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ITscope Marktbarometer Q4/2021

Apple wird mit iPhone 13 zum Weihnachts”star”: ITscope Marktbarometer Q4 2021

Das ITscope Marktbarometer Q4/2021 ist da – mit den aktuellen Topsellern aus sieben Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope!

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Karlsruhe, 20.01.2022 – Apple ist der Renner unterm Weihnachtsbaum, die iPhone 13-Reihe startet voll durch und ein recht unbekanntes Gesicht taucht bei den Top-Plätzen der Notebooks auf. Intels neue Alder Lake-Prozessoren sowie Gigabytes neues Mainboard legen einen guten Start hin und das Surface Pro 7 muss die Tablet-Führung abgeben.

Traditionell ist das letzte, das Weihnachtsquartal eines Jahres, ein riesiger Erfolg für Apple – besonders in den Highflyer-Charts. Die im Spätsommer neu erschienenen Produkte sind jetzt so richtig auf dem Markt angekommen und auch als Geschenk zu Weihnachten sehr beliebt. Der Chip-Mangel, der nach wie vor die Wirtschaft prägt und laut einer von ITscope durchgeführten Umfrage voraussichtlich auch noch die nächsten Monate oder sogar Jahre anhalten wird, scheint zumindest Apple recht unbeeindruckt zu lassen. Der Hersteller mit dem Apfellogo startet in den Highflyer-Charts mit Vollgas durch und lässt der Konkurrenz kaum noch Platz: Gleich fünf der Top 10-Platzierungen gehen auf Apples Konto.

Und auch in den Kategorien läuft es gut für Apple, besonders bei den Smartphones – die iPhone 13-Reihe nimmt hier ordentlich an Fahrt auf und nähert sich der Spitze, die aktuell noch der Dauerbrenner iPhone SE innehat. „Auch in den vorhergehenden Jahren lief es für Apple speziell im vierten Quartal schon sehr gut. Doch der Erfolg, den das iPhone SE mit sich bringt, kombiniert mit den guten Aussichten des iPhone 13 und des neuen iPads, sind wirklich einzigartig in diesem Jahr”, beschreibt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei ITscope das aktuelle Marktbarometer. Denn auch bei den Tablets sieht es sehr gut aus, nur für Platz 1 reicht es dem neuen iPad nicht, hier ist Microsoft nach wie vor stärker – noch. Bei den Notebooks taucht mit Acer ein kaum gesehener Hersteller in den Top 10 auf und schnappt sich mit dem TravelMate Spin B3 den 2. Platz der Kategorie. Dauerbrenner P2419H von Dell hält den Spitzenplatz, daher sind keine großen News aus der Kategorie der Monitore zu vermelden. Spannend wird es aber bei den CPU: Intels neue Dreierriege performt dank der neuen Hybrid-Architektur Alder Lake richtig gut – muss AMD hier bald mit neuen Konkurrenten an der Spitze zu rechnen?

 

Aus dem Inhalt

 

Highflyer: Apple, der Star unterm Weihnachtsbaum

Fast schon traditionell ist das vierte Quartal des Jahres das erfolgreichste für Apple, denn unter dem Weihnachtsbaum sorgen Geräte mit dem Apfellogo stets für leuchtende Augen. An die Erfolge in 2019 und 2020 knüpft der kalifornische Hersteller auch in diesem Jahr wieder an und sichert sich fünf der Top 10-Platzierungen in den Highflyer-Charts. In diesem Ranking finden sich die aussichtsreichsten Neueinsteiger der unterschiedlichen Kategorien der ITscope-Plattform des aktuellen Quartals. Belegen in den Einzelkategorien bestimmte Produkte teils über mehrere Quartale oder sogar Jahre hinweg ihren Stammplatz, sind in den Highflyer-Charts nur neue Produkte vertreten.

So wie auch das neue 10.2-inch iPad: Mit dem Tablet, das seit Mitte September bei ITscope gelistet ist, schnappt sich Apple mit über 6.000 Klicks den 1. Platz der Highflyer-Charts. Das iPad hat in der 9. Generation nochmal gut zugelegt und verfügt nicht nur über ein hohes Arbeitstempo und sehr lange Akkulaufzeit, sondern hat im Vergleich zu seinem Vorgängermodell auch endlich einen ausreichend großen Speicher. Bei ITscope ist das iPad aktuell für rund 330 Euro im HEK (Händlereinkaufspreis) erhältlich.

Weiter geht’s mit Apple: Wie im letzten Marktbarometer bereits vermutet, startet die iPhone 13-Reihe voll durch und sichert sich mit der Pro-Variante mit 256 GB Speicher und in der Farbausführung Graphite Platz 2. Mehr als 2.200 Klicks gehen an den neuen Smartphone-Star, der im Test mit Bestwerten überzeugt: Performance, Display, Akkulaufzeit, Kamera – alles top. Verdient landet das iPhone 13 Pro damit auch innerhalb der Kategorie auf einem starken 3. Platz.

Auch den 4. Platz belegt der Hersteller mit dem angebissenen Apfel – und zwar mit den AirPods Pro. Die In-Ear-Kopfhörer begeistern mit klarem Klang, sauberer Wiedergabe und einer erstklassigen Noise Cancelling-Funktion, die sogar Over-Ears übertrifft. Einzig für die Akkulaufzeit gibts Abzug: diese ist mit nicht einmal 6 Stunden im Vergleich eher durchschnittlich. Für knapp 200 Euro im HEK sind die AirPods Pro bei ITscope erhältlich.

Platz 6 geht an Lenovo mit dem PC-System ThinkCentre M70q Gen 2 11MY – ein potenzieller Kandidat für die Spitze der Komplettsysteme? Aktuell liegt dort das ThinkCentre M70q 11DT vorne, doch das M70q Gen 2 11 MY holt ordentlich auf und sichert sich mit über 1.200 Klicks gleich auch noch den 6. Platz in der Kategorie. Der kompakte Desktop-PC ist kaum größer als ein Taschenbuch und findet so auch auf dem kleinsten Schreibtisch seinen Platz. Gleichzeitig bietet er eine für alltägliche Aufgaben absolut ausreichende Leistung und lässt sich flexibel erweitern, falls doch eine höhere Performance benötigt wird.

Auf Platz 7 landet mit der Apple Watch Series 7 auch ein absoluter ITK-Favorit unter dem Weihnachtsbaum: Komfortable Bedienung, ein um fast 20 Prozent größeres Display im Vergleich zur Series 6 und ein hoher Tragekomfort zeichnen die Watch aus. Auch Siri und Apple Pay sind damit nutzbar, allerdings fehlen WhatsApp und TikTok im App Store für die Uhr. Ein – zumindest für Android-User – weiterer Minuspunkt: Nach wie vor kann die Apple Watch nur zusammen mit einem iPhone genutzt werden.

 

Sehen Sie hier die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential – unsere Highflyer:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1Apple 10.2-inch iPad WIFI, 10,2″, 64GB, GrauMK2K3FD/A2021-09-166037
# 2Apple iPhone 13 Pro, 256GB, GraphiteMLVE3ZD/A2021-09-152242
# 3Microsoft Windows 2022 Standard Server, 16CoreP73-083302021-08-141725
# 4Apple AirPods ProMLWK3ZM/A2021-10-201676
# 5Microsoft Office Home and Business 2021T5D-035262021-09-021565
# 6Lenovo ThinkCentre M70q, i5, 8GB, 256GB11MY002WGE2021-09-081205
# 7Apple Watch Series 7 (GPS), 45mm, MidnightMKN53FD/A2021-10-051172
# 8Lenovo ThinkPad Universal Thunderbolt 4 Dock40B00135EU2021-07-061150
# 9Apple MacBook Pro, 14,2″, Apple M1, 16GB, 1TBMKGQ3D/A2021-10-20997
# 10PNY NVIDIA RTX A2000, 6GB GDDR6VCNRTXA2000-PB2021-08-19992
# 11Gigabyte Z690 DU, LGA1700, ATXZ690 U2021-10-29800
# 12Kingston FURY Beast 16GB DDR5, 4800MHzKF548C38BB-162021-10-27741
# 13Intel Core i9-12900K, 16C, 24T, 2.4-5.1GHz, 14MB+30MBBX8071512900K2021-08-21716
# 14Microsoft Surface Slim Pen 2, BT5.08WX-000022021-09-24563
# 15Iiyama ProLite XUB2493HS-B4, 24″, FHDXUB2493HS-B42021-09-07524
# 16Samsung QM55R-A, 55″, 4K UHDLH55QMRABGCXEN2021-06-27426
# 17Nintendo Switch OLED100074542021-07-09418
# 18Oculus Quest 2899-00184-022021-07-31347
# 19Microsoft Surface Pro Signature Keyboard8XB-000452021-09-24327
# 20IPC-Computer 25,4Wh Akku, HP Compatible933321-8552021-10-25237
# 21Epson EcoTank ET-2820, 1440dpi, A4, A5, A6C11CJ664042021-07-29188
# 22Apple USB-C to Lightning CableMM0A3ZM/A2021-10-20184
# 23Crucial MX500, 4TB SSDCT4000MX500SSD12021-09-14154
# 24Poly Studio E702200-87090-0012021-07-04135
# 25Samsung EVO Plus 128GBMB-MC128KA/EU2021-09-08122
# 26Ricoh M C240FW4084302021-11-08120
# 27Fujitsu ScanSnap i X1300PA03805-B0012021-10-15120
# 28Synology Rack-Schienen-KitRKS-022021-10-22115
# 29Konica Minolta TN514M, MagentaA9E83502021-09-27108
# 30AVM FRITZ! Repeater 1200 AX200029742021-12-07101

 

TFTs: Keine Veränderung in Sicht

Bei den TFTs bleibt alles beim Alten und somit wieder ein weiteres Quartal an der Monitor-Spitze für Dells P2419H, der auch angesichts der Klickzahlen absolut nicht nachlassen will: knapp 9.700 Klicks gehen auf das Konto des TFT-Dauerbrenners.

Mit sechs Platzierungen in der Top 10, davon auch Platz 2 mit dem P2422H und fast 6.000 Klicks sowie Platz 3 mit dem P2719H und 3.560 Klicks, hat Dell auch insgesamt die Nase vorn. Neueinsteiger oder besonders schnelle Aufsteiger findet man bei den Monitoren aktuell kaum.

 

Smartphones: iPhone 13-Reihe startet durch

Mit wahnsinnig vielen 21.117 Klicks geht der 1. Platz erneut an das iPhone SE, das damit nun ein Jahr in Folge die Smartphone-Nummer 1 ist. Der bisherige Platz 2, das iPhone 12, fällt zwei Plätze nach hinten, denn zwei neuere Modelle drängen in die Top 10: Das Galaxy A52s auf Platz 2 ist das 5G-Update von Samsungs Bestseller A52 mit schnellem Arbeitstempo, guter Kamera und nach wie vor einem edlen, matten Kunststoffgehäuse.

Von 128 direkt auf Platz 3 landet der Senkrechtstarter iPhone 13 Pro: Das erst seit September 2021 gelistete Smartphone kann nicht nur in der Kategorie, sondern auch in den Highflyer-Charts als top Neueinsteiger der iPhone-Familie auf voller Linie überzeugen. Doch auch andere Modelle der 13-Reihe sind in den Charts vertreten, wie das iPhone 13 Pro Max auf Platz 6, das iPhone 13 auf Platz 7 und das iPhone 13 mini auf Platz 18.

Auf Platz 17 ist sogar ein ganz neuer Kandidat zu finden – das Google Pixel 6. Im Test überzeugt es mit starker Grafikleistung, hochwertigem und gleichzeitig sehr robustem Design sowie einer wirklich guten Kamera. Als erstes Google-Smartphone wurde im Pixel 6 der Google-Tensor verbaut: Ein System-on-a-Chip (SoC), welcher neue Features basierend auf Maschinellem Lernen ermöglicht. Dazu zählen beispielsweise eine besonders präzise automatische Spracherkennung oder eine Live-Übersetzungsfunktion in Chat-Apps.

 

Tablets: Ablöse für das Surface Pro 7

Ein neuer Platz 1 bei den Tablets: Nach über einem Jahr muss das Microsoft Surface Pro 7 seinem Nachfolger, dem Surface Pro 7+, mit 7.337 Klicks den Vortritt lassen. Das Pro 7+ kommt sowohl als Tablet sowie mit der passenden Tastatur auch als Convertible-PC zum Einsatz, ist hochwertig verarbeitet und mit einem brillanten, hellen Display ausgestattet. Mit rund 1.185 Euro im HEK zählt es absolut zu den High End-Tablets – wer es also ohnehin eher als PC nutzen möchte, ist mit einem leistungsstarken Notebook besser bedient und kommt wahrscheinlich auch noch günstiger weg.

In den Top 10 liegt aber tatsächlich Samsung mit vier Plätzen vorne – doch der Abstand ist nur sehr gering, die Konkurrenz von Microsoft und Apple ist mit jeweils drei Plätzen dicht auf den Fersen. So auch das neueste iPad-Modell in 10.2-inch, das nicht nur in den Highflyer-Charts ordentlich absahnt, sondern auch im Kategorien-Ranking bis fast an die Spitze springt – von Platz 105 direkt auf die 2.

Einen Neueinsteiger gibt’s ebenfalls, nämlich das Microsoft Surface Go 3 auf Platz 36. Besonders positiv bewertet werden beim Go 3 das Full HD-Display sowie die sehr gute Akkulaufzeit. Allerdings gibt es ansonsten kaum nennenswerte Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger – bis auf die neue CPU: Hierbei hat Microsoft auf den Intel Core i3-10100Y zurückgegriffen, eine Zweikern-CPU mit Amber Lake-Architektur, die eine Basis-Taktfrequenz von 1.300 MHz bietet und im Turbo-Boost kurzzeitig auf 3.900 MHz beschleunigen kann. Für alltägliche Office-Arbeiten ist diese Performance perfekt, bei aufwendigen Bild- oder Videobearbeitungen kommt das Surface Go 3 allerdings ans Limit. Aktuell ist das Tablet für rund 610 Euro im HEK bei ITscope zu haben.

 

Notebooks: Acer crasht die Notebook-Top 10

Endlich wieder Nummer 1: Mit dem ThinkPad E15 20RE hat sich Lenovo mit 6.277 Klicks die Führung zurück erkämpft. Und auch sonst sieht es gut aus, denn noch drei weitere Plätze der Notebook Top 10 fallen dem chinesischen Hersteller zu. Dell hingegen, der noch im Vorquartal Platz 1 inne hatte, sucht man in der Top 10 vergeblich.

Auf Platz 2 findet sich in unseren Notebook-Charts ein Hersteller, der in den Top 10 bisher kaum vertreten war. Mit dem TravelMate Spin B3 und 4.870 Klicks sichert sich Acer eine Top-Platzierung: Laut Hersteller wurde der TravelMate Spin B3 speziell für Schülerinnen und Schüler und entsprechend für die Anforderungen im Schulalltag konzipiert. Dank Flip-Design kann der Convertible-PC in vier Nutzungsmodi (Klapp-, Anzeige, Zelt- und Tablet-Modus) verwendet werden, was ihn besonders flexibel macht. Das 11,6 Zoll Full HD-Display ist gut ausgeleuchtet und der TravelMate Spin B3 bietet außerdem eine Touch-Funktion, zwei Kameras sowie einen passenden Pen. Einzig die Leistung lässt zu wünschen übrig, bei einem sehr günstigen Preis von knapp 320 Euro im HEK sollte man hier aber nicht meckern.

 

PC-Komplettsysteme: Lenovos ThinkCentre M70q 11DT bewährt sich

Mit über 25.000 Klicks auf die Top 10-Produkte kann sich die Kategorie der Komplettsysteme im Weihnachtsquartal über ein wirklich gutes Ergebnis freuen – auch, wenn sie als Geschenk eher selten zum Einsatz kommen. Und fast 10.000 davon fallen dem Lenovo ThinkCentre M70q 11DT auf Platz 1 zu, das die Platzierung erneut verteidigen kann. Auch generell läuft es für Lenovo extrem gut, fünf der Top 10-Platzierungen gehen auf das Konto des chinesischen Herstellers.

Mit dem ThinkCentre M70q Gen 2 11MY schafft es auch ein ganz neuer Vertreter der ThinkCentre-Familie nach vorne – von Platz 780 direkt auf die 6 und mit diesem beeindruckenden Ergebnis auch direkt in unsere Highflyer-Charts.

Auch Dell gelingt mit dem OptiPlex 3080 Micro ein großer Sprung von 170 auf den 3. Platz. Der texanische Hersteller war in der Vergangenheit eher weniger im Ranking der PC-Komplettsysteme vertreten, mit dem OptiPlex 3080 könnte sich das verändern – auf Platz 9 ist der OptiPlex 3080 in einer etwas anderen Ausführung nochmal mit dabei.

 

Mainboards: Gigabytes Neulinge auf Erfolgskurs

Von 0 direkt auf Platz 2 geht’s für das Z690 UD Intel Mainboard: Gigabytes neues Mainboard, das erst seit Ende Oktober bei ITscope gelistet ist, schafft direkt diesen unglaublich guten Einstieg und landet auch in den Highflyer-Charts auf Platz 11 – leider reicht es hier nicht für weiter vorne, “nur” 800 Klicks sind im Vergleich mit den Tablets, Smartphones und Notebooks doch eher eine kleinere Nummer. Große Sprünge gibt es auch auf dem ersten Platz, hier landet von Platz 40 das MPG X570 GAMING PRO CARBON von MSI.

Und auch der 4. Platz hat eine weite Strecke hinter sich: War es im Vorquartal noch Rang 245, schnappt sich das H410M S2H V3 von Gigabyte jetzt diese erstklassige Platzierung, womit gleich drei der Top 10-Platzierungen an den taiwanischen Hersteller gehen.

 

Prozessoren: Haben Intels Alder Lake-CPU Aussicht auf den großen Erfolg?

Nach wie vor sind Intel und AMD mit jeweils fünf Plätzen in den Top 10 gleich auf – doch AMD stellt weiterhin Platz 1 und 2: Der erste geht an den Ryzen 7 5800X und der zweite an den Ryzen 5 5600X.

Gut läuft es auch für den Intel Core i9-12900K auf Platz 12 und den Intel Core i7-12700K auf Platz 14, die beide seit Listing im August 2021 sehr gut eingestiegen sind. Bei beiden sowie auch dem dritten im Bunde, dem i5-12600K auf Platz 34, handelt es sich um Gaming-Prozessoren basierend auf Intels neuer Hybrid-Architektur Alder Lake. Bisher setzte Intel bei seinen Prozessoren auf homogenes Design, mit Alder Lake kommt nun der Wechsel auf ein heterogenes Design, welches als Hybrid-Technik bezeichnet wird. Neu ist der Ansatz allerdings nicht, im Smartphone-Segment wird er als Big/Little-Implementierung schon seit Jahren eingesetzt.
Doch warum der Wechsel? Beim heterogenen Design kommt es auf das Verhältnis der PPA-Faktoren (Performance, Power, Area) an: Diese bestimmen, wie viel Fläche und Energie für bestimmte Geschwindigkeiten und Fertigungskosten zur Verfügung stehen. Mit dem Ziel möglichst geringer Produktionskosten strebt Intel an, CPUs auf 150 mm² bis 200 mm² zu begrenzen. Um möglichst viel Leistung unterzubringen, kommt die Alder Lake-Architektur ins Spiel: Statt wie bei den Smartphones von Big/Little- spricht Intel von Performance/Efficient-Cores, kurz P- und E-Cores. Die P-Kerne basieren auf der Golden Cove-Architektur, unterstützen Hyperthreading (SMT) und sollen pro Takt 19 Prozent schneller sein als die Cypress Cove-Architektur in Rocket Lake. Die E-Kerne wiederum basieren auf Gracemont-Architektur, die eine IPC ähnlich der Skylake-Implementierung aufweisen.

Für Intel ist Alder Lake der Beginn eines neuen CPU-Zeitalters, denn neben der neuen Hybrid-Architektur werden die Prozessoren erstmals mit Intel 7 (einst 10 nm Enhanced Super Fin alias 10+++ nm) gefertigt. Außerdem unterstützt Alder Lake den neuen DDR5-Speicherstandard und als erster Desktop-Chip auch PCIe Gen5. Alle drei CPU der Reihe arbeiten mit 10 nm-Technologie, der i5-12600K verfügt über 6 P- und 4 E-Cores, der i7-12700K über 8 P- und 4 E-Cores und der i9-12900K sogar über 8 P- und 8 E-Cores. Alle drei bieten außerdem eine integrierte Grafikeinheit, basierend auf der Intel Iris XE-Architektur.

Aber nicht nur für Spiele, sondern auch zum Arbeiten sind die drei Neuen sehr gut geeignet und stehen hinsichtlich ihrer Effizienz deutlich besser da als ihre Vorgänger. Besonders der i7-12700K bietet dabei ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis für rund 380 Euro im HEK, für den i9-12900K muss man mit 560 Euro nochmal etwas tiefer in die Tasche greifen.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

19.01.2022|

Sicherheitspatches wegen Java-Bibliothek Log4j eingespielt

Wie Sie wahrscheinlich bereits aus den Medien erfahren haben, wurde letztes Wochenende eine Sicherheitslücke in der Logging-Bibliothek Log4j bekannt. Diese betraf auch einige unserer Java-basierten Systeme, zum Beispiel die Webplattform ITscope.com und die B2B-Portale.

Die aktuell herrschenden Bedenken zu dieser Sicherheitslücke nehmen wir ernst und haben deshalb von Montag, den 13.12. an bis zum 15.12.2021 die betroffenen Services aktualisiert, indem wir entweder Log4j komplett entfernt haben oder auf die aktuell empfohlene Version 2.16.0 aktualisiert haben. Der überwiegende Teil der Services verwendete Log4j jedoch nicht aktiv zum Logging bzw. ist nur intern zu erreichen, so dass die Angriffsfläche gering war.

Mehr zum Vorfall erfahren Sie unter https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Informationen-und-Empfehlungen/Empfehlungen-nach-Angriffszielen/Webanwendungen/log4j/log4j_node.html

Sollten Sie weitere Rückfragen zum Thema haben, melden Sie sich gerne unter support@itscope.de bei uns.

 

16.12.2021|

Neues Storefront für ITscope Portale

Ihre ITscope Portale der B2B Suite und XaaS-Lösung können Sie ab sofort auf einer neuen Oberfläche erleben: Als Portalbetreiber können Sie für ausgewählte Portale das neue Storefront freischalten und im Parallelbetrieb zu Ihrem bisherigen Storefront testen. Somit erhalten Sie die Möglichkeit, das neue ITscope Storefront kennenzulernen und es direkt auch Ihren Kunden in einem ersten Teaser vorzustellen.

Das neue Storefront bietet Ihnen vielfältige Vorteile, wie zum Beispiel

  • modernes, responsive Design für mobile Anwendungen wie Tablets oder Handys
  • ein ganz neues Einkaufserlebnis
  • Funktionsumfang für den Einkauf bereits umgesetzt
  • vielseitige Individualisierungsmöglichkeiten

Mit dem neuen Storefront läuten wir die Generation 2.0 der ITscope Portale ein: Mit einem ganz neuen Einkaufserlebnis können Sie Ihre Kunden mit einer State of the Art-eCommerce-Oberfläche begeistern und langfristig zur Nutzung motivieren.

Das neue Storefront kann ab sofort getestet werden und bietet bereits folgenden Funktionsumfang für Ihre Portale: Kunden können sich registriereneinloggen, Produkte suchen, Produkte zum Warenkorb hinzufügen und natürlich bestellen. Am Beschaffungsworkflow auf der ITscope Plattform ändert sich nichts, dieser kann wie bisher bekannt durchgeführt werden. In Zukunft soll das Storefront die neue Oberfläche der ITscope-Portale werden. Dabei soll das Storefront nach vollständiger Implementierung eine API-Anbindung erhalten, mit welcher Ihren Individualisierungsmöglichkeiten keine Grenzen mehr gesetzt sind.

Derzeit entwickeln wir das neue Storefront speziell für unseren Managed Service-Ansatz im Bereich XaaS und möchten es hier künftig als erstes zur Verfügung stellen.

 

Das neue Storefront im Vergleich


Produkt-Seite: Wischen Sie nach links, um das neue Storefront im Vergleich zum bisherigen zu sehen

 


Checkout: Wischen Sie nach links, um das neue Storefront im Vergleich zum bisherigen zu sehen

 


Responsive Design: Ansicht des neuen Storefronts auf dem Tablet

 

Jeremia Klaiber
Junior Product Manager

1-on-1 vereinbaren

+49 721 627376-35
jkl@itscope.com

 

29.11.2021|

Initiative Impulse: Exportfunktion

 

Unsere Wissensinitiative Impulse geht in die zweite Runde: In Form von kurzen Video-Tutorials zeigen wir Ihnen schnell und verständlich nützliche Features der ITscope-Plattform und wie Sie damit Ihr Business aufs nächste Level bringen.

In den ersten Tutorials haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie Lieferantenkonten einrichten, Ihre Warenkörbe optimieren und Bestellungen auslösen. In diesem Teil erfahren Sie nun, welche vielfältigen Einsatzmöglichkeiten Ihnen die Exportfunktion bietet und wie Sie diese optimal nutzen.

Die Exportfunktion ermöglicht es Ihnen, Artikel-Stammdaten, wie Preislisten, Artikelbezeichnungen oder EAN, aus der ITscope-Plattform zu exportieren und zu nutzen, beispielsweise zur Befüllung Ihrer Warenwirtschaft. In Zusammenarbeit mit CNET und Icecat bieten wir Ihnen außerdem Premium-Content zur Ergänzung Ihres Online-Shops an. Dazu gehören ausführliche Produktbeschreibungen, Marketingtexte und hochauflösende Bilder, die ebenfalls exportiert werden können.
Die Exportfunktion ist ab der ITscope Integration verfügbar.

 

Mehr Informationen und allgemeine Hinweise erfahren Sie in diesem und den folgenden Videos.

 

Exporte anlegen

Über die ITscope Plattform können Sie Exporte anlegen und verwalten. In der Exportverwaltung sind alle Exporte der eigenen Firma aufgeführt.

 

Exportdefinition

Eine Exportdefinition legt fest, welche Produkte in welchem Format exportiert werden sollen.

 

Produktauswahl und Datenformat

Die Produktauswahl bestimmt, wie die zu exportierenden Produkte aus der Gesamtmenge aller Produkte ermittelt werden. Im Detailbereich der Exportdefinition kann eine bestehende Produktauswahl gewählt, eine zugewiesene editiert, eine neue angelegt oder eine bestehende Zuweisung entfernt werden.

 

Exportieren

Derzeit haben Sie drei Möglichkeiten, Ihren Export zu starten: per Download-Button direkt auf der Plattform, die API im Browser via URL aufrufen oder den Export automatisiert per API-Aufruf anzustoßen.

 

Mehr zum Thema erfahren Sie außerdem hier.

 

Produktauswahl editieren

Mit der Produktauswahl definieren Sie Regeln zur Ermittlung der zu exportierenden Produkte, unter anderem durch die Lieferanten-, Hersteller- und Produktgruppenauswahl.

 

Mehr zur Produktauswahl erfahren Sie hier.

 

Sie haben weitere Fragen? In unserem ITscope Guide finden Sie die passende Antwort. Gerne hilft Ihnen auch unser Support unter support@itscope.de persönlich weiter.

29.11.2021|

Chip-Mangel in der ITK-Branche: Das sagt der Channel

Karlsruhe, 23.11.2021 – Kaum eine Branche, die auch nur im Ansatz mit Elektronik zu tun hat, bleibt aktuell von der Mikrochip-Krise verschont, denn in nahezu jedem elektronischen Gerät sind die essentiellen Kleinteile verbaut. Man könnte vielleicht vermuten, dass der ITK-Channel, der quasi „an der Quelle” sitzt, nicht ganz so stark von den aktuellen Engpässen betroffen ist – doch dem ist ganz und gar nicht so.

Schon vor einigen Monaten zeigten Analysen der ITscope-Plattform, dass der Chip-Mangel den Channel alles andere als unberührt lässt. Diesmal wollten wir es aber genau wissen: Im Rahmen einer Umfrage haben wir herausgefunden, wie sich der Chip-Mangel darstellt und vor welchen Herausforderungen der Channel steht.

70 Systemhäuser, Reseller, Distributoren, Hersteller und Managed Service Provider haben an der Umfrage teilgenommen. Bei der Frage, ob der Chip-Mangel den Channel beeinträchtigt, sind die Teilnehmenden sich sehr einig: 86% sehen den Channel stark beeinträchtigt.

 

In Bezug auf das eigene Geschäft geben darüber hinaus mehr als 60% der Teilnehmenden eine starke Beeinträchtigung an. Nahezu alle Teilnehmenden, die eine Beeinträchtigung wahrnehmen, sehen den Vertrieb als den am stärksten betroffenen Fachbereich wahr. An zweiter Stelle (Mehrfachnennungen waren möglich) folgt mit rund 80% der Einkauf.

 

Lange Lieferzeiten bei kaum verfügbaren Waren

Wenig überraschend fallen demnach auch die Antworten auf die Frage aus, wie sich der Chip-Mangel bemerkbar macht. Lange Lieferzeiten und sehr begrenzte bis überhaupt keine Warenverfügbarkeit sind das Hauptproblem der Situation. Aufträge können nicht erfüllt werden und bei steigenden Einkaufspreisen sind die Verkaufszahlen rückläufig.

Ganz abgesehen von der Kundenzufriedenheit, die bei allem Verständnis natürlich extrem leidet: Laut unserer Umfrage sind die Reaktionen der jeweiligen Endkunden teilweise noch gelassen, doch zunehmend wächst die Ungeduld und Frustration. Systemhäuser müssen Projekte verschieben, weil sie keine Zusage über Stückzahl oder Liefertermin seitens der Hersteller bekommen – und das drückt nicht nur massiv auf den Umsatz, sondern auch auf die Laune der Kunden. Diese wiederum weichen auf alternative Produkte aus, stornieren nicht lieferbare Bestellungen oder treten direkt ganz aus dem Vertrag zurück und versuchen bei anderen Anbietern ihr Glück. „Zufrieden sind unsere Kunden mit der jetzigen Situation natürlich nicht, das ist ganz klar. Aber trotz allem ist Verständnis da, dass aktuell wirklich nichts verfügbar ist und wir die Ware auch nicht einfach hervorzaubern können”, beschreibt Dennis Weimer von der You Logic AG die Situation.

 

Hamsterkäufe, refurbished Ware – und nicht zuletzt Kommunikation

Mit ganz unterschiedlichen Maßnahmen versucht der Channel derzeit, dem Chip-Mangel zumindest etwas entgegenzuwirken beziehungsweise entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Es wird auf Vorrat gekauft, sofern Produkte vorhanden sind (und dafür gerne auch mehr bezahlt) und auf alternative oder generalüberholte Produkte oder gleich ganz neue Lieferquellen ausgewichen. Doch auch der Markt für wiederaufbereitete Produkte steht momentan unter extremem Druck, erklärt Sebastian Wundrack von der Cybertrading GmbH, ein internationales IT-Hardware Handelsunternehmen mit Fokus auf IT-Remarketing: „Speziell große Anbieter schwenken gerade auf refurbished Hardware um, kaufen Restbestände auf und gleichzeitig bleiben Produkte, die unter normalen Umständen aussortiert und dem Refurbished-Markt zugeführt werden würden, weiter in Benutzung. Es kommen weniger „neue” Gebrauchtwaren nach und der Markt für generalüberholte Produkte leert sich mehr und mehr.” 

Viele Systemhäuser nutzen in der aktuellen Zeit auch ITscope verstärkt, um sich einen Überblick zu alternativen Produkten und Lieferquellen zu verschaffen und Artikel aus dem Refurbished-Segment von der Plattform zu beziehen. Kommunikation mit den Kunden ist laut den Teilnehmenden für eine funktionierende Geschäftsbeziehung ebenfalls enorm wichtig – insbesondere in Krisenzeiten: „Reden, mehr kann man nicht machen. Müssen ja alle hinnehmen,” wird es treffend in der Umfrage beschrieben. 

 

Lieferschwierigkeiten überall

 

99% der Befragten geben an, aktuell aufgrund der Chip-Knappheit von Lieferschwierigkeiten konfrontiert zu sein. Bei vielen gilt das für das gesamte Portfolio, auf Produktebene sind Notebooks, Monitore, Drucker, PC-Systeme, Server, CPUs und Grafikkarten besonders stark betroffen. 

„In so gut wie allen Bereichen herrschen drastische Lieferschwierigkeiten. Auch ich habe mit extremen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen und sehe kleinere Mitbewerber langsam wegbrechen, pleitegehen. Wenn ich aber doch etwas bekomme, gibt es zumindest keine Diskussionen wegen des Preises – innerhalb kürzester Zeit finde ich auch für höherpreisige Produkte dankbare Abnehmer”, sagt Matthias Hof von der HOF Electronic Service GmbH.

Wenig rosig sieht demnach auch der Blick in die Zukunft aus: Die Mehrheit vermutet, dass der Chip-Mangel noch bis mindestens Mitte oder Ende 2022 andauern wird, ein Drittel geht sogar davon aus, dass die Krise den Channel noch bis ins Jahr 2023 beschäftigen wird. 

 

Insgesamt sieht auch das erwartete Szenario für die nächsten Monate eher düster aus: „Für viele Systemhäuser, VARs und Distributoren sind Hardware-Projekte ein wichtiges Standbein. Den fehlenden oder verzögerten Umsatz beziehungsweise Gewinn zu kompensieren wird nicht leicht”, so ein Umfrage-Teilnehmer. Aber es sind auch optimistische Stimmen dabei: „Alle haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen, wir sehen positiv in die Zukunft!”


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Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
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Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

23.11.2021|

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23.11.2021|

ITscope Marktbarometer Q3/2021

Neue Grafikkarten von MSI legen Raketenstarts hin: ITscope Marktbarometer Q3/2021

Das ITscope Marktbarometer Q3/2021 ist da – mit den aktuellen Topsellern aus sieben Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com!

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Karlsruhe, 21.10.2021 – Grafikkarten von MSI sind die neuen Sterne am ITK-Himmel, Dells neuer TFT P2422H gefällt und bei den Smartphones stehen alle Zeichen auf Veränderung. Die neuen APUs von AMD starten gut in die Charts, Lenovo macht Dell wieder die Notebook-Führung streitig und das ThinkCentre M720q 10T7 muss nach sieben Quartalen endgültig das Feld räumen.

Man könnte ganz vorsichtig wieder von Normalität sprechen: Noch immer beschäftigt COVID-19 das weltweite Geschehen, doch mehr und mehr kehrt der Alltag zurück – auch in den Büros. Laut einer Umfrage des ifo Instituts suchen Menschen wieder häufiger den persönlichen Kontakt: Im Juli fiel der Anteil der Beschäftigten, die zumindest teilweise im Homeoffice arbeiten, von 28,4 im Juni auf 25,5 Prozent. Auch das aktuelle Marktbarometer zeigt diese Entwicklung: Es ist keine nennenswerte Veränderung hinsichtlich der Nachfrage nach Homeoffice-Equipment zu erkennen. Die Peaks des letzten Jahres bei Notebooks, Headsets und Co. scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören. 

Weiterhin prägt jedoch der Chip-Mangel die wirtschaftliche Lage, den ITK-Channel scheint die Krise zumindest aktuell jedoch zu verschonen. Lieferengpässe sind auf der ITscope-Plattform glücklicherweise eher die Ausnahme, lediglich im Bereich der Grafikkarten kommt es zu einigen Verzögerungen. Oder ist das nur die Ruhe vor dem Sturm? Laut einer aktuellen Studie des IT-Marktforschungsunternehmens CONTEXT sind die Bestände von Notebooks, Desktop-PCs, Monitoren und Druckern nahezu aufgebraucht. Derzeit scheint alles, was einen Chip enthält, von Engpässen betroffen zu sein und den Handel plagen wachsende Sorgen, wie Kunden im vierten Quartal versorgt werden können, so CONTEXT.

Gleichwohl sieht es für Grafikkarten in diesem Quartal wirklich sehr gut aus: In der Kategorie überzeugt MSI mit seinen neuen Modellen auf voller Linie und auch in unseren Highflyer-Charts liegt erneut eine Grafikkarte auf den Top-Plätzen – die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X. Auch Apple punktet bei den Highflyern, allerdings nicht mit den “üblichen Verdächtigen”, sondern mit dem Apple TV 4K, dem Magic Keyboard und dem offensichtlich weiterhin sehr beliebten AirTag, das sich bereits im Vorquartal eine Platzierung in den Charts sicherte.

In den Einzelkategorien muss ein weiterer Dauerbrenner der ITscope Plattform den Spitzenplatz abgeben: Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 kann sich nach sieben Quartalen in Folge nicht mehr vorne halten – Nachfolgemodelle der ThinkCentre-Reihe übernehmen dafür gerne die Führung in der Kategorie der Komplettsysteme. Anders bei den TFTs: Dell verteidigt weiterhin die Pole Position mit dem P2419H und auch bei den Smartphones und Tablets bleibt der erste Platz wie gehabt. 


Aus dem Inhalt

 

Highflyer: Die Rising Stars von Dell, MSI und Lenovo

Ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich diesmal Dell und MSI – und mit nur ein paar Klicks Vorsprung geht unser Platz 1 der Highflyer-Charts diesmal an den P2422H von Dell. Monitore der P-Serie zeichnen sich durch ein praktisches Design mit ergonomisch verstellbarem Ständer und leicht zugänglichen Anschlüssen aus. Der P2422H verfügt über ein 23,8 Zoll großes Full HD IPS-Panel sowie einen besonders schmalen Rand, der bündig mit dem Bildschirm abschließt. Die integrierte ComfortView Plus-Technologie sorgt für eine deutliche Reduzierung der blauen Lichtanteile um die Augen zu schonen. 

Wie schon im Vorquartal schlägt sich erneut eine Grafikkarte von MSI außerordentlich gut und sichert sich Platz 2: War es zuvor die RTX 3060 Ti Gaming X, ist es nun die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X mit 2.524 Klicks. Nice to know: Der Namenszusatz Ti steht für das Leichtmetall Titan, eine Bezeichnung, die ursprünglich zu Marketingzwecken genutzt wurde, um besonders leistungsstarke Grafikkarten zu kennzeichnen. Obwohl heute so gut wie jede zweite Geforce-Grafikkarte „Ti“ im Namen trägt, bleibt die Kernaussage bestehen: Ti steht bei gleicher Nummer für das stärkere Modell und verspricht damit noch höhere Leistung. Zwar kommt die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X nur mit einem vergleichsweise kleinen 8 GB Videospeicher im Gepäck, überzeugt aber mit ihrem DLSS KI-Renderer, der in vielen Spielen für extra Performance ohne sichtbaren Qualitätsverlust sorgt. Bei ITscope ist sie aktuell für 950 Euro im HEK zu haben.

Die Bronzemedaille für Platz 3 schnappt sich das ThinkPad E15 20RE von Lenovo. Die E15-Serie ist generell sehr beliebt und sichert sich auch in der Notebook-Kategorie einige Top 10-Plätze. Das seit Mai 2021 und damit als eins der aktuellsten Modelle gelistete E15 20RE ist bereits für vergleichsweise günstige 570 Euro im HEK erhältlich. 

Platz 6 geht an Apple, allerdings nicht mit iPhone, iPad oder iMac – sondern mit dem Apple TV 4K. Doch die Veränderungen der sechsten Generation halten sich ziemlich in Grenzen. Lediglich bei der Fernbedienung gibt es ein größeres, aber nicht unbedingt besseres Update: Speziell äußerlich wurde sie für eine angenehmere Handhabung angepasst. Allerdings kann die Fernbedienung nicht mehr als Spiel-Controller genutzt werden, denn sie enthält kein Gyroskop oder Beschleunigungssensor mehr – Spiele, die bisher im Winken-Stil der Nintendo Wii gesteuert werden konnten, funktionieren damit nicht mehr. 

Auch die nächsten beiden Plätze gehen an den Hersteller mit dem Apfellogo. Auf Platz 7 landet abermals Apples AirTag: Obwohl teilweise skeptisch als Spielerei abgetan, kann das innovative Gadget erneut überzeugen und sichert sich auch in diesem Quartal wieder einen Platz in den Highflyer-Charts. Mit dem Magic Keyboard auf Platz 8 wird das neue iPad Pro der 5. Generation zum mobilen Computer. Die Tasten sind komfortabel zu bedienen und dank Hintergrundbeleuchtung auch im Dunkeln nutzbar. Neben den technischen Features fällt aber besonders auch das edle Design auf – für über 300 Euro im HEK dennoch ein kostspieliges Upgrade für das ohnehin schon teure iPad Pro. 

Ende August hat Samsung offiziell sein neuestes Smartphone in der A-Serie vorgestellt – das Galaxy A52s 5G, Nachfolger des Galaxy A52 5G, dass es direkt auf Platz 10 schafft. Für nur rund 350 Euro im HEK wird dabei einiges geboten: 6,5 Zoll Full HD+ AMOLED-Display mit 120 Hz, eine Hauptkamera mit 64 Megapixel, eine Frontkamera mit 32 Megapixel sowie einer Ultraweitwinkel-, Makro- und Porträtkamera. Das Smartphone ist neben weiß und schwarz auch in mintgrün und violett erhältlich – vorne liegt bei uns allerdings die schwarze Ausführung. 

Auf Platz 11 findet sich AMDs neue All-in-One-Lösung Ryzen 5 5600G wieder: Die Sechskern-APU, also ein Prozessor mit integrierter Grafikkarte, verfügt über einen Basistakt von 3,9 GHz und einen Turbotakt von 4,4 GHz. Der Ryzen 5 5600G basiert auf Zen 3 und setzt zwar auf die nicht mehr ganz aktuelle Vega-Architektur, für grafisch nicht allzu anspruchsvolle Spiele und Full HD reicht die APU, die für rund 235 Euro im HEK erhältlich ist, aber vollkommen aus.  

Platz 24 wird sauber – mit dem Roborock S7 Saug- und Wischroboter, der im Test auf voller Linie mit Navigation und Saugleistung überzeugt. Praktisch ist auch die App, die beim Einteilen verschiedener Saug- und Wischbereieche hilft: Die gesamte Wohnung lässt sich kartografieren und in Zonen unterteilen, einzelne Bereiche lassen sich ausschließen.

 

Sehen Sie hier die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential – unsere Highflyer:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1Dell P2422H210-AZYX2021-05-292575
# 2MSI GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X 8G, 8GB GDDR6V505-008R2021-05-202524
# 3Lenovo ThinkPad E15 \1, 15,6″, i5, 8GB, 256GB SSD20RES6DF052021-05-112362
# 4AVM FRITZ!Box 7590 AX200029292021-06-011311
# 5Intel Next Unit of Computing 10 Performance kit, i7 10710UBXNUC10I7FNKN22021-04-071152
# 6Apple TV 4KMXGY2FD/A2021-04-22807
# 7Apple AirTagMX532ZM/A2021-04-21650
# 8Apple Magic Keyboard, SilberMJQK3D/A2021-04-21624
# 9Microsoft Windows Server 2022 StandardP73-083302021-08-14618
# 10Samsung Galaxy A5 2, 128GB, 5G, SchwarzSM-A528BZKDEUB2021-07-26612
# 11AMD Ryzen 5 5600G, 3.9GHz, 6-Core, SMT, APU100-100000252BOX2021-06-26570
# 12Sony, Ratchet & Clank: Rift Apart (PS5) DE-Version98259992021-04-12539
# 13Poly Voyager Focus 2 UC213727-022021-04-19368
# 14Lenovo ThinkPad Universal Thunderbolt 4 Dock40B00135EU2021-07-06363
# 15HP Envy223N4B#6292021-05-11304
# 16Gigaset OpenScape DECT Phone S6entry MobilteilL30250-F600-C5332021-03-31297
# 17Kingston 1 TB NVMe SSDSNVS/1000G2021-03-28296
# 18Jabra PanaCast 508200-2312021-04-28277
# 19Lenovo ThinkPad Thunderbolt 4 WorkStation Dock40B00300EU2021-06-16273
# 20Lenovo Quectel EM120R-GL4XC1D514472021-06-12221
# 21Google Nest Hub (2nd Gen)GA01892-EU2021-04-01220
# 22Lenovo 16GB, DDR4, SO-DIMM4X71D095342021-04-28217
# 23Synology RackStationRS2421RP+2021-04-24212
# 24Xiaomi Roborock S7S7 WHITE2021-06-17211
# 25Gigabyte S452-Z30 (rev. 100), 4U, Barebone6NS452Z30MR-002021-05-19184
# 26ASRock H510 Pro BTC+, LGA1200, ATX90-MXBGL0-A0UAYZ2021-05-22151
# 27Apple 10.2-inch iPad WIFI, 10,2″, 64GB, Space-GrauMK2K3FD/A2021-09-16147
# 28Apple Smart Flip-Cover, SchwarzMJMG3ZM/A2021-04-21144
# 29Apple MagSafe Battery Pack, WeißMJWY3ZM/A2021-07-15139
# 30Samsung QM55R-ALH55QMRABGCXEN2021-06-27137

 

TFTs: Triumph für neuen Dell-Monitor

Wer hätte es gedacht: Nach inzwischen acht aufeinanderfolgenden Quartalen liegt noch immer der P2419H von Dell vorne. Und auch klickzahlentechnisch ist der Vorsprung abgesichert: 8.300 Klicks sorgen für ausreichend Abstand zum zweitplatzierten P2719H, ebenfalls aus dem Hause Dell, der es jedoch “nur” auf rund 4.700 Klicks bringt. 

Vorne auf Platz 4 mischt mit dem P2422H auch ein ganz neuer TFT von Dell mit. Der erst seit Mai bei ITscope gelistete Monitor erreicht nicht nur ein top Ergebnis innerhalb der Kategorie, sondern landet mit 2.575 Klicks auch in den Highflyer-Charts auf Platz 1. Das neue 24 Zoll Full HD-Modell aus Dells beliebter P-Serie könnte ein würdiger Nachfolger des P2419H sein. Am Preis wird es zumindest schon mal nicht scheitern, denn der P2422H ist mit 190 Euro sogar etwas günstiger als das deutlich ältere Modell von 2018. 

 

Smartphones: Spielt die neue iPhone-Generation bald vorne mit?

Unverändert in Apples Hand bleiben die Plätze 1 und 2 in der Kategorie der Mobiltelefone: Das nun dritte Quartal in Folge sichert sich das iPhone SE mit mehr als 6.000 Klicks Platz 1, der 2. Platz geht ebenfalls erneut an das iPhone 12 mit 2.340 Klicks. 

Von 34 auf die 3 klettert Samsungs Galaxy A52 5G. Mit 5G-Mobilfunk ist das A52 eines von wenigen Galaxy-Modellen, das die schnelle Verbindung unterstützt. Aber auch sonst ist es technisch wirklich gut ausgestattet: Besonders das scharfe und farbreiche OLED-Display gefällt, genau wie der ausdauernde Akku mit einer Laufzeit von 10 bis 12 Stunden. Abstriche muss man bei der Ladezeit machen, denn der Akku braucht rund zwei Stunden zum vollständigen Aufladen. 

