz 2 folgt gleich dahinter der Core i5-9600K mit 3,7 GHz, der vorher noch auf Platz 5 war.
Auf Platz drei schaffte es der seit Mitte 2019 gelistete AMD Ryzen 5 3400G, der von Platz 9 kommend wie die ganze Familie wahrhaft einen „ryzen-haften“ Start hingelegt hat. Der leistungsstarke AMD Ryzen ThreadRipper 3970X, der auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde, hat von Platz 61 auf Platz 22 einen riesigen Satz nach vorn gemacht. Dabei ist er weniger für den normalen Office-Gebrauch gedacht, sondern eignet sich mit seiner Leistung eher für Serverumgebungen. Dabei kommt die nun schon fast legendäre neue 7nm-Architektur von AMD zum Tragen. Wie Computerbild bemängelt, geht die hohe Leistung des ThreadRipper 3970X aber auch mit einem „extrem hohen Stromverbrauch“ einher.

Storage-Systeme: Synology bleibt King


Bei den Storage-Systemen (NAS- und SAN-Speicherprodukten) hat sich auf den ersten sechs Plätzen nichts verändert. An der Spitze ist weiterhin die Synology DS218+, gefolgt von der Synology Disk Station DS918+ sowie den QNAP-Modellen TS-431P und TS-231P. Etwas Bewegung kommt erst mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN auf Platz 7 (vorher Platz 11) ins Spiel. Einer der Key Selling Points des SAN-Speichers ist eine hervorragende Anwendungsbeschleunigung dank mehr als 200.000 IOPS (Input/Output Operations Per Second). Außerdem ist die Lösung ohne spezielle Vorkenntnisse einfach zu installieren, zu bedienen und zu warten. Hinzu kommt eine einfache Wiederherstellung dank virtualisierter Snapshot-Technologie. Damit eignet sich das modulare SAN Array gut für kleine und mittelständische Unternehmen. Einzig der HEK von über 6.345 Euro könnte die Freude darüber etwas trüben.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

22.04.2020|
Presseecho

Marktbarometer Q2/2020

Corona-Krise scheint überwunden, Apple auf dem Siegeszug und PC-Systeme im Sinkflug: ITscope Marktbarometer Q2/2020

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Coronakrise im IT-Markt scheint überwunden (CRN, 21.07.2020)

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Apple ist auf dem Siegeszug (IT-BUSINESS, 23.07.2020)

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Coronakrise im IT-Markt scheint überwunden (funkschau, 24.07.2020)

ITscope Marktbarometer: Corona-Krise scheint überwunden (ChannelBiz, 27.07.2020)

De Corona crisis lijkt te worden overwonnen: ITscope Market Barometer Q2/2020 (ITchannelPRO, 05.08.2020)

De Corona crisis lijkt te worden overwonnen, Apple op de triomftocht en PC-systemen op de retour: ITscope Market Barometer Q2/2020 (ChannelConnect, 05.08.2020)

Einkauf von ITK-Hardware: Engpässe – erhöhte Nachfrage und gestörte Lieferketten (Beschaffung aktuell, 12.08.2020)

22.07.2020|Presseecho DE|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

Computer-Hardware: Preise fallen (ChannelBiz, 08.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise – ITscope-Marktbarometer: Desktop-PCs sind Ladenhüter (CRN, 09.07.2020)

Studie: Ladenhüter PC-Komplettsysteme (ChannelObserver, 13.07.2020)

Magazyny są pełne desktopów, ceny lecą w dół. Słaby popyt na komputery stacjonarne powoduje drenaż cen (CRN Polska, 13.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise: PC-Komplettsysteme entwickeln sich zum Ladenhüter (BusinessPartner PBS, 14.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme (IT-BUSINESS, 14.07.2020)

Volle Lager, sinkende Preise: PC-Komplettsysteme sind Ladenhüter (ChannelPartner, 14.07.2020)

09.07.2020|Presseecho DE|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Umsatzsteuer: Steuerwahnsinn nicht nur für MSPs (CRN, 24.06.2020)

Kritik der ITK-Firmen: Lösungsvorschläge für die Mehrwertsteuerproblematik (IT-BUSINESS, 30.06.2020)

30.06.2020|Presseecho DE|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!

ITscope übernimmt cop (ChannelObserver, 19.05.2020)

19.05.2020|Presseecho DE|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Lagerbestände rund um Home-Office-IT: Noch keine Normalisierung (CRN, 11.05.2020)

Homeoffice-Bedarf wieder gedeckt (ChannelBiz, 11.05.2020)

#ITfightsCorona – Das Homeoffice kann wieder aufgerüstet werden (IT-BUSINESS, 13.05.2020)

Dystrybutorzy odbudowują zapasy (CRN Polska, 13.05.2020)

Analyse von ITscope: Home Office-Bedarf kann gedeckt werden (ChannelPartner, 14.05.2020)

Entspannung in Sicht: Lieferengpässe bei Home-Office-Equipment scheinen überwunden (BusinessPartner PBS, 27.05.2020)

13.05.2020|Presseecho DE|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

Success Story & Interview mit IT Südwestfalen – eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

eCommerce ohne Shopsystem (ChannelBiz, 28.04.2020)

Digitalen Vertrieb gestalten (ChannelBiz, 28.04.2020)

28.04.2020|Presseecho DE|

Marktbarometer Q1/2020

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

ITscope Marktbarometer Q1/2020: Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe (CRN, 22.04.2020)

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe (ChannelBiz, 22.04.2020)

Sprzęt poszukiwany w dystrybucji (CRN Polska, 22.04.2020)

ITscope Marktbarometer Q1/ 2020: Gestörte Lieferketten und ausverkaufte Notebooks (IT-BUSINESS, 24.04.2020)

 

28.04.2020|Presseecho DE|
Changelog

Release Notes für Update 2020.39

Die Arbeit am Produktkopf geht weiter. Basierend auf dem gesammelten Feedback wurden einige Anpassungen vorgenommen.

Die neue Version des Kopfes kann nach wie vor im Testlabor aktiviert werden.

Plattform

  • Aufgrund des Feedbacks betreffend des neuen Produktkopfes haben wir einige Änderungen vorgenommen. Das Popup zum Preis beinhaltet nun die Aktion „Zum Warenkorb hinzufügen“ und das Hersteller-Datenblatt ist sofort erreichbar.
  • In der Produktauswahl von Exporten existiert ein neuer Filter, mit dem bestimmt werden kann, ob zur Preiskalkulation auch Bezugsquellen herangezogen werden, die nicht den Zustand „Neu“ haben.
  • In der Adressauswahl konnte es beim Suchen oder Wechseln der Firmen zu Fehlern kommen. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
23.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.38

Um eine bessere Nutzung der Produktseite zu gewährleisten, haben wir eine neue Version des Produktkopfes geschaffen. Diese lässt sich im Testlabor aktivieren, ist wesentlich übersichtlicher und passt sich besser an verschiedene Auflösungen an.

Außerdem haben wir einige Neuerungen für B2B Suite Betreiber. In der Portalkonfiguration können Nutzungsbedingungen hinterlegt, Kundenbudgets festgelegt und individuelle Produktreferenzen konfiguriert werden.

Plattform

  • Die neue Version des Produktkopfes ist verfügbar und kann im Testlabor aktiviert werden. Diese Version wurde visuell überarbeitet, passt sich besser an verschiedene Auflösungen an und wurde um eine detaillierte Preisübersicht erweitert.
  • Wir haben dem Kopfbereich von Produkten einen Button hinzugefügt, mit dem das Produktdatenblatt direkt als PDF heruntergeladen werden kann.
  • Beim Öffnen der Detailansicht für Einträge im Exporte-Bereich der Historie kam es zu Problemen. Dieser Fehler wurde behoben.

B2B Suite

  • B2B Suite Betreiber können Nutzungsbedingungen in verschiedenen Sprachen hinterlegen. Diese müssen von Kunden bei der Registrierung akzeptiert werden.
  • Die Preisstatus Preiskalkulation, Festpreis und Lagerbestand der B2B-Produktdateien können zeilenweise eingelesen und ausgewertet werden.
  • Portalbetreiber haben die Möglichkeit, ihren Kunden Budgets für einen Zeitraum zu vergeben. Hat ein Kunde sein Budget aufgebraucht, laufen zukünftige Bestellungen auf Sperre und der Betreiber wird per E-Mail informiert. Die jeweiligen Einstellungen befinden sich im Bereich „Kunden“ unter „Konto bei uns“.
  • In der Portalkonfiguration besteht die Möglichkeit, im Bereich Aussehen individuelle Produktreferenzen zu hinterlegen.
17.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.37

 

Um die Lesbarkeit der E-Mails zu verbessern, haben wir einige Änderungen betreffend der Preisdarstellung und der Formatierung vorgenommen.

Für B2B Betreiber haben wir die Möglichkeit geschaffen, Beziehungen zwischen Kundenfirmen festzulegen. Das ermöglicht es Kundenmitarbeitern mit der entsprechenden Berechtigung, sich mit mehreren Firmen in das Portal einzuloggen.

Plattform

  • Die Übersichtlichkeit der Bestellbestätigungs E-Mail wurde verbessert. Je nach Einstellung wird einheitlich der Netto- oder Brutto-Preis hervorgehoben. Außerdem wird nun einheitlich angegeben, ob der Preis Versandkosten enthält.
  • Die Formatierung der E-Mails wurde insgesamt verbessert, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten.

B2B Suite

  • Ein neuer Modus zum Hinterlegen von B2B Preislisten wurde hinzugefügt. Dieser ermöglicht es nur die in der Liste genannten Produkte zu listen. Alle weiteren Produkte des Lieferanten werden im Portal nicht angezeigt.
  • In der Kundenverwaltung innerhalb der Portalkonfiguration können Beziehungen zwischen Kundenfirmen festgelegt werden. Die Beziehung „Tochterfirma“ und „Verwandt“ ermöglicht dabei Nutzern mit dem Recht „Firma wechseln“ sich in diese Firmen einzuloggen. Die entsprechende Option ist für privilegierte Nutzer im Nutzer-Menü des jeweiligen Portals auffindbar.
09.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.36

Um die Ladezeit zu verbessern, wurde das Ladeverhalten der Produktseiten angepasst. Die Seite öffnet sich nun direkt, während die Inhaltsabschnitte wie beispielsweise die Bezugsquellen nachgelagert geladen werden.

Plattform

  • Das Laden von Produktseiten wurde grundlegend überarbeitet. Durch ein nachgelagertes Laden der einzelnen Inhaltsabschnitte ist ein wesentlich schnelleres Laden der Seite möglich.
  • Aus Performancegründen werden die Realtimeupdates nun gebündelt an die UI gesendet, statt wie bisher für jede Bezugsquelle einzeln.
  • Die Exporthistorie ist wieder einsehbar.
  • Es wurde ein Fehler behoben, der die Anzeige der ausgelassenen Lieferanten verhinderte.
  • In der Auflistung der Bestellungen innerhalb der globalen Suche wurde in manchen Fällen fälschlicherweise angezeigt, dass manche Positionen beim Distributor nicht mehr verfügbar seien. Dieses Problem wurde behoben.
  • Die Bestelllimit-Option „Nur auf Anfrage“ wurde entfernt, da diese jetzt über das Bestellrecht abgebildet wird.

B2B Suite

  • Auf der Portalübersicht kam es bei der Filterung nach eigenen Portalen zu Problemen. Die entsprechenden Fehler wurden behoben.
01.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.35

Dieses Update beinhaltet die Möglichkeit, Mitarbeiter spezifische Bestelllimits zu vergeben. Außerdem wurden Anpassungen in der Portalkonfiguration vorgenommen und einige Fehler behoben.

B2B Suite

  • Die Filterung nach eigenen Portalen auf der Portalübersicht funktioniert wieder korrekt.
  • Der Beschreibungstext im Lieferanten-Tab der Portalkonfiguration wurde zur besseren Verständlichkeit überarbeitet.
  • Um eine bessere Übersichtlichkeit in der Portalkonfiguration zu gewährleisten, wurde die Standardbreite des Kontextbereichs erhöht.
  • Beim Anlegen von neuen Nutzern über externe Systeme wurde bisher die Einstellung der Bestellberechtigung für neue Mitarbeiter nicht berücksichtigt. Dieses Problem wurde behoben.
  • Die Sortierung nach Relevanz bei Angabe von Suchbegriffen funktioniert in B2B-Portalen zuverlässiger.

Plattform

  • Die Bestelllimits im Firmenbereich sind jetzt für alle Mitarbeiter sichtbar, können aber lediglich von Administratoren editiert werden. Außerdem ist jetzt das Vergeben von Mitarbeiter-spezifischen Limits möglich.
  • Änderungen an den Benutzerrechten greifen sofort und nicht erst beim nächsten Log-In des Nutzers.
  • Das Feld „Letzte Bestellung um“ in den Bestellservices ist optional.
  • Änderungen in der Konfiguration des Menüs wurden teilweise nicht richtig gespeichert. Dieses Problem wurde behoben.
  • Wir haben sichergestellt, dass Angebots betreffende E-Mails nur versendet werden, sofern der Nutzer dies in den Einstellungen festgelegt hat.
  • Das Aussehen der Toggle-Switch wurde überarbeitet.

 

31.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.34

Die große Neuerung dieses Updates ist die Hinterlegung von Bestelllimits. Wir haben einen neuen Tab im Firmenbereich geschaffen, der es Firmenadmins ermöglicht, Bestelllimits zu hinterlegen. Mitarbeiter mit Limit müssen bei Bestellungen, die diesen Wert überschreiten, eine Freigabe anfordern.

Außerdem wurde die Performanz der Produktseite verbessert und im B2B Bereich zwei neue Status für die B2B Preislisten implementiert.

Plattform

  • Im Firmenbereich wurde ein neuer Bereich zur Verwaltung von Bestelllimits geschaffen. Hier können Firmenadministratoren für Mitarbeiter ein Limit hinterlegen. Bestellungen, deren Wert dieses Limit überschreiten, müssen von Mitarbeitern mit ausreichendem Limit freigegeben werden.
  • Die Ladegeschwindigkeit der Produktseite wurde verbessert.
  • Die Ausrichtung des Firmenlogos in der E-Mail Vorschau wurde korrigiert.

B2B Suite

  • Auch innerhalb der Portale können Bestelllimits hinterlegt werden. Sowohl Betreiber als auch Kundenmitarbeiter mit Adminrecht haben die Möglichkeit diese zu vergeben und zu verwalten.
  • Bei den Einstellungen für eigene B2B Preislisten lässt sich nun der Preisstatus „Preiszwang“ und „Überschreiben“ konfigurieren.

 

18.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.33

Dieser Release bietet B2B Suite Betreibern die Möglichkeit, Admin-Rechte an Kundenmitarbeiter zu vergeben. Diese Funktion befindet sich im Kunden-Tab der Portalkonfiguration.

Des Weiteren wurden einige Unstimmigkeiten bezüglich des Punchout-Vorgangs behoben.

B2B Suite

  • Portalbetreiber können Kundenmitarbeitern ein Admin-Recht vergeben. Dies gibt dem Mitarbeiter die Möglichkeit die Rechte der Kollegen zu verwalten, deren Kontaktdaten anzupassen und auf das Zugriffslog zuzugreifen.
  • Im Punchout-Dialog nach dem Klick „Zurück in Ihr System“ werden die Preise entsprechend der Einstellung im Portal inkl. USt oder exkl. USt angezeigt.
  • Die Option „Mehrere Lieferanten in einer Bestellung zusammenfassen“ wird in Punch-Out Portalen ignoriert. Auf dem Einkaufsboard wird lediglich die Aktion „Zurück in Ihr System angezeigt“, die Schaltfläche „Alle bestellen…“ ist nicht mehr sichtbar.
  • Der Punchout-Vorgang in ein B2B-Portal war nicht möglich, falls beim B2B-Betreiber eine nicht konfigurierte Punchout-Methode vorhanden war. Dieses Problem wurde behoben.

Plattform

  • Die Übersetzung der Zubehör-Gruppen auf der Produktseite wurde überarbeitet.
11.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.32

Dieses Update beinhaltet zwei Neuerungen bezüglich der B2B Produktdateien und eine Fehlerbehebung betreffend der REST API.

B2B Suite

  • Bei einer Produktdatei kann gewählt werden, dass nicht der Lagerbestand der eingelesenen Liste verwendet wird, sondern der Lagerbestand des normalerweise für das Produkt ausgewählten Vorlieferanten, selbst wenn dieser für den Portalkunden nicht sichtbar ist.
  • Durch das Ändern des Status einer B2B Produktdatei auf „Sortimentbestimmung“, kann diese zur reinen Sortimentbestimmung genutzt werden. In diesem Fall erscheinen für das Produkt die ausgewählten Vorlieferanten, so als ob es auf eine
    Produktliste gesetzt worden sei.

Plattform

  • Bei Bestellungen über die REST API kam es zur inkorrekten Darstellung von Liefer- und Rechnungsadressen. Dieser Fehler wurde behoben.
04.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.31

Um das Verwalten und Wählen von Adressen zu erleichtern, haben wir erneut an der Adressauswahl gefeilt. Außerdem bieten die Angebote nun die Möglichkeit dem Empfänger Bruttopreise zu zeigen und bei Laufzeitverträgen den Steuersatz entsprechend an das Enddatum anzupassen.

Die Einrichtung von Produktdateien in der B2B Suite ist nun flexibler. So kann ein Preis als EK, VK oder „auf Anfrage“ deklariert werden und festgelegt werden ob die Datei lediglich den Preis stellt oder als zusätzliche Bezugsquelle verwendet wird.

Des Weiteren haben wir einige Fehler in den Bereichen Produktseite, Bezugsquellenliste und der Portalkonfiguration behoben.

Plattform

  • Auf Angeboten mit deutschen Steuersätzen ist es möglich, neben den aktuell gültigen Sätzen, auch die regulären 19 % auszuwählen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass für Laufzeitverträge der Steuersatz angegeben werden kann, der am Ende des Vertrages gilt.
  • Die Darstellung der Adressauswahl wurde verbessert. Außerdem lassen sich Adressen nun einmalig editieren, ohne den Adressbucheintrag zu verändern.
  • Bei Angeboten kann festgelegt werden, ob dem Empfänger Bruttopreise angezeigt werden.
  • Das Versenden von Bestellungen per API an den Test Distributor ITscope Partner Test unterstützt wieder die Möglichkeit Bestellanwortdokumente automatisch zu generieren.
  • Für den BMEcat-Export kann eine Durchschnittszeit in Werktagen ausgewählt werden, die der Lieferant zur Lieferung der Artikel benötigt.
  • Für Positionen mit Staffelpreisen stimmen der auf dem Einkaufsboard unter „Vorbereitete Bestellungen“ angezeigte Preis mit dem Preis der ausgewählten Menge überein.
  • Die ausgewählte Menge im Detailbereich in der Produktsuche wird nun beim Wechsel auf ein anderes Produkt auf 1 zurückgesetzt.
  • Für Produkte des Herstellers D-Link besteht nun im Produktkopf die Möglichkeit, Projektpreise anzufragen.
  • Um eine besser Verständlichkeit zu gewährleisten, wurden einige der niederländischen Übersetzungen angepasst.

B2B Suite

  • In der Portalkonfiguration kann nun für jede Produktdatei festgelegt werden, ob der Preis als EK, VK oder „auf Anfrage“ interpretiert werden soll. Zusätzlich ist es möglich, zu entscheiden ob die Produktdatei allein den Preis stellt, oder ob es sich um eine zusätzliche Bezugsquelle zum Produkt handelt.
  • Die Portalregistrierung neuer Firmen funktioniert nun auch dann, wenn im Portal bisher keine Kunden angelegt wurden.
  • In Portalen mit nutzerspezifischen Adressen kam es zu Problemen bei der Bestellfreigabe. Diese wurden behoben.
  • Beim Ändern der Standard-Rechnungs- und Lieferadressen ihrer Kunden durch Portalbetreiber kam es wiederholt zu Fehlermeldungen. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
  • Der Status der Domaineinrichtung wird wieder korrekt angezeigt.
  • Bei Produkten mit Festpreisen konnte es in der Bezugsquellenliste zu Fehlern bei der Preisdarstellung kommen. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die Darstellung des in B2B Produktdateien angegebenen Mehrwertsteuersatzes in den  Bezugsquellen wurde korrigiert.
30.07.2020|Changelog DE|
Events

Lernen Sie uns persönlich kennen

Messen, Ausstellungen, Events, Roadshows & mehr

ITscope on Tour

Mehr als 7.800 aktive Kunden, 370 Distributoren und 3 Millionen ITK-Produkte: Auf ITscope.com ist die IT-Branche zu Hause. Natürlich sind wir daher auch auf den großen Events der Branche vertreten. Ob Messen, Partnertage, Roadshows, Fachveranstaltungen oder andere Events – erleben Sie ITscope hautnah & in Ihrer Nähe! Lassen Sie sich die neuesten Funktionen von ITscope vorstellen, stellen Sie Fragen rund um den ITK-Handel und sprechen Sie mit uns über die gemeinsame Zusammenarbeit.

ITscope goes digital

Kostenlose Webinaraufzeichnung: Wie Sie in vier Wochen kostengünstig und ohne technischen Aufwand ein umsatzsteigerndes eCommerce- und eProcurement-Portal aufsetzen

  • … wie Sie mit ITscope.com als eCommerce Lösung eigene Prozesse radikal optimieren – und gleichzeitig die Kundenbindung stärken

  • … wie Sie individuell gestaltete Portale ohne technisches Know-How aufsetzen und diese in eigene und die eProcurement-Systeme Ihrer Kunden integrieren

  • … anhand von echten Praxisbeispielen, wie andere Systemhäuser die Vorteile des digitalen Direktvertriebs bereits nutzen

  • … wie Sie einen Mehrwert für Ihre Kunden schaffen und gleichzeitig Ihren eigenen Umsatz steigern

Sie haben Fragen zu unseren Events?

Christine Derr
Inside Sales Manager

Neue Distributoren gelistet

 

Immer mehr ITK-Distributoren aus dem In- und Ausland entdecken ITscope als Absatzkanal. Insbesondere beim Eintritt in neue Märkte kann ein Listing bei ITscope zum wahren Umsatzmultiplikator werden: Das ITscope-Netzwerk mit mehr als 7.400 aktiven Nutzern aus der ITK-Branche verhilft zu optimaler Sichtbarkeit — ganz ohne eigene Kundenakquise.