Vermutlich werden sehr bald schon weitere Player die Top 10 aufmischen: Während Apples Keynote Mitte September wurde die neue iPhone-Generation mit vier unterschiedlichen Modellen – iPhone 13, 13 mini, 13 Pro und 13 Pro Max – offiziell vorgestellt und sind inzwischen auch im Handel erhältlich. Noch liegen die neuen iPhones im Ranking zwar weit hinten, die Aussichten auf einen Aufstieg stehen aber gut.
Während man bei den Standard-Modellen eher von einem kleineren Update sprechen kann, haben die beiden Pro-Varianten durchaus größere Neuerungen erfahren. Alle vier neuen Modelle verfügen über den Apple A15 Bionic, die aktuell wohl schnellste Mobil-CPU, einen verbesserten Akku und Kamera, mindestens 128 GB Speicher sowie 5G Mobilfunkstandard. Bei der Pro- und Pro Max-Variante kommen außerdem ein Super Retina XDR Display, eine noch bessere Kamera mit Makro-Modus und dreifach optischem Zoom sowie eine zusätzliche 1 TB-Speicheroption hinzu.
Für diese Features muss man allerdings – wie jedes Mal beim Launch einer neuen iPhone-Generation – ordentlich in die Tasche greifen: Los geht’s mit dem 13 mini ab 660 Euro bis zu über 1.500 Euro im HEK für das 13 Pro Max.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Samsungs neuem Galaxy Z Flip3 5G: Das seit Mitte August bei ITscope gelistete Smartphone mit innovativem Falt-Display hat, wie auch Apple, eine gute Ausgangsposition, für den Sprung nach vorne reicht es allerdings noch nicht. Auch hier wird das kommende Quartal spannend werden und zeigen, wie sich die neuen Modelle schlagen. Das Flip3 überzeugt neben der praktischen Klappfunktion, die ein stufenloses Falten ermöglicht, mit tollen Farben auf dem Hauptdisplay und einer ausgezeichneten Leistung. Dank IPX8-Zertifizierung ist es außerdem komplett wasserdicht, lediglich die Akkulaufzeit ist sehr kurz. Ab rund 840 Euro im HEK ist das Flip3 zu haben. 

 

Tablets: Keine Veränderung auf den Spitzenplätzen

Mit über 7.000 Klicks behält das Microsoft Surface Pro 7 erneut Platz 1 und bleibt damit auch nach vier Quartalen in Folge Spitzenreiter der Kategorie. Auch die Plätze 2, 3 und 4 bleiben mit dem Apple iPad 10.2″, dem Microsoft Surface Go 2 und dem Samsung Galaxy Tab A7 genau gleich besetzt wie im Vorquartal. Mit fünf Plätzen in der Top 10 liegt Microsoft jedoch insgesamt deutlich vor der Tablet-Konkurrenz von Apple und Samsung.

Neueinsteiger sucht man auf den vorderen Plätzen hingegen vergeblich, diese sind primär von 2020er-Modellen belegt. Das aktuell neueste Tablet ist erst auf Platz 18 zu finden: das iPad Pro der 5. Generation in der 12.9-inch-Ausgabe, das seit April 2021 gelistet ist. Das Tablet, das zuletzt als Neueinsteiger auf Platz 25 lag, kommt dank M1-Chip mit herausragender Performance, großem, hochauflösendem Display und WLAN 6 sowie 5G-Mobilfunk. 

Das im Rahmen der Apple Keynote ebenfalls neu vorgestellte iPad ist bereits in den Charts vertreten, wie auch bei den iPhones jedoch noch weit hinten – ist aber natürlich selbst für Apple nicht so einfach, ein ganzes Quartal an Klicks in nur zwei Wochen aufzuholen. Das neue iPad der 9. Generation bietet nach wie vor ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, designtechnisch hat sich allerdings nicht viel verändert. Bei den inneren Werten setzt Apple auf den A13 Bionic-Prozessor, der 20 Prozent mehr Leistung liefern soll als der A12 Bionic der vorhergehenden Generation. Und auch der Speicher wurde besser: statt 32 gibt’s nun mindestens 64 GB. 

 

Notebooks: Erneute Kampfansage von Lenovo mit dem ThinkPad E15

Vorquartalssieger Dell Latitude 3510 muss den 1. Platz wieder abgeben: Zwar kommt der Notebook auf beeindruckende 7.921 Klicks, das reicht aber trotzdem nicht, um die Führungsposition gegen Lenovo zu verteidigen, sondern nur für Platz 2. Hatte Dell zuletzt noch den Dauerbrenner ThinkPad E15 20RD nach über einem Jahr auf Platz 1 in seine Schranken verwiesen, macht Lenovo jetzt mit dem ThinkPad E15 Modell aus 2020 und über 8.500 Klicks erneut eine wirkungsvolle Kampfansage – die dem beliebten Notebook zu Platz 1 verhilft. Auch sonst lässt Lenovo nicht locker und sichert sich mit weiteren Modellen der ThinkPad E15- und L15-Reihe insgesamt fünf Plätze in der Notebook-Top 10. 

Von 20 auf die 3 klettert der HP ProBook 450 G8, ein Notebook, der Intels Tiger Lake-Prozessor verbaut hat. Damit verspricht Intel sowohl leistungsstarke als auch gleichzeitig sparsame Prozessoren – die für den Alltag mehr als ausreichend sind. Außerdem besticht der HP 450 G8 durch sein stabiles Gehäuse und den leisen Betrieb. 

Als einziges Notebook von Fujitsu schafft das LIFEBOOK A3510 den Sprung nach vorne auf Platz 14. Dahinter steckt ein schlankes, leicht gebautes Office-Notebook mit hohem Arbeitstempo und einer Akkulaufzeit von bis zu sechs Stunden. Relativ knapp bemessen ist allerdings die mit 238 Gigabyte vergleichsweise kleine SSD. Sie lässt sich jedoch, wie auch der Arbeitsspeicher, bei Bedarf gegen etwas größeres austauschen.

 

PC-Komplettsysteme: Tiefer Fall für das ThinkCentre M720q 10T7

Das verflixte siebte Quartal war es also tatsächlich zuletzt für das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7: Es ist Schluss mit Platz 1 und das die letzten Quartale extrem beliebte Komplettsystem fällt auf Platz 23.

Was sich im letzten Marktbarometer aber schon abgezeichnet hat, bestätigt sich nun: Das Nachfolgemodell ThinkCentre M70q 11DT machte schon im Vorquartal von 157 auf den 4. Platz einen riesigen Sprung – jetzt gibt’s mit fast 4.500 Klicks Platz 1. Generell erfreut sich die ThinkCentre-Reihe großer Beliebtheit und ist daher verdient mit noch vier weiteren Modellen in der Top 10 vertreten.

 

Grafikkarten: Raketenstart für neue MSI-Karten

Bei den Grafikkarten geht in diesem Quartal ein neuer Knaller von MSI an den Start: Die GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X schafft es nicht nur in den Highflyer-Charts nach vorne, sondern auch auf Platz 1 innerhalb der Kategorie. Ebenfalls ein top Ergebnis gibt’s für die MSI GeForce RTX 3080 Ti GAMING X TRIO, die erst seit Juni bei ITscope gelistet ist und von 164 auf die 6 springt. Noch besser läuft es nur bei der MSI GeForce RTX 3060 Ti GAMING Z TRIO, die von 0 direkt auf einen hervorragenden 3. Platz einsteigt. 

Mit vier Plätzen ist auch PNY gut in der Top 10 vertreten und sichert sich gleich auch Platz 2: Dieser geht an die NVIDIA Quadro P2200, eine optimale Grafikkarte für Workstations der Einstiegsklasse. Mit 480 Euro im HEK zählt sie zu den eher günstigen Karten in der Top 10.

Mit rund 17.000 Klicks in der Top 10 sind die Klickzahlen im Vergleich zum Vorquartal, wo die Top-Produkte noch insgesamt fast 24.000 Klicks erreichten, aber deutlich zurückgegangen. Ist das weiterhin auf den weltweiten Chipmangel zurückzuführen? Unser Platz 1, die GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X 8G, ist aktuell zumindest nicht lieferbar. Kaum erhältlich ist auch die MSI RTX 3090 SUPRIM X 24G auf Platz 4 oder die PNY XLR8 GeForce RTX 3090 Gaming EPIC-X RGB auf Platz 5. Ein Preisanstieg ist allerdings innerhalb der Top 10 nicht zu beobachten, eher sogar ein leichter Abfall des durchschnittlichen HEK.

 

Prozessoren: Neue Desktop-APUs von AMD kommen gut an

In der Kategorie der Prozessoren bringt das Sommerquartal wenig Veränderung. Der bisherige Platz 3 AMD Ryzen 7 5800X wird mit 1.500 Klicks die neue Nummer 1: Die seit rund einem Jahr gelistete CPU überzeugt sowohl in Anwendungen als auch beim Spielen mit ihrer Geschwindigkeit und gilt als der aktuell schnellste Achtkerner auf dem Markt. 

Die Top 10-Platzierungen teilen sich AMD und Intel diesmal mit jeweils fünf Plätzen sehr gerecht auf – nur eben, dass AMD sich 1 und 2 sichert. Auf letzterem landet der AMD Ryzen 5 5600X, der als echter Preistipp unter den Alltags- und Gaming-Prozessoren gilt. Die Mittelklasse-CPU verfügt über sechs Kerne mit Multithreading und taktet von 3,7 bis 4,6 GHz. 

Zwei Neueinsteiger von AMD sind ebenfalls im Ranking vertreten: Der Ryzen 5 5600G auf Platz 14, der es auch in die Highflyer-Charts schafft und der Ryzen 7 5700G, der Platz 34 erreicht. Bei beiden handelt es sich um Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit, sogenannte APUs. Mit der 5000G-Serie ergänzt AMD sein Portfolio um Desktop-APUs auf Zen 3-Basis – gute Prozessoren mit hoher Anwendungsleistung und einer guten Gaming-Performance. Die beiden sind für einen HEK von 230 (5 5600G) bzw. 320 (7 5700G) Euro erhältlich. 

 

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Eileen Müller
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76131 Karlsruhe

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Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

21.10.2021|

Neue Listings im September

 

Trotz der häufig etwas ruhigeren Zeit über die Sommerferien konnten wir erneut neue Lieferanten für das ITscope-Netzwerk gewinnen – insgesamt elf an der Zahl. Neben vier deutschen Distributoren, unter anderem der JAM Software GmbH, sind diesmal auch deutlich mehr internationale Firmen dabei, wie die niederländische dexxon data media and storage B.V., die litauische UAB Biuro ABC, die tschechische Abacus electric s.r.o., die dänische Infracko ApS, die belgische European Technical Trading BV und INTER-ALNET sowie AMPQ PRO sp. z o.o. sp. k. aus Polen.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

 

LandFirmaBestellanbindungLieferung an EndkundenGelistet seit
AMPQ PRO sp. z o.o. sp. k.13.09.2021
INTER-ALNET Inh. Adam Albinski09.09.2021
NEDIS GmbH08.09.2021
Unitronic GmbH06.09.2021
European Technical Trading BV02.09.2021
Infracko ApS13.08.2021
Abacus electric s.r.o.13.08.2021
JAM Software GmbH 12.08.2021
UAB Biuro ABC03.08.2021
EOD European Online Distribution GmbH29.07.2o21
dexxon data media and storage B.V.23.07.2021

 

Angebunden per EDI

Außerdem wurde die TIM AG um eine EDI-Anbindung mit elektronischem Belegaustausch erweitert:

 

LandFirmaEDI-AnbindungLieferung an EndkundenEDI seit
TIM AG27.07.2021

 

 

30.09.2021|

Initiative Impulse: Tutorialvideos für nützliche ITscope Features

 

Bestimmt kennen Sie bereits unsere Hilfe-Seite rund um ITscope, den ITscope Guide: Dort finden Sie bei allen Problemen schnell und übersichtlich die passende Lösung. Über die Suchleiste auf der Startseite erhalten Sie direkt Zugriff zu Ihrer spezifischen Problemstellung.

Nun starten wir eine neue Wissensinitiative, innerhalb derer wir Ihnen zeigen möchten, wie Sie Ihr Business mit ITscope aufs nächste Level bringen. Dabei erklären wir Ihnen in Form von kurzen Video-Tutorials schnell und verständlich nützliche Features der ITscope-Plattform

In den ersten Tutorials zeigen wir Ihnen, wie Sie Lieferantenkonten einrichten, Ihre Warenkörbe optimieren und Bestellungen auslösen. Dort erhalten nicht nur neue Nutzer bei ITscope nützliche Tipps, auch für die “alten Hasen” lohnt sich ein Blick in die Videos.

 

Netzwerke aufbauen

Der erste Schritt, um ITscope effektiv nutzen zu können: Mit einem Partnernetzwerk auf ITscope können Sie Echtzeit-Lagerbestände und -Preise vergleichen, auf Basis Ihrer individuellen Preisliste über ITscope bestellen sowie Informationen und Angebote Ihrer Distributoren abrufen.

 

Mehr erfahren 

 

Warenkörbe optimieren

Optimieren Sie Ihren Warenkorb mit nur einem Klick: Sie möchten Ihre Bestellung auf möglichst wenige unterschiedliche Lieferanten aufteilen? Oder den niedrigsten Preis für Ihren Warenkorb erzielen, unabhängig davon, bei welchen oder bei wie vielen Lieferanten Sie bestellen? Mit der Warenkorboptimierung gelingt beides automatisch per Mausklick – und die manuelle Preisrecherche ist passé.

 

 

Mehr erfahren 

 

Auf ITscope bestellen

Schnell, einfach und bequem: Verwalten Sie alle Bestellungen und Informationen zentral an einem Ort. Im Video zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Bestellung in ITscope auslösen, welche Informationen Sie vor dem Bestellvorgang einsehen können und wie Sie Ihren Bestellprozess vereinfachen können – insbesondere dann, wenn Sie mehrere Bestellungen einmal pro Tag gleichzeitig auslösen möchten. 

 

 

Mehr erfahren 

 

Sie haben weitere Fragen? In unserem ITscope Guide finden Sie die passende Antwort. Gerne hilft Ihnen auch unser Support unter support@itscope.de persönlich weiter.

30.09.2021|

We proudly present … unser neues Logo!

 

Vielleicht haben Sie es schon an der ein oder anderen Stelle entdeckt: Wir haben ein neues Logo! Bevor wir es Ihnen aber in allen Details vorstellen, zunächst ein kleiner Rückblick. Lange hat es uns begleitet, das bisherige ITscope-Logo: Kunden und Partner, die schon länger Teil unseres Netzwerks sind, kennen es vermutlich noch in einer oder mehreren dieser Varianten – zumindest der letzten: 

 

 

Gestartet als Preisvergleichstool, hat sich ITscope im Lauf der Zeit als umfassender Anbieter für Digital Sales und eProcurement etabliert – und diese dynamische Entwicklung und Wertigkeit soll sich nun auch im Corporate Design, also dem Erscheinungsbild des Unternehmens, widerspiegeln. Aber nun genug erzählt – hier ist es, unser neues Logo:

 

 

Neben dem Logo haben wir außerdem auch unser Bildsymbol erneuert. Das bisherige kennen Sie zum Beispiel aus der Tabübersicht Ihres Webbrowsers oder der Desktop-App: 

Das jetzige Symbol wurde an die neue Farbwelt von ITscope, die nun primär aus Blautönen besteht, angepasst:

Das neue Symbol steht für den Fokus, den exakten Blick auf die gesamte ITK-Branche, den ITscope Systemhäusern, IT-Dienstleistern, Distributoren und Herstellern ermöglicht. Gleichzeitig steht es aber auch für die umfassenden Lösungen für den Channel, die gesamte Bandbreite der IT-Geschäftsmodelle, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, die ITscope auf einer Plattform bietet. 

Wir sind gespannt auf Ihr Feedback – was meinen Sie zum neuen Logo, den Farben und dem Symbol?

Sie haben das ITscope-Logo beispielsweise auf Ihrer Firmenwebsite eingebunden und möchten es gerne aktualisieren? Hier können Sie es sich direkt zur Einbindung herunterladen: 

 

 

Sie haben weitere Fragen dazu, benötigen eine andere Größe oder ein anderes Dateiformat? Schreiben Sie uns einfach eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir helfen Ihnen gerne!

 

30.09.2021|
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Pressemitteilungen

ITscope Marktbarometer Q4/2021

Apple wird mit iPhone 13 zum Weihnachts”star”: ITscope Marktbarometer Q4 2021

Das ITscope Marktbarometer Q4/2021 ist da – mit den aktuellen Topsellern aus sieben Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope!

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Karlsruhe, 20.01.2022 – Apple ist der Renner unterm Weihnachtsbaum, die iPhone 13-Reihe startet voll durch und ein recht unbekanntes Gesicht taucht bei den Top-Plätzen der Notebooks auf. Intels neue Alder Lake-Prozessoren sowie Gigabytes neues Mainboard legen einen guten Start hin und das Surface Pro 7 muss die Tablet-Führung abgeben.

Traditionell ist das letzte, das Weihnachtsquartal eines Jahres, ein riesiger Erfolg für Apple – besonders in den Highflyer-Charts. Die im Spätsommer neu erschienenen Produkte sind jetzt so richtig auf dem Markt angekommen und auch als Geschenk zu Weihnachten sehr beliebt. Der Chip-Mangel, der nach wie vor die Wirtschaft prägt und laut einer von ITscope durchgeführten Umfrage voraussichtlich auch noch die nächsten Monate oder sogar Jahre anhalten wird, scheint zumindest Apple recht unbeeindruckt zu lassen. Der Hersteller mit dem Apfellogo startet in den Highflyer-Charts mit Vollgas durch und lässt der Konkurrenz kaum noch Platz: Gleich fünf der Top 10-Platzierungen gehen auf Apples Konto.

Und auch in den Kategorien läuft es gut für Apple, besonders bei den Smartphones – die iPhone 13-Reihe nimmt hier ordentlich an Fahrt auf und nähert sich der Spitze, die aktuell noch der Dauerbrenner iPhone SE innehat. „Auch in den vorhergehenden Jahren lief es für Apple speziell im vierten Quartal schon sehr gut. Doch der Erfolg, den das iPhone SE mit sich bringt, kombiniert mit den guten Aussichten des iPhone 13 und des neuen iPads, sind wirklich einzigartig in diesem Jahr”, beschreibt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei ITscope das aktuelle Marktbarometer. Denn auch bei den Tablets sieht es sehr gut aus, nur für Platz 1 reicht es dem neuen iPad nicht, hier ist Microsoft nach wie vor stärker – noch. Bei den Notebooks taucht mit Acer ein kaum gesehener Hersteller in den Top 10 auf und schnappt sich mit dem TravelMate Spin B3 den 2. Platz der Kategorie. Dauerbrenner P2419H von Dell hält den Spitzenplatz, daher sind keine großen News aus der Kategorie der Monitore zu vermelden. Spannend wird es aber bei den CPU: Intels neue Dreierriege performt dank der neuen Hybrid-Architektur Alder Lake richtig gut – muss AMD hier bald mit neuen Konkurrenten an der Spitze zu rechnen?

 

Aus dem Inhalt

 

Highflyer: Apple, der Star unterm Weihnachtsbaum

Fast schon traditionell ist das vierte Quartal des Jahres das erfolgreichste für Apple, denn unter dem Weihnachtsbaum sorgen Geräte mit dem Apfellogo stets für leuchtende Augen. An die Erfolge in 2019 und 2020 knüpft der kalifornische Hersteller auch in diesem Jahr wieder an und sichert sich fünf der Top 10-Platzierungen in den Highflyer-Charts. In diesem Ranking finden sich die aussichtsreichsten Neueinsteiger der unterschiedlichen Kategorien der ITscope-Plattform des aktuellen Quartals. Belegen in den Einzelkategorien bestimmte Produkte teils über mehrere Quartale oder sogar Jahre hinweg ihren Stammplatz, sind in den Highflyer-Charts nur neue Produkte vertreten.

So wie auch das neue 10.2-inch iPad: Mit dem Tablet, das seit Mitte September bei ITscope gelistet ist, schnappt sich Apple mit über 6.000 Klicks den 1. Platz der Highflyer-Charts. Das iPad hat in der 9. Generation nochmal gut zugelegt und verfügt nicht nur über ein hohes Arbeitstempo und sehr lange Akkulaufzeit, sondern hat im Vergleich zu seinem Vorgängermodell auch endlich einen ausreichend großen Speicher. Bei ITscope ist das iPad aktuell für rund 330 Euro im HEK (Händlereinkaufspreis) erhältlich.

Weiter geht’s mit Apple: Wie im letzten Marktbarometer bereits vermutet, startet die iPhone 13-Reihe voll durch und sichert sich mit der Pro-Variante mit 256 GB Speicher und in der Farbausführung Graphite Platz 2. Mehr als 2.200 Klicks gehen an den neuen Smartphone-Star, der im Test mit Bestwerten überzeugt: Performance, Display, Akkulaufzeit, Kamera – alles top. Verdient landet das iPhone 13 Pro damit auch innerhalb der Kategorie auf einem starken 3. Platz.

Auch den 4. Platz belegt der Hersteller mit dem angebissenen Apfel – und zwar mit den AirPods Pro. Die In-Ear-Kopfhörer begeistern mit klarem Klang, sauberer Wiedergabe und einer erstklassigen Noise Cancelling-Funktion, die sogar Over-Ears übertrifft. Einzig für die Akkulaufzeit gibts Abzug: diese ist mit nicht einmal 6 Stunden im Vergleich eher durchschnittlich. Für knapp 200 Euro im HEK sind die AirPods Pro bei ITscope erhältlich.

Platz 6 geht an Lenovo mit dem PC-System ThinkCentre M70q Gen 2 11MY – ein potenzieller Kandidat für die Spitze der Komplettsysteme? Aktuell liegt dort das ThinkCentre M70q 11DT vorne, doch das M70q Gen 2 11 MY holt ordentlich auf und sichert sich mit über 1.200 Klicks gleich auch noch den 6. Platz in der Kategorie. Der kompakte Desktop-PC ist kaum größer als ein Taschenbuch und findet so auch auf dem kleinsten Schreibtisch seinen Platz. Gleichzeitig bietet er eine für alltägliche Aufgaben absolut ausreichende Leistung und lässt sich flexibel erweitern, falls doch eine höhere Performance benötigt wird.

Auf Platz 7 landet mit der Apple Watch Series 7 auch ein absoluter ITK-Favorit unter dem Weihnachtsbaum: Komfortable Bedienung, ein um fast 20 Prozent größeres Display im Vergleich zur Series 6 und ein hoher Tragekomfort zeichnen die Watch aus. Auch Siri und Apple Pay sind damit nutzbar, allerdings fehlen WhatsApp und TikTok im App Store für die Uhr. Ein – zumindest für Android-User – weiterer Minuspunkt: Nach wie vor kann die Apple Watch nur zusammen mit einem iPhone genutzt werden.

 

Sehen Sie hier die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential – unsere Highflyer:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1Apple 10.2-inch iPad WIFI, 10,2″, 64GB, GrauMK2K3FD/A2021-09-166037
# 2Apple iPhone 13 Pro, 256GB, GraphiteMLVE3ZD/A2021-09-152242
# 3Microsoft Windows 2022 Standard Server, 16CoreP73-083302021-08-141725
# 4Apple AirPods ProMLWK3ZM/A2021-10-201676
# 5Microsoft Office Home and Business 2021T5D-035262021-09-021565
# 6Lenovo ThinkCentre M70q, i5, 8GB, 256GB11MY002WGE2021-09-081205
# 7Apple Watch Series 7 (GPS), 45mm, MidnightMKN53FD/A2021-10-051172
# 8Lenovo ThinkPad Universal Thunderbolt 4 Dock40B00135EU2021-07-061150
# 9Apple MacBook Pro, 14,2″, Apple M1, 16GB, 1TBMKGQ3D/A2021-10-20997
# 10PNY NVIDIA RTX A2000, 6GB GDDR6VCNRTXA2000-PB2021-08-19992
# 11Gigabyte Z690 DU, LGA1700, ATXZ690 U2021-10-29800
# 12Kingston FURY Beast 16GB DDR5, 4800MHzKF548C38BB-162021-10-27741
# 13Intel Core i9-12900K, 16C, 24T, 2.4-5.1GHz, 14MB+30MBBX8071512900K2021-08-21716
# 14Microsoft Surface Slim Pen 2, BT5.08WX-000022021-09-24563
# 15Iiyama ProLite XUB2493HS-B4, 24″, FHDXUB2493HS-B42021-09-07524
# 16Samsung QM55R-A, 55″, 4K UHDLH55QMRABGCXEN2021-06-27426
# 17Nintendo Switch OLED100074542021-07-09418
# 18Oculus Quest 2899-00184-022021-07-31347
# 19Microsoft Surface Pro Signature Keyboard8XB-000452021-09-24327
# 20IPC-Computer 25,4Wh Akku, HP Compatible933321-8552021-10-25237
# 21Epson EcoTank ET-2820, 1440dpi, A4, A5, A6C11CJ664042021-07-29188
# 22Apple USB-C to Lightning CableMM0A3ZM/A2021-10-20184
# 23Crucial MX500, 4TB SSDCT4000MX500SSD12021-09-14154
# 24Poly Studio E702200-87090-0012021-07-04135
# 25Samsung EVO Plus 128GBMB-MC128KA/EU2021-09-08122
# 26Ricoh M C240FW4084302021-11-08120
# 27Fujitsu ScanSnap i X1300PA03805-B0012021-10-15120
# 28Synology Rack-Schienen-KitRKS-022021-10-22115
# 29Konica Minolta TN514M, MagentaA9E83502021-09-27108
# 30AVM FRITZ! Repeater 1200 AX200029742021-12-07101

 

TFTs: Keine Veränderung in Sicht

Bei den TFTs bleibt alles beim Alten und somit wieder ein weiteres Quartal an der Monitor-Spitze für Dells P2419H, der auch angesichts der Klickzahlen absolut nicht nachlassen will: knapp 9.700 Klicks gehen auf das Konto des TFT-Dauerbrenners.

Mit sechs Platzierungen in der Top 10, davon auch Platz 2 mit dem P2422H und fast 6.000 Klicks sowie Platz 3 mit dem P2719H und 3.560 Klicks, hat Dell auch insgesamt die Nase vorn. Neueinsteiger oder besonders schnelle Aufsteiger findet man bei den Monitoren aktuell kaum.

 

Smartphones: iPhone 13-Reihe startet durch

Mit wahnsinnig vielen 21.117 Klicks geht der 1. Platz erneut an das iPhone SE, das damit nun ein Jahr in Folge die Smartphone-Nummer 1 ist. Der bisherige Platz 2, das iPhone 12, fällt zwei Plätze nach hinten, denn zwei neuere Modelle drängen in die Top 10: Das Galaxy A52s auf Platz 2 ist das 5G-Update von Samsungs Bestseller A52 mit schnellem Arbeitstempo, guter Kamera und nach wie vor einem edlen, matten Kunststoffgehäuse.

Von 128 direkt auf Platz 3 landet der Senkrechtstarter iPhone 13 Pro: Das erst seit September 2021 gelistete Smartphone kann nicht nur in der Kategorie, sondern auch in den Highflyer-Charts als top Neueinsteiger der iPhone-Familie auf voller Linie überzeugen. Doch auch andere Modelle der 13-Reihe sind in den Charts vertreten, wie das iPhone 13 Pro Max auf Platz 6, das iPhone 13 auf Platz 7 und das iPhone 13 mini auf Platz 18.

Auf Platz 17 ist sogar ein ganz neuer Kandidat zu finden – das Google Pixel 6. Im Test überzeugt es mit starker Grafikleistung, hochwertigem und gleichzeitig sehr robustem Design sowie einer wirklich guten Kamera. Als erstes Google-Smartphone wurde im Pixel 6 der Google-Tensor verbaut: Ein System-on-a-Chip (SoC), welcher neue Features basierend auf Maschinellem Lernen ermöglicht. Dazu zählen beispielsweise eine besonders präzise automatische Spracherkennung oder eine Live-Übersetzungsfunktion in Chat-Apps.

 

Tablets: Ablöse für das Surface Pro 7

Ein neuer Platz 1 bei den Tablets: Nach über einem Jahr muss das Microsoft Surface Pro 7 seinem Nachfolger, dem Surface Pro 7+, mit 7.337 Klicks den Vortritt lassen. Das Pro 7+ kommt sowohl als Tablet sowie mit der passenden Tastatur auch als Convertible-PC zum Einsatz, ist hochwertig verarbeitet und mit einem brillanten, hellen Display ausgestattet. Mit rund 1.185 Euro im HEK zählt es absolut zu den High End-Tablets – wer es also ohnehin eher als PC nutzen möchte, ist mit einem leistungsstarken Notebook besser bedient und kommt wahrscheinlich auch noch günstiger weg.

In den Top 10 liegt aber tatsächlich Samsung mit vier Plätzen vorne – doch der Abstand ist nur sehr gering, die Konkurrenz von Microsoft und Apple ist mit jeweils drei Plätzen dicht auf den Fersen. So auch das neueste iPad-Modell in 10.2-inch, das nicht nur in den Highflyer-Charts ordentlich absahnt, sondern auch im Kategorien-Ranking bis fast an die Spitze springt – von Platz 105 direkt auf die 2.

Einen Neueinsteiger gibt’s ebenfalls, nämlich das Microsoft Surface Go 3 auf Platz 36. Besonders positiv bewertet werden beim Go 3 das Full HD-Display sowie die sehr gute Akkulaufzeit. Allerdings gibt es ansonsten kaum nennenswerte Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger – bis auf die neue CPU: Hierbei hat Microsoft auf den Intel Core i3-10100Y zurückgegriffen, eine Zweikern-CPU mit Amber Lake-Architektur, die eine Basis-Taktfrequenz von 1.300 MHz bietet und im Turbo-Boost kurzzeitig auf 3.900 MHz beschleunigen kann. Für alltägliche Office-Arbeiten ist diese Performance perfekt, bei aufwendigen Bild- oder Videobearbeitungen kommt das Surface Go 3 allerdings ans Limit. Aktuell ist das Tablet für rund 610 Euro im HEK bei ITscope zu haben.

 

Notebooks: Acer crasht die Notebook-Top 10

Endlich wieder Nummer 1: Mit dem ThinkPad E15 20RE hat sich Lenovo mit 6.277 Klicks die Führung zurück erkämpft. Und auch sonst sieht es gut aus, denn noch drei weitere Plätze der Notebook Top 10 fallen dem chinesischen Hersteller zu. Dell hingegen, der noch im Vorquartal Platz 1 inne hatte, sucht man in der Top 10 vergeblich.

Auf Platz 2 findet sich in unseren Notebook-Charts ein Hersteller, der in den Top 10 bisher kaum vertreten war. Mit dem TravelMate Spin B3 und 4.870 Klicks sichert sich Acer eine Top-Platzierung: Laut Hersteller wurde der TravelMate Spin B3 speziell für Schülerinnen und Schüler und entsprechend für die Anforderungen im Schulalltag konzipiert. Dank Flip-Design kann der Convertible-PC in vier Nutzungsmodi (Klapp-, Anzeige, Zelt- und Tablet-Modus) verwendet werden, was ihn besonders flexibel macht. Das 11,6 Zoll Full HD-Display ist gut ausgeleuchtet und der TravelMate Spin B3 bietet außerdem eine Touch-Funktion, zwei Kameras sowie einen passenden Pen. Einzig die Leistung lässt zu wünschen übrig, bei einem sehr günstigen Preis von knapp 320 Euro im HEK sollte man hier aber nicht meckern.

 

PC-Komplettsysteme: Lenovos ThinkCentre M70q 11DT bewährt sich

Mit über 25.000 Klicks auf die Top 10-Produkte kann sich die Kategorie der Komplettsysteme im Weihnachtsquartal über ein wirklich gutes Ergebnis freuen – auch, wenn sie als Geschenk eher selten zum Einsatz kommen. Und fast 10.000 davon fallen dem Lenovo ThinkCentre M70q 11DT auf Platz 1 zu, das die Platzierung erneut verteidigen kann. Auch generell läuft es für Lenovo extrem gut, fünf der Top 10-Platzierungen gehen auf das Konto des chinesischen Herstellers.

Mit dem ThinkCentre M70q Gen 2 11MY schafft es auch ein ganz neuer Vertreter der ThinkCentre-Familie nach vorne – von Platz 780 direkt auf die 6 und mit diesem beeindruckenden Ergebnis auch direkt in unsere Highflyer-Charts.

Auch Dell gelingt mit dem OptiPlex 3080 Micro ein großer Sprung von 170 auf den 3. Platz. Der texanische Hersteller war in der Vergangenheit eher weniger im Ranking der PC-Komplettsysteme vertreten, mit dem OptiPlex 3080 könnte sich das verändern – auf Platz 9 ist der OptiPlex 3080 in einer etwas anderen Ausführung nochmal mit dabei.

 

Mainboards: Gigabytes Neulinge auf Erfolgskurs

Von 0 direkt auf Platz 2 geht’s für das Z690 UD Intel Mainboard: Gigabytes neues Mainboard, das erst seit Ende Oktober bei ITscope gelistet ist, schafft direkt diesen unglaublich guten Einstieg und landet auch in den Highflyer-Charts auf Platz 11 – leider reicht es hier nicht für weiter vorne, “nur” 800 Klicks sind im Vergleich mit den Tablets, Smartphones und Notebooks doch eher eine kleinere Nummer. Große Sprünge gibt es auch auf dem ersten Platz, hier landet von Platz 40 das MPG X570 GAMING PRO CARBON von MSI.

Und auch der 4. Platz hat eine weite Strecke hinter sich: War es im Vorquartal noch Rang 245, schnappt sich das H410M S2H V3 von Gigabyte jetzt diese erstklassige Platzierung, womit gleich drei der Top 10-Platzierungen an den taiwanischen Hersteller gehen.

 

Prozessoren: Haben Intels Alder Lake-CPU Aussicht auf den großen Erfolg?

Nach wie vor sind Intel und AMD mit jeweils fünf Plätzen in den Top 10 gleich auf – doch AMD stellt weiterhin Platz 1 und 2: Der erste geht an den Ryzen 7 5800X und der zweite an den Ryzen 5 5600X.

Gut läuft es auch für den Intel Core i9-12900K auf Platz 12 und den Intel Core i7-12700K auf Platz 14, die beide seit Listing im August 2021 sehr gut eingestiegen sind. Bei beiden sowie auch dem dritten im Bunde, dem i5-12600K auf Platz 34, handelt es sich um Gaming-Prozessoren basierend auf Intels neuer Hybrid-Architektur Alder Lake. Bisher setzte Intel bei seinen Prozessoren auf homogenes Design, mit Alder Lake kommt nun der Wechsel auf ein heterogenes Design, welches als Hybrid-Technik bezeichnet wird. Neu ist der Ansatz allerdings nicht, im Smartphone-Segment wird er als Big/Little-Implementierung schon seit Jahren eingesetzt.
Doch warum der Wechsel? Beim heterogenen Design kommt es auf das Verhältnis der PPA-Faktoren (Performance, Power, Area) an: Diese bestimmen, wie viel Fläche und Energie für bestimmte Geschwindigkeiten und Fertigungskosten zur Verfügung stehen. Mit dem Ziel möglichst geringer Produktionskosten strebt Intel an, CPUs auf 150 mm² bis 200 mm² zu begrenzen. Um möglichst viel Leistung unterzubringen, kommt die Alder Lake-Architektur ins Spiel: Statt wie bei den Smartphones von Big/Little- spricht Intel von Performance/Efficient-Cores, kurz P- und E-Cores. Die P-Kerne basieren auf der Golden Cove-Architektur, unterstützen Hyperthreading (SMT) und sollen pro Takt 19 Prozent schneller sein als die Cypress Cove-Architektur in Rocket Lake. Die E-Kerne wiederum basieren auf Gracemont-Architektur, die eine IPC ähnlich der Skylake-Implementierung aufweisen.

Für Intel ist Alder Lake der Beginn eines neuen CPU-Zeitalters, denn neben der neuen Hybrid-Architektur werden die Prozessoren erstmals mit Intel 7 (einst 10 nm Enhanced Super Fin alias 10+++ nm) gefertigt. Außerdem unterstützt Alder Lake den neuen DDR5-Speicherstandard und als erster Desktop-Chip auch PCIe Gen5. Alle drei CPU der Reihe arbeiten mit 10 nm-Technologie, der i5-12600K verfügt über 6 P- und 4 E-Cores, der i7-12700K über 8 P- und 4 E-Cores und der i9-12900K sogar über 8 P- und 8 E-Cores. Alle drei bieten außerdem eine integrierte Grafikeinheit, basierend auf der Intel Iris XE-Architektur.

Aber nicht nur für Spiele, sondern auch zum Arbeiten sind die drei Neuen sehr gut geeignet und stehen hinsichtlich ihrer Effizienz deutlich besser da als ihre Vorgänger. Besonders der i7-12700K bietet dabei ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis für rund 380 Euro im HEK, für den i9-12900K muss man mit 560 Euro nochmal etwas tiefer in die Tasche greifen.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

19.01.2022|

Chip-Mangel in der ITK-Branche: Das sagt der Channel

Karlsruhe, 23.11.2021 – Kaum eine Branche, die auch nur im Ansatz mit Elektronik zu tun hat, bleibt aktuell von der Mikrochip-Krise verschont, denn in nahezu jedem elektronischen Gerät sind die essentiellen Kleinteile verbaut. Man könnte vielleicht vermuten, dass der ITK-Channel, der quasi „an der Quelle” sitzt, nicht ganz so stark von den aktuellen Engpässen betroffen ist – doch dem ist ganz und gar nicht so.

Schon vor einigen Monaten zeigten Analysen der ITscope-Plattform, dass der Chip-Mangel den Channel alles andere als unberührt lässt. Diesmal wollten wir es aber genau wissen: Im Rahmen einer Umfrage haben wir herausgefunden, wie sich der Chip-Mangel darstellt und vor welchen Herausforderungen der Channel steht.

70 Systemhäuser, Reseller, Distributoren, Hersteller und Managed Service Provider haben an der Umfrage teilgenommen. Bei der Frage, ob der Chip-Mangel den Channel beeinträchtigt, sind die Teilnehmenden sich sehr einig: 86% sehen den Channel stark beeinträchtigt.

 

In Bezug auf das eigene Geschäft geben darüber hinaus mehr als 60% der Teilnehmenden eine starke Beeinträchtigung an. Nahezu alle Teilnehmenden, die eine Beeinträchtigung wahrnehmen, sehen den Vertrieb als den am stärksten betroffenen Fachbereich wahr. An zweiter Stelle (Mehrfachnennungen waren möglich) folgt mit rund 80% der Einkauf.

 

Lange Lieferzeiten bei kaum verfügbaren Waren

Wenig überraschend fallen demnach auch die Antworten auf die Frage aus, wie sich der Chip-Mangel bemerkbar macht. Lange Lieferzeiten und sehr begrenzte bis überhaupt keine Warenverfügbarkeit sind das Hauptproblem der Situation. Aufträge können nicht erfüllt werden und bei steigenden Einkaufspreisen sind die Verkaufszahlen rückläufig.

Ganz abgesehen von der Kundenzufriedenheit, die bei allem Verständnis natürlich extrem leidet: Laut unserer Umfrage sind die Reaktionen der jeweiligen Endkunden teilweise noch gelassen, doch zunehmend wächst die Ungeduld und Frustration. Systemhäuser müssen Projekte verschieben, weil sie keine Zusage über Stückzahl oder Liefertermin seitens der Hersteller bekommen – und das drückt nicht nur massiv auf den Umsatz, sondern auch auf die Laune der Kunden. Diese wiederum weichen auf alternative Produkte aus, stornieren nicht lieferbare Bestellungen oder treten direkt ganz aus dem Vertrag zurück und versuchen bei anderen Anbietern ihr Glück. „Zufrieden sind unsere Kunden mit der jetzigen Situation natürlich nicht, das ist ganz klar. Aber trotz allem ist Verständnis da, dass aktuell wirklich nichts verfügbar ist und wir die Ware auch nicht einfach hervorzaubern können”, beschreibt Dennis Weimer von der You Logic AG die Situation.

 

Hamsterkäufe, refurbished Ware – und nicht zuletzt Kommunikation

Mit ganz unterschiedlichen Maßnahmen versucht der Channel derzeit, dem Chip-Mangel zumindest etwas entgegenzuwirken beziehungsweise entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Es wird auf Vorrat gekauft, sofern Produkte vorhanden sind (und dafür gerne auch mehr bezahlt) und auf alternative oder generalüberholte Produkte oder gleich ganz neue Lieferquellen ausgewichen. Doch auch der Markt für wiederaufbereitete Produkte steht momentan unter extremem Druck, erklärt Sebastian Wundrack von der Cybertrading GmbH, ein internationales IT-Hardware Handelsunternehmen mit Fokus auf IT-Remarketing: „Speziell große Anbieter schwenken gerade auf refurbished Hardware um, kaufen Restbestände auf und gleichzeitig bleiben Produkte, die unter normalen Umständen aussortiert und dem Refurbished-Markt zugeführt werden würden, weiter in Benutzung. Es kommen weniger „neue” Gebrauchtwaren nach und der Markt für generalüberholte Produkte leert sich mehr und mehr.” 

Viele Systemhäuser nutzen in der aktuellen Zeit auch ITscope verstärkt, um sich einen Überblick zu alternativen Produkten und Lieferquellen zu verschaffen und Artikel aus dem Refurbished-Segment von der Plattform zu beziehen. Kommunikation mit den Kunden ist laut den Teilnehmenden für eine funktionierende Geschäftsbeziehung ebenfalls enorm wichtig – insbesondere in Krisenzeiten: „Reden, mehr kann man nicht machen. Müssen ja alle hinnehmen,” wird es treffend in der Umfrage beschrieben. 

 

Lieferschwierigkeiten überall

 

99% der Befragten geben an, aktuell aufgrund der Chip-Knappheit von Lieferschwierigkeiten konfrontiert zu sein. Bei vielen gilt das für das gesamte Portfolio, auf Produktebene sind Notebooks, Monitore, Drucker, PC-Systeme, Server, CPUs und Grafikkarten besonders stark betroffen. 

„In so gut wie allen Bereichen herrschen drastische Lieferschwierigkeiten. Auch ich habe mit extremen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen und sehe kleinere Mitbewerber langsam wegbrechen, pleitegehen. Wenn ich aber doch etwas bekomme, gibt es zumindest keine Diskussionen wegen des Preises – innerhalb kürzester Zeit finde ich auch für höherpreisige Produkte dankbare Abnehmer”, sagt Matthias Hof von der HOF Electronic Service GmbH.

Wenig rosig sieht demnach auch der Blick in die Zukunft aus: Die Mehrheit vermutet, dass der Chip-Mangel noch bis mindestens Mitte oder Ende 2022 andauern wird, ein Drittel geht sogar davon aus, dass die Krise den Channel noch bis ins Jahr 2023 beschäftigen wird. 

 

Insgesamt sieht auch das erwartete Szenario für die nächsten Monate eher düster aus: „Für viele Systemhäuser, VARs und Distributoren sind Hardware-Projekte ein wichtiges Standbein. Den fehlenden oder verzögerten Umsatz beziehungsweise Gewinn zu kompensieren wird nicht leicht”, so ein Umfrage-Teilnehmer. Aber es sind auch optimistische Stimmen dabei: „Alle haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen, wir sehen positiv in die Zukunft!”


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Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

23.11.2021|

ITscope Marktbarometer Q3/2021

Neue Grafikkarten von MSI legen Raketenstarts hin: ITscope Marktbarometer Q3/2021

Das ITscope Marktbarometer Q3/2021 ist da – mit den aktuellen Topsellern aus sieben Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com!

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Karlsruhe, 21.10.2021 – Grafikkarten von MSI sind die neuen Sterne am ITK-Himmel, Dells neuer TFT P2422H gefällt und bei den Smartphones stehen alle Zeichen auf Veränderung. Die neuen APUs von AMD starten gut in die Charts, Lenovo macht Dell wieder die Notebook-Führung streitig und das ThinkCentre M720q 10T7 muss nach sieben Quartalen endgültig das Feld räumen.

Man könnte ganz vorsichtig wieder von Normalität sprechen: Noch immer beschäftigt COVID-19 das weltweite Geschehen, doch mehr und mehr kehrt der Alltag zurück – auch in den Büros. Laut einer Umfrage des ifo Instituts suchen Menschen wieder häufiger den persönlichen Kontakt: Im Juli fiel der Anteil der Beschäftigten, die zumindest teilweise im Homeoffice arbeiten, von 28,4 im Juni auf 25,5 Prozent. Auch das aktuelle Marktbarometer zeigt diese Entwicklung: Es ist keine nennenswerte Veränderung hinsichtlich der Nachfrage nach Homeoffice-Equipment zu erkennen. Die Peaks des letzten Jahres bei Notebooks, Headsets und Co. scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören. 

Weiterhin prägt jedoch der Chip-Mangel die wirtschaftliche Lage, den ITK-Channel scheint die Krise zumindest aktuell jedoch zu verschonen. Lieferengpässe sind auf der ITscope-Plattform glücklicherweise eher die Ausnahme, lediglich im Bereich der Grafikkarten kommt es zu einigen Verzögerungen. Oder ist das nur die Ruhe vor dem Sturm? Laut einer aktuellen Studie des IT-Marktforschungsunternehmens CONTEXT sind die Bestände von Notebooks, Desktop-PCs, Monitoren und Druckern nahezu aufgebraucht. Derzeit scheint alles, was einen Chip enthält, von Engpässen betroffen zu sein und den Handel plagen wachsende Sorgen, wie Kunden im vierten Quartal versorgt werden können, so CONTEXT.

Gleichwohl sieht es für Grafikkarten in diesem Quartal wirklich sehr gut aus: In der Kategorie überzeugt MSI mit seinen neuen Modellen auf voller Linie und auch in unseren Highflyer-Charts liegt erneut eine Grafikkarte auf den Top-Plätzen – die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X. Auch Apple punktet bei den Highflyern, allerdings nicht mit den “üblichen Verdächtigen”, sondern mit dem Apple TV 4K, dem Magic Keyboard und dem offensichtlich weiterhin sehr beliebten AirTag, das sich bereits im Vorquartal eine Platzierung in den Charts sicherte.

In den Einzelkategorien muss ein weiterer Dauerbrenner der ITscope Plattform den Spitzenplatz abgeben: Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 kann sich nach sieben Quartalen in Folge nicht mehr vorne halten – Nachfolgemodelle der ThinkCentre-Reihe übernehmen dafür gerne die Führung in der Kategorie der Komplettsysteme. Anders bei den TFTs: Dell verteidigt weiterhin die Pole Position mit dem P2419H und auch bei den Smartphones und Tablets bleibt der erste Platz wie gehabt. 


Aus dem Inhalt

 

Highflyer: Die Rising Stars von Dell, MSI und Lenovo

Ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich diesmal Dell und MSI – und mit nur ein paar Klicks Vorsprung geht unser Platz 1 der Highflyer-Charts diesmal an den P2422H von Dell. Monitore der P-Serie zeichnen sich durch ein praktisches Design mit ergonomisch verstellbarem Ständer und leicht zugänglichen Anschlüssen aus. Der P2422H verfügt über ein 23,8 Zoll großes Full HD IPS-Panel sowie einen besonders schmalen Rand, der bündig mit dem Bildschirm abschließt. Die integrierte ComfortView Plus-Technologie sorgt für eine deutliche Reduzierung der blauen Lichtanteile um die Augen zu schonen. 

Wie schon im Vorquartal schlägt sich erneut eine Grafikkarte von MSI außerordentlich gut und sichert sich Platz 2: War es zuvor die RTX 3060 Ti Gaming X, ist es nun die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X mit 2.524 Klicks. Nice to know: Der Namenszusatz Ti steht für das Leichtmetall Titan, eine Bezeichnung, die ursprünglich zu Marketingzwecken genutzt wurde, um besonders leistungsstarke Grafikkarten zu kennzeichnen. Obwohl heute so gut wie jede zweite Geforce-Grafikkarte „Ti“ im Namen trägt, bleibt die Kernaussage bestehen: Ti steht bei gleicher Nummer für das stärkere Modell und verspricht damit noch höhere Leistung. Zwar kommt die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X nur mit einem vergleichsweise kleinen 8 GB Videospeicher im Gepäck, überzeugt aber mit ihrem DLSS KI-Renderer, der in vielen Spielen für extra Performance ohne sichtbaren Qualitätsverlust sorgt. Bei ITscope ist sie aktuell für 950 Euro im HEK zu haben.