Für Systemhäuser und ITK-Reseller bedeutet das: Mehr Auswahl, mehr Transparenz und mehr Entscheidungsfreiheit. Seit Juni 2020 ist der Lieferantenstamm in ITscope um weitere fünf Unternehmen gewachsen. Damit umfasst unser Handelsnetzwerk mittlerweile knapp 400 Distributoren.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

LandFirmaBestellanbindungLieferung an Endkunden
Webinstore AG
Spares Nordic AB
CDS IT-Systeme GmbH
PWA Electronic GmbH
DCMind GmbH
EFB Elektronik GmbHEDI (ab 09/2020)

 

26.08.2020|

Neu auf der Plattform & der B2B Suite: Bestelllimits

Sowohl auf der Plattform als auch in der B2B Suite können mit dem neuesten Release bei allen Firmen nun Bestelllimits aktiviert werden. Das bedeutet, dass durch die Vergabe von Limits Mitarbeiter nur noch bis zu dem angegebenen Wert bestellen können. Bestellungen, die diesen Wert überschreiten, müssen bei einem anderen Mitarbeiter angefragt werden. Über einem bestimmten preislichen Limit kann eine Bestellung nicht, beziehungsweise nur nach Freigabe des Freigabeberechtigten getätigt werden. 

Ziel dieses neuen Features ist es, firmeninterne Freigabeprozesse in ITscope abbilden und die Abläufe insgesamt vereinfachen zu können. 

Aber wie setzen sich diese Freigabeprozesse zusammen? Jeder Mitarbeiter mit Bestellrecht kann zunächst uneingeschränkt einkaufen. Hier bietet es sich an, ein allgemeines Bestelllimit zu definieren und für bestimmte Personen ein individuelles Bestelllimit festzulegen. Überschreitet ein Mitarbeiter das Limit, so kann ein zur Freigabe berechtigter Mitarbeiter diese Bestellung mit einem Klick annehmen oder gegebenenfalls ablehnen.

Wird ein individuelles Limit vergeben, dann erscheint hinter dem Drop-Down-Menü ein Feld, in welches das geltende Limit individuell je Mitarbeiter hinterlegt werden kann. Per Default gilt hier das allgemeine Limit, das dann entsprechend angepasst werden kann.


Auch die Freigabebearbeiter können individuell angepasst werden: So können für einzelne Mitarbeiter vom Standard abweichende Freigeber hinterlegt werden.

Überschreitet der Bestellwert inklusive Versandkosten das geltende Bestelllimit, erscheint ein entsprechender Hinweis. Nach dem Vorbereiten der Bestellung kann die Freigabe angefragt werden. 

Es erscheint ein Freigabe anfordern-Dialogfeld. Dort kann ein Kommentar ergänzt werden, beispielsweise der Grund der Bestellung.  Die eingetragenen Personen werden per E-Mail über den Freigabewunsch informiert und können mit einem Link auf die Bestellung springen und diese Freigeben (Bestellen) oder Ablehnen (Löschen). 

Gleichermaßen läuft der Prozess auch in der B2B Suite ab: Das Bestelllimit kann vom Portalbetreiber oder einem Kundenmitarbeiter mit Admin-Recht verwaltet werden. Dank des neuen Bestelllimit-Features werden firmeninterne Freigabeprozesse mit der ITscope Plattform verknüpft, wodurch wir Ihnen ermöglichen wollen, Ihre Beschaffung über ITscope noch leichter abzuwickeln.

Sie haben Fragen zu der neuen Funktion? Über support@itscope.de helfen wir Ihnen gerne weiter.  

 

Noch kein ITscope-Kunde? Mit ITscope sehen Sie jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten ein und können diese transparent vergleichen. Testen Sie jetzt ITscope kostenlos – ganz unverbindlich, 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

 

26.08.2020|

Digitaler Vertrieb der Zukunft – Hürden und Chancen für den ITK-Channel

 

Die kürzlich erlebten Krisenzeiten zeigten, wie unterschiedlich es um die Digitalisierung in Unternehmen steht. Auch im meist stark digitalisierten ITK-Umfeld herrscht insbesondere im Mittelstand noch Nachholbedarf. Speziell im Vertrieb verhält man sich zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und befürchtet den Verlust des Kundenkontakts. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet und stellt vielmehr eine Chance dar, die es zu ergreifen gilt.

Nicht zuletzt die Corona-Krise und die damit verbundene “Flucht” ins Homeoffice machten deutlich, dass der Digitalisierungsfortschritt ins Deutschland sehr unterschiedliche Level erreicht: War es für einen Großteil der Firmen doch recht unproblematisch möglich, von einem Tag auf den anderen von Bürobetrieb auf Homeoffice umzustellen, kämpfte insbesondere die öffentliche Verwaltung aufgrund von fehlender technischer Ausstattung und Infrastruktur mit der Umstellung. 

Mittelstand hat digital einiges aufzuholen

Auch wenn Digitalisierung das ureigenste Dienstleistungsangebot der Systemhäuser an ihre Kunden darstellt, gibt es auch hier nach wie vor bei den internen Prozessen, insbesondere im Vertrieb, großen Nachholbedarf. Im Branchenvergleich gilt die ITK-Branche als gut aufgestellt und mit Abstand am stärksten digitalisiert. Doch gerade der Mittelstand, zu dem auch der Großteil der Systemhäuser und IT-Dienstleister in Deutschland zählt, hinkt digital noch hinterher: Veraltete IT-Infrastruktur, fehlendes technisches Know-How sowie Engpässe bei personellen und finanziellen Ressourcen bremsen den digitalen Wandel. Speziell auch im Vertrieb sind viele Unternehmen zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und arbeiten lieber, wie bisher gewohnt, analog und mit manuellen Prozessen weiter. Die Sorge, den persönlichen Kontakt zum Kunden zu verlieren, prägt das Vorgehen.  

Doch diese Sorge ist im digitalen Vertrieb völlig unbegründet: Nach wie vor kann und wird die Beratung, als zentrale Komponente des Systemhausvertriebs, persönlich durchgeführt werden. Die Corona-Krise hat fundamental dazu beigetragen, dass die B2B Kommunikation innerhalb kürzester Zeit erheblich offener gegenüber neuen Technologien wurde. Verstärkt durch die zuletzt erlebten Krisenzeiten zeigte sich, dass persönlich nicht zwingend vor Ort bedeuten muss. 

Persönlich, aber digital

… so lautet unter diesen Gesichtspunkten die Devise des Vertriebs der Zukunft: persönlicher Kontakt, direkter Austausch und ein fester Ansprechpartner in Kombination mit digitalen Lösungen

Auch für uns von ITscope ist die Zukunft des Vertriebs digital. Denn: Effiziente Beschaffungsabläufe sind immer digital – aber eben auch persönlich. Ausgehend von diesem Grundsatz haben wir die eCommerce-Lösung B2B Suite entwickelt, die Systemhäusern und ITK-Resellern eine individuelle Betreuung und Beratung von B2B Kunden ermöglicht, aber gleichzeitig auch Prozessvorteile ausspielen kann, die sonst nur große, anonyme Plattformen bieten. Mit einem auf den Kunden individuell zugeschnittenen Sortiment und einem Checkout-Prozess, der gerade so schlank ist, dass der Kunde ungestört bestellen kann, bietet die B2B Suite alles, was man auch von einem klassischen Shopsystem erwartet. Doch diese Systeme sind nicht immer passend für die Anforderungen und Prozesse der ITK-Branche und darüber hinaus auch meist sehr teuer und wartungsintensiv. 

Der Einsatz der B2B Suite hingegen erspart den oftmals hohen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Gleichzeitig bietet die B2B Suite auf Anbieterseite die Möglichkeit, Bestellungen einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen und individuell zu beraten, ob der gewählte Artikel tatsächlich der richtige ist oder ob nicht ein anderer besser zur vorhandenen Infrastruktur beim Kunden passt. Dank dieser persönlichen Betreuung bleibt der Kontakt zum Kunden bestehen und zusätzlich wird ein echter Mehrwert geschaffen.  

Ganz neu ist dabei jetzt auch die Möglichkeit, digitale, firmeninterne Freigabeprozesse in der B2B Suite abbilden zu können: Mit dem neuesten Feature, den Bestelllimits, erfolgt eine budgetbasierte Freigabe von Bestellungen durch einzelne Mitarbeiter des B2B Endkunden und darauffolgend eine limitabhängige Freigabe bei dem Systemhaus selbst. 

 

In unserem kostenlosen Whitepaper zur Digitalisierung Ihres Vertriebs erfahren Sie, welche Herausforderungen Sie im digitalen Vertrieb beachten müssen und mit welchen sieben Innovationen Sie digitalen Vertrieb erfolgreich in Ihrem Unternehmen einsetzen.

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21.08.2020|

DSD Europe: Höhere Einnahmen und mehr Komfort mittels Ihrem persönlichen On-Demand Software Store

 

Mit über 6000 Reseller-, Software- und Clouddienstleistungen von mehr als 35 Marken ist die DSD Europe mit Standort in Rosmalen (Niederlande) weltweit einer der führenden Distributoren in der digitalen Distribution von Software. Das DSD-Team garantiert hohe Qualität, Unterstützung und Innovativität. DSD hat sich für ein Listing bei ITscope entschieden, um neue Partnerschaften im B2B-Bereich zu gewinnen.

DSD Europe betreibt eine Plattform für die digitale Distribution von Cloud-Services und -Software von mehreren Marken, welche einfach und schnell erworben, aktiviert und verwaltet werden kann. Ob Software für einen einzelnen Verbraucher oder für multinationale Unternehmen: Mit der DSD-Plattform kann Software mit wenigen Klicks erworben und aktiviert werden.

Die Plattform informiert sowohl Nutzer als auch deren Kunden über die Möglichkeit der Erweiterung oder Verlängerung einer Lizenz. Sämtliche Kommunikation wird personalisiert im Namen des Nutzers verschickt und außerdem mit dem Unternehmenslogo versehen. Dadurch stellt die DSD-Plattform eine optimale Erweiterung Ihres Dienstleistungsportfolios dar.

DSD Europe bietet

  • Software & Dienstleistungen von mehr als 30 Herstellern
  • Beratung und Support von Softwarespezialisten
  • 24/7 einkaufen & direkte Lieferung
  • Verbrauchsbasierte Lizenzverwaltung
  • Automatisierung von Verlängerungen
  • Keine Mindestbestellmenge

 

Speziell für den deutschsprachigen Raum hat DSD Europe eine persönliche Ansprechpartnerin:

Valérie Vernout­
Accountmanager DACH – DSD Europe
Tel: +49 (0) 32 221 850 196
valerie@dsdeurope.de

 

Erfahren Sie mehr über DSD Europe

 

Der Channel stellt sich vor

Sie möchten ebenfalls in unserem Newsletter präsent werden und sich sowie Ihre besonderen Mehrwerte anderen ITscope Nutzern vorstellen? Bei Interesse reicht eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir senden Ihnen alle relevanten Details zu.

17.08.2020|

Neue Features im Testlabor auf der ITscope Plattform

 

Im Testlabor auf der ITscope Plattform können neue Features, welche noch in Entwicklung sind, schon während der Entwicklungsphase genutzt und ausführlich getestet werden. Seit kurzem stehen dort neue Features zur Freischaltung bereit – helfen Sie uns, diese durch Ihr Feedback noch besser zu machen.

Neue Adressauswahl verwenden

Das erste neue Testlabor-Feature ermöglicht es, den alten Adressauswahl-Dialog durch einen neuen, erweiterten Auswahldialog zu ersetzen, mit dem das Verwalten, Auswählen und Hinzufügen von Adressen vereinfacht wird. 

Mit Aktivierung dieses Features im Testlabor können Nutzer nun direkt bei der Bestellung die angegebene Adresse editieren. Bisher konnten Adressen nur global angepasst werden und es war nicht möglich, eine Adresse nur auf einer Bestellung anzupassen – nun ist der Vorgang deutlich vereinfacht. Innerhalb des Bestellvorgangs kann die Liefer- und/oder Rechnungsadresse über den Button Bearbeiten bzw. Aus Adressbuch wählen verändert bzw. ausgetauscht werden, beispielsweise, wenn für eine Bestellung ein anderer Empfänger innerhalb der gleichen Firma beliefert werden soll.

Klickt man hinter der Liefer- oder Rechnungsadresse auf den Button Bearbeiten, kann man diese Adresse direkt bearbeiten. Anders als bei Änderungen im Adressbuch handelt es sich dabei aber nicht um eine globale Änderung, sondern betrifft nur die Liefer- bzw. Rechnungsadresse der aktuellen Bestellung. Die ausgewählte Adresse aus dem Adressbuch bleibt unverändert – wie auch das Infofeld im Screenshot anzeigt. Es handelt sich also nur um eine einmalige Aktion und verhindert versehentliche Falschlieferungen im Nachhinein.

Außerdem ist kein Empfänger mehr, sondern ein Adresszusatz hinterlegbar. Hier kann ebenfalls der jeweilige Empfänger innerhalb der Firma angegeben werden, als Adresszusatz erscheint diese Angabe jedoch sicher auch auf dem Adressfeld des Pakets – was bisher nicht bei jedem Distributor der Fall war.

Mit Klick auf den Aus Adressbuch wählen-Button (unterhalb der Liefer- oder Rechnungsadresse) öffnet sich der Adressauswahl-Dialog. Verbessert wurde hier die Suche nach Kontakten aus dem eigenen Kontaktnetzwerk sowie die Neuanlage von Kontakten. Auch andere, bereits hinterlegte Adressen können in diesem Dialog per Klick ausgewählt und für einzelne Bestellungen übernommen werden.  

 

Bestellvorbereitung überspringen

Dank dieses weiteren neuen, ebenfalls im Testlabor aktivierbaren Features können Bestellungen direkt aus dem Warenkorb erzeugt und gleich versendet werden. Dadurch wird das Verschieben der Bestellung in die Spalte „Vorbereitet“ nicht mehr nötig.

Zum Vergleich: Zuvor war der Schritt Vorbereitete Bestellungen zwischen Warenkorb und Gesendete Bestellungen enthalten. 

Mit dem neuen Feature wird dieser Zwischenschritt ausgeblendet und die Bestellung kann direkt aus dem Warenkorb heraus bestellt werden.

Damit wird der Bestellprozess um einen Schritt reduziert und das Gesamtbild ähnelt dem von B2C-Portalen, bei welchen es üblich ist, Bestellungen direkt aus dem Warenkorb abzusenden. 

 

Wir freuen uns über Ihr Feedback beim Testen der neuen Features im Testlabor!

 

Noch kein ITscope-Kunde?
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29.07.2020|

ITscope Marktbarometer Q2/2020

Lieferengpässe überwunden, Apple als Q2 Sieger

Das ITscope Marktbarometer Q2/2020 ist da – mit den aktuellen Top Sellern aus zehn Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com:

  • Neueinsteiger: Apple dominiert die Highflyer
  • Mobiltelefone: iPhone SE der zweiten Generation kommt gut an
  • Tablets: Surface oder iPad Pro? Beide sind stark!
  • Notebooks: Lagerbestände wieder hergestellt, Lenovo dominant
  • CPUs: Neues von Intel und AMD liegt wieder vorn


Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Lesen Sie außerdem unseren ausführlichen Report mit allen Hintergrundinformationen zu den Highflyern des Quartals sowie den Top-Produkten aus 10 Produktkategorien.

 

Und das sind die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitQ2 Klicks
# 1Apple iPhone SE (2nd generation), 64GB, Schwarz, MX9R2ZD/AMX9R2ZD/A2020-04-174022
# 2Apple Magic Keyboard, MXQU2D/AMXQU2D/A2020-03-192012
# 3Apple MacBook Air, 13.3″, i3, 8GB, 256GB, MWTJ2D/AMWTJ2D/A2020-03-191857
# 4Apple iPad Pro, 12.9″, 128GB, Space Grau, MY2H2FD/AMY2H2FD/A2020-03-191566
# 5WD Red, 4TB, 5400 rpm, WD40EFAXWD40EFAX2020-01-151517
# 6HPE Aruba – SFP+ LC Single-Mode, J9151EJ9151E2020-01-15868
# 7Intel Core i9 10900K, 10-Core, 3.7 GHz, HT, BX8070110900KBX8070110900K2020-04-28856
# 8Jabra Evolve2 40 MS Stereo, 24089-999-99924089-999-9992020-03-19827
# 9Synology Disk Station DS220jDS220J2020-01-31680
# 10Microsoft Surface Dock 2, 1GK-000021GK-000022020-05-07595
# 11Sophos SD-RED 20, R20ZTCHMRR20ZTCHMR2020-04-07548
# 12HP Color LaserJet Pro M255dw, 7KW64A#B197KW64A#B192020-01-21527
# 13HP Enterprise ProLiant MicroServer, P16006-421P16006-4212020-02-05410
# 14Xiaomi Roborock S5 Max, XM200018XM2000182020-01-17346
# 15Be Quiet! Pure Base 500DX, Midi-Tower, BGW37BGW372020-04-17325
# 16Samsung S27E450B – SE450 Series, LS27E45KBH/ENLS27E45KBH/EN2020-04-09324
# 17VMware vSphere Essentials Kit – (v. 7), VS7-ESSL-KIT-CVS7-ESSL-KIT-C2020-03-27291
# 18Elmo L-12W, 137913792020-03-10249
# 19Be Quiet! Straight Power 11 Platinum 750W, BN307BN3072020-01-10236
# 20HP Enterprise Aktivierungs-Kit, P13788-B21P13788-B212020-02-05214
# 21HP Business Top Load, 15.6″, 2SC66AA2SC66AA2020-05-13205
# 22Crucial 32GB 2x16KIT DDR4 3000MHz DIMM, BL2K16G30C15U4BBL2K16G30C15U4B2020-02-27191
# 23Xiaomi Mi Smart Pedestal Fan 2S, XM220001XM2200012020-03-13174
# 24ASUS TUF GAMING B460M-PLUS, LGA1200, micro ATX, 90MB13N0-M0EAY090MB13N0-M0EAY02020-05-27164
# 25Be Quiet! Pure Rock 2, BK006BK0062020-04-28154
# 26BARCO ClickShare CX-30, R9861513EUR9861513EU2020-02-06135
# 27Gainward Geforce RTX 2070 SUPER Phoenix V1, 8GB GDDR6, 173017302020-04-23125
# 28Amazon Fire TV Stick 4K, B07PW9VBK5B07PW9VBK52020-02-26125
# 29Xiaomi MI Air Purifier 3H, XM200017XM2000172020-01-23124
# 30Samsung GU55TU8079U, GU55TU8079UXZGGU55TU8079UXZG2020-03-13123

 

 

20.07.2020|

Virtuell statt vor Ort: Messen & Events während Corona

 

Während der Corona-Pandemie sind große Veranstaltungen untersagt, weshalb viele Organisatoren auf virtuelle Konzepte umsteigen. Diese bieten eine Vielzahl an Vorteilen und kaum Nachteile. Wird der Antrieb, den hybride Veranstaltungskonzepte durch Corona erhalten, die Eventlandschaft nachhaltig verändern?

Wo einerseits nach und nach Lockerungen beschlossen werden, ist ein Bereich hiervon vorerst noch vollständig ausgeschlossen und leidet besonders unter den Folgen der Pandemie: Großveranstaltungen, zu denen auch viele Messen und Events zählen, bleiben voraussichtlich noch bis mindestens Ende August untersagt

Wurden viele Events, die im Frühling stattfinden sollten, noch auf unbestimmte Zeit verschoben, geht der Trend nun eher hin zu alternativen, situationsgerechten Lösungskonzepten. Diese reichen von limitierten Besucherzahlen und entzerrten Räumlichkeiten bis hin zu einer vollständig digitalen Durchführung. 

Vorreiter für digitale Durchführung: Gamescom

Grund für letzteres waren, neben den bisher geltenden Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, auch die Reisebeschränkungen. So entschieden sich beispielsweise die Veranstalter der Gamescom, einer der weltweit größten Events für Computer- und Videospiele, die jährlich mehrere hunderttausend Besucher begrüßt, für eine rein digitale Veranstaltung. Diese Entscheidung schließt auch den Ausbau verschiedener digitaler Formate ein, wie den verbesserten Content-Hub gamescom now mit vielfältigen Themenbereichen, Shows und zahlreichen Talks. Besonders ist in diesem Jahr, dass für die digitalen Angebote von gamescom now kein Ticket gekauft werden muss. Die Veranstalter möchten damit erreichen, so vielen Fans wie möglich die virtuelle Teilnahme an der Gamescom zu ermöglichen. 

Doch solche Konzepte, so einfach und praktisch sie für Besucher auch sein mögen, benötigen eine durchdachte Planung und Vorbereitung. Die Corona-Krise hat Anbietern, die die Durchführung virtueller Events ermöglichen, einen regelrechten Push verliehen: Das Geschäft boomt, deutlich mehr Konferenzen, Messen, Seminare, Karriere- und Teamevents also noch 2019 werden aktuell online durchgeführt.

Welche Vorteile digitale Konzepte bieten …

Wurden die neuen Konzepte bei vielen Firmen durch die Not erst so richtig in den Fokus gerückt, werden jetzt mehr und mehr auch die Vorteile virtueller Events sichtbar. Nicht nur organisatorische Hürden, wie beispielsweise die oftmals lange Anreise, werden dadurch aufgehoben. Auch können Unternehmen die Reichweite von Events signifikant erhöhen und gleichzeitig Kosten reduzieren. Hinzu kommt, dass beispielsweise ein Messebesuch, der nur mit einem Login am PC verbunden ist, viel eher in Betracht gezogen wird, als eine Veranstaltung, die eine lange und eventuell umständliche Anreise mit sich zieht. Nicht zu vergessen sind auch die verringerten Umweltbelastungen, da sowohl die Anreise als auch Transport- und Aufbauwege wegfallen. 

… und welcher Nachteil besteht

Im Gegensatz zu den vielen Vorteilen, die ein virtuelles Event bietet, steht ein großer Nachteil: Das “Face-to-Face”-Erlebnis mit persönlichem, individuellem Austausch fehlt. Trotz der Video- und Chat-Funktionen, die viele Anbieter ermöglichen, ist es dennoch etwas anderes, als sich direkt gegenüber zu stehen. 

Doch auch aus diesem Nachteil lässt sich ein Vorteil ziehen: Beispielsweise bei Karrieremessen für Studierende stellt der persönliche Erstkontakt häufig eine Überwindung dar. Die Kontaktaufnahme oder das Fragenstellen ist dabei via Chat dem ein oder anderen sicher angenehmer. Und wenn die Online-Gespräche gut laufen, folgt dann schnell auch der persönliche oder zumindest telefonische Kontakt.

Festzuhalten ist: Nicht in jedem Fall ist eine örtliche Präsenz und die damit häufig verbundene lange Anreise nötig. Mit dem richtigen Equipment ist vieles auch ganz bequem und unkompliziert von zu Hause aus möglich.

Sie sind noch auf der Suche nach passendem IT-Equipment für Ihre virtuelle Veranstaltung? Sie möchten Preise und Verfügbarkeiten von Webcams, Headsets und Co. transparent vergleichen? ITscope bietet Ihnen dafür die optimale Plattform. Registrieren Sie sich kostenlos unter: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/

15.07.2020|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

 

Karlsruhe, 07.07.2020 – Während sich einerseits die Lagerbestände im Bereich des Homeoffice-Equipments nach dem Höhepunkt der Corona-Krise wieder stabilisieren, haben einige Produkte mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. PC-Komplettsysteme, die im Vergleich mit leichten und flexiblen Notebooks im Homeoffice eindeutig im Nachteil sind, werden aktuell kaum nachgefragt. In der Folge steigen die Lagerbestände stetig an – mit kritischen Auswirkungen auf den Preis. 

Noch im März sahen die Lagerbestände im Bereich der IT-Hardware beunruhigend aus: Notebooks waren nahezu ausverkauft, Headsets, Monitore und Webcams gleichermaßen dringend gesucht – eben alles, was für die Grundausstattung im Homeoffice benötigt wurde. 

Im letzten Update Mitte Mai zeigte die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform, dass die Lagerbestände wieder ansteigen und sich die Lage normalisiert. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass eine Produktkategorie ganz andere Hürden überwinden muss.

Komplettsysteme auf dem absteigenden Ast

Bei den für das Homeoffice eher ungeeigneten Komplettsystemen entwickelten sich die Lagerzahlen in die gegensätzliche Richtung. Wo bei anderen Produkten die Bestände im Keller waren, ist bei den Komplettsystemen die Tendenz steigend. Was im Mai bereits erahnt werden konnte, wird nun immer klarer: Mit wachsendem Bestand sinken die Preise. Nicht nur herrscht aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage Zögerlichkeit bei Infrastrukturprojekten, auch wurde während der Corona-Krise klar, dass zukünftig Notebooks zum Standardinventar zählen müssen, um Mitarbeitern erhöhte Flexibilität gewährleisten zu können. 

“Das Bild, was sich uns aktuell zeigt, erlaubt uns einen Blick in die Zukunft: Wir vermuten, dass PC-Komplettsysteme mehr und mehr aus dem Office-Bereich verschwinden und durch Notebooks ersetzt werden. Viele Firmen haben während der Corona-Krise erkannt, wie wichtig flexibles Arbeiten ist und wollen das mit dem passenden Equipment unterstützen”, erklärt Oliver Gorges, Vertriebsleiter bei cop software + services, Tochterfirma der ITscope GmbH. 

Diese Tatsache belegen auch die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer für das 2. Quartal 2020. Offensichtlich entwickeln sich Komplettsysteme zum Ladenhüter – und eine Besserung ist aktuell noch nicht in Sicht. 

Volle Lager sorgen für fallende Preise

Im Vergleich der Zahlen des 1. und 2. Quartals 2020 zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab. Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen aus dem 2. Quartal 2019 zeigt zwar, dass auch bei den damaligen Top 10 einzelne Produkte über den Zeitraum von März bis Juli im Preis sanken – allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Von einem saisonalen Phänomen kann man daher nicht ausgehen. Das verdeutlicht auch eine Einzelbetrachtung der aktuellen Top 10.

Top-Produkte zeigen eindeutiges Bild

Der im aktuellen Quartal sowie auch in den beiden Quartalen davor auf Platz 1 befindliche und seit August 2019 in ITscope gelistete Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) ist hier ein besonders anschauliches Beispiel: Unterlag der HEK des PC Systems noch bis April nur minimalen Schwankungen, nimmt er seitdem stetig ab und pendelt sich bei 490 Euro ein – zuvor lag dieser bei weitestgehend konstanten 530 Euro. Grund dafür scheint der steigende Lagerbestand zu seinWaren zuvor maximal 5.500 Artikel seitens der Distribution auf ITscope gemeldet, sind es mit dem aktuellen Höchstwert fast 20.000.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) Oktober 2019 bis Juli 2020

Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei den Komplettsystemen auf Platz 2 und 3 des ITscope Marktbarometers. Bei dem seit Juli 2019 gelisteten, zweitplatzierten HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) ergibt sich die gleiche Kombination aus vollen Lagern und fallenden Preisen. Zwar ist die Summe mit knapp 5.500 Lagerartikeln insgesamt geringer als beim Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, dennoch hat sich der Lagerbestand im Vergleich zu den Vor-Corona Werten fast verdoppelt. Bei diesem Überangebot ist ein fallender HEK die logische Konsequenz: Auch wenn bei diesem System der HEK-Trend nicht ganz so gleichmäßig ist wie beim erstplatzierten von Lenovo und stärkeren Schwankungen unterliegt, lag der HEK vor Corona in Q4 2019 und Q1 2020 nie so tief wie mit den aktuellen rund 500 Euro. 

 

Preis/Lager/Status-Historie HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) Oktober 2019 bis Juli 2020

Außerdem liegt beim HP ProDesk 400 G6 die Verkaufstendenz zwischen Januar und März bei null – denn die Lager sind leer. Eine mögliche Erklärung dafür könnten Lieferengpässe aufgrund des Lockdowns in China sein. Im März folgt dann ein kurzer Ausschlag der Verkaufstendenz und der Bedarf wird nachgeholt. Danach sinken die Verkaufszahlen jedoch rasch wieder und die Lager bleiben gefüllt. Wie es scheint, sollen niedrigere Preise dem sinkenden Absatz nun entgegenwirken.  

Auch der Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) auf dem 3. Platz, der ebenfalls seit Juli 2019 auf der ITscope Plattform gelistet ist, hat mit fallenden Preisen zu kämpfen. Der Lagerbestand der Distribution mit über 3.000 Artikeln ist vergleichsweise hoch und der HEK von rund 450 Euro entsprechend niedrig. 

 

Preis/Lager/Status-Historie Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) Oktober 2019 bis Juli 2020

Wie wird sich die Situation weiter entwickeln – auch “nach Corona”? Werden die Veränderungen so tiefgreifend sein, dass tatsächlich ein nachhaltiges Umdenken stattfindet, hin zu einer flexiblen Arbeitswelt, die sich räumlich unabhängig abspielt? Oder handelt es sich nur um eine Momentaufnahme und die Nachfrage nach Komplettsystemen steigt wieder, sobald sich die wirtschaftliche Lage entspannt? Es bleibt spannend – und abzuwarten, wie sich die Nachfragesituation weiterhin entwickelt. 

Im vierteljährlich erscheinenden Marktbarometer analysiert ITscope rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller.
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07.07.2020|

FAQ zu Rechnungen während der Umsatzsteuersenkung in Deutschland

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln.

Wir von ITscope möchten mit diesem FAQ unseren Kunden auf einen Blick Antworten auf die häufigsten Fragen im Umgang mit Rechnungen geben.

Grundsätzlich entsteht die Umsatzsteuer endgültig erst mit Ausführung einer Leistung oder Teilleistung. Gem. aktuellem BMF-Schreiben (Rz 24, 1.) ist eine Dauerleistung im Falle einer sonstigen Leistung an dem Tag, an dem der vereinbarte Leistungszeitraum endet (Abschnitt 13.1 Abs. 3 UStAE) ausgeführt. Demzufolge ist der letzte Tag der Leistungserbringung, also das Ende des aktuellen Vertragszeitraums Ihres ITscope-Vertrags, für die Besteuerung maßgeblich.

 

Was bedeutet das für meine Rechnung?

Rechnungsdatum bis 30.06.2020

Unsere Rechnungen wurden bis einschl. 30.06.2020, unabhängig vom tatsächlichen Leistungszeitraum, mit 19% Umsatzsteuer ausgestellt. Wir gehen zu diesem Zeitpunkt nicht von einer Beanstandung dieser Rechnungen aus. Wir erwarten derzeit, dass diese aus Vereinfachungsgründen von den Finanzbehörden gebilligt werden. Daher werden wir keine nachträgliche Anpassung dieser Rechnungen vornehmen. Dies reduziert den Aufwand Ihrer und unserer Buchhaltung erheblich. Selbstverständlich nehmen wir Anpassungen vor, sofern dies dennoch erforderlich werden sollte.

Rechnungsdatum ab 01.07.2020

Alle Rechnungen, welche einen Leistungszeitraum bis einschließlich 31.12.2020 ausweisen, werden vollständig mit 16% MwSt. ausgestellt. Alle Rechnungen, bei denen der Leistungszeitraum erst im nächsten Jahr endet, werden vollständig mit 19% ausgestellt.

Rechnungen ab 01.01.2021

Alle Rechnungen ab dem 01.01.2021 werden nach derzeitigem Kenntnisstand wieder regulär mit 19% besteuert. 

 

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Rechnungen und Vertrag finden Sie hier: https://support.itscope.com/hc/de/community/topics/200444265

  

Ich habe eine andere Frage zu meiner Rechnung. Wohin kann ich mich wenden?

Bitte senden Sie eine Nachricht an buchhaltung@itscope.de. Ihre Anfrage wird in jedem Fall bearbeitet. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass es derzeit aufgrund eines höheren Aufkommens zu Verzögerungen kommen kann.

 

Die Vorgehensweise der Rechnungstellung wurde unsererseits geprüft und mit unserem Steuerberater abgestimmt. Selbstverständlich stellt dies keine Rechtsberatung dar.

30.06.2020|

ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|

Digitaler Vertrieb der Zukunft – Hürden und Chancen für den ITK-Channel

 

Die kürzlich erlebten Krisenzeiten zeigten, wie unterschiedlich es um die Digitalisierung in Unternehmen steht. Auch im meist stark digitalisierten ITK-Umfeld herrscht insbesondere im Mittelstand noch Nachholbedarf. Speziell im Vertrieb verhält man sich zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und befürchtet den Verlust des Kundenkontakts. Doch diese Sorge ist völlig unbegründet und stellt vielmehr eine Chance dar, die es zu ergreifen gilt.

Nicht zuletzt die Corona-Krise und die damit verbundene “Flucht” ins Homeoffice machten deutlich, dass der Digitalisierungsfortschritt ins Deutschland sehr unterschiedliche Level erreicht: War es für einen Großteil der Firmen doch recht unproblematisch möglich, von einem Tag auf den anderen von Bürobetrieb auf Homeoffice umzustellen, kämpfte insbesondere die öffentliche Verwaltung aufgrund von fehlender technischer Ausstattung und Infrastruktur mit der Umstellung. 

Mittelstand hat digital einiges aufzuholen

Auch wenn Digitalisierung das ureigenste Dienstleistungsangebot der Systemhäuser an ihre Kunden darstellt, gibt es auch hier nach wie vor bei den internen Prozessen, insbesondere im Vertrieb, großen Nachholbedarf. Im Branchenvergleich gilt die ITK-Branche als gut aufgestellt und mit Abstand am stärksten digitalisiert. Doch gerade der Mittelstand, zu dem auch der Großteil der Systemhäuser und IT-Dienstleister in Deutschland zählt, hinkt digital noch hinterher: Veraltete IT-Infrastruktur, fehlendes technisches Know-How sowie Engpässe bei personellen und finanziellen Ressourcen bremsen den digitalen Wandel. Speziell auch im Vertrieb sind viele Unternehmen zögerlich, was den Einsatz digitaler Technologien angeht und arbeiten lieber, wie bisher gewohnt, analog und mit manuellen Prozessen weiter. Die Sorge, den persönlichen Kontakt zum Kunden zu verlieren, prägt das Vorgehen.  

Doch diese Sorge ist im digitalen Vertrieb völlig unbegründet: Nach wie vor kann und wird die Beratung, als zentrale Komponente des Systemhausvertriebs, persönlich durchgeführt werden. Die Corona-Krise hat fundamental dazu beigetragen, dass die B2B Kommunikation innerhalb kürzester Zeit erheblich offener gegenüber neuen Technologien wurde. Verstärkt durch die zuletzt erlebten Krisenzeiten zeigte sich, dass persönlich nicht zwingend vor Ort bedeuten muss. 

Persönlich, aber digital

… so lautet unter diesen Gesichtspunkten die Devise des Vertriebs der Zukunft: persönlicher Kontakt, direkter Austausch und ein fester Ansprechpartner in Kombination mit digitalen Lösungen

Auch für uns von ITscope ist die Zukunft des Vertriebs digital. Denn: Effiziente Beschaffungsabläufe sind immer digital – aber eben auch persönlich. Ausgehend von diesem Grundsatz haben wir die eCommerce-Lösung B2B Suite entwickelt, die Systemhäusern und ITK-Resellern eine individuelle Betreuung und Beratung von B2B Kunden ermöglicht, aber gleichzeitig auch Prozessvorteile ausspielen kann, die sonst nur große, anonyme Plattformen bieten. Mit einem auf den Kunden individuell zugeschnittenen Sortiment und einem Checkout-Prozess, der gerade so schlank ist, dass der Kunde ungestört bestellen kann, bietet die B2B Suite alles, was man auch von einem klassischen Shopsystem erwartet. Doch diese Systeme sind nicht immer passend für die Anforderungen und Prozesse der ITK-Branche und darüber hinaus auch meist sehr teuer und wartungsintensiv. 

Der Einsatz der B2B Suite hingegen erspart den oftmals hohen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Gleichzeitig bietet die B2B Suite auf Anbieterseite die Möglichkeit, Bestellungen einer Art Qualitätskontrolle zu unterziehen und individuell zu beraten, ob der gewählte Artikel tatsächlich der richtige ist oder ob nicht ein anderer besser zur vorhandenen Infrastruktur beim Kunden passt. Dank dieser persönlichen Betreuung bleibt der Kontakt zum Kunden bestehen und zusätzlich wird ein echter Mehrwert geschaffen.  

Ganz neu ist dabei jetzt auch die Möglichkeit, digitale, firmeninterne Freigabeprozesse in der B2B Suite abbilden zu können: Mit dem neuesten Feature, den Bestelllimits, erfolgt eine budgetbasierte Freigabe von Bestellungen durch einzelne Mitarbeiter des B2B Endkunden und darauffolgend eine limitabhängige Freigabe bei dem Systemhaus selbst. 

 

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21.08.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

 

Corona-Krise scheint überwunden, Apple auf dem Siegeszug und PC-Systeme im Sinkflug: ITscope Marktbarometer Q2/2020

Karlsruhe, 21.07.2020 – Nachdem das Marktbarometer im ersten Quartal des Jahres 2020 noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie überschattet wurde, hat sich die Situation inzwischen deutlich entspannt. In den meisten Kategorien steigen die Bestandszahlen seit März wieder stetig an – teilweise sogar deutlich mehr als nötig, wie die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer des zweiten Quartals 2020 zeigten.

Während das erste Quartal 2020 noch ganz im Schatten der Corona-Pandemie lag, erholt und normalisiert sich die Situation im zweiten Quartal nun ganz deutlich – von Engpässen keine Spur mehr. Homeoffice-Equipment ist zwar größtenteils wieder ohne Probleme erhältlich, in anderen Produktkategorien, die sich für das Arbeiten von zu Hause weniger gut eignen, sieht es wiederum schwierig aus – jedoch in die ganz andere Richtung, denn die Lager sind übervoll. 

Geht es abwärts für PC-Komplettsysteme? Von Lagerknappheit, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt: Die Lager sind voll und die Preise fallen. Es sieht ganz danach aus, als gingen die Komplettsysteme als Verlierer aus der Corona-Krise. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass die Systeme im Vergleich mit Notebooks deutlich unflexibler und im Homeoffice wenig praktisch sind. Dennoch: Lenovo verteidigt mit dem ThinkCentre M720q 10T7 seine Spitzenposition.

Notebooks hingegen sind endlich wieder unproblematisch erhältlich und besonders Lenovo erhält neuen Antrieb: Der chinesische Hersteller startet mit dem ThinkPad E15 jetzt richtig durch. Auch bei Apple sieht es in diesem Quartal hervorragend aus: Die Highflyer-Charts hat der Tech-Gigant in diesem Quartal fest im Griff, angeführt vom neuen iPhone SE der zweiten Generation. Ein praktisches Smartphone, preisgünstig und mit allen nötigen Features für die Nutzung im Business-Bereich. Bereits das Vorgängermodell von 2016 war dank der Kombination aus gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und handlichem Design auf ITscope lange Zeit äußerst beliebt.

In den Produktkategorien wird es insbesondere bei den Tablets, den Notebooks und nicht zuletzt auch wegen des iPhone SE bei den Smartphones interessant. Apple dominiert auch die Mobilfunk-Kategorie und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten. Ähnlich sieht es bei den Tablets aus: Dort setzt der kalifornische Hersteller seinen Siegeszug fort. Konkurrenz macht aber der Neueinsteiger von Samsung, das Galaxy Tab S6 Lite. Bei den Notebooks allerdings wird das vergleichsweise teure MacBook Pro von Lenovo und HP abgehängt.

Highflyer: Apple erobert die Führung erneut für sich

Nachdem Apple im vergangenen Quartal deutlich Klicks einbüßen musste und von der Spitze der Highflyer-Charts verdrängt wurde, ist der kalifornische Hersteller nun mit gleich vier Produkten zurück an der Spitze. Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres scheint sich die Branche weitestgehend von den Auswirkungen der Corona-Krise erholt zu haben. Nur noch selten gibt es Lieferschwierigkeiten bei einzelnen Produkten. 

Platz 1 nimmt in diesem Quartal das iPhone SE der zweiten Generation ein, das seit April 2020 gelistet ist. Wie auch schon die erste SE-Reihe in vorhergehenden Marktbarometern ist auch das iPhone SE der zweiten Generation rasant an die Spitze geschossen. Die Reihe ist besonders im Business-Bereich sehr beliebt, denn leistungstechnisch kann das iPhone SE durchaus mit den Apple-Flaggschiffen mithalten. An Freizeitfeatures, wie beispielsweise der Kamera, wurde hingegen gespart. Dadurch ist das Smartphone auch zu einem verhältnismäßig günstigen Preis von rund 400 Euro im HEK erhältlich.

Auf Platz 4 schafft es das seit März 2020 gelistete Apple iPad Pro mit 12,9 Zoll und verdrängt damit den Vorquartalssieger, das Surface Pro 7 von Microsoft. Die Pro-Reihe der Apple Tablets kann sich durchaus auch im Business-Bereich sehen lassen. Passend zum iPad gibt es auch noch die richtige Tastatur in den Highflyer-Charts: Auf Platz 2 landet das Magic Keyboard von Apple. Das Gesamtbild erinnert sehr stark an das vergangene Quartal, als Microsoft sowohl mit dem Surface Pro 7 als auch mit der dazu passenden Tastatur an der Spitze stand. Es scheint, als bewähren sich die “Tablet für Business-Lösungen” der beiden Tech-Giganten im Channel. Dazwischen, auf Platz 3, macht das neue MacBook Air die Führung der Highflyer-Charts für Apple komplett. 

Auf den 5. Platz schafft es die WD Red NAS Hard Drive, ein Neuankömmling in der Festplatten-Kategorie. Die SATA Hard Drive mit 4 Terabyte ist speziell für den NAS-Einsatz konzipiert und mit einem Preis von 94 Euro im HEK recht günstig. Besonders im Vergleich zum Vorgängermodell der Reihe ist der erweiterte Festplatten-Cache, der bei der WD Red NAS Hard Drive stolze 256 MB beträgt. Bei der Plattentechnologie setzt die WD Red NAS Hard Drive auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik, eine im Vergleich zur bisher verwendeten Conventional Magnetic Recording (CMR) neuere Aufzeichnungstechnik. Mit SMR lassen sich dank überlappender Datenspuren die Speicherdichte und die Gesamtspeicherkapazität erhöhen. Gleichzeitig kann das aber auch für Leistungseinbußen sorgen, da beim Beschreiben einer Spur auch die anderen Spuren aktualisiert werden müssen, was häufig für Kritik an der SMR-Technik sorgt.

Den 7. Platz schnappt sich der neue Stern am CPU-Himmel von Intel: Der Intel Core i9 10900K, der erst seit Ende April 2020 bei ITscope gelistet ist. Der neueste Prozessor des kalifornischen Herstellers überzeugt mit sehr guter Leistung, auch bei Spielen. Großes Manko ist allerdings der Preis: Mit über 500 Euro im HEK ist der i9 10900K deutlich teurer als vergleichbare CPUs von Dauerkonkurrent AMD.

Direkt dahinter, auf dem 8. Platz, steigt das Jabra Evolve2 40 MS Stereo neu mit ein. Das seit März 2020 gelistete Headset verdankt seinen Erfolg sicherlich auch dem aktuellen Trend zu Homeoffice und Videokonferenzen, wofür Headsets unerlässlich sind. Mit der neuen OnEar Headset-Reihe Evolve2 bietet Jabra mit Geräuschisolierung und Busylight-Funktion ein Headset, das konzentriertes Arbeiten im Büro erleichtern soll – und natürlich auch für das Arbeiten von zu Hause von Vorteil ist. Die neue Serie punktet im Vergleich zu Vorgängermodellen insbesondere mit einer längeren Akkulaufzeit und einer verbesserten Performance. Das Evolve2 40 verfügt über 40 mm große Treiber sowie drei Mikrofone. Außerdem ist es schnurgebunden und unterscheidet sich damit von den beiden anderen Modellen der Reihe – ist aber mit einem HEK von rund 80 Euro auch das günstigste der Evolve2-Familie.

Sommerlich-warme Temperaturen spürt man auf Platz 23, den sich der Xiaomi Mi Smart Pedestal Fan 2S sichert. Sowohl im Büro als auch im Homeoffice sorgt der mobile Standventilator bei heißen Temperaturen für einen kühlen Kopf und ist dabei vergleichsweise geräuscharm. 

TFTs: HP und Dell ungebrochen an der Spitze

Im Bereich der TFTs tut sich auch im zweiten Quartal des Jahres nicht viel, die ersten beiden Plätze bleiben gleich: Ungebrochen liegen HP und Dell an der Spitze, gefolgt von Samsung und LG. 

Dell hält mittlerweile das dritte Quartal in Folge die Pole Position mit dem seit 2018 gelisteten P2419H – und das mit über 2.000 Klicks Vorsprung. Mit einem HEK von rund 130 Euro für den 24 Zoll-Bildschirm liegt der P2419H auch im Preis-/Leistungsverhältnis ganz weit vorne. Den dritten Platz hat sich ebenfalls Dell mit dem P2719H gesichert, dem gleichen Modell in der 27 Zoll-Variante. 

Dazwischen bleibt HP mit dem rund 3.000-mal geklickten EliteDisplay E243i auf dem zweiten Platz des Rankings. Erst danach folgen LG und Samsung, auf dem 4. und dem 6. Platz. 