Die Bronzemedaille für Platz 3 schnappt sich das ThinkPad E15 20RE von Lenovo. Die E15-Serie ist generell sehr beliebt und sichert sich auch in der Notebook-Kategorie einige Top 10-Plätze. Das seit Mai 2021 und damit als eins der aktuellsten Modelle gelistete E15 20RE ist bereits für vergleichsweise günstige 570 Euro im HEK erhältlich. 

Platz 6 geht an Apple, allerdings nicht mit iPhone, iPad oder iMac – sondern mit dem Apple TV 4K. Doch die Veränderungen der sechsten Generation halten sich ziemlich in Grenzen. Lediglich bei der Fernbedienung gibt es ein größeres, aber nicht unbedingt besseres Update: Speziell äußerlich wurde sie für eine angenehmere Handhabung angepasst. Allerdings kann die Fernbedienung nicht mehr als Spiel-Controller genutzt werden, denn sie enthält kein Gyroskop oder Beschleunigungssensor mehr – Spiele, die bisher im Winken-Stil der Nintendo Wii gesteuert werden konnten, funktionieren damit nicht mehr. 

Auch die nächsten beiden Plätze gehen an den Hersteller mit dem Apfellogo. Auf Platz 7 landet abermals Apples AirTag: Obwohl teilweise skeptisch als Spielerei abgetan, kann das innovative Gadget erneut überzeugen und sichert sich auch in diesem Quartal wieder einen Platz in den Highflyer-Charts. Mit dem Magic Keyboard auf Platz 8 wird das neue iPad Pro der 5. Generation zum mobilen Computer. Die Tasten sind komfortabel zu bedienen und dank Hintergrundbeleuchtung auch im Dunkeln nutzbar. Neben den technischen Features fällt aber besonders auch das edle Design auf – für über 300 Euro im HEK dennoch ein kostspieliges Upgrade für das ohnehin schon teure iPad Pro. 

Ende August hat Samsung offiziell sein neuestes Smartphone in der A-Serie vorgestellt – das Galaxy A52s 5G, Nachfolger des Galaxy A52 5G, dass es direkt auf Platz 10 schafft. Für nur rund 350 Euro im HEK wird dabei einiges geboten: 6,5 Zoll Full HD+ AMOLED-Display mit 120 Hz, eine Hauptkamera mit 64 Megapixel, eine Frontkamera mit 32 Megapixel sowie einer Ultraweitwinkel-, Makro- und Porträtkamera. Das Smartphone ist neben weiß und schwarz auch in mintgrün und violett erhältlich – vorne liegt bei uns allerdings die schwarze Ausführung. 

Auf Platz 11 findet sich AMDs neue All-in-One-Lösung Ryzen 5 5600G wieder: Die Sechskern-APU, also ein Prozessor mit integrierter Grafikkarte, verfügt über einen Basistakt von 3,9 GHz und einen Turbotakt von 4,4 GHz. Der Ryzen 5 5600G basiert auf Zen 3 und setzt zwar auf die nicht mehr ganz aktuelle Vega-Architektur, für grafisch nicht allzu anspruchsvolle Spiele und Full HD reicht die APU, die für rund 235 Euro im HEK erhältlich ist, aber vollkommen aus.  

Platz 24 wird sauber – mit dem Roborock S7 Saug- und Wischroboter, der im Test auf voller Linie mit Navigation und Saugleistung überzeugt. Praktisch ist auch die App, die beim Einteilen verschiedener Saug- und Wischbereieche hilft: Die gesamte Wohnung lässt sich kartografieren und in Zonen unterteilen, einzelne Bereiche lassen sich ausschließen.

 

Sehen Sie hier die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential – unsere Highflyer:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1Dell P2422H210-AZYX2021-05-292575
# 2MSI GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X 8G, 8GB GDDR6V505-008R2021-05-202524
# 3Lenovo ThinkPad E15 \1, 15,6″, i5, 8GB, 256GB SSD20RES6DF052021-05-112362
# 4AVM FRITZ!Box 7590 AX200029292021-06-011311
# 5Intel Next Unit of Computing 10 Performance kit, i7 10710UBXNUC10I7FNKN22021-04-071152
# 6Apple TV 4KMXGY2FD/A2021-04-22807
# 7Apple AirTagMX532ZM/A2021-04-21650
# 8Apple Magic Keyboard, SilberMJQK3D/A2021-04-21624
# 9Microsoft Windows Server 2022 StandardP73-083302021-08-14618
# 10Samsung Galaxy A5 2, 128GB, 5G, SchwarzSM-A528BZKDEUB2021-07-26612
# 11AMD Ryzen 5 5600G, 3.9GHz, 6-Core, SMT, APU100-100000252BOX2021-06-26570
# 12Sony, Ratchet & Clank: Rift Apart (PS5) DE-Version98259992021-04-12539
# 13Poly Voyager Focus 2 UC213727-022021-04-19368
# 14Lenovo ThinkPad Universal Thunderbolt 4 Dock40B00135EU2021-07-06363
# 15HP Envy223N4B#6292021-05-11304
# 16Gigaset OpenScape DECT Phone S6entry MobilteilL30250-F600-C5332021-03-31297
# 17Kingston 1 TB NVMe SSDSNVS/1000G2021-03-28296
# 18Jabra PanaCast 508200-2312021-04-28277
# 19Lenovo ThinkPad Thunderbolt 4 WorkStation Dock40B00300EU2021-06-16273
# 20Lenovo Quectel EM120R-GL4XC1D514472021-06-12221
# 21Google Nest Hub (2nd Gen)GA01892-EU2021-04-01220
# 22Lenovo 16GB, DDR4, SO-DIMM4X71D095342021-04-28217
# 23Synology RackStationRS2421RP+2021-04-24212
# 24Xiaomi Roborock S7S7 WHITE2021-06-17211
# 25Gigabyte S452-Z30 (rev. 100), 4U, Barebone6NS452Z30MR-002021-05-19184
# 26ASRock H510 Pro BTC+, LGA1200, ATX90-MXBGL0-A0UAYZ2021-05-22151
# 27Apple 10.2-inch iPad WIFI, 10,2″, 64GB, Space-GrauMK2K3FD/A2021-09-16147
# 28Apple Smart Flip-Cover, SchwarzMJMG3ZM/A2021-04-21144
# 29Apple MagSafe Battery Pack, WeißMJWY3ZM/A2021-07-15139
# 30Samsung QM55R-ALH55QMRABGCXEN2021-06-27137

 

TFTs: Triumph für neuen Dell-Monitor

Wer hätte es gedacht: Nach inzwischen acht aufeinanderfolgenden Quartalen liegt noch immer der P2419H von Dell vorne. Und auch klickzahlentechnisch ist der Vorsprung abgesichert: 8.300 Klicks sorgen für ausreichend Abstand zum zweitplatzierten P2719H, ebenfalls aus dem Hause Dell, der es jedoch “nur” auf rund 4.700 Klicks bringt. 

Vorne auf Platz 4 mischt mit dem P2422H auch ein ganz neuer TFT von Dell mit. Der erst seit Mai bei ITscope gelistete Monitor erreicht nicht nur ein top Ergebnis innerhalb der Kategorie, sondern landet mit 2.575 Klicks auch in den Highflyer-Charts auf Platz 1. Das neue 24 Zoll Full HD-Modell aus Dells beliebter P-Serie könnte ein würdiger Nachfolger des P2419H sein. Am Preis wird es zumindest schon mal nicht scheitern, denn der P2422H ist mit 190 Euro sogar etwas günstiger als das deutlich ältere Modell von 2018. 

 

Smartphones: Spielt die neue iPhone-Generation bald vorne mit?

Unverändert in Apples Hand bleiben die Plätze 1 und 2 in der Kategorie der Mobiltelefone: Das nun dritte Quartal in Folge sichert sich das iPhone SE mit mehr als 6.000 Klicks Platz 1, der 2. Platz geht ebenfalls erneut an das iPhone 12 mit 2.340 Klicks. 

Von 34 auf die 3 klettert Samsungs Galaxy A52 5G. Mit 5G-Mobilfunk ist das A52 eines von wenigen Galaxy-Modellen, das die schnelle Verbindung unterstützt. Aber auch sonst ist es technisch wirklich gut ausgestattet: Besonders das scharfe und farbreiche OLED-Display gefällt, genau wie der ausdauernde Akku mit einer Laufzeit von 10 bis 12 Stunden. Abstriche muss man bei der Ladezeit machen, denn der Akku braucht rund zwei Stunden zum vollständigen Aufladen. 

Vermutlich werden sehr bald schon weitere Player die Top 10 aufmischen: Während Apples Keynote Mitte September wurde die neue iPhone-Generation mit vier unterschiedlichen Modellen – iPhone 13, 13 mini, 13 Pro und 13 Pro Max – offiziell vorgestellt und sind inzwischen auch im Handel erhältlich. Noch liegen die neuen iPhones im Ranking zwar weit hinten, die Aussichten auf einen Aufstieg stehen aber gut.
Während man bei den Standard-Modellen eher von einem kleineren Update sprechen kann, haben die beiden Pro-Varianten durchaus größere Neuerungen erfahren. Alle vier neuen Modelle verfügen über den Apple A15 Bionic, die aktuell wohl schnellste Mobil-CPU, einen verbesserten Akku und Kamera, mindestens 128 GB Speicher sowie 5G Mobilfunkstandard. Bei der Pro- und Pro Max-Variante kommen außerdem ein Super Retina XDR Display, eine noch bessere Kamera mit Makro-Modus und dreifach optischem Zoom sowie eine zusätzliche 1 TB-Speicheroption hinzu.
Für diese Features muss man allerdings – wie jedes Mal beim Launch einer neuen iPhone-Generation – ordentlich in die Tasche greifen: Los geht’s mit dem 13 mini ab 660 Euro bis zu über 1.500 Euro im HEK für das 13 Pro Max.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Samsungs neuem Galaxy Z Flip3 5G: Das seit Mitte August bei ITscope gelistete Smartphone mit innovativem Falt-Display hat, wie auch Apple, eine gute Ausgangsposition, für den Sprung nach vorne reicht es allerdings noch nicht. Auch hier wird das kommende Quartal spannend werden und zeigen, wie sich die neuen Modelle schlagen. Das Flip3 überzeugt neben der praktischen Klappfunktion, die ein stufenloses Falten ermöglicht, mit tollen Farben auf dem Hauptdisplay und einer ausgezeichneten Leistung. Dank IPX8-Zertifizierung ist es außerdem komplett wasserdicht, lediglich die Akkulaufzeit ist sehr kurz. Ab rund 840 Euro im HEK ist das Flip3 zu haben. 

 

Tablets: Keine Veränderung auf den Spitzenplätzen

Mit über 7.000 Klicks behält das Microsoft Surface Pro 7 erneut Platz 1 und bleibt damit auch nach vier Quartalen in Folge Spitzenreiter der Kategorie. Auch die Plätze 2, 3 und 4 bleiben mit dem Apple iPad 10.2″, dem Microsoft Surface Go 2 und dem Samsung Galaxy Tab A7 genau gleich besetzt wie im Vorquartal. Mit fünf Plätzen in der Top 10 liegt Microsoft jedoch insgesamt deutlich vor der Tablet-Konkurrenz von Apple und Samsung.

Neueinsteiger sucht man auf den vorderen Plätzen hingegen vergeblich, diese sind primär von 2020er-Modellen belegt. Das aktuell neueste Tablet ist erst auf Platz 18 zu finden: das iPad Pro der 5. Generation in der 12.9-inch-Ausgabe, das seit April 2021 gelistet ist. Das Tablet, das zuletzt als Neueinsteiger auf Platz 25 lag, kommt dank M1-Chip mit herausragender Performance, großem, hochauflösendem Display und WLAN 6 sowie 5G-Mobilfunk. 

Das im Rahmen der Apple Keynote ebenfalls neu vorgestellte iPad ist bereits in den Charts vertreten, wie auch bei den iPhones jedoch noch weit hinten – ist aber natürlich selbst für Apple nicht so einfach, ein ganzes Quartal an Klicks in nur zwei Wochen aufzuholen. Das neue iPad der 9. Generation bietet nach wie vor ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, designtechnisch hat sich allerdings nicht viel verändert. Bei den inneren Werten setzt Apple auf den A13 Bionic-Prozessor, der 20 Prozent mehr Leistung liefern soll als der A12 Bionic der vorhergehenden Generation. Und auch der Speicher wurde besser: statt 32 gibt’s nun mindestens 64 GB. 

 

Notebooks: Erneute Kampfansage von Lenovo mit dem ThinkPad E15

Vorquartalssieger Dell Latitude 3510 muss den 1. Platz wieder abgeben: Zwar kommt der Notebook auf beeindruckende 7.921 Klicks, das reicht aber trotzdem nicht, um die Führungsposition gegen Lenovo zu verteidigen, sondern nur für Platz 2. Hatte Dell zuletzt noch den Dauerbrenner ThinkPad E15 20RD nach über einem Jahr auf Platz 1 in seine Schranken verwiesen, macht Lenovo jetzt mit dem ThinkPad E15 Modell aus 2020 und über 8.500 Klicks erneut eine wirkungsvolle Kampfansage – die dem beliebten Notebook zu Platz 1 verhilft. Auch sonst lässt Lenovo nicht locker und sichert sich mit weiteren Modellen der ThinkPad E15- und L15-Reihe insgesamt fünf Plätze in der Notebook-Top 10. 

Von 20 auf die 3 klettert der HP ProBook 450 G8, ein Notebook, der Intels Tiger Lake-Prozessor verbaut hat. Damit verspricht Intel sowohl leistungsstarke als auch gleichzeitig sparsame Prozessoren – die für den Alltag mehr als ausreichend sind. Außerdem besticht der HP 450 G8 durch sein stabiles Gehäuse und den leisen Betrieb. 

Als einziges Notebook von Fujitsu schafft das LIFEBOOK A3510 den Sprung nach vorne auf Platz 14. Dahinter steckt ein schlankes, leicht gebautes Office-Notebook mit hohem Arbeitstempo und einer Akkulaufzeit von bis zu sechs Stunden. Relativ knapp bemessen ist allerdings die mit 238 Gigabyte vergleichsweise kleine SSD. Sie lässt sich jedoch, wie auch der Arbeitsspeicher, bei Bedarf gegen etwas größeres austauschen.

 

PC-Komplettsysteme: Tiefer Fall für das ThinkCentre M720q 10T7

Das verflixte siebte Quartal war es also tatsächlich zuletzt für das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7: Es ist Schluss mit Platz 1 und das die letzten Quartale extrem beliebte Komplettsystem fällt auf Platz 23.

Was sich im letzten Marktbarometer aber schon abgezeichnet hat, bestätigt sich nun: Das Nachfolgemodell ThinkCentre M70q 11DT machte schon im Vorquartal von 157 auf den 4. Platz einen riesigen Sprung – jetzt gibt’s mit fast 4.500 Klicks Platz 1. Generell erfreut sich die ThinkCentre-Reihe großer Beliebtheit und ist daher verdient mit noch vier weiteren Modellen in der Top 10 vertreten.

 

Grafikkarten: Raketenstart für neue MSI-Karten

Bei den Grafikkarten geht in diesem Quartal ein neuer Knaller von MSI an den Start: Die GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X schafft es nicht nur in den Highflyer-Charts nach vorne, sondern auch auf Platz 1 innerhalb der Kategorie. Ebenfalls ein top Ergebnis gibt’s für die MSI GeForce RTX 3080 Ti GAMING X TRIO, die erst seit Juni bei ITscope gelistet ist und von 164 auf die 6 springt. Noch besser läuft es nur bei der MSI GeForce RTX 3060 Ti GAMING Z TRIO, die von 0 direkt auf einen hervorragenden 3. Platz einsteigt. 

Mit vier Plätzen ist auch PNY gut in der Top 10 vertreten und sichert sich gleich auch Platz 2: Dieser geht an die NVIDIA Quadro P2200, eine optimale Grafikkarte für Workstations der Einstiegsklasse. Mit 480 Euro im HEK zählt sie zu den eher günstigen Karten in der Top 10.

Mit rund 17.000 Klicks in der Top 10 sind die Klickzahlen im Vergleich zum Vorquartal, wo die Top-Produkte noch insgesamt fast 24.000 Klicks erreichten, aber deutlich zurückgegangen. Ist das weiterhin auf den weltweiten Chipmangel zurückzuführen? Unser Platz 1, die GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X 8G, ist aktuell zumindest nicht lieferbar. Kaum erhältlich ist auch die MSI RTX 3090 SUPRIM X 24G auf Platz 4 oder die PNY XLR8 GeForce RTX 3090 Gaming EPIC-X RGB auf Platz 5. Ein Preisanstieg ist allerdings innerhalb der Top 10 nicht zu beobachten, eher sogar ein leichter Abfall des durchschnittlichen HEK.

 

Prozessoren: Neue Desktop-APUs von AMD kommen gut an

In der Kategorie der Prozessoren bringt das Sommerquartal wenig Veränderung. Der bisherige Platz 3 AMD Ryzen 7 5800X wird mit 1.500 Klicks die neue Nummer 1: Die seit rund einem Jahr gelistete CPU überzeugt sowohl in Anwendungen als auch beim Spielen mit ihrer Geschwindigkeit und gilt als der aktuell schnellste Achtkerner auf dem Markt. 

Die Top 10-Platzierungen teilen sich AMD und Intel diesmal mit jeweils fünf Plätzen sehr gerecht auf – nur eben, dass AMD sich 1 und 2 sichert. Auf letzterem landet der AMD Ryzen 5 5600X, der als echter Preistipp unter den Alltags- und Gaming-Prozessoren gilt. Die Mittelklasse-CPU verfügt über sechs Kerne mit Multithreading und taktet von 3,7 bis 4,6 GHz. 

Zwei Neueinsteiger von AMD sind ebenfalls im Ranking vertreten: Der Ryzen 5 5600G auf Platz 14, der es auch in die Highflyer-Charts schafft und der Ryzen 7 5700G, der Platz 34 erreicht. Bei beiden handelt es sich um Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit, sogenannte APUs. Mit der 5000G-Serie ergänzt AMD sein Portfolio um Desktop-APUs auf Zen 3-Basis – gute Prozessoren mit hoher Anwendungsleistung und einer guten Gaming-Performance. Die beiden sind für einen HEK von 230 (5 5600G) bzw. 320 (7 5700G) Euro erhältlich. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

21.10.2021|

Lange Lieferzeiten im Channel: Die Chip-Knappheit hält an

 

Der Mikrochip-Mangel hält die Weltwirtschaft weiterhin in Atem. Nach Angaben von Gartner wird die Knappheit sehr wahrscheinlich noch bis ins Jahr 2022 andauern. Analysen der ITscope-Plattform zeigen, dass die Preise nach dem Peak im Mai wieder fallen, von einem Normalzustand kann man aber noch lange nicht sprechen.

Karlsruhe, 29.07.2021 – Weiterhin sorgen Chip-Engpässe für Produktionsverzögerungen und auch der Channel bleibt davon natürlich nicht verschont. Die Knappheit beeinflusst ITK-Lieferungen derzeit massiv, wie uns erst kürzlich einer unserer Kunden aus dem Systemhausumfeld erzählte: Sein Kunde aus der Industrie wiederum wollte einen Laptop bestellen, was er ihm auch bestätigte – allerdings mit einer Lieferzeit von drei Monaten. Was der Industriekunde als kleinen Scherz aufgefasst hatte, stellte sich als vollkommen ernst gemeint heraus, wie er nach einigen Wochen schmerzlich feststellen musste.

Unterhaltungen wie diese werden aktuell häufiger geführt, denn die Lieferzeiten vieler Produkte verzögern sich extrem – der vorherrschende Mangel an Mikrochips hat die weltweite Wirtschaft noch immer fest im Griff. Wie sich das auf die ITK-Branche auswirkt, haben wir bereits vor einigen Wochen analysiert – doch bisher hat sich die Situation kaum verbessert.

Angaben des Marktforschungsinstituts Gartner zufolge wird die Knappheit noch bis ins Jahr 2022 andauern und die Produktion vieler elektronischer Geräte massiv einschränken. Doch warum ist keine Besserung in Sicht, sondern vielmehr das Gegenteil der Fall? Laut Gartner sind es weniger die hochindividualisierten Chips, die die Probleme verursachen, sondern standardisierte “Massenware”-Chips. In diesem Bereich steht eine geringe Marge einer hohen Marktkonzentration gegenüber, die die Flexibilität des Markts stark einschränkt – schnell die Produktion hochzufahren ist dabei nicht möglich. Die bis vor einigen Monaten noch vorhandene Ware wurde während der Pandemie in besonders gesuchte Produkte, wie beispielsweise Notebooks, verbaut. Jetzt sind die Vorräte aufgebraucht, Nachschub kann nur sehr langsam nachproduziert werden und in der Konsequenz bleiben die Preise weiterhin hoch.

Dieses Bild spiegelt auch die ITscope Plattform wieder: Zwar haben sich die Verfügbarkeiten wieder etwas stabilisiert, trotzdem liegen die Preise immer noch deutlich über dem “Vorkrisenniveau” – wie auch das Beispiel der seit 2016 gelisteten Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate zeigt. Seit der letzten Analyse Ende Mai ist der HEK zwar merklich gefallen, liegt aber mit aktuell 165 Euro immer noch um ungefähr 30 Prozent über dem HEK von rund 120 Euro zu Beginn des Jahres.  

 

Preis/Lager/Status-Historie Seagate Backup Plus Hub (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Juli 2021

 

Interessant ist auch das Beispiel der NVIDIA Quadro P620 von HP, einer seit 2018 gelisteten Grafikkarte: Mit Abfallen des Bestands Ende Juni steigt der HEK auf einen Wert, der noch über dem Markteinführungspreis (rund 200 Euro) der Grafikkarte liegt – nämlich auf aktuell über 220 Euro. Im Vergleich zum Jahresbeginn hat sich der HEK von damals 115 Euro damit fast verdoppelt.

 

Preis/Lager/Status-Historie HP NVIDIA Quadro P620 (Hst.-Nr. 3ME25AA) Januar bis Juli 2021

 

Auch im ITscope Marktbarometer des letzten Quartals zeichnete sich die Chip-Knappheit, vor allem im Bereich der Grafikkarten, deutlich ab. Die erst- und zweitplatzierte Grafikkarten, beide vom Hersteller MSI, erreichen allein jeweils über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. 

Der Blick in die Zukunft ist aktuell ungewiss: Intels CEO Pat Gelsinger erwartet sogar, dass sich Angebot und Nachfrage in Bezug auf Chips nicht vor 2023 wieder in Einklang bringen lassen. Abnehmer müssen sich also auch zukünftig auf Lieferverzögerungen einstellen.


Die ITscope-Plattform bietet Ihnen dafür auch während der aktuellen Lage den perfekten Markteinblick: Wer hat wieviel von welchem Artikel auf Lager? Und zu welchem Preis? Dank einfacher Produktsuche, übersichtlichem Preisvergleich und mehr als 400 verschiedenen Lieferanten erhalten Sie bei ITscope Antworten auf diese Fragen. So haben Sie zwar keine Lösung für die generelle Chip-Knappheit, aber eine Ausweichmöglichkeit, um Ihre Kunden weiterhin bedienen zu können.

 

28.07.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Aus dem Inhalt:


Ablöse an der Spitze – wer wird neuer Notebook-Star? ITscope Marktbarometer Q2/2021

Karlsruhe, 22.07.2021 – Chip-Engpässe setzen den Channel unter Druck, Grafikkarten sind heiß begehrt und auch bei Komplettsystemen ist die Nachfrage wieder da. Microsoft bleibt erfolgreich mit dem Surface Pro 7, das iPhone SE ist auch in diesem Quartal Smartphone-Champion und Intel kommt AMD in der CPU-Führung gefährlich nah.

Mit den steigenden Temperaturen des zweiten Quartals und den zurückliegenden Lockdown-Monaten wächst der Wunsch nach mehr Abwechslung. Sinkende Inzidenzen und eine stetig zunehmende Impfquote ermöglichten seit Mai mehr und mehr Lockerungen: Café- und Restaurantbesuche sind wieder möglich, sogar dem Nachmittag im Freibad steht aktuell nichts mehr im Weg. Zum 01. Juli 2021 endete außerdem die Homeoffice-Pflicht und die bislang verlassenen Büros füllen sich allmählich wieder. Welche Auswirkungen die Aufhebung der Homeoffice-Pflicht für die ITK-Branche hat, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Fest steht aber schon jetzt, dass die Klickzahlen in den relevanten Kategorien rund um Homeoffice-Equipment seit dem enormen Peak Ende 2020 wieder auf Normalniveau zurückgegangen sind. 

Weiterhin beschäftigt allerdings noch ein anderes Problem die ITK-Branche: Engpässe bei Mikrochips, die in so gut wie jedem elektrischen Gerät verbaut und damit auch für IT- und Telekommunikationsgeräte unverzichtbar sind, bestimmen seit Monaten die Produktionsabläufe vieler ITK-Hersteller. Insbesondere Grafikkarten, die zuletzt noch aufgrund des explodierten Bitcoin-Kurses und dem damit verbundenen Hype um Kryptomining stark nachgefragt wurden, stehen nun unter einem zusätzlichen Druck. 

“In der Kategorie der Grafikkarten zeichnet sich die Problematik ganz deutlich bei Beständen und Preisen ab. ITscope bietet hierfür Einblick in aktuelle Verfügbarkeiten bei über 400 Distributoren sowie eine umfangreiche Auswahl an Alternativmodellen, womit wir Systemhäuser und Reseller aktuell zumindest etwas unterstützen können”, erklärt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei der ITscope GmbH.

Trotz der angespannten Situation schafft es mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte an die Spitze unserer Highflyer-Charts. Auch Apples neuestes Gadget, das AirTag, liegt weit vorne, genau wie das Samsung-Smartphone Galaxy A52.

Bei der Auswertung der Einzelkategorien der ITscope Plattform gibt es bei den Notebooks ganz besondere News: Das ThinkPad E15 20RD muss die Führung abgeben und die Konkurrenz übernimmt Platz 1. Bei den TFTs bleibt nach wie vor Dells Spitzenreiter P2419H vorne, im Tablet-Segment sichert sich Microsoft die Pole Position. Hinsichtlich der Klickzahlen schneiden auch die Grafikkarten, trotz Verfügbarkeitsschwierigkeiten, gut ab und MSI zählt zu den absoluten Gewinnern der Kategorie. Bei den Komplettsystemen scheint nach mehreren schwierigen Quartalen nun endgültig wieder Normalität eingekehrt zu sein.

 

Highflyer: Die heißesten Sommertrends von MSI, WD und Dell

Hot or not? ist nicht nur im Sommer, sondern in jedem Quartal aufs Neue das Motto unserer Highflyer-Charts, welche die aussichtsreichsten Neueinsteiger der unterschiedlichen Kategorien der ITscope-Plattform umfasst. Belegen in den Einzelkategorien bestimmte Produkte teils über mehrere Quartale hinweg ihren Stammplatz, dürfen zum Rennen um die Spitzenplätze bei den Highflyer-Charts nur Produkte antreten, die ganz neu auf dem Markt sind.

Schon seit einer ganzen Weile sind Grafikkarten Mangelware im Channel und daher, wenn überhaupt, nur zu horrenden Preisen erhältlich. Mehrere Faktoren tragen dabei zu dieser Situation bei: War es zuletzt noch der Lockdown, der digitale Entertainmentformate besonders reizvoll machte, beeinflusste auch der Krypto-Boom sowie die weiterhin bestehenden Chip-Engpässe den Grafikkarten-Markt. Diese große Nachfrage schlägt sich auch in unserem Platz 1 nieder, worauf mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte klettert, die – Überraschung – aktuell auch bei keinem deutschen Lieferanten erhältlich ist.

Mit rund 1.500 Klicks schnappt sich die Red Plus NAS Hard Drive von WD Platz 2. Im Vergleich zu Festplatten der WD Red-Serie, die auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik setzen, steht die Bezeichnung WD Red Plus für Festplatten, die das herkömmliche Aufzeichnungsverfahren CMR einsetzen. Bei den Modellen der WD Red Plus handelt es sich daher eigentlich um keine neue Serie, sondern lediglich um eine Umbenennung der CMR-basierten WD Red. Wer kein SMR nutzen möchte, greift unter anderem also zur Red Plus NAS Hard Drive – und das geht einigen Nutzern so: Die SMR-Technik stößt aufgrund potenzieller Leistungseinbußen in Verbindung mit RAID-Konfigurationen und dem ZFS-Dateisystem im NAS-Bereich auf Kritik. Laut Hersteller reichen die SMR-Modelle für den Einsatz im kleinen Büro oder Home Office aber absolut aus. 

Unser letzter Highflyer, der es als Platz 3 aufs Treppchen schafft, ist die Thunderbolt Dock WD19TBS von Dell. Mit mehreren Anschlüssen, darunter ein Thunderbolt 3, zwei DisplayPorts, HDMI-, USB-C- und USB-C-3.1-Anschluss bietet die Dockingstation eine umfangreiche Auswahl. Praktisch ist außerdem die ExpressCharge-Funktion, die es ermöglicht, den Akku in einer Stunde bis zu 80 Prozent aufzuladen. Mit 180 Watt liegt die Dock WD19TBS auch eine ganze Ecke über dem üblichen Wert von ungefähr 100 Watt bei USB-C-Anschlüssen. 

Auf Platz 5 landet der Intel Core i7-11700K: Der Achtkerner, der auf Basis der neuen Rocket Lake-Architektur entwickelt wurde, taktet mit 3,6-5 GHz und kann dank Hyperthreading bis zu 16 Threads gleichzeitig bearbeiten. Den neuen Ryzen 7 CPUs auf Zen 3-Basis kann Intel mit dem i7-11700K dennoch nicht das Wasser reichen. 

Innovativ wirds auf Platz 7 mit dem AirTag, der Neuheit aus dem Hause Apple: Das AirTag ist ein Anti-Verlust Bluetooth-Tag, das beispielsweise am Schlüssel oder der Brieftasche – also Dingen, die gerne mal verlegt werden – befestigt wird. Ist dann der Schlüssel wieder einmal nicht auffindbar, sendet das AirTag ein Bluetooth-Signal aus, welches zum Beispiel via Smartphone über das “Wo ist?”-Netzwerk empfangen werden kann. Befindet sich das gesuchte Objekt in der Nähe, folgt man einem Ton, um den verlegten Schlüssel zu finden.
Datenschutz wird dabei besonders großgeschrieben, laut Apple werden sämtliche Standortdaten nie gespeichert und nur verschlüsselt übertragen. Mit einem HEK von rund 30 Euro ist das AirTag im Vergleich zu anderen Apple-Geräten recht günstig. Will man es aber, wie im Beispiel, für den Schlüssel nutzen, kommen nochmals knapp 30 Euro für einen passenden Schlüsselring dazu. 

Ein eher ungewöhnliches Produkt findet sich diesmal auf Platz 15 der Highflyer-Charts: Mit dem Nasaltest von NanoRepro landet ein COVID-19-Produkt aus der neuen, gleichnamigen Produkt-Kategorie auf ITscope in unserem Ranking. Noch immer ist der morgendliche Selbsttest vor Betreten der Büroräumlichkeiten bei vielen Betrieben für Nicht-Geimpfte verpflichtend. Mund- und Nasenschutz zählt ebenfalls zum alltäglichen Begleiter im Büro – auch davon findet sich mit dem schwarzen FFP2 Einmalmundschutz im 20er-Karton ein Vertreter auf Platz 26

 

TFTs: HP macht Dell große Konkurrenz

Auch nach sieben Quartalen in Folge liegt der P2419H von Dell noch an der Spitze der Monitor-Charts. Doch die große Begeisterung scheint etwas nachzulassen, denn die Klickzahlen haben sich im Vergleich zum Vorquartal von 14.000 auf nur noch knapp 8.000 Klicks fast halbiert. Um die Führung aber abzusichern nimmt Dell mit dem P2719H gleich noch den Platz 2 ein: Die 27 Zoll-Variante kann sich in diesem Quartal um nahezu 1.000 Klicks verbessern. HP allerdings holt weiter auf und ist Dell in der Top 10 dicht auf den Fersen. Obwohl die drei Modelle E24i G4, E24 G4 und E27 G4 deutlich neuer sind, kann HP preislich mit dem erst- und zweitplatzierten von Dell locker mithalten.

Von ganz weit hinten direkt in die Top 10 auf Platz 7 schafft es der seit Anfang des Jahres gelistete C34H890WGR von Samsung: Mit einem 34 Zoll-Bildschirm bietet der Curved-Monitor ausreichend Fläche für unterschiedliche Arbeitsbereiche, ohne auf einen zweiten Bildschirm zurückgreifen zu müssen. Eine Auflösung von 3440 x 1440 Pixel sorgt für scharfe Bilder, die von Samsung entwickelte Flicker-Free-Technologie und ein spezieller Augenschutz-Modus bieten zusätzlichen Komfort und bewahren die Augen vor Ermüdung.

 

Smartphones: Wasserdichte Outdoor-Phones hoch im Kurs

Wieder ein Sieg für das iPhone SE: Über 4.000 Klicks sorgen für einen ordentlichen Vorsprung zum zweitplatzierten iPhone 12, welches nur 1.650 Klicks erreicht. Insgesamt bleibt die Smartphone-Top 10 weiterhin in Apples Hand.

Spannend wird es erst wieder auf Platz 14, wo sich mit dem Samsung Galaxy A52 ein ganz frischer Neueinsteiger findet, der es auch in den Highflyer-Charts weit nach oben geschafft hat. Das erst seit Mitte März dieses Jahres gelistete Smartphone bringt einige technische Ausstattungsdetails mit, die den Preis von rund 300 Euro im HEK wirklich unschlagbar machen, wie das helle OLED-Display, eine gute Kamera und ein ausdauernder Akku. Gerade im Sommer nicht zu unterschätzen ist auch die IP67-Zertifizierung, die laut Hersteller sowohl die Staubdichte als auch den Schutz vor zeitweiligem Untertauchen bis maximal 1 Meter Wassertiefe für maximal 30 Minuten definiert. 

Auch wenn es für Huawei nur bei Platz 28 bleibt, ist das für den chinesischen Hersteller im Vergleich zu vorhergehenden Quartalen ein vorzeigbares Ergebnis. Mit dem P30 lite New Edition erhält Huaweis Einsteigermodell ein Update: Ein zuverlässiges Smartphone mit viel Speicherplatz, das mit einer ausgezeichneten Performance, guter Akkulaufzeit und attraktiven Fotoaufnahmen überzeugt. Allerdings nur bei Tageslicht: Wird es dunkel, dann bekommt die Kamera ihre Schwierigkeiten. 

Noch weiter hinten stößt man auf echte Besonderheiten – wie das CAT B35 auf Platz 46. Das Mobiltelefon aus dem Jahr 2018 ist ein absoluter Outdoor-Held und für jedes Abenteuer gerüstet: So zeigt es sich im Härtetest sturzfest, auch bei Minusgraden gut bedienbar und wasserdicht nach IP68 – eine Zertifizierung die, im Gegensatz zu IP67, auch Schutz gegen dauerndes Untertauchen bietet. Das robuste Outdoorphone ist schon für günstige 80 Euro im HEK zu haben. 

 

Tablets: Microsoft mit Surface Pro 7 erneut in Führung

Bei den Tablets gibt es in diesem Quartal nur wenig Veränderung: Mit großem Vorsprung von über 9.000 Klicks sichert sich das Microsoft Surface Pro 7 in der platingrauen Ausführung mit 256 GB Speicherplatz erneut die Führung. Apples iPad in 10.2” liegt mit nur rund 4.000 Klicks in deutlichem Abstand dahinter auf Platz 2. Microsofts Neueinsteiger aus dem letzten Quartal, das Microsoft Surface Pro 7+, hat sein Ranking ebenfalls verbessern können und klettert von 19 auf Platz 11. 

Ansonsten tut sich nicht allzu viel bei den Tablets. Erst auf Platz 25 landet mit dem Apple 12.9-inch iPad Pro ein Neueinsteiger in den Tablet-Charts. Das seit Ende April gelistete iPad, dass es auch in den Highflyer-Charts auf Platz 8 schafft, kommt dank Mini-LED-Technik mit dem laut Computer Bild derzeit besten Bildschirm auf dem Tablet-Markt. Das 12,9 Zoll große Display wird von über 10.000 LEDs beleuchtet und macht sich die “Local Dimming”-Technologie zunutze: Der Bildschirm wird in mehr als 2.500 Dimmzonen eingeteilt, die, in Kombination mit hoher Farbwiedergabe, extrem kontrastreiche Bilder erzeugen. Auch der hier verbaute M1-Prozessor von Apple leistet ganze Arbeit und sorgt für ein blitzschnelles Arbeitstempo. Solche Features haben nur leider auch ihren Preis – nämlich über 1.200 Euro im HEK.

 

Notebooks: Ablöse an der Spitze für den ThinkPad E15 20RD

Breaking News bei den Notebooks: Nach über einem Jahr auf Platz 1 muss der ThinkPad E15 20RD von Lenovo das Feld räumen – und fällt tief auf Platz 42. Den ersten Platz in den Notebook-Charts nimmt der zuvor zweitplatzierte Dell Latitude 3510 ein, ist aber auch der einzige Notebook des US-amerikanischen Herstellers, der es in die Top 10 geschafft hat. Aus diesem Blickwinkel sieht es für Lenovo deutlich besser aus: Gleich sechs Modelle sichern sich ihren Platz in der Top 10, darunter drei aus der ThinkPad E15-Reihe. 

Und auch einen Neueinsteiger schickt der chinesische Hersteller ins Rennen: das Lenovo ThinkBook 15-IIL 20SM, das mit seinem Debüt auf Platz 31 einsteigt. Während die ThinkPad-Reihe für leistungsstarke Notebooks im Businessumfeld steht, sind hingegen die IdeaPads vergleichsweise günstige Geräte für den Privatgebrauch. Mit der ThinkBoook-Serie geht Hersteller Lenovo den Mittelweg und bietet gut ausgestattete Modelle, die allerdings das technische Niveau der ThinkPad-Reihe nicht ganz erreichen.
Das ThinkBook mit 15.6” Full HD-Display eignet sich aufgrund seines dünnen Designs von nur 18,9 mm auch optimal für das Arbeiten von unterwegs. Praktisch kommt dafür auch der USB 3.1-Anschluss mit Always-on-Funktion, die es ermöglicht, andere Geräte aufzuladen, selbst wenn das ThinkBook ausgeschaltet ist. 

 

PC-Komplettsysteme: Das verflixte 7. Quartal für Lenovos ThinkCentre M720q 10T7?

Auch noch nach sieben Quartalen in Folge führt das ThinkCentre M720q 10T7 von Lenovo die Kategorie der PC-Komplettsysteme an. Doch das Interesse scheint im “verflixten siebten Quartal” mehr und mehr abzuflachen: Von über 12.000 Klicks im Vorquartal fällt das ThinkCentre M720q auf nur noch etwas über 9.000 Klicks. 

Doch der Abstand zum zweitplatzierten ProDesk 400 G6 von HP, der es nicht ganz auf 3.000 Klicks bringt, ist immer noch groß genug, dass dem ThinkCentre M720q so schnell niemand gefährlich wird. Außer vielleicht das Nachfolgemodell? Das ThinkCentre M70q 11DT springt von 157 auf den 4. Platz – ein riesiger Erfolg für das erst seit Dezember letzten Jahres gelistete Komplettsystem. 

HP ist mit der ProDesk-Reihe generell sehr stark und sichert sich erfolgreich sechs Platzierungen in der Top 10 der PC-Komplettsysteme. Fujitsu kann sich mit dem ESPRIMO P558 diesmal nicht bei den Top-Systemen halten und fällt von 7 auf Platz 21. Apples iMac der 10. Generation hingegen scheint gut anzukommen und klettert von 64 auf Platz 13.

 

Webcams: Knapp daneben ist für Microsoft auch vorbei

Bei den Webcams passiert in diesem Quartal nicht allzu viel. Die Klickzahlen in der Top 10 fallen von fast 30.000 auf nur noch rund 17.000 Klicks. Bis auf ein paar Ausnahmen gibt es auf den Platzierungen 1 bis 10 keine großen Veränderungen. 

Fast hätte es für Microsoft gereicht, zwischen ausschließlich Logitech-Kameras eine Top-Platzierung zu ergattern, doch die LifeCam HD-3000 verfehlt die Top 10 ganz knapp und landet auf Platz 12. Besonders der Preis, der deutlich unter dem der Konkurrenzmodelle von Logitech liegt, sticht bei dieser Webcam hervor. Im Test überzeugt die LifeCam HD-3000 außerdem durch ein gutes Mikrofon und ein vergleichsweise gutes Bild bei Gegenlicht. Dass man bei einem so günstigen Preis von unter 30 Euro im HEK jedoch nicht allzu viel erwarten darf, sollte klar sein. Hinsichtlich Bildqualität und der Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen gibt es definitiv bessere Webcams.

 

Headsets: Jabra führt, Apple legt mit AirPods nach

Lag zuvor noch Logitech an der Spitze, gehört Platz 1 mit fast 2.500 Klicks diesmal Jabra mit dem bisher zweitplatzierten Evolve 65 MS stereo. Auch Apple ist gleich zweimal in der Top 10 vertreten: mit den AirPods 2nd Gen. auf Platz 4 und den AirPods Pro auf Platz 5. Die praktischen True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer verfügen über eine exzellente Soundqualität und einen ausdauernden Akku.

Bei den AirPods Pro setzt Apple außerdem auf eine aktive Geräuschunterdrückung, die mittels mechanischem Verschließens des Gehörgangs funktioniert. Sobald Musik läuft, ist Umgebungslärm kaum mehr wahrnehmbar. Bei den normalen AirPods, die dieses Feature nicht bieten, ist der Unterschied signifikant zu hören. Besonders nützlich ist auch die smarte Reaktion beim Herausnehmen eines Kopfhörers: Der andere schaltet dann vom Noise Cancelling- in den sogenannten Transparenz-Modus, der es erlaubt, sich problemlos zu unterhalten oder wichtige Umgebungsgeräusche zu vernehmen.

 

Grafikkarten: MSI startet in der Top 10 durch

Im Bereich der Grafikkarten ist das Interesse weiterhin ungebrochen groß. Zwar fallen auch hier die Klickzahlen von fast 38.000 auf knapp 24.000 Klicks, doch gerade die erst- und zweitplatzierten Grafikkarten von MSI erlangen beide allein über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC auf dem ersten Platz um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI RTX 3080 GAMING X TRIO auf Platz 2 auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. Generell läuft es für MSI außerordentlich gut in diesem Quartal: Gleich sieben Plätze in der Top 10 gehen an den taiwanischen Hersteller.

Gründe, die für dieses weiterhin hohe Interesse an leistungsstarken Grafikkarten sprechen, sind möglicherweise der nach einem Abfall im Mai erneut steigende Kurs für Bitcoin, aber vermutlich auch die weiterhin fehlenden Chips. Die Preis/Lager/Status-Historie auf der ITscope Plattform zeigt, dass der Grund des Preisanstiegs, insbesondere bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR vermutlich an der nicht vorhandenen Verfügbarkeit liegt – bei kaum einem Distributor ist die Grafikkarte aktuell zu bekommen, und wenn, dann auch nur in sehr geringen Stückzahlen. 

Mit der MSI GeForce RTX 3080 GAMING Z TRIO 10G schafft es auch ein Neueinsteiger direkt auf Platz 7. Damit erhält die MSI RTX 3080 Gaming X Trio einen würdigen Nachfolger: Mit einem Boost-Takt von 1.835 MHz (die Gaming X Trio liegt bei 1.815 MHz) und einer TDP-Angabe von 370 Watt (ein Plus von 30 Watt gegenüber der Gaming X Trio) ist sie die bisher schnellste Grafikkarte der RTX 3080 Gaming Trio-Reihe. Noch schneller ist derzeit nur die SUPRIM X von MSI mit einem Boost-Takt von über 1.900 MHz, die Platz 9 einnimmt.

 

Prozessoren: Intel kommt AMD gefährlich nah

Erneut belegt AMD mit dem Ryzen 9 5900X den Platz 1 der CPU-Charts. Doch Intels Core i5 10400 liegt nicht einmal 100 Klicks zurück – wird AMD also bald wieder die CPU-Krone streitig gemacht? Einen großen Sprung hat der seit Mitte 2020 gelistete Core i5 10400 jedenfalls schon einmal hingelegt und schafft es vom 7. direkt auf den 2. Platz. 

Ebenfalls ein beeindruckendes Ergebnis gelingt Intel mit dem Core i5 11400, der es von Platz 667 auf die 14 schafft. Der Prozessor ist mit sechs Kernen und zwölf Threads ausgestattet und basiert auf der neuen Cypress Cove-Architektur.

 

Drucker: Nicht jedes Top-Produkt muss brandneu sein

Die Kategorie der Drucker ist, im Vergleich zu anderen Produktkategorien, für deutlich längere Innovationszyklen bekannt – was aber ihrer Relevanz absolut keinen Abbruch tut: In Summe landen die Top 10-Produkte bei beachtlichen 20.000 Klicks. 

Die Top 10 ist ganz klar in der Hand von HP, allein die ersten vier Plätze besetzt der kalifornische Hersteller mit ganz unterschiedlichen Produkten. Platz 1 geht an den HP Officejet Pro 9010 All-in-One, der über 1.000 Klicks Vorsprung zum zweitplatzierten HP PageWide Pro 477dw hat. Der All-in-One-Alleskönner bietet neben der Druck-, Kopier-, Scan- und Faxfunktion eine automatische Dokumentenzuführung für 35 Blatt, Drucken über USB-Anschluss und eine Druckgeschwindigkeit bis zu 22 Seiten/Minute bei schwarz-weiß bzw. 18 Seiten/Minute in Farbe. Neben HP schaffen es nur Kyocera mit dem ECOSYS M5526cdn und Brother mit dem MFC-L3750CDW in die Top 10.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

21.07.2021|

ITscope GmbH & weclapp SE wachsen jetzt gemeinsam

 

• Cloudbasierte Technologien bereichern das Leistungsangebot der weclapp
• Produkte, Marken, Kundenbeziehungen werden als Teil des weclapp-Konzerns fortgeführt
• Weitere Potenziale durch Cross- und Upselling
• Strategische Synergien durch Skalierung, Internationalisierung und Netzwerkerweiterung

 

Frankfurt, 12. Juli 2021 – Die Karlsruher ITscope GmbH setzt als Tochtergesellschaft der weclapp SE ihren Wachstumskurs beschleunigt fort. Die Leistungsangebote beider Unternehmen ergänzen einander und bieten den beiderseitigen Kunden künftig weitere Nutzenpotenziale. Mit der ITscope GmbH verbindet die weclapp SE bereits eine mehrjährige Zusammenarbeit. Beide Parteien erwarten aus dem Zusammenschluss weitere Cross- und Upselling-Potenziale.

Viele ITscope-Kunden nutzen weclapp als ERP-Plattform. Das Karlsruher Unternehmen betreibt eine leistungsfähige, cloudbasierte B2B-E-Commerce-Plattform als SaaS-Lösung, die es IT-Dienstleistern wie zum Beispiel Systemhäusern ermöglicht, ihren Verkauf und Einkauf zu digitalisieren und automatisierte Verkaufs- und Einkaufsprozesse für Kunden und Lieferanten zu etablieren. Zu den Kunden zählen derzeit rund 5.000 Unternehmen. Angebunden als Daten- und Produktlieferanten sind zudem europaweit über 400 Distributoren (IT-Großhändler). Die B2B-Plattform ist schon jetzt ein beliebtes Add-on im weclapp-Store. Künftig kann die ITscope-Lösung über den bisherigen Fokus auf die IT-Systemhäuser hinaus um Spezifika für weitere Branchen erweitert werden.

Neben dieser B2B-Plattform betreibt ITscope eine Lösung, die mittelständischen Unternehmen im Onlinehandel zusätzliche Wettbewerbsvorteile verschafft. ITscope bietet einen Kundenproduktkatalog, der Artikelstammdaten für mehrere Millionen IT-Produkte für ihre Nutzer bereithält. Die Informationen kommen von Herstellern und Content-Anbietern, die hochauflösende Bilder, detaillierte technische Daten und Marketingtexte selbständig zuliefern und aktualisieren und damit das Product Information Management (PIM) des Kunden erheblich vereinfachen. Ihrerseits können Onlinehändler über die Digital Asset Management (DAM)-Funktionalität auf diese Daten im E-Commerce zugreifen und erhöhen damit ihre Effizienz und Profitabilität. Direkt aus der Cloud können so kundenindividuelle Portale mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugt werden.
Seit neuestem bietet ITscope IT-Dienstleistern auch die Möglichkeit, individuelle XaaS-Produkte (kurz für Anything as a Service) zu designen und diese mit eigenen Services sowie Artikeln aus dem umfassenden ITK-Katalog der Plattform zu bündeln.

„Unsere bewährten und erfolgreichen cloudbasierten Produkte für Einkauf, Vertrieb und Datennutzung werden wir nun auf weitere Branchenbedürfnisse anpassen und künftig auch unmittelbar allen weclapp-Kunden zur Verfügung stellen. Die Skalierung unseres Leistungsangebots und Erweiterung unseres Netzwerks kommen aber auch uns und unseren Kunden im In- und Ausland zugute. Gemeinsam erweitern wir das Netz von Herstellern und Distributoren in Deutschland und im europäischen Ausland für das ITscope-Netzwerk“, freut sich Alexander Münkel, Geschäftsführer der ITscope GmbH.

Die Geschäftstätigkeit der ITscope wird von den bisherigen Geschäftsführern und unter der bestehenden Marke fortgeführt. Der Standort Karlsruhe bleibt bestehen, mit den Beschäftigten soll über weitreichende Perspektiven im Verbund mit weclapp gesprochen werden. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete ITscope einen Umsatz von rund EUR 3,2 Mio., 31 % mehr als im Geschäftsjahr 2019 (Umsatz ITscope 2019: EUR 2,5 Mio.). Es wird erwartet, dass sich das Umsatzwachstum im laufenden Jahr weiter beschleunigt. Die Gesellschaft arbeitet profitabel.

„Die Übernahme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil im Rahmen der kontinuierlichen Umsetzung unserer Wachstumsstrategie“, erläutert Ertan Özdil, Gründer und CEO der weclapp SE, „wonach mit entsprechenden Unternehmenszukäufen sowohl das anorganische Wachstum als auch, mittels gezielter Plattformerweiterungen, das weitere organische Wachstum beschleunigt wird. Gerade die Kooperation zwischen weclapp und ITscope bietet den beiderseitigen Kunden zusätzliche Möglichkeiten, ihr Geschäft noch effizienter und profitabler zu betreiben. Wir versprechen uns davon die Stärkung und Erweiterung unserer Netzwerke und unserer Marktpräsenz. Im Austausch erhalten wir die Chance zur Skalierung unserer Plattformen und setzen unsere Strategie zur Erweiterung der internationalen Präsenz mit höherem Nachdruck um. Gemeinsam können wir nun den italienischen, französischen und spanischen Markt beschreiten.“

 

Pressekontakt: 
ITscope GmbH
Eileen Müller
Tel.: +49 721 627376 29
E-Mail: eileen.mueller@itscope.de

Über weclapp:
Die weclapp SE wurde 2008 gegründet und bietet seit 2013 die gleichnamige cloudbasierte Plattform an. Seit Markteintritt ist sie im Jahresdurchschnitt (CAGR) um fast 100 % gewachsen und arbeitet profitabel. Mit Software-as-a-Service (SaaS) adressiert sie überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere mit den integrierten ERP- (Enterprise-Resource-Planning) und CRM- (Customer-Relationship-Management) Funktionalitäten. Kunden haben damit uneingeschränkten Zugriff auf ihre Geschäftsvorfälle und Daten von jedem internetfähigen Endgerät und von jedem mit dem Internet verbundenen Ort aus. Mit Speicher- und Rechenkapazitäten in Deutschland und der Schweiz und der Zertifizierung nach ISO 27001 bietet weclapp ein hohes Maß an Datensicherheit. Die Plattform wurde wiederholt als ERP-System des Jahres ausgezeichnet. Die weclapp SE hat ihren Sitz in Frankfurt am Main mit Niederlassungen in Marburg und Kitzingen. Sie ist eine Tochter der 3U HOLDING AG mit Sitz in Marburg.
www.linkedin.com/company/weclapp

Über ITscope GmbH: 
Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen. Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.
www.linkedin.com/company/itscope-gmbh/

 

12.07.2021|

Nicht nur Autobauer bekommen die Halbleiterkrise zu spüren: Chips-Engpässe erreichen den Channel

 

Karlsruhe, 26.05.2021 – Schlugen anfangs nur die Autobauer wegen Stillstand in der Produktion Alarm, bekommen inzwischen immer mehr Unternehmen ihre Abhängigkeit von einem winzigen Teil zu spüren: den Mikrochips. In nahezu jedem elektrischen Gerät sind die essentiellen Kleinteile verbaut – dass Engpässe auch den ITK-Channel nicht unberührt lassen, war eigentlich voraussehbar.

Schon seit Anfang des Jahres gibt es erneut Probleme in der Automobilindustrie, deren durch die Coronakrise gebeutelten Lieferketten sich gerade erst wieder langsam erholt hatten. Der Grund: Engpässe bei Halbleitern, die das Herzstück sämtlicher elektronischen Systeme bilden. Die Halbleiterproduktion ist aufgrund von langen Vorlaufzeiten sehr unflexibel und Nachfrageveränderungen können nicht ohne weiteres von den Herstellern aufgefangen werden. Die Coronakrise sorgte Anfang 2020 zuerst für einen Produktionseinbruch, im Frühjahr dann für einen Aufschwung – dank Homeoffice und -schooling mit besonders großer Nachfrage nach Tablets und Laptops sowie Unterhaltungselektronik für die Freizeit im Lockdown. Hinzu kam unlängst noch das wachsende Interesse von Kryptominern, die mit dem Schürfen von Bitcoin und Co. zusätzlich den Chip-Bedarf befeuern. 

Über die Automobilindustrie hinaus greift die Krise jetzt allerdings auf andere Bereiche über und macht auch vor der ITK-Branche keinen Halt. Eine aktuelle Umfrage der Welt am Sonntag zeigt: Verbraucher in Deutschland müssen zukünftig mit steigenden Preisen und längeren Lieferzeiten für elektronische Geräte rechnen, auch in Branchen wie der Telekommunikation oder Unterhaltungselektronik. Mit ITK-Riesen Apple kann aktuell selbst einer der größten Kunden der Chipbranche kaum noch ausreichend beliefert werden – dem Hersteller fehlen Halbleiter, um Tablets und Notebooks entsprechend zu bestücken. 

Auch Beispiele der B2B-Handelsplattform ITscope zeigen, dass die Halbleiterkrise in der ITK-Branche bereits ihre Spuren hinterlässt. Bei der beliebten Elements Desktop WDBWLG0100HBK des auf Festplatten und Speicherprodukte spezialisierten Herstellers WD beispielsweise gehen die Lagerbestände seit Anfang Mai deutlich zurück. Gefragt ist die Festplatte, zu erkennen an den steigenden Klicks auf das Produkt, aber weiterhin und auch der Preis steigt: Zeitweise über 300 Euro erzielt die Elements Desktop und verdoppelt damit den bisherigen HEK in nur wenigen Wochen.  

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie WD Elements Desktop WDBWLG0100HBK (Hst.-Nr. WDBWLG0100HBK-EESN) Januar bis Mai 2021

 

Noch kritischer sieht es bei der Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate aus. Fast zeitgleich mit der Elements Desktop fällt auch bei dieser Festplatte der Lagerbestand Anfang Mai extrem. Dementsprechend sind auch die Auswirkungen auf den HEK, der sich auch in diesem Fall in nur wenigen Wochen von 120 auf über 250 Euro verdoppelt hat. 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Seagate Backup Plus Hub STEL8000200 (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Mai 2021

 

Als zusätzlicher Faktor wirkt sich der Chipmangel vermutlich auch im Grafikkartensegment aus. Das pandemiebedingt hohe Interesse an Gaming und der Boom um Kryptowährungen sorgten bereits für angespannte Stimmung, jetzt kommt noch die Knappheit bei den Chips hinzu – die natürlich auch für Grafikkarten benötigt werden. Die bereits seit 2017 gelistete GeForce GTX 1050 Ti D5 4G von Gigabyte hatte über mehrere Jahre praktisch keine Preisausreißer – bis jetzt: Schon im Januar steigt der Preis parallel zu einem schrumpfenden Bestand langsam an und pendelt sich bei aktuell rund 300 Euro ein, was mehr als doppelt so viel ist wie der durchschnittliche HEK in 2020 (ca. 120 Euro).

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti D5 4G (Hst.-Nr. GV-N105TD5-4GD) Juni 2020 bis Mai 2021

Da die Digitalisierung in immer mehr Bereiche des Alltags einzieht, ist ein weiter wachsender Bedarf an Chips unausweichlich. Nach Angaben des weltweit größten Herstellers für Mikrochips, der Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), könnte der Halbleitermangel, zumindest für die Automobilindustrie, im kommenden Quartal allerdings etwas zurückgehen. Kritischere Stimmen, beispielsweise von Intel, befürchten allerdings, dass die Knappheit in vielen Branchen auch noch über die nächsten Jahre andauern wird.

 

 

26.05.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:


Krypto-Boom treibt Nachfrage von Grafikkarten und Mainboards nach oben: ITscope Marktbarometer Q1/2021

Der explodierte Bitcoin-Kurs sorgt für steigende Preise bei Mining-Zubehör, das iPhone SE erobert sich Platz 1 zurück und Microsoft setzt seinen Erfolgskurs bei den Tablets fort. AMDs neue CPU-Generation überzeugt und PC-Komplettsysteme sind endlich wieder mehr gefragt.

Karlsruhe, 20.04.2021 – Weiterhin ist Zuhausebleiben angesagt und Spielekonsole und PC sorgen immerhin für etwas Abwechslung im Pandemie-Alltag. Doch nicht nur dieser Trend wirkt sich auf die aktuelle Marktsituation aus: Das Interesse an Kryptowährungen wie Bitcoin wächst und die Preise für Mining-Zubehör steigen, wie das ITscope Marktbarometer für Q1/2021 zeigt.

Während der Lockdown Deutschland weiterhin im Griff hat, waren besonders im ersten Quartal des Jahres Spielekonsole und PC ein beliebter Zeitvertreib. Nicht von ungefähr kommt daher auch ein neuer Umsatzrekord im Games-Markt: Insgesamt wurde mit Computer- und Videospielen sowie der dazugehörigen Hardware im Corona-Jahr 2020 ein Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so der game – Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten der Marktforschungsunternehmen GfK und App Annie. 

Waren es bisher eher Firmen, die für digitales Arbeiten aufrüsteten, ziehen jetzt die Privathaushalte nach. Nicht nur Equipment für Homeschooling wird angeschafft, sondern stärker denn je auch in Entertainmentformate wie Konsole und Co. investiert, um die Freizeit während der Pandemie – besonders bei schlechtem Wetter – etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Auch den Markt für Grafikkarten setzt die aktuelle Situation spürbar unter Druck, denn die steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Doch noch ein weiterer Faktor spielt mit: Seit Herbst letzten Jahres ist der Bitcoin-Kurs regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung. Neben einem geeigneten Computer sind dazu auch leistungsstarke Grafikkarten nötig – was die Nachfrage zusätzlich steigen lässt. Und auch bei den Mainboards macht sich der Boom bemerkbar: Mit dem H110 Pro BTC+ erklimmt der sonst kaum vertretene Hersteller ASRock den ersten Platz – und das auch noch mit einem Produkt aus dem Jahr 2017. Wie das? Dank Steckplätzen für bis zu 13 GPUs ist das H110 Pro BTC+ optimal für das Mining geeignet.

In den Highflyer-Charts des ITscope Marktbarometers sind die aussichtsreichsten Neueinsteiger der verschiedenen Kategorien der ITscope-Plattform vertreten, also die Produkte, die erst seit wenigen Wochen auf dem Markt sind und nach Marktstart das größte Interesse in Form von Klicks auf sich ziehen konnten. In diesem Quartal ist AMD mit dem Spitzen-CPU Ryzen 9 5900X und MSI mit der RTX 3060 TI GAMING X vertreten. Platz 3 und 4 sichert sich HP, das Sahnehäubchen on top ist Apple, der mit dem iPhone SE erneut den Spitzenplatz erobert. “Die Mischung aus B2B- & B2C-Produkten in unserem Marktbarometer beweist, dass die Nutzer der ITscope-Plattform auf die Produkte und Lösungen aller Hersteller und Lieferanten zugreifen, um sich den vielschichtigen Anforderungen unseres Marktes zu stellen”, so Oliver Gorges, Head of Channel Development bei der ITscope GmbH. 

Bei der Auswertung der Einzelkategorien liegt der Hersteller mit dem Apfellogo in der Kategorie Smartphones ebenfalls vorne, bei den Tablets hat Microsoft die Oberhand. Bei den TFTs und Notebooks sind weiterhin die Dauerbrenner von Dell und Lenovo an der Spitze, doch die Konkurrenz wird zunehmend stärker. Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage sind in diesem Quartal die Kategorien Webcams und Headsets ganz neu dabei und bei beiden ist Logitech stark. Bei den Prozessoren liegt AMD, wie auch im Vorquartal, vorne, nicht zuletzt auch dank der neuen CPU-Generation AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X.

 

Highflyer: Bunte Mischung mit Apple on top

Nach Einbußen im normalerweise sehr erfolgreichen Weihnachtsquartal sieht es diesmal in den Highflyer-Charts wieder besser aus für Apple: Gleich die ersten beiden Plätze gehen an den Hersteller aus Kalifornien.

Platz 1 geht abermals an das iPhone SE. Das erfolgreiche Budget-Gerät aus der iPhone-Familie bleibt hoch im Kurs. Und auch weiterhin liegt die Corona-Pandemie als Grund für die anhaltende Beliebtheit nahe: Viele Menschen hat die Krise finanziell getroffen – mit dem iPhone SE können auch Apple-Anhänger mit kleinem Geldbeutel dem iPhone treu bleiben.

Dass Apples 20W USB-C Power Adapter Platz 2 der Highflyer-Charts belegt, ist durchaus naheliegend: Alle vier Modelle des iPhone 12 werden ohne das passende Netzteil geliefert – dieses muss separat angeschafft werden. Der neue Adapter wurde zusammen mit dem iPhone 12 vorgestellt und soll das ältere Modell mit 18 Watt ersetzen. Nach und nach soll auch bei anderen Modellen, wie dem iPhone SE, XR und 11, auf den reduzierten Lieferumfang ohne Netzteil und Ladekabel umgestellt werden. Offiziell begründet Apple seine Entscheidung mit Umweltschutzgründen, da die meisten Kunden ohnehin das notwendige Zubehör bereits besitzen. Wer sich ohnehin neues Ladezubehör zulegen muss und sein Device noch komfortabler aufladen möchten, der greift auf den MagSafe Charger von Apple zurück, der es in diesem Quartal auf Platz 12 schafft. Dabei handelt es sich um eine induktive Ladematte, mit der das iPhone 12, 12 Pro und 12 Pro Max kabellos allein durch Auflegen aufgeladen wird. 

Weiter geht es mit dem 3. Platz, den sich diesmal HP mit dem ProBook 450 G8 sichert. Das Business-Laptop ist mit den neuen, leistungsstarken Tiger Lake-Prozessoren bestückt, die auch komplexe Anforderungen effizient bewältigen. Für das nötige Zubehör stellt HP diverse Anschlüsse bereit, unter anderem einen USB Typ-C-Anschluss. Auch ein Fingerabdruckleser sowie eine optionale Gesichtserkennung sind mit von der Partie. Direkt dahinter auf Platz 4 liefert HP mit dem E24 G4 gleich noch den passenden Monitor für das ProBook 450 G8 dazu. Der Full HD Büro-Monitor mit 23,8 Zoll überzeugt vorallem mit einem integrierten Blaulichtfilter, der gerade bei langem Arbeiten am PC nicht nur die Augen schont, sondern auch Farben besonders lebensecht darstellt. 

Mit der MSI RTX3060 Ti Gaming X schnappt sich ein ganz frischer Neueinsteiger Platz 5. Wie auch schon bei der GeForce RTX 3090 Gaming X setzt MSI hier auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Designtechnisch hat sich MSI an der GeForce RTX 3070 Gaming X orientiert – was auch für den einzigen Kritikpunkt sorgt: Gewicht und Größe. Mit 32,5 cm Länge, 14 cm Breite und fast 1,5 kg Gewicht ist die RTX3060 Ti Gaming X alles andere als ein Leichtgewicht.

Auch eine CPU schafft es dieses Quartal in die Highflyer-Top 10: Der AMD Ryzen 9 5900X auf Platz 6. Im Test überzeugt der 12-Kerner mit ausgezeichneten Performance-Werten. Dazu trägt auch die neue Zen-3-Architektur bei, die für schnelle interne Datenübertragung und -verarbeitung sorgt. 

 

TFTs: Konkurrenz für Dauerbrenner Dell?

Das inzwischen sechste Quartal in Folge verteidigt der P2419H von Dell seine Stellung als TFT-Nummer 1. Und das Interesse an dem beliebten 24 Zoll-Monitor scheint kaum abzubrechen, ganz im Gegenteil, das Ergebnis zum Vorquartal hat sich mit fast 14.000 Klicks sogar noch minimal gesteigert.  

Doch HP setzt einiges daran, Konkurrenten Dell die Topplatzierung streitig zu machen: Von Platz 328 direkt auf die 4 springt der E24 G4 von HP, der auch in den Highflyer-Charts vertreten ist. Für ein neues Modell macht er dem bereits seit 2018 gelisteten P2419H definitiv Konkurrenz, denn kostentechnisch liegen die beiden Monitore mit 135 Euro im HEK exakt gleich auf. Und noch ein weiterer Neueinsteiger aus dem HP-Lager schafft in diesem Quartal ziemlich weit nach oben: Der seit November 2020 gelistete E27q G4 von HP, der auf Platz 13 mit einsteigt. 

Auch Lenovo, als im TFT-Segment weniger präsenter Hersteller, kann sich in den Top 10 halten und verbessert sogar seinen Vorquartalsrang vom 9. auf den 7. Platz. Mit dem ThinkVision T24i-20 überzeugt Lenovo vor allem mit dem Zero Frame-Bildschirm, der die 24 Zoll Full HD LED-Bildfläche deutlich größer wirken lässt. 

 

Smartphones: Wo bleibt Samsungs Flaggschiff?

Bei den Smartphones zeigt sich in diesem Quartal ein nahezu unverändertes Bild. Apple behält seine Führungsposition und dominiert weiterhin eindeutig die Top 10. Wieder einmal schnappt sich das iPhone SE den 1. Platz: Apples günstigste iPhone-Variante liegt mit 3.500 Klicks mit großem Abstand an der Spitze. Auch sonst sieht es für den kalifornischen Hersteller extrem gut aus: Das iPhone 12 nimmt neben der “normalen” Variante auf Platz 2 auch in der Pro-, Pro Max- und mini-Version insgesamt sechs Plätze in der Smartphone Top 10 für sich ein.

Das Samsung Galaxy A51 ist mit Listing Ende 2019 nicht nur das älteste Smartphone in der Top 10, sondern auch das einzige Nicht-Apple-Gerät – hält aber nach wie vor wacker an seinem 5. Platz fest. 

Neueinsteiger sind erst deutlich weiter hinten, auf Platz 37 und 38, zu finden. Mit den beiden seit Mitte Januar gelisteten Galaxy S21 5G und Ultra 5G von Samsung landen zwei der drei neuen Modelle aus der S21 5G-Reihe in der Top 40 – da ist also noch deutlich Luft nach oben. 

Die drei Ausführungen sind praktisch baugleich und unterscheiden sich primär in der Displaygröße. Beim Ultra-Modell, dem Flaggschiff der neuen Generation, kommt eine bemerkenswerte Kamera dazu: Eine Hauptlinse, zwei Tele-Linsen und eine Ultraweitwinkel-Linse machen das Galaxy S21 Ultra zum Highlight für Hobbyfotografen. Zwar kommt man preistechnisch mit der Galaxy S21-Reihe deutlich preiswerter weg als mit den Apple-Geräten der neuesten Generation, günstig sind diese mit 700 Euro (Samsung Galaxy S21 5G) und 975 Euro (Samsung Galaxy S21 Ultra 5G) aber leider auch nicht. 

 

Tablets: Microsofts Neueinsteiger Surface 7+ spielt vorne mit

Erneut ein erfolgreiches Quartal für Microsoft: Mit dem Surface Pro 7 mit 256 GB in Platin Grau sichert sich der Hersteller mit über 10.000 Klicks erneut Platz 1. Und auch in anderen Ausführungen ist das Surface Pro 7 in der Top 10 vertreten: Die kleinere Variante mit 128 GB verbessert sich von 5 auf den 3. Platz, das Modell mit i7-Prozessor macht ebenfalls drei Plätze gut und klettert von 8 auf 5. 

Auch ein Neueinsteiger von Microsoft spielt auf Platz 19 mit: Das Microsoft Surface Pro 7+, das ganz neu Mitte Januar 2021 vorgestellt wurde. Da es sich eher um ein kleineres technisches Upgrade zum Surface Pro 7 handelt, entschied man sich für das Plus, anstatt direkt eine neue Generation einzuleiten. Laut Microsoft handelt es sich nämlich vielmehr um eine Variante speziell für Unternehmenskunden und den Bildungsbereich, nicht für den Einzelhandel. Neu ist beim Surface Pro 7+, dass alle Geräte Intel Core i-CPUs der 11. Generation verbaut haben. Die größte Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist allerdings der Akku: Dieser läuft bis zu 15 Stunden, während das Surface Pro 7 nur eine maximale Laufzeit von 11 Stunden erreicht. Wer auf ein Schnäppchen aus ist, macht aber besser einen Bogen um das Surface Pro 7+: Mit einem HEK von fast 1.500 Euro für die Ausführung mit Core i5-Prozessor, 16 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher ist es alles andere als günstig. 

 

Notebooks: ThinkPad-Reihe auf Erfolgskurs

Im letzten Quartal herrschte quasi noch der Ausnahmezustand bei den Notebooks, das hat sich zwischenzeitlich nun etwas normalisiert. Die Klickzahlen der Top 10 fallen von zuletzt noch 49.000 auf “nur” noch 33.500, doch die Nachfrage nach flexiblen Homeoffice-Notebooks bleibt weiterhin auf hohem Niveau. 

Allein 11.000 Klicks gehen auf den All-time-Favorit ThinkPad E15 20RD und sichern dem extrem beliebten Business-Notebook seit inzwischen einem Jahr Platz 1 der Kategorie. Doch auch andere Modelle der ThinkPad-Reihe von Lenovo holen auf – und zwar von ganz weit hinten: So klettert das ThinkPad E15 Gen 2 20TD von Platz 349 auf den dritten Platz und das ThinkPad X1 Carbon (7th Gen) 20QD von Platz 260 direkt dahinter auf den vierten Platz. Letzteres kombiniert als Ultrabook ein leichtes und schmales Gehäuse mit umfangreicher Ausstattung und sorgt dank eines sehr leisen Lüfters für eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Wer das ThinkPad X1 Carbon jedoch sein Eigen nennen möchte, muss ganz schön tief in die Tasche greifen: Mit 1.800 Euro im HEK ist es rund 1.000 Euro teurer als die beiden E15-Kollegen. 

PC-Komplettsysteme: Ein Ende der Durststrecke in Sicht

Auch in diesem Quartal gelingt es den PC-Komplettsystemen, die Nachfrage weiter anzuheizen. Das Lenovo ThinkCentre M720q verbessert sein Ergebnis im Vergleich zum Vorquartal nochmals eine ganze Ecke und von rund 10.000 auf über 12.000 Klicks.

Nach wie vor ist auch die etwas preisgünstigere HP ProDesk-Reihe sehr beliebt und belegt mit dem HP ProDesk 400 G6 Platz 2. Auch der neuere HP ProDesk 400 G6 Mini Desktop will nach oben und erreicht von 132 direkt den 5. Platz. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Mit dem OptiPlex 3080, der seit September 2020 gelistet ist, sorgt auch Dell für frischen Wind in der Top 10. 

 

Webcams: Logitech auf dem Webcam-Olymp

Mit fast 30.000 Klicks in den Top 10 ist auch die Kategorie der Webcams eine der meistgeklickten in diesem Quartal. Eindeutiger Vorreiter: Logitech. Der Zubehör-Hersteller sichert sich die gesamte Top 15 ausschließlich für sich.  

Mit 7.800 Klicks liegt die seit 2015 gelistete Logitech HD Pro Webcam C920 vorne – und das völlig verdient: In Vergleichstests gilt die C920 als sehr gute,  möglicherweise sogar beste aktuell erhältliche Webcam. Kleiner Wermutstropfen: Wie viele andere Webcams auch hat die C920 Probleme mit dunklen Lichtverhältnissen. Im Alltagsgebrauch ist das aber weniger ein Problem, da die meisten Arbeitsplätze recht gut ausgeleuchtet sind. Mit einem HEK von rund 90 Euro liegt die Kamera zwar eher im höheren Preissegment, die technische Ausstattung rechtfertigt den Preis aber allemal. 

 

Headsets: Wer macht das Rennen um den Headset-Thron?

Auch bei den Headsets liegt Logitech vorne, muss sich die Spitzenplätze allerdings mit der Konkurrenz von Jabra, Apple und Poly teilen. Mit dem erstplatzierten Logitech 960 USB erhält man ein preisgünstiges Headset, was speziell für die Nutzung von Skype und Co. konzipiert wurde. Ton-Qualität, Tragekomfort sowie Verarbeitung sind absolut ausreichend – für den HEK von 27 Euro gibt es rein garnichts zu meckern. Mit Listing im Jahre 2008 ist das 960 USB außerdem das mit Abstand älteste Headset der Top 10. Es braucht also nicht immer die allerneueste Technik, um einen Spitzenplatz zu ergattern. 

Ganz ähnlich sieht es auch bei den zweit- und drittplatzierten Headsets von Jabra aus. Das Jabra Evolve 65 MS Stereo, das bereits seit 2014 bei ITscope gelistet ist, zählt ebenfalls nicht gerade zu den neuesten Modellen. Erst mit dem seit 2018 gelisteten Jabra Engage 75 Stereo erscheint ein aktuelleres Headset im Ranking. Beide Headsets verfügen über eine optimale Geräuschunterdrückung und ermöglichen somit störungsfreies Telefonieren auch in lärmintensiven Umgebungen – liegen aber mit 100 Euro (Evolve MS Stereo) beziehungsweise 300 Euro (Engage 75 Stereo) auch preislich auf einem ganz anderen Level.

 

Grafikkarten: Krypto-Boom macht Grafikkarten zur Mangelware

Bei den Grafikkarten wird es diesmal ganz besonders spannend. Der Home Entertainment-Trend wirkt sich deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Seit Ende letzten Jahres steigt die Nachfrage und treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Hinzu kommt das Geschäft mit Bitcoin, Ethereum und Co., deren wachsende Beliebtheit die aktuelle Marktentwicklung zusätzlich beeinflusst, da zur Herstellung der Coins leistungsstarke Grafikkarten zwingend notwendig sind. 

Diese Marktsituation schlägt sich nicht nur in den Klickzahlen, sondern auch im Preis nieder: Im Vergleich zum Vorquartal wurden die Top 10-Grafikkarten rund 75 Prozent mehr geklickt, insgesamt fast 38.000 mal. Mindestens genauso spannend sind die zu beobachtenden Preisentwicklungen: Um 65 Prozent wächst der Durchschnittspreis der Top 10-Grafikkarten im Vergleich zu Q4 2020. 

Grafikkarten-Star MSI lässt sich davon jedoch wenig beeindrucken und baut mit acht Platzierungen innerhalb der Top 10 seine Vormachtstellung weiter aus. Auch ein Neueinsteiger von MSI schafft es in die Top 10: Die RTX3060 Ti Gaming X, die auch in den Highflyer-Charts vertreten ist, ähnelt leistungstechnisch stark der GeForce RTX 3070 auf Platz 7. MSI setzt wie auch bei anderen Modellen erneut auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Sie bietet also mehr oder weniger die gleichen Features wie die RTX 3070, ist jedoch für 630 Euro im HEK etwas günstiger.

 

Mainboards: ASRock ist die neue Nummer 1

Allen voran liegt bei den Mainboards die neue Nummer 1, die von 307 auf den ersten Platz klettert: Das H110 Pro BTC+ – Motherboard von ASRock, einem sonst eher wenig vertretenen Hersteller – und dann auch noch ein Produkt aus dem Jahr 2017. Woher rührt dieses Interesse?

Auch hier dringt der aktuelle Hype um Bitcoin und andere Kryptowährungen durch: In verschiedenen Quellen gilt das H110 Pro BTC+ als eines der besten aktuell erhältlichen Mining-Motherboards. Verglichen mit herkömmlichen Platinen verfügt das H110 Pro BTC+ über keine – in diesem Fall unnötigen – zusätzlichen Chips für Storage und Audio. Zudem sind PCI-Express-Slots entsprechend ersetzt worden. Wie beim Mining üblich, wird in der Ausstattung auf zusätzliche Features verzichtet und lediglich die wichtigsten Schnittstellen und Ports eingebaut.

Der momentane Krypto-Boom macht sich auch beim Preis bemerkbar: Lag der HEK des H110 Pro BTC+ in den letzten Monaten konstant zwischen 30 und 40 Euro, werden zuletzt Spitzenpreise über 250 Euro erzielt.

 

Prozessoren: AMDs neue Dreierriege übernimmt die Führung

AMD ist weiterhin CPU-King: Die neuen Modelle AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X, die seit Oktober bei ITscope gelistet sind, überzeugen auf ganzer Breite und nehmen die Plätze 1, 2 und 4 für sich ein. Damit behält AMD weiterhin die Führung vor Dauerkonkurrent Intel.

Im Vergleichstest schneiden alle drei AMD CPUs erstaunlich gut ab. Mit dem “kleinen” Ryzen 5 5600X ist dem Hersteller aus Kalifornien ein großer Erfolg gelungen: Im Vergleich zum (vermeintlich) höher klassifizierten Intel Core i7-10700K, der es im Ranking nur auf Platz 10 schafft, schneidet der Ryzen bei der Einzelleistung der Rechenkerne sowie beim Encodieren eines 4K-Films besser ab als die Konkurrenz. Besonders Gamer haben mit dem Ryzen 5 5600X ihren Spaß, denn Spiele nehmen meist nicht mehr als sechs Kerne in Anspruch, aber die Leistungsfähigkeit der einzelnen Kerne unterstützt die Grafikkarte viel effektiver – und das Spiel läuft flotter. Mit einem HEK von knapp über 300 Euro ist er der günstigste von AMDs neuer CPU-Generation. 

Der größte Bruder der Familie, der Ryzen 9 5900X, gilt als einer der leistungsstärksten CPUs, die es derzeit zu kaufen gibt – was ihm auch völlig verdient eine Platzierung in den Highflyer-Charts sichert. Für Nutzer, die den Prozessor allerdings nur fürs Gaming nutzen, sind zwölf Kerne eher überdimensioniert. Da spart man sich das Geld von mehr als 720 Euro lieber für eine gute Grafikkarte. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.04.2021|

Der Channel im Grafikkarten-Fieber

 

Was haben die Corona-Pandemie und der Bitcoin-Hype gemeinsam? Beide Themen sind in der aktuellen Berichterstattung in aller Munde. Und in beiden Fällen handelt es sich um wichtige Einflussfaktoren im Grafikkarten-Boom, der den ITK-Markt unlängst auf Trab hält.

Karlsruhe, 23.03.2021 – Der andauernde Lockdown zwingt weiterhin zum Zuhausebleiben und macht Spielkonsole und PC zur willkommenen Abwechslung. Doch der Home Entertainment-Trend wirkt sich auch deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Aktuelle Daten der GfK beziffern das Umsatzwachstum im vierten Quartal 2020 in Deutschland mit 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben.

Mehrere Faktoren beeinflussen die Nachfrage

Doch noch ein weiterer Faktor übt Druck auf den Markt aus: Seit Herbst letzten Jahres ist der Kurs für Bitcoins regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung: Neben einem geeigneten Computer ist dazu auch eine leistungsstarke Grafikkarte nötig – was die Nachfrage weiter steigen lässt. Der Markt gerät in Schieflage und Hobbygamer, mit meist deutlich geringerem Budget, haben dabei das Nachsehen. Hersteller wie Nvidia, deren Kunden aus der Gamerszene kaum noch an die Karten kommen, versuchen deshalb, der Nutzung zu Miningzwecken entgegenzuwirken. Grafikkarten mit sehr hoher Leistung, wie die Geforce RTX 3060, werden gezielt so ausgeliefert, dass sie das Mining verlangsamen. 

Eine aktuelle Analyse der ITscope-Plattform bestätigt den Grafikkarten-Boom ebenfalls: Lagen die Klickzahlen zwischen dem ersten und dritten Quartal 2020 innerhalb der Top 10-Grafikkarten der ITscope-Plattform noch bei einem durchschnittlichen Wert von 833 Klicks, wächst dieser in Q4 2020 um 160 Prozent auf rund 2.170 Klicks und in Q1 2021 sogar auf 3.200 Klicks – ein schwindelerregendes Wachstum von mehr als 280 Prozent.

Der Preis bleibt nicht unberührt

Dass diese Entwicklung auch nicht unbemerkt am Preis vorbeigeht, war vorhersehbar: Der HEK der Top 10-Grafikkarten liegt in Q1 und Q2 im Schnitt bei 470 Euro, steigt in Q3 und Q4 jedoch bereits auf 750 Euro. Der Sprung im aktuellen Quartal ist jedoch nochmals eine enorme Steigerung: Der durchschnittliche HEK der letzten Wochen beträgt fast 1.100 Euro – ein weiteres Wachstum um fast 50 Prozent. 

Besonders deutlich wird dieses Bild anhand der seit 2019 gelisteten RX 5700 XT GAMING X von MSI. Hier liegt der HEK bis auf kleinere Ausreißer sehr stabil zwischen 350 und 400 Euro – bis Februar dieses Jahres, wo die Kurve innerhalb kürzester Zeit auf über 1.100 Euro springt. Auch die Produkt-Klick-Historie verdeutlicht das wachsende Interesse an der RX 5700 XT GAMING X ab November letzten Jahres.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI RX 5700 XT GAMING X (Hst.-Nr. V381-032R) April 2020 bis März 2021


Zwar profitieren auch die Neuerscheinungen vom aktuellen Boom im Grafikkarten-Sortiment, noch mehr gilt dies jedoch für ältere Modelle – wie auch die GTX 1050 TI GAMING X 4G
von MSI aus dem Jahr 2016, die trotz ihres fortgeschrittenen Alters zuletzt sehr gefragt ist. Auch in diesem Beispiel klettert der zuvor äußerst stabile HEK von 120 auf aktuell fast 300 Euro.

 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI GTX 1050 TI GAMING X 4G (Hst.-Nr. V335-001R) April 2020 bis März 2021


Die weiter steigenden Infektionszahlen erwecken im Moment nicht den Eindruck, als würde sich hier zeitnah Veränderung einstellen. Sollte der Lockdown jedoch in absehbarer Zeit eingestellt werden, könnten die wärmeren Temperaturen im Frühjahr vermehrt zu Outdoor-Aktivitäten einladen und das Interesse an Home Entertainment wieder abnehmen. Beim Bitcoin hingegen bleibt die Entwicklung weiterhin spannend: Die Krypto-Währung sorgte in den letzten Jahren immer wieder für eine Überraschung.

Mehr zum Thema erfahren Sie im kommenden ITscope Marktbarometer für das erste Quartal 2021, welches Ende April in unserer Mediathek erscheint.

 

23.03.2021|
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Presseecho

Ablöse an der Spitze – wer wird neuer Notebook-Star? ITscope Marktbarometer Q2/2021

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Ein neuer Notebook-Star – ITscope Marktbarometer Q2/2021 (ChannelBiz, 23.07.2021)

Hardware: Grafikkarten trotz Engpass gefragt (ZDNet, 23.07.2021)

ITscope Marktbarometer Q2/2021: Grafikkarten werden rar und teuer (IT Business, 23.07.2021)

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23.07.2021|Presseecho DE|

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Weclapp SE übernimmt ITscope (ChannelPartner, 12.07.2021)

Geschäftsführer bleiben an Bord: Weclapp übernimmt ITscope (ICT Channel, 12.07.2021)

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Potenziale durch Cross- und Upselling: ITscope GmbH wird Weclapp-Tochter (Cloudcomputing Insider, 23.07.2021)

ITscope: Durch Übernahme erweitert weclapp sein Angebot (Digital Business Cloud, 23.07.2021)

12.07.2021|Presseecho DE|

Nicht nur Autobauer bekommen die Halbleiterkrise zu spüren: Chips-Engpässe erreichen den Channel

Nicht nur Autobauer bekommen die Halbleiterkrise zu spüren: Chips-Engpässe erreichen den Channel

ITscope: Chip-Engpässe erreichen den Channel (ChannelObserver, 28.05.2021)

ITscope meldet Engpässe und Preisralley: Chip-Engpässe sind im Channel angekommen (ICT Channel, 01.06.2021)

ITscope-Zahlen: Chip-Knappheit erreicht den ITK-Channel (IT Business, 04.06.2021)

Brakuje komponentów, ceny w dystrybucji wystrzeliły: Niedobór czipów daje się we znaki w kanale sprzedaży (CRN Polska, 04.06.2021)

ITscope-Zahlen: Chip-Knappheit erreicht den ITK-Channel (DataCenter-Insider, 07.06.2021)

ITscope-Zahlen: Chip-Knappheit erreicht den ITK-Channel (Storage-Insider, 11.06.2021)

07.06.2021|Presseecho DE|

Krypto-Boom treibt Nachfrage von Grafikkarten und Mainboards nach oben: ITscope Marktbarometer Q1/2021

Krypto-Boom treibt Nachfrage von Grafikkarten und Mainboards nach oben: ITscope Marktbarometer Q1/2021

ITscope Marktbarometer Q1/2021: PC-Systeme sind wieder gefragt (ChannelPartner, 23.04.2021)

ITscope Marktbarometer Q1/2021: Homeoffice, Homeschooling und Gaming dominieren IT-Beschaffung (ICT Channel, 26.04.2021)

ITscope Marktbarometer Q1/2021: Krypto-Boom: Grafikkarten und Mainboards werden teuer (IT Business, 27.04.2021)

26.04.2021|Presseecho DE|
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Changelog

Auf dieser Seite wird der wöchentliche Changelog für ITscope veröffentlicht. Verwenden Sie unsere Seite für Feedback & Ideen falls Sie Rückmeldung zu unseren Features geben wollen, hier finden Sie auch die Roadmap für zukünftige Entwicklungen.

Release Notes für Update 2022.02

Verkauf

  • Enthalten Bestellungen aus B2B-Portalen Positionsfreitexte, so werden diese nun auch automatisch für die daraus resultierende Bestellung an die Distribution übernommen. Dies gilt sowohl für die Bestellautomation als auch für das Erstellen von Bestellungen aus Aufträgen heraus.
11.01.2022|Changelog DE|

Release Notes für Update 2022.01

Einkauf

  • Bestellungen an die OMEGA Handelsgesellschaft m.b.H. können nun per EDI gesendet werden.
  • Bei dem Distributor Jarltech kann nun per Realtime-Abruf der Bestand und, falls vorhanden, das Lieferdatum abgefragt werden.
  • Der generierte Link für das Hinzufügen von Produkten zu einem Warenkorb leitet nun auf ein Einkaufsboard weiter, auf dem nur noch der betroffene Warenkorb sichtbar ist.
  • Der Tab für Support und Beratung ist nun für alle Nutzer einsehbar. Dieser Tab befindet sich im Bereich Mein Account, aufrufbar über das Profilmenü oben rechts.

Katalog

  • Im Produkt-Designer kann nun ein Referenz-Produkt hinterlegt werden, dessen Content auf selbst angelegte Produkte oder Bundles übertragen werden kann. So können beispielsweise Bilder, Produktfeatures, Marketingtexte und Zubehörreferenzen übernommen werden.

Storefront

  • Als Portalnutzer erkenne ich die Summe der Steuern im Warenkorb als inkl. oder exkl. Umsatzsteuer.
  • Als Portalnutzer kann ich meine Kontaktdaten über mein Profil bearbeiten und das Profilbild ändern.
  • Als Portalbetreiber kann ich das Favicon im neuen Storefront anpassen.
05.01.2022|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.50

Mit diesem Release wurde die Plattform auf eine neue Farbpalette umgestellt, zudem wurden weitere Features in der B2B Suite und im Produkt-Designer implementiert.

Verkauf

  • In B2B-Portalen gibt es ab sofort auf Ebene der Kundengruppen die Option, nur verfügbare Artikel anzuzeigen.
  • In B2B-Portalen wird nun für ein Bundle mit sichtbarer Stückliste immer die komplette Stückliste angezeigt, auch wenn es für einzelne Elemente keine Lieferanten gibt.
  • Der Begriff Shopkonfiguration wurde in Portalkonfiguration umbenannt.
  • E-Mail-Domains von gelöschten Portalkunden können nun für eine neue Registrierung wiederverwendet werden. Dies war bisher nicht möglich.

Katalog

  • Im Produkt-Designer können jetzt für Produkte und Bundles die entsprechenden Codes für diverse Klassifizierungssysteme (z.B. UNSPSC, ECLASS) hinterlegt werden.

Plattform

  • Die Plattform wurde auf eine neue Farbpalette umgestellt, wie im obigen Screenshot dargestellt.
  • Der Tab für Support und Beratung wurde überarbeitet, um eine bessere Übersicht über die erhaltenen Supportleistungen zu bieten. Dieser Tab befindet sich im Bereich Mein Account, aufrufbar über das Profilmenü oben rechts.
14.12.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.49

Verkauf

  • Positionen mit wiederkehrenden Preisen werden nun zuverlässiger angezeigt, und werden nicht mehr fälschlicherweise als Produkte mit Verpackungseinheit angezeigt.

Katalog

  • In B2B-Portalen werden Kategorien nun auch dann angezeigt, wenn in einer Kategorie nur Produkte enthalten sind, welche mit dem Produkt-Designer angelegt wurden.
  • Bei der Preisermittlung von Bundles, die mit dem Produkt-Designer zusammengestellt wurden, werden nun auch die Echtzeit-Preise der einzelnen Produkte aus der Stückliste berücksichtigt.

Storefront

Ab sofort finden Sie an dieser Stelle den wöchentlichen Changelog für das neue Storefront. Mehr Informationen über das neue Storefront erhalten Sie in diesem Blog-Beitrag.

  • Als Portalnutzer erkenne ich wiederkehrende Preise in der Bestellübersicht, auf dem Dashboard, auf der Produktseite und in den Bezugsquellen.
  • Als Portalnutzer kann ich ein Kommentar als Freitext zu einer Position in der Bestellung hinzufügen.
  • Als Portalnutzer kann ich die Bestellnummer anpassen und optional eine Endkundenbestellreferenz im Checkout angeben.
  • Als Portalnutzer kann ich die Rechnungs- und Lieferadresse im Checkout bearbeiten.
  • Als Portalbetreiber kann ich Produktpreise im neuen Storefront inkl. und exkl. Umsatzsteuer ausweisen.
  • Als Portalbetreiber kann ich zusätzlich zum VK auch die EK-Preise anzeigen lassen.
09.12.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.48

Verkauf

  • Die Auswahl an einstellbaren Anzeigeoptionen für XaaS Portalbetreiber wurde überarbeitet und eingeschränkt. In der Verwaltung von XaaS-Portalen können keine Produktdateien angelegt werden.
  • Durch weitere Optimierung wurde das Laden des Warenkorbes im Storefront erheblich beschleunigt.
  • Wird ein cXML-Dokument übergeben, welches keinen Identity-Tag für die Authentifizierung beinhaltet, erscheint nun eine Fehlermeldung, um den Nutzer darauf aufmerksam zu machen.
30.11.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.47

Verkauf

  • Wurde die Option „Mehrere Lieferanten in einer Bestellung zusammenfassen“ aktiviert, kann nun über einen weiteren Schalter auch festgelegt werden, dass nur der Warenkorb als ganzes bestellt werden kann (und nicht Positionen einzeln).
25.11.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.46

Verkauf

  • Über eine entsprechende Option in der Portalverwaltung kann die Anzeige der Bezugsquellen nun so eingeschränkt werden, dass nur Bezugsquellen mit Lagerbestand angezeigt werden. Diese Option finden Sie im Abschnitt Anzeigeoptionen, wie oben im Screenshot dargestellt.
  • Betreiber eines B2B-Portals können Statistiken, welche im Metriken-Tab angezeigt werden, ab jetzt auch als CSV-Datei exportieren.
  • Im Metriken-Tab von B2B-Portalen wurden zwei Diagramme hinzugefügt: Somit kann nun das Bestellvolumen nach Hersteller und Produktgruppe angezeigt werden.

Plattform

  • Die Produktseite funktioniert nun zuverlässiger für den Fall, dass eine Sammlung oder ein Angebot keinen Titel hat. Zudem kann nun der Titel eines Angebots nicht mehr komplett gelöscht werden, da leere Titel zu diversen Problemen führen konnten.
18.11.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.45

Verkauf

  • In B2B-Portalen, in denen der E-Service für die Preisliste und Kundennummer von Ingram Micro Cloud Marketplace eingerichtet wurde, befindet sich die Menüoption für Abonnements nun unter dem Punkt Bestellungen im Portalmenü.
  • Wurde ein Portalkunde deaktiviert, so wird bei dessen Anmeldung eine spezifische Fehlermeldung angezeigt, um darauf hinzuweisen, dass der entsprechende Zugang deaktiviert wurde.

Katalog

  • Das zurücksetzen von Eigenschaftsfiltern im Export funktioniert nun zuverlässiger.
09.11.2021|Changelog DE|
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Mehr als 7.800 aktive Kunden, 400 Distributoren und 3 Millionen ITK-Produkte: Auf ITscope.com ist die IT-Branche zu Hause. Natürlich sind wir daher auch auf den großen Events der Branche vertreten. Ob Messen, Partnertage, Roadshows, Fachveranstaltungen oder andere Events – erleben Sie ITscope hautnah & in Ihrer Nähe! Lassen Sie sich die neuesten Funktionen von ITscope vorstellen, stellen Sie Fragen rund um den ITK-Handel und sprechen Sie mit uns über die gemeinsame Zusammenarbeit.

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Annika van Zwoll
Junior Sales Manager

ITscope Marktbarometer Q4/2021

Apple wird mit iPhone 13 zum Weihnachts”star”: ITscope Marktbarometer Q4 2021

Das ITscope Marktbarometer Q4/2021 ist da – mit den aktuellen Topsellern aus sieben Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope!

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Karlsruhe, 20.01.2022 – Apple ist der Renner unterm Weihnachtsbaum, die iPhone 13-Reihe startet voll durch und ein recht unbekanntes Gesicht taucht bei den Top-Plätzen der Notebooks auf. Intels neue Alder Lake-Prozessoren sowie Gigabytes neues Mainboard legen einen guten Start hin und das Surface Pro 7 muss die Tablet-Führung abgeben.