Die vorderen Plätze bleiben nach wie vor von den üblichen Verdächtigen besetzt und ein “Game Changer” im Bereich der TFTs bleibt weiterhin aus: Alle in den oberen Rängen gelisteten Displays sind von 2018 oder noch älter.

 

Mobiltelefone: Apples neues iPhone SE steigt direkt oben mit ein

Bei den Mobiltelefonen wird es in diesem Quartal besonders spannend: Apple dominiert die Mobilfunk-Kategorie deutlich und ist unter den Top 10 gleich sechsmal vertreten, mit allen Platzierungen von 1 bis 5. Nicht zuletzt ist das dem Ende April erschienenen Neuankömmling der iPhone-Familie zu verdanken. 

Den ersten Platz sichert sich das neue iPhone 11 mit 64 GB und verdrängt damit das iPhone 8 von der Spitze. Die neueste und leistungsstärkste Generation der Apple-Smartphones ist derzeit für knapp 650 Euro im HEK bei ITscope gelistet und schafft über 4.000 Klicks.

Platz 2 nimmt ein echter Aufsteiger ein: Das seit April 2020 gelistete iPhone SE der zweiten Generation springt von Null direkt in die Top-Platzierungen des Rankings. In dem Gerät ist ein A13-Chip und somit der gleiche wie im iPhone 11 Pro verbaut. Auch Speicher und Software sind gleich. In Sachen Leistung hält das iPhone SE also durchaus mit den Top-Modellen mit, gespart wird hingegen bei Kamera und Bildschirmauflösung – Dinge, die im Business-Bereich weniger von Bedeutung sind. Auch das Display ist kleiner und anstatt des modernen Face ID-Systems verfügt das iPhone SE nur über die Touch ID. Schon das Vorgängermodell des “Budget” iPhone SE war im Business-Bereich sehr beliebt: Die erste Generation hielt sich dank gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und dem handlichen Format als Dauerbrenner in den ITscope-Charts. Doch bereits auf den ersten Blick unterscheidet sich das neue iPhone SE vom vier Jahre älteren Modell, denn es ist mit einer Displaydiagonale von 4,7 Zoll deutlich größer als der Vorgänger mit 4 Zoll. Noch klarer werden die Unterschiede dann in Bezug auf die Technik: Wie zuvor beschrieben, sorgt ein A13 Bionic-Prozessor für eine immens verbesserte Schnelligkeit im Vergleich zum Modell von 2016. Überzeugend ist am iPhone SE aber vor allem der Preis: Wie auch das frühere Modell der SE-Reihe ist die neue Generation mit einem HEK von rund 400 Euro deutlich günstiger als vergleichbare Apple-Smartphones.

Das Samsung Galaxy A51 schafft es immerhin auf den 9. Platz in der Kategorie Mobiltelefone. Das Nachfolgermodell des beliebten Samsung Galaxy A50 spielt damit recht weit oben mit. Nur das Xcover 4s (Platz 6), das Galaxy A40 (Platz 7) und das Galaxy S10 (Platz 10) des südkoreanischen Herstellers haben es neben Apple in die Top 10 der Mobiltelefone geschafft.  

Das Samsung Galaxy S10 Lite, das seit Januar 2020 bei ITscope gelistet ist, springt in diesem Quartal von Platz 107 auf Platz 14. Das Lite-Modell unterscheidet sich preislich zwar nur wenig vom Hauptmodell, kann sich aber hinsichtlich Leistung ebenfalls sehen lassen: Das S10 Lite hat einen performanten Chip verbaut und verfügt über 8 GB Arbeitsspeicher. Für einen HEK von 455 Euro stimmt hier das Preis-/Leistungsverhältnis auf jeden Fall.    

 

Tablets: Samsung Galaxy Tab S6 Lite legt beeindruckenden Einstieg hin

Bei den Tablets kann man in diesem Quartal eher von Stabilisierung als von Veränderung sprechen: Apple und Microsoft sind nach wie vor Spitzenreiter, aber Samsung möchte auch vorne mitspielen. Vor allem Apple liefert in diesem Quartal die Aufsteiger unter den Tablets. 

Auf Platz 1 steht wieder das Apple iPad 10.2 Zoll. Das seit September 2019 gelistete Tablet verdrängt damit den Erstplatzierten des Vorquartals, das Microsoft Surface Pro 7, welches sich den 2. Platz erkämpft. 

Die dritte Stufe des Siegertreppchens belegt das Samsung Galaxy Tab A, das sich mit einem Aufstieg vom 29. Tabellenplatz des Vorquartals enorm verbessert hat. Das Tablet zeichnet sich besonders durch seinen sehr günstigen Preis und das hochauflösende LED-Display aus. Mit einem HEK von rund 200 Euro ist es mit Abstand das günstigste Tablet unter den Top 10. Die starke Nachfrage scheint sich jedoch auf den HEK auszuwirken: Dieser liegt bei dem Tab A jetzt im Durchschnitt 20 Euro höher als noch im Vorquartal.     

Einen beeindruckenden 6. Platz hat sich ein Neueinsteiger von Samsung gesichert, das seit April 2020 gelistete Galaxy Tab S6 Lite. Analog zu den Mobiltelefonen hat Samsung hier eine günstigere Tablet-Variante des Hauptmodells S6 herausgebracht. Mit einem HEK von 360 Euro ist es eine preiswertere Alternative in der Kategorie Tablets. Zwar muss man im Vergleich zum Hauptmodell weniger Leistung sowie einen schwächeren Bildschirm in Kauf nehmen, dafür überzeugt das Galaxy Tab S6 Lite jedoch mit einer soliden Akkuleistung, erweiterbarem Speicher und dem mitgelieferten S-Pen. 

Einen ebenfalls ordentlichen Sprung schafft das seit März 2020 Apple iPad Pro in der 128 GB-Variante: Das Modell mit 12,9 Zoll hüpft von Platz 173 auf die 9, die 11 Zoll-Ausgabe sogar von 190 auf den 8. Platz. Das Tablet, das sich durchaus in einer Business-Umgebung sehen lassen kann und in einer Liga mit dem Surface Pro 7 spielt, verfügt über den neuen A12Z Bionic Chip von Apple. Dieser soll laut Hersteller das Tablet leistungsfähiger machen als so manches Windows-Notebook. Auch anspruchsvolle Aufgaben, wie beispielsweise das Editieren von 4K-Videos und 3D-Modellen, sollen dadurch möglich sein.

 

Notebooks: Lenovo und HP geben den Ton an

Im letzten Marktbarometer war die Kategorie der Notebooks stark geprägt von durch die Corona-Pandemie bedingten Engpässen. Die kurzfristige Flucht ins Homeoffice sorgte dafür, dass sich Notebooks zum besonders begehrten Gut entwickelten. Inzwischen hat sich die Situation jedoch deutlich entspannt und Notebooks sind wieder verfügbar, wie auch die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform zeigt.

Das zuletzt zweitplatzierte Lenovo ThinkPad E15 sichert sich in diesem Quartal die Führung – und das mit einem ordentlichen Abstand. Mit über 10.000 Klicks wurde es mehr als doppelt so häufig aufgerufen wie das zweitplatzierte Notebook von HP. 

Mit den sich seit April wieder normalisierenden Lagerbeständen erholt sich auch der durchschnittliche HEK: Im Zenit der Corona-Krise musste man fast 800 Euro aufbringen, wohingegen das ThinkPad E15 inzwischen für rund 675 Euro im HEK erhältlich ist. Damit ist es preislich ungefähr gleich auf mit der Konkurrenz von HP auf Platz 2, dem HP ProBook 450 G6

Auch Apple schafft es mit seinen Notebooks in die Top 10: So ist das verhältnismäßig teure MacBook Pro von 2019 auf Platz 4 geklettert. Wem bei einem HEK von rund 2.500 Euro nicht schwindelig wird, für den lässt das MacBook garantiert keine Wünsche offen: 1TB SSD Festplatte, IntelCore i9 Prozessor der neuesten Generation, 15,9 Zoll Retina-Display und Touchbar lassen die Konkurrenz auf den oberen Rängen blass aussehen. 

In Bezug auf die Prozessoren wird Intel allerdings in naher Zukunft abgelöst werden: Auf der Keynote zur Entwicklerkonferenz WWDC gab Apple den Wechsel von Intel- auf ARM-Prozessoren bekannt. Innerhalb von zwei Jahren sollen alle Mac-Modelle umgestellt werden, dennoch wird es auch weiterhin Geräte mit Intel-Prozessoren sowie die entsprechende Software dafür geben. 

Günstiger kommt man hingegen mit dem Neuankömmling des kalifornischen Herstellers weg. Das MacBook Air, das seit März 2020 gelistet ist, schafft den Sprung auf den 6. Platz. Die neueste Generation der Air-Reihe beeindruckt mit einem Intel i3 Prozessor und verschiedenen Speichervarianten. Mit einem HEK von 950 Euro ist es zwar kein Schnäppchen, dennoch deutlich günstiger als Geräte aus Apples Pro-Reihe.  

Platz 9 und 12 sichern sich die Neuankömmlinge von HP: Das HP ProBook 450 G7 in der Intel i5- und das HP 250 G7 in der i3-Variante. Beide Geräte sind seit Februar 2020 bei ITscope gelistet und legen als Nachfolgemodell des zweitplatzierten G6 direkt einen guten Start in die Geschäftswelt hin. Wer allerdings schon ein HP ProBook 450 G6 besitzt, für den besteht vorerst kein Grund umzusteigen: Bis auf ein neues Keyboard, einen verbesserten Bildschirm und einigen neuen Features, wie Gesichtserkennung und Fingerabdruck, hat sich nicht allzu viel getan. 

 

PC-Komplettsysteme: Verlierer der Corona-Krise?

Entwickeln sich Komplettsysteme während der Corona-Krise zum Ladenhüter? Auch hier gibt die Auswertung der ITscope Bestandszahlen aufschlussreiche Einblicke: Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen, wie es bei den Notebooks zuletzt noch der Fall war, ist diese Produktkategorie weit entfernt. Ein wahrscheinlicher Grund: Corona führte zu einem generellen Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten. Dabei hat insbesondere das Homeoffice enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks anstelle der deutlich unflexibleren Komplettsystemen.

Hinzu kommt, dass in dieser Kategorie auch kaum neue Modelle auf den Markt kamen – es hat sich also nicht viel getan, die oberen Plätze wechseln lediglich untereinander. Den ersten Platz belegt unverändert das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, das die Konkurrenz chancenlos abhängt. Mit über 6.000 Klicks hat es über dreimal so viele Aufrufe wie der zweitplatzierte ProDesk 400 G6 von HP. Doch trotz stabilem Interesse an diesem Komplettsystem ist ein Einfluss der Corona-Krise dennoch nicht von der Hand zu weisen: Der Preis weist seit Mitte April eine Abwärtstendenz auf und fällt von den bisherigen 540 Euro im HEK auf jetzt nur noch 500 Euro. 

Auch insgesamt zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab: Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Grafikkarten: Stromsparender Office-Newcomer mit drei Displayports

Wie bereits im Vorquartal hält sich die High-End Grafikkarte RTX 2080 Ti GAMING X TRIO von MSI an der Grafikkarten-Spitze. Der hohe Einkaufspreis von über 1.100 Euro tut der Beliebtheit dabei keinen Abbruch. 

Neben dem taiwanesischen Hersteller MSI, der in der Kategorie besonders dominiert und die ersten vier Platzierungen allein für sich beansprucht, hat es auch Gigabyte in die Top 10 geschafft. Die seit August 2019 gelistete GeForce RTX 2070 Super Gaming, die in Q1 noch auf Rang 37 lag, erreicht nun einen stolzen 5. Platz. Zurecht, denn auch im Test überzeugt sie, insbesondere was die Kühlung angeht: Mit drei Kühlern bleibt die GeForce RTC 2070 Super Gaming auch im Stresstest unter 61 Grad, was eine höhere Taktungsrate mit sich bringt.   

Den 7. Platz belegt PNY mit der Quadro P4000. Mit rund 740 Euro im HEK zählt sie eher zu den teuren Modellen, hat aber auch einiges auf dem Kasten: Die GPU zeichnet sich besonders durch eine hohe Taktrate von 1200 MHz aus und verfügt mit über 90 px/s auch über eine gute Pixelrate.  

Auf den 24. Platz schafft den Aufstieg die seit Dezember 2019 auf ITscope gelistete Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse. Dieses Modell besticht besonders durch den geringen Energieverbrauch sowie drei Displayportausgänge – und ist damit für den Einsatz im Office optimal geeignet. Auch der Preis trägt seinen Teil zum Erfolg der Sapphire AMD Radeon RX 5500 XT Pulse bei, denn die Grafikkarte ist ist mit einem HEK von 190 Euro deutlich günstiger als die Top-Produkte der Kategorie. Im Gaming-Bereich ist die Grafikkarte hingegen eher ungeeignet und kämpft schon mit 60 fps (Full-HD), wodurch sie im CHIP-Test nicht überzeugen kann.

 

Mainboards: MSI, Asus und Gigabyte dominieren die Top Ten

Wie auch bereits im Vorquartal haben die drei taiwanesischen Hersteller MSI, ASUS und Gigabyte die Nase vorn, wenn es um leistungsstarke Mainboards geht. 

Den ersten Platz sichert sich in diesem Quartal das MSI B450 TOMAHAWK MAX mit dem klassischen AM4-Sockel. Das seit Juli 2019 bei ITscope gelistete Mainboard besticht besonders durch seinen Preis: Für 120 Euro im HEK bietet das Mainboard nicht nur leistungstechnisch einiges, sondern verfügt laut Testurteil auch über eine vergleichbar kräftige Spannungsversorgung, umfangreiches Bios und glänzt mit seinem schlichten Design ohne viel Schnickschnack.

ASUS schafft es mit dem ROG Strix X570-E Gaming von Platz 49 auf den 11. Platz. Das Mainboard bietet sehr gute Leistungsfähigkeit kombiniert mit erstklassiger CPU-Spannungsversorgung. Zur Ausstattung zählen u.a. acht SATA-6GBit/s-Schnittstellen und neun USB-3.1-Gen2-Buchsen. Eine überzeugende Gesamtperformance hat aber auch mit einem HEK von knapp 270 Euro ihren Preis.

 

Prozessoren: AMD Ryzen wieder auf der Pole Position

Bei den CPUs geht der altbekannte Kampf um die Tabellenführung wieder in die nächste Runde. Dieses Quartal hat AMD die Nase vorn und verdrängt Intel gleich vom ersten und zweiten Platz. Ein klarer Sieger ist aber noch immer nicht erkennbar, die beiden Hersteller schenken sich nichts in Sachen Beliebtheit und wechseln sich von Quartal zu Quartal bei der Spitzenpositionierung ab. 

Ende des Jahres steht allerdings ein Ereignis an, das sich positiv für AMD auszahlen könnte: Zum Jahreswechsel releasen sowohl Microsoft als auch Sony ihre Next Gen-Spielekonsolen, die PS5 und die Xbox Series X. Beide kommen mit speziell für sie angepassten AMD CPUs auf den Markt. Die Besonderheit bei den Konsolenchips ist, dass sie über Jahre hinweg die wachsenden Ansprüche der Spieleindustrie erfüllen müssen. Der letzte Generationswechsel war vor sieben Jahren und schon damals haben Sony und Microsoft auf AMD gesetzt. 

Dieses Quartal lief auch insgesamt betrachtet wirklich gut für AMD: Mit fast 2.500 Klicks sichert sich die AMD Ryzen 7 3700X mit 3.6 GHz und 8 Kernen den 1. Platz. Der seit Juni 2019 gelistete Chip ist mit 275 Euro im HEK ein echter Preis-Leistungs-Sieger und lässt vergleichbare Intel-Produkte alt aussehen – so auch den drittplatzierten Intel Core i7 9700K, der bei vergleichbarer Leistung im HEK 60 Euro teurer ist. 

Intel hat in diesem Quartal allerdings einen Riesen mit ins Spiel gebracht. Der Intel Core i9 10900K, der seit April 2020 gelistet ist, setzt in Sachen Leistung neue Maßstäbe: Im Vergleich zu seinem Vorgänger, dem 9900K, legt Intel hier mit 2 Kernen mehr nach und besticht mit einer höheren Taktrate von 3,7-5,3 GHz sowie einer verbesserten Speichertaktung von 2933 MHz. Mit rund 850 Klicks schafft es der 10900K nur knapp nicht in die Top Ten, landet aber auf einem für den Neueinsteiger sehr passablen 13. Platz. In Intels CPU-Portfolio ist er hingegen der Superstar – das schlägt sich mit über 500 Euro auch im Preis nieder. Den viertplatzierten AMD Ryzen 9 3900X mit 12 Kernen, der sich leistungstechnisch durchaus mit dem 10900K messen kann, bekommt man schon für 100 Euro weniger. 

Generell liegt Intel auch in der Architektur ein ganzes Stück hinter der Konkurrenz von AMD. Der kalifornische Hersteller steckt inzwischen seit sechs Jahren in der 14nm-Architektur fest, während AMD schon längst den Quantensprung auf die 7nm-Architektur gemeistert hat. Ansonsten herrscht nur wenig Bewegung bei den CPUs, in den Top 50 tummeln sich ausschließlich AMD und Intel – für andere Hersteller ein schwieriges Feld. 

 

Server: One-Man-Show von HP Enterprise

Nach wie vor spielt HP Enterprise die Hauptrolle in der Kategorie der Server – und das ganz alleine: Die ProLiant-Serie des amerikanischen Herstellers dominiert fast ausschließlich die Top Ten. Mit knapp 1.000 Klicks schnappt sich der seit April 2019 gelistete HPE ProLiant ML350 Gen10 Base den 1. Platz zwischen seinen “Serienkollegen”.

Fujitsu schafft es dieses Quartal relativ weit nach oben und konkurriert zumindest in den Top 25 mit HP Enterprise: Der seit Januar 2020 gelistete Fujitsu PRIMERGY TX1310 M3 erreicht mit 247 Klicks einen stolzen 18. Platz. Der Tower-Server eignet sich, auch wegen des vergleichsweise günstigen Preises von rund 750 Euro im HEK, besonders für kleine und mittelständische Unternehmen. Er verfügt über die neuesten Prozessoren der Intel Xeon E3-1200 v6 Produktfamilie, Core i3, Pentium und Celeron Prozessoren und eignet sich mit bis zu 64 GB DDR4-Speicher für alle wesentlichen Computing-Anforderungen. 

 

Storage-Systeme: Neueinsteiger von Synology startet durch

Bei den Speicherlösungen hat sich ebenfalls nicht viel getan, Synology und QNAP beherrschen die Top 10. Die ersten vier Platzierungen sind sogar mit den exakt gleichen Systemen wie im Vorquartal besetzt: Mit knapp 2.000 Klicks liegt nach wie vor die seit 2017 gelistete Synology DS218+ ganz vorne, die Synology Disk Station DS918+ folgt mit rund 1.300 Klicks. Auf den Plätzen 3 und 4 liegen die TS-431P und TS-231P des taiwanesischen Herstellers QNAP.

Auf dem 5. Platz wird es dann spannend: Diesen sichert sich quasi aus dem Stand die erst seit Beginn des Jahres gelistete Synology Disk Station DS220j. Die j-Reihe eignet sich optimal für den Einstieg in die Serverwelt von Synology. Mit der Disk Station DS220j hat Synology ein kostengünstiges Einsteigermodell mit der neuesten Technik im Produktportfolio. Der Speicher des Systems ist zwar auf bis zu 32 TB erweiterbar, mit 512 MB Arbeitsspeicher ist es allerdings eher für den Privatgebrauch oder für Kleinunternehmen geeignet. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.07.2020|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

 

Karlsruhe, 07.07.2020 – Während sich einerseits die Lagerbestände im Bereich des Homeoffice-Equipments nach dem Höhepunkt der Corona-Krise wieder stabilisieren, haben einige Produkte mit ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. PC-Komplettsysteme, die im Vergleich mit leichten und flexiblen Notebooks im Homeoffice eindeutig im Nachteil sind, werden aktuell kaum nachgefragt. In der Folge steigen die Lagerbestände stetig an – mit kritischen Auswirkungen auf den Preis. 

Noch im März sahen die Lagerbestände im Bereich der IT-Hardware beunruhigend aus: Notebooks waren nahezu ausverkauft, Headsets, Monitore und Webcams gleichermaßen dringend gesucht – eben alles, was für die Grundausstattung im Homeoffice benötigt wurde. 

Im letzten Update Mitte Mai zeigte die Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform, dass die Lagerbestände wieder ansteigen und sich die Lage normalisiert. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass eine Produktkategorie ganz andere Hürden überwinden muss.

Komplettsysteme auf dem absteigenden Ast

Bei den für das Homeoffice eher ungeeigneten Komplettsystemen entwickelten sich die Lagerzahlen in die gegensätzliche Richtung. Wo bei anderen Produkten die Bestände im Keller waren, ist bei den Komplettsystemen die Tendenz steigend. Was im Mai bereits erahnt werden konnte, wird nun immer klarer: Mit wachsendem Bestand sinken die Preise. Nicht nur herrscht aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage Zögerlichkeit bei Infrastrukturprojekten, auch wurde während der Corona-Krise klar, dass zukünftig Notebooks zum Standardinventar zählen müssen, um Mitarbeitern erhöhte Flexibilität gewährleisten zu können. 

“Das Bild, was sich uns aktuell zeigt, erlaubt uns einen Blick in die Zukunft: Wir vermuten, dass PC-Komplettsysteme mehr und mehr aus dem Office-Bereich verschwinden und durch Notebooks ersetzt werden. Viele Firmen haben während der Corona-Krise erkannt, wie wichtig flexibles Arbeiten ist und wollen das mit dem passenden Equipment unterstützen”, erklärt Oliver Gorges, Vertriebsleiter bei cop software + services, Tochterfirma der ITscope GmbH. 

Diese Tatsache belegen auch die Vorabzahlen zum ITscope Marktbarometer für das 2. Quartal 2020. Offensichtlich entwickeln sich Komplettsysteme zum Ladenhüter – und eine Besserung ist aktuell noch nicht in Sicht. 

Volle Lager sorgen für fallende Preise

Im Vergleich der Zahlen des 1. und 2. Quartals 2020 zeichnet sich eine eindeutige Abnahme des Preises ab. Liegt der durchschnittliche HEK der Top 10-Artikel des aktuellen Quartals bei etwas über 500 Euro, lag dieser bei den gleichen Produkten im Vorquartal noch bei rund 565 Euro. Im Durchschnitt sank der Preis um 10 Prozent, bei einzelnen Produkten sogar um mehr als 20 Prozent.

Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen aus dem 2. Quartal 2019 zeigt zwar, dass auch bei den damaligen Top 10 einzelne Produkte über den Zeitraum von März bis Juli im Preis sanken – allerdings in deutlich geringerem Ausmaß. Von einem saisonalen Phänomen kann man daher nicht ausgehen. Das verdeutlicht auch eine Einzelbetrachtung der aktuellen Top 10.

Top-Produkte zeigen eindeutiges Bild

Der im aktuellen Quartal sowie auch in den beiden Quartalen davor auf Platz 1 befindliche und seit August 2019 in ITscope gelistete Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) ist hier ein besonders anschauliches Beispiel: Unterlag der HEK des PC Systems noch bis April nur minimalen Schwankungen, nimmt er seitdem stetig ab und pendelt sich bei 490 Euro ein – zuvor lag dieser bei weitestgehend konstanten 530 Euro. Grund dafür scheint der steigende Lagerbestand zu seinWaren zuvor maximal 5.500 Artikel seitens der Distribution auf ITscope gemeldet, sind es mit dem aktuellen Höchstwert fast 20.000.

Preis/Lager/Status-Historie Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 (Hst.-Nr. 10T700BTGE) Oktober 2019 bis Juli 2020

Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei den Komplettsystemen auf Platz 2 und 3 des ITscope Marktbarometers. Bei dem seit Juli 2019 gelisteten, zweitplatzierten HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) ergibt sich die gleiche Kombination aus vollen Lagern und fallenden Preisen. Zwar ist die Summe mit knapp 5.500 Lagerartikeln insgesamt geringer als beim Lenovo ThinkCentre M720q 10T7, dennoch hat sich der Lagerbestand im Vergleich zu den Vor-Corona Werten fast verdoppelt. Bei diesem Überangebot ist ein fallender HEK die logische Konsequenz: Auch wenn bei diesem System der HEK-Trend nicht ganz so gleichmäßig ist wie beim erstplatzierten von Lenovo und stärkeren Schwankungen unterliegt, lag der HEK vor Corona in Q4 2019 und Q1 2020 nie so tief wie mit den aktuellen rund 500 Euro. 

 

Preis/Lager/Status-Historie HP ProDesk 400 G6 (Hst.-Nr. 7EM13EA#ABD) Oktober 2019 bis Juli 2020

Außerdem liegt beim HP ProDesk 400 G6 die Verkaufstendenz zwischen Januar und März bei null – denn die Lager sind leer. Eine mögliche Erklärung dafür könnten Lieferengpässe aufgrund des Lockdowns in China sein. Im März folgt dann ein kurzer Ausschlag der Verkaufstendenz und der Bedarf wird nachgeholt. Danach sinken die Verkaufszahlen jedoch rasch wieder und die Lager bleiben gefüllt. Wie es scheint, sollen niedrigere Preise dem sinkenden Absatz nun entgegenwirken.  

Auch der Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) auf dem 3. Platz, der ebenfalls seit Juli 2019 auf der ITscope Plattform gelistet ist, hat mit fallenden Preisen zu kämpfen. Der Lagerbestand der Distribution mit über 3.000 Artikeln ist vergleichsweise hoch und der HEK von rund 450 Euro entsprechend niedrig. 

 

Preis/Lager/Status-Historie Dell OptiPlex 3070 (Hst.-Nr. JX26T) Oktober 2019 bis Juli 2020

Wie wird sich die Situation weiter entwickeln – auch “nach Corona”? Werden die Veränderungen so tiefgreifend sein, dass tatsächlich ein nachhaltiges Umdenken stattfindet, hin zu einer flexiblen Arbeitswelt, die sich räumlich unabhängig abspielt? Oder handelt es sich nur um eine Momentaufnahme und die Nachfrage nach Komplettsystemen steigt wieder, sobald sich die wirtschaftliche Lage entspannt? Es bleibt spannend – und abzuwarten, wie sich die Nachfragesituation weiterhin entwickelt. 

Im vierteljährlich erscheinenden Marktbarometer analysiert ITscope rückwirkend die Produktaufrufe aller drei Millionen gelisteten ITK-Artikel auf ITscope.com und bietet so einen fundierten Einblick in das kategoriespezifische Produktinteresse der ITK-Reseller.
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07.07.2020|

ERP Schnittstellen: ITscope mit neuen Partnern und Erweiterungen optimal aufgestellt

 

Karlsruhe, 29.06.2020 – Auftragsimport, automatischer Belegaustausch und auch ganz neue Schnittstellenpartner mit an Bord: Die ITscope ERP-Schnittstellen haben in den letzten Wochen und Monaten einige wesentliche Neuerungen erfahren. Neben weclapp, Systemhaus.One und anderen Systemen ist ITscope seit neuestem auch an das VARIO sowie das HIW ERP-System angebunden. 

Dank der Vielzahl an ERP-Schnittstellen, die an die ITscope Plattform angebunden sind, können Systemhäuser und Distributoren ihre manuellen Prozesse immer weiter reduzieren. Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten, Angebote und umfangreiche Contents werden automatisch in das jeweilige Kernsystem importiert. Kunden von ITscope, der B2B Handelsplattform für den ITK-Channel, können über die entsprechenden Anbindungen direkt bei mehr als 370 ITK-Lieferanten bestellen.

Neu für sämtliche ITscope-Schnittstellen ist die Möglichkeit der Konfiguration der ERP Anbindungen: Damit kann in den Einstellungen des Teilen-Dialogs das bevorzugte ERP-System konfiguriert und alle anderen Systeme ausgeblendet werden, wodurch eine deutlich verbesserte Übersichtlichkeit ermöglicht wird.

Wird also beispielsweise weclapp genutzt, kann das System in den Konfigurationseinstellungen ausgewählt werden. Außerdem ist an dieser Stelle auch erkennbar, in welchem Context auf der ITscope Plattform die Schnittstellen verwendet werden.

Die Ansicht nach der Konfiguration ist nun wesentlich entzerrter.

 

Bei den Schnittstellen zu weclapp und Systemhaus.One wurden zuletzt folgende maßgebende Neuerungen implementiert.

Mit ITscope und weclapp den Einkaufsprozess optimieren

Die Schnittstelle zu weclapp präsentiert sich mit gleich mehreren neuen Features. Die wichtigste Neuerung ist der automatische Belegaustausch beim Absenden von Bestellungen aus weclapp. Nach Auftragserteilung durch den Kunden können Produkte direkt über weclapp in ITscope bestellt werden.

Zudem können Nutzer Bedarfslisten aus weclapp direkt in ITscope als Warenkörbe anlegen. Diese Warenkörbe wiederum können über ITscope optimiert und bestellt werden. Im Nachgang können getätigte Bestellungen außerdem wieder nach weclapp zurück importiert werden. 

Diese Bestellungen können als “Bestellungen von ITscope” nach weclapp importiert werden und somit werden auch die dazugehörigen Bestellantwortdokumente (Auftragsbestätigung, Lieferavis, Lieferschein, Rechnung), egal ob von Bedarfslisten oder direkte Aufträge aus weclapp heraus, automatisch nach weclapp synchronisiert. 

Außerdem wurde die Suchfunktion überarbeitet, sodass die Suche nun direkt in weclapp möglich ist. Damit sparen Nutzer eine Menge Zeit bei der Suche nach Informationen zu Produkten, Lieferanten und Preisen. Weiterhin ist es nach wie vor möglich, über die ITscope-Suche direkt Produkte nach weclapp zu teilen. 

Mit dem neuesten Release ist es via B2B Auftragsimport nun auch bei weclapp möglich, die in der ITscope B2B Suite – der eCommerce Lösung für Systemhäuser von ITscope – erzeugten Aufträge direkt und ohne manuelles Eingreifen zu importieren. Auch ist mit diesem Release eine Tracking ID im Bestellbeleg enthalten. 

Digitaler Workflow dank der “Teilen”-Funktion bei Systemhaus.One

Aktuell wird bei Systemhaus.One auf die Version 10 der SAP Business One umgestellt. Ein Webclient ist dort standardmäßig enthalten und die neumeier AG, Anbieter von Systemhaus.One, wird die bekannten ITscope Bedienelemente Schritt für Schritt integrieren. 

Auch unterstützt Systemhaus.One die “Teilen-Funktion”, womit B2B-Aufträge einzeln per Klick in SAP angelegt werden können. In der B2B Suite getätigte Bestellungen gelangen über den Auftragsimport direkt zu Systemhaus.One.

Neu dabei: Schnittstelle zu VARIO

Ganz neu ist die Schnittstelle von ITscope zu VARIO, welche ITscope-Usern nun den Zugriff aus dem VARIO ERP direkt auf die über 3 Millionen Artikel der ITscope-Plattform ermöglicht. Sämtliche Artikeldetails, wie Bezeichnungen, Bilder und Datenblätter, können direkt in VARIO übernommen werden. 

Durch die Schnittstelle ist der Import sämtlicher Informationen zu Artikeln, Artikelzubehör, Einkaufspreisen und Lieferanten in VARIO möglich. In ITscope getätigte Angebote können außerdem nach VARIO übertragen werden.  

Ebenfalls neu mit an Bord: Schnittstelle zu HIW

Vergleichen, Anlegen und Bestellen – mit der HIW Softwarelösung wird die vollelektronische Produktanlage und Beschaffung so übernommen, dass Nutzer aus dem ERP-System heraus auf zahlreiche Funktionen von ITscope zugreifen können. Damit wird die manuelle Artikelanlage überflüssig und der Produktimport ins HIW System funktioniert mit nur einem Klick. Nutzer können Artikelbeschreibungen, Bilder und Datenblätter direkt aus ITscope übernehmen. Außerdem werden Einkaufspreise und Bestände automatisch übernommen und in Echtzeit aktualisiert. 

Des Weiteren ist auch die Artikelanlage in ITscope einzeln per Klick oder als Massenexport möglich. Nutzer können direkt aus HIW heraus bestellen und einen Abgleich der Bestelldokumente durchführen. Auch können Produktsammlungen aus ITscope mit nur einem Klick nach HIW übertragen werden.  

Weiterführende Informationen zu den ITscope Schnittstellen finden Sie hier: https://www.itscope.com/schnittstellen-uebersicht

29.06.2020|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Antworten auf Fragen im Umgang mit Rechnungen während
der Umsatzsteuersenkung ab 01.07.2020 finden Sie in unserem FAQ

Die für Juli 2020 geplante Umsatzsteuersenkung stößt bei weitem nicht nur auf Begeisterung: Soll die Maßnahme einerseits für finanzielle Entlastung sorgen und die Wirtschaft nach den durch Corona verschuldeten Umsatzeinbrüchen wieder ankurbeln, bringt sie insbesondere für B2B-Unternehmen mehr Sorgen als Segen mit sich. Doch ein möglicher Lösungsansatz existiert.

Im Rahmen des Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets beschloss die Bundesregierung Anfang Juni die Absenkung des Umsatzsteuersatzes vom 01.07.2020 bis vorerst 31.12.2020 von 19% auf 16% bzw. den ermäßigten Satz von 7% auf 5% zu senken. Ziel dieser zeitlich befristeten Steuersenkung ist, Verbraucher finanziell zu entlasten und die Wirtschaft nach den Umsatzeinbußen während der Corona-Pandemie wieder anzukurbeln. Was auf den ersten Blick nach einer willkommenen Maßnahme klingt, sorgt jedoch auch für Klärungsbedarf – insbesondere im B2B Geschäft hält sich die Begeisterung stark in Grenzen. Denn im Business to Business (B2B)-Bereich bringt die Reduktion als “durchlaufender Posten” keine Vorteile, sondern im Gegenteil, nur zusätzlichen Aufwand. Speziell die Buchhaltung von Managed Services-Anbietern der IT-Branche, die mit im Voraus bezahlten Abonnements arbeiten, stehen vor einem Berg bürokratischer Arbeit, sollten die derzeit geplanten Maßnahmen nicht rechtzeitig vor dem Inkrafttreten abgemildert werden. Der kurzfristige Umstellungsaufwand verursacht Mehrkosten, die trotz der Senkung in einem halben Jahr voraussichtlich nicht wieder aufgewogen werden können.

Rechnungen aus 2019 korrigieren?

Zwar ist die Maßnahme zeitlich aufs zweite Halbjahr 2020 begrenzt, betroffen sind allerdings nicht nur Rechnungen, die in diesem Zeitraum gestellt werden. Es reicht also, entgegen einer ersten oberflächlichen Betrachtung, nicht, den Umsatzsteuersatz “einfach” zum 01.07. auf 16% einzustellen und im Januar dann wieder zurück auf 19%. Eventuell noch ein Erlöskonto für die Verbuchung bei der Steuerkanzlei anpassen und die Sache ist erledigt? Bei Anbietern von Laufzeitverträgen ist das alles andere als einfach realisierbar, denn auch Zeiträume vor und nach der Umstellung sind betroffen: Im B2B-Bereich gilt die Steuersenkung nach derzeit bekanntem Stand auch für Rechnungen aus der Vergangenheit, die nun rückwirkend korrigiert werden müssten. Denn wie auch ITscope, bieten viele IT B2B-Firmen Software- oder Datenbanklösungen als Abonnements bzw. Laufzeitverträge an, die vom Großteil der Kunden jährlich im Voraus bezahlt werden. Grund dafür ist unter anderem, dass im B2B- und insbesondere im SaaS-Umfeld Rabatt-Modelle üblich sind, bei welchen sich der Preis reduziert, je länger Laufzeit und Abrechnungsperiode sind.

Sollte es keine erleichternde Übergangsregelung geben, wären im Zuge der Steuersenkung sämtliche Jahresrechnungen, die seit August 2019 gestellt wurden, nachträglich falsch, da für die Umsatzsteuer der Leistungszeitraum maßgeblich ist – also z.B. elf Monate mit 19% und ein Monat, der mit 16% abgerechnet werden muss. In der Folge müssten unzählige rückwirkende Anpassungen durchgeführt werden. Und die Rechnungsstellung bei jährlicher Abrechnung wird ab Juli ebenfalls deutlich komplizierter: Verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Artikeln müssen angegeben werden, damit in der Buchhaltung die jeweiligen Erlöskonten angesteuert werden können. Diese werden dann für die entsprechenden Zeiträume mit 16% und 19% verbucht, damit die Umsatzsteuervoranmeldung korrekt erstellt werden kann. Auch hierfür ist bisher keine Sonderregelung absehbar – und die Zeit drängt: Ohne Verlängerungsantrag ist die Umsatzsteuer bis zum 10. des Folgemonats anzumelden.

Ganz abgesehen von der Unsicherheit, ob die Maßnahme nicht auch noch in 2021 verlängert wird – dann geht alles noch einmal von vorne los.

Das Bürokratiechaos kommt

Falls keine begleitende Vereinfachungsvorschrift verabschiedet wird, müssten B2B-Unternehmen theoretisch alle alten Jahresrechnungen der letzten Monate korrigieren und damit sowohl sich selbst und ihren Kunden, als auch den Steuerbehörden erheblichen Aufwand bescheren.
Denn nach §14c Satz 1 UStG sind zwar Firmen dazu verpflichtet, die überhöht in Rechnung gestellte Umsatzsteuer in voller Höhe abzuführen. B2B-Kunden haben aber theoretisch nicht das Recht, die überhöhte Umsatzsteuer als Vorsteuer in Abzug zu bringen und müssten daher auf eine geänderte Rechnung bestehen, selbst wenn diese im Jahr 2019 bereits komplett inklusive Vorsteuer abgewickelt wurde.

Vorschlag zur Lösung …

Eine Möglichkeit, die komplexe Situation zu erleichtern, wäre, mit Bezug auf §14c bei der Umsetzung des Vorhabens klarzustellen, dass auch für Empfänger von zu hoch gestellten Rechnungen Rechtssicherheit bzgl. der Umsatzsteuervoranmeldung besteht – zumindest für bereits bezahlte Rechnungen. Dann könnten B2B-Firmen ihre Kunden entsprechend informieren, dass es bei 19% bleibt und nur im Bedarfsfall auf Anfrage eine Korrekturrechnung ausgestellt wird – z.B. für noch nicht bezahlte Rechnungen.

Auch der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) fordert mehr Klarheit bei der Steuersenkung. Pragmatische Wege müssen gefunden werden, um rechtliche Hürden kurzfristig zu beseitigen. Bei Anbietern von Managed Services greifen die von Bitkom genannten Forderungen jedoch immer noch zu kurz. Hier ist die Umsatzsteuer zwar nur ein durchlaufender Posten, Leistungszeiträume müssen aber zur Einhaltung der Maßnahmen zum jetzigen Stand korrekt abgegrenzt werden. Eine angemessene Vereinfachung müsste zumindest dergestalt erfolgen, dass Vorauszahlungen auf B2B-Abonnements mit dem Steuersatz in Rechnung gestellt werden, der zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gilt. Also: Für alle Rechnungen bis 30.06.2020 mit 19%, für alle Rechnungen zwischen dem 01.07. und 31.12.2020 16% Umsatzsteuer – unabhängig davon, ob der Leistungszeitraum nur teilweise in den Steuersenkungszeitraum fällt.

… oder direkt zur radikalen Vereinfachung

Die im innereuropäischen grenzüberschreitenden Handel geltenden Vereinfachungen hingegen wären auch für deutsche Anbieter deutlich angenehmer: Anbieter aus Europa mit Kunden aus Deutschland sind nämlich nicht von der Umstellung betroffen. Im innereuropäischen Handel gilt hier schon lange eine erhebliche Erleichterung: Das Reverse-Charge-Verfahren befreit Unternehmen in Europa von der Pflicht, bei grenzüberschreitendem Handel Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen.

Doch mit den aktuell geltenden Regelungen dreht sich das Umsatzsteuerkarussell stetig weiter: Das europäische System des Vorsteuerabzugs zu staatenweise unterschiedlichen Sätzen steht schon lange dafür in der Kritik, von illegalen Machenschaften organisierter Krimineller ausgenutzt und der Fiskus dadurch regelmäßig um Milliarden geprellt zu werden. Neben dem Abbau von Bürokratie würde ein generelles Reverse Charge-Verfahren also auch bestehende Schlupflöcher schließen und dem Missbrauch entgegenwirken.

19.06.2020|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!


Die beiden leistungsstarken Handelsplattformen werden ab sofort nur noch von der ITscope GmbH (Karlsruhe) betrieben. Hierzu wurde am 13.05.2020 die vollständige Übernahme der cop software + services GmbH & Co. KG vollzogen.

 

Karlsruhe/Vaihingen, 19.05.2020.
Die Akquisition ist zum 13.05. rechtskräftig geworden. Alle Mitarbeiter der cop software + services sowie der Standort Vaihingen wurden unverändert übernommen. Als neue Geschäftsführer wurden Alexander Münkel und Benjamin Mund bestellt. Auch Arnd Villwock als ehemaliger Gesellschafter / Geschäftsführer wird in beratender Funktion weiter für das Unternehmen tätig sein und den Übergang begleiten.

Alexander Münkel, einer der drei Gründer und Geschäftsführer von ITscope, erklärt: “Wir sehen in der Akquisition enormes Potential. Zunächst gilt es, die Stärken beider Plattformen zu vereinen und das Beste aus zwei Welten zusammenzuführen. Unsere Vision ist es, dass Systemhäuser alle ihre Geschäftsmodelle digital auf unserer Plattform abbilden, vertreiben und beschaffen können.  Mit über 50 Mitarbeitern sind wir dafür sehr gut aufgestellt. Auf Basis der umfassenden Marktabdeckung in der DACH Region werden wir außerdem die weitere Internationalisierung mit voller Kraft vorantreiben. ”

Arnd Villwock erklärt: „Dieser Deal hat ein gewisses Überraschungspotential. Die Verschmelzung beider Plattformen wird die Leistungsfähigkeit des Gesamtproduktes enorm heben. Durch den Zusammenschluss können zukünftige Ausbaustufen erheblich schneller realisiert werden, als wenn wir das alleine hätten stemmen müssen.“

Der Geschäftsbetrieb der cop software + services GmbH & Co. KG wird unter gleichem Namen unverändert als hundertprozentige Tochter der ITscope GmbH weitergeführt. Zum Kaufpreis machten die Parteien keine Angaben.

 

Über ITscope

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.


Über cop software + services

Seit der Gründung im Jahre 2004 ist die cop software + services GmbH & Co. KG erfolgreicher Dienstleister und Software-Entwickler im eCommerce-Umfeld, von der schnellen Beschaffungs-Lösung bis hin zu komplettem Outsourcing von ganzheitlichen Prozessen.

Das Herzstück ist der cop-agent, eine Software, mit der Systemhäuser und IT-Reseller Produkte, Preise und Verfügbarkeiten von über 150 Lieferanten schnell und einfach recherchieren und elektronisch bestellen können. Unter dem Namen TradersGuide und Cockpit sind die Lösungen von cop software bei führenden Kooperationen zu finden.  Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vaihingen an der Enz und beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeiter.

19.05.2020|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

 

 

Die Lieferengpässe im Bereich des Homeoffice-Equipments scheinen überwunden: Notebooks sind wieder erhältlich und auch in anderen Kategorien füllen sich die Lager nach dem Tiefpunkt zu Beginn des Corona-Lockdowns. Doch in einer Kategorie bleibt der Bestand weiterhin knapp. Bei beständig hoher Nachfrage sind steigende Preise die unvermeidbare Folge.  

 

Die einen sehen den Peak bereits überstanden, die anderen rechnen mit der zweiten Welle. Fest steht: Trotz erster Lockerungen hat die Corona-Pandemie das gesellschaftliche Leben nach wie vor fest im Griff. Auch an der ITK-Branche gehen die damit verbundenen Auswirkungen nicht spurlos vorbei. 

Wie ITscope noch im März berichtete, prägten vor allem Lieferengpässe bei Homeoffice-Equipment die Situation im Bereich der IT-Hardware. Insbesondere Notebooks waren gefragter denn je, aber auch Headsets, Monitore und Webcams gehörten zu den dringend gesuchten Artikeln. 

Der Run auf Produkte dieser Art kam auch nicht von ungefähr, denn zweifellos hat die Intensität der Homeoffice-Nutzung durch COVID-19 einen Höhepunkt erfahren: Laut einer Umfrage des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation gaben 23% der Befragten an, vor der Corona-Krise mindestens einmal pro Woche im Homeoffice zu arbeiten. Inzwischen ist der Anteil derer, die mindestens mehrmals pro Woche von zu Hause aus arbeiten, auf 39% gestiegen. Rund 26% der Befragten befinden sich derzeit sogar fast ausschließlich im Homeoffice.

 

Abflauende Nachfrage?