Traditionell ist das letzte, das Weihnachtsquartal eines Jahres, ein riesiger Erfolg für Apple – besonders in den Highflyer-Charts. Die im Spätsommer neu erschienenen Produkte sind jetzt so richtig auf dem Markt angekommen und auch als Geschenk zu Weihnachten sehr beliebt. Der Chip-Mangel, der nach wie vor die Wirtschaft prägt und laut einer von ITscope durchgeführten Umfrage voraussichtlich auch noch die nächsten Monate oder sogar Jahre anhalten wird, scheint zumindest Apple recht unbeeindruckt zu lassen. Der Hersteller mit dem Apfellogo startet in den Highflyer-Charts mit Vollgas durch und lässt der Konkurrenz kaum noch Platz: Gleich fünf der Top 10-Platzierungen gehen auf Apples Konto.

Und auch in den Kategorien läuft es gut für Apple, besonders bei den Smartphones – die iPhone 13-Reihe nimmt hier ordentlich an Fahrt auf und nähert sich der Spitze, die aktuell noch der Dauerbrenner iPhone SE innehat. „Auch in den vorhergehenden Jahren lief es für Apple speziell im vierten Quartal schon sehr gut. Doch der Erfolg, den das iPhone SE mit sich bringt, kombiniert mit den guten Aussichten des iPhone 13 und des neuen iPads, sind wirklich einzigartig in diesem Jahr”, beschreibt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei ITscope das aktuelle Marktbarometer. Denn auch bei den Tablets sieht es sehr gut aus, nur für Platz 1 reicht es dem neuen iPad nicht, hier ist Microsoft nach wie vor stärker – noch. Bei den Notebooks taucht mit Acer ein kaum gesehener Hersteller in den Top 10 auf und schnappt sich mit dem TravelMate Spin B3 den 2. Platz der Kategorie. Dauerbrenner P2419H von Dell hält den Spitzenplatz, daher sind keine großen News aus der Kategorie der Monitore zu vermelden. Spannend wird es aber bei den CPU: Intels neue Dreierriege performt dank der neuen Hybrid-Architektur Alder Lake richtig gut – muss AMD hier bald mit neuen Konkurrenten an der Spitze zu rechnen?

 

Aus dem Inhalt

 

Highflyer: Apple, der Star unterm Weihnachtsbaum

Fast schon traditionell ist das vierte Quartal des Jahres das erfolgreichste für Apple, denn unter dem Weihnachtsbaum sorgen Geräte mit dem Apfellogo stets für leuchtende Augen. An die Erfolge in 2019 und 2020 knüpft der kalifornische Hersteller auch in diesem Jahr wieder an und sichert sich fünf der Top 10-Platzierungen in den Highflyer-Charts. In diesem Ranking finden sich die aussichtsreichsten Neueinsteiger der unterschiedlichen Kategorien der ITscope-Plattform des aktuellen Quartals. Belegen in den Einzelkategorien bestimmte Produkte teils über mehrere Quartale oder sogar Jahre hinweg ihren Stammplatz, sind in den Highflyer-Charts nur neue Produkte vertreten.

So wie auch das neue 10.2-inch iPad: Mit dem Tablet, das seit Mitte September bei ITscope gelistet ist, schnappt sich Apple mit über 6.000 Klicks den 1. Platz der Highflyer-Charts. Das iPad hat in der 9. Generation nochmal gut zugelegt und verfügt nicht nur über ein hohes Arbeitstempo und sehr lange Akkulaufzeit, sondern hat im Vergleich zu seinem Vorgängermodell auch endlich einen ausreichend großen Speicher. Bei ITscope ist das iPad aktuell für rund 330 Euro im HEK (Händlereinkaufspreis) erhältlich.

Weiter geht’s mit Apple: Wie im letzten Marktbarometer bereits vermutet, startet die iPhone 13-Reihe voll durch und sichert sich mit der Pro-Variante mit 256 GB Speicher und in der Farbausführung Graphite Platz 2. Mehr als 2.200 Klicks gehen an den neuen Smartphone-Star, der im Test mit Bestwerten überzeugt: Performance, Display, Akkulaufzeit, Kamera – alles top. Verdient landet das iPhone 13 Pro damit auch innerhalb der Kategorie auf einem starken 3. Platz.

Auch den 4. Platz belegt der Hersteller mit dem angebissenen Apfel – und zwar mit den AirPods Pro. Die In-Ear-Kopfhörer begeistern mit klarem Klang, sauberer Wiedergabe und einer erstklassigen Noise Cancelling-Funktion, die sogar Over-Ears übertrifft. Einzig für die Akkulaufzeit gibts Abzug: diese ist mit nicht einmal 6 Stunden im Vergleich eher durchschnittlich. Für knapp 200 Euro im HEK sind die AirPods Pro bei ITscope erhältlich.

Platz 6 geht an Lenovo mit dem PC-System ThinkCentre M70q Gen 2 11MY – ein potenzieller Kandidat für die Spitze der Komplettsysteme? Aktuell liegt dort das ThinkCentre M70q 11DT vorne, doch das M70q Gen 2 11 MY holt ordentlich auf und sichert sich mit über 1.200 Klicks gleich auch noch den 6. Platz in der Kategorie. Der kompakte Desktop-PC ist kaum größer als ein Taschenbuch und findet so auch auf dem kleinsten Schreibtisch seinen Platz. Gleichzeitig bietet er eine für alltägliche Aufgaben absolut ausreichende Leistung und lässt sich flexibel erweitern, falls doch eine höhere Performance benötigt wird.

Auf Platz 7 landet mit der Apple Watch Series 7 auch ein absoluter ITK-Favorit unter dem Weihnachtsbaum: Komfortable Bedienung, ein um fast 20 Prozent größeres Display im Vergleich zur Series 6 und ein hoher Tragekomfort zeichnen die Watch aus. Auch Siri und Apple Pay sind damit nutzbar, allerdings fehlen WhatsApp und TikTok im App Store für die Uhr. Ein – zumindest für Android-User – weiterer Minuspunkt: Nach wie vor kann die Apple Watch nur zusammen mit einem iPhone genutzt werden.

 

Sehen Sie hier die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential – unsere Highflyer:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1Apple 10.2-inch iPad WIFI, 10,2″, 64GB, GrauMK2K3FD/A2021-09-166037
# 2Apple iPhone 13 Pro, 256GB, GraphiteMLVE3ZD/A2021-09-152242
# 3Microsoft Windows 2022 Standard Server, 16CoreP73-083302021-08-141725
# 4Apple AirPods ProMLWK3ZM/A2021-10-201676
# 5Microsoft Office Home and Business 2021T5D-035262021-09-021565
# 6Lenovo ThinkCentre M70q, i5, 8GB, 256GB11MY002WGE2021-09-081205
# 7Apple Watch Series 7 (GPS), 45mm, MidnightMKN53FD/A2021-10-051172
# 8Lenovo ThinkPad Universal Thunderbolt 4 Dock40B00135EU2021-07-061150
# 9Apple MacBook Pro, 14,2″, Apple M1, 16GB, 1TBMKGQ3D/A2021-10-20997
# 10PNY NVIDIA RTX A2000, 6GB GDDR6VCNRTXA2000-PB2021-08-19992
# 11Gigabyte Z690 DU, LGA1700, ATXZ690 U2021-10-29800
# 12Kingston FURY Beast 16GB DDR5, 4800MHzKF548C38BB-162021-10-27741
# 13Intel Core i9-12900K, 16C, 24T, 2.4-5.1GHz, 14MB+30MBBX8071512900K2021-08-21716
# 14Microsoft Surface Slim Pen 2, BT5.08WX-000022021-09-24563
# 15Iiyama ProLite XUB2493HS-B4, 24″, FHDXUB2493HS-B42021-09-07524
# 16Samsung QM55R-A, 55″, 4K UHDLH55QMRABGCXEN2021-06-27426
# 17Nintendo Switch OLED100074542021-07-09418
# 18Oculus Quest 2899-00184-022021-07-31347
# 19Microsoft Surface Pro Signature Keyboard8XB-000452021-09-24327
# 20IPC-Computer 25,4Wh Akku, HP Compatible933321-8552021-10-25237
# 21Epson EcoTank ET-2820, 1440dpi, A4, A5, A6C11CJ664042021-07-29188
# 22Apple USB-C to Lightning CableMM0A3ZM/A2021-10-20184
# 23Crucial MX500, 4TB SSDCT4000MX500SSD12021-09-14154
# 24Poly Studio E702200-87090-0012021-07-04135
# 25Samsung EVO Plus 128GBMB-MC128KA/EU2021-09-08122
# 26Ricoh M C240FW4084302021-11-08120
# 27Fujitsu ScanSnap i X1300PA03805-B0012021-10-15120
# 28Synology Rack-Schienen-KitRKS-022021-10-22115
# 29Konica Minolta TN514M, MagentaA9E83502021-09-27108
# 30AVM FRITZ! Repeater 1200 AX200029742021-12-07101

 

TFTs: Keine Veränderung in Sicht

Bei den TFTs bleibt alles beim Alten und somit wieder ein weiteres Quartal an der Monitor-Spitze für Dells P2419H, der auch angesichts der Klickzahlen absolut nicht nachlassen will: knapp 9.700 Klicks gehen auf das Konto des TFT-Dauerbrenners.

Mit sechs Platzierungen in der Top 10, davon auch Platz 2 mit dem P2422H und fast 6.000 Klicks sowie Platz 3 mit dem P2719H und 3.560 Klicks, hat Dell auch insgesamt die Nase vorn. Neueinsteiger oder besonders schnelle Aufsteiger findet man bei den Monitoren aktuell kaum.

 

Smartphones: iPhone 13-Reihe startet durch

Mit wahnsinnig vielen 21.117 Klicks geht der 1. Platz erneut an das iPhone SE, das damit nun ein Jahr in Folge die Smartphone-Nummer 1 ist. Der bisherige Platz 2, das iPhone 12, fällt zwei Plätze nach hinten, denn zwei neuere Modelle drängen in die Top 10: Das Galaxy A52s auf Platz 2 ist das 5G-Update von Samsungs Bestseller A52 mit schnellem Arbeitstempo, guter Kamera und nach wie vor einem edlen, matten Kunststoffgehäuse.

Von 128 direkt auf Platz 3 landet der Senkrechtstarter iPhone 13 Pro: Das erst seit September 2021 gelistete Smartphone kann nicht nur in der Kategorie, sondern auch in den Highflyer-Charts als top Neueinsteiger der iPhone-Familie auf voller Linie überzeugen. Doch auch andere Modelle der 13-Reihe sind in den Charts vertreten, wie das iPhone 13 Pro Max auf Platz 6, das iPhone 13 auf Platz 7 und das iPhone 13 mini auf Platz 18.

Auf Platz 17 ist sogar ein ganz neuer Kandidat zu finden – das Google Pixel 6. Im Test überzeugt es mit starker Grafikleistung, hochwertigem und gleichzeitig sehr robustem Design sowie einer wirklich guten Kamera. Als erstes Google-Smartphone wurde im Pixel 6 der Google-Tensor verbaut: Ein System-on-a-Chip (SoC), welcher neue Features basierend auf Maschinellem Lernen ermöglicht. Dazu zählen beispielsweise eine besonders präzise automatische Spracherkennung oder eine Live-Übersetzungsfunktion in Chat-Apps.

 

Tablets: Ablöse für das Surface Pro 7

Ein neuer Platz 1 bei den Tablets: Nach über einem Jahr muss das Microsoft Surface Pro 7 seinem Nachfolger, dem Surface Pro 7+, mit 7.337 Klicks den Vortritt lassen. Das Pro 7+ kommt sowohl als Tablet sowie mit der passenden Tastatur auch als Convertible-PC zum Einsatz, ist hochwertig verarbeitet und mit einem brillanten, hellen Display ausgestattet. Mit rund 1.185 Euro im HEK zählt es absolut zu den High End-Tablets – wer es also ohnehin eher als PC nutzen möchte, ist mit einem leistungsstarken Notebook besser bedient und kommt wahrscheinlich auch noch günstiger weg.

In den Top 10 liegt aber tatsächlich Samsung mit vier Plätzen vorne – doch der Abstand ist nur sehr gering, die Konkurrenz von Microsoft und Apple ist mit jeweils drei Plätzen dicht auf den Fersen. So auch das neueste iPad-Modell in 10.2-inch, das nicht nur in den Highflyer-Charts ordentlich absahnt, sondern auch im Kategorien-Ranking bis fast an die Spitze springt – von Platz 105 direkt auf die 2.

Einen Neueinsteiger gibt’s ebenfalls, nämlich das Microsoft Surface Go 3 auf Platz 36. Besonders positiv bewertet werden beim Go 3 das Full HD-Display sowie die sehr gute Akkulaufzeit. Allerdings gibt es ansonsten kaum nennenswerte Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger – bis auf die neue CPU: Hierbei hat Microsoft auf den Intel Core i3-10100Y zurückgegriffen, eine Zweikern-CPU mit Amber Lake-Architektur, die eine Basis-Taktfrequenz von 1.300 MHz bietet und im Turbo-Boost kurzzeitig auf 3.900 MHz beschleunigen kann. Für alltägliche Office-Arbeiten ist diese Performance perfekt, bei aufwendigen Bild- oder Videobearbeitungen kommt das Surface Go 3 allerdings ans Limit. Aktuell ist das Tablet für rund 610 Euro im HEK bei ITscope zu haben.

 

Notebooks: Acer crasht die Notebook-Top 10

Endlich wieder Nummer 1: Mit dem ThinkPad E15 20RE hat sich Lenovo mit 6.277 Klicks die Führung zurück erkämpft. Und auch sonst sieht es gut aus, denn noch drei weitere Plätze der Notebook Top 10 fallen dem chinesischen Hersteller zu. Dell hingegen, der noch im Vorquartal Platz 1 inne hatte, sucht man in der Top 10 vergeblich.

Auf Platz 2 findet sich in unseren Notebook-Charts ein Hersteller, der in den Top 10 bisher kaum vertreten war. Mit dem TravelMate Spin B3 und 4.870 Klicks sichert sich Acer eine Top-Platzierung: Laut Hersteller wurde der TravelMate Spin B3 speziell für Schülerinnen und Schüler und entsprechend für die Anforderungen im Schulalltag konzipiert. Dank Flip-Design kann der Convertible-PC in vier Nutzungsmodi (Klapp-, Anzeige, Zelt- und Tablet-Modus) verwendet werden, was ihn besonders flexibel macht. Das 11,6 Zoll Full HD-Display ist gut ausgeleuchtet und der TravelMate Spin B3 bietet außerdem eine Touch-Funktion, zwei Kameras sowie einen passenden Pen. Einzig die Leistung lässt zu wünschen übrig, bei einem sehr günstigen Preis von knapp 320 Euro im HEK sollte man hier aber nicht meckern.

 

PC-Komplettsysteme: Lenovos ThinkCentre M70q 11DT bewährt sich

Mit über 25.000 Klicks auf die Top 10-Produkte kann sich die Kategorie der Komplettsysteme im Weihnachtsquartal über ein wirklich gutes Ergebnis freuen – auch, wenn sie als Geschenk eher selten zum Einsatz kommen. Und fast 10.000 davon fallen dem Lenovo ThinkCentre M70q 11DT auf Platz 1 zu, das die Platzierung erneut verteidigen kann. Auch generell läuft es für Lenovo extrem gut, fünf der Top 10-Platzierungen gehen auf das Konto des chinesischen Herstellers.

Mit dem ThinkCentre M70q Gen 2 11MY schafft es auch ein ganz neuer Vertreter der ThinkCentre-Familie nach vorne – von Platz 780 direkt auf die 6 und mit diesem beeindruckenden Ergebnis auch direkt in unsere Highflyer-Charts.

Auch Dell gelingt mit dem OptiPlex 3080 Micro ein großer Sprung von 170 auf den 3. Platz. Der texanische Hersteller war in der Vergangenheit eher weniger im Ranking der PC-Komplettsysteme vertreten, mit dem OptiPlex 3080 könnte sich das verändern – auf Platz 9 ist der OptiPlex 3080 in einer etwas anderen Ausführung nochmal mit dabei.

 

Mainboards: Gigabytes Neulinge auf Erfolgskurs

Von 0 direkt auf Platz 2 geht’s für das Z690 UD Intel Mainboard: Gigabytes neues Mainboard, das erst seit Ende Oktober bei ITscope gelistet ist, schafft direkt diesen unglaublich guten Einstieg und landet auch in den Highflyer-Charts auf Platz 11 – leider reicht es hier nicht für weiter vorne, “nur” 800 Klicks sind im Vergleich mit den Tablets, Smartphones und Notebooks doch eher eine kleinere Nummer. Große Sprünge gibt es auch auf dem ersten Platz, hier landet von Platz 40 das MPG X570 GAMING PRO CARBON von MSI.

Und auch der 4. Platz hat eine weite Strecke hinter sich: War es im Vorquartal noch Rang 245, schnappt sich das H410M S2H V3 von Gigabyte jetzt diese erstklassige Platzierung, womit gleich drei der Top 10-Platzierungen an den taiwanischen Hersteller gehen.

 

Prozessoren: Haben Intels Alder Lake-CPU Aussicht auf den großen Erfolg?

Nach wie vor sind Intel und AMD mit jeweils fünf Plätzen in den Top 10 gleich auf – doch AMD stellt weiterhin Platz 1 und 2: Der erste geht an den Ryzen 7 5800X und der zweite an den Ryzen 5 5600X.

Gut läuft es auch für den Intel Core i9-12900K auf Platz 12 und den Intel Core i7-12700K auf Platz 14, die beide seit Listing im August 2021 sehr gut eingestiegen sind. Bei beiden sowie auch dem dritten im Bunde, dem i5-12600K auf Platz 34, handelt es sich um Gaming-Prozessoren basierend auf Intels neuer Hybrid-Architektur Alder Lake. Bisher setzte Intel bei seinen Prozessoren auf homogenes Design, mit Alder Lake kommt nun der Wechsel auf ein heterogenes Design, welches als Hybrid-Technik bezeichnet wird. Neu ist der Ansatz allerdings nicht, im Smartphone-Segment wird er als Big/Little-Implementierung schon seit Jahren eingesetzt.
Doch warum der Wechsel? Beim heterogenen Design kommt es auf das Verhältnis der PPA-Faktoren (Performance, Power, Area) an: Diese bestimmen, wie viel Fläche und Energie für bestimmte Geschwindigkeiten und Fertigungskosten zur Verfügung stehen. Mit dem Ziel möglichst geringer Produktionskosten strebt Intel an, CPUs auf 150 mm² bis 200 mm² zu begrenzen. Um möglichst viel Leistung unterzubringen, kommt die Alder Lake-Architektur ins Spiel: Statt wie bei den Smartphones von Big/Little- spricht Intel von Performance/Efficient-Cores, kurz P- und E-Cores. Die P-Kerne basieren auf der Golden Cove-Architektur, unterstützen Hyperthreading (SMT) und sollen pro Takt 19 Prozent schneller sein als die Cypress Cove-Architektur in Rocket Lake. Die E-Kerne wiederum basieren auf Gracemont-Architektur, die eine IPC ähnlich der Skylake-Implementierung aufweisen.

Für Intel ist Alder Lake der Beginn eines neuen CPU-Zeitalters, denn neben der neuen Hybrid-Architektur werden die Prozessoren erstmals mit Intel 7 (einst 10 nm Enhanced Super Fin alias 10+++ nm) gefertigt. Außerdem unterstützt Alder Lake den neuen DDR5-Speicherstandard und als erster Desktop-Chip auch PCIe Gen5. Alle drei CPU der Reihe arbeiten mit 10 nm-Technologie, der i5-12600K verfügt über 6 P- und 4 E-Cores, der i7-12700K über 8 P- und 4 E-Cores und der i9-12900K sogar über 8 P- und 8 E-Cores. Alle drei bieten außerdem eine integrierte Grafikeinheit, basierend auf der Intel Iris XE-Architektur.

Aber nicht nur für Spiele, sondern auch zum Arbeiten sind die drei Neuen sehr gut geeignet und stehen hinsichtlich ihrer Effizienz deutlich besser da als ihre Vorgänger. Besonders der i7-12700K bietet dabei ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis für rund 380 Euro im HEK, für den i9-12900K muss man mit 560 Euro nochmal etwas tiefer in die Tasche greifen.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

19.01.2022|

Sicherheitspatches wegen Java-Bibliothek Log4j eingespielt

Wie Sie wahrscheinlich bereits aus den Medien erfahren haben, wurde letztes Wochenende eine Sicherheitslücke in der Logging-Bibliothek Log4j bekannt. Diese betraf auch einige unserer Java-basierten Systeme, zum Beispiel die Webplattform ITscope.com und die B2B-Portale.

Die aktuell herrschenden Bedenken zu dieser Sicherheitslücke nehmen wir ernst und haben deshalb von Montag, den 13.12. an bis zum 15.12.2021 die betroffenen Services aktualisiert, indem wir entweder Log4j komplett entfernt haben oder auf die aktuell empfohlene Version 2.16.0 aktualisiert haben. Der überwiegende Teil der Services verwendete Log4j jedoch nicht aktiv zum Logging bzw. ist nur intern zu erreichen, so dass die Angriffsfläche gering war.

Mehr zum Vorfall erfahren Sie unter https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Informationen-und-Empfehlungen/Empfehlungen-nach-Angriffszielen/Webanwendungen/log4j/log4j_node.html

Sollten Sie weitere Rückfragen zum Thema haben, melden Sie sich gerne unter support@itscope.de bei uns.

 

16.12.2021|

Neues Storefront für ITscope Portale

Ihre ITscope Portale der B2B Suite und XaaS-Lösung können Sie ab sofort auf einer neuen Oberfläche erleben: Als Portalbetreiber können Sie für ausgewählte Portale das neue Storefront freischalten und im Parallelbetrieb zu Ihrem bisherigen Storefront testen. Somit erhalten Sie die Möglichkeit, das neue ITscope Storefront kennenzulernen und es direkt auch Ihren Kunden in einem ersten Teaser vorzustellen.

Das neue Storefront bietet Ihnen vielfältige Vorteile, wie zum Beispiel

  • modernes, responsive Design für mobile Anwendungen wie Tablets oder Handys
  • ein ganz neues Einkaufserlebnis
  • Funktionsumfang für den Einkauf bereits umgesetzt
  • vielseitige Individualisierungsmöglichkeiten

Mit dem neuen Storefront läuten wir die Generation 2.0 der ITscope Portale ein: Mit einem ganz neuen Einkaufserlebnis können Sie Ihre Kunden mit einer State of the Art-eCommerce-Oberfläche begeistern und langfristig zur Nutzung motivieren.

Das neue Storefront kann ab sofort getestet werden und bietet bereits folgenden Funktionsumfang für Ihre Portale: Kunden können sich registriereneinloggen, Produkte suchen, Produkte zum Warenkorb hinzufügen und natürlich bestellen. Am Beschaffungsworkflow auf der ITscope Plattform ändert sich nichts, dieser kann wie bisher bekannt durchgeführt werden. In Zukunft soll das Storefront die neue Oberfläche der ITscope-Portale werden. Dabei soll das Storefront nach vollständiger Implementierung eine API-Anbindung erhalten, mit welcher Ihren Individualisierungsmöglichkeiten keine Grenzen mehr gesetzt sind.

Derzeit entwickeln wir das neue Storefront speziell für unseren Managed Service-Ansatz im Bereich XaaS und möchten es hier künftig als erstes zur Verfügung stellen.

 

Das neue Storefront im Vergleich


Produkt-Seite: Wischen Sie nach links, um das neue Storefront im Vergleich zum bisherigen zu sehen

 


Checkout: Wischen Sie nach links, um das neue Storefront im Vergleich zum bisherigen zu sehen

 


Responsive Design: Ansicht des neuen Storefronts auf dem Tablet

 

Jeremia Klaiber
Junior Product Manager

1-on-1 vereinbaren

+49 721 627376-35
jkl@itscope.com

 

29.11.2021|

Initiative Impulse: Exportfunktion

 

Unsere Wissensinitiative Impulse geht in die zweite Runde: In Form von kurzen Video-Tutorials zeigen wir Ihnen schnell und verständlich nützliche Features der ITscope-Plattform und wie Sie damit Ihr Business aufs nächste Level bringen.

In den ersten Tutorials haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie Lieferantenkonten einrichten, Ihre Warenkörbe optimieren und Bestellungen auslösen. In diesem Teil erfahren Sie nun, welche vielfältigen Einsatzmöglichkeiten Ihnen die Exportfunktion bietet und wie Sie diese optimal nutzen.

Die Exportfunktion ermöglicht es Ihnen, Artikel-Stammdaten, wie Preislisten, Artikelbezeichnungen oder EAN, aus der ITscope-Plattform zu exportieren und zu nutzen, beispielsweise zur Befüllung Ihrer Warenwirtschaft. In Zusammenarbeit mit CNET und Icecat bieten wir Ihnen außerdem Premium-Content zur Ergänzung Ihres Online-Shops an. Dazu gehören ausführliche Produktbeschreibungen, Marketingtexte und hochauflösende Bilder, die ebenfalls exportiert werden können.
Die Exportfunktion ist ab der ITscope Integration verfügbar.

 

Mehr Informationen und allgemeine Hinweise erfahren Sie in diesem und den folgenden Videos.

 

Exporte anlegen

Über die ITscope Plattform können Sie Exporte anlegen und verwalten. In der Exportverwaltung sind alle Exporte der eigenen Firma aufgeführt.

 

Exportdefinition

Eine Exportdefinition legt fest, welche Produkte in welchem Format exportiert werden sollen.

 

Produktauswahl und Datenformat

Die Produktauswahl bestimmt, wie die zu exportierenden Produkte aus der Gesamtmenge aller Produkte ermittelt werden. Im Detailbereich der Exportdefinition kann eine bestehende Produktauswahl gewählt, eine zugewiesene editiert, eine neue angelegt oder eine bestehende Zuweisung entfernt werden.

 

Exportieren

Derzeit haben Sie drei Möglichkeiten, Ihren Export zu starten: per Download-Button direkt auf der Plattform, die API im Browser via URL aufrufen oder den Export automatisiert per API-Aufruf anzustoßen.

 

Mehr zum Thema erfahren Sie außerdem hier.

 

Produktauswahl editieren

Mit der Produktauswahl definieren Sie Regeln zur Ermittlung der zu exportierenden Produkte, unter anderem durch die Lieferanten-, Hersteller- und Produktgruppenauswahl.

 

Mehr zur Produktauswahl erfahren Sie hier.

 

Sie haben weitere Fragen? In unserem ITscope Guide finden Sie die passende Antwort. Gerne hilft Ihnen auch unser Support unter support@itscope.de persönlich weiter.

29.11.2021|

Chip-Mangel in der ITK-Branche: Das sagt der Channel

Karlsruhe, 23.11.2021 – Kaum eine Branche, die auch nur im Ansatz mit Elektronik zu tun hat, bleibt aktuell von der Mikrochip-Krise verschont, denn in nahezu jedem elektronischen Gerät sind die essentiellen Kleinteile verbaut. Man könnte vielleicht vermuten, dass der ITK-Channel, der quasi „an der Quelle” sitzt, nicht ganz so stark von den aktuellen Engpässen betroffen ist – doch dem ist ganz und gar nicht so.

Schon vor einigen Monaten zeigten Analysen der ITscope-Plattform, dass der Chip-Mangel den Channel alles andere als unberührt lässt. Diesmal wollten wir es aber genau wissen: Im Rahmen einer Umfrage haben wir herausgefunden, wie sich der Chip-Mangel darstellt und vor welchen Herausforderungen der Channel steht.

70 Systemhäuser, Reseller, Distributoren, Hersteller und Managed Service Provider haben an der Umfrage teilgenommen. Bei der Frage, ob der Chip-Mangel den Channel beeinträchtigt, sind die Teilnehmenden sich sehr einig: 86% sehen den Channel stark beeinträchtigt.

 

In Bezug auf das eigene Geschäft geben darüber hinaus mehr als 60% der Teilnehmenden eine starke Beeinträchtigung an. Nahezu alle Teilnehmenden, die eine Beeinträchtigung wahrnehmen, sehen den Vertrieb als den am stärksten betroffenen Fachbereich wahr. An zweiter Stelle (Mehrfachnennungen waren möglich) folgt mit rund 80% der Einkauf.

 

Lange Lieferzeiten bei kaum verfügbaren Waren

Wenig überraschend fallen demnach auch die Antworten auf die Frage aus, wie sich der Chip-Mangel bemerkbar macht. Lange Lieferzeiten und sehr begrenzte bis überhaupt keine Warenverfügbarkeit sind das Hauptproblem der Situation. Aufträge können nicht erfüllt werden und bei steigenden Einkaufspreisen sind die Verkaufszahlen rückläufig.

Ganz abgesehen von der Kundenzufriedenheit, die bei allem Verständnis natürlich extrem leidet: Laut unserer Umfrage sind die Reaktionen der jeweiligen Endkunden teilweise noch gelassen, doch zunehmend wächst die Ungeduld und Frustration. Systemhäuser müssen Projekte verschieben, weil sie keine Zusage über Stückzahl oder Liefertermin seitens der Hersteller bekommen – und das drückt nicht nur massiv auf den Umsatz, sondern auch auf die Laune der Kunden. Diese wiederum weichen auf alternative Produkte aus, stornieren nicht lieferbare Bestellungen oder treten direkt ganz aus dem Vertrag zurück und versuchen bei anderen Anbietern ihr Glück. „Zufrieden sind unsere Kunden mit der jetzigen Situation natürlich nicht, das ist ganz klar. Aber trotz allem ist Verständnis da, dass aktuell wirklich nichts verfügbar ist und wir die Ware auch nicht einfach hervorzaubern können”, beschreibt Dennis Weimer von der You Logic AG die Situation.

 

Hamsterkäufe, refurbished Ware – und nicht zuletzt Kommunikation

Mit ganz unterschiedlichen Maßnahmen versucht der Channel derzeit, dem Chip-Mangel zumindest etwas entgegenzuwirken beziehungsweise entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Es wird auf Vorrat gekauft, sofern Produkte vorhanden sind (und dafür gerne auch mehr bezahlt) und auf alternative oder generalüberholte Produkte oder gleich ganz neue Lieferquellen ausgewichen. Doch auch der Markt für wiederaufbereitete Produkte steht momentan unter extremem Druck, erklärt Sebastian Wundrack von der Cybertrading GmbH, ein internationales IT-Hardware Handelsunternehmen mit Fokus auf IT-Remarketing: „Speziell große Anbieter schwenken gerade auf refurbished Hardware um, kaufen Restbestände auf und gleichzeitig bleiben Produkte, die unter normalen Umständen aussortiert und dem Refurbished-Markt zugeführt werden würden, weiter in Benutzung. Es kommen weniger „neue” Gebrauchtwaren nach und der Markt für generalüberholte Produkte leert sich mehr und mehr.” 

Viele Systemhäuser nutzen in der aktuellen Zeit auch ITscope verstärkt, um sich einen Überblick zu alternativen Produkten und Lieferquellen zu verschaffen und Artikel aus dem Refurbished-Segment von der Plattform zu beziehen. Kommunikation mit den Kunden ist laut den Teilnehmenden für eine funktionierende Geschäftsbeziehung ebenfalls enorm wichtig – insbesondere in Krisenzeiten: „Reden, mehr kann man nicht machen. Müssen ja alle hinnehmen,” wird es treffend in der Umfrage beschrieben. 

 

Lieferschwierigkeiten überall

 

99% der Befragten geben an, aktuell aufgrund der Chip-Knappheit von Lieferschwierigkeiten konfrontiert zu sein. Bei vielen gilt das für das gesamte Portfolio, auf Produktebene sind Notebooks, Monitore, Drucker, PC-Systeme, Server, CPUs und Grafikkarten besonders stark betroffen. 

„In so gut wie allen Bereichen herrschen drastische Lieferschwierigkeiten. Auch ich habe mit extremen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen und sehe kleinere Mitbewerber langsam wegbrechen, pleitegehen. Wenn ich aber doch etwas bekomme, gibt es zumindest keine Diskussionen wegen des Preises – innerhalb kürzester Zeit finde ich auch für höherpreisige Produkte dankbare Abnehmer”, sagt Matthias Hof von der HOF Electronic Service GmbH.

Wenig rosig sieht demnach auch der Blick in die Zukunft aus: Die Mehrheit vermutet, dass der Chip-Mangel noch bis mindestens Mitte oder Ende 2022 andauern wird, ein Drittel geht sogar davon aus, dass die Krise den Channel noch bis ins Jahr 2023 beschäftigen wird. 

 

Insgesamt sieht auch das erwartete Szenario für die nächsten Monate eher düster aus: „Für viele Systemhäuser, VARs und Distributoren sind Hardware-Projekte ein wichtiges Standbein. Den fehlenden oder verzögerten Umsatz beziehungsweise Gewinn zu kompensieren wird nicht leicht”, so ein Umfrage-Teilnehmer. Aber es sind auch optimistische Stimmen dabei: „Alle haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen, wir sehen positiv in die Zukunft!”


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Eileen Müller
Durlacher Allee 73
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Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
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Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

23.11.2021|

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23.11.2021|

ITscope Marktbarometer Q3/2021

Neue Grafikkarten von MSI legen Raketenstarts hin: ITscope Marktbarometer Q3/2021

Das ITscope Marktbarometer Q3/2021 ist da – mit den aktuellen Topsellern aus sieben Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com!

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Karlsruhe, 21.10.2021 – Grafikkarten von MSI sind die neuen Sterne am ITK-Himmel, Dells neuer TFT P2422H gefällt und bei den Smartphones stehen alle Zeichen auf Veränderung. Die neuen APUs von AMD starten gut in die Charts, Lenovo macht Dell wieder die Notebook-Führung streitig und das ThinkCentre M720q 10T7 muss nach sieben Quartalen endgültig das Feld räumen.

Man könnte ganz vorsichtig wieder von Normalität sprechen: Noch immer beschäftigt COVID-19 das weltweite Geschehen, doch mehr und mehr kehrt der Alltag zurück – auch in den Büros. Laut einer Umfrage des ifo Instituts suchen Menschen wieder häufiger den persönlichen Kontakt: Im Juli fiel der Anteil der Beschäftigten, die zumindest teilweise im Homeoffice arbeiten, von 28,4 im Juni auf 25,5 Prozent. Auch das aktuelle Marktbarometer zeigt diese Entwicklung: Es ist keine nennenswerte Veränderung hinsichtlich der Nachfrage nach Homeoffice-Equipment zu erkennen. Die Peaks des letzten Jahres bei Notebooks, Headsets und Co. scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören. 

Weiterhin prägt jedoch der Chip-Mangel die wirtschaftliche Lage, den ITK-Channel scheint die Krise zumindest aktuell jedoch zu verschonen. Lieferengpässe sind auf der ITscope-Plattform glücklicherweise eher die Ausnahme, lediglich im Bereich der Grafikkarten kommt es zu einigen Verzögerungen. Oder ist das nur die Ruhe vor dem Sturm? Laut einer aktuellen Studie des IT-Marktforschungsunternehmens CONTEXT sind die Bestände von Notebooks, Desktop-PCs, Monitoren und Druckern nahezu aufgebraucht. Derzeit scheint alles, was einen Chip enthält, von Engpässen betroffen zu sein und den Handel plagen wachsende Sorgen, wie Kunden im vierten Quartal versorgt werden können, so CONTEXT.

Gleichwohl sieht es für Grafikkarten in diesem Quartal wirklich sehr gut aus: In der Kategorie überzeugt MSI mit seinen neuen Modellen auf voller Linie und auch in unseren Highflyer-Charts liegt erneut eine Grafikkarte auf den Top-Plätzen – die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X. Auch Apple punktet bei den Highflyern, allerdings nicht mit den “üblichen Verdächtigen”, sondern mit dem Apple TV 4K, dem Magic Keyboard und dem offensichtlich weiterhin sehr beliebten AirTag, das sich bereits im Vorquartal eine Platzierung in den Charts sicherte.

In den Einzelkategorien muss ein weiterer Dauerbrenner der ITscope Plattform den Spitzenplatz abgeben: Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 kann sich nach sieben Quartalen in Folge nicht mehr vorne halten – Nachfolgemodelle der ThinkCentre-Reihe übernehmen dafür gerne die Führung in der Kategorie der Komplettsysteme. Anders bei den TFTs: Dell verteidigt weiterhin die Pole Position mit dem P2419H und auch bei den Smartphones und Tablets bleibt der erste Platz wie gehabt. 


Aus dem Inhalt

 

Highflyer: Die Rising Stars von Dell, MSI und Lenovo

Ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich diesmal Dell und MSI – und mit nur ein paar Klicks Vorsprung geht unser Platz 1 der Highflyer-Charts diesmal an den P2422H von Dell. Monitore der P-Serie zeichnen sich durch ein praktisches Design mit ergonomisch verstellbarem Ständer und leicht zugänglichen Anschlüssen aus. Der P2422H verfügt über ein 23,8 Zoll großes Full HD IPS-Panel sowie einen besonders schmalen Rand, der bündig mit dem Bildschirm abschließt. Die integrierte ComfortView Plus-Technologie sorgt für eine deutliche Reduzierung der blauen Lichtanteile um die Augen zu schonen. 

Wie schon im Vorquartal schlägt sich erneut eine Grafikkarte von MSI außerordentlich gut und sichert sich Platz 2: War es zuvor die RTX 3060 Ti Gaming X, ist es nun die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X mit 2.524 Klicks. Nice to know: Der Namenszusatz Ti steht für das Leichtmetall Titan, eine Bezeichnung, die ursprünglich zu Marketingzwecken genutzt wurde, um besonders leistungsstarke Grafikkarten zu kennzeichnen. Obwohl heute so gut wie jede zweite Geforce-Grafikkarte „Ti“ im Namen trägt, bleibt die Kernaussage bestehen: Ti steht bei gleicher Nummer für das stärkere Modell und verspricht damit noch höhere Leistung. Zwar kommt die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X nur mit einem vergleichsweise kleinen 8 GB Videospeicher im Gepäck, überzeugt aber mit ihrem DLSS KI-Renderer, der in vielen Spielen für extra Performance ohne sichtbaren Qualitätsverlust sorgt. Bei ITscope ist sie aktuell für 950 Euro im HEK zu haben.

Die Bronzemedaille für Platz 3 schnappt sich das ThinkPad E15 20RE von Lenovo. Die E15-Serie ist generell sehr beliebt und sichert sich auch in der Notebook-Kategorie einige Top 10-Plätze. Das seit Mai 2021 und damit als eins der aktuellsten Modelle gelistete E15 20RE ist bereits für vergleichsweise günstige 570 Euro im HEK erhältlich. 

Platz 6 geht an Apple, allerdings nicht mit iPhone, iPad oder iMac – sondern mit dem Apple TV 4K. Doch die Veränderungen der sechsten Generation halten sich ziemlich in Grenzen. Lediglich bei der Fernbedienung gibt es ein größeres, aber nicht unbedingt besseres Update: Speziell äußerlich wurde sie für eine angenehmere Handhabung angepasst. Allerdings kann die Fernbedienung nicht mehr als Spiel-Controller genutzt werden, denn sie enthält kein Gyroskop oder Beschleunigungssensor mehr – Spiele, die bisher im Winken-Stil der Nintendo Wii gesteuert werden konnten, funktionieren damit nicht mehr. 

Auch die nächsten beiden Plätze gehen an den Hersteller mit dem Apfellogo. Auf Platz 7 landet abermals Apples AirTag: Obwohl teilweise skeptisch als Spielerei abgetan, kann das innovative Gadget erneut überzeugen und sichert sich auch in diesem Quartal wieder einen Platz in den Highflyer-Charts. Mit dem Magic Keyboard auf Platz 8 wird das neue iPad Pro der 5. Generation zum mobilen Computer. Die Tasten sind komfortabel zu bedienen und dank Hintergrundbeleuchtung auch im Dunkeln nutzbar. Neben den technischen Features fällt aber besonders auch das edle Design auf – für über 300 Euro im HEK dennoch ein kostspieliges Upgrade für das ohnehin schon teure iPad Pro. 

Ende August hat Samsung offiziell sein neuestes Smartphone in der A-Serie vorgestellt – das Galaxy A52s 5G, Nachfolger des Galaxy A52 5G, dass es direkt auf Platz 10 schafft. Für nur rund 350 Euro im HEK wird dabei einiges geboten: 6,5 Zoll Full HD+ AMOLED-Display mit 120 Hz, eine Hauptkamera mit 64 Megapixel, eine Frontkamera mit 32 Megapixel sowie einer Ultraweitwinkel-, Makro- und Porträtkamera. Das Smartphone ist neben weiß und schwarz auch in mintgrün und violett erhältlich – vorne liegt bei uns allerdings die schwarze Ausführung. 

Auf Platz 11 findet sich AMDs neue All-in-One-Lösung Ryzen 5 5600G wieder: Die Sechskern-APU, also ein Prozessor mit integrierter Grafikkarte, verfügt über einen Basistakt von 3,9 GHz und einen Turbotakt von 4,4 GHz. Der Ryzen 5 5600G basiert auf Zen 3 und setzt zwar auf die nicht mehr ganz aktuelle Vega-Architektur, für grafisch nicht allzu anspruchsvolle Spiele und Full HD reicht die APU, die für rund 235 Euro im HEK erhältlich ist, aber vollkommen aus.  

Platz 24 wird sauber – mit dem Roborock S7 Saug- und Wischroboter, der im Test auf voller Linie mit Navigation und Saugleistung überzeugt. Praktisch ist auch die App, die beim Einteilen verschiedener Saug- und Wischbereieche hilft: Die gesamte Wohnung lässt sich kartografieren und in Zonen unterteilen, einzelne Bereiche lassen sich ausschließen.

 

Sehen Sie hier die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential – unsere Highflyer:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1Dell P2422H210-AZYX2021-05-292575
# 2MSI GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X 8G, 8GB GDDR6V505-008R2021-05-202524
# 3Lenovo ThinkPad E15 \1, 15,6″, i5, 8GB, 256GB SSD20RES6DF052021-05-112362
# 4AVM FRITZ!Box 7590 AX200029292021-06-011311
# 5Intel Next Unit of Computing 10 Performance kit, i7 10710UBXNUC10I7FNKN22021-04-071152
# 6Apple TV 4KMXGY2FD/A2021-04-22807
# 7Apple AirTagMX532ZM/A2021-04-21650
# 8Apple Magic Keyboard, SilberMJQK3D/A2021-04-21624
# 9Microsoft Windows Server 2022 StandardP73-083302021-08-14618
# 10Samsung Galaxy A5 2, 128GB, 5G, SchwarzSM-A528BZKDEUB2021-07-26612
# 11AMD Ryzen 5 5600G, 3.9GHz, 6-Core, SMT, APU100-100000252BOX2021-06-26570
# 12Sony, Ratchet & Clank: Rift Apart (PS5) DE-Version98259992021-04-12539
# 13Poly Voyager Focus 2 UC213727-022021-04-19368
# 14Lenovo ThinkPad Universal Thunderbolt 4 Dock40B00135EU2021-07-06363
# 15HP Envy223N4B#6292021-05-11304
# 16Gigaset OpenScape DECT Phone S6entry MobilteilL30250-F600-C5332021-03-31297
# 17Kingston 1 TB NVMe SSDSNVS/1000G2021-03-28296
# 18Jabra PanaCast 508200-2312021-04-28277
# 19Lenovo ThinkPad Thunderbolt 4 WorkStation Dock40B00300EU2021-06-16273
# 20Lenovo Quectel EM120R-GL4XC1D514472021-06-12221
# 21Google Nest Hub (2nd Gen)GA01892-EU2021-04-01220
# 22Lenovo 16GB, DDR4, SO-DIMM4X71D095342021-04-28217
# 23Synology RackStationRS2421RP+2021-04-24212
# 24Xiaomi Roborock S7S7 WHITE2021-06-17211
# 25Gigabyte S452-Z30 (rev. 100), 4U, Barebone6NS452Z30MR-002021-05-19184
# 26ASRock H510 Pro BTC+, LGA1200, ATX90-MXBGL0-A0UAYZ2021-05-22151
# 27Apple 10.2-inch iPad WIFI, 10,2″, 64GB, Space-GrauMK2K3FD/A2021-09-16147
# 28Apple Smart Flip-Cover, SchwarzMJMG3ZM/A2021-04-21144
# 29Apple MagSafe Battery Pack, WeißMJWY3ZM/A2021-07-15139
# 30Samsung QM55R-ALH55QMRABGCXEN2021-06-27137

 

TFTs: Triumph für neuen Dell-Monitor

Wer hätte es gedacht: Nach inzwischen acht aufeinanderfolgenden Quartalen liegt noch immer der P2419H von Dell vorne. Und auch klickzahlentechnisch ist der Vorsprung abgesichert: 8.300 Klicks sorgen für ausreichend Abstand zum zweitplatzierten P2719H, ebenfalls aus dem Hause Dell, der es jedoch “nur” auf rund 4.700 Klicks bringt. 

Vorne auf Platz 4 mischt mit dem P2422H auch ein ganz neuer TFT von Dell mit. Der erst seit Mai bei ITscope gelistete Monitor erreicht nicht nur ein top Ergebnis innerhalb der Kategorie, sondern landet mit 2.575 Klicks auch in den Highflyer-Charts auf Platz 1. Das neue 24 Zoll Full HD-Modell aus Dells beliebter P-Serie könnte ein würdiger Nachfolger des P2419H sein. Am Preis wird es zumindest schon mal nicht scheitern, denn der P2422H ist mit 190 Euro sogar etwas günstiger als das deutlich ältere Modell von 2018. 

 

Smartphones: Spielt die neue iPhone-Generation bald vorne mit?

Unverändert in Apples Hand bleiben die Plätze 1 und 2 in der Kategorie der Mobiltelefone: Das nun dritte Quartal in Folge sichert sich das iPhone SE mit mehr als 6.000 Klicks Platz 1, der 2. Platz geht ebenfalls erneut an das iPhone 12 mit 2.340 Klicks. 

Von 34 auf die 3 klettert Samsungs Galaxy A52 5G. Mit 5G-Mobilfunk ist das A52 eines von wenigen Galaxy-Modellen, das die schnelle Verbindung unterstützt. Aber auch sonst ist es technisch wirklich gut ausgestattet: Besonders das scharfe und farbreiche OLED-Display gefällt, genau wie der ausdauernde Akku mit einer Laufzeit von 10 bis 12 Stunden. Abstriche muss man bei der Ladezeit machen, denn der Akku braucht rund zwei Stunden zum vollständigen Aufladen. 

Vermutlich werden sehr bald schon weitere Player die Top 10 aufmischen: Während Apples Keynote Mitte September wurde die neue iPhone-Generation mit vier unterschiedlichen Modellen – iPhone 13, 13 mini, 13 Pro und 13 Pro Max – offiziell vorgestellt und sind inzwischen auch im Handel erhältlich. Noch liegen die neuen iPhones im Ranking zwar weit hinten, die Aussichten auf einen Aufstieg stehen aber gut.
Während man bei den Standard-Modellen eher von einem kleineren Update sprechen kann, haben die beiden Pro-Varianten durchaus größere Neuerungen erfahren. Alle vier neuen Modelle verfügen über den Apple A15 Bionic, die aktuell wohl schnellste Mobil-CPU, einen verbesserten Akku und Kamera, mindestens 128 GB Speicher sowie 5G Mobilfunkstandard. Bei der Pro- und Pro Max-Variante kommen außerdem ein Super Retina XDR Display, eine noch bessere Kamera mit Makro-Modus und dreifach optischem Zoom sowie eine zusätzliche 1 TB-Speicheroption hinzu.
Für diese Features muss man allerdings – wie jedes Mal beim Launch einer neuen iPhone-Generation – ordentlich in die Tasche greifen: Los geht’s mit dem 13 mini ab 660 Euro bis zu über 1.500 Euro im HEK für das 13 Pro Max.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Samsungs neuem Galaxy Z Flip3 5G: Das seit Mitte August bei ITscope gelistete Smartphone mit innovativem Falt-Display hat, wie auch Apple, eine gute Ausgangsposition, für den Sprung nach vorne reicht es allerdings noch nicht. Auch hier wird das kommende Quartal spannend werden und zeigen, wie sich die neuen Modelle schlagen. Das Flip3 überzeugt neben der praktischen Klappfunktion, die ein stufenloses Falten ermöglicht, mit tollen Farben auf dem Hauptdisplay und einer ausgezeichneten Leistung. Dank IPX8-Zertifizierung ist es außerdem komplett wasserdicht, lediglich die Akkulaufzeit ist sehr kurz. Ab rund 840 Euro im HEK ist das Flip3 zu haben. 