Den meisten Unternehmen gelang es, trotz der angespannten Situation auf dem ITK-Markt, ihren Angestellten die kurzfristig benötigte Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Wie also sieht die Lage inzwischen aus? Entspannen sich die Lagerbestände im Channel mit der abflauenden Nachfrage eines mehrheitlich gesättigten Marktes? Und ist die Verfügbarkeit von Notebooks und Co. wieder gesichert? 

Eine aktuelle Auswertung der Bestandszahlen der ITscope Plattform gibt weitestgehend Entwarnung: In den meisten Kategorien des Homeoffice-Equipments steigen die Bestandszahlen seit März stetig an. Doch nicht überall: Eine Produktkategorie wird nach wie vor händeringend gesucht – und deren Preise explodieren.

 

Die Bestandszahlen normalisieren sich

Die positiven Nachrichten zuerst: Der Gesamtlagerbestand ist zwischenzeitlich deutlich stabiler: “Die Situation hat sich vorerst beruhigt. Vom Tiefpunkt Mitte März ziehen die Lagerbestände wieder merklich an. Insbesondere bei den vor Kurzem noch so dringend benötigten Notebooks können wir eindeutig eine Besserung erkennen”, erklärt Benjamin Mund, Geschäftsführer der ITscope GmbH. 


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Notebooks seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Notebook

Die Entwicklung des Gesamtlagerbestands zeigt: Wer jetzt ein Notebook benötigt, der bekommt auch eines. Das unter den zuletzt besonders beliebten Geräten befindliche Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE), zeigt beispielhaft die Entwicklung während der Corona-Pandemie. Bereits Ende Februar fällt der Lagerbestand auf nahezu Null, im März steigen dann die Preise deutlich an. Auch die Produkt-Klick-Historie innerhalb der ITscope Plattform zeigt im März einen herausstechenden Peak. Erst Ende April normalisiert sich der Bestand und die Preise fallen wieder auf ein reguläres Level.  


Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Lenovo ThinkPad L590 20Q7 (Hst.-Nr. 20Q7000XGE) Januar bis Mai 2020

 

Ladenhüter Komplettsysteme

In eine ganz andere Richtung entwickeln sich die Lagerzahlen bei den, für das Homeoffice eher ungeeigneten, Komplettsystemen – seit Ende März geht es ununterbrochen nach oben. Von etwaigen Einbrüchen oder gar Lieferengpässen ist diese Produktkategorie weit entfernt.


Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Komplettsysteme seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Komplettsystem

Komplettsysteme entwickeln sich während der Corona-Krise offensichtlich zum Ladenhüter. Zum einen verhalten sich einige Firmen aktuell zögerlich, was größere Infrastrukturprojekte angeht. Zu groß ist noch die Unsicherheit, wie die wirtschaftliche Lage nach COVID-19 aussehen wird. Hinzu kommt auch ein generelles Umdenken hinsichtlich neuer Arbeitswelten mit flexibleren Arbeitszeiten und -möglichkeiten: Das Homeoffice hat durch die Corona-Krise enorm an Bedeutung gewonnen und Firmen setzen vorsichtshalber bevorzugt auf Notebooks, wo zuvor ein fest installierter PC der Standard war.

Komponenten wie Mainboards und Festplatten hingegen waren zu keiner Zeit durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst und unterliegen lediglich den üblichen Schwankungen. Im Bereich der TFTs trat einzig Mitte März eine kleine Delle auf, inzwischen sind die Lagerbestände wieder auf dem Normalniveau angelangt. Auch bei den vor kurzem noch stark nachgefragten Headsets führt der Weg in Richtung Stabilisierung. 

 

Webcams im Ausnahmezustand

Eine Produktkategorie hat sich jedoch noch nicht von der Corona-Panik erholt. Sah es bis Mitte März noch völlig normal aus, so hat sich der Gesamtlagerbestand seitdem nicht wirklich erholen können und befindet sich weiter auf dem Tiefstand.

Auswertung der Top 100 der meistgeklickten Webcams seit Beginn 2020, durchschnittlicher Lagerbestand in Summe je Webcam

Die ungebrochen stark nachgefragte Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 960-001055) wurde vielfach als Paradebeispiel des Angebot und Nachfrage-Prinzips genannt. Das aktuelle Nachfrageverhalten wirkt sich bei der beliebten Webcam auf der ITscope Plattform nicht nur in einer Bestands- und damit Verkaufsflaute, sondern auch in einem immensen Preisanstieg aus. Lag der HEK bis März noch stabil bei rund 50 Euro, erreichte er Anfang Mai mit über 250 Euro sein bisheriges Maximum. 

Preis/Lager/Status-Historie Logitech HD Pro Webcam C920 (Hst.-Nr. 4007680000) Januar bis Mai 2020

Ein Ende scheint frühestens Ende Mai in Sicht: Wie die Preis/Lager/Status-Historie im HEK Trend zeigt, fallen die Preise insgesamt wieder etwas, doch entscheidend ist, wann die großen Broadline-Distributionen wieder liefern können. Diese haben das Preiserhöhungsspiel derzeit nicht mitgemacht und führen die Webcam weiterhin zu einem HEK von zwischen 80 und 100 Euro in ihren Listen, allerdings ohne Verfügbarkeit oder mit Verfügbarkeit “im Zulauf” mit Wareneingang gegen Ende Mai. Es bleibt zu hoffen, dass sich dann auch hier wieder etwas Normalität einstellt, sobald sich die Lager wieder füllen.

Die ITscope Plattform ist ideal dafür, schnell verfügbare Lieferanten zu identifizieren und ermöglicht die Einsicht in Preise und Lagerbestände von über 370 IT Distributoren und damit eine hohe Markttransparenz. Sie möchten ebenfalls jederzeit und von überall aktuelle Preise und Verfügbarkeiten einsehen und transparent vergleichen können? Testen Sie ITscope unverbindlich 30 Tage lang, mit allen Tools und ohne versteckte Kosten: https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ 

11.05.2020|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren


eCommerce ist für Systemhäuser oft untrennbar mit einem immensen Aufwand, hohen Kosten sowie der Bindung interner Ressourcen verbunden. Dass das aber auch ganz anders geht, zeigt die IT Südwestfalen: In nur vier Wochen realisiert der IT-Dienstleister eine eCommerce-Lösung – ganz ohne große Herausforderungen und zu überschaubaren Kosten. Und vor allem: mit weiterhin individueller Kundenberatung.

Karlsruhe, den 27.04.2020 – Bei der Umsetzung umfangreicher eCommerce-Projekte stehen Systemhäuser in der Regel vor einem grundlegenden Dilemma: Auf der einen Seite steht der Wunsch, in Sachen Digitalisierung mit gutem Beispiel voranzugehen und Prozesskosten zu reduzieren. Auf der anderen Seite aber auch das Ziel, ihren Endkunden mit persönlicher Beratung und individueller Unterstützung bei der Produktauswahl einen echten Mehrwert im Verkauf zu bieten. Das Selbstverständnis vieler Systemhäuser ist weit entfernt vom reinen “Kistenschieben”, keiner kann und will sich mit großen eTailern oder Online-Riesen wie Amazon messen – das wäre nicht nur hinsichtlich des Preisniveaus eine Herkulesaufgabe.

Stattdessen setzen Systemhäuser auf kundenindividuell vereinbarte Sortimente und Konditionen, kombiniert mit standardisierten Dienstleistungen und Managed Services. Das alles ist mit klassischen Shopsystemen nur mit Individualentwicklungen und entsprechend hohem Aufwand realisierbar. Dazu kommt dann noch die Anbindung der Bestellsysteme der Distribution sowie die Integration und Lizenzierung des Produktcontents. Ein Kraftakt, der schnell alle Budgets sprengt, da schließlich auch die Integration der eigenen ERP-Welt erforderlich ist.

Die IT Südwestfalen AG, ein regionales Systemhaus aus Lüdenscheid mit mehr als 50 Mitarbeitern, stand vor dem selben Szenario – hat jedoch etwas radikal Neues ausprobiert: eCommerce ganz ohne bekanntes Shopsystem, aber mit deutlich geringerem Aufwand, zu überschaubaren Kosten und vor allem mit weiterhin individueller Kundenberatung

Die IT Südwestfalen AG bedient verschiedene Kunden, von Betrieben aus der produzierenden Industrie über Städte und Kommunen bis hin zu Dienstleistern. Darunter sind sowohl Kunden, für die nur Dienstleistungen erbracht werden, als auch Kunden, die beides, sowohl Produkte als auch Dienstleistungen, verlangen sowie natürlich auch Kunden, die nur Hardware benötigen. 

Das Hauptziel von IT Südwestfalen ist, eine stärkere Kundenbindung zu schaffen und die individuelle Betreuung, die das Systemhaus seinen Kunden bietet, mit einer eCommerce-Lösung zu vereinen. “Wir möchten nicht als Großhandel auftreten. Vielmehr sollen unsere Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen”, erklärt Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG. Der Servicegedanke sollte, wie Danny Fischer weiterhin beschreibt, das Herzstück der Lösung sein: “Wir sind nicht Amazon mit einer riesigen Produktpalette, sondern möchten unseren Kunden ermöglichen, Zeit bei ihrer täglichen Arbeit zu sparen, indem sie schnell finden, was sie regelmäßig benötigen.” 

Für IT Südwestfalen war daher schnell klar: Die passende eCommerce-Lösung musste diese Anforderungen vollständig erfüllen. Ein Webshop auf Basis eines Shopsystems war jedoch zu aufwändig und auch zu kostspielig. Die ITscope B2B Suite hingegen, als eCommerce-Portal, in dem sich Systemhäuser weder um Produktdaten noch um die Integration der Distributoren kümmern müssen, war für IT Südwestfalen die optimale Lösung.  

“Für uns stand die Einführung eines klassischen Shopsystems, wie z.B. Shopware oder Magento, gar nicht erst zur Diskussion, da diese aus Erfahrung, vor allem in Anbetracht unserer Zielsetzung, für uns unverhältnismäßig teuer, langwierig und aufwändig sind. Durch den Einsatz der B2B Suite müssen wir uns um weniger kümmern, da uns die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wurde.”

Danny Fischer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei der IT Südwestfalen AG 

Bereits vor zwei Jahren begann die IT Südwestfalen damit, den Vertriebsinnendienst zu strukturieren, den Einkauf vom Verkauf zu trennen und Einkaufsprozesse entsprechend zu optimieren. Dies war der Grundstein für die Entscheidung hin zu einem durchgängig digitalen Einkaufsprozess auf Basis der ITscope Plattform. Automatisierten Einkauf hatte die IT Südwestfalen also bereits im Einsatz, als der Vertrieb mit der B2B Suite um einen digitalen Kanal ergänzt werden sollte. Gleichzeitig kann die individuelle Betreuung, als maßgebliche Servicekomponente bei IT Südwestfalen, mit der B2B Suite weiterhin sehr gut umgesetzt werden: “Wir haben keine Standardkategorien und -produkte genommen, sondern uns in die Sichtweise unserer Kunden hineinversetzt und ein passend zugeschnittenes Produktportfolio zusammengestellt”, meint Danny Fischer dazu. Entsprechend ist auch ein ausführliches Onboarding jedes Kunden feste Voraussetzung für die Freischaltung. In diesem erklärt der Key Account Manager Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel geteilte Produktlisten, sodass der Kunde von Anfang an von allen Vorteilen der B2B Suite profitiert. 

Dazu gehört auch, dass IT Südwestfalen in der B2B Suite neben Hardware auch Dienstleistungen, Managed Services und Cloud Services präsentiert. Ein Mehrwert sowohl für Endkunden, die neue Möglichkeiten kennenlernen, als auch für IT Südwestfalen, die dadurch zusätzliches Geschäft generiert. “Kunden, die bisher nur Hardware kauften, beziehen nun auch Services und umgekehrt”, erklärt Danny Fischer das Erfolgsmodell.

Auch bei der Bestellverarbeitung verfolgt IT Südwestfalen einen kundenzentrierten Ansatz: Anstatt Bestellungen direkt zur Distribution durchzurouten, prüft der Vertriebsinnendienst jede Bestellung auf Plausibilität und Richtigkeit. “Wir bieten dem Kunden eine Qualitätskontrolle bei jeder einzelnen Bestellung. Das ist ein erheblicher Mehrwert gegenüber anderen Online Shops,” ergänzt Danny Fischer. Und das wissen die Kunden auch zu schätzen: IT Südwestfalen konnte bisher ein Plus von 40% an Bestellungen generieren, die ohne das System nicht entstanden wären. Der Grundsatz, nicht einfach nur Hardware-Geschäft online abzuwickeln, sondern primär die Kundenbindung zu stärken, zahlt sich für IT Südwestfalen also eindeutig aus. 

Und wie sieht die B2B Suite als eCommerce-Portal in der Praxis aus?

Der Einsatz der B2B Suite erspart Systemhäusern den üblicherweise erheblichen Entwicklungsaufwand, da die ganze Plattform inklusive Produktcontent und Distributionsschnittstellen als “eCommerce as a Service” angeboten wird. Diese Vorgehensweise ist gerade in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig, da sie weniger eigene IT Ressourcen bindet. Content wird nicht mühsam zusätzlich integriert, Lieferanten nicht umständlich einzeln angebunden und der zeit- und nervenraubende Know How-Aufbau für ein spezielles Shopsystem oder eCommerce-Framework entfällt. Der Bestellprozess ist auf der ITscope Plattform integriert und das Bestellrouting erfolgt nach Freigabe elektronisch an die Schnittstellen der Distribution, sodass deren Rückmeldungen zeitgleich im Kundenportal landen. 

Außerdem kann das Design ganz individuell gestaltet werden – so steht im Handumdrehen das fertige Einkaufsportal. “Und das alles haben wir in nur vier Wochen auf die Beine gestellt!”, berichtet Danny Fischer begeistert. “Im Gegensatz dazu wäre das, mit allen Schnittstellen, Hosting etc., im gleichen Zeitraum mit einem klassischen Shopsystem unmöglich gewesen. Ein solches Projekt hätte garantiert einige Monate und viele interne Ressourcen in Anspruch genommen.”

Von allen Beteiligten erhält die B2B Suite sehr gutes Feedback: “Die Pilotphase war eigentlich noch bis Ende April geplant, wurde jedoch vorzeitig erfolgreich beendet, sodass wir entschieden haben, das System an weitere Kunden auszurollen,” erklärt Danny Fischer zum Projekt, zu dem IT Südwestfalen Kunden hinzugezogen hat, die ihre Sicht auf das System einbrachten. Kleinere Schwierigkeiten zu Beginn, wie das Branding unter der eigenen Domain und die Performance, konnten kurzfristig behoben werden. “Es gibt natürlich noch die ein oder andere Sache, die verbessert werden kann, die technische Basis funktioniert allerdings einwandfrei.” 

 

Für die Nutzung der ITscope B2B Suite ist zuerst ein Plattformzugang zu ITscope.com erforderlich. Systemhäuser erhalten via https://www.itscope.com/kostenlos-registrieren/ einen kostenlosen Testzugang. 

Das vollständige Interview mit Danny Fischer können Sie hier lesen.

 

 

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27.04.2020|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2020

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Detaillierte Zahlen als MS Excel-Datei

Aus dem Inhalt:

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

Karlsruhe, 22.04.2020 – Das neuartige Coronavirus hat empfindlich die Lieferketten aus dem Hardware-Produktionszentrum China gestört. Die ab März weltweit ergriffenen Maßnahmen, wie beispielsweise Ausgangsbeschränkungen, sorgten außerdem dafür, dass unzählige Menschen ins Homeoffice ausgewichen sind. Unternehmen kamen daraufhin nicht mehr nach, ihre Mitarbeiter mit sicherer IT-Hardware auszustatten, weil der Nachschub fehlte. Besonders zeigt sich das bei den Notebook-Verkäufen im ITscope Marktbarometer für Q1/2020.

Das ITscope Marktbarometer des ersten Quartals 2020 wurde spätestens ab März überschattet von der Corona-Krise. Zum einen aufgrund von Lieferengpässen aus China, zum anderen durch den massenhaften Drang ins Homeoffice, der zu einer starken Nachfrage nach Notebooks von Firmen geführt hat, die ihre Mitarbeiter mit sicherem Equipment ausstatten wollen. Die Arbeit mit privaten Rechnern von Mitarbeitern ist für viele Unternehmen keine Alternative, da diese Sicherheitsrisiken für sensible Daten birgt.

China hat sich seit den frühen 1990er Jahren immer mehr zur verlängerten Werkbank der ITK-Hardwareindustrie entwickelt. Das immer noch im Konflikt stehende Taiwan hat einen großen Anteil daran. Die führenden Komponentenhersteller, die größten Notebook-Bauer und OEM-Riesen wie der Apple-Partner Foxconn kommen von der Insel, produzieren aber hauptsächlich in China. Lieferengpässe gab es aufgrund von Erdbeben oder Taifunen auch schon früher, aber nicht mit der Tragweite der Auswirkungen von COVID-19.

Highflyer: Microsoft stürzt Apple vom Thron

Bei Apple sind im ersten Quartal 2020 deutliche Einbrüche erkennbar, so auch im Highflyer-Geschwader. Die stylishen AirPods Pro fallen von Platz 1 auf Platz 3 und werden vom Microsoft Surface Pro 7 abgelöst. Lenovos ThinkBook ist gleich dahinter erstmals in den Top 3 zu finden.

Den ersten Platz der ITscope Highflyer-Charts sichert sich das, seit Oktober 2019 gelistete, Microsoft Surface Pro 7 mit über 5.000 Klicks. Die Surface-Reihe von Microsoft ist speziell für den professionellen Anwender geeignet und bei Systemhäusern, die im Microsoft-Umfeld zuhause sind, besonders beliebt. Mit dem Intel-Prozessor Core i7 der 10. Generation steht das Tablet einem herkömmlichen Notebook in nichts nach. Ganz billig ist es aber nicht, denn im Einkauf muss man für das Tablet schon über 1.100 Euro locker machen.

Passend dazu ist auf Platz 4 unserer Highflyer das Microsoft Surface Pro Signature Type Cover – eine Kombination aus Schutzhülle und Tastatur. Wer also das Surface am Arbeitsplatz richtig nutzen möchte, muss nochmal mindestens 150 Euro in die Hand nehmen. So wie Apple hat auch Microsoft angekündigt, dass es durch COVID-19 zu Umsatzeinbrüchen kommen wird. Betroffen sollen davon neben X-Box und Bing, laut Spiegel, auch Windows- und Surface-Produkte sein. Bei den Distributoren geht der Lagerbestand der Surface-Reihe ebenfalls stark zurück, was auf die Auswirkungen des Virus auf die Lieferketten aus China zurückzuführen ist.

Platz 2 belegt das Lenovo ThinkPad E15 20RD mit 15-Zoll-Display, das in der Corona-Krise so gut wie ausverkauft ist. Denn es hat sich offenbar herumgesprochen, dass es sich als günstiges, leistungsstarkes Notebook gut für Unternehmen eignet, deren Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten. Für knapp 700 Euro im HEK oder einen kaum höheren Straßenpreis bietet das Gerät einen Intel Core i5 der 10. Generation und eine SSD mit 256 GB. Damit ist das ThinkPad allemal eine gute Übergangslösung.

Da Lenovo und Intel beide von den weg brechenden Lieferketten aufgrund von COVID-19 in China betroffen sind, haben sie dem Virus den Kampf angesagt, indem sie Virologen für dessen Entschlüsselung Rechenleistung zur Verfügung stellen, wie das Handelsblatt berichtete. Wer mag, kann übrigens passend zu dem Lenovo-Notebook auch den Port Replicator ThinkPad Thunderbolt 3 WorkstationGen 2 zum VK von rund 335 Euro erwerben, der im neuen Highflyer-Ranking auf Platz 5 gelandet ist.

Die AirPods Pro von Apple sind, wie bereits erwähnt, auf Platz 3 bei den Neueinsteigern abgerutscht, was sicherlich auch auf den HEK von rund 242 Euro zurückzuführen ist. Als die In-Ear-Kopfhörer Mitte November auf dem Markt kamen, wurden sie den Händlern im vierten Quartal 2019 trotz des stolzen Preises buchstäblich aus den Händen gerissen und so kamen sie mit den Bestellungen kaum hinterher. Das machte sie zu den begehrtesten Highflyer-Produkten im Weihnachtsgeschäft. Nach Lieferschwierigkeiten im letzten Quartal, aufgrund der hohe Nachfrage, ist die Produktion der AirPods nun wegen der Coronakrise ins Stocken geraten. Noch gibt es Lagerbestände bei unseren Lieferanten, es bleibt aber abzuwarten, wie lange das hält. Denn so wie die Outlets vieler anderer Unternehmen musste Apple, laut Tagesschau, das Ladengeschäft in allen Ländern außer China wegen COVID-19 einstellen und die Jahresprognose entsprechend korrigieren.

Springen wir etwas weiter auf Platz 8 der Highflyer. Den hat sich der Intel-Herausforderer AMD mit dem Ryzen 9 3950X geschnappt. Mit seinen 16 Kernen und 32 Threads auf Basis der 7nm-Technologie konnte sich der Prozessor auf der CES 2020 Anfang des Jahres schon als Leistungssieger positionieren. Bei einem HEK von über 700 Euro ist er zwar nicht ganz billig, schlägt die Konkurrenz aber um Längen. Eine Besonderheit ist, dass die „Preiswert-teure Spitzen-CPU“ (so die Chip) auf einem AM4-Mainstream-Mainboard aufsetzt, was im Professional-Bereich eher selten ist.

Weiter unten auf Platz 12 ist das WD Red NAS Hard Drive eine genauere Betrachtung wert. Denn erst seit Mitte Januar 2020 gelistet, kommt mit der Festplatte erstmals wieder Bewegung ins Segment der Massenspeicher. Das ist im ITscope Marktbarometer überwiegend von SSDs dominiert. Umso erstaunlicher ist, dass sich die HDD von Western Digital von Anhieb gleich einen Platz unter den Top 25 sichern konnte. Im Vergleich, zu dem über viele Jahre erfolgreichen Modell WD40EFRX, hat die neue EFAX-Variante mehr Cache, setzt sie aber auf Shingled Magnetic Recording (SMR), was Schreibvorgänge aufwendiger macht. Denn wie das Wort Shingled (wörtlich geschindelt) verrät, überlappen sich die Magnetspuren. Wer noch zur alten, etwas teureren Variante mit besserer Schreibperformance greifen möchte, muss sich sputen: Die Lagerbestände gehen langsam aus.

Auf Platz 13 gleich hinter der WD-Festplatte hat sich die seit Ende Oktober 2019 gelistete PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 bei den Neueinsteigern positioniert. Die Grafikkarte zeichnet sich durch eine höhere Farbtiefe und einige revolutionäre Features aus. Dazu gehören die NVIDIA Turing genannte GPU-Architektur und 11 GB ultraschneller GDDR6-Speicher. Das macht die PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower V2 zur perfekten Spiele-GPU. Im Gaming-Universum verspricht das Highend-Board das Eintauchen in hyperrealistische Bildwelten. Mit einem HEK von über 1.000 Euro nicht gerade günstig, hat sich die Grafikkarte allemal Platz 13 in unserem Ranking verdient. ComputerBase sieht das für ein Vergleichsboard von NVIDIA auch so.

Platz 18 ist ebenfalls erwähnenswert, weil der Iiyama Prolite B2483HSU-B5 mit 24 Zoll Full-HD erst seit Anfang Februar 2020 gelistet ist. Der LED-Monitor besticht durch Flexibilität und vielfältige Einsatzmöglichkeiten – sowohl im Büro als auch Zuhause. Das scheint sich jetzt in Zeiten von Corona im Homeoffice auszuzahlen. Wie bereits bei anderen Artikeln unseres Rankings genannt, statten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter aktuell für eine Homeoffice-Tätigkeit aus und setzen dabei unter anderem auf den Monitor von Iiyama: Mit Mittelklassepreis bei solider Leistung überholt Iiyama die “üblichen Verdächtigen” im TFT-Segment wie HP oder Dell. Grund dafür ist vermutlich, dass Iiyama als einer der wenigen Hersteller über ein eigenes Lager in Europa verfügt. Dadurch kann eine entsprechende Bevorratung und damit wiederum eine gute Lieferfähigkeit sichergestellt werden.

 

TFTs: Dell bleibt Spitzenreiter


Auf den oberen Plätzen ist bei den Displays kaum Bewegung. Dell hat nach wie vor mit dem seit 2018 gelisteten P2419H die Nase vorn. Mit rund 2.880 Klicks Vorsprung wurde die Konkurrenz auch diesmal deutlich abgehängt. Mit einem HEK von rund 130 Euro für 24 Zoll Full HD ist das Gerät auch ein echter Preissieger.

Das von Dell an der Spitze verdrängte HP Elite Display hat sich mit fast 3.000 Klicks immerhin auf Platz 2 wacker gehalten. Das Samsung Flip 2 WM55R kämpft sich weiter nach vorn und schafft es auf einen guten 18. Platz. Die Konferenzlösung scheint gut im Channel anzukommen und kann im Ranking mit normalen Monitoren durchaus mithalten. Der vorher so beliebte UltraSharp von Dell rutscht auf den 9. Platz ab. Das liegt vermutlich daran, dass er sich preislich deutlich von seinen Vorreitern abhebt.

Auffällig ist abermals, dass die PC-Riesen Dell, HP und Lenovo mehr und mehr das Monitorgeschehen im ITscope Marktbarometer bestreiten. Von den alt etablierten Display-Anbietern sind immerhin noch LG, Samsung (sogar fünfmal) und BenQ unter den Top 25 zu finden. Abgesehen vom Samsung Flip 2 sind ausschließlich mehr oder weniger große, „normale“ Arbeitsplatzbildschirme dabei. Hier scheint es etwas an bahnbrechenden Innovationen zu mangeln. Es bleibt abzuwarten, ob da nochmal etwas Neues kommt. Die TFTs sind aus technischer Sicht alle schon relativ ausgereift – primäres Entscheidungskriterium ist vermutlich der Preis.

Mobiltelefone: Outdoor-Aufsteiger Galaxy Xcover 4s


Auch bei den Smartphones bleibt die große Sensation aus: Apple dominiert nach wie vor die Kategorie der Mobiltelefone. An der Spitze ist diesmal das Apple iPhone 8 mit 64 GB, welches das iPhone 11 Xr von Platz 1 verdrängt. Auch hier bestimmt der Preis die Charts, denn das iPhone 8 ist mit einem HEK von nur 388 Euro fast 300 Euro günstiger als das zweitplatzierte iPhone 11 mit 64 GB.

Umso überraschender ist, dass sich neben all den Premium-Modellen von Apple ein „Hidden Champion“ wieder nach oben kämpft. Gemeint ist das Samsung Galaxy Xcover 4s, das um vier Positionen aufgerückt ist und es somit auf Platz 3 geschafft hat. Wie schon in den vorangegangen Marktbarometern beschrieben, handelt es sich dabei um ein Outdoor-Smartphone, das durch seine robuste („rugged smartphone“) Bauweise auch das Einwirken von physischen Kräften verzeiht. Auch das Nachfolgermodell, das Samsung Galaxy Xcover Pro, ist mittlerweile bei ITscope gelistet und springt von Null auf den 64. Platz. Ob es mit seinem Vorgänger mithalten kann, wird die nahe Zukunft zeigen.

Das leistungsstärkste Apple-Modell, das iPhone 11 Pro mit 256 GB, ist um eine Stelle auf Platz 5 abgerutscht. Wer sich für dieses Gerät interessiert, muss allerdings noch tiefer in die Tasche greifen, denn mit knapp 1.100 Euro im HEK ist es sicherlich kein Schnäppchen.

Huawei drängt ebenfalls in die Charts: Neben Samsung und Apple ist das chinesische Unternehmen der einzige Hersteller, der sich auf den oberen Rängen blicken lässt. Das Huawei P30 Lite schafft in diesem Quartal den Sprung auf den 16. Platz. Vorher war das seit April 2019 gelistete Gerät noch gerade mal auf Platz 32.

Samsung macht auch einen großen Satz nach vorn: Das seit Ende Dezember 2019 gelistete Galaxy A51 ist von Null auf Platz 15 hochkatapultiert. Es tritt in die Fußstapfen des Galaxy A50 – und kann sich dabei auch noch sehen lassen: Vier Kameras, ein hochauflösendes Display und ein HEK von unter 300 Euro könnten das neue Modell der A-Reihe zum Verkaufsschlager von Samsung machen.

Tablets: Microsoft mit starkem Laptop Ersatz


Bei den Tablets gab es mächtig Bewegung im ersten Quartal 2020: Auf den ersten Platz schafft es das neueste Flaggschiff aus der Surface-Reihe, das Microsoft Surface Pro 7 mit 12,3-Zoll-Display, Intel Core i5 und 256 GB SSD. Der Nachfolger des Pro 6 ist seit Oktober 2019 gelistet und hat damit einen guten Start in die Geschäftswelt hingelegt. Mit 1.100 Euro im HEK – und das ohne Tastatur – ist das Gerät nicht gerade günstig. Vergleicht man es aber mit gängigen Notebooks für die Arbeitsumgebung, schneidet es preislich gar nicht so schlecht ab.

Apple ist mit seinem Apple 10.2-inch iPad Wi-Fi abermals auf Platz 2. Das Modell der 7. Generation ist dabei zwar deutlich günstiger als die Konkurrenz von Microsoft, allerdings auch weniger für den Professional-Bereich geeignet, sondern vielmehr ein Freizeit-Gadget.

Samsung hat es mit dem Samsung Galaxy Tab A erstmals auch wieder unter die Top 5 geschafft. Das Tablet liegt preislich noch unter der Konkurrenz von Apple und zeichnet sich besonders durch das scharfe LED-Display mit WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) und schnelles WLAN aus. Ein Minuspunkt ist, dass Samsung hier nur vergleichsweise schwache Prozessoren verbaut hat. Das schlägt sich auch in der Performance nieder und macht das Gerät nicht wirklich arbeitsplatztauglich. Auch kann das Display nicht mit der OLED-Variante des Samsung Galaxy S5e mithalten, das dieses Quartal den 15. Platz belegt. Aber für den Alltag ist das Galaxy Tab A allemal geeignet. Und für einen HEK von 180 Euro ist das Tablet auch ein echtes Schnäppchen.

Alles in allem hat Microsoft in der Kategorie der Tablets mit acht der Top 15 die Nase vorn, gefolgt von Apple mit fünf Geräten. Dabei zeigt sich, dass sich bei den Systemhäusern und Fachhändlern vor allem die Business-Modelle von Microsoft und die Alltagsmodelle von Apple großer Beliebtheit erfreuen.

Notebooks: Corona schlägt hier voll zu


Die Kategorie der Notebooks ist besonders spannend, weil hier die Lagerbestände seit Ausbruch der Corona-Pandemie stetig gesunken und teilweise sogar bei null angekommen sind. Dabei hatten die Hersteller für das mehr und mehr nach hinten verlängerte Weihnachtsgeschäft vorher noch ordentlich die Lager gefüllt. Ein Grund für die Laptop-Knappheit ist wohl der, dass viele Firmen ihre Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt haben und nun verzweifelt versuchen, sie mit entsprechend sicherem Equipment auszustatten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Nachfrage aufgrund von Lieferschwierigkeiten nicht ausreichend gedeckt werden kann, wie wir am 24. März bereits in einer Pressemitteilung zu Corona-bedingten Lieferengpässen festgestellt haben. Im ITscope Marktbarometer für Q1/2020 ist Lenovo mit sechs Notebooks unter den Top 15 am meisten vertreten, gefolgt von HP mit fünf Geräten. Hier nun ausgewählte Produkte im Ranking:

Den ersten Platz sichert sich das seit Mai 2019 gelistete HP ProBook 450 G6, das damit Lenovo vom 1. Platz verdrängt hat. Das ProBook mit dem mobilen Intel-Prozessor Core i5-8265U zeichnet sich durch eine lange Akkulaufzeit, ausreichende Performance für den Office-Bereich und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Notebookcheck hat den größeren Bruder mit Core-i7-Prozessor für einen VK von 1.200 Euro unter die Lupe genommen und kam mehr oder weniger zu dem Schluss, dass die Variante mit Core i5 es auch tut. Der HEK ist mit knapp 700 Euro tatsächlich verlockend, deckt sich aber auch mit dem eines Neulings von Lenovo.

Platz 2 hat sich nämlich das Lenovo ThinkPad E15 mit 15,6-Zoll-Display gesichert, das gerade erst seit Mitte/Ende November gelistet ist. Es ist vergleichbar mit dem vorher erstplatzierten Vorgänger, dem Lenovo ThinkPad E590 20NB, das auf Platz 4 abgerutscht ist. Bis auf ein paar kleine Details ähneln sich die beiden ThinkPads auch optisch sehr stark. Beide Lenovo-Notebooks verfügen auch über einen mit 1,6 GHz getakteten Intel Core i5, allerdings aus unterschiedlicher Baureihe. Und beide E-Modelle haben wohl auch noch mit technischen Problemen zu kämpfen, denn die Radeon-GPU von AMD scheint sich mit der Intel CPU nicht zu vertragen. Das bringt laut Notebookcheck Leistungsverluste und eine Gehäuse-Außentemperatur von bis zu 65 Grad Celsius im Stresstest mit sich, zumal offenbar an der Kühlung gespart wurde. Ob Lenovo bei dem neuen E15 noch nachbessern wird, bleibt abzuwarten. Vorerst ist man mit dem Vergleichsmodell E590 recht gut bedient.

Das Lenovo ThinkBook 15-IML 20RW mit Comet-Lake-Sockel hat einen regelrechten Senkrechtstart hingelegt: von Position 161 auf Platz 3. Das Notebook verfügt über einen Core-i3-Prozessor der 10. Generation, 256 GB SSD und 8 GB Arbeitsspeicher. Die Lagerbestände der ITscope-Distributoren deuten darauf hin, dass das Notebook besonders während der aktuellen Corona-Pandemie beliebt ist. Es ist nämlich restlos ausverkauft. Kein Wunder bei dem HEK von 577 Euro. Da werden sich viele Unternehmen darum gerissen haben, um ihre Mitarbeiter im Homeoffice mit einem günstigen Firmennotebook auszustatten, statt sie mit eigener, vermutlich nicht sicherer Hardware arbeiten zu lassen.

Im Highend legt Apple mit zwei MacBook Pro vor. Besonders zu erwähnen ist das MacBook Pro mit einem Intel Core i9 der neuesten Generation, 16-Zoll-Display mit einer Auflösung von 3.072 x 1.920 Pixel und einer anpassbaren Touch Bar. Letztere ersetzt die Funktionstasten und erlaubt den Schnellzugriff auf bestimmte Befehle oder Sondertasten einschließlich Emojis, wie in der Werbung gerne gezeigt. Weitere Features sind 16 GB RAM, eine SSD mit 1 TB Speicherplatz und eine eingebaute Radeon Pro 5500M mit UHD-Grafikausgabe. Dass soviel Leistung seinen Preis hat, versteht sich von selbst. Beim HEK von rund 2.500 Euro ist dennoch erstaunlich, dass es das Gerät auf Platz 12 geschafft hat. Gleich dahinter ist die Variante mit i7-Prozessor, die mit einem HEK von rund 2.100 Euro zu Buche schlägt. Die Straßenpreise der beiden Modelle fangen bei rund 2.850 Euro, respektive 2.420 Euro an.

Lenovo liefert mit dem Lenovo ThinkPad L13 Yoga einen Aufsteiger, der noch erwähnenswert ist. Das Gerät findet sich zwar erst auf Platz 30, war vorher mit Position 553 jedoch noch deutlich weiter hinten – ein deutlicher aufstieg also. Mit einem leistungsstarken i5-Prozessor, 500 GB SSD und 16 GB RAM bekommt man ein Office-taugliches Notebook für einen HEK von weniger als 1.000 Euro und einen Straßenpreis von ab etwa 1.060 Euro. Das L13 Yoga lässt sich wie andere Yoga-Notebooks von Lenovo vollständig umklappen und so als Tablet benutzen. Nachteil ist allerdings, dass es bei den 16 GB RAM bleiben muss, denn der Arbeitsspeicher ist fest verlötet. Dies ist laut Hersteller Platzgründen geschuldet. Ob die Komponenten sich wie bei den Geräten eines Konkurrenten ab- oder umlöten lassen, ist sicherlich eine Frage des Preises.

PC-Komplettsysteme: HP ist Lenovo auf den Fersen


Bei den Komplettsystemen ist HP im ersten Quartal 2020 mit neun Geräten unter den Top 15 absolut dominierend. Lenovo bleibt zwar an der Spitze, konnte so wie Dell aber nur zwei Geräte unter die Top 15 einschleusen. Auffällig sind die hohen Klickraten der beiden Spitzenreiter zu den Nachfolgern auf Platz 3 und 4. Der neue, alte Klassensieger Lenovo hat mit einem ThinkCentre sogar um fast 2.000 Klicks zugelegt. Preislich sind die PC-Systeme, einen Bildschirm vorausgesetzt, eine gute Alternative zu Notebooks fürs Homeoffice.

Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 – Mini bleibt an der Spitze – mit beachtlichen 7.862 Klicks oder 1.014 mehr als der Zweitplatzierte von HP. Bei dem ThinkCentre handelt es sich um einen kompakten Office-PC, der sich von den nachfolgenden fünf Geräten lediglich darin unterscheidet, dass der Core i5-9400T nur mit 1,8 GHz getaktet ist. Dafür ist er mit einem HEK von knapp 560 Euro auch günstiger.

Auf Platz 2 in der Kategorie Komplettsysteme ist der HP ProDesk 400 G5, der auf 6.848 Klicks kam, weit vor den 2.381 Klicks des nunmehr drittplatzierten Bruders aus der G6-Serie. Die ProDesk-Reihe von HP ist für ihre platzsparende Bauweise bekannt und schafft es damit regelmäßig in die Charts. Der ProDesk 400 G5 Mini Desktop steht einem regulären Tower PC mit 256 GB SSD, Intel Core i5 bei einer Taktrate von 2,2 GHz und 8 GB RAM in nichts nach. Eine Besonderheit der ProDesk-Reihe ist die, dass sie sich mit HP-Komponenten erweitern und rückseits an ein HP EliteDisplays montieren lässt, was den kleinen Rechner noch platzsparender macht.

Auf Platz 6 und auf Platz 8 finden sich zwei OptiPlex Desktops von Dell, beide mit Core-i5-Prozessor. Der eine ist der mit 2,2 GHz getaktete OptiPlex 30870 – Micro, auf Platz 8 ist der Dell OptiPlex 3070 – SSF (im Small Form Factor) mit einer Taktrate von 3 GHz.

Auch Fujitsu lässt sich in den oberen Rängen blicken und machte mit dem ESPRIMO P558 einen Sprung von Position 23 auf den 9. Platz. Er ist der größte der ESPRIMO-Reihe, denn auch diese verfügt über einige Kompaktmodelle. Der P558 ist eher ein gewöhnlicher Tower-PC. Leistungstechnisch kann er aber dank hoch-getaktetem Core i5-9400 gut mit der Konkurrenz von Dell und HP mithalten. Dabei ist er mit einem HEK von 518 Euro auch noch ein bisschen günstiger als andere ESPRIMO-Modelle.

Grafikkarten: MSI gewinnt mit RTX Gaming


Auf Platz 1 im Grafikkartengeschwader schaffte es diesmal die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO, die sich praktisch mit der jetzt drittplatzierten PNY Quadro P2000 die Klinke in die Hand gab. Die Grafikkarte von MSI kann ohne Bedenken zu den High-End Gaming Boards gezählt werden. Sie bietet 11 GB GDDR6 mit einer Boost-Taktrate von 1.750 MHz. Effektiv stehen sogar bis zu 14 GHz zur Verfügung. Trotz der hohen Leistung und des großen Übertaktungsspielraums bleibt sie verhältnismäßig leise und kühl. Die Leistung kommt aber mit einem recht hohen Energieverbrauch einher. Und ganz günstig ist die Grafikkarte auch nicht: Sie schlägt mit 1.100 Euro im HEK zu Buche. Damit ist die MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO die teuerste Grafikkarte unter den Top 5.

Die MSI RTX 2070 SUPER VENTUS OC mit 8 GB GDDR6 hat sich auf Platz 2 gehalten und kostet mit einem HEK von 472 Euro noch nicht mal halb soviel wie die Gaming-Schwester auf Platz 1.

PNY liefert mit der PNY GeForce RTX 2080 Ti Blower einen echten Aufsteiger. Die Grafikkarte springt von Platz 71 auf den 11. Platz. Dabei bewegt sich die Grafikkarte in einem ähnlichen Preissegment wie die erstplatzierte MSI RTX 2080 Ti GAMING X TRIO. Auch technisch sind sich die beiden Grafikkarten sehr ähnlich.

Im mittleren Preissegment schafft es die MSI RTX 2060 SUPER GAMING X von Platz 23 auf Platz 5 bei den Grafikkarten. Mit einem HEK von 430 Euro ist sie auch nicht das günstigste Board, aber dafür bietet sie, wie die Zweitplatzierte mit 8 GB GDDR6, auch viel Leistung.

Der absolute Preis-Ausreißer ist die MSI GT 710 1GD3H LP, zum HEK von nur 37 Euro mit Abstand die günstigste Grafikkarte unter den Top 20. Allerdings kann man hier auch keine vergleichbare Leistung erwarten. Für rechenarme Office-Anwendungen reicht die Grafikkarte aber allemal.

Wechseln sich auf den vorderen 14 Plätzen in fröhlicher Eintracht MSI und PNY ab, folgt auf Platz 15 eine ASUS TURBO-RTX2080TI-11G zum HEK von rund 1.166 Euro. Mit der Gigabyte GeForce RTX 2070 SUPER WINDFORCE OC 3X 8G ist die alteingesessene 3er-Riege aus Taiwan komplett. PNY Technologies ist schließlich ein US-Unternehmen.

Aber auf den Plätzen 22 und 23 sowie 25 und 26 macht sich noch ein amerikanisches Unternehmen breit. Die Rede ist von HP Inc., wobei die betreffenden Grafikkarten so wie die NVIDIA Quadro P2200 auf Platz 22 natürlich OEM-Ware und in erster Linie als Zubehör gedacht sind. Besagtes Board unterstützt laut HP bis zu vier 4K-Displays oder ein 5K-Display über DisplayPort 1.4. Die Bezeichnung 5K ist etwas unspezifisch, denn sie fängt schon bei einer Auflösung von 5.120 x 1.440 Bildpunkten an. Manche iMacs von Apple unterstützen über den Anschluss externe 5K-Displays mit einer vollen 5K-Auflösung von 5.120 x 2.880 Bildpunkten bei 60 Hz.

Mainboards: Taiwans 3er-Riege macht das Rennen


Bei den Mainboards gibt nach wie vor die 3er-Riege aus Taiwan den Ton an. Bis auf zwei Aufsteiger hat sich hier aber nicht so viel getan im ersten Quartal 2020. MSI Z390-A PRO ist nach wie vor auf Platz 1. Das Board zum HEK von rund 105 Euro bietet einen Intel-Sockel LGA 1151 für Celeron-, Pentium, und Core-Prozessoren der achten und neunten Generation sowie Slots für vier RAM-Speicherriegel mit bis zu 64 GB.

Den zweiten Platz sichert sich in diesem Quartal das Gigabyte B450M DS3H auf dem “Mainstream” AM4-Sockel. Das Mainboard ist seit 2018 gelistet und von dem 10. auf den 2. Platz nach vorn gesprungen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es bis Mitte Februar deutlich günstiger war, bevor der Preis dann wieder angezogen ist.

Mit einem durchschnittlichen HEK von 63 Euro scheint es aber im Channel als günstige Alternative gut anzukommen, ähnlich wie das ASUS PRIME H310M-A, das von Platz 8 auf Platz 3 vorgeprescht ist und mit einem HEK von 66 Euro nur wenig teurer ist als das von Gigabyte.

Last but not least ist nur noch das ASRock B450M PRO4 für AMD-Prozessoren erwähnenswert, denn die werden immer beliebter, so auch im Channel. Der HEK von 71 Euro tut sein Übriges. Das seit 2018 gelistete Motherboard war vorher noch auf Platz 58 und hat es nun gerade so unter die Top 15 geschafft.

Wer meint, ASRock würde damit besagtes Spitzentrio aufmischen, der hat nicht ganz unrecht. Denn in der Liste der Mainboard-Hersteller hat es das Unternehmen seit Ende 2018 vor MSI erneut unter die Top 3 geschafft. Abgesehen davon gehört ASRock praktisch immer noch zur ASUStek- beziehungsweise Asus-Familie. Die 2007 gegründete neue Mutter Pegatron war 2015 zumindest noch zu über 17 Prozent im Besitz von ASUStek und gilt nach dem Apple-Produktionspartner Foxconn (ebenfalls aus Taiwan) als zweitgrößter EMS oder Elektronik-Auftragsfertiger der Welt.