 

Tablets: Keine Veränderung auf den Spitzenplätzen

Mit über 7.000 Klicks behält das Microsoft Surface Pro 7 erneut Platz 1 und bleibt damit auch nach vier Quartalen in Folge Spitzenreiter der Kategorie. Auch die Plätze 2, 3 und 4 bleiben mit dem Apple iPad 10.2″, dem Microsoft Surface Go 2 und dem Samsung Galaxy Tab A7 genau gleich besetzt wie im Vorquartal. Mit fünf Plätzen in der Top 10 liegt Microsoft jedoch insgesamt deutlich vor der Tablet-Konkurrenz von Apple und Samsung.

Neueinsteiger sucht man auf den vorderen Plätzen hingegen vergeblich, diese sind primär von 2020er-Modellen belegt. Das aktuell neueste Tablet ist erst auf Platz 18 zu finden: das iPad Pro der 5. Generation in der 12.9-inch-Ausgabe, das seit April 2021 gelistet ist. Das Tablet, das zuletzt als Neueinsteiger auf Platz 25 lag, kommt dank M1-Chip mit herausragender Performance, großem, hochauflösendem Display und WLAN 6 sowie 5G-Mobilfunk. 

Das im Rahmen der Apple Keynote ebenfalls neu vorgestellte iPad ist bereits in den Charts vertreten, wie auch bei den iPhones jedoch noch weit hinten – ist aber natürlich selbst für Apple nicht so einfach, ein ganzes Quartal an Klicks in nur zwei Wochen aufzuholen. Das neue iPad der 9. Generation bietet nach wie vor ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, designtechnisch hat sich allerdings nicht viel verändert. Bei den inneren Werten setzt Apple auf den A13 Bionic-Prozessor, der 20 Prozent mehr Leistung liefern soll als der A12 Bionic der vorhergehenden Generation. Und auch der Speicher wurde besser: statt 32 gibt’s nun mindestens 64 GB. 

 

Notebooks: Erneute Kampfansage von Lenovo mit dem ThinkPad E15

Vorquartalssieger Dell Latitude 3510 muss den 1. Platz wieder abgeben: Zwar kommt der Notebook auf beeindruckende 7.921 Klicks, das reicht aber trotzdem nicht, um die Führungsposition gegen Lenovo zu verteidigen, sondern nur für Platz 2. Hatte Dell zuletzt noch den Dauerbrenner ThinkPad E15 20RD nach über einem Jahr auf Platz 1 in seine Schranken verwiesen, macht Lenovo jetzt mit dem ThinkPad E15 Modell aus 2020 und über 8.500 Klicks erneut eine wirkungsvolle Kampfansage – die dem beliebten Notebook zu Platz 1 verhilft. Auch sonst lässt Lenovo nicht locker und sichert sich mit weiteren Modellen der ThinkPad E15- und L15-Reihe insgesamt fünf Plätze in der Notebook-Top 10. 

Von 20 auf die 3 klettert der HP ProBook 450 G8, ein Notebook, der Intels Tiger Lake-Prozessor verbaut hat. Damit verspricht Intel sowohl leistungsstarke als auch gleichzeitig sparsame Prozessoren – die für den Alltag mehr als ausreichend sind. Außerdem besticht der HP 450 G8 durch sein stabiles Gehäuse und den leisen Betrieb. 

Als einziges Notebook von Fujitsu schafft das LIFEBOOK A3510 den Sprung nach vorne auf Platz 14. Dahinter steckt ein schlankes, leicht gebautes Office-Notebook mit hohem Arbeitstempo und einer Akkulaufzeit von bis zu sechs Stunden. Relativ knapp bemessen ist allerdings die mit 238 Gigabyte vergleichsweise kleine SSD. Sie lässt sich jedoch, wie auch der Arbeitsspeicher, bei Bedarf gegen etwas größeres austauschen.

 

PC-Komplettsysteme: Tiefer Fall für das ThinkCentre M720q 10T7

Das verflixte siebte Quartal war es also tatsächlich zuletzt für das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7: Es ist Schluss mit Platz 1 und das die letzten Quartale extrem beliebte Komplettsystem fällt auf Platz 23.

Was sich im letzten Marktbarometer aber schon abgezeichnet hat, bestätigt sich nun: Das Nachfolgemodell ThinkCentre M70q 11DT machte schon im Vorquartal von 157 auf den 4. Platz einen riesigen Sprung – jetzt gibt’s mit fast 4.500 Klicks Platz 1. Generell erfreut sich die ThinkCentre-Reihe großer Beliebtheit und ist daher verdient mit noch vier weiteren Modellen in der Top 10 vertreten.

 

Grafikkarten: Raketenstart für neue MSI-Karten

Bei den Grafikkarten geht in diesem Quartal ein neuer Knaller von MSI an den Start: Die GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X schafft es nicht nur in den Highflyer-Charts nach vorne, sondern auch auf Platz 1 innerhalb der Kategorie. Ebenfalls ein top Ergebnis gibt’s für die MSI GeForce RTX 3080 Ti GAMING X TRIO, die erst seit Juni bei ITscope gelistet ist und von 164 auf die 6 springt. Noch besser läuft es nur bei der MSI GeForce RTX 3060 Ti GAMING Z TRIO, die von 0 direkt auf einen hervorragenden 3. Platz einsteigt. 

Mit vier Plätzen ist auch PNY gut in der Top 10 vertreten und sichert sich gleich auch Platz 2: Dieser geht an die NVIDIA Quadro P2200, eine optimale Grafikkarte für Workstations der Einstiegsklasse. Mit 480 Euro im HEK zählt sie zu den eher günstigen Karten in der Top 10.

Mit rund 17.000 Klicks in der Top 10 sind die Klickzahlen im Vergleich zum Vorquartal, wo die Top-Produkte noch insgesamt fast 24.000 Klicks erreichten, aber deutlich zurückgegangen. Ist das weiterhin auf den weltweiten Chipmangel zurückzuführen? Unser Platz 1, die GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X 8G, ist aktuell zumindest nicht lieferbar. Kaum erhältlich ist auch die MSI RTX 3090 SUPRIM X 24G auf Platz 4 oder die PNY XLR8 GeForce RTX 3090 Gaming EPIC-X RGB auf Platz 5. Ein Preisanstieg ist allerdings innerhalb der Top 10 nicht zu beobachten, eher sogar ein leichter Abfall des durchschnittlichen HEK.

 

Prozessoren: Neue Desktop-APUs von AMD kommen gut an

In der Kategorie der Prozessoren bringt das Sommerquartal wenig Veränderung. Der bisherige Platz 3 AMD Ryzen 7 5800X wird mit 1.500 Klicks die neue Nummer 1: Die seit rund einem Jahr gelistete CPU überzeugt sowohl in Anwendungen als auch beim Spielen mit ihrer Geschwindigkeit und gilt als der aktuell schnellste Achtkerner auf dem Markt. 

Die Top 10-Platzierungen teilen sich AMD und Intel diesmal mit jeweils fünf Plätzen sehr gerecht auf – nur eben, dass AMD sich 1 und 2 sichert. Auf letzterem landet der AMD Ryzen 5 5600X, der als echter Preistipp unter den Alltags- und Gaming-Prozessoren gilt. Die Mittelklasse-CPU verfügt über sechs Kerne mit Multithreading und taktet von 3,7 bis 4,6 GHz. 

Zwei Neueinsteiger von AMD sind ebenfalls im Ranking vertreten: Der Ryzen 5 5600G auf Platz 14, der es auch in die Highflyer-Charts schafft und der Ryzen 7 5700G, der Platz 34 erreicht. Bei beiden handelt es sich um Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit, sogenannte APUs. Mit der 5000G-Serie ergänzt AMD sein Portfolio um Desktop-APUs auf Zen 3-Basis – gute Prozessoren mit hoher Anwendungsleistung und einer guten Gaming-Performance. Die beiden sind für einen HEK von 230 (5 5600G) bzw. 320 (7 5700G) Euro erhältlich. 

 

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Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

21.10.2021|

Neue Listings im September

 

Trotz der häufig etwas ruhigeren Zeit über die Sommerferien konnten wir erneut neue Lieferanten für das ITscope-Netzwerk gewinnen – insgesamt elf an der Zahl. Neben vier deutschen Distributoren, unter anderem der JAM Software GmbH, sind diesmal auch deutlich mehr internationale Firmen dabei, wie die niederländische dexxon data media and storage B.V., die litauische UAB Biuro ABC, die tschechische Abacus electric s.r.o., die dänische Infracko ApS, die belgische European Technical Trading BV und INTER-ALNET sowie AMPQ PRO sp. z o.o. sp. k. aus Polen.

Sehen Sie hier einen Überblick über die neuen Listings und deren Integrationstiefe in ITscope:

 

LandFirmaBestellanbindungLieferung an EndkundenGelistet seit
AMPQ PRO sp. z o.o. sp. k.13.09.2021
INTER-ALNET Inh. Adam Albinski09.09.2021
NEDIS GmbH08.09.2021
Unitronic GmbH06.09.2021
European Technical Trading BV02.09.2021
Infracko ApS13.08.2021
Abacus electric s.r.o.13.08.2021
JAM Software GmbH 12.08.2021
UAB Biuro ABC03.08.2021
EOD European Online Distribution GmbH29.07.2o21
dexxon data media and storage B.V.23.07.2021

 

Angebunden per EDI

Außerdem wurde die TIM AG um eine EDI-Anbindung mit elektronischem Belegaustausch erweitert:

 

LandFirmaEDI-AnbindungLieferung an EndkundenEDI seit
TIM AG27.07.2021

 

 

30.09.2021|

Initiative Impulse: Tutorialvideos für nützliche ITscope Features

 

Bestimmt kennen Sie bereits unsere Hilfe-Seite rund um ITscope, den ITscope Guide: Dort finden Sie bei allen Problemen schnell und übersichtlich die passende Lösung. Über die Suchleiste auf der Startseite erhalten Sie direkt Zugriff zu Ihrer spezifischen Problemstellung.

Nun starten wir eine neue Wissensinitiative, innerhalb derer wir Ihnen zeigen möchten, wie Sie Ihr Business mit ITscope aufs nächste Level bringen. Dabei erklären wir Ihnen in Form von kurzen Video-Tutorials schnell und verständlich nützliche Features der ITscope-Plattform

In den ersten Tutorials zeigen wir Ihnen, wie Sie Lieferantenkonten einrichten, Ihre Warenkörbe optimieren und Bestellungen auslösen. Dort erhalten nicht nur neue Nutzer bei ITscope nützliche Tipps, auch für die “alten Hasen” lohnt sich ein Blick in die Videos.

 

Netzwerke aufbauen

Der erste Schritt, um ITscope effektiv nutzen zu können: Mit einem Partnernetzwerk auf ITscope können Sie Echtzeit-Lagerbestände und -Preise vergleichen, auf Basis Ihrer individuellen Preisliste über ITscope bestellen sowie Informationen und Angebote Ihrer Distributoren abrufen.

 

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Warenkörbe optimieren

Optimieren Sie Ihren Warenkorb mit nur einem Klick: Sie möchten Ihre Bestellung auf möglichst wenige unterschiedliche Lieferanten aufteilen? Oder den niedrigsten Preis für Ihren Warenkorb erzielen, unabhängig davon, bei welchen oder bei wie vielen Lieferanten Sie bestellen? Mit der Warenkorboptimierung gelingt beides automatisch per Mausklick – und die manuelle Preisrecherche ist passé.

 

 

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Auf ITscope bestellen

Schnell, einfach und bequem: Verwalten Sie alle Bestellungen und Informationen zentral an einem Ort. Im Video zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Bestellung in ITscope auslösen, welche Informationen Sie vor dem Bestellvorgang einsehen können und wie Sie Ihren Bestellprozess vereinfachen können – insbesondere dann, wenn Sie mehrere Bestellungen einmal pro Tag gleichzeitig auslösen möchten. 

 

 

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Sie haben weitere Fragen? In unserem ITscope Guide finden Sie die passende Antwort. Gerne hilft Ihnen auch unser Support unter support@itscope.de persönlich weiter.

30.09.2021|

We proudly present … unser neues Logo!

 

Vielleicht haben Sie es schon an der ein oder anderen Stelle entdeckt: Wir haben ein neues Logo! Bevor wir es Ihnen aber in allen Details vorstellen, zunächst ein kleiner Rückblick. Lange hat es uns begleitet, das bisherige ITscope-Logo: Kunden und Partner, die schon länger Teil unseres Netzwerks sind, kennen es vermutlich noch in einer oder mehreren dieser Varianten – zumindest der letzten: 

 

 

Gestartet als Preisvergleichstool, hat sich ITscope im Lauf der Zeit als umfassender Anbieter für Digital Sales und eProcurement etabliert – und diese dynamische Entwicklung und Wertigkeit soll sich nun auch im Corporate Design, also dem Erscheinungsbild des Unternehmens, widerspiegeln. Aber nun genug erzählt – hier ist es, unser neues Logo:

 

 

Neben dem Logo haben wir außerdem auch unser Bildsymbol erneuert. Das bisherige kennen Sie zum Beispiel aus der Tabübersicht Ihres Webbrowsers oder der Desktop-App: 

Das jetzige Symbol wurde an die neue Farbwelt von ITscope, die nun primär aus Blautönen besteht, angepasst:

Das neue Symbol steht für den Fokus, den exakten Blick auf die gesamte ITK-Branche, den ITscope Systemhäusern, IT-Dienstleistern, Distributoren und Herstellern ermöglicht. Gleichzeitig steht es aber auch für die umfassenden Lösungen für den Channel, die gesamte Bandbreite der IT-Geschäftsmodelle, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, die ITscope auf einer Plattform bietet. 

Wir sind gespannt auf Ihr Feedback – was meinen Sie zum neuen Logo, den Farben und dem Symbol?

Sie haben das ITscope-Logo beispielsweise auf Ihrer Firmenwebsite eingebunden und möchten es gerne aktualisieren? Hier können Sie es sich direkt zur Einbindung herunterladen: 

 

 

Sie haben weitere Fragen dazu, benötigen eine andere Größe oder ein anderes Dateiformat? Schreiben Sie uns einfach eine kurze Mail an marketing@itscope.de – wir helfen Ihnen gerne!

 

30.09.2021|
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ITscope Marktbarometer Q4/2021

Apple wird mit iPhone 13 zum Weihnachts”star”: ITscope Marktbarometer Q4 2021

Das ITscope Marktbarometer Q4/2021 ist da – mit den aktuellen Topsellern aus sieben Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope!

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Karlsruhe, 20.01.2022 – Apple ist der Renner unterm Weihnachtsbaum, die iPhone 13-Reihe startet voll durch und ein recht unbekanntes Gesicht taucht bei den Top-Plätzen der Notebooks auf. Intels neue Alder Lake-Prozessoren sowie Gigabytes neues Mainboard legen einen guten Start hin und das Surface Pro 7 muss die Tablet-Führung abgeben.

Traditionell ist das letzte, das Weihnachtsquartal eines Jahres, ein riesiger Erfolg für Apple – besonders in den Highflyer-Charts. Die im Spätsommer neu erschienenen Produkte sind jetzt so richtig auf dem Markt angekommen und auch als Geschenk zu Weihnachten sehr beliebt. Der Chip-Mangel, der nach wie vor die Wirtschaft prägt und laut einer von ITscope durchgeführten Umfrage voraussichtlich auch noch die nächsten Monate oder sogar Jahre anhalten wird, scheint zumindest Apple recht unbeeindruckt zu lassen. Der Hersteller mit dem Apfellogo startet in den Highflyer-Charts mit Vollgas durch und lässt der Konkurrenz kaum noch Platz: Gleich fünf der Top 10-Platzierungen gehen auf Apples Konto.

Und auch in den Kategorien läuft es gut für Apple, besonders bei den Smartphones – die iPhone 13-Reihe nimmt hier ordentlich an Fahrt auf und nähert sich der Spitze, die aktuell noch der Dauerbrenner iPhone SE innehat. „Auch in den vorhergehenden Jahren lief es für Apple speziell im vierten Quartal schon sehr gut. Doch der Erfolg, den das iPhone SE mit sich bringt, kombiniert mit den guten Aussichten des iPhone 13 und des neuen iPads, sind wirklich einzigartig in diesem Jahr”, beschreibt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei ITscope das aktuelle Marktbarometer. Denn auch bei den Tablets sieht es sehr gut aus, nur für Platz 1 reicht es dem neuen iPad nicht, hier ist Microsoft nach wie vor stärker – noch. Bei den Notebooks taucht mit Acer ein kaum gesehener Hersteller in den Top 10 auf und schnappt sich mit dem TravelMate Spin B3 den 2. Platz der Kategorie. Dauerbrenner P2419H von Dell hält den Spitzenplatz, daher sind keine großen News aus der Kategorie der Monitore zu vermelden. Spannend wird es aber bei den CPU: Intels neue Dreierriege performt dank der neuen Hybrid-Architektur Alder Lake richtig gut – muss AMD hier bald mit neuen Konkurrenten an der Spitze zu rechnen?

 

Aus dem Inhalt

 

Highflyer: Apple, der Star unterm Weihnachtsbaum

Fast schon traditionell ist das vierte Quartal des Jahres das erfolgreichste für Apple, denn unter dem Weihnachtsbaum sorgen Geräte mit dem Apfellogo stets für leuchtende Augen. An die Erfolge in 2019 und 2020 knüpft der kalifornische Hersteller auch in diesem Jahr wieder an und sichert sich fünf der Top 10-Platzierungen in den Highflyer-Charts. In diesem Ranking finden sich die aussichtsreichsten Neueinsteiger der unterschiedlichen Kategorien der ITscope-Plattform des aktuellen Quartals. Belegen in den Einzelkategorien bestimmte Produkte teils über mehrere Quartale oder sogar Jahre hinweg ihren Stammplatz, sind in den Highflyer-Charts nur neue Produkte vertreten.

So wie auch das neue 10.2-inch iPad: Mit dem Tablet, das seit Mitte September bei ITscope gelistet ist, schnappt sich Apple mit über 6.000 Klicks den 1. Platz der Highflyer-Charts. Das iPad hat in der 9. Generation nochmal gut zugelegt und verfügt nicht nur über ein hohes Arbeitstempo und sehr lange Akkulaufzeit, sondern hat im Vergleich zu seinem Vorgängermodell auch endlich einen ausreichend großen Speicher. Bei ITscope ist das iPad aktuell für rund 330 Euro im HEK (Händlereinkaufspreis) erhältlich.

Weiter geht’s mit Apple: Wie im letzten Marktbarometer bereits vermutet, startet die iPhone 13-Reihe voll durch und sichert sich mit der Pro-Variante mit 256 GB Speicher und in der Farbausführung Graphite Platz 2. Mehr als 2.200 Klicks gehen an den neuen Smartphone-Star, der im Test mit Bestwerten überzeugt: Performance, Display, Akkulaufzeit, Kamera – alles top. Verdient landet das iPhone 13 Pro damit auch innerhalb der Kategorie auf einem starken 3. Platz.

Auch den 4. Platz belegt der Hersteller mit dem angebissenen Apfel – und zwar mit den AirPods Pro. Die In-Ear-Kopfhörer begeistern mit klarem Klang, sauberer Wiedergabe und einer erstklassigen Noise Cancelling-Funktion, die sogar Over-Ears übertrifft. Einzig für die Akkulaufzeit gibts Abzug: diese ist mit nicht einmal 6 Stunden im Vergleich eher durchschnittlich. Für knapp 200 Euro im HEK sind die AirPods Pro bei ITscope erhältlich.

Platz 6 geht an Lenovo mit dem PC-System ThinkCentre M70q Gen 2 11MY – ein potenzieller Kandidat für die Spitze der Komplettsysteme? Aktuell liegt dort das ThinkCentre M70q 11DT vorne, doch das M70q Gen 2 11 MY holt ordentlich auf und sichert sich mit über 1.200 Klicks gleich auch noch den 6. Platz in der Kategorie. Der kompakte Desktop-PC ist kaum größer als ein Taschenbuch und findet so auch auf dem kleinsten Schreibtisch seinen Platz. Gleichzeitig bietet er eine für alltägliche Aufgaben absolut ausreichende Leistung und lässt sich flexibel erweitern, falls doch eine höhere Performance benötigt wird.

Auf Platz 7 landet mit der Apple Watch Series 7 auch ein absoluter ITK-Favorit unter dem Weihnachtsbaum: Komfortable Bedienung, ein um fast 20 Prozent größeres Display im Vergleich zur Series 6 und ein hoher Tragekomfort zeichnen die Watch aus. Auch Siri und Apple Pay sind damit nutzbar, allerdings fehlen WhatsApp und TikTok im App Store für die Uhr. Ein – zumindest für Android-User – weiterer Minuspunkt: Nach wie vor kann die Apple Watch nur zusammen mit einem iPhone genutzt werden.

 

Sehen Sie hier die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential – unsere Highflyer:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1Apple 10.2-inch iPad WIFI, 10,2″, 64GB, GrauMK2K3FD/A2021-09-166037
# 2Apple iPhone 13 Pro, 256GB, GraphiteMLVE3ZD/A2021-09-152242
# 3Microsoft Windows 2022 Standard Server, 16CoreP73-083302021-08-141725
# 4Apple AirPods ProMLWK3ZM/A2021-10-201676
# 5Microsoft Office Home and Business 2021T5D-035262021-09-021565
# 6Lenovo ThinkCentre M70q, i5, 8GB, 256GB11MY002WGE2021-09-081205
# 7Apple Watch Series 7 (GPS), 45mm, MidnightMKN53FD/A2021-10-051172
# 8Lenovo ThinkPad Universal Thunderbolt 4 Dock40B00135EU2021-07-061150
# 9Apple MacBook Pro, 14,2″, Apple M1, 16GB, 1TBMKGQ3D/A2021-10-20997
# 10PNY NVIDIA RTX A2000, 6GB GDDR6VCNRTXA2000-PB2021-08-19992
# 11Gigabyte Z690 DU, LGA1700, ATXZ690 U2021-10-29800
# 12Kingston FURY Beast 16GB DDR5, 4800MHzKF548C38BB-162021-10-27741
# 13Intel Core i9-12900K, 16C, 24T, 2.4-5.1GHz, 14MB+30MBBX8071512900K2021-08-21716
# 14Microsoft Surface Slim Pen 2, BT5.08WX-000022021-09-24563
# 15Iiyama ProLite XUB2493HS-B4, 24″, FHDXUB2493HS-B42021-09-07524
# 16Samsung QM55R-A, 55″, 4K UHDLH55QMRABGCXEN2021-06-27426
# 17Nintendo Switch OLED100074542021-07-09418
# 18Oculus Quest 2899-00184-022021-07-31347
# 19Microsoft Surface Pro Signature Keyboard8XB-000452021-09-24327
# 20IPC-Computer 25,4Wh Akku, HP Compatible933321-8552021-10-25237
# 21Epson EcoTank ET-2820, 1440dpi, A4, A5, A6C11CJ664042021-07-29188
# 22Apple USB-C to Lightning CableMM0A3ZM/A2021-10-20184
# 23Crucial MX500, 4TB SSDCT4000MX500SSD12021-09-14154
# 24Poly Studio E702200-87090-0012021-07-04135
# 25Samsung EVO Plus 128GBMB-MC128KA/EU2021-09-08122
# 26Ricoh M C240FW4084302021-11-08120
# 27Fujitsu ScanSnap i X1300PA03805-B0012021-10-15120
# 28Synology Rack-Schienen-KitRKS-022021-10-22115
# 29Konica Minolta TN514M, MagentaA9E83502021-09-27108
# 30AVM FRITZ! Repeater 1200 AX200029742021-12-07101

 

TFTs: Keine Veränderung in Sicht

Bei den TFTs bleibt alles beim Alten und somit wieder ein weiteres Quartal an der Monitor-Spitze für Dells P2419H, der auch angesichts der Klickzahlen absolut nicht nachlassen will: knapp 9.700 Klicks gehen auf das Konto des TFT-Dauerbrenners.

Mit sechs Platzierungen in der Top 10, davon auch Platz 2 mit dem P2422H und fast 6.000 Klicks sowie Platz 3 mit dem P2719H und 3.560 Klicks, hat Dell auch insgesamt die Nase vorn. Neueinsteiger oder besonders schnelle Aufsteiger findet man bei den Monitoren aktuell kaum.

 

Smartphones: iPhone 13-Reihe startet durch

Mit wahnsinnig vielen 21.117 Klicks geht der 1. Platz erneut an das iPhone SE, das damit nun ein Jahr in Folge die Smartphone-Nummer 1 ist. Der bisherige Platz 2, das iPhone 12, fällt zwei Plätze nach hinten, denn zwei neuere Modelle drängen in die Top 10: Das Galaxy A52s auf Platz 2 ist das 5G-Update von Samsungs Bestseller A52 mit schnellem Arbeitstempo, guter Kamera und nach wie vor einem edlen, matten Kunststoffgehäuse.

Von 128 direkt auf Platz 3 landet der Senkrechtstarter iPhone 13 Pro: Das erst seit September 2021 gelistete Smartphone kann nicht nur in der Kategorie, sondern auch in den Highflyer-Charts als top Neueinsteiger der iPhone-Familie auf voller Linie überzeugen. Doch auch andere Modelle der 13-Reihe sind in den Charts vertreten, wie das iPhone 13 Pro Max auf Platz 6, das iPhone 13 auf Platz 7 und das iPhone 13 mini auf Platz 18.

Auf Platz 17 ist sogar ein ganz neuer Kandidat zu finden – das Google Pixel 6. Im Test überzeugt es mit starker Grafikleistung, hochwertigem und gleichzeitig sehr robustem Design sowie einer wirklich guten Kamera. Als erstes Google-Smartphone wurde im Pixel 6 der Google-Tensor verbaut: Ein System-on-a-Chip (SoC), welcher neue Features basierend auf Maschinellem Lernen ermöglicht. Dazu zählen beispielsweise eine besonders präzise automatische Spracherkennung oder eine Live-Übersetzungsfunktion in Chat-Apps.

 

Tablets: Ablöse für das Surface Pro 7

Ein neuer Platz 1 bei den Tablets: Nach über einem Jahr muss das Microsoft Surface Pro 7 seinem Nachfolger, dem Surface Pro 7+, mit 7.337 Klicks den Vortritt lassen. Das Pro 7+ kommt sowohl als Tablet sowie mit der passenden Tastatur auch als Convertible-PC zum Einsatz, ist hochwertig verarbeitet und mit einem brillanten, hellen Display ausgestattet. Mit rund 1.185 Euro im HEK zählt es absolut zu den High End-Tablets – wer es also ohnehin eher als PC nutzen möchte, ist mit einem leistungsstarken Notebook besser bedient und kommt wahrscheinlich auch noch günstiger weg.

In den Top 10 liegt aber tatsächlich Samsung mit vier Plätzen vorne – doch der Abstand ist nur sehr gering, die Konkurrenz von Microsoft und Apple ist mit jeweils drei Plätzen dicht auf den Fersen. So auch das neueste iPad-Modell in 10.2-inch, das nicht nur in den Highflyer-Charts ordentlich absahnt, sondern auch im Kategorien-Ranking bis fast an die Spitze springt – von Platz 105 direkt auf die 2.

Einen Neueinsteiger gibt’s ebenfalls, nämlich das Microsoft Surface Go 3 auf Platz 36. Besonders positiv bewertet werden beim Go 3 das Full HD-Display sowie die sehr gute Akkulaufzeit. Allerdings gibt es ansonsten kaum nennenswerte Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger – bis auf die neue CPU: Hierbei hat Microsoft auf den Intel Core i3-10100Y zurückgegriffen, eine Zweikern-CPU mit Amber Lake-Architektur, die eine Basis-Taktfrequenz von 1.300 MHz bietet und im Turbo-Boost kurzzeitig auf 3.900 MHz beschleunigen kann. Für alltägliche Office-Arbeiten ist diese Performance perfekt, bei aufwendigen Bild- oder Videobearbeitungen kommt das Surface Go 3 allerdings ans Limit. Aktuell ist das Tablet für rund 610 Euro im HEK bei ITscope zu haben.

 

Notebooks: Acer crasht die Notebook-Top 10

Endlich wieder Nummer 1: Mit dem ThinkPad E15 20RE hat sich Lenovo mit 6.277 Klicks die Führung zurück erkämpft. Und auch sonst sieht es gut aus, denn noch drei weitere Plätze der Notebook Top 10 fallen dem chinesischen Hersteller zu. Dell hingegen, der noch im Vorquartal Platz 1 inne hatte, sucht man in der Top 10 vergeblich.

Auf Platz 2 findet sich in unseren Notebook-Charts ein Hersteller, der in den Top 10 bisher kaum vertreten war. Mit dem TravelMate Spin B3 und 4.870 Klicks sichert sich Acer eine Top-Platzierung: Laut Hersteller wurde der TravelMate Spin B3 speziell für Schülerinnen und Schüler und entsprechend für die Anforderungen im Schulalltag konzipiert. Dank Flip-Design kann der Convertible-PC in vier Nutzungsmodi (Klapp-, Anzeige, Zelt- und Tablet-Modus) verwendet werden, was ihn besonders flexibel macht. Das 11,6 Zoll Full HD-Display ist gut ausgeleuchtet und der TravelMate Spin B3 bietet außerdem eine Touch-Funktion, zwei Kameras sowie einen passenden Pen. Einzig die Leistung lässt zu wünschen übrig, bei einem sehr günstigen Preis von knapp 320 Euro im HEK sollte man hier aber nicht meckern.

 

PC-Komplettsysteme: Lenovos ThinkCentre M70q 11DT bewährt sich

Mit über 25.000 Klicks auf die Top 10-Produkte kann sich die Kategorie der Komplettsysteme im Weihnachtsquartal über ein wirklich gutes Ergebnis freuen – auch, wenn sie als Geschenk eher selten zum Einsatz kommen. Und fast 10.000 davon fallen dem Lenovo ThinkCentre M70q 11DT auf Platz 1 zu, das die Platzierung erneut verteidigen kann. Auch generell läuft es für Lenovo extrem gut, fünf der Top 10-Platzierungen gehen auf das Konto des chinesischen Herstellers.

Mit dem ThinkCentre M70q Gen 2 11MY schafft es auch ein ganz neuer Vertreter der ThinkCentre-Familie nach vorne – von Platz 780 direkt auf die 6 und mit diesem beeindruckenden Ergebnis auch direkt in unsere Highflyer-Charts.

Auch Dell gelingt mit dem OptiPlex 3080 Micro ein großer Sprung von 170 auf den 3. Platz. Der texanische Hersteller war in der Vergangenheit eher weniger im Ranking der PC-Komplettsysteme vertreten, mit dem OptiPlex 3080 könnte sich das verändern – auf Platz 9 ist der OptiPlex 3080 in einer etwas anderen Ausführung nochmal mit dabei.

 

Mainboards: Gigabytes Neulinge auf Erfolgskurs

Von 0 direkt auf Platz 2 geht’s für das Z690 UD Intel Mainboard: Gigabytes neues Mainboard, das erst seit Ende Oktober bei ITscope gelistet ist, schafft direkt diesen unglaublich guten Einstieg und landet auch in den Highflyer-Charts auf Platz 11 – leider reicht es hier nicht für weiter vorne, “nur” 800 Klicks sind im Vergleich mit den Tablets, Smartphones und Notebooks doch eher eine kleinere Nummer. Große Sprünge gibt es auch auf dem ersten Platz, hier landet von Platz 40 das MPG X570 GAMING PRO CARBON von MSI.

Und auch der 4. Platz hat eine weite Strecke hinter sich: War es im Vorquartal noch Rang 245, schnappt sich das H410M S2H V3 von Gigabyte jetzt diese erstklassige Platzierung, womit gleich drei der Top 10-Platzierungen an den taiwanischen Hersteller gehen.

 

Prozessoren: Haben Intels Alder Lake-CPU Aussicht auf den großen Erfolg?

Nach wie vor sind Intel und AMD mit jeweils fünf Plätzen in den Top 10 gleich auf – doch AMD stellt weiterhin Platz 1 und 2: Der erste geht an den Ryzen 7 5800X und der zweite an den Ryzen 5 5600X.

Gut läuft es auch für den Intel Core i9-12900K auf Platz 12 und den Intel Core i7-12700K auf Platz 14, die beide seit Listing im August 2021 sehr gut eingestiegen sind. Bei beiden sowie auch dem dritten im Bunde, dem i5-12600K auf Platz 34, handelt es sich um Gaming-Prozessoren basierend auf Intels neuer Hybrid-Architektur Alder Lake. Bisher setzte Intel bei seinen Prozessoren auf homogenes Design, mit Alder Lake kommt nun der Wechsel auf ein heterogenes Design, welches als Hybrid-Technik bezeichnet wird. Neu ist der Ansatz allerdings nicht, im Smartphone-Segment wird er als Big/Little-Implementierung schon seit Jahren eingesetzt.
Doch warum der Wechsel? Beim heterogenen Design kommt es auf das Verhältnis der PPA-Faktoren (Performance, Power, Area) an: Diese bestimmen, wie viel Fläche und Energie für bestimmte Geschwindigkeiten und Fertigungskosten zur Verfügung stehen. Mit dem Ziel möglichst geringer Produktionskosten strebt Intel an, CPUs auf 150 mm² bis 200 mm² zu begrenzen. Um möglichst viel Leistung unterzubringen, kommt die Alder Lake-Architektur ins Spiel: Statt wie bei den Smartphones von Big/Little- spricht Intel von Performance/Efficient-Cores, kurz P- und E-Cores. Die P-Kerne basieren auf der Golden Cove-Architektur, unterstützen Hyperthreading (SMT) und sollen pro Takt 19 Prozent schneller sein als die Cypress Cove-Architektur in Rocket Lake. Die E-Kerne wiederum basieren auf Gracemont-Architektur, die eine IPC ähnlich der Skylake-Implementierung aufweisen.

Für Intel ist Alder Lake der Beginn eines neuen CPU-Zeitalters, denn neben der neuen Hybrid-Architektur werden die Prozessoren erstmals mit Intel 7 (einst 10 nm Enhanced Super Fin alias 10+++ nm) gefertigt. Außerdem unterstützt Alder Lake den neuen DDR5-Speicherstandard und als erster Desktop-Chip auch PCIe Gen5. Alle drei CPU der Reihe arbeiten mit 10 nm-Technologie, der i5-12600K verfügt über 6 P- und 4 E-Cores, der i7-12700K über 8 P- und 4 E-Cores und der i9-12900K sogar über 8 P- und 8 E-Cores. Alle drei bieten außerdem eine integrierte Grafikeinheit, basierend auf der Intel Iris XE-Architektur.

Aber nicht nur für Spiele, sondern auch zum Arbeiten sind die drei Neuen sehr gut geeignet und stehen hinsichtlich ihrer Effizienz deutlich besser da als ihre Vorgänger. Besonders der i7-12700K bietet dabei ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis für rund 380 Euro im HEK, für den i9-12900K muss man mit 560 Euro nochmal etwas tiefer in die Tasche greifen.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

19.01.2022|

Chip-Mangel in der ITK-Branche: Das sagt der Channel

Karlsruhe, 23.11.2021 – Kaum eine Branche, die auch nur im Ansatz mit Elektronik zu tun hat, bleibt aktuell von der Mikrochip-Krise verschont, denn in nahezu jedem elektronischen Gerät sind die essentiellen Kleinteile verbaut. Man könnte vielleicht vermuten, dass der ITK-Channel, der quasi „an der Quelle” sitzt, nicht ganz so stark von den aktuellen Engpässen betroffen ist – doch dem ist ganz und gar nicht so.

Schon vor einigen Monaten zeigten Analysen der ITscope-Plattform, dass der Chip-Mangel den Channel alles andere als unberührt lässt. Diesmal wollten wir es aber genau wissen: Im Rahmen einer Umfrage haben wir herausgefunden, wie sich der Chip-Mangel darstellt und vor welchen Herausforderungen der Channel steht.

70 Systemhäuser, Reseller, Distributoren, Hersteller und Managed Service Provider haben an der Umfrage teilgenommen. Bei der Frage, ob der Chip-Mangel den Channel beeinträchtigt, sind die Teilnehmenden sich sehr einig: 86% sehen den Channel stark beeinträchtigt.

 

In Bezug auf das eigene Geschäft geben darüber hinaus mehr als 60% der Teilnehmenden eine starke Beeinträchtigung an. Nahezu alle Teilnehmenden, die eine Beeinträchtigung wahrnehmen, sehen den Vertrieb als den am stärksten betroffenen Fachbereich wahr. An zweiter Stelle (Mehrfachnennungen waren möglich) folgt mit rund 80% der Einkauf.

 

Lange Lieferzeiten bei kaum verfügbaren Waren

Wenig überraschend fallen demnach auch die Antworten auf die Frage aus, wie sich der Chip-Mangel bemerkbar macht. Lange Lieferzeiten und sehr begrenzte bis überhaupt keine Warenverfügbarkeit sind das Hauptproblem der Situation. Aufträge können nicht erfüllt werden und bei steigenden Einkaufspreisen sind die Verkaufszahlen rückläufig.

Ganz abgesehen von der Kundenzufriedenheit, die bei allem Verständnis natürlich extrem leidet: Laut unserer Umfrage sind die Reaktionen der jeweiligen Endkunden teilweise noch gelassen, doch zunehmend wächst die Ungeduld und Frustration. Systemhäuser müssen Projekte verschieben, weil sie keine Zusage über Stückzahl oder Liefertermin seitens der Hersteller bekommen – und das drückt nicht nur massiv auf den Umsatz, sondern auch auf die Laune der Kunden. Diese wiederum weichen auf alternative Produkte aus, stornieren nicht lieferbare Bestellungen oder treten direkt ganz aus dem Vertrag zurück und versuchen bei anderen Anbietern ihr Glück. „Zufrieden sind unsere Kunden mit der jetzigen Situation natürlich nicht, das ist ganz klar. Aber trotz allem ist Verständnis da, dass aktuell wirklich nichts verfügbar ist und wir die Ware auch nicht einfach hervorzaubern können”, beschreibt Dennis Weimer von der You Logic AG die Situation.

 

Hamsterkäufe, refurbished Ware – und nicht zuletzt Kommunikation

Mit ganz unterschiedlichen Maßnahmen versucht der Channel derzeit, dem Chip-Mangel zumindest etwas entgegenzuwirken beziehungsweise entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Es wird auf Vorrat gekauft, sofern Produkte vorhanden sind (und dafür gerne auch mehr bezahlt) und auf alternative oder generalüberholte Produkte oder gleich ganz neue Lieferquellen ausgewichen. Doch auch der Markt für wiederaufbereitete Produkte steht momentan unter extremem Druck, erklärt Sebastian Wundrack von der Cybertrading GmbH, ein internationales IT-Hardware Handelsunternehmen mit Fokus auf IT-Remarketing: „Speziell große Anbieter schwenken gerade auf refurbished Hardware um, kaufen Restbestände auf und gleichzeitig bleiben Produkte, die unter normalen Umständen aussortiert und dem Refurbished-Markt zugeführt werden würden, weiter in Benutzung. Es kommen weniger „neue” Gebrauchtwaren nach und der Markt für generalüberholte Produkte leert sich mehr und mehr.” 

Viele Systemhäuser nutzen in der aktuellen Zeit auch ITscope verstärkt, um sich einen Überblick zu alternativen Produkten und Lieferquellen zu verschaffen und Artikel aus dem Refurbished-Segment von der Plattform zu beziehen. Kommunikation mit den Kunden ist laut den Teilnehmenden für eine funktionierende Geschäftsbeziehung ebenfalls enorm wichtig – insbesondere in Krisenzeiten: „Reden, mehr kann man nicht machen. Müssen ja alle hinnehmen,” wird es treffend in der Umfrage beschrieben. 

 

Lieferschwierigkeiten überall

 

99% der Befragten geben an, aktuell aufgrund der Chip-Knappheit von Lieferschwierigkeiten konfrontiert zu sein. Bei vielen gilt das für das gesamte Portfolio, auf Produktebene sind Notebooks, Monitore, Drucker, PC-Systeme, Server, CPUs und Grafikkarten besonders stark betroffen. 

„In so gut wie allen Bereichen herrschen drastische Lieferschwierigkeiten. Auch ich habe mit extremen Umsatzeinbrüchen zu kämpfen und sehe kleinere Mitbewerber langsam wegbrechen, pleitegehen. Wenn ich aber doch etwas bekomme, gibt es zumindest keine Diskussionen wegen des Preises – innerhalb kürzester Zeit finde ich auch für höherpreisige Produkte dankbare Abnehmer”, sagt Matthias Hof von der HOF Electronic Service GmbH.

Wenig rosig sieht demnach auch der Blick in die Zukunft aus: Die Mehrheit vermutet, dass der Chip-Mangel noch bis mindestens Mitte oder Ende 2022 andauern wird, ein Drittel geht sogar davon aus, dass die Krise den Channel noch bis ins Jahr 2023 beschäftigen wird. 

 

Insgesamt sieht auch das erwartete Szenario für die nächsten Monate eher düster aus: „Für viele Systemhäuser, VARs und Distributoren sind Hardware-Projekte ein wichtiges Standbein. Den fehlenden oder verzögerten Umsatz beziehungsweise Gewinn zu kompensieren wird nicht leicht”, so ein Umfrage-Teilnehmer. Aber es sind auch optimistische Stimmen dabei: „Alle haben mit den gleichen Problemen zu kämpfen, wir sehen positiv in die Zukunft!”


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Eileen Müller
Durlacher Allee 73
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Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
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Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

23.11.2021|

ITscope Marktbarometer Q3/2021

Neue Grafikkarten von MSI legen Raketenstarts hin: ITscope Marktbarometer Q3/2021

Das ITscope Marktbarometer Q3/2021 ist da – mit den aktuellen Topsellern aus sieben Kategorien sowie den besten Neueinsteigern auf ITscope.com!

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Karlsruhe, 21.10.2021 – Grafikkarten von MSI sind die neuen Sterne am ITK-Himmel, Dells neuer TFT P2422H gefällt und bei den Smartphones stehen alle Zeichen auf Veränderung. Die neuen APUs von AMD starten gut in die Charts, Lenovo macht Dell wieder die Notebook-Führung streitig und das ThinkCentre M720q 10T7 muss nach sieben Quartalen endgültig das Feld räumen.

Man könnte ganz vorsichtig wieder von Normalität sprechen: Noch immer beschäftigt COVID-19 das weltweite Geschehen, doch mehr und mehr kehrt der Alltag zurück – auch in den Büros. Laut einer Umfrage des ifo Instituts suchen Menschen wieder häufiger den persönlichen Kontakt: Im Juli fiel der Anteil der Beschäftigten, die zumindest teilweise im Homeoffice arbeiten, von 28,4 im Juni auf 25,5 Prozent. Auch das aktuelle Marktbarometer zeigt diese Entwicklung: Es ist keine nennenswerte Veränderung hinsichtlich der Nachfrage nach Homeoffice-Equipment zu erkennen. Die Peaks des letzten Jahres bei Notebooks, Headsets und Co. scheinen endgültig der Vergangenheit anzugehören. 

Weiterhin prägt jedoch der Chip-Mangel die wirtschaftliche Lage, den ITK-Channel scheint die Krise zumindest aktuell jedoch zu verschonen. Lieferengpässe sind auf der ITscope-Plattform glücklicherweise eher die Ausnahme, lediglich im Bereich der Grafikkarten kommt es zu einigen Verzögerungen. Oder ist das nur die Ruhe vor dem Sturm? Laut einer aktuellen Studie des IT-Marktforschungsunternehmens CONTEXT sind die Bestände von Notebooks, Desktop-PCs, Monitoren und Druckern nahezu aufgebraucht. Derzeit scheint alles, was einen Chip enthält, von Engpässen betroffen zu sein und den Handel plagen wachsende Sorgen, wie Kunden im vierten Quartal versorgt werden können, so CONTEXT.

Gleichwohl sieht es für Grafikkarten in diesem Quartal wirklich sehr gut aus: In der Kategorie überzeugt MSI mit seinen neuen Modellen auf voller Linie und auch in unseren Highflyer-Charts liegt erneut eine Grafikkarte auf den Top-Plätzen – die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X. Auch Apple punktet bei den Highflyern, allerdings nicht mit den “üblichen Verdächtigen”, sondern mit dem Apple TV 4K, dem Magic Keyboard und dem offensichtlich weiterhin sehr beliebten AirTag, das sich bereits im Vorquartal eine Platzierung in den Charts sicherte.

In den Einzelkategorien muss ein weiterer Dauerbrenner der ITscope Plattform den Spitzenplatz abgeben: Das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7 kann sich nach sieben Quartalen in Folge nicht mehr vorne halten – Nachfolgemodelle der ThinkCentre-Reihe übernehmen dafür gerne die Führung in der Kategorie der Komplettsysteme. Anders bei den TFTs: Dell verteidigt weiterhin die Pole Position mit dem P2419H und auch bei den Smartphones und Tablets bleibt der erste Platz wie gehabt. 


Aus dem Inhalt

 

Highflyer: Die Rising Stars von Dell, MSI und Lenovo

Ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich diesmal Dell und MSI – und mit nur ein paar Klicks Vorsprung geht unser Platz 1 der Highflyer-Charts diesmal an den P2422H von Dell. Monitore der P-Serie zeichnen sich durch ein praktisches Design mit ergonomisch verstellbarem Ständer und leicht zugänglichen Anschlüssen aus. Der P2422H verfügt über ein 23,8 Zoll großes Full HD IPS-Panel sowie einen besonders schmalen Rand, der bündig mit dem Bildschirm abschließt. Die integrierte ComfortView Plus-Technologie sorgt für eine deutliche Reduzierung der blauen Lichtanteile um die Augen zu schonen. 

Wie schon im Vorquartal schlägt sich erneut eine Grafikkarte von MSI außerordentlich gut und sichert sich Platz 2: War es zuvor die RTX 3060 Ti Gaming X, ist es nun die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X mit 2.524 Klicks. Nice to know: Der Namenszusatz Ti steht für das Leichtmetall Titan, eine Bezeichnung, die ursprünglich zu Marketingzwecken genutzt wurde, um besonders leistungsstarke Grafikkarten zu kennzeichnen. Obwohl heute so gut wie jede zweite Geforce-Grafikkarte „Ti“ im Namen trägt, bleibt die Kernaussage bestehen: Ti steht bei gleicher Nummer für das stärkere Modell und verspricht damit noch höhere Leistung. Zwar kommt die GeForce RTX 3070 Ti Suprim X nur mit einem vergleichsweise kleinen 8 GB Videospeicher im Gepäck, überzeugt aber mit ihrem DLSS KI-Renderer, der in vielen Spielen für extra Performance ohne sichtbaren Qualitätsverlust sorgt. Bei ITscope ist sie aktuell für 950 Euro im HEK zu haben.

Die Bronzemedaille für Platz 3 schnappt sich das ThinkPad E15 20RE von Lenovo. Die E15-Serie ist generell sehr beliebt und sichert sich auch in der Notebook-Kategorie einige Top 10-Plätze. Das seit Mai 2021 und damit als eins der aktuellsten Modelle gelistete E15 20RE ist bereits für vergleichsweise günstige 570 Euro im HEK erhältlich. 