Weitere EMS-Riesen aus Taiwan sind die Notebook-Auftragsfertiger Quanta und Compal sowie die Acer-Ausgliederung Wistron und die neue BenQ-Mutter Qisda. Hinzu kommen viele andere Peripherie- und Komponentenhersteller, der Tastaturen-Riese Chicony zum Beispiel oder Intels Produktionspartner Taiwan Semiconductor (TSMC). Sie alle produzieren längst in China und halten die verlängerte Werkbank der internationalen Hardware-Industrie am Laufen, auch in Corona-Zeiten.

Prozessoren: AMD Ryzen holt weiter auf


Bei den CPUs ist Intel mit dem Core i7-9700K mit acht Kernen und einer Taktrate von 3,6 GHz immer noch an der Spitze. Auf Platz 2 folgt gleich dahinter der Core i5-9600K mit 3,7 GHz, der vorher noch auf Platz 5 war.
Auf Platz drei schaffte es der seit Mitte 2019 gelistete AMD Ryzen 5 3400G, der von Platz 9 kommend wie die ganze Familie wahrhaft einen „ryzen-haften“ Start hingelegt hat. Der leistungsstarke AMD Ryzen ThreadRipper 3970X, der auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde, hat von Platz 61 auf Platz 22 einen riesigen Satz nach vorn gemacht. Dabei ist er weniger für den normalen Office-Gebrauch gedacht, sondern eignet sich mit seiner Leistung eher für Serverumgebungen. Dabei kommt die nun schon fast legendäre neue 7nm-Architektur von AMD zum Tragen. Wie Computerbild bemängelt, geht die hohe Leistung des ThreadRipper 3970X aber auch mit einem „extrem hohen Stromverbrauch“ einher.

Storage-Systeme: Synology bleibt King


Bei den Storage-Systemen (NAS- und SAN-Speicherprodukten) hat sich auf den ersten sechs Plätzen nichts verändert. An der Spitze ist weiterhin die Synology DS218+, gefolgt von der Synology Disk Station DS918+ sowie den QNAP-Modellen TS-431P und TS-231P. Etwas Bewegung kommt erst mit dem HPE Modular Smart Array 2052 SAN auf Platz 7 (vorher Platz 11) ins Spiel. Einer der Key Selling Points des SAN-Speichers ist eine hervorragende Anwendungsbeschleunigung dank mehr als 200.000 IOPS (Input/Output Operations Per Second). Außerdem ist die Lösung ohne spezielle Vorkenntnisse einfach zu installieren, zu bedienen und zu warten. Hinzu kommt eine einfache Wiederherstellung dank virtualisierter Snapshot-Technologie. Damit eignet sich das modulare SAN Array gut für kleine und mittelständische Unternehmen. Einzig der HEK von über 6.345 Euro könnte die Freude darüber etwas trüben.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Ludwig-Erhard-Allee 20
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH, Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com, unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Dank umfangreicher Beschaffungstools und den digitalen Vertriebslösungen der ITscope B2B Suite können Systemhäuser alle geschäftsrelevanten Abläufe in Verkauf und Einkauf bequem und sicher in die Cloud auslagern.

Dies schließt ebenso den Beschaffungsprozess und die IT-Systeme der eigenen Businesskunden ein. So können für diese kundenindividuelle Einkaufswelten via ITscope ohne externes Shopsystem realisiert werden, inklusive elektronischer Weiterleitung der Bestellungen an die Distribution.

Über die leistungsstarke, flexible API lassen sich zudem Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln direkt in die eigene Warenwirtschaft importieren. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Mit einem einfachen Listing steht ihnen ein großes Netzwerk potentieller Neukunden ohne eigene Akquise zur Verfügung. Darüber hinaus bietet ITscope wertvolle Einblicke in Marktentwicklungen und Verkaufstrends des Channels.

22.04.2020|

Marktbarometer Q2/2020

Corona-Krise scheint überwunden, Apple auf dem Siegeszug und PC-Systeme im Sinkflug: ITscope Marktbarometer Q2/2020

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Coronakrise im IT-Markt scheint überwunden (CRN, 21.07.2020)

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Apple ist auf dem Siegeszug (IT-BUSINESS, 23.07.2020)

ITscope Marktbarometer Q2/2020: Coronakrise im IT-Markt scheint überwunden (funkschau, 24.07.2020)

ITscope Marktbarometer: Corona-Krise scheint überwunden (ChannelBiz, 27.07.2020)

De Corona crisis lijkt te worden overwonnen: ITscope Market Barometer Q2/2020 (ITchannelPRO, 05.08.2020)

De Corona crisis lijkt te worden overwonnen, Apple op de triomftocht en PC-systemen op de retour: ITscope Market Barometer Q2/2020 (ChannelConnect, 05.08.2020)

Einkauf von ITK-Hardware: Engpässe – erhöhte Nachfrage und gestörte Lieferketten (Beschaffung aktuell, 12.08.2020)

22.07.2020|Presseecho DE|

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme

Computer-Hardware: Preise fallen (ChannelBiz, 08.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise – ITscope-Marktbarometer: Desktop-PCs sind Ladenhüter (CRN, 09.07.2020)

Studie: Ladenhüter PC-Komplettsysteme (ChannelObserver, 13.07.2020)

Magazyny są pełne desktopów, ceny lecą w dół. Słaby popyt na komputery stacjonarne powoduje drenaż cen (CRN Polska, 13.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise: PC-Komplettsysteme entwickeln sich zum Ladenhüter (BusinessPartner PBS, 14.07.2020)

Volle Lager und fallende Preise: Ladenhüter PC-Komplettsysteme (IT-BUSINESS, 14.07.2020)

Volle Lager, sinkende Preise: PC-Komplettsysteme sind Ladenhüter (ChannelPartner, 14.07.2020)

09.07.2020|Presseecho DE|

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Steuerwahnsinn für Managed Service Provider: Welche Herausforderungen die kurzfristige Senkung mit sich bringt – und welche Lösungsansätze existieren

Umsatzsteuer: Steuerwahnsinn nicht nur für MSPs (CRN, 24.06.2020)

Kritik der ITK-Firmen: Lösungsvorschläge für die Mehrwertsteuerproblematik (IT-BUSINESS, 30.06.2020)

30.06.2020|Presseecho DE|

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!

ITscope oder cop? Diese Frage stellt sich zukünftig nicht mehr!

ITscope übernimmt cop (ChannelObserver, 19.05.2020)

19.05.2020|Presseecho DE|

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Entspannung in Sicht: Homeoffice-Bedarf während Corona-Krise wieder gedeckt – mit einer Ausnahme

Lagerbestände rund um Home-Office-IT: Noch keine Normalisierung (CRN, 11.05.2020)

Homeoffice-Bedarf wieder gedeckt (ChannelBiz, 11.05.2020)

#ITfightsCorona – Das Homeoffice kann wieder aufgerüstet werden (IT-BUSINESS, 13.05.2020)

Dystrybutorzy odbudowują zapasy (CRN Polska, 13.05.2020)

Analyse von ITscope: Home Office-Bedarf kann gedeckt werden (ChannelPartner, 14.05.2020)

Entspannung in Sicht: Lieferengpässe bei Home-Office-Equipment scheinen überwunden (BusinessPartner PBS, 27.05.2020)

13.05.2020|Presseecho DE|

eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

Success Story & Interview mit IT Südwestfalen – eCommerce ohne Shopsystem: Wie Systemhäuser in kurzer Zeit ihren Umsatz steigern und gleichzeitig die persönliche Betreuung intensivieren

eCommerce ohne Shopsystem (ChannelBiz, 28.04.2020)

Digitalen Vertrieb gestalten (ChannelBiz, 28.04.2020)

28.04.2020|Presseecho DE|

Marktbarometer Q1/2020

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe: ITscope Marktbarometer Q1/2020

ITscope Marktbarometer Q1/2020: Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe (CRN, 22.04.2020)

Flucht ins Homeoffice sorgt für Notebook-Engpässe (ChannelBiz, 22.04.2020)

Sprzęt poszukiwany w dystrybucji (CRN Polska, 22.04.2020)

ITscope Marktbarometer Q1/ 2020: Gestörte Lieferketten und ausverkaufte Notebooks (IT-BUSINESS, 24.04.2020)

 

28.04.2020|Presseecho DE|

Release Notes für Update 2020.39

Die Arbeit am Produktkopf geht weiter. Basierend auf dem gesammelten Feedback wurden einige Anpassungen vorgenommen.

Die neue Version des Kopfes kann nach wie vor im Testlabor aktiviert werden.

Plattform

  • Aufgrund des Feedbacks betreffend des neuen Produktkopfes haben wir einige Änderungen vorgenommen. Das Popup zum Preis beinhaltet nun die Aktion „Zum Warenkorb hinzufügen“ und das Hersteller-Datenblatt ist sofort erreichbar.
  • In der Produktauswahl von Exporten existiert ein neuer Filter, mit dem bestimmt werden kann, ob zur Preiskalkulation auch Bezugsquellen herangezogen werden, die nicht den Zustand „Neu“ haben.
  • In der Adressauswahl konnte es beim Suchen oder Wechseln der Firmen zu Fehlern kommen. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
23.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.38

Um eine bessere Nutzung der Produktseite zu gewährleisten, haben wir eine neue Version des Produktkopfes geschaffen. Diese lässt sich im Testlabor aktivieren, ist wesentlich übersichtlicher und passt sich besser an verschiedene Auflösungen an.

Außerdem haben wir einige Neuerungen für B2B Suite Betreiber. In der Portalkonfiguration können Nutzungsbedingungen hinterlegt, Kundenbudgets festgelegt und individuelle Produktreferenzen konfiguriert werden.

Plattform

  • Die neue Version des Produktkopfes ist verfügbar und kann im Testlabor aktiviert werden. Diese Version wurde visuell überarbeitet, passt sich besser an verschiedene Auflösungen an und wurde um eine detaillierte Preisübersicht erweitert.
  • Wir haben dem Kopfbereich von Produkten einen Button hinzugefügt, mit dem das Produktdatenblatt direkt als PDF heruntergeladen werden kann.
  • Beim Öffnen der Detailansicht für Einträge im Exporte-Bereich der Historie kam es zu Problemen. Dieser Fehler wurde behoben.

B2B Suite

  • B2B Suite Betreiber können Nutzungsbedingungen in verschiedenen Sprachen hinterlegen. Diese müssen von Kunden bei der Registrierung akzeptiert werden.
  • Die Preisstatus Preiskalkulation, Festpreis und Lagerbestand der B2B-Produktdateien können zeilenweise eingelesen und ausgewertet werden.
  • Portalbetreiber haben die Möglichkeit, ihren Kunden Budgets für einen Zeitraum zu vergeben. Hat ein Kunde sein Budget aufgebraucht, laufen zukünftige Bestellungen auf Sperre und der Betreiber wird per E-Mail informiert. Die jeweiligen Einstellungen befinden sich im Bereich „Kunden“ unter „Konto bei uns“.
  • In der Portalkonfiguration besteht die Möglichkeit, im Bereich Aussehen individuelle Produktreferenzen zu hinterlegen.
17.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.37

 

Um die Lesbarkeit der E-Mails zu verbessern, haben wir einige Änderungen betreffend der Preisdarstellung und der Formatierung vorgenommen.

Für B2B Betreiber haben wir die Möglichkeit geschaffen, Beziehungen zwischen Kundenfirmen festzulegen. Das ermöglicht es Kundenmitarbeitern mit der entsprechenden Berechtigung, sich mit mehreren Firmen in das Portal einzuloggen.

Plattform

  • Die Übersichtlichkeit der Bestellbestätigungs E-Mail wurde verbessert. Je nach Einstellung wird einheitlich der Netto- oder Brutto-Preis hervorgehoben. Außerdem wird nun einheitlich angegeben, ob der Preis Versandkosten enthält.
  • Die Formatierung der E-Mails wurde insgesamt verbessert, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten.

B2B Suite

  • Ein neuer Modus zum Hinterlegen von B2B Preislisten wurde hinzugefügt. Dieser ermöglicht es nur die in der Liste genannten Produkte zu listen. Alle weiteren Produkte des Lieferanten werden im Portal nicht angezeigt.
  • In der Kundenverwaltung innerhalb der Portalkonfiguration können Beziehungen zwischen Kundenfirmen festgelegt werden. Die Beziehung „Tochterfirma“ und „Verwandt“ ermöglicht dabei Nutzern mit dem Recht „Firma wechseln“ sich in diese Firmen einzuloggen. Die entsprechende Option ist für privilegierte Nutzer im Nutzer-Menü des jeweiligen Portals auffindbar.
09.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.36

Um die Ladezeit zu verbessern, wurde das Ladeverhalten der Produktseiten angepasst. Die Seite öffnet sich nun direkt, während die Inhaltsabschnitte wie beispielsweise die Bezugsquellen nachgelagert geladen werden.

Plattform

  • Das Laden von Produktseiten wurde grundlegend überarbeitet. Durch ein nachgelagertes Laden der einzelnen Inhaltsabschnitte ist ein wesentlich schnelleres Laden der Seite möglich.
  • Aus Performancegründen werden die Realtimeupdates nun gebündelt an die UI gesendet, statt wie bisher für jede Bezugsquelle einzeln.
  • Die Exporthistorie ist wieder einsehbar.
  • Es wurde ein Fehler behoben, der die Anzeige der ausgelassenen Lieferanten verhinderte.
  • In der Auflistung der Bestellungen innerhalb der globalen Suche wurde in manchen Fällen fälschlicherweise angezeigt, dass manche Positionen beim Distributor nicht mehr verfügbar seien. Dieses Problem wurde behoben.
  • Die Bestelllimit-Option „Nur auf Anfrage“ wurde entfernt, da diese jetzt über das Bestellrecht abgebildet wird.

B2B Suite

  • Auf der Portalübersicht kam es bei der Filterung nach eigenen Portalen zu Problemen. Die entsprechenden Fehler wurden behoben.
01.09.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.35

Dieses Update beinhaltet die Möglichkeit, Mitarbeiter spezifische Bestelllimits zu vergeben. Außerdem wurden Anpassungen in der Portalkonfiguration vorgenommen und einige Fehler behoben.

B2B Suite

  • Die Filterung nach eigenen Portalen auf der Portalübersicht funktioniert wieder korrekt.
  • Der Beschreibungstext im Lieferanten-Tab der Portalkonfiguration wurde zur besseren Verständlichkeit überarbeitet.
  • Um eine bessere Übersichtlichkeit in der Portalkonfiguration zu gewährleisten, wurde die Standardbreite des Kontextbereichs erhöht.
  • Beim Anlegen von neuen Nutzern über externe Systeme wurde bisher die Einstellung der Bestellberechtigung für neue Mitarbeiter nicht berücksichtigt. Dieses Problem wurde behoben.
  • Die Sortierung nach Relevanz bei Angabe von Suchbegriffen funktioniert in B2B-Portalen zuverlässiger.

Plattform

  • Die Bestelllimits im Firmenbereich sind jetzt für alle Mitarbeiter sichtbar, können aber lediglich von Administratoren editiert werden. Außerdem ist jetzt das Vergeben von Mitarbeiter-spezifischen Limits möglich.
  • Änderungen an den Benutzerrechten greifen sofort und nicht erst beim nächsten Log-In des Nutzers.
  • Das Feld „Letzte Bestellung um“ in den Bestellservices ist optional.
  • Änderungen in der Konfiguration des Menüs wurden teilweise nicht richtig gespeichert. Dieses Problem wurde behoben.
  • Wir haben sichergestellt, dass Angebots betreffende E-Mails nur versendet werden, sofern der Nutzer dies in den Einstellungen festgelegt hat.
  • Das Aussehen der Toggle-Switch wurde überarbeitet.

 

31.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.34

Die große Neuerung dieses Updates ist die Hinterlegung von Bestelllimits. Wir haben einen neuen Tab im Firmenbereich geschaffen, der es Firmenadmins ermöglicht, Bestelllimits zu hinterlegen. Mitarbeiter mit Limit müssen bei Bestellungen, die diesen Wert überschreiten, eine Freigabe anfordern.

Außerdem wurde die Performanz der Produktseite verbessert und im B2B Bereich zwei neue Status für die B2B Preislisten implementiert.

Plattform

  • Im Firmenbereich wurde ein neuer Bereich zur Verwaltung von Bestelllimits geschaffen. Hier können Firmenadministratoren für Mitarbeiter ein Limit hinterlegen. Bestellungen, deren Wert dieses Limit überschreiten, müssen von Mitarbeitern mit ausreichendem Limit freigegeben werden.
  • Die Ladegeschwindigkeit der Produktseite wurde verbessert.
  • Die Ausrichtung des Firmenlogos in der E-Mail Vorschau wurde korrigiert.

B2B Suite

  • Auch innerhalb der Portale können Bestelllimits hinterlegt werden. Sowohl Betreiber als auch Kundenmitarbeiter mit Adminrecht haben die Möglichkeit diese zu vergeben und zu verwalten.
  • Bei den Einstellungen für eigene B2B Preislisten lässt sich nun der Preisstatus „Preiszwang“ und „Überschreiben“ konfigurieren.

 

18.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.33

Dieser Release bietet B2B Suite Betreibern die Möglichkeit, Admin-Rechte an Kundenmitarbeiter zu vergeben. Diese Funktion befindet sich im Kunden-Tab der Portalkonfiguration.

Des Weiteren wurden einige Unstimmigkeiten bezüglich des Punchout-Vorgangs behoben.

B2B Suite

  • Portalbetreiber können Kundenmitarbeitern ein Admin-Recht vergeben. Dies gibt dem Mitarbeiter die Möglichkeit die Rechte der Kollegen zu verwalten, deren Kontaktdaten anzupassen und auf das Zugriffslog zuzugreifen.
  • Im Punchout-Dialog nach dem Klick „Zurück in Ihr System“ werden die Preise entsprechend der Einstellung im Portal inkl. USt oder exkl. USt angezeigt.
  • Die Option „Mehrere Lieferanten in einer Bestellung zusammenfassen“ wird in Punch-Out Portalen ignoriert. Auf dem Einkaufsboard wird lediglich die Aktion „Zurück in Ihr System angezeigt“, die Schaltfläche „Alle bestellen…“ ist nicht mehr sichtbar.
  • Der Punchout-Vorgang in ein B2B-Portal war nicht möglich, falls beim B2B-Betreiber eine nicht konfigurierte Punchout-Methode vorhanden war. Dieses Problem wurde behoben.

Plattform

  • Die Übersetzung der Zubehör-Gruppen auf der Produktseite wurde überarbeitet.
11.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.32

Dieses Update beinhaltet zwei Neuerungen bezüglich der B2B Produktdateien und eine Fehlerbehebung betreffend der REST API.

B2B Suite

  • Bei einer Produktdatei kann gewählt werden, dass nicht der Lagerbestand der eingelesenen Liste verwendet wird, sondern der Lagerbestand des normalerweise für das Produkt ausgewählten Vorlieferanten, selbst wenn dieser für den Portalkunden nicht sichtbar ist.
  • Durch das Ändern des Status einer B2B Produktdatei auf „Sortimentbestimmung“, kann diese zur reinen Sortimentbestimmung genutzt werden. In diesem Fall erscheinen für das Produkt die ausgewählten Vorlieferanten, so als ob es auf eine
    Produktliste gesetzt worden sei.

Plattform

  • Bei Bestellungen über die REST API kam es zur inkorrekten Darstellung von Liefer- und Rechnungsadressen. Dieser Fehler wurde behoben.
04.08.2020|Changelog DE|

Release Notes für Update 2020.31

Um das Verwalten und Wählen von Adressen zu erleichtern, haben wir erneut an der Adressauswahl gefeilt. Außerdem bieten die Angebote nun die Möglichkeit dem Empfänger Bruttopreise zu zeigen und bei Laufzeitverträgen den Steuersatz entsprechend an das Enddatum anzupassen.

Die Einrichtung von Produktdateien in der B2B Suite ist nun flexibler. So kann ein Preis als EK, VK oder „auf Anfrage“ deklariert werden und festgelegt werden ob die Datei lediglich den Preis stellt oder als zusätzliche Bezugsquelle verwendet wird.

Des Weiteren haben wir einige Fehler in den Bereichen Produktseite, Bezugsquellenliste und der Portalkonfiguration behoben.

Plattform

  • Auf Angeboten mit deutschen Steuersätzen ist es möglich, neben den aktuell gültigen Sätzen, auch die regulären 19 % auszuwählen. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass für Laufzeitverträge der Steuersatz angegeben werden kann, der am Ende des Vertrages gilt.
  • Die Darstellung der Adressauswahl wurde verbessert. Außerdem lassen sich Adressen nun einmalig editieren, ohne den Adressbucheintrag zu verändern.
  • Bei Angeboten kann festgelegt werden, ob dem Empfänger Bruttopreise angezeigt werden.
  • Das Versenden von Bestellungen per API an den Test Distributor ITscope Partner Test unterstützt wieder die Möglichkeit Bestellanwortdokumente automatisch zu generieren.
  • Für den BMEcat-Export kann eine Durchschnittszeit in Werktagen ausgewählt werden, die der Lieferant zur Lieferung der Artikel benötigt.
  • Für Positionen mit Staffelpreisen stimmen der auf dem Einkaufsboard unter „Vorbereitete Bestellungen“ angezeigte Preis mit dem Preis der ausgewählten Menge überein.
  • Die ausgewählte Menge im Detailbereich in der Produktsuche wird nun beim Wechsel auf ein anderes Produkt auf 1 zurückgesetzt.
  • Für Produkte des Herstellers D-Link besteht nun im Produktkopf die Möglichkeit, Projektpreise anzufragen.
  • Um eine besser Verständlichkeit zu gewährleisten, wurden einige der niederländischen Übersetzungen angepasst.

B2B Suite

  • In der Portalkonfiguration kann nun für jede Produktdatei festgelegt werden, ob der Preis als EK, VK oder „auf Anfrage“ interpretiert werden soll. Zusätzlich ist es möglich, zu entscheiden ob die Produktdatei allein den Preis stellt, oder ob es sich um eine zusätzliche Bezugsquelle zum Produkt handelt.
  • Die Portalregistrierung neuer Firmen funktioniert nun auch dann, wenn im Portal bisher keine Kunden angelegt wurden.
  • In Portalen mit nutzerspezifischen Adressen kam es zu Problemen bei der Bestellfreigabe. Diese wurden behoben.
  • Beim Ändern der Standard-Rechnungs- und Lieferadressen ihrer Kunden durch Portalbetreiber kam es wiederholt zu Fehlermeldungen. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
  • Der Status der Domaineinrichtung wird wieder korrekt angezeigt.
  • Bei Produkten mit Festpreisen konnte es in der Bezugsquellenliste zu Fehlern bei der Preisdarstellung kommen. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Die Darstellung des in B2B Produktdateien angegebenen Mehrwertsteuersatzes in den  Bezugsquellen wurde korrigiert.
30.07.2020|Changelog DE|

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