Platz 6 geht an Apple, allerdings nicht mit iPhone, iPad oder iMac – sondern mit dem Apple TV 4K. Doch die Veränderungen der sechsten Generation halten sich ziemlich in Grenzen. Lediglich bei der Fernbedienung gibt es ein größeres, aber nicht unbedingt besseres Update: Speziell äußerlich wurde sie für eine angenehmere Handhabung angepasst. Allerdings kann die Fernbedienung nicht mehr als Spiel-Controller genutzt werden, denn sie enthält kein Gyroskop oder Beschleunigungssensor mehr – Spiele, die bisher im Winken-Stil der Nintendo Wii gesteuert werden konnten, funktionieren damit nicht mehr. 

Auch die nächsten beiden Plätze gehen an den Hersteller mit dem Apfellogo. Auf Platz 7 landet abermals Apples AirTag: Obwohl teilweise skeptisch als Spielerei abgetan, kann das innovative Gadget erneut überzeugen und sichert sich auch in diesem Quartal wieder einen Platz in den Highflyer-Charts. Mit dem Magic Keyboard auf Platz 8 wird das neue iPad Pro der 5. Generation zum mobilen Computer. Die Tasten sind komfortabel zu bedienen und dank Hintergrundbeleuchtung auch im Dunkeln nutzbar. Neben den technischen Features fällt aber besonders auch das edle Design auf – für über 300 Euro im HEK dennoch ein kostspieliges Upgrade für das ohnehin schon teure iPad Pro. 

Ende August hat Samsung offiziell sein neuestes Smartphone in der A-Serie vorgestellt – das Galaxy A52s 5G, Nachfolger des Galaxy A52 5G, dass es direkt auf Platz 10 schafft. Für nur rund 350 Euro im HEK wird dabei einiges geboten: 6,5 Zoll Full HD+ AMOLED-Display mit 120 Hz, eine Hauptkamera mit 64 Megapixel, eine Frontkamera mit 32 Megapixel sowie einer Ultraweitwinkel-, Makro- und Porträtkamera. Das Smartphone ist neben weiß und schwarz auch in mintgrün und violett erhältlich – vorne liegt bei uns allerdings die schwarze Ausführung. 

Auf Platz 11 findet sich AMDs neue All-in-One-Lösung Ryzen 5 5600G wieder: Die Sechskern-APU, also ein Prozessor mit integrierter Grafikkarte, verfügt über einen Basistakt von 3,9 GHz und einen Turbotakt von 4,4 GHz. Der Ryzen 5 5600G basiert auf Zen 3 und setzt zwar auf die nicht mehr ganz aktuelle Vega-Architektur, für grafisch nicht allzu anspruchsvolle Spiele und Full HD reicht die APU, die für rund 235 Euro im HEK erhältlich ist, aber vollkommen aus.  

Platz 24 wird sauber – mit dem Roborock S7 Saug- und Wischroboter, der im Test auf voller Linie mit Navigation und Saugleistung überzeugt. Praktisch ist auch die App, die beim Einteilen verschiedener Saug- und Wischbereieche hilft: Die gesamte Wohnung lässt sich kartografieren und in Zonen unterteilen, einzelne Bereiche lassen sich ausschließen.

 

Sehen Sie hier die aktivsten 30 Neuerscheinungen mit Hot-Seller Potential – unsere Highflyer:

Pos.Hersteller und ProduktbezeichnungHst-Nr.Gelistet seitKlicks
# 1Dell P2422H210-AZYX2021-05-292575
# 2MSI GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X 8G, 8GB GDDR6V505-008R2021-05-202524
# 3Lenovo ThinkPad E15 \1, 15,6″, i5, 8GB, 256GB SSD20RES6DF052021-05-112362
# 4AVM FRITZ!Box 7590 AX200029292021-06-011311
# 5Intel Next Unit of Computing 10 Performance kit, i7 10710UBXNUC10I7FNKN22021-04-071152
# 6Apple TV 4KMXGY2FD/A2021-04-22807
# 7Apple AirTagMX532ZM/A2021-04-21650
# 8Apple Magic Keyboard, SilberMJQK3D/A2021-04-21624
# 9Microsoft Windows Server 2022 StandardP73-083302021-08-14618
# 10Samsung Galaxy A5 2, 128GB, 5G, SchwarzSM-A528BZKDEUB2021-07-26612
# 11AMD Ryzen 5 5600G, 3.9GHz, 6-Core, SMT, APU100-100000252BOX2021-06-26570
# 12Sony, Ratchet & Clank: Rift Apart (PS5) DE-Version98259992021-04-12539
# 13Poly Voyager Focus 2 UC213727-022021-04-19368
# 14Lenovo ThinkPad Universal Thunderbolt 4 Dock40B00135EU2021-07-06363
# 15HP Envy223N4B#6292021-05-11304
# 16Gigaset OpenScape DECT Phone S6entry MobilteilL30250-F600-C5332021-03-31297
# 17Kingston 1 TB NVMe SSDSNVS/1000G2021-03-28296
# 18Jabra PanaCast 508200-2312021-04-28277
# 19Lenovo ThinkPad Thunderbolt 4 WorkStation Dock40B00300EU2021-06-16273
# 20Lenovo Quectel EM120R-GL4XC1D514472021-06-12221
# 21Google Nest Hub (2nd Gen)GA01892-EU2021-04-01220
# 22Lenovo 16GB, DDR4, SO-DIMM4X71D095342021-04-28217
# 23Synology RackStationRS2421RP+2021-04-24212
# 24Xiaomi Roborock S7S7 WHITE2021-06-17211
# 25Gigabyte S452-Z30 (rev. 100), 4U, Barebone6NS452Z30MR-002021-05-19184
# 26ASRock H510 Pro BTC+, LGA1200, ATX90-MXBGL0-A0UAYZ2021-05-22151
# 27Apple 10.2-inch iPad WIFI, 10,2″, 64GB, Space-GrauMK2K3FD/A2021-09-16147
# 28Apple Smart Flip-Cover, SchwarzMJMG3ZM/A2021-04-21144
# 29Apple MagSafe Battery Pack, WeißMJWY3ZM/A2021-07-15139
# 30Samsung QM55R-ALH55QMRABGCXEN2021-06-27137

 

TFTs: Triumph für neuen Dell-Monitor

Wer hätte es gedacht: Nach inzwischen acht aufeinanderfolgenden Quartalen liegt noch immer der P2419H von Dell vorne. Und auch klickzahlentechnisch ist der Vorsprung abgesichert: 8.300 Klicks sorgen für ausreichend Abstand zum zweitplatzierten P2719H, ebenfalls aus dem Hause Dell, der es jedoch “nur” auf rund 4.700 Klicks bringt. 

Vorne auf Platz 4 mischt mit dem P2422H auch ein ganz neuer TFT von Dell mit. Der erst seit Mai bei ITscope gelistete Monitor erreicht nicht nur ein top Ergebnis innerhalb der Kategorie, sondern landet mit 2.575 Klicks auch in den Highflyer-Charts auf Platz 1. Das neue 24 Zoll Full HD-Modell aus Dells beliebter P-Serie könnte ein würdiger Nachfolger des P2419H sein. Am Preis wird es zumindest schon mal nicht scheitern, denn der P2422H ist mit 190 Euro sogar etwas günstiger als das deutlich ältere Modell von 2018. 

 

Smartphones: Spielt die neue iPhone-Generation bald vorne mit?

Unverändert in Apples Hand bleiben die Plätze 1 und 2 in der Kategorie der Mobiltelefone: Das nun dritte Quartal in Folge sichert sich das iPhone SE mit mehr als 6.000 Klicks Platz 1, der 2. Platz geht ebenfalls erneut an das iPhone 12 mit 2.340 Klicks. 

Von 34 auf die 3 klettert Samsungs Galaxy A52 5G. Mit 5G-Mobilfunk ist das A52 eines von wenigen Galaxy-Modellen, das die schnelle Verbindung unterstützt. Aber auch sonst ist es technisch wirklich gut ausgestattet: Besonders das scharfe und farbreiche OLED-Display gefällt, genau wie der ausdauernde Akku mit einer Laufzeit von 10 bis 12 Stunden. Abstriche muss man bei der Ladezeit machen, denn der Akku braucht rund zwei Stunden zum vollständigen Aufladen. 

Vermutlich werden sehr bald schon weitere Player die Top 10 aufmischen: Während Apples Keynote Mitte September wurde die neue iPhone-Generation mit vier unterschiedlichen Modellen – iPhone 13, 13 mini, 13 Pro und 13 Pro Max – offiziell vorgestellt und sind inzwischen auch im Handel erhältlich. Noch liegen die neuen iPhones im Ranking zwar weit hinten, die Aussichten auf einen Aufstieg stehen aber gut.
Während man bei den Standard-Modellen eher von einem kleineren Update sprechen kann, haben die beiden Pro-Varianten durchaus größere Neuerungen erfahren. Alle vier neuen Modelle verfügen über den Apple A15 Bionic, die aktuell wohl schnellste Mobil-CPU, einen verbesserten Akku und Kamera, mindestens 128 GB Speicher sowie 5G Mobilfunkstandard. Bei der Pro- und Pro Max-Variante kommen außerdem ein Super Retina XDR Display, eine noch bessere Kamera mit Makro-Modus und dreifach optischem Zoom sowie eine zusätzliche 1 TB-Speicheroption hinzu.
Für diese Features muss man allerdings – wie jedes Mal beim Launch einer neuen iPhone-Generation – ordentlich in die Tasche greifen: Los geht’s mit dem 13 mini ab 660 Euro bis zu über 1.500 Euro im HEK für das 13 Pro Max.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Samsungs neuem Galaxy Z Flip3 5G: Das seit Mitte August bei ITscope gelistete Smartphone mit innovativem Falt-Display hat, wie auch Apple, eine gute Ausgangsposition, für den Sprung nach vorne reicht es allerdings noch nicht. Auch hier wird das kommende Quartal spannend werden und zeigen, wie sich die neuen Modelle schlagen. Das Flip3 überzeugt neben der praktischen Klappfunktion, die ein stufenloses Falten ermöglicht, mit tollen Farben auf dem Hauptdisplay und einer ausgezeichneten Leistung. Dank IPX8-Zertifizierung ist es außerdem komplett wasserdicht, lediglich die Akkulaufzeit ist sehr kurz. Ab rund 840 Euro im HEK ist das Flip3 zu haben. 

 

Tablets: Keine Veränderung auf den Spitzenplätzen

Mit über 7.000 Klicks behält das Microsoft Surface Pro 7 erneut Platz 1 und bleibt damit auch nach vier Quartalen in Folge Spitzenreiter der Kategorie. Auch die Plätze 2, 3 und 4 bleiben mit dem Apple iPad 10.2″, dem Microsoft Surface Go 2 und dem Samsung Galaxy Tab A7 genau gleich besetzt wie im Vorquartal. Mit fünf Plätzen in der Top 10 liegt Microsoft jedoch insgesamt deutlich vor der Tablet-Konkurrenz von Apple und Samsung.

Neueinsteiger sucht man auf den vorderen Plätzen hingegen vergeblich, diese sind primär von 2020er-Modellen belegt. Das aktuell neueste Tablet ist erst auf Platz 18 zu finden: das iPad Pro der 5. Generation in der 12.9-inch-Ausgabe, das seit April 2021 gelistet ist. Das Tablet, das zuletzt als Neueinsteiger auf Platz 25 lag, kommt dank M1-Chip mit herausragender Performance, großem, hochauflösendem Display und WLAN 6 sowie 5G-Mobilfunk. 

Das im Rahmen der Apple Keynote ebenfalls neu vorgestellte iPad ist bereits in den Charts vertreten, wie auch bei den iPhones jedoch noch weit hinten – ist aber natürlich selbst für Apple nicht so einfach, ein ganzes Quartal an Klicks in nur zwei Wochen aufzuholen. Das neue iPad der 9. Generation bietet nach wie vor ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, designtechnisch hat sich allerdings nicht viel verändert. Bei den inneren Werten setzt Apple auf den A13 Bionic-Prozessor, der 20 Prozent mehr Leistung liefern soll als der A12 Bionic der vorhergehenden Generation. Und auch der Speicher wurde besser: statt 32 gibt’s nun mindestens 64 GB. 

 

Notebooks: Erneute Kampfansage von Lenovo mit dem ThinkPad E15

Vorquartalssieger Dell Latitude 3510 muss den 1. Platz wieder abgeben: Zwar kommt der Notebook auf beeindruckende 7.921 Klicks, das reicht aber trotzdem nicht, um die Führungsposition gegen Lenovo zu verteidigen, sondern nur für Platz 2. Hatte Dell zuletzt noch den Dauerbrenner ThinkPad E15 20RD nach über einem Jahr auf Platz 1 in seine Schranken verwiesen, macht Lenovo jetzt mit dem ThinkPad E15 Modell aus 2020 und über 8.500 Klicks erneut eine wirkungsvolle Kampfansage – die dem beliebten Notebook zu Platz 1 verhilft. Auch sonst lässt Lenovo nicht locker und sichert sich mit weiteren Modellen der ThinkPad E15- und L15-Reihe insgesamt fünf Plätze in der Notebook-Top 10. 

Von 20 auf die 3 klettert der HP ProBook 450 G8, ein Notebook, der Intels Tiger Lake-Prozessor verbaut hat. Damit verspricht Intel sowohl leistungsstarke als auch gleichzeitig sparsame Prozessoren – die für den Alltag mehr als ausreichend sind. Außerdem besticht der HP 450 G8 durch sein stabiles Gehäuse und den leisen Betrieb. 

Als einziges Notebook von Fujitsu schafft das LIFEBOOK A3510 den Sprung nach vorne auf Platz 14. Dahinter steckt ein schlankes, leicht gebautes Office-Notebook mit hohem Arbeitstempo und einer Akkulaufzeit von bis zu sechs Stunden. Relativ knapp bemessen ist allerdings die mit 238 Gigabyte vergleichsweise kleine SSD. Sie lässt sich jedoch, wie auch der Arbeitsspeicher, bei Bedarf gegen etwas größeres austauschen.

 

PC-Komplettsysteme: Tiefer Fall für das ThinkCentre M720q 10T7

Das verflixte siebte Quartal war es also tatsächlich zuletzt für das Lenovo ThinkCentre M720q 10T7: Es ist Schluss mit Platz 1 und das die letzten Quartale extrem beliebte Komplettsystem fällt auf Platz 23.

Was sich im letzten Marktbarometer aber schon abgezeichnet hat, bestätigt sich nun: Das Nachfolgemodell ThinkCentre M70q 11DT machte schon im Vorquartal von 157 auf den 4. Platz einen riesigen Sprung – jetzt gibt’s mit fast 4.500 Klicks Platz 1. Generell erfreut sich die ThinkCentre-Reihe großer Beliebtheit und ist daher verdient mit noch vier weiteren Modellen in der Top 10 vertreten.

 

Grafikkarten: Raketenstart für neue MSI-Karten

Bei den Grafikkarten geht in diesem Quartal ein neuer Knaller von MSI an den Start: Die GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X schafft es nicht nur in den Highflyer-Charts nach vorne, sondern auch auf Platz 1 innerhalb der Kategorie. Ebenfalls ein top Ergebnis gibt’s für die MSI GeForce RTX 3080 Ti GAMING X TRIO, die erst seit Juni bei ITscope gelistet ist und von 164 auf die 6 springt. Noch besser läuft es nur bei der MSI GeForce RTX 3060 Ti GAMING Z TRIO, die von 0 direkt auf einen hervorragenden 3. Platz einsteigt. 

Mit vier Plätzen ist auch PNY gut in der Top 10 vertreten und sichert sich gleich auch Platz 2: Dieser geht an die NVIDIA Quadro P2200, eine optimale Grafikkarte für Workstations der Einstiegsklasse. Mit 480 Euro im HEK zählt sie zu den eher günstigen Karten in der Top 10.

Mit rund 17.000 Klicks in der Top 10 sind die Klickzahlen im Vergleich zum Vorquartal, wo die Top-Produkte noch insgesamt fast 24.000 Klicks erreichten, aber deutlich zurückgegangen. Ist das weiterhin auf den weltweiten Chipmangel zurückzuführen? Unser Platz 1, die GeForce RTX 3070 Ti SUPRIM X 8G, ist aktuell zumindest nicht lieferbar. Kaum erhältlich ist auch die MSI RTX 3090 SUPRIM X 24G auf Platz 4 oder die PNY XLR8 GeForce RTX 3090 Gaming EPIC-X RGB auf Platz 5. Ein Preisanstieg ist allerdings innerhalb der Top 10 nicht zu beobachten, eher sogar ein leichter Abfall des durchschnittlichen HEK.

 

Prozessoren: Neue Desktop-APUs von AMD kommen gut an

In der Kategorie der Prozessoren bringt das Sommerquartal wenig Veränderung. Der bisherige Platz 3 AMD Ryzen 7 5800X wird mit 1.500 Klicks die neue Nummer 1: Die seit rund einem Jahr gelistete CPU überzeugt sowohl in Anwendungen als auch beim Spielen mit ihrer Geschwindigkeit und gilt als der aktuell schnellste Achtkerner auf dem Markt. 

Die Top 10-Platzierungen teilen sich AMD und Intel diesmal mit jeweils fünf Plätzen sehr gerecht auf – nur eben, dass AMD sich 1 und 2 sichert. Auf letzterem landet der AMD Ryzen 5 5600X, der als echter Preistipp unter den Alltags- und Gaming-Prozessoren gilt. Die Mittelklasse-CPU verfügt über sechs Kerne mit Multithreading und taktet von 3,7 bis 4,6 GHz. 

Zwei Neueinsteiger von AMD sind ebenfalls im Ranking vertreten: Der Ryzen 5 5600G auf Platz 14, der es auch in die Highflyer-Charts schafft und der Ryzen 7 5700G, der Platz 34 erreicht. Bei beiden handelt es sich um Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit, sogenannte APUs. Mit der 5000G-Serie ergänzt AMD sein Portfolio um Desktop-APUs auf Zen 3-Basis – gute Prozessoren mit hoher Anwendungsleistung und einer guten Gaming-Performance. Die beiden sind für einen HEK von 230 (5 5600G) bzw. 320 (7 5700G) Euro erhältlich. 

 

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Über die ITscope GmbH

ITscope vereint alle Geschäftsmodelle der ITK-Branche, von Beschaffung über Verkauf bis hin zu Managed Services, auf einer Plattform und unterstützt damit Systemhäuser, Reseller, Distributoren und Hersteller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. 

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich die ITscope GmbH mit Sitz in Karlsruhe vom Preisvergleichstool hin zu einer leistungsstarken Plattform für digitalen Vertrieb und eProcurement kontinuierlich weiterentwickelt. Ganz ohne klassisches Shopsystem setzen Systemhäuser mit der digitalen Vertriebslösung B2B Suite individuelle Einkaufsportale für ihre Businesskunden auf und beschaffen deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution. Auch Distributoren und Hersteller vereinfachen auf ITscope ihre Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

 

21.10.2021|

Lange Lieferzeiten im Channel: Die Chip-Knappheit hält an

 

Der Mikrochip-Mangel hält die Weltwirtschaft weiterhin in Atem. Nach Angaben von Gartner wird die Knappheit sehr wahrscheinlich noch bis ins Jahr 2022 andauern. Analysen der ITscope-Plattform zeigen, dass die Preise nach dem Peak im Mai wieder fallen, von einem Normalzustand kann man aber noch lange nicht sprechen.

Karlsruhe, 29.07.2021 – Weiterhin sorgen Chip-Engpässe für Produktionsverzögerungen und auch der Channel bleibt davon natürlich nicht verschont. Die Knappheit beeinflusst ITK-Lieferungen derzeit massiv, wie uns erst kürzlich einer unserer Kunden aus dem Systemhausumfeld erzählte: Sein Kunde aus der Industrie wiederum wollte einen Laptop bestellen, was er ihm auch bestätigte – allerdings mit einer Lieferzeit von drei Monaten. Was der Industriekunde als kleinen Scherz aufgefasst hatte, stellte sich als vollkommen ernst gemeint heraus, wie er nach einigen Wochen schmerzlich feststellen musste.

Unterhaltungen wie diese werden aktuell häufiger geführt, denn die Lieferzeiten vieler Produkte verzögern sich extrem – der vorherrschende Mangel an Mikrochips hat die weltweite Wirtschaft noch immer fest im Griff. Wie sich das auf die ITK-Branche auswirkt, haben wir bereits vor einigen Wochen analysiert – doch bisher hat sich die Situation kaum verbessert.

Angaben des Marktforschungsinstituts Gartner zufolge wird die Knappheit noch bis ins Jahr 2022 andauern und die Produktion vieler elektronischer Geräte massiv einschränken. Doch warum ist keine Besserung in Sicht, sondern vielmehr das Gegenteil der Fall? Laut Gartner sind es weniger die hochindividualisierten Chips, die die Probleme verursachen, sondern standardisierte “Massenware”-Chips. In diesem Bereich steht eine geringe Marge einer hohen Marktkonzentration gegenüber, die die Flexibilität des Markts stark einschränkt – schnell die Produktion hochzufahren ist dabei nicht möglich. Die bis vor einigen Monaten noch vorhandene Ware wurde während der Pandemie in besonders gesuchte Produkte, wie beispielsweise Notebooks, verbaut. Jetzt sind die Vorräte aufgebraucht, Nachschub kann nur sehr langsam nachproduziert werden und in der Konsequenz bleiben die Preise weiterhin hoch.

Dieses Bild spiegelt auch die ITscope Plattform wieder: Zwar haben sich die Verfügbarkeiten wieder etwas stabilisiert, trotzdem liegen die Preise immer noch deutlich über dem “Vorkrisenniveau” – wie auch das Beispiel der seit 2016 gelisteten Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate zeigt. Seit der letzten Analyse Ende Mai ist der HEK zwar merklich gefallen, liegt aber mit aktuell 165 Euro immer noch um ungefähr 30 Prozent über dem HEK von rund 120 Euro zu Beginn des Jahres.  

 

Preis/Lager/Status-Historie Seagate Backup Plus Hub (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Juli 2021

 

Interessant ist auch das Beispiel der NVIDIA Quadro P620 von HP, einer seit 2018 gelisteten Grafikkarte: Mit Abfallen des Bestands Ende Juni steigt der HEK auf einen Wert, der noch über dem Markteinführungspreis (rund 200 Euro) der Grafikkarte liegt – nämlich auf aktuell über 220 Euro. Im Vergleich zum Jahresbeginn hat sich der HEK von damals 115 Euro damit fast verdoppelt.

 

Preis/Lager/Status-Historie HP NVIDIA Quadro P620 (Hst.-Nr. 3ME25AA) Januar bis Juli 2021

 

Auch im ITscope Marktbarometer des letzten Quartals zeichnete sich die Chip-Knappheit, vor allem im Bereich der Grafikkarten, deutlich ab. Die erst- und zweitplatzierte Grafikkarten, beide vom Hersteller MSI, erreichen allein jeweils über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. 

Der Blick in die Zukunft ist aktuell ungewiss: Intels CEO Pat Gelsinger erwartet sogar, dass sich Angebot und Nachfrage in Bezug auf Chips nicht vor 2023 wieder in Einklang bringen lassen. Abnehmer müssen sich also auch zukünftig auf Lieferverzögerungen einstellen.


Die ITscope-Plattform bietet Ihnen dafür auch während der aktuellen Lage den perfekten Markteinblick: Wer hat wieviel von welchem Artikel auf Lager? Und zu welchem Preis? Dank einfacher Produktsuche, übersichtlichem Preisvergleich und mehr als 400 verschiedenen Lieferanten erhalten Sie bei ITscope Antworten auf diese Fragen. So haben Sie zwar keine Lösung für die generelle Chip-Knappheit, aber eine Ausweichmöglichkeit, um Ihre Kunden weiterhin bedienen zu können.

 

28.07.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q2/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Bei dem ITscope Marktbarometer handelt es sich um eigene Analysen der ITscope GmbH.

 

Aus dem Inhalt:


Ablöse an der Spitze – wer wird neuer Notebook-Star? ITscope Marktbarometer Q2/2021

Karlsruhe, 22.07.2021 – Chip-Engpässe setzen den Channel unter Druck, Grafikkarten sind heiß begehrt und auch bei Komplettsystemen ist die Nachfrage wieder da. Microsoft bleibt erfolgreich mit dem Surface Pro 7, das iPhone SE ist auch in diesem Quartal Smartphone-Champion und Intel kommt AMD in der CPU-Führung gefährlich nah.

Mit den steigenden Temperaturen des zweiten Quartals und den zurückliegenden Lockdown-Monaten wächst der Wunsch nach mehr Abwechslung. Sinkende Inzidenzen und eine stetig zunehmende Impfquote ermöglichten seit Mai mehr und mehr Lockerungen: Café- und Restaurantbesuche sind wieder möglich, sogar dem Nachmittag im Freibad steht aktuell nichts mehr im Weg. Zum 01. Juli 2021 endete außerdem die Homeoffice-Pflicht und die bislang verlassenen Büros füllen sich allmählich wieder. Welche Auswirkungen die Aufhebung der Homeoffice-Pflicht für die ITK-Branche hat, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Fest steht aber schon jetzt, dass die Klickzahlen in den relevanten Kategorien rund um Homeoffice-Equipment seit dem enormen Peak Ende 2020 wieder auf Normalniveau zurückgegangen sind. 

Weiterhin beschäftigt allerdings noch ein anderes Problem die ITK-Branche: Engpässe bei Mikrochips, die in so gut wie jedem elektrischen Gerät verbaut und damit auch für IT- und Telekommunikationsgeräte unverzichtbar sind, bestimmen seit Monaten die Produktionsabläufe vieler ITK-Hersteller. Insbesondere Grafikkarten, die zuletzt noch aufgrund des explodierten Bitcoin-Kurses und dem damit verbundenen Hype um Kryptomining stark nachgefragt wurden, stehen nun unter einem zusätzlichen Druck. 

“In der Kategorie der Grafikkarten zeichnet sich die Problematik ganz deutlich bei Beständen und Preisen ab. ITscope bietet hierfür Einblick in aktuelle Verfügbarkeiten bei über 400 Distributoren sowie eine umfangreiche Auswahl an Alternativmodellen, womit wir Systemhäuser und Reseller aktuell zumindest etwas unterstützen können”, erklärt Oliver Gorges, Head of Channel Development & Cooperations bei der ITscope GmbH.

Trotz der angespannten Situation schafft es mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte an die Spitze unserer Highflyer-Charts. Auch Apples neuestes Gadget, das AirTag, liegt weit vorne, genau wie das Samsung-Smartphone Galaxy A52.

Bei der Auswertung der Einzelkategorien der ITscope Plattform gibt es bei den Notebooks ganz besondere News: Das ThinkPad E15 20RD muss die Führung abgeben und die Konkurrenz übernimmt Platz 1. Bei den TFTs bleibt nach wie vor Dells Spitzenreiter P2419H vorne, im Tablet-Segment sichert sich Microsoft die Pole Position. Hinsichtlich der Klickzahlen schneiden auch die Grafikkarten, trotz Verfügbarkeitsschwierigkeiten, gut ab und MSI zählt zu den absoluten Gewinnern der Kategorie. Bei den Komplettsystemen scheint nach mehreren schwierigen Quartalen nun endgültig wieder Normalität eingekehrt zu sein.

 

Highflyer: Die heißesten Sommertrends von MSI, WD und Dell

Hot or not? ist nicht nur im Sommer, sondern in jedem Quartal aufs Neue das Motto unserer Highflyer-Charts, welche die aussichtsreichsten Neueinsteiger der unterschiedlichen Kategorien der ITscope-Plattform umfasst. Belegen in den Einzelkategorien bestimmte Produkte teils über mehrere Quartale hinweg ihren Stammplatz, dürfen zum Rennen um die Spitzenplätze bei den Highflyer-Charts nur Produkte antreten, die ganz neu auf dem Markt sind.

Schon seit einer ganzen Weile sind Grafikkarten Mangelware im Channel und daher, wenn überhaupt, nur zu horrenden Preisen erhältlich. Mehrere Faktoren tragen dabei zu dieser Situation bei: War es zuletzt noch der Lockdown, der digitale Entertainmentformate besonders reizvoll machte, beeinflusste auch der Krypto-Boom sowie die weiterhin bestehenden Chip-Engpässe den Grafikkarten-Markt. Diese große Nachfrage schlägt sich auch in unserem Platz 1 nieder, worauf mit der MSI RTX 3060 TI GAMING X eine ganz neue Grafikkarte klettert, die – Überraschung – aktuell auch bei keinem deutschen Lieferanten erhältlich ist.

Mit rund 1.500 Klicks schnappt sich die Red Plus NAS Hard Drive von WD Platz 2. Im Vergleich zu Festplatten der WD Red-Serie, die auf die Shingled Magnetic Recording (SMR)-Technik setzen, steht die Bezeichnung WD Red Plus für Festplatten, die das herkömmliche Aufzeichnungsverfahren CMR einsetzen. Bei den Modellen der WD Red Plus handelt es sich daher eigentlich um keine neue Serie, sondern lediglich um eine Umbenennung der CMR-basierten WD Red. Wer kein SMR nutzen möchte, greift unter anderem also zur Red Plus NAS Hard Drive – und das geht einigen Nutzern so: Die SMR-Technik stößt aufgrund potenzieller Leistungseinbußen in Verbindung mit RAID-Konfigurationen und dem ZFS-Dateisystem im NAS-Bereich auf Kritik. Laut Hersteller reichen die SMR-Modelle für den Einsatz im kleinen Büro oder Home Office aber absolut aus. 

Unser letzter Highflyer, der es als Platz 3 aufs Treppchen schafft, ist die Thunderbolt Dock WD19TBS von Dell. Mit mehreren Anschlüssen, darunter ein Thunderbolt 3, zwei DisplayPorts, HDMI-, USB-C- und USB-C-3.1-Anschluss bietet die Dockingstation eine umfangreiche Auswahl. Praktisch ist außerdem die ExpressCharge-Funktion, die es ermöglicht, den Akku in einer Stunde bis zu 80 Prozent aufzuladen. Mit 180 Watt liegt die Dock WD19TBS auch eine ganze Ecke über dem üblichen Wert von ungefähr 100 Watt bei USB-C-Anschlüssen. 

Auf Platz 5 landet der Intel Core i7-11700K: Der Achtkerner, der auf Basis der neuen Rocket Lake-Architektur entwickelt wurde, taktet mit 3,6-5 GHz und kann dank Hyperthreading bis zu 16 Threads gleichzeitig bearbeiten. Den neuen Ryzen 7 CPUs auf Zen 3-Basis kann Intel mit dem i7-11700K dennoch nicht das Wasser reichen. 

Innovativ wirds auf Platz 7 mit dem AirTag, der Neuheit aus dem Hause Apple: Das AirTag ist ein Anti-Verlust Bluetooth-Tag, das beispielsweise am Schlüssel oder der Brieftasche – also Dingen, die gerne mal verlegt werden – befestigt wird. Ist dann der Schlüssel wieder einmal nicht auffindbar, sendet das AirTag ein Bluetooth-Signal aus, welches zum Beispiel via Smartphone über das “Wo ist?”-Netzwerk empfangen werden kann. Befindet sich das gesuchte Objekt in der Nähe, folgt man einem Ton, um den verlegten Schlüssel zu finden.
Datenschutz wird dabei besonders großgeschrieben, laut Apple werden sämtliche Standortdaten nie gespeichert und nur verschlüsselt übertragen. Mit einem HEK von rund 30 Euro ist das AirTag im Vergleich zu anderen Apple-Geräten recht günstig. Will man es aber, wie im Beispiel, für den Schlüssel nutzen, kommen nochmals knapp 30 Euro für einen passenden Schlüsselring dazu. 

Ein eher ungewöhnliches Produkt findet sich diesmal auf Platz 15 der Highflyer-Charts: Mit dem Nasaltest von NanoRepro landet ein COVID-19-Produkt aus der neuen, gleichnamigen Produkt-Kategorie auf ITscope in unserem Ranking. Noch immer ist der morgendliche Selbsttest vor Betreten der Büroräumlichkeiten bei vielen Betrieben für Nicht-Geimpfte verpflichtend. Mund- und Nasenschutz zählt ebenfalls zum alltäglichen Begleiter im Büro – auch davon findet sich mit dem schwarzen FFP2 Einmalmundschutz im 20er-Karton ein Vertreter auf Platz 26

 

TFTs: HP macht Dell große Konkurrenz

Auch nach sieben Quartalen in Folge liegt der P2419H von Dell noch an der Spitze der Monitor-Charts. Doch die große Begeisterung scheint etwas nachzulassen, denn die Klickzahlen haben sich im Vergleich zum Vorquartal von 14.000 auf nur noch knapp 8.000 Klicks fast halbiert. Um die Führung aber abzusichern nimmt Dell mit dem P2719H gleich noch den Platz 2 ein: Die 27 Zoll-Variante kann sich in diesem Quartal um nahezu 1.000 Klicks verbessern. HP allerdings holt weiter auf und ist Dell in der Top 10 dicht auf den Fersen. Obwohl die drei Modelle E24i G4, E24 G4 und E27 G4 deutlich neuer sind, kann HP preislich mit dem erst- und zweitplatzierten von Dell locker mithalten.

Von ganz weit hinten direkt in die Top 10 auf Platz 7 schafft es der seit Anfang des Jahres gelistete C34H890WGR von Samsung: Mit einem 34 Zoll-Bildschirm bietet der Curved-Monitor ausreichend Fläche für unterschiedliche Arbeitsbereiche, ohne auf einen zweiten Bildschirm zurückgreifen zu müssen. Eine Auflösung von 3440 x 1440 Pixel sorgt für scharfe Bilder, die von Samsung entwickelte Flicker-Free-Technologie und ein spezieller Augenschutz-Modus bieten zusätzlichen Komfort und bewahren die Augen vor Ermüdung.

 

Smartphones: Wasserdichte Outdoor-Phones hoch im Kurs

Wieder ein Sieg für das iPhone SE: Über 4.000 Klicks sorgen für einen ordentlichen Vorsprung zum zweitplatzierten iPhone 12, welches nur 1.650 Klicks erreicht. Insgesamt bleibt die Smartphone-Top 10 weiterhin in Apples Hand.

Spannend wird es erst wieder auf Platz 14, wo sich mit dem Samsung Galaxy A52 ein ganz frischer Neueinsteiger findet, der es auch in den Highflyer-Charts weit nach oben geschafft hat. Das erst seit Mitte März dieses Jahres gelistete Smartphone bringt einige technische Ausstattungsdetails mit, die den Preis von rund 300 Euro im HEK wirklich unschlagbar machen, wie das helle OLED-Display, eine gute Kamera und ein ausdauernder Akku. Gerade im Sommer nicht zu unterschätzen ist auch die IP67-Zertifizierung, die laut Hersteller sowohl die Staubdichte als auch den Schutz vor zeitweiligem Untertauchen bis maximal 1 Meter Wassertiefe für maximal 30 Minuten definiert. 

Auch wenn es für Huawei nur bei Platz 28 bleibt, ist das für den chinesischen Hersteller im Vergleich zu vorhergehenden Quartalen ein vorzeigbares Ergebnis. Mit dem P30 lite New Edition erhält Huaweis Einsteigermodell ein Update: Ein zuverlässiges Smartphone mit viel Speicherplatz, das mit einer ausgezeichneten Performance, guter Akkulaufzeit und attraktiven Fotoaufnahmen überzeugt. Allerdings nur bei Tageslicht: Wird es dunkel, dann bekommt die Kamera ihre Schwierigkeiten. 

Noch weiter hinten stößt man auf echte Besonderheiten – wie das CAT B35 auf Platz 46. Das Mobiltelefon aus dem Jahr 2018 ist ein absoluter Outdoor-Held und für jedes Abenteuer gerüstet: So zeigt es sich im Härtetest sturzfest, auch bei Minusgraden gut bedienbar und wasserdicht nach IP68 – eine Zertifizierung die, im Gegensatz zu IP67, auch Schutz gegen dauerndes Untertauchen bietet. Das robuste Outdoorphone ist schon für günstige 80 Euro im HEK zu haben. 

 

Tablets: Microsoft mit Surface Pro 7 erneut in Führung

Bei den Tablets gibt es in diesem Quartal nur wenig Veränderung: Mit großem Vorsprung von über 9.000 Klicks sichert sich das Microsoft Surface Pro 7 in der platingrauen Ausführung mit 256 GB Speicherplatz erneut die Führung. Apples iPad in 10.2” liegt mit nur rund 4.000 Klicks in deutlichem Abstand dahinter auf Platz 2. Microsofts Neueinsteiger aus dem letzten Quartal, das Microsoft Surface Pro 7+, hat sein Ranking ebenfalls verbessern können und klettert von 19 auf Platz 11. 

Ansonsten tut sich nicht allzu viel bei den Tablets. Erst auf Platz 25 landet mit dem Apple 12.9-inch iPad Pro ein Neueinsteiger in den Tablet-Charts. Das seit Ende April gelistete iPad, dass es auch in den Highflyer-Charts auf Platz 8 schafft, kommt dank Mini-LED-Technik mit dem laut Computer Bild derzeit besten Bildschirm auf dem Tablet-Markt. Das 12,9 Zoll große Display wird von über 10.000 LEDs beleuchtet und macht sich die “Local Dimming”-Technologie zunutze: Der Bildschirm wird in mehr als 2.500 Dimmzonen eingeteilt, die, in Kombination mit hoher Farbwiedergabe, extrem kontrastreiche Bilder erzeugen. Auch der hier verbaute M1-Prozessor von Apple leistet ganze Arbeit und sorgt für ein blitzschnelles Arbeitstempo. Solche Features haben nur leider auch ihren Preis – nämlich über 1.200 Euro im HEK.

 

Notebooks: Ablöse an der Spitze für den ThinkPad E15 20RD

Breaking News bei den Notebooks: Nach über einem Jahr auf Platz 1 muss der ThinkPad E15 20RD von Lenovo das Feld räumen – und fällt tief auf Platz 42. Den ersten Platz in den Notebook-Charts nimmt der zuvor zweitplatzierte Dell Latitude 3510 ein, ist aber auch der einzige Notebook des US-amerikanischen Herstellers, der es in die Top 10 geschafft hat. Aus diesem Blickwinkel sieht es für Lenovo deutlich besser aus: Gleich sechs Modelle sichern sich ihren Platz in der Top 10, darunter drei aus der ThinkPad E15-Reihe. 

Und auch einen Neueinsteiger schickt der chinesische Hersteller ins Rennen: das Lenovo ThinkBook 15-IIL 20SM, das mit seinem Debüt auf Platz 31 einsteigt. Während die ThinkPad-Reihe für leistungsstarke Notebooks im Businessumfeld steht, sind hingegen die IdeaPads vergleichsweise günstige Geräte für den Privatgebrauch. Mit der ThinkBoook-Serie geht Hersteller Lenovo den Mittelweg und bietet gut ausgestattete Modelle, die allerdings das technische Niveau der ThinkPad-Reihe nicht ganz erreichen.
Das ThinkBook mit 15.6” Full HD-Display eignet sich aufgrund seines dünnen Designs von nur 18,9 mm auch optimal für das Arbeiten von unterwegs. Praktisch kommt dafür auch der USB 3.1-Anschluss mit Always-on-Funktion, die es ermöglicht, andere Geräte aufzuladen, selbst wenn das ThinkBook ausgeschaltet ist. 

 

PC-Komplettsysteme: Das verflixte 7. Quartal für Lenovos ThinkCentre M720q 10T7?

Auch noch nach sieben Quartalen in Folge führt das ThinkCentre M720q 10T7 von Lenovo die Kategorie der PC-Komplettsysteme an. Doch das Interesse scheint im “verflixten siebten Quartal” mehr und mehr abzuflachen: Von über 12.000 Klicks im Vorquartal fällt das ThinkCentre M720q auf nur noch etwas über 9.000 Klicks. 

Doch der Abstand zum zweitplatzierten ProDesk 400 G6 von HP, der es nicht ganz auf 3.000 Klicks bringt, ist immer noch groß genug, dass dem ThinkCentre M720q so schnell niemand gefährlich wird. Außer vielleicht das Nachfolgemodell? Das ThinkCentre M70q 11DT springt von 157 auf den 4. Platz – ein riesiger Erfolg für das erst seit Dezember letzten Jahres gelistete Komplettsystem. 

HP ist mit der ProDesk-Reihe generell sehr stark und sichert sich erfolgreich sechs Platzierungen in der Top 10 der PC-Komplettsysteme. Fujitsu kann sich mit dem ESPRIMO P558 diesmal nicht bei den Top-Systemen halten und fällt von 7 auf Platz 21. Apples iMac der 10. Generation hingegen scheint gut anzukommen und klettert von 64 auf Platz 13.

 

Webcams: Knapp daneben ist für Microsoft auch vorbei

Bei den Webcams passiert in diesem Quartal nicht allzu viel. Die Klickzahlen in der Top 10 fallen von fast 30.000 auf nur noch rund 17.000 Klicks. Bis auf ein paar Ausnahmen gibt es auf den Platzierungen 1 bis 10 keine großen Veränderungen. 

Fast hätte es für Microsoft gereicht, zwischen ausschließlich Logitech-Kameras eine Top-Platzierung zu ergattern, doch die LifeCam HD-3000 verfehlt die Top 10 ganz knapp und landet auf Platz 12. Besonders der Preis, der deutlich unter dem der Konkurrenzmodelle von Logitech liegt, sticht bei dieser Webcam hervor. Im Test überzeugt die LifeCam HD-3000 außerdem durch ein gutes Mikrofon und ein vergleichsweise gutes Bild bei Gegenlicht. Dass man bei einem so günstigen Preis von unter 30 Euro im HEK jedoch nicht allzu viel erwarten darf, sollte klar sein. Hinsichtlich Bildqualität und der Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen gibt es definitiv bessere Webcams.

 

Headsets: Jabra führt, Apple legt mit AirPods nach

Lag zuvor noch Logitech an der Spitze, gehört Platz 1 mit fast 2.500 Klicks diesmal Jabra mit dem bisher zweitplatzierten Evolve 65 MS stereo. Auch Apple ist gleich zweimal in der Top 10 vertreten: mit den AirPods 2nd Gen. auf Platz 4 und den AirPods Pro auf Platz 5. Die praktischen True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer verfügen über eine exzellente Soundqualität und einen ausdauernden Akku.

Bei den AirPods Pro setzt Apple außerdem auf eine aktive Geräuschunterdrückung, die mittels mechanischem Verschließens des Gehörgangs funktioniert. Sobald Musik läuft, ist Umgebungslärm kaum mehr wahrnehmbar. Bei den normalen AirPods, die dieses Feature nicht bieten, ist der Unterschied signifikant zu hören. Besonders nützlich ist auch die smarte Reaktion beim Herausnehmen eines Kopfhörers: Der andere schaltet dann vom Noise Cancelling- in den sogenannten Transparenz-Modus, der es erlaubt, sich problemlos zu unterhalten oder wichtige Umgebungsgeräusche zu vernehmen.

 

Grafikkarten: MSI startet in der Top 10 durch

Im Bereich der Grafikkarten ist das Interesse weiterhin ungebrochen groß. Zwar fallen auch hier die Klickzahlen von fast 38.000 auf knapp 24.000 Klicks, doch gerade die erst- und zweitplatzierten Grafikkarten von MSI erlangen beide allein über 5.000 Klicks. Und auch der Preis steigt bei beiden im Vergleich zum Vorquartal deutlich an: Bei der MSI GeForce RTX 3070 VENTUS 3X OC auf dem ersten Platz um 20 Prozent auf 1.050 Euro und bei der MSI RTX 3080 GAMING X TRIO auf Platz 2 auf rund 1.300 Euro im HEK, ein Wachstum von 13 Prozent. Generell läuft es für MSI außerordentlich gut in diesem Quartal: Gleich sieben Plätze in der Top 10 gehen an den taiwanischen Hersteller.

Gründe, die für dieses weiterhin hohe Interesse an leistungsstarken Grafikkarten sprechen, sind möglicherweise der nach einem Abfall im Mai erneut steigende Kurs für Bitcoin, aber vermutlich auch die weiterhin fehlenden Chips. Die Preis/Lager/Status-Historie auf der ITscope Plattform zeigt, dass der Grund des Preisanstiegs, insbesondere bei der MSI GEFORCE RTX 3080 GAMING X TR vermutlich an der nicht vorhandenen Verfügbarkeit liegt – bei kaum einem Distributor ist die Grafikkarte aktuell zu bekommen, und wenn, dann auch nur in sehr geringen Stückzahlen. 

Mit der MSI GeForce RTX 3080 GAMING Z TRIO 10G schafft es auch ein Neueinsteiger direkt auf Platz 7. Damit erhält die MSI RTX 3080 Gaming X Trio einen würdigen Nachfolger: Mit einem Boost-Takt von 1.835 MHz (die Gaming X Trio liegt bei 1.815 MHz) und einer TDP-Angabe von 370 Watt (ein Plus von 30 Watt gegenüber der Gaming X Trio) ist sie die bisher schnellste Grafikkarte der RTX 3080 Gaming Trio-Reihe. Noch schneller ist derzeit nur die SUPRIM X von MSI mit einem Boost-Takt von über 1.900 MHz, die Platz 9 einnimmt.

 

Prozessoren: Intel kommt AMD gefährlich nah

Erneut belegt AMD mit dem Ryzen 9 5900X den Platz 1 der CPU-Charts. Doch Intels Core i5 10400 liegt nicht einmal 100 Klicks zurück – wird AMD also bald wieder die CPU-Krone streitig gemacht? Einen großen Sprung hat der seit Mitte 2020 gelistete Core i5 10400 jedenfalls schon einmal hingelegt und schafft es vom 7. direkt auf den 2. Platz. 

Ebenfalls ein beeindruckendes Ergebnis gelingt Intel mit dem Core i5 11400, der es von Platz 667 auf die 14 schafft. Der Prozessor ist mit sechs Kernen und zwölf Threads ausgestattet und basiert auf der neuen Cypress Cove-Architektur.

 

Drucker: Nicht jedes Top-Produkt muss brandneu sein

Die Kategorie der Drucker ist, im Vergleich zu anderen Produktkategorien, für deutlich längere Innovationszyklen bekannt – was aber ihrer Relevanz absolut keinen Abbruch tut: In Summe landen die Top 10-Produkte bei beachtlichen 20.000 Klicks. 

Die Top 10 ist ganz klar in der Hand von HP, allein die ersten vier Plätze besetzt der kalifornische Hersteller mit ganz unterschiedlichen Produkten. Platz 1 geht an den HP Officejet Pro 9010 All-in-One, der über 1.000 Klicks Vorsprung zum zweitplatzierten HP PageWide Pro 477dw hat. Der All-in-One-Alleskönner bietet neben der Druck-, Kopier-, Scan- und Faxfunktion eine automatische Dokumentenzuführung für 35 Blatt, Drucken über USB-Anschluss und eine Druckgeschwindigkeit bis zu 22 Seiten/Minute bei schwarz-weiß bzw. 18 Seiten/Minute in Farbe. Neben HP schaffen es nur Kyocera mit dem ECOSYS M5526cdn und Brother mit dem MFC-L3750CDW in die Top 10.

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
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Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
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Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

21.07.2021|

ITscope GmbH & weclapp SE wachsen jetzt gemeinsam

 

• Cloudbasierte Technologien bereichern das Leistungsangebot der weclapp
• Produkte, Marken, Kundenbeziehungen werden als Teil des weclapp-Konzerns fortgeführt
• Weitere Potenziale durch Cross- und Upselling
• Strategische Synergien durch Skalierung, Internationalisierung und Netzwerkerweiterung

 

Frankfurt, 12. Juli 2021 – Die Karlsruher ITscope GmbH setzt als Tochtergesellschaft der weclapp SE ihren Wachstumskurs beschleunigt fort. Die Leistungsangebote beider Unternehmen ergänzen einander und bieten den beiderseitigen Kunden künftig weitere Nutzenpotenziale. Mit der ITscope GmbH verbindet die weclapp SE bereits eine mehrjährige Zusammenarbeit. Beide Parteien erwarten aus dem Zusammenschluss weitere Cross- und Upselling-Potenziale.

Viele ITscope-Kunden nutzen weclapp als ERP-Plattform. Das Karlsruher Unternehmen betreibt eine leistungsfähige, cloudbasierte B2B-E-Commerce-Plattform als SaaS-Lösung, die es IT-Dienstleistern wie zum Beispiel Systemhäusern ermöglicht, ihren Verkauf und Einkauf zu digitalisieren und automatisierte Verkaufs- und Einkaufsprozesse für Kunden und Lieferanten zu etablieren. Zu den Kunden zählen derzeit rund 5.000 Unternehmen. Angebunden als Daten- und Produktlieferanten sind zudem europaweit über 400 Distributoren (IT-Großhändler). Die B2B-Plattform ist schon jetzt ein beliebtes Add-on im weclapp-Store. Künftig kann die ITscope-Lösung über den bisherigen Fokus auf die IT-Systemhäuser hinaus um Spezifika für weitere Branchen erweitert werden.

Neben dieser B2B-Plattform betreibt ITscope eine Lösung, die mittelständischen Unternehmen im Onlinehandel zusätzliche Wettbewerbsvorteile verschafft. ITscope bietet einen Kundenproduktkatalog, der Artikelstammdaten für mehrere Millionen IT-Produkte für ihre Nutzer bereithält. Die Informationen kommen von Herstellern und Content-Anbietern, die hochauflösende Bilder, detaillierte technische Daten und Marketingtexte selbständig zuliefern und aktualisieren und damit das Product Information Management (PIM) des Kunden erheblich vereinfachen. Ihrerseits können Onlinehändler über die Digital Asset Management (DAM)-Funktionalität auf diese Daten im E-Commerce zugreifen und erhöhen damit ihre Effizienz und Profitabilität. Direkt aus der Cloud können so kundenindividuelle Portale mit benutzerdefinierten Produkten, Preisen und CI-Elementen erzeugt werden.
Seit neuestem bietet ITscope IT-Dienstleistern auch die Möglichkeit, individuelle XaaS-Produkte (kurz für Anything as a Service) zu designen und diese mit eigenen Services sowie Artikeln aus dem umfassenden ITK-Katalog der Plattform zu bündeln.

„Unsere bewährten und erfolgreichen cloudbasierten Produkte für Einkauf, Vertrieb und Datennutzung werden wir nun auf weitere Branchenbedürfnisse anpassen und künftig auch unmittelbar allen weclapp-Kunden zur Verfügung stellen. Die Skalierung unseres Leistungsangebots und Erweiterung unseres Netzwerks kommen aber auch uns und unseren Kunden im In- und Ausland zugute. Gemeinsam erweitern wir das Netz von Herstellern und Distributoren in Deutschland und im europäischen Ausland für das ITscope-Netzwerk“, freut sich Alexander Münkel, Geschäftsführer der ITscope GmbH.

Die Geschäftstätigkeit der ITscope wird von den bisherigen Geschäftsführern und unter der bestehenden Marke fortgeführt. Der Standort Karlsruhe bleibt bestehen, mit den Beschäftigten soll über weitreichende Perspektiven im Verbund mit weclapp gesprochen werden. Im Geschäftsjahr 2020 erwirtschaftete ITscope einen Umsatz von rund EUR 3,2 Mio., 31 % mehr als im Geschäftsjahr 2019 (Umsatz ITscope 2019: EUR 2,5 Mio.). Es wird erwartet, dass sich das Umsatzwachstum im laufenden Jahr weiter beschleunigt. Die Gesellschaft arbeitet profitabel.

„Die Übernahme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil im Rahmen der kontinuierlichen Umsetzung unserer Wachstumsstrategie“, erläutert Ertan Özdil, Gründer und CEO der weclapp SE, „wonach mit entsprechenden Unternehmenszukäufen sowohl das anorganische Wachstum als auch, mittels gezielter Plattformerweiterungen, das weitere organische Wachstum beschleunigt wird. Gerade die Kooperation zwischen weclapp und ITscope bietet den beiderseitigen Kunden zusätzliche Möglichkeiten, ihr Geschäft noch effizienter und profitabler zu betreiben. Wir versprechen uns davon die Stärkung und Erweiterung unserer Netzwerke und unserer Marktpräsenz. Im Austausch erhalten wir die Chance zur Skalierung unserer Plattformen und setzen unsere Strategie zur Erweiterung der internationalen Präsenz mit höherem Nachdruck um. Gemeinsam können wir nun den italienischen, französischen und spanischen Markt beschreiten.“

 

Pressekontakt: 
ITscope GmbH
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E-Mail: eileen.mueller@itscope.de

Über weclapp:
Die weclapp SE wurde 2008 gegründet und bietet seit 2013 die gleichnamige cloudbasierte Plattform an. Seit Markteintritt ist sie im Jahresdurchschnitt (CAGR) um fast 100 % gewachsen und arbeitet profitabel. Mit Software-as-a-Service (SaaS) adressiert sie überwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere mit den integrierten ERP- (Enterprise-Resource-Planning) und CRM- (Customer-Relationship-Management) Funktionalitäten. Kunden haben damit uneingeschränkten Zugriff auf ihre Geschäftsvorfälle und Daten von jedem internetfähigen Endgerät und von jedem mit dem Internet verbundenen Ort aus. Mit Speicher- und Rechenkapazitäten in Deutschland und der Schweiz und der Zertifizierung nach ISO 27001 bietet weclapp ein hohes Maß an Datensicherheit. Die Plattform wurde wiederholt als ERP-System des Jahres ausgezeichnet. Die weclapp SE hat ihren Sitz in Frankfurt am Main mit Niederlassungen in Marburg und Kitzingen. Sie ist eine Tochter der 3U HOLDING AG mit Sitz in Marburg.
www.linkedin.com/company/weclapp

Über ITscope GmbH: 
Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com und unterstützt Systemhäuser und ITK-Reseller bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT-Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen. Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.
www.linkedin.com/company/itscope-gmbh/

 

12.07.2021|

Nicht nur Autobauer bekommen die Halbleiterkrise zu spüren: Chips-Engpässe erreichen den Channel

 

Karlsruhe, 26.05.2021 – Schlugen anfangs nur die Autobauer wegen Stillstand in der Produktion Alarm, bekommen inzwischen immer mehr Unternehmen ihre Abhängigkeit von einem winzigen Teil zu spüren: den Mikrochips. In nahezu jedem elektrischen Gerät sind die essentiellen Kleinteile verbaut – dass Engpässe auch den ITK-Channel nicht unberührt lassen, war eigentlich voraussehbar.

Schon seit Anfang des Jahres gibt es erneut Probleme in der Automobilindustrie, deren durch die Coronakrise gebeutelten Lieferketten sich gerade erst wieder langsam erholt hatten. Der Grund: Engpässe bei Halbleitern, die das Herzstück sämtlicher elektronischen Systeme bilden. Die Halbleiterproduktion ist aufgrund von langen Vorlaufzeiten sehr unflexibel und Nachfrageveränderungen können nicht ohne weiteres von den Herstellern aufgefangen werden. Die Coronakrise sorgte Anfang 2020 zuerst für einen Produktionseinbruch, im Frühjahr dann für einen Aufschwung – dank Homeoffice und -schooling mit besonders großer Nachfrage nach Tablets und Laptops sowie Unterhaltungselektronik für die Freizeit im Lockdown. Hinzu kam unlängst noch das wachsende Interesse von Kryptominern, die mit dem Schürfen von Bitcoin und Co. zusätzlich den Chip-Bedarf befeuern. 

Über die Automobilindustrie hinaus greift die Krise jetzt allerdings auf andere Bereiche über und macht auch vor der ITK-Branche keinen Halt. Eine aktuelle Umfrage der Welt am Sonntag zeigt: Verbraucher in Deutschland müssen zukünftig mit steigenden Preisen und längeren Lieferzeiten für elektronische Geräte rechnen, auch in Branchen wie der Telekommunikation oder Unterhaltungselektronik. Mit ITK-Riesen Apple kann aktuell selbst einer der größten Kunden der Chipbranche kaum noch ausreichend beliefert werden – dem Hersteller fehlen Halbleiter, um Tablets und Notebooks entsprechend zu bestücken. 

Auch Beispiele der B2B-Handelsplattform ITscope zeigen, dass die Halbleiterkrise in der ITK-Branche bereits ihre Spuren hinterlässt. Bei der beliebten Elements Desktop WDBWLG0100HBK des auf Festplatten und Speicherprodukte spezialisierten Herstellers WD beispielsweise gehen die Lagerbestände seit Anfang Mai deutlich zurück. Gefragt ist die Festplatte, zu erkennen an den steigenden Klicks auf das Produkt, aber weiterhin und auch der Preis steigt: Zeitweise über 300 Euro erzielt die Elements Desktop und verdoppelt damit den bisherigen HEK in nur wenigen Wochen.  

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie WD Elements Desktop WDBWLG0100HBK (Hst.-Nr. WDBWLG0100HBK-EESN) Januar bis Mai 2021

 

Noch kritischer sieht es bei der Backup Plus Hub STEL8000200 von Seagate aus. Fast zeitgleich mit der Elements Desktop fällt auch bei dieser Festplatte der Lagerbestand Anfang Mai extrem. Dementsprechend sind auch die Auswirkungen auf den HEK, der sich auch in diesem Fall in nur wenigen Wochen von 120 auf über 250 Euro verdoppelt hat. 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Seagate Backup Plus Hub STEL8000200 (Hst.-Nr. STEL8000200) Januar bis Mai 2021

 

Als zusätzlicher Faktor wirkt sich der Chipmangel vermutlich auch im Grafikkartensegment aus. Das pandemiebedingt hohe Interesse an Gaming und der Boom um Kryptowährungen sorgten bereits für angespannte Stimmung, jetzt kommt noch die Knappheit bei den Chips hinzu – die natürlich auch für Grafikkarten benötigt werden. Die bereits seit 2017 gelistete GeForce GTX 1050 Ti D5 4G von Gigabyte hatte über mehrere Jahre praktisch keine Preisausreißer – bis jetzt: Schon im Januar steigt der Preis parallel zu einem schrumpfenden Bestand langsam an und pendelt sich bei aktuell rund 300 Euro ein, was mehr als doppelt so viel ist wie der durchschnittliche HEK in 2020 (ca. 120 Euro).

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti D5 4G (Hst.-Nr. GV-N105TD5-4GD) Juni 2020 bis Mai 2021

Da die Digitalisierung in immer mehr Bereiche des Alltags einzieht, ist ein weiter wachsender Bedarf an Chips unausweichlich. Nach Angaben des weltweit größten Herstellers für Mikrochips, der Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC), könnte der Halbleitermangel, zumindest für die Automobilindustrie, im kommenden Quartal allerdings etwas zurückgehen. Kritischere Stimmen, beispielsweise von Intel, befürchten allerdings, dass die Knappheit in vielen Branchen auch noch über die nächsten Jahre andauern wird.

 

 

26.05.2021|

Pressemitteilung: ITscope Marktbarometer Q1/2021

 

Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Deutsch)
Die neueste Ausgabe des ITscope Marktbarometer als PDF (Englisch)

Aus dem Inhalt:


Krypto-Boom treibt Nachfrage von Grafikkarten und Mainboards nach oben: ITscope Marktbarometer Q1/2021

Der explodierte Bitcoin-Kurs sorgt für steigende Preise bei Mining-Zubehör, das iPhone SE erobert sich Platz 1 zurück und Microsoft setzt seinen Erfolgskurs bei den Tablets fort. AMDs neue CPU-Generation überzeugt und PC-Komplettsysteme sind endlich wieder mehr gefragt.

Karlsruhe, 20.04.2021 – Weiterhin ist Zuhausebleiben angesagt und Spielekonsole und PC sorgen immerhin für etwas Abwechslung im Pandemie-Alltag. Doch nicht nur dieser Trend wirkt sich auf die aktuelle Marktsituation aus: Das Interesse an Kryptowährungen wie Bitcoin wächst und die Preise für Mining-Zubehör steigen, wie das ITscope Marktbarometer für Q1/2021 zeigt.

Während der Lockdown Deutschland weiterhin im Griff hat, waren besonders im ersten Quartal des Jahres Spielekonsole und PC ein beliebter Zeitvertreib. Nicht von ungefähr kommt daher auch ein neuer Umsatzrekord im Games-Markt: Insgesamt wurde mit Computer- und Videospielen sowie der dazugehörigen Hardware im Corona-Jahr 2020 ein Umsatz von rund 8,5 Milliarden Euro erzielt. Das entspricht einem Wachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so der game – Verband der deutschen Games-Branche auf Basis von Daten der Marktforschungsunternehmen GfK und App Annie. 

Waren es bisher eher Firmen, die für digitales Arbeiten aufrüsteten, ziehen jetzt die Privathaushalte nach. Nicht nur Equipment für Homeschooling wird angeschafft, sondern stärker denn je auch in Entertainmentformate wie Konsole und Co. investiert, um die Freizeit während der Pandemie – besonders bei schlechtem Wetter – etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Auch den Markt für Grafikkarten setzt die aktuelle Situation spürbar unter Druck, denn die steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Doch noch ein weiterer Faktor spielt mit: Seit Herbst letzten Jahres ist der Bitcoin-Kurs regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung. Neben einem geeigneten Computer sind dazu auch leistungsstarke Grafikkarten nötig – was die Nachfrage zusätzlich steigen lässt. Und auch bei den Mainboards macht sich der Boom bemerkbar: Mit dem H110 Pro BTC+ erklimmt der sonst kaum vertretene Hersteller ASRock den ersten Platz – und das auch noch mit einem Produkt aus dem Jahr 2017. Wie das? Dank Steckplätzen für bis zu 13 GPUs ist das H110 Pro BTC+ optimal für das Mining geeignet.

In den Highflyer-Charts des ITscope Marktbarometers sind die aussichtsreichsten Neueinsteiger der verschiedenen Kategorien der ITscope-Plattform vertreten, also die Produkte, die erst seit wenigen Wochen auf dem Markt sind und nach Marktstart das größte Interesse in Form von Klicks auf sich ziehen konnten. In diesem Quartal ist AMD mit dem Spitzen-CPU Ryzen 9 5900X und MSI mit der RTX 3060 TI GAMING X vertreten. Platz 3 und 4 sichert sich HP, das Sahnehäubchen on top ist Apple, der mit dem iPhone SE erneut den Spitzenplatz erobert. “Die Mischung aus B2B- & B2C-Produkten in unserem Marktbarometer beweist, dass die Nutzer der ITscope-Plattform auf die Produkte und Lösungen aller Hersteller und Lieferanten zugreifen, um sich den vielschichtigen Anforderungen unseres Marktes zu stellen”, so Oliver Gorges, Head of Channel Development bei der ITscope GmbH. 

Bei der Auswertung der Einzelkategorien liegt der Hersteller mit dem Apfellogo in der Kategorie Smartphones ebenfalls vorne, bei den Tablets hat Microsoft die Oberhand. Bei den TFTs und Notebooks sind weiterhin die Dauerbrenner von Dell und Lenovo an der Spitze, doch die Konkurrenz wird zunehmend stärker. Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage sind in diesem Quartal die Kategorien Webcams und Headsets ganz neu dabei und bei beiden ist Logitech stark. Bei den Prozessoren liegt AMD, wie auch im Vorquartal, vorne, nicht zuletzt auch dank der neuen CPU-Generation AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X.

 

Highflyer: Bunte Mischung mit Apple on top

Nach Einbußen im normalerweise sehr erfolgreichen Weihnachtsquartal sieht es diesmal in den Highflyer-Charts wieder besser aus für Apple: Gleich die ersten beiden Plätze gehen an den Hersteller aus Kalifornien.

Platz 1 geht abermals an das iPhone SE. Das erfolgreiche Budget-Gerät aus der iPhone-Familie bleibt hoch im Kurs. Und auch weiterhin liegt die Corona-Pandemie als Grund für die anhaltende Beliebtheit nahe: Viele Menschen hat die Krise finanziell getroffen – mit dem iPhone SE können auch Apple-Anhänger mit kleinem Geldbeutel dem iPhone treu bleiben.

Dass Apples 20W USB-C Power Adapter Platz 2 der Highflyer-Charts belegt, ist durchaus naheliegend: Alle vier Modelle des iPhone 12 werden ohne das passende Netzteil geliefert – dieses muss separat angeschafft werden. Der neue Adapter wurde zusammen mit dem iPhone 12 vorgestellt und soll das ältere Modell mit 18 Watt ersetzen. Nach und nach soll auch bei anderen Modellen, wie dem iPhone SE, XR und 11, auf den reduzierten Lieferumfang ohne Netzteil und Ladekabel umgestellt werden. Offiziell begründet Apple seine Entscheidung mit Umweltschutzgründen, da die meisten Kunden ohnehin das notwendige Zubehör bereits besitzen. Wer sich ohnehin neues Ladezubehör zulegen muss und sein Device noch komfortabler aufladen möchten, der greift auf den MagSafe Charger von Apple zurück, der es in diesem Quartal auf Platz 12 schafft. Dabei handelt es sich um eine induktive Ladematte, mit der das iPhone 12, 12 Pro und 12 Pro Max kabellos allein durch Auflegen aufgeladen wird. 

Weiter geht es mit dem 3. Platz, den sich diesmal HP mit dem ProBook 450 G8 sichert. Das Business-Laptop ist mit den neuen, leistungsstarken Tiger Lake-Prozessoren bestückt, die auch komplexe Anforderungen effizient bewältigen. Für das nötige Zubehör stellt HP diverse Anschlüsse bereit, unter anderem einen USB Typ-C-Anschluss. Auch ein Fingerabdruckleser sowie eine optionale Gesichtserkennung sind mit von der Partie. Direkt dahinter auf Platz 4 liefert HP mit dem E24 G4 gleich noch den passenden Monitor für das ProBook 450 G8 dazu. Der Full HD Büro-Monitor mit 23,8 Zoll überzeugt vorallem mit einem integrierten Blaulichtfilter, der gerade bei langem Arbeiten am PC nicht nur die Augen schont, sondern auch Farben besonders lebensecht darstellt. 

Mit der MSI RTX3060 Ti Gaming X schnappt sich ein ganz frischer Neueinsteiger Platz 5. Wie auch schon bei der GeForce RTX 3090 Gaming X setzt MSI hier auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Designtechnisch hat sich MSI an der GeForce RTX 3070 Gaming X orientiert – was auch für den einzigen Kritikpunkt sorgt: Gewicht und Größe. Mit 32,5 cm Länge, 14 cm Breite und fast 1,5 kg Gewicht ist die RTX3060 Ti Gaming X alles andere als ein Leichtgewicht.

Auch eine CPU schafft es dieses Quartal in die Highflyer-Top 10: Der AMD Ryzen 9 5900X auf Platz 6. Im Test überzeugt der 12-Kerner mit ausgezeichneten Performance-Werten. Dazu trägt auch die neue Zen-3-Architektur bei, die für schnelle interne Datenübertragung und -verarbeitung sorgt. 

 

TFTs: Konkurrenz für Dauerbrenner Dell?

Das inzwischen sechste Quartal in Folge verteidigt der P2419H von Dell seine Stellung als TFT-Nummer 1. Und das Interesse an dem beliebten 24 Zoll-Monitor scheint kaum abzubrechen, ganz im Gegenteil, das Ergebnis zum Vorquartal hat sich mit fast 14.000 Klicks sogar noch minimal gesteigert.  

Doch HP setzt einiges daran, Konkurrenten Dell die Topplatzierung streitig zu machen: Von Platz 328 direkt auf die 4 springt der E24 G4 von HP, der auch in den Highflyer-Charts vertreten ist. Für ein neues Modell macht er dem bereits seit 2018 gelisteten P2419H definitiv Konkurrenz, denn kostentechnisch liegen die beiden Monitore mit 135 Euro im HEK exakt gleich auf. Und noch ein weiterer Neueinsteiger aus dem HP-Lager schafft in diesem Quartal ziemlich weit nach oben: Der seit November 2020 gelistete E27q G4 von HP, der auf Platz 13 mit einsteigt. 

Auch Lenovo, als im TFT-Segment weniger präsenter Hersteller, kann sich in den Top 10 halten und verbessert sogar seinen Vorquartalsrang vom 9. auf den 7. Platz. Mit dem ThinkVision T24i-20 überzeugt Lenovo vor allem mit dem Zero Frame-Bildschirm, der die 24 Zoll Full HD LED-Bildfläche deutlich größer wirken lässt. 

 

Smartphones: Wo bleibt Samsungs Flaggschiff?

Bei den Smartphones zeigt sich in diesem Quartal ein nahezu unverändertes Bild. Apple behält seine Führungsposition und dominiert weiterhin eindeutig die Top 10. Wieder einmal schnappt sich das iPhone SE den 1. Platz: Apples günstigste iPhone-Variante liegt mit 3.500 Klicks mit großem Abstand an der Spitze. Auch sonst sieht es für den kalifornischen Hersteller extrem gut aus: Das iPhone 12 nimmt neben der “normalen” Variante auf Platz 2 auch in der Pro-, Pro Max- und mini-Version insgesamt sechs Plätze in der Smartphone Top 10 für sich ein.

Das Samsung Galaxy A51 ist mit Listing Ende 2019 nicht nur das älteste Smartphone in der Top 10, sondern auch das einzige Nicht-Apple-Gerät – hält aber nach wie vor wacker an seinem 5. Platz fest. 

Neueinsteiger sind erst deutlich weiter hinten, auf Platz 37 und 38, zu finden. Mit den beiden seit Mitte Januar gelisteten Galaxy S21 5G und Ultra 5G von Samsung landen zwei der drei neuen Modelle aus der S21 5G-Reihe in der Top 40 – da ist also noch deutlich Luft nach oben. 

Die drei Ausführungen sind praktisch baugleich und unterscheiden sich primär in der Displaygröße. Beim Ultra-Modell, dem Flaggschiff der neuen Generation, kommt eine bemerkenswerte Kamera dazu: Eine Hauptlinse, zwei Tele-Linsen und eine Ultraweitwinkel-Linse machen das Galaxy S21 Ultra zum Highlight für Hobbyfotografen. Zwar kommt man preistechnisch mit der Galaxy S21-Reihe deutlich preiswerter weg als mit den Apple-Geräten der neuesten Generation, günstig sind diese mit 700 Euro (Samsung Galaxy S21 5G) und 975 Euro (Samsung Galaxy S21 Ultra 5G) aber leider auch nicht. 

 

Tablets: Microsofts Neueinsteiger Surface 7+ spielt vorne mit

Erneut ein erfolgreiches Quartal für Microsoft: Mit dem Surface Pro 7 mit 256 GB in Platin Grau sichert sich der Hersteller mit über 10.000 Klicks erneut Platz 1. Und auch in anderen Ausführungen ist das Surface Pro 7 in der Top 10 vertreten: Die kleinere Variante mit 128 GB verbessert sich von 5 auf den 3. Platz, das Modell mit i7-Prozessor macht ebenfalls drei Plätze gut und klettert von 8 auf 5. 

Auch ein Neueinsteiger von Microsoft spielt auf Platz 19 mit: Das Microsoft Surface Pro 7+, das ganz neu Mitte Januar 2021 vorgestellt wurde. Da es sich eher um ein kleineres technisches Upgrade zum Surface Pro 7 handelt, entschied man sich für das Plus, anstatt direkt eine neue Generation einzuleiten. Laut Microsoft handelt es sich nämlich vielmehr um eine Variante speziell für Unternehmenskunden und den Bildungsbereich, nicht für den Einzelhandel. Neu ist beim Surface Pro 7+, dass alle Geräte Intel Core i-CPUs der 11. Generation verbaut haben. Die größte Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist allerdings der Akku: Dieser läuft bis zu 15 Stunden, während das Surface Pro 7 nur eine maximale Laufzeit von 11 Stunden erreicht. Wer auf ein Schnäppchen aus ist, macht aber besser einen Bogen um das Surface Pro 7+: Mit einem HEK von fast 1.500 Euro für die Ausführung mit Core i5-Prozessor, 16 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher ist es alles andere als günstig. 

 

Notebooks: ThinkPad-Reihe auf Erfolgskurs

Im letzten Quartal herrschte quasi noch der Ausnahmezustand bei den Notebooks, das hat sich zwischenzeitlich nun etwas normalisiert. Die Klickzahlen der Top 10 fallen von zuletzt noch 49.000 auf “nur” noch 33.500, doch die Nachfrage nach flexiblen Homeoffice-Notebooks bleibt weiterhin auf hohem Niveau. 

Allein 11.000 Klicks gehen auf den All-time-Favorit ThinkPad E15 20RD und sichern dem extrem beliebten Business-Notebook seit inzwischen einem Jahr Platz 1 der Kategorie. Doch auch andere Modelle der ThinkPad-Reihe von Lenovo holen auf – und zwar von ganz weit hinten: So klettert das ThinkPad E15 Gen 2 20TD von Platz 349 auf den dritten Platz und das ThinkPad X1 Carbon (7th Gen) 20QD von Platz 260 direkt dahinter auf den vierten Platz. Letzteres kombiniert als Ultrabook ein leichtes und schmales Gehäuse mit umfangreicher Ausstattung und sorgt dank eines sehr leisen Lüfters für eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre. Wer das ThinkPad X1 Carbon jedoch sein Eigen nennen möchte, muss ganz schön tief in die Tasche greifen: Mit 1.800 Euro im HEK ist es rund 1.000 Euro teurer als die beiden E15-Kollegen. 

PC-Komplettsysteme: Ein Ende der Durststrecke in Sicht

Auch in diesem Quartal gelingt es den PC-Komplettsystemen, die Nachfrage weiter anzuheizen. Das Lenovo ThinkCentre M720q verbessert sein Ergebnis im Vergleich zum Vorquartal nochmals eine ganze Ecke und von rund 10.000 auf über 12.000 Klicks.

Nach wie vor ist auch die etwas preisgünstigere HP ProDesk-Reihe sehr beliebt und belegt mit dem HP ProDesk 400 G6 Platz 2. Auch der neuere HP ProDesk 400 G6 Mini Desktop will nach oben und erreicht von 132 direkt den 5. Platz. Doch die Konkurrenz schläft nicht: Mit dem OptiPlex 3080, der seit September 2020 gelistet ist, sorgt auch Dell für frischen Wind in der Top 10. 

 

Webcams: Logitech auf dem Webcam-Olymp

Mit fast 30.000 Klicks in den Top 10 ist auch die Kategorie der Webcams eine der meistgeklickten in diesem Quartal. Eindeutiger Vorreiter: Logitech. Der Zubehör-Hersteller sichert sich die gesamte Top 15 ausschließlich für sich.  

Mit 7.800 Klicks liegt die seit 2015 gelistete Logitech HD Pro Webcam C920 vorne – und das völlig verdient: In Vergleichstests gilt die C920 als sehr gute,  möglicherweise sogar beste aktuell erhältliche Webcam. Kleiner Wermutstropfen: Wie viele andere Webcams auch hat die C920 Probleme mit dunklen Lichtverhältnissen. Im Alltagsgebrauch ist das aber weniger ein Problem, da die meisten Arbeitsplätze recht gut ausgeleuchtet sind. Mit einem HEK von rund 90 Euro liegt die Kamera zwar eher im höheren Preissegment, die technische Ausstattung rechtfertigt den Preis aber allemal. 

 

Headsets: Wer macht das Rennen um den Headset-Thron?

Auch bei den Headsets liegt Logitech vorne, muss sich die Spitzenplätze allerdings mit der Konkurrenz von Jabra, Apple und Poly teilen. Mit dem erstplatzierten Logitech 960 USB erhält man ein preisgünstiges Headset, was speziell für die Nutzung von Skype und Co. konzipiert wurde. Ton-Qualität, Tragekomfort sowie Verarbeitung sind absolut ausreichend – für den HEK von 27 Euro gibt es rein garnichts zu meckern. Mit Listing im Jahre 2008 ist das 960 USB außerdem das mit Abstand älteste Headset der Top 10. Es braucht also nicht immer die allerneueste Technik, um einen Spitzenplatz zu ergattern. 

Ganz ähnlich sieht es auch bei den zweit- und drittplatzierten Headsets von Jabra aus. Das Jabra Evolve 65 MS Stereo, das bereits seit 2014 bei ITscope gelistet ist, zählt ebenfalls nicht gerade zu den neuesten Modellen. Erst mit dem seit 2018 gelisteten Jabra Engage 75 Stereo erscheint ein aktuelleres Headset im Ranking. Beide Headsets verfügen über eine optimale Geräuschunterdrückung und ermöglichen somit störungsfreies Telefonieren auch in lärmintensiven Umgebungen – liegen aber mit 100 Euro (Evolve MS Stereo) beziehungsweise 300 Euro (Engage 75 Stereo) auch preislich auf einem ganz anderen Level.

 

Grafikkarten: Krypto-Boom macht Grafikkarten zur Mangelware

Bei den Grafikkarten wird es diesmal ganz besonders spannend. Der Home Entertainment-Trend wirkt sich deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Seit Ende letzten Jahres steigt die Nachfrage und treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben. Hinzu kommt das Geschäft mit Bitcoin, Ethereum und Co., deren wachsende Beliebtheit die aktuelle Marktentwicklung zusätzlich beeinflusst, da zur Herstellung der Coins leistungsstarke Grafikkarten zwingend notwendig sind. 

Diese Marktsituation schlägt sich nicht nur in den Klickzahlen, sondern auch im Preis nieder: Im Vergleich zum Vorquartal wurden die Top 10-Grafikkarten rund 75 Prozent mehr geklickt, insgesamt fast 38.000 mal. Mindestens genauso spannend sind die zu beobachtenden Preisentwicklungen: Um 65 Prozent wächst der Durchschnittspreis der Top 10-Grafikkarten im Vergleich zu Q4 2020. 

Grafikkarten-Star MSI lässt sich davon jedoch wenig beeindrucken und baut mit acht Platzierungen innerhalb der Top 10 seine Vormachtstellung weiter aus. Auch ein Neueinsteiger von MSI schafft es in die Top 10: Die RTX3060 Ti Gaming X, die auch in den Highflyer-Charts vertreten ist, ähnelt leistungstechnisch stark der GeForce RTX 3070 auf Platz 7. MSI setzt wie auch bei anderen Modellen erneut auf den 2,7-Slots-Kühler, der für einen besonders leisen Betrieb sorgt. Sie bietet also mehr oder weniger die gleichen Features wie die RTX 3070, ist jedoch für 630 Euro im HEK etwas günstiger.

 

Mainboards: ASRock ist die neue Nummer 1

Allen voran liegt bei den Mainboards die neue Nummer 1, die von 307 auf den ersten Platz klettert: Das H110 Pro BTC+ – Motherboard von ASRock, einem sonst eher wenig vertretenen Hersteller – und dann auch noch ein Produkt aus dem Jahr 2017. Woher rührt dieses Interesse?

Auch hier dringt der aktuelle Hype um Bitcoin und andere Kryptowährungen durch: In verschiedenen Quellen gilt das H110 Pro BTC+ als eines der besten aktuell erhältlichen Mining-Motherboards. Verglichen mit herkömmlichen Platinen verfügt das H110 Pro BTC+ über keine – in diesem Fall unnötigen – zusätzlichen Chips für Storage und Audio. Zudem sind PCI-Express-Slots entsprechend ersetzt worden. Wie beim Mining üblich, wird in der Ausstattung auf zusätzliche Features verzichtet und lediglich die wichtigsten Schnittstellen und Ports eingebaut.

Der momentane Krypto-Boom macht sich auch beim Preis bemerkbar: Lag der HEK des H110 Pro BTC+ in den letzten Monaten konstant zwischen 30 und 40 Euro, werden zuletzt Spitzenpreise über 250 Euro erzielt.

 

Prozessoren: AMDs neue Dreierriege übernimmt die Führung

AMD ist weiterhin CPU-King: Die neuen Modelle AMD Ryzen 9 5900X, AMD Ryzen 7 5800X und AMD Ryzen 5 5600X, die seit Oktober bei ITscope gelistet sind, überzeugen auf ganzer Breite und nehmen die Plätze 1, 2 und 4 für sich ein. Damit behält AMD weiterhin die Führung vor Dauerkonkurrent Intel.

Im Vergleichstest schneiden alle drei AMD CPUs erstaunlich gut ab. Mit dem “kleinen” Ryzen 5 5600X ist dem Hersteller aus Kalifornien ein großer Erfolg gelungen: Im Vergleich zum (vermeintlich) höher klassifizierten Intel Core i7-10700K, der es im Ranking nur auf Platz 10 schafft, schneidet der Ryzen bei der Einzelleistung der Rechenkerne sowie beim Encodieren eines 4K-Films besser ab als die Konkurrenz. Besonders Gamer haben mit dem Ryzen 5 5600X ihren Spaß, denn Spiele nehmen meist nicht mehr als sechs Kerne in Anspruch, aber die Leistungsfähigkeit der einzelnen Kerne unterstützt die Grafikkarte viel effektiver – und das Spiel läuft flotter. Mit einem HEK von knapp über 300 Euro ist er der günstigste von AMDs neuer CPU-Generation. 

Der größte Bruder der Familie, der Ryzen 9 5900X, gilt als einer der leistungsstärksten CPUs, die es derzeit zu kaufen gibt – was ihm auch völlig verdient eine Platzierung in den Highflyer-Charts sichert. Für Nutzer, die den Prozessor allerdings nur fürs Gaming nutzen, sind zwölf Kerne eher überdimensioniert. Da spart man sich das Geld von mehr als 720 Euro lieber für eine gute Grafikkarte. 

 

Pressekontakt

Eileen Müller
Durlacher Allee 73
76131 Karlsruhe

Tel.: +49 721 62 73 76 – 0
eileen.mueller@itscope.com
http://www.itscope.com

 

Über die ITscope GmbH

Die Karlsruher ITscope GmbH ist Entwickler und Betreiber der B2B-Handelsplattform ITscope.com. Gemeinsam mit der Tochterfirma cop software + services GmbH & Co. KG bildet ITscope einen starken Verbund zur Unterstützung von Systemhäusern und ITK-Resellern bei der Digitalisierung ihrer Unternehmensprozesse. Mit der digitalen Vertriebslösung “B2B Suite” können IT Systemhäuser ohne klassisches Shopsystem individuelle Einkaufsportale für Businesskunden aufsetzen und deren Bedarf nahtlos via EDI bei der Distribution beschaffen.

Auch eigene Beschaffungsprozesse und IT-Systeme können leicht an die ITscope Plattform angebunden werden. Die leistungsstarke, flexible ITscope API stellt hierfür Produktdaten, Preise, Verfügbarkeiten und vieles mehr von über drei Millionen ITK-Artikeln bereit. Auch ITK-Distributoren und Hersteller profitieren von der Teilnahme an ITscope: Auf einer einheitlichen Plattform lassen sich Anfrage-, Vertriebs- und Abwicklungsprozesse radikal vereinfachen. Darüber hinaus bietet ITscope Einblicke in Marktbewegungen und Verkaufstrends des Channels.

20.04.2021|

Der Channel im Grafikkarten-Fieber

 

Was haben die Corona-Pandemie und der Bitcoin-Hype gemeinsam? Beide Themen sind in der aktuellen Berichterstattung in aller Munde. Und in beiden Fällen handelt es sich um wichtige Einflussfaktoren im Grafikkarten-Boom, der den ITK-Markt unlängst auf Trab hält.

Karlsruhe, 23.03.2021 – Der andauernde Lockdown zwingt weiterhin zum Zuhausebleiben und macht Spielkonsole und PC zur willkommenen Abwechslung. Doch der Home Entertainment-Trend wirkt sich auch deutlich auf das Grafikkarten-Segment aus: Aktuelle Daten der GfK beziffern das Umsatzwachstum im vierten Quartal 2020 in Deutschland mit 64 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Diese steigende Nachfrage treibt die Preise für das Gamer-Zubehör immens nach oben.

Mehrere Faktoren beeinflussen die Nachfrage

Doch noch ein weiterer Faktor übt Druck auf den Markt aus: Seit Herbst letzten Jahres ist der Kurs für Bitcoins regelrecht explodiert, was es für Krypto-Miner wieder lukrativ macht, in die entsprechende Hardware zu investieren. Für das Mining, den Vorgang zur Herstellung der Kryptowährung, benötigen professionelle Miner Unmengen an Rechenleistung: Neben einem geeigneten Computer ist dazu auch eine leistungsstarke Grafikkarte nötig – was die Nachfrage weiter steigen lässt. Der Markt gerät in Schieflage und Hobbygamer, mit meist deutlich geringerem Budget, haben dabei das Nachsehen. Hersteller wie Nvidia, deren Kunden aus der Gamerszene kaum noch an die Karten kommen, versuchen deshalb, der Nutzung zu Miningzwecken entgegenzuwirken. Grafikkarten mit sehr hoher Leistung, wie die Geforce RTX 3060, werden gezielt so ausgeliefert, dass sie das Mining verlangsamen. 

Eine aktuelle Analyse der ITscope-Plattform bestätigt den Grafikkarten-Boom ebenfalls: Lagen die Klickzahlen zwischen dem ersten und dritten Quartal 2020 innerhalb der Top 10-Grafikkarten der ITscope-Plattform noch bei einem durchschnittlichen Wert von 833 Klicks, wächst dieser in Q4 2020 um 160 Prozent auf rund 2.170 Klicks und in Q1 2021 sogar auf 3.200 Klicks – ein schwindelerregendes Wachstum von mehr als 280 Prozent.

Der Preis bleibt nicht unberührt

Dass diese Entwicklung auch nicht unbemerkt am Preis vorbeigeht, war vorhersehbar: Der HEK der Top 10-Grafikkarten liegt in Q1 und Q2 im Schnitt bei 470 Euro, steigt in Q3 und Q4 jedoch bereits auf 750 Euro. Der Sprung im aktuellen Quartal ist jedoch nochmals eine enorme Steigerung: Der durchschnittliche HEK der letzten Wochen beträgt fast 1.100 Euro – ein weiteres Wachstum um fast 50 Prozent. 

Besonders deutlich wird dieses Bild anhand der seit 2019 gelisteten RX 5700 XT GAMING X von MSI. Hier liegt der HEK bis auf kleinere Ausreißer sehr stabil zwischen 350 und 400 Euro – bis Februar dieses Jahres, wo die Kurve innerhalb kürzester Zeit auf über 1.100 Euro springt. Auch die Produkt-Klick-Historie verdeutlicht das wachsende Interesse an der RX 5700 XT GAMING X ab November letzten Jahres.

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI RX 5700 XT GAMING X (Hst.-Nr. V381-032R) April 2020 bis März 2021


Zwar profitieren auch die Neuerscheinungen vom aktuellen Boom im Grafikkarten-Sortiment, noch mehr gilt dies jedoch für ältere Modelle – wie auch die GTX 1050 TI GAMING X 4G
von MSI aus dem Jahr 2016, die trotz ihres fortgeschrittenen Alters zuletzt sehr gefragt ist. Auch in diesem Beispiel klettert der zuvor äußerst stabile HEK von 120 auf aktuell fast 300 Euro.

 

Preis/Lager/Status-Historie und Produkt-Klick-Historie MSI GTX 1050 TI GAMING X 4G (Hst.-Nr. V335-001R) April 2020 bis März 2021


Die weiter steigenden Infektionszahlen erwecken im Moment nicht den Eindruck, als würde sich hier zeitnah Veränderung einstellen. Sollte der Lockdown jedoch in absehbarer Zeit eingestellt werden, könnten die wärmeren Temperaturen im Frühjahr vermehrt zu Outdoor-Aktivitäten einladen und das Interesse an Home Entertainment wieder abnehmen. Beim Bitcoin hingegen bleibt die Entwicklung weiterhin spannend: Die Krypto-Währung sorgte in den letzten Jahren immer wieder für eine Überraschung.

Mehr zum Thema erfahren Sie im kommenden ITscope Marktbarometer für das erste Quartal 2021, welches Ende April in unserer Mediathek erscheint.

 

23.03.2021|
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26.04.2021|Presseecho DE|
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Auf dieser Seite wird der wöchentliche Changelog für ITscope veröffentlicht. Verwenden Sie unsere Seite für Feedback & Ideen falls Sie Rückmeldung zu unseren Features geben wollen, hier finden Sie auch die Roadmap für zukünftige Entwicklungen.

Release Notes für Update 2022.02

Verkauf

  • Enthalten Bestellungen aus B2B-Portalen Positionsfreitexte, so werden diese nun auch automatisch für die daraus resultierende Bestellung an die Distribution übernommen. Dies gilt sowohl für die Bestellautomation als auch für das Erstellen von Bestellungen aus Aufträgen heraus.
11.01.2022|Changelog DE|

Release Notes für Update 2022.01

Einkauf

  • Bestellungen an die OMEGA Handelsgesellschaft m.b.H. können nun per EDI gesendet werden.
  • Bei dem Distributor Jarltech kann nun per Realtime-Abruf der Bestand und, falls vorhanden, das Lieferdatum abgefragt werden.
  • Der generierte Link für das Hinzufügen von Produkten zu einem Warenkorb leitet nun auf ein Einkaufsboard weiter, auf dem nur noch der betroffene Warenkorb sichtbar ist.
  • Der Tab für Support und Beratung ist nun für alle Nutzer einsehbar. Dieser Tab befindet sich im Bereich Mein Account, aufrufbar über das Profilmenü oben rechts.

Katalog

  • Im Produkt-Designer kann nun ein Referenz-Produkt hinterlegt werden, dessen Content auf selbst angelegte Produkte oder Bundles übertragen werden kann. So können beispielsweise Bilder, Produktfeatures, Marketingtexte und Zubehörreferenzen übernommen werden.

Storefront

  • Als Portalnutzer erkenne ich die Summe der Steuern im Warenkorb als inkl. oder exkl. Umsatzsteuer.
  • Als Portalnutzer kann ich meine Kontaktdaten über mein Profil bearbeiten und das Profilbild ändern.
  • Als Portalbetreiber kann ich das Favicon im neuen Storefront anpassen.
05.01.2022|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.50

Mit diesem Release wurde die Plattform auf eine neue Farbpalette umgestellt, zudem wurden weitere Features in der B2B Suite und im Produkt-Designer implementiert.

Verkauf

  • In B2B-Portalen gibt es ab sofort auf Ebene der Kundengruppen die Option, nur verfügbare Artikel anzuzeigen.
  • In B2B-Portalen wird nun für ein Bundle mit sichtbarer Stückliste immer die komplette Stückliste angezeigt, auch wenn es für einzelne Elemente keine Lieferanten gibt.
  • Der Begriff Shopkonfiguration wurde in Portalkonfiguration umbenannt.
  • E-Mail-Domains von gelöschten Portalkunden können nun für eine neue Registrierung wiederverwendet werden. Dies war bisher nicht möglich.

Katalog

  • Im Produkt-Designer können jetzt für Produkte und Bundles die entsprechenden Codes für diverse Klassifizierungssysteme (z.B. UNSPSC, ECLASS) hinterlegt werden.

Plattform

  • Die Plattform wurde auf eine neue Farbpalette umgestellt, wie im obigen Screenshot dargestellt.
  • Der Tab für Support und Beratung wurde überarbeitet, um eine bessere Übersicht über die erhaltenen Supportleistungen zu bieten. Dieser Tab befindet sich im Bereich Mein Account, aufrufbar über das Profilmenü oben rechts.
14.12.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.49

Verkauf

  • Positionen mit wiederkehrenden Preisen werden nun zuverlässiger angezeigt, und werden nicht mehr fälschlicherweise als Produkte mit Verpackungseinheit angezeigt.

Katalog

  • In B2B-Portalen werden Kategorien nun auch dann angezeigt, wenn in einer Kategorie nur Produkte enthalten sind, welche mit dem Produkt-Designer angelegt wurden.
  • Bei der Preisermittlung von Bundles, die mit dem Produkt-Designer zusammengestellt wurden, werden nun auch die Echtzeit-Preise der einzelnen Produkte aus der Stückliste berücksichtigt.

Storefront

Ab sofort finden Sie an dieser Stelle den wöchentlichen Changelog für das neue Storefront. Mehr Informationen über das neue Storefront erhalten Sie in diesem Blog-Beitrag.

  • Als Portalnutzer erkenne ich wiederkehrende Preise in der Bestellübersicht, auf dem Dashboard, auf der Produktseite und in den Bezugsquellen.
  • Als Portalnutzer kann ich ein Kommentar als Freitext zu einer Position in der Bestellung hinzufügen.
  • Als Portalnutzer kann ich die Bestellnummer anpassen und optional eine Endkundenbestellreferenz im Checkout angeben.
  • Als Portalnutzer kann ich die Rechnungs- und Lieferadresse im Checkout bearbeiten.
  • Als Portalbetreiber kann ich Produktpreise im neuen Storefront inkl. und exkl. Umsatzsteuer ausweisen.
  • Als Portalbetreiber kann ich zusätzlich zum VK auch die EK-Preise anzeigen lassen.
09.12.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.48

Verkauf

  • Die Auswahl an einstellbaren Anzeigeoptionen für XaaS Portalbetreiber wurde überarbeitet und eingeschränkt. In der Verwaltung von XaaS-Portalen können keine Produktdateien angelegt werden.
  • Durch weitere Optimierung wurde das Laden des Warenkorbes im Storefront erheblich beschleunigt.
  • Wird ein cXML-Dokument übergeben, welches keinen Identity-Tag für die Authentifizierung beinhaltet, erscheint nun eine Fehlermeldung, um den Nutzer darauf aufmerksam zu machen.
30.11.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.47

Verkauf

  • Wurde die Option „Mehrere Lieferanten in einer Bestellung zusammenfassen“ aktiviert, kann nun über einen weiteren Schalter auch festgelegt werden, dass nur der Warenkorb als ganzes bestellt werden kann (und nicht Positionen einzeln).
25.11.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.46

Verkauf

  • Über eine entsprechende Option in der Portalverwaltung kann die Anzeige der Bezugsquellen nun so eingeschränkt werden, dass nur Bezugsquellen mit Lagerbestand angezeigt werden. Diese Option finden Sie im Abschnitt Anzeigeoptionen, wie oben im Screenshot dargestellt.
  • Betreiber eines B2B-Portals können Statistiken, welche im Metriken-Tab angezeigt werden, ab jetzt auch als CSV-Datei exportieren.
  • Im Metriken-Tab von B2B-Portalen wurden zwei Diagramme hinzugefügt: Somit kann nun das Bestellvolumen nach Hersteller und Produktgruppe angezeigt werden.

Plattform

  • Die Produktseite funktioniert nun zuverlässiger für den Fall, dass eine Sammlung oder ein Angebot keinen Titel hat. Zudem kann nun der Titel eines Angebots nicht mehr komplett gelöscht werden, da leere Titel zu diversen Problemen führen konnten.
18.11.2021|Changelog DE|

Release Notes für Update 2021.45

Verkauf

  • In B2B-Portalen, in denen der E-Service für die Preisliste und Kundennummer von Ingram Micro Cloud Marketplace eingerichtet wurde, befindet sich die Menüoption für Abonnements nun unter dem Punkt Bestellungen im Portalmenü.
  • Wurde ein Portalkunde deaktiviert, so wird bei dessen Anmeldung eine spezifische Fehlermeldung angezeigt, um darauf hinzuweisen, dass der entsprechende Zugang deaktiviert wurde.

Katalog

  • Das zurücksetzen von Eigenschaftsfiltern im Export funktioniert nun zuverlässiger.
09.11.2021|Changelog DE|
